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Laborkatalog
Milchuntersuchung
Inhalt
Vorwort
Funke-Dr. N. Gerber, Partner der Milchwirtschaft
5
Seit 1904 Innovationen im Bereich der Milchuntersuchung
Probenname und -vorbereitung
Butyrometrische Fettbestimmung nach Dr. N. Gerber
7
10
Eine ausführliche Beschreibung von Dipl. Chem. Alfred Töpel
Gerber Sondermethoden
15
Fettbestimmung in Sahne, Eiskrem, Käse etc. –
Kurzbeschreibungen für alle Sondermethoden
Fettbestimmung (Butyrometer)
17
Butyrometer – Das gesamte Lieferspektrum in übersichtilicher Form
Fettbestimmung (Zubehör)
21
Gerätschaften und Utensilien für die Fettbestimmung
Milchzentrifugen
28
Einige wichtige Punkte für die Anschaffung
und für den Betrieb einer Gerber-Zentrifuge.
Ein Beitrag von Dipl.-Ing. K. Schäfer
Fettbestimmung (Geräte/Zentrifugen)
31
Zentrifugen, Wasserbäder, Ableselampen etc.
LactoStar (Routineanalytik)
35
Eine ausführliche Beschreibung über Wirkungsweise und Handhabung
Ein Beitrag von Dipl.-Ing. K. Schäfer und Dipl. Phys. W. Spindler
Proteinbestimmung
40
Geräte für die Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl
pH-Messung, Geräte
41
Geräte und Zubehör für die pH-Wert-Bestimmung
Titrierapparate/Säuregehaltsbestimmung
43
Schmutzprober
45
Filterblättchen, Sedilab, Revamat etc.
Reduktasetest
46
Utensielien und Zubehör zur Keimzahlbestimmung
Allgemeiner Laborbedarf
47
Butterschmelzbecher, Prüflöffel, Spatel, Alufolie,
Kristallquarzsand, Bunsenbrenner, Refraktometer etc.
Laborwaagen
51
Waagen und Feuchtemeßgeräte
Wärmeschränke (Brut-, Kühlbrutschränke)
52
Die Übersichtstabelle für die richtige Auswahl
Laboröfen
54
Viskositätsmessung
54
Hemmstoffnachweis
54
Dichtemessung/Aräometer
55
Thermometer/Molkereithermometer
58
Das Lieferprogramm wurde speziell auf die Bedürfnisse
in Molkereien zugeschnitten
Gefrierpunkt-Messung
61
Ein Schwerpunktthema von Funke-Gerber. Eine Ausführliche
Beschreibung über Funktionsprinzip, Meßablauf, Fehler etc.
Ein Beitrag von Dipl.-Ing. K. Schäfer und Dipl. Phys. W. Spindler
Laborgeräte
74
Keimzählgerät, Autoklaven, Magnetrührer, Mikroskope
Laborglas
80
Labor-Utensilien
84
Stichwortverzeichnis
88
Lieferungs- und Zahlungsbedingungen
92
Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH
Seit 1904 Partner der Milchwirtschaft
Seit 95 Jahren ist Funke-Gerber ein bedeutender Partner der Milchwirtschaft sowohl im Inland als auch im
Ausland. Zu den herausragenden Aktivitäten gehört die
Herstellung von Laborgeräten zur Milch- und Lebensmitteluntersuchung.
Nach wie vor bildet der Zentrifugenbau zusammen mit
den Butyrometern und sonstigen Gerätschaften für die
Fettbestimmung nach Dr. N. Gerber einen Schwerpunkt
des Engagements. Über diesen klassischen Bereich hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen seit
über fünfzehn Jahren moderne elektronische Geräte zur
Milchanalyse.
Die Gefrierpunktbestimmungsgeräte der Reihe „CryoStar“ sind wegen ihrer hohen Meßgenauigkeit und
Zuverlässigkeit geschätzt und in vielen Molkereien und
Instituten seit Jahren installiert.
Mit dem neuen Gerät „LactoStar“, eine neue Entwicklung zur routinemäßigen Inhaltsstoff-Bestimmung,
wird eine neue Ära in der Routineanalytik eröffnet.
Das erzielte „Know-how“ und die stetige Weiterentwicklung machen Funke-Gerber zu einem wichtigen Partner
in der Milchwirtschaft.
Produkte:
Das Unternehmen entwickelt produziert und vertreibt
weltweit folgende Geräte:
Sämtliche Geräte und Hilfsmittel für die „GerberFettbestimmung“: Zentrifugen, Wasserbäder,
Ableselampen, Butyrometer
Gefrierpunktbestimmungsgeräte „CryoStar“
Milchanalysegeräte „LactoStar“
Allgemeiner Laborbedarf
Aktivitäten:
Schlüsselfertige Einrichtung bzw. Projektierung von
Komplettlabors der Fachgebiete:
Milchverarbeitende Industrie
Molkereien, Milchsammelstellen
Käsereien, Butterwerke, Eiskrem-,
Kondensmilch- und Milchpulverfabriken
Firmenprofil
Gründungsjahr: 1904
Geschäftsführer: Dipl.-.Ing. Konrad Schäfer
Prokurist: Dipl. oec. Georg Hörnle
Zusammen mit vielen Geschäftspartnern, welche
Funke-Gerber in fast allen Ländern der Welt vertreten,
geprägt durch eine seit Jahrzehnten währende, vertrauensvolle Zusammenarbeit, verfügt Funke-Gerber über
die notwendige globale Präsenz, um die Versorgung der
Kunden mit unseren Produkten zu gewährleisten.
Der Name Funke-Gerber steht seit 1904 für Qualität,
Verläßlichkeit und Kontinuität.
Anschrift:
Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH
Ringstraße 42 · 12105 Berlin
Telefon: (+49-30) 702 006-0
Fax:
(+49-30) 702 006-66
E-Mail: funke-gerber@t-online.de
5
Milchprobennehmer
Messing vernickelt, mit Ventil zum selbsttätigen Entleeren
3000
1 ml
3001
2 ml
3003
5 ml
3004
10 ml
3007
20 ml
3008
40 ml
3010
50 ml
3011
100 ml
Milchrührer
aus Edelstahl, Teller gelocht,
Ø 160 mm, 750 mm lang
3021
Schöpfbecher
Stiel ca. 50 cm lang
3030
125 ml Aluminium mit Ausguß
3031
250 ml Aluminium mit Ausguß
Schöpfkelle
3033
130 ml Edelstahl, Länge 300 mm
3034
250 ml Edelstahl, Länge 400 mm
3035
450 ml Edelstahl, Länge 400 mm
Milchprobenflasche
Glas 50 ml, DIN 12835 mit Mattschild
3040
Milchprobenflasche
aus PP 50 ml für LactoStar (siehe 3560)
3041
3042
Verschlußstopfen
7
Gummistopfen
für 3040
3050
Reinigungsbürste
für 3040/3041
3080
Drahtkorb
kunststoffbeschichter Draht, für 50 Flaschen je 50 ml
(3040/3041)
3091
Käsebohrer
aus Chromnickelstahl, mit Kunststoffgriff
3120
110 x 9 x 13 mm
3121
125 x 14 x 19 mm
3122
140 x 17 x 21 mm
Low-Cost Käsebohrer
120 x 11 x 14 mm, mit Metallgriff
3124
Milchpulver-Sammler
für ca. 28 x 385 mm, ca. 230 ml, MS-vernickelt
3125
Butterbohrer
aus Chromnickelstahl, mit Holzgriff
3130
240 mm Klingenlänge
3131
300 mm Klingenlänge
8
Labormixer
mit 2 Geschwindigkeiten und Schaltuhr 1– 60 Sek., 230 V/50 Hz
3135
mit 1,2 l-Glasbehälter
3136
mit 1 l-Edelstahlbehälter
Labormessermühle
für Probenvorbereitung Käse etc.
3137
BagMixer 400
Leistung: 80 – 400 ml, 220 V/50 Hz,
17 kg, 40 x 22 x 24 cm
3140
Einweg-Plastikbeutel
3141
400 ml, steril für 3140
3142
Filterbeutel, 400 ml, steril
3143
Beutelverschlüsse
3144
Stativ für 12 Beutel
9
Die butyrometrische Fettbestimmung
nach Gerber
Dipl.-Chem. Alfred Töpel
Die butyrometrische Fettbestimmung in Milch wurde
1892 von Dr. N. Gerber entwickelt und 1935 als Schwefelsäureverfahren gesetzlich festgelegt. In nationalen
Normen (z. B. DIN 10310) und internationalen Normen
(z. B. ISO 2446 oder IDF 105) ist diese Schnellmethode
veröffentlicht.
Die Fettbestimmung nach Gerber ist ein Schnellverfahren und hat sich trotz Einführung automatisierter Fettbestimmungsmethoden in den Molkereilaboratorien bis
heute behauptet. Die Vorteile des Gerber-Verfahrens
gegenüber den modernen Schnellmethoden liegen
– im Wegfall der zeitaufwendigen Kalibrierung des Meßgerätes,
– in den geringen Investitionskosten und damit in den
geringen Kosten für schnell durchzuführende Einzelbestimmungen,
– in der Anwendbarkeit für alle Milcharten.
Nachteilig sind die Verwendung der stark ätzend wirkenden, konzentrierten Schwefelsäure, wodurch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten sind und die
umweltgerechte Entsorgung der Schwefelsäureaufschluß-Flüssigkeit.
Prinzip der Methode
Bei der Fettbestimmung nach Gerber wird das Fett in
einem speziellen Meßgefäß, dem Butyrometer abgetrennt, volumetrisch erfaßt und als Massenprozent
angegeben. Das Fett liegt in der Milch als kleine Kügelchen mit unterschiedlicher Größe von 0,1 Mikrometer
bis 10 Mikrometer Durchmesser vor. Die Fettkügelchen
bilden mit der Milchflüssigkeit eine beständige Emulsion. Alle Fettkügelchen sind mit einer Schutzhülle, der
Fettkügelchenmembran aus Phospholipiden, Fettkügelchenhüllenprotein und Hydratwasser, umgeben. Die
Fettkügelchenhülle verhindert das Zusammenfließen
(die Koaleszenz) der Fettkügelchen und stabilisiert den
emulgierten Zustand.
Das vollständige Abtrennen des Fettes erfordert das
Zerstören der schützenden Fettkügelchenhülle. Das
erfolgt mit konzentrierter Schwefelsäure von 90 bis 91
Masse %. Die Schwefelsäure oxidiert und hydrolysiert
die organischen Bestandteile der Fettkügelchenhülle,
die Milcheiweißfraktionen und die Lactose. Dabei entsteht neben der Verdünnungswärme eine hohe Reaktionswärme. Das Butyrometer erwärmt sich sehr stark.
Die Oxidationsprodukte färben die Aufschlußlösung
10
braun. Das freigesetzte Fett wird anschließend durch
Zentrifugieren abgetrennt, wobei ein Zusatz von Amylalkohol die Phasentrennung erleichtert und eine scharfe
Trennlinie zwischen Fett und Säurelösung ergibt. An der
Skale des Butyrometers läßt sich der Fettgehalt der
Milch als Massengehalt in Prozent ablesen.
Anwendungsbereich
Das Verfahren ist anwendbar für Rohmilch und Konsummilch mit einem Fettgehalt von 0 bis 16 %, für Milch,
die mit einem geeigneten Konservierungsmittel versetzt
ist, sowie für homogenisierte Milch.
Benötigte Chemikalien
Schwefelsäure, H2SO4
Anforderungen:
Dichte bei 20 °C
(1,818 ± 0,003) g ml –1
farblos oder nur schwach gefärbt und frei von Bestandteilen, die das Ergebnis beeinflussen
Gefahrensymbol
Gefahreneinstufung
C2 R 35
S 2 - 26 - 30
Hinweise:
Die geforderte Dichte entspricht 90 bis 91 Massen %.
Höhere oder geringere Konzentrationen sind zu vermeiden. Höher konzentrierte Schwefelsäure greift bei 65 °C
den Amylalkohol an und bildet unter Wasserabspaltung
Olefine, die das Ergebnis beeinflussen. Geringere Konzentrationen erniedrigen die Oxidationswirkung. Die
Zerstörung der Fettkügelchenhülle ist unvollständig und
es kann zur Klumpenbildung führen.
Amylalkohol für die Fettbestimmung nach Gerber
Isomerengemisch aus 2-Methylbutan-1-ol
und 3-Methylbutan-1-ol
Anforderungen:
Dichte bei 20 °C
(0,811 ± 0,003) g ml –1
Siedegrenzen: 98 % (als Volumenanteil) müssen zwischen 128 °C und 132 °C bei 1 bar überdestillieren.
Der Amylalkohol darf keine Bestandteile enthalten, die
das Ergebnis beeinflussen.
Anstelle von Amylalkohol können Austauschstoffe verwendet werden, sofern diese zu gleichen Prüfergebnissen führen, wie mit Amylalkohol.
Hinweise:
Die isomeren Amylalkohole haben unterschiedliche Siedepunkte, 2-Methylbutan-1-ol 128 °C und 3-Methylbutan-1-ol 132 °C.
Nur dieses Gemisch ist von den 8 bekannten isomeren
Amylalkoholen für die Gerbermethode geeignet.
Verunreinigungen mit den anderen isomeren Amylalkoholen, insbesondere mit dem tertiären Amylalkohol
2-Methylbutan-2-ol verfälschen das Analysenergebnis.
Es wird ein zu hoher Fettgehalt gefunden.
Gefahrensymbol
Gefahreneinstufung
Xn R 10-20
S 24/25
VbF A II
Benötigte Geräte
1. Geeichte Butyrometer mit geeignetem Stopfen
DIN 12836-A 4, DIN 12836-A 6, DIN 12836-A 8,
DIN 12836-A 5
Dabei soll eine homogene Verteilung des Fettes
erreicht, Schaumbildung und Anbutterungserscheinungen jedoch vermieden werden.
Milchfett ist leichter als Wasser. Es rahmt beim Stehen
auf. An der Oberfläche bildet sich eine fettreichere
Schicht. Durch Rühren und vorsichtiges Stürzen läßt sich
der alte Verteilungszustand wieder herstellen.
Butyrometerbirne
Ausgleichsbehälter für
die Luft beim Einstellen
der Fettsäule in der
Butyrometerskale
Markierungsstelle
Butyrometerskale
Fettsäule-Fettgehalt
der geprüften Milch
Ablesestelle
= unterer Meniskus
der Fettsäule
2. Pipette DIN 10283-p für Milch
oder Pipette DIN 12837-A für Milch
3. Pipette DIN 12837-B oder
Meßhahn 10 ml für Schwefelsäure (Bild 3)
4. Pipette DIN 12837-C oder
Meßhahn 1 ml geeicht für Amylalkohol
5. Zentrifuge für Milchfettbestimmung mit Drehzahlmesser, beheizbar. Diese Zentrifuge muß unter Vollast spätestens nach 2 Minuten an der Innenseite des Butyrometerstopfens eine Zentrifugalbeschleunigung von (350
± 50) g erzeugen. Bei einem Rotationsradius von z. B.
(26 ± 0,5) cm bis zur Innenseite des Butyrometerstopfens, das ist der Abstand zwischen Drehpunkt und Butyrometerstopfen, wird diese Beschleunigung bei einer
Drehzahl von (1100 ± 80) min–1 erreicht.
6. Temperiereinrichtung für Butyrometer
z. B. Wasserbad (65 ± 2) °C
In Verbindung mit einer beheizten Zentrifuge kann auch
ein Hülseneinsatz der Zentrifuge für die Aufnahme des
Butyrometers im Wasserbad verwendet werden. Die
Temperatur bei der Ablesung muß (65 ± 2) °C betragen.
Vorbereitung der Probe
Die Milch ist in der Probenflasche auf 20 °C anzuwärmen
und vorsichtig gründlich durch Stürzen durchzumischen.
Butyrometerkörper
mit schwefelsaurer
Aufschlußlösung
Butyrometerhals mit
Einfüllöffnung
Gummistopfen, konisch,
zum Verschließen
und zum Einstellen
der Fettsäule
Butyrometer DIN 12836 zur Fettbestimmung nach Gerber
Wenn sich die Rahmschicht auf diese Weise nicht
gleichmäßig verteilen läßt, ist die Milch unter vorsichtigem Umschwenken langsam auf 35 bis 40 °C zu erwärmen, bis eine homogene Verteilung des Fettes erreicht
ist. Die Milch ist dann vor dem Pipettieren auf 20 °C
abzukühlen.
Schaum bricht die Fettkügelchenhülle auf. Es können
beim Rühren Anbutterungserscheinungen auftreten. Das
Fett läßt sich dann nicht mehr gleichmäßig verteilen.
Bei 35 bis 40 °C verflüssigt sich das Fett. Die Verteilung
erfolgt schneller.
11
Nach der Temperatureinstellung wird die Milch 3 bis 4
Minuten lang zum Entfernen der Lufteinschlüsse stehen
gelassen.
Die Volumenmeßgeräte sind auf 20 °C geeicht. Temperaturabweichungen beeinflussen das Volumen. Lufteinschlüsse verringern die Dichte und damit die Masse der
abgemessenen Milchmenge.
Bei Einführung der Gerbermethode wurden 11,0 ml
Milch eingefüllt. Durch die Reduzierung der Milchmenge auf 10,75 ml stimmt die ermittelte Fettmenge
besser mit den Ergebnissen der Referenzmethode
überein. Beim Benetzen des Butyrometerhalses mit
Milch können Reste hängenbleiben.
Kennzeichen eines guten Überschichtens ist eine
klare Grenzlinie zwischen Säure und Milch ohne
braungefärbten Rand.
3. 1 ml Amylalkohol wird mittels Meßhahn oder Pipette
auf die Milch gegeben.
Infolge der geringeren Dichte des Amylalkohols tritt
kein Vermischen der Flüssigkeiten ein.
4. Ohne die Flüssigkeiten zu vermischen, wird das
Butyrometer mit dem Stopfen verschlossen.
Das untere Ende des Stopfens taucht dabei in der
Regel in die Flüssigkeit ein.
1. 2 Butyrometer sind in eine Halterung (Butyrometerstativ) zu stellen. 10 ml Schwefelsäure werden mit
dem Meßhahn in das Butyrometer eingefüllt, ohne
daß der Hals des Butyrometers benetzt wird (Bild 3).
5. Das Butyrometer wird in eine Butyrometerhülse mit
der Birne nach unten gestellt. Nun schüttelt man
kräftig das Butyrometer so lange, bis eine vollständige Durchmischung der Flüssigkeit gegeben ist.
Dabei drückt der Daumen fest auf den Butyrometerstopfen. Das mehrmalige Stürzen des Butyrometers
dient zur Verteilung der in der Birne verbliebenen
Schwefelsäure.
Beim Vermischen der Flüssigkeiten tritt eine starke
Wärmeentwicklung ein. Infolge von Gasbildung kann
der Stopfen herausgetrieben werden oder es kommt
zum Bruch des Butyrometers.
Die Butyrometerhülse ist eine Sicherheitsvorrichtung.
Anstelle der Butyrometerhülse kann das Butyrometer
auch in ein Tuch eingewickelt werden.
Zu zaghaftes Schütteln oder unnötiges Schräghalten
behindert das schnelle Vermischen und damit die
schnelle Oxidationswirkung in der gesamten Flüssigkeit und macht das vorsichtige Überschichten
zunichte.
2. Die Probenflasche ist vorsichtig drei- bis viermal
umzustürzen. Unmittelbar darauf sind 10,75 ml Milch
in das Butyrometer so einzupipettieren, daß der
Butyrometerhals nicht benetzt wird und keine Vermischung der Milch mit der Schwefelsäure auftritt.
Dazu wird die Spitze der Milchpipette seitlich so tief
wie möglich an den Butyrometerrand angelehnt und
die Milch über die Schwefelsäure geschichtet
(Bild 4).
6. Unmittelbar nach Beendigung des Schüttelns und
Stürzens werden die noch heißen Butyrometer mit
dem Stopfen nach unten in einen Hülseneinsatz der
beheizten Gerberzentrifuge eingelegt, wobei die
Butyrometer genau gegenüber angeordnet sein
müssen.
Zuvor sollte durch Drehen des Stopfens die Fettsäule auf die Höhe des zu erwartenden Fettgehaltes
eingestellt werden.
Beim Einfüllen der Schwefelsäure sind Schutzbrille und Gummihandschuhe zu tragen.
Durchführung der Untersuchung = Arbeitsvorschrift
Es ist eine Doppelbestimmung von der gleichen Milchprobe durchzuführen
12
Butyrometerskale einzustellen und die Höhe der
Fettsäule am tiefsten Punkt des Meniskus abzulesen. Dauert das Ablesen länger, muß das Butyrometer erneut in das Wasserbad gestellt werden.
Befinden sich Auge und Meniskus der Fettsäule nicht
in gleicher Höhe, tritt der Parallaxen-Fehler auf.
Das in der Butyhülse befindliche Butyrometer wird geschüttelt (Schutzbrille und Gummihandschuhe tragen)
Nach Einstellen der Zentrifugierzeit an der Zentrifuge wird die Zentrifuge gestartet. Nach Erreichen
der Zentrifugalbeschleunigung von (350 ± 50) g, in
der Regel nach 1 Minute, ist die entsprechende
Umdrehungszahl von (1100 ± 50) pro Minute 4 Minuten lang aufrecht zu erhalten.
Die Zentrifuge muß mit einer Deckelverriegelung ausgestattet sein. Nach Ablauf der Zentrifugierzeit wird
der Rotor automatisch abgebremst.
Meßergebnis und Genauigkeit
Das Ergebnis ist auf halbe Skalenwerte, d. h. auf 0,05 %
abzulesen. Ein genaueres Ergebnis ist bei den Vollmilchbutyrometern nicht zu erzielen. Berührt der Meniskus die Graduierungsmarke, dann gilt das abgelesene
Ergebnis (Bild 7a). Schneidet der Meniskus die Graduierungsmarke, dann wird der niedrigere Wert angegeben (Bild 7b).
Doppelbestimmungen dürfen nicht mehr als 0,10 % voneinander abweichen, d. h. die Wiederholbarkeit beträgt
0,10 %.
Die Angabe des Ergebnisses muß den Zusatz „Fettgehalt nach Gerber“ enthalten. Differiert die Doppelprobe
um 0,1 %, so wird der ermittelte Mittelwert der Doppelbestimmung angegeben.
Probe 1: 4,20 %
Probe 2: 4,30 %
Ergebnis: 4,25 % Fett
Werden jedoch bei der Doppelprobe 4,20 % und 4,25 %
Fett abgelesen, dann gilt nach dem “Prinzip der Vorsicht” der niedrigere Wert 4,20 % als Untersuchungsergebnis.
7. Die Butyrometer werden nun ohne zu kippen aus der
Zentrifuge entnommen und mit dem Stopfen nach
unten für 5 Minuten in ein auf 65 °C beheiztes Wasserbad gestellt.
Das Einhalten der Temperatur ist für die Genauigkeit
der Ergebnisse besonders wichtig. Nur das Ablesen
bei 65 °C gewährleistet ein exaktes Ergebnis. Bei
Temperaturunterschreitungen verringert sich das
Volumen der Fettsäule. Es wird ein zu geringer Fettgehalt angezeigt.
8. Nach Entnahme aus dem Wasserbad ist das Butyrometer in senkrechter Stellung so hoch zu halten, daß
sich der Meniskus der Fettsäule in Augenhöhe befindet. Mit Hilfe des Stopfens ist die Trennlinie Aufschlußflüssigkeit/Fett auf einen ganzen Teilstrich der
Im Wasserbad werden die Butyrometer auf die exakte Ablesetemperatur gebracht
13
Liegt der erhaltene Wert nach dem zweiten Zentrifugieren um mehr als 0,05 % höher als der Wert nach dem
ersten Zentrifugieren, dann ist das Wiedererwärmen
und Zentrifugieren höchstens noch zweimal zu wiederholen.
Ist der Wert gegenüber dem ersten Wert jedoch nur um
0,05 % oder weniger gestiegen, gilt der höchste Wert
der Untersuchung.
Beispiel:
Nach dem ersten Zentrifugieren wurden für die Doppelprobe 3,55 % und 3,60 % abgelesen.
4,0 %
4,0 %
3,9 %
3,9 %
3,8 %
3,8 %
Bild 7a: Angabe 4,0 %
Bild 7b: Angabe 3,95 %
Mit Hilfe der Sicherheitsableselampe können die Meßwerte sicher und
genau abgelesen werden
Fettgehaltsbestimmung von
homogenisierter Milch nach Gerber
Zur Vermeidung des Aufrahmens wird Konsummilch
homogenisiert. Dabei werden die Fettkügelchen unter-
Meniskus
Besteht nach den beiden letzten Wiederholungen, d. h.
nach dem 3. und 4. Zentrifugieren immer noch eine größere Differenz als 0,05 %, so ist das Ergebnis dieser
Bestimmung zu verwerfen.
Auge
schiedlicher Größe auf einen nahezu gleichen Durchmesser von 1 Mikrometer bis 2 Mikrometer zerkleinert.
Die Trennwirkung beim Zentrifugieren ist dadurch stark
herabgesetzt. Um das freigesetzte Fett vollständig abzutrennen, sind längere Zeiten beim Zentrifugieren erforderlich.
Es werden die Verfahrensschritte 1 bis 8 wie bei der
Untersuchung nicht homogenisierter Milch durchgeführt und das Ergebnis notiert.
Darauf wird das Butyrometer noch einmal mindestens
5 Minuten lang im Wasserbad auf 65 °C erwärmt,
anschließend erneut 5 Minuten zentrifugiert und das
Ergebnis wie vorher abgelesen.
14
Nach dem zweiten Zentrifugieren 3,60 % und 3,65 %. Als
Ergebnis des Fettgehaltes der homogenisierten Milch
wird 3,65 % angegeben.
Dipl.-Chem. Alfred Töpel war seit 1960 als
Dozent an der Ing.-Schule für Milchwirtschaft in Halberstadt tätig. Seit 1992 übernahm er das Ressort Ausbildung an der
MLUA Oranienburg. Er ist (auch) Verfasser
des Fach- und Lehrbuches „Chemie und
Physik der Milch“.
Butyrometrische Fettbestimmung
Spezielle Produkte: Rahm, Eiskrem, Käse, etc.
Vorwort: Die butyrometrische Fettbestimmung von
Milch wurde und wird in zunehmendem Maß durch
andere Routineuntersuchungen ersetzt (durch Geräte
wie z.B. LactoStar oder Infrarot-Spektroskope). Allerdings können mit solchen Geräten Milchprodukte wie
z.B. Käse, Eiskrem etc. nicht bzw. nur mit aufwendiger
Probenvorbereitung gemessen werden. Bei derartigen
Produkten sind butyrometrische Verfahren eine gute
Alternative für die Routine-Analytik.
1.0 Anwendungsbereich
Fettbestimmung in Milch und verschiedenen Milchprodukten.
2.0 Volumina
Soweit nicht anders beschrieben, gelten für die verwendeten Chemikalien und Untersuchungsproben immer
folgende Mengen:
Schwefelsäure:
10,0 ml (20 °C + 2 °C)
Amylalkohol:
1,0 ml (20 °C + 2 °C)
Milch bzw. Milchprodukt: 10,75 ml (20 °C + 2 °C)
Kurzbeschreibungen der
butyrometrischen Fettbestimmung:
3.1 ... in Milch (nach Gerber):
einwandfrei gereinigte – vor allem fettrückstandsfreie –
Milch-Butyrometer werden in der folgenden Reihenfolge
gefüllt: Schwefelsäure, Milch und Amylalkohol. Milch und
Amylalkohol sind durch Überschichten einzufüllen, so
daß vor dem Schütteln keine Vermischung stattfindet.
Nach dem Verschließen wird durch Schütteln und mehrfaches Stürzen der Butyrometerinhalt gut durchmischt.
Durch vorsichtiges Einregulieren des Verschlußstopfens
wird der Butyrometerinhalt so einreguliert, daß die Skala
gefüllt, aber keine Flüssigkeit in der Birne ist. Butyrometer in der beheizten Zentrifuge schleudern, 5 Minuten im
65 °C-Wasserbad temperieren, Trennungslinie Schwefelsäuregemisch/Fettsäule auf einen ganzen Teilstrich
einstellen, oberes Ende der Fettsäule am unteren Meniskus ablesen.
3.2 ... in homogenisierter Milch
wie vor, aber dreimal je 5 Minuten zentrifugieren. Zwischen dem Zentrifugieren werden die Butyrometer
5 Minuten im 65 °C-Wasserbad erwärmt.
3.3 ... in Magermilch und Molke
Verwendung von Magermilch-Butyrometern mit verengter Skala nach Sichler.
Zweimaliges Zentrifugieren mit zwischenzeitlichem Einstellen der Butyrometer in das 65 °C-Wasserbad für
5 Minuten.
3.4 ... in Kondensmilch (ungezuckert)
Die zuvor auf 50 °C erwärmte und danach wieder abgekühlte Kondensmilch wird mit Wasser im Verhältnis 1:1
vermischt. Diese Verdünnung wird wie Milch nach Gerber untersucht. Fettgehalt = abgelesener Wert x 2.
3.5 ... in Buttermilch (Modifikation nach Mohr und Baur)
Anstelle von 10,75 ml werden 10 ml Buttermilch und
2,0 ml Amylalkohol pipettiert. Butyrometer nach Verschließen schütteln und sofort zentrifugieren. Auf diese
Weise wird die störende Pfropfenbildung vermieden.
Ablesung erfolgt erst nach dem zweiten Zentrifugieren.
Fettgehalt = abgelesener Wert x 1,075.
3.6 ... in Milchpulver nach Teichert
Verwendung von Trockenmilchbutyrometer nach Teichert.
Das Butyrometer wird mit 10 ml Schwefelsäure
beschickt. Hierauf werden 7,5 ml Wasser und 1 ml Amylalkohol überschichtet. In ein Wägeschiffchen werden
2,5 g Milchpulver gewogen und über einen Trichter
mittels Haarpinsel in das Butyrometer überführt. Das
Butyrometer wird nach Verschließen gründlich geschüttelt bei mehrmaligem zwischenzeitlichem Einstellen in
ein 65 °C-Wasserbad, 2 x 5 Min. in der beheizten Zentrifuge schleudern und nach dem Einstellen ins Wasserbad (5 Min.) ablesen.
3.7 ... in Rahm nach Roeder (Wägemethode)
Verwendung von Rahmbutyrometer nach Roeder.
5 g Sahne werden in den im Stopfen befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt.
Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis
über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure
eingefüllt. Nach dem Verschließen wird das Butyrometer
bei wiederholtem Umschütteln bis zur völligen Eiweißlösung in ein 70 °C-Wasserbad gestellt. Es werden bis zur
Höhe des Skalenbeginns Schwefelsäure und weiter 1 ml
Amylalkohol zugegeben, das Butyrometer verschlossen,
geschüttelt und für weitere 5 Minuten in das 70 °C-Wasserbad gestellt. Es folgen: Zentrifugieren (5 Min.) und
danach tempererieren im 65 °C-Wasserbad. Die Ablesung erfolgt bei 65 °C, Einstellung der Fettsäule auf den
Nullpunkt, Ablesen am unteren Meniskus.
15
3.8 ... in Rahm nach Schulz-Kley (Wägemethode)
Verwendung von Rahmbutyrometer nach Schulz.
In das Butyrometer wird nacheinander gefüllt: 10 ml
Schwefelsäure, 5 ml Wasser, ca. 5 g durch Differenzwägung mittels an der Waage anbringbarer Spritze bzw.
Wägepipette gewogener Rahm, 1 ml Amylalkohol. Nach
dem Verschließen wird der Butyrometerinhalt durch
Schütteln und Stürzen vermischt und das Butyrometer
5 Min. in der beheizten Zentrifuge geschleudert, nach
5 Minuten Temperierzeit im 65 °C-Wasserbad abgelesen. Umrechnung des abgelesenen Wertes auf 5 g Einwaage bzw. anhand der Rahmkorrekturtabelle nach
Schulz korrigieren. Wegen der Möglichkeit der Verminderung der Reaktionswärme durch die Wasserzugabe
dürfen zwischen Überschichten des Wassers und
Schütteln nicht mehr als 15 Minuten liegen, der Lösungsvorgang muß in höchstens 60 Sek. beendet sein.
3.11 ... in Eiskrem nach Köhler (Abmeßmethode)
Verwendung von Eiskrembutyrometer nach Köhler.
Etwaige Glasur oder gröbere Partikel (z.B. Früchte etc.)
sind zu entfernen. Die auf Zimmertemperatur erwärmte
Eiskrem ist gut zu durchmischen; evtl. eingeschlagene
Luft kann durch Evakuierung weitgehend entfernt werden.
In das Eiskrembutyrometer werden der Reihe nach eingefüllt: 10 ml Schwefelsäure d °1,820, 5 ml Eiskrem, 5 ml
Wasser, 1 ml Amylalkohol. Bei Verwendung einer Spritze
muß vor dem Aufziehen der 5 ml Wasser die Spritze erst
durch mehrmaliges Aufziehen mit Wasser gespült werden. Falls sich das Butyrometer nicht als hinreichend
befüllt erweist, kann bis zu 2 ml Wasser hinzugefügt werden. Das Butyrometer wird verschlossen, geschüttelt,
5 Minuten zentrifugiert und nach 5 Minuten Temperieren
im 65 °C-Wasserbad abgelesen.
3.9 ... in Rahm nach Köhler (Abmeßmethode)
Verwendung von Rahmbutyrometer nach Köhler.
In das Rahmbutyrometer werden der Reihe nach eingefüllt: 10 ml Schwefelsäure d °1,820, 5 ml Rahm, 5 ml Wasser, 1 ml Amylalkohol. Bei Verwendung einer Rahmspritze muß vor dem Aufziehen der 5 ml Wasser die
Spritze erst durch mehrmaliges Aufziehen mit Wasser
gespült werden. Das Butyrometer wird verschlossen,
geschüttelt, 5 Minuten zentrifugiert und nach 3 Minuten
Temperieren im 65 °C-Wasserbad abgelesen. Die Ablesung erfolgt vom Nullpunkt aus.
3.12 ... in Eiskrem nach Roeder (Wägemethode)
Verwendung von Eiskrembutyrometer nach Roeder.
5 g gut durchmischte Eiskrem werden in den im Stopfen
befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt. Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure d °1,53 eingefüllt. Nach dem
Verschließen wird das Butyrometer bei wiederholtem
Umschütteln bis zur völligen Eiweißlösung in ein
70 °C-Wasserbad gestellt. Es werden 1 ml Amylalkohol
und bis zur 10%-Marke Schwefelsäure zugegeben, das
Butyrometer verschlossen, geschüttelt und für weitere
10 Minuten in das 70 °C-Wasserbad gestellt. Während
dieser Zeit werden sie in regelmäßigen Abständen
geschüttelt. Es folgen:
Zentrifugieren (7 Min.!) und danach tempererieren im
65 °C-Wasserbad. Die Ablesung erfolgt bei 65 °C, Einstellung der Fettsäule auf den Nullpunkt, Ablesen am
unteren Meniskus.
3.10 ... in Käse nach van Gulik
(Siehe ISO 3433)
Verwendung von Käsebutyrometer nach van Gulik.
In das am Skalenende verschlossene van-Gulik-Butyrometer werden nach Einfüllung von etwa 15 ml Schwefelsäure d °1,52 3 g Käse mittels Wägeschiffchen und Haarpinsel eingefüllt und die Einfüllöffnung verschlossen.
Pastöse Käseproben müssen in den zum van-GulikButyrometer gehörenden durchlochten Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt werden.
Das verschlossene Butyrometer wird mit der Skale nach
oben in ein 70 °C – 80 °C-Wasserbad gestellt und bis zur
völligen Auflösung des Käses mehrfach geschüttelt.
Anschließend werden über die Skalenöffnung 1 ml
Amylalkohol und ungefähr bis zur 15 %-Marke der Skala
Schwefelsäure zugegeben. Es folgen Verschließen,
Mischen, fünfminütiges Temperieren im 65 °C-Wasserbad und 5minütiges Zentrifugieren; nochmaliges Einstellen im 65 °C-Wasserbad, Einstellen der Fettsäule auf
die Nullmarke und Ablesen des absoluten Fettgehaltes.
Die Ablesung erfolgt am unteren Ende des Meniskus.
16
3.13 ... in Butter nach Roeder (Wägemethode)
Verwendung von Butterbutyrometer nach Roeder.
5 g Butter werden in den im Stopfen befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt.
Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis
über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure
eingefüllt. Nach dem Verschließen wird das Butyrometer
bei wiederholtem Umschütteln bis zur völligen Eiweißlösung in ein 70 °C-Wasserbad gestellt. Es werden bis zur
Höhe des Skalenbeginns Schwefelsäure und weiter 1 ml
Amylalkohol zugegeben, das Butyrometer verschlossen,
geschüttelt und für weitere 5 Minuten in das Wasserbad
gestellt. Es folgen: 5 Min. zentrifugieren, temperieren im
Wasserbad bei 65 °C (ca. 5 Min.) Danach Ablesen bei
65 °C. Die Ablesung am unteren Meniskus.
Butyrometer
Alle anderen Butyrometer sind zwar nicht staatlich
geeicht, werden aber gleich hergestellt und entsprechen
den gleich hohen Qualitätsansprüchen.
Sämtliche Butyrometer werden in Standard-Kartons mit
je 10 Exemplaren abgepackt. Bitte bestellen Sie deshalb
10 St.-Einheiten.
Basis des GERBER-Verfahrens ist das Butyrometer. Die
von uns hergestellten ORIGINAL-FUNKE-GERBERButyrometer sind als zuverlässige Präzisionsinstrumente in aller Welt bekannt. Seit Dr. N. Gerber das nach
ihm benannte Butyrometer im Jahre 1892 herausbrachte, ist es von uns systematisch zu dem hinlänglich
bekannten Flachbutyrometer verbessert worden und
wird heute in unübertroffener Qualität unter strengster
Produktionskontrolle hergestellt. Die hohe Genauigkeit
von Skalenteilung und Körperinhalt garantieren exakte
Untersuchungsergebnisse.
10,75 ml Milch werden in das Butyrometer pipettiert.
Funke-Gerber Butyrometer sind Präzisionsinstrumente
mit abgeflachtem Skalenteil, hergestellt aus säurefestem Glas, entsprechend den nationalen und internationalen Normvorschriften (DIN, BS, IDF, ISO etc.) Unsere
95jährige Produktionserfahrung verbindet hohe Qualität
mit einem sehr günstigen Preis. Diese Butyrometer sind
sowohl für Milch als auch für viele weitere Milchprodukte
erhältlich.
In Deutschland und einigen anderen Ländern müssen
Butyrometer staatlich geeicht sein. Diese Butyrometer
sind mit einem „(E)-staatlich geeicht“ gekennzeichnet.
17
Präzisionsbutyrometer
für Trink- und Kesselmilch, Skalenrückwand mattiert,
Fehlertoleranz 0,025 %, 0 – 4 %: 0,05
3150
Butyrometer für Milch
3151
0 – 5 %: 0,1
3152
0 – 6 %: 0,1
3153
0 – 7 %: 0,1
3154
0 – 8 %: 0,1
3155
0 – 9 %: 0,1
3156
0 – 10 %: 0,1
3157
0 – 12 %: 0,1
3158
0 – 16 %: 0,2
Magermilch-Butyrometer
nach Sichler, mit runder Skala, mit offener Birne
0 – 1 %: 0,01
3160
Magermilch-Butyrometer
nach Kehe
3161
0 – 4 %: 0,05
3162
0 – 5 %: 0,05
Magermilch-Butyrometer
nach Siegfeld
3164
0 – 0,5 %: 0,02
18
Trockenmilch-Butyrometer
nach Teichert
3170
0 – 35 %: 0,5, ohne Zubehör (3310)
3171
0 – 70 %: 1,0, ohne Zubehör (3310)
Eiskrem- und Kondensmilch-Butyrometer
Wägemethode nach Roeder
3180
0 – 6 – 12 %: 0,1, inklusive 3290, 3300, 3320
3181
0 – 15 %: 0,2, inklusive 3290, 3300, 3320
Rahm-Butyrometer
(Abmeßmethode), für Eiskrem
3189
0 – 15 %: 0,2
3190
0 – 20 %: 0,2
Rahm-Butyrometer
Wägemethode nach Roeder
3200
0 – 5 – 40 %: 0,5, inklusive 3290, 3300, 3320
3201
0 – 30 – 55 %: 0,5, inklusive 3290, 3300, 3320
3202
0 – 50 – 75 %: 0,5, inklusive 3290, 3300, 3320
3203
0 – 5 – 70 %: 1,0, inklusive 3290, 3300, 3320
19
Rahm-Butyrometer
Wägemethode nach Schulz-Kley, mit geschlossener Birne
0 – 5 – 40 %: 0,5
3208
Rahm-Butyrometer
nach Köhler (Abmeßmethode)
3210
0 – 40 %: 0,5
3211
0 – 50 %: 1,0
3212
0 – 60 %: 1,0
3213
0 – 70 %: 1,0
Butter-Butyrometer
nach Roeder (Wägemethode)
0 – 70 – 90 %: 0,5 %, inklusive 3290, 3300, 3323
3220
Käse-Butyrometer
nach van Gulik (Wägemethode)
3230
0 – 40 %: 0,5, inklusive 3290, 3300, 3321
Quark-Butyrometer
Wägemethode
0 – 20 %: 0,2, inklusive 3290, 3330, 3321
3240
20
Lebensmittel-Butyrometer
nach Roeder (Wägemethode)
0 – 100 %: 1,0, inklusive 3290, 3300, 3320
3250
Freifett-Butyrometer
zur Freifett-Bestimmung in Milch und Sahne,
komplett mit Schraubverschluß, Skale 0,002 g.
3252
Babcock-Flasche
0 – 8 % für Milch
3254
Babcock-Flasche
0 – 20% für Rahm
3256
Babcock-Flasche
0 – 60 % für Rahm und Käse
3258
Patent-Verschluß FIBU
für alle Butyrometer der Abmeßmethode
(Abb. mit Regulierstift 3270)
3260
FIBU ohne Regulierstift
Patent-Verschluß GERBAL
für alle Butyrometer der Abmeßmethode
3261
Patent-Verschluß NOVO
für alle Butyrometer der Abmeßmethode
3262
21
Regulierstift
für Patent-Verschluß FIBU
3270
Regulierstift
für Patent-Verschluß GERBAL
3271
Regulierstift
für Patent-Verschluß NOVO
3272
Gummistopfen, konisch
für alle Butyrometer der Abmeßmethode, 11 x 16 x 43 mm
3280
Gummistopfen
für alle Butyrometer der Wägemethode zum
Verschließen der Birne, 9 x 13 x 20 mm
3290
Gummistopfen mit Loch
für alle Butyrometer der Wägemethode, 17 x 22 x 30 mm
3300
Gummistopfen ohne Loch
für Trockenmilch-Butyrometer, 17 x 22 x 30 mm
3310
Glas-Nagel
für Trockenmilch-Butyrometer
3315
22
Rahmbecher, ohne Löcher
für Eiskrem- und Kondensmilch-Butyrometer
und Rahm-Butyrometer nach Roeder
3320
Käsebecher, mit Löchern
für Butyrometer nach Van Gulik
3321
Wägeschiffchen für Butter
für Butyrometer nach Roeder
3322
Butterbecher mit 2 Löchern
3323
Reinigungsbürste
für Butyrometerkörper
3324
Reinigungsbürste
für Butyrometer-Skalenrohr
3325
Butyrometerstativ
3330
für 36 Proben (aus Kunststoff PP)
3331
für 12 Proben (aus Kunststoff PP)
Schüttelstativ
3332
für 12 Proben (aus Kunststoff PP)
Schüttelhaube
3340
für 36 Proben (aus Kunststoff PP)
3341
für 12 Proben (aus Kunststoff PP)
23
Ausgußplatte
aus Kunststoff
3350
für 36 Proben
3351
für 12 Proben
Permanentautomat
mit eingeschliffener Meßkammer und Stopfen,
ein Auslauf, DIN 10282
3390
10 m Schwefelsäure
3391
1 ml Amylalkohol
Stativ für Permanentautomat
bestehend aus Standplatte, Stange und Haltering mit Muffe
3400
10 ml für 1 Permanentautomat
3401
1 ml für 1 Permanentautomat
3402
10 + 1 ml für 2 Permanentautomaten
Kippautomat Superior
mit Gummistopfen und Vorratsflasche, 500/250 ml
3420
10 ml Schwefelsäure
3421
1 ml Amylalkohol
Vollpipetten
mit einer Ringmarke
3430
10 ml Schwefelsäure
3431
10,75 ml Milch
24
3432
11 ml Milch
3433
1 ml Amylalkohol
3434
5,05 ml Rahm
3435
5 ml Wasser
3436
5 ml Rahm
3437
50 ml kurze Form
3438
25 ml kurze Form
Spritzen
Messing, vernickelt
3440
10,75 ml Milch
3441
10,75 ml Milch Rep. Ers.
3442
5,05 ml Rahm
3443
5,05 ml Rahm Rep. Ers.
3450
11 ml Milch
3451
Ersatzzylinder 10,75 und 11 ml
3452
5 ml Rahm
3453
Ersatzzylinder 5 ml
Pipettenstativ
PVC, für Pipetten verschiedener Größen
3460
25
Reinigungsbürste
für Pipetten
3470
Laborschutzbrille
3480
Schüttelwasserbad
Edelstahl mit 18 Hülsen, 8 kg, Maße: 45 x 21 x 31 cm
3550
LactoStar
Siehe ausführliche Beschreibung S. 35
3560
Zubehör:
Thermo-Drucker: Art.-Nr. 7151
Milchprobenflasche Art.-Nr. 3041
Ersatzteil:
3560-023 Pumpenaufsatz
Butyrometerhänger
aus Leichtmetall-Druckguß siehe unter SuperVario-N 3680
3631
1 Stück
3631-12
Satz mit 12 Hängern
3631-24
Satz mit 24 Hängern
3631-36
Satz mit 36 Hängern
Babcockhänger
siehe unter SuperVario-N 3680
3632
Hänger für ADMI
siehe unter SuperVario-N 3680
3633
26
Löslichkeitsglas
siehe unter SuperVario-N 3680
ADMI, 50 ml, graduiert
von 0 bis 20 m und Marke bei 50 ml
3634
Stativ
für 6 Gläschen 3634
3636
Spezial-Löslichkeitsgläser
passend in Butyrometerhülsen für die Anwendung in der
Tischzentrifuge „Nova Safety“
3637
Zentrifugenglas
nach Friese mit 2 Stopfen
3638
Ersatz-Butyrometerhülse
Für Nova Safety
Messing, mit umbördeltem Rand,
kann auch für Wasserbadeinsätze verwendet werden.
Siehe Art.-Nr. 3670, 3717
3641
Nova Safety
Zuverlässige und bewährte Tischzentrifuge mit Winkelrotor für
die Fettbestimmung nach Dr. N. Gerber.
Eigenschaften:
Automatische Deckelverriegelung
Automatische Bremse (Bremszeit < 8 s)
Timer für Zentrifugierzeit (digital)
Heizung, auf 65 °C thermostatisch geregelt
Füllmenge: max. 8 Butyrometer
3670
27
Milchlaborzentrifugen
Zentrifugen zur butyrometrischen Fettbestimmung
nach Dr. N. Gerber
Folgende Punkte sind bei Anschaffung und Betrieb einer
Zentrifuge für die Fettbestimmung nach Dr. N. Gerber zu
beachten:
Ruhiger Lauf
Um Glasbruch zu vermeiden und die Lebensdauer der
Butyrometer zu erhöhen, ist es sehr wichtig, daß die
Zentrifuge möglichst vibrationsarme Laufeigenschaften
aufweist. Man unterscheidet folgende Zentrifugentypen:
Typ 1: Zentrifuge mit flach liegenden Butyrometern
Diese Butyrometerlagerung garantiert für die Butyrometer eine schonende Zentrifugierung. Solche Zentrifugen neigen aber nach der Zentrifugierung zu einer
erneuten Vermischung der getrennten Phasen.
Typ 2: Zentrifuge mit Winkelrotor
In dem Winkelrotor werden die Butyrometer in einem
starren Winkel gehalten. Leider wird dadurch der lange
und dünne Butyrometerhals erheblich belastet. Diese
Bauweise findet vor allem in den preiswerten Kleinzentrifugen ihre Anwendung.
Typ 3:
Zentrifuge mit ausschwingenden Butyrometerhaltern
Durch beweglich gelagerten Butyrometerhalter schwingen die Butyrometer in horizontaler Richtung aus. Die
Butyrometer werden lediglich in ihrer Längsachse belastet. Es ist deshalb eine Zentrifuge dieses Typs den
anderen vorzuziehen.
Unwucht
Die Zentrifuge sollte mit einer automatischen Unwuchtsabschaltung ausgestattet sein. Im Falle von Glasbruch (Bruch eines Butyrometers) oder bei sonstiger
Unwucht schaltet sich die Zentrifuge automatisch ab.
Deckelverriegelung
Aus Sicherheitsgründen werden zunehmend alle Zentrifugen mit einer Deckelverriegelung ausgestattet.
Heizung
Die Beheizung einer Zentrifuge vermindert die Auskühlung der Butyrometer. Dadurch kann man die anschließende Temperierzeit im Wasserbad gering halten, und
28
es führt zu einer verläßlicheren Durchführung der Analyse. Die Temperatur sollte im Schleuderkessel mindestens 50 °C betragen.
Drehzahl
Die Gerber-Fettbestimmung schreibt eine „RZB“ (Relative Zentrifugal Beschleunigung) von 350 g mit einer
maximalen Abweichung von ± 50 g vor. Die RZB hängt
nicht nur von der Drehzahl, sondern auch vom effektiven
Radius ab. Als effektiver Radius wird der Abstand zwischen Mittelpunkt des Rotors und äußerem Ende des
Butyrometers definiert. Aus diesem Grund ist die Drehzahl bei den jeweiligen Zentrifugentypen in Abhängigkeit der entsprechenden Radien unterschiedlich. Wichtig jedoch ist, daß die Drehzahl konstant ist und sich
nicht oder nur geringfügig (im Rahmen der Toleranz,
s.o.) ändert, je nachdem ob die Zentrifuge voll beladen
oder nur zum Teil bestückt ist. Die RZB berechnet sich
wie folgt:
RZB = 1,12 x 10–6 x R x N2
N=
RZB
1,12 x 10–6 x R
Dabei ist:
R = effektiver waagrechter Radius in Millimeter;
N = Drehzahl in Umdrehungen pro Minute [min-1].
Beispiel:
Eine Zentrifuge mit einem effektiven Radius von
260 mm benötigt eine Drehzahl von 1100 U/Min., um die
geforderte RZB von 350 g zu erreichen.
Aufstellung
Die Zentrifuge muß auf einem ebenen und festen
Untergrund (z.B. stabiler Tisch oder stabiles Podest) aufgestellt werden. Möglichst geringe Luftfeuchtigkeit und
eine Raumtemperatur von unter 30 °C sind wünschenswert.
Laufender Betrieb/Wartung
Die Zentrifuge sollte möglichst unwuchtfrei beschickt
werden. D.h. die Butyrometer müssen immer gleichmäßig positioniert werden. Bei Glasbruch sollte die Zentrifuge unmittelbar nach Stillstand gereinigt werden. Dies
verhindert unnötige Korrosionseffekte und garantiert
eine lange Lebensdauer.
Dipl.-Ing. K. Schäfer
SuperVario-N
Mehrzweckzentrifuge für die Milchwirtschaft
Die Zentrifuge zeichnet sich besonders durch ihre
äußerst hohe Laufruhe aus. Die hohe Vibrationsfreiheit
und die ausschwingenden Butyrometerhalter wirken
sich günstig auf die Standzeit ihrer Butyrometer aus.
Entsprechend gute Ergebnisse (Wiederholbarkeit und
Vergleichbarkeit) sind damit gesichert. Aus diesen
Gründen wird die SuperVario-N sehr oft als Pilotzentrifuge für Kalibrierzwecke verwendet.
Wegen ihrer Vielseitigkeit (Programmierbarkeit von
Drehzahl, Temperatur und Zeit) kann die SuperVario-N
für folgende Untersuchungen eingesetzt werden:
Untersuchungsart
1.
2.
3.
4.
Drehzahl/RZB
Gerber-Fettbestimmung
Babcock-Fettbestimmung
Löslichkeitsbestimmung (ADMI)
Fettbestimmung nach Röse-Gottlieb*
1.100 / 350 g
750 / 165 g
900 / 172 g
600 / 77 g
* Betrieb nur unter den jeweilig geltenden Sicherheitsvorschriften möglich
Eigenschaften:
Edelstahlgehäuse
Drehzahl programmierbar von 600 UpM bis
1130 UpM in Schritten von 10 UpM
(entspricht einer g-Zahl von 77 bis 372 g)
Heizung programmierbar bis 68 °C in 1 °C-Schritten
Zentrifugierzeit programmierbar von 1 bis 99 Minuten
Automatische Sicherheits-Deckelverriegelung
Automatische Unwuchtsabschaltung
Automatische Bremse
Technische Daten:
Anschlußwert:
Leergewicht:
Gesamthöhe mit Deckel:
Einfüllhöhe:
Drehzahlbereich:
Temperaturbereich:
230 V/50 ... 60 Hz/1200 VA
26 kg
460 mm
370 mm
600 bis 1130 UpM**
Raumtemperatur bis 68 °C
** Für die Gerber-Fettbestimmung ist eine G-Zahl von 350 g ± 50 g vorgeschrieben. Mit ihrer Relativen Zentrifugal Beschleunigung (RZB) von 371 g
im unbeladenen Zustand (Leerlauf) und 323 g im vollbeladenen Zustand
erfüllt die SuperVario-N in vorbildlicher Weise die Normvorschriften.
29
SuperVario-N
Mehrzweckzentrifuge für alle Butyrometer.
Siehe ausführliche Beschreibung Seite 29
3680
Aufsatz A
Schleuderaufsatz für maximal 36 Butyrometer
bzw. 18 Babcock-Flaschen
3685
Butyrometer-Halter aus Leichtmetall-Druckguß, Seite 26
3631 1 Stück
3631-12 12 Stück
3631-24 24 Stück
3631-36 36 Stück
Babcock-Halter: Art.-Nr. 3632 Seite 26
Aufsatz B
Schleuderaufsatz B (Schutzkessel für 8 Mojonnierrohre)
3686
Mojonnier-Rohre: Art.-Nr. 3870, 3871, Seite 33
Aufsatz C
Schleuderaufsatz C (bis zu 6 Löslichkeitsgläser)
3687
Halter für Löslichkeitsglas: Art.-Nr. 3633 Seite 26
Löslichkeitsglas (ADMI-Glas): Art.-Nr. 3634 Seite 27
30
WB 436-D Universal-Wasserbad (digital)
Digitale Temperaturanzeige (Ist-Wert), digitale Solltemperatureinstellung, PT 100-Meßfühler (Platin-Fühler), Stoppuhr (1 bis
99 Min. mit akustischem Signalgeber)
3707
Beschreibung für WB 436-D
Innengehäuse aus Edelstahl, Außengehäuse aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Externe Heizung – keine störenden
Heizelemente. Überhitzungsschutz (auch bei leerem Behälter)
Betrieb mit destilliertem Wasser möglich.
Technische Daten:
Temperaturbereich: bis 100 °C
Anschlußwerte: 230 V/50 Hz ... 60 Hz/1000 W
Maße: 396 mm x 331 mm x 265 mm (L x B x H)
Inhalt: 15,3 l
Gewicht: 8,8 kg
WB 436-A Universal-Wasserbad (analog)
Wie 3707, jedoch mit analoger Temperatureinstellung
(Drehknopf), Temperaturanzeige mit Thermometer
(im Lieferumfang enthalten), Thermostat-Heizregler
3708
Beschreibung für WB 436-A
Innengehäuse aus Edelstahl, Außengehäuse aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Externe Heizung – keine störenden
Heizelemente. Überhitzungsschutz (auch bei leerem Behälter)
Betrieb mit destilliertem Wasser möglich.
Technische Daten:
Temperaturbereich: bis 100 °C
Anschlußwerte: 230 V/50 Hz ... 60 Hz/1000 W
Maße: 396 mm x 331 mm x 265 mm (L x B x H)
Inhalt: 15,3 l
Gewicht: 8,8 kg
Butyrometerstativ für WB-436
aus Edelstahl für 36 Butyrometer
3717
31
Mojonnier-Stativ aus Edelstahl
für 10 Mojonnier-Rohre
3718
Universaleinstellboden
aus Edelstahl
3727
Reduktase-Einsatz
für 99 Proben
3737
Deckel für Reduktase
3747
Einsatz für „Delvotest“
3754
Butyrometer-Hülsen
geschlossen, aus Messing, für Butyrometerstativ
3766-G
Butyrometer-Hülsen
offen, aus Messing, für Butyrometerstativ
3766-O
32
Sicherheits-Ableselampe
zum gefahrlosen Ablesen von Butyrometern, blendfreie
Leuchtquelle, Lupe im Plexiglas-Schutzschild, verstellbare
Höhe und Lupenabstand, Schnurschalter, 230 V/50...60 Hz
3800
Schüttelmaschine
Zum gleichmäßigen, kräftigen und reproduzierbaren Durchmischen des Inhalts von 4 Extraktionsrohren nach Mojonnier
230 V/50 ... 60 Hz
3850
für 4 Mojonnierrohre
3851
für 6 Mojonnierrohre
Extraktionsrohr
nach Mojonnier
mit Korkstopfen mit runder Kugel
3870
Extraktionsrohr
nach Mojonnier
mit Korkstopfen mit abgeflachter Kugel
3871
Stativ aus Holz
für 8 Extraktionsrohre
3875
33
LactoStar
Ein neuer Standard in der Routine-Analytik
Dipl.-Ing. K.Schäfer, Dipl.-Phys. W. Spindler
Mit dem LactoStar bestimmen Sie schnell und zuverlässig die wichtigsten Inhaltsstoffe von Milch.
Inhaltsstoff
Fett:
Protein:
Laktose:
SNF: (fettfr. Tockenm.)
Gefrierpunkt:
Auflösung
0,01%
0,01%
0,01%
0,01%
-0,001 °C
Wiederholbarkeit
± 0,02%
± 0,03%
± 0,03%
± 0,04%
± 0,002 °C
Technische Daten:
Anschlußwerte: 230 V/180 VA 50 – 60 Hz
12 V Gleichstromanschluß
Probendurchsatz: Bis zu 30 Pr./Std.
PC-Anschluß:
Serielle Schnittstelle, 9.200 Baud,
Software ist im Lieferumfang
enthalten
Drucker:
Parallele Schnittstelle
Maße:
40 cm x 20 cm x 26 cm (B x H x T)
Gewicht:
ca. 15 kg
Produktarten:
Es können 20 verschiedenen Produktarten (z.B. Kuhmilch, Rohmilch, Magermilch, Schafsmilch, Sahne etc.
kalibriert und abgespeichert werden.
Bedienung:
Die Bedienung ist leicht und übersichtlich, da menügeführt.
Kalibrierung:
Zweipunktkalibrierung: Das Gerät wird mit zwei Referenz-Milchen kalibriert. Die Kalibrierung erfolgt automatisch.
Meßprinzip:
Die Messung basiert auf einem thermooptischen Kombinationsverfahren. D.h., die Milchprobe (12 ml bis 20 ml,
einstellbar) wird mit einer Pumpe in zwei unterschiedliche Meßzellen eingebracht und mit Hilfe dieser zwei
Meßeinheiten, einer Opto-Einheit (BlueBox) sowie einer
Thermoeinheit (RedBox) analysiert. D.h. die Milchprobe
wird auf der Basis völlig unterschiedlicher Meßverfahren
analysiert. Diese Meßverfahren sind:
1.1 Optisches Meßverfahren (BlueBox)
Es handelt sich um eine Trübungsmessung. In dieser
Meßeinheit werden die nichtgelösten (sichtbaren)
Stoffe erfaßt. D.h., es wird die Summe von Fett und Protein gemessen.
1.2 Thermisches Meßverfahren (RedBox)
Unter Ausnutzung thermischer Effekte werden bei
unterschiedlichen Meßtemperaturen Fettgehalt und
Fettfreie Trockenmasse bestimmt.
35
1.3 Rechnerische Analyse
Der Proteingehalt wird durch Differenzbildung ermittelt:
Turbidimetrisches Meßergebnis (Fett+Protein) minus
Thermisches Meßergebnis (Fett) P = T – F
Der Gefrierpunkt errechnet sich nach folgendem
Schema:
SNF – Protein = GP (Summe aller gelösten Stoffe)
Zusammenfassung:
Die Kombination zweier völlig unterschiedlichen physikalischen Meßprinzipien, ergänzt mit entsprechenden
Rechenalgorithmen, ergibt die Grundlage für die Gerätekonzeption.
2. Geräteaufbau
Spülwasser
(destilliert)
Trübungsmessung
Red
Box
Thermische
Meßeinheit
Abwasser
Das Gerät enthält folgende Funktionseinheiten:
2.1 Zwei Pumpen
2.1.1 Spülpumpe
2.1.2 Probenpumpe
2.2 Optische Messeinheit (BlueBox)
2.3 Thermische Messeinheit (RedBox)
2.4 Rechnerplatine/CPU (Central Processing Unit)
2.5 Display
2.5.1 LCD, 4 Zeilen mit jeweils 20 Zeichen
2.5.2 Tastatur mit lediglich 3 Bedienknöpfen
2.6 Stromversorgung
Menübaum/Bedienung
Das Gerät wird mit nur drei Tasten bedient. Die Bedienung erfolgt über ein Menü.
Die wichtigsten Menüpunkte:
Spülen: Meßtrakt spülen.
Messung: Hiermit startet man eine Messung.
Nullkalibrierung: Hiermit startet man eine automatische Null-Punkt-Kalibrierung des gesamten Gerätes
36
Gerät spülen
Aufwärmen
Messen
Fett:
Prot:
Lact:
SNF:
Gpp:
1,23 % > Spülen
1,23 %
Messen
1,23 %
Produkte
1,23 %
Kalibr
1,23 %
Einst
Einstellungen
> zurück
Sprache
Pumpe
2
Ausgang
Milchprobe
LactoStar
Pumpe
1
Blue
Box
Eingang
(4 Meßgänge zu je 12 ml). Auf diese setzt die
eigentliche Inhaltsstoff-Kalibrierung auf.
Kalibrierung A: Hiermit startet man eine A-Kalibrierung mit den eingestellten aktuellen A-Werten.
Kalibrierung B: Hiermit startet man eine B-Kalibrierung mit den eingestellten aktuellen B-Werten.
Display-Kontrast
Setup-Werte
drucken
Plateau-Setup
> Temperzeit: xxx
Plateauzeit: xxx
Pumpen
> Meßpumpe
Spülpumpe
Kalibrieren
> Null-Kalibrieren
A-Kalibration
B-Kalibration
A-Kalibration
> zurück
Fett = xxx
Prot = xxx
Lact = xxx
SnF = xxx
Gpp = xxx
B-Kalibration
> zurück
Fett = xxx
Prot = xxx
Lact = xxx
SnF = xxx
Gpp = xxx
Einstellung des LactoStar
Auf der Vorderseite des Gerätes befindet sich ein
Bedienpaneel, welches ein vierzeiliges LC-Display und
drei Tasten enthält. Das Display zeigt die jeweils aktuelle
Stelle im Menübaum (siehe Abb.) an. Die obere und die
untere Taste dienen zum Auswählen in diesem Menübaum. Die mittlere Taste dient zum Aktivieren des angezeigten Menüpunktes (zum Beispiel, wenn man einen
Wert ändern will). Bei allen Menüpunkten, die mit Zahleneingaben verbunden sind, erscheint sodann ein Fragezeichen „?“ anstelle des Gleichheitszeichens „=“ und
man kann daraufhin den angezeigten Wert verändern.
Beispiel: Es soll die Plateauzeit von 30 Sekunden auf 25
Sekunden geändert werden:
Zunächst drückt man so oft auf die untere Taste, bis
im Display das Häkchen vor „Menü“ steht.
Dann drückt man die Enter-Taste, um in das Menü
zu gelangen.
Hinweis: Der sensible Bereich „Menü“ ist geschützt.
Um in diesen Bereich hineinzukommen, muß die
„Enter“-Taste für ca. 3 Sek. gedrückt werden. Dies gilt
auch für den Bereich „Kalibration“.
Dann drückt man wieder so oft die untere Taste, bis auf
dem Display „Plateau- Setup“ erscheint und das Häkchen vor Plateau = ...“ steht.,
Nun drückt man auf die mittlere Taste. Auf dem
Display erscheint „Plateau ? 30 s“.
Jetzt kann man mit der linken und der rechten Taste
den Wert erhöhen oder erniedrigen, bis der
gewünschte Wert (z.B. 25 s) zu lesen ist.
Nun drückt man nochmals auf die mittlere Taste.
Das Fragezeichen verschwindet, und der neue Wert
ist gespeichert.
Der LactoStar wird ab Werk mit einer Rohmilch vorkalibriert und mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Vor
der Benutzung muß er daher auf die für den konkreten
Anwendungsfall erforderlichen und für das Labor jeweils
geltenden Werte eingestellt werden.
Der LactoStar speichert 20 verschiedene KalibrierDatensätze für unterschiedliche Produktarten. Damit ist
es (nach entsprechender Kalibrierung) möglich, ohne
Neukalibrierung zwischen verschiedenen Produktarten
umzuschalten – z.B. von Magermilch auf Sahne und
zurück. Es sind 12 verschiedene Datensätze für Milchen,
4 verschiedene Datensätze für Molke und 4 verschiedene Datensätze für Sahne vorhanden.
Messung starten
Zunächst drückt man eine der beiden äußeren Tasten,
bis das Häkchen vor ‚Messung‘ auf dem Display
erscheint. Dann stellt man die Probenflasche so in den
Flaschenhalter, daß das Ansaugrohr tief genug in die
Probe eintaucht. Die Probe darf nicht schaumig sein,
denn Luftblasen stören die Messung erheblich. Das
Gerät benötigt maximal 20 ml Probenmenge. Sodann
betätigt man die mittlere Taste, und der Meßvorgang
beginnt. Nach Beendigung der Messung können die
Ergebnisse für Fett, Protein, Lactose und SnF auf dem
Display abgelesen werden. Drückt man einmal die
Abwärts-Taste, dann sind Protein, Laktose, SnF und
Gefrierpunkt ablesbar.
Kalibrierung
Um präzise Ergebnisse zu erhalten, ist es notwendig,
den LactoStar zu kalibrieren.
Nullkalibrierung
Es ist empfehlenswert, einmal wöchentlich eine Nullpunktkalibrierung durchzuführen. Die Nullpunktkalibrierung dient dazu, die gesamte Hardware zu normieren.
D.h. Veränderungen, hervorgerufen durch Bauteile-Alterung, Langzeitdrift und sonst. Einflüsse, werden kompensiert.
Diese Nullpunktkalibrierung wird in folgenden Schritten
durchgeführt:
Mehrmaliges Spülen: Den Spülvorgang so oft wiederholen, bis das Wasser im Abflußschlauch klar ist..
Milchprobenflasche mit 50 ml destilliertem Wasser
in den Flaschenhalter setzen.
Menüpunkt ‚Nullpunkt-Kalibrierung‘ aussuchen.
Nullpunkt-Kalibrierung starten.
Hinweis:
Die Nullkalibrierung ist eine notwendige Hardware-Normierung. Sie ist keine Inhaltsstoff-Kalibrierung. Diese
wird mit der A- und der B-Kalibrierung vorgenommen.
Man kann daher nicht erwarten, daß die Meßwerte für
Aqua dest. durch die Nullkalibrierung auf 0.00% gesetzt
werden. Je nach Produktart kann es vorkommen, daß bei
einer Messung mit Wasser nicht 0,00% für die jeweiligen
Inhaltsstoffe angezeigt wird, sondern gegebenenfalls
erhebliche Abweichungen (<0,1%) erscheinen. Dieser
Effekt ist bei Vollmilch am geringsten, bei davon abweichenden Produktarten, z.B. Magermilch, Sahne etc., wird
er entsprechend größer. Dies hat auf die Meßgenauigkeit für die jeweilige Produktart keinen Einfluß!
Kalibrierung
Die eigentliche Inhaltsstoff-Kalibrierung besteht aus
zwei Kalibrierungen: der A-Kalibrierung mit einer in allen
Parametern inhaltsstoffärmeren Milch (A-Milch) und der
B-Kalibrierung mit einer inhaltsstoffreichen Referenzmilch (B-Milch). Die A-Milch kann aus der B-Milch
gewonnen werden, indem diese B-Milch gezielt (z.B. zu
50% = 1:1 oder 331/3% = 1:2 oder 662/3% = 2:1 etc.) verwässert wird. Wichtig ist, daß diese Verwässerung mit
einer genauen Waage vorgenommen und gut vermischt
wird, um Fehler bei der Kalibrierung zu vermeiden.
An die B-Milch werden vom Gerät gewisse Anforderungen gestellt, die darin bestehen, daß diese Milch den zu
messenden Milchen in den wesentlichen Inhaltsstoffen
ähnelt bzw. eine ähnliche Matrix aufweist. Die Differenzen zwischen der A- und der B-Milch an Inhaltsstoffen
sollte mindestens 1% betragen.
37
Achtung: Für jede Milchart (Produktart) muß eine Kalibrierung durchgeführt werden.
Durchführungsbeispiel für eine Kalibrierung:
Das Gerät soll zum Beispiel für folgende Messungen
eingerichtet werden:
Milch 1: Rohmilch-Messungen
Milch 2: Homogenisierte Milch
Milch 3: Magermilch
Milch 4: Schafsmilch
Zunächst wird das Gerät für die Rohmilchmessung kalibriert. Sie benötigen für eine Kalibrierung (A- und BKalibrierung) ca. 200 ml Referenzmilch. Die Werte der
jeweiligen Inhaltsstoffe müssen bekannt sein bzw. referenzanalytisch ermittelt werden.
Für die A- und die B-Kalibrierung benötigt der LactoStar
jeweils eine Milchmenge für 3 Messungen. Benutzen Sie
deshalb zur Kalibrierung immer eine volle Probenflasche
(50 ml).
1.0 Produkt aussuchen
Das Gerät auf „Milch 1“ einstellen. Im Menü können Sie
unter „Produkte“ dies einstellen (siehe Menü-Baum und
Einstellung des LactoStar).
2.0 A-Milch herstellen
Ca. 100 ml A-Milch herstellen, indem 50 ml der Referenzrohmilch mit z.B. 20 % destilliertem Wasser verdünnt wird. (Gewichtsprozente – Waage verwenden!)
Gut vermischen. Selbstverständlich sind auch andere
Mischungsverhältnisse möglich; dabei ändern sich
entsprechend die Referenzwerte für die A-Milch.
(Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Inhaltsstoffwerte
der A-Milch nicht berechnet, sondern mit den entsprechenden Verfahren [z.B. Gerber, Kjeldahl, Gefrierpunkt
etc.] bestimmt werden.)
3.0 Werte eingeben
3.1 A-Werte eingeben
Menüpunkt ‚A-Kalibrierung‘ aussuchen
Inhaltsstoff-Werte eingeben
3.2 B-Werte eingeben
Menüpunkt ‚B-Kalibrierung‘ aussuchen
Inhaltsstoff-Werte eingeben
4.0 A-Milch
4.1 Zwei Messungen mit der A-Milch durchführen. Dies
ist ein Spülgang mit der A-Referenzmilch. Die Meßwerte
sind nicht von Bedeutung.
38
4.2 A-Kalibrierung durchführen:
Milchprobenflasche mit der A-Milch (50 ml) in den
Flaschenhalter setzen.
A-Kalibrierung starten. Es werden 3 Messungen
gemacht, d.h., der Vorgang dauert etwa 6 Minuten.
5.0 B-Milch
5.1 Zwei Messungen mit B-Milch durchführen. Dies ist
ein Spülgang mit B-Referenzmilch. Die Meßwerte sind
nicht von Bedeutung.
5.2 B-Kalibrierung durchführen:
Milchprobenflasche mit der B-Milch (50 ml) in den
Flaschenhalter setzen.
B-Kalibrierung starten. Es werden 3 Messungen
gemacht, der Vorgang dauert etwa 6 Minuten.
Die Kalibrierung für die Milch 1 ist hiermit beendet. Für
die anderen Produktarten (Milch 2, Milch 3, Milch 4) wird
analog verfahren.
Das Gerät ist nun bereit für die Messung verschiedener
Milchen. Selbstverständlich muß bei der Messung die
jeweilig „richtige“ Produktart ausgesucht werden.
Achtung! Vermeiden Sie die Verschleppung der Referenzmilchen. Arbeiten Sie zügig und ohne Pausen zwischen den Kalibrierschritten.
Verwechseln Sie beim Kalibrieren auf keinen Fall die
Referenzmilchen. Zuerst muß mit A-Milch A-kalibriert
und dann mit B-Milch B-kalibriert werden. Verwechslungen führen unweigerlich zu einer völlig falschen Kalibrierung des Gerätes.
Hinweis: Führen Sie direkt nach einer Reinigung des
Gerätes mit Reinigungsflüssigkeit oder anderen Reinigungsmitteln keine Kalibrierungen durch. Derartige
Mittel verfälschen die Meßergebnisse sehr stark. Da sie
die Oberflächen der Meßkammern stark benetzen,
bedürfen sie nach ihrer Anwendung einer sehr gründlichen Spülung.
Geräte-Eigenschaften
1.0 Produkte
Der LactoStar kann 20 verschiedene Kalibrierdatensätze abspeichern. Damit können Sie von einem Produkt auf ein anderes Produkt (z.B. von Milch auf Sahne
etc.) umschalten, ohne daß dafür eine neue Kalibrierung
notwendig wäre.
2.0 Parallele Schnittstelle
Der LactoStar hat eine parallele Schnittstelle zum
Anschluß eines handelsüblichen Druckers. Es kann auch
ein kleiner Thermo-Protokolldrucker angeschlossen
werden. Der dafür notwendige 6-V-Anschluß befindet
sich an der Rückseite des Gerätes.
2.1 Serielle Schnittstelle
An die serielle Schnittstelle kann ein PC angeschlossen
werden. In diesem Fall können die Meßergebnisse aufgezeichnet und mit zusätzlichen Informationen (Datum,
Uhrzeit, Lieferfahrzeug, spezielle Lieferantennummer
etc.) versehen werden. Die so aufgezeichneten Daten
lassen sich danach in entsprechenden Programmen
(z.B.Tabellenkalkulation oder betriebseigene Software
etc.) beliebig weiterverarbeiten. Des weiteren können
die Kalibrierdaten abgespeichert oder bearbeitet werden. Es ist auch möglich, die Kalibrierprofile von einem
Gerät in ein anderes Gerät zu transferieren oder aus
einem Gerät herauszulesen und abzuspeichern. Die dafür notwendige Software ist im Lieferumfang enthalten.
Einige Anwendungshinweise
für das Arbeiten mit dem LactoStar
Spülen:
Das Gerät sollte in folgenden Fällen gespült werden:
Vor Meßpausen
Bei Produktwechsel
Nach Sahnemessungen
Reinigen:
Das Gerät wird gereinigt, indem man mit den nachfolgenden Reinigungslösungen eine Messung startet.
Danach wird mehrfach (5 bis 6 mal) mit Aqua dest.
gespült.
Wir empfehlen, 2 x täglich (insbesondere abends nach
Beendigung der Messungen) das Gerät mit ca. 40 °C
warmer 2%iger „Diverfoam SMS Chlor”-Lösung zu reinigen.
Nullpunkt-Kalibrierung:
Es ist empfehlenswert, einmal wöchentlich eine Nullpunktkalibrierung durchzuführen. Die Nullpunktkalibrierung dient dazu, die gesamte Hardware zu normieren.
D.h. Veränderungen, hervorgerufen durch Bauteile-Alterung, Langzeitdrift und sonst. Einflüsse, werden kompensiert.
39
Kjeldahl-Aufschlußapparate
Reihenheizbank mit muldenförmigen Rohrheizkörpern und
Glasabsaugsystem zum Anschluß an Wasserstrahlpumpe oder
TURBOSOG-Saugstation.
4200
für 4 Heizstellen mit Kjeldahlkolben 500 ml
(10 kg – 650 x 250 x 300 mm)
4201
für 6 Heizstellen mit Kjeldahlkolben 500 ml
(15 kg – 900 x 250 x 300 mm)
4202
Wasserstrahlpumpe für Glasabsaugsystem
4203
TURBOSOG-Saugstation
Kjeldahl-Destillierapparat
Reihenheizbank mit muldenförmigen Rohrheizkörpern, Kjeldahlkolben, Reitmair-Aufsätzen, Kühlrohren, Auslaufrohren,
Erlenmeyerkolben und Stativmaterial.
4210
für 4 Destillationen, 500 ml
(25 kg – 650 x 380 x 950 mm)
4211
für 6 Destillationen, 500 ml
(35 kg – 950 x 380 x 950 mm)
Kjeldahl-Aufschlußsysteme
Halbautomatisches System
Aluminium-Aufschlußblock, Etagenkonsole, Einsatzgestell,
Absaugvorrichtung und Aufschlußgläsern, ohne Regler
4220
für 8 Aufschlüsse 250 ml
(16 kg – 380 x 380 x 650 mm)
4221
für 20 Aufschlüsse 250 ml
(39 kg – 460 x 500 x 740 mm)
4225
Temperaturregler 0 – 420 °C
Wasserdampf-Destilliersysteme
für geringen Probenanfall mit einfachem Programmablauf:
automatische NaOH-Zugabe
4230
(25 kg – 440 x 690 x 340 mm)
für mittleren Probenanfall mit vielseitigem Programmablauf:
automatische Zugabe von H2O und NaOH sowie Absaugen
der ausdestillierten Probenreste
4231
(27kg – 460 x 500 x 740 mm)
40
Labor-pH-Meter
Lieferung ohne Meßkette
4310
Knick 766
komfortables Meßgerät für pH, mV und °C:
Meßkettenanpassung, Meßkettenüberwachung, Geräteselbsttest, automatische Temperaturkompensation,
Schreiberausgang, Kalibrierdatenspeicher
4311
Knick 765 zusätzlich mit RS 232-Schnittstelle für
Rechner und Drucker
Batterie-/Taschen-pH-Meter
Lieferumfang ohne Meßkette
4315
Knick 911
hochentwickeltes staub- und wasserdichtes sowie
stoßsicheres Meßgerät für pH, mV und °C mit Aufstellbügel für Tischbenutzung:
Automatische Kalibrierung, Puffererkennung und Temperaturkompensation, Geräteselbsttest
4316
Knick 912 zusätzlich mit Meßdatenspeicherung
4217
Knick 913 zusätzlich mit Meßwertspeicher und
Interface zu Rechner und Drucker
4319
Pt 1000-Temperaturfühler für pH 911, 912 und 913
Labor-pH-Meter
4320
WTW Level 1
Routine Labor-pH/mV-Meter mit automatischer Temperaturkompensation, Kalibriersystem, Batterie- und
Netzbetrieb
4321
WTW Level 2
Präzision-pH/mV-Meter zusätzlich mit RS 232-Schnittstelle für Rechner und Drucker
41
Taschen-pH-Meter
4330
WTW 330
Robustes und wasserdichtes pH/mV-Meter mit Meßwertspeicher, Kalibrierautomatik, automatischer Temperaturkompensation.
4331
WTW 330-SET
Meßgerät im Profikoffer mit integriertem Meßplatz,
Elektrodenhalter, Pufferlösung pH 4, pH 7, pH 10 und
KCL-Lösung, ohne Meßkette
4334
WTW 340
Meßgerät mit zusätzlich Analogund Digitalausgang RS 232
4335
Temperaturfühler mit Halteclip
für WTW 330 und 340
Einstabmeßkette für Milch
Inlab 408, für Milch und andere Flüssigkeiten geeignet,
Festkabel mit DIN-Stecker
4350
Einstichelektroden
4360
Inlab 427 Steckkopf-Elektrode
mit Kabel und DIN-Stecker
4361
Inlab 427 ohne Kabel
4370
SE 104 für Einstichmessungen von Käse, Fleisch und
Wurst, Festkabel mit DIN-Stecker
Einstabmesskette mit Temperaturfühler
SE 102 Einstabmeßkette mit integriertem Pt 1000 Temperaturfühler, Festkabel mit DIN-Stecker
4380
Pufferlösungen
250 ml in PE-Flasche
4390
pH 4.00
4391
pH 7.00
4392
pH 9.00
42
KCL-Lösung, 250 ml in PE-Flasche
4400
3 mol/l+AGCl
Elektrodenstativ
4410
für zwei Elektroden, Kunststoff
Reiniger für Einstabmeßketten
250 ml in PE-Flasche
4420
AG-Cl-Diaphragma-Reiniger, Thioharnstofflösung
4421
Eiweißlöser, Pepsin-Salzsäurelösung
Reaktivierungslösung
250 ml in PE-Flasche, Flußsäure
4422
Säuregehaltsbestimmung
Titrierapparat STANDARD
komplett mit Vorratsflasche, Gummistopfen, Bürette mit automatischer Nullpunkteinstellung, Natronkalkturm mit Steigrohr,
Gummidruckball, Bürettenspitze mit Quetschhahn, je eine
Pipette 1 und 25 ml, Erlenmeyerkolben 200 ml
4500
für Milch: 0 – 20 ° SH
4501
für Rahm: 0 – 40 ° SH
4510
für Quark: 0 – 250 ° SH
mit Porzellanmörser und Pistill, Pipette 2 ml
(ohne Pipette 1 und 25 ml und Erlenmeyerkolben)
43
Säuregehaltsbestimmung
Titrierapparat SIMPLEX
für Milch und Rahm, komplett mit Polyflasche im Plastikfuß,
Bürette mit automatischer Nullpunkteinstellung, Feintitrierung
durch Knopfdruck, je eine Pipette 1 ml und 25 ml, Erlenmeyerkolben 200 ml
4520
für Milch: 0 – 25 ° SH
4521
für Rahm: 0 – 40 ° SH
Titrierapparat SIMPLEX
für allgemeine Aufgaben, wie oben, jedoch ohne Zubehör
4530
mit Bürette 0 – 10 ml : 0,05
4540
mit Bürette 0 – 25 ml : 0,1
4550
mit Bürette 0 – 50 ml : 0,1
Eiweißtitriergerät
mit Vorratsflasche, für Anwendung von 25 ml Milch, Spezialbürette mit automatischer Nullpunkteinstellung, Natronkalkturm
mit Steigrohr, Gummiball, Auslaufspitze, Quetschhahn, je eine
Vollpipette 1 ml, 5 ml und 25 ml, 2 Bechergläser niedrige Form
250 ml, 2 Meßpipetten 1 ml : 0,01
4660
0 – 6 ET: 0,02
44
Schnellbetriebsbürette
nach Dr. Schiling, Schellbachstreifen, komplett mit Vorratsflasche und Fuß
4680
10 ml: 1/20
4681
25 ml: 1/10
4682
50 ml: 1/10
SALUT-Milchprober
mit 2 Gläsern, zur Alkohol/Alizarolprobe an der Annahmerampe, zur Feststellung des Frischezustandes der Rohmilch
4700
4701
Ersatzglas mit Loch
Salzgehaltsbestimmer für Butter und Käse
siehe Nr. 4530 und Nr. 4540, jedoch mit brauner Vorratsflasche
4760
für Butter: 10 ml: 0,05
4770
für Käse: 25 ml: 0,1
Schmutzprober SEDILAB
einfach zu bedienender Handschmutzprober mit Schraubzwinge zur Tischbefestigung, stabile Metallausführung, für
500 ml Milchmenge
4800
45
Schmutzprober REVAMAT
zur Durchführung von Massenuntersuchungen im Anlieferungstempo, Stundenleistung ca. 800 Proben, scharf umgrenzte Schmutzbilder, für 500 ml Milchmenge, 220 V/50 Hz
4900
Schmutzprober ASPILAC
Pumpenform zur direkten Ansaugung aus der Kanne,
Gehäuse aus Plexiglas für Original-Filterblättchen,
für 500 ml Milchmenge
4905
Filterblättchen
4910
mit Schutzkappe und Schreibfläche, 1000 Stück
Filter rund
4911
32 mm, 1000 Stück
Vergleichstafel
4920
mit 3 Reinheitsstufen, Deutscher Standard
Reduktasegläser
mit Ringmarke
5040
10 ml und 21 ml
5041
10 ml
Gummistopfen
für Reduktasegläser
5060
46
Pipettierspritzen
zum Dosieren von Nähr- und Färbelösungen, selbstansaugend,
sterilisierbar
5110
einstellbar bis 1 ml
5111
einstellbar bis 2 ml
5112
einstellbar bis 5 ml (für 10 ml siehe Nr. 8170)
Methylenblau-Tabletten
5140
50 Stück
Resazurin-Tabletten
5150
für LOVIBOND-Komparator, 100 Stück
LOVIBOND-Komparator 2000
zur Resazurinprobe, Gehäuse für 2 Probegläser zum Vergleich
der Farbwerte mit Milchbetrachtungsstativ
5160
Farbvergleichsscheibe
5161
für Resazurin 4/9 mit 7 Standard-Vergleichsfarben
Probeglas
5162
Satz bestehend aus 4 Stück
Trockensubstanzrechner
nach Ackermann, für Milch
5360
47
Butterschmelzbecher
5400
Alu 30 g
5401
Alu, 50 g
Becherzange
5420
Glasrührstab
pistillartig, 140/6 mm
5430
Doppelspatel
Reinnickel, 150 mm
5440
Butterprüflöffel
aus Plexiglas
5450
Kristallquarzsand
5460
gewaschen, 1 kg, geglühte Qualität
5461
gewaschen, 3 kg, Lieferkosten auf Anfrage
Aluminiumfolie
150 x 190 mm, 1000 Stück
5470
Wägedose
Alu, Ø 75 x 30 mm mit Deckel (numeriert auf Anfrage)
5490
48
Bunsenbrenner
für Propangas (für andere Gasarten auf Anfrage)
5550
Infrarotbrenner, bis 750 °C
geeignet für schnelle, kontaktlose Erwärmungsaufgaben
(0,9 kg – 100 x 100 x 100 mm)
5571
5572
Leistungsregler
Spirituslampe
5580
Glas
5581
Metall
Wator-Papier
zur Bestimmung der Wasserfeinverteilung in Butter
40 x 78 mm, 1 Pack = 50 Stück
5600
Butterschneider
Drahtstärke 0,5 mm
5605
49
Taschenrefraktometer
zur Messung des Eindampfungsgrades von Milch und Konzentrationsbestimmungen in verschiedenen Anwendungsgebieten,
in Etui. Mit der international festgelegten Brixskala läßt sich
der Gewichtsprozentsatz der Trockenmasse direkt bestimmen
5610
0 – 32 % Brix: 0,2%, für Milch, Fruchtsäfte, Softdrinks
5612
28 – 62 % Brix: 0,2%, für konzentrierte Fruchtsäfte
5613
45 – 82 % Brix: 0,5%, für Honig
Digitales Hand-Refraktometer
0 – 45%: 0,1 % Brix, 1,3300 – 1,4100 nD: 0,0001 nD
0 – 60 °C: 0,1 °C
Temperaturkompensation automatisch 0 – 40 °C,
(0,3 kg – 180 x 80 x 35 mm)
5614
Digital-Abbe-Refraktometer
1,3000 – 1,7200 nD: 0,0001 nD, 0 – 95 %: 0,1 % Brix
0 – 99 °C: 0,1 °C, LED-Beleuchtung 590 nm,
Schnittstellen seriell RS-232 und RS 422,
115/230 V, 50/60 Hz ( 5 kg – 140 x 275 x 300 mm)
5620
Bad-/Umwälzthermostat E-5 JULABO
für interne und externe Temperieraufgaben
Temperierbereich: 20 °C bis 100 °C (abhängig von der
Raumtemperatur), Badöffnung 150 x 150/150 mm,
(6 kg 170 x 330 x 350 mm)
5630
50
Feuchtemeßgerät MA 30
zur vollautomatischen Bestimmung des Feuchtegehaltes oder
der Trockensubstanz. 30 g: 0,01%, Datenschnittstelle RS 232 C
(5,5 kg – 217 x 283 x 165)
5710
5711
Folienpresse
5712
Alu-Rundfolie, 130 x 0,03 mm, 1000 Stück
5713
Glasfaserfilter zur Bestimmung flüssiger,
pastöser und fetthaltiger Proben, 80 Stück
Analysenwaagen
Möglichkeit der GLP/ISO-Protokollierung, Stückzählung,
Rezepturspeicher, Prozentbestimmung, RS 232 C-Schnittstelle, Unterflurwägung, Staub- und Spritzwasserschutz, komplett mit Justiergewicht.
5810
120 g : 0,1 mg
5811
220 g : 0,1 mg
Präzisionswaagen
Stückzählung, Rezepturspeicher, Prozentbestimmung, RS 232
C-Schnittstelle, Spritzwasserschutz, komplett mit Justiergewicht.
5820
310 g: 0,01 g
5821
510 g: 0,01 g
5830
210 g: 0,001 g
51
Wärmeschränke
Typenübersicht/Ausstattung
Universal-Wärmeschrank „UM“
Thermostatische Temperaturregelung, digitale Temperaturanzeige, passive Durchlüftung
Universal-Wärmeschrank „ULM“
Thermostatische Temperaturregelung, digitale Temperaturanzeige, elektrischer Lüfter
Universal-Wärmeschrank „UE“
Elektronische Temperaturregelung (PID), Digitaluhr,
serielle Schnittstelle, passive
Durchlüftung
Universal-Wärmeschrank „ULE“
Elektronische Temperaturregelung (PID), Digitaluhr,
serielle Schnittstelle,
elektrischer Lüfter
Typ
Außenmaße
(B/H/T) [mm]
Innenmaße
(B/H/T) [mm]
Volumen
[Liter]
Auflagerippen/
Einschiebebleche
Watt/Volt
Kg
(netto)
BestellNummer
UM 100
470/520/325
320/240/175
14
2/1
600/230
20
6000
UM 200
550/600/400
400/329/250
32
3/1
1100/230
28
6001
UM 300
630/600/400
480/320/250
39
3/1
1200/230
30
6002
UM 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6003
UM 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6004
UM 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6005
UM 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6006
UM 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6007
ULM 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6008
ULM 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
8009
ULM 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6010
ULM 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6011
ULM 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6012
UE 200
550/600/400
400/329/250
32
3/1
1100/230
28
6013
UE 300
630/600/400
480/320/250
39
3/1
1200/230
30
6014
UE 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6015
UE 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6016
UE 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6017
UE 700
1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6018
UE 800
1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6019
ULE 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6020
ULE 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6021
ULE 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6022
ULE 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6023
ULE 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6024
Universal-Wärmeschrank „UP“
Elektronische Temperaturregelung mit Prozeßregler (PID),
programmierbar, serielle und
parallele Schnittstelle, passive
Durchlüftung
UP 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6025
UP 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6026
UP 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6027
UP 700
1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6028
UP 800
1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6029
Universal-Wärmeschrank „ULP“
Elektronische Temperaturregelung mit Prozeßregler (PID),
programmierbar, serielle und
parallele Schnittstelle,
elektrischer Lüfter
ULP 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6030
ULP 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6031
ULP 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6032
ULP 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6033
ULP 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6034
52
Brutschränke/Sterilisatoren
Typenübersicht/Ausstattung
Außenmaße
(B/H/T) [mm]
Innenmaße
(B/H/T) [mm]
Volumen
[Liter]
Auflagerippen/
Einschiebebleche
Watt/Volt
Kg
(netto)
BestellNummer
BE 200
550/600/400
400/329/250
32
3/1
440/230
28
6035
BE 300
630/600/400
480/320/250
39
3/1
500/230
30
6036
BE 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
800/230
35
6037
BE 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
900/230
50
6038
BE 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
1600/230
87
6039
BE 700
1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
1800/230
121
6040
BE 800
1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
2000/230
170
6041
Brutschrank „BP“
Elektronische Temperaturregelung mit Prozeßregler (PID),
programmierbar, serielle und
parallele Schnittstelle,
passive Durchlüftung
BP 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
800/230
35
6042
BP 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
900/230
50
6043
BP 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
1600/230
87
6044
BP 700
1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
1800/230
121
6045
BP 800
1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
2000/230
170
6046
Sterilisator „SM“
Thermostatische Temperaturregelung, digitale Temperaturanzeige, passive Durchlüftung
SM 100
470/520/325
320/240/175
14
2/1
600/230
20
6047
SM 200
550/600/400
400/329/250
32
3/1
1100/230
28
6048
SM 300
630/600/400
480/320/250
39
3/1
1200/230
30
6049
SM 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6050
SLM 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6051
SLM 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6052
SLM 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6053
Brutschrank „BE“
Elektronische Temperaturregelung (PID), Digitaluhr,
serielle Schnittstelle,
passive Durchlüftung
Sterilisator „SLM“
Thermostatische Temperaturregelung, digitale Temperaturanzeige, elektrischer Lüfter
Typ
SLM 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6054
SLM 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6055
550/600/400
400/329/250
32
3/2
1100/230
28
6056
630/600/400
480/320/250
39
3/2
1200/230
30
6057
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6058
Sterilisator „SE“
SE 200
Elektronische Temperaturregelung SE 300
(PID), Digitaluhr, serielle SchnittSE 400
stelle, passive Durchlüftung
6059
Sterilisator „SLE“
Elektronische Temperaturregelung (PID), Digitaluhr,
serielle Schnittstelle,
elektrischer Lüfter
SLE 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6060
SLE 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6061
SLE 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6062
SLE 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6063
SLE 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6064
Sterilisator „SLP“
Elektronische Temperaturregelung mit Prozeßregler (PID),
programmierbar, serielle und
parallele Schnittstelle,
elektrischer Lüfter
SLP 400
550/680/480
400/400/330
53
4/2
1400/230
35
6065
SLP 500
710/760/550
560/480/400
108
5/2
2000/230
50
6066
SLP 600
950/920/650
800/640/500
256
7/2
2400/230
87
6067
Kühlbrutschrank „ICP“
PID Prozeßregelung von
0 bis +60 °C, programmierbar,
serielle und parallele Schnittstelle, motorische Innenluftumwälzung
ICP 400
558/967/486
400/400/330
53
ICP 500
718/1047/556
560/480/400
108
ICP 600
958/1335/656
800/640/500
256
ICP 700
1198/1495/656
1040/800/500
ICP 800
1198/1895/756
1040/1200/600
SLP 700 1190/1080/650
1040/800/500
416
9/2
4000/400
121
6068
SLP 800 1190/1605/750
1040/1200/600
749
14/2
4800/400
170
6069
4/2
500/230
68
6070
5/2
500/230
87
6071
7/2
700/230
144
6072
416
9/2
750/230
178
6073
749
14/2
1200/230
227
6074
53
Laboröfen
Erhitzen und Veraschen bei bis zu 1100 °C, Ofengehäuse aus
rostfreiem Edelstahl, hochwertige Isolierung, kurze Aufheizzeit,
230 V/50 Hz
6220
Innenmaße: 160 x 140 x 100 mm, 1,2 kW
(18 kg – 340 x 340 x 420 mm)
6222
Innenmaße: 240 x 250 x 170 mm, 3,0 kW
(39 kg – 430 x 530 x 570 mm)
Auslauf-Viskosimeter
Einfaches Viskosimeter für die betriebsinterne Messung der
Viskosität von Joghurt, Sauermilch, Sauerrahm, Kefir u.a..
Die gestoppte Zeit für den Durchlauf des Meßgutes dient als
Maß für die Viskosität.
6520
Mit Stativ und zwei verschiedenen Auslaufdüsen
6521
Glasscheibe
6522
Stoppuhr für 6520
ViscoTester VT6R Haake
Rotationsviskosimeter für Messungen gemäß ISO 2555 und
ASTM (Brookfield-Methode)
6530
– Meßbereich 20 ... 13.000.000 mPas (cP)
– akustische Messbereichswarnung
– RS 232C Schnittstelle
– Spindelsatz mit 6 Spindeln,
Stativ und Tragekoffer im Lieferumfang
Hemmstoffnachweis: Delvotest SP
6570
1 Satz für 100 Proben
Delvotest Plattentest SP
6571
5 Platten für je 96 Tests
54
Laktodensimeter
Laktodensimeter werden vielfach mit amtlicher Eichung bzw.
amtlich geeicht mit Schein verwendet. Sehen Sie dazu bitte in
unsere Preisliste oder fragen Sie bei uns an.
Laktodensimeter
für Milch nach Gerber, großes Modell, Negativ-Skala,
1,020 – 1,040: 0,0005 g/ml, mit Thermometer im Stengel
T = 20 °C, 10 – 40 °C, ca. 300 x 28 mm
6600
Normalausführung/Standardausführung
6602-E
amtlich geeicht, Thermometer 10 – 30 °C
6603-ES
amtlich geeicht mit Schein,
Thermometer 10 – 30 °C
Laktodensimeter
für Milch nach Gerber, kleines Modell, Negativ-Skala
1,020 – 1,035: 0,0005 g/ml, T = 20 °C, mit Thermometer im
Körper 0 – 40 °C, ca. 210 x 17 mm
6610
Normalausführung/Standardausführung
6612-E
amtlich geeicht, Thermometer 10 – 30 °C
6613-ES
amtlich geeicht mit Schein,
Thermometer 10 – 30 °C
Aräometer
für Milch nach früherer DIN 10290 ohne Thermometer,
1,020 –1,045: 0,0005 g/ml, T = 20 °C, ca. 350 x 25 mm
6620
Normalausführung
6621-E
amtlich geeicht
6622-ES
amtlich geeicht mit Schein
Laktodensimeter
für Milch nach Quevenne, 15 – 40: 1,0, farbige DreichfachSkala, T = 20 °C, mit Thermometer 0 – 40 °C, ca. 290 x 22 mm
6630
6631
ohne Thermometer, ca. 210 x 22 mm
55
Aräometer für Buttermilchserum
DIN 10293, 1,014 – 1,030: 0,0002 g/ml, T = 20 °C, ohne Thermometer, ca. 240 x 21 mm
6640
Normalausführung
6641-E
amtlich geeicht
6641-ES
amtlich geeicht mit Eichschein
Buttermilchprober
Nach Dr. Roeder, 10 – 30: 1,0, mit Thermometer im Stengel,
T = 20 °C, ca. 210 x 25 mm
6650
Aräometer für Kondensmilch
ohne Thermometer, T = 20 °C
6660
1,000 – 1,240: 0,002 g/ml, ca. 310 x 19 mm
6661
1,040 – 1,080: 0,001 g/ml, ca. 230 x 21 mm
Aräometer für Joghurt und Kakaotrunk
mit Thermometer im Körper, T = 20 °C, ca. 220 x 16 mm
6670
Aräometer für Sole/Beaumé
0 – 30 Bé: T = 15 °C, ca. 240 x 17 mm
6680
ohne Thermometer
6681
mit Thermometer, 0 – 40 °C
Aräometer für Kesselwasser
DIN 12791, M 100, T = 20 °C, ohne Thermometer,
1,000 – 1,100: 0,002 g/ml, ca. 250 x 20 mm
6690
Aräometer für Kesselspeisewasser
nach Dr. Ammer, –1,2 bis +2: 1/10 °Bé, 300 x 22 mm
6700
56
Alkoholmeter
mit Thermometer, 0 – 100 Vol.%: 1,0,
T = 20 °C, ca. 290 x 16 mm
6710
Aräometer für Amylalkohol
DIN 12791, ohne Thermometer, T = 20 °C, M 50, 260 x 24 mm
0,800 – 0,850: 0,001 g/ml
6720
Aräometer für Amylalkohol
DIN 12791, ohne Thermometer, T = 20 °C, M 50, 270 x 24 mm
6730
1,800 1,850: 0,001 g/ml
6731
1,500 1,550: 0,001 g/ml
Aräometer
DIN 12791, für verschiedene Flüssigkeiten,
M 50, ohne Thermometer, T = 20 °C, 270 x 24 mm
6740
1,000 1,050: 0,001 g/ml
6741
1,050 1,100: 0,001 g/ml
6742
1,100 1,150: 0,001 g/ml
6743
1,150 1,200: 0,001 g/ml
Standglas
für Laktodensimeter, 265 x 35 mm Ø (innen)
6800
Stativ
Dreibein mit kardanischer Aufhängung und Hängezylinder
210/22 mm für Laktodensimeter Nr. 6610 – 6613
6810
57
Stativ
mit kardanischer Aufhängung, Überlauf-Hängezylinder für alle
Laktodensimeter und Aräometer passend, inkl. Tropfschale,
Schläuche und Quetschhahn
6830
Molkerei-Thermometer
mit Öse, 0 – 100 °C: 0,1, HG-Füllung, blau
7000
Molkerei-Thermometer
mit Öse, 0 – 100 °C: 0,1, Alkohol-Füllung, rot
7001
Molkerei-Thermometer
in Kunststoffhülse mit Öse, koch- und schlagfest,
schwimmfähig, 0 – 100 °C: 0,1, HG-Füllung, blau
7030
Molkerei-Thermometer
in Kunststoffhülse mit Öse, koch- und schlagfest,
schwimmfähig, 0 – 100 °C: 0,1, Alkohol-Füllung, rot
7031
Molkerei-Thermometer
Hg-Füllung, blau, als Ersatz für Nr. 7030
7040
58
Molkerei-Thermometer
Alkohol-Füllung, rot, als Ersatz für Nr. 7031
7041
Universal-Thermometer
–10 – 100 °C: 1,0, HG-Füllung
7045
Universal-Thermometer
–10 – 100 °C : 1,0, Alkohol-Füllung, rot
7046
Kühlraumthermometer
–50 bis +50 °C: 1,0, Alkoholfüllung, blau,
in Kunststoffassung mit Öse und Haken
7060
Kontrollthermometer
0 bis +100 °C: 1,0, Hg-Füllung, blau, 305 x 9 mm
amtlich geeicht mit Eichschein
7070
7071
ungeeicht
Kälte-Laborthermometer
–38 bis +50 °C: 1,0, Hg-Füllung, 280 x 8 x 9 mm
7081
Maximum-Minimum-Stabthermometer
Hg-Füllung, blau, 220 mm lang
7095
–35 bis –50 °C: 1,0
7096
–10 bis –100 °C: 1,0
59
Psychrometer
nach Fleischmann, komplett mit 2 Spezialthermometern,
Wasservorratsgefäß, Diagramm zum Ablesen der relativen
Feuchte
7100
Spezialthermometer
als Ersatz für 7100
7101
Polymeter
(Haarhygrometer) zur Messung der relativen Feuchte und
Temperatur, Meßbereich 0 – 100% Feuchtigkeit, 0 – 30 °C,
mit Skala für Sättigungsdampfdruck des Wassers
7110
Digitales Sekundenthermometer 926
(Abb. mit Einstech-/Tauchfühler 7122)
für die täglichen Temperaturmessungen in der Lebensmittelbranche. Meßbereich –50 bis + 350 °C: 0,1 °C (1 °C ab 200 °C),
hohe Genauigkeit, ISO-Kalibrier-Zertifikat gegen Aufpreis
7120
Einstech-/Tauchfühler
7122
robuster Präzisionsfühler, dia. 4 mm x 110 mm
7123
Lebensmittelfühler aus Edelstahl, dia. 4 mm x 125 mm
7124
Nadelfühler für schnellste Messungen ohne sichtbares
Einstichloch, dia. 1,4 mm x 150 mm
7125
Gefriergutfühler zum Einschrauben ohne Vorbohren,
dia. 8 mm x 110 mm
TopSafe
Schutzhülle gegen Verschmutzung, Wasser und Stoß
7127
60
Gefrierpunktbestimmung
ein Schwerpunktthema der
Funke-Dr.N.Gerber Labortechnik GmbH
Dipl.-Ing. K. Schäfer, Dipl.-Phys. W. Spindler
Historie
Schon 1895 begann der deutsche Chemiker Beckmannn, bekannt durch das nach ihm benannte „Beckmann-Thermometer“, den Gefrierpunkt der Milch zum
Nachweis eines Fremdwasserzusatzes auszunutzen.
Der Amerikaner Hortvet arbeitete im Jahre 1920 intensiv mit dieser Methode und verbesserte sie in wesentlichen Punkten. Die ersten Thermistor-Kryoskope wurden in den 60er Jahren auf dem Markt eingeführt.
Allerdings mußten diese noch vollständig von Hand
bedient werden. Anfang der 70er Jahre waren erstmalig
automatische Thermistor-Kryoskope erhältlich. Damit
gab es die Möglichkeit, den Gefrierpunkt automatisch –
per Knopfdruck – zu ermitteln.
Ein entscheidender Schritt bei der Verbesserung der
Thermistor-Kryoskopie konnte zur Messe „FoodTec
1984“ verzeichnet werden: Funke-Gerber stellte erstmalig ein Gerät mit automatischer Kalibrierung vor.
Diese erfolgreiche, intensive Entwicklungsarbeit fand
einen weiteren Höhepunkt zur „FoodTec 1988“, wo
Funke-Gerber eine vollautomatische Gefrierpunktbestimmungsanlage mit einer Leistung von 220 Pr./Std.
vorstellen konnte.
Mit der Einführung einer indirekten Messung des
Gefrierpunktes (z.B. LactoStar) für die Routineanalytik
richtete sich das Interesse hauptsächlich auf Referenzgeräte, welche in der Lage sind, den Gefrierpunkt
gemäß den geltenden Normvorschriften ermitteln zu
können. Diese Geräte müssen strengsten Anforderungen hinsichtlich Meßgenauigkeit gerecht werden, weil
damit die Routinegeräte kalibriert werden. Zu diesem
Zweck entwickelte Funke-Gerber ein frei programmierbares Kryoskop mit einer Auflösung von 0,1 m °C. Dieses
Gerät hat schon in vielen hundert Laboratorien weltweit
seine Genauigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis
gestellt.
Gefrierpunkt:
Der Gefrierpunkt von reinem Wasser ist die Temperatur,
bei der Eis und Wasser miteinander im Gleichgewicht
stehen.
Wenn lösliche Teile dieser Flüssigkeit hinzugefügt werden, erniedrigt sich der Gefrierpunkt (er wird kälter), weil
die Fähigkeit der Wassermoleküle, von der Oberfläche
zu entweichen, verringert wird. Fett hat keinen Einfluß
auf den Gefrierpunkt, da es in Wasser nicht löslich ist.
Messprinzip:
Die Milch wird auf –3 °C abgekühlt (unterkühlt) und
durch mechanische Vibration zur Kristallisation angeregt. Infolge dieses Gefriervorgangs steigt die Temperatur durch die frei werdende Gitterenergie rasch an und
stabilisiert sich auf einem bestimmten Plateau, das dem
Gefrierpunkt entspricht.
Messprozedur:
Der Gefrierpunkt von Flüssigkeiten ist nicht irgendeine
Temperatur, sondern er ist genau die Temperatur, bei
der sich ein Teil der Probe im flüssigen Zustand und ein
anderer Teil der Probe im gefrorenen Zustand befindet,
wobei beide Teile sich im Gleichgewicht befinden.
Zum Messen des Gefrierpunktes muß die Probe daher
in genau diesen Zustand gebracht werden. Dazu ist eine
bestimmte Prozedur erforderlich, die folgendermaßen
funktioniert:
Zuerst muß die Probe unter Rühren unter ihren eigentlichen Gefrierpunkt abgekühlt werden. Das Rühren ist
aus 3 Gründen notwendig:
Die Probe wird in Bewegung gehalten, so daß sie
nicht von selbst gefrieren kann.
Die Probe wird gut durchmischt, so daß alle Teile
der Probe die gleiche Temperatur aufweisen.
Die in der Probe befindliche Wärme wird nach
außen transportiert, wo sie durch die Kühleinrichtung abgeführt werden kann.
Wenn eine Flüssigkeit kälter ist als ihr eigentlicher
Gefrierpunkt, dann ist dieser Zustand nicht stabil. Man
nennt diesen Zustand ‚metastabil‘. Schon kleine Einwirkungen wie z.B. das Schlagen an die Glaswand mit
einem harten Gegenstand bewirken, daß das Gefrieren
einsetzt und sich wie eine Lawine so weit fortsetzt, bis
daß die beim Gefrieren freigesetzte Schmelzwärme die
Temperatur der Probe so weit erhöht hat, daß der
Gefrierpunkt der Probe erreicht ist und sich gefrorene
Teile mit noch nicht gefrorenen Teilen der Probe im
Gleichgewicht befinden.
Ein Kryoskop muß also dann, wenn die Probe hinreichend kälter ist als ihr eigentlicher Gefrierpunkt, das
Gefrieren auslösen. Was ist ‚hinreichend kälter‘? Nun,
das Ziel ist es, daß beim Gefrieren soviel Eis sich bildet,
daß es bei der normalen Größe von Eiskristallen überall
in der Probe solche Kristalle gibt, aber die Probe noch
nicht zu sehr durchgefroren ist. Bei Milchen hat es sich
im Laufe der Zeit als optimal erwiesen, das Gefrieren bei
etwa –2 °C bis –3 °C auszulösen.
61
Nach dem Auslösen des Gefrierens steigt die Temperatur der Probe, weil die Schmelzwärme beim Gefrieren
freigesetzt wird. Sie stabilisiert sich dann auf einem
bestimmten Wert, der Plateau genannt wird. Das Kühlbad zieht außen immer weitere Wärme aus der Probe,
und in demselben Maße wie dies geschieht, gefrieren
weitere Teile der Probe und setzen damit ihre Schmelzwärme frei. Damit bleibt die Temperatur gleich – jedenfalls so lange, wie noch flüssige Teile der Probe vorhanden sind. Dieses Plateau dauert einige Minuten. Den
Gefrierpunkt bestimmt das Kryoskop aus den Temperatur-Meßwerten des Plateaus. Dazu gibt es Vorschriften.
Mögliche Fehlerquellen im Meßablauf
Zum Bestimmen des Gefrierpunktes wird bei der Messung eine bestimmte Prozedur durchlaufen, wobei bei
jeder Stufe der Prozedur Fehler auftreten können.
Fehler beim Abkühlen:
Wenn der Wärme-Entzug aus der Probe zu gering ist,
dann dauert das Abkühlen zu lange. Ursache dafür ist
entweder das Kühlbad oder der Rührstab. Das Kühlbad
muß mindestens –6 °C kalt sein, und es muß gut zirkulieren, um die Wärme aus der Probe ableiten zu können.
Der Rührstab muß gleichmäßig mit einer Amplitude von
ca. 3 – 4 mm rühren. Bei Abkühlfehlern muß man deshalb
zuerst das Kühlbad mit einem Thermometer kontrollieren, dann mit einem leeren Probenglas die Kühlbad-Zirkulation kontrollieren. Danach schaut man nach, ob der
Rührstab frei schwingen kann und nicht irgendwo
anstößt oder schleift. Danach kontrolliert man die Rührstabsamplitude. Dazu gibt es ein spezielles Menü im
Gerät. Als Richtwert gilt nicht irgendeine Zahl auf dem
Display – diese ist nur als Anhaltspunkt gedacht – sondern man betrachtet die Spitze des schwingenden
Rührstabes und stellt ihn so ein, daß die Umkehrpunkte
etwa 3 – 4 mm auseinander liegen. Dann füllt man 2,5 ml
Wasser in ein Probenglas, hält dieses von unten an den
Thermistor, so daß der Rührstab das Wasser rührt und
kontrolliert, ob der Rührstab auch im Wasser gut
schwingt.
Wenn dies alles kontrolliert und richtig eingestellt ist,
macht man eine Probemessung mit Wasser und beobachtet dabei den Temperaturwert im Display. Die Zeit,
die das Gerät braucht, um eine Probe von Raumtemperatur (20 °C...25 °C) bis auf –2 °C abzukühlen, sollte
ziemlich genau 1 Minute betragen. Dann sind Kühlbad
und Rührstab richtig eingestellt.
Dauert das Abkühlen weniger als 45 Sekunden, dann ist
das Kühlbad zu kalt oder der Rührstab zu stark eingestellt.
62
Dauert das Abkühlen mehr als 75 Sekunden, dann ist
das Kühlbad zu warm oder zirkuliert zu schlecht oder
der Rührstab ist zu schwach eingestellt.
Tritt der ‚Fehler beim Abkühlen‘ auf, nachdem Kühlbad
und Rührstab auf korrekte Funktion überprüft sind, dann
muß der Thermistor und die Kalibrierung des Gerätes
überprüft werden. Falls das Gerät grob fehlkalibriert ist,
findet es seine Temperaturskale nicht und kann deshalb
auch keine richtigen Temperaturen messen.
Zu früh gefroren:
Der Zustand einer Probe ist nicht stabil, wenn sie kälter
ist als ihr Gefrierpunkt. Es kann daher immer vorkommen, daß eine Probe durch eine unbeabsichtigte Einwirkung oder von sich aus gefriert, bevor das Gerät das
Gefrieren auslöst. Es gibt mehrere mögliche Ursachen
dafür: Bei zu starkem Rühren oder wenn der Rührstab
irgendwo schleift, können Erschütterungen auftreten
und das Gefrieren auslösen. Je länger das Abkühlen
dauert, desto mehr Zeit hat die Probe, um von sich aus
zu gefrieren. Deshalb muß das Abkühlen so schnell wie
möglich erfolgen. Falls sich Schmutz in der Probe befindet, kann dieser das Gefrieren auslösen.
Nicht gefroren:
Wenn die eingestellte Temperatur für das Unterkühlen
(die ‚Schlagtemperatur‘) erreicht ist, schlägt das Gerät
gegen die Glaswand des Probengläschens, um das
Gefrieren auszulösen. Nun sollte die Temperatur ansteigen. Als Kriterium hierfür gilt eine Temperaturerhöhung
von mindestens 0,1 °C. Bei Wasser oder Kalibrierlösungen ist dies auch immer der Fall, wenn der Rührstab so
eingestellt ist, daß er kräftig gegen die Glaswand
schlägt. Bei Milchen ist dies manchmal nicht der Fall. Es
gibt Milchen, die schwer gefrieren. Wenn dieser Fehler
nur gelegentlich bei einzelnen Milchen auftritt, dann
erwärmt man die betreffende Milch auf ca. 40 °C, läßt sie
wieder erkalten und mißt noch mal. Wenn dieser Fehler
dagegen in einer bestimmten Region häufig auftritt,
dann ist es besser, die Schlagtemperatur abzusenken,
so daß die Proben stärker unterkühlt werden und deshalb leichter gefrieren. Tritt dieser Fehler auch bei Kalibrierflüssigkeiten auf, dann stimmt die Kalibrierung des
Gerätes nicht, oder es ist Kühlbadflüssigkeit in die Probe
gelangt.
Plateau nicht gefunden:
Dieser Fehler kann nur auftreten, wenn die „PlateauSuch-Methode“ nach IDF zum Bestimmen des Gefrierpunktes verwendet wird. Bei dieser Methode muß während des Plateaus der Temperaturwert für eine be-
stimmte Zeit innerhalb eines festgelegten Bereiches
sein. Dabei kann es vorkommen, daß eine bestimmte
Milch dieses Kriterium nicht erfüllt. Dann muß von dieser Milch eine zweite Probe gemessen werden. Tritt dieser Fehler plötzlich häufig auf, obwohl das Gerät ansonsten korrekt arbeitet, dann ist der Fehler im Thermistor
oder in äußeren Störeinflüssen zu suchen.
Unkalibriert oder Thermistor defekt:
Beim Starten einer Messung oder Kalibrierung testet
das Gerät den aktuellen Wert des Thermistors. Dessen
elektrischer Widerstand ist bekanntlich eine Funktion
der Temperatur. Dieser elektrische Widerstand wird von
einem ADC (Analog-Digital-Converter) in eine Zahl
übersetzt, die dann vom Gerät weiterverarbeitet wird.
Hat nun der Thermistor einen Kurzschluß oder eine
Unterbrechung, so ist sein Widerstand null oder unendlich, was beides bei einem funktionsfähigen Thermistor
nicht sein kann. In diesem Fall startet das Gerät die Messung nicht.
Ist die Temperatur, die sich aus dem aktuellen Wert des
Thermistors zusammen mit den im Gerät gespeicherten
Kalibrierkonstanten ergibt, kälter als +1 °C (was bei
einem Thermistor, der sich in einer neuen, d.h. in einer
noch warmen Probe befindet, nicht sein kann), dann
startet das Gerät die Messung auch nicht.
Erkennen von Fehlern bei der Benutzung
Die meisten Fehler, die bei der Benutzung des Gerätes
gemacht werden, sind Fehl-Kalibrierungen. Das Kalibrieren eines Kryoskops ist eine notwendige Voraussetzung
für jegliche Benutzung. Aus meßtechnischen Gründen
ist es erforderlich, zum Messen der Temperatur der
Probe einen Thermistor zu verwenden. Thermistoren
haben einen sehr großen Temperatureffekt, der für Auflösungen von mehr als 1 m °K notwendig ist. Leider ist
die fertigungstechnisch verursachte Schwankungsbreite der Widerstandswerte dieser Bauteile so groß,
daß man im Kryoskop den Temperatur-Nullpunkt (0 °C)
meistens mit einer Pre-Kalibration ermitteln muß, bevor
man das Gerät mit einem neuen Thermistor kalibrieren
kann.
Es ist davon auszugehen, daß nach einem Thermistor-Austausch die A-Kalibrierung nicht erfolgreich
durchgeführt werden kann. Der Grund dafür ist, daß das
Gerät zuerst die eingestellte Schlagtemperatur erreichen muß und dann nach dem Schlagen eine Erhöhung
der Temperatur erkennen muß (als Kennzeichen dafür,
daß das Gefrieren eingesetzt hat). Dies ist jedoch nicht
gegeben, weil die Werte des neuen Thermistors nach
Berechnung mit den Kalibrierkonstanten des alten Ther-
mistors falsche Temperaturen ergeben. Deshalb ist eine
sogenannte Pre-Kalibrierung erforderlich, bei der das
Gerät nicht auf die Temperaturen achtet, sondern eine
rein zeitgesteuerte Meß-Prozedur durchführt. Anschließend sind die Kalibrierkonstanten soweit an die Eigenschaften des neuen Thermistors angepaßt, daß sowohl
die A- als auch die B-Kalibrierung erfolgreich durchgeführt werden kann.
Leider ist es häufig anzutreffen, daß bei der Kalibrierung
die mit Kalibrierlösungen gefüllten Probengläser verwechselt werden oder daß der verkehrte Menüpunkt
ausgewählt wurde.
Verwechslung A-Lösung mit B-Lösung:
Zunächst gelingt die A-Kalibrierung ohne Besonderheiten. Bei der B-Kalibrierung meldet das Gerät den Fehler
„unkalibriert oder Thermistor defekt“ und bleibt in einem
unkalibrierten Zustand. Bei älteren Firmware-Versionen
übernimmt das Gerät die falschen Werte und ist ab da
nicht mehr meßbereit. In jedem Fall sollte eine neue
Pre-Kalibration und dann eine richtige Kalibration erfolgen.
Verwechslung A-Kalibration anstelle B-Kalibration
Die gesamte Temperatur-Skale des Gerätes ist
anschließend verschoben. Beim Nachmessen der Kalibrier-Lösungen erhält man vertauschte Werte und ein
vertauschtes Vorzeichen. Beispiel:
A-Kali mit 0,000
A-Kali mit 0,000
B-Kali mit –0,557
A-Kali mit –0,557 (Fehlbedienung)
nachmessen B-Lösung: ergibt 0,000
nachmessen A-Lösung: ergibt 0,557
Fehlerhafter Thermistor
Dies ist der am häufigsten auftretender Fehler. Dabei
gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Der Thermistor ist (wurde) abgebrochen: Dies erkennt
man daran, daß die Anzeige ständig, ohne jegliche
Änderung auf einem negativen Wert verharrt.
2. Die Thermistor-Klebung ist undicht: Dies zeigt sich mit
extrem instabilem Messverhalten. Die Wiederholbarkeit ist sehr schlecht, z.B. Schwankungungen von ca.
+0,1 °C.
In beiden Fällen muß der Thermistor ausgetauscht werden.
63
Fehler am Rührstab
Der Rührstab schwingt nicht frei: Der Rührstab muß sich
frei in dem dafür vorgesehenen Schlitz bewegen können. Er darf auf keinen Fall den Thermistor an irgendeiner Stelle berühren. Besonders beim Thermistortausch
muß darauf geachtet werden.
Die Rührstabsamplitude ist nicht groß genug:
Die Abkühlung der Probe erfolgt nicht gleichmäßig
und dauert deutlich länger als 1 Minute. Bei richtig
eingestelltem Rührstab beträgt die Abkühlzeit ziemlich genau 1 Minute. Die Rührstabsamplitude muß
ca. 3 – 4 mm betragen. Gegebenenfalls muß der
Rührstab entsprechend eingestellt werden.
Die Rührstabsamplitude ist zu groß:
Es kommt des öfteren zu vorzeitigem Gefrieren der
Probe.
Spezielle Anwendungen/Messung von Sahne
Da bei einer Sahne mit ca. 40 % Fettgehalt die für den
Gefrierpunkt relevante Flüssigkeit nur noch 60 % ProbeVolumen aufweist, wird empfohlen das Probevolumen
auf ca. 3 ml zu erhöhen.
64
CryoStar I
Automatischer Gefrierpunktbestimmer
Referenzmessung gemäß ISO/DIS 5764
Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:
Zukunftssicher und flexibel:
Festzeit-Messung, Plateausuche und Maximumssuche
stehen zur Verfügung. Sie können alle dafür relevanten
Parameter frei programmieren. Selbstverständlich werden diese auch protokolliert. Damit läßt sich der CryoStar I auf alle nationalen und internationalen (auch künftige) einstellen.
Komfortabel:
Die Bedienung erfolgt menügeführt in der Sprache Ihrer
Wahl. Derzeit sind Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Spanisch, Türkisch und
Ungarisch vorhanden.
Technische Daten:
Anschluß:
230 V/115 V AC (50...60 Hz)
180 W, und 12 V DC
Meßauflösung:
0,0001 °C
Wiederholbarkeit: ± 0,002 °C
Meßbereich:
0,000 °C bis –1,500 °C
Probenvolumen: 2,0 ml bis 2,5 ml
empf. Wert:
2,2 ml
Probendurchsatz: bis zu 40/h
typisch 30/h
Schnittstellen:
1 x parallel, 1 x seriell (RS232)
Maße:
29 x 19 x 38 cm (B x H x T)
Meßkopf:
24 cm (H)
Gewicht:
12 kg (netto)
Leistungsfähig:
Ein neues Kühlsystem (Pat. ang.) sorgt für schnelle
Betriebsbereitschaft auch bei höheren Umgebungstemperaturen (ca. 32 °C).
Schnell:
Je nach Einstellung können bis zu 40 Proben pro Stunde
gemessen werden.
Vielseitig:
Der CryoStar I hat einen parallelen Anschluß (für übliche
Drucker) und kann mit der seriellen Schnittstelle an
einen PC angeschlossen werden. Hiermit ist es möglich,
die Gefrierkurve während der Messung auf dem Bildschirm darzustellen und abzuspeichern. Eine leistungsfähige Zoom-Funktion rundet das Bild ab. Die dafür notwendige Software ist im Lieferumfang enthalten.
Handlich:
Der CryoStar ist klein, leicht und unkompliziert in der
Handhabung. Der prozentuale Fremdwassergehalt wird
direkt angezeigt und ausgedruckt. Die Kalibrierung wird
automatisch durchgeführt. Alle Einstellungen und Kalibrierwerte sind dauerhaft in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt.
65
CryoStar I
Automatisches Gefrierpunktbestimmungsgerät
Referenzmethode gemäß ISO / DIS 5764
Siehe ausführliche Beschreibung Seite 65
7150
Thermodrucker
Protokoll-Drucker (6 V DC) zum direkten Anschluß an die
Geräte CryoStar I und LactoStar, die passende Thermopapierrolle finden Sie unter 7157.
7151
Ersatz-Thermistor,
für CryoStar I gemäß ISO/DIS 5764, PVC, weiß
7152
Software
für CryoStar I (ist im Lieferumfang enthalten)
7156
Thermopapierrolle
für Thermodrucker 7151
7157
Anschlußkabel (12 V DC)
für CryoStar 12-Volt-Anschluß
7159
Eichstandard „A“
0,000 °C, 250 ml in PE-Flasche
7165
66
Eichstandard „B“
–0,557 °C, 250 ml in PE-Flasche
7166
Probeglas
mit Marke bei 2,0 ml, 50 Stück
7167
Probestativ
Material: PPH, für 27 Probegläser
7168
Kühlbadflüssigkeit
500 ml in PE-Flasche
7169
Probenahme-Pipette
einstellbar zwischen 1,0 ml und 5,0 ml
7174
Pipettenspitzen
für 7174
7175
Ersatz-Thermistor
(für CyroStar I bestellen Sie bitte unter Nr. 7152)
7184
für CyroStar II-LC, III, IV und V
Eichstandard A
–0,408 °C, 250 ml in PE-Flasche
7186
67
Eichstandard B
–0,600 °C, 250 ml in PE-Flasche
7187
Kontroll-Standard C
–0,512 °C, 250 ml in PE-Flasche
7188
Laktometer
Einfaches Hand-Refraktometer für die betriebsinterne
Bestimmung von SNF.
7500
Löslichkeitsindexmischer
nach ADMI- und DLG-Vorschriften, mit Spezialmotor, Mixglas,
Edelstahl-Rührflügel, Schaltuhr, Dauerbetriebsschalter
7610
7620
Ersatz-Mixglas
7621
Ersatz-Rührflügel
7622
Ersatz-Antriebsriemen
Vergleichstabelle
ADMI „Scorched Particle Standards of Dry Milks“
7650
68
Stampfvolumeter
Typ STAV 2003 zur Ermittlung des Stampfvolumens von Milchpulver, Kunststoffgehäuse weiß hochglanz mit EinphasenWechselstrom-Motor 220 V/50 Hz mit Schneckentrieb und
Kondensator, Stampfmechanismus mit Spannverschluß für
den Meßzylinder, fünfstelliger elektronischer Vorwahlzähler,
Ein/Aus-Schalter mit Kontrollampe, Bedienungspult rot-seidenmatt. Die Meßzylinder mit 250 ml sind in Gewicht und Graduierung nach DIN 53194 genormt.
7660
Ersatz-Meßzylinder
für 7660
7661
Kurzzeiterhitzungsnachweise
Bestimmung der alkalischen Phosphatase
7820
Lactognost Original-Packung
mit Vergleichstafel für 100 Proben
7821
Lactognost-Nachfüllpackung
mit den Reagenzien I, II und III für 100 Proben
7822
Teststreifen Phosphatesmo MI, Packung zu 50 Streifen
Vormelkbecher
aus Kunststoff
7910
California-Mastitis-Test (Schalm-Test)
zur Schnellbestimmung eines erhöhten Zellgehalts in der
Milch, aus dem Rückschlüsse auf eine eventuelle Mastitiserkrankung zu ziehen sind. 2 Testschalen mit 4 Vertiefungen,
1 Spritzflasche 250 ml
7920
69
CMT-Testflüssigkeit
7930
1 Liter
7931
5 Liter
LOVIBOND-Komparator 2000
zur Chlor-, Nitrat- und Nitritbestimmung DB 410
8010
Reagenzglas
starkwandig, 160 x 15 x 16 mm, 100 Stück
8100
Gummistopfen
mit Glasrohr und Watte
8110
Coliglöckchen
20 x 10 mm, 100 Stück
8120
Durhamröhrchen
40 x 8 mm, 100 Stück
8130
Colistativ
Edelstahl, sterilisierbar
8140
Dosierspritze
für Nährlösungen, 10 ml, sterilisierbar, siehe auch 5110, 5111,
5112
8170
70
Sterilisierbüchse aus Edelstahl
8190
300 x 65 mm, für Pipetten
8191
420 x 65 mm
CAP-O-TEST-Verschluß
Verschiedene Farben
8200
Kapsenbergkappe
verschiedene Farben
8201
Colistreifen
8220
1,0 ml, weiß
8221
0,1 ml, weiß
8222
1,0 ml, grün
Verdünnungsflasche
Borosilikatglas 3.3, 250 ml, mit Glasstab und Silicon-Stopfen,
sterilisierbar
8290
8291
Flasche allein
Verdünnungspipetten
8300
1,1 : 0,1 ml
8301
1,0 + 1,1 ml, nach Demeter mit 2 Marken
8302
1,0 + 2,0 + 2,1 + 2,2 ml, nach Demeter mit 4 Marken
8303
1,0 + 1,1 + 1,2 ml, nach Demeter mit 3 Marken
Petrischalen
Glas, 100 x 20 mm
8310
71
Petrischalen
Kunststoff (Einmalverwendung), steril verpackt
8312
Ø 60 x 15 mm, 600 Stück, mit Entlüftungsnocken
8313
Ø 94 x 16 mm, 1000 Stück,
8314
ohne Entlüftungsnocken Ø 94 x 16 mm, 100 Stück
8315
mit Entlüftungsnocken Ø 145 x 20 mm, 165 Stück
Sterilisierbüchse
mit Einsatz, Edelstahl, für Petrischalen aus Glas
8320
Drahtkörbe
zum Sterilisieren
8330
100 x 100 x 100 mm
8331
140 x 140 x 140 mm
8332
200 x 200 x 200 mm
Ausstrichnadel
rechtwinklig abgebogen
8340
Drigalskispatel
Glas
8350
Impfdraht
Edelstahl, 1 m
8370
72
Burriöse
Platin, kalibriert
8380
0,001 ml
8381
0,01 ml
Kollehalter
für Impfdraht-Öse
8382
Objektträger
76 x 26 mm, halbweiß, geschnitten 50 Stück
8400
Deckglas
18 x 18 mm
8401
Objektträgerpinzette
8410
Färbegestell
nach Bongert
8420
Färbeküvette
rechteckig
8430
Drahtnetz
8440
mit Keramikzentrum
8441
ohne Keramikzentrum
73
Dreifuß
für Bunsenbrenner
8450
Keimzähler ColonyStar
leicht zu reinigendes Kunststoffgehäuse, höhenverstellbar mit
Leuchtfeld von 145 mm Ø mit direkter und indirekter, blendfreier Beleuchtung, Mattglas- und Klarglasscheibe mit cm2und 1/9-cm2-Einteilung, Elektrischer Kontaktstift mit Faserschreiber Es können Petrischalen bis 145 mm Ø verwendet
werden. Bei kleinerem Schalendurchmesser wird der mitgelieferte Reduziereinsatz eingesetzt. 220 V/50 Hz, 25 x 23 x 7,5
cm, 1,7 kg ColonyStar mit vollständigem Zubehör (8501, 8503,
8504, 8505)
8500
8501
Lupe mit solider Stellfläche und flexiblem Arm
8502
ColonyStar ohne Zubehör
8503
Automatischer Kontaktstift
8504
Fasermine, Ersatzteil für 8503
8505
Klarglasscheibe mit Dunkelfeld
Tischautoklaven
mit elektromechanischer Steuerung
8510
1730 ML 170 x 300 mm, 7,5 l, 220 – 240 V, 1,3 kW
8512
2540 ML 250 x 420 mm, 23 l, 220 – 240 V, 2,2 kW
8513
3850 ML 380 x 510 mm, 62 l, 380 – 400 V, 4,0 kW
8514
3870 ML 380 x 690 mm, 85 l, 380 – 400 V, 4,8 kW
8515
5050 ML 500 x 500 mm, 110 l, 380 – 400 V, 4,8 kW
8516
5075 ML 500 x 750 mm, 160 l, 380 – 400 V, 7,2 kW
74
Tischautoklaven mit Mikroprozessorsteuerung
8517
1730 EL
170 x 300 mm, 7,5 l, 220 – 240 V, 1,3 kW
8518
2540 EL 250 x 420 mm, 23 l, 220 – 240 V, 2,2 kW
8519
3850 EL 380 x 510 mm, 62 l, 380 – 400 V, 4,0 kW
8520
3870 EL 380 x 690 mm, 85 l, 380 – 400 V, 4,8 kW
8521
5050 EL 500 x 500 mm, 110 l, 380 – 400 V, 4,8 kW
8522
5075 EL 500 x 750 mm, 160 l, 380 – 400 V, 7,2 kW
Standautoklaven
mit elektromechanischer Steuerung
8523
2540 MLV
250 x 400 mm, 23 l, 220 – 240 V, 2,2 kW
8524
3850 MLV
380 x 490 mm, 62 l, 380 – 400 V, 6,0 kW
8525
3870 MLV
380 x 690 mm, 85 l, 380 – 400 V, 6,0 kW
8526
5050 MLV
500 x 500 mm, 110 l, 380 – 400 V, 9,0 kW
8527
3875 MLV
500 x 750 mm, 160 l, 380 – 400 V, 9,0 kW
Standautoklaven mit Mikroprozessorsteuerung
8528
2540 MLV
250 x 400 mm, 23 l, 220 – 240 V, 2,2 kW
8529
3850 MLV
380 x 490 mm, 62 l, 380 – 400 V, 6,0 kW
8530
3870 MLV
380 x 690 mm, 85 l, 380 – 400 V, 6,0 kW
8531
5050 MLV
500 x 500 mm, 110 l, 380 – 400 V, 9,0 kW
8532
5075 MLV
500 x 750 mm, 160 l, 380 – 400 V, 9,0 kW
75
Transportabler Tischautoklav
mit aufgeschraubtem Kontroll-Thermometer für eine rasche
und effiziente Dampfsterilisation bei 140 °C/2,7 bar oder
125 °C/1,4 bar. Auch zum Autoklavieren von Nährböden in
kleinen Mengen geeignet. Sonderventile für 115 °C/0,7 bar und
121 °C/1,1 bar sind auf Anfrage lieferbar. 220 – 230 Volt,
50 – 60 Hz, 1,6 kW bis 1,75 kW, Al seidenglanz poliert, thermostatische Temperaturregelung, geprüfte Sicherheit (GS)
8540
CV-EL 10 L
Volumen 10 l, Durchmesser 24 cm, Innenhöhe 22 cm,
nutzbare max. Diagonale 30 cm
8541
CV-EL 12 L
Volumen 12 l, Gewicht 6,1 kg, Durchmesser 24 cm,
Innenhöhe 24 cm, nutzbare max. Diagonale 32 cm
8542
CV-EL 18 L
Volumen 18 l, Gewicht 7,7 kg, Durchmesser 24 cm,
Innenhöhe 38 cm, nutzbare Diagonale 43 cm
8543
Siebkorb
8544
Instrumentenplatte
Kulturenzuchtgerät
zur Züchtung individueller milchwirtschaftlicher Kulturen.
8 verschiedene Größen von 1 x 5 l bis 4 x 20 l, EdelstahlKulturgefäße 5 l mit Deckel und Rührer, PP-Gehäuse, Mikroprozessor-Steuerung
8610
1 x 5 l-Behälter, 2 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8611
2 x 5 l-Behälter, 2 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8612
4 x 5 l-Behälter, 4 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8613
1 x 10 l-Behälter, 2 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8614
2 x 10 l-Behälter, 2 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8615
4 x 10 l-Behälter, 4 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8616
2 x 20 l-Behälter, 2 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
8617
4 x 20 l-Behälter, 4 x 0,5 l Mutterkulturflaschen
Magnetrührer MONO
ohne Heizung, 1 – 3000 ml Rührvolumen (H20),
100 – 1000 U/min, Maße 150 x 200 x 35 mm, 1,4 kg, Steckernetzteil für 115 oder 230 V AC / 50 – 60 Hz im Lieferumfang
enthalten
8690
76
Magnetrührer MONOTHERM
mit Heizung, 1 – 3000 ml Rührvolumen (H20),
100 – 1000 U/min, Maße 160 x 295 x 60 mm, 2,5 kg,
230 V AC / 50 oder 115 V AC / 60 Hz lieferbar
8691
Siebmaschine AS 200 basic
zur Trennung, Fraktionierung, Korngrößenbestimmung, trocken
und naß für Pulver, Schüttgüter und Suspensionen von 20 µm
bis 25 mm, 9 bzw. 17 Fraktionen, max. 3 kg Siebgutmenge,
Siebdurchmesser 100/150/200/203 mm (8") möglich
400 x 840 x 347 mm, ca. 30 kg
8710
Siebespanneinheit
8711
Standard für Siebe 200 mm
8712
Standard-Siebsatz mit Sieben Durchmesser 200 mm,
Höhe 50 mm, nach DIN/ISO 3310/1 mit den
Maschenweiten 45 – 63 – 125 – 250 – 500 – 1000 – 2000
– 4000 µm und Auffangboden
8713
Einzelsiebe verschiedener Größe nach DIN/ISO
oder ASTM auf Anfrage
77
Labormikroskop Standard
Binokulares Durchlichtmikroskop. Um 360 ° drehbarer
Schiebetubus, kontinuierlich regelbare Halogenlampe (10 W),
Kondensor N.A. 0,65 mit Irisblende, 4-fach Objektrevolver,
Grob- und Feintrieb koaxial gelagert, Objektführer, Steckernetzteil, Schutzhülle.
Objektive: Achromat 4/0.10; 10/0,25; 40/0,65; 100/1,25 Öl
Okulare WF 10x/18; 1x mit Zeiger; 1x ohne Zeiger,
8760
Labormikroskop Professional
größerer Bedienungskomfort und bessere Einstellmöglichkeiten durch festinstallierten Kreuztisch und Kondensor N.A. 1,2
mit Irisblende
8761
Trinokularmikroskop
zusätzlich z. Mod. Professional mit trinokularem Schiebetubus
8762
Wasserdestillierautomaten
zum Erzeugen von destilliertem Wasser mit einem Leitwert
von unter 2,3 µS/cm bei +20 °C. Sparsamer Energieverbrauch
durch Verwendung des auf 80 °C aufgeheizten Kühlwassers.
Die Geräte sind komplett aus Edelstahl 1.4301 gefertigt und
werden mit Wandhalterung sowie Wasserzu- und -ablaufschlauch geliefert.
8771
Destillatmenge: 4 l/h
Vorratsbehälter: 4 l
Kühlwasserverbrauch: 50 l/h
220 V/50 Hz; 3,2 kW
Abmessungen: 510 x 460 x 230 mm
Gewicht: 13 kg
8772
Destillatmenge: 7 l/h
Vorratsbehälter: 7 l
Kühlwasserverbrauch: 70 l/h
220 V/380 V/50 Hz; 4,8 kW
Abmessungen: 670 x 500 x 340 mm
Gewicht: 19 kg
Wasserdestilliergerät, Mono, Glas
Destillatmenge: 3,5 l/h
Kühlwassermenge: 45 l/h
Leitfähigkeit: 0,85 µs
ca. 600 x 200 x 180 mm, 4 kg
8775
78
Wasserbad
7 l mit Schrägdeckel
240 x 210 x 140 mm, ca. 11 kg
8786
Wasserbad
22 l mit Schrägdeckel
350 x 290 x 220 mm, ca. 17 kg
8788
Becherglas,
niedrige Form Borosilikatglas, mit Teilung und Ausguß
8800
50 ml
8801
100 ml
8802
250 ml
8803
400 ml
8804
600 ml
8805
800 ml
8806
1000 ml
Becherglas,
hohe Form Borosilikatglas, mit Teilung und Ausguß
8808
50 ml
8809
100 ml
8810
250 ml
8811
400 ml
8812
600 ml
8813
800 ml
8814
1000 ml
8815
2000 ml
79
Erlenmeyer-Kolben
enghalsig Borosilikatglas, mit Teilung, DIN 12380
8817
50 ml
8818
100 ml
8819
200 ml
8820
250 ml
8821
300 ml
8822
500 ml
8823
1000 ml
8824 2000 ml
Erlenmeyer-Kolben
weithalsig, Borosilikatglas, mit Teilung, DIN 12385
8826
50 ml
8827
100 ml
8828
200 ml
8829
250 ml
8830
300 ml
8831
500 ml
8832
1000 ml
8833
2000 ml
Messzylinder, hohe Form
Glas, mit Ausguß
8850
50 ml : 1/1
8851
100 ml : 1/1
8852
250 ml : 2/1
8853
500 ml : 5/1
8854
1000 ml : 10/1
80
Messzylinder, hohe Form
Polypropylen, blaue Graduierung
8855
50 ml : 1/1
8856
100 ml : 1/1
8857
250 ml : 2/1
8858
500 ml : 5/1
8859
1000 ml : 10/1
8860 2000 ml : 20/1
Mischzylinder
AR-Glas, Rundfuß, mit NS-Polystopfen
8862
100 ml : 1/1
8863
250 ml : 2/1
Messkolben
Borosilikatglas, mit Ringmarke, DIN 12664, auf „In“ justiert
8870
25 ml
8871
50 ml
8872
100 ml
8873
250 ml
8874
500 ml
8875
1000 ml
Glastrichter
AR-Glas, glatt, Stielende schräg abgeschliffen, mit kurzem
Stiel, DIN 12445
8876
55 mm Ø
8877
100 mm Ø
8878
150 mm Ø
8879
200 mm Ø
81
Messpipetten
Color-Code, AR-Glas
8882
1 ml : 1/100
8883
2 ml : 1/50
8884
5 ml : 1/10
8885
10 ml : 1/10
8886
25 ml : 1/10
8887
50 ml : 1/5
Vollpipetten
Color-Code, AR-Glas
8888
1 ml
8889
2 ml
8890
5 ml
8891
10 ml
8892
20 ml
8893
25 ml
8894
50 ml
8895
100 ml
Laborflaschen
Borosilikatglas, mit ISO-Gewinde, mit Teilung, mit Schraubverschluß-Kappe aus PPN und Ausgießring aus PPN (blau)
8970
100 ml
8971
250 ml
8972
500 ml
8973
1000 ml
8974
2000 ml
82
Weithals-Standflaschen
AR Glas, weiß mit Normalschliff und Deckelstopfen
8980
50 ml, NS 24/20
8981
100 ml, NS 29/22
8982
250 ml, NS 34/35
8983
500 ml, NS 45/40
8984
1000 ml, NS 60/46
8985
2000 ml, NS 60/46
Enghals-Standflaschen
AR Glas, weiß mit Normalschliff und Deckelstopfen
8990
50 ml, NS 14/15
8991
100 ml, NS 14/15
8992
250 ml, NS 19/26
8993
500 ml, NS 24/29
8994
1000 ml, NS 29/22
8995
2000 ml, NS 29/32
Kulturröhrchen
DURAN-Glas, Rand gerade
16 x 160 mm, 100 Stück
9050
Kulturröhrchen
mit ISO-Gewinde, mit Schraubverschluß-Kappen, AR Glas,
sterilisierbar
9054
16 x 100 mm, 100 Stück
9056
16 x 160 mm, 100 Stück
Reagenzgläser
9080
DURAN-Glas, 16 x 160 mm, ohne Rand, 100 Stück
9081
DURAN-Glas, 16 x 160 mm, mit Rand, 100 Stück
9090
Reagenzglasbürste mit Wollkopf
83
Wägegläser
niedrige Form, mit Knopfdeckel
9120
35 x 30 mm
9121
50 x 30 mm
Digital-Bürette µl 10
konformitätsbescheinigt bis 100 ml,
kleinste Einstellschritte 10 µl.
9190
Exsikkator
9201
Glas, 250 mm, Typ Novus, Planflansch mit Knopfdeckel
9211
Exsikkator-Platte, Porzelan
Spritzflasche
Polyäthylen
9230
100 ml
9231
250 ml
9232
500 ml
9233
1000 ml
84
Trichter
Polyäthylen
9235
50 mm Ø
9236
70 mm Ø
9237
100 mm Ø
9238
120 mm Ø
9239
150 mm Ø
Reagenzglasgestell
Kunststoff, für Gläser 160 x 16 mm
9255
12 Proben
9256
25 Proben, PP, sterilisierbar bis 121 °C
9257
36 Proben, Draht, kunststoffummantelt
Lyphanstreifen
in Plastikdose
9360
pH 1 – 11
9361
pH 3,9 – 6,9
9362
pH 4,9 – 7,9
9363
pH 6,9 – 9,9
9364
pH 0 – 14
Indikatorpapier
für Frischezustand der Milch, Duplex, pH 7,9 – 11, 100 Stück
9365
Bürettenstativ
9400
21 x 13 x 75 cm, Plattenstativ
9401
21 x 13 x 75 cm, Dreibeinstativ
Doppelmuffe
9405
85
Doppelmuffe
9406
drehbar
Stativklemme
9407
25 mm, ohne Muffe
9408
60 mm, ohne Muffe
Stativring
160 mm, mit Muffe
9409
Bürettenklemme
9410
einfach, mit Muffe
9411
doppelt, mit Muffe
Labor-Kontrolluhr
0 – 60 Min., mit Läutwerk
9440
Labor-Vakuum-Pumpe/Kompressor
elektrisch, als Vakuum- oder Druckpumpe einsetzbar,
Fördermenge max. 16 l/min., max. Betriebsdruck 3,5 bar
9470
Dosiergeräte
halbautomatisch, für aggressive Säuren und Laugen,
ohne Flasche
9480 0,4 – 2
ml : 1/10
9481
2 – 10 ml : 1/5
9482
10 – 50 ml : 1/1
9483
20 – 100 ml : 2/1
86
Mikroliterpipetten
mit festem Volumen in Größen von 5 – 1000 µl
9490
Mikroliterpipetten
Volumen variabel einstellbar mit Spitzenabwurf
9495
10 – 100 µl
9496
20 – 200 µl
9497
200 – 1000 µl
Pipettenspitzen
9510
1 – 200 µl (gelb), 1000 Stück
9511
50 – 1000 µl (blau), 1000 Stück
87
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ADMI-gläser
3634
27
Butyrometer nach VAN GULIK
3230
20
Alkoholmeter mit Thermometer
6710
57
Butyrometer zur Freifett-Bestimmung
3252
21
Aluminiumfolie, 150 x 190 mm, 1000 Stück
5470
48
Butyrometer für Eiskrem- und Kondensmilch
3180
19
Alu-Rundfolie, 130 x 0,03 mm, 1000 Stück
5712
51
Butyrometer für Butter
3220
20
Analysenwaage
5810
51
Butyrometer für Eiskrem und Rahm
3189
19
Anschlußkabel (12 V DC) für CryoStar
7159
66
Butyrometer für Milch
3151
18
Aräometer für Amylalkohol
6720
57
Butyrometer für Quark 0-20%
3240
20
Aräometer für Buttermilchserum
6640
56
Butyrometer für Rahm nach Köhler
3210
20
Aräometer für Joghurt und Kakaotrunk
6670
56
Butyrometer für Rahm nach Roeder
3200
19
Aräometer für Kesselspeisewasser
6700
56
Butyrometer für Rahm nach Schulz-Kley
3208
20
Aräometer für Kesselwasser DIN 12791
6690
56
Butyrometer für Trockenmilch nach Teichert
3170
19
Aräometer für Kondensmilch
6660
56
Butyrometer, für Magermilch
3160
18
Aräometer für Milch
6620
55
Butyrometerhänger für SuperVario-N
3631
26
Aräometer für Sole
6680
56
Butyrometerhülse für Nova Safety
3641
27
Aufsatz A für Butyrometer / Babcock
3685
30
Butyrometer-Hülsen geschlossen
3766-G
32
Aufsatz C für 6 Löslichkeitsgläser
3687
30
Butyrometer-Hülsen offen
3766-O
32
Aufsatz B, Schutzkessel für 8 Mojonierrohre
3686
30
Butyrometerstativ, Edelstahl
3717
31
Ausgußplatte aus Kunststoff für 36 Proben
3350
24
Butyrometerstativ, Kunststoff
3330
23
Ausstrichnadel rechtwinklig abgebogen
8340
72
Autoklaven, Standautoklaven
8523
75
CAP-O-TEST-Verschluß
8200
71
Autoklaven, Tischautoklaven
8510
74
Coliglöckchen
8120
70
Autoklaven, transportabel
8540
76
Colistativ
8140
70
Colistreifen
8220
71
Babcock-Flaschen
3256
21
ColonyStar
8502
74
Babcockhänger
3632
26
CryoStar I, Gefrierpunktbestimmungsgerät
7150
66
Bad-/Umwälzthermostat E-5 JULABO
5630
50
Bag Mixer
3140
9
Deckglas, 18 x 18 mm
8401
73
Batterie-/Taschen-pH-Meter
4315
41
Delvotest SP
6570
54
Becherglas
8800
79
Dichte-Aräometer DIN 12791
6740
57
Becherzange
5420
48
Digitalbürette
9190
84
Brutschränke
6035
53
Doppelspatel Reinnickel,150mm
5440
48
Bunsenbrenner für Propangas
5550
49
Dosiergeräte
9480
86
Bürette, digital
9190
84
Dosierspritze
8170
70
Bürettenklemmen
9410
86
Drahtkorb für 50 Flaschen
3091
8
Bürettenstativ
9400
85
Drahtkörbe zum Sterilisieren
8330
72
Burriösen, Platin
8380
73
Drahtnetz mit Keramikzentrum
8440
73
Butterbecher mit 2 Löchern
3323
23
Dreifuß für Bunsenbrenner
8450
74
Butterbohrer
3130
8
Drigalskispatel Glas
8350
72
Buttermilchprober
6650
56
Durhamröhrchen
8130
70
Butterprüflöffel aus Plexiglas
5450
48
Butterschmelzbecher
5400
48
Einstabmesskette für Milch
4350
42
Butterschneider
5605
49
Einstabmeßkette mit Temperaturfühler
4380
42
Butyrometer für Lebensmittel nach Roeder
3250
21
Einstech-/Tauchfühler
7122
60
88
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Artikel
Art.-Nr. Seite
Einstichelektrode
4360
42
Kalibrierstandard A = 0,000°C
7165
66
Einweg-Plastikbeutel für BagMixer
3141
9
Kalibrierstandard A = – 0,408°C
7186
67
Eiweißtitergerät
4660
44
Kalibrierstandard B = – 0,557°C
7166
67
Elektrodenstativ
4410
43
Kalibrierstandard B = – 0,600°C
7187
68
Enghals-Standflaschen AR Glas
8990
83
Kälte-Laborthermometer
7081
59
Erlenmeyer-Kolben
8817
80
Kapsenbergkappe
8201
71
Ersatz-Mixglas
7620
68
Käsebecher, mit Löchern
3321
23
Ersatzzylinder Milch-/Rahmspritze
3451
25
Käsebohrer
3120
8
Exsikkator, Glas, 250 mm
9201
84
Käsebutyrometer nach Van Gulik
3230
20
Exsikkator-Platte, Porzelan
9211
84
KCL-Lösung
4400
43
Extraktionsrohr nach MOJONNIER
3870
33
Keimzähler ColonyStar
8500
74
Kippautomat Superior
3420
24
Färbegestell nach Bongert
8420
73
Kjeldahl-Aufschlußapparat
4220
40
Färbeküvette rechteckig
8430
73
Kjeldahl-Destillierapparat
4210
40
Farbvergleichsscheibe für Resazurin
5161
47
Klarglasscheibe mit Dunkelfeld
8505
74
Fasermine Ersatzteil für 8503
8504
74
Kollehalter für Impfdraht-Öse
8382
73
Feuchtemeßgerät MA 30
5710
51
Kontaktstift für Koloniezähler
8503
74
Filterblättchen
4910
46
Kontroll-Standard C = – 0,512°C
7188
68
Filter rund
4911
46
Kontrollthermometer
7070
59
Folienpresse
5711
51
Kristallquarzsand
5460
48
Kühlbadflüssigkeit
7169
67
Gefriergutfühler
7125
60
Kühlraumthermometer
7060
59
Gefrierpunktbesimmungsgerät, CryoStar I
7150
66
Kulturenzuchtgeräte
8610
76
Glasfaserfilter
5713
51
Kulturröhrchen DURAN-Glas
9050
83
Glas-Nagel für Trockenmilch-Butyrometer
3315
22
Kulturröhrchen mit ISO-Gewinde,
9054
83
Glasrührstab
5430
48
Kurzzeituhr
9440
86
Glastrichter AR-Glas
8876
81
Gummistopfen für Butyrometer
3290
22
Gummistopfen für Milchprobenflasche
3050
8
Gummistopfen für Reduktasegläser
5060
Laborflaschen Borosilikatglas
8970
82
Laboröfen, Verascher
6220
54
46
Lactognost (alkalische Phosphatase)
7820
69
Gummistopfen mit Glasrohr und Watte
8110
70
Lactognost-Nachfüllpackung
7821
69
Gummistopfen mit Loch für Butyrometer
3300
22
LactoStar
3560
26
Gummistopfen ohne Loch
für Trockenmilch-Butyrometer
Laktodensimeter
6600
55
3310
22
Laktodensimeter nach Quevenne
6630
55
Gummistopfen, konisch für alle Butyrometer
3280
22
Laktometer
7500
68
Lebensmittelfühler aus Edelstahl
7123
60
Hänger für ADMI
3633
26
Löslichkeitsglas, ADMI
3634
27
Hemmstoffnachweis, Delvotest SP
6570
54
Löslichkeitsindexmischer
7610
68
LOVIBOND-Komparator
8000
70
Impfdraht Edelstahl
8370
72
LOVIBOND-Komparator zur Resazurinprobe
5160
47
Indikatorpapier, Duplex
9365
85
Lupe mit Stellfläche
8501
74
Infrarot-Brenner
5571
49
Lyphanstreifen
9360
85
Inkubatoren
8610
76
89
Artikel
Art.-Nr. Seite
Artikel
Art.-Nr. Seite
Magnetrüher MONO
8690
76
Pipetierspritzen
5110
47
Magnetrüher MONOTHERM mit Heizung
8691
77
Polymeter (Haarhygrometer)
7110
60
Mastitis-Test
7920
69
Präzisionsbutyrometer 4 %
3150
18
Messermühle
3137
9
Präzisionswaage
5820
51
Meßkolben Borosilikatglas
8870
81
Probeglas mit Marke bei 2,0 ml
7167
67
Meßpipetten
8882
82
Probestativ
7168
67
Meßzylinder, Glas
8850
80
Psychrometer nach FLEISCHMANN
7100
60
Meßzylinder für Stampfvolumeter
7661
69
Pufferlösungen
4390
42
Meßzylinder, hohe Form, Polypropylen
8855
81
Pumpenaufsatz für LactoStar
3560-023
26
Methylenblau-Tabletten
5140
47
Mikroliterpipetten, Festvolumen
9490
87
Rahmbecher ohne Löcher
3320
23
Mikroliterpipetten, variabel
9495
87
Reagenzglasgestell
9255
85
Mikroskop, Professional
8761
78
Reagenzglas starkwandig
8100
70
Mikroskop, Standard
8760
78
Reagenzgläser DURAN-Glas
9080
83
Milchprobenflasche aus PP
3041
7
Reaktivierungslösung
4422
43
Milchprobenflasche Glas
3040
7
Reduktase-Einsatz
3737
32
Milchprobennehmer
3000
7
Reduktasegläser mit Ringmarke
5040
46
Milchpulver-Sammler
3125
8
Refraktometer (Digital-Abbe-Refaktometer)
5620
50
Refraktometer (Handrefraktometer, digital)
5614
50
Regulierstift für Patent-Verschluß FIBU
3270
22
Regulierstift für Patent-Verschluß GERBAL
3271
22
Milchrührer aus Edelstahl
3021
7
Mischzylinder AR-Glas
8862
81
Mixer
3135
9
Mojonnierrohr
3870
33
Regulierstift für Patent-Verschluß NOVO
3272
22
Mojonnier-Stativ aus Edelstahl
3718
31
Reiniger für Einstabmeßketten
4420
43
Molkerei-Thermometer
7001
58
Reinigungsbürste für 3040/3041
3080
8
Reinigungsbürste für Butyrometerkörper
3324
23
Nadelfühler
7124
60
Reinigungsbürste für Butyrometer-Skalenrohr
3325
23
NovaSafety, Tischzentrifuge
3670
27
Reinigungsbürste für Pipetten
3470
26
Resazurin-Tabletten
5150
47
Objektträger
8400
73
Objektträgerpinzette
8410
73
SALUT-Milchprober
4700
45
Salzgehaltsbestimmer für Butter und Käse
4760
45
Patent-Verschluß FIBU
3260
21
Schalm-Test
7920
69
Patent-Verschluß GERBAL
3261
21
Schmutzprober ASPILAC
4905
46
Patent-Verschluß NOVO
3262
21
Schmutzprober REVAMAT
4900
46
Permanentautomat
3390
24
Schmutzprober SEDILAB
4800
45
Petrischalen, Glas
8310
71
Schnellbetriebsbürette nach Dr.SCHILLING
4680
45
Petrischalen, Kunststoff
8312
72
Schöpfbecher
3030
7
pH-Meter
4310
41
Schöpfkelle
3033
7
Phosphatestmo MI (alkal.Phosphatase)
7822
69
Schüttelhaube aus PP für 36 Proben
3340
23
Pipette, einstellbar 1,0 ml - 5,0 ml
7174
67
Schüttelmaschine
3850
33
Pipettenspitzen gelb + blau
9510
87
Schüttelstativ, PP für 12 Proben
3332
23
Pipettenspitzen für 7174
7175
67
Schüttelwasserbad Edelstahl
3550
26
Pipettenstativ
3460
25
Schutzbrille
3480
26
90
Artikel
Art.-Nr. Seite
Artikel
Art.-Nr. Seite
Sekundenthermometer
7120
60
Vakuum-Pumpe/Kompressor
9470
86
Sicherheits-Ableselampe
3800
33
Verdünnungsflasche
8290
71
Siebe
8713
77
Verdünnungspipetten
8300
71
Siebkorb für Autoklav
8542
76
Vergleichstabelle ADMI
7650
68
Siebmaschine
8710
77
Vergleichstafel mit 3 Reinheitsstufen
4920
46
Software für CryoStar I
7156
66
Visco Tester
6530
54
Spirituslampe Glas
5580
49
Viskositätsmessung Auslauf-Viskosimeter
6520
54
Spritze Messing, vernickelt 10,75ml Milch
3440
25
Vollpipetten, allgemein
8888
82
Spritzflasche Polyäthylen
9230
84
Vollpipetten für Fettbestimmung
3430
24
Stabthermometer, Maximum-Minimum
7095
59
Vormelkbecher aus Kunststoff
7910
69
Stampfvolumeter
7660
69
Standglas für Laktodensimeter
6800
57
Wägedose Alu
5490
48
Stativ Dreibein mit kardanischer Aufhängung
6810
57
Wägegläser niedrige Form
9120
84
Stativ für ADMI-Gläser
3636
27
Wägeschiffchen für Butter
3322
23
Stativ für Permanantautomat
3400
24
Wärmeschränke
6000
52
Stativ mit kardanischer Aufhängung
6830
58
Wasserbad, 22 l
8788
79
Stativ aus Holz für 8 Extraktionsrohre
3875
33
Wasserbad, 7 l
8786
79
Stativklemmen
9407
86
Wasserbäder WB 436
3707
31
Stativringe
9409
86
Wasserdampf-Destilliersysteme
4230
40
Sterilisierbüchse aus Edelstahl
8190
71
Wasserdestillierautomaten
8771
78
Sterilisierbüchse für Petrischalenaus Glas
8320
72
Wasserdestilliergerät, Mono
8775
78
Sterilisierschränke
6047
53
Wator-Papier
5600
49
SuperVario-N, Mehrzweckzentrifuge
3680
30
WB 436-A Universal-Wasserbad (analog)
3708
31
WB436-D Universal-Wasserbad (digital)
3707
31
Weithals-Standflaschen AR Glas
8980
83
Zentrifugenglas nach Friese
3637
27
Taschen-pH-Meter
4315
41
Taschenrefraktometer
5610
50
Temperaturfühler für pH 911, 912 und 913
4319
41
Temperaturfühler für WTW 330 und 340
4335
42
Temperaturregler 0-420°C
4225
40
Thermistor, für CryoStar I
7152
66
Thermodrucker Protokoll-Drucker
7151
66
Thermometer
7000
58
Thermopapier für Thermodrucker
7157
66
Titrierapparat SIMPLEX für Milch und Rahm
4520
44
Titrierapparat STANDARD
4500
43
Trichter Polyäthylen
9235
85
Trinokularmikroskop
8762
78
Trockensubstanzrechner
5360
47
Universaleinstellboden für WB 436
3727
31
Universal-Thermometer
7045
59
91
Lieferungs- und Zahlungsbedingungen
1.
Die nachstehenden Bedingungen sind für jede uns erteilte
Bestellung maßgebend. Abweichungen sind nur gültig,
wenn sie ausdrücklich schriftlich von uns bestätigt werden.
Mündliche, telefonische oder durch Vertreter getroffene
Vereinbarungen erhalten Gültigkeit durch schriftliche
Bestätigung.
2.
Unsere Angebote sind freibleibend hinsichtlich Preise,
Menge, Liefermöglichkeit und Lieferzeit.
3.
Alle Preise gelten ab Werk Berlin.
4.
Der Rechnungsbetrag ist ohne Rücksicht auf Mängelrügen
spätestens 30 Tage nach Ausstellungsdatum fällig.
5.
Die Ware bleibt bis zur vollen Bezahlung sämtlicher, auch
künftig entstehender Forderungen des Verkäufers dessen
Eigentum.
6.
Angaben von Lieferzeiten in unseren Angeboten sind
annähernd und unverbindlich.
Die Lieferzeit beginnt mit dem Datum der Auftragsbestätigung, jedoch nicht früher, als endgültige Übereinstimmung
über die Bestellung schriftlich vorliegt.
Höhere Gewalt sowie unverschuldetes Unvermögen bei
uns oder unserem Unterlieferanten berechtigen uns zu entsprechender Verlängerung der Lieferzeit oder zum Rücktritt vom Kaufvertrag, ohne daß dem Besteller dadurch
Schadenersatzansprüche entstehen.
Anspruch auf Schadenersatz des Bestellers wegen verspäteter Lieferung sind ausgeschlossen, auch nach Ablauf
einer vom Besteller etwa gesetzten Nachfrist.
Der Rücktritt kann vom Besteller nur erklärt werden, wenn
wir uns im Verzug befinden und innerhalb einer vom Be-
92
steller gesetzten schriftlich angezeigten, angemessenen
Nachfrist schuldhaft unserer Lieferfrist nicht nachkommen.
7.
Die Auslieferung erfolgt auf die Gefahr des Bestellers. Die
Gefahr geht auf den Besteller über, sobald der Gegenstand
der Bestellung das Werk verlassen hat.
8.
Wir leisten 6 Monate ab Rechnungsdatum Gewähr für einwandfreies Arbeiten der von uns gelieferten Geräte. Die
Gewährleistung beschränkt sich auf diejenigen Mängel des
Gerätes, die nicht auf natürlichen Verschleiß oder unsachgemäßer Benutzung, Behandlung zurückzuführen sind.
Die Gewährleistung geht nach unserer Wahl auf Instandsetzung oder Ersatz des beanstandeten Gerätes. Anspruch
auf Wandlung oder Minderung ist ausgeschlossen.
Die Sendung von Gerät und Teile in das Werk geht zu
Lasten des Käufers. Die Rücksendung der reparierten und
ersetzten Teile geht zu Lasten des Verkäufers.
Jede Gewährleistungspflicht erlischt, wenn vom Besteller
oder Dritten Veränderungen oder Reparaturen an dem
Gerät vorgenommen werden.
9.
Beanstandungen wegen unvollständiger oder unrichtiger
Lieferung oder Rügen wegen erkennbarer Mängel sind
unverzüglich, spätestens 8 Tage nach Empfang der Ware,
schriftlich mitzuteilen. Später erkennbare Mängel sind
unverzüglich nach ihrer Entdeckung mitzuteilen. Bei nicht
rechtzeitiger Mitteilung erlöschen alle Ansprüche auf
Gewährleistung.
10. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin. Es gilt deutsches
Recht. Teilnichtigkeit einer vorstehenden Bedingung hat
keine Gesamtnichtigkeit zur Folge.
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