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G E M E I N DE B R I E F DE R EVA NG E LI SCH E N
K I RCH E NG E M E I N DE
H E U BACH
M I T
L A U T E R N
U N D
B A R G A U
OKTOBER 2014
Impressum:
Inhalt
Geistliches Wort
S. 3
Aus der Arbeit
des Kirchengemeinderats
S. 5
Konfirmanden 2015
S. 6
Sommerfest mit
Garteneinweihung
S. 8
Neue Brücke
über den Klotzbach
S. 9
Lebendige Bausteine
unserer Gemeinde
S. 12
Gottesdienst-Termine
S. 14
Konfi 3 – ich war dabei …
S. 16
Kirchentag 2015 in Stuttgart
S. 18
Christian Führer,
ehemaliger Pfarrer
der Leipziger Nikolaikirche
S. 20
Es ist zum Heulen
S. 21
Landesposaunentag 2014
in Ulm
S. 22
Nicht ganz ernst gemeint
S. 25
Was Sie schon immer
wissen wollten
S. 26
Rätsel
S. 27
2
„Blick“
ist der Gemeindebrief
der Evangelischen
Kirchengemeinde Heubach
mit Lautern und Bargau.
Er erscheint viermal
im Jahr.
Herausgeber: Evangelische
Kirchengemeinde
Heubach
Redaktion:
Thomas Adam,
Dr. Volker Beck,
Helga Frank,
Friederike Glass,
Werner Glass,
Steffen Gugel,
Sabine Löffler-Adam,
Horst Ortwein
(verantwortlich),
Isolde Schneider,
Rudolf Spieth,
Eveline Weinhold
Druck:
Gemeindebriefdruckerei
Martin-Luther-Weg 1,
29393 Groß Oesingen
„Hast du auch ordentlich ,Danke‘ gesagt?“
Dieser Satz klingt vielen noch aus der
Kindheit in den Ohren nach. Da waren
die Eltern bemüht, dass wir lernen, uns
zu bedanken für eine Aufmerksamkeit
oder ein Geschenk. Oder die Großeltern
nahmen uns vielleicht mit zu Freunden
oder Verwandten und waren darauf
bedacht – auch mit Stolz – dass die Enkel
wohlerzogen auftraten. Zum „Danke
sagen“ wurden wir erzogen. „Danke
sagen“ gehört sich der guten Ordnung
halber, bedacht darauf, niemanden zu
enttäuschen und den Erwartungen zu
entsprechen.
Liebe Leserinnen
und Leser!
persönlich freut: Begegnungen mit anderen Menschen, eine Grußkarte aus dem
Urlaub von der Freundin, deren Geburtstag ich vergessen hatte, jemand, der mir
nach einem Gottesdienst eine Rückmeldung gibt, ein Glas Rotwein am Abend
und in diesen Tagen können wir alle es
auch als ein Geschenk ansehen, dass wir
Deutschen wieder in einem Land leben
und die Schrecken der Mauer und des
Todesstreifens entfernt sind. Da ist vieles,
was mir einfach so geschenkt ist.
Ich erinnere mich, wie ich mit unserem
Jüngsten einmal an der Theke beim Metzger stand und er wie immer eine Scheibe
Wurst bekommen hatte. Und weil er
dann – nicht wie sonst – wie aus der
Pistole geschossen „Danke“ sagte, fragte
die Verkäuferin in entsprechend mahnen- Das Erntedankfest lädt uns ein, dies in
dem Ton: „Wie sagt man?“ Darauf kam den Blick zu nehmen: dass wir Menschen
dann von ihm ganz kleinlaut ein „Danke“. sind, die sich nicht selbst gemacht oder
gekauft oder verdient haben, sondern die
Ist das Erntedankfest so ein erhobener empfangen wurden und deshalb EmpfanZeigefinger, der sagt: „Vergiss nicht, Gott gende und für vieles empfänglich sind.
Danke zu sagen!“? Nein! Gott ist keine Manchmal müssen wir diesen Blick und
beleidigte Verkäuferin, die will, dass wir das Danken ein wenig üben: etwa mit
brav „Danke“ sagen. Gott will, dass wir einem Tagesrückblick am Abend, vor
„Danke“ sagen, aber nicht wegen ihm, dem inneren Auge das lebendig werden
weil er unseren Dank braucht, damit er lassen, was vom vergangenen Tag besich gut fühlt. Er will, dass wir Danke sonders zum Dank einlädt – dies können
sagen, weil das Danken uns verwandelt. angenehme und unangenehme Erfahrungen sein – vielleicht indem wir bei
Wer dankt, entdeckt: das Glas ist meistens Geburtstagen, Jahreswenden oder andeweit mehr als nur halb voll, da bleibt noch ren „Lebensübergängen“ ausdrücklich
etwas übrig, ich bekomme in meinem den Dank aussprechen für das Leben als
Leben täglich unendlich viel und vieles Ganzes und für all die „kleinen“ Gegebensogar gratis. Danken kommt von Geden- heiten, für die wir dankbar sind.
ken. Wer dankt, erinnert sich und gedenkt.
Er lebt nicht achtlos in den Tag hinein und Mir hilft beim Danken-Üben der folgende
schaut die Welt und ihre Geschichte mit Text eines unbekannten Autors, den ich im
anderen Augen an. Da ist vieles, was mich Internet entdeckt habe:
3
Ich bin dankbar
– für die Steuern, die ich zahle, weil das
bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen.
– für die Hose, die ein bisschen zu eng
sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug
zu essen.
– für das Durcheinander nach der Feier,
das ich aufräumen muss, weil das bedeutet, ich war von lieben Menschen
umgeben.
– für den Rasen, der gemäht, die Fenster,
die geputzt werden müssen, weil das
bedeutet, ich habe ein Zuhause.
– für die laut geäußerten Beschwerden
über die Regierung, weil das bedeutet,
wir leben in einem freien Land und
haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.
– für die Frau in der Gemeinde, die hinter
mir sitzt und falsch singt, weil das
bedeutet, dass ich gut hören kann.
– für die Wäsche und den Bügelberg, weil
das bedeutet, dass ich genug Kleidung
habe.
– für den Wecker, der morgens klingelt,
weil das bedeutet, mir wird ein neuer
Tag geschenkt.
Gute Erfahrungen beim Danken-Üben
wünscht Ihnen
Ihre Pfarrerin
Evangelische Kirchengemeinde Heubach, Hauptstraße 46, 73540 Heubach
Internet: www.kirche-heubach.de
Pfarrbezirk Heubach Süd:
Pfarrerin Sabine Löffler-Adam / Pfarrer Thomas Adam
Tel. 0 71 73 / 60 09
Hauptstraße 46
Fax 0 71 73 / 60 62
E-Mail: loeffler-adam@kirche-heubach.de
und
adam@kirche-heubach.de
Pfarrbezirk Heubach Nord:
Pfarrer Rudolf Spieth
Tel. 0 71 73 / 1 36 54
Hohenneuffenstraße 8
Fax 0 71 73 / 92 99 43
E-Mail: spieth@kirche-heubach.de
Horst Ortwein, Im Bürglesbühl 7
Tel. 0 71 73 / 71 41 94
2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Kirchenpflegerin Inge Enßle-Stoppa
Tel. 0 71 73 / 92 99 19
Hauptstraße 46
Fax 0 71 73 / 60 62
E-Mail: kirchenpflege@kirche-heubach.de
Bürozeiten: Di., Mi. und Do. 8.00 - 11.00 Uhr
Kto.-Nr. 440 800 255, KSK Ostalb, BLZ 614 500 50
IBAN: DE61 6145 0050 0440 8002 55, BIC: OASPDE6AXXX
Pfarrbüro Eveline Weinhold, Hauptstraße 46
Tel. 0 71 73 / 60 09
E-Mail: pfarramt@kirche-heubach.de
Fax 0 71 73 / 60 62
Bürozeiten: Di., Mi., Do. und Fr. 8.30 - 11.30 Uhr
Mesnerin Annerose Fleischer, Limesstraße 3
Tel. 0 71 73 / 57 98
4
Es war Sommerpause – deshalb berichten wir in dieser Ausgabe nur kurz
über die wichtigen Punkte der Sitzung
am 22. Juli 2014.
Juli-Sitzung (22. 7. 2014)
Aus der Arbeit des
Kirchengemeinderats
b Änderung Gottesdienste in Lautern
Die Situation war schon lange als
keine einfache bekannt: Bei Doppelo. a.) sollen davon unberührt bleiben
diensten eines Pfarrers an einem
und wie gewohnt stattfinden.
Sonntagvormittag in zwei Gemeinden
waren stets beide Seiten angespannt:
Der KGR beschließt diesen Vorschlag
Die Gemeinden wie auch der Pfarrer –
einstimmig.
ob es wohl zeitlich reicht? Keine
b Renovierung St.-Ulrichs-Kirche
leichte Aufgabe, unter diesen Gegebenheiten einen feierlichen GottesIn einer Besprechung mit dem verdienst in Ruhe zu gestalten.
antwortlichen Architekten Herrn Oettle
wurde berichtet, dass die Rückläufe
Nach einer Gemeindeversammlung
der Ausschreibungen sehr spärlich
wurde nun folgendes vorgeschlagen:
ausgefallen waren. Offenbar herrscht
In Lautern soll künftig nur ein Gotteseine gute Auslastung in der Baudienst und zwar am vierten Sonntag im
branche. Im nächsten Schritt werden
Monat, sofern möglich, stattfinden.
die Verantwortlichen in den angeSollte in der St.-Ulrichs-Kirche in Heufragten Firmen nochmals persönlich
bach ein Gottesdienst stattfinden, der
kontaktiert. Die Sanierungsarbeiten
zu einem Wegfall des Gottesdienstes
werden nun erst im Frühjahr 2015 aufin Lautern führen würde, wird ein angenommen werden können.
derer Sonntag in diesem Monat gewählt. Besondere Gottesdienste in
Autor: Volker Beck
Lautern (z. B. ÖKiKi-Weihnachtsfeier
Auch dieses Jahr soll es wieder eine musikalische Einstimmung in die Adventsund Weihnachtszeit geben. Haben Sie
Lust, dabei singend mitzumachen?
Musik am 1. Advent
Wenn ja – in den Proben im November
(5., 12. und 26. im Dietrich-BonhoefferGemeindehaus) erarbeiten wir das
Programm – Sie sind herzlich dazu eingeladen. Übrigens, eine gute GelegenChor der St.-Ulrichs-Kirche freihalten.
heit, das Singen im Chor auszuprobieren
Bei Sängerinnen, Sängern und mir sind
oder wieder mal aufzufrischen.
Sie herzlich willkommen.
Also, die Mittwochabende im November
Klaus Haug (Chorleiter)
von 19.30 bis 21.15 Uhr fürs Mitsingen im
5
kennen, was wir als junge ChristInnen
dazu sagen können.
Konfirmation 2015
Konfi-Gruppe Nord
Auf dem Bild sind nicht alle Konfis zu
sehen – sie seien daher in alphabetischer
Reihenfolge genannt:
Aus Heubach kommen:
Jana Bernhard, Maja Bosch, Melissa FrazDa sind sie nun also zu sehen, unsere zetta, Jonas Grötzinger, Sascha Gruber,
17, eigentlich 18 Jugendlichen, die am Angelique Jakob, Fiona Kopp, Sandra
10. Mai 2015 ihre Konfirmation feiern Sitz, Anna Spieth und Luka Zupcic.
werden.
Aus Bargau kommen:
Unter dem Thema „Glauben(s)Gestalten“ Lena und Timo Bosch, Tilmann Fritz,
sind wir schon seit Juni auf dem Weg. Lukas Kappl, Benjamin Nehm, Lars
Dabei „gestalten“ die Konfis ihre Zeit
auch aktiv und vor allem kreativ mit,
erfahren und erleben aber auch anhand
von biblischen Texten und Figuren, wie
die Beziehung zu Gott Menschen und
Lebenswege geprägt hat.
Schneider, Madeleine Trinkl und Laura
Waldenmaier.
Benjamin Nehm besucht jetzt eine Schule
in Ehingen und wird dort auch auf die
Konfirmation vorbereitet. Er möchte aber
gerne in Heubach konfirmiert werden –
Auch mit aktuellen und sozialen Themen so sind es 18, aber regelmäßig eben 17
wollen wir uns auseinandersetzen und er- Konfis, über die wir uns als Gemeinde
sehr freuen!
6
Kurz nach den Pfingstferien begann für
21 Jugendliche aus Heubach und Lautern
der Start in die Konfi-Zeit. Gemeinsam mit
den Konfirmanden und Konfirmandinnen
des Pfarrbezirks Nord haben sie den Einband ihrer Bibel phantasievoll in verschiedenen Techniken wie Linoldruck,
Spritztechnik oder mit Wachsmalkreide
und Buntstiften gestaltet. Im Gottesdienst am 13. Juli wurden sie in der
Gemeinde offiziell begrüßt, verbunden
mit dem Wunsch, dass die Konfizeit eine
runde Sache wird.
Konfirmation 2015
Konfi-Gruppe Süd
Lebensziele Menschen haben können.
Zwei Wochen später, am Sonntag, dem
2. November gestalten die Jugendlichen
dann den Gottesdienst in der St.-UlrichsKirche gemeinsam mit der Konfi-Band.
In den kommenden Monaten werden sie
sich jeden Mittwoch in der Schulzeit Mitte November findet wieder der „Konfizum Konfikurs im Gemeindehaus in der Cup“ statt – ein Fußballturnier, an dem
Klotzbachstraße treffen. Sie werden verschiedene Konfi-Gruppen des Kir-
dabei Entdeckungen in der Bibel machen,
sich fragen, was sie glauben und hoffen
und wofür sie sich einsetzen. Außerdem
sind sie unterwegs in unserer Gemeinde,
um bei verschiedenen Unternehmungen
und beim Praktikum zu schnuppern und
sich einzubringen.
Am Wochenende 10. / 12. Oktober treffen
sich dann alle Heubacher Konfirmanden
und Konfirmandinnen im Freizeitheim
Ochsenberg zur Konfifreizeit. Zusammen
mit Jugendmitarbeitern und Jugendmitarbeiterinnen werden sie sich an diesem
Wochenende damit beschäftigen, welche
chenbezirks teilnehmen und gegeneinander spielen.
Auf diesem Bild zu finden sind – jeweils
von links – (hinten): Yannik Sadlo, Jonas
Hettler, Mia Mai, Christof Schwarz, Lena
Maier, Maren Wahl, Helen Widmann, Hannah Class; (mittlere Reihe): Jia-Lei Wang,
Jonas Hummel, Max Kolb, Ronja Wölz,
Ines Gruber, Eileen Kränzle, Nathalie
Wiedmann; (vorne): Carina App, Linda
Heinzmann, Nils Enderer, Thilo Hartel,
Dennis Beck, Vivienne Wieland, Pfarrerin
Löffler-Adam.
7
Sommerfest
mit Garteneinweihung
Dann hieß es „Raus in den Garten“, um
den neuen Niederseilgarten, der vom
Lions-Club mit einer Spende ermöglicht
wurde, in Beschlag zu nehmen, am Klotzbach am neu angelegten Strand im
Wasser zu spielen oder die Bastelangebote wahrzunehmen. Gerade der neu
angelegte Zugang zum Klotzbach war bei
Um 11 Uhr sorgten die Kinder gemeinsam
mit ihren Erzieherinnen für einen tollen
Auftakt: Ein Streifzug durch einen imaginären Garten ließ die zahlreichen Besucher erleben, welche Vielfalt an kleinen
und großen Tieren sich in einem Garten
das Jahr über beobachten und erleben
lassen. Die Gäste belohnten die Spielszenen, Lieder und andere Aktionen mit
großem Beifall und mussten auch einmal
selbst mittanzen.
den hohen Temperaturen bei den Kindern
sehr beliebt. Ein weiteres Highlight für
die Kinder war der Zauberer, den der
Elternbeirat engagiert hatte, und der zusammen mit seiner Assistentin Ballonina,
die später noch Ballontiere formte, für
großes Staunen und Lachen bei seinem
Publikum sorgte.
Die Elternbeiratsvorsitzende Christine
Masuch-Kleiser nutzte im Anschluss die
Gelegenheit, sich bei der Leiterin des Kindergartens, Hilda Kiel und dem gesamten
Team für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Eine Picknick-Decke als Geschenk solle gerne genutzt werden, um
es sich im neuen Garten bequem zu machen. Außerdem überreichte MasuchKleiser noch einen Scheck über 600 Euro
als Beteiligung des Elternbeirats an den
Kosten der Gartenumgestaltung an die
evangelische Kirchengemeinde.
8
Der Elternbeirat sorgte, unterstützt von
vielen helfenden Händen, für ein sehr
vielfältiges kulinarisches Angebot, das
von Fitnessburgern über Lahmacun bis
hin zu von Geschwisterkindern frisch gemachten Waffeln reichte.
Um 15 Uhr stand dann noch die Einweihung der neuen Brücke über den Klotzbach an, bei der die Kinder eine wichtige
Rolle hatten. Bei Kaffee und Kuchen ging
ein überaus gelungenes Sommerfest zu
Ende.
Das Sommerfest des evangelischen
Kindergartens Regenbogen bot den
würdigen Rahmen für die offizielle Übergabe der neuen Brücke über den Klotzbach an die Heubacher Bevölkerung.
Stadträtin Ellen Renz, in Vertretung für
Bürgermeister Brütting, betonte, eine
Brücke einzuweihen sei etwas ganz
Besonderes. Stadt und evangelische
Kirchengemeinde hätten in guter Partnerschaft ermöglicht, dass diese Brücke
künftig als Verbindung zwischen Haus
Kielwein und Kindergarten als Beispiel
für gelebte Mehrgenerationenpolitik
stehe, so Renz. Außerdem biete die neue
Brücke einen sicheren Schulweg für die
Kinder in Richtung Schulzentrum. Ihren
Dank sprach Ellen Renz allen am Bau
Beteiligten aus: Manfred Ammon für die
Bauleitung, dem Team des Kindergartens
Regenbogen für die Geduld während der
Bauzeit und nicht zuletzt den Anwohnern,
die während der Bauzeit oftmals ein Auge
zugedrückt hätten. Einen besonderen
Dank richtete Renz an Karl Pfeifer, der als
unmittelbar Betroffener immer wieder
seine Hilfe anbot, damit die Brückenarbeiten nicht im Dreck stecken blieben.
Pfarrer Thomas Adam betonte in seiner
Ansprache, dass die Brücke wohl jetzt
ihrer offiziellen Bestimmung übergeben
werde, sie aber schon längst in Betrieb
sei, anfänglich behutsam, aber mittlerweile sei sie zu einem beliebten Weg geworden. Im Übrigen sei es einfach schön,
Neue Brücke
über den Klotzbach
offiziell eröffnet
auf der Brücke zu stehen und den wohl
schönsten Blick auf den Bach zu haben,
den es in der ganzen Stadt gebe. Adam
erinnerte kurz an die Idee, mit der im Jahr
2012 Bürgermeister Brütting auf ihn zugekommen sei, im Rahmen der Stadtentwicklung und Stadtkernsanierung auf
alten Wegerechten einen Fußweg mit
Brücke zwischen Ziegelwiesenstraße und
Klotzbachstraße zu bauen. Die anfängliche Skepsis wurde allerdings recht
schnell überwunden: So hätten sich wie
die gegenüberliegenden Seiten der
Brücke auch Stadt und Kirchengemeinde
verbunden und ein sehr ansehnliches
Ergebnis hervorgebracht. Seinen Dank
sprach Pfarrer Adam der Stadt aus, die
als Ausgleich für verlorengegangene Flächen im Garten des Kindergartens einen
Zugang zum Klotzbach angelegt hat, dem
Bauhof und Manfred Ammon für deren
Engagement, den Eltern, Erzieherinnen
und Kindern, die während der Bauzeit mit
etlichen Einschränkungen leben mussten. Dem Lions-Club Schwäbisch GmündAalen-Ellwangen dankte Thomas Adam
für eine großzügige Spende, die den neu
gebauten Niederseilgarten in diesem
Umfang erst möglich gemacht hat.
Der Brücke wünschte er, dass sie gerne
in Anspruch genommen werde, damit
sich auf ihr Menschen begegnen.
Den Kindern des Kindergartens Regenbogen blieb es schließlich vorbehalten,
das Heubacher Band zu zerschneiden
und die Brücke offiziell freizugeben.
9
Babysitter-Kurs
Du
– wirst in die Vermittlungskartei des Kinderschutzbundes aufgenommen!
– wirst bei Bedarf vermittelt!
– entlastest Familien!
– gewinnst neue Bekanntschaften!
– hast Spaß mit Kindern!
– zeigst, was Du kannst!
– gehst anschließend mit dem verdienten
Geld Eisessen!
Interesse?
– bist 14 oder älter?
Dann
– hast ein Herz für Kinder?
– bist verantwortungsbewusst?
– kontrolliere, ob Du an den Montagen
– offen für Neues?
13. und 20. Oktober und 3., 10. und 17.
– kannst eine Aufbesserung Deines
November nachmittags wirklich Zeit
Taschengeldes gut vertragen?
hast.
– hast fünf Mal montagnachmittags Zeit? – melde dich bis spätestens Dienstag,
7. Oktober, unter 07173-6009 (Evang.
Dann dürfte Dich folgendes interessieren:
Pfarramt Heubach) oder per Mail an
Die evangelische, die katholische Kirchen- pfarramt@kirche-heubach.de an: Bitte
gemeinde Heubach und der Kinder- Name, Adresse sowie Kontaktmöglichschutzbund Schwäbisch Gmünd bieten keit (Telefon, Mail) nicht vergessen!
einen Babysitterkurs an. Das „Heubacher Unbedingt brauchen wir die InformaÖkumenisch-Soziale Netzwerk“ über- tion, ab wann und bis wann Du Zeit
nimmt für Dich die Hälfte der Kursgebüh- hast. Die genaue Uhrzeit wird erst festren: Statt 20 Euro zahlst Du nur 10 Euro gelegt, wenn die Rückmeldungen da
für die Ausbildung mit Unterlagen und sind!
Zertifikat!
– freue Dich auf einen spannenden Kurs,
neue Freunde und eine erfüllende AufBald
gabe.
– bist Du ein qualifizierter Babysitter!
– Bitte beachte: Die Teilnehmerzahl ist
– hast Du nach bestandener Prüfung ein auf 15 beschränkt.
Zertifikat!
„Familie (er)leben“
10
Die Familie ist nach wie
vor der Ort, an dem Hoffnungen und Wünsche,
Gefühle und Sehnsüchte
beheimatet sind. In der
Familie sind Leben und
Arbeit, Lernen und Erziehen eng miteinander verknüpft und ins
Alltagshandeln eingebunden. Was in der „Familie (er)leben“ – unter diesem Motto
Familie erlebt und erworben wird, ist lädt der „Arbeitskreis Ökumene Heubach“
prägend für das ganze Leben.
zu drei Abenden ein:
Aber dem Wunsch, Familie leben und als
unersetzbare Lebensgemeinschaft gestalten zu können, steht in der gesellschaftlichen und vielleicht auch in der
kirchlichen Öffentlichkeit kein wirklich
familienfreundliches Klima gegenüber.
Familien, in denen Menschen füreinander
Sorge und Verantwortung übernehmen,
brauchen Unterstützung und gute Rahmenbedingungen.
Mit der dreiteiligen Veranstaltungsreihe
„Familie (er)leben“ wird in den Blick
genommen, welche kontroversen Erwartungen und Bedürfnisse es im Familienleben gibt und wie wichtig es ist, sie
zuzulassen und sich auf sie einzustellen.
Es soll aufgezeigt werden, was Familien
heute leisten und welche Angebote es
gibt, die das Miteinander in der Familie
erleichtern.
Unser Ausflug in der Sommerpause fand
dieses Jahr bereits im Juli statt und
führte zur 1095 gegründeten Benediktinerabtei in Neresheim.
Balthasar Neumann lieferte die Entwürfe
für die Abteikirche. Auf drei Geschossebenen im Konventgebäude und in der
Prälatur bekamen wir unter sachkundiger Führung Einblick in das Klosterleben.
Die Benediktinermönche richteten im
18. Jahrhundert eine Schule ein, die sich
mit verschiedenen Naturwissenschaften,
Bildung und Kunst beschäftigte. Das
Kloster wird noch heute von Mönchen
genutzt und gepflegt. Von den wunder-
Donnerstag, 6. November 2014, 19.30 Uhr:
„Familie im Wandel“
mit Eva-Maria Bachteler, Landesfrauenpfarrerin, Stuttgart
Donnerstag, 13. November 2014, 19.30 Uhr:
„Was Kinder stark macht“
mit Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für
Familie und Soziales, Schwäbisch Gmünd
Donnerstag, 20. November 2014, 19.30 Uhr:
„ E l t e r n c h a n c e i s t K i n de r c h a n c e – K E S S
erziehen“
mit Barbara Englert, Lehrerin und KESSTrainerin, Waldstetten
Alle Abende finden im Katholischen
Gemeindehaus in der Karlstraße statt,
der Eintritt ist frei, um eine Spende zur
Deckung der Unkosten wird gebeten.
Ökumenische
Hospiz- und
Sitzwachengruppe
schönen Fresken im Festsaal waren alle
überwältigt.
Vielleicht haben diese Zeilen die Neugier
geweckt, dem Kloster einen Besuch abzustatten, um Anmeldung wird jedoch
gebeten.
Sabine Linke
11
Lebendige Bausteine
unserer Gemeinde
Wir treffen uns bei Sieghild Jahnel im
Wohnzimmer. Zur Begrüßung spielen Marlit Schenk, Sieghild Jahnel und Barbara
Tellenbach den wunderschönen Choral
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“
mit der Melodie von August Harder mit
dem Text von Paul Gerhard. Nach dem
Musikstück gibt es Kaffee und Zwetschgenkuchen mit Sahne. Bei so einem liebevollen Empfang kommen wir sehr schnell
ins Gespräch.
Interview mit
der Musikgruppe
des Seniorennachmittags
zusammen und üben. Dann haben wir
noch drei Musikstücke, die wir selber
aussuchen. Die zusätzlichen Musikstücke
sind meist von Bach, Händel, Schubert
und Telemann, vorwiegend klassische
Musikstücke. Wir haben uns auch an
andere Musikstücke gewagt. Als die
Polizei einen Vortrag gehalten hat, haben
wir den „Kriminaltango“ gespielt. Auch
„Tulpen aus Amsterdam“ ist bei den Besuchern sehr gut angekommen. Außerdem spielen wir im Haus Kielwein und in
Wie lange spielen Sie zusammen?
der Villa Spiesshofer. Es ist für uns sehr
Wir spielen schon etwa 20 Jahre zusam- schön, wenn die Leute mehrere Strophen
men. Sieghild Jahnel hat mich gefragt, ob auswendig mitsingen.
ich nicht Klavier spielen könnte. Das war
Wer von Ihnen spielt welches Instrument?
noch für den Liederkranz im alten Bahnhöfle. Für den Seniorennachmittag spielen Frau Schenk spielt Klavier, Frau Jahnel
wir seit circa 1996. Damals waren noch Geige und Frau Tellenbach Querflöte.
Herr Hofmann und Herr Hirsch dabei. Wir
Welche Altersgruppe kommt
vier haben uns gut verstanden. Barbara
zum Seniorennachmittag?
Tellenbach war damals noch nicht dabei.
Der Seniorennachmittag ist für alle offen.
Frau Tellenbach, seit wann sind Sie
Vorwiegend kommen Rentnerinnen und
bei der Musikgruppe?
Rentner. Wenn es ein sehr interessantes
Ich bin 2004 aus der Schweiz hergezogen. Thema gibt, dann kommen auch jüngere
Ab Herbst habe ich in der Musikgruppe Personen. Der Nachmittag ist grundsätzmitgespielt. Mein Bruder, Siegfried Schmie- lich ökumenisch ausgerichtet. Zwei- oder
decke, hat mich empfohlen. Damals dreimal wird der Seniorennachmittag von
spielte Herr Hofmann noch mit.
der katholischen Kirchengemeinde durchgeführt. Wir sind dann eingeladen und
Wie bereiten Sie sich auf einen Seniorensind nur Zuhörer.
nachmittag vor?
Wie häufig findet der
Wir fragen Frau Löffler-Adam, welche
Seniorennachmittag statt?
Choräle und welche Lieder sie haben will.
Bei Sieghild kommen wir zwei- bis dreimal Der Seniorennachmittag findet einmal im
12
Monat statt. Das Programm steht fest für Wie lange dauert der
das ganze Jahr. Immer am dritten Don- Seniorennachmittag?
nerstag im Monat ist Seniorennachmittag.
Er beginnt um 14.30 Uhr und endet um
Wo findet der Seniorennachmittag statt? 17.00 Uhr, also zweieinhalb Stunden.
Fast immer im evangelischen Gemeindehaus. Einmal im Sommer treffen sich die
Senioren auf der Albvereinshütte. Dort
spielen wir aber nicht. Beim letzten Termin
hat Sonja Münster Akkordeon gespielt.
Zum Abschluss spielen Marlit Schenk,
Sieghild Jahnel und Barbara Tellenbach
ein Largo von Loeillet.
Liebes Musikteam, herzlichen Dank für das
Gespräch und die vielen Informationen
Wann ist der nächste
über die Musik beim Seniorennachmittag.
Seniorennachmittag?
Danke für das schöne Zusammensein bei
Kaffee und Kuchen. Weiterhin viel Freude
Am 16. Oktober 2014 ist der nächste Nachund viel Kraft für die Vorbereitung und Bemittag mit Senioren. Das Thema steht
treuung des Seniorennachmittags. Gottes
auch schon fest: Es geht ums Wohnen im
Segen für Ihre Arbeit.
Alter.
Die Fragen stellte Horst Ortwein
… auf einen entspannten, aktionsreichen
und lustigen Start ins Wochenende?
Hast Du Lust …
Wenn Du zwischen 13 und 15 Jahren bist,
bist Du bei uns genau richtig. Wir treffen
uns jeden Freitag zwischen 19.30 und
21.15 Uhr im Krabat, Klotzbachstraße 37,
im Untergeschoss des Kindergartens
Regenbogen in Heubach.
Dich erwarten spannende Spiel-, Film-,
Sing(Karaoke)- und Kochabende. Aber
auch ebenso Ausflüge ins Aquarena oder
Laura Bosch
zum Eislaufen.
laura.bosch1@gmx.de
Carina Schmidt
carinaschmidt51@gmail.de
Wir freuen uns auf Dich!
13
Sonntag, 2. November 2014 – 20. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr
Gottesdiensttermine
Gottesdienst unter Mitwirkung der Konfirmanden in der
St.-Ulrichs-Kirche (Pfarrerin Löffler-Adam / Pfarrer Spieth)
Sonntag, 9. November 2014 – Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl in der St.-Ulrichs-Kirche
(Pfarrer Spieth)
19.00 Uhr
Sternstundengottesdienst in der St.-Ulrichs-Kirche
Thema: „… und er zeigte mir einen FLUSS lebendigen Wassers“
Sonntag, 5. Oktob
ber 2014 – Ernted ank
10.00 Uhr
Familiengottesdienst zum Erntedank in der St.-Ulrichs-Kirche
(Pfarrer Spieth)
Der Gottesdienst wird vom Kindergarten Spatzennest und
vom Chor der St.-Ulrichs-Kirche mitgestaltet.
Sonntag, 12. O ktober 2014 – 17. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl in der St.-Ulrichs-Kirche
(Pfarrerin i. R. Brüning)
Sonntag, 19. O ktober 2014 – 18. Sonntag nach Trinitatis
9.00 Uhr
Mittwoch, 12. November 2014
18.30 Uhr
Gedenkgottesdienst der Ökumenischen Sozialstation
in St. Bernhard
Sonntag, 16. November 2014 – Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr
9.00 Uhr
Gottesdienst in Bargau im katholischen Gemeindehaus
(Pfarrer Adam)
Gottesdienst in Bargau im katholischen Gemeindehaus
(Pfarrer Adam)
10.00 Uhr
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Taufe in der St.-Ulrichs-Kirche (Pfarrer Adam)
Der Posaunenchor gestaltet den Gottesdienst mit.
Mittwoch, 19. November 2014 – Buß- und Bettag
11.15 Uhr
Erlebnisgottesdienst für Kinder mit ihren Familien in der
St.-Ulrichs-Kirche.
Im Anschluss ist Gelegenheit zum Mittagstisch im evangelischen
Gemeindehaus.
Sonntag, 26. Oktober 2014 – 19. Sonntag nach Trinitatis
9.00 Uhr
Gottesdienst in Lautern im Dorfhaus (Pfarrer i. R. Hermann)
10.00 Uhr
Gottesdienst in der St.-Ulrichs-Kirche (Pfarrer i. R. Hermann)
14
19.30 Uhr
Gottesdienst in der St.-Ulrichs-Kirche (Pfarrer Adam)
Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores in der
St.-Ulrichs-Kirche (Pfarrerin Löffler-Adam)
Sonntag, 23. November 2014 – Letzter Sonntag im Kirchenjahr
9.00 Uhr
10.00 Uhr
Gottesdienst in Lautern (Pfarrer Adam)
Gottesdienst in der St.-Ulrichs-Kirche (Pfarrer Adam)
Der Flötenkreis begleitet den Gottesdienst.
15
„Konfi 3 –
ich war dabei“ …
… hieß es für sechzehn Kinder der dritten
Klasse. Sie konnten in den vergangenen Monaten, in den Kleingruppen aber
auch gemeinsam bei besonderen Aktionen, Kirche erleben.
22
16
Unter der Anleitung von Müttern ging es
mit Singen, Basteln, Spielen und Erzählen um die Themen „Taufe“ und „Abendmahl“. Schöne gemeinsame Erlebnisse
waren der Tauferinnerungsgottesdienst
im April, die Wanderung zum Wasser-
reservoir, wo sie Wissenswertes über
das Heubacher Wasser erfuhren, die
Backaktion in der Strudelmühle (lecker!),
die Erkundung der St.-Ulrichs-Kirche von
unten bis oben in den Turm und eine
stimmungsvolle Fackelwanderung.
Am 14. September feierten sie nun den
Abschluss der Konfi-3-Zeit, Höhepunkt
des Gottesdienstes war das Abendmahl,
das die Konfi-3-Kinder eröffneten. Sie
durften das erste Mal mit der ganzen
Gemeinde Abendmahl feiern.
17
Kirchentag 2015
in Stuttgart
Anfang Juni 2015 ist Kirchentag in Stuttgart und die Vorbereitungen dafür laufen
auf Hochtouren. Die Präsidialversammlung hat die Losung festgelegt („damit
wir klug werden“ Psalm 90,12) und
das Plakatmotiv präsentiert. Es zeigt,
entworfen von einer Stuttgarter Werbeagentur, ein interaktives Suchfeld, wie es
viele Menschen täglich am PC nutzen, um
Informationen zu recherchieren. Das
Suchfeld zeigt
links das Jerusalem-Kreuz
als Symbol des
Kirchentags
und rechts eine
Lupe. Das geöffnete Suchfeld lässt die
Losung „damit
wir klug werden“ erscheinen. Landesbischof July sieht
darin ein „Lebensgefühl
unserer technologiegeprägten Zeit“
aufgenommen, das aber durch das Kreuz
in den Kontext der christlichen Botschaft
gestellt ist.
am Abend der Begegnung am 3. Juni
2015, an dem sich die ganze Landeskirche zwischen ca. 19 und 23 Uhr in der
Stuttgarter Innenstadt den Gästen aus
ganz Deutschland präsentieren wird. Auf
Bühnen und Podesten, in Zelten und
Ständen soll sie mit allen Sinnen erlebbar
werden.
So hoffen wir, dass auch unsere Kirchengemeinde sich am „Abend der Begegnung“ beteiligt und zusammen mit vielen weiteren Gemeinden aus unserem
Kirchenbezirk mit leckerem Essen und
Getränken unsere Gastfreundschaft für
geschätzte 250.000 Gäste zeigt. Darüber
hinaus soll jede Gemeinde auf kreative
Weise über ihre Besonderheiten informieren.
Hier in Heubach findet am Donnerstag,
16. Oktober, ein Infoabend zum Kirchentag und zur Mitwirkung beim Abend der
Begegnung mit dem RegionalbeauftragIn den Gemeinden wird durch Flyer für die ten, Pfarrer Ulrich Marstaller aus OberMitwirkung in verschiedenen Bereichen kochen, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr im
geworben, vor allem für die Beteiligung Gemeindehaus in der Klotzbachstraße.
18
Nicht vergessen:
Tischkickerturnier
am Freitag, 7. November,
um 18.30 Uhr
im evang. Gemeindehaus
in der Klotzbachstraße
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In einem Nebenraum
des Gemeindehauses
wurde diese Gedenktafel
des 1. Weltkrieges
gefunden.
Wer weiß, wo sie
früher hing?
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Deutschland zu einem der bekanntesten
Pfarrer. Führers Anfang der 1980er Jahre
gestarteten Friedensgebete in der LeipziChristian Führer,
ger Nikolaikirche, immer montags 17 Uhr,
der ehemalige Pfarrer der
waren bereits in frühen Jahren ein Podium
Leipziger Nikolaikirche
für oppositionelle kirchliche Gruppen. Ab
1989 entwickelten sie sich endgültig zum
Sprachrohr und Schutzraum für alle diejenigen, die Veränderungen in der DDR
Zurzeit wird des Ausbruchs des 1. Welt- einforderten.
kriegs, aber auch der friedlichen Revolution in der DDR vor 25 Jahren gedacht. Trotz immensen staatlichen und auch teils
Eine der entscheidenden Persönlichkeiten innerkirchlichen Drucks und eingestandeverstarb am 30. Juni 2014. In einem epd- ner eigener großer Ängste hielt Führer an
Artikel, den wir abdrucken dürfen, wurde dem Konzept fest. Ab September 1989
wurden die Friedensgebete schließlich
seiner gedacht:
zum Ausgangspunkt der Leipziger MonDer Mann mit Jeansweste und Bürsten- tagsdemonstrationen. Die berühmteste
schnitt – Früherer Leipziger Pfarrer Chri- Demonstration am 9. Oktober 1989 mit
rund 70.000 Teilnehmern brachte die DDR
stian Führer ist tot.
Leipzig (epd). In der zweiten Junihälfte
war der Leipziger Nikolaikirchenpfarrer
Christian Führer für seine Verdienste im
Herbst 1989 mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet worden. Zur Preisverleihung in Berlin schickte er wegen
seines angeschlagenen Gesundheitszustandes seine Tochter. Ende Juni starb der
evangelische Theologe im Alter von 71
Jahren in der Notaufnahme der Leipziger
Universitätsklinik. Er war bereits bei der endgültig ins Wanken. „Lebensgefährlich
Einlieferung tot, wie die Klinik mitteilte. war es“, erinnerte sich der Pfarrer später.
Geboren 1943 in Leipzig, wuchs Christian
Der ehemalige Pfarrer der Nikolaikirche, Führer in einer Pfarrersfamilie auf. Nach
der 2008 in Ruhestand ging, litt seit dem Abitur studierte er Theologie in Leipknapp zwei Jahren an einer Lungen- zig. Danach arbeitete der evangelische
fibrose, einer Erkrankung des Lungen- Seelsorger unter anderem im sächsischen
gewebes. Wegen der knapper werdenden Colditz, bevor er 1980 an die Nikolaikirche
Luft hatte der prominente Theologe zu- kam.
letzt nur noch wenige öffentliche Auftritte.
Der in der Öffentlichkeit stets in Jeanswe- Auch nach der friedlichen Revolution
ste und mit Bürstenschnitt auftretende blieb Führer als Pfarrer an der Leipziger
Geistliche war im Herbst 1989 einer der Nikolaikirche. Und er blieb unbequem. So
prominentesten Akteure der friedlichen setzte er sich bei neuen MontagsdemonRevolution und wurde so nicht nur in strationen gegen die Hartz-IV-Gesetze
20
und für soziale Belange ein. Zu Protesten
gegen den Irakkrieg kamen im Jahr 2003
bis zu 40.000 Menschen. Mahnwachen
vor der Kirche im Jahr 2006 für zwei im
Irak entführte Ingenieure wurden sogar
im arabischen Fernsehen übertragen.
sind dabei gewesen. Die Revolution, die
aus der Kirche kam“. Im gleichen Jahr
gründete Führer auch die gleichnamige
Stiftung Friedliche Revolution. Sie unterstützt zum Beispiel internationale Jugendprojekte oder zeichnet Filme während des
Dokumentarfilm-Festivals Dok Leipzig
Für sein Engagement wurde Führer in den aus.
vergangenen Jahrzehnten mit Preisen
überhäuft. So bekam er 1991 die Theodor- „Die Stiftung war wichtig, damit wir die
Heuss-Medaille verliehen, gemeinsam mit friedliche Revolution nicht wie ein Stück
dem heutigen Bundespräsidenten Joa- museumswerten Gegenstand behandeln,
chim Gauck. 2005 wurde er zusammen wo man einmal im Jahr am 9. November
mit Michail Gorbatschow mit dem Augs- den Vorhang mal zur Seite zieht und dann
burger Friedenspreis geehrt.
bewundert“, erklärte der Theologe. Im
vergangenen August traf ihn ein schwerer
Obwohl er nie ein Buch schreiben wollte, Schicksalsschlag, als seine Frau Monika
„ein Predigtschreiber ist etwas anderes an den Folgen einer Krebserkrankung
als ein Buchschreiber“, erschien 2009 starb. Seitdem verschlechterte sich auch
seine Biografie unter dem Titel „Und wir sein eigener Zustand immer weiter.
Immer wieder komme ich im Gespräch
mit Menschen an einem ganz eigenen
Thema vorbei. Gemeindeglieder vertrauen mir an, dass sie unter anderem
deshalb nicht in den Gottesdienst kommen, weil irgendetwas sie so sehr anrührt, dass sie weinen müssen. Ist es die
Musik mit alten Liedern, die man noch
von der längst verstorbenen Großmutter
aus der alten Heimat kennt? Ist es der
Raum, der mit Erinnerungen an besondere Gottesdienste gefüllt und vielleicht
gerade deshalb so belastet ist, weil die
Ehe der Kinder schon wieder geschieden
ist? Ist es vielleicht auch „nur“, dass hier
all das viele, das im Alltag keinen Platz
hat oder sogar keinen Platz haben darf,
nun doch seinen Raum sucht?
Es ist zum Heulen – und mir geht es genauso. Ich merke, dass im Gottesdienst,
in dieser einen Stunde in der Woche, der
große Gott mir kleinem Menschen mit
seiner Nähe und seinem Wort, mit seiner
Es ist zum Heulen
Liebe und Stärkung dienen will. Ich
merke: ich kann im Gottesdienst so zu
mir kommen, dass manche Mittrauer mit
Hinterbliebenen, manche Mitfreude mit
glücklichen Taufeltern, manche Verletzung und Enttäuschung der vergangenen
Woche jetzt endlich Platz hat – in mir und
vor Gott.
Seit ich das besser verstehe, kann ich loslassen und die Tränen laufen lassen. Ob
es jemand sieht? Mag sein, viel wichtiger
ist mir, dass Gott mich längst angesehen
hat und ich jetzt mich mit seinen liebenden Augen sehen kann.
Thomas Adam
21
Heubacher Jungbläser
auf dem LAPO 2014 in Ulm
LAPO 2014!? Was soll das denn heißen?
LAPO ist die Abkürzung von Landesposaunentag und dort waren wir Jungbläser
vom Posaunenchor Heubach nun das
erste Mal dabei.
bläser abzuholen. Zu siebt machten wir
uns auf den Weg, zeitgleich mit den anderen Autos aus Heubach, nämlich dem
Rest unseres Posaunenchores. Wir hatten
eine unterhaltsame Fahrt und kurz vor
Ulm trafen wir auf vollgefüllte Busse mit
Blasinstrumenten und Jugendlichen, die
wie die Verrückten gewinkt haben.
Pünktlich um 8 Uhr fuhren wir auf den
Parkplatz des Edwin-Scharff-Hauses.
Nicht jedes Mal kommt man in den Genuss, den Gottesdienst im Ulmer Münster
musikalisch begleiten zu dürfen, sondern
die Chöre werden in einem rotierenden
System auf umliegende Kirchen und Veranstaltungsorte verteilt. Was ja nur gerecht ist bei 6500 Bläsern!
Auf dem Parkplatz trafen wir dann auf unseren Nachbarchor aus Bartholomä.
Nach einer freudigen Begrüßung machten wir uns auf den Weg, den richtigen
Saal und unsere Sitzplätze zu finden. Bei
500 Sitzplätzen, aufgeteilt in unterschiedliche Chöre und nach Stimmen,
Am 6. Juli 2014, dem wahrscheinlich kann das sehr schwierig werden!
heißesten Tag dieses Sommers, fand der
45. Landesposaunentag in Ulm statt.
Dort trifft man auf 6500 andere Blechbläser, darunter 2000 Jungbläser, die
aus ganz Baden-Württemberg zusammen
kommen. Gemeinsam wird auf dem
Münsterplatz, in verschiedenen Kirchen,
in Workshops und auf Festivals unter
der Losung „Zum Glück ist Gott nah“
musiziert.
Unser Ausflug begann um 6 Uhr, als
der erste Schrei durchs Haus hallte, dass Vor uns lag eine Anspielprobe von 9 bis
es Zeit wäre, aufzustehen, denn heute 10 Uhr. Wir packten unsere Instrumente
aus, spielten uns warm, richteten unsere
ist LAPO!
Noten und warteten auf unsere DiriUm kurz vor 7 Uhr, als es alle aus dem gentin, die Posaunenreferentin des EJW,
Bett geschafft und gefrühstückt hatten, Brigitte Kurzytza. Die Probe verlief gut,
fuhren wir los, um die anderen Jung- aber es war schon eine Herausforderung,
22
alle Noten im Blick zu behalten, im Takt und auf zur nächsten Bushaltestelle. Um
zu bleiben und sogar noch die richtigen 13.30 Uhr begann nämlich das JungTöne zu spielen!
bläser-Festival in der Donauhalle. In
einem mit Jugendlichen und InstrumenUm kurz nach 10 Uhr begann, zeitgleich ten vollgestopften Bus fuhren wir in die
mit 13 anderen Gottesdiensten in Ulm, Halle, in der wir mit knapp 2000 anderen
der Gottesdienst unter der Leitung von Jungbläsern musizierten. Abgesehen
Herrn Pfarrer Raphael Fauth. Die Predigt davon, dass es hier auch ziemlich heiß
hielt Prof. Dr. Ulrich Heckel, Oberkirchen- und stickig war, wurden wir von einer
super Band, natürlich mit hervorragenden Blechbläsern, mit toller Filmmusik
aus „Rocky“ belohnt. Selber gaben wir
natürlich unter der Leitung des Posaunenreferenten Michael Püngel auch
unser Bestes!
Nachdem wir alle unsere Trink- und Wasserreserven aufgefüllt hatten, traten wir
so gegen 15 Uhr wieder den Rückweg auf
den Münsterplatz an, zum Highlight – der
rat aus Stuttgart. Nach einem gelunge- Schlusskundgebung.
nen Gottesdienst holten wir zwei Jungbläser, weil wir ja auch zeitgleich Kon- Wir erwischten gleich einen Bus, so dass
firmanden sind, uns eine Unterschrift bei
Herrn Oberkirchenrat Prof. Dr. Heckel, der
uns lächelnd bestätigt hat, dass er das
sehr gern unterschreiben würde.
Wir packten gemütlich unsere Instrumente zusammen und machten uns mit
den Bartholomäer Jungbläsern zu Fuß
in Richtung Innenstadt auf. Bei gefühlten
35 Grad im Schatten wird selbst ein kurzer Fußmarsch am Donauufer entlang,
über die malerische Eisenbahnbrücke,
über die wunderbar erhaltene Stadtmauer, durchs schöne Fischerviertel, vorbei am Schiefen Haus und hinauf auf den
Ulmer Marktplatz nahezu unerträglich
lang! Angekommen auf dem Marktplatz
wollten wir alle nur noch Schatten, Trinken und was Leckeres zu essen. Davon
gab es genug, ob Döner, rote Wurst, Pizza
oder McDonald. Jeder fand das Passende.
Nach unserem Nachtischeis hieß es dann
aber: schnell die Instrumente schnappen
wir gut durchkamen und relativ früh auf
dem Münsterplatz ankamen. Wir freuten
uns, einen guten Platz vorne im extra abgesperrten Teil für die Jungbläser zu ergattern. Wir mussten ja schließlich nur
noch ca. 45 Min. warten, eigentlich kein
Problem. Aber der Münsterplatz liegt in
der Sonne und auf dem Platz hatten wir
das Gefühl, wir sitzen im Backofen! Die
Regenschirme wurden zu Sonnenschirmen umfunktioniert, zuerst standen wir,
23
dann saßen wir auf unseren Koffern und
zum Schluss lagen alle auf dem Boden.
Alle Trinkreserven wurden brüderlich geteilt, vor der Schlusskundgebung war
alles aufgebraucht. Aber dann betrat
KMD Hans-Ulrich Nonnenmann, Landesposaunenwart, sein Dirigentenpult in der
Mitte des Platzes. 6500 Bläser, darunter
auch wir, inzwischen wieder auf den Beinen, begrüßten ihn durch Anspielen ihres
Instrumentes und dann ging es los. Die
ersten Musikstücke haben wir alle noch
gut überstanden, aber bei den vielen
Grußworten forderte die Hitze und das
Spielen, das bei solch heißen Temperaturen echt anstrengend ist, ihre Opfer. Nach
und nach mussten wir unsere Jungbläser
in den Schatten bringen. Aber spätestens
beim letzten Choral, bei „Nun danket alle
Gott“, wenn die Fanfaren vom Rathaus
die Oberstimme schmettern und alle Kirchenglocken in Ulm läuten, war es egal,
ob man schweißtreibend spielend auf
dem Platz oder ruhig auf dem Boden sitzend im Schatten war, dann spürte man
Norwegenreise –
Termin für Interessierte
nahezu die direkte Himmelsverbindung.
Wenn dann 6500 glänzende Instrumente
in den Himmel gehoben werden, ist das
ein toller Moment und ein herrliches Bild.
Dann machten wir uns auf den Heimweg.
Wir gönnten uns noch ein Eis auf dem
Marktplatz, aber eigentlich wollte jeder
nur noch heim. Die Stimmung war so gut,
dass uns eine fehlende Klimaanlage im
Auto auch nichts ausmachte. Bei komplett geöffneten Fenstern, lauter Blechbläsermusik und schallendem Gelächter
über Schweine mit Wurstnamen und eingeklemmte Puppen in Autoscheiben
brausten wir über Schleichwege (auf der
B10 staute sich alles!) Richtung Heimat.
Gegen 19.00 Uhr konnten alle Jungbläser
glücklich, zufrieden und müde aus unserem heißen Auto zuhause abgegeben
werden. Es war ein toller Ausflug und
zum Landesposaunentag 2016 sind wir
als Heubacher Posaunenchor wieder in
Ulm dabei!
Ronja Wölz und Maren Wahl
Interessierte statt. Beginn ist um 14.30
Uhr. Auch Frau Solveig Wagner, die
norwegische Reisebegleiterin, wird aus
Schönaich kommen und – wie Pfarrer
Adam – für Fragen zur Verfügung stehen.
Eine erfreuliche Änderung hat sich ergeben: der ursprüngliche Preis konnte gesenkt werden, immerhin bleiben es aber
Es war schon in einem früheren „Blick“ zu bei 25 Teilnehmern 2135 Euro, bei 20 Teillesen, jetzt gibt es neuere und genauere nehmern 2295 Euro.
Informationen zur Studienfahrt nach Norwegen mit Pfarrer Adam im August 2015. Im Internet finden Sie unter http://norwegenreise2015.wordpress.com/ nähere
Am Sonntag, dem 19. Oktober, findet im Informationen und Bilder der diesjähDietrich-Bonhoeffer-Haus ein Treffen für rigen Reise.
24
In der Evangelischen Kirchengemeinde
Fruststadt (13 000 Gemeindemitglieder)
ist an der St.-Rödel-Kirche eine hauptamtliche G1-Stelle (36,74 %), zunächst
befristet auf neun Monate, zu besetzen.
Stellenteilendes Ehepaar wird bevorzugt
behandelt.
Nicht ganz ernst gemeint
Fünf hauptamtliche Pfarrer sowie 19 weitere haupt- und nebenamtliche MitarbeiAn Instrumenten stehen zur Verfügung:
tende freuen sich über eine dynamische,
junge Person mit mehrjähriger Berufs• Orgel von Schrill & Stumpf, Baujahr
erfahrung.
1921
Es erwartet Sie:
– umgebaut von Pfusch & Söhne 1958)
Unsere „Fruststätter Kantorei“ (17 Frauen/ • Ein Dröhnweg-Flügel (1910) im Gemein1 Mann)
desaal
Der Spatzensingkreis
• Ein ausbaufähiges Orff-InstrumentaDie Jugendband „Let it better be“
rium (Restbestand einer Anschaffung
Der Taizé-Singkreis „Laudate“
aus dem Jahr 1966)
Die vier Lobpreisgruppen für monatliche
Heilungsgottesdienste.
• Eine elektronische Qualzorn-Orgel im
Seniorensaal (in dem auch die Proben
An Gottesdiensten fallen an:
der musikalischen Gruppen stattfinDie Gottesdienste der Rödelkirche um
den)
8.30 Uhr und 10 Uhr (anschl. Kinder• Außerdem ist der Ankauf einer gegottesdienst) sowie jeweils um 14 Uhr
brauchten Gitarre in Planung. Dieses
wechselnd (1. und 3. Sonntag im Monat)
Projekt kann vom Stelleninhaber / der
Gottesdienst in Leerkirchhausen.
Stelleninhaberin in Absprache mit
Freitags Wochenschlussandacht, 1 x moder Vorsitzenden des „Fördervereins
natlich „Der GANZandere Gottesdienst“
Kirchenmusik“ noch mit beeinflusst
am Samstagabend sowie 1 x monatlich:
werden.
Heilungsgottesdienst am Sonntagabend.
Ein ständiger Sitz im Regionalen PlaAußerdem ist der Organistendienst bei nungsausschuss ist angedacht, damit
Taufen, Trauungen sowie Beerdigungen er/sie Einfluss nehmen kann auf die
(130 pro Jahr) zu versehen. Besonderes Gestaltung des Anforderungsprofils für
Engagement erwarten wir bei den Fami- die im Rahmen der Regionalisierung zulienfriedensgottesdiensten, den Jugend- sätzlich wahrzunehmenden Aufgaben in
gottesdiensten „Pray’n Dance“, der Nachbargemeinden der Region (lt. DekaAllianz-Gebetswoche, der Woche der natsregionalverordnungsverordnung Sitz
„Brüderlichkeit“ sowie der „Abraham- ohne Stimmrecht).
Begegnungswoche“ (in Kooperation mit
dem Moscheeverein).
Die Vergütung erfolgt nach der Königlichen Instrumentalisten- und MusikerSalär-Konsistorial-Ordnung (KIMus-K. O.)
von 1901.
25
Bei der Wohnungssuche und der Beantragung von Wohngeld ist die Kirchengemeinde gern behilflich.
Ihre Bewerbung bitte an:
Pfarrerin Gunhilde Gleich-Gültig,
Im Idyll 1
Dekan Gerhard Glattbügel,
Auf der Wolke 7
Auskunft erteilt gern Oberlandeskirchenmusikdirektor Graf Theodor von
Wegenstress-Hiernoch zu Friedensein.
Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, RA Dr. Benno Gutverdien.
Ernstgemeinte Zuschriften unter Chiffre
08/15
Setze folgende Gemüsesorten
in das Kreuzworträtsel ein:
Erbse – Gurke – Salat – Spinat –
Tomate – Paprika – Rotkohl – Zwiebel –
Blumenkohl
Rätsel
Lösung:
Reihe die Buchstaben in den Feldern
mit Zahlen hintereinander.
1
Was Sie
schon immer
wissen wollten
9
2
10
Wie sähe
die Reformation
heute aus?
11
Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen.
Bis heute gedenken wir des Thesenanschlags am Reformationstag. Das Reformationsjubiläum wird 2017 in globaler
Gemeinschaft gefeiert werden.
Kirche muss ständig reformiert werden):
Der calvinistische Theologe Jodocus van
Lodenstein (17. Jhdt.) bringt damit zum
Ausdruck, dass die Reformation der
Kirche nicht mit der Reformation abgeschlossen ist, sondern erst anfängt.
Die Kirche muss sich immer wieder neu
Das Thema der Lutherdekade im Jahr
auf ihre ursprüngliche Lehre und Praxis
2014 „Reformation und Politik“ war für
berufen, um ihre „Reinheit“ zu erhalten.
Landesbischof July ein guter Anlass, Menschen aus Politik und Kirche, Wissen- Der Theologe Paul Tillich (1886-1965)
schaft und Kultur nach ihrer Sicht zu meinte, dass die Kirche immer wieder
fragen. Mehr als 50 Vertreterinnen und versuchen muss, Gottes Wort und Gnade
Vertreter aus diesen Bereichen beteiligen in der Gestaltung der Gemeinde greifbar
sich an dem Web-Projekt (http://re- zu machen, auf der anderen Seite aber
formationspolitik.elk-wue.de/) zu diesem immer wieder durch Selbstkritik vom
Thema. Ab Ende August sollen die Mensch weg auf Gott zurückverweisen
Meinungen aus diesem Projekt auch in muss.
gedruckter Form vorliegen. Prominente
So hat Luther die ständige Reformation
wie Margot Käßmann, Winfried Kretschder Kirche wohl auch verstanden: als
mann, Volker Kauder, Nils Schmid,
ständige Umkehr hin zu Jesus Christus.
Kathrin Göring-Eckardt oder Susanne
Büttner, die Pfarrerin an der JVA Gottes- Liebe Leserinnen und Leser, wo sehen Sie
zell in Schwäbisch Gmünd, beschreiben, heute Reformationsbedarf? Wir freuen
wo für sie Impulse der Reformation heute uns, wenn Sie uns Ihre Gedanken mitteieine Rolle spielen könnten.
len (am einfachsten über das Pfarramt).
„Ecclesia semper reformanda est“ (die
26
8
4
3
7
5
Lösung des Rätsels in der
letzten „Blick“-Ausgabe
6
12
O
P O
O P S
S P O R
P R O S T
P A S T O R
R O S A T O P
Friederike Glass und Isolde Schneider
27
St er ns tu nd e n
G ot tesdienst
im Kerzenschein
mit Musik
und bewegenden Texten
Zeit
Zeit
Zeit
Zeit
Zeit
Zeit
Zeit
Zeit
zum Nachdenken
zur Stille
zum Feiern
zum Miteinander
zum Singen
zum Beten
für mich
für Gott
Sonntag
9. November 2014
19.00 Uhr
St.-Ulrichs-Kirche Heubach
„ … und er zeigte mir
einen FLUSS
lebendigen Wassers“
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Seele and Geist
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