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Abstract als PDF herunterladen - 16. Norddeutsches Linguistisches

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Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism)
„Migrationssensibler Kinderschutz“
Ein Fortbildungsangebot für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
Familien mit Migrationshintergrund sind – so zeigen repräsentative Ergebnisse des Modellprojekts
„Migrationssensibler Kinderschutz“ - nicht häufiger und nicht seltener von einem Verdacht auf
Kindeswohlgefährdung betroffen als Familien ohne Migrationshintergrund. Sie sind aber aufgrund
des hohen Anteils von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund an der altersgleichen
Bevölkerung zu einer quantitativ bedeutsamen Zielgruppe im Kinderschutz geworden. Zudem stellen
sich für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe mitunter spezifische Herausforderungen in der
Umsetzung des Kinderschutzauftrags in und mit Familien mit Migrationshintergrund. Entlang des
Prozesses der Gefährdungseinschätzung – von der Gefährdungsmeldung über die erste
Kontaktaufnahme zur Familie und die Risikoeinschätzung bis hin zur Hilfegewährung und realisierung – lohnt es sich deshalb, ausgewählte Schlüsselprozesse mit Blick auf Möglichkeiten und
Notwendigkeiten einer migrationssensiblen Ausgestaltung zu bearbeiten.
Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) bietet zu diesem Themenfeld ein
Seminar für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe an. Die Durchführung dieser
Fortbildungsveranstaltung erfolgt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und
Integration.
Inhalte des Seminars:
Es werden über zwei zusammenhängende Seminartage folgende Themen und Fragestellungen
bearbeitet:
Basiswissen Migration: Welche Migrationshintergründe gibt es und welche Auswirkungen haben
diese auf die Möglichkeiten der Lebensgestaltung von Familien, Kindern und Jugendlichen?
Basiswissen Migrationssensibler Kinderschutz: Welche spezifischen Herausforderungen zeigen sich
in der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund im Kinderschutz?
Kultur- und migrationssensibles Fallverstehen: Fallverstehen ist die notwendige Grundlage, um
Kinder schützen und Familien bedarfsgerechte Hilfen anbieten zu können. Mit Blick auf Familien mit
Migrationshintergrund gilt es, migrationsspezifische Aspekte mit in den Blick zu nehmen, um
Fallverstehen umsetzen zu können. Hierzu zählen bspw. durch die Migration bedingte Risikofaktoren
und Ressourcen. Mit Blick auf alle Familien bedarf es außerdem der Berücksichtigung
kulturspezifischer Aspekte, um eine Basis der Zusammenarbeit finden zu können. Im Seminar werden
solche Aspekte bearbeitet und für die Reflexion der eigenen Fallarbeit herangezogen.
Übungen zur Selbstreflexion: Die Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund wird
immer auch von den Vorurteilen der Fachkräfte mit beeinflusst. Deshalb werden Übungen zu
eigenen Bildern und Annahmen durchgeführt, um diese bewusst zu machen bzw. zu halten und so
für die eigene Wahrnehmung zu sensibilisieren.
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism)
Zielgruppe:
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe (öffentliche und freie Träger, ASD, Hilfen zur Erziehung,
NetzwerkkoordinatorInnen), die in Hessen tätig sind.
Es können maximal 20 Fachkräfte am Seminar teilnehmen.
Ort:
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH
Flachsmarktstraße 9, 55116 Mainz
Termin:
Dienstag, 28. und Mittwoch, 29. Oktober 2014, jeweils 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Kosten:
Die Seminarkosten werden vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration getragen.
Die Kosten für die Tagungsverpflegung sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen. Diese umfassen
für beide Seminartage zusammen 30 Euro. Darin enthalten ist ein warmes Mittagessen.
Anmeldung:
Mit beiliegendem Anmeldeformular
Bis 30. September 2014
An das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH, Flachsmarktstraße 9, 55116 Mainz,
Fax: 06131/24041-50, E-Mail: elke.ritter@ism-mainz.de
Die Anmeldung wird von uns schriftlich per E-Mail bestätigt. Auf diesem Weg erhalten Sie auch eine
Rechnung über den Betrag von 30 Euro für die Tagungsverpflegung.
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism)
Anmeldung zum Seminar: „Migrationssensibler Kinderschutz“
An das
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH
Flachsmarktstr. 9
55116 Mainz
Hiermit melde ich mich verbindlich zum Seminar „Migrationssensibler Kinderschutz“
am 28. und 29. Oktober 2014 an:
Name, Vorname:
____________________________________________
Adresse, Telefon (dienstlich):
____________________________________________
____________________________________________
Adresse, Telefon (privat):
____________________________________________
____________________________________________
E-Mail (dienstlich, privat):
____________________________________________
Anmeldebestätigung und sonstiger Schriftverkehr an: O Privat
O Arbeitgeber
Rechnungsanschrift:
O Privat
O Arbeitgeber
______________________________
_______________________________
(Ort, Datum)
(Unterschrift)
Sie können diese Anmeldung auch per Fax oder E-Mail an uns senden:
Fax: 06131/24041-50
E-Mail: elke.ritter@ism-mainz.de
(mit Betreff: „Anmeldung Seminar Hessen „Migrationssensibler Kinderschutz“)
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Bildung
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