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Kreis 4 Vorstand+Vereine

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November 2014 bis Januar 2015
Nr. 76, Jg. 16
Gemeinde b lick
Höhenblick-Gemeinde
Braunfels
Gottesdienst:
Sonntag, 10 Uhr
Christusgemeinschaft
Laubach
Foto: Voss
Anbetungsabend:
Sonntag, 18 Uhr
(alle 14 Tage)
Erlöserkirche
Wetzlar
Gottesdienst:
Sonntag, 10 Uhr
(nicht am letzten So. im Monat)
Seite 2
Hereinge b lick t
Marion Rühl
GemeindebriefRedaktion
Kunterbunte Herbstgedanken
Wundervolle Farben zaubert der Herbst
jedes Jahr aufs Neue hervor. Und es gibt
doch fast nichts Schöneres, als nach
einem Spaziergang bei eisigem Wind in
die gut geheizte Wohnung zu kommen
und einen heißen Tee zu trinken!
An einem ungemütlichen Herbsttag, wo einen so gar nichts nach
draußen lockt, kann man sich gemütlich aufs Sofa kuscheln, ein
spannendes Buch lesen, die Zeit für ein Telefonat mit guten Freunden nutzen oder einfach am Fenster sitzen und zuschauen, wie die
Regentropfen am Fenster herunterlaufen.
„Think positive“ (denke positiv) heißt
es so schön. Und da ist wirklich etwas
Wahres dran. Wenn wir nämlich jeden
Tag, jede Situation, aus Gottes Perspektive zu sehen versuchen, entdecken wir
sehr viel Positives. Dinge, für die wir
Gott danken können. Weil nämlich im
Grau-in-Grau eines Herbsttages auch
schöne Dinge aufleuchten. Unserer Seele
jedenfalls tut es gut, nach solchen Dingen Ausschau zu halten.
Eine fröhliche Herbst- und Winterzeit
wünscht Ihnen
Marion Rühl
Seite 3
Über b lick
Inhalt
2
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31
Gemeindeblick
Hereingeblickt
Überblick
Rückblick
Ausblick
Pastors Blick
Blicky
Veranstaltungsplan
Flash
Einblick
Tiefer geblickt
EmK History
Blick übern Tellerrand
Draufgeblickt
Ausblick Laubach
Terminblick
Domblick
Braunfels, Laubach, Wetzlar
Editorial
Inhalt / Impressum
Aus dem Gemeindeleben
Anbetung in Laubach
Steffen Klug
Kinderseite
Ansprechpartner
Jugendseite
Das persönliche Wort
Kurt Scherer
Aus dem Gemeindeleben in Wetzlar
Hilfe für die Mission
Finanzen
Veranstaltungskalender
Besondere Veranstaltungen
Neues in und von Wetzlar
Impressum
Höhenblick-Gemeinde der
Evangelisch-methodistischen Kirche
Friederike-Fliedner-Str. 9, 35619 Braunfels
Telefon: 06442 9380430, Fax: 06442 9628699
Online: braunfels @ emk.de / www.hoehenblick-gemeinde.de
Bankverbindung: Sparkasse Wetzlar, BIC: HELADEF1WET
Bezirkskonto, IBAN: DE41 51550035 0021004064
Baukonto, IBAN: DE58 51550035 0002041325
Pastoren: Steffen Klug, Hans-Hermann Schole
Laienmitglied der jährlichen Konferenz: Matthias Stelter, Markus Baum (Vertretung)
Redaktion: Steffen Klug (V.i.S.d.P.), Marion Rühl, Isabel Neblung
Layout: Andreas Roth
Titelfoto: clipdealer.de, Nr. 1942644
Druck: Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen
Seite 4
en
A uf A d le rsfl üg el n g et ra g
„Die auf den Herrn harren, kriegen neue
Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie
Adler …“
Das war das Motto unsrer Gemeindefreizeit, die vom 4. – 6. Juli mit ca. 80
Personen der Höhenblick-Gemeinden
aus Braunfels und Wetzlar in Rodenroth stattfand. An diesem Wochenende
gab es jede Menge Möglichkeiten, den
Bibelvers aus Jesaja 40 ganz praktisch
zu erfahren. Während der Bibelarbeit
am Samstag und dem Gottesdienst am
Sonntag bekamen wir geistliche Flugstunden und entdeckten gemeinsam
Parallelen zwischen der Beschaffenheit
eines Adlerflügels und unserem Glaubensleben. Die enge Verbindung zu
Rückblick
wurde unser Freizeitthema hauptsächlich durch das Lied von Peter Menger,
„Die ihm vertrauen, bekommen neue
Kraft“ und intensive Zeiten der Anbetung vertieft.
Darüber hinaus gab es viele Angebote,
die unsere Gemeinschaft stärkten oder
Körper und Seele einfach nur gut taten:
Wandern, Geocachen, Familien-Ralley,
Spielabende, Tanzeinlagen, Zeiten zum
Plaudern und ausgelassen sein.
Ihr eigenes „Nest“, in dem sie sich so
richtig wohl fühlen konnten, hatten
die Kinder: Corinna und Thomas waren
extra angereist, um unsere Jüngsten zu
beschäftigen. Sie fühlten sich sichtlich
wohl und sausten durchs Haus und übers
Gelände.
Foto: Rühl
Alte mit den Jungen – auch das haben
wir als durchweg positiv erlebt: Ob in
spannenden WM-Viertelfinalnächten, am
Lagerfeuer oder beim Spüldienst, es war
eine wohltuende Gemeinschaft.
Christus, die Liebe zu unseren Glaubensgeschwistern, das Wirken des Heiligen
Geistes, das Bekennen des Glaubens,
Leiden für Gott und die Inanspruchnahme von Gottes Vollmacht geben
unserem Christsein Aufwind. Wir tragen
einander, wie Adler ihre Jungen und
Gott fängt uns auf, hält uns, wenn wir
es alleine nicht schaffen. Musikalisch
Auch organisatorisch waren wir in
guten Händen: Alles war gut geplant,
man konnte sich so richtig fallen lassen
und die Zeit genießen. Ein besonderes
Dankeschön gilt Bianca Burk und ihrem
Team! Das CVJM-Haus in Rodenroth
mit seinem weitläufigen Gelände – für
die Höhenblick-Gemeinde war es ein
Wochenende lang ein stabiler Adlerhorst
zum Auftanken, besser kennenlernen.
Mit neuem Schwung ging es anschließend zurück in den Alltag. Prädikat:
Wiederholenswert!
Marion Rühl
Seite 5
Rückblick
Trau dich doch!
In Braunfels haben sie sich im Freiwilligenjahr bzw. Praktikum kennengelernt,
nun sind sie ein Paar: Robert, geb.
Schmotz, und Rebekka Messer wurden
am 11. Oktober in der EmK Berlin-Lankwitz von den Pastoren Andreas Kraft
und Steffen Klug getraut. Über 60 Personen aus Braunfels und Umgebung hatten sich mit Bus und Pkw
auf den Weg gemacht, um
den beiden Gottes Segen zu
wünschen (s. auch S. 7).
Und im nächsten Frühjahr
steht eine weitere Hochzeit an: Martina Bäumner
und Andreas Stenzel haben
sich verlobt. Sie werden am
18.04.2015 im Haus Höhenblick kirchlich getraut.
Gottes Segen auch für euch
beide!
Seite 6
Foto: Bäumner
Am 9. August heirateten MarieKristin, geb. Rühl, und Benjamin Bär
in Endingen am Kaiserstuhl. Die Trauung hielt Eckard Kraska aus Kandern.
Der Trauvers war: „Siehe, ich mache
alles neu.“ (Offenbarung 21,5). Aus
Braunfels, Wetzlar und Laubach gratulieren wir von Herzen und wünschen
Gottes Segen!
Foto: Matthias Meusel
Diese beiden Paare haben es getan:
Rückblick
Ruth: Die Aussage
von Bekkis Mutter:
„Ich kann mir keinen
besseren Schwiegersohn vorstellen!“
Foto: Christiane Völker
Benedikt: Als Bekki in die
Kapelle einzog und alle
Blicke auf sie
Ralf: Die gemeinsame Segnung
gerichtet waren.
durch unsere Pastoren Steffen
Klug und Andreas Kraft. Das
ging mir unter die Haut.
Über 60 Personen aus Braunfels feierten in Berlin-Lankwitz gemeinsam mit
Rebekka und Robert Messer. Einige dieser Gäste aus der Ferne haben auf die Frage,
welches in ihren Augen der schönste Moment der Hochzeit war, geantwortet.
Auszüge daraus sind auf dieser Seite zu lesen.
Elvira: Lobpreis, Gemeinschaft
und Gottesdienst mit so vielen
Christen.
Matthias: Tolles
Programm am Abend!
Gemeinschaft auf
der Fahrt und in
Berlin.
Christiane: Eine
Traumhochzeit —
mit einem wirklich verliebten, glücklichen
Rob und einer strahlenden Bekki, den zwei
besten Pastoren und
vielen Gästen von nah
und fern.
Seite 7
Rückblick
d zufrieden,
Wir sind Senioren, wir sin
g.
fühlen uns immer noch jun
ein beschieden,
Ist uns noch manches Jährl
ung.
halten wir uns noch in Schw
55 p lu s
Mit diesem Senioren-Lied
begrüßte uns der Chor vom Obstund Gartenbauverein Ehringshausen am Seniorennachmittag
im September. Der Gartensaal im
Haus Höhenblick war für die 64
Personen festlich hergerichtet.
Nach der Begrüßung durch Hildegard Lang wurden die 21 Geburtstagskinder, die seit dem letzten
Treffen ein Jahr älter geworden
sind, von Katja Karl mit dem
Bibelvers „Denn einen anderen
Grund kann niemand legen außer
dem, der gelegt ist, welcher ist
JESUS CHRISTUS“ (1. Kor. 3,11)
bedacht.
Refrain:
wir genießen
Schön ist das Alter, wenn
.
Stunden in fröhlicher Rund
ht verdrießen,
Lassen das Leben uns nic
Freude erhält uns gesund.
noch viele Tage,
Schenkt uns der Herrgott
in.
wollen wir dankbar IHM se
mmer und Plage,
Ku
al
hm
nc
Trifft uns auch ma
ein.
stimmen wir trotzdem mit
© Rainer Sturm / pixelio.de
Schön ist das Alter …
Bei Kaffee und Kuchen fand reger Austausch statt. Unter Leitung von Willi
Rücker sowie dem Akkordeonspieler
Reinhard Wahl sang uns der Chor –
gemeinsam mit 55plus – viele Volksund Heimatlieder. Natürlich kamen
Erinnerungen aus vergangenen Tagen
– teilweise aus Zeiten der Flucht und
Vertreibung – bei Liedern wie:
„Hoch auf dem gelben Wagen …“
„Wem Gott will rechte Gunst erweisen …“
„Kein schöner Land in dieser Zeit …“
auch manchem wehmütig in das
Gedächtnis.
Für uns war es eine besondere Freude,
dass wir eine tolle Gemeinschaft mit den
25 Gästen aus Ehringshausen hatten.
Dankbar denken wir an diesen schönen
Nachmittag.
Ernst Lang
Seite 8
am
Info s a us d em L eitu n g s te
Rückblick
Kindergottesdienst
Nach der Dachsanierung kann das im Pastorenhaus zwischengelagerte Kinderstunden-Materiallager wieder auf den Dachboden von Haus Höhenblick umziehen. Die
Untergeschossräume im Pastorat haben einen neuen Bodenbelag bekommen und
wurden frisch renoviert. Der rechte Raum wird ab sofort für den Kindergottesdienst
genutzt, links ist der Kicker untergebracht. Hier kann auch das kreative Arbeiten
mit den Kindern stattfinden. Dringend gesucht wird nun ein Mitarbeiter, der das
Lager unter dem Dach beschriften und hier regelmäßig kontrolliert, ob alles an seinem Platz ist. Außerdem brauchen wir einen Mitarbeiter, der einen Reinigungsplan
für die neuen Kinderräume erstellt und dort für Ordnung sorgen kann.
Wahlen
Im Jahr 2015 werden turnusgemäß die Gremien der EmK neu besetzt. Das Leitungsteam hat sich Gedanken gemacht, wie die Aufstellung eines neuen Leitungsteam
Braunfels/Wetzlar am besten vonstattengehen kann. Derzeit wird folgender Weg
überlegt: Gemeindemitglieder sollen Vorschläge einreichen, wen sie für Leitungsarbeit berufen sehen. Diese Vorschläge werden anschließend im derzeitigen Leitungsteam „ins Gebet genommen“. Über die dann nominierten Personen wird in
der Gemeinde abgestimmt. Gerne nimmt das Leitungsteam in den nächsten Wochen
Kommentare zu diesem Plan entgegen.
Gleichgeschlechtliches Zusammenleben
Bislang haben über 980 Personen die Stellungnahme für die Erhaltung der derzeitigen Kirchenordnung unterschrieben. Es ist unklar, wie es in dieser Sache weitergeht. Inzwischen gibt es drei verschiedene Statements, die sich alle unter
www.emk-sozialforum.de finden.
Renovierungen in Wetzlar
Bis zum großen Mauerfall-Jubiläum in unseren Räumen sollen der Kleine Saal und
die Fassade vom Wohnhaus unter Leitung von Horst Acker abgedichtet und renoviert werden. Die umfangreiche Dachsanierung des Kirchsaales soll 2015 erfolgen.
Im Winter werden Angebote dafür eingeholt. Die zeitliche Planung der Sanierung
kann ebenfalls bereits vorab erfolgen.
Norddeutsche Jährliche Konferenz
Die NJK 2016 kann auf dem Bezirk Braunfels stattfinden. Dieses Stimmungsbild
ergab sich bei der Gemeindeversammlung am 9.10. in Braunfels. Wenn der Verwaltungsrat der NJK dieses Angebot annimmt, dann könnte der Termin um den 7. – 10.
April 2016 sein.
Steffen Klug
Seite 9
Foto: Rühl
Rückblick
Segnung der Schulkinder und
Jugendlichen
Foto: Klug
Im Gottesdienst zum Ende der hessischen Schulferien feierten wir einen
Familiengottesdienst. Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurde für das neue
Schul- und Lehrjahr unserer Kinder und
Jugendlichen gebetet. Wir stellten sie
unter Gottes guten Segen.
Altstadtfest Braunfels
Foto: Klug
Das traditionelle Altstadtfest in Braunfels – mit ökumenischem Gottesdienst
und anschließendem Flohmarkt im Kurpark – wurde in diesem Jahr auch von
unserer Gemeinde lebhaft mitgestaltet.
Flohmarkt und Spiele für Kinder – die
Angebote wurden gerne angenommen.
Seite 10
Rückblick
A n be tu n g –
n a h a m H er ze n
G o ttes
Aber auch in unserem normalen Gemeindealltag gibt es diese Möglichkeit,
besondere Zeiten der Anbetung Gottes
zu haben. So ist es schon seit etlichen
Jahren Gewohnheit geworden, dass wir
im Gottesdienst in Braunfels unsere
Anbetungszeit haben, in der wir uns –
meist mit vier Liedern – innerlich auf
Gott ausrichten.
Foto: Klug
Wir konnten es wieder einmal einige
Tage am Stück erleben: Gott mit vielen
älteren und neuen Liedern anbeten, in
der Stille Gott suchen, intensiv beten.
Der Gebetskongress des Arbeitskreises
Geistliche Gemeindeerneuerung bot vom
23. – 26.10. reichlich Gelegenheit dazu.
Marion Rühl, Steffen Klug
Foto: Klug
In den letzten Monaten gab es mehrere
Anbetungsabende in Wetzlar. In Laubach sind solche Gottesdienste seit
Gemeindegründung ein fester, regelmäßiger Termin. An jedem Sonntag in
„geraden“ Kalenderwochen findet ein
Anbetungsabend im Gemeindehaus der
Landeskirche statt. Beginn ist meist um
18 Uhr. Jeder ist herzlich eingeladen,
bei der Anbetung Gottes Ruhe für seine
eigene Seele zu finden!
Seite 11
Pastors Blick
L a n g s a m fl ie g en?
Steffen Klug
Pastor
An einem sonnigen Oktobertag erzählte
mir jemand aus seinem Leben: „Im
letzten Winter war es nicht einfach
für mich, die richtige Entscheidung zu
treffen: Soll ich mich innerlich damit
arrangieren, dass mein Problem anhält
und ich damit leben muss – oder soll
ich im Gebet weiter um eine Besserung
beten und darauf hoffen? Bei dieser
Frage half es mir eigentlich nur, ins
Gebet zu gehen und darauf zu warten,
dass der Heilige Geist eine Antwort in
mein Herz legt. Diese Antwort habe ich
empfangen – und sie hat mir neuen Mut
gegeben. Und: Sie sehen heute, dass ich
ausgeglichener bin und die Sache gut
geworden ist.“
Diese Worte sind mir nachgegangen.
Und: Sie haben mich an ein Ereignis
erinnert, das in den gerade vergangenen
sonnigen Oktobertagen in Braunfels
Seite 12
stattfand: Ein selbstgebauter Doppeldecker der Bauart „Kiebitz“ wurde
vom Bürgermeister feierlich seiner
Bestimmung, dem Fliegen, übergeben.
Doppeldecker haben allerdings eine
Besonderheit: Sie können langsam fliegen. Das kann man nun beobachten:
Die vier knallroten Tragflächen gleiten
gemächlich unter dem blauen Himmel
über der Stadt dahin. Da können die
Augen richtig gut mitgehen. Am selben
Tag flog ein Action-Flieger mit sehr
hoher Geschwindigkeit Loopings und
forderte durch seine spektakulären
Kunststücke nicht nur die Augen mächtig heraus.
Wir sind ständig von dieser „schnellerhöher-weiter“-Philosophie umgeben. Die
Wirtschaft braucht ständiges Wachstum;
die Unterhaltungsindustrie wetteifert
um Abwechslung: die Werbung versucht
das dann in unsere Seele zu bringen.
Gott indes lädt uns ein, zur Ruhe zu
kommen, in Ruhe unsere Runden zu
drehen, um ihn noch wahrnehmen zu
können. Gerade im Herbst und Winter
bietet sich Gelegenheit, das Lebens-
Pastors Blick
tempo herauszunehmen und sich Zeit zu
nehmen, in sich hineinzuhorchen: Wo
berührt mich der Heilige Geist? Das Bild
des Doppeldeckers kann uns dabei eine
Hilfe sein: Er ist kein Hochleistungsflugzeug, aber seine doppelten, dünnen
Tragflächen nah am Rumpf ermöglichen
ein längeres Gleiten. Wie wäre es, die
doppelte Zeit der Stille für sich „aufzuspannen“, um im langsameren Lebenstempo das Rauschen des Heiligen Geistes
wahrzunehmen – zu spüren, wie Gott
ins Leben spricht? Dann kann dieser
Geist Gottes unserem Leben den nötigen
Auftrieb geben. Die Bibel teilt uns mit,
dass es Sensibilität und damit achtsamen Flug im Leben braucht, um den
tragenden Geist wahrzunehmen: „Der
Wind weht, wo es ihm gefällt. Du hörst ihn
nur rauschen, aber du weißt nicht, woher
er kommt und wohin er geht. So geheimnisvoll ist es auch, wenn ein Mensch vom
Geist geboren wird.“ (Johannes 3,8). So
kann das bewusste Hören auf Gott ganz
neue Erfahrungen mit ihm zur Folge
haben. Dafür lohnt sich der langsamere
Flug durchs Leben allemal!
Steffen Klug.
Seite 13
Blicky
Ki nd erseite
d er Höhenbl i ck-Gemei nd e
Familiennachmittag
Im September haben wir im Rahmen des
„Outdoor & Kreativ-Teams“ an einem
Geländespiel teilnehmen können. Familien mit Kindern, Großeltern und andere
Interessierte gruben Gold, erarbeiteten
sich Erz und bauten Land an. Es war
ein geselliges, lustiges und spannendes
Angebot. Solche Nachmittage wollen wir
wiederholen! Einmal im Monat gibt es
wie bisher für Schulkinder das Angebot,
kreativ und handwerklich tätig zu sein.
An vereinzelten Sonntagen zwischen
den „normalen“ Outdoor-Team-Treffen
wollen wir auch Eltern und Geschwister
der Kinder mit einladen. Am 30. November, von 12.30 – 16 Uhr, haben wir etwas
ganz Besonderes vor: Alle Erwachsenen
und ihre Kinder (auch die Kleinen)
haben die Möglichkeit, ein kleines Stück
für unsere Adventsfeier einzustudieren. Wir essen gemeinsam zu Mittag,
haben einen geistlichen Input und legen
dann los. Dabei ist uns wichtig, auch
Nachbarn vom Haus Höhenblick, Schulkameraden oder Freunde einzuladen.
Sich kennenlernen und die Möglichkeit
zu haben, durch gemeinsame Aktionen
unsere Gemeinde vorzustellen und von
Jesus Christus zu erzählen – daran
haben wir Freude.
Herzliche Einladung, dabei zu sein!
Foto: Klug
Foto: Klug
Bianca Burk
Seite 14
Veranstaltungsplan
Ausblick
Braunfels, Laubach
Sonntag
Montag
10.00 Uhr Gottesdienst und Kinderstunde
12.30 Uhr Familiennachmittag **
Wandern und Ausflüge am Nachmittag
(Infos unter 0178 4109667)
18.00 Uhr Anbetungsabend in Laubach*
16.15 Uhr Kirchlicher Unterricht*
18.15 Uhr Leitungsteam
20.00 Uhr Chor
Dienstag
10.00 Uhr
15.00 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
Minitreff (1. Di. im Monat)
Hauskreis bei Fam. Markus *
Hauskreis in Laubach *
Wintersburgtreff bei C. Völker *
Hauskreis bei Fam. Kranzler *
Hauskreis bei Fam. Lang *
Mittwoch
15.00 Uhr
18.00 Uhr
19.00 Uhr
20:00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
Bibelgesprächstreff bei Fam. Lang *
Laubach-Community *
Hauskreis in Laubach *
Bibelstunde *
Hauskreis bei Fam. Beier *
Hauskreis bei Fam. Burk *
Hauskreis bei Fam. Scherer *
Donnerstag
Freitag
Samstag
09.30 Uhr Gemeindegebet bei Fam. Liese
14.30 Uhr Seniorenkreis 55plus ***
20.00 Uhr Hauskreis bei Fam. Guldenmeister *
19.00 Uhr Ökumenisches Abendgebet in St. Georg
11.00 Uhr Outdoor- & Kreativ-Team ***
11.00 Uhr Start Up!
19.30 Uhr jesus.generation
* 14-täglich; ** unregelmäßig; *** monatlich
Seite 16
Ausblick
Wetzlar
Sonntag
10.00 UhrGottesdienst mit Kinderbetreuung
(nicht am letzten So. im Monat)
Montag
15.00 Uhr Frauenstunde * (ungerade Wochen)
Dienstag
17.30 Uhr FEIERABEND – Tee und Thema * gerade Wochen)
Mittwoch
09.30 Uhr Gebetskreis
19.00 Uhr jesus.generation
19.00 Uhr Bibel-Hauskreis *** (Infos bei H. Roth)
Donnerstag
09.30 Uhr Frauenfrühstück ***
19:30 UhrGesprächskreis „Beziehungskiste“
(Infos bei Fam. Reimers)
Freitag
Samstag
* 14-täglich; ** unregelmäßig; *** monatlich
Seite 17
Blick kontakt
Dienst
Bibeltreff
Bibelstunde
Büchertisch
Fahrdienst
Frauenfrühstück
Frauenkreis
Gebetskreis, Wetzlar
Gemeindechor
Gemeindegebet, Braunfels
Hauskreise
Ansprechpartner
Lang, Hildegard u. Ernst
Schole, Hans-Hermann
Schole, Angelika
Hahnefeld, Albert und Gudrun
Kromer, Anna
Liese, Waltraut
Reimers, Hans Jakob
Hähnsen, Dankrit
Liese, Waltraut
Beier, Helene und Matthias
Burk
Guldenmeister
Kranzler
Kromer, Anna „Frauenhauskreis“
Kromer, Anna „Mädelshauskreis“
Lang
Markus
Reimers „Beziehungskiste“
Roth, Hanspeter
Scherer
Völker, Christiane „Wintersburg“
Hilfsteam „Hoffnungsstrahlen“ Humpert, Dr. Heinz
jesus.generation
Klug, Steffen
Kinderstunde
Klug, Steffen
Ladys Lounge
Hübner, Reinhild
Minitreff, Braunfels
Beier, Antje; Klatt, Annette
Musik-Teams
Klatt, Holger
Outdoor und Kreativ
Klug, Steffen
Pastorenteam
Klug, Steffen
Schole, Hans-Hermann
Seniorenkreis 55plus
Lang, Hildegard und Ernst
Start up!
Parden, Jörg
Technik
Bill, Thorsten
Rühl, Bernd
Teentreff
Klug, Steffen
Wandern und Ausflüge
Völker, Christiane
Weltmission
Hahnefeld, Albert und Gudrun
Seite 18
Telefon
06442 4862
06442 937417
06442 250128
06442 9628886
06442 954470
06442 6306
06403 7746343
06442 4014
06442 6306
06472 832202
06442 250100
06442 931261
06442 31267
06442 954470
06442 954470
06442 4862
06442 31276
06403 7746343
06442 8079
06442 32786
06442 9623222
06442 9621880
06442 9380430
06442 9380430
06442 2699243
06442 937304
06442 937304
06442 9380430
06442 9380430
06442 937417
06442 4862
0176 56086339
06442 959839
06442 962480
06442 9380430
06442 9623222
06442 9628886
jesus.generation
So heißen unsere
Jugendgruppen in
Braunfels und Wetzlar. Nachdem einige
Jugendliche in einen
neuen Lebensabschnitt außerhalb von
Braunfels aufgebrochen sind, freuen wir
uns über unser neues
Jugendleitungsteam.
Dazu gehören zurzeit:
Jenny Henche
Mirja Klug
Emil Kromer
Jonas Küpper
Adriane Schuh
Kai Alexander Stelter
Übrigens:
er treffen
Ab Novemb
er a m
wir uns imm
end!
Samstagab
Fotos: Mirja Klug
Unterstützt wird das
jugendliche Team von
Jürgen Karl, Steffen
Klug und Anja Kromer.
Herzlichen Dank für
Gebetsunterstützung!
Seite 19
Einblick
DH: Dankrit Hähnsen
IN: Isabel Neblung
IN: Seit wann bist du Mitglied der EmK in
Braunfels?
DH: Seit Februar 1983. Bevor ich nach
Braunfels kam, habe ich in Bad Bevensen (Lüneburger Heide) gelebt und
meine zweite Ausbildung zur Ergotherapeutin abgeschlossen. Im April 1983 trat
ich eine Stelle in der Neurologischen
Klinik in Braunfels an.
IN: Wer waren die ersten Personen, die du
in der Gemeinde kennen gelernt hast?
DH: Elfriede und Gustav Kemper, die
damaligen Heimleiter von Haus Höhenblick. Sie haben sich sehr nett um mich
gekümmert. Die nächsten Kontakte
entstanden zu Rosemarie Reich und
Bergmanns, die bis heute intensiv und
wichtig für mich sind.
IN: Warst du von Anfang an in der
Gemeinde aktiv?
DH: Nicht direkt. Erst als später Reinhold Liese mit dem Chor begann, habe
ich mitgesungen. Ich bekam dann auch
bald meine Kinder und hatte Aufgaben
in der Familie.
Inzwischen leite ich den Gemeindechor und spiele hin und wieder Klavier
im Gottesdienst. Es gibt auch einen
Projektchor, der in der Weihnachtszeit
ein Konzert aufführt, die „festliche
Adventsmusik“.
IN: Wer hat dich geprägt?
DH: Meine Oma. Sie hat mir Jesus „lieb
gemacht“ und sang viel mit mir. Ich
Seite 20
erinnere mich an ein Lied aus Kindertagen: „Weil ich Jesu Schäflein bin“.
Natürlich auch meine Eltern. Ich komme
aus einem frommen Elternhaus. Das
haftet mir an, hat mein Leben aber
bereichert und froh gemacht. Als Teenager war es für mich nicht immer ganz
einfach. Da habe ich gelernt, mich ein
Stück weit abzunabeln, was ja auch
gesund ist und dazu gehört. Ich habe
gelernt, eigene Schritte zu gehen. Diese
Freiheit wollte ich immer auch meinen
Kindern lassen.
IN: Inwiefern waren deine Eltern Vorbild
für dich?
DH: Meine Eltern haben Nächstenliebe in die Tat umgesetzt. Sie waren
praktisch handelnde Menschen. Jeden
Samstag kochte meine Mutter z. B. für
sonntags vor. Nach dem Gottesdienst
sprach sie dann verschiedene Leute an:
„Wissen Sie schon, wo Sie heute Mittag essen? Nein? Dann sind Sie unser
Gast“. Mein Vater war Pastor der EmK,
aber gleichzeitig auch Hausmeister. Ich
sehe ihn noch vor mir, wie er oft mit der
Schürze vor der Kirche in Oberfranken
Schnee geschippt hat, im Anschluss
auch noch die Einfahrt der Nachbarn
vom Eis befreite. In unserer Kapelle
sorgte er dafür, dass Feuerholz da war,
um zu heizen. Kein Dienst war ihm zu
gering. Meine Eltern hatten immer ein
offenes Haus. Das versuche ich auch zu
praktizieren.
IN: Welche Werte hast du deinen Töchtern
vermittelt?
DH: Ich habe sie früh mitgenommen
in die Gemeinde. Mit unserer ältesten
Tochter Lena begann überhaupt erst
die Sonntagschule! Da bin ich Hildegard Lang, Waltraut Liese und Renate
Bergmann sehr dankbar. Sie haben
sich damals viel Zeit für unsere Kinder
genommen, um ihnen christliche Werte
zu vermitteln. Sie haben ihnen die
Bedeutung christlicher Feste erklärt,
biblische Geschichten erzählt, mit ihnen
gebetet und gesungen.
IN: Was machen eure Töchter heute?
DH: Lena-Maria ist in meine Fußstapfen
getreten und Ergotherapeutin geworden.
Außerdem ist sie eine junge Mami –
ihr Sohn Erik Johan ist erst ein paar
Wochen alt. Katharina ist Wirtschaftsingenieurin (Schwerpunkt Elektrotechnik)
und Eva arbeitet als Polizeikommissarin.
IN: Was bedeuten dir die 10 Gebote?
DH: Ich denke nicht täglich bewusst
an die 10 Gebote, habe sie aber verinnerlicht. Sie sind eine Richtschnur
für unser Leben und relevant – auch
heute! Mir persönlich ist das vierte
Gebot wichtig: „Du sollst deinen Vater
und deine Mutter ehren“. Für mich war
es selbstverständlich, meinen Vater bei
uns aufzunehmen, als er pflegebedürftig
wurde und nicht mehr allein in seiner
Bayreuther Wohnung leben konnte. Er
hat fast zwei Jahre mit uns gelebt und
starb auch bei uns zu Hause. Außer den
10 Geboten ist es mir wichtig, Gott täglich Danke zu sagen. Das vergesse ich
nie.
IN: Bleibt dir Zeit für Hobbys?
DH: Ja! Ich liebe die Musik und singe
zusammen mit meinem Mann Lothar
im Braunfelser Pastoralchor der kath.
Kirche St. Anna. Außerdem bewege ich
mich gern, mache Nordic Walking und
liebe Bergtouren mit meinem Mann.
IN: Ein wichtiges, biblisches Prinzip ist
für dich …
DH: „Die Freude am Herrn ist eure
Stärke“. Unabhängig von Situationen,
Gefühlen und Empfindungen ist Jesus
meine Stärke, meine Kraft. Er macht
mich stark. Auch, wenn es mir schlecht
geht. Dieser Satz aus der Bibel ist prägend für mein Leben.
IN: Vielen Dank für das Gespräch.
Seite 21
Tieferge b lick t
Kurt Scherer
Gibt es Kriterien, die uns helfen, in
einer Entscheidung Gottes Willen zu
erkennen?
Die Bereitschaft, sich von Gott führen
zu lassen, ist die wesentliche Voraussetzung, dass sich sein Wille in unserem
Leben erfüllt (Psalm 27,11; 23,3). Führung vollzieht sich im Zusammenwirken
verschiedener Faktoren. Dabei wird einmal dieser, ein andermal jener Punkt in
den Vordergrund rücken.
1. G
ott zeigt uns den rechten Weg durch
sein Wort (Psalm 119,105). Je besser
wir die Bibel kennen, umso klarer
werden unsere Entscheidungen sein.
Achtung: Gottes Wort ist kein Orakel!
2. Gott leitet uns in alle Wahrheit durch
seinen Geist, er verwehrt Wege und
macht ihrer gewiss (Apg. 16,6.7;
Joh. 16,13).
Achtung: Eingebungen prüfen!
Seite 22
W o hi n
3. Gott weist uns seinen Weg durch
Brüder und Schwestern (Apg. 9,1012,17.19; 13,1-3). Ihre Bestätigung,
aber auch ihr Abraten wollen bedacht
sein.
Achtung: Eigenwilligkeit!
4. G
ott offenbart uns seinen Willen im
Gebet (Apg. 9,6). Darum brauchen wir
viel Zeit zum Gespräch mit ihm. Auch
die Gebetsgemeinschaft führt weiter
(Apg. 1,24; Kol. 4,3).
Achtung: Nicht erst beten, wenn man
„nur noch“ beten kann!
5. G
ott gebraucht unseren Verstand,
um uns seinen Willen zu zeigen
(2. Kor. 10,2). Auch wenn Glaubenswege oft „unvernünftig“ erscheinen,
sind sie nichts „Absurdes“. Wesentlich
ist, dass wir um Erleuchtung unseres
Verstandes durch den Heiligen Geist
bitten (Eph. 1,17.18).
Achtung: Nicht für alles eine besondere
Offenbarung erwarten!
Tieferge b lick t
s o ll ic h g e hn?
6. Gott redet durch äußere Umstände
zu uns (1. Kor. 16,9; 2. Kor. 2,12).
Dabei ist eine „geöffnete“ bzw.
„geschlossene“ Tür wegweisend.
Achtung: Nicht mit dem Kopf durch die
Wand!
7. Gott antwortet mit Zeichen auf die
Frage nach seinem Willen (Ri. 6,36.37;
2. Kön. 20,8-11). Das können positive
wie negative Erfahrungen sein.
Achtung: Auch der leichtere Weg ist
nicht unbedingt der verkehrte!
Wenn wir nun trotzdem nicht
klar sehen, dann heißt es warten
(Hebr. 10,35.36). Aber wenn wir nicht
mehr warten können, weil die äußeren
Umstände eine Entscheidung fordern?
Dann entscheiden wir nach bestem Wissen und Gewissen. Dann soll es unsere
Bitte sein: „Herr, mein Gott, du siehst
mein Herz, du kennst meine Motive.
Wenn ich falsch entschieden habe,
zeige es mir bitte so frühzeitig, dass ich
wenig Schaden anrichte (Ps. 139,23.24).
Korrigiere gnädig!“
Kurt Scherer
8. Gott kann in einzelnen Fällen seinen Willen auch durch einen Traum
oder eine Vision deutlich machen
(Apg. 16,9; 18,9; Mt. 1,20).
Achtung: Wunschträume!
9. Gott erwartet Gehorsamsschritte
(Mk. 10,21; Mt. 8,22; Lk. 5,6). Die Entscheidung fällt, wenn ich nachfolge
und das Nächstliegende tue.
Achtung: Sicherheitsstreben!
Seite 23
EmKHistory
Wie war es eigentlich früher in der Erlöserkirche Wetzlar? – So haben manche Braunfelser in letzter Zeit gefragt. Gerti Sieber
aus Wetzlar erinnert sich:
Ursprünglich war die Gemeinde Wetzlar
eine „Zweigstelle“ vom Bezirk Dillenburg mit insgesamt fünf zugehörigen
Gemeinden. Um das zu bewältigen,
bekam der Pastor regelmäßig „Gehilfen“
zugewiesen, d. h. angehende Pastoren im
Probejahr, was den Töchtern der Küstersfamilie, die im Wetzlarer Gemeindehaus wohnte, nicht unangenehm war.
In meiner Kindheit gab es in Wetzlar
einen Kindermissionsbund. Wir trafen
uns wöchentlich zum Basteln, um diese
Sachen dann später zugunsten der
Mission zu verkaufen. Als Jugendliche
fuhren wir oft mit dem Zug nach Dillenburg, um Kontakte zu pflegen und nicht
immer nur in unserer kleinen Runde von
zunächst drei Wetzlarer Jugendlichen
zusammen zu sein. Doch die Gemeinde
wuchs!
Als das alte Gemeindehaus in der Bahnhofstraße abgerissen werden sollte,
wurde beschlossen, ein neues Gemeindezentrum zu bauen. Es war gleichzeitig
die Gründungszeit des ERF (Anfang der
60er Jahre), und viele junge Mitarbeiterfamilien schlossen sich der Gemeinde
an. Plötzlich hatten wir so viele Kinder,
dass die Sonntagschule in drei Altersgruppen aufgeteilt wurde. In regelmäßigen Abständen wurden nachmittags
kleinere Kinder betreut, um die Mütter
zu entlasten.
Seite 24
Die Sonntagschulmitarbeiter fuhren
einmal im Jahr zur Mitarbeiterschulung
nach Hunoldstal. Das war jedes Mal ein
fröhliches Wiedersehen, wenn wir auch
die Kindermitarbeiter anderer Gemeinden wiedertrafen! Mit einem Schatz an
Ideen und neuer Motivation fuhren wir
jedes Mal wieder heim. Inzwischen hatte
die Gemeinde auch eine Jungschar und
eine Kinderwochenstunde.
Wir waren wohl mit eine der ersten
Gemeinden, bei denen eine Frau auf der
Kanzel stand: Frau Martha Buchheim
vom ERF. Als Udo Lüsse beim ERF anfing,
begann eine lebendige Jugendarbeit. Zu
den „Offenen Jugendabenden“ füllten
Jugendliche von nah und fern das Haus.
Freitagabends zogen wir mit unseren
Gitarren von Kneipe zu Kneipe, um
Evangeliumslieder zu singen – und wir
waren willkommen!
Bei Evangelisationen waren wir immer
dabei! Oft wunderten wir uns über die
Energie, die Gott uns schenkte. Trotz
langer Abende waren wir am nächsten
Tag frisch und munter an der Arbeit.
Die jungen Familien trafen sich regelmäßig sonntagnachmittags. Auch Gemeindefreizeiten und Veranstaltungen mit
dem ganzen Bezirk schweißten uns
zusammen.
Im Lauf der Zeit kamen und gingen viele
Freunde und auch Pastoren. So hatten
wir z. B. mit Pastor Dauner einen älteren
Prediger, den die Senioren besonders
gerne hörten. Zum Seniorennachmittag
kamen damals bis zu 50 Personen!
Fotos: Gerti Sieber
Wir mussten die
Trennwand durch eine
Faltwand ersetzen, um
mehr Platz zu haben.
Wir bauten eine neue
Küche an und einmal im Monat aßen
wir mit 80 Personen
nach dem Gottesdienst zu Mittag.
Musikalische Beiträge
waren zu jedem besonderen Anlass eine
Selbstverständlichkeit.
Im Lauf der Zeit sind
die jungen Leute aus
verschiedenen Gründen weggeblieben:
Einige sind umgezogen und es gibt
inzwischen ein großes
Angebot an guten
Gemeinden in Wetzlar. So haben wir jetzt
mehr ältere als jüngere
Gemeindeglieder, was
die Schwerpunkte
etwas verschoben
hat. Zurzeit gibt es
keine Kinder- und nur
eine kleine Jugendarbeit, sowie Angebote für Erwachsene
aller Altersgruppen.
Wir freuen uns über
jeden, der sich bei uns
wohlfühlt und laden
herzlich ein, einfach
mal (wieder) bei uns
reinzuschauen.
Gerti Sieber
Blick über den Tellerrand
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Mitarbeiter
FÜR GUTE ZWECKE: ERF 18.000 Euro
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und Freunde erk
Wetzlar/Hamburg (lr). Einen erfolgreichen Einsatz haben zwölf Mitarbeiter und Freunde von ERF Medien
(Wetzlar) beim weltgrößten Triathlon
in Hamburg absolviert.
Unser Gemeindemitglied
Thorsten Grahn beim Triathlon 2014
© marathon-photos.com
Der Bereichsleiter für die internationale
Arbeit von ERF Medien, Thorsten Grahn,
war zum dritten Mal in Hamburg gestartet. In diesem Jahr begleiteten ihn ERF
Mitarbeiter Reiner Straßheim (Dornholzhausen) sowie weitere zehn Personen,
die sich für die gute Sache sportlich
ins Zeug gelegt haben. Das Team hatte
sich im Vorfeld Sponsoren gesucht, die
die Zeit honorierten, die die Einzelnen
unter der Maximalzeit blieben.
(…)
In den drei Jahren haben die Freizeitsportler rund 50 000 Euro an Sponsorengeldern eingeworben, die drei TWR
Projekten zugutekommen. Der Sponsorentriathlon unterstützt zum einen das
„Projekt Hannah“ in Afrika, eine Radiosendereihe von Frauen für Frauen, die
den Hörerinnen die Liebe Gottes nahebringt und sie mit praktischen Überlebenstipps begleitet. Zudem werden
das Kinderprogramm „Projekt Samuel“
und die Lebenshilfesendung „Afrika soll
leben“ unterstützt.
Lothar Rühl,
mittelhessen.de, 17.08.2014
Seite 26
Blick über den Tellerrand
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für uns fängt ab Januar ein total neuer
Lebensabschnitt an. Meine Frau Rahel
und ich werden von unserer Gemeinde
über die Missionsorganisation OM (Operation Mobilisation) in die Philippinen
ausgesendet. Uns liegt es sehr am Herzen in unseren Berufen zu arbeiten und
haben dort die Möglichkeit Häuser für
die Taifunopfer vom November 2013
aufzubauen. Es leben erst ca 20% der
Menschen wieder in eigenen Häusern
und es sieht immer noch katastrophal
aus. Wir möchten gerne die nächsten
zwei Jahre und eventuell ein oder zwei
weitere Jahre dort wohnen und helfen.
Wir freuen uns wenn ihr uns im Gebet
und vielleicht auch finanziell unterstützen könnt.
Project
sich auch den
Hier kann man
stellen!
Freundesbrief be
Termine in Braunfels:
Philippinen Kinat arkan Housing
Gottes Segen,
Felix und Rahel Gerhardt
el und Felix,
K ontakt zu Rah
hier sind:
so lange sie noch
freenet.de
felix-gerhardt@
297
06471 9560
Foto: Gerhardt
Liebe Freunde,
Sonntag, 7.12.14, nach dem Got tesdienst: Kirchenkaffee spez ial im
Gar tensaal: 30 Minuten Info über
die
Mission „Häuserbau“
Sonntag, 11.1.15 um 10.00 Uhr:
Fam iliengottesd ienst mit Aussendun
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von Rahel und Feli x
Seite 27
Draufge b lick t
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U n s ere Fin a n z la g e im H
Anfang Oktober konnte unsere Kassenführerin Renate Bergmann die Umlagen von
August und September (je 6.050 Euro) nachträglich an die EmK überweisen. Das
zeigt, dass unsere Gemeindearbeit, die ringsherum viele Menschen bereichert – vom
Minitreff bis zum Seniorenkreis 55plus – immer wieder finanziell „an der Kante“
ist. Hoffen, beten und geben wir, damit dieses Glaubenswerk auch weiter Monat für
Monat bestehen kann! Die Erntedankopfer helfen dabei – sie betrugen 1135 Euro in
Wetzlar und 2035 Euro in Braunfels.
Die Änderung der Mietsituation in Laubach hilft uns beim Anstreben eines ausgeglichenen Haushalts. Denn statt zuvor 450 Euro kosten uns die neuen Räume in
der Landeskirche nur 50 Euro monatlich. Das wird sich aber erst 2015 in unserem
Haushalt bemerkbar machen. Zudem werden in Braunfels etliche Einrichtungsgegenstände aus Laubach genutzt – u.a. Stühle für den Jugendraum, die wir in den
nächsten Jahren neu hätten anschaffen müssen.
Steffen Klug
Kinder- und Jugendarbeit
Für die Anstellung eines Mita rbeiters
auf Basis von etwa 500 Euro sind
schon einige Zusatzspenden zum
nor malen Haushalt überwiesen wor
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hin, dass Got t uns die richtige Pers
dafür sendet.
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Räume für unsere
arbeit fert iggestellt. Ger ne nehmen
wir Spenden für den Fußbodenbelag
in Empfang.
Seite 28
Arbeiten in Wetzlar
Die Fassade des Gemeindehauses wird
noch im Oktober neu abgedichtet
und gestrichen. Der „Kleine Saal“
unterzieht sich ebenfalls einer Verschönerungskur. Im Winter soll dur
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das Einholen von Angeboten die
Dachsa nier ung des Kirchsaales vorbereitet werden. Das alles geschieh
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mit tels fina nzieller Rücklagen, die
durch diese Maßnahmen stark bea
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will kommen!
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Regelmäßige Veranstaltungen
unsere Gemeindegruppe im Vogelsberg
Evangelische Landeskirche
Kirchplatz 14, 35321 Laubach
Ein Parkplatz befindet sich vor der Kirche.
Der Gemeindesaal befindet sich hinter der Kirche.
So. 18.00 Uhr Lobpreisabend (14-täglich)*
Hauskreise wöchentlich im Wechsel mit „Laubach Community“
Di. 19.30 Uhr Hauskreis Voss
Mi. 18.00 Uhr „Laubach Community“ – Bibel, Gebet, Gemeinschaft
19.00 Uhr Hauskreis Schmidt
* Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Gemeindekalender
oder www.emk-laubach.de
Herzlichst gratulieren
wir Nelli und Andreas
Schultheiß von der Laubacher Gemeindegruppe
zu ihrer Tochter Elea, die
am 20.9. geboren wurde.
Gottes Segen für die
junge Familie!
Foto: Schultheiß
Willkommen!
Seite 29
Terminblick
Braunfels
30.11.14 ab 12.30 Outdoor-Familiensonntag
30.11.14 ab 16.00 Wintersburgadvent
Weihnachten und Jahreswechsel
11.12.14 14.30 Uhr Frauenkreisweihnachtsfeier Herzliche Einladung an alle, auch Personen, die sonst nicht zum Frauenkreis gehören. Weitere Informationen bei Waltraut
Liese
14.12.14 15.30 Gemeindeadventsfeier
20.12.14 19.30 Festliche Adventsmusik
21.12.14 16.00 Festliche Adventsmusik
24.12.14
25.12.14
26.12.14
28.12.14
31.12.14
01.01.15
04.01.15
16 Uhr Christvesper
10 Uhr Gottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
19 Uhr Jahresschlussgottesdienst
10 Uhr Neujahrsgottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Ausblick
28.02.15 Tag der Verfolgten Gemeinde
18.04.15 Kirchliche Trauung von
Martina Bäumner und Andreas Stenzel
06.09.15 Gemeindetag für unseren Gemeindebezirk in Braunfels
26.-28.06.15 Gemeindefreizeit Rodenroth
02.-06.01.15 Jugendfreizeit im Thüringer Wald
Alle aktuellen Termine sind nachzulesen unter
www.hoehenblick-gemeinde.de
Seite 30
Dom b lick , Wetzlar
Auch hier finden Veranstaltungen
der Höhenblick-Gemeinde statt:
In der Erlöserkirche Wetzlar,
Nauborner Str. 24.
Neben den sonntäglichen Gottesdiensten
gibt es weitere interessante Termine:
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In „geraden“ K al
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dienstags um 17
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„Feierabend“ m
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aus der Bibel be
r Begegnung.
diesen Abend de
Montagnachmittags gibt
es ebenfalls eine Einladung
speziell für Frauen: jeweils
in den „ungeraden“ Kalender­
wochen um 15 Uhr.
Jeden ersten Donnerstag
im Monat laden wir Frauen
jeden Alters zu einem
gemeinsamen Frühstück ein.
Ab 9.30 Uhr ist reichlich
Zeit zum Frühstücken,
Reden, Beten. Auch Ihre
Sorgen und Nöte sind
willkommen.
19 Uhr
Mittwochs um
ugendliche
treffen sich J
eration“.
zur „jesus.gen
Alle aktuellen Termine sind nachzulesen unter www.emk-wetzlar.de
Seite 31
Jahreslosung 2015
Nehmt einander an,
wie
euch
angenommen hat
zu Gottes Lob.
Römer 15,7
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Seele and Geist
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