close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Leserbriefe - Durchblick

EinbettenHerunterladen
Veranstaltungshinweise
Februar 2015
13. Freitag
20.00 Jazzclub Konzert: Blues Caravan,
girls with guitars, Kulturhaus Lÿz, Siegen
14. Samstag
10:00 Workshop „Kreative Selbsterfahrung durch Theaterarbeit“: „Frosch
im Hals!?“ Kulturhaus Lÿz, Siegen,
17:00 Burbach in den 40er, 50er und
60er Jahren, Fotos, Filme und
Zeitzeugendokumente,
HeimhofTheater
Burbach-Würgendorf,
Heimhofstraße
17:00 kreuztalkultur, MultivisionenVortrag mit Hartmut Krinitz, Irland – bis
ans Ende der Welt, Stadthalle Kreuztal
Veranstalterfoto
15. Sonntag
19. Donnerstag
16. Montag
20:00 Konzert: Karneval einmal klassisch, Apollo-Theater, Siegen
20:00 Jubiläumsveranstaltung Drama
statt Siegen e.V.: Die 12 Geschworenen,
Kulturhaus Lÿz Siegen, St.-Johann-Str.
18, auch täglich vom 24. bis 27. 2. 2015
26. Donnerstag
17. Dienstag
21. Samstag
27. Freitag
20:00 Hommage an Shakespeare: Wie
es Will gefällt, Apollo-Theater, Siegen,
Morleystraße 1
19:00 Konzert: Gala der FilmmusikApollo-Theater Siegen, (auch 22. 2.)
20:00 kreuztalkultur Comedy mit
Badesalz, Dö Chefs! Stadthalle Kreuztal
20:00 Kabarett mit Frank Sauer: Der
Weg ist das Holz, Kulturhaus Lÿz
Siegen, St.-Johann-Straße 18
22. Sonntag
16:30 Panora-Diavortrag mit Dieter
Freigang: Das Ötztal und die Siegerlandhütte, Heimhof-Theater Burbach
19:00 Christine Westermann, Da
geht noch was – mit 65 in die Kurve,
Kulturhaus Lÿz Siegen, St.-Johann-Str.
25. Mittwoch
Veranstalterfoto
20:00 Konzert: Fratres Trio, ApolloTheater Siegen, Morleystraße 1
Mit seiner „Guitarra Flamenca“
verzaubert Bino Dola durch atemberaubende Rhythmen, rasante Soli und
bitter-süße Melodien. Er nimmt das
Publikum mit auf eine musikalische
Reise durch Andalusien, der Wiege des
Flamencos. Samstag 28.2. ab 20 Uhr
im Heimhof-Theater Burbach
78
19:30 Bad Berleburger Schloßkonzert: Kammermusik vom Feinsten,
Aris-Quartett und Thorsten Johanns,
Bad Berleburg, Schloß
20:00 Bodo Wartke & The Capital
Dance Orchestra, Bodo mit Pauken und
Trompeten, Siegerlandhalle Siegen
20:00 kreuztalkultur, Hip-Jazz-Konzert:
Nighthawks, Stadthalle Kreuztal
28. Samstag
20:00 Siegener Kabarett-Night: Freche
Zungen küsst man nicht, Kulturhaus Lÿz
Siegen, St.-Johann-Str. 18
20:00 Paul Panzer, Comedy: Alles auf
Anfang, Siegerlandhalle Siegen
20:00 Musikalische Comedy-Revue:
10 Jahre Familie Malente, Aula
Gymnasium Wilnsdorf
20:00 Konzert: Bino Dola y Grupo:
Guitarra Flamenca,
andalusische
Flamencomusik,
Heimhof-Theater
Burbach, Heimhofstr. 7a
Leserbriefe
Das Heft 3/2014 ist wieder voll von
interessanten Beiträgen, auch wenn
manches für uns als entfernt von Siegen
lebende Berliner örtlich nicht so geläufig
ist. In jedem Falle überregional und allgemein interessant sind die eingängigen
Gedichte, diesmal von Frau Düringer.
Alle fünf Gedichte gefallen uns sehr.
Wenn man selbst Lyrik schreibt, weiß
man Gedichte sehr zu schätzen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Düringer! Besonders von „Lebenslinien“ waren
wir beeindruckt! Mit viel Interesse hören
meine Frau und ich immer die Texte auf
Ihren CDs: Es ist eine Freude, schon
Gelesenes nun per Hören in Gedanken
aufnehmen zu können.
Wolfgang Prietsch, Berlin
durchblick 4/2014
Nachrichten aus Siegen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein
db 3-2014 Kommentar. Was bitte hat
Sie veranlasst, einen solchen Blödsinn zu
schreiben? Sie sollten im Allgemeinen
davon ausgehen, dass wir Rennradfahrer
mit unseren Rädern sehr gut umgehen
können, was schon an vielen tausend
Trainingskilometern liegt, die wir fahren.
Somit ist das Kritisieren von uns unter
Ausschluss der „normalen“ Fahrradfahrer schon sehr seltsam zu betrachten. Die
Unfall- und Fehlerhäufigkeit liegt deutlich stärker bei gelegentlich Rad fahrenden Rentnern und Kindern. Der ADFC
versorgt Sie hier sicher gern mit Zahlen
und Statistiken. Weiterhin sollten Sie sich
jederzeit bewusst sein, dass Sie als Autofahrer durch Ihr Fahrzeug geschützt sind,
egal ob Sie oder andere an einem Unfall
Schuld haben. Radfahrer, egal ob Rentner mit Hollandrad oder Rennradfahrer
sind ungeschützt und stellen immer den
schwächeren Unfallgegner dar. Ein Fehler von Ihnen mit Ihrem Auto wird zudem
immer schlimmere Folgen haben, als ein
Radfahrer jemals verursachen könnte.
Das sollte Ihnen bewusst sein. Ich zitiere nun aus Ihrem Kommentar: Vorschriftsmäßig setzte ich nach dem Blick
in den Rücksiegel und über die Schulter
den Blinker, um nach links abzubiegen.
Und plötzlich waren sie da! Irgendetwas
haben Sie hier falsch gemacht. Rennradfahrer erreichen Durchschnittsgeschwindigkeiten von ca. 30 km/h und können
somit nicht „plötzlich“ da sein – außer,
Sie haben es versäumt, den Verkehr im
Rückspiegel wirklich im Auge zu behalten. Das wäre aber Ihre Pflicht! Fragen
Sie sich doch bitte einmal, was passiert
wäre, wenn ein Motorrad hinter Ihnen
gewesen wäre. In dem Fall könnten Sie
unter Umständen von „plötzlich“ reden,
wegen der sicherlich höheren Geschwindigkeit des potentiellen Unfallgegners.
Sie können froh sein, dass es im von
Ihnen geschilderten Fall nicht zum Unfall kam, denn Sie hätten Schuld gehabt.
Zum Glück reagierte mein Hirn sofort…
Ihr Hirn sollte trotz Ihres anzunehmend
höheren Alters jederzeit im Straßenverkehr reagieren! Nicht bloß „zum Glück“
und in dieser einen Situation! Ansonsten
wäre es fair, wenn Sie den Führerschein
bei den zuständigen Behörden hinterlegen würden. Worauf einer der „Reiter
(???) mir einen Stinkefinger zeigte. Das
wundert mich bloß. Wäre ich Teil dieser
Gruppe gewesen, hätte ich Sie zur Rede
4/2014 durchblick
gestellt und hinterher angezeigt wegen
Ihres offensichtlich spontanen Abbiegens mit viel zu hoher Geschwindigkeit.
Es waren ja anscheinend genügend Zeugen vor Ort, die Ihr Fehlverhalten bestätigt hätten und wir beide hätten uns vor
dem Richter wiedergesehen. Kurzzeitig
beschloss ich, das nächste Mal einfach
weiterzufahren! Ab jetzt fühle ich mich
leider von Ihnen bedroht und zweifle offen an, ob Sie geeignet sind, überhaupt
am Straßenverkehr teilzunehmen. Sie
erwägen, mit einem PKW eine Gruppe
Radfahrer zu rammen, weil diese Sie
angeblich „plötzlich“ überholen? Und
haben den Mut, diesen wahnsinnigen
Gedankengang in einem Magazin zu
veröffentlichen? Als ich diese Zeilen las
stand fest, dass sich mein Anwalt mit Ihrem Kommentar beschäftigen wird. Es
ist unverantwortlich, solche Kommentare zu veröffentlichen und in Kauf zu
nehmen, dass andere Leser Ihr Verhalten
für gut befinden und ebenso abstumpfen
wie Sie. Auch Ihr Magazin bildet Meinungen bei der Leserschaft und sollte
dementsprechend abwägen, ob und was
veröffentlicht wird. Sie alle sollten beim
nächsten Zusammentreffen mit Radfahrern, egal ob Rennrad, Hollandrad, Dreirad, was auch immer, kurz reflektieren,
dass dieser Radfahrer Ihr Kind oder Ihr
Enkel sein könnte. Vielleicht sensibilisiert dieser Gedanke und Sie überdenken Ihr angedrohtes Amokfahren. Es
gibt sicher angenehmere Vorstellungen,
als blutüberströmte Verwandtschaft.
Ich sende Ihren Kommentar nun an die
Fachpresse für Radfahrer, dort werden
solche Auswüchse gerne veröffentlicht.
Ihre Fangemeinde wird dadurch sicher
wachsen. Die Reaktion meines Anwalts
bzw. der Staatsanwaltschaft folgt, die
Drohung einfach weiterzufahren nehme
ich sehr ernst.
Christopher Bender per e-Mail
db 3-2014 Kommentar Was war passiert? – Die Autorin des Artikels schaut
vor dem Linksabbiegen in den Rückspiegel ihres Autos, lenkt dann nach
links, doch „plötzlich waren sie da“, die
Rennradfahrer! Nehmen wir also mal
an, die Sicht nach hinten reichte nur
100m weit und die Rennradfahrer fuhren
ein flottes Tempo (z.B. 36 km/h), dann
benötigten sie für die Strecke bis zum
Auto wenigstens 10 Sekunden, in denen
man auch ohne Eile eine z.B. 10 m breite
Straße zu Fuß überqueren könnte.
Da ergeben sich nun ein paar Fragen, was
sich in dieser Zeitspanne genau abgespielt hat: Warum braucht ein Auto zum
Linksabbiegen länger als ein langsamer
Fußgänger zum Überqueren der Straße,
und warum war die Fahrerin auch nach
10 Sekunden noch nicht einmal losgefahren ? Oder: fuhren die Rennradler
viel schneller als Jan Ullrich bei einer
Bergabfahrt, um so „plötzlich“ neben
dem Auto aufzutauchen? Und: wieso
gingen die Rennradfahrer ein hohes Risiko ein, ein abbiegendes Fahrzeug links
zu überholen? Oder: waren sie vielleicht
schon vorher da und der Rückspiegel
war nur beschlagen? Wir werden die
wahren Umstände nicht mehr erfahren.
Was wir aber erfahren haben, ist, dass
die Autorin weder auf „Rennmaschinen“ noch auf „muskulöse strampelnde
Männerbeine“ gut zu sprechen ist, und
Rennradgruppen („Herden“, „Trupps“)
als ernste Bedrohung („Rette sich wer
kann“) erlebt. Ich dachte immer, Radfahrer zählen zu den sog. „schwächeren“ Verkehrsteilnehmern!? Nun ja, es
passiert offenbar jedem/r mal, dass man
hinterm Steuer oder auch am Lenker
mal Dampf ablässt („Ihr spinnt wohl“,
„Stinkefinger)“, denn brenzlige Situationen gibt es öfter mal und Schuld sind
natürlich immer die anderen. Der Anteil
von Konflikten mit Rennradgruppen
wird allerdings äußerst gering bleiben
im Vergleich zu denen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Deshalb warten wir
nun doch gespannt auf die Fortsetzung
dieser Reihe mit dem nächsten Kommentar – wie wär’s mit „Immer diese
Autofahrer“? Vermutlich werden wir
darauf aber lange warten müssen, oder
es gäbe danach einen gewaltigen „Shitstorm“. Wenn Sie sich also mal wieder
richtig aufregen wollen, dann bleiben
Sie besser weiterhin bei dem Motto
„Immer auf die Radfahrer!“. Die sind
es nicht anders gewohnt, und auch die
Rennradfahrer – pardon: „unnormalen“
„auf der Straße einfach überflüssigen“
„Möchte-gern-JanUllrichs“ – werden es
überstehen, von manchen Kommentator
Innen nicht gemocht zu werden.
Ingo Müller-Kurz, Siegen
PS. Ich fahre Auto, „normales“ Fahrrad
und Rennrad in der Seniorenklasse.
79
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
3
Dateigröße
663 KB
Tags
1/--Seiten
melden