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Fachakademie für Sozialpädagogik des
Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe Gunzenhausen
Lindleinswasenstr. 30
91710 Gunzenhausen
Tel.: 0 98 31 / 61935-0 (Sekretariat) -51 (Ltg.) -53 (Praxisbüro) -59 Fax
Informationen zum studienbegleitenden Praktikum
„Situationsansatz Gunzenhausen“ (PSA)
1. Termine Praktikum “Situationsansatz“ 2014/2015
2
2. Informationen im Blick auf das PSA
3
3. Schaubild „Situationsansatz Gunzenhausen“
7
4. Bewertungsübersicht
8
5. Allgemeine Informationen zum Praxisbesuch
9
6. Checkliste für Studierende im Blick auf den Praxisbesuch
12
7. Anfertigung des Organisationsplans für den Praxisbesuch im PSA
16
8. „Ich habe da eine Frage…“
19
9. Merkblatt Praxisstellen
24
10. Übersicht studienbegleitende Praktika
25
11. Verhalten bei Krankschreibung
26
12. Aktiv werden – aktiv sein
27
Notwendige Formulare finden Sie unter:
www.hensoltshoehe.de/fachakademie/formulare
Beurteilung durch Praxisstelle
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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Fachakademie für Sozialpädagogik des
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1. Ziele Praktikum Situationsansatz 2014 / 2015
- Die Studierende kennt die grundlegende Theorie / Struktur des
pädagogischen Konzeptes „Situationsansatz Gunzenhausen“
- Die Studierende erlebt das Konzept „Situationsansatz Gunzenhausen“ als
ein Konzept, bei dem die Mitbestimmung der Klienten ein wesentliches
Leitprinzip ist; sie kann eine Konferenz durchführen
- Die Studierende deutet das Konzept „Situationsansatz Gunzenhausen“ als
ein lebensweltorientiertes / alltagsorientiertes Konzept in der sozialpädagogischen Arbeit
- Die Studierende kann in der Ausbildung vermittelte Theorieinhalte bei der
pädagogischen Arbeit anwenden
- Die Studierende kann im Dialog mit dem Team mögliche generative Themen
der jeweiligen Klienten bestimmen
- Die Studierende kann in einer sozialpädagogischen Einrichtung als System
unter Berücksichtigung der jeweiligen Erfordernisse eine effektive
pädagogische Arbeit realisieren
- Die Studierende nutzt die gewonnenen Erfahrungen im Blick auf Teamarbeit
für ihre weitere pädagogische Tätigkeit
2. Termine Praktikum Situationsansatz 2014 / 2015
Abgabe der Anmeldung für Anleitertreffen…………………………….……
12.12.2014
Anleitertreffen…………………………………………………….…..............
15.01.2015
Beginn des Praktikums…………………………………………….………….
02.02.2015
Termin Praxisbesuch nach individueller Absprache möglich…………
ab 05.02.2015
Ende des Praktikums ………………………………..…………….………........13.02.2015
Abgabe Leistungsnachweis ……………………………………………….…. Frau Gerhard
Abgabe Beurteilung Praxisstelle und SPP-Nachweisheft…………………. 25.02.2015
Rückgabe Bewertung Leistungsnachweis ……….…………………………. Frau Gerhard
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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2. Informationen im Blick auf das PSA
Sehr geehrte Anleiterinnen und Anleiter,
wir danken Ihnen für Ihre freundliche Bereitschaft, unseren Studierenden ein
zweiwöchiges Praktikum zu ermöglichen.
Unsere Studierenden haben die Aufgabe, Sie über die Inhalte des Projektes zu
informieren. Eine Hilfe dabei sollen diese Unterlagen darstellen. Sollten Sie darüber
hinausgehende Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Es besteht
zudem eine Informationsmöglichkeit im Rahmen eines Treffens für Anleiterinnen
und Anleiter am Donnerstag, 15.01.2015 von 16.00 – 17.30 Uhr in unserer
Fachakademie.
Nachfolgend erhalten Sie entsprechende Hinweise zum Projekt „Situationsansatz“.
1.
Ziele des Projektes
- Theorie und Praxis einer pädagogischen Arbeit nach dem Situationsansatz kennen
lernen (Prinzip der „Lebensweltorientierung“)
2.
Unmittelbar beteiligte Personen
- Studierende (Gruppe)
- Leitung und Anleitung in der jeweiligen Praxiseinrichtung
- Praxisdozenten
- Kinder, Jugendliche etc.
3.
Praxisort
- eine sozialpädagogische Einrichtung wie z. B. Kindergarten, Jugendzentrum, Hort
und Wohnheim für Menschen mit Behinderung
- nach Wahl der Studierenden in Absprache mit den Praxisdozenten
- Einrichtung muss bereit und in der Lage dazu sein, dass dort mehrere Studierende
ein zweiwöchiges Praktikum zum „Situationsansatz Gunzenhausen“ absolvieren
4.
Durchführung
4.1 Aktivitäten im Vorfeld des Praktikums
- Mehrere Studierende schließen sich zu einer Gruppe zusammen. Es ist nicht
möglich, dass einzelne Studierende das Projekt absolvieren
- Anschließend entscheiden sich die Gruppen für eine bestimmte Einrichtung, die
dann von ihnen selbst kontaktiert wird
- Im Unterricht werden die Studierenden weiter im Blick auf die Theorie und Praxis
des Situationsansatzes qualifiziert
(siehe
Schaubild
„Situationsansatz
Gunzenhausen“
und
„Mögliche
Ausgangspunkte pädagogischer Arbeit“; Umgang mit Unsicherheiten;
Kinderkonferenz; Visualisierung; Vorstellung in der Einrichtung, Eltern informieren;
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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Gestaltung der Anfangsphase in der Einrichtung; Presseartikel verfassen; Rhetorik:
Fertigkeiten des Sprechens und des Zuhörens etc.)
4.2 Weiterer Verlauf
- sich nach Zusage der Einrichtung bei den Kollegen, Kindern und Eltern vorstellen
(vgl. Methoden der Visualisierung)
- Überprüfen, wie und wann auch im weiteren Verlauf des Projektes Methoden der
Visualisierung sinnvoll eingesetzt werden können
- die Menschen kennen lernen, mit denen in der Einrichtung gearbeitet wird;
versuchen, im Verlauf des Kennenlernens mehr über deren mögliche
Gedanken,
Gefühle und
Bedürfnisse zu erfahren
sowie eine Auswahl von
Stärken / Kompetenzen / Fähigkeiten und
Schwächen
- Austausch in der Gruppe über die bisher gewonnenen Erlebnisse (die für diese
notwendigen Gespräche benötigte Zeit wird bei der Stundenberechnung
berücksichtigt – vgl. Punkt 6)
- Austausch und Entscheidung, mit welchen Menschen welche Aktivitäten
durchgeführt werden könnten (vorrangig Aktivitäten in Kleingruppen – Anzahl der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergibt sich im jeweiligen Handlungsfeld)
- weiterer Austausch mit jenen Menschen, mit denen Sie weiter arbeiten möchten
und mit der Anleitung
- Überlegungen:
Welche Kompetenzen sollen unterstützt werden?
Welche Aktivitäten könnten demzufolge angeboten werden? (vgl. Schaubild
„Situationsansatz Gunzenhausen“)
Wie kann ich das Thema positiv formulieren?
-
Berücksichtigung der Arbeitsblätter „Allgemeine
Praxisbesuch“ und „Qualitätssicherung „Checkliste“
-
Aktivitäten unter angemessener
durchführen und reflektieren
-
Überlegung: Wie kann ein angemessener Abschied gestaltet werden?
PSA Informationen zum Praktikum
Einbeziehung
Stand 01.10.2014
Informationen
des
Klientels
zum
planen,
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5. Praxisbesuch
Im Verlauf des Projektes werden die Studierenden von einem der genannten
Praxisdozenten besucht.
Ablauf des Praxisbesuchs:
Ankunft des Dozenten und Begrüßung durch die Gruppe
Kurze Vorstellung der Einrichtung
Beginn der Aktivität in Verantwortung aller Studierenden (max. 45 Minuten)
Reflexion der Aktivität (max. 45 Minuten)
Austausch mit der Anleitung (etwa 15 Minuten)
Bei der Durchführung und dem Reflexionsgespräch ist die Anleitung anwesend. Das
Reflexionsgespräch findet mit der gesamten Gruppe statt. Innerhalb der Aktivität
(z.B. Konferenz) und der Reflexion/Evaluation werden die Einzelleistungen
berücksichtigt – es werden entsprechend Einzelnoten gegeben.
Die Bewertung ergibt sich aus dem Gesamteindruck des Besuchs im Blick auf die
● Aktivität, das anschließende
● Gespräch (Theorie- und Praxisverknüpfung) und das
● Besuchsarrangement
(Vorbereitung
des
Praxisbesuchs;
Qualität
der
Anfahrtsskizze, Umgangsformen der Studierenden etc.) insgesamt, für das die
Studierenden alleine verantwortlich sind.
6. Praktikumszeitrahmen und zu erbringende Stunden
Gesamtzahl der abzuleistenden Stunden: 80 Stunden
Projektzeitraum: 2 Wochen
Mit berücksichtigt wird also auch die Zeit, die die Studierenden für Vorbereitung und
Reflexion des Projektes außerhalb der Einrichtung verbringen!
7. Anleitung
- erhält Informationsunterlagen (beiliegend)
- wird zu einem Anleitungstreffen in die Schule eingeladen
- Praxisdozent ist auch Ansprechpartner für die Anleitung
- erhält Formblatt für die Gesamtbewertung
- erhält für jede Studierende einen Bewertungsbogen (Einzelleistung)
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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8. Bewertung
- Note der Praxis = Leitung und Anleitung der Praktikumseinrichtung
- Note für Praxisbesuch = Praxisdozent
9.
Anfahrtsbeschreibung für das Treffen mit Anleiterinnen und Anleitern
Sie fahren vorbei am Haus „Silo“ (dem früheren Gebäude der Fachakademie) auf der
Nürnberger Straße Richtung Firma Loos. Sie biegen dann rechts ab in die CarloLoos-Straße und fahren diese bis zur Lindleinswasenstraße durch. Dann biegen Sie
links ab. Sie befinden sich dann bereits in der Lindleinswasenstraße. Die
Fachakademie befindet sich an der rechten Seite.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt.
Der Weg zum Raum, in dem das Treffen stattfindet und der Raum selbst ist
ausgeschildert.
Abzuleistende Stundenzahl beim Praktikum: 80 Stunden
► Anzurechnende Stunden:
- Vorbereitungen im Vorfeld des Praktikums
Die Studierenden fertigen einen Zeitnachweis an, den die Anleitung am Ende des
Praktikums unterschreibt.
Bei Fragen und Anliegen
bitte rechtzeitig an die Fachakademie richten
Die für die Praktikantin jeweils zuständigen Praxisdozenten sind telefonisch oder per EMail (Vorname.Nachname@hensoltshoehe.de) erreichbar.
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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3. Schaubild „Situationsansatz Gunzenhausen“ (© Siegfried Stoll)
1. Wahrnehmung
1
Anlass / Anlässe
2. Interpretation
3. Päd. Schlussfolgerung
4. Evaluation
Situation(en)
Thema / Aktivitäten
Dokumentation
Hypothesen
formulieren
Alles, was ich - mit
meinen Sinnen – insbesondere bei meinem
Klientel wahrnehmen
kann (sehen, hören,
riechen etc.)
2
Mögliche Fragmente einer Lage
(Situation) eines Menschen bzw.
des Klienten und Klientels
(benennen)
4
Thema formulieren
- muss für das Klientel verständlich sein
- Tipp: Positive Themen wählen
Leitfragen – zur Analyse:
Was steckt dahinter?
- Was fühlt es möglicherweise?
(Gefühle)
Ziele formulieren
Wo möchte ich die Menschen unterstützen?
(vgl. Unterrichtsunterlagen „Zielformulierungen“)
- Was denkt es möglicherweise?
(Gedanken)
Aktivitäten planen, durchführen und evaluieren
3
- Was wünscht es sich
möglicherweise? (Bedürfnisse)
↓
Generative Themen /
Entwicklungsaufgaben
↓
5
Auswahl von
1. Strukturqualität
2. Prozessqualität
3. Ergebnisqualität (siehe „4. Evaluation“)
Tipp: Checkliste; Ordner „Leitfaden für Aktivitäten“
Schlüssel – Situationen
mit Beteiligung des Klientels und ggf. Dritter (Partizipation)
Spiritualität / Ethik
1
Der Weg ist jederzeit umkehrbar!
Es muss grundsätzlich beachtet werden, dass sich das Individuum in Interaktion mit seinem sozialen Umfeld befindet
das Klientel
4
z. B. Fotos, Aussagen etc.
5
Hinweis für die Studierenden der Oberstufe im Blick auf das Projekt: Wahrnehmung eher ausrichten auf „positive“ Schlüssel-Situationen
2
3
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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1. Dokumentieren
Im Rückgriff auf die
einzelnen Aspekte:
A) Anlässe
B) SchlüsselSituationen
C) Thema / Aktivitäten
2. Reflektieren u. a.
im Rückgriff auf die
Dokumentation
3. Ausblick:
Wünsche, Interessen
Wahrnehmen von
Anlässen usw.
(siehe wieder Pkt. 1)
und ggf. weitere Arbeit
nach dem Sit.-ansatz
Gunzenhausen
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4. Bewertungsübersicht
- Praxisbesuch
FAKS
(fünffach)
- Beurteilung Praxisstelle
Praxisstelle
(fünffach)
- Praktischer Leistungsnachweis (Hausarbeit)
PMG; Einzelleistung
Achtung:
LN ist
gewichtiger
als Klausur
in PMG
- Leistungsnachweis „Zeitungsartikel“
Deutsch
(zweifach)
(Achtung: Zeitungsartikel = Einzelleistung!)
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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5. Allgemeine Informationen zum Praxisbesuch
Liebe Studierende,
mit dieser Liste erhalten Sie grundlegende Informationen, die Ihnen eine Orientierung
bieten sollen. Es ist sinnvoll, vor Beginn des Praxisbesuchs diese Liste noch einmal
durch zu gehen. Beachten Sie bitte folgende Punkte:
Grundsätzlich: Die Praktikantin ist für den Besuch verantwortlich
Sie als Praktikantin sind für den reibungslosen Ablauf des Besuchs allein
verantwortlich. Praxisbesuch - gemeint ist damit der gesamte Zeitraum von der
Ankunft des Dozenten, der Durchführung der Aktivität bis hin zur Verabschiedung
des Lehrenden.
Anfahrtshinweise: Bitte präzise darstellen!
Es ist Aufgabe von Ihnen, dem Praxisdozenten mindestens drei Tage vor dem
Besuchstermin eine brauchbare Anfahrtsskizze zur Verfügung zu stellen. Auf
jeden Fall muss verzeichnet sein:
- Datum und Uhrzeit der Aktivität
die genaue Adresse der Einrichtung (Name der Einrichtung, Straßenname und
Hausnummer),
- deren Telefonnummer und
- Ihre private Adresse und Telefonnummer (sofern vorhanden auch
Handynummer)
- die Anfahrtszeit (dient zur Orientierung des Praxisdozenten)
- Parkmöglichkeiten
Die Anfahrtsinformationen müssen sehr gut nachvollziehbar sein. Bedenken Sie
bitte, dass durch unklare Informationen eine Verspätung möglich werden kann.
Notieren Sie bitte besondere Punkte zur Orientierung (z. B. Namen eines Ladens,
Hinweisschilder, Ampelkreuzung etc.). Sie können gerne Fahrhinweise aus dem
Internet verwenden bzw. Kopien von Stadtplänen anfertigen.
Zeitrahmen
Der Besuch dauert in der Regel zwei bis zweieinhalb Stunden.
- Begrüßung, Informationen zur Einrichtungen – ca. 10 Minuten
- Aktivität - ca. 45 Minuten (Abhängig von Klientel und Inhalt)
- Reflexionsgespräch – ca. 45 Minuten
Vorbereitungen im Vorfeld
-
mögliche Besuchstermine und in Frage kommende Aktivitäten mit dem Team
absprechen
Wegbeschreibung dem zuständigen Praxisdozenten rechtzeitig zu kommen
lassen
Kollegen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit denen Sie arbeiten,
informieren
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 23.10.2014
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Ankunft / Begrüßung
-
Freundliche Begrüßung mit Hinweis, wo Jacke, Tasche etc. abgelegt werden
können
Vorstellung der Leitung, Anleitung, ggf. anderer Kollegen und der Menschen,
mit denen Sie arbeiten
Abgabe der Ausarbeitung an den Praxisdozenten (am Tag des Praxisbesuchs
vor der Aktivität)
Aktivität
-
-
-
Bei vorgesehener Überschreitung der Zeit für die Aktivität (max. 45 Minuten)
bitte zwei Tage vorher mit dem Praxisdozenten Rücksprache halten
Bei Aktivitäten in der Natur oder in der Turnhalle bitte zwei Tage vorher den
Praxisdozenten informieren; in Verbindung damit Hinweise auf eine
entsprechend notwendige Kleidung geben
Die Aktivität sollte nicht durch störende Geräusche beeinträchtigt werden
(Telefon, Türglocke, laute Aktivitäten in der Nachbargruppe etc.)
Zu Beginn der Aktivität freundliche Begrüßung der Menschen, mit denen Sie
arbeiten; in Verbindung damit kurze Vorstellung des Dozenten (möglichst auch
am Vortag die Menschen, mit denen Sie arbeiten, darüber informieren)
Stuhl für Praxisdozent bitte in Erwachsenengröße
Räume, in denen wir uns während des Praxisbesuches aufhalten, sollen
angenehm temperiert sein (warm, gut gelüftet)
Es darf nur nach Absprache eine Aktivität angeboten werden, die im Rahmen
der Facharbeit vorgestellt und erörtert wird
Darauf achten, dass alle notwendigen Materialien vorhanden sind
Alle notwendigen Absprachen mit Kollegen treffen
Beachten Sie bitte das Infoblatt „Qualitätssicherung: Checkliste für
Studierende im Blick auf die Aktivität beim Praxisbesuch“
Achtung: Sollten sich im Rahmen der Vorbereitung der Aktivität Unklarheiten
ergeben: Rücksprache mit Ihrem Praxisdozenten halten!
Reflexionsgespräch
-
Bitte Anleitung und Praxisdozenten ausreden lassen; allgemein übliche
Höflichkeitsformen beachten
Studierende soll Thema der Aktivität und ihre Vorgehensweise erklären und
legitimieren
Beim Reflexionsgespräch ist die Studierende, die Anleitung und der
Praxisdozent anwesend
Ruhigen Raum für das Abschlussgespräch suchen; es sollte möglichst keine
Störungen geben wie z. B., durch Kollegen, die immer wieder den Raum
betreten etc.
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 23.10.2014
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-
Beim Reflexionsgespräch wird die Aktivität reflektiert: Wir tauschen uns über
den Verlauf der Aktivität aus. In diesem Rahmen wird auch auf theoretisches
Wissen zurückgegriffen, das Ihnen in der Fachakademie vermittelt wurde.
Bewertung: Grundlage ist die Bayerische Schulordnung
Die Bewertung des Praxisbesuchs und der schriftlichen Ausarbeitung erfolgt im
Rückgriff auf § 20 „Bewertung von Leistungen“ der Schulordnung (Bayern) 2010 für
die Fachakademie für Sozialpädagogik „Fünfter Teil:
Leistungsnachweise…“
(Auszug liegt Ihnen vor).
Bei der Bewertung werden neben den o. g. Punkten auch die Umgangsformen der
Studierenden berücksichtigt.
Die Bewertung des Praxisbesuchs erfolgt durch den Praxisdozenten. Die
Anleitung hat dabei eine beratende Funktion.
Bewertungsschlüssel:
PSA Informationen zum Praktikum
Aktivität: 75 %
Reflexionsgespräch: 25 %
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6. Qualitätssicherung:
Checkliste für Studierende im Blick auf die Durchführung
von Aktivitäten
Diese Checkliste wurde von Studierenden der Oberstufe 2003 / 2004 in
Zusammenarbeit mit Lehrern der Fachakademie erstellt.
Sie soll den Studierenden Orientierung und damit Sicherheit im Blick auf den
Praxisbesuch geben. Zum anderen dokumentiert sie Kriterien zur Notenfindung.
Darüber hinaus stellt sie eine wertvolle Sammlung für die pädagogische Arbeit über
den Praxisbesuch hinaus dar.
1. Grundsätzliche Überlegungen im Rahmen der Vorbereitungen
 Anzahl, Alter und Entwicklungsstand der Kinder beachten
 (Lebens-) Situation der Kinder beachten
 Raumgestaltung evtl. überprüfen
 richtige Temperatur des Raumes (lüften, heizen)
 Lichteinfall überprüfen
 Lampen so aufbauen, dass die Kinder nicht geblendet werden
 Lampen so aufbauen, dass keine gruselige Schatten entstehen
 Verlauf einer Aktivität planen evtl. ausprobieren
 zeitlichen Rahmen bedenken
 Information über das Thema einholen (um auf Fragen der Kinder eingehen
zu können)
 Ziele klar benennen (vgl. Schriftlicher Organisationsplan)
 Absprache mit Dozenten, Kollegen, Vorgesetzten, Eltern, evtl. Firmen
 Informationen über öffentliche Verkehrsmittel und Transportmittel zum
Ausflugsziel
 Aufsichtspflicht klären evtl. mit Eltern / Erziehungsberechtigten
 ggf. mit den Eltern / Erziehungsberechtigten Rücksprache halten (z.B.
Allergien, Krankheiten, etc.)
 Erste-Hilfe-Kasten und Handy für Notfälle mitnehmen
 Grundsätzlich medizinische Besonderheiten im Blick auf die Teilnehmer
kennen; über evtl. Medikationen informiert sein
 mögliche Gefahrenquellen berücksichtigen (z.B. Straßenüberquerung,
Messer, Schere, Heißklebepistole, etc…)
 Kinder über Gefahrenquellen informieren (Regeln besprechen und mit Hilfe
von Bildern, Zeichnung, etc… visualisieren und dadurch sichern)
 auf Einhalten der Regeln achten
 notwendige Materialien organisieren
 Materialien für die Aktivität bereitlegen
 je nach Aktivität auf die richtige Kleidung achten (Malkittel, -schürze)
 Anschauungsmuster vorbereiten
 Malunterlagen, Schneideunterlagen, etc.
 bei Staubentwicklung Staubsauger und nicht Besen bereitstellen
 bei Kerzen/Feuer Behälter mit Wasser bereithalten
 mögliche Störquellen minimieren
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 ggf. Alternativen überlegen, wenn die Kinder etwas nicht so gut bewältigen
können
 Aufsichtspflicht:
o angemessene Anzahl an Aufsichtspflichtpersonen organisieren
o Aufsichtspflicht wird nicht verletzt, wenn diese Reihenfolge beachtet
wird:
1. Informieren (z.B. Regeln)
2. Kontrollieren (deren Einhaltung)
3. Sanktionieren (beim Nichtbefolgen)
4. ggf. Abbrechen (der Aktivität)
Sprache:
 Gefühle mit einfließen lassen
 deutliche Aussprache
 mit der Stimme variieren
o laut-leise
o schnell-langsam
o heben - senken
 Fragen verständlich stellen
 Fremdwörter erklären
 Kindgemäße Erklärungen abgeben
 Den Kindern je nach Aktivität Raum zum Erzählen geben
 Angemessene Pausen
2. Grundsätzliche Überlegungen zur Einführung einer Aktivität
 Kinder motivieren
o Neugier wecken
o Gegenstände abdecken
o Bilder bei einer Bilderbucheinführung abdecken
o Rätsel oder Handpuppe einsetzen
o Loben
o Lachen, aber auch Ernsthaftigkeit leben
o Spannungsbogen aufbauen (roter Faden)
o Miteinbringen von Gegenständen (z.B. Anschauungsmaterial,
Kuscheltiere, Glitzerfolie > hat Aufforderungscharakter)
o Kinder von Anfang an einbeziehen
 Kinder, Praxisdozent und Anleitung begrüßen
 Dauer der Einführung im Blick haben
 Einführung soll auf das Thema bezogen sein
 abwechslungsreich und anspruchsvoll
 den Kindern Raum geben, um ihr Wissen einbringen zu können
 Inhalte und Kernaussage des Themas nicht vorausgreifen (im Blick auf den
Spannungsbogen)
 Wenn das Kind sagt, „Kenn ich schon“, die Kinder dazu ermutigen, weiter
zuzuhören oder die Geschichte gemeinsam zu erzählen
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3. Grundsätzliche Überlegungen zum Hauptteil einer Aktivität
 Motivierend sein: Verstärkung
o Einzellob (Namen des Kindes nennen)
o Gruppenlob
o Wichtig: nicht übertreiben, Häufigkeit, Ehrlichkeit, Echtheit; benennen
was das Kind gut gemacht hat
 Keine Über- oder Unterforderung der Kinder
 Beachtung der Lernprinzipien / methodischen Prinzipien:
o Nähe - Distanz
o Aktivität
o Übung
o Anschaulichkeit
o Lebensnähe
o Kindgemäßheit
o Variabilität (Methodenvielfalt)
o Überschaubare Teilschritte
o Prinzip der Individualisierung
o Transfer
 Methodischer Dreischritt
o Zeigen
o Beobachten
o Nachmachen
 Ausgewogenheit zwischen Reden und Schweigen; sich zurücknehmen;
Kinder agieren und damit auch reden / erzählen lassen
 Kinder sollen zum Mitdenken und zu verbalen Äußerungen aufgefordert werden
 Dauer der Aktivität im Blick haben
 Da ansetzen wo die Gruppe steht
 Rituale einhalten
 Erzieherverhalten, bei ungeplanten Ereignissen:
o Ruhe bewahren
o Klare Anweisungen geben
o Aufsichtspflicht beachten
 Atmosphäre
o Freude und Begeisterung zeigen
o Beschäftigung soll den Kindern Freude bereiten
o Bedürfnisse der Kinder beobachten, Fragen in Erfahrung bringen (z.B.
Kinderkonferenz)
o Sozialkontakte ermöglichen
o ggf. Entspannungsmusik
o Raum entsprechend gestalten
 Angemessene Hilfestellung geben
o ggf. erklären
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o
o
o
o
o
o
Führen
Vormachen
Nicht zu früh eingreifen
Hilfe anbieten
Wenn das Kind um Hilfe bittet
Nach der Hilfestellung Kind ermutigen und sich wieder zurücknehmen;
ggf. noch bei dem Kind bleiben: gibt ihm Sicherheit.
o Fortschritte loben
 Wenn ein Kind oder Erwachsener (z.B. Mensch mit geistiger Behinderung)
auf die Toilette muss, ggf. die Anleitung um Begleitung bitten
4. Grundsätzliche Überlegungen zum Abschluss einer Beschäftigung
 Reflexion z.B. mit Symbolen (Lächelndes Gesicht; trauriges Gesicht etc.)
o Rückschau mit den Teilnehmern auf die gesamte Aktivität und
Ergebnisse mittels Gespräch würdigen
o Gemeinsames Betrachten
 auf die Dauer achten
 Abschluss/Ende ankündigen: gibt Orientierung
 Gemeinsames Aufräumen
o Konkrete Aufteilung unter den Kindern
o Evtl. Plan erstellen (vor allem auf Freizeiten)
 Ausblick auf weitere Aktivitäten und gemeinsame Planung mit den Kindern
 Anschlussbeschäftigungen (z.B. Abschlusskreis und –spiele; Gebet)
 Ausgleich zur Aktivität
o Aktive Beschäftigung - Entspannung
o Ruhige Beschäftigung - aktiver Schluss
 Spannungsbogen abrunden
o Roten Faden haben und beachten
o Kinder bzw. Klientel verantwortungsbewusst an Kollegen übergeben
oder klar machen, was sie nach der Beschäftigung bei wem tun werden.
□
Lob/Bekräftigung:
○ Benennen von positiven Aspekten (Konzentration der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer; Phantasie; Ausführung von Aufgaben, gegenseitige Hilfe etc.)
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7. Anfertigung des Organisationsplanes für den Praxisbesuch
im PSA
Pädagogisches Arbeiten bedeutet, Menschen bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Dabei müssen viele
Aspekte bedacht werden. Dies sollen Sie frühzeitig lernen. Somit erhalten Sie nachfolgend
entsprechende Informationen, die Sie bei der Erstellung eines Organisationsplans für eine
pädagogische Aktivität beachten müssen.
Diese Informationen sind wichtig für den gesamten weiteren Verlauf der Ausbildung und für Ihren
späteren Beruf. Bitte fragen Sie deshalb sofort nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Es ist
unser Ziel, dass alle Studierenden die Inhalte verstehen.
Folgende Aspekte müssen bei der Erstellung eines Organisationsplans beachtetet werden:
0. Formales
Strukturiertes Deckblatt gestalten mit
Titel der Arbeit
Abgabetermin
Name, Anschrift, Telefon und e-mail des/der Praktikanten/in
Kurs
Name, Anschrift und Telefon der Ausbildungsstelle
Korrigierende/r Dozent/in
Name, Anschrift und Telefon der Praxisstelle inkl. Nennung der Leitung und
Anleitung
1. Strukturqualität
1.1. Kurze Beschreibung der Aktivität
z.B.: Drei Kinder sollen anhand einer Klanggeschichte angeleitet werden, aufeinander zu
sehen und zu hören, sowie die Instrumente sachgerecht einzusetzen. Dazu werde ich
den Kindern einleitend kurz ein Bilderbuch zeigen, um sie mit der Geschichte vertraut zu
machen. Im Hauptteil werden die Instrumente erarbeitet und den Sequenzen der
Geschichte zugeteilt. Im Anschluss werden wir die Geschichte zweimal in
unterschiedlichen Besetzungen durchspielen. Im Abschluss wird die Aktivität nochmals
gemeinsam reflektiert und jedes Kind bekommt ein passendes Erinnerungsstück.
1.2. Direkt an der Aktivität Beteiligte
6
benennen der Beteiligten mit sinnvollen Zusatzinformationen, sofern notwendig (Alter ,
Besonderheiten in Bezug auf die Aktivität)
1.3. Weitere in der Vorbereitung einzubeziehende Handlungsebenen
z.B. Erzieherin die die nicht Beteiligten betreut
Info an die Eltern,
Turnhalle bei Sportverein reservieren
1.4. Materialbedarf und Raumbedingungen
z.B. benötigte Instrumente, Sitzanordnung, Dozenten/innenplatz
Die Raumbedingungen sollen in Bezug zur Aktivität reflektiert werden.
2. Prozessqualität
Benennen von maximal vier Zielen unter Angabe der Zeitschiene (kurz-, mittel-, langfristige
Ziele) und der Handlungsebene, z.B. Zielperson/en, Eltern, Team; davon müssen zwei
innerhalb der Aktivität umsetzbar sein.
Weitere sinnvolle Kategorisierungsmöglichkeiten der Ziele:
Basiskompetenzen (Sach-, Selbst-, Sozialkompetenz, lernmethodische Kompetenz)
6
Bitte geben Sie bis zur Grundschulzeit das Alter in Jahren und Monaten an, da in dieser Zeitspanne ein beträchtlicher
Entwicklungsfortschritt innerhalb eines Lebensjahres stattfinden kann.
Korrekte Schreibweise: (3;6 J.)
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Stand 23.10.2014
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3. Ergebnisqualität
3.1 Ergebnisqualität innerhalb der Aktivität
Anlage 1 Entwurfsbeispiel Prozessqualität
3.2 Ergebnisqualität auf den Handlungsebenen
welche Auswirkungen auf welcher Handlungsebene sind denkbar, in Bezug auf die
eigene Person, Zielperson, Eltern, Team, Sozioökologisches Umfeld, Gesellschaft
3.3 Anschlussaktivitäten
wie werden die ereichten Ziele künftig aufgegriffen und angewendet, wie kann Erfolg im Alltag
gesichert und darauf weiter aufgebaut werden,
Beschreibung der wichtigen Lernziele (2 kurzfristige Ziele operationalisiert – SMART)
Lernziel 1-4 (LZ 1-4):
Handlungsebene:
Zeitebene:
Lernziel
Begründung:
Zeit
Phase
Wie lange?
Sozialform
Inhalt
Methode
Begründungen mit
Zielangabe (LZ); TheoriePraxis-Verknüpfung
Wie viele?
Was?
Wie?
Warum?
Inhalt
Methode
Begründung mit
Zielangabe (LZ); TheoriePraxis-Verknüpfung
Einleitung
Zielangabe
Hauptteil
Schluss
3. Ergebnisqualität
3.1 Ergebnisqualität innerhalb der Aktivität
Zeit
Phase
Sozialform
Reflexion mit dem
Klientel
Bewertung mit
dem Klientel
Abrundung,
Ausblick und
Verabschiedung
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 23.10.2014
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Folgende Basiskompetenzen können für die Zielformulierung relevant sein:
7
Selbstkompetenz , das bedeutet:
Individuumsbezogene Kompetenzen und das Wissen und Können im Blick auf einen guten
verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst.
Sozialkompetenz, das bedeutet:
Wissen und Können im Blick auf einen guten verantwortungsvollen Umgang mit anderen Menschen.
Sachkompetenz, das bedeutet:
Wissen und Können im Blick auf ein (Sach)-Thema und einen guten verantwortungsvollen Umgang
mit Sachen / Gegenständen.
Lernmethodische Kompetenz, das bedeutet:
Wissen über Wege, wie ich mir neues Wissen aneignen kann sowie entsprechendes Können und in
Verbindung damit die Reflexion (Nachbesprechung) darüber.
Kriterien zur Erstellung des schriftlichen Organisationsplans (wird nicht benotet)
Formales






formal korrektes Deckblatt
Übersichtliche Gliederung8, logischer und widerspruchsfreier Aufbau
Sprachliche Gestaltung (z. B. Wörtliche Rede, kurze prägnante Aussagen,…)
Verwendung von Fachvokabular (Fachbegriffe)
Übersichtlicher typografischer Aufbau bei der Erstellung mit dem PC
Rechtschreibung und Zeichensetzung (vgl. Schulordnung § 20)
Inhaltliche Qualität
 lückenlose Darstellung der einzelnen Aufgabenbereiche
 Plausibilität (Nachvollziehbarkeit) und Angemessenheit der Ausführungen in
Qualität (Güte) und Quantität (Menge)
 Differenzierte und detaillierte Darstellung der Arbeitsphasen in der Planungsskizze,
insbesondere die Beachtung von Teilschritten, Begründungen und Beschreibungen;
 Transfer des Fachwissens auf die Vorgehensweisen, z. B. Einarbeiten von
Lernprinzipien, Methodischem Dreischritt, Basiskompetenzen, dabei
Ausgewogenheit und Angemessenheit beachten
 Nachvollziehbarkeit der Ziele und → Operationalisierung (= beobachtbar machen)
 Angemessenheit der Aktivität im Blick auf Möglichkeiten, Bedürfnisse und
Interessen der Zielgruppe
 Bezug zu Zielen muss im Organisationsplans erkennbar sein, Ebenen beachten
Achtung:
● Seitenzahlbegrenzung beim Verfassen mit dem PC – maximal 8 Seiten!
● Der Organisationsplan muss in Papierform dem Praxisdozenten vorliegen und auf USBStick oder CD abgespeichert im Notfall verfügbar sein.
7
8
Selbstkompetenz wird auch als Personale Kompetenz benannt
Bemerkung: Kein Inhaltsverzeichnis notwendig
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8. „Ich habe da eine Frage...“
Frage:
Müssen wir in der Einrichtung das Projekt visualisieren?
Antwort:
Ja. – in Absprache mit der Anleitung / Leitung. Sollte dies jedoch nicht möglich sein,
so wird erwartet, dass Sie eine Visualisierung für den Praxisbesuch erstellen und bei
dem Reflexionsgespräch vorlegen.
Frage:
Wenn ich Fragen habe – an wende ich mich?
Antwort:
An den zuständigen Praxisdozenten und, je nach Frage, auch an die Anleitung.
Zudem haben Sie Unterlagen, die den Verlauf des Projektes beschreiben und die
Inhalte (vgl. Schaubild; Aufsatz von Herrn Ruppert und Herrn Stoll in der
Fachzeitschrift klein&groß; Buch von Herrn Stoll zum Situationsansatz – steht in der
Bibliothek: Stoll, Siegfried: Der Situationsansatz im Kindergarten. Möglichkeiten
seiner Verwirklichung – blauer Buchrücken). Dort ist auch beschrieben, wie man eine
Konferenz durchführen kann (vgl. auch Unterricht Frau Lorz).
Frage:
Müssen wir bei jedem Anlass, den wir wahrnehmen, überlegen, welche mögliche
Situation dahinter stecken könnte und uns überlegen, welche Aktivität wir in
Verbindung damit und den Entwicklungsaufgaben anbiete?
Antwort:
Nein. Geht auch gar nicht. Sie müssen „Schlüssel-Situationen“ herausfiltern. Denen
gehen Sie dann nach – auch im Rahmen der Konferenz mit den Kindern etc.
Frage:
Wenn ich während des Praktikums keine Orientierung mehr habe, wenn ich also
blockiert bin und keinen Durchblick mehr. Was kann ich dann tun?
Antwort:
Erstens mit den anderen Studierenden sprechen, zweitens mit der Anleitung und
drittens, wenn noch erforderlich, mit dem Praxisdozenten.
Frage:
Ist es normal, dass ich noch unsicher bin angesichts der vielen Anlässe, die ich
wahrnehme und der Frage, welche Anlässe bzw. welche Situationen relevant sind
und der Auswahl der Schlüssel-Situation(en)?
Antwort:
Ja.
Frage:
Was kann ich in diesem Fall tun?
PSA Informationen zum Praktikum
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Antwort:
Sich mit den anderen Studierenden und der Anleitung austauschen, welche
Schlüssel-Situationen aus Ihrer Sicht wichtig sind und welchen Sie warum
nachgehen wollen. Wenn Sie Ihre Entscheidung begründen, merken Sie im
Normalfalle selbst, ob es Schlüssel-Situationen sind, denen nachgegangen werden
sollte. Bestehen dann immer noch Unsicherheiten: Mit dem zuständigen
Praxisdozenten Kontakt aufnehmen.
Frage:
Bewerten Sie nach „richtig“ oder „falsch“ bei der Interpretation der Wahrnehmung
und der Beschreibung der Situation, der Schlüssel-Situation sowie im Blick auf das
Thema und die Aktivitäten?
Antwort:
Die Frage nach „richtig“ und „falsch“ stellt sich hier nicht in erster Linie sondern die
Frage nach der Plausibilität. Also: Der Dozent überprüft und bewertet, inwieweit Ihre
Beschreibungen und Begründungen im Blick auf Ihr Tun und Denken nachvollziehbar
sind, plausibel sind. Es ist ein Charakteristikum des Situationsansatzes, dass
verschiedene Deutungen denkbar sind. Das bezieht sich auf die Frage nach der
Situation, der Schlüssel-Situation und ganz besonders im Blick auf das Thema.
Entscheidend ist der jeweilige konkrete Kontext „vor Ort“. So kann es sein, dass eine
Schlüssel-Situation durchaus verschiedene Facetten beinhaltet. Sie sind dann
diejenige bzw. diejenigen, die entscheiden, „in welche Richtung das Schiff
schwimmen soll“ – und das in Absprache mit Ihrer Anleitung. Das bezieht sich
insbesondere auf die Zielsetzung. In angemessener Weise werden dabei die Kinder
mit einbezogen. Es gibt aber auch Entscheidungen, die Sie alleine bzw. in Ihrem
Team klären – ohne die Beteiligung der Kinder.
Wichtig ist, dass Sie mögliche Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse der Kinder
einfühlsam benennen können und damit auch auf mögliche Themen aufmerksam
werden, die hinter den „vordergründigen Themen“ stecken. Einen weiteren Kompass
stellen die Entwicklungsaufgaben nach Havighurst dar (vgl. Unterricht Herr Stoll).
Frage:
Können Sie das an einem Beispiel erklären?
Antwort:
Ein Kind kommt mit dem Bilderbuch „Pippi Langstrumpf“ in den Kindergarten. Es
fragt die Erzieherin: „Kannst Du mit mir das Bilderbuch anschauen?“ Im Sinne des
Situationsansatzes Gunzenhausen würde jetzt nicht das Thema automatisch „Pippi
Langstrumpf“ heißen. So kann es sein, dass das Kind begeistert ist von der Kraft,
dem Mut und der Abenteuerlust von Pippi. Es kann auch begeistert sein von den
lustigen Geschichten, den Verkleidungen und dem Pferd von Pippi. Es kann auch
fasziniert sein von den Seeräubern und der Seeräuberinsel. Erst nach einer solchen
Überprüfung (auch im Rückgriff auf die Entwicklungsaufgaben) kann ich
entsprechend kindgemäße Aktivitäten anbieten, die auch mit hoher
Wahrscheinlichkeit in Verbindung steht mit den möglichen Bedürfnissen, Gefühlen
und Gedanken der Kinder.
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Frage:
Was muss ich tun, wenn sich herausstellt, wir haben uns geirrt. Wir haben ein Thema
definiert, das die Kinder, mit denen ich arbeite, doch nicht so betrifft?
Antwort:
Rücksprache mit der Anleitung und dem Praxisdozenten.
Frage:
An wen wende ich mich wegen des Praxisbesuchstermins?
Antwort:
An den jeweiligen Praxisdozenten und die Praxisanleitung.
Frage:
Was ist, wenn ich während des Projekts krank werde?
Antwort:
Lesen Sie dazu bitte das beiliegende Merkblatt „Verhalten im Krankheitsfall““
Frage:
Ab wann soll ich mit der Suche nach einer Praxisstelle beginnen?
Antwort:
Sofort nach der Einführung in die Modalitäten des Projekts.
Frage:
Was ist, wenn ich trotz engagiertem Suchen keine Praxisstelle finde?
Antwort:
Das ist unwahrscheinlich. Sollten Sie bis spätestens in der zweiten Novemberwoche
keine Praxisstelle gefunden haben, wenden Sie sich bitte an Frau Lorz oder Frau
Großke.
Frage:
Reicht es, wenn ich im Oktober eine Einrichtung gefunden habe und mich erst wieder
kurz vor Beginn des Praktikums mit der Einrichtung Kontakt aufnehme?
Antwort:
Nein. Es wird von Ihnen erwartet, dass sich alle Studierenden der Projektgruppe
zeitnah nach Einführung des Projekts im Unterricht in der Einrichtung persönlich
vorstellen. Zudem wird erwartet, dass Sie mit der Einrichtung bis zum
Praktikumsbeginn regelmäßig persönlichen Kontakt halten. Inhalt und Rahmen des
Kontaktes soll die Praxisstelle mit Ihnen vereinbaren. Die dafür benötigte Zeit
können Sie mit der abzuleistenden Stundenzahl (80 h) verrechnen.
Frage:
Wer informiert meine Anleitung über das Projekt?
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Antwort:
Sie. Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit der Praxisstelle ist es auch Ihre Aufgabe,
die Einrichtung über die Inhalte des Projekts zu informieren. Weisen Sie bitte in
diesem Zusammenhang auch auf das Anleitertreffen hin.
Frage:
Gibt es für die Information der Anleiter Unterlagen?
Antwort:
Ja. Sie kopieren diese Broschüre und reichen sie weiter.
Frage:
Müssen wir eine Konferenz durchführen?
Antwort:
Ja. Die Konferenz soll in der Regel beim Praxisbesuch stattfinden. Sollte es
diesbezüglich Fragen / Schwierigkeiten geben: Bitte unbedingt mit der
Praxisdozentin / dem Praxisdozenten Kontakt aufnehmen und mit ihr / ihm die
Situation besprechen.
Frage:
Muss es immer eine Konferenz sein, die beim Praxisbesuch angeboten wird?
Antwort:
Nein, wenn Sie bereits eine Konferenz durchgeführt haben und eine auf die
Ergebnisse der Konferenz bezogene Aktivität zu diesem Zeitpunkt schon anbieten
können.
Frage:
Ist Beteiligung (Partizipation) der Kinder / Jugendlichen etc., mit denen wir arbeiten, wichtig?
Antwort:
Ja. Sie wird ausdrücklich erwartet. Und zwar durchgehend beim Projekt in
allen Handlungsfeldern im Rahmen der
Vorbereitung, Durchführung und Evaluation!
Entsprechende Hinweise erhalten Sie im Unterricht.
Vergegenwärtigen Sie sich bitte auch entsprechende Hinweise im Bayerischen Bildungsund Erziehungsplan (BEP) und damit auch die Hinweise in der Handreichung zum
Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur
Einschulung mit dem Haupttitel „Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den
ersten drei Lebensjahren“.
Der Hinweis auf die Handreichung betrifft insbesondere jene Studierende, die mit
Kleinkindern arbeiten. Beachten Sie hier besonders die Hinweise auf den Seiten 34 und
122.
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9. Merkblatt Praxisstellen
1. Praktikantenvertrag:
„Die Fachakademie genehmigt die Praxisstelle“ (Anlage 3, FakOSozPäd), d. h., dass der Vertrag
nur anerkannt werden kann, wenn dieser mindestens drei Unterschriften enthält (1. Unterschrift
des Praktikanten bzw. des gesetzlichen Vertreters, 2. Unterschrift des Trägers, 3. Unterschrift der
Schulleitung der Fachakademie). Halten Sie deshalb Rücksprache mit der Schulleitung bevor
Sie einen Vertrag unterzeichnen. Dies erspart Ihnen und der Praktikumsstelle Ärger! Für die
Suche der Praktikumsstelle ist ausschließlich die Praktikantin/der Praktikant verantwortlich.
Der Praktikumsvertrag wird grundsätzlich von der Einrichtung zur Verfügung gestellt. Falls die
Einrichtung, bzw. die zuständige Verwaltungsstelle, über kein Vertragsmuster verfügt, wird von
der Fachakademie ein entsprechendes Muster ausgehändigt. Die Vergütung muss im Vertrag
ausdrücklich festgehalten werden. Einschlägige Bestimmungen bezüglich der Vergütung sind
zu beachten. Eine „ehrenamtliche Tätigkeit“ kann nicht anerkannt werden.
Download Vertragsformular: www.fachakademie.hensoltshoehe.de/Formulare.
2. Vergütung:
SPS I: mindestens 300 €
SPS II: mindestens 325 €
BP: Vergütung laut Tarifvertrag
3. „Als Praktikumsstellen … sind folgende Einrichtungen geeignet, wenn die Anleitung des
Praktikanten durch eine Fachkraft sichergestellt ist:
Kinderkrippen
Kindergärten
Kinderhorte
Tagesstätten für Kinder mit heil- und sonderpädagogischem Förderbedarf
Heime für Kinder bis zur Beendigung der Vollzeitschulpflicht
Heime für schulentlassene Minderjährige und junge Volljährige, z. B.
Jugendwohnheime
Heime bei Förderschulen
Erholungs- und Kurheime
Einrichtungen der Jugendarbeit
Schülerheime und Tagesheimschulen, die nach den Bestimmungen des Bayerischen
Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen der Schulaufsicht unterliegen“
(gekürzt: Anlage 2, FakOSozPäd)
Insbesondere ist der Geltungsbereich des KJHG zu beachten (Alter: 0 bis 27 Jahre)
und die Verpflichtung der Praktikumsstelle regelmäßige Anleitungsgespräche
durchzuführen (Anlage 3, FakOSozPäd).
4. Praktikumsstellen sind Vollzeitstellen. Eine Unterschreitung der allgemein üblichen
Wochenarbeitszeit bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der Fachakademie.
Grundsätzlich wird jedoch keine Praktikumsstelle als Vollzeitstelle anerkannt, deren
Wochenarbeitszeit 30 Stunden pro Woche unterschreitet. Bei einer Teilzeitform
verdoppelt sich die Praktikumsdauer.
5. „Bei zweijähriger Dauer (des Sozialpädagogischen Seminars; SR) ist die Sozialpädagogische
Praxis in mindestens zwei verschiedenen sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern abzuleisten“
(Anlage 3, FakOSozPäd).
Fachakademie für Sozialpädagogik des Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe/Dr. Siegfried Rodehau
Stand: 27. Januar 2009
PSA Informationen zum Praktikum
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10. Übersicht studienbegleitende Praktika
Studienbegleitende Praktika während Unterstufe und Oberstufe (insgesamt sind 480 Stunden in zwei Jahren abzuleisten)
Titel
Religionspädagogisches
Praktikum (RPP)
Grundschulpraktikum
(GSP)
Bewertungskriterien
Praxisbesuch durch
FAKS
Beurteilung durch
Praxisstelle
Praxisbericht für
FAKS
Praxisbericht für
FAKS
Leistungsnachweis
(z.B. Präsentation)
Faktor
5
Stundenanzahl (min)
(abzüglich der Zeit für Leistungen siehe nächste Spalte)
100
Zeit für
Leistungen
--
5
--
1
10
1
60
6
5
20
--
Praxisbericht für
FAKS
1
5
Praktikum Situationsansatz
Gunzenhausen (PSA)
Beurteilung durch
Praxisstelle
Praxisbesuch durch
FAKS
5
--
1
--
Unterricht US/OS
Beurteilung durch
Praxisstelle
Leistungsnachweis
Zeitungsartikel
(Deutsch)
Ohne
Infopraktikum (IP)
ab 01.09. des Schuljahres der
Unterstufe mögl.
5
---
Verbleibende Stunden (max. 220 Stunden)
davon min. 100 Stunden in einer Praxisstelle
(darüber auch Bericht)
10
Einführung
durch
verantw.
Praxisdozent/in
Anleiter
treffen
ja
verantw.
Praxisdozent/in
nein
verantw.
Praxisdozent/in
nein
verantw.
Praxisdozent/in
ja
-80
--
Frau Gerhard
Stunden werden IP zugerechnet
Das errechnete Ergebnis aller Leistungen bildet die Note der „Sozialpädagogischen Praxis“ im Zeugnis der Oberstufe, die errechneten
Teilnoten aus RPP und Grundschulpraktikum die Note im Zeugnis der Unterstufe. Nicht erbrachte und vorgelegte Nachweise führen zur
Nichtanerkennung des Praktikums.
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 01.10.2014
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11. Verhalten bei Krankschreibung
Im Krankheitsfall beachten Sie bitte folgende Hinweise:
1. Wenn Sie im Verlauf eines Praktikums (Berufspraktikum, SPS, Projekt
„Situationsansatz“, RPP etc.) von einem Arzt krankgeschrieben worden sind,
informieren Sie bitte sofort telefonisch Ihre Praktikumsstelle. Treten Sie Ihre Tätigkeit
erst dann wieder an, wenn Sie nicht mehr krank geschrieben sind! Gehen Sie auf
keinen Fall „auf eigene Verantwortung“ Ihrer Tätigkeit weiter nach in dem Zeitraum, in
dem Sie krankgeschrieben sind:
Sie gefährden sonst möglicherweise Ihre Gesundheit. Es ist dann auch mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so, dass die Behandlung daraus
entstehender gesundheitlicher Schäden nicht mehr von der Krankenkasse
übernommen werden. Dadurch können Sie in eine katastrophale finanzielle Lage
geraten!
Achtung Berufspraktikantinnen und –praktikanten (BP) und Studierende sowie
Erzieherpraktikantinnen und –praktikanten (SPS):
Wenn Sie länger als 7 Tage krankgeschrieben sind, müssen Sie die Fachakademie
informieren.
2. Sollte in dem Zeitraum Ihrer Krankschreibung ein Praxisbesuch terminiert sein, so
kann dieser nicht stattfinden. Wir Praxisdozenten werden auch dann keinen
Praxisbesuch durchführen, wenn die Studierende „auf eigene Verantwortung“ tätig
sein möchte. Gesundheit und das Wohl der Studierenden und somit auch deren
Genesung gehen vor. Damit kommen wir auch unserer „Fürsorgepflicht“ nach.
Bei Erkrankung im Zeitraum eines anstehenden Praxisbesuchs muss die zuständige
Lehrkraft sofort informiert werden, damit sie nicht umsonst zu der Praxisstelle fährt.
Es können dann auch weitere Absprachen getroffen werden. Achten Sie bitte aber
auf die Verhältnismäßigkeit, was unter anderem den Wochentag und die Uhrzeit der
Kontaktaufnahme mit der Lehrkraft angeht. Entsprechende Hinweise erhalten Sie von
der für Sie zuständigen Lehrkraft am Anfang des Studienjahres.
3. Sollten Sie in einem Zeitraum krankgeschrieben sein, in dem Prüfungen, Klausuren
und Kurzarbeiten stattfinden, nehmen Sie ebenfalls nicht daran teil. Zwingend
erforderlich ist zudem die Vorlage eines Ärztlichen Attests. Informieren Sie bitte
sofort nach der Krankschreibung die Fachakademie. Sie werden dann über das
weitere Vorgehen informiert.
4. Bedenken Sie bitte auch, dass es nicht nur um Ihre Gesundheit geht, sondern auch
um die der Anderen. Tragen Sie mit dazu bei, dass Sie nicht Andere anstecken.
Kurieren Sie Ihre Erkrankung angemessen aus. Erkundigen Sie sich anschließend
bei anderen Studierenden, was im Unterricht erarbeitet und vermittelt wurde. Bei
weiteren Fragen stehen Ihnen auch die Lehrkräfte zur Verfügung.
5. Der Begriff „sofort“ in diesem Merkblatt meint, dass Sie nach Verlassen der
Arztpraxis so bald als möglich die Praxisstelle bzw. die Fachakademie informieren.
PSA Informationen zum Praktikum
Stand 23.10.2014
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12. Aktiv werden – aktiv sein:
Eine Information für Studierende und die Anleitung
Im Verlauf der Ausbildung haben die Studierenden zahlreiche Praktika zu absolvieren:
Ob im SPS-I oder SPS-II, beim Religionspädagogischen Praktikum (RPP), beim
Informationspraktikum in der Unterstufe, beim Projekt „Situationsansatz Gunzenhausen“ in
der Oberstufe oder im Berufspraktikum – überall haben die Studierenden die Möglichkeit,
praktische Erfahrungen mit ihrem Wissen zu verknüpfen.
Von den Studierenden wird grundsätzlich erwartet, dass sie sich von sich aus aktiv
bei der pädagogischen Arbeit im Handlungsfeld einbringen. Das bedeutet u. a.
konkret:
Die Studierende
spricht mit der Anleitung und der Leitung darüber, welche Aufgaben zu bewältigen sind
und welche Aufgaben sie übernehmen soll
bringt von sich aus Ideen mit ein – also nicht nur dann, wenn sie darum gebeten wird
tauscht sich mit der Anleitung darüber aus, was sie gerne anbietet und wo sie (noch)
gewisse Vorbehalte hat
bietet in Absprache mit der Anleitung Aktivitäten an und die Anleitung beobachtet ihr
Verhalten. Die Studierende reflektiert anschließend mit der Anleitung das Angebot
probiert die Aktivitäten aus, die ihr in vielfältiger Weise an der Fachakademie in
Gunzenhausen vermittelt werden
bringt sich ohne ausdrückliche Aufforderung aktiv bei der Teambesprechung ein (z. B.
durch Fragen stellen, Ideen nennen, Aufgaben übernehmen etc.)
geht von sich aus auf die Kinder, Jugendlichen und die Eltern zu
die noch etwas zurückhaltend ist, spricht möglichst mit der Anleitung darüber und
überlegt, in welchen Aufgabenbereichen sie bereits sicherer ist. Zudem sollte sie bereit
sein, sich auf neue Tätigkeitsbereiche einzulassen
tauscht sich mit der Anleitung über die eigenen Erwartungen und die der Anleitung aus.
Dies bezieht sich auch auf die Erwartungen, die die Studierende an sich selbst hat.
Wir wünschen beim Absolvieren des Praktikums viel Erfolg!
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