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Kooperatives Lernen

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Kooperatives Lernen
Antje Tetzlaff 2010
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Kooperatives Lernen
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Zur Begründung
Definition
Wesensmerkmale
Unterschiede zur traditionellen GA
Auswirkungen
Umsetzung
Antje Tetzlaff 2010
2
Der Lernteppich
Antje Tetzlaff 2010
3
Definition

Kooperatives Lernen ist eine
Unterrichtsstrategie, die Schülern
helfen soll, neben fachlichen auch
persönliche, soziale und methodische
Kompetenzen zu erwerben.

Die Grundstruktur (DenkenAustauschen-Vorstellen)ist Prinzip des
Unterrichts und wird mit anderen Lehrund Lernformen verbunden.
Antje Tetzlaff 2010
4
Aktivierende Didaktik
Lernen erfolgt
 durch aktive Auseinandersetzung
 individuell
 über unterschiedliche Lernwege
 durch Sinnfindung als Voraussetzung
für den Erwerb intelligenten Wissens
Antje Tetzlaff 2010
5
Aktivierende Didaktik
Gestaltung von Lernsituationen:



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


Einbindung des Lernenden in anspruchsvolle
kognitive und affektive Erfahrungen
Ermöglichen kognitiver Verarbeitung dieser
Erfahrungen durch aktives Denken und Sprechen
Schaffen einer stimulierenden und sicheren
Lernumgebung
Experimentieren mit physischen Objekten
Ermöglichen rekursiven Lernens und Lehrens
Fördern der kreativen Entwicklung neuer Ideen
Ermöglichen des aktiven Erforschens der Lebenswelt.
Antje Tetzlaff 2010
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Drei Lernformen nach
Johnson & Johnson
individuelles Lernen
Ausbildung der Fähigkeit
eigenes Lernen zu
organisieren
konkurrierendes Lernen
Förderung von Vergleich
und Selbsteinschätzung
kooperatives Lernen
gemeinsames Erreichen
von Zielen und
gemeinsames Erleben
Antje Tetzlaff 2010
7
Die drei Säulen
Antje Tetzlaff 2010
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5 grundlegende Elemente der
Prozess-Steuerung
Antje Tetzlaff 2010
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Die Sitzordnung - "Face to
face-Interaction"
Diese Sitzordnung ist eine
Grundvoraussetzung für effektive
Gruppenarbeit.
Antje Tetzlaff 2010
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Das Prinzip
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innerhalb der
Unterrichtssteuerung

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Antje Tetzlaff 2010
Think
Pair
(Square)
Share
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Die „Think-Phase“


Antje Tetzlaff 2010
Think
Anweisung:" Was
glaubst / weißt / denkst
/ du, .... Mach dir 30
Sekunden lang eigene
Gedanken darüber!"
Um eine Ansicht,
Meinung, Idee mitteilen
zu können, muss sich
der einzelne zunächst
eigene Gedanken
machen. Dies ist der
Moment dazu.
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Die „Pair-Phase“


Antje Tetzlaff 2010
Pair
Danach benötigt er einen
Partner zum Gespräch.
Damit der Austausch nicht
immer mit dem gleichen
Partner erfolgt, erhalten die
Schüler die Anweisung:
"Suche Dir einen Partner,
der nicht neben dir/nicht an
deinem Tisch sitzt und mit
dem du heute noch nicht
gesprochen hast! Zeit: 110
Sekunden!"
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Die „Share-Phase“


Antje Tetzlaff 2010
Share
Die Kontrolle der PairArbeitsphase erfolgt über eine
Veröffentlichung.
Dabei fordert der
Unterrichtende den Schüler A
auf zu berichten, was er von
seinem Partner B erfahren hat.
A muss nun beweisen, dass er
seinem Partner aktiv zugehört
hat. B muss, wenn er zu keiner
eigenen Meinung gefunden hat,
sich nicht selber outen, was ihm
einen gewissen Schutz bietet.
Anweisung: "Peter, berichte
uns bitte, was du von Jenny
erfahren hast?
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Unterrichtliche Aktivitäten
Antje Tetzlaff 2010
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Unterrichtliche Aktivitäten
Antje Tetzlaff 2010
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Unterrichtliche Aktivitäten
Antje Tetzlaff 2010
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Unterschiede zwischen kooperativen
Lerngruppen und traditionellen
Gruppen
Kooperative
Lerngruppen
Traditionelle
Lerngruppen
positive Abhängigkeit
keine positive Abhängigkeit
individuelle
Verantwortlichkeit
heterogene
Zusammensetzung
geteilte Führung
keine individuelle
Verantwortlichkeit
homogene
Zusammensetzung
ein ausgewählter Führer
Antje Tetzlaff 2010
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Auswirkungen kooperativen
Lernens




zunehmende Leistungen
zunehmendes Selbstwertgefühl
größere Akzeptanz von
Unterschieden
Zunahme der positiven
Einstellungen
Untersuchung von Johnson & Johnson
Antje Tetzlaff 2010
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Prinzipien für die
Umsetzung
THINK BIG
START SMALL
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Prinzipien für die Umsetzung
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Kurze Bearbeitungszeiten für Aufgaben
Transparenz in Bezug auf Ziele und
Methoden herstellen
Einsatz von Verfahren zur Entwicklung
von Teamgeist
Optimale Basisgröße für Gruppen:
2 Personen / 4 Personen
Antje Tetzlaff 2010
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Prinzipien für die Umsetzung
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

Klare Rollenzuweisung für Gruppenmitglieder
Klar definierte Aufgaben und Zeitvorgaben
Anforderungen und Methoden schrittweise
erweitern und variieren
Reflexion von Gruppenprozess und
Lernzuwachs
Bewertung sowohl von Gruppen- als auch
Einzelleistungen
Antje Tetzlaff 2010
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Jere Brophy

„No single teaching
method…can be the
method for choice for
all occasions. An
optimal programme
will feature a mixture
of instructional
methods and learning
activities.“
Antje Tetzlaff 2010
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Das Partnerpuzzle
Vermittlungsphas
Instruktion
Individuelle
Erarbeitungsphase
Konstruktion
Doppelter Boden
Ko-Konstruktion
Präsentation
Vorstellen und
Auswertung
Antje Tetzlaff 2010
Beurteilung
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Bildung von Zufallsgruppen



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
Spiel mit 32 Karten
Karten aus farbigem Karton
durchnummerieren
Karten durchschneiden und zusammensetzen
lassen
Aufstellen nach dem Geburtsdatum
Schneeballwerfen
Abzählen je nach Gruppenanzahl
Antje Tetzlaff 2010
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Gruppenbildung als Mittel
der Differenzierung





Leistungshomogene Gruppen
Leistungsheterogene Gruppen
Differenzierung nach Geschlecht
Interessengruppen
Problem „Neigungsgruppen“
Antje Tetzlaff 2010
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„Reflexionsjournal“ oder
„PAUL“

Reflexionsaufträge
 fachabhängig
Anweisung: Buddy book
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"Was ein Schüler heute
im Team lernt, kann er
morgen alleine
bewerkstelligen!"
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