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ES GIBT - Snowactive

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Januar 2015
CHF 8.–
DA S SCHWEIZER SCHNEESPORTMAGA ZIN
DAS
EXKLUSIVE
LESERANGEBOT
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UND DAS WIRD
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Mehr Infos
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unter www
EDITORIAL
INHALT
JANUAR 2015
REPORTAGEN
4
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12
14
16
Ȝ Also doch: Trotz anderslautender Zahlen, trotz Negativspirale im Skiverkauf, sinkenden Übernachtungszahlen und immer mehr Skilager, die dem Sparstift von Schweizer Gemeinden zum Opfer fallen, hat die Zahl der Skifahrer seit 2008 um 8,8% zugenommen. 35,4% der Schweizerinnen und Schweizer fahren laut einer repräsentativen
Studie des Bundesamts für Sport (BASPO) Ski. Das sind weit über zwei Millionen
Menschen. «Also doch: Alles fährt Ski!» freut sich auch Reto Furrer, VR-Präsident von
Völkl Schweiz, in einem Essay in der Luzerner Zeitung.
«Skifahren und der Wintersport gehören im Allgemeinen zu den volkswirtschaftlich
wichtigsten Faktoren im Schweizer Tourismus», erkennt auch Furrer. Hinter dem aufstrebenden Skisport steht ein wichtiger Faktor: Die Carvingtechnik, die 1996 zu einem
eigentlichen Siegeszug ansetzte, verlieh dem «Krampfsport» Ski eine neue Dynamik.
Und dafür zitiere ich noch einmal gerne Reto Furrer aus seinem Artikel in der Luzerner
Zeitung: «Das Skifahren wurde für jeden einfacher, für jeden erlernbar. Eine SpassSportart war geboren. Nicht mehr der Schnellste ist der Beste, sondern der Coolste.
Style kommt vor Muskeln – das Vergnügen ersetzt den Schweiss.»
Also doch. Das sagen auch wir und beleuchten in dieser Ausgabe den Ski- und Wintersport wieder mit all seinen Facetten. Sechs Seiten widmen wir den Schweizer Bergbahnen. Sie bieten auch im neuen Winter attraktive Angebote und Vergünstigungen.
Preisaufschläge sind selten und wenn: dann marginal. Aber nicht nur der alpine Skisport, sondern auch der nordische Langlauf hat an Dynamik und Jugendlichkeit gewonnen. Also tun wir Gutes und sprechen davon. In dieser Ausgabe werfen wir einen
Blick auf Loipen-Rosinen im Jura.
Wenn dieses Magazin erscheint, sind auch die Swiss-Ski-Athleten aller elf Disziplinen
wieder mittendrin in der Saison. Die Medien sind geprägt vom Skisportgeschehen. Wer
weiss: Vielleicht sitzt die Familie wieder einmal vor dem Fernseher statt am Mittagstisch
ortler in der weissen Arena friedlich duellieren.
und fiebert mit, wenn sich Skisportler
18
Hoch hinaus
Drei ehemalige Aerials-Athleten erzählen
Faszination Skicross
Rennserie für Amateure und Profis
21 Fragen an
. . . Simone Oehrli,
Telemark-Nationalmannschaft
Samsung-Talentschule
Kim Gubser auf dem Sprung
Biathlon-Nachwuchscracks
Medien- statt Loipentraining
Oerlikon Swiss Cup
Hightech-Unternehmen fördert Skisport
28 Urs Lehmann
Der Swiss-Ski-Präsident im Gespräch
34 Hoffnungsträger aus dem Wallis
Medea Grand und Simone Müller
38 Auftakt zur grossen Karriere
Europacup und Junioren-Weltmeisterschaften
46 Langlaufparadies Jura
Loipen für jeden Geschmack
46 Classic im Trend
Swix Ski Classics gastiert im Engadin
58 Swiss und Lauberhorn
Was sie verbindet
60 Bergbahnaktionen
Nicht überall steigen die Preise
RUBRIKEN
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Leserangebot
Magazin
Gipfeltreffen
Medizin
Schlusspunkt
Januar 2015
CHF 8.–
DA S SCHWEIZER SCHNEESPORTMAGA ZIN
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EXKLUSIVE
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LESERAN
ANGEBOT
SEITE 2
ES GIBT
VVIELZUTUN,
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UND DAS WIRD
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AU
F 19
1
Joseph Weibel
Chefredaktor Snowactive
j.weibel@snowactive.ch
Titelbild:
Swiss-Ski-Präsident Urs
Lehmann über seine Herausforderungen, über Ziele
und Hoffnungen.
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
1
DAS EXKLUSIVE LESERANGEBOT
Ein Skiticket zum halben Preis, ein attraktives Skiweekend-Angebot oder
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JANUAR 2015 SNOWACTIVE
3
SPRUNG IN EIN NEUES LEBEN
Haben nichts von ihrer Sprungkraft eingebüsst: Renato Ulrich,
Andreas Isoz und Thomas Lambert
(von links).
4
JA N UA R 2015
SPRUNG IN EIN NEUES LEBEN
IN EIN NEUES LEBEN
Hoch hinaus – das wollen Andreas Isoz, Thomas Lambert und Renato Ulrich noch immer. Wie die im vergangenen Frühjahr zurückgetretenen Aerials-Athleten ihren Rücktritt verarbeitet, und ob sie den Sprung vom Spitzensport in den
Berufsalltag geschafft haben, das verraten uns die drei im Interview auf 871 Metern über Meer.
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5
SPRUNG IN EIN NEUES LEBEN
˾ Der Berg ruft. Und wie so oft in der Vergangenheit, sind sie auch an diesem Novembernachmittag dem Ruf gefolgt. Die Rede ist
von Andreas Isoz, Thomas Lambert und Renato Ulrich. Wir treffen die drei im Frühjahr
zurückgetretenen Aerials-Athleten auf dem
Uetliberg. Der Zürcher Hausberg, auf 871
Metern über Meer gelegen, bildet mit seiner
atemberaubenden Fernsicht den idealen
Rahmen für unser Vorhaben. Mit im Gepäck:
viele offene Fragen und die Hoffnung auf
mindestens ebenso viele Antworten. Vorerst
gilt es aber möglichst natürlich für den Fotografen zu posieren. Zu Beginn noch etwas
verhalten, steigern sich Andreas Isoz, Thomas Lambert und Renato Ulrich im Verlaufe
des Fotoshootings von Sprung zu Sprung.
Was zählt ist das eine, das perfekte Bild. Die
Bestleistung. Die Atmosphäre ist ungezwungen und locker. Die drei, das ist unschwer zu
erkennen, haben ihren Spass. Was nicht
weiter verwundert, kennen sich die ehemaligen Spitzensportler doch seit über zehn Jahren.
Finnische Filmnächte
Während sich die Nacht wie ein dunkler Vorhang über den Uetliberg legt, haben wir uns
ins Innere des Hotels UTO Kulm zurückgezogen. Einmal Platz genommen, beginnen die
drei sich lebhaft zu unterhalten: Von Film-
nächten in Finnland ist die Rede, kanadischen
und französischen Blockbustern, den Philippinen und einem relativ spontan geplanten
und keineswegs schon auf festen Beinen stehenden Städtetrip nach Amsterdam, Dublin,
Teneriffa. Oder doch Hamburg? Angesichts
dieses Redeflusses fällt es nicht ganz einfach,
den passenden Einstieg in das Interview zu
finden. Wir versuchen es dennoch. Indem wir
einen ersten, unvollendeten Satz mitten in die
Gesprächsrunde werfen:
Seit meinem Rücktritt vom Spitzensport
habe ich . . .
Thomas: . . . meine Masterarbeit im Bereich
Betriebswirtschaft zu Ende geschrieben. Daneben arbeitete ich zu 60 Prozent in einer
Textilfirma. Für das Unternehmen mit Sitz in
Horgen habe ich übrigens auch meine Masterarbeit verfasst. Weiter arbeitete ich am
Check-In des Flughafens Zürich. Die tägliche
Arbeit mit den Kunden im Speziellen und das
Fluggeschäft im Allgemeinen haben mich seit
jeher interessiert.
Renato: . . . mein Wirtschaftsstudium an der
Fachhochschule Luzern begonnen. Im Vorfeld dazu führte ich viele Gespräche. Schliesslich kristallisierte sich aber heraus, dass das
Studium genau der richtige nächste Schritt
für mich sein würde. Als Ausgleich zum Studium treibe ich viel Sport, ca. fünf bis sechs
Stunden pro Woche.
Andreas: . . . als stellvertretender Geschäftsführer eines Steakhouses gearbeitet. Ausserdem hält mich in den Sommermonaten
der Betrieb der Wasserschanze («Jumpin»)
in Mettmenstetten auf Trab. In der Freizeit
spiele ich des Öfteren gegen Läm (Thomas
Lambert, die Red.) Tennis. Auch das Golfspielen steht ganz zuoberst auf meiner
Wunschliste. Dazu fehlt mir aber momentan
die Zeit.
Geplant und erlebt hat den Rücktritt jeder auf
seine ganz eigene Weise: Während für Renato Ulrich bereits früh feststand, dass er nach
Sotschi 2014 nicht mehr regelmässig durch
die Lüfte wirbeln wird, reifte dieser Entscheid
bei Thomas Lambert und Andreas Isoz erst
wesentlich später.
Rücktritt vom Spitzensport – war das ein
langdurchdachter oder eher ein spontaner
Entscheid?
A N DREA S ISO Z (30)
Teilnahmen an
Olympischen Spielen:
Teilnahmen an
Weltmeisterschaften:
FIS Weltcupstarts:
Grösster Erfolg:
6
1
4
74
5. Platz Weltmeisterschaft Madonna
di Campiglio 2007
JA N UA R 2015
THOMAS LAMBERT (29)
Teilnahmen an
Olympischen Spielen:
Teilnahmen an
Weltmeisterschaften:
Weltcupsiege:
Weltcuppodestplätze:
Top-10-Platzierungen:
Grösster Erfolg:
3
5
1
3
25
Weltcupsieg
Lake Placid 2012
Thomas: Ich wollte im Vorfeld keine definitive
Entscheidung treffen. Die Aussicht, zum dritten Mal an Olympischen Spielen teilnehmen
zu können, hat mich sehr motiviert. Nach den
Spielen in Sotschi brachte ich aber weder die
Energie noch die Motivation auf, weiterzuspringen. Daher habe ich ziemlich rational
entschieden, mit dem Wettkampfsport aufzuhören.
Renato: Ich wusste bereits zu Beginn des
neuen Olympia-Zyklus’ für Sotschi, dass nach
den Spielen für mich Schluss sein würde.
Nach dem letzten Sprung habe ich aber zunächst nicht einmal realisiert, dass es das
jetzt gewesen war. Ich verspürte daher auch
keine Wehmut, es war halt einfach vorbei.
Andreas: Ich hätte gerne noch eine Saison
angehängt, mich dann aus verschiedenen
Gründen aber doch dagegen entschieden.
Meinen Rücktritt habe ich denn auch erst
beim Lesen der entsprechenden Medienmitteilung so richtig realisiert.
F OTOS: TOM EGLI
SPRUNG IN EIN NEUES LEBEN
Sprechpausen Fehlanzeige
Je länger das Gespräch dauert, desto deutlicher wird spürbar, wie stark sich die drei
ehemaligen Swiss-Ski-Spitzenathleten seither mit ihren Rücktritten auseinandergesetzt
haben. Und obwohl die Antworten nicht lange
auf sich warten lassen, wirken sie keineswegs einstudiert. Vielmehr reichlich durchdacht, offen und sehr ehrlich. Bedauern sucht
man darin vergeblich. Einzig bei Andreas Isoz
findet sich eine Spur Wehmut. Unter anderen
Vorzeichen und Umständen wäre er gerne
noch eine Saison weitergesprungen. «Ich
arbeite bereits an meinem Comeback», verkündet der Neo-Bierbrauer gleichermassen
verheissungs- wie geheimnisvoll. Als er
unsere fragenden Blicke sieht, wird der
30-jährige gebürtige Zürcher konkreter: Er
prüfe derzeit, ob ein Wettkampfstart unter
philippinischer Flagge im Bereich des Machbaren liege. Unterstützung erhält Isoz, wie er
von allen genannt werden möchte, von seinen
beiden ehemaligen Teamkollegen. Sowohl
Thomas Lambert als auch Renato Ulrich sichern verschwörerisch lächelnd zu, das geplante Unterfangen tatkräftig zu unterstützen. Die gemeinsamen Filmabende im
skandinavischen Niemandsland scheinen die
drei weit über ihre Aerials-Karrieren hinaus
zusammengeschweisst zu haben.
Andreas: Die ersten eineinhalb Monate nach
dem Rücktritt habe ich in erster Linie damit
verbracht, die Saisonplanung der Sommermonate für das «Jumpin» voranzutreiben.
Danach habe ich mir einige Wochen Ferien
auf den Philippinen gegönnt.
Wie seid ihr mit der Zeit unmittelbar nach
dem Rücktritt umgegangen?
Thomas: Ich begann nach dem Rücktritt sogleich mit dem Schreiben meiner Masterarbeit und hatte daher kaum Zeit, das
Geschehene in Ruhe zu verarbeiten. Als Spitzensportler wirst du ständig von Zielen getrieben, das änderte sich natürlich mit dem
Rücktritt. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Ich werde in den nächsten vier Monaten eine längere Reise machen und mir
sicherlich auch die Zeit nehmen, ganz in Ruhe
auf meine lange Karriere zurückzublicken.
Renato: Ich habe mir nach dem Rücktritt ganz
bewusst eine Auszeit genommen. Da ich nicht
wusste, wie es bei mir jetzt genau weitergehen sollte, habe ich mich unter anderem auch
durch Swiss Olympic beraten lassen. Die angebotene Laufbahnberatung, die ich im Übrigen allen Athleten nur wärmstens empfehlen
kann, hat mich bei meiner Entscheidungsfindung sehr wirkungsvoll unterstützt. Es war
ein Prozess: Erst nachdem ich mich intensiv
mit meinen Stärken, Schwächen und Interessen auseinander gesetzt hatte, fasste ich den
Entschluss, mit dem Wirtschaftsstudium zu
beginnen.
Erste Schritte
Es ist spät geworden. Die ersten Gäste des
Hotel UTO Kulm haben sich die Vorspeise
schmecken und den Hauptgang servieren
lassen. Wir sind noch immer in unser Gespräch vertieft. Geduldig stellen sich die drei
den Fragen, einzig Renato Ulrich beklagt sich
scherzend: «Der Läm nimmt mir jedes Mal
die Wörter aus dem Mund. Es ist unglaublich,
der bringt meine Antworten», moniert er
mehrfach schmunzelnd. Wir geloben Besserung und adressieren die nächste Frage zuerst an Renato.
Fehlt euch der Spitzensport? Und wenn ja,
was fehlt euch?
Andreas: Angesichts der Tatsache, dass ich
äusserst gerne gesprungen bin, vermisse ich
den Spitzensport schon sehr. Als Sportler erhältst du aufgrund deiner jeweiligen Leistung
ein unmittelbares, direktes Feedback. Das ist
in meinem jetzigen Berufsalltag etwas anders.
Renato: Mir fehlt in erster Linie die tägliche
Bewegung. Gleichzeitig habe ich dank des
Spitzensportes viele Dinge über mich gelernt:
Wie verhalte und reagiere ich in gewissen
Situationen? Mich selbstkritisch zu hinterfragen, realistisch zu bleiben. Dinge, die ich
auch jetzt, nach meiner aktiven Karriere, in
meinen Berufsalltag einfliessen lassen kann.
Thomas: «Die Mission» – ein Ziel zu haben.
Täglich auf das Erreichen dieses Zieles hinarbeiten zu können. Das fehlt mir. Ich bin
nach wie vor sehr ehrgeizig, was sich in erster
Linie in meinem Berufsalltag wiederspiegelt.
Möglicherweise versuche ich so das Ganze
ein wenig zu kompensieren.
Ist euch der Einstieg in die Berufswelt leicht
oder doch eher schwer gefallen? Worin bestanden die grössten Umstellungen?
Renato: Ich habe die Abwechslung und die
Flexibilität, die wir als Spitzensportler geniessen durften, immer als grosses Privileg
empfunden. An der Fachhochschule muss ich
mich nun den bestehenden Strukturen anpassen. Im Gegensatz zu einigen meiner Mitstudenten, die den Lehrgang eher auf die
leichte Schulter nehmen, betreibe ich für
mein Studium einen erheblichen Aufwand.
Aber das ist wahrscheinlich auch eine Frage
REN ATO ULRICH (30)
Teilnahmen an
Olympischen Spielen:
Teilnahmen an
Weltmeisterschaften:
Weltcuppodestplätze:
Grösster Erfolg:
3
3
5
Dritter Weltcupklassement Saison 2010/11
des Alters. Grossen Respekt habe ich vor dem
sogenannten «9-to-5-Groove». Diesen Alltagstrott möchte ich in Zukunft wann immer
möglich vermeiden.
Andreas: Da ich parallel zu meiner Karriere
als Aerial bereits gearbeitet habe, ist mir die
Umstellung nicht allzu schwer gefallen. Als
Quereinsteiger in der Gastronomiebranche
muss ich mir meinen Respekt aber zuerst
erarbeiten, was gerade zu Beginn eine echte
Herausforderung war.
Thomas: Ich sehe das Ganze aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Als Spitzenathlet
musste ich ständig auf meinen Körper achtgeben, mich nach Trainingsplänen richten.
Ich ging diesbezüglich sehr konsequent und
streng mit mir um. Der Vorteil bestand in
meinen Augen darin, dass ich mir meine Zeit
grösstenteils selber einteilen konnte. Das ist
heute anders: Heute bin ich durch den
Arbeitsalltag viel häufiger fremdbestimmt.
J A N UA R 2 0 1 5
7
SPRUNG IN EIN NEUES LEBEN
Dafür kann ich gewisse andere Dinge heute
lockerer nehmen.
Als Leistungssportler habt ihr eure Motivation daraus gezogen, der Beste sein zu wollen. Fehlt euch dieser Wettbewerb im Berufsleben?
Andreas: Als Wettkampftyp, der ich nun einmal von Natur aus bin, muss ich mich im
Berufsalltag des Öfteren zusammenreissen.
Früher spielte ich beispielsweise mit Läm
ständig um irgendwelche alltäglichen Kleinigkeiten. Die Leute, mit denen ich Tag für
Tag zusammenarbeite, mit meinem Ehrgeiz
nicht zu überfordern: Darin sehe ich aktuell
die grösste Herausforderung.
Renato: Den Anspruch, mein Studium als
Klassenbester abzuschliessen, habe ich
nicht. Aber natürlich möchte ich so viel wie
möglich aus meiner Studienzeit mitnehmen.
Im späteren Berufsleben will ich meine tägliche Arbeit richtig und erfolgreich verrichten. Einfach nur dabei sein reicht mir nicht!
Thomas: Mein Fokus liegt nicht mehr darin,
immer der Beste sein zu wollen. Ich will aber
natürlich auch im Berufsleben meinen Beitrag an ein erfolgreiches Umfeld leisten. Hinter dem zu stehen, was ich mache, ist mir
ebenso wichtig, wie einer Arbeit nachzugehen, die mich ausfüllt.
Abschliessend kommen wir auf die Zukunft
der drei ehemaligen Swiss-Ski-Athleten zu
sprechen. Thomas Lambert hat sich all seiner
beruflichen Verpflichtungen entledigt und
wird in den nächsten vier Monaten unter anderem Indonesien und Australien bereisen.
Wie es danach weitergehen soll, weiss er
nicht: «Mein Rucksack ist gut gefüllt. Ich
werde mir während meiner Reise genau
überlegen, wohin mich mein Weg führen
soll.»
Sehr viel konkreter tönt die Zukunft bei Andreas Isoz: «Familie gründen, Neubau der
Wasserschanze, weiter in den Gastronomiebetrieb hineinwachsen.» Und Renato Ulrich?
«Oberste Priorität hat natürlich der Abschluss des Bachelor-Studiums. Anschliessend wäre es schön, eine gleichermassen
sinnstiftende und herausfordernde Arbeit
annehmen zu können.» Nach gut zwei Stunden beenden wir das Gespräch. Da die Küche
des Hotels noch geöffnet hat, entschliessen
wir uns, die Kochkünste der Küchenmannschaft zu testen. Und werden nicht enttäuscht.
Bevor wir dem Uetliberg an diesem Abend
endgültig den Rücken zukehren, werfen wir
am Aussichtspunkt stehend, einen letzten
Blick in die wolkenverhangene Nacht. Zu
unseren Füssen die einzige Schweizer Metropole, über uns nichts als Sterne. Hoch hinaus, das wollen Andreas Isoz, Thomas Lambert und Renato Ulrich noch immer. An
diesem Tag im November waren es immerhin
C H R IS T O P H W ÄL C HL I
871 Meter.
INTERVIEW MIT MICHEL ROTH:
«MANCHMAL MUSS MAN ETWAS WAGEN,
UM VORWÄRTSZUKOMMEN!»
8
JA N UA R 2015
bin, ein sehr harter Hund zu sein. Ebenfalls
eine Herausforderung sind unsere neuen
Projekte, die wir in der Pipeline haben. Dabei
handelt es sich um ganz neue Ideen; manchmal muss man etwas wagen, um vorwärtszukommen.
Welches sind deine Ziele für die kommende
Saison?
Aus sportlicher Sicht ist die WM unser Hauptziel. Und natürlich streben wir auch in dieser
Saison wieder Podestplätze im Weltcup an.
Einziger verbliebener A-Kaderathlet ist
Christopher Lambert, zumal Tanja Schärer
die ganze Saison 2014/15 verletzungsbedingt ausfallen wird. Auf ihm lastet ein grosser Druck. Wie geht er mit seiner Leaderfunktion und diesem Druck um?
Chrisi geht gewohnt locker damit um und
nimmt seine Leaderfunktion wahr. Wir wussten, dass dies auf ihn zukommen wird und
waren daher gut vorbereitet. Ich denke, er
freut sich auf diese neue Situation.
Welche Namen muss man sich für die Zukunft merken?
Bei der Nationalmannschaft muss mit Dimitri
Isler und Mischa Gasser gerechnet werden.
Sie machen grosse Fortschritte und müssen
nun versuchen, sich im kommenden Winter
im Weltcup zu etablieren. Mit Tanja Schärer
haben wir eine Athletin, die aufs Podest springen kann. Wir hoffen, dass sie nach ihrer
Verletzungspause sehr stark zurückkommt.
Nicht zuletzt haben wir auch im Juniorenbereich einige vielversprechende Talente!
F OTO: SWISS-SKI
SWISS-SKI: Mit Renato Ulrich, Thomas Lambert und Andreas Isoz sind im vergangenen
Frühjahr gleich drei Leistungsträger zurückgetreten. Welche Konsequenzen hatte
dies für deine Arbeit als Nationaltrainer?
MICHEL ROTH: Es war mir eigentlich schon
vor den Olympischen Spielen klar, dass dieser Schnitt kommen wird. Deshalb haben wir
Trainer nach Sotschi unseren Trainingsalltag
hinterfragt und sind zum Schluss gekommen,
dass wir einige Sachen in den nächsten Jahren anders angehen wollen. Ich sehe es als
Herausforderung, nun mit einem kleineren
Team die kommenden Ziele anzupacken.
Was ist momentan die grösste Herausforderung für dich?
Wir haben bislang sehr viel individuell gearbeitet. Von diesem Individualismus möchte
ich loskommen. Das Team soll wieder vermehrt gemeinsam trainieren. Ausserdem
möchte ich in Zukunft konsequenter und härter sein und von den Athleten mehr verlangen. Das ist für mich eine echte Herausforderung, zumal ich nicht gerade dafür bekannt
SWISS FREESKI TOUR
SWISS-SKI PRÄSENTIERT:
DIE SWISS FREESKI TOUR
Die Integration der Freeskier bei Swiss-Ski
schreitet weiter voran: Neu übernimmt
Swiss-Ski die Koordination der nationalen
Freeski Tour. Zusammen mit den bereits
existierenden Swiss Freeski Open umfasst
die Swiss Freeski Tour nun 15 ein- oder
zweitägige Contests, die schliesslich die
beste Fahrerin und den besten Fahrer der
Saison hervorbringen sollen.
˾ Nachwuchsförderung. Den Einstieg in
den Spitzensport erleichtern. Den Sport einer
breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Aussagekräftige Standortbestimmungen
bieten – die Argumente, eine nationale Wettkampftour zu unterhalten, sind vielfältig.
Grund genug für Swiss-Ski, in Zukunft noch
mehr Freeski-Action anzubieten. Aus diesem
Grund koordiniert Swiss-Ski ab der Saison
2014/15 die nationale Freeski Tour. Innerhalb
der «Swiss Freeski Tour» bleiben die vier
altbekannten Swiss Freeski Open weiterhin
F OTOS: RUEDI FLÜCK UN D ANN A KRIEP S
Wer ist der beste Schweizer
Overall-Freeskier und die
beste Overall-Freeskierin
der Saison? Swiss-Ski will
es herausfinden – mit der
Swiss Freeski Tour!
bestehen. Diese führt Swiss-Ski als Veranstalter in Zusammenarbeit mit der jeweiligen
Station selber durch. Hinzu kommen neu die
Events der nationalen Freeski Tour.
Gold – Silber – Bronze
An jedem Tourstopp der neuen Swiss Freeski
Tour gibt es wertvolle Punkte für die Gesamtwertung zu gewinnen. Am Ende der Saison
zählen die besten fünf Resultate. Aber nicht
an jedem Contest gibt es gleich viele Punkte
zu holen: An den sogenannten Gold-Events
zählt ein Sieg 25 Punkte, an Silber-Events 20
Punkte und an Bronze-Events 14 Punkte.
Die Einteilung in Gold-, Silber- und BronzeEvents erfolgt aufgrund der Contest-Bewertung des Vorjahres. Zu den Bewertungskriterien zählen unter anderem die Grösse des
Teilnehmerfeldes, die Anzahl der Top-10Fahrer innerhalb der Tour und die Qualität
des Setups, die anhand einer FahrerbefraP E T RA K RO P F
gung evaluiert wird.
www.swissfreeski.ch
Terminkalender 2014/15
24.01.2015
Kids Slopestyle Thyon
25.01.2015
Open Slopestyle Thyon
31.01.2015
Gstaad Mountain Rides Open (Slopestyle)
07.02.2015
Swiss Freeski Open Davos (Halfpipe)
08.02.2015
Swiss Freeski Open Davos (Slopestyle)
14.02.2015
Mythen Style Rookies & Ladies (Slopestyle)
15.02.2015
Rookie Attack Snowland Wildhaus (Slopestyle)
21.02.2015
Mythen Style Session Men (Slopestyle)
28.02.2015
Open Les Crosets (Slopestyle)
28.02.2015
Big Air Airolo
07.03.2015
White Style Open Mürren (Big Air)
08.03.2015
Trickchischte Flumserberg (Slopestyle)
14.03.2015
Hill Jam Buochs (Big Air)
22.03.2015
Slopestyle Open Bellwald
28.03.2015
Swiss Freeski Open Crans-Montana (Halfpipe)
29.03.2015
Swiss Freeski Open Crans-Montana (Slopestyle)
16.04.2015
Swiss Freeski Open Swiss Champs Silvaplana (Slopestyle)
17.04.2015
Swiss Freeski Open Swiss Champs Silvaplana (Slopestyle)
18.04.2015
Swiss Freeski Open Swiss Champs Silvaplana (Halfpipe)
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9
AUDI SKICROSS TOUR
FASZINATION,
SPEKTAKEL
UND
PURER
ADRENALINKICK
Die Startklappe öffnet sich, vier Fahrer stürzen sich gleichzeitig aus dem
Startgate und fahren über die actiongeladene, mit Steilwandkurven, Wellen, Sprüngen, Mulden und schnellen
Richtungswechseln gespickte Skicross-Strecke. Spektakuläre Sprünge
und packende Duelle zwischen den
Athleten begeistern die Zuschauer,
welche die mitgebrachten «Kuhglocken» schellen lassen. Skicross
hat sich in den letzten Jahren in der
Schweiz von der Trendsportart zu
einem professionellen System mit
einer Nachwuchs-Rennserie als Basis
für die zukünftigen Champions im
Weltcup-Team entwickelt.
10
JA N UA R 2015
Die Audi Skicross Tour als beliebte
Rennserie für Amateure und Profis
Swiss-Ski lancierte die Skicross Tour vor
sechs Jahren. In der Zwischenzeit hat sich die
Rennserie in der internationalen SkicrossSzene etabliert und nimmt eine Vorreiterrolle in Bezug auf die Organisation und
Durchführung ein. Die Tour beinhaltet zehn
Skicross-Rennen an fünf Wochenenden, verteilt in der ganzen Schweiz. In Anpassung an
den internationalen Rennkalender finden
nach Möglichkeit an den Samstagen jeweils
Europacup- oder FIS-Rennen für lizenzierte
Fahrerinnen und Fahrer statt. An den Sonntagen wagen sich mutige Fahrer ohne Lizenz
auf die anspruchsvollen Pisten.
Von grosser Bedeutung für die Audi Skicross
Tour sind die langjährigen Partnerschaften
mit den Veranstaltungsorten. In der kommenden Saison wird aber mit Morgins ein
«Neuling» die Tour (17./18. Januar) eröffnen.
Morgins führte in der letzten Saison kurzfristig als Ersatz für Leysin die Schweizermeisterschaften durch und konnte damit
erste Erfahrungen als Skicross-Tourstopp
sammeln. Die Tour zieht danach ins Bündnerland weiter nach Davos, wo schon seit längerer Zeit stets spannende Rennen ausgetragen werden. Auch in der Zentralschweiz darf
man sich in dieser Saison wieder über interessante Skicross-Duelle auf der Piste im
Hoch-Ybrig erfreuen. Der vierte Austragungsort wird Zweisimmen sein. Seit der
Lancierung der Tour ist der Ort im Saanenland dabei. Auf dem Rinderberg hat Skicross
eine lange Tradition, und das Know-how der
Verantwortlichen macht den Ort für die Tour
P HI L I P P S T E I NE R
so wertvoll.
Alle Infos zu Tour, Parks und Kids-Rennen
finden Sie auf www.audiskicross.ch
Krönender Saisonabschluss:
Night-Event in Saas-Fee
Den krönenden Abschluss macht in diesem
Jahr mit Saas-Fee ebenfalls ein neuer Austragungsort. Dabei ist für die Schweizermeisterschaften (28. März) ein absolutes Highlight
in Form eines Nachtevents unten im Dorf
geplant. Die gekrönten Champions können
danach ihre Titel bei einer Afterparty gebührend feiern.
Wir freuen uns auf die fünf Tourstopps und
schauen insbesondere dem Tourfinale am
Sonntag (29. März) gespannt entgegen.
Audi Skicross Tour:
17./18 Januar 2015:
31. Jan./ 01. Feb 2015:
28. Feb./ 01. März 2015:
07./08. März 2015:
28./29. März 2015:
Morgins
Davos
Hoch-Ybrig
Zweisimmen
Saas-Fee
Skicross als Breitensport:
Die Audi Skicross Parks
Als Unterstützung zur Audi Skicross Tour soll
Skicross durch die Audi Skicross Parks jedem
zugänglich gemacht werden. Egal ob Kindern, Eltern oder Firmen mit ihren Angestellten: Die Parks eröffnen die Möglichkeit, Skicross am eigenen Leib zu erfahren und
alleine oder gemeinsam mit anderen Interessierten die perfekt präparierten Strecken in
Angriff zu nehmen. Die Parks können auch
von Profis als Trainingsstrecke genutzt werden und sind deshalb mitverantwortlich für
die Erfolge unserer Schweizer Athleten.
Audi Skicross Parks:
Adelboden:
Skilift Aebi-Sillerenbühl
Grindelwald First: Skilift Schilt
Hoch-Ybrig:
Skilift Sternen
Lenk Betelberg:
Skilift Hasler
Meiringen:
Skilift Mägisalp
Melchsee-Frutt:
Skilift Erzegg
Verbier:
Chaux 2
Villars:
Grand-Chamossaire/
Piste Fanny Smith
F OTOS: DAVID BIRR I
Ganz neu auch ein Park in Morgins!
Die Champions von morgen:
Swiss Skicross Kids Tour
Im Skicross ist man auf eine breite Basis an
jungen Skitalenten angewiesen, welche Interesse an der Sportart bekunden. Um den
jungen, alpinen Fahrern die Disziplin Skicross näherzubringen, wurde im Jahr 2010/11
die Swiss Skicross Kids Tour ins Leben gerufen. Die spannenden Rennen bieten eine
willkommene Abwechslung zu den alpinen
Einzelrennen.
Bei den Kids wurden auf diese Saison hin einige Änderungen vorgenommen. Neu wird
neben den Skicross-Kategorien auch eine
Kategorie im Snowboardcross angeboten.
Damit werden gemeinsame Synergien genutzt und die Zusammenarbeit unter den
Disziplinen gestärkt. Im ersten Jahr gibt es
für die Snowboarder allerdings eine beschränkte Teilnehmerkapazität.
Neu wird die Anmeldung für die Kids-Rennen
online auf der Homepage www.audiskicross.
ch durchgeführt und ein erweitertes Tourranking aufgeschaltet. Die Kids Tour hat auch
in diesem Jahr wieder spannende Rennen
und attraktive Preise zu bieten.
Swiss Skicross/Snowboard Kids Tour:
Lenk/ Betelberg:
28. Dezember 2014
Zweisimmen:
02. Januar 2015
Arosa:
14. Februar 2015
Villars:
15. März 2015
Hoch-Ybrig:
22. März 2015
Melchseefrutt:
29. März 2015
J A N UA R 2 0 1 5
11
FRAGEN AN . . .
21 FRAGEN AN
SIMONE OEHRLI
F OTOS: HELGE WÖLL
In der vergangenen Saison ist die Telemarkerin Simone Oehrli so richtig an der Weltspitze angekommen: Siebenmal stand sie
im vergangenen Winter auf dem WeltcupPodest. Klar, dass die 25-jährige Gstaaderin
in der kommenden WM-Saison mindestens
genauso viel Gas geben will.
12
JA N UA R 2015
FRAGEN AN . . .
J A N UA R 2 0 1 5
13
SAMSUNG TEAM / PERSPACTIVES.COM
«Es ist mir eine grosse Ehre,
Teil des Samsung-Teams zu sein
und von der Erfahrung meiner
Teamkollegen zu profitieren.»
Er ist das jüngste Mitglied des
Samsung Teams und findet den
Style und die Tricks von Gus
Kenworthy cool. Er möchte in den
nächsten Jahren bei nationalen
wie internationalen Wettkämpfen
Erfolge feiern können und trainiert
dafür fleissig auf dem Trampolin.
Er, das ist Kim Gubser aus Davos.
14
JA N UA R 2015
F OTOS: SWI SS-SKI
GESTATTEN:
KIM GUBSER, JÜNGSTES
MITGLIED DES SAMSUNG
TEAMS
SAMSUNG TEAM / PERSPACTIVES.COM
˾ Trotz seines jugen
jugendlichen Alters zählt Kim
Gubser im Bereich Freeski bereits zu den
hoffnungsvollsten und
u
ambitioniertesten
Nachwuchstalenten d
der Schweiz. Seinen zuletzt herausragenden Leistungen hat der erst
auc die Aufnahme in das
13-Jährige denn auch
Samsung Team zu ve
verdanken. Entsprechend
stolz zeigt sich der Ge
Gewinner des Swiss Freeski Open Davos, anges
angesprochen auf die im März
erfolgte Nomination: «Es ist mir eine grosse
Ehre, Teil des Teams zu sein und vom grossen
Know-how und den E
Erfahrungen der gestandenen Mitglieder zu p
profitieren.»
Ein früher Fan von S
Sprüngen und Tricks
Schneespor kam der Davoser früh
Mit dem Schneesport
in Berührung, stand e
er doch bereits mit zweieinhalb Jahren zum ersten Mal im Schnee.
Über den alpinen Ski
Skisport, den der Bündner
Eishocke regelmässig betrieb,
neben dem Eishockey
fand er nach und nac
nach den Weg zum Freeski.
«Für die Alpin-Rennen war ich einfach zu
leicht», gibt Kim Gubser zu. «Ich war ohnehin
häufig im Davoser JatzPark anzutreffen, wo
ich immer mehr Gefallen an Sprüngen und
Tricks fand.» Mittlerweile ist Freeski aus dem
Leben des Kim Gubser kaum mehr wegzudenken. Die unglaubliche Vielfalt der Tricks
sowie die Möglichkeit, den eigenen Run während der Wettkämpfe ganz individuell gestalten zu können, faszinieren den Athleten.
Zu seinen bevorzugten Tricks gehören unter
anderem der Cork 900, Switch Cork 720 sowie
der Switch Cork 540. Die spektakulären
Sprünge von Kim Gubser und seinen Teamkollegen (u.a. Kai Mahler und Fabian Bösch)
können regelmässig auf der Webseite www.
perspactives.com bestaunt werden. In der
kommenden Saison möchte der gleichermassen talentierte wie ehrgeizige Bündner
einen weiteren Schritt in seiner sportlichen
Entwicklung machen und parallel dazu den
einen oder anderen Podestplatz belegen.
Dank der Aufnahme in das Team könnten die
Grundvoraussetzungen dafür nicht besser
sein.
Die beliebtesten Spots: Saas-Fee und Davos
Rotiert bzw. trainiert Kim Gubser nicht gerade auf Schnee, Skateboard oder Trampolin,
unternimmt er gerne etwas mit Freunden
oder lässt sich von den angesagten Hip-HopTracks berieseln. Und welche Spots haben es
ihm besonders angetan? Auch auf diese Frage hat er die passende Antwort: «Im Sommer
Saas-Fee und im Winter mein geliebter JatzPark in Davos.» Er, das ist Kim Gubser aus
Davos, das jüngste Mitglied des Samsung
C H R IS T O P H W ÄL C HL I
Teams.
PERSPACTIVES.COM – DIE SAMSUNGPLATTFORM FÜR TALEN TFÖRDERUNG
Samsung engagiert sich bereits seit mehreren Jahren aktiv im Sportbereich und fördert seit 2013
auch junge Nachwuchstalente in der Schweiz. Zum
Auftakt des Förderprogramms lag der Fokus auf
dem Aufbau eines eigenen Samsung Teams. Im
Februar 2014 wurde schliesslich die Online-Plattform perspactives.com ins Leben gerufen. Eine
spannende, interaktive Website mit interessanten
News, Lernvideos, Tipps und Tricks von Profis für
die Snowboard- und Freeski-Community, Infos
über das Samsung Team sowie Challenges zum
Mitmachen. Neben Kim Gubser gehören u.a. auch
die Skicross-Weltmeisterin 2013 Fanny Smith, sowie Patrick Burgener, Snowboard Big Air Swiss
Champion 2012, zum Samsung perspactives-Team.
Kim Gubser im Winter 2014 am Swiss Freeski Open Davos.
J A N UA R 2 0 1 5
15
LEONTEQ BIATHLON JUNIOR TEAM
TRAINING VOR DER KAMERA
STATT AM SCHIESSSTAND
Die Biathlon Nachwuchscracks des
Leonteq Biathlon Junior Teams
steigen gut vorbereitet in den Winter:
Zweimal pro Monat wird im Nationalen Biathlon-Leistungszentrum in
Realp in der Loipe und im Schiessstand intensiv trainiert. Nun absolvierte das Team ein spezielles Training, um auch im Hinblick auf die
Eigenvermarktung up to date zu sein.
16
JA N UA R 2015
Ein Werbespot für sich selbst
Nun, primär geht es dem Mediencoach darum, den jungen Athletinnen und Athleten die
Angst vor der Kamera und den Medien zu
nehmen. Und ihnen die Interviews und das
Zusammentreffen mit Journalisten als grosse Chance zu vermitteln. «Jeder Auftritt ist
ein Werbespot für dich selbst und für deine
Sponsoren», so Späni. Mittels fiktiven Interviews vor der Kamera wird während der rund
dreieinhalbstündigen Unterrichtszeit an der
Sprechtechnik und den Inhalten gefeilt. Das
Interessiert lauschen die
Biathlon Nachwuchscracks
den Ausführungen von
Medienprofi Regula Späni.
erste Fazit ist vielversprechend. In erfrischender Natürlichkeit erzählen die Cracks
des Leonteq Biathlon Junior Teams von ihren
Erfahrungen als Biathleten, über den Trainingsalltag und die Faszination der Skijagd.
«Ich fühlte mich zuerst schon etwas unsicher,
da ich nicht wusste, was gefragt wird. Aber
ich habe mich ganz gut aus der Affäre gezogen», schildert beispielsweise Nirando Bacchetta nach der Interviewrunde. Andere geben sich schon ganz routiniert: «Als ich noch
viel jünger war, hatte ich bereits einmal die
Gelegenheit, dem Schweizer Fernsehen ein
Interview zu geben. Damals gings um die irrsinnigen Schneemassen bei uns im Goms und
den daraus resultierenden Einschränkungen
für die Bevölkerung und den Verkehr», erinnert sich Yannik Kreuzer.
Die beiden Biathlon-Nachwuchshoffnungen
stehen stellvertretend für die Medienrookies,
welche nach diesem kurzweiligen und äusserst lehrreichen Nachmittag mit dem Medienprofi Regula Späni die Ski hervorkramen
und wieder ihrer angestammten Berufung
FOTOS: CHR ISTIA N MAN ZONI
˾ Es herrscht gespanntes Schweigen im
Saal «Suworow» der Kaserne Andermatt. Die
Athletinnen und Athleten des Leonteq Biathlon Junior Teams lauschen gebannt den Ausführungen von Mediencoach Regula Späni.
Eine bis dahin eher ungewohnte Situation für
die Biathleten: Normalerweise gleiten sie
bewaffnet mit ihrem Gewehr auf Langlaufski
durch den Schnee. Und wenn sie sich konzentrieren, dann in erster Linie auf die fünf Zielscheiben. Im sportlichen Bereich sind alle auf
bestem Weg, dereinst zu den Könnern der
Sportart zu avancieren.
Aber: Wie fasse ich das während eines Wettkampfes Erlebte, das Gefühlte und die Erfolge in Worte? In Worte, denen man einfach
zuhören muss, Worte an denen man kleben
bleibt? Das Zauberwort heisst Medientraining. Swiss-Ski arbeitet seit Jahren mit der
ehemaligen TV-Frau Regula Späni zusammen. Als einstige Spitzensportlerin und als
Gesicht der Schweizer Sportberichterstattung kennt sie die Bedürfnisse der Medien
und die Anforderungen an einen Sportler wie
keine Zweite. Während des Medientrainings
führt Regula Späni die Jugendlichen behutsam an die Aufgaben heran, nimmt ihnen die
Angst vor der TV-Kamera und zeigt per VideoClip, dass auch bei den Profis nicht immer
alles geschliffen perfekt über die Lippen
kommt. Beispiel: Der legendäre Promotionsspot mit Roger Federer und Rafael Nadal. Das
Schweigen weicht kurzerhand schallendem
Gelächter.
LEONTEQ BIATHLON JUNIOR TEAM
LEON TEQ BIATH LON JUN IOR TEAM
Das Team umfasst in dieser Saison elf talentierte
Biathleten der Jahrgänge 96, 97 und 98. Sie alle
haben sich über die Kids Trophy, die U16-StandardKategorie und ein Sichtungsweekend für das jüngste Fördergefäss von Swiss-Ski qualifiziert. Zweimal
pro Monat während vier Tagen trainiert das Leonteq Biathlon Junior Team in Form von Kaderzusammenzügen und Lehrgängen im Nationalen
Biathlon-Leistungszentrum in Realp. Gefeilt wird
an allen Facetten des Sports: Athletik, Technik,
Schiessen.
nachgehen – schnell laufen und präzise
schiessen. Anhand der schriftlichen Unterlagen hat nun aber jeder zuhause ein Lerntool, das den Umgang mit den wohl wichtigsten Partnern bezüglich Öffentlichkeitsarbeit
mit einfachen Beispielen erklärt. Die Hoffnungsträger werden diese Unterlagen intensiv studieren, denn die Saisonhöhepunkte
European Youth Olympic Festival (EYOF) und
Junioren-Weltmeisterschaft rücken immer
näher. Und wer weiss, ob sich die Eine oder
der Andere im Nachgang mit einem prägenden Ausspruch in den Medien wiederfindet . . .
C H R I S T I AN M ANZ O NI
SWISS-SKI
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SWISS-SKI SKICARDS!
Swiss-Ski-Mitgliederangebot: Mit der Swiss-Ski
Skicard profitieren Sie von
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20 Skigebieten! Bestellen
Sie noch heute, denn das
Kontingent ist limitiert.
˾ Skifahren macht Spass. Vor allem, wenn
die Sonne vom stahlblauen Himmel auf die
Piste scheint, die von einer feinen Schicht
frischem Pulverschnee bedeckt ist. Wenn
bloss das lästige Anstehen vor der Ticketkasse nicht wäre . . . Aber Halt, das muss nicht
sein! Denn, wer eine Swiss-Ski Skicard besitzt, der kann seine Tageskarte bequem
schon von zuhause aus kaufen, ganz einfach
online oder via Smartphone. Und an der Talstation cool an der langen Warteschlange
vorbeispazieren.
Alles was Sie machen müssen, um diesen
super Service nutzen zu können, ist, eine
Swiss-Ski Skicard bestellen und sie bei
Ticketcorner auf ski.ticketcorner.ch registrieren – und schon steht dem Spass im
Schnee nichts mehr im Weg – zumindest kein
lästiges Anstehen an der Talstation und auch
keine umständlichen Depotgebühren! Die
Swiss-Ski Skicard gilt übrigens für rund 70
Skigebiete in der ganzen Schweiz – garantiert
ist auch Ihr Lieblingsspot darunter!
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noch heute Ihre Swiss-Ski Skicard. Denn es
gilt «Es hett solang’s hett!» Übrigens profi-
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bitte online beim gewünschten Skigebiet).
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Sie Ihre Swiss-Ski Skicard noch vor dem 31.
Dezember registrieren! Sie sehen: Mitmachen lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht!
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skicard
J A N UA R 2 0 1 5
17
OERLIKON SWISS CUP
HIGHTECH TRIFFT AUF
SPORT-SPONSORING
Der Schweizer Grosskonzern Oerlikon
ist vielseitig engagiert: Im Skirennsport, im Motorensport, und vormals
gar in der internationalen Modewelt.
Auf den ersten Blick ein etwas seltsam anmutender Sponsoring-Mix.
Und auf den zweiten?
18
JA N UA R 2015
❞
Die Sponsoring-Projekte reichen
weit über eine rein finanzielle
Unterstützung hinaus, und wir
setzen sie in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Personen
oder Organisationen um.
Sven E. Jarby
Swiss-Ski im Frühjahr als Basis für die Selektion in die Nachwuchsteams.
Wieso der industrielle Grosskonzern ausgerechnet den schweizerischen Skinachwuchs
unterstützt und was sich Oerlikon von ihrem
Engagement verspricht, erklärt Sven E. Jarby, Head of Global Marketing & Brands bei der
OC Oerlikon Management AG, im Interview
mit Swiss-Ski:
SWISS-SKI: Welche Rolle spielt das Sponsoring ausgewählter Sportarten in der Unternehmens- und Kommunikationsstrategie
des Konzerns?
SVEN E. JARBY: Eine ganz zentrale! Wir setzen auf langfristiges Engagement im Sport.
Die Sponsoring-Projekte reichen weit über
eine rein finanzielle Unterstützung hinaus,
und wir setzen sie in enger Zusammenarbeit
mit den jeweiligen Personen oder Organisationen um. Für uns zählt Sponsoring zu unseren entscheidenden Kommunikationsinstrumenten und trägt in mehrfacher Hinsicht
zum Geschäftserfolg bei. Neben einer gestärkten Awareness und der Positionierung
der Marke hilft uns Sponsoring, die Beziehungen zu unseren Zielgruppen in ausgesuchten Märkten zu pflegen. Wir achten darauf, dass alle unsere Engagements die
zentralen Werte unserer Unternehmenskultur wiederspiegeln: Integrity, Team Spirit,
Excellence und Innovation. Der Fokus auf
ambitionierten Motor- und Skisport trifft für
uns den Kern.
Oerlikon engagiert sich im alpinen Skirennsport und dabei primär in der Nachwuchsförderung. Warum ausgerechnet in einem
F OTOS: ZVG.
˾ Oerlikon ist ein weltweit agierendes Hightech-Unternehmen mit Hauptsitz in Pfäffikon. Der stark innovationsgetriebene Maschinen- und Anlagenbauer für industrielle
Lösungen und Komponenten beschäftigt
über 15 500 Mitarbeitende an 170 Standorten
in 35 Ländern. Sportlich engagiert sich das
Unternehmen in der Formel 1 und unterstützt das Sauber F1-Team. Zuvor war es
unter anderem auch in der internationalen
Fashionwelt zuhause. Darüber hinaus kümmert es sich um den Schweizer Skinachwuchs. Formel 1, Mode und Skirennsport –
Auf den ersten Blick ein etwas seltsam
anmutender Sponsoring-Mix. Und auf den
zweiten?
Jeweils anfangs Dezember fällt der Startschuss zum Oerlikon Swiss Cup. Die Rennserie verfolgt seit 2008 das Ziel, jungen und
talentierten Nachwuchsskirennfahrern eine
Plattform zu bieten, sich mit Gleichaltrigen
zu messen. Gemeinsam mit der Schweizer
Skilegende Pirmin Zurbriggen hat Titelsponsor Oerlikon das Projekt vor sechs Jahren
aus der Taufe gehoben. Heute wird in zwei
Frauen- und Männerkategorien um Podestplätze, Punkte und Prämien gefahren. Und
nicht zuletzt um begehrenswerte Plätze: Die
Gesamtwertung des Oerlikon Swiss Cup dient
AFGHAN SKI CHALLENGE
AFGHAN SKI CHALLENGE:
DAS SKIWUNDER VON BAMIYAN
Bereich, der abseits des Rampenlichts stattfindet?
Für ein Unternehmen mit Schweizer Wurzeln
liegt es nahe, sich für den Schneesport einzusetzen – ebenso nahe liegt der Glaube an
unsere Jugend. Hier investieren wir schliesslich in unsere Zukunft. Nachwuchsförderung
verbindet gedanklich den Leistungssport mit
der schulischen und beruflichen Ausbildung.
Diese Philosophie lebt Oerlikon übrigens
auch im eigenen Betrieb. So unterstützen wir
die inzwischen mehrfache Snowboard-Juniorenweltmeisterin Julie Zogg, die parallel zur
erfolgreichen Laufbahn im Spitzensport ihre
Berufslehre bei Oerlikon absolviert hat.
Wie sieht das Engagement von Oerlikon für
Swiss-Ski konkret aus?
Als Eventpartner des Schweizer Skiverbands
begleiten wir seit vielen Jahren junge SkiTalente auf ihrem Weg an die Spitze. Wir sind
Titelsponsor sämtlicher FIS-Rennen in der
Schweiz sowie der Nachwuchs-Rennserie
Oerlikon Swiss Cup. Gleichzeitig helfen wir
bei der Jugendarbeit in den Nationalen Leistungszentren von Swiss-Ski.
Inwiefern profitiert Oerlikon vom Sponsoring im Nachwuchsbereich der Swiss-Ski?
Innovation entsteht durch Talentförderung.
Das weiss auch die Oerlikon Gruppe. Nachwuchsförderung im Skisport zählt zu den
wichtigen Bestandteilen der internationalen
Kommunikation im Rahmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung. In weiteren Ländern wie USA, Indien und China übernimmt
Oerlikon übrigens ähnliche Verpflichtungen.
Lokal und in den alpinen Regionen erzeugen
diese Sponsoring-Aktivitäten wertvollen
«Goodwill» und machen unsere Marke bekannt.
Welche Beziehung verbindet Sie persönlich
mit dem Skisport?
Ich selbst fahre hauptsächlich Snowboard.
Ausserdem macht mir Carving sehr viel
Spass. Mein Zuhause im Rheintal / Liechtenstein bietet mir ideale Möglichkeiten, in der
Umgebung Wintersport zu geniessen. Sofern
es die Zeit zulässt verfolge ich zudem die Skirennen am Fernseher; in diesem Zusammenhang möchte ich den Athleten viel Erfolg in
der kommenden Saison wünschen!
DIANA F ÄH
Alle Termine, Ranglisten und News zum
Oerlikon Swiss Cup finden Sie unter:
www.swiss-ski.ch/leistungssport/ski-alpin/
oerlikon-swiss-cup
Professionelle Athleten trainieren jahrelang und ausgestattet mit dem besten Skimaterial für eine
Olympiamedaille – für die Afghan Ski Challenge reichen viel Enthusiasmus und ein paar Holzbretter.
˾ Auf Initiative zweier Schweizer Journalisten, die selber begeisterte Bergsteiger und
Skifahrer sind, fand im Frühjahr 2011 in Bamiyan, 180 Kilometer westlich von Kabul, das
erste Skirennen in der Geschichte Afghanistans statt. Am Start standen zehn topmotivierte junge Männer, die in nur zwei Wochen
Skifahren gelernt hatten. 2015 findet die
Afghan Ski Challenge bereits zum fünften Mal
statt. Das alljährliche Rennen soll helfen,
Bamiyan als Skitourendestination international bekannter zu machen. Ausserdem träumt
Initiator Christoph Zürcher davon, dass in vier
Jahren an den Olympischen Winterspielen in
Pyeongchang auch ein oder zwei Afghanen
am Start stehen.
In den vergangenen vier Jahren hat sich das
Skirennen stark entwickelt. Mittlerweile wird
in zwei Stärkeklassen gefahren, und auch
Frauen dürfen neuerdings an der Afghan Ski
Challenge teilnehmen. Gestartet wird gleich-
zeitig. Die etwa 400 Höhenmeter bis zum
Startpunkt der rund zweieinhalb Kilometer
langen Abfahrt müssen zu Fuss erklommen
werden – ein Vorteil für die gut akklimatisierten Einheimischen, die oftmals schon die
Ziellinie überqueren, während viele Ausländer sich mit ihren Tourenskis noch im Aufstieg befinden.
Das Alpine Museum Bern widmet der Afghan
Ski Challenge eine Ausstellung, die am 20. Dezember eröffnet wird. Die Ausstellung zeigt
grossformatige Fotos von afghanischen Frauen, die erstmals auf den Skiern stehen oder
von einheimischen Kindern und Jugendlichen,
die sich mit einfachsten Mitteln Holzskis mit
Flipflop-Fusshalterungen basteln und in einer
eigenen Rennkategorie starten. Ein Besuch
lohnt sich auf jeden Fall.
www.alpinesmuseum.ch
www.afghanskichallenge.com
J A N UA R 2 0 1 5
19
SWISS FREESKI DAYS / AUDI SNOWBOARD KIDS DAYS
BIST DU DABEI?
Du liebst das Skifahren oder Snowboarden?
Die Piste ist für dich eine riesige Spielwiese
und du hast garantiert immer Spass mit
einem oder zwei Brettern an den Füssen?
Dann bist du hier genau richtig! Auch in diesem Jahr gibt es für Kids zwischen acht und
16 Jahren viel Freeski- und SnowboardSpass unter professioneller Anleitung.
F OTOS: SW ISS-SKI
˾ Junge Snowboarder und Freeskier kommen an den «Audi Snowboard Kids Days»
sowie den «Swiss Freeski Days» auch im
kommenden Winter auf ihre Kosten. Der Tag
mit Gleichgesinnten soll in erster Linie Spass
machen – und natürlich zeigen dir die Profis
gerne den einen oder anderen neuen Trick im
Park und auf der Piste. Wenn es dir gefallen
hat, weisst du, wo du in Zukunft unter professioneller Anleitung an deinen Skills feilen
kannst.
Für die Teilnahme bezahlst du dein Liftticket
(meist zu einem reduzierten Spezialpreis)
sowie deine Verpflegung. Aber aufgepasst:
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Melde
P ETR A K R O P F
dich deshalb schnell an!
WEITERE IN FOS
UN D AN MELDUN G
Audi Snowboard Kids Days:
www.audisnowboardseries.ch/talent
Swiss Freeski Days:
www.swissfreeski.ch/freeski-days
Termine 2015
27.12.2014
10.01.2015
10.01.2015
11.01.2015
17./18.01.2015
18.01.2015
18.01.2015
24.01.2015
25.01.2015
25.01.2015
31.01.2015
07.02.2015
07.02.2015
07.02.2015
14.02.2015
14.02.2015
21.02.2014
21.02.2015
01.03.2015
08.03.2015
14.03.2015
15.03.2015
21.03.2015
12.04.2015
Braunwald
Wildhaus
Gstaad Snowpark
Leysin
Mythenpark
Schilthorn
Saanenmöser
Crans-Montana
Thyon
Davos
Elsigenalp
Schwarzsee
Gstaad Snowpark
Pizol
Wiriehorn
Mythenpark
Airolo
Grindelwald First
Les Crosets
Scuol
Adelboden
Flumserberg
Bettmeralp
Corvatsch
BASE
BASE
Bern Freeski Team
Ski Romand
Bern Freeski Team
BABE
Style Valais
Style Valais
Bündner Skiverband
BABE
BABE
Bern Freeski Team
BASE
BABE
Central Station
FS Svizzera Italiana
Bern Freeski Team
Style Valais
Bündner Skiverband
Bern Freeski Team
BASE
Style Valais
Bündner Skiverband
Snowboard
Snowboard
Freeski
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
Snowboard
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
Snowboard*
Snowboard*
Freeski
Snowboard
Snowboard*
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
Freeski
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
Freeski
Snowboard
Snowboard / Freeski
Snowboard / Freeski
*Finden im kleineren Rahmen statt und werden nicht vom Regionalverband,
sondern vom jeweiligen Skigebiet organisiert.
20
JA N UA R 2015
AGENDA
6. / 7 . J ANUAR 15
EU ROP ACUP SKI AL PIN
FRA U EN ZINAL
8. / 9 . J ANUAR 15
EU ROP ACUP SKI AL PIN
FRA U EN M EL CHSEE F R U TT
9. / 1 0. J ANUAR 15
EU ROP ACUP SKI AL PIN M Ä NNE R WENG EN
16. / 1 7. JANUAR 15
EU ROP ACUP SKI AL PIN
FRA U EN S T . M O R IT Z
25. / 2 6. JANUAR 15
W ELTCUP S K I AL PIN F R A U EN
ST. MOR IT Z
Ende Januar 2015 ist St. Moritz einmal mehr Schauplatz der jährlichen
Frauen-Weltcuprennen. Der diesjährige Weltcup findet unmittelbar vor
den Ski-Weltmeisterschaften in Vail
(USA) statt, womit die Rennen im Engadin zur WM-Hauptprobe für die
Athletinnen werden.
6. J A NU A R 1 5
TO U R D E SK I I N VA L MÜSTAIR
Nach 2012 macht die Tour de Ski der
Langläufer im Januar 2015 zum zweiten Mal in der Heimat von Dario Cologna Halt. Am 7. Januar ist die Weltelite
der Langläufer für einen Sprint in der
Skating Technik im Val Müstair zu Gast.
Packende Duelle, viel Action und ein
attraktives Rahmenprogramm machen die Tour de Ski-Etappe im Münstertal zu einem Highlight und einem
«Must» für alle Schweizer LanglaufFans. Programm und weitere Informationen unter www.tour-de-ski.ch
Programm und weitere
Informationen unter
www.skiworldcup.stmoritz.ch
28. –30. JANUAR 15
EU ROP ACUP SKI AL PIN
MÄNNER
C RA N S -M ONT ANA
1 0. / 1 1. JANUAR 15
A U DI F IS AL PINER SKI WELTCU P A DEL B O D EN
Zum 59. Mal lädt der Berner Oberländer Skiort zum Ski-Spektakel am
legendären Chuenisbärgli. Wer keine
Tickets für die Tribünen ergattern
konnte, kann die Rennen am «Chuenisbärgli» auch aus den Zonen Ziel/
Chäla und entlang der Strecke schauen oder via die verschiedenen Grossvideowände mitverfolgen.
Programm und weitere Informationen unter www.weltcup-adelboden.
ch
1 6. –18. JANUAR 15
A U DI F IS AL PINER SKI
WE LTCUP W ENG EN
Die 85. Internationalen Lauberhornrennen versprechen einmal mehr
Spektakel pur. Nebst der attraktiven
Superkombination mit zwei Rennen
an einem Tag findet am Samstag die
längste Weltcupabfahrt der Welt
statt. Den Abschluss der Lauberhornrennen bildet am Sonntag ein
spektakulärer Slalom.
Programm und weitere Informationen unter www.lauberhorn.ch
G R A ND P R I X M I G R O S
Europas grösstes Skirennen für Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren bietet für jeden Skifahrer ein unvergessliches Erlebnis auf der
Skipiste! Bereits zum fünften Mal
können auch die 6- und 7-Jährigen
Skifahrer erste Grand Prix Migros
Luft schnuppern – allerdings ganz
ohne Zeitdruck! Jetzt anmelden unter
www.gp-migros.ch
4. Januar 2015
Crans Montana
11. Januar 2015
Sörenberg
17. Januar 2015
Les Diablerets
18. Januar 2015
Schönried
25. Januar 2015
Riederalp
01. Februar 2015
Grindelwald/Wengen
G R A ND P R I X M I G R O S
SC H NU P P ER TR A I NI NGS
Mädchen und Jungs mit den Jahrgängen 1998 bis 2009, die gerne Skifahren
und sich mal als Rennfahrerin oder
Rennfahrer versuchen möchten, sind
herzlich zu den Grand Prix Migros
Schnuppertrainings eingeladen. Anmeldung unter www.gp-migros.ch.
7. Januar 2015
Brunni mit Daniel Albrecht
14. Januar 2015
Ebenalp mit Sonja Nef
21. Januar 2015
Selital mit Mike von Grünigen
28. Januar 2015
Les Paccots mit Catherine Borghi
4. Februar 2015
Atzmännig mit Lilian Kummer und
Ambrosi Hoffmann
SWISS- SKI EVEN TS
AUDI SN OWBOARD SERIES
Innert vier Jahren hat sich die Audi
Snowboard Series als nationale
Snowboardtour in der Schweiz etabliert. Das Ziel der Tour ist es, aufstrebende Snowboardtalente und die
Snowboardszene in der Schweiz zu
fördern. Sie dient als Plattform und
Sprungbrett für junge Snowboarderinnen und Snowboarder, um sich auf
einem nationalen wie auch internationalen Niveau zu messen und sich
gegenseitig in die Höhe zu pushen.
Viele aktuelle und zukünftige Schweizer Snowboardstars sind aus dieser
Eventserie hervorgegangen.
Bis zum Februar 2015 stehen folgende Events auf dem Programm:
28. Dezember 2015
Kids Cross Lenk (SBX)
2. Januar 2015
Kids Cross Zweisimmen (SBX)
7.–10. Januar 2015
Iceripper Rookie Fest Laax (HP)
new date
17. Januar 2015
giantXtour Grimentz (SBX)
17./18. Januar 2015
Halfpipe Open Davos
23./24. Januar 2015
PSL FIS & Open Race Samnaun
24./25. Januar 2015
FIS & Open Race / Schweizermeisterschaften SBX Sedrun
24./25. Januar 2015
Open & Kids Slopestyle Thyon
31. Januar 2015
Gstaad Mountain Rides Open
SWISS FREESKI T OUR
Die Swiss Freeski Tour ist eine nationale Eventserie für Freeskier. Mehrere Events werden zu einem Gesamtranking zusammengefasst und
der beste Schweizer Overall-Freeskier Ende der Saison gekürt. Jeder
Teilnehmer an einem Ranking-Event
wird automatisch in die Gesamtwertung aufgenommen. Weitere Informationen zur Swiss Freeski Tour
unter www.swissfreeski.ch und im
Bericht auf Seite 9
24. Januar 2015
Kids Slopestyle Thyon
25. Januar 2015
Open Slopestyle Thyon
31. Januar 2015
Gstaad Mountain Rides Open
1. Februar 2015
Big Air Open Vercorin (FS)
OERLIKON SWISS CUP
Die Austragungsdaten des Oerlikon
Swiss Cup 2014/15 sind abrufbar
unter www.swiss-ski.ch
www.audisnowboardseries.ch
AUDI SN OWBOARD KIDS DAY
Weitere Informationen zu den «Audi
Snowboard Kids Days» unter www.
audisnowboardseries.ch/talent und
im Bericht auf Seite 20.
AUDI SKICROSS TOUR
17./18. Januar 2015
Morgins
31. Januar/1. Februar 2015
Davos
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.audiskicross.ch sowie im Bericht auf Seite 11.
SWISS SKICROSS KIDS TOUR
28. Dezember 2014
Lenk
2. Januar 15
Zweisimmen
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.audiskicross.ch sowie im Bericht auf Seite 11.
FAMIGROS SKI DAY
Der Famigros Ski Day ist das Nachfolger-Projekt des Rivella Family
Contest und feiert in der Saison
2014/15 seine Premiere. Im Startgeld
von 110 Franken sind fünf Tageskarten, ein warmes Mittagessen, ein Rivella, ein Überraschungsgeschenk,
Spiel und Unterhaltung im Village
und natürlich das Startgeld inbegriffen. Famigros- oder Swiss-Ski-Mitglieder profitieren von 25 Franken
Rabatt und zahlen nur 85 Franken.
Anmeldung unter www.famigros-skiday.ch
4. Januar 2015
Wildhaus
11. Januar 2015
Pizol
18. Januar 2015
Marbachegg
25. Januar 2015
Arosa
1. Februar 2015
Diemtigtal
J A N UA R 2 0 1 5
21
AGENDA / KURZ&BÜNDIG
AUFTAKT ZUM
OCH SN ER SPORT JUGEN D CUP
H E LVE TIA NO R D IC T R OP H Y
Die Helvetia Nordic Trophy ist die
grösste Wettkampfserie für den
Schweizer Nachwuchs in den nordischen Disziplinen. Die Trophy bietet
Kindern und Jugendlichen zwischen
sechs und sechzehn Jahren die Möglichkeit, sich in den Disziplinen Langlauf, Skisprung und Nordisch Kombination zu messen.
Langlauf
21. Dezember 2014
Nationale Wettkämpfe,
Col des Mosses
(klassisch/Einzelstart)
11. Januar 2015
Nationale Wettkämpfe, Gadmen
(frei/Einzelstart)
31. Januar 2015
U 14- und U 16-Schweizermeisterschaften, Adelboden
(klassisch / Einzelstart)
1. Februar 2015
U 14- und U 16- Schweizermeisterschaften, Adelboden
(frei/Staffellauf)
Skisprung
10./11. Januar 2015
Wildhaus (K15/32/40)
24./25. Januar 2015
Hinterzarten (K15/30/70)
SWI SS LO P P ET
Beim Swiss Loppet handelt es sich
um eine Serie von zehn Volkslangläufen in der ganzen Schweiz. Für die
Teilnahme am Swiss-Loppet ist die
Mitgliedschaft bei Swiss-Ski Voraussetzung. Wer die zurückzulegenden
297,5 Kilometer alle im selben Winter
absolviert, wird zum Swiss Loppet
Gold Member ernannt. Der Terminkalender 2015 ist unter www.swissski.ch abrufbar.
4. Januar 2015
Attraverso Campra, Campra
11. Januar 2015
Planoiras Volkslanglauf, Lenzerheide
18. Januar 2015
Rothenthurmer Volksskilauf,
Rothenthurm
25. Januar 2015
Surselva-Marathon, Sedrun
1. Februar 2015
Kandersteger Volksskilauf,
Kandersteg
Am 20./21. Dezember ist es soweit: In
Meiringen Hasliberg fällt der Startschuss zum Ochsner Sport Jugend
Cup 2014/15. Im Rahmen dieser nationalen Rennserie messen sich die
stärksten Nachwuchsathleten in der
Jugendkategorie (Jahrgang 99 und
jünger). Für den Ochsner Sport Jugend Cup 2014/15 zählen die besten
sechs der acht nationalen Rennen.
Dabei gibt es zwei Streichresultate.
Die ersten 30 der Kategorien Mädchen und Knaben bekommen jeweils
für ihren Rang Weltcuppunkte. Für
die Gesamtwertung werden die Weltcuppunkte der Rennen zusammengezählt.
Der Rennkalender und das Reglement finden sich auf www.swiss-ski.
ch/leistungssport/ski-alpin/ochsner-sport-jugend-cup
SWISSCOM SN OW DAYS:
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Von klein auf Skifahren ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele
Kinder – besonders solche, die in der
Stadt aufwachsen oder aufgrund
ihres Migrationshintergrunds wenig
bis keinen Bezug zum Schneesport
haben – standen noch nie auf einer
Skipiste und haben noch nie einen
Skilift aus der Nähe gesehen. Im Jahr
2003 hat Swiss-Ski deshalb gemeinsam mit Swiss Snowsports und Seilbahnen Schweiz das Projekt
«Schneespasstage» lanciert. Ziel des
Projekts ist es, möglichst viele Kinder
und Jugendliche die Freude an der
Bewegung im Schnee zu vermitteln.
Neu unterstützt Verbandshauptsponsor Swisscom die Schneespasstage
unter dem Namen «Swisscom SnowDays» tatkräftig. Die Swisscom
SnowDays ermöglichen einer ganzen
Schulklasse während der Schulzeit
einen geführten Erlebnistag auf Ski
oder dem Snowboard. Neben dem
Schneesporterlebnis soll der Tag
auch ein unvergesslicher Klassenausflug sein und den Schülerinnen
und Schülern die Schönheit des Wintersports aufzeigen.
Weitere Informationen finden Sie
auf www.swiss-ski.ch/breitensport
CLUB- ASSISTEN ZLEITER- KURS:
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Mit der Firma Leonteq erhält die
Swiss-Ski-Disziplin Biathlon einen
neuen starken Partner. Der unabhängige Technologie- und Servicepartner für Anlagelösungen ist Titelsponsor des Leonteq Biathlon Cup,
welcher die drei Kategorien «Kids»
(mit den jahrgangsbezogenen Einteilungen U11–U15), «Challenger»
(ehemals Kategorie Standard U13–
U15) und „Elite“ umfasst.
20./21. Dezember 2014
Lantsch (Elite)
10. Januar 2015
Elm (Kids)
17./18. Januar 2015
Notschrei/GER (Challenger/Elite)
24. Januar 2015
Langis (Kids/Challenger)
22
JA N UA R 2015
SWI SSC O M NO R D I C D AYS
Sich auf den schmalen Latten üben,
Neues ausprobieren und Spass auf
Schweizer Loipen haben – das sind
die Swisscom Nordic Days. Die Langlaufschnuppertage finden ab 7. Dezember in der ganzen Schweiz statt.
Anmelden kann man sich unter www.
langlauf.ch
4. Januar 2015
Ebnat-Kappel
10. Januar 2015
Gantrisch und Davos
17. Januar 2015
Studen, Parpan und Les Mosses
24. Januar 2015
Splügen und Le Brassus
25. Januar 2015
Les Prés-d’Orvin
31. Januar 2015
Kandersteg, Campra und Klosters
Die Club-Assistenzleiter-Ausbildung
richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren aller Swiss-Ski-Sportarten und
ist somit eine ideale Vorbereitung auf
den J+S-Grundkurs. Ziel des Kurses
ist es, Jugendliche, die ihre Sportkarriere frühzeitig beenden und das
J+S-Leiteralter noch nicht erreicht
haben, ins Trainermetier einzuführen. Anschliessend können sie als
Hilfsleiter im Club eingesetzt werden.
Swiss-Ski führte im vergangenen Monat zum sechsten Mal einen ClubAssistenzleiter-Kurs durch, und zwar
in Andermatt (21. bis 23.11.2014) sowie in Flumserberg (12. bis
14.12.2014). Dabei konnten mehr als
50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
aus den Disziplinen Ski alpin, Freeski
und Snowboard ausgebildet werden.
Den Teilnehmenden wurden zu den
Themen Sicherheit, Verantwortung,
Trainingslehre sowie Technik und
Methodik auf Schnee erste Inputs
rund um die Aufgaben und Tätigkeiten eines Trainers vermittelt. Wir
gratulieren den neuen Club-Assistenzleiterinnen und -leitern und wünschen ihnen viel Spass bei ihrer Leitertätigkeit auf und neben dem
Schnee!
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Lebe deinen Winter
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23
MAGAZIN
LEHRMITTEL
«WILD IM SCHNEE»
Während in Wintersportlagern Sport und Lagerleben im Zentrum stehen, nehmen die Jugendlichen oft nicht wahr, in welch sensibler
Landschaft sie sich bewegen. Hier kommt das
Lehrmittel «Wild im Schnee» zum Einsatz. Es
beinhaltet 19 Module zu den Themen Lawinen
und Sicherheit, Wildtiere und Schutzzonen,
Energie und Klima, Tourismus, Lärm und Littering, die verschiedene Kompetenzen wie
Kreativität, sportlicher Einsatz, Teamgeist
oder Gewitztheit erfordern sowie zwei Schlussspiele, die als Reflexion dienen. Da das Spiel
von und für Lehrer entwickelt wurde, brauchen diese wenig Vorbereitungszeit und geniessen bei der Gestaltung dennoch grosse
Flexibilität. Damit deckt das Lehrmittel eine
breite Zielgruppe (6. bis 9. Schuljahr) ab.
Weitere Informationen zum Lehrmittel,
FactSheet, Inhalt, Impressionen,
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SKIGEBIETE
TICKETS UND PREISE
Aufgrund einer technischen Störung haben wir
untenstehende Fakten und Zahlen zu spät erhalten. Wir publizieren die Angaben zur Klewenalp deshalb an dieser Stelle. Die weiteren
Skigebiete finden Sie auf Seite 60.
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Auch im kommenden Dezember trifft sich die
Skispringerweltelite im Klosterdorf. Die beiden FIS-Weltcup-Skispringen vom 20. und 21.
Dezember 2014 versprechen als letzter Formtest vor der weltbekannten «Vier-SchanzenTournee» und als erstes Springen in Mitteleuropa auch dieses Jahr wieder viel Spannung.
Auch das Continental-Cup-Skispringen, der
Nachwuchs-Wettkampf, welches am 27. und
28. Dezember 2014 auf der Gross-Titlis-Schanze ausgetragen wird, garantiert spezielles Ambiente.
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24. BI 2 2015
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Vor 35 Jahren wurde die Idee entwickelt,
2009 zum Teil neu aufgesetzt: Das SkiFestival in Zermatt. Der exklusive Skitest
jeweils kurz vor Saisonbeginn zieht seither
jährlich über 300 Gäste ins Matterhorndorf.
Mit dabei sind immer auch ehemalige Skistars. Dieses Jahr mit in
der Runde: Maria Anesini-Walliser, Erika Reymond-Hess, Karin
Roten, Chantal Bournissen, Fränzi
Aufdenblatten, Bruno Kernen,
Mike von Grünigen und Urs Räber.
Mit dabei aber seit drei Jahren
auch immer Alt Bundesrat Adolf
Ogi – immer noch topfit und bestens aufgestellt. Die VIP-Runde ist
komplett.
Zu den Very Important Persons
gehören auch die über 300 SkiFestival-Gäste. Sie sorgen während vier Tagen dafür, dass sich im
(noch) ruhigen Matterhorndorf
ab und zu die Balken biegen. Ein
solcher Event wäre ohne Partner
nicht möglich. Die Ski-FestivalCrew darf auf zum Teil jahrelange
Partner zählen, darunter auch die
teilnehmenden Hotels in Zermatt
und die Bergbahnen.
1 Die treue Genfer-Fraktion genoss die Abfahrten mit Erika und
Jacques Reymond-Hess: Nicolas
und Isabelle Terrier, Sonia
Philipp, Caroline Monbaron,
André Philipp, Denis und
Susanne Megevang.
2 Joseph Weibel, Organisator des
Ski-Festivals, begrüsst die Gäste
Petra und Andi Müller bereits
zum zehnten Mal in Zermatt. Paul
Meier (3.v.l.), der Vater des Skifestivals, geniesst mittlerweile
als Gast den Anlass.
3 Adolf Ogi und Maria AnesiniWalliser freuen sich jedes Jahr
auf ein Wiedersehen in Zermatt.
4 Andi Saxer von Rossignol bedient
Peter Jenoure, einer der
profiliertesten Sportärzte im
Skizirkus und Mitbegründer
der Crossklinik Basel.
5 Kathrin und René Urfer aus dem
Berner Oberland trafen Peter
Jud (1.v.l., Schöffel Schweiz, AG),
im Testcenter zu einem Schwatz.
6 Axel Wüstmann, CEO AZ Medien
AG, traf Bruno Kernen (r.) zum
gemeinsamen Pistenspass.
7 Sophia Kemper und Nicolas Bill
wurden zum ersten Mal als Kunden der AZ Medien nach Zermatt
eingeladen und meinen, «genau
das ist genial, die Verbindung von
Skifahren und Networking».
8 Premiere: Luc Grandjean und
Sandy Hennemann aus der
Westschweiz.
9 Susanne Schugg und Peter Hartmann aus Hinwil sind bereits das
fünfte Mal mit dabei und konnten
mittlerweile elf weitere Teilnehmer zu einem Besuch am
Ski-Festival überzeugen.
10 Werner und Monika Sigrist,
Karin und Peter Signorelli aus
Trimbach sind seit jeher mit
dabei.
11 Anna von Grünigen, Sarah Gehri
aus Aarburg, Rolf Boschung aus
Jaun und Michael Bletsch aus
Dübendorf (v.l.n.r.) fahren immer
wieder gerne mit Mike von Grünigen (2.v.r.) den Hang hinunter.
12 Der ehemalige Skirennfahrer Urs
Räber führt zusammen mit seiner
Partnerin Sue Oberli (l.) das Hotel
Schönbühl in Wilderswil.
13 Die Weltcupsiegerin, Fränzi
Aufdenblatten, hat ihre 14 Jahre
dauernde Karriere im alpinen
Skiweltcup diesen Frühling
abgeschlossen.
14 «Alle Gäste haben viel Spass mit
uns auf der Piste», freuen sich
Karin Roten, Mike von Grünigen
und Chantal Bournissen (v.l.n.r.).
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Seit Urs Lehmann Präsident von Swiss-Ski ist, gewannen Swiss SkiAthleten 17 Olympiamedaillen – zwölf davon goldene – sowie 16 WMMedaillen. Sie feierten 13 Weltcup-Gesamtsiege und drei Tour-de-SkiSiege. «Der sportliche Erfolg ist das wichtigste und steht über allem», sagt
Lehmann und freut sich, dass er die Grundlagen dafür schaffen konnte.
Ȝ Dominique Gisin und Sandro Viletta hatten
schwierige Zeiten hinter sich. Bei den Olympischen Spielen von Sotschi gehörten sie nicht zu
den Favoriten. Und doch waren sie am Tag X
bereit und wuchsen über sich hinaus.
Noch aus einem zweiten Grund glänzten die
Goldmedaillen in der Abfahrt der Frauen und
der Kombination der Männer besonders hell.
Es waren Triumphe der Alpinen. An ihnen wird
die Arbeit des Verbandes in der Öffentlichkeit
noch immer gemessen. Sind sie erfolgreich, ist
(fast) alles gut. Gehen sie leer aus, ist alles
schlecht.
Für Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann waren
die beiden Goldenen ein wunderbares Geschenk, mit dem er nicht hatte rechnen dürfen.
Sie verliehen dem olympischen Medaillenspiegel zusätzlichen Glanz, doch sie ändern nur
wenig an der sportlichen Bilanz seiner sechs-
jährigen Amtszeit. Die Alpinen sind zwar noch
immer das Aushängeschild von Swiss-Ski, sie
verschlingen auch die meisten Mittel, doch
auch sie sind nur ein Teil eines viel grösseren
Ganzen. Wenn Lehmann seine sportliche Bilanz zieht, blickt er auf alle elf Disziplinen, die
mittlerweile unter dem Dach von Swiss-Ski
vereinigt sind, und die fast alle ihren Beitrag
zum Erfolgsergebnis beitrugen.
DIE BASIS FÜR ERFOLGE SCHAFFEN
Seit Urs Lehmann Präsident von Swiss-Ski ist,
gewannen Swiss-Ski-Athleten 17 Olympiamedaillen – zwölf davon goldene – sowie 16
WM-Medaillen. Sie feierten 13 Weltcup-Gesamtsiege und drei Tour-de-Ski-Siege. Es sind
Zahlen, die an die «goldenen Zeiten», der Achtzigerjahre erinnern, als die Schweizer Alpinen
die Szene beherrschten und bei den alpinen
Weltmeisterschaften von Crans und den Olympischen Spielen von Calgary Medaillen zuhauf
sammelten. Mit den Kombinierern um Hippolyt Kempf und dem Langläufer Andy Grünenfelder jubelten auch die Nordischen mit. Snowboarder und Freestyler gab es damals noch
nicht.
«Der sportliche Erfolg ist das Wichtigste und
steht über allem», sagt Lehmann und freut sich
darüber, dass er die Grundlagen dafür schaffen
konnte.
Als der Finanzfachmann 2006 ins Präsidium
gewählt wurde (2008 wurde er Präsident),
schrieb Swiss-Ski einen Jahresverlust von
500 000 Franken. Das Eigenkapital betrug nur
noch 78 000 Franken. Pro Jahr nahm der Verband 27 Millionen Franken ein. Heute sind es
45 Millionen und die Eigenkapital-Decke ist
wieder gewachsen. Sie beträgt 2,5 Millionen
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
29
Franken. Der Verband ist finanziell gesund.
«Swiss-Ski hat sich zu einem attraktiven Sponsoring-Brand entwickelt», sagt Lehmann. «Wir
haben ein horizontales Vermarktungskonzept
über die Disziplinen durchgesetzt, was zuvor
als ‹unmöglich› betrachtet worden war.»
PROFESSIONELLE STRUKTUREN
FÜR DEN NACHWUCHS
Die zweite grosse Baustelle, vor der Swiss-Ski
vor acht Jahren stand, war der Nachwuchsbereich. Das «Debakel von Bormio» – die WM von
2005, von der die Schweizer ohne Medaille
nach Hause kehrten – hatte zu endlosen Diskussionen über die ungenügende Nachwuchsförderung geführt. Heute freut sich Lehmann
darüber, dass drei Nationale Leistungszentren
für die Sek-Stufe II (Brig, Engelberg, Davos)
und regionale Leistungszentren für die SekStufe 1 funktionieren. Und dass auch Sportlerinnen und Sportler anderer Sparten wie Langlauf, Snowboard, Freestyle und Skisprung
davon profitieren.
DIE ALPINEN ENTLASTEN
Die dritte Herausforderung, die sich dem Präsidium stellte, war die Verbreiterung der Basis.
Für Lehmann war es wichtig, dass die Alpinen
entlastet und andere Möglichkeiten geschaffen
wurden, um Medaillen zu sammeln.
Im Skicross sind die Schweizer die Nummer 1.
Bei der Olympiapremiere 2010 gewannen sie
dank Mike Schmid mit minimalem Budget
Gold. Heute sind ihre Strukturen gefestigt und
ermöglichen weitere Erfolge.
Auch Snowboard hat sich als Disziplin etabliert, in der besonders viele Medaillen geholt
werden. Hier sind die Schweizer zumindest
nahe an der Nummer 1, was auch für die Sparte Telemark gilt.
Dem Langlauf wurde neues Leben eingehaucht. Dario Cologna ist heute der beste Langläufer der Welt. Und was Lehmann fast noch
mehr freute: In Frankreich gewann die Staffel
ein Weltcuprennen. Er spricht von einem Langlauf-Boom, den auch die Sportgeschäfte spüren würden.
Als Erfolgsgeschichte bezeichnet er auch die
Integration der Freeskier, jener «jungen Leute,
die sich selber Strukturen, Wettkämpfe und
Regelwerke erarbeitet haben und sich heute als
geschätzte Mitglieder der Swiss-Ski-Familie
sehen».
Und dann stellt Urs Lehmann die Frage: «Wer
wusste 2008 schon, dass es in der Schweiz Biathleten gibt?» Ihm gefällt, wie sich diese telegene Sportart in der Schweiz entwickelt hat.
Die Silbermedaille von Selina Gasparin in Sotschi war der Höhepunkt einer Reihe «historischer» Erfolge im Weltcup und bei Titelkämpfen der Junioren.
DEN BREITENSPORT FÖRDERN
Zur Basisarbeit gehört nicht nur der Spitzensport. Eine solide Pyramide braucht auch at-
30
SNOWACTIVE JANUAR 2015
Wer aufhört besser
zu werden, hört auf gut
zu sein. Wir müssen
uns stets selbstkritisch
weiterentwickeln.
Das ist das beste Mittel
gegen sportliche Baissen
und Krisen.
traktive Angebote für Mitglieder, Kinder und
Jugendliche. Heute unterhält Swiss-Ski 21
Breitensport-Projekte, deren Ziel Lehmann
einfach formuliert: «Kinder, Jugendliche und
Erwachsene für den Schneesport begeistern.»
Die Stars dienen als Zugpferde. Für junge Langläufer gibt es Dario-Cologna-Fun-Parcours,
für angehende Skispringer Simon-AmmannJump-Parcours. Auch in den Disziplinen Snowboard und Skicross gibt es entsprechende
«Series». Projekte wurden also nicht nur im
Alpinbereich neu lanciert. Für Lehmann geht
es dabei um eine zentrale Frage: «Können wir
genügend Kinder für den Leistungs- und Spitzensport motivieren?» Gerade bei den Mädchen, so hat er festgestellt, sieht es in verschiedenen Disziplinen nicht gut aus. «Fehlt die
Leistungsbereitschaft? Gibt es zu viele andere
Freizeitangebote?» Es sind Fragen, mit denen
sich Urs Lehmann noch intensiv beschäftigen
will.
ZU UNRECHT KRITISIERT
Finanzen, Strukturen, Nachwuchsförderung,
neue Sportarten, Breitensport. Die für einen
Verbandspräsidenten wichtigsten Aufgabenbereiche liefern keine Schlagzeilen. Wenn Lehmann für solche sorgte, betraf es anderes: Die
Krise der Alpinen in der Saison 2012/13 mit
der langen Suche nach dem Alpinchef als Folge
davon und die Wechsel auf dem Direktorenposten von Swiss-Ski. Es sind Fälle, in denen er
sich nicht damit begnügen kann, die Strategie
festzulegen, sondern eingreifen muss. Das
wird dann in den Medien teilweise gegen ihn
ausgelegt. Er vermische strategische mit operativer Tätigkeit, greife zu sehr ins Tagesgeschehen ein. Ein Vorwurf, den er nicht gelten
lässt. Bei der Similasan AG, die er als CEO
führt, stehe ihm der Verwaltungsrat viel näher
als er der Direktion von Swiss-Ski. Wenn es der
operativen Leitung nicht gelinge, eine Lösung
zu präsentieren – beispielsweise bei der Suche
nach einem neuen Alpinchef – seien er und das
Präsidium gezwungen, sich einzuschalten.
Oder natürlich auch dann, wenn es darum
geht, die Direktorenposition zu besetzen. Ein
Thema mit grosser Ausstrahlung.
Er habe auf die falschen Leute gesetzt, wird
ihm vorgeworfen. Lehmann sagt. «Wir haben
es nicht geschafft, die Direktorenposition
nachhaltig zu besetzen. Dies ist sehr schwierig,
weil der Job eines Direktors in den letzten
Jahren viel komplexer geworden ist. Der Direktor muss sich in elf verschiedenen Disziplinen
auskennen. Und dort vom Leistungssport bis
zum Kinderbereich im Breitensport alles im
Griff haben. Er muss ein KMU mit 45 Millionen
Franken Umsatz, 180 Angestellten und 300
Athletinnen und Athleten führen. Und er muss
mit Politikern vom Bundes- bis zum Gemeinderat genauso versiert kommunizieren können,
wie mit Sponsoren- und Medienvertretern.»
Daraus folgert er: «Es ist ein Spannungsfeld,
das einer allein kaum bewältigen kann.» Die
neue Lösung ist deshalb eine «Doppelspitze»,
bestehend aus Markus Wolf, dem bisherigen
Sportdirektor, und Stefan Brütsch, dem bisherigen Direktor Marketing. Urs Lehmann ist
von dieser Lösung überzeugt. Sie werde SwissSki für die nächsten Herausforderungen stärken. «Wer aufhört besser zu werden, hört auf
gut zu sein», lautet ein Leitsatz Lehmanns. «Wir
müssen uns stets selbstkritisch weiterentwickeln. Das ist das beste Mittel gegen sportliche Baissen und Krisen.»
KLARE ZIELE FÜR DIE ZUKUNFT
Wie bei den meisten Verbänden wird auch bei
Swiss-Ski in olympischen Zyklen geplant, Sotschi ist nur noch eine schöne Erinnerung, der
nächste Zyklus beginnt. Zwei Höhepunkte ragen heraus: Die alpinen Weltmeisterschaften
2017 im eigenen Land («sie sind eine super
Plattform vor allem für unsere jungen Athleten») und die Olympischen Spiele 2018 in
Pyeongchang.
Die Ziele sind klar. Swiss-Ski will sich bei den
Alpinen als Nummer 2 etablieren und den
Rückstand zu Österreich verkürzen. In der
Nordischen Kombination und im Springen
muss die nächste Generation aufgebaut werden. Für die übrigen Sparten gilt: «Den Erfolg
nicht nur halten, sondern sich auch punktuell
verbessern.» Unter den verschiedenen Disziplinen sollen vermehrt Know-how ausgetauscht
und Synergien genutzt werden. «Die verschiedenen Disziplinen können noch viel stärker als
bisher voneinander profitieren. Gerade im Materialbereich liegt überall viel Wissen, das auch
für andere interessant sein könnte», ist Lehmann überzeugt.
ERFOLG KOSTET GELD
Um besser zu werden, braucht Swiss-Ski auch
mehr Mittel. Um konkurrenzfähig zu bleiben,
muss der Verband die finanzielle Basis verbreitern. «Nur schon um das aktuelle Niveau zu
halten und um 2018 in Pyeongchang gleich gut
abzuschneiden wie in Sotschi, brauchen wir
zwei bis drei Millionen Franken zusätzlich»,
rechnet Lehmann vor. «Die Anforderungen an
der Weltspitze entwickeln sich rasant. Um mit
dieser Entwicklung Schritt halten zu können
und um konkurrenzfähig zu bleiben, braucht
es dringend grössere Investitionen in die Trainingsinfrastruktur.»
Es genügt nicht, dass die meisten Sponsorenverträge verlängert werden konnten, und die
Athleten im letzten Winter mit starken Leistungen gute Werbung machten. Kommt dazu, dass
mit Alpiq einer der grossen Verbandssponsoren sein Engagement nicht mehr verlängert
hat. «Wir sind gezwungen, neue Geldquellen
zu finden», hält Lehmann fest. «Gefordert sind
auch Swiss Olympic und vor allem auch die
öffentliche Hand.»
Die Gespräche, die Swiss-Ski mit dem olympischen Dachverband führte, waren ein Erfolg.
«Swiss Olympic hat uns im Hinblick auf 2018
rund eine Million Franken pro Jahr zusätzlich
zugesichert», sagt Lehmann. «Von diesen Fördergeldern profitieren alle elf Disziplinen –
entlang der Priorisierung, welche nach Sotschi
neu festgelegt wurde. Dort, wo es notwendig
ist, können mit dem Geld die Strukturen professionalisiert und die Trainingsinfrastruktur
optimiert werden. Damit es in Pyeongchang in
möglichst vielen Disziplinen Medaillen gibt»,
wie Lehmann hofft.
Als Urs Lehmann 2008 zum Präsidenten gewählt wurde, begann im medaillenträchtigsten Schweizer Sportverband eine neue Ära.
Erstmals stand kein Politiker oder hoher Militärattaché an der Spitze, sondern ein ehemaliger Abfahrts-Weltmeister (Morioka 1993).
Lehmann wusste, worauf er sich einliess, und
er liess sich auch nicht bremsen, als er 2009 als
frisch promovierter Doktor der Betriebswissenschaft die Leitung des Aargauer Herstellers
von homöopathischen Heilmitteln, Similasan,
übernahm. Der «Spagat», zu dem er gezwungen werde, sei nur «halb so wild», denn: «Es ist
alles eine Frage der Organisation.»
Seine Funktion bei Swiss-Ski bezeichnet er als
eine «Herzensangelegenheit».
Er sagt: «Ich habe durch den Sport viel bekommen. Jetzt habe ich die Gelegenheit, etwas zurück- und weiterzugeben. Die Aufgabe bereitet
mir Spass – zumindest meistens . . . Und es ist
eine Freude, jungen Menschen zuzuschauen,
wie sie mit glänzenden Augen Sport treiben.»
Sein Fazit: «Wir haben viel bewegt und einiges
erreicht, auch wenn wir sicher nicht alles richtig gemacht haben. Doch das ist im dynamischen Umfeld des Sports wohl auch nicht möglich. Ich habe viel gelernt, vor allem auch in
Sachen Sportpolitik. Das ist spannender und
vielschichtiger, als ich es mir als Athlet vorgestellt hatte. Der Föderalismus in der Schweiz
ist eine Eigenheit, die auch in der nationalen
Sportpolitik berücksichtigt werden muss.»
Was ihm ein Schlusswort entlockt: «Es gibt
immer noch viel zu tun – und das wird immer
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so bleiben.»
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JANUAR
2015 SNOWACTIVE
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Ski
Pool Alpine Teams
31
EINSTIEG NACH BORMIO 2005
Der Start des Engagements bei Swiss-Ski war denkbar ungewöhnlich: nach der veritablen «Jahrhundertpleite» der
Alpinen bei den Weltmeisterschaften 2005 in Bormio mit
keinem Medaillengewinn schien die Schneesportnation
Schweiz und insbesondere die Königsdisziplin Ski alpin am
32
SNOWACTIVE JANUAR 2015 ADVERTORIAL
Boden. Raiffeisen war aber überzeugt, dass der richtige
Weg gewählt wurde und dass die Erfolge zurückkommen
werden. Und Raiffeisen sollte Recht behalten.
NACHWUCHSFÖRDERUNG GROSS GESCHRIEBEN
Teil des Gesamtkonzepts Schneesport ist eine nachhaltige
Nachwuchsförderung. So arbeitet Raiffeisen gemäss der
Philosophie der lokalen Verankerung eng mit elf Skiregionalverbänden zusammen. Diese Verbände leisten die sehr
wichtige Basisarbeit für junge Athletinnen und Athleten,
die möglichen Stars der Zukunft. Durch diese Kooperationen ist Raiffeisen die grösste Sponsorin des SchneesportNachwuchses in der Schweiz. Zudem unterstützt Raiffeisen
die drei nationalen Leistungszentren (NLZ) in Davos,
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Engelberg und Brig.
Foto: Raiffeisen
Raiffeisen unterstützt seit zehn Jahren den Schweizer
Schneesport. Mit Engagements beim nationalen Verband Swiss-Ski, bei elf Skiregionalverbänden und bei
zahlreichen Schneesportevents bekräftigt die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz damit ihre Leidenschaft zum Schneesport.
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Raiffeisen führt das erfolgreiche Projekt für
den Schweizer Nachwuchs weiter. In den vergangenen vier Jahren kamen mit dem Verkauf
der Fanartikel 915 000 Franken an Spendengeldern zusammen, mit denen professionelle
Trainingsbedingungen für Kinder und Jugendliche mitfinanziert werden. Auch in dieser
Saison gehen pro Artikel fünf Franken an
die Nachwuchsförderung. Die weissen oder
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JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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SNOWACTIVE JANUAR 2015
ZWEI JUNGE WALLISERINNEN
AUF DEM LANGEN WEG IN RICHTUNG WELTCUP
Fotos: Mac Huber
Medea Grand und Simone Müller träumen
von einer grossen Ski-Karriere. Dafür betreiben sie an der Sportschule in Brig einen
ungeahnten Aufwand – ohne Garantie auf
den internationalen Durchbruch.
Ȝ Sie sind bestens gelaunt an diesem Nachmittag. Zwischen zwei Trainingseinheiten im
Skigebiet Sorebois oberhalb von Zinal posieren
Medea Grand (18) und Simone Müller (17)
spielerisch für Snowactive. Zwei fröhliche junge Frauen. Privilegiert, an diesem Novembertag bei strahlendem Sonnenschein über frisch
verschneite Pisten zu carven.
Doch der Schein trügt. Hinter der Bilderbuchkulisse auf über 2500 m steckt ein knallharter
Trainingsalltag. Bis zu sechs Zeitläufe – mal
Riesenslalom, mal Slalom – powern Grand und
Müller an einem halben Tag durch die Tore,
verfolgt von den kritischen Blicken ihrer
Trainer.
Medea Grand und Simone Müller träumen von
einer Karriere als Skirennfahrerinnen, vom
Start im Weltcup, von einer WM- oder gar
Olympia-Medaille. Erblich sind die beiden
nicht vorbelastet, in der Ski-Szene aber wohl
verankert. Medea Grand ist mit der im Januar
2011 zurückgetretenen Weltcup-Fahrerin Rabea Grand zwar nicht verwandt, aber befreundet. «Wir sind im selben Skiclub, im SC Albinen-Torrent», erklärt Medea. Und Rabea sei
noch heute ein Vorbild für sie. «Nicht nur als
Fahrerin, sondern vor allem auch als Mensch.»
MIT ZURBRIGGENS IM BOOT
Simone Müller ihrerseits steht der Familie von
Pirmin Zurbriggen nahe. Ihre Mutter ist die
Schwester von Zurbriggens Frau Moni. Und
mit dessen Söhnen Pirmin junior (22) und
Alain (16) besucht sie das nationale Leistungszentrum in Brig, das NLZ West, eine der drei
grossen Schweizer Sportschulen, in denen die
Stars von morgen geformt werden sollen.
Von internationalem Edelmetall sind die jungen Walliserinnen aber noch Tausende von
Toren entfernt. Beide fahren zwar Fis-Rennen
und bestreiten die Schweizer Meisterschaften
mit der Elite, für Top-10-Plätze hat es bisher
aber noch nicht gereicht.
Medea Grand verpasste im vergangenen Winter den Sprung ins C-Kader von Swiss-Ski – wie
viele andere auch. «Von 20 Aspiranten hat es in
diesem Jahr nur ein einziger geschafft», bringt
Hugues Ansermoz die brutal harte Selektion
auf den Punkt. Der 50-jährige Ansermoz, von
2006 bis 2010 Cheftrainer der Schweizer Skirennfahrerinnen und danach vier Jahre lang in
derselben Funktion im kanadischen Skiverband tätig, ist im Frühling zu Swiss-Ski zurückgekehrt und betreut seither als Sportlicher
Leiter die alpinen Nachwuchshoffnungen im
NLZ West. Als eine der ersten Amtshandlungen
hat er mit Jan Seiler einen vollamtlichen Kon-
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
35
«Es ist schön, dass
ass wir
unseren Traum leben
n können.»
Simone Müller
ller
ditionstrainer installiert. «Im Kondi-Bereich
haben wir in der Schweiz noch viel Nachholbedarf», hat Ansermoz festgestellt, «die vielen
Verletzungen sprechen eine deutliche Sprache.»
KEIN PLATZ FÜR HOBBYS
Das Kondi-Training gehört nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Medea Grand und
Simone Müller. Beklagen wollen sie sich aber
nicht. Sie wissen: Ohne Kondi keine Chance.
Zumal beide nicht zu den absoluten Ausnahmetalenten zählen. «Sie sind gut, aber nicht
Lara Gut», sagt Hugues Ansermoz, «um an die
Spitze zu kommen, müssen sie hart an sich
arbeiten.» Das tun sie. Tag für Tag. Das Programm ist vollgestopft. Morgens Schule, nachmittags Training – oder umgekehrt – und nach
dem Abendessen nochmals Studium oder Training. Der Plan erlaubt kaum Zeit für anderes.
Ausgang? Hobbies? Die beiden runzeln die
Stirn und schütteln den Kopf. Ein Freund? Sie
lachen laut. Keine Zeit! Ihr Alltag ist mit Schule und Sport von frühmorgens bis spätabends
voll beladen.
Hinzu kommen jedes Jahr rund 100 Tage auf
Ski. Den Schulstoff, den sie in jener Zeit verpassen, müssen sie vor- oder nachbüffeln. «Insgesamt betreiben sie so mehr Aufwand als
die Profis», hält Ansermoz nüchtern fest. Die
Doppelbelastung, in der Schule zu bestehen
und im Sport weiterzukommen, wiegt zuweilen schwer. Medea Grand könnte ein Liedchen
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SNOWACTIVE JANUAR 2015
«Ziel ist der Sprung iins C-Kader.
Plan B? Gibt es nicht.»
Medea Grand
Gra
davon singen. «Wer einen Notendurchschnitt
unter 4 hat, bekommt einen zweiwöchigen
Trainingsstopp aufgebrummt, um die schulischen Defizite aufholen zu können», hat sie
erfahren. Das zehrt an den Kräften. Mittlerweile ist sie wieder auf Kurs.
Ihr Vater Bernhard Grand, acht Jahre lang
Vizepräsident beim Walliser Skiverband und
bis zu einem Unfall als Jugendlicher selbst
ambitionierter Skirennfahrer, will Medea nicht
unter Druck setzen. «Natürlich wünsche ich
mir, dass sie den Sprung in den Weltcup der-
«Um an die Spitze zu kommen,
müssen sie hart an sich arbeiten.»
Hugues Ansermoz
einst schaffen wird», sagt er. «Mindestens so
wichtig ist aber, dass sie sich ihre Fröhlichkeit
und ihre Empathie bewahren kann.» Medea
gehöre zu den Menschen, die sich riesig für
andere freuen können. Eine Eigenschaft, die
ihr auf dem kompromisslosen Weg an die
Spitze nicht helfen wird, «aber ein wunderbares Geschenk fürs Leben ist».
30 000 FRANKEN PRO JAHR
Thomas Müller, der Vater von Simone, bläst ins
gleiche Horn. «Schön ist, dass Simone im NLZ
ihren Traum leben kann.» Sie habe schon früher mehr tun müssen als andere. «In den ersten
Skirennen ist sie meistens Letzte geworden.
Aber sie hat sich immer wieder nach vorne gekämpft.» Auch dank ihrem Bruder Joel (22)
und ihren Cousins Pirmin und Alain Zurbriggen, denen sie stets nacheiferte. Thomas
Müller, der in Zermatt das Hotel Coeur des
Alpes führt, prophezeit seiner Tochter «in fünf
Jahren einen Platz im Europacup». Und da
werde sie dann wohl um den Sprung in den
Weltcup kämpfen, wie er schmunzelnd hinzufügt. Rund 30 000 Franken pro Jahr kostet
Müller der Traum seiner Tochter. «Sollte sie es
nicht in den Weltcup schaffen, so hat sie wenigstens etwas fürs Leben getan.»
Und Medea Grand? Sie will 2015 die Berufsmatura abschliessen und den Sprung ins
C-Kader realisieren. Diese zwei Ziele haben
absolute Priorität. Plan B? «Gibt es nicht», sagt
MAC HUBER
sie lachend.
PROREKTORIN NADINE TSCHERRIG
SNOWACTIVE: Nadine Tscherrig, Sie sind seit
zwei Jahren Prorektorin an der Sportschule
Brig. Was ist für Sie die grösste Herausforderung?
NADINE TSCHERRIG: Die grösste Herausforderung besteht darin, all den Schülerinnen
und Schülern sowohl in der Schule wie im
Sport die bestmöglichen Strukturen zu bieten,
damit sie neben einer guten Ausbildung
auch ihre sportliche Laufbahn vorantreiben
können.
Wie gut können Sie auf die einzelnen Schüler eingehen?
Ich kenne alle 144 Schüler persönlich. Einige
– wie beispielsweise Medea Grand – unterrichte ich selbst in Französisch.
Mehr als die Hälfte der Schüler in Brig sind
Schneesportler. Macht dies Ihre Aufgabe
leichter?
Um genau zu sein sind 61 Skirennfahrer, 12
Langläufer, 7 Biathleten, 5 Snowboarder,
8 Freeskier und 3 Skicrosser bei uns. Aber es
gibt auch so noch ganz viele Unterteilungen, Spezialprogramme. Die Anforderungen
bleiben hoch: an die Lehrkräfte und die Schüler.
Was unterscheidet Schüler der Sportschule
Brig von einem «gewöhnlichen» Gymnasiasten?
Unsere Schüler brauchen mehr Disziplin, mehr
Eigenverantwortung und mehr Ausdauer, weil
sie den Schulstoff, den sie durch den Sport verpassen, selbständig nachholen müssen. Am
Ende sind sie deshalb reifer und weiter als andere.
Was machen jene, die den Sprung ins SwissSki-Kader nicht schaffen?
Für die Athleten, die im Leistungssport nicht
weiterkommen, bieten wir Trainerausbildungen an.
Der frühere Skistar Pirmin Zurbriggen ist
nicht nur Präsident des Walliser Skiverbandes, sondern auch Präsident des NLZ West
und Vater dreier (ehemaliger) Schüler bei
Ihnen. Gibt es da keine Interessenskonflikte?
Pirmin Zurbriggen ist konsequent und neutral
genug, um seine Kinder objektiv einzuschätzen. Eine Sonderbehandlung von einem seiner
Söhne würde er nicht akzeptieren.
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Gino Caviezel, Patrick Küng und
Dominique Gisin im Windkanal
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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Foto: Ingemar Imboden.
«UNSERE SCHÜLER SIND REIFER»
IMMER DIE PASSENDE
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Ski Alpin
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SNOWACTIVE JANUAR 2015
STANDORTBESTIMMUNG EUROPACUP UND JUNIOREN-WM
DIE STARTRAMPEN
ZUR GROSSEN KARRIERE
Die Skistars von morgen fahren heute erfolgreich Europacuprennen und JuniorenWeltmeisterschaften. Das tun sie abseits
des grossen Rampenlichts. Doch ihre Namen sollte man sich merken.
Ȝ Von Europacuprennen nimmt man kaum
Notiz. Oder haben Sie mitbekommen, dass
beim Saisonauftakt in Levi in beiden Slaloms
sich vier Schweizer im ersten Dutzend klassierten – und kein Österreicher! Und wissen Sie
noch, wer Junioren-Weltmeisterin in beiden
Speed-Disziplinen war? Oder wer Silber und
Bronze hinter dem norwegischen Überflieger
Henrik Kristoffersen errang? In solchen Rennen werden die Champions von morgen geboren.
Fotos: zVg.
BEKANNTE NAMEN AUF DER SIEGERLISTE
Zur Aufklärung: Doppelweltmeisterin der Juniorinnen ist Corinne Suter. Und hinter Kristoffersen belegten Luca Aerni und Daniel Yule die
Ränge 2 und 3. Europacuprennen und Junioren-Weltmeisterschaften sind die Startrampen
zu grossen Karrieren. Besonders eindrücklich
illustriert das die Siegerliste der Neunzigerjahre. Sie liest sich wie ein Who-is-Who des
Skisports. Der Europacup-Gesamtsieger 1996
hiess Hermann Maier, 1997 Stephan Eberharter, 1998 Benni Raich und 1999 Michael
Walchhofer. Diese vier gewannen später zusammen 138 Weltcuprennen und über ein Dutzend Goldmedaillen an Weltmeisterschaften
und Olympischen Spielen.
Märchenhaft verlief der Einstieg von Hermann
Maier. Er brillierte im Januar 1996 in seinem
Heimatort Flachau als Nobody, immerhin
schon 23-jährig, in jenem Riesenslalom, in
dem Urs Kälin seinen ersten Weltcupsieg feierte, als Vorläufer mit der drittbesten Zeit! Und
erhielt dafür ein Aufgebot für den Europacup.
Zwei Tage später wurde er in seinem ersten
Rennen in Les Arcs hinter Steve Locher Riesenslalom-Zweiter. Die Fortsetzung ist bekannt.
Aussergewöhnlich verlief auch die EuropacupPhase von Stephan Eberharter. Er war schon
1989 Europacup-Gesamtsieger, wurde zwei
Jahre später in Saalbach-Hinterglemm Dop-
peltweltmeister – und verschwand in der Versenkung. Er verblieb nur deshalb in einem
ÖSV-Kader, weil er kurioserweise fünf Jahre
lang amtierender Super-G-Weltmeister blieb
und als Titelverteidiger für die nächste WM,
die einfach nie stattfinden wollte, einen GratisStartplatz besass.
Die Super-G-WM 1993 in Morioka-Shizukuishi
(Jap) war aus Witterungsgründen abgesagt
worden. Und die WM 1995 in der Sierra Nevada (Sp) wurde wegen Schneemangels verschoben, sodass der Weltmeister von 1991 erst
1996 zur Titelverteidigung antrat. Der WMDauerbonus half ihm, die Krisenzeit schadlos
zu überstehen – bis zu seinem zweiten Europacup-Gesamtsieg 1996. Dann setzte er als
30-Jähriger zu seiner Weltcup-Siegesserie an
– mit 29 Einzelerfolgen und zwei grossen Kristallkugeln. Deshalb ist wohl keiner prädestinierter als er, Carlo Janka auf seinem Weg zurück Ratschläge zu geben. Auch wenn sich
einer seiner Tips darauf reduzierte, «Jänks»
solle anfangen Golf zu spielen . . .
EUROPACUP ALS ZWEITE CHANCE
Der Europacup ist nicht nur der Wettbewerb
der Champions von morgen, sondern auch, wie
das Beispiel Eberharter zeigt, quasi der «zweite
Bildungsweg» für jene, die aus unterschiedlichsten Gründen ins Schlingern geraten sind.
Auch Ambrosi Hoffmann kehrte einst so zurück, oder heuer Silvan Zurbriggen.
Auch bei den Frauen haben spätere WeltcupCracks im Europacup markante Spuren hinterlassen. So holte eine gewisse Maria Riesch
2001 den Gesamtsieg, 2002 Elisabeth Görgl,
und von 2006 bis 2008 hiessen die Siegerinnen
zweimal Anna Fenninger und einmal Lara Gut
– ein gutes Omen für die aktuellen Gesamtsieger Thomas Tumler und Michelle Gisin.
Fast identisch verhält es sich mit den Weltmeistern und Weltmeisterinnen bei den Junioren.
Der erwähnte Henrik Kristoffersen war schon
2013 und 2012 Weltmeister und errang an der
Nachwuchs-WM insgesamt vier Gold- und zwei
Silbermedaillen. Seine Weltcup-Exploits sind
alles andere als eine Überraschung. Drei Junioren-WM-Titel stehen auf dem Konto von Marcel
Hirscher – wie übrigens auch bei Beat Feuz
oder seinerzeit Dani Albrecht. Und auch Anna
Fenninger, die Weltcup-Gesamtsiegerin 2014,
ist dreifache Junioren-Weltmeisterin.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Weltmeisterin und Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin war
nie Junioren-Titelhalterin. Der Grund: Sie liess
die letzten beiden Junioren-WM aus, da sie
schon bei der Elite zu den Allerbesten gehörte.
Aber sie holte 2011 in Crans-Montana schon
als 15-Jährige Bronze – gegen teilweise fünf
Jahre ältere Konkurrentinnen.
HOFFNUNG AUF BESSERE ZEITEN
In jener WM 2011 stellte Swiss-Ski mit elf Medaillen einen neuen Rekord auf, der zu Hoffnungen Anlass gab und gibt, zumal auch die
folgenden Titelkämpfe ansprechend bis erfolgreich verliefen. Und im vergangenen Europacup holten Schweizer Athletinnen und Athleten, die mit «Passepartouts» ausgestattenen
Gesamtsieger Michelle Gisin und Thomas
Tumler eingerechnet, über ein Dutzend Fixplätze – so viele wie noch nie. Zumindest von
diesen Aspekten her bestehen berechtigte
Hoffnungen auf rosige(re) Zeiten. Mit 14 Medaillen-Gewinnern binnen vier Jahren weist
Swiss-Ski auf Junioren-Stufe jene Breite auf,
die auf Weltcup-Stufe bis jetzt so schmerzlich
RICHARD HEGGLIN >
vermisst wird.
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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DIE STARS VON MORGEN
Übersicht mit allen Junioren-WMMedaillengewinnern ab 2011 und den
beiden aktuellen Europacup-Gesamtsiegern Michelle Gisin und Thomas
Thumler, der indessen NIE an Junioren-Titelkämpfen teilnahm.
Wendy Holdener, 1. Kombi, 2. Abfahrt,
3. RS WM 2011. – Höhepunkt bildet ihr
2. Rang im März 2013 in Ofterschwang
hinter Tina Maze. Verletzte sich vor der
letzten und vor dieser Saison. Im RS
15. als Bestresultat. Hat noch viel Luft
nach oben.
Joana Hählen, 3. Kombi WM 2011 und
2. SG WM 2012. – 15. Rang Abfahrt
Crans-Montana 2014 als Top-Resultat,
2 Siege und 8 Podestplätze im EC; erlitt
im Sommertraining in Australien
einen Kreuzbandriss.
Jasmin Rothmund, 2. Super-G WM
2011. – Schied im einzigen WC-Slalom
2011 in Zagreb aus; in 73 EC-Rennen
nie in den Top-Ten, oft verletzt. – Fährt
ab dieser Saison für Liechtenstein.
Andrea Thürler, 2. Kombi WM 2011.
– Fuhr 86 EC-Rennen (2 x Top-Ten),
aber nie im Weltcup. – Wurde aus dem
C-Kader relegiert.
Reto Schmidiger, dreifacher Junioren-WM Sl und Kombi. – 32 Weltcuprennen mit 8. Rang als Bestresultat;
seit Val d’Isère 2012 nie mehr in den
Punkten, fiel in der WCSL weit zurück.
– Innenbandriss im Sommertraining.
– Hat als EC-Dritter WC-Fixplatz.
Justin Murisier, dreifacher Medaillengewinner WM 2011. – Galt als
grösstes Talent. Verlor wegen zwei
Kreuzbandrissen praktisch drei Saisons. Nähert sich der einstigen Form
(12. RS Sölden mit Nummer 55).
Ralph Weber, 1. SG und 2. Abfahrt WM
2012. – Zwei EC-Siege und 8 Podestplätze; in 8 WC-Rennen noch ohne
Punkte. Schneller Gleiter. Verletzte
sich an der Junioren-WM 2014, was ihn
die A-Selektion kostete.
Nils Mani, 1. WM Abfahrt 2013 und drei
weitere Medaillen. – In 7 WC-Rennen
zweimal in den Punkten (24. und 27.),
1 EC-Sieg und 5 Podeste; guter Techniker. – Verzichtete wegen Knieproblemen auf Übersee-Training, zog sich
in Sölden einen Armbruch zu. Weltcup-Fixplatz Abfahrt.
Corinne Suter, 1. Abfahrt und SG WM
2014 und zwei weitere Medaillen 2012
und 2013. – 7 EC-Siege, im Weltcup in
11 Rennen noch ohne Punkte. Trotz
gesundheitlicher Probleme zu Beginn
des letzten Winters eine ausgezeichnete Saison. Weltcup-Fixplätze Abfahrt und Slalom.
Michelle Gisin, 2. Slalom WM 2013. –
EC-Gesamtsiegerin, Fixplätze in allen
Disziplinen. – Starker Saisonstart mit
17. Rang im RS Sölden (Nr. 65) und
8. Rang Sl Levi. Hohe Erwartungen.
Gino Caviezel, 2. Kombi WM 2013. – In
19 Weltcuprennen dreimal in den
Punkten, mit einem 11. Rang in Adelboden (mit Nr. 52) und einem 14. in Val
d’Isère als Bestresultaten.
Ramon Zenhäusern, 2. WM 2013. –
Zwei-Meter-Mann; in 18 Weltcuprennen sechsmal in den Punkten, fehlt
noch ein Exploit.
Luca Aerni, 2. WM 2014. – 5. Weltcup
Kitzbühel und 10. Weltcup Bormio,
1 EC-Sieg und 3 Podeste. – Verpasste
wegen einer Diskushernie im August
die gesamte Saisonvorbereitung,
braucht noch Zeit.
Daniel Yule, 3. Slalom WM 2013. –
7. Weltcup Kitzbühel 2013/14 und
10. Weltcup Levi zum Saisonauftakt;
1 EC-Sieg, 3 Podestplätze. – Konstanter Fahrer, zurzeit Nr. 1. – WeltcupFixplatz Slalom.
Thomas Tumler, ohne Junioren-WMStart, aber EC-Gesamtsieger 2014. – In
18 Weltcuprennen viermal knapp in
den Punkten, 2 EC-Siege. – Ausgezeichnet im Herbsttraining, dann
Schulterfraktur nach einem Sturz.
Überall Fixplätze.
40
SNOWACTIVE JANUAR 2015
ALBRIGHT SNOW COLLECTION 2014/2015
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Art. 6 100 857
Albright Skijacke,
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Art. 6 100 859
Albright Skijacke,
Ladies, CHF 399.–,
Art. 6 110 894
Albright Skihose,
Ladies, CHF 399.–,
Art. 6 112 803
Albright Skijacke, Girls,
CHF 259.–, Art. 6 130 569
Fotos: zVg.
Die junge Schweizer Marke Albright des
Weltmeisters Dani Albrecht steht für trendige und zugleich funktional hochwertige
Skisportmode zu attraktiven Preisen. Feine Nadelstreifen, lässiger Parka-Style und
freche Farbkombinationen – die neusten
Highlights von Albright sind exklusiv bei
Ochsner Sport erhältlich.
Ȝ Das diesjährige Albright-Shooting fand auf
dem Theodulgletscher in Zermatt statt, dem
höchstgelegenen Ganzjahres-Skigebiet Europas. Mit Blick aufs Matterhorn zogen Dani und
seine Freunde ihre Schwünge, mitten unter
mehreren Dutzend Skirennfahrern aus der
ganzen Welt, die sich auf der eisigen GletscherPiste auf die kommende Saison vorbereiteten.
Sechs Friends, zehn Crewmitglieder, wechselhaftes Wetter und fünf Stunden Zeit, bevor die
Lifte schliessen: eine Herkules-Aufgabe für das
erfahrene Foto- und Filmteam. Das Resultat:
Albright Skihose, Boys,
CHF 169.90, Art. 6 122 571
Ein Skitag der Extraklasse, ein cooler Makingof-Film und gestochen scharfe Bilder der neusten Albright-Kollektion!
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ADVERTORIAL JANUAR 2015 SNOWACTIVE
41
DANIEL HEDIGER LIEBT DIE LANGLAUFGEBIETE IM JURA
EINMALIG
UND
ABWECHSLUNGSREICH
Daniel Hediger
Daniel Hediger betrieb selber Spitzensport. Später war er Trainer
und technischer Leiter eines Skiclubs. Die Loipen des Juras schätzt
er als willkommene Abwechslung zu den alpinen Gebieten. «Der Jura
hat einfach ganz spezielle Landschaften und abwechslungsreiche
Loipen, die gerade auch für Breitensportler ideale Bedingungen
bieten.»
42
SNOWACTIVE JANUAR 2015
Foto: Claude Jaccard / vaud-photos.ch
Foto: Grenchen Tourismus
Foto: Jura Tourisme
Fotos: zVg.
Saignelégier.
Grenchenberg.
Le Brassus.
Ȝ Als Aktiver war er sowohl im Langlauf- als
auch im Biathlon-Weltcup auf Tour. Nach seiner Karriere gab er seine Erfahrungen als Trainer und technischer Leiter weiter. Dafür fehlt
ihm heute aus beruflichen Gründen und wegen
seiner Tätigkeit als Gemeinderat in Bex zwar
die Zeit, den Kontakt zum Spitzensport hat
Daniel Hediger aber trotzdem nicht verloren.
Dafür sorgen sein Sohn Jovian, der Mitglied
der Swiss-Ski-Kader ist, sowie seine Tätigkeit
als Ko-Kommentator für das Fernsehen SSR.
Als ehemaliger Spitzensportler kennt er natürlich fast alle Langlaufgebiete. Der Jura hat es
ihm dabei besonders angetan. «Für mich war
der Jura immer eine schöne Abwechslung zu
den alpinen Gebieten», erklärt Daniel Hediger.
«Es gibt grössere Runden und die Landschaften
mit den grossen Weiden, den beeindruckenden Tannen und den Weihern sind halt einfach etwas Besonderes.» Im Jura gibt es denn
auch – besonders für Breitensportler und Familien – eine grosse Auswahl an reizvollen
Gebieten mit gut präparierten Loipen. Und das
vom Waadtland bis in den Berner Jura. Hier
sind Langlauf, Schneeschuhlaufen und Winterwandern spontan und schnell von den Agglomerationen Genf, Lausanne, Neuchâtel,
Biel und Basel aus machbar.
Allerdings würde der Jura auch eine etwas
längere Anfahrt rechtfertigen, denn die Land-
schaften und die Atmosphäre sorgen für einen
guten Erholungseffekt. Obwohl die Loipen
nicht sehr hoch liegen, gibt es recht schneesichere Regionen.
Da lohnt es sich, jeweils im Internet einen kurzen Blick auf den Loipenzustand zu werfen. «Es
ist immer wieder verblüffend, dass auch in
angeblich katastrophalen Wintern in verschiedenen Skigebieten hervorragende Verhältnisse
herrschen», stellt auch Daniel Hediger immer
wieder fest. Es fällt ihm schwer, einzelne Favoriten aus all den nordischen Skigebieten im
Jura hervorzuheben. «Man muss selber ausprobieren», lacht er. «Jedes Gebiet hat seinen
>
Reiz.»
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
43
DER TRUMPF IM WESTEN:
REGION LE BRASSUS / COL DU MARCHAIRUZ
Schliesslich kommt er doch auf seine Lieblingsregionen zu sprechen. Le Brassus im Waadtländer Jura ist die erste. «Hier findet man die
grossen Weiden mit den typischen mächtigen
Tannen.» Die meist einfachen Loipen bieten
viel Abwechslung. «Aber es gibt auch anspruchsvollere Passagen, sodass jeder auf seine
Rechnung kommt.» Allein schon die Aussicht
auf die Alpen mit dem Mont Blanc und auf den
Lac Leman seien eine Reise wert, meint Daniel
Hediger. Den einzigen Steigerungsbedarf sieht
er in der Infrastruktur. «Es gibt zwar ein Restaurant, aber keine Duschen und Garderoben.
Das könnte man hier noch verbessern.» Trotzdem findet er Le Brassus sehr empfehlenswert,
weil auch die Schneesicherheit relativ hoch ist.
«Hier findet man wohl die besten Verhältnisse
im Jura.»
STE CROIX: GRANDE COURSE MARA SEIT
ÜBER 30 JAHREN EIN HIGHLIGHT
«In Ste Croix ist die Infrastruktur perfekt»,
schwärmt Daniel Hediger. Garderoben, Nachtloipe, perfekte Verbindungen zu den Agglomerationen Lausanne, Yverdon und Neuchâtel.
Hier findet seit über 30 Jahren der Grande
Course Mara statt, der populäre Volkslauf im
klassischen Stil über 42 km. Die Loipe führt in
Richtung Creux-du-Van, dem Grand Canyon
des Juras mit dem beeindruckenden Felsenzirkus. «In diesem Bereich findet man auch
etwas anspruchsvollere Passagen», unterstreicht Daniel Hediger.
aus Erfahrung. «Auf jeden Fall wird niemand
enttäuscht sein vom dortigen Loipennetz.»
NEUENBURGER JURA: VUE DES ALPES
UND DAS SCHWEIZER SIBIRIEN
GUT ERREICHBAR UND IDEAL FÜR FAMILIEN:
FREIBERGE / SAIGNELÉGIER
Gut erreichbar sind die Freiberge mit dem Zentrum Saignelégier. «Als absolut ideal für Familien mit Kindern», beurteilt Daniel Hediger
dieses Langlaufparadies, das auch zunehmend
markierte Schneeschuh-Trails anbietet. Das
einzige Handicap ist die etwas geringe Höhenlage und damit die mangelnde Schneesicherheit.
BERNER JURA: GUTE INFRASTRUKTUR
UND AUCH ANSPRUCHSVOLLERE LOIPEN
Sportliche Herausforderungen sind auf dem
Mont Soleil zu finden. «Hier ist die Aussicht
fantastisch», schwärmt Daniel Hediger. «Ausserdem sind die Loipen kupiert und deshalb
auch anspruchsvoll. Da das Gebiet eher gegen
Norden ausgerichtet ist, ist es häufig auch windig.» Er hat gute Erinnerungen an diese Region, auch wenn er schon ein Weilchen nicht
mehr dort war.
«Ein gut ausgebautes Zentrum ist Près d’Orvin
oberhalb von Biel. Mit 1500 Metern über Meer
ist es dort zwar ziemlich schneesicher, aber das
Klima ist etwas härter», weiss Daniel Hediger
La Brévine im Neuenburger Jura gilt als Sibirien der Schweiz mit zeitweise sehr frostigen
Temperaturen. Daniel Hediger findet das Gebiet sehr reizvoll, weil es auch eine kleine Wettkampfloipe nahe am Dorfzentrum gibt. «Es hat
auch gut erreichbare Restaurants, wo man sich
nach dem Sport stärken kann.»
Die Vue des Alpes ist durch die zentrale Lage
zwischen La Chaux-de-Fonds und Neuenburg
sehr gut erreichbar. «In der Deutschschweiz ist
es vielleicht weniger bekannt, aber es hat ebenfalls ein schönes Loipennetz, das durchaus
auch für ganze Familien geeignet ist.»
ABSCHALTEN IN DER NATUR
«Der Jura bietet allein dank der vielseitigen
Natur und der einzigartigen Atmosphäre einen
hohen Erholungseffekt», findet Daniel Hediger. «Da macht es gleich doppelt Spass, auf den
Ski durch diese Landschaft zu gleiten.» Auch
Schneeschuhsportler finden dort zunehmend
gute Bedingungen (vgl. Kasten). Eine Entdeckungsreise in den Jura lohnt sich daher auf
PETER J. AEBI
alle Fälle.
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WAADTLÄNDER JURA
Grenchenberge
La Vue des Alpes – Tête de Ran
L’Auberson
1100 bis 1350 Meter
1283 bis 1325 Meter
1060 bis 1160 Meter
23,2 km Schneeschuh-Trails
(komplett ausgeschildert)
48 km klassische Loipen
22 km klassische Loipen
48 km Skating-Loipen
22 km Skating-Loipen
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Touren im Jura (online buchbar).
4 km Nachtloipe
5 km Schneeschuh-Trails
20 km Schneeschuhlauf-Trails
2 km Winterwanderweg
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5,5 km Winterwanderweg
Couvet / Creux-du Van
BERNER JURA
Mont Soleil – Mont Crosin
1000 bis 1250 Meter
38,5 km klassische Loipen
La Sagne
1100 bis 1350 Meter
1000 bis 1330 Meter
36 km klassische Loipen
27 km klassische Loipen
36 km Skating-Loipen
27 km Skating-Loipen
14 km Schneeschuhlauf-Trails
Mollendruz
5 km Winterwanderweg
86 km klassische Loipen
86 km Skating-Loipen
38,5 km Skating-Loipen
Les Ponts-de-Martel
12 km Schneeschuh-Trails
15,5 km Schneeschuh-Trails
1000 bis 1200 Meter
13 km Winterwanderwege
Bugnenets / Savagnières
1030 bis 1250 Meter
24 km klassische Loipen
24 km Skating-Loipen
12,3 km Schneschuh-Trails
Près-d’Orvin – Chasseral
1050 bis 1550 Meter
56 km klassische Loipen
2 km Nachtloipe
45 km Schneeschuhlauf-Routen
Nods / Chasseral
970 bis 1200 Meter
11,5 km klassische Loipen
11,5 km Skating-Loipen
www.jurabernois.ch (auch in deutscher Sprache)
33 km klassische Loipen
33 km Skating-Loipen
Les Charbonnières / Le Lieu
3 km Schneeschuhlauf-Trails
1000 bis 1372 Meter
5,5 km Winterwanderweg
60,1 km klassische Loipen
60,1 km Skating-Loipen
La Chaux-de-Fonds
7 km Schneeschuh-Trails
1040 bis 1270 Meter
7 km Winterwanderwege
43 km klassische Loipen
43 km Skating-Loipen
Les Bioux
2 km Nachtloipe
1005 bis 1435 Meter
5 km Schneeschuh-Trails
13 km klassische Loipen
3 km Winterwanderweg
9 km Skating-Loipen
Sommartel
Le Brassus / La Thomassette
1000 bis 1330 Meter
1020 bis 1300 Meter
29 km klassische Loipen
41 km klassische Loipen
29 km Skating-Loipen
41 km Skating-Loipen
35 km Schneeschuh-Trails
5 km Schneeschuh-Trails
7 km Winterwanderweg
10 km Winterwanderwege
La Brévine
KANTON JURA
Les Breuleux / Franches Montagnes
1000 bis 1050 Meter
37,5 km klassische Loipen
37,5 km Skating-Loipen
1,5 km Nachtloipe
Saingelégier / Franches Montagnes
950 bis 1050 Meter
51 km klassische Loipen
51 km Skating-Loipen
3 km Nachtloipe
Les Genevez / Franches Montagnes
950 bis 1050 Meter
17 km klassische Loipen
17 km Skating-Loipen
1046 bis 1150 Meter
30 km klassische Loipen
30 km Skating-Loipen
3 km Nachtloipe
17 km Schneeschuh-Trails
3 km Winterwanderweg
Les Cernets / Les Verrières
1155 bis 1300 Meter
54 km klassische Loipen
54 km Skating-Loipen
2 km Nachtloipe
7,3 km Schneeschuh-Trails
La Côte-aux-Fées
1040 bis 1160 Meter
18 km klassische Loipen
18 km Skating-Loipen
2,5 km Winterwanderweg
www.juratourisme.ch
(auch in deutscher Sprache)
www.skidefond.ch
Marchairuz
1300 bis 1445 Meter
40 km klassische Loipen
40 km Skating Loipen
16 km Schneeschuh-Trails
5 km Winterwanderweg
Saint Geourge
950 bis 1160 Meter
20 km klassische Loipen
20 km Skating-Loipen
1,5 km Nachtloipe
12 km Schneeschuh-Trails
12 km Winterwanderwege
Saint Cergue – La Givrine – La Cure
1000 bis 1350 Meter
69 km klassische Loipen
62 km Skating-Loipen
www.skidefond.ch
(auch in deutscher Sprache)
www.neuchateltourisme.ch
(auch in deutscher Sprache)
www.skidefond.ch
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
45
DER KLASSISCHE LANGLAUF ERLEBT
Skating brachte viel Dynamik und Tempo
in den nordischen Skisport. In Skandinavien blieb die klassische Technik jedoch die
Nummer Eins. Auch der König der Volksläufe, der Wasalauf, wird in der technischen Technik bestritten. Nun macht die
Rennserie der klassischen Volksläufe – die
Swix Ski Classics – bereits zum zweiten
Mal Halt in der Schweiz.
46
SNOWACTIVE JANUAR 2015
Ȝ An der Rennserie Swix Ski Classics nehmen
die besten Langdistanzathleten der Welt teil.
Von der Schweizer Langlaufspitze sind Seraina
Boner und Toni Livers dabei. Boner konnte die
Serie in den letzten beiden Saisons für sich
entscheiden. Bei den Männern dominieren vor
allem skandinavische Exponenten wie die
Gebrüder Aukland aus Norwegen, der dreifache Wasalauf-Sieger Daniel Tynell aber auch
erfolgreiche Weltcupläufer wie zum Beispiel
Daniel Rikardsson, Lukas Bauer, Simen
Oestensen, Johan Kjölstad und John Kristian
Dahl.
Die Eigenheit der Rennserie ist, dass sie rein
klassisch gelaufen wird. Die im letzten Jahr
erstmals ausgetragene «La Diagonela» wird am
17. Januar 2015 die vierte Station der neu von
sechs auf neun Rennen ausgebauten Serie sein.
Auf über 65 Kilometer führt sie entlang der
Dörfer Zuoz, St. Moritz und Pontresina.
Die Rennen werden auf 15 Sendern und auch
im Internet übertragen. Eurosport strahlt zudem in 55 Ländern jeweils eine einstündige
Zusammenfassung aus. Der klassische Langlauf liegt wieder im Trend. Im Engadin hat man
das erkannt und mit der Kreation von «La Diagonela» sowie der Kurzversion der «La Pachifica» – auf Deutsch die Gemütliche –, die über
immerhin 35 km verläuft, ein starkes Zeichen
gesetzt. Die Swix Ski Classics erhoffen sich
dadurch eine bessere Verankerung in Mitteleuropa. Im Engadin wiederum freut man sich
auf die breite Werbewirkung in Skandinavien
und auf einen entsprechenden Zulauf aus dem
hohen Norden. Langlauf liegt im Trend – das
ist mittlerweile unbestritten. Die Skating-Technik hat neue Segmente erschlossen. Dass jedoch auch die klassische Technik mit dem
Diagonalschritt und den natürlichen Bewegungsabläufen ausserordentlich reizvoll ist,
LA DIAGONELA
LA PACHIFICA
Start und Ziel in Zuoz
Start in Pontresina
Streckenlänge 65 km
(Zuoz-St. Moritz-Pontresina-Zuoz)
Ziel in Zuoz
Datum 17. Januar 2015
Start 09.15 Uhr Elite Herren und Hauptfeld
Startzeit um 11.00 Uhr
(nachdem die Elite der La Diagonela
Pontresina passiert hat)
Startgeld bis 31. Dezember CHF 95.00
Startgeld analog La Diagonela
Start 09.00 Uhr Elite Damen
beweisen einerseits die TV-Übertragungen,
anderseits ein Blick auf die Loipen, wo nach
wie vor sehr viele Läuferinnen und Läufer klassisch unterwegs sind. Der neue Volkslauf im
Engadin, der über eine ausserordentlich attraktive Strecke verläuft, will einen namhaften
Beitrag für das Comeback der klassischen
Technik auch hierzulande leisten. PETER J. AEBI
Streckenlänge 35 km
Startgeld bis 16. Januar CHF 120.00
Online-Anmeldung unter www.ladiagonela.ch
Online-Anmeldung www.ladiagonela.ch
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Schreiben Sie uns eine Mail mit dem Kennwort
«La Diagonela» an: info@snowactive.ch
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Fotos: Christoph Casty engadin-foto.ch
5 Gutscheine für die Teilnahme am ersten Highlight der Engadiner Langlaufsaison
LA DIAGONELA oder nach Wahl auch an der LA PACHIFICA.
Und der Hauptpreis:
2 x 2 Übernachtungen mit HP im **** Hotel Engadina, Zuoz
2 x 2 Tagesmieten für Langlaufausrüstung
1 Schnupper-Stunde Langlauf
2 x 2 Loipen-Tageskarten
Der Hauptpreis wird präsentiert von La Diagonela
zusammen mit den Partnern Hotel Engiadina, Zuoz
und Engadina Nordic Sport, Madulain.
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
47
Tina Maze: Hier geht es um
Adrenalin und Spass, all die Dinge,
die wir Skifahrer lieben.
48
SNOWACTIVE JANUAR 2015 ADVERTORIAL
WO
OLYMPIASIEGER
GRENZEN
AN IHRE
KOMMEN
Red Bull SKiLLS fordert die alpinen Skirennfahrer
auf ganz neue Art heraus: Alle vier Alpin-Disziplinen
gilt es in einem Lauf ohne Pause oder Skiwechsel
zu meistern. Am 29. März 2015 in Arosa-Lenzerheide
treffen ambitionierte Club-Rennfahrer und
die grössten Nachwuchs-Talente auf die geladenen Stars
aus dem Weltcup. Wer als Nicht-Profi dabei sein will,
hat drei Chancen, sich zu qualifizieren:
am 22. Februar in Wengen, am 1. März in Veysonnaz
und am 7. März auf der Lenzerheide.
ADVERTORIAL
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
49
1
2
4
3
C
1
2
3
4
Gino Caviezel......
Corinne Suter (links)......
ks)......
Didier Defago......
Wendy Holdener,
Denise Feierabend
d
und Tina Maze
M
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CM
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OHNE ST
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OPP UNEDINER PISTE
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SKIWECH
DAS IST R
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ED BULL
SKILLS
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ARRIVIEKANNST DU DIC
MESSEN RTEN WELTCU H MIT DEN
EINER D . STELLE DEIN P-PROFIS
UNTER BER DREI QUALIFKÖNNEN AN
EWEIS.
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01. Märzruar 2015, Weng
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29. März
2015, Le
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50
SNOWACTIVE JANUAR
NUAR 2015 ADVERTORIAL
ENS
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LOM
Ȝ Was haben Tina Maze, Mathias Mayer,
Christof Innerhofer und Sandro Viletta gemeinsam? Genau! Sie alle haben an Olympischen Spielen von Sotschi für Furore gesorgt
und Medaillen abgestaubt. Damit sind aber
noch nicht alle Gemeinsamkeiten genannt.
Na? Sonst noch? Aber natürlich! Sie alle haben
bei Red Bull SKiLLS die Mutter aller Pisten in
Angriff genommen und souverän Super-G, Slalom, Abfahrt und Riesenslalom bewältigt – in
dieser Reihenfolge und ohne Stopp oder Skiwechsel. Denn genau darum geht es bei diesem
spektakulären Rennen: Alle vier Disziplinen
des alpinen Ski-Rennsports am Stück hinter
sich bringen – und das auf keiner geringeren
Strecke als der Silvano-Beltrametti-Piste in
Arosa-Lenzerheide. Auf jenem Run also, der
unter der Heimbergkante das brutale Gefälle
von 68° aufweist und schon Topstars wie Viktoria Rebensburg oder auch Fritz Dopfer daran
hinderte, bei Red Bull SKiLLS ins Ziel zu kommen. «Hier muss man cool bleiben», riet ein
weiterer Olympiasieger am Start dieses Rennens: Didier Defago.
Am Sonntag, 29. März 2015, steigt das SkiSpektakel des Jahres am Fusse des Rothorns.
Eine Woche nach dem Weltcupfinale in Méribel (FRA) werden Herausforderer auf Topstars
treffen, um den Meister und die Meisterin aller
Pisten unter sich zu ermitteln. Und auch während der vierten Ausgabe von Red Bull SKiLLS
darf man prominente Athleten in Graubünden
erwarten. Um es den Profis in diesem Jahr noch
schwieriger zu machen, erhalten die Herausforderer an drei Qualifikationsrennen die Möglichkeit, in das grosse Finale vom 29. März zu
carven. Wer die Qualifikation an einem Rennen nicht schafft, kann sich problemlos für das
nächste anmelden.
Fotos: zVg.
NAHE AN DEN STARS
Das könnte die Vorbereitung sein, die FreizeitRennfahrer gefährlich schnell macht. Olympiasieger Bruno Kernen, Renndirektor von Red
Bull SKiLLS, erklärt: «Dieses Rennen ist dermassen speziell und ungewohnt für einen Clubfahrer, dass auch ein solcher sich zuerst daran
gewöhnen muss. Und da ist man bei einer zweiten Teilnahme bestimmt schon schneller unterwegs als bei der ersten. Zudem verschafft es dir
einen Vorteil, wenn du dann gegen die ganz
Grossen des Ski-Zirkus’ antreten musst. Die Topstars werden höchstens einen Trainingslauf absolvieren – also hat man als geübter Qualifikant
schon einige Red-Bull-SKiLLS-Tore mehr bewältigt. Die schnellen Wechsel der Radien sowie die Tatsache, mit einem Riesenslalom-Ski
Abfahrt und Slalom fahren zu müssen, sind
schon gewöhnungsbedürftig.»
Auch die Weltcup-Profis tun sich alles andere
als leicht. Zwar wechseln viele zwischen den
Disziplinen hin- und her, aber nie in einem einzigen Lauf. Wer die Qualifikationsrennen als
Renntrainings nutzt, hat also durchaus Chancen, den Stars Dampf zu machen. Nahe kommt
man ihnen sowieso, denn im Zielraum von Red
Bull SKiLLS klatschen die Konkurrentinnen
und Konkurrenten freundschaftlich ab, ob sie
zur Weltspitze gehören oder nicht. «Hier geht
es um Adrenalin und Spass, all die Dinge, die
wir Skifahrer lieben», meinte Tina Maze, kurz
nach dem Abschwingen. Natürlich macht Mitmachen noch mehr Spass, wenn man gewinnt,
aber der Kontakt zu den Skihelden lohnt die
Teilnahme schon alleine. Auch das Publikum
erlebt die Skiprofis hautnah und entspannt,
denn die Weltcup-Saison ist zu Ende und die
Fahrerinnen und Fahrer stehen mit einem Skischuh in den Ferien.
DIE TORE ZUR ANMELDUNG SIND GESTECKT
Wer beim Angriff auf die Weltelite dabei sein
will, hat drei Gelegenheiten, sich dafür zu qualifizieren: am 22. Februar in Wengen, am
1. März in Veysonnaz und am 7. März in ArosaLenzerheide. Wie beim finalen Rennen gegen
die Profis sind Super-G, Slalom, Abfahrt und
Riesenslalom direkt hintereinander zu bewältigen. So viel darf verraten werden: die meisten
– und vor allem die Schnellsten – fuhren die
All-in-one-Piste auf Riesenslalomski. Doch
egal für welches Modell man sich entscheidet,
drei Viertel der Strecke wird man auf einem
nicht dafür gebauten Modell überwinden müssen. Christoph Innerhofer staunte nach seiner
ersten Teilnahme im Frühjahr 2014: «Ich habe
zum ersten Mal gesehen, dass man auch mit
Riesentorlaufski Slalom fahren kann.» Entscheidend ist, wie man die Übergänge schafft:
besonders tückisch sind jene von den weiten
auf die eng gesteckten Tore. Aber auch wenn
die Kurvenradien wieder weiter werden und
Beschleunigung gefragt ist, kann man sich Vorteile erarbeiten.
Ab dem 10. Dezember sind unter www.redbull.
ch/skills alle Informationen zu den einzelnen
Qualifikationsrennen und dem Anmeldungsprozedere ersichtlich. Die Teilnehmerzahl an
den Ausscheidungsrennen ist begrenzt. Daher
gilt gut schweizerisch: «De Schneller isch de
Gschwinder.» An jedem der drei Qualifikationsrennen sind 13 Startplätze im grossen
Showdown zu holen – jeweils acht bei den
Männern und fünf bei den Frauen. So werden
sich am 29. März 24 Challenger und 15 Herausforderinnen mit eingeladenen Top-Athleten
bzw. Athletinnen messen.
NEWCOMER TREFFEN
AUF ARRIVIERTE ATHLETEN
Am besten setzten sich in den bisher drei Austragungen von Red Bull SKiLLS die Nachwuchsfahrer in Szene. Trotz immer mehr Weltcup-Athleten am Start stand im Rennen der
Männer zuletzt immer eines der jungen Talente zuoberst. Meist hörte man die Namen danach noch öfter, weil die Meister aller Pisten
bald auch international auf sich aufmerksam
machten. Als Rolf Kryenbühl das Rennen vor
zwei Jahren gewann und Weltcup-Fahrer wie
Rok Perko, Marc Berthod oder auch Markus
Vogel auf die Ränge verwies, kannte noch niemand den jungen Schwyzer. Bereits ein Jahr
danach gewann der aufstrebende Athlet das
Abfahrtsrennen an den Schweizermeisterschaften vor den Cracks Patrick Küng, Carlo
Janka oder Didier Defago.
Auch Thomas Tumler, Zweiter bei Red Bull
SKiLLS 2013 und 2014, war bei seiner ersten
Teilnahme noch ein unbeschriebenes Blatt.
Heute fährt der sympathische Samnauner im
Weltcup mit und sammelte schon so einige
Punkte. Gino Caviezel gewann Red Bull SKiLlS
2012 bevor er im Weltcup durchstartete. Aufregend waren auch die Rennen der Frauen.
Fabienne Janka feierte 2012 ihren letzten Sieg
bevor sie Abschied vom Spitzensport nahm.
2013 siegte die «Oma», wie sich Fränzi Aufdenblatten selber nannte.
HITCHCOCK-FINALE WIE IM VORJAHR?
Die Zeichen stehen gut, ein ähnliches Finale
wie im Vorjahr zu erleben. Ein Finale, in welchem es einem Topstar nach dem anderen nicht
gelang, an die Bestzeit von Mauro Caviezel –
dem jüngeren Bruder von Gino – heranzukommen. Olympiasieger Mathias Mayer fädelte ein,
Ski-Rambo Manuel Osborne Paradis fiel der
Strecke zum Opfer (ins Ziel kam er aber) und
weitere arrivierte Athleten wie Christof Innerhofer, Sandro Viletta oder auch Fritz Dopfer
waren schlicht nicht schnell genug.
Bei den Damen gelang Denise Feierabend ein
toller Exploit. Die Engelbergerin fuhr mit optimaler Geschwindigkeit vom Super-G in den
Slalom, und von der zweiten Zwischenzeit an
hielt sie die Konkurrenz auf Distanz. Bis Tina
Maze an den Start ging. Die Überfliegerin der
letzten Jahre lobte am Morgen die Piste so, wie
man es von ihr nur selten hört: «Endlich haben
wir mal eine eisige Piste, die Verhältnisse sind
so, wie ich sie die ganze Saison nicht hatte. Das
ist echt toll!» Dieses Wohlbefinden zeigte sich
auch unterwegs. Die Slowenin zeigte eine
beeindruckende Leistung und musste sich
schliesslich nur Denise Feierabend und Wendy
Holdener geschlagen geben. Zwei Schweizerinnen auf dem Podest vor Tina Maze – das gab
es zuvor noch nie.
Ski-historische Bedeutung kommt Red Bull
SKiLLS 2014 auch zu, weil Denise Karbon da
zum letzten Mal in ihrer grossen Karriere in
den Rennanzug stieg. Auch wenn ihr diese ultimative Herausforderung nicht wunschgemäss gelang (Platz 7, noch hinter Skicrosserin
Fanny Smith), zog sie mit einem Lächeln im
Gesicht von dannen. Ein breites Grinsen zaubert der Red-Bull-SKiLLS-Kurs so gut wie allen
aufs Gesicht – zumindest sobald die Übersäuerung nachlässt. Und wer weiss, vielleicht
schafft es 2015 ja ein Clubfahrer, den Stars den
Meister aller Pisten zu zeigen.
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GIPFELTREFFEN
URS NÄPFLIN
DER NEUE
Fotos: Erik Vogelsang
Urs Näpflin ist neuer OK-Präsident der Lauberhornrennen.
Eine Veranstaltung die organisatorisch und finanziell die Grösse
eines KMU eingenommen hat. Begonnen hat man vor 85 Jahren
noch viel bescheidener.
54
SNOWACTIVE JANUAR 2015
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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Heute würde diese
Strecke von der FIS nicht
mehr homologiert.
Ȝ 1960 schloss die Betriebsrechnung der Lauberhornrennen mit 17 631.65 Franken ab.
Durch den Verkauf von Eintrittskarten, Ranglisten und kleineren Extras konnte ein Einnahmenüberschuss von 1865.95 Franken ausgewiesen werden. «Das würde in der heutigen
Abrechnung nicht einmal mehr ein Prozent
ausmachen», sagt Urs Näpflin, OK-Präsident
der Lauberhornrennen.
Wir trafen den aufgestellten «Wengener» im
Bahnhofbuffet auf der Kleinen Scheidegg.
Alle kennen und grüssen ihn freundlich.
Urs Näpflin ist beliebt, beim Personal und bei
der einheimischen Bevölkerung. Und das
kommt nicht von ungefähr. Schon als Junge
waren er und seine beiden Brüder in der
alpinen Skirennszene bekannt. Als Mitglied
der Ski-A-Mannschaft fuhr er Weltcuprennen,
zusammen mit «Cracks» wie Joel Gaspoz,
Jacques Lüthi oder Pirmin Zurbriggen. Rolf
Hefti, Guido Geiger oder Theo Nadig und
Rene Vaudroz waren seine Betreuer und
Trainer.
NEBEN DER PISTE AUFGEWACHSEN
Gelernt hat er das Skifahren vor dem Elternhaus. Nur 100 Meter entfernt gab es einen
Schlepplift und den damaligen Slalomhang.
Der Skiclub Wengen unterhielt eine starke Jugendorganisation, und zwar unter der Leitung
von Paul Ruch und Oscar Gertsch, der später in
einer Lawine in Kanada ums Leben kam. Die
Gebrüder Näpflin Erich, Kari und Urs fuhren
allesamt in den regionalen Kadern des BOSV
und der nationalen Auswahlmannschaften des
damaligen SSV erfolgreich Skirennen. Einmal
gewann der Skiclub sogar die Schweizer Clubmeisterschaften in Form eines Parallelslaloms
– zu dieser Zeit ein beliebter und wichtiger
Anlass im nationalen Rennkalender.
Nach seiner Rennkarriere wurde Urs Näpflin
OK-Mitglied der Lauberhornrennen. Fredy
Fuchs, der langjährige Rennchef, holte ihn als
seinen Stellvertreter und später als seinen
Nachfolger. Seit diesem Jahr ist er nun OK-Präsident. Auch Viktor Gertsch, 44 Jahre lang an
der Spitze des Organisationskomitees, erkannte die Fachkompetenz, die sich Urs Näpflin in
seinen vielfältigen Tätigkeiten als Pistenrutscher etwa oder als Schneeschaufler sukzessive
erworben hatte.
LAUBERHORNRENNEN ALS KMU
Mittlerweile ist die Organisation enorm gewachsen. Mit 7,220 Millionen Franken Aufwand, einem vollamtlichen Geschäftsführer
und drei Teilzeit-Mitarbeitern im administrativen Bereich hat das Lauberhornrennen die
Grösse eines KMU erreicht. Während den Vorbereitungszeiten stehen weitere 1200 ehren-
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SNOWACTIVE JANUAR 2015
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Das «Gipfeltreffen» ist eine Serie von Snowactive.
Autor ist Hans «Housi» Bigler, der fast 40 Jahre bei
Swiss-Ski – zuletzt als Chef Breitensport – tätig war.
Er porträtiert Persönlichkeiten, die sich im Skisport
mit all seinen Facetten verdient gemacht haben
oder noch immer aktiv sind. Das «Gipfeltreffen»
in dieser Ausgabe ist Urs Näpflin, OK-Präsident der
Lauberhornrennen, gewidmet.
amtliche Personen, Militär- und Zivilschutzangehörige im Einsatz. Von den Ausgaben ist das
Eventprogramm mit 1,7 Millionen Franken
(Zelte, Tribünen, Attraktionen etc.) der grösste
Ausgabenposten. Rennorganisation und Pisten
belaufen sich je auf knapp eine Million.
Ein kaum zu bezahlendes Engagement leisten
die Jungfraubahnen. Das Unternehmen erbringt mit seinen Anlagen und dem Personal
eine Gegenleistung von 1,8 Millionen Franken.
Schon im Vorfeld des Grossanlasses werden
Sicherheitsnetze gespannt, die Rennpiste eingeschneit und gewalzten, und das umfangreiche Material für die Fernsehübertragungen an
die diversen Standorte transportiert. Ein Drittel des Budgets wird in der Region generiert.
Und rund die Hälfte des Budgets wird durch
Sponsorenverträge abgesichert. Das Eventprogramm und die Zuschauereinnahmen bringen
rund 2,3 Millionen ein.
Urs Näpflin selber investiert viel Freizeit in
seine Aufgabe, und darf dabei glücklicherweise auf die moralische Unterstützung seiner
Familie, namentlich seiner Frau Regula zählen.
Ab Weihnachten bis nach dem Anlass verlegen
die Näpflins ihren Wohnsitz von Zimmerwald
nach Wengen, wo sie im elterlichen Haus eine
Wohnung besitzen. Sein Arbeitgeber, die Baufirma Ramseier, mit 180 Mitarbeitern ein Familienunternehmen in der vierten Generation,
gewährt Urs Näpflin als Mitglied der Geschäftsleitung in dieser Periode die nötige Auszeit.
Diese Abwechslung weiss Urs Näpflin zu schätzen. «Es macht mir Spass, und ich setze mich
mit viel Herzblut und persönlichem Engagement ein.» Nur so sei diese Belastung verkraftbar, betont Näpflin weiter.
85 JAHRE LAUBERHORN
Seit 1930 findet die 4,5 Kilometer lange Abfahrt statt. Heute würde diese Strecke mit dem
«Hundschopf» oder der Unterführung, von
der FIS nicht mehr homologiert. Die Wengener Organisatoren sind deshalb ständig
daran, die Sicherheit für die Fahrer zu verbessern. Teilweise wird gerodet und planiert. Die
Geschwindigkeit wird durch die Streckenführung reduziert und die Sturzräume vor
allem in den Waldschneisen erweitert. Am
Slalomhang plant man eine Beleuchtungsanlage, um den Slalom für die Superkombination künftig am Abend zu besten TV-Sendezeiten durchführen zu können. «Noch ist das
Vorhaben nicht spruchreif, da die Verhandlungen mit Landeigentümern, Umweltschutzverbänden und Geldgebern nicht abgeschlossen
sind.»
Trotzdem steht die Bevölkerung hinter diesem
Grossanlass. Eindrückliche Zahlen beweisen
die wirtschaftliche Bedeutung für Wengen
und die Region. Die Wertschöpfung beläuft
sich auf rund 14 Millionen, der Werbegegenwert auf 3,5 Millionen Franken. Daraus resultieren Risiken, die das OK, das grösstenteils
aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, nicht
alleine tragen kann. «Wengen alleine hat zu
wenig Substanz. Es gibt zu wenig Arbeitsplätze
und Lehrstellen.»
Die Jungen ziehen zwangsläufig ins Unterland.
Und darunter leidet auch der Skiclub. Die Jugendorganisation muss um seine Mitglieder
kämpfen. Dies war mitunter auch der Grund,
dass ein breitabgestützter Trägerverein gegründet wurde. Der gewährleistet nun die nötige Sicherheit.
Das Lauberhorn-Wochenende ist zu einem Riesenspektakel geworden. Diese Entwicklung
mit einem Weltcupdorf, das ab Donnerstag bis
Sonntag in Betrieb ist, hat Dimensionen angenommen, die dem OK-Präsidenten nicht nur
Freude bereiten. «Früher war die Stimmung
noch familiärer. Heute steht der Kommerz im
Vordergrund.» Vielen Besuchern sei der spektakuläre Sport zu wenig. Sie kommen nur
wegen dem Rahmenprogramm.
GUTES VERHÄLTNIS ZU SWISS-SKI
Urs Näpflin hat gute Kontakte zum Dachverband Swiss-Ski. Er selber wird dieses Jahr vom
Skiclub Wengen und von Swiss-Ski für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Profitieren können
dieses Jahr alle Swiss-Ski-Mitglieder: «Wir haben ein attraktives Mitglieder-Angebot für den
sonntäglichen Slalom an alle Skiclubpräsidenten verschickt.» Swiss-Ski-Athleten könnten
am spektakulären, ultrasteilen Slalomhang
dieses Jahr erfolgreich sein.
Das OK setzt sich zusammen mit Swiss-Ski
auch für den Nachwuchs ein. Die Zusammenarbeit mit den Trainern und Nachwuchsverantwortlichen wie Franz Hofer ist freundschaftlich. FIS-Rennen, Trainings für Athleten
mit Prioritäten für die Schweizer sind absolut
erforderlich. Die beste Werbung für die internationalen Lauberhornrennen sind nämlich
HANS BIGLER
Schweizersiege!
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
57
Wir unterstützen ausgewählte
Veranstaltungen,
von denen wir das Gefühl haben,
dass sie zu den Markenwerten
der Swiss passen.
SWISS UND LAUBERHORN
DER PERFEKTE IMAGETRANSFER
Vom 16. bis 18. Januar heisst Wengen seine Lauberhornfans willkommen.
Die Schweizer Rennklassiker bieten auch Sponsoren eine willkommene Plattform.
Zum Beispiel der Swiss. Die Fluggesellschaft engagiert sich seit 2012 wieder im Skisport.
Bernhard Christen, Senior Director und Head of Marketing, spricht über die Beweggründe.
Ȝ Das Lauberhorn ist längst Bestandteil
schweizerischen Kulturguts. Und die Abfahrt
vom 2472 m hohen Berg ein Klassiker des Skisports – das Schweizer Sportereignis schlechthin, mit regelmässig über einer Million TVZuschauern. Vom 16. bis 18. Januar 2015 begehen die Lauberhornrennen ihr 85-JahrJubiläum.
Das Mini-Jubiläum leitet zugleich eine neue
Epoche ein. Nach 40 Jahren Ernst Gertsch,
dem Gründer und ersten Sieger der Lauber-
58
SNOWACTIVE JANUAR 2015
hornrennen (im Slalom) und 44 Jahren Viktor
Gertsch, seinem Sohn, steht mit Urs Näpflin
erstmals ein Nicht-Gertsch dem Organisationskomitee der Lauberhornrennen vor, die sich
inzwischen zu einem stattlichen KMU mit
6,4 Millionen Umsatz entwickelt haben.
Näpflin, im Hauptberuf Architekt, der sich als
langjähriger Rennleiter das Know-how angeeignet hat, stützt sich auf ein effizientes Team
mit Geschäftsführer Markus Lehmann und
gegen 2000 freiwilligen Helfern. Sieben offi-
zielle Sponsoren und 20 Partner bilden die
finanzielle Basis des Events, ohne die eine
solche Veranstaltung nie gestemmt werden
könnte.
Einer von ihnen ist die Swiss, die nationale
Fluggesellschaft, welche die Lauberhornrennen als Plattform nützt und darin eine Winwin-Situation sieht. Bernhard Christen, Senior
Director und Head of Marketing, erläutert in
einem Interview mit Richard Hegglin seine
Überlegungen bei diesem Engagement.
Fotos: zVg.
SNOWACTIVE: Herr Christen, ist das Sponsoring an den Lauberhornrennen die definitive Rückkehr von Swiss in den alpinen Skisport, nachdem Vorgänger Swissair bis zum
Grounding einst mehrere Jahre Hauptsponsor von Swiss-Ski war?
BERNHARD CHRISTEN: Swiss ist schon seit
2012 wieder Sponsor im Skisport und fördert
die Lauberhornrennen im Rahmen unseres Engagements bei den «Top Events of Switzerland». Wir unterstützen ausgewählte Veranstaltungen, von denen wir das Gefühl haben,
dass sie zu den Markenwerten der Swiss passen.
Jetzt baut Swiss ihren Auftritt an den Lauberhornrennen noch aus. Warum?
Aufgrund sehr positiver Erfahrungen und einer
angenehmen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den OK-Verantwortlichen, die von
gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Es stimmt
für beide Seiten. Wir erweitern unser Engagement in dem Sinn, als wir eine stärkere Präsenz
vor Ort haben werden und neben guten Kunden auch unsere Vielflieger nach Wengen einladen werden. Grundsätzlich steckt die Idee
dahinter, die Plattform Lauberhorn ganzheitlich zu nutzen. Wir wollen nicht nur vor Ort
präsent sein, sondern auch einen Abstrahlungseffekt in die ganze Schweiz oder die ganze Welt erzeugen. Dafür sind die Lauberhornrennen ein idealer Anlass, weil er über eine
grosse nationale und internationale Medienpräsenz verfügt.
Welche Philosophie vertritt Swiss bei ihren
Sponsoring-Aktivitäten?
Die Kernpunkte sind Identifikation und Image.
Die Swiss ist die «Airline of Switzerland», also
Entscheidend ist,
dass der positive Imagetransfer funktioniert
und für Herr und Frau
Schweizer logisch wirkt.
die Fluggesellschaft der Schweizer. Wie bringen wir das idealerweise zum Ausdruck? Am
besten, indem wir uns dort präsentieren, wo
sich der Schweizer wohlfühlt, wo er Emotionen
erlebt und Heimatgefühle spürt. Da eignen
sich die Lauberhornrennen perfekt. Sie sind
seit Jahrzehnten der Wintersportanlass der
Schweiz, mit unglaublicher Tradition und der
grössten Medienpräsenz – ausser die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft steht in
einem WM-Achtelfinal. Wenn in diesem emotionalen Umfeld die Marke Swiss präsent ist,
entsteht der gewünschte Imagetransfer – das
ist der Grund eines solchen Sponsorings.
Und die Gäste kommen in den Genuss eines
einmaligen Erlebnisses?
Die Hospitality-Möglichkeiten für unsere TopKunden sind eine wichtige Zusatzerscheinung.
Wir können ihnen etwas bieten, das exklusiv
und einzigartig ist: Die Nähe zu den Athleten,
einen aussergewöhnlichen Anlass, allenfalls
sogar eine Fahrt auf einer Skipiste, die sie nur
vom Fernsehen her kennen.
Auf die Gefahr hin, dass hin und wieder mal
eine Veranstaltung ausfällt. Bestehen diesbezüglich Bedenken?
Das ist nun mal der Skisport. Beim Sport in
freier Natur trägt man ein gewisses Risiko.
Aber die Lauberhornrennen bestehen ja nicht
nur aus der Abfahrt, die zwar der Hauptact ist.
Aber mit der Superkombination am Freitag
und dem Slalom am Sonntag ist die Wahrscheinlichkeit, dass alles ausfällt, mittlerweile
relativ gering.
Sie unterstützen auch andere sportliche
und kulturelle Veranstaltungen. Nach welchen Kriterien wird die Auswahl getroffen?
Wir fokussieren uns stark auf die «Top Events
of Switzerland», qualitativ hochwertigen,
international angesehenen Schweizer Veranstaltungen aus dem Bereich Kultur und Sport.
Vor allem, wenn der Brand gut passt und
Werte wie Qualität, Sympathie, Swissness
stimmen, so zum Beispiel beim Montreux Jazz
Festival, dem Omega-European-Masters-Golfturnier in Crans-Montana oder dem «White
Turf» in St. Moritz.
Die Pferderennen auf Schnee in St. Moritz
sprechen eher elitäre Kreise an. Die Lauberhornrennen stehen eher für das bodenständige Segment – ein erwünschter Spagat?
Die Lauberhornrennen bieten sich an, um an
die breite Schweizer Bevölkerung zu kommunizieren. «White Turf» ist ein sehr exklusiver
Anlass, den wir ausschliesslich für HospitalityZwecke nutzen, weniger für die breite Kommunikation.
Früher war die Swissair Sponsor von SwissSki. Jetzt werden keine Mannschaften mehr
gesponsert, nur noch Events – welche Strategie steht dahinter?
Das hängt davon ab, was in die Gesamtkommunikation passt, und welche Mittel zur Verfügung stehen. Diese versucht man optimal einzusetzen. Ich will nicht ausschliessen, dass
Wir fokussieren uns stark
auf die «Top Events
of Switzerland»,
qualitativ hochwertigen,
international angesehenen
Schweizer Veranstaltungen
aus dem Bereich Kultur
und Sport.
Teamsponsoring ein Thema werden kann, sei
es im Skisport oder in andern Sportarten. Entscheidend ist, dass der positive Imagetransfer
funktioniert und für Herr und Frau Schweizer
logisch wirkt.
Die Swiss hat gemäss ihrer Unternehmensphilosophie Schweizer Werte im Fokus. Sehen sie Gemeinsamkeiten mit den Lauberhornrennen?
Die beiden Unternehmen sind zwar schwer
miteinander zu vergleichen, aber die Marke
Swiss und die Marke Lauberhorn verkörpern
ähnliche Werte. Beides sind klassische Schweizer Marken mit internationaler Ausstrahlung,
die für hohe Qualität stehen, ohne abgehoben
zu wirken – mit einer gesunden Bodenhaftung.
Was für eine Airline vielleicht etwas speziell
tönt, nennen wir es gesunde Authentizität.
Sie erwähnten die internationale Ausstrahlung. Die Rennen sind in China und Japan
zu sehen. Ist die Erschliessung neuer Märkte beim Lauberhorn-Sponsoring ein Hintergedanke?
Nicht in erster Linie, eher ein angenehmer
Nebeneffekt. Dafür ist das Engagement zu
klein und zu punktuell. Die Lauberhornrennen
finden einmal im Jahr an einem Wochenende
statt. Um neue Märkte zu erschliessen, muss
man dauerhaft präsent sein. Dafür haben wir
andere Partnerschaften, zum Beispiel mit
Schweiz Tourismus, die im Ausland übers ganze Jahr aktiv sind.
Dann hat die Swiss keine Wunschsieger am
Lauberhorn und sieht nicht lieber Amerikaner oder Deutsche in Wengen gewinnen?
(schmunzelnd) Das würden wir nie sagen. Wir
stellen fest, dass der Effekt unseres Engagements am Lauberhorn in der Schweiz den
grössten Impact hat. Und als Schweizer und als
Airline der Schweiz haben wir selbstverständlich am meisten Freude, wenn ein Schweizer
RICHARD HEGGLIN
gewinnt . . .
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
59
TOURISMUS
SO MACHT SKIFAHREN
SPASS
WENIG
PREISERHÖHUNGEN,
DAFÜR
VERGÜNSTIGUNGEN
60
SNOWACTIVE JANUAR 2015
Noch vor dem ersten Neuschnee in den Alpen monierten Schweizer Medien
bereits Preiserhöhungen für Skitickets. «Wird Skifahren bald unerschwinglich?» lautete etwa die bange Frage. Es geht auch anders. Bergbahnen machen
nicht nur wirtschaftlich bedingte Preiserhöhungen, sondern sie geben auch
zurück – in Form von Vergünstigungen zum Beispiel. Snowactive hat bei Schweizer Bergbahnen nachgefragt.
Ȝ Test.de hat die Skiticketpreise von 250 Skigebieten in den Alpen sowie in Nordamerika
mit den Preisen der neuen Saison verglichen
und festgestellt: «Die Preissteigerungen fallen
im Schnitt geringer aus als im letzten Jahr.»
Konkret heisst das: Nordamerika und Kanada
erhöhten die Preise um 3,5 bzw. 4,2%; Deutschland um 4,1, Frankreich um 2,2, Italien um 3,
Österreich um 2,6%. Und die Schweiz? Sie
liegt mit 1,4% im Schnitt deutlich unter den
benachbarten Alpenregionen.
VIELFACH KEINE PREISÄNDERUNG
Test.de stellt in ihrem Bericht weiter fest, dass
es in über 40 der 250 Skigebiete keine Preisänderung gab. Auffällig sei, dass es sich hierbei
überwiegend um Skigebiete in der Schweiz
handle. Im Testbericht genannt werden unter
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
61
anderem: Crans-Montana, Aletsch Arena oder
Engelberg Titlis. Und während Arosa-Lenzerheide im letzten Jahr aufgrund der neuen Skigebietsverbindung zu den Spitzenreitern bei
den Erhöhungen zählte, gibt es für die laufende
Saison keine Preisänderung.
«ERHÖHUNGEN» HALTEN SICH IN GRENZEN
Von massiven Preiserhöhungen, wie sie in Medien zum Teil schon fast als Schreckensnachricht verbreitet wurden, kann aber auch in den
Nachbarländern nicht die Rede sein. Mehr als
100 Skigebiete haben den Preis um genau
einen Euro angehoben. In 50 wurde er um zwei
Euro erhöht. Einzelne Skigebiete mit höheren
Aufschlägen (vier Euro) lassen die Prozentzahlen in die Höhe schnellen. Das war es auch
schon.
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206 Pistenkilometer
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2fuer1.
Spezielle Preise bei Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Günstigere Skipässe während der
Nebensaison.
Spezielle Preise bei Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Adelboden-Lenk
1072 bis 2362 m
210 Pistenkilometer
ENTWICKLUNG IN DEN LETZTEN JAHREN
72 Bahnen
Ein Vergleich mit früheren Jahren zeigt, dass
die Preissteigerungen zwischen 2007 und
2012 im Schnitt höher waren als in den letzten
zwei Wintersaisons. Im Langzeitvergleich
schneiden in der Schweiz vor allem die Gebiete Bürchen, Elm, Anzère, Crans-Montana,
Adelboden-Lenk und Zermatt gut ab. Zermatt
erhöhte seine Preise seit 2010 zum Beispiel nur
um 1,6%. Fairerweise muss gesagt werden,
dass die Tarife in Zermatt, im Vergleich zu anderen Skigebieten, natürlich recht hoch sind
und sich Preiserhöhungen in Prozent anders
ausdrücken als in einem kleinen Skigebiet.
www.adelboden-lenk.ch
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Familienermässigung auf sämtlichen
Tickets.
Ermässigte Tageskarten für
Ikea-Family-Card während der
Nebensaison (Mo–Fr).
20% Rabatt auf Tageskarten, welche
über Ticketcorner gebucht werden
(Cornercard, Tchibo, Mobility).
Familienaktion Betelberg, jeden Mittwoch und Samstag Familienkarte für
CHF 110.–
Familien-Skitages-Pass
Engstligenalp Adelboden CHF 96.–
ZEHN RAPPEN FÜR EINEN
PISTENKILOMETER
Meiringen-Hasliberg
Am meisten Geld für seine Pistenkilometer bekommt man in der Schweiz zum Beispiel im
Grossverbund Portes-du-Soleil. Da kostet der
Pistenkilometer umgerechnet um die zehn
Rappen; in Les-3-Vallées, zwölf und im österreichischen Ski Arlberg 18 Rappen.
1100 bis 2433 m
JOSEPH WEIBEL
60 Pistenkilometer
13 Bahnen
www.meiringen-hasliberg.ch
Vergünstigungen an Reiseunternehmen/bei Buchungen
inkl. Übernachtungsleistungen.
25 Pistenkilometer
5 Bahnen
www.berguen-filisur.ch
Vergünstigungen gebunden an die
Aktionen von «Schweizer Familie»,
«Migros», «Engadin Card», Gästekarte San Bernardino, Skischüler
Bergün.
Davos Klosters Mountains
810 bis 2844 m
300 Pistenkilometer
56 Bahnen
www.davos.ch/bergbahnen
Punktuelle Erhöhungen
der Tageskarten.
RailAway, Snow’n Rail Angebot für
ÖV-Benutzer.
Preiswerte Angebote für Familien
(www.mountainhotels.ch/familien)
und Schulen (www.mountainhotels.
ch/schulen).
Spezielle Preise bei Saisonauftakt
bzw. Saisonende (Wird situationsbedingt entschieden).
SNOWACTIVE JANUAR 2015
1388 bis 2567 m
Vergünstigungen in der Vorsaison.
Gute Angebote auch bei onlineBuchung: www.davos.ch/skipass
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
62
Bergün-Filisur
Diverse Aktionen (Zusammenarbeit
mit Versicherungen, Detailhandel,
Gesundheitswesen etc.).
Zusammenarbeit mit Zeitschriften
für Leser-Aktionen.
Fazit: Trotz hoher Investitionskosten in werterhaltende Massnahmen und Erneuerung von
Lift- und Beschneiungsanlagen haben viele Skigebiete nicht oder nur in geringem Masse an der
Preisschraube gedreht, fasst der Bericht in Test.
de zusammen.
Snowactive hat bei über 40 Schweizer Skigebieten nachgefragt, ob und welche Vergünstigungen
kommende Saison in den jeweiligen Gebieten zu
erwarten sind. Rund die Hälfte der befragten
Skiregionen haben auf unsere Anfrage reagiert.
GRAUBÜNDEN
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Übernachtungsleistungen
(Ab 1 Nacht).
Grüsch-Danusa
630 bis 1800 m
32 Pistenkilometer
10 Bahnen
www.gruesch-danusa.ch
Tickets zu Vorsaisonpreisen vom
16.3.2015 bis 6.4.2015.
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Spezielle Preise für Saisonauftakt
bzw. Saisonende sowie Aktionen mit
ausgewählten Partnern (Schweizer
Familie, Coop, Topin).
Silberfuchs-Aktion: 50% Rabatt
auf Tageskarte und Einzelfahrt
Gondelbahn. Für Junggebliebene ab
64 Jahren jeweils am Mittwoch.
JURA
WALLIS
Laax
Engelberg-Titlis
Bugnenets-Savagnières
1100 bis 3028 m
1000 bis 3020 m
1100 bis 1450 m
Saastal (Saas-Fee, Saas-Grund,
Saas-Almagell)
235 Pistenkilometer
82 Pistenkilometer
30 Pistenkilometer
1560 bis 3500 m
29 Bahnen
21 Bahnen
7 Bahnen
150 Pistenkilometer
www.laax.com
www.titlis.ch
30 Bahnen
Erhöhung Tageskarte CHF 3.–
(für Erwachsene).
Keine Ticketpreiserhöhungen. Vergünstigte Skitickets unter bestimmten Voraussetzungen (siehe auch
Website oder besondere Aktionen).
Erhöhung Preise auf VormittagsTickets.
Lifttickets zum Bestpreis unter
www.plus.laax.com
Die Hotellerie hat die Möglichkeit
Liftticket-Kontingente zu günstigeren
Konditionen zu beziehen und diese
dann kostenlos an ihre Gäste weiterzugeben oder sie in ihre Pauschalen
zu integrieren.
Erhöhung Tageskarte um CHF 1.–
Erhöhung Mehrtageskarten
um CHF 6.–
Marbach-Marbachegg
850 bis 1500 m
OSTSCHWEIZ
10 Pistenkilometer
1 Gondelbahn, 2 Skilifte und
2 Ponylifte
Pizol
Obersaxen Mundaun Lumnezia
40 Pistenkilometer
1201 bis 2310 m
Kooperation mit Unternehmen, deren
Mitglieder die Skitickets mit Rabatt
beziehen können.
11 Bahnen
17 Bahnen
www.obersaxen-mundaun.ch
Erhöhung der Tageskarten um
CHF 1.–, 6-Tages-Karte um CHF 5.–.
Spezielle Preise für Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Melchsee-Frutt
Ab Januar bis Saisonende Tageskarte
zum halben Preis für Inhaber eines
Saison-Abonnements von einem anderen Skigebiet ausserhalb der
Surselva.
1080 bis 2255 m
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen. Spezielle
Saisonpreise für Saisonauftakt bzw.
-ende.
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
32 Pistenkilometer
14 Bahnen
www.melchsee-frutt.ch
Spezielle Preise für Saisonauftakt
bzw. Saisonende (falls nicht alle
Anlagen offen).
www.pizol.com
Tageskarte über Webshop CHF 2.—
günstiger als an der Kasse.
1444 bis 2961 m
120 Pistenkilometer
20 Bahnen
www.skiarena.ch
Erhöhung für Tageskarte CHF 1.–
(neu: CHF 58.–).
Erhöhung 6-Tages-Karten CHF 5.–
(neu: CHF 265.–).
Familientageskarte Skiarena
CHF 166.–.
Familienrabatt 10 % ab 5 Tagen
Diverse Aktionen über
Ticketcorner.ch
Vergünstigte Anreise/Skitickets mit
Railway.ch
15 % Rabatt für STUCard-Besitzer
beim Vorweisen der STUCard.
50 % Rabatt Raiffeisen-Aktion: gültig
unter der Woche, bei Bezahlung mit
Raiffeisen-Karte.
Saisonschluss: Frühlingsabo für
CHF 180.– (1.–26. April 2015).
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Spezielle Preise für Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Pistenweekend CHF 120.–
(1 Übernachtung, 2 Skipässe).
www.stoos.ch
Erhöhung Tageskarte Erwachsene
CHF 1.–
Winter-Knüller (Package Skiticket
und Tagesteller) von 5.–30. Januar
2015, jeweils von Montag bis Freitag
gültig. Ab CHF 37.– (Kinder), CHF 54.–
(Erwachsene)
Vergünstigungen mit STUCard,
ProfitCard.
Winterferien-Hit Morschach-Stoos.
Seminar-und Wellnesshotel Stoos
oder Swiss Holiday Park Morschach:
2 Übernachtungen inkl. Frühstück,
Eintritt zu den Fitness-, Sauna- und
Wellnessanlagen, 2-Tages-Karte
Bergbahnen Stoos ab CHF 348.–
pro Person
Hotel Restaurant Mattli Antoniushaus
Morschach:
2 Übernachtungen inkl. Frühstück,
1 Eintritt ins Erlebnisbad und Sauna,
1 Eintritt ins Fitnesscenter,
2-Tages-Karte Bergbahnen Stoos ab
CHF 308.– pro Person
30 Pistenkilometer
8 Bahnen
www.teleovronnaz.ch
Erhöhung Tageskarte um CHF 1.–
Erhöhung Mehrtageskarte um
durchschnittlich 2 %.
50% Rabatt auf Tageskarte
ab 2 Übernachtungen von 6. bis
24.12.2014 und 16.3. bis 6.4.2015.
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Spezielle Preise für Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Spezielle Preise bei Saisonauftakt.
Thyon 4 Vallées
1850 bis 2300 m
30 Pistenkilometer
10 Bahnen
www.thyon.ch
Erhöhung von CHF 1.– bis 5.– je nach
Abonnement.
35 Pistenkilometer
Andermatt-Sedrun
1400 bis 2500 m
20% Rabatt auf Tageskarte beim
Snow’n Rail-Angebot von RailAway.
1300 bis 1935 m
8 Bahnen
Ovronnaz
Am Geburtstag kostenlose Fahrt.
Stoos
INNERSCHWEIZ
In Verbindung mit Skitickets Vergünstigungen für Übernachtungen:
5 % ab 3 Tagen. Saas-Pass: CHF 5.–
pro Nacht, ab 3 Tagen Vergünstigung
von 15 %.
1045 bis 2250 m
www.marbachegg.ch
120 Pistenkilometer
www.saas-fee.ch
WAADT
Leysin – Les Mosses – La Lécherette
1200 bis 2200 m
100 Pistenkilometer
25 Bahnen
Erhöhung Tageskarte um CHF 1.–
Erhöhung Mehrtageskarte um
CHF 1.–
Skitickets gratis für Kinder unter
9 Jahren.
10 % Rabatt mit Hotel-Karte.
Sktickets gratis für Senioren
ab 75 Jahren.
Rabatt für Familien mit Kindern.
Spezialtarife auf www.easyski.ch
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Skipässe 10% günstiger.
Spezielle Preise bei Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Spezielle Preise bei Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
Zermatt
1620 bis 3899 m
360 Pistenkilometer
54 Bahnen
www.matterhornparadise.ch
Tagesskipass mit Aufpreis CHF 4 .–
(neu CHF 79.–).
6-Tages-Skipass mit Aufpreis
CHF 9.– (neu: CHF 380.–).
Wintersaison-Start mit Yield-PriceManagement auf Online-Tickets.
Kinder bis 15 Jahre erhalten jeden
Samstag den Skipass gratis (ganze
Wintersaison).
Vergünstigte Skipässe in Verbindung
mit Wochenpauschalen.
Ski-Active-Pauschale im Dezember
(Hotel + Skipass + Miete + optional
Skischule).
www.matterhornparadise.ch/
skiactive
All-Inclusive-Woche für Familien im
Seminar- und Wellnesshotel Stoos.
10% Rabatt auf Skipässe für
Übernachtungsgäste.
Spezielle Preise bei Saisonauftakt
bzw. Saisonende.
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
63
DIE TITLIS-BERGBAHNEN
ARBEITEN AUCH IM
GASTRO- UND HOTELBEREICH
ERFOLGREICH.
LETZTER COUP:
DAS TITLIS-RESORT
verschiedenen Ebenen. 1999 pachteten die
Bergbahnen das marode Hotel Terrace und
übernahmen es später. Das Drei-Sterne-Haus
mit 370 Betten entwickelte sich gut und weist
heute 30 000 von insgesamt 50 000 Übernachtungen mit Reisenden aus Indien aus. 2008
übernahmen die Bergbahnen den Gastro- und
Hotelbetrieb Trübsee, nachdem sie das Haus
zuvor schon während drei Jahren im Auftragsverhältnis geführt hatten. Zwei Jahre später
wurde der Betrieb mit 75 Betten mit einer Totalsanierung wieder auf Vordermann gebracht.
Auch wenn das Unternehmen immer stärker in
der Hotel- und Gastrobranche Stellung bezogen hat, so resultiert immer noch zwei Drittel
des Umsatzes aus dem Kerngeschäft, dem Betrieb von Bergbahnen.
Ȝ Das Titlis-Resort steht am Eingang des gewachsenen Tourismusdorfes im obwaldnerischen Engelberg. Unübersehbar eröffnet sich
dem Betrachter eine sanft in die Umgebung
eingepasste Überbauung, wo weder Dorfplatz
noch Dorfbrunnen fehlen. Vier Häuser haben
ihre Feuertaufe bereits hinter sich; im noch
jungen Winter ist auch die zweite und dritte
Etappe mit weiteren Appartements, Empfang
und Wellness-Anlage in Betrieb gegangen. Bereits Mitte Jahr waren gegen 100 der 135
Wohnungen verkauft oder reserviert. Sabine
Wyttenbach, Sales Manager Europe & Accomodations der Titlis-Bergbahnen freut sich: «Wir
sind bereit.» Auch für die ständige Vermietung
von 65 bis 70 Wohnungen, die entweder von
den Besitzern untervermietet oder im Besitz
der Titlis Resort AG sind.
FREIER ZUTRITT MIT CHIP
VERTIKALE DIENSTLEISTUNGSKETTE
Die Titlis-Bergbahnen haben den Einstieg in
Hotellerie und Gastronomie bereits vor 15 Jahren eingeleitet und so ihre Dienstleistungskette vertikal erschlossen. Mit dem Titlis-Resort
(Investition rund 60 Mio. Franken) ist nun ein
vorerst letztes grosses Projekt dem Betrieb
übergeben worden. Dass sich der seinerzeitige
Schritt als richtig erwiesen hat, zeigt sich auf
64
SNOWACTIVE JANUAR 2015
Auf das Titlis-Resort darf die Bergbahnbetreiberin mit Fug und Recht stolz sein. In den dreigeschossigen Häusern befinden sich Studios
sowie 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit
einem gehobenen Ausbaustandard und einer
zentralen Infrastruktur mit Empfangsbereich,
Bar, einem Souvenirshop und kleinem Einkaufsladen sowie einer eindrucksvoll gestalteten Wellness-Anlage. Dazu kommt eine grosse
Autoeinstellhalle sowie ein Skiraum mit beheizten Schränken und integriertem Skischuhtrockner. Von der Einstellhalle sind auch bequem alle Häuser zu erreichen, Zutritt zur
Einstellhalle, den Skischränken sowie zu den
Häusern und Wohnungen erfolgt durch ein
Chipsystem. Die Gäste des Titlis-Resorts sind
somit nicht mit unterschiedlichen Schliesssystemen konfrontiert. Und obwohl ein grosser
Teil der Wohnungen verkauft worden ist, ist die
Zahl von sogenannt kalten Betten klein, weil
die meisten Wohnungen ohnehin ständig in
Vermietung sind oder von den Besitzern selbst
bewohnt werden.
FRÜHSTÜCK MIT APP BESTELLEN
Der Dorfplatz im Herzen der Anlage ermöglicht den sozialen Austausch der Gäste im Re-
sort ebenso wie die beim Empfangsbereich
angesiedelte Bar mit Souvenir- und Einkaufsshop. Auch ausserhalb der Zeiten, in der der
Empfang geöffnet ist, können sich die Gäste mit
Getränken versorgen – ebenfalls mit dem
ausgehändigten Chip. Abgerechnet wird am
Schluss des Urlaubs. Als überdurchschnittlich
erweist sich auch die grosszügige Wellness-Anlage, die zusätzlich einen Privatbereich aufweist. Dieser kann für eine Gebühr (230 Franken für zwei Stunden, jede weitere Stunde
zusätzlich 70 Franken) benutzt werden. Der
«normale» Wellnessbereich ist inklusive. Die
Wohnungen sind mit einer topmodernen Küche ausgestattet. Trotzdem haben die Gäste die
Möglichkeit mittels einem App die Zutaten fürs
Frühstück zu bestellen – täglich frisch. Sales
Manager Sabine Wyttenbach sagt mit Recht:
«Wir bieten den Komfort eines Vier-SterneHauses.» Gilt das auch für die Preise? Die sind
gemessem am Angebot durchaus moderat. Ein
Studio mit zwei Betten kostet im Tag je nach
Saison zwischen 120 und 190 Franken, eine
2,5-Zimmer-Wohnung mit vier Betten 160 bis
240 Franken; die Viereinhalberzimmerwohnung kostet 190 bis 340 (sechs bis acht Bewohner) und die Fünfeinhalberzimmerwohnung
240 bis 360 Franken für acht bis zehn Bewohner. Dazu kommen die Kosten für die obligatorische Endreinigung, die Frotteewäsche sowie
den Autoeinstellplatz (12 Fr./Tag). Spätestens
bei der Ticketbestellung für die schöne Skiwelt
in der Titlis-Region wird dann das Synergiepotenzial zu den Bergbahnen noch einmal
spürbar. Tages- oder Mehrtagestickets können
selbstverständlich am Empfang bezogen werJOSEPH WEIBEL
den.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten
unter:
www.titlisresort.ch
E-Mail: resort@titlisresort.ch
Telefon 041 639 50 00
Fotos: zVg.
Engelberg und Luxus-Appartements: Verträgt sich das? Warum nicht! Das TitlisResort, eine Überbauung mit neun Appartementhäusern, könnte durchaus in dieser
Kategorie figurieren. Toller Ausbau mit
einer überdurchschnittlichen Infrastruktur sollen künftig Sommer- und Wintertouristen ein angenehmes Feriendomizil
bieten – aber zu überaus moderaten Preisen. Bauherrin sind die Titlis-Bahnen. Die
Titlis Resort AG ist eine hundertprozentige
Tochter der innovativen Bergbahnbetreiberin.
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
65
WM 2014/15 – FIS FREESTYLE SKI & SNOWBOARD
LIVE
AUS KREISCHBERG
Vom 15. bis 25. Januar 2015 werden am Kreischberg in der Steiermark die FIS Freestyle Ski &
Snowboard Weltmeisterschaften ausgetragen. Für uns live dabei ein illustres Kommentatorenteam
von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Dani Kern und Experte Gian Simmen sowie Barbara
Colpi, die ihre Hörerinnen und Hörer am Radio auf dem Laufenden hält. Snowactive hat die Drei
kurz befragt.
SRF-Moderator Olivier Borer
führt durch das Liveprogramm
und fängt erste Reaktionen
der Athletinnen und Athleten
im Zielraum ein.
66
Dani Kern, SRF-Kommentator
1. Die aktuellen Saisonergebnisse aller Disziplinen müssen erfasst und
auf den Athleten-Fichen eingetragen werden. Ausserdem versuche
ich möglichst viele Wettkämpfe zu
verfolgen, sei es am TV oder über
Internet. Vor den Wettkämpfen holt
man sich Informationen bei den
Trainern und den Athletinnen und
Athleten ein. Ein reger Austausch
mit dem Co-Kommentator gehört
selbstverständlich auch zur Vorbereitung und generell gilt: lesen, lesen, lesen.
2. Emotionen gehören dazu! Bei aller
Freude oder Enttäuschung muss die
nötige journalistische Distanz gewahrt bleiben. Bei überbordenden
Emotionen fällt es schwer, das aktuelle Ereignis richtig einzuordnen.
3. Wichtig ist es, möglichst aktuelle
Informationen zu liefern. Zum Überbrücken helfen auch Geschichten
und Anekdoten. Im Normalfall hat
man als Kommentator sehr viele
Informationen, die man während
eines geregelten Wettkampfs nicht
erzählen kann. Bei einem längeren
Unterbruch kann man den ganzen
«Rucksack» leeren. Falls der Anlass mit einem Co-Kommentator
kommentiert wird, sind längere
Pausen eh kein Problem.
4. Ich hoffe, HP-Snowboard-Olympiasieger Iouri Podlatchikov gehört
trotz aktueller Verletzung immer
noch dazu! Zu den Favoritinnen gehören selbstverständlich auch die
Skicrosserin Fanny Smith und
Snowboard-PGS-Olympiasiegerin
Patrizia Kummer.
5. Siehe oben! Das Schweizer Team
reist mit vielen hochkarätigen Medaillenhoffnungen nach Kreischberg.
SNOWACTIVE JANUAR 2015 ADVERTORIAL
Gian Simmen, SRF-Experte
1. Über die Athleten Bescheid wissen:
Resultate der laufenden Saison,
neue Tricks, akute oder ältere Verletzungen, sonstige Beschwerden,
Sponsorenwechsel. Um die Infrastruktur kennen zu lernen, muss
man auch das Training mitverfolgen. Gerade im Slopestyle ist das
sehr wichtig, damit man weiss, wie
viele Sprünge und Rails der Parcours beinhaltet.
2. Da ich alle Fahrer persönlich kenne,
und die meisten bei mir trainiert
haben, ist es legitim, meine Emotionen auszudrücken.
3. Unplanmässige Unterbrüche sind
immer eine grosse Herausforderung für das ganze Team. Vor allem
auch für die Regie, welche SlowMotions, Interviews etc. liefern sollte.
4. Iouri Podlatchikov Halfpipe (sofern
seine aktuelle Verletzung einen
Start überhaupt zulässt), Sina Candrian Slopestyle, Mark McMorris
(CAN) Slopestyle.
5. Die Schweizer haben gute Chancen
auf Medaillen. Iouri wäre sicher
unser grosser Trumpf in der Halfpipe. Aufgrund seiner Verletzung ist
aber im Moment alles unsicher.
Christian «Hitsch» Haller kann es
auf das Podest schaffen. Wie fit
David Hablützel nach seinem
Kreuzbandriss an der WM sein wird,
ist noch unbestimmt.
Im Slopestyle sind Medaillen vor allem bei den Frauen möglich. Sina
Candrian hat ihre Rückenprobleme
überwunden und ist top motiviert.
Aber auch Elena Könz oder Isabelle
Derungs könnten es aufs Treppchen
schaffen.
Barbara Colpi, SRF-Reporterin Radio
1. Informationen sammeln. Dazu gehören Gespräche mit Athleten und
Betreuern führen, Statistiken und
Ranglisten zusammenstellen, Medien und das Internet durchstöbern
und diese Informationen dann auch
griffbereit haben.
2. Emotionen machen den Live-Sport
erst aus. Sie gehören dazu, und sie
zu vermitteln ist die grosse Kunst.
3. Im Radio ist das relativ einfach: Entweder passiert etwas Wichtiges und
ich schildere, was ich sehe, oder ich
gebe zurück ins Studio für Musik.
4. Patrizia Kummer, Fanny Smith,
Arielle Gold.
5. Hervorragende in verschiedenen
Disziplinen. Natürlich ist die Frage
wie gut sich Iouri Podladtchikov und
Mike Schmid von ihren Verletzungen
erholt haben. Aber es gibt mit Fanny
Smith, Patrizia Kummer, Sina Candrian, Alex Fiva, Nevin Galmarini
eine ganze Reihe weiterer Medaillenanwärter, um nur einige zu nennen.
Freestyle Ski & Snowboard WM 2015
in Kreischberg vom 15. bis 25. Januar:
SRF zwei überträgt die wichtigsten
Medaillenentscheidungen live.
Weitere Infos unter www.srf.ch/sport
Fotos: SRF
1. Was sind die wichtigsten Vorarbeiten für die Kommentierung eines
Sportwettbewerbs?
2. Wie sehr darf der Kommentator
seine eigenen Gefühle (Glück oder
Enttäuschung) den Zuschauer spüren lassen?
3. Wie überbrücken Sie länger dauernde Pausen oder Unterbrüche,
wenn sie «on air» bleiben?
4. Nennen Sie drei Favoriten an der
WM . . .?
5. Welche Medaillenchancen haben
die Schweizer?
TIEFSCHNEEFAHREN BEI
CANADIAN MOUNTAIN HOLIDAY CMH,
DEM ERFINDER DES HELISKIING
DAS
ORIGINAL
Jungfräuliche Hänge, staubender Pulverschnee, und unten wartet
schon der Hubschrauber für den Flug zum nächsten Gipfel. Vor 50
Jahren war dieser Skifahrertraum noch unvorstellbar – nur für einen
nicht: Erfunden hat die exklusivste Form des Skifahrens der österreichische Einwanderer Hans Gmoser. 1963 flog er als erster mit
kleinen Skigruppen zu den schönsten Pulverschneehängen in den
Bugaboo Mountains.
ADVERTORIAL
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
67
Ȝ Mittlerweile betreibt CMH elf Lodges in den
schönsten und schneereichsten Gebirgszügen
British Columbias, in denen durchschnittlich
pro Jahr bis zu 20 Meter Schnee fällt. Acht der
elf Standorte liegen mitten in den Bergen und
sind nur über kleine Wege und per Helikopter
erreichbar. Drei Lodges befinden sich in kleinen Orten wie Revelstoke oder Nakusp. Jede
Lodge verfügt über ein Areal von durchschnittlich 2000 Quadratkilometern. Maximal 44
Gästen steht damit ein Ski- und SnowboardTerrain von der Grösse des Kantons St. Gallen
zur Verfügung. Insgesamt beläuft sich das exklusiv für CMH-Gäste reservierte HeliskiingGebiet auf 16 000 Quadratkilometer. Damit
könnte man Graubünden als grössten Kanton
der Schweiz mehr als zweimal in dem Wintersport-Areal unterbringen.
CMH ist damit der grösste Heliskiing-Anbieter
der Welt. «Dank der vielen verschiedenen
Lodges und der grossen Erfahrung kann CMH
für jeden das ideale Heliskiing-Erlebnis anbieten», sagt Kenny Prevost von Knecht Reisen.
Über den Schweizer Heliskiing-Spezialisten
kann man bei CMH nicht nur verschieden lange, sondern auch spezielle Heliskiing-Touren
wie die «Steep and Deep Weeks» für besonders
68
SNOWACTIVE
JANUAR 2015 ADVERTORIAL
sportliche Skifahrer und Snowboarder oder
auch spezielle Einsteiger-Angebote buchen.
Heliskiing ist längst nicht nur etwas für TopSkifahrer. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Tiefschnee-Ski erleichtern das Fahren im
Powder enorm.
«Wer eine ordentliche Kondition hat und in
einem normalen Skigebiet schwarze Pisten
meistert, ist bereit für das Heliskiing-Abenteuer», versichert Heliskiing-Experte Prevost.
Angst vor Überforderung muss niemand haben. Wer mal müde ist, kann mittags in die
Lodge zurückfliegen oder auch einmal einen
Tag aussetzen. «Unsere Gäste sind hier im
Urlaub und nicht im Trainingscamp», betont
CMH-Lodge-Manager Dave Cochrane. Wer
einmal beim Heliskiing war, wird süchtig nach
dem schwerelosen Schweben durch knietiefen
Pulverschnee und den atemberaubenden Helikopterflügen durch die gigantischen Rocky
Mountains. «Viele Heliskier kommen immer
wieder zu CMH und probieren eine Lodge nach
der anderen aus», erzählt Prevost.
Die historische Bugaboo-Lodge ist dabei wegen
der herrlichen Wedelhänge auf den Gletschern
und den guten Waldabfahrten für alle Könnensstufen ein Muss. Ein Hubschrauber trans-
portiert dort vier Gruppen mit je elf Wintersportlern. Nach dem gleichen System arbeiten
die Lodges Cariboos, Galena, Monashees und
Revelstoke. Die Cariboos Lodge ist wegen ihrer
vielen offenen Hänge auch perfekt für Einsteiger (neu ab diesem Winter mit zwei Guides pro
Gruppe). Galena bietet variantenreiches Skifahren mit spannenden Waldabfahrten. Die
anspruchsvollen Hänge des Monashees-Areals
wiederum gehören im Januar und Februar zu
den grössten Herausforderungen. 60 bis 90
Prozent der Abfahrten führen hier durch perfekt befahrbare Waldstücke mit weit auseinanderstehenden Bäumen.
Je weniger Gruppen ein Helikopter bedient,
umso mehr Abfahrten sind in der Regel pro Tag
machbar. Das Tempo ist etwas höher. In der
Bobbie Burns Lodge fliegt ein Heli nur drei
Gruppen à elf Gäste zu grandiosen Gletscherund Waldabfahrten in den Purcell- und SelkirkMountains. Ebenso arbeiten die Gothics Lodge
mit ihrem enorm abwechslungsreichen Gelände und teilweise die Monashees.
In der Adamants Lodge, die neben rassigen
Waldabfahrten unendlich viele Genussabfahrten auf riesigen Gletschern bietet, wird mit
kleinen Gruppen geflogen, die nur je fünf Gäs-
Fotos: zVg.
Adamants Lodge – erreichbar nur
mit Helikopter.
te und drei Gruppen transportieren. Kleine und
grosse Gruppen bietet auch die CMH K2 Lodge
an. Von dort werden die Monashee- und die
Selkirk-Mountains angeflogen. Die CMH K2
Lodge bietet besonders günstige HeliskiingPakete. Jeder Gast bekommt zudem noch
einen Gutschein für einen K2-Ski oder ein
Snowboard geschenkt! Und nicht zuletzt werden dort auch die «Steep Shots & Pillow Drops»
durchgeführt, «Action pur», was man so nicht
in Europa findet!
Jede Lodge hat ihren eigenen Charakter und ist
etwas ganz Besonderes. Der Tagesablauf ist bei
allen Reisen und allen Lodges gleich. Vor allem
gilt überall immer «Safety First». Die Skibergführer und Piloten sind bestens ausgebildet
und erfahren, die Ausstattung erstklassig. Bei
CMH bekommt jeder Gast ein Funkgerät und
gegen Gebühr auch einen Lawinenrucksack
von ABS. Vor dem ersten Flug trainieren die
Guides mit den Gästen gewissenhaft für den
Notfall den Umgang mit Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde und Schaufel.
Jeden Morgen prüfen die Guides gemeinsam
die Wetter- und Schneedaten, um die Abfahrten des Tages festzulegen. Am Hang werden die
Entscheidungen erneut überprüft. Beim geringsten Zweifel wechselt die Gruppe auf einen
anderen, um das nie komplett auszuschliessende Restrisiko in den Bergen auf ein Minimum
zu reduzieren.
Am Berg sind die Guides voll konzentriert, in
den Lodges geht es sehr entspannt zu. Da sitzen
sie auch mal beim Après-Ski mit den bunt gemischten Gästen aus aller Welt bei einem Glas
Wein vorm Kamin oder beim Bier an der Bar
zusammen. Auch das Nachtessen wird gemeinsam eingenommen. «Nach ein paar Tagen fühlen sich alle als Teil einer grossen Familie», sagt
CMH-Lodgemanager Paul Vidalin. Heliskiing
sei zweifellos exklusiv, aber völlig unprätentiös. «Hier spielt es keine Rolle, ob oder wie
lange einer für seine Heliskiing-Woche sparen
musste», meint Vidalin. «Ob normaler Angestellter oder Top-Manager – uns alle eint die
Leidenschaft fürs Tiefschneefahren in unberührter Natur», betont Vidalin. Das ist heute
nicht anders als zu den Pionierzeiten von CMHBEN MILES
Gründer Hans Gmoser.
POWDER
DRE AMS
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Japan
Schweden
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Heliskiing British Columbia / Kanada
British Columbia ist der Heliskiing-Hotspot der Welt.
Die flächenmässig drittgrösste Provinz Kanadas bietet schier unendlich viele Heliskiing-Möglichkeiten
in den Rocky Mountains mit ihrem besonders trockenen Pulverschnee. Darüber hinaus gibt es dreizehn
Skigebiete von internationaler Spitzenklasse, die mit
weitläufigen Pisten und feinstem Powder bestechen.
Reisende aus Europa sind von den majestätischen
Bergen, den Fjorden, der Metropole Vancouver und
vor allem von der fast endlosen Weite des Landes
beeindruckt: BC ist 22 Mal grösser als die Schweiz,
hat aber nur rund halb so viele Einwohner. Weitere
Informationen: www.BritishColumbia.travel
Canadian Mountain Holidays (CMH)
Der Erfinder des Heliskiing ist heute der Marktführer
mit elf Lodges in BC von den Lodges Cariboos und
Valemount im Norden bis zur CMH K2 Rotor Lodge
in Nakusp im Süden. www.heliski.ch
Anreise
Air Canada bietet die besten Verbindungen ab Zürich
nonstop nach Toronto und dann weiter mit Inlandflügen in die Nähe der Skigebiete. Air Canada fliegt
zudem von Frankfurt und London nonstop nach Calgary und Vancouver. Air Canada ist Mitglied der Star
Alliance und des Vielfliegerprogramms Miles &
More.
Reisebeispiele
Fakten, Termine und Preise
CMH-Heliskiing-Pakete
Gothics Lodge: 4 Tage Heliskiing mit 3 Gruppen
à 11 Gästen ab CAD 4485.– pro Person.
Adamants-Lodge: 7 Tage Heliskiing mit
3 Gruppen à 5 Gästen ab CAD 9315.– pro Person.
CMH K2 Rotor Lodge: 5 Tage Heliskiing mit
3 Gruppen à 10 Gästen ab CAD 6235.– pro Person.
Steep & Deep Camp in der Cariboos-Lodge:
Spezialwoche mit steilen und aggressiven Abfahrten, 7 Tage Heliskiing mit 2 Gruppen à 5 ab CAD
11 100.– pro Person.
Heliskiing-Spezialreisen:
Heliskiing mit Patrick Küng vom 3. bis 12. April 2015
à CHF 8750.– pro Person inkl. Flug
Alle Angebote inklusive Tiefschneeski/-board, LVSGerät, Vollpension, Transfers ab/bis Calgary und
exklusiv Taxen.
Flüge
Air-Canada-Flüge Zürich–Calgary–Zürich in der
Economy-Class ab CHF 1083.– / pro Person, inkl.
Flughafentaxen.
knechtreisen
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JANUAR 2015 SNOWACTIVE
69
knecht reisen
Rämistrasse 5
8001 Zürich
snow@knecht-reisen.ch
044 360 46 00
ISLAND:
SKITOUREN UND HELISKIING UNTER DER
ARKTISCHEN SONNE AM POLARKREIS
GIGANTISCH
Mächtige Vulkane, gigantische Geysire, heisse Quellen, mystische Nordlichter und lange
Frühlingstage – Island ist eines der faszinierendsten Länder der Welt und einer der
grössten Geheimtipps in der Skitourengeher-Szene. Die Insel am Rande der Arktis ist ein
Paradies für alle, die das Besondere, das Aussergewöhnliche suchen: neue Eindrücke,
neue Bilder, neue Abenteuer auf gigantischen Gletschern, beeindruckenden Gipfeln und
Abfahrten bis ans Meer!
Ȝ Island ist urwüchsig, unverfälscht, wild –
einfach Natur pur. Rund elf Prozent der Insel
im Nordatlantik sind mit Gletschern bedeckt,
auf die jährlich etwa zehn Meter Schnee im
Jahr fallen. Der höchste Gipfel der Insel ist der
Hvannadalshnúkur. 2119 Meter ragt er über
Europas grösstem Gletscher, dem Vatnajökull,
in den Himmel. Von Fjorden durchzogene Küstenstreifen wechseln sich mit von Kratern und
Lavafeldern gespickten Hochebenen ab, aus
denen die imposanten Gebirge aufsteigen.
Rund die Hälfte der 320 000 Einwohner Islands leben in der Hauptstadt Reykjavik. Weite
Teile des Landes sind menschenleer. Was für
ein grandioser Ort für eine unvergessliche Skitour in einer märchenhaften Landschaft.
TRÖLLASKAGI – IHR SKITOURENGEBIET
Ihr Skitourengebiet befindet sich auf der Tröllaskagi-Halbinsel, nordwestlich der Stadt Akureyri und nur rund 40 Kilometer vom nördlichen Polarkreis entfernt. Die sehr gebirgige
Halbinsel ist eingebettet zwischen den beiden
Fjorden Eyjafjörður und Skagafjörður. Dank
des warmen Golfstroms ist das Klima auf Island
milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade.
Im Winter pendeln die Temperaturen um die
Nullgradgrenze, auch wenn es auf den Gletschern deutlich kälter wird. Viele Berge errei-
70
SNOWACTIVE JANUAR 2015 ADVERTORIAL
chen Höhen von über 1000 Metern. Die höchste Erhebung ist der 1538 Meter hohe Kerling,
der höchste Berg aller Küstenregionen Islands.
Neben Vulkanen prägen die eiszeitlichen Gletscher die Landschaft mit schmalen Tälern.
Grössere Siedlungen liegen hier nur an der
Küste. Aufgrund der nördlichen Lage und der
schmalen Täler, welche die Stürme etwas abhalten und verhindern, dass der Schnee verweht, ist die Schneelage auf Tröllaskagi im
Winter die Beste auf ganz Island. Dank der
geografischen Lage und der klimatischen Verhältnisse ist die Schneedecke im Frühjahr relativ stabil, was sich positiv auf die Lawinengefahr auswirkt.
Dies und die aussergewöhnliche Berglandschaft macht die Troll-Halbinsel für uns zu
einem Skitourengebiet von Weltklasseformat.
Erobern Sie mit uns Skitouren-Neuland am
Rande der Arktis!
ARTIC HELISKIING
Im Norden Islands unweit von Akureyri befindet sich das Gebiet von Arctic Heliskiing. Das
weitläufige Gebiet umfasst mehr als 4000 km2
in den atemberaubenden Bergen der Arktis.
Das Terrain ist für jegliches Niveau geeignet,
seien es extreme Klippen oder einfache Hänge.
Die Lage knapp unterhalb des Polarkreises, mit
Gebirgen, welche direkt aus dem nördlichen
Eismeer emporsteigen, bietet Ihnen ein einmaliges Skierlebnis – es geht vom Gipfel bis
direkt hinunter zum Atlantik. Dabei geniessen
Sie die Strahlen der Mitternachtssonne. Die
Saison läuft von Ende März bis Juni und bietet
hervorragenden Schnee und gelegentlichen
Pulverschnee. An einem allfälligen Downday
entdecken Sie die Naturschönheiten der Insel:
von heissen Quellen über Lavafelder bis zu
Geysiren. Islands Natur ist zu jeder Jahreszeit
ein einmaliges Naturschauspiel.
WAS MACHT DIESE REGION SO SPEZIELL?
t 4LJUPVSFOPEFS)FMJTLJJOHJOFJOFN(FCJFU
von Weltklasseformat
t .×HMJDILFJU WPO (JQGFMCFTUFJHVOHFO PEFS
Heliskiing im Angesicht der Mitternachtssonne
t (JQGFMFSMFCOJTTF JO HSPTTFS "CHFTDIJFEFOheit
t 5PVSFOPEFS)FMJTLJJOHUBHFNJU4LJBCGBISten bis zum arktischen Ozean mit zertifizierten, lokalen Bergführern
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Kultur der Menschen am Polarkreis
t 'FJOF MPLBMF ,ÝDIF NJU WJFM IFJNJTDIFN
Fisch und Lamm von der Insel
t 'BNJMJÇSFVOEHFNÝUMJDIF6OUFSLVOGU
t &JOUSJUU[VEFOHFPUIFSNJTDIFO#ÇEFSONJU
den heissen Quellen
Anreise
Icelandair bietet die besten Verbindungen ab
Zürich nonstop nach Keflavik und dann weiter
mit Inlandsflügen nach Akuryeri.
Reisebeispiele
Fakten, Termine und Preise
4 Tage Heliskiing ab CHF 6595.–
4 Tage Skitourengehen ab CHF 1740.–
Spezialreisen
Salomon Backcountry Skitour mit Chrigel
Aschwanden vom 11. bis 18. April 2015
ab CHF 4995.–
Fotos: zVg.
WETTER UND TEMPERATUREN
Das Wetter in Island ist oft wechselhaft. Sonnige Abschnitte können sich rasch mit dunklen
Wolken und Niederschlag abwechseln. Das
Licht- und Schattenspiel lässt die ohnehin
schon aussergewöhnliche Landschaft noch
spannender, ja fast mystisch erscheinen. Geniessen Sie das Wechselspiel, das untrennbar
zum Erlebnis und zur Faszination Islands gehört! Die Temperaturen sind durch den Einfluss des Golfstromes in den Küstengebieten
trotz der nördlichen Lage unterhalb des Polarkreises verhältnismässig mild. In der Höhe
spüren wir eine Abkühlung. Oft weht ein Wind,
der das Temperaturempfinden stärker beeinflusst.
BESTE ZEIT
Die optimale Saison in Island fängt im März an
und bietet bis zum Juni hervorragende Verhältnisse mit Pulverschnee oder Firn. Das Wetter
ist relativ stabil – und die Schlechtwetteraktivitäten auf der «Insel aus Feuer und Eis» haben
es in sich: Vulkan-Touren, Whale-Watching,
Relaxen in heissen Quellen. Grosse Chancen
bestehen, Schwünge im Schein der Mitternachtssonne in den Schnee zu ziehen . . .
WOLF BERGER
Heliskiing mit Franco Cavegn
vom 11. bis 18. April 2015
ab CHF 10 500.–
Flüge
Icelandair-Flüge Zürich–Reykjavik–Zürich in
der Economy Class ab CHF 495.–, inkl. Flughafentaxen.
Am günstigsten und komfortabelsten bucht
man bei Spezialreiseveranstaltern. Führend für
Ski- und Heliskiing-Reisen ist Knecht Reisen.
Das Unternehmen offeriert seit 25 Jahren Reisen nach Nordamerika sowie nach Island und
Schweden für jedes Budget und individuell zusammengestellt.
Knecht Reisen, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,
Telefon 044 360 46 00 oder in jedem guten Reisebüro und im Internet auf www.heliskii.ch.
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JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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Riesenspass rund um das
Chalet Carlsberg ist nicht nur
auf Ski angesagt.
VERBIER HIGH FIVE BY CARLSBERG
BEREITS SEIT SECHZEHN JAHREN!
Ȝ Sechzehn Kerzen gilt es am 10. April bei der
Startnummer-Auslosung und am 11. April bei
den Wettkämpfen auszublasen. Sechzehn Jahre sind kein schlechtes Alter für einen Event,
der bereits viele Skifahrer herausgefordert hat.
Solche, die sich nicht scheuen, mit weltcuperprobten Stars an den Start zu gehen. Bei jeder
Austragung fahren die Teilnehmenden, aber
auch die Zuschauer mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause. Denn stets herrscht rund
um das Chalet Carlsberg eine hervorragende
Stimmung, eine Mischung aus Wetteifer und
Coolness.
Regelmässig, seit nun fünfzehn Jahren, trifft
man dort auch auf den sympathischen Philippe
Roux, eine lokale Persönlichkeit. Der ehemalige Skirennfahrer hat immer ein Lächeln auf
den Lippen und kennt viele Anekdoten im Zu-
72
SNOWACTIVE JANUAR 2015
sammenhang mit diesem Event. Mitte der
1970er Jahre zählte Roux zu den besten Abfahrern der Welt. Er ist heute noch eine Ikone
in seinem Heimatort Verbier.
Der Verbier High Five zieht viele Stars an. Auch
die hübsche Amerikanerin Julia Mancuso
machte schon den Umweg über Verbier. Sie,
die sich nicht scheute, im Rahmen des XtremeEvents die berüchtigte Nordwand des Bec des
Rosses herunterzufahren.
DIE SCHWEIZER UND DIE ANDEREN
Auch Didier Cuche kreuzte am High Five by
Carlsberg bereits die Klingen, beziehungsweise
die Latten. Wenig beeindruckt von den Wettkämpfen in vier verschiedenen Disziplinen –
Riesenslalom, Speed Skiing, Skicross und
Trampolin – machte der Champion aus Les
Brugnenets seinem Ruf alle Ehren. Aksel Lund
Svindal, zu Beginn dieser Saison leider verletzt, liess sich den Spass auf den Höhen von
Verbier auch nicht entgehen.
Ein weiterer treuer Teilnehmer am WalliserTreffen ist der sympathische Luc Alphand. Der
bescheidene und stets gutgelaunte ehemalige
Abfahrer aus Frankreich mit erstaunlichem
Erfolgsausweis hat den Wechsel zu einer anderen Sportart gewagt und seine Fahrkünste
unter Beweis gestellt, so zum Beispiel mit seinem Sieg am Paris-Dakar.
Das sind nur einige Namen, die am Verbier
High Five by Carlsberg bereits teilgenommen
haben.
ALBERTO, JUSTIN UND FANNY
Eines steht fest, das Walliser-Highlight wird in
hervorragender Weise von den TéléverbierVerantwortlichen organisiert und durchgeführt. Sie schaffen es, eine harmonische Verbindung zwischen Vergangenheit und
Gegenwart zu schaffen. So konnten sich die
Organisatoren für die Austragung 2014 beispielsweise auf die aktive Teilnahme junger
Talente wie Tina Weirather und Chemmy Alcott freuen. Bei den Herren sorgte ein erlesener
Fotos: Gérard Berthoud
Verbier thront wie ein Fels auf den Höhen des Val de Bagnes und verteilt seine Pistenkilometer auf vier
Täler. Bei den Freeridern weitherum bekannt und beliebt ist der Bec des Rosses, der magische Berg
und das «Highlight» der Station. Aber das ist nicht das Einzige. Ende Saison findet hier auch das berühmte High Five by Carlsberg statt, bei dem sich die besten Skifahrer des Skizirkus messen. Dieses
Jahr gesellen sich auch geladene Klubmitglieder dazu. Vorausgesetzt natürlich, sie haben bei der
Losziehung das Glück auf ihrer Seite.
Einfach Spass haben: Didier
Défago hat sich nie lange bitten
lassen, an diesem Treffen Ende
Saison teilzunehmen.
Fanny Smith, stets guter
Laune, geniesst die besondere
Atmosphäre am Verbier High Five.
Jahrgang mit Justin Murisier, Sandro Viletta,
Adrien Théaux und Christoph Innerhofer für
viel gute Laune.
Das blonde Energiebündel Fanny Smith, ihres
Zeichens Weltmeisterin im Skicross, nahm
ebenfalls am Event teil. Sie, die vor keinem
Hang Halt macht, sei er noch so steil, war vom
Konzept auf Anhieb hell begeistert. Bei so
vielen berühmten Stars war der Gang ins Finale für die acht Skifahrerinnen und Skifahrer
der neuen Generation, 18 Jahre und mehr,
wahrlich keine leichte Aufgabe.
Eric-A. Balet, Generaldirektor von
Téléverbier und Alain Michellod,
Chef Veranstaltungen, laden
fünf ausgeloste Skiklubs zur
16. Austragung des Verbier High Five.
GUTE LAUNE GARANTIERT
Neben den Pisten geht die Musik ab, passend
zum sportlichen Event. Das Spektakel rund um
den Verbier High Five by Carlsberg ist immer
ein Riesenerfolg. Das beweisen die zahlreichen
treuen Fans, die Jahr für Jahr nach Verbier
pilgern, rund um das Chalet Carlsberg auf die
Freundschaft anstossen und die eindrücklichen Leistungen der Teilnehmer mit jubelndem Applaus quittieren. Genauso beliebt wie
die Rennen sind auch die musikalischen Darbietungen. Immer wieder gelingt es den Organisatoren die eine oder andere Ikone aus der
Musikszene für den Event zu gewinnen. Für die
nächste Austragung ist bis jetzt noch nichts
Konkretes bekannt, doch die Kontaktnahmen
und Verhandlungen laufen auf Hochtouren.
In der Hoffnung, dass Ende Saison noch winterliche Verhältnisse herrschen und die Sonne
scheint, dürften die Live-Konzerte und die Dar-
bietungen der DJ’s wiederum ein zahlreiches
Publikum anlocken. Der Event, inmitten einer
herrlichen Bergkulisse, ist wahrlich ein Genuss
für Augen und Ohren! Die Unterhaltung
kommt mit Riesentrampolin, Jacuzzi, Selfies
mit den Stars usw. auch nicht zu kurz. Hand
aufs Herz, am Verbier High Five by Carlsberg
hat sich noch niemand gelangweilt.
Für die 16. Ausgabe gibt es zudem eine Premiere. Die Organisatoren planen eine grosse Auslosung in Form einer Einladung an fünf SkiALDO-H. RUSTICHELLI
clubs.
TEILNEHMEN & GEWINNEN
10. und 11. April 2015!
Der Verbier High Five lädt fünf Skiclubs mit je fünf
Personen an den Event ein und bietet ihnen die
Möglichkeit, im Basislager bei Châble gratis zu
übernachten.
Ein Skiclub wird zudem als VIP im Chalet
Carlsberg eingeladen.
Mehr Infos erhalten Sie hier:
a.michellod@televerbier.ch
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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BANFF UND LAKE LOUISE
WESTK ANADA
WIE AUS DEM BILDERBUCH
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SNOWACTIVE JANUAR 2015 ADVERTORIAL
Winterwunderland mit malerischen SkiResorts im Nationalpark, legendärer
Champagne Powder in Hülle und Fülle,
idyllische Plätze mit atemberaubender Kulisse aus schneebedeckten Bergen und zugefrorenen Seen sowie gemütliche Lodges
– die Wintersaison in Alberta garantiert
unvergessliche Erlebnisse.
Ȝ Eigentlich müsste ein Skiurlaub in den kanadischen Rockies unbezahlbar sein. Und das
wäre er wahrscheinlich auch, wenn die Provinz
Alberta nicht mit einem Alleinstellungsmerkmal hervorstechen würde: Banff und Lake
Louise mögen zu den berühmtesten Skigebieten der Welt zählen, der Winter ist im Banff
National Park dennoch nur Nebensaison.
«Banff lebt vom Sommer, der Winter ist Zugabe», erklärt Kenny Prevost vom Schweizer SkiSpezialisten Knecht Reisen. Den fünf Millionen
Sommergästen im ältesten Nationalpark Kanadas verdankt die Region Hotel-Ikonen wie das
Fairmont Banff Springs sowie das Relais &
Chateau Post Hotel in Lake Louise und die sehr
fairen Winterpreise. «Das Preis-/LeistungsVerhältnis ist herausragend, wenn man bedenkt, was der Nationalpark im Vergleich zu
anderen Top-Destinationen alles zu bieten
hat», meint Prevost.
Rund um Banff wirkt Kanada wie ein Bilderbuch: Aus riesigen Wäldern steigen gigantische Bergmassive empor, Flüsse schlängeln
sich durch weite Täler und spektakuläre
Schluchten. Wo im Sommer Grizzly- und
Schwarzbären durch die Wälder streifen, suchen im Winter Rehe und Hirsche unter dem
Schnee nach Futter. Adler kreisen am Himmel,
der in schöner Regelmässigkeit Pulverschnee
auf den Banff National Park rieseln lässt. Dieser
zählt seit 1985 zum UNESCO-Welterbe.
Rund neun Meter fallen pro Jahr in den drei
Skigebieten mit insgesamt 26 Liften, 247 Pis-
CANADA’S WEST
POWDER DREAMS
ten und unzähligen unpräparierten Geländeund Waldabfahrten auf einer Gesamtfläche
von 32 Quadratkilometern. Die im Banff National Park gelegenen Weltklasse-Resorts Banff/
Mount Norquay, Lake Louise und Sunshine
Village sind als Ski Big 3 mit nur einem Skipass
(Tri-Area Lift Ticket) befahrbar.
Banffs kleiner Hausberg Mt. Norquay ist nur
ein paar Autominuten von der Banff Avenue
mit ihren vielen kleinen Geschäften, Lokalen
und Top-Restaurants entfernt.
Auch Sunshine Village ist in rund 15 Minuten
schnell erreicht. Eine Gondelbahn führt hinauf
in Kanadas höchstgelegenes Ski-Resort auf
1660 Metern. Zwölf Lifte erschliessen rund 82
Pistenkilometer mit breiten Genuss-Abfahrten
und Terrain für wahre Experten, wie dem Delirium Dive unter dem 2730 Meter hohen Gipfel. Der extreme Steilhang gehört zu den grössten Herausforderungen in den Skigebieten
Nordamerikas. «Da trennt sich die Spreu vom
Weizen», sagt Beat Schatzmann.
Der Schweizer ist vor vielen Jahren nach Kanada ausgewandert. Er fährt oft in Sunshine und
natürlich auch in Lake Louise. Die WeltcupRennen haben das kleine Dorf unter dem gigantischen Victoria-Gletscher mit dem idyllischen See weltbekannt gemacht. In Lake
Louise kann man Gas geben wie Lara Gut & Co.
– besser schaltet man aber einen Gang zurück,
um mit Einheimischen wie Beat Schatzmann
oder Sandy Best das Traum-Panorama zu geniessen und die Geheimtipps unter den 145
Wettbewerb
Schicken Sie uns Ihr bestes oder verrücktestes
Schnee-Foto von Ihnen an snow@knecht-reisen.
ch und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Reise
für zwei Personen ins Powder-Eldorado «Canada’s West» im Wert von CHF 5700.–:
Ȝ Inkl. Flug mit Air Canada
Ȝ Alamo SUV-Mietwagen
Ȝ 4 Übernachtungen in Banff und
Skipass für 3 Tage in Ski Big 3
Ȝ 2 Nächte in Revelstoke und
Skipass für 2 Tage
Ȝ 2 Nächte in Silver Star und
Skipass für 1 Tag
Fotos: zVg.
Blick auf die Tageslodge
of the Ten Peaks an der
Talstation von Lake Louise.
Teilnahmebedingungen
Mit der Zusendung des Bildes an snow@knechtreisen.ch erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass das Bild mit Angabe des Vornamens (ohne Nachname) auf der Snow-Fanpage
von knecht reisen www.facebook.com/heliski.ch
in einem Fotoalbum im Rahmen dieses Wettbewerbes publiziert wird. Ansonsten wird das Bild
in keiner Weise verwendet oder an Dritte weitergegeben. Der/die Teilnehmer/-in, deren Foto bis
am 27. Februar 2015 um 11 Uhr vormittags am
meisten Likes erzielt, gewinnt!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nur ein Foto
pro Teilnehmer. Mehrfachteilnahmen sind nicht
möglich. Reisedaten ja nach Verfügbarkeit und
Flugmöglichkeiten. Bei Verdacht auf «gekaufte
Likes» bzw. jegliche Likes, welche nicht aus dem
Facebook-Freundeskreis des Teilnehmers
stammen, behält sich knecht reisen den Ausschluss vom Wettbewerb vor.
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JANUAR 2015 SNOWACTIVE
75
Foto: CMH smiling male skier
Einlösbar für die Wintersaison 15/16 (ausgenommen Weihnachten und Neujahr)
Pisten zwischen 1645 und 2637
Metern zu entdecken.
Sandy Best ist ein Freund des Skigebiets-Besitzer Charles B. Lock
und absolut skiverrückt: Nichts
kann den charismatischen Glatzkopf vom Berg abhalten – keine
Kälte, kein Schneetreiben. Best
hat immer Spass im Schnee –
selbst bei Minus 20 Grad Celsius.
«Diese Kälte muss man positiv sehen», sagt der Brite. Schliesslich
halte sie den Schnee so schön lange pulvrig und ermögliche ausserdem ein einzigartiges Naturschauspiel: Im «Rock Garden» von Lake
Louise steigen winzige Wölkchen
aus dem Boden auf – nicht aus
einer heissen Quelle, sondern aus
einer Bärenhöhle. «In der kristallklaren Luft kann man den Atem
eines Grizzly sehen, der ein paar
Meter unter unseren Ski Winterschlaf hält», erklärt Best. Das ist
Kanada!
Der «Rock Garden» ist vor tausenden Jahren durch einen gigantischen Felssturz entstanden. Sein
Felsen-Slalomparcours eignet sich
bestens als Vorbereitung zum Heliskiing in den Lodges von Canadian Mountain Holiday (CMH),
die nur wenige Autostunden von
Lake Louise in dieser unendlich
weiten Bergwelt verstreut liegen.
Vor allem die Powder Bowls auf
der Rückseite des Mount Whitehorn und die Waldabfahrten unter
dem Ptarmigan-Sessellift sind
ideal zum Aufwärmen für das
BEN MILES
Heliskiing.
Banff, Sunshine,
Lake Louise / Alberta
Skifahren hoch drei heisst das Motto
im Nationalpark. Die Resorts Banff/
Mount Norquay, Sunshine Village und
Lake Louise sind als Ski Big 3 mit nur
einem Skipass (Tri-Area Lift Ticket)
befahrbar. Banffs Hausberg Mount
Norquay liegt nur zehn Minuten
ausserhalb des Zentrums, der Transfer nach Sunshine Village dauert 15
Minuten und der Weltcup-Ort Lake
Louise ist von Banff über den Highway
1 problemlos in 40 Minuten per Auto
erreichbar. Weitere Informationen zu
den Skigebieten und zur Provinz Alberta gibt es unter: www.skibig3.com und
travelalberta.de
Hotel-Tipps
Fairmont Banff Springs: Die kanadische Hotel-Ikone thront am Ortsrand
von Banff. Ein einzigartiges Haus der
Spitzenklasse.
Brewster’s Mountain Lodge: Hotel
der gehobenen Mittelklasse im Herzen
von Banff
Hotel Post: Das Relais & ChateauHaus mitten in Lake Louise beeindruckt mit Top-Küche, einem der
besten Weinkeller Nordamerikas,
gemütlichen Luxus-Zimmern und vor
allem mit seinen beiden herzlichen
Gastgebern, den aus der Schweiz
stammenden Brüdern André und
George Schwarz.
Mt. Norquay
2476 bis 3527 Meter
28 Pisten, 44% schwer, 36% mittel,
20% leicht, 5 Liftanlagen.
Sunshine
1660 bis 2730 Meter
107 Pisten, 25% schwer, 55% mittel,
20% leicht, 12 Liftanlagen.
Lake Louise
1646 bis 2672 Meter
139 Pisten, 30% schwer, 45% mittel,
25% leicht, 9 Liftanlagen.
Reisebeispiele
Anreise: Der Banff National Park ist
bequem über den Flughafen Calgary
erreichbar. Air Canada fliegt von Zürich via Toronto oder von Frankfurt
direkt nach Calgary. British Airways
bedient Calgary via London, die KLM
via Amsterdam. Die Autofahrt von Calgary nach Banff dauert rund eineinhalb Stunden.
76
Aktivitäten
Der Banff National Park hat mehr zu
bieten als nur Skifahren und Snowboarden: Touren mit Hundeschlitten
und Pferdekutschen, Schneeschuhwandern, Eisklettern, Ice Canyon
Walks, heisse Quellen und viel Nachtleben in Banff, das wegen seiner vielen
Geschäfte, Galerien, Bars und TopRestaurants auch das «St. Moritz»
Kanadas genannt wird.
Reise-Arrangements
7 Übernachtungen, Basis Doppelzimmer mit Bad/Dusche, WC, kontinentalem Frühstück, inkl. Bustransfer
Calgary Flughafen Banff und retour
sind bereits ab CHF 485.– erhältlich.
Informationen zu Banff und
Lake Louise und Buchungen bei:
Knecht Reisen
Rämistrasse 5
8001 Zürich
Telefon 044 360 46 00
oder in jedem guten Reisebüro und
im Internet auf www.heliski.ch.
SNOWACTIVE JANUAR 2015 ADVERTORIAL
Von Nordamerikaexperte
Bernhard Krieger
Das Ski-Grossereignis des Jahres
wirft seine Schatten voraus – erst
recht natürlich in den USA. In ein paar
Wochen steigt die Alpine Ski-WM 2015
in Vail und Beaver Creek. In den beiden
berühmten Skiorten in Colorado ist
alles vorbereitet für das Highlight der
Saison vom 2. bis 15. Februar.
Die meisten Rennen werden im LuxusResort Beaver Creek stattfinden. Dort
wurde direkt neben der berühmten
Abfahrtsstrecke Birds of Prey eine
neue Damen-Abfahrt, Raptor, angelegt. Leider musste für den WM-Ausbau die legendäre Red-Tail-CampHütte weichen. Das aber ist auch der
einzige Wermutstropfen der WM, die
sich sehr bemüht, eine WM der Fans
zu werden.
So ist der Eintritt zu allen Rennen kostenlos. Und rund um die Wettkämpfe
gibt es jede Menge Veranstaltungen.
Die WM findet schliesslich in den USA,
dem Mutterland des Show-Business
statt. Höhepunkt wird ein Gala-Abend
mit Opernstar Anna Netrebko sein.
Zum exklusiven Auftritt der Star-Sopranistin können nur wenige, die Pisten
in Vail und Beaver Creek sind dagegen
für alle offen – auch während der WM.
In den riesigen Ski-Gebieten sind nur
ganz wenige Bereiche während der WM
gesperrt. Die für Ski-Urlauber schönsten Areale sind ohnehin weit weg von
den R
Rennstrecken: Vails Backbowls
und das daran anschliessenden BlueSky-Basin-Areal gehören zu den besten Ski-Hängen der Welt.
An Neuschneetagen sind die riesigen Hochtal-Schüsseln ein Traum für
jeden Skifahrer und Snowboarder.
«An Powderdays sind die Backbowls
einfach das Beste», hat mir selbst
US-Superstar Lindsey Vonn einmal
erzählt. Während der WM in ihrem
Heimatort hat Lindsey, genauso wie
die zweite Lokalmatadorin Mikaela
Shiffrin, sicher keine Zeit fürs Tiefschneefahren. Ski-Urlauber dagegen
können beides optimal miteinander
verbinden: Powdern und Rennen anschauen.
Wer kurzentschlossen zur WM reisen
will, findet bei einigen Anbietern
WM-Specials. Nordamerika-Spezialist Knecht Reisen (www.knecht-reisen.ch) inkludiert in seine WM-Reise
sogar einen Abend im «House of Switzerland» in Vail und eine Fila-Skijacke.
Noch mehr Infos zur WM in Vail und
Beaver Creek sowie zu allen anderen
Skiorten in den Staaten finden Sie im
Online-Magazin Ski USA (www.skiusa.ch). Alles zum Skifahren und
Snowboarden in Kanada gibt es unter
Ski Kanada (www.ski-kanada.ch).
VAL GARDENA GRÖDEN:
WINTERSPORTPARADIES
TRIFFT AUF UNESCO-WELTERBE
175 PISTENKILOMETER UND ANSCHLUSS AN
DAS WELTWEIT GRÖSSTE SKIKARUSSELL
Gemütliche Hügel, aber auch sportliche Steilund Weltcuphänge: Am 5. Dezember 2014
startet die Skisaison in Gröden. Im Skigebiet
Gröden/Seiser Alm inklusive der Sellaronda
warten auf leidenschaftliche Skifahrer insgesamt über 500 perfekt präparierte Pistenkilometer. Darunter finden sich auch einige
Berühmtheiten wie die Sellaronda, eine 26
Kilometer lange Tour auf Skiern rund um den
Sellastock oder die Saslong. Sie ist mit 3,4 Kilometern Länge und 839 Höhenmeter Austragungsort eines der bedeutendsten Abfahrtsrennen im internationalen Skiweltcup-Zirkus.
Attraktive Winterpauschalen
Weisse Wochen
7. bis 31. Januar 2015
1 Woche Halbpension und
6 Tage DolomitiSuperSkipass
***Hotel ab € 750 / Person
im Doppelzimmer
DolomitiSuperSun
15. März bis Saisonende 2015
1 Woche Halbpension und
6 Tage DolomitiSuperSkipass
***Hotel ab € 650 / Person
im Doppelzimmer
AKTIVER UND VIELSEITIGER WINTERURLAUB
Wer im Winter Abwechslung von den Pisten
sucht, wird im Grödental schnell fündig: 115
Loipenkilometer stehen den Langläufern zur
Verfügung. Für Winter- und Schneeschuhwanderer ist das Langental das ideale Ziel. Gleich
mehrere Schlittelbahnen – darunter auch die
längste Bahn in den Dolomiten – erwarten die
Schlittelfans. Eiskletterer finden optimale Voraussetzungen, um an vier gefrorenen Wasserfällen den eisigen Sport in allen Varianten auszuüben. Und das alles bei 300 Sonnentagen,
guter Erreichbarkeit und dem atemberaubenden Bergpanorama des UNESCO-Welterbes
Dolomiten.
Info Val Gardena/Gröden
I-39047 St. Christina in Gröden
Telefon 0039 0471 777 777
info@valgardena.it
www.valgardena.it
Fotos: zVg.
Spektakuläre Berge, viel Sonnenschein
und herrlich italienisches Flair: So präsentiert sich Gröden allen Freunden des Wintersports. Jeden Tag rückt die Natur des
landschaftlich eindrucksvollen Tals mit
den Ortschaften St. Ulrich (1236 Meter),
St. Christina (1428 Meter) und Wolkenstein (1563 Meter) erneut ins Rampenlicht. Das UNESCO-Welterbe Dolomiten
und das Wahrzeichen Grödens – der majestätische Langkofel – machen das Grödental einzigartig.
PUBLIREPORTAGE
JANUAR 2015 SNOWACTIVE
77
MEDIZIN
SKISPORT UND
KNIEVERLETZUNG
Rund 2,5 Millionen Schweizer fahren Ski oder Snowboard. Davon verunfallten 2014 knapp ein Prozent.
Wie beugt man einer Verletzung vor? Was ist im Ernstfall zu tun? Wie schätzt man die Schwere einer
Verletzung ab?
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e
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www
Ȝ Jeder Skifahrer oder Snowboarder hat ein
erhebliches Risiko, sich beim Sport eine Verletzung zuzuziehen. Besonders verletzungsgefährdet sind junge Skifahrer, untrainierte
Personen, die den Kraftaufwand des Skisports
unterschätzen und statistisch gesehen Personen ab dem 45. Lebensjahr.
WIE KANN MAN DIESES RISIKO
VERRINGERN?
Fotos: B&S Stockimage
Eine ideale Möglichkeit, sich für den Skiurlaub
in Form zu bringen, ist die Skigymnastik auf
Inlineskates. Vor allem für Ski-Neulinge ist
dieses Training gut geeignet, da die Bewegungsabläufe denen auf Ski recht ähnlich sind.
Balance, Koordination und Kondition gehören
zu den Eckpfeilern der Übungen. Eine weitere
stellt die traditionelle Skigymnastik dar. Sie
wird an vielen Fitness-Studios, im Internet und
auf DVD zum Heim-Training angeboten. Man
sollte sich den Leitspruch «Skifahren ist eine
Ganzjahressportart» zu Herzen nehmen.
Auch das Sportgerät kann zur Reduktion des
Verletzungsrisikos beitragen. Moderne und vor
allem gut gewartete Skibindungen können Verletzungen am Knie vorbeugen. Darum sollte
man seine Skibindung vor jeder Saison von
einer Fachperson einstellen lassen. Die Wahl
des Skimodells beeinflusst das Verletzungsrisiko teilweise erheblich. Durch stark taillierte Ski
wirken hohe Kräfte auf das Kniegelenk und am
Kurvenende kann es zu einem katapultartigen
Aushebeln kommen. Damit verbunden sind oft
Aussenrotations- und Flexionsbewegungen im
Knie, welche starken Stress auf das vordere
Kreuzband bringen. Grundsätzlich sollte auch
bei Ski und Snowboard auf eine optimale Wartung geachtet werden.
WAS MACHEN, WENN ES MICH TRIFFT?
Das Kniegelenk wird bei Sportunfällen am häufigsten verletzt. Vor allem beim Skifahren wird
es einem besonders hohen Verletzungsrisiko
ausgesetzt. Durch die Fixation des Schuhs auf
dem Ski und der Verlängerung des Hebelarms
durch den Ski, wirken beim Verdrehen des
Knies oft immense Kräfte auf das Gelenk. Die
häufigsten Verletzungen des Kniegelenks nach
einem Skiunfall sind Zerrungen bis Risse von
Bändern und Meniscus. Aber auch schwere
Schienbeinkopfbrüche sind eine typische Folge von Hochenergie-Unfällen, wie sie beim
Skifahren üblich sind. Wie kann man nun
unterscheiden, ob man sofort zum Arzt sollte
oder ob man am nächsten Tag wieder auf die
Pisten kann?
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aufgrund von starken Schmerzen oder
einer erheblichen Instabilität, muss ein Abtransport durch die Pistenrettung erfolgen
und eine Abklärung mit Röntgenuntersuchung im Spital (Arztpraxis) ist unumgänglich.
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gesetzt werden, müssen Schwellung und
Schmerzen am Kniegelenk während der
nächsten 24 Stunden aufmerksam beobachtet werden. Falls am nächsten Tag noch
Beschwerden bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Sie sich möglichst ruhig, um die Person nicht
zusätzlich zu beunruhigen.
Können Verletzungen an Kopf, Nacken und der
Wirbelsäule ausgeschlossen werden, sollte
man die verletzte Person vorsichtig an den
Rand der Piste bringen, um weitere Zusammenstösse zu vermeiden.
Anschliessend muss die Bergrettung verständigt werden. Die Notrufnummer findet sich an
den Infotafeln der Liftstationen. Diese Nummer kann man sich zu Beginn des Skiurlaubs
im Handy speichern. Der Bergrettung müssen
möglichst genaue Angaben zum Ort des Unfalls, der Art der Verletzungen und den Wetterverhältnisse gemacht werden.
Jeder Wintersportler sollte ein Erste-Hilfe-Set
parat haben. Darin befindet sich mindestens
eine Rettungsdecke, mit der man das Unfallopfer vor Kälte schützen kann. Gegen das kritische Auskühlen helfen auch Massagen oder
leichte Bewegungen, wenn keine Knochenbrüche vorliegen. Von Einrenk-Versuchen sollte
man als Laie absehen.
ERSTE MASSNAHMEN AM UNFALLORT
Grundsätzlich ist jeder Wintersportler dazu
verpflichtet, einem Unfallopfer zu helfen,
wenn noch niemand an der Unfallstelle ist. Wer
diese Pflicht ignoriert, kann der unterlassenen
Hilfeleistung bezichtigt werden.
Damit es nicht zu einem Massen-Skiunfall
kommt, sollte man die Unfallstelle zunächst
sichern. Dazu können die Ski oder Stöcke etwa
fünf Meter bergauf gekreuzt in den Schnee gesteckt werden.
Das Wichtigste ist eine psychologische Betreuung des Unfallopfers. Hierzu sollte man die
Person ansprechen, nach Schmerzen und nach
möglichen Kontaktpersonen fragen. Verhalten
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Dr. Björn Zapp
Orthopäde
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JANUAR 2015 SNOWACTIVE
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SCHLUSSPUNKT: RICHIS KOLUMNE
VANESSA-MAE-BSCHISS
WAR DA NICHT MAL WAS?
Ȝ Die Geschichte lieferte primär Stoff für
Glanz&Gloria und andere People-Gefässe – obwohl es sich um einen kleineren Sportskandal
handelte. Die Star-Geigerin Vanessa Mae erschlich sich ihre Olympia-Teilnahme mit kruden Tricksereien.
Um Vanessa Vanakorn, wie die Thailänderin
mit bürgerlichem Namen heisst, die notwendigen FIS-Punkte zuzuschanzen, war bei einem
FIS-Rennen in Slowenien die Rangliste gezinkt
worden. Fahrerinnen erschienen im Klassement, die gar nicht dort waren. Einer wurde die
Zeit um zehn Sekunden korrigiert, eine andere
startete neben dem Tor, und so weiter. Die FIS
reagierte und sperrte Vanessa Mae für vier
Jahre.
Irgendwie kommen einem die Abläufe gar
nicht so fremd vor. War da nicht schon mal
was? Verschwommen erinnert man sich, dass
auch Swiss-Ski einmal in eine ähnliche Manipulation verwickelt war. Bei zwei FIS-Slaloms
in Davos vor zehn Jahren zinkten Schweizer
Funktionäre ebenfalls: Sie führten Marlies
Oester und Corina Grünenfelder auf dem Resultatblatt, obwohl beide gar nicht anwesend
waren. Und die FIS-Delegierte Pamela Behr,
einst jüngste Weltcupsiegerin und später Gattin von FIS-Direktor Christian Knauth, schickten sie den Hang hinunter, damit sie von den
Mauscheleien am Start nichts merkte.
Ein anonymer Brief an die FIS liess die ganze
Sache auffliegen. Der verantwortliche Funktionär, amtierender Nachwuchs-Chef von SwissSki, wurde entlassen. Auch ihm ging es um
möglichst gute FIS-Punkte für seine Athletinnen. Übertriebener Ehrgeiz war der Auslöser
– wie bei Vanessa Mae?
Skifahren ist ein komplexer Sport. Unscheinbare Details können Karrieren lancieren oder
kaputtmachen. Hinter den Kulissen wird an
den Sitzungstischen mit harten Bandagen gekämpft. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel
glaubt immer noch, dass die österreichische
Vorherrschaft der Abfahrer durch die Änderung des Startnummern-Prozederes gebrochen wurde – und hat vielleicht gar nicht so
Unrecht. Alberto Tomba drohte einst mit Rücktritt, als im Slalom und Riesenslalom das Startnummer-Privileg der Stars abgeschafft wurde.
Und der Wiederaufschwung des Schweizer
Männer-Teams Mitte des letzten Jahrzehnts
war teilweise auch auf die Einführung der
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SNOWACTIVE JANUAR 2015
Superkombination zurückzuführen, für die
sich Swiss-Ski stark machte.
Schon deshalb ist für Swiss-Ski Kontinuität
auch in den FIS-Gremien wichtig. Dort werden
Weichen gestellt. Als vor Sotschi eine olympische Teilnahmebeschränkung drohte, reagierte Swiss-Ski umgehend und organisierte FISRennen – in Chile. Es soll mit rechten Dingen
zugegangen sein. Sonst hätte kaum der Argentinier Cristian Javier Simari Birkner vor Gisin,
Zurbriggen, Janka und Berthod gewonnen . . .
Die Ski-Karriere von Vanessa Mae (36) ist damit beendet. Es darf ihr abgenommen werden,
dass es ihr beim Olympia-Auftritt nicht um PR
ging. Sie wollte an Olympischen Spielen unbedingt dabei sein, auch wenn sie das Grundprinzip des Olympia-Begründers Baron Pierre
de Coubertin («Mitmachen ist wichtiger als
siegen») überstrapazierte. Didier Plaschy, der
sie zeitweise trainierte, bescheinigte ihr hohes
Engagement und Ehrgeiz. Und sie fuhr auch
noch NACH Sotschi FIS-Rennen.
Übrigens: Aus jenem Rennen mit der Schweizer Manipulation 2004 in Davos sind zahlreiche Fahrerinnen heute noch aktiv wie Tina
Weirather, Marianne Abderhalden oder Dominique Gisin. Aberhalden siegte und Gisin wurde Dritte. Die Resultate wurden aber wie beim
Vanessa-Mae-Rennen annulliert. Es wäre das
beste Slalom-Resultat von Gisin in jenem Jahr
gewesen. Und überhaupt das einzige Mal in
ihrer Karriere, dass sie auf einem SlalomPodest stand!
Vielleicht hätte sich ohne jene Manipulation
Dominique Gisins Karriere anders entwickelt
und sie wäre nun Slalom- statt Abfahrts-Olympiasiegerin . . .?!
IMPRESSUM: Snowactive Januar 2015;
48. Jahrgang; erscheint 6-mal jährlich;
ISSN 1661-7185;
Herausgeber und Verlag Strike Media Schweiz AG,
Gösgerstrasse 15, 5012 Schönenwerd,
Telefon 062 858 28 20, Fax 062 858 28 29;
Redaktion Snowactive Zuchwilerstrasse 21,
4501 Solothurn, Telefon 058 200 48 28;
Verlagsleitung Wolfgang Burkhardt;
Redaktionsleitung De-Jo Press GmbH, Solothurn:
Joseph Weibel (j.weibel@snowactive.ch), Sabine Schmid
(s.schmid@snowactive.ch); Fotoredaktion Erik Vogelsang;
Inserate Prosell AG, Schönenwerd,
Rebekka Theiler (r.theiler@prosell.ch),
Wolfgang Burkhardt (w.burkhardt@prosell.ch);
Ständige Mitarbeiter Christian Andiel, Richard Hegglin.
Übersetzer Thierry Wittwer;
Konzept, Design und Produktionsverantwortung
Brandl & Schärer AG, Olten, Röbi Brandl, Kurt Schärer;
Aboservice Prosell AG, Schönenwerd, info@prosell.ch
Telefon 062 858 28 28; Jahresabonnement CHF 49.–
für ein Jahr, CHF 89.– für zwei Jahre (inkl. MwSt.);
Copyright Strike Media Schweiz AG, Gösgerstrasse 15,
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Genehmigung der Redaktion gestattet;
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Swiss-Ski: Redaktion Stefan Hofmänner
(stefan.hofmaenner@swiss-ski.ch),
Diana Fäh (diana.faeh@swiss-ski.ch);
Ständige Mitarbeiter Christian Stahl, Petra Kropf,
Isabelle van Beek, Christian Manzoni, David Hürzeler,
Christoph Wälchli;
Adressänderungen alte und neue Adresse an Swiss-Ski,
Postfach, 3074 Muri, Telefon 031 950 61 11,
Fax 031 950 61 12
Richard Hegglin war als Agenturjournalist
während vier Jahrzehnten für den Skisport
unterwegs und sass 20 Jahre im FIS-WeltcupKomitee. Heute schreibt er für Snowactive
und diverse Tageszeitungen.
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