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- Streikinfos
Die GDL sollte bis Ende des letzten Streiks gezwungen werden, ausschließlich
auf Grundlage eines Kooperationsabkommens ausschließlich in Entgeltfragen
verhandeln zu dürfen. Außerdem hätten wir als Zugpersonale auf
Streikmaßnahmen in den nächsten 5 Jahren verzichten müssen. Warum der
Arbeitgeber – und somit der verlängerte Arm des Staates – solch unmöglich
verhandelbare Angebote macht, parallel dazu über unsere gestellten
Forderungsinhalte nicht einmal im Ansatz verhandelt und trotz täglicher
Millionenverluste während der Streiks starr in seiner Haltung verbleibt, wird nun
langsam klar. Es ist nicht nur der Druck, hier mit zwei Gewerkschaften
Tarifverträge in einem Bereich aushandeln zu müssen. Denn solch ein Prinzip
funktioniert seit langem schon in anderen Eisenbahnbetrieben problemlos. Und
es ist nicht nur der Druck auf die Politiker unseres Landes, weil wirtschaftliche
Bilanzen in Unordnung geraten, der dafür sorgt, Gewerkschaften wie uns
gesetzlich tot zu stellen.
Seit Anfang der KW 45 lässt SPD und CDU die Katze aus dem Sack. Die 2008
durch eine geplatzte Immobilienpreisblase ausgelöste Weltwirtschaftskrise
verhinderte damals den gemeinsamen Plan der DB AG, des Staates und des
Vorsitzenden der Transnet und späteren Arbeitsdirektors der DB AG: Der weitere
Schritt in die Privatisierung in Form eines Aktiengangs an die Börse. Nun tauchen
Infos aus den politischen Reihen auf, das genau dieses Ziel für 2014/2015 in das
Hausaufgabenheft der DB AG geschrieben wurde.
Ein positiver Tarifabschluss für die Arbeitnehmer ist mit dem Versprechen einer
möglichst hohen Dividendenausschüttung an zukünftige Anleger letztendlich nicht
vereinbar. Ganz im Gegenteil. Nach dem Prinzip, erst wird der Anleger mit dem
Haupteigentümer finanziell befriedigt und erst im letzten Stepp die Interessen der
Belegschaft, steht dem Wohl des Kapitalmarktes immer das Wohl des
Mitarbeiters entgegen. Nun ist klar, warum solch eine irrsinnige Kriegsfront gegen
die GDLer und derer eigentlich ganz normalen Tarifforderung erschaffen wurde.
- Firmenhandy - Smartphone Falle
In letzter Zeit gerieten immer öfter Lokführer in eine selbst gebastelte Kostenfalle.
In diesen Fällen wurde die SIM Karte des Firmenhandys in ein privates
Smartphone installiert. Auf Telefonebene stellt diese kein Problem dar. Da aber
der Rahmenvertrag Internetnutzung ausschließlich über die Kostenstelle des
Arbeitgebers laufen lässt, sind Kosten entstanden, die die Entgeltstelle
irgendwann zurückbucht. Dabei können durchaus Kostenhöhen bis zu 1000,00
Euro entstehen, da ein Smartphone meist permanent mit dem Netz Daten
austauscht. Bitte verzichtet darauf, die SIM Karte des Firmenhandys in andere
internetfähige Telefone zu integrieren!
Mit kollegialem Gruß - Euer Vorstand der GDL Seelze
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Bildung
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