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Inhalt/Editorial - Gefahrgut Profi

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Schwerpunktthema
Tankbeförderung
Zum Titelbild: Modernes SaugDruck-Tankfahrzeug für Abfälle:
Im ADR 2015 wurde nach langen
Diskussionen geregelt, dass an allen Öffnungen der Druck-/Vakuumpumpe, die als Zündquelle in Frage
kommen, über eine Einrichtung zur
Verhinderung des unmittelbaren
Flammendurchschlags vorhanden
sein muss. Der Tank muss explosionsdruckstoßfest sein, d. h. er
muss einer Explosion infolge eines
Flammendurchschlags standhalten
können, ohne dass er undicht wird,
wobei Verformungen zulässig sind.
Bild: Schrader T+T Fahrzeugbau
GmbH & Co. KG
EDITORIAL
3 Weihnachten steht vor der Tür
AKTUELL
4 Nachrichten • Vorschriften • Termine
5 Dokumente zum Download
DOKUMENTATION
6 Aktensammlung oder mehr? Die Tankakte als umfassende Dokumentation eines Tanklebens
UMSCHLIESSUNG
9Wenn es doch mal knallt
Sicherheit von Saug-Druck-Tanks für Abfälle
durch Explosionsdruckstoßfestigkeit
TRANSPORT
11Einfach tierisch ...
Beförderung von Tierkörpern
12Module erstmalig komplett absolviert
Umsetzung der Berufskraftfahrer qualifikation in Deutschland 6
Aktensammlung oder mehr? Die Tankakte als umfassende Dokumentation eines Tanklebens
LAGERUNG
15Die Lagerung von Gefahrstoffen – Teil 1
Eine Übersicht der geltenden Vorschriften
RECHT
18Leitwerk erneuert
Änderungen der IATA-DGR zum Jahresbeginn 2015
DOKUMENTATION
Impressum
Gefahrgut Profi erscheint sechsmal jährlich
Redaktion
Angelika Heinze
Tel.: 0221/806-3517, Fax: 0221/806-3510
E-Mail: Angelika.Heinze@de.tuv.com
Manfred Dämmer (Dä)
Jörg Roth (jr)
Frank-Georg Stephan (fgs)
Verlag
TÜV Media GmbH, TÜV Rheinland Group,
Am Grauen Stein, 51105 Köln
Postfach 90 30 60, 51123 Köln
Tel.: 0221/806-3535, Fax: 0221/806-3510
E-Mail: tuev-media@de.tuv.com, Internet: www.tuev-media.de
Geschäftsführerin: Gabriele Landes
Programmleitung Gefahrgut: Angelika Heinze
Tel.: 0221/806-3517, E-Mail: Angelika.Heinze@de.tuv.com
Anzeigenverwaltung: Gudrun Karafiol
Tel.: 0221/806-3536, Fax: 0221/806-3510
E-Mail: Gudrun.Karafiol@de.tuv.com
Satz: DSV, 53578 Stockhausen
Druck: TÜV Media GmbH, Köln
© 2014 TÜV Media GmbH, Köln
Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe nur mit
Genehmigung des Verlages. Namentlich gekennzeichnete
Beiträge geben nicht in jedem Falle die Meinung der
Redaktion wieder.
Bezugspreise: Preis des Einzelheftes: EUR 9,80, Jahresbezugspreise: EUR 54,– jeweils zuzüglich Versandkosten, Inlandspreise
einschließlich 7 % Mehrwertsteuer. Preisänderungen vorbehalten.
Sonderausgaben werden zusätzlich berechnet. Bei Nichterscheinen
des Gefahrgut Profi ohne Verschulden des Verlages oder infolge
höherer Gewalt entfällt für den Verlag jegliche Lieferpflicht.
23Dokumentation digital
Das Beförderungspapier im Wandel der Zeit 9
NEUES AUS DEN GREMIEN
25Korrekturen und Vorschriftenentwicklung
November-Beratung 2014 der
enn es doch mal knallt
W
S
icherheit von Saug-Druck-Tanks für Abfälle
d urch Explosionsdruckstoßfestigkeit
Arbeitsgruppe WP.15 in Genf
RECHT
30Kopf hinhalten
Die Verantwortlichkeit beauftragter Personen FIRMENINFORMATION/VORSCHAU
31 Die neuen DGR 2015
31 Mehr Sicherheit auf den Straßen:
Enteisungsanlagen in Modulbau-
weise
32 Das Thema in Heft 1/2015
Leitwerk erneuert
18
Änderungen der IATA-DGR zum Jahresbeginn 2015
Kündigung: 6 Wochen vor Ende eines Kalenderjahres schriftlich
an den Verlag.
ISSN 0941-6080
Manuskripte und Presseinformationen erbitten wir an die
Redaktion. Für unverlangt eingereichte Manuskripte und Besprechungsexemplare wird keine Haftung übernommen.
GEFAHRGUT PROFI 6/2014
1
EDITORIAL
Weihnachten steht vor der Tür
D
er Gabentisch der Gefahrgutvorschriften füllt sich allmählich. Die
internationalen Gremien haben
ihre Arbeit fristgerecht erledigt, so
dass die Vorschriften für alle Verkehrsträger vorliegen. Mit der Verkündung
der ADR-Änderungen für 2015 im
Bundesgesetzblatt Teil II hat auch die
Veröffentlichung der rechtsverbindlichen deutschen Texte in Deutschland begonnen. Warten müssen wir
wohl noch etwas auf die nationalen
Vorschriften. Obwohl alle Änderungen in einer „Siebten Verordnung
zur Änderung gefahrgutrechtlicher
Frank-Georg Stephan
Verordnungen“ zusammengefasst
sind und die Anhörung gemäß § 7a
Gefahrgutbeförderungsgesetz bereits
im September 2014 abgeschlossen war, kann die
Verordnung nicht mehr vor dem Jahresende 2014 im
Bundesgesetzblatt Teil I verkündet werden. Die einzige
in diesem Jahr noch stattfindende Plenarsitzung des
Bundesrats am 19.12.2014 hat die Verordnung nicht
auf der Tagesordnung. Die Zustimmung des Bundesrates ist aber Voraussetzung für eine Verkündung im
Bundesgesetzblatt Teil I durch den Bundesminister
für Verkehr und digitale Infrastruktur. Diese kann nun
frühestens erst auf der 930. Plenarsitzung des Bundesrates am 6.2.2015 erfolgen. Demzufolge müssen
die geänderten Verordnungen, insbesondere die geänderte Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und
Binnenschifffahrt (GVSEB), rückwirkend zum 1.1.2015
in Kraft gesetzt werden.
Doch was wird bis zu diesem Zeitpunkt? Diese Frage
ist für alle Anwender der Gefahrgutvorschriften von
Bedeutung, die die Änderungen ab 1.1.2015 sofort
im grenzüberschreitenden als auch im innerstaatlichen Verkehr anwenden wollen. Im Verkehrsblatt
Nr. 22 vom 29.11.2014 ist mit Dokument 194 vom 6.
11.2014 (wie vor vier Jahren!) eine Duldungsregelung
verkündet worden. Demzufolge werden die für die
Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten
zuständigen Behörden davon absehen, Anzeigen zu
erstatten, die wegen der noch fehlenden Rechtsgrund-
lage in der Anwendung der neuen Vorschriften bestehen könnten. Probleme sind also nicht zu erwarten,
wie viele Leser wissen, denn dieses Verfahren wurde
in den vergangenen Jahren schon häufig erfolgreich
angewendet.
Auch bei Gefahrgut Profi haben wir den „Gabentisch“
dieser Ausgabe mit einer Reihe von Beiträgen gefüllt,
die diesmal den Schwerpunkten Dokumentation und
Tankbeförderungen zuzuordnen sind. Während der
Beitrag von Peter Wiederhold die aktuelle Diskussion
um das elektronische Beförderungspapier thematisiert, setzt sich Erik Holzhauser mit der Dokumentation in der Tankakte auseinander. Auch hier gibt es
inzwischen Überlegungen, sie elektronisch zu führen
und demzufolge ohne Zeitverzug dort bereitstellen zu
können, wo sie gerade benötigt wird.
Aufgrund eines französischen Vorstoßes hat sich die
Tankarbeitsgruppe der Gemeinsamen Tagung RID/
ADR/ADN im Zusammenhang mit Saug-Druck-Tanks
für Abfälle mit den Themen Explosionsdruckstoßfestigkeit und Flammendurchschlagsicherungen
beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind Bestandteil des ADR 2015 geworden. Lutz Gösslinghoff
beleuchtet in seinem Beitrag das „Für und Wieder“.
Ganz aktuell finden Sie einen Bericht von der letzten
Beratung der UNECE-Arbeitsgruppe WP.15, die bereits erste Beschlüsse für das ADR 2017 gefasst hat.
Trotz aller Sorgfalt hat die WP.15 aber auch wieder
einige Korrekturen am ADR 2015 vornehmen müssen,
die ebenfalls Gegenstand des Berichts sind.
Und nun wünschen wir unseren Lesern ein frohes
Weihnachtsfest und viel Erfolg im neuen Jahr.
Ihr
GEFAHRGUT PROFI 6/2014
3
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Seele and Geist
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