close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Frage der Woche Um die Frage der Woche zu - Dechemax

EinbettenHerunterladen
Frage der Woche
Um die Frage der Woche zu beantworten, müsst Ihr euch einloggen.
IMMER DER NASE NACH!
Quelle: DECHEMAX
Der Geruchssinn zählt zu den ältesten Sinnen des Menschen. Immer wenn wir atmen, nehmen wir
Duftbotschaften aus der Luft auf. Der Mensch ist alles andere als ein schlechter Riecher; schon seit Urzeiten
hilft uns der Geruchssinn zu überleben. Unsere Nase hilft uns bei der Identifizierung von genießbaren Speisen,
wogegen sie uns vor ungenießbaren oder giftigen Lebensmitteln warnt. Im Falle eines Brandes werden wir
durch den Brandgeruch schnell auf die Gefahr aufmerksam. Nur wenige Dinge lösen so unmittelbar Gefühle
aus wie Düfte und an kaum etwas können wir uns so gut erinnern. Bereits mit der Entdeckung des Feuers
erkannten die Menschen, dass bestimmte Kräuter und Hölzer beim Verbrennen wohlriechende Düfte abgeben.
Auch heute noch dienen Düfte oft dazu, unangenehme Gerüche zu überdecken.
Frage 1 (Klassenstufe 7-11)
Klassifikation des Geruchs
Wir sind zwar in der Lage, viele Gerüche zu unterscheiden, aber können sie meistens nicht
benennen. Daher versucht man sie in Duftkategorien wie „blumig“, „ätherisch“, „schweißig“ bis hin zu
„faulig“ einzuteilen. Duftkategorien sind allerdings immer willkürlich; aus diesem Grund versucht der
Mensch, ein Klassifizierungssystem aufzustellen.
Ein häufig verwendetes Klassifizierungssystem ist das von John E. Amoore, der sieben
Primärgerüche unterscheidet:
Ordne folgende Beispiele den Grundgerüchen zu:
stechend, beißend
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
1
faulig
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
ätherisch
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
moschusartig
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
2
kampferartig
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
minzig
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
blumig
Rosen
faule Eier
Engelswurz
Weinessig
Fleckenwasser
Pfefferminzbonbon
Mottenkugeln
Zusatzfrage (Klassenstufen 8-11)
Wie riechen Elemente?
Nur wenige chemische Elemente besitzen einen Geruch, der vom Menschen wahrgenommen
werden kann. Um welche handelt es sich?
Von den folgenden Elementen können wir drei riechen. Welche sind das? Kreuze die richtigen
Antworten an.
Natrium
Arsen
Chlor
Helium
Sauerstoff (als Ozon)
Blei
3
Zusatzfrage (Klassenstufe 9-11)
Bereits vor 5000 Jahren versuchte der Mensch, aus den verschiedensten Pflanzen Duftstoffe zu
gewinnen. Zuerst nur für Salben und Medizin gedacht, lernten die Menschen schnell die Vorzüge von
Duftwässern kennen.
Um welche Verfahren handelt es sich? Ordne die Verfahren den Beschreibungen zu:
Die Verfahren:
(Wasserdampf)destillation
Mazeration
Extraktion
Enfleurage
1.Hierbei werden die zerkleinerten Pflanzenteile in ein geschlossenes Gefäß gefüllt, durch das
Wasserdampf strömt. Dabei lösen sich die Duftstoffe aus dem Material und werden mit dem heißen
Wasserdampf nach oben gerissen. Dieses Kondensat wird aufgefangen und trennt sich beim
Abkühlen in Wasser und Duftstoffe.
2. Bei ihr handelt es sich vermutlich um die älteste Methode der Duftstoffgewinnung. Sie ist sehr
aufwendig und damit sehr teuer. Gereinigtes geruchsfreies tierisches Fett wird auf eine Glasplatte
aufgetragen, dann werden frisch geerntete Blütenblätter auf das Fett gelegt. Nach mehreren Tagen
werden die Blütenblätter ersetzt. Dieses geschieht mehrere Male. Am Ende löst man die Duftstoffe
mit Alkohol aus dem Fett und filtert ihn ab.
3. Hier wird gereinigtes Tierfett auf 50 bis 70 Grad erhitzt. In das heiße Fett werden dann die Blütenund Pflanzenteile eingebracht und mehrere Stunden gekocht. Dann werden die Blüten herausgefiltert
und neue in das Fett eingebracht. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Am Ende werden die
Duftstoffe mit Alkohol aus dem Fett gefiltert.
4. Hierbei handelt es sich um die heute am gebräuchlichste Methode. Den Blüten werden mittels
flüchtiger Lösungsmittel wie Äther oder Hexan die Duftstoffe entzogen. Da hierbei mit niedrigen
Temperaturen gearbeitet werden kann, werden weniger Riechstoffe zerstört.
Zusatzfrage (Klassenstufe 10-11)
4
Das richtige Lösungsmittel
Offensichtlich kann man mit Hilfe von Fetten die Duftstoffe gut aus dem Pflanzenmaterial
herausbekommen. Mit Wasser geht das nicht bzw. nur über den „Trick“ mit dem Wasserdampf.
Woran liegt das?
Wählt die richtige Antwort aus:
A) Duftstoffe sind ätherische Öle. Wie der Name „Öle“ schon sagt, sind sie fettlöslich. Getreu dem
Grundsatz „Gleiches löst sich in Gleichem“ lösen sie sich deshalb auch besonders gut in fettlöslichen
Lösungsmitteln.
B) Der Grundsatz lautet: unterschiedliche (also polare und unpolare) Lösungsmittel ziehen sich an.
Deshalb lösen sich die unpolaren ätherischen Öle auch am besten in polaren Lösungsmitteln.
Zusatzfrage (Klassenstufe 11)
Nicht alles, was riecht, ist ein Wohlgeruch.
Wohl kein Gewürz wird gleichzeitig so geschätzt und gemieden wie der Knoblauch. Schon in der
Antike war Knoblauch nicht nur ein beliebtes Gemüse, sondern auch eine Heilpflanze. Knoblauch ist
zunächst einmal eine geruchlose Pflanze. In den Zehen befinden sich zwei besondere Inhaltsstoffe –
ein Enzym und eine Aminosäure -, die miteinander nicht in Berührung kommen.
Welche sind das?
Das Enzym:
die Aminosäure:
Was geschieht beim Zerschneiden einer Knoblauchzehe?
Quelle: http:// www.dechemax.de/ Frage +der +Woche- p-122925.htm?
frage=5&EGOTEC=8ltevk15g7uevvgq01k7906u46&quickedithide=1
© DECHEMA e.V. 1995-2014 alle Rechte vorbehalten
5
Document
Kategorie
Gesundheitswesen
Seitenansichten
3
Dateigröße
441 KB
Tags
1/--Seiten
melden