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Aktuelle Ausgabe lesen - Kehrwieder am Sonntag

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Die KönigsCard wird seit ihrem Bestehen als Erfolgsmodell gehandelt, vor allem deswegen, weil die
„Nebenwirkungen“ journalistisch noch nie dargelegt wurden.
Es gibt Leistungsträger, welche durch dieses KöCard-Prinzip ganze Geschäfts-zweige einbüßten, solche die
nicht in das Verkaufsschema „Billig und Masse“ passen. Auch Vermieter werden zu Verlierern
abgestempelt, sobald sie z.B. Häuser besitzen, die sich mehr für Kurzurlauber eignen. Die Chance doch
noch Touristen für längere Zeiträume zu bekommen verpassen sie ohne KöCard. Eine Beteiligung
verschafft ihnen Wettbewerbsnachteile, da sie die Ü_preise für alle verteuern müssten. Die KöCard bedeutet
das Gegenteil einer Qualitäts-verbesserung, da weniger Verdienst die Motivation senkt. Sie ist ein ausgeklügeltes Verkaufspaket mit welchem die Gäste durch Sprüche wie, „zahlst du noch …“ belogen werden.
Tatsächlich zahlt jeder, sogar der, der keine Leistungen beansprucht. Eine Ungerechtigkeit resultiert auch
daraus, dass Verträge von RA im Sinne der Auftragsgeber ausgearbeitet wurden. Wer zahlt schafft an!
Tatsächlich kommt das Geld von den Steuerzahlern, deren Interessen jedoch benachteiligt werden, z.B.
durch das Risiko einer 3-jährigen Vertragsbindung. Die KöCard-Manager halten sich risikofrei! Alles in
Allem trieb die KöCard einen Keil in die Tourismus-Gesellschaft. Aus diesem Grund müssten dringend
Korrekturen stattfinden. Reaktionen auf Verbesserungsvorschläge wurden von den KöCard-Managern
bisher jedoch vollkommen ignoriert.
Toni Freudig
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Bildung
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