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Business Newsletter - Kienbaum

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Pressemitteilung 73.2014
Kienbaum-Analyse zur Wirkung von Sparprogrammen im Automobilsektor
Sparprogramme der Autoindustrie wirken häufig nur
kurzfristig
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Nach drei Jahren greift nur noch jede sechste Sparmaßnahme
»
Automotive-Experte Harald Proff stellt Programm für nachhaltige
Kosteneinsparungen vor
Düsseldorf, 17. Dezember 2014 Die deutsche Automobilindustrie tut sich
schwer, ihre Kosten dauerhaft zu senken. Das zeigen die aktuell erneut
angekündigten Sparprogramme der Hersteller in Milliardenhöhe. Eine Analyse der
Managementberatung Kienbaum hat ergeben: Sparprogramme verlieren sehr
schnell ihre Wirkung, sodass nach drei Jahren nur noch 15 Prozent aller
beschlossenen Maßnahmen weiterhin umgesetzt werden. Dazu hat Kienbaum 75
Automotive-Firmen befragt.
„In der x-ten Kosteneinsparwelle greifen die einfachen Hebel zur Kostensenkung
nicht mehr“, sagt Harald Proff, Geschäftsführer bei Kienbaum und Leiter der
Global Practice Group Automotive, und fügt hinzu: „Global sourcing,
Modularisierung – das haben die meisten Unternehmen schon umgesetzt und
schlechtere Qualität wollen gerade Premiumanbieter möglichst vermeiden.
Deswegen werden die Maßnahmen zur Kosteneinsparung zunehmend komplexer
und damit die Annahmen zur Kostensenkung anfälliger für sich ändernde
Kienbaum Consultants International
Pressemitteilung 73.2014
Rahmenbedingungen. Im Linienmanagement muss deshalb genügend Personal
mit Entscheidungskompetenz sitzen, um die Sparmaßnahmen immer wieder
anzupassen.“
Die Kienbaum-Analyse zeigt: Viele Einsparungsprogramme haben nur eine
einmalige, kurzfristige Wirkung, weil sie Sparziele und Maßnahmen ausschließlich
auf den Status-quo beziehen. Die Rahmenbedingungen verändern sich aber
stetig, weshalb auch die Maßnahmen angepasst werden müssen. Zu den
Themen, wo Anpassungen häufig notwendig werden, zählen zum Beispiel
Modellpflege, neue Produkte oder Veränderungen der Gleichteile in der
Produktion.
„Dauerhafte Kosteneinsparungen gelingen, wenn ein Dreiklang aus folgenden
Bestandteilen gelingt: Erstens hartes Nachverfolgen der Maßnahmen im Program
Office im Rahmen des Implementierungscontrollings. Zweitens Tiefbohrungen zur
Überprüfung des finanziellen Impacts bis auf die Kostenstelle und drittens ein
Transformationssupport, der die Volatilität stärker verarbeitet, die Mitarbeiter
weiterentwickelt und den notwendigen institutionellen Support nach Projektende
sicherstellt“, sagt Harald Proff.
Proff ergänzt: „Transformationssupport bedeutet, die Volatilität des normalen
Geschäftsverlaufs besser in den Maßnahmen abzubilden und da, wo das nur
unzureichend möglich ist, eine cross-funktionale Entscheidungsrunde zur
Verarbeitung der Restunsicherheit einzusetzen. Außerdem ist es notwendig, die
Projektmitarbeiter zu stärken: durch Mandate, mit den Fachabteilungen die
Maßnahmen turnusmäßig zu überarbeiten, Controllingressourcen anzufordern
und eigene Kompetenzentwicklung. Zudem bedarf es einer attraktiven
Incentivierung für langfristige Einsparmaßnahmen.“
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Harald Proff, Leiter der AutomotivePractice bei Kienbaum, gern zur Verfügung (Fon: +49 211 96 59-122;
harald.proff@kienbaum.de). Proff führt integrierte Projekte der strategischen
Transformation durch, die sowohl Strategie- und Prozess- als auch Change-
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Beratung umfassen. Die Elektromobilität ist angesichts der Auswirkungen auf das
Kompetenzportfolio der Automobilindustrie ein Themenschwerpunkt der
Automotive-Practice von Kienbaum.
Kienbaum ist in Deutschland Marktführer im Executive Search und im HRManagement und gehört zu den führenden Managementberatungen. Mit seinem
integrierten Beratungsansatz begleitet Kienbaum Unternehmen aus den
wesentlichen Wirtschaftssektoren bei ihren Veränderungsprozessen von der
Konzeption
bis
zur
Umsetzung.
Kienbaum
verbindet
ausgewiesene
Personalkompetenz mit tiefem Wissen in Strategie, Organisation und
Kommunikation.
Weitere Informationen:
Erik Bethkenhagen
Ahlefelder Straße 47, 51645 Gummersbach
Fon: +49 2261 703-579
erik.bethkenhagen@kienbaum.de
www.kienbaum.de
Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Erik Bethkenhagen
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