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Innovative Arbeit gestalten und Beteiligung stärken - IG Metall

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Innovative Arbeit gestalten und Beteiligung stärken
Innovationsentwicklung:
ökologisch, ökonomisch und sozial
Was „Nachhaltigkeit“ in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Praxis bedeuten kann, wird immer deutlicher sichtbar.
Durch kritisches Hinterfragen des Modewortes „Nachhaltigkeit“
sind Konzepte dazu konkretisiert worden. Sie veranschaulichen, was ökologische, ökonomische und eben auch soziale
Nachhaltigkeit in der Praxis bedeuten kann. Auch wenn sich die
Konzepte unterscheiden, allen gemein ist die Innovationsfähigkeit der handelnden Akteure, die Neues aus Altem hervorbringt. Innovation im Betrieb hat viele Gesichter: Produkt-,
Prozess-, Strategieinnovation und auch soziale Innovationen
sind Themen, auf die insbesonder Beschäftigte aus den
Entwicklungs- und arbeitsvorbereitenden- und gestaltenden
Bereichen Einfluss haben.
In diesem Seminar wollen wir uns Innovationsprozesse
genauer betrachten. Wir wollen untersuchen, wie wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen begründet werden
und (nicht nur) in Technologieentwicklung ihre Umsetzung
finden. Am Beispiel der Kreislaufwirtschaft werden wir uns mit
Methoden der Innovationsentwicklung vertraut machen und
die konkreten Veränderungsprozesse beleuchten, die nötig sind,
um Innovationen einzuführen und nachhaltig zu verankern.
Der systematische Zusammenhang von sozialer, ökologischer
und technologischer Innovation und das eigene Verhalten wird
in diesem Seminar beispielhaft verdeutlicht.
Themen im Seminar:
•Wirtschaftliche und gesellschaftliche Begründung für
Veränderung
• Einführung in Konzepte des nachhaltigen Wirtschaftens
• Innovationstheorien und Methoden
•Beispiel für ökologische, ökonomische und soziale
Innovationsentwicklung
•persönliche Innovationsfähigkeit und eigene Rolle im
Innovationsprozess
Zielgruppe
Ingenieurinnen und Ingenieure, technische Expertinnen und
Experten und Innovatorinnen und Innovatoren, Betriebsräte
und Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertretungen,
interessierte Beschäftigte.
Termin: 01.07. – 03.07.2015
OX07715 Bad Orb
IG METALL BILDUNGSZENTRUM LOHR – BAD ORB
Teilnahmebedingungen
Die Anmeldung erfolgt über die Verwaltungsstellen der IG Metall.
Die Teilnahme an den Seminaren erfolgt nach § 37.6 BetrVG und
§ 96.4 SGB IX und erfordert einen entsprechenden Beschluss des
Betriebsratsgremiums oder der SBV.
Bildungszentrum
Lohr – Bad Orb
Industrielle Arbeit und Leistungsbedingungen in aktuellen
Produktions- und Dienstleistungssystemen gestalten, Einfluss
auf betriebliche Innovationen nehmen erfordern Strategien.
Im Zeichen der Digitalisierung von Arbeit Beschäftigung zu
halten und „besser statt billiger“ zu arbeiten sind große
Herausforderungen für die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretungen – nicht nur in der Produktion, sondern auch in
den sog. Indirekten Bereichen, den Büros der Administration,
den Bereichen der Forschung & Entwicklung und Arbeitsvorbereitung sowie der IT.
Dazu bedarf es vielfältigster Kompetenzen in Verbindung mit den Fragen einer menschengerechten Arbeits- und
Leistungssystemgestaltung, den Prinzipien und Trends in der
Entwicklung von Arbeit – wie bei „Industriearbeit 4.0“. Für
Betriebsräte und Gestalter im Betrieb stellen sich viele Fragen,
auf die wir mit verschiedenen Angeboten unseres Bildungsprogrammes eingehen wollen.
Trainer (u. a):
Dr. Martin Schwarz Kocher, imu, Stuttgart
Wolfgang Anlauft, ffw, Nürnberg
Karl-Heinz Hageni, IG Metall, Frankfurt
Thomas Habenicht, BiZ Lohr – Bad Orb
Kosten
Seminarkosten (steuerfrei)
Gestaltungschancen in Produktionssystemen nutzen
Produktionssysteme im Überblick
Teams und Gruppenarbeit in Produktionssystemen
Produktionssysteme in Administration u. Entwicklung
Innovationsentwicklung: ökologisch, …
Übernachtungskosten/pro Tag zzgl. Mwst.:
+ Verpflegungskosten/pro Tag zzgl. Mwst.:
800,00 €
630,00 €
630,00 €
630,00 €
630,00 €
75,00 €
45,00 €
Die Mehrwertsteuer ergibt sich aus: Übernachtung plus 7%, Verpflegung plus 19%.
Vorbehaltlich: Irrtum, Preis- oder Mehrwertsteuererhöhung.
Weitere Informationen:
Andrea Mielke, Veranstaltungsorganisation
Telefon: 09352/506 – 168 , E-Mail: Andrea.Mielke@igmetall.de
Thomas Habenicht, Pädagogischer Mitarbeiter
Telefon: 09352/506 – 150, E-Mail: thomas.habenicht@igmetall.de
IG Metall Bildungszentrum Lohr – Bad Orb
Willi-Bleicher-Straße 1
Würzburger Straße 51
97816 Lohr am Main
63619 Bad Orb
Telefon: 09352/506 – 0
Telefon: 060 52/89 – 0
Telefax: 09352/506 – 157
Telefax: 060 52/89 – 101
E-Mail:lohr@igmetall.de
E-Mail:bad-orb@igmetall.de
t www.bildung-beratung.igm.de
Stand: 12/2014
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen
Arbeit und Leistungsbedingungen
in modernen Produktionssystemen
Innovative Arbeit gestalten
und Beteiligung stärken
Seminare zur Weiterbildung
von Betriebsräten und
Vertrauensleuten der
IG Metall
Zentrale Themen sind:
•Prinzipien und Trends aktueller Produktions- und
Dienstleistungssysteme verstehen – Konzepte,
Gestaltungsprinzipien und Methoden aus GPS in
Verbindung mit Industrie 4.0
•Methoden der Arbeitsgestaltung in Verbindung mit einer
Wertstromorientierung, Standardisierung von Prozessen
und Kommunikationswegen
•Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch zur
betrieblichen Umsetzung von Produktionssystemen –
Realität und Wünsche der Beschäftigten
•Einführung in Konzepte des nachhaltigen Wirtschaftens
• Kriterien für gute und menschengerechte Arbeit
•Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen und
gewerkschaftlichen Interessenvertretung
Wir freuen uns Euch im Bildungszentrum Lohr – Bad Orb
begrüßen zu können.
Gerd Hof
Thomas Habenicht
Leitung IG Metall Bildungs-
zentrum Lohr – Bad Orb
Referent des Bildungszentrum Lohr – Bad Orb
Innovative Arbeit gestalten und Beteiligung stärken
IG METALL BILDUNGSZENTRUM LOHR – BAD ORB
Beteiligung für gute Arbeit sichern
Den Wandel und gute Arbeit gestalten
Gestaltungschancen in
Produktionssystemen nutzen
Produktionssysteme im Überblick:
Arbeits- und Leistungsbedingungen gestalten
Teams und Gruppenarbeit in
Produktionssystemen
Produktionssysteme in Administration
und Entwicklung
Ob Fertigung, Montage oder Büro: Ganzheitliche Produktions-systeme (GPS) finden sich in allen Arbeitsfeldern, in allen Branchen.
Oft führen sie zu mehr Leistungsverdichtung und zu einseitigen
Arbeitsaufgaben, verbunden mit hohen Anforderungen an die
Flexibilität der Beschäftigten.
Hintergrund für die Veränderungen der Arbeitsprozesse
sind die Entwicklungen der Managementstrategien ausgehend
vom „Lean“-Gedanken über Methoden und Prinzipien von GPS
und Industrie 4.0. Die stattliche (und staatliche!) Förderung von
Produktionssystemen der Zukunft soll dazu beitragen, dass
Deutschland bei Innovationen und der Verringerung der Umweltbelastungen im internationalen Wettbewerb weiterhin die Nase
vorn hat. Damit wird die betriebs- und beschäftigungspolitischen
Dimensionen von GPS um gesellschafts- und wirtschaftspolitische Aspekte erweitert.
Im Seminar werden wir die Entwicklung der Produktionssysteme, ihre Ziele und ihre praktische betriebliche Anwendung
nachvollziehen und insbesondere deren Auswirkungen auf die
Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen untersuchen. Wir
beleuchten die Einfluss- und Mitbestimmungsmöglichkeiten der
Beschäftigten und ihrer betrieblichen Interessenvertreter auf die
Gestaltung. Dabei zeigen wir Wege auf, wie insbesondere über
eine beiteiligungsorienterte Betriebspolitik die Beschäftigten in
die Gestaltung der Produktionssysteme einbezogen werden.
Diverse Wellen unterschiedlicher Konzepte des „Lean Management“ und „Ganzheitliche Produktionssysteme“ sind mit dem
„Toyota-Produktionssystem“ am Standort D angekommen. Aktuell
erfolgt die Übertragung und Weiterentwicklung solcher Konzepte
auch in Verbindung mit einer umfassend vernetzten und digitalisierten Produktion und Dienstleistung. Anhand von Lean-Prinzipien
und Methoden wie 5 S, Shopfloormanagement, KVP oder der
Integration aller Produktions- und Betriebsdaten werden Fertigung,
Montage und Büro umgestaltet.
Über weitere technologische Veränderungen, oft im Rahmen
von „Industrie 4.0“, wird die Arbeitsorganisation zur Gestaltung
von zukünftigen Produktionssystemen weitergeführt. Es geht also
auch um die Gestaltung von Arbeit 4.0!
Im Seminar wird die Entwicklung der Produktionssysteme,
ihre Treiber und Methoden in den Betrieben ausgehend von LEAN,
GPS und Industrie 4.0 hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Leistungs- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten untersucht.
Rechtzeitige Einflussnahme von Betriebsräten auf die Planungsund Implementierungsprozesse ist eine Voraussetzung dafür, Angriffe auf Arbeitsbedingungen, Leistungsbedingungen und Entgelt
abwehren zu können. Wir erarbeiten uns Wege der Mitwirkung
anhand von Kriterien „Guter Arbeit“.
Teams und Gruppen in Produktionssystemen arbeiten in geführter
und gelenkter Gruppenarbeit. Dabei wird Gruppenarbeit in Produktionssystemen als ein wichtiges Element betrieblicher Innovation in
schlanken Unternehmen gesehen. Den Teams oder Gruppen werden
als sogenannten „Wertschöpfungsgruppen“ Eigenverantwortung
und Kompetenzen vor Ort zugewiesen. Dabei stellt sich im Rahmen
der Arbeitsgestaltung und der Arbeitspolitik die wichtige Frage: Wie
ist die Entscheidungskompetenz verteilt und welche Hierarchien
bilden sich aus? Betriebsräte müssen sich überlegen, inwieweit sie
die Selbstorganisation, die
Planung, die Durchführung und die Kontrolle von Arbeit unter
den Bedingungen geführter und gelenkter Gruppenarbeit zur
Geltung bringen können. Insbesondere müssen die Aufgaben und
Rollen der Teamleitung und der Teammitglieder geklärt werden.
Zu vereinbaren ist auch, wie Teams und Gruppen mit den Betriebsräten in dieser Konstellation zusammenarbeiten. Im Seminar werden deine Fragen zur Arbeitsteilung und Leistung in den Gruppen
bzw. Teams thematisiert
Flexible Standardisierung, Arbeiten im Kundentakt, schlanker
Informationsfluss,Vermeiden von Verschwendung, Sauberkeit
und Ordnung: Was im Bereich der Fertigung und Montage umgesetzt wurde, soll nun auch in den sogenannten „indirekten
Bereichen“ bei Angestellten in der Verwaltung, Forschung und
Entwicklung seine Anwendung finden.
Im Seminar erfährst du, wie diese Ziele und Verfahren
auf Büroarbeit und Entwicklung übertragen werden. Betriebsräte stehen vor der Aufgabe, die damit verbundene Leistungsverdichtung und Dequalifizierung zu verhindern und Chancen
guter Arbeitsgestaltung in KVP-Prozessen zu nutzen. Indem
sie ihre Rechte in Anspruch nehmen, können sie ihren Einfluss auf gute Leistungen und gute Kooperationen in diesen
Veränderungsprozessen geltend machen.
Themen im Seminar sind (u. a.):
•Konzepte, Gestaltungsprinzipien und Methoden aus GPS
in Verbindung mit Industrie 4.0
•Wirtschafts- und beschäftigungspolitische Aspekte von GPS
zwischen Wettbewerbsförderung und Rationalisierung
•Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch zur betrieblichen Umsetzung von Produktionssystemen – Realität und
Wünsche der Beschäftigten
•Kriterien für gute und menschengerechte Arbeit
•Verbesserungsprozesse aktiv gestalten
•Gesetzliche und tarifliche Rahmenbedingungen
•Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung
Termin: 12.04. – 17.04.2015
LX11615 Lohr
Themen im Seminar sind (u. a.):
•Überblick: Ganzheitliche Produktionssysteme und
Industrie 4.0
• Prinzipien und Methoden der Arbeitsgestaltung
•Wertstromorientierung, Standardisierung von Prozessen,
Kommunikation von Werkzeug und Maschine:
Vernetzte und flexible Produktion
• KVP und Kriterien „Guter Arbeit“
•Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrechte der
Betriebsräte nach BetrVG und Tarifvertrag
• Beteiligungsorientierte Vorgehen entwickeln
Termine: 25.01. – 28.01.2015
04.10. – 07.10.2015
LX30515 Lohr
LX14115 Lohr
Themen im Seminar sind (u. a.):
• Rollen und Aufgabenzuschreibungen in Teams und Gruppen
•Teamleitungskompetenzen
• Arbeitsbereicherung in Gruppen
• Hürden und Chancen bei variablen Tätigkeiten
• Rahmenbedingungen für die Gruppe
•Mitbestimmung der Betriebsräte und arbeitsorientierte Aufgaben
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsräten, die sich mit
Veränderungen der Arbeitsorganisation befassen und hier Aufgaben
übernommen haben oder Aufgaben übernehmen wollen.
Termin: 03.05. – 06.05.2015
LX21915 Lohr
Themen im Seminar sind (u. a.):
• Lean-Methoden im Büro
•KVP und Shoopfloor-Management in indirekten Bereichen
• Wertstromanalyse bei administrativen Prozessen
➢• Agile Methoden in der Entwicklung
➢•Gestaltungsmaßnahmen
➢• Mitwirkungsrechte des Betriebsrats
Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsräten,
die sich mit Veränderungen der Arbeitsorganisation in
indirekten Bereichen befassen und hier Aufgaben übernommen haben oder übernehmen wollen
Termine: 28.01. – 30.01.2015
07.10. – 09.10.2015
LX05515 Lohr
LX09115 Lohr
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