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Führungen „Wien für Wiener“ 2015 - Vienna Walks & Talks

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Führungen „Wien für Wiener“ 2015
Samstag, 17. Jänner, 14h: Schloss Schönbrunn - Vom Jagdschloss zur kaiserlichen Sommerresidenz
TP: Schloss Schönbrunn, Haupteingang (bei den beiden Obelisken)
Wie oft sind Sie schon an Schönbrunn vorbei gefahren? Wie viele Ihrer Bekannten aus dem Ausland waren im Schloss zu
Besuch – nur Sie noch nicht? Dann wird es Zeit!
Die ehemalige kaiserliche Sommerresidenz von Schönbrunn zählt zu den schönsten Barockschlössern der Welt. Unter Kaiser
Leopold I. 1695 begonnen, rückte Schönbrunn aber erst unter seiner Enkelin an die erste Stelle der kaiserlichen
Sommerresidenzen. Unter Hofarchitekt Nicolaus Pacassi entstanden nach dem Vorbild der Spiegelsäle von Versailles die
Galerien im Mittelteil des Schlosses, auch der Garten wurde einer Neugestaltung unterzogen und eine Menagerie eingerichtet.
1775 entstand die Gloriette. In Schönbrunn residierte Napoleon, es tanzte der Wiener Kongress, 1961 traf Präsident Kennedy
auf den sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow, seit 1996 zählen Schloss und Barockgarten zum UNESCO
Weltkulturerbe. Extra: Eintritt (€ 15,90)
Freitag, 6. Februar, 14h: Fernwärmewerk Spittelau – Vom Müllberg zur Energie, von nüchternem
Zweckbau zum Kunstwerk
TP: U4/U6-Station Spittelau, Josef Holaubekplatz
In aufgelassenen Londoner U-Bahnschächten wird seit neuestem Gemüse angebaut, in einem aufgelassenen historischen
Wiener Stadtbahntunnel wird seit 2009 Fernkälte erzeugt. Die Besichtigung dieser beeindruckenden Fernkältezentrale steht im
Rahmen dieser speziell für „Wien für Wiener“ zusammengestellten Führung genauso auf dem Programm wie der 7000km³
große Müllbunker mit der Kranwarte und natürlich allerlei Schmankerl von Meister Hundertwasser.
Samstag, 14. März, 14h: Wiener Frauen, die Geschichte geschrieben haben – eine Spurensuche.
TP: Stephansdom, rechts vom Riesentor.
Wenn von Politikern, Künstlern, Architekten, Komponisten oder Pionieren gesprochen oder geschrieben wird, die Wien
geprägt haben, dann meistens von Männern. Leistungen von Frauen werden nur allzu oft übersehen, geleugnet oder einfach
vergessen. Nur wenige „Ausnahmefrauen“ wie Maria Theresia oder ‚Sisi‘ sind im Allgemeinbewusstsein verankert. Die vielen
wenig oder völlig Unbekannten wollen wir anlässlich des Internationalen Frauentags aus dem Dunkel der Geschichte ans Licht
holen und Orte aufsuchen, an denen Frauen gewirkt haben oder die an Frauen erinnern.
Samstag, 11. April, 10h: Wien 1945 - Vom Hakenkreuz zum Russenstern
TP: Ecke Rotenturmstraße/Franz-Josefs-Kai, vor Mc Donalds
Der Anschluss Österreichs an das Dritte Reich im Jahr 1938 bedeutete das Ende Österreichs als souveräner Staat. Der
Bundesadler musste dem Hakenkreuz weichen. Die einen waren begeistert, die anderen bedrückt, viele verzweifelt, die
meisten wohl erwartungsvoll hoffend. Sieben Jahre später war Österreich befreit, die Republik wieder hergestellt, allerdings
unter der militärischen Verwaltung der siegreichen Alliierten. Unter den Jubel mischte sich der Schmerz, all das verloren zu
haben und in Trümmer zu sehen, woran sie so freudig geglaubt hatten. 250.000 von den 1,2 Millionen Österreichern, die in der
Wehrmacht dienen mussten, waren gefallen oder in Gefangenschaft umgekommen. Hoch war der Blutzoll unter den Zivilisten,
ganz zu schweigen von der fast vollständigen Auslöschung der jüdischen Gemeinden. Mit Hilfe von zahlreichen Fotos und
Archivmaterialien wollen wir den Zustand Wiens und seiner Menschen in der Geburtsstunde der Zweiten Republik, als im
Osten Österreichs und großen Teilen Wiens das Hakenkreuz dem Russenstern weichen musste, in all seinen Facetten
beschreiben.
Samstag, 23. Mai, 14h: Wiener Kanaldeckel erzählen Stadtgeschichte
TP: Café Museum, Ecke Operngasse/Karlsplatz.
Kanaldeckel zählen nicht unbedingt zu den Sehenswürdigkeiten einer Stadt. Sie werden oft übersehen, sie werden mit Füßen
getreten, von Hunden beschnüffelt und von Autos überrollt. Dabei erzählen sie oft interessante Geschichten über ihren
Standort. Bereits die alten Römer entwickelten Kanalgitter, um Passanten zu schützen und zu verhindern, dass Objekte in den
Tiefen der Stadt verschwinden. Sie waren fast immer aus Stein. In Wien sind sie aus Gusseisen, Edelstahl oder Aluminium, sie
können quadratisch, rund oder sternförmig sein. Sie können Kunstwerke sein, aber auch für Energiegewinnung verwendet
werden. Uns erzählen sie viel über Stadtentwicklung oder Kriegszerstörung, manche haben auch ihre eigene
Kriminalgeschichte.
Samstag, 13. Juni, 14h: Die Wiener Ringstraße feiert 150. Geburtstag!
TP: Staatsoper, unter den Arkaden am Ring.
Sind wir uns eigentlich bewusst, dass wir mit der Wiener Ringstraße ein weltweit einmaliges städtebauliches Gesamtkunstwerk
haben, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und um das uns die ganze Welt beneidet? Es war der Ring, der Wien nach
Schleifung der Stadtbefestigungsanlagen endgültig zur Weltstadt und zur würdigen Hauptstadt eines Kaiserreichs gemacht hat.
Für das erstarkte, liberale Großbürgertum wurde sie erste Adresse, hier konnte die „zweite Gesellschaft“ ihr
Repräsentationsbedürfnis in Architektur und Kunst befriedigen. Viele Palais führten renommierte Salons, Schnittstellen von
Kunstwelt mit Industrie- und Finanzaristokratie. Hinter ihren noblen Mauern wurde Weltpolitik gemacht, spielten sich
Liebesgeschichten, Tragödien und Skandale ab. Die Ringstraße – eine Fundgrube für Stadtinteressierte.
Samstag, 8. August, 14h: Türkenschanzpark: Strategische Geländekante und Botanisches Sammelsurium
TP: Meierei im Türkenschanzpark (Eingang Ecke Hasenauerstraße/Littrowgasse)
Bei der Belagerung Wiens durch das osmanische Heer 1683 spielte die Geländekante eine Funktion gegen das Entsatzheer,
woran der Name heute noch erinnert. Ganz nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgarten wurde hier zwei
Jahrhunderte später nebst dem neu gebauten Cottage-Viertel der Türkenschanzpark vor den (damaligen) Toren Wiens
errichtet. Neben exotischen Pflanzen war vor allem die Anlange auf dem hügeligen Gelände, die passenden Sichtachsen und
der zu den umliegenden Häusern passende Stil wichtig.
Samstag, 5. September, 14h: „Urban Legends“ – G’schichtl‘n, die der Volksmund druckt
TP: Stephansplatz, Riesentor
Wer kennt sie nicht, die Ammenmärchen und skurrilen Anekdoten, die sich im kollektiven Bewusstsein festkrallen,
unreflektiert weitergegeben werden und deren Quellen sich in der Regel nicht mehr zurückverfolgen lassen? Wien kann mit
einer ganzen Reihe davon aufwarten, wir bauen sie schmunzelnd in einen heiteren Altstadtrundgang ein.
Samstag, 10. Oktober, 14h: Kulturgeschichtliche Herbstwanderung vom Cobenzl nach Nussdorf
TP: Cobenzl Parkplatz (Haltestelle 38A Bus von U4 Station Heiligenstadt). Dauer: ca. 3 Stunden
Kennen wir doch alles schon, werden Sie sich jetzt denken! Auch, dass der umgangssprachlich als Cobenzl bezeichnete Berg
eigentlich Latisberg heißt und der dem Latisberg vorgelagerte der Reisenberg ist? Dass sich auf dem Gelände des Reisenbergs
der österreichische Staatskanzler Philipp von Cobenzl 1776 auf ehemaligen Jesuitengründen einen repräsentativen Landsitz
inmitten eines englischen Landschaftsgartens errichten ließ? Dass schon 1905 von der Stadt Wien der Plan gefasst wurde, eine
„staubfreie Automobilstraße“ zum Cobenzl zu errichten? Dass es beim Krapfenwaldbad einst eine Station der Zahnradbahn auf
den Kahlenberg gegeben hat? Dass die Gegend von Luftschutzdeckungsgräben durchzogen ist und sich auf der
durchwanderten Strecke das Grab „des schönsten Mädchens von Wien“ befindet?
Am 7. November findet wieder der Werbetag der Wiener Spaziergänge am und um den Spittelberg statt. Wir laden
zu Gratisführungen ein, weitere Infos folgen.
Samstag, 5. Dezember, 14h: Unbekannter Mexikoplatz – unbekannte „Mexikokirche“
TP: vor der U1- Station Vorgartenstraße, vorderer Ausgang (Richtung Leopoldau)
Wie oft fährt man an einer der größten und imposantesten Kirchen Wiens vorbei und fragt sic, aus welchem Anlass sie gebaut
wurde, warum gerade an dieser exponierten Stelle, wie sie zu ihrem Namen gekommen ist, und ob es sich überhaupt auszahlt,
sich einmal näher mit ihr zu beschäftigen. In ihrer Baugeschichte spiegelt sich eine der wichtigsten Phasen der Wiener
Stadtentwicklung wider und die Restaurierung der letzten Jahre hat ihre Schönheit wieder voll zur Geltung gebracht.
Höhepunkt unseres Spaziergangs ist ein kunsthistorischer Schatz von europäischem Rang, den sie nie in Wien erwarten
würden und der nur im Rahmen einer Sonderführung besichtigt werden kann. Eintritt.
DAUER: Alle Führungen dauern ca. 2 Stunden, die Wanderung am 11. Oktober 3 Stunden.
KOSTEN: € 15 pro Person exkl. eventueller Eintritte.
ANMELDUNG: Eine schriftliche oder telefonische Anmeldung (mit Rückrufnummer!) ist bis spätestens 1 Woche
vor dem Führungstermin unbedingt notwendig, da bei einzelnen Führungen die Teilnehmerzahl beschränkt ist
und wir bei großem Interesse Gruppen eventuell teilen müssen. Mindestteilnehmeranzahl 5 Personen.
Tel: 774 89 01; info@viennawalks.com
Bei Interesse schon jetzt Termine und Treffpunkte im Kalender vermerken!
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