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Amtsblatt der Gemeinde Bretzfeld mit Nachrichten aus den Ortsteilen

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Bretzfelder
Blättle
Amtsblatt der Gemeinde Bretzfeld mit Nachrichten aus den Ortsteilen
33. Jahrgang
Freitag, den 19. Dezember 2014
Nummer 51/52
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Weihnachtsmärkte in vielen Städten und Gemeinden unseres
Landes, auch in unserer schönen Gemeinde Bretzfeld künden
untrüglich von dem bevorstehenden Fest der Feste und dem
darauf folgenden Jahreswechsel. Ein ereignisreiches Jahr 2014
ist wieder allzu schnell vorüber gegangen und Sie alle verknüpfen mit diesem Jahr schöne, manchmal auch unliebsame
Erinnerungen, wobei ich Ihnen wünsche, dass die positiven Erlebnisse bei weitem überwiegen.
Unsere Welt ist in vielem unberechenbarer und unruhiger geworden. Die Ukraine, Syrien, der Irak und Nigeria stehen für
brutalste Auseinandersetzungen, in denen Menschenleben
nichts mehr zählen.
Unser so reiches und behütetes Deutschland ist nicht nur
von deren Auswirkungen betroffen, auch in unserem Lande
herrscht nicht nur Friedfertigkeit, wie der tragische Tod der
beherzt einschreitenden jungen Tugce erschreckend aufzeigt.
Viele Probleme und Problemchen, mit denen wir uns ansonsten
im Alltag auseinandersetzen, verdienen von daher oftmals nur
ein mitleidiges Lächeln.
Wir dürfen deshalb sehr zufrieden sein und auf ein entspanntes
Jahr 2014 in unserer Gemeinde Bretzfeld zurückblicken, wo
wir von solch tragischen Ereignisses Gott sei Dank verschont
geblieben sind.
Bevor nun aber das Jahr 2015 anbricht, viel Arbeit für Gemeinderat und Gemeindeverwaltung bringen und durch die
Bürgermeisterwahl eine neue Weichenstellung in unserer Gemeinde erfolgen wird, soll die Besinnlichkeit und Friedfertigkeit
des Weihnachtsfestes einkehren und uns Zeit und Raum zum
Innehalten geben.
Wir als Christen glauben an die Geburt des Gottessohnes.
Manch einer glaubt daran nicht. Menschen anderer Religionen setzen die Schwerpunkte in ihrem Glauben entsprechend
anders.
Eines aber denke ich eint alle und dies ist der ganz eigentümliche und besondere Zauber des Weihnachtsfestes.
Idealerweise dürfen wir alle Weihnachten im Kreise unserer
Familie verbringen. Tage von Harmonie und Glück sind uns
beschert. Die Augen der Kinder unter dem Weihnachtsbaum
leuchten ob der übergebenen Geschenke und auch die Augen
von uns Älteren leuchten ob dieses ausgestrahlten Glückes mit.
Besinnliche Musik verstärkt diesen Zauber und wenn alles perfekt läuft, fängt es ab 18.00 Uhr sogar noch zu schneien an.
Das alles wünsche ich Ihnen ganz persönlich zum diesjährigen
Weihnachtsfest. Ich wünsche Ihnen aus Anlass meines diesjährigen Weihnachtsgrußes aber noch mehr: Ich wünsche Ihnen allen, dass von der Friedfertigkeit und Besinnlichkeit des
Weihnachtsfestes etwas abstrahlt, das wir hoffentlich lange in
ein gesundes 2015 mit hinübernehmen können. Überlegen
wir uns bei so mancher Auseinandersetzung, ob sie in ihrer
Schärfe und ihres Inhaltes überhaupt berechtigt geführt wird.
Ein Lächeln, ein aufmunterndes Wort, eine liebe Geste zum
richtigen Zeitpunkt, vieles wird damit leichter.
Mögen wir zum Schluss auch all derer gedenken, die Weihnachten in Trauer, beim Kampf gegen Krankheiten oder in
seelischer Not verbringen müssen. Mögen insbesondere ihnen
365 gute Tage in 2015 beschert sein.
Herzlichst
Ihr
Thomas Föhl
Bürgermeister
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Seele and Geist
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