close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Feldkirchen aktuell - CSU Feldkirchen

EinbettenHerunterladen
31. Jahrgang ∙ Januar 2015 ∙ Nr.1
Weihnachtliche Grüße
Liebe Feldkirchnerinnen und Feldkirchner,
die politische Basisarbeit, ausgehend von Menschen
mit gemeinsamen Grundeinstellungen und Werten,
ist ein unentbehrlicher Bestandteil einer lebendigen
freiheitlichen Bürgergesellschaft. Die Arbeit im Ortsverband ist die Basis für eine nachhaltige Befürwortung unserer Wertevorstellungen. Das Miteinander
und das füreinander Einstehen ist genau das, wofür
die CSU steht. Der Wille, Verantwortung zu übernehmen.
Ich will mich für die Menschen unserer Gemeinde
einsetzen, damit diese Grundideen in Feldkirchen
weiterhin stark eingebracht werden.
In den letzten zwei Kommunalwahlen haben sich die
Bürger Feldkirchens mehrheitlich nicht für die örtliche
CSU ausgesprochen. Die CSU hat in Feldkirchen in
dieser Periode an Bedeutung im Gemeinderat und
damit Einflussmöglichkeiten auf politische Entscheidungen verloren.
Da ich die Grundwerte und Ziele der CSU für richtig
halte, stelle ich mich mit Zuversicht in dieser schwierigen Situation der Aufgabe des Ortsvorsitzenden der
CSU in Feldkirchen. Man kann Wahlen nicht immer
gewinnen, dennoch ist für mich die Mitgestaltung
in der Kommunalpolitik das „Herzstück“ politischen
Wirkens.
Bundes- und Landtagswahlen in Bayern haben durch gute Ergebnisse gezeigt, dass der Rückhalt unter den
Wählern für die Grundsätze der CSU vorhanden ist. Deshalb glaube ich daran, gemeinsam mit einer aktuell
kleinen aber sehr motivierten Mannschaft verantwortungsvoll an einer langfristig tragfähigen Weiterentwicklung unseres Dorfes mit zu gestalten.
Jetzt in der Vorweihnachtszeit und an den Weihnachtsfeiertagen haben wir Zeit für uns, wir haben Zeit für die
wahren Werte des Lebens. Keine großen Entscheidungen in Politik oder Wirtschaft werden gefällt. Wir können in
aller Ruhe mit unseren Nächsten feiern. Wir haben Zeit für einen Rückblick und für den Start in das nächste Jahr.
Weihnachten ist ein christliches Fest, doch die Werte, von denen es spricht, werden auch von anderen Religionen hoch gehalten oder von Menschen, die sich eher einem humanistischen Gedankengut verpflichtet
fühlen. Alle Völker und Religionen schätzen Frieden und Mitmenschlichkeit. Diese Werte haben
Bestand, sie sind nach wie vor gültig und bilden eine Richtschnur unseres Verhaltens.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes Fest und ein paar besinnliche Stunden.
Ihr Herbert Vanvolsem
Ortsvorsitzender CSU Feldkirchen
www.csu-feldkirchen.de
Terminankündigung der CSU Feldkirchen
im Januar / Februar 2015:
• Christbaumsammlung am 10. Januar 2015 ab 8:00 Uhr
• Kinderfasching am 6. Februar ab 14:00 Uhr
A. + G. RohReR
Ihr Fachgeschäft vor ort
Impressum
Schriftleitung: Ortsvorstand und Fraktion der CSU Feldkirchen;
Redaktion: Ortsvorstand und Fraktion der CSU Feldkirchen;
Brucknerstraße; 85622 Feldkirchen
Verlag und Anzeigen: Hans Winklhofer & Sohn, Werbeverlag
Druck: alpha-teamDruck GmbH, München
Verteilung vierteljährlich an die Haushalte der Gemeinde Feldkirchen
2
Kosmetikstudio
med. Fußpflege
Fahrräder
Spielwaren
Anmeldung unter
Tel. 089/ 903 48 36
eigene Werkstatt
Tel. 089/ 903 21 35
oberndorfer Straße 14 · 85622 Feldkirchen
e-Mail: fahrrad-spielwaren-rohrer@t-online.de
Afrikanische
Weihnachtsgeschichte
kamen auch neue Kleidung und vielleicht ein paar neue
Schuhe. Während der Festivitäten wurde jeder mit dem
besonderen Grußwort begrüßt. Asis hapa. Das bedeutet
Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.
Diese afrikanische Weihnachtsgeschichte wurde über- Oh wie sehr wünschte ich mir, dass diese Erinnerung
setzt von Susanne Tüllmann und Mareike Hildebrand. heute Nacht Wirklichkeit wäre, um uns Weihnachten zu
Es war die Nacht vor Weihnachten und ich war sehr bringen. Wie dem auch sein, an diesem Weihnachtsabend
traurig. Mein Familienleben war extrem durcheinan- liegen die Dinge anders und ich weiß, Weihnachten wird
der geraten und ich war sicher, dass Weihnachten nie- niemals kommen.
mals kommen wird. Es gab keine der üblichen Vorfreu- Jeder von uns war traurig und verzweifelt über das, was
den und Erwartungen, die ich sonst immer während der im letzten April passiert ist, als sie sogenannte Armee der
Weihnachtszeit fühlte. Ich war acht Jahre alt. Aber in den Befreiung unser Dorf angriff und alle Jungen und Mädletzten paar Monaten bin ich ganz schön groß geworden. chen mitnahm. Familien wurden getrennt und manche erVor diesem Jahr dachte ich, dass Weihnachten viele Din- mordet. Wir wurden zur Arbeit gezwungen und mussten
ge in mein Dorf bringt. Weihnachten war für mich immer viele Meilen ohne etwas zu Essen marschieren. Wir waren
eins der freudigsten und religiösesten Feste. Es war die oft hungrig und es wurde uns so wenig zu essen gegeZeit der schönen Weihnachtsmusik auf den Straßen, im ben. Es gab sehr wenig Essen. Soldaten brannten alles
Radio, im TV und überall. Weihnachten war immer eine in unserem Dorf nieder und während unseres erzwungereligiöse Zeremonie und die Kirche begann bereits im No- nen Marsches verloren wir jeden Sinn von Zeit und Raum.
vember mit den Vorbereitungen. Für uns fühlte sich das Wunderbarer Weise war es uns möglich während einer
wirklich so an, dass wir die Geburt Jesu vorbereiteten. regnerischen Nacht den Soldaten zu entkommen. Nach
Weihnachten war die Zeit, wo Verwandte und Freunde einigen Wochen Dschungels fanden wir unseren Weg zusich gegenseitig besuchen. Also reisten viele Menschen rück zu unserem niedergebrannten Dorf. Die meisten von
und besuchten sich voller Freude in den unterschiedlichen uns waren krank, erschöpft und deprimiert. Die meisten
Stämmen. Ich dachte immer, das ist Weihnachten. Oh wie Mitglieder unserer Familien fanden wir nicht. Wir hatten
sehr wünsche ich mir, ich hätte in diesem Jahr etwas von keine Ahnung welche Zeit es war. So war die Situation, bis
dem traditionellen Essen, dass am Weihnachtsabend und meine kranke Großmutter die rötlichen und gelben Blüten,
am Weihnachtstag gegessen wird. Könnte ich doch nur die wir Bergfeuer nennen, mitten auf dem Marktplatz blüden Reis, das Hähnchen, die Ziege, das Lamm und die hen sah, wo ein Baum über Generationen stand und über
verschiedenen Früchte schmecken. Die Häuser waren im- Generationen um die Weihnachtszeit blühte. Er überlebte
mer mit wunderschönen Papierornamenten geschmückt. das Feuer, das den Marktplatz einschloss. Ich erinnerte
Die Kinder und die jungen Leute liebten es die Häuser und mich wie der Nektar dieser wunderschönen Blüten Insekdie Schule mit dem farbenfrohen Krepppapier zu dekorie- ten anzog, sie aber so benommen machte, dass sie auf
ren. Wir alle freuten uns auf die Weihnachtsmesse in un- den Boden fielen und so Futter für Krähen und Eidechserer Kirche.
sen wurden. Wir waren überrascht dass das Feuer der
Nach der Messe gab es freudige Prozessionen durch Soldaten dem Marktplatz und das Dorf verbrannte, nicht
die Straßen. Jeder war in Feststimmung und die hiesi- aber den Bergfeuerbaum zerstörte. Es war ein Wunder.
gen Musiker spielten für unseren Umzug auf. Dann, am Großmutter sagte uns, es müsse fast Weihnachten sein,
Weihnachtstag, gingen wir alle wieder in die Kirche, la- weil die Blüten des Baumes jetzt blühten. Soweit sie sich
sen in der Bibel und sangen Weihnachtslieder, um uns erinnern konnte, geschah das nur um die Weihnachtszeit.
daran zu erinnern, was die gesegnete Geburt des Jesus- Mir wurde für einige Momente ganz leicht ums Herz. Aber
kindes bedeutet. Dies, so dachten wir, waren die Dinge bald wurde ich wieder traurig. Wie sollte Weihnachten
die Weihnachten bedeuteten. Nach der Messe empfingen ohne meine Eltern und ohne meine Freunde in mein Dorf
Feldkirchen_Anzeigen:Layout
1 19.12.2011
11:36 Uhr Seite
die jungen Leute Geschenke, besondere Schokoladen,
kommen. Wie kann
dies die Weihnachtszeit
sein,4 in der
Kekse und besondere Cracker. Den jungen Leuten wurde wir die Geburt des Friedensprinzen feiern. Denn seit April
erzählt, dass diese Geschenke
vom 11:36
Vater Uhr
Weihnachten
haben wir keinen Frieden gehabt, nur Krieg und Leid. Wie
Feldkirchen_Anzeigen:Layout
1 19.12.2011
Seite 3
kommen. Dies bedeutete Weihnachten für uns. Wir be- sollen wir feiern, so wie Großmutter uns auftrug, bevor sie
Jürgen Hofmeister GmbH
Meisterbetrieb
Jakob-Wagner-Straße 5
D-85622 Feldkirchen
email: juergen.hofmeister@gmx.net
Telefon: (089) 903 87 93
Telefax: (089) 903 87 68
Mobil:
(0179) 491 64 15
Planung und Ausführung von Sanitär- und Heizungstechnik
Installation von Wasser-, Gas-, Wärmebedarfs- und Aufbereitungsanlagen
Reparatur- und Wartungsdienst
Geothermie
Solaranlagen
Medizinische Fußpflege
Podologie-Praxis
Kompressionstherapie
Für Diabetiker auf Rezept
Gerlinde Biberger staatl. geprüfte Podologin
Oberndorfer Str. 1b · 85622 Feldkirchen
Tel. 0 89 / 903 78 48 · Mobil 01 71 / 87 70 772
Termine nach Vereinbarung
3
starb. Das waren die letzten Worte die sie letzte Nacht
sprach, bevor sie starb. Als ich fortfuhr über die letzten
freudvollen Weihnachtsfeste nachzudenken und über das
jetzige Leid hörten wir ein Auto hupten. Nicht nur ein vereinzeltes Hupen, sondern viele Autos nährten sich dem
Dorf. Zuerst dachten wir, es seien Autos voller Männer mit
Maschinengewehren. So verstecken wir uns im Wald. Zu
unserer Überraschung waren sie es nicht und hatte auch
keine Waffen. Es waren nur ganz gewöhnliche Reisende.
Wie es aussah war die Brücke über den Fluss in der Nähe
unseres Dorfes im letzten April zerstört worden als die Soldaten unser Dorf verließen. Weil es fast hell wurde und
weil man sich erzählte dass es Landmienen auf der Straßen gibt, wollten sie dort nicht entlang fahren. So machten
sie einen Umweg, der sie direkt zu unserem Dorf führte.
Als sie uns sahen, waren sie völlig schockiert über das
Leiden und die Zerstörung um uns herum. Viele dieser
Reisenden begannen zu weinen und sie bestätigen, dass
diese Nacht wirklich der Weihnachtsabend war.
Sie alle waren auf dem Weg in ihre Dörfer, um mit ihren
Familien und Freunden zu feiern. Nun haben die Umstände sie dieses Mal in unser Dorf geführt in dieser vorweihnachtlichen Nacht. Sie teilten ihr bescheidenes Essen mit
uns. Auch halfen sie uns in die Mitte des Marktplatzes ein
Feuer zu machen, dass uns wärmte. Während all dies ge-
Hans Winklhofer & Sohn wünscht allen Lesern des
Feldkirchen aktuell schöne und
besinnliche Weihnachten und
viel Glück und Gesundheit
für das neue Jahr.
rchen_Anzeigen:Layout 1
19.12.2011
11:36 Uhr
Seite 7
schah, wurde meine Schwester plötzlich so krank, dass
sie nicht mehr aufrecht stehen konnte. Kurze Zeit nach
dem wir in unser Dorf zurückgekehrt waren erzählte mir
meine Großmutter, dass meine älteste Schwester ein
Baby erwartet. Seit dem wir alle den Soldaten entkommen
waren befand sich meine Schwester in einer Art sprachlosen Schock. Ich hatte solche Angst um meine Schwester, wir hatten keine Medizin und waren weit entfernt vom
nächsten Krankenhaus. Einige der Reisenden und Dörfler
zogen ihre Hemden und Kleider aus und machten daraus
ein Bett. Meine Schwester legte sich darauf nah an das
Feuer, das wir entzündet haben. In dieser schicksalshaften Nacht brachte meine Schwester einen wundervollen
Jungen auf die Welt. Das verlangte nach einer Feier. Krieg
oder nicht Krieg. Afrikaner müssen tanzen und wir feierten
bis der Hahn um sechs in der Früh krähte. Wir sangen
Weihnachtslieder. Jeder sang in seiner oder ihrer eigenen
Sprache. Zum ersten Mal verschwanden der Schmerz
und die Agonie der letzten paar Monate. Als der Morgen
schließlich anbrach wurde meine Schwester gefragt: “Wie
wirst du das Baby nennen?“ Ob du es glaubst oder nicht,
zum ersten Mal seit der Zeit wo unser Dorf niedergebrannt
wurde und all die Jungs und Mädchen mitgenommen wurde sprach sie. Sie sagte:“ Sein Name ist gye nyane. Das
heißt, ich fürchte nichts außer Gott.“ So feierten wir in dieser Nacht Weihnachten. Weihnachten kam in dieser Nacht
wirklich in unser Dorf. Aber es kam nicht mit den Autos
oder Reisenden, sondern mit der Geburt meines Neffen in
mitten unseres Leidens. Wir sahen Hoffnung in dem was
dieses kleine Kind tun kann. In dieser Geburt zeigte sich
die universale Geschichte, wie sich die schlimmen Dinge
in universelle Hoffnung wandeln können. Die Hoffnung die
wir im Jesuskind gefunden haben. Ein Wunder geschah in
dieser Nacht vor Weihnachten. Plötzlich wusste ich, dass
wir nicht mehr allein sind. Ich wusste jetzt, dass es Hoffnung gab. Ich hab gelernt, das Weihnachten, trotz aller
Umstände kommt. Weihnachten ist immer in uns allen.
Weihnachten kam sogar zu uns, in unser Dorf in dieser
Nacht.
Feldkirchen_Anzeigen:Layout
1 Mareike
19.12.2011
11:36Günter
Uhr Fellner
Seite 8
© Susanne Tüllmann,
Hildebrand,
Glaserei Lippert
Gasthof Taubenhuber
30 Jahre Qualität
Restaurant Poseidon
Fachbetrieb für Austausch blinder Isolierglasscheiben
• Holzfenster
• Isolierglasscheiben
• Kunststofffenster
• Spiegel nach Maß
• Schaufensterscheiben • Alle Reparaturen
Brandstraße 6 · 85540 Haar
Tel. 0 89 / 46 62 90 · Fax 0 89 / 4 60 31 08
4
Wir bieten Ihnen:
Gutes aus Küche und Keller
Nebenzimmer für Tagungen,
Familienfeiern usw.
Bahnhofstraße 19
¡089 / 9 03 67 92
85622 Feldkirchen
Auf Herbergssuche – nicht nur in
der Weihnachtszeit
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
in der Vorweihnachtszeit das Bild der
„Herbergssuche“ zu bemühen, mag etwas abgedroschen anmuten. Im Jahr
2014 ist es jedoch kein fiktives Thema.
Die Suche nach Unterkünften für eine
immer größere Zahl an Asylbewerbern
aus vielen Krisenherden unserer Erde
ist überall in Deutschland, auch bei
uns vor Ort im Landkreis München,
ein zentrales Arbeitsfeld.
Über 2.000 Menschen werden dem Landkreis München
nach aktueller Prognose bis nächstes Jahr zur Aufnahme zugewiesen. Hinzu kommen alle Flüchtlinge, die auch
nach Abschluss ihres Asylverfahrens bei uns sind, auf dem
Wohnungsmarkt jedoch noch keine Unterkunft finden.
gaben: Was sich derzeit etwa in der Schullandschaft tut,
sucht seinesgleichen. In den vergangenen Monaten wurden gleich mehrere weiterführende Schulen eingeweiht –
nicht zuletzt die erste Berufliche Oberschule des Landkreises München in Unterschleißheim.
Auch der mittlerweile fast schon traditionelle Fahrplanwechsel im Dezember markiert im Landkreis München in
diesem Jahr einen besonderen Meilenstein. Denn zahlreiche im ersten Nahverkehrsplan des Landkreises München
festgeschriebene Verbesserungen im Öffentlichen Nahverkehr werden in die Realität umgesetzt.
Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen und Ihren
Familien von ganzem Herzen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, gesegnete Festtage und einen guten Start ins
neue Jahr 2015!
In herzlicher Verbundenheit, Ihr
Wohnungsnot im Ballungsraum
Zum einem treffen sich die hohen Asylbewerberzahlen
unglücklich mit der ohnehin bestehenden Wohnungsnot
im Ballungsraum München. Hinzu kommt, dass sich Kommunen und Bürger oft nur schwer dazu durchringen können, Immobilien oder Grundstücke für die Aufnahme von
Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe sehr,
dass sich auch in Feldkirchen noch Vermieter oder Grundstückseigentümer finden, die das Landratsamt bei seiner
schwierigen Aufgabe unterstützen und Wohnraum zur
Verfügung stellen. Danken möchte ich ganz besonders
auch denjenigen, die sich dafür engagieren, dass sich die
Neuankömmlinge in ihrer neuen Umgebung zurecht und
hoffentlich auch bald ein wenig heimisch fühlen können.
Ein besonders herzliches Dankeschön gerade in diesem
Zusammenhang an alle, die die in Feldkirchen untergebrachten minderjährigen Flüchtlinge mit offenen Armen
und Herzen empfangen haben!
Freilich stellen sich dem Landkreis noch weit mehr Auf-
Christoph Göbel
Landrat des Landkreises München
Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrem Einkauf
unsere Inserenten.
Fr. 10-18 Uhr, Sa. 10-13 Uhr
5
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Feldkirchen, liebe Leser,
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Feldkirchen,
liebe Nachbarn und Freunde,
als Ihr Abgeordneter im Bayerischen Landtag darf ich Ihnen zum Jahresende über den Heimatplan Bayern berichten.
Da der ländliche Raum einen Anteil von rund 85 Prozent
an der Fläche Bayerns einnimmt und über die Hälfte der
Einwohner des Freistaates dort leben, liegt der Fokus des
Heimatplans Bayern, der die Aufgabe der Landesentwicklung gesamtstrategisch angeht, besonders auf der Stärkung des ländlichen Raumes.
Der Heimatbericht trägt dazu bei, einen Ausgleich regionaler Unterscheide zu schaffen und stellt dabei nicht nur
die Kernleistungen der Ressorts auf, sondern zeigt auch
die wirtschaftlichen und demografischen Trends im ländlichen Raum und in den Verdichtungsräumen.
Im Rahmen von insgesamt fünf Aktionsfeldern, wird im ersten Aktionsfeld der kommunale Finanzausgleich zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern
behandelt. Im Weiteren dient der Breitbandausbau als Garantie für die bayerische Innovationskraft. Für die „Initiative Bayern regional“ werden im Nachtragshaushalt weitere
Mittel zur Verfügung gestellt, um den gesamtstrategischen
Ansatz umsetzen zu können. Das Zentrale-Orte-System
dient der Sicherung eines zuverlässigen Versorgungsnetzes und die Behördenverlagerung bietet neue Chancen für
die Regionen. Das Konzept für eine umfangreiche Behördenverlagerung wird für das nächste Jahr ausgearbeitet.
Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit.
Kommen Sie gut in’s neue Jahr!
Mit besten Grüßen
Ihr
die „schwarze Null“ steht! Der Bundestag hat den Haushalt für 2015
verabschiedet: Zum ersten Mal seit
1969 unter Finanzminister Franz
Josef Strauß werden wir im Bund
ohne neue Schulden auskommen
– und das ohne Steuererhöhungen. Das ist einzigartig unter den
führenden
Wirtschaftsnationen!
Wir
haben
eine
historische
Trendwende geschafft: Wir geben nur das aus, was
wir einnehmen. Der Kreislauf von steigenden Schulden auch in guten konjunkturellen Zeiten ist durchbrochen. Damit senden wir ein starkes Signal der Solidität nach Europa: Wir halten am Stabilitätskurs fest.
Gleichzeitig investieren wir kraftvoll in unsere Zukunft und
die Zukunft unserer Kinder: Mit rund 15 Milliarden Euro
haben wir die Mittel für Bildung und Forschung seit 2005
mehr als verdoppelt, auch die Bereiche innere Sicherheit,
humanitäre Hilfe, Verkehr und Kultur haben wir deutlich
gestärkt. Darüber hinaus haben wir ein 10 Milliarden Euro
Investitionspaket ab 2016 auf den Weg gebracht, das wir
vor allem für die Modernisierung der Infrastruktur, den
Breitbandausbau und die energetische Gebäudesanierung nutzen wollen. Und das ebenfalls ohne neue Schulden, denn ein ausgeglichener Haushalt und nachhaltige
Investitionen sind für uns kein Gegensatz. Der ausgeglichene Haushalt und Zukunftsinvestitionen gehen bei uns
Hand in Hand. Das ist verantwortungsvolle, zuverlässige
und nachhaltige Finanzpolitik, die Vertrauen schafft und
für Generationengerechtigkeit sorgt. Wir wollen unseren
Kindern Chancen statt Schulden hinterlassen. Dafür stehen wir, und diesen Markenkern der Union haben wir auch
in der Großen Koalition durchgesetzt.
Doch bevor wir zuversichtlich das neue Jahr einläuten
dürfen, möchte ich Ihnen zum Jahresausklang von Herzen
eine besinnliche Adventszeit sowie ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen! Kommen Sie gesund ins neue Jahr
2015 – alles Gute und Gottes reichen Segen!
Beste Grüße
Ihr
Florian Hahn MdB
FUNDSTÜCKE
„Dieses Problem ist kein Ferguson-Problem, das ist ein amerikanisches Problem.“
Barack Obama, US-Präsident, zu den Unruhen in den USA nach dem Ferguson-Urteil
„Hätte ich in der Zeit drei Kröten über die Straße ge­tragen, hätte ich mehr für die Ökologie in Deutschland ge­
tan. Man weiß nach wie vor nicht so recht, wo die Grü­nen hinwollen.“
Peter Tauber, CDU-Generalsekretär, zum Grünen-Parteitag
„Wenn ein Russe sich im Recht fühlt, ist er unbesieg­bar.“
Wladimir Putin, Russischer Präsident, macht in einem Interview einmal mehr seine Geisteshaltung deutlich
6
Der bayerische Weg zur
Energiewende
Im Dialog mit dem Bürger – Die Energie der Zukunft muss
sicher, bezahlbar und sauber sein – Von Ilse Aigner
Die Energiewende ist eine der Kernaufgaben für die kommenden Jahrzehnte. Bayerns Bürger, seine Betriebe, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze sind vom Gelingen der
Energiewende abhängig. Dabei sind die Herausforderungen
groß.
Die Vorstellung, man könne das Abschalten der Atomkraftwerke allein durch Wind- und Sonnenstrom ausgleichen, ist
falsch. Wenn es so einfach wäre, dann wären wir einer Lösung bereits deutlich näher.
Selbst die Bundesregierung räumt jedoch ein, dass wir auch
2025 allenfalls 40 bis 45 Prozent unseres Stromverbrauchs
mit erneuerbaren Energien decken werden. Wie die verbliebenen 55 bis 60 Prozent aufgebracht werden sollen, darüber
hat sich Bundesminister Sigmar Gabriel schlichtweg zu wenig Gedanken gemacht.
Die bayerische Staatsregierung hat den Bundeswirtschaftsminister an dieses Versäumnis erneut erinnert – und zeitnahe
Lösungen eingefordert. Bis Mitte 2015 sollen nun Vorschläge
vorliegen. Diese Zusage steht.
Wir in Bayern nutzen die Zeit, um mit Experten, Wirtschaft
und Wissenschaft, Verbänden und Bürgern eigene Konzepte zu entwickeln. Je größer die Zustimmung zur bayerischen
Energiepolitik, umso macht- und wirkungsvoller können wir
Bayerns Interessen im Bund vertreten.
Allein deshalb ist der Energiedialog, den ich Anfang November mit einer großen Auftaktveranstaltung gestartet habe, so
wichtig. Wir müssen mit einer Stimme sprechen, und wir brauchen das Mandat einer breiten Mehrheit der Bevölkerung.
Wir wollen eine möglichst große Akzeptanz für unseren Weg,
und wir wollen die Belange der Bürger und Betriebe im Freistaat berücksichtigen. Das ist unsere Aufgabe.
Nur um das klarzustellen: Für die Versorgungssicherheit in
ganz Deutschland, im Süden wie im Norden, im Osten wie
im Westen, ist die Bundesregierung zuständig! Lösungen,
wie jenseits der erneuerbaren Energien unsere Energieversorgung gesichert werden soll, muss der Bund vorlegen: Wir
brauchen jetzt endlich ein Konzept zur Grundlastversorgung!
Die Vorstellung, die Energiewende in Deutschland ließe sich
mit der simplen Idee „im Norden Wind, in der Mitte Kohle
und im Süden nichts“ meistern, ist unzureichend und absurd.
Mit der Vorlage eines Grünbuchs ist die Bundesregierung
einen ersten Schritt in Richtung eines neuen Strommarktdesigns gegangen. Die öffentliche Konsultation über die dort
vorgestellten Optionen erfolgt jetzt. Wir werden uns aktiv einbringen.
Niemand kann Bayern in der Energiepolitik Versäumnisse
nachsagen: Beim Ausbau der erneuerbaren Energien ist der
Freistaat erfolgreicher als jedes andere Bundesland: Ein gutes Drittel unseres Stromverbrauchs decken wir heute schon
mit regenerativem Strom. An der Dämpfung des Strompreisanstiegs hat der Freistaat einen großen Anteil: Die Reform
des Erneuerbare-Energien-Gesetzes haben wir entscheidend mit geprägt.
Und unsere Vorschläge schließlich, wie wir sicherstellen können, dass sich auch konventionelle Kraftwerke, Speicher und
Lastmanagement rechnen, liegen dem Bund vor.
Für die nächsten Jahre ist unsere Stromversorgung gesichert. Die Entscheidungen, die jetzt anstehen, betreffen das
kommende Jahrzehnt. Was wir jetzt festlegen, hat erhebliche
Auswirkungen auf Generationen.
Deshalb müssen wir uns die Zeit nehmen, tatsächlich alle Lö-
sungsvorschläge auf ihre Nachhaltigkeit, auf die Kostenentwicklung, auf Vor- und Nachteile zu überprüfen.
Zumal die Lösungsansätze, die uns bisher präsentiert wurden, nicht überzeugen. Erneuerbare Energien liefern nicht zu
jeder Zeit Strom, solange wir keine Möglichkeiten haben, diese über längere Zeiträume zu speichern, brauchen wir verlässliche Alternativen.
Sicher, bezahlbar und sauber, an diesen Kriterien richten wir
unsere Energiepolitik aus. Und auf diese Ziele haben wir auch
die Teilnehmer am Energiedialog verpflichtet. Alle Beteiligten
halten sie für die richtigen Prioritäten bayerischer Energiepolitik.
Um die Ziele noch einmal zu konkretisieren: Es darf bei der
Versorgungssicherheit keine Abstriche geben, bezahlbare
Strompreise sind für Bürger und Betriebe existentiell, und
eine Energiewende, die die Klimaschutzziele opfert, verdient
diesen Namen nicht. Wir werden die kommenden drei Monate nutzen. Und wir scheuen uns nicht, unbequem zu sein.
Es geht nicht um Schnelligkeit und Gefälligkeit, sondern um
Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit.
Wir arbeiten im Energiedialog an einem Gesamtpaket, das
auch die Möglichkeiten der Effizienz, der Speicherung und
der Energieeinsparung umfasst.
Wir nehmen die berechtigten Sorgen von Bürgern ebenso
ernst wie die Interessen der Wirtschaft und Einwände von
Fachleuten. Und wir machen uns die Mühe, alle Daten und
Fakten zu überprüfen.
Erst wenn das geschehen ist, bin ich bereit, Entscheidungen
zu treffen und gegenüber dem Bürger zu vertreten. Ich bin
überzeugt: das ist der richtige Weg.
Die Autorin ist bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien,
Energie und Technologie.
Rudolf Sedlmeier GmbH
Friedrich-Schüle-Straße 18 · 85622 München/Feldkirchen
Rudolf
Sedlmeier GmbH
24-h-Hotline
365 Tage à
Friedrich-Schüle-Straße 18 · 85622 München/Feldkirchen
+49
24-h-Hotline
(0)
89/90 00
24 Stu
nden
365 Tage à
55-0
24 Stund
+49 (0) 89/90 00 55-0
Service-Zeiten
en
Montag bis Freitag 7:30Service-Zeiten
bis 22:00 Uhr · Samstag 7:30 bis 16:00 Uhr
Montag bis Freitag 7:30 bis 22:00 Uhr · Samstag 7:30 bis 16:00 Uhr
www.sedlmeier-lkw-service.de
www.sedlmeier-lkw-service.de
Sedlmeier, B München, 13.9., Foth
Sedlmeier, B München, 13.9., Foth
7
Garten-,
Landschafts- und
Sportplatzbau
Wir erstellen19.12.2011
komplette
Außenanlagen
dkirchen_Anzeigen:Layout 1
11:36 Uhr
Feldkirchen_Anzeigen:Layout
1
Seite
13
Jakob-Wagner-Str. 12a
85622 Feldkirchen bei München
Telefon 089/90 06 91-0
Telefax 089/90 06 91-50
19.12.2011
11:36 Uhr
Seite 15
Mitglied des Verbandes
Garten-, Landschafts- und
Sportplatzbau Bayern e.V.
GmbH
Keil KTM
• Kommunikationstechnik
• Marketing
����
Geschäftsführende Gesellschafter
Dr. Horst Keil
Patrick Keil
��
����������
�������
�
��
�������
��
�
�
��������
Zeppelinstraße 1
Fon: 089 / 90 12 95 67
85622 Feldkirchen
Fax: 089 / 90 12 95 68
������������������
�������������������������
�����������������������������������
���������������
����������
������������������������������������
���������������������
����������������
info@keil-ktm.de
• G e s c h ä f t s p ro z e s s e : A n a l y s e u n d D e s i g n
�������
• Software: Entwicklung und Consulting
• Internet: Konzipierung und Realisierung
• Informationstechnik: Training und Coaching
• Marketing: Vertriebsberatung und Werbung
RL_TPH_Anzeige_Eisbaeren_59x184_041114.indd 2
4.11.14 14:30
�����������������������������������������������
������������������
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
85
Dateigröße
1 215 KB
Tags
1/--Seiten
melden