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13. Internationale Münchner Friedenskonferenz 5. – 8. Februar 2015

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13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5. & 6.-8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Pressemappe
Inhalt:
Pressemitteilung Dezember 2014
Pressemitteilung November 2014
Hintergrund
Veranstaltungskalender
Referenten-Biographien (Erica Chenoweth,
Joachim Bauer, Karl Grobe-Hagel,
Hans-Christof Graf von Sponeck,
Felix Pahl, Andreas Zumach,
Clemens Ronnefeldt, Angelika Holterman,
Uwe Krüger)
Interview mit Thomas Rödl (Sprecher Internationale Friedenskonferenz)
Aktuelles Faltblatt
Historie: Friedenskonferenz 2003 – 2014
18.12.2014
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz, Sprecher Thomas Rödl
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5.-8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Pressemitteilung Dezember 2014
Auch im Jahr 2015 wird der Trägerkreis der Internationalen Münchner
Friedenskonferenz eine Alternativveranstaltung zur sog. Münchner
Sicherheitskonferenz durchführen. ( 5.2. – 8.2. 2015)
Die militärische Sicherheitspolitik, die alljährlich bei der Münchner
Sicherheitskonferenz vorgestellt wird, ist gescheitert. Denn der Konflikt in der
Ukraine lässt einen Krieg zwischen zwei atomar gerüsteten Machtblöcken wieder
möglich erscheinen.
Der Sprecher der Internationalen Friedenskonferenz, Thomas Rödl:
„Völkerrechtswidrige Militärinterventionen und erzwungene Regimewechsel unter
dem Vorwand eines ‚Krieges gegen den Terror‘ durch die USA und ihre Verbündeten
in der NATO, bringen die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges.“
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz plädiert auch im Jahre 2015 für
Sicherheit durch Frieden und Abrüstung und will die Möglichkeiten einer zivilen
Politik und gewaltfreien Handelns aufzeigen.
Es gibt viele Berichte über kriegerische Auseinandersetzungen und Kriegsstrategien
– auf der Friedenskonferenz wird von gewaltfreien Lösungsmöglichkeiten und
darüber berichtet, was die Politik, so wie sie sich derzeit darstellt, versäumt.
Das Internationale Forum der Konferenz kann 2015 wieder im Alten Rathaus der
Stadt München stattfinden. (am 6.2. 2015).
(ca. 1285 Zeichen)
Für Interviews und Rückfragen:
Thomas Rödl, Büro: Helmut-Michael-Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern
Schwanthalerstr. 133, 80339 München, Tel. 089 89 62 34 46, Di. – Do. 11- 17 Uhr
www.friedenskonferenz.info
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5.-8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Hintergrund
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche
Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Mit bisher zwölf
Veranstaltungen stellen die Veranstalter der Friedenskonferenz auch 2015 wieder
Alternativen zu militärischer Gewalt vor. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm
der Veranstaltungen mit der Überwindung des überholten Sicherheitsdenkens und
stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch
Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.
Die Mehrheit der Bevölkerung will keine global agierende Eingreifarmee und lehnt
Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Eine wichtige Aufgabe der Münchner
Friedenskonferenz besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik
substanzielle Unterstützung zu geben.
Ziele und Aufgaben der Friedenskonferenz:
Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist, die in ihrem Programm
vorgestellten Sichtweisen und Alternativen einer möglichst breiten Öffentlichkeit
zugänglich zu machen, um sie dort – im Sinne der Entwicklung einer Kultur des
Friedens – besser zu verankern.
Die Veranstalter der Internationalen Münchner Friedenskonferenz wollen die
Menschen ermutigen, sich ins politische Geschehen einzumischen.
Das Programm der Friedenskonferenz hat den Schwerpunkt auf der
Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen. Die Friedenskonferenz ist eine
Säule der öffentlichen Meinung, die auch durch Straßenaktionen,
Dialogveranstaltungen und Friedens-Gebete der Religionen kundgetan wird.
Die Absicht der Veranstalter der Friedenskonferenz ist, einen Beitrag zu leisten,
dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit miteinander leben
können und verantwortlich mit der Natur umgehen lernen.
(1730 Zeichen)
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5.-8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Pressemitteilung November 2014
Auch im Jahr 2015 wird der Trägerkreis der Internationalen Münchner
Friedenskonferenz eine Alternativveranstaltung zur sog. Münchner
Sicherheitskonferenz durchführen.
Die militärische Sicherheitspolitik, die alljährlich bei der Münchner
Sicherheitskonferenz der Mainstream ist, ist nach wie vor nicht erfolgreich. Denn der
Konflikt in der Ukraine lässt einen Krieg zwischen zwei atomar gerüsteten
Machtblöcken wieder möglich erscheinen.
Der Sprecher der Internationalen Friedenskonferenz, Thomas Rödl:
„Völkerrechtswidrige Militärinterventionen und erzwungene Regimewechsel unter
dem Vorwand eines ‚Krieges gegen den Terror‘ durch die USA und ihre Verbündeten
in der NATO, bringen die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges.“
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz plädiert auch im Jahre 2015 für
Sicherheit durch Frieden und Abrüstung und will die Möglichkeiten einer zivilen
Politik und gewaltfreien Handelns aufzeigen.
Es gibt viele Berichte über kriegerische Auseinandersetzungen und Kriegsstrategien
– auf der Friedenskonferenz wird von gewaltfreien Lösungsmöglichkeiten und
darüber berichtet, was die Politik, so wie sie sich derzeit darstellt, versäumt.
Das Internationale Forum der Konferenz kann 2015 wieder im Alten Rathaus der
Stadt München stattfinden. (am 6.2. 2015).
(1285 Zeichen)
Für Interviews und Rückfragen:
Thomas Rödl, Büro: Helmut-Michael-Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern
Schwanthalerstr. 133, 80339 München, Tel. 089 89 62 34 46, Di. – Do. 11- 17 Uhr
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5.-8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Zum Programm am 6.2.2015
Erica Chenoweth, USA, wird ihre Studie „Gewaltfreier Widerstand ist
erfolgreich“ vorstellen.
Krieg werde es immer geben, denn der Mensch sei von Natur aus kriegerisch. Nein,
sagt Prof Joachim Bauer, Freiburg: Gewalt ist kein Naturgesetz. Menschliche
Aggression und Friedenskompetenz aus Sicht der Hirnforschung.
Der dritte Vortrag beim Internationalen Forum wird sich mit zivilen
Handlungsmöglichkeiten im Konflikt um die Ukraine beschäftigen. Referent ist
der ehemalige Redakteur der Frankfurter Rundschau, Dr. Kar Grobe-Hagel.
Hier finden Sie das Programm der kommenden Friedenskonferenz mit allen Zeiten
und Orten: http://www.friedenskonferenz.info/index.php?ID=1
Die aktuelle Diskussionsrunde der Konferenz hat zum Thema:
Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) Herrschaftskonzept oder ein Weg zur Sicherung der Menschenrechte?
(am 7.2. im DGB- Haus)
Wenn Staaten ihre BürgerInnen nicht schützen können und Verbrechen gegen die
Menschlichkeit oder gar Völkermord geschehen, trüge die Staatengemeinschaft die
Verantwortung und hätte das Recht, militärisch einzugreifen - so die einen.
Nein, sagen die anderen: Mit dieser Argumentation solle eine kriegsunwillige
Bevölkerung dazu gebracht werden, Kriege mit Beteiligung der Bundeswehr zu
akzeptieren. Die Schutzverantwortung sei nur ein Propagandamuster, das der
militärischen Machtpolitik Vorschub leiste.
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5.-8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Die folgenden PodiumsteilnehmerInnen konnten gewonnen werden:
Dr. h.c. Hans Christoph von Sponeck, ehemaliger UN-Beauftragter für den Irak,
Müllheim
Claudia Haydt, Informationsstelle Militarisierung, Tübingen
Andreas Zumach, Journalist, Genf
Felix Pahl, B90/Die Grünen, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft "Frieden" der
Grünen
Moderation: Dr. Angelika Holterman
Eingeleitet wird das Konferenzprogramm 2015 durch eine Diskussionsveranstaltung
mit Dr. Uwe Krüger: Spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den
Leitmedien? Die mangelnde Beachtung der Friedensaktivitäten; welche
Möglichkeiten medialer Präsenz bestehen trotzdem? (5.2. im DGB- Haus).
Abgerundet wird das Programm durch das Friedensgebet der Religionen, am So.
8.2. in der Evangelischen Kreuzkirche.
Das gesamte Programm der Konferenz zum Ausdrucken:
http://www.friedenskonferenz.info/pdfs/Programm_B02a-Stand-19-11-2014.pdf
Die Verwirklichung des Programms bedeutet alljährlich für den Trägerkreis eine
große Herausforderung. Wir bitten um Spenden und Unterstützerbeiträge! Spenden
steuerlich absetzbar: HMV Bildungswerk, IBAN: DE374306 0967 8217 1208 00 ;
BIC: GENODEM1GLS
Für Interviews und Rückfragen:
Thomas Rödl, Büro: Helmut-Michael-Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern
Schwanthalerstr. 133, 80339 München, Tel. 089 89 62 34 46, Di. – Do. 11- 17 Uhr
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5./6.2. – 8.2.2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Hintergrund
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Mit bisher zwölf Veranstaltungen stellen die
Veranstalter der Friedenskonferenz auch 2015 wieder Alternativen zu militärischer
Gewalt vor. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm der Veranstaltungen mit der
Überwindung des überholten Sicherheitsdenkens und stellt Ansätze und Wege vor,
wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.
Die Mehrheit der Bevölkerung will keine global agierende Eingreifarmee und lehnt
Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Eine wichtige Aufgabe der Münchner Friedenskonferenz besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik substanzielle Unterstützung zu geben.
Ziele und Aufgaben der Friedenskonferenz:
Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist, die in ihrem Programm vorgestellten Sichtweisen und Alternativen einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich
zu machen, um sie dort – im Sinne der Entwicklung einer Kultur des Friedens –
besser zu verankern.
Die Veranstalter der Internationalen Münchner Friedenskonferenz wollen die Menschen ermutigen, sich ins politische Geschehen einzumischen.
Das Programm der Friedenskonferenz hat den Schwerpunkt auf der Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen. Die Friedenskonferenz ist eine Säule der
öffentlichen Meinung, die auch durch Straßenaktionen, Dialogveranstaltungen
und Friedens-Gebete der Religionen kundgetan wird.
Die Absicht der Veranstalter der Friedenskonferenz ist, einen Beitrag zu leisten,
dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit miteinander leben
können und verantwortlich mit der Natur umgehen lernen.
(1728 Zeichen)
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz, Sprecher Thomas Rödl
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5. – 8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Stand 19.11. 2014
Do. 5.2., 19.30 Uhr, DGB- Haus: Vortrag und Diskussion:
„Spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien?“ Mit Uwe Krüger, Autor von:
„Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten“.
Einführung und Moderation: Thomas Rödl, DFG-VK
Fr. 6.2.: Internationales Forum im Alten Rathaus der Stadt München
Erica Chenoweth, Ph.D.
(Denver, USA)
Gewaltfreier Widerstand ist erfolgreich.
Autorin der Studie: “Why Civil Resistance works”
Prof. Dr. Joachim Bauer
(Freiburg)
Gewalt ist kein Naturgesetz. Menschliche Aggression und
Friedenskompetenz aus Sicht der Hirnforschung.
Autor von „Prinzip Menschlichkeit“ und „Schmerzgrenze“
Dr. Karl Grobe-Hagel
(Frankfurt)
Zivile Alternativen im Ukraine-Konflikt
Journalist, ehemaliger Redakteur der FR
Clemens Ronnefeldt
Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes:
Moderation
Sa. 7.2. 10.00 – 12.30 Uhr, DGB- Haus:
Gesprächsforum mit den ReferentInnen vom Vorabend
(ab 9.00 Uhr Kaffee, Tee und Brez’n etc.)
Sa. 7.2., 19.00 Uhr, DGB- Haus: Aktuelle Runde
Schutzverantwortung (Responsibility to Protect)
Herrschaftskonzept oder ein Weg zur Sicherung der Menschenrechte?
Ist RtoP ein Konzept zur Durchsetzung des Menschenrechts auf Unversehrtheit oder die
Öffnung der Hintertür für Militärinterventionen?
PodiumsteilnehmerInnen:
Dr. hc Hans Christoph von Sponeck, Ehem. UN-Beauftragter für den Irak, Müllheim,
Mitglied im Ehrenkurat der Internationalen Münchner Friedenskonferenz
Claudia Haydt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Informationsstelle Militarisierung,
Tübingen
Andreas Zumach, Journalist, Genf
Felix Pahl, B90/Die Grünen, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft „Frieden & Internat.
Politik“ der Grünen, Berlin
Moderation: Dr. Angelika Holterman
Sonntag 8.2., 11.30 Uhr: Friedensgebet der Religionen
Gemeindesaal der Ev. Kreuzkirche, Hiltenspergerstraße, München-Schwabing
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz
c/o DFG-VK Thomas Rödl Schwanthalerstr.133 80339 München
tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
Erica Chenoweth, USA
Hauptreferentin der
13. Internationalen Münchner Friedenskonferenz 6.-8.2.2015
Erica Chenoweth ist Politikwissenschaftlerin und
Assistenzprofessorin an der „Josef Korbel School of International Studies“ an der
Universität von Denver, Colorado.
Erica Chenoweths Forschungsprogramm versucht Antworten auf drei Hauptfragen zu
finden:
1. Warum brauchen staatliche und nicht-staatliche Gruppen politische Gewalt,
2. welche Alternativen zu politischer Gewaltanwendung gibt es und
3. wie können diese Alternativen gefördert werden?
Sie erklärt, warum ziviler Widerstand und wie gewaltfreie Konfliktlösung durch
strategische Logik funktioniert. Ihre Forschung zum Thema Israel schlägt eine
Diplomatie der Versöhnung und Vermittlung vor, die erfolgreicher sein kann als
Repressionen als Antwort auf die Gewalt, die von Palästinensern ausgeht. In einem
anderen Projekt zu zivilem Widerstand erforscht Chenoweth die Bedingungen, unter
denen Methoden des gewaltfreien Widerstands erfolgreicher sind als Gewalt beim
Erreichen strategischer Ziele wie Regimewechsel, Ausweisung von Besatzern oder
Gewinnung von Selbstbestimmung. Das Projekt untersucht, wie die taktische
Entwicklung von Gewaltfreiheit und gewaltvollen Aufständen ihre strategischen
Ergebnisse beeinflusst.
Außerdem stellt sie die provozierende Frage: „Warum ermutigt Demokratie zu
Terrorismus?“ Sie untersucht die Gründe, warum nichtstaatlich Akteure in
Demokratien zu Gewalt Zuflucht nehmen, obwohl es legale Möglichkeiten des
Protestes gibt. Sie findet heraus, dass der in Demokratien herrschende politische
Wettbewerb konventionelle Interessengruppen zwingt sich aneinander zu messen
und dadurch eine Art Wasserfall-Effekt verursacht, indem Gruppen ihre Handlungen
immer mehr verschärfen, um sich in ihrer Macht zu überbieten.
Ansprechpartner für Anfragen:
Internationale Münchner Friedenskonferenz
Hauptverantwortlicher: Thomas Rödl
Schwanthalerstr. 133, D-80339 München, Tel 0049/89/89 62 34 46
mail: muenchen@dfg-vk.de
www.friedenskonferenz.info
Prof. Dr. Dr. Joachim Bauer
joachim.bauer@uniklinik-freiburg.de
http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/index.html
Internationale Münchner Friedenskonferenz 2015
Universitäts-Professor Dr. med. Joachim Bauer, geb. in Tübingen (Baden-Württemberg,
Medizinstudium in Freiburg (Breisgau), Promotion Dr. med., Auslandsstipendium der DFG,
internistische Facharztausbildung, Wechsel zur Abteilung Allgemeine Psychiatrie (zweite
Facharztausbildung), eigene Forschungsgruppe, C3-Universitätsprofessur für
Psychoneuroimmunologie am Uniklinikum Freiburg. Zweite Habilitation in Psychiatrie. Abteilung
Allgemeine Psychiatrie. Wechsel in die Abteilung Psychosomatische Medizin. ausgebildeter
Psychotherapeut mit Anerkennung in beiden psychotherapeutischen Hauptmethoden
(psychodynamische / tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie). Leiter
des „Instituts für Gesundheit in pädagogischen Berufen“ (IGP). Wissenschaftlicher Spitzenplatz
innerhalb der gesamten deutschsprachigen Psychiatrie und Psychosomatischen Medizin. Das
Magazin für Politische Kultur "Cicero" zählte Joachim Bauer im Januar 2013 zu den einflussreichsten
deutschsprachigen Intellektuellen.
Für die Entdeckung der Beteiligung von Immunbotenstoffen an der Alzheimer-Erkrankung bekam
Joachim Bauer 1996 den Organon-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Biologische
Psychiatrie (DGBP) verliehen.
Beschäftigung mit klinischen Aspekten der Depression, mit Angsterkrankungen, mit
psychosomatischen Erkrankungen, mit Trauma-Folgekrankheiten (Posttraumatische
Belastungsstörung) sowie mit dem Burnout-Syndrom.
Sachbücher: Wie lassen sich Erkenntnisse aus der Genforschung sowie aus der Hirnforschung für
die klinische Tätigkeit des Arztes, aber auch für den ganz normalen Alltag des Menschen nutzbar
machen? Im Zentrum steht für Bauer dabei die Frage: Welche Bedeutung haben Lebensstile,
zwischenmenschliche Beziehungserfahrungen, aber auch die Art, wie wir selbst Beziehungen
gestalten, auf die biologischen Abläufe –und damit auf die Gesundheit– unseres Körpers?
• Das Gedächtnis des Körpers - Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
• Warum ich fühle, was du fühlst - Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone
• Prinzip Menschlichkeit - Warum wir von Natur aus kooperieren
• Lob der Schule - Sieben Perspektiven für Schüler, Eltern und Lehrer
• Das kooperative Gen - Abschied vom Darwinismus
• Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt
• Arbeit - Warum unser Glück von ihr abhängt und wie sie uns krank macht
„Was ist der Mensch?“ – Diese Frage durchzieht neben den Büchern auch die zahlreichen Artikel
und Interviews von Joachim Bauer. Hier eine Auswahl:
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„Egoismus oder Altruismus – Was treibt den Menschen?“ ist der Titel eines Beitrages Bauers in
der Hochschulzeitung „Forschung & Lehre" (hier anklicken).
„Nutzen und Nachteil der Aggression“ war die Überschrift eines Interviews mit Joachim Bauer in
der „Neuen Züricher Zeitung“ / NZZ (hier anklicken).
„Der Mensch ist zu allem fähig“ – Unter dieser Überschrift erschien ein Interview mit Joachim
Bauer in der Freiburger „Badischen Zeitung“ (hier anklicken).
Einfluss darauf, wie sich ein Mensch entwickelt, hat nicht nur seine biologische Grundausstattung,
sondern auch seine Erziehung. Unter dem Titel „Wie Kind gut und böse lernt“ erschien ein
Interview mit Joachim Bauer in den „Salzburger Nachrichten" (hier anklicken).
Karl Grobe-Hagel
www.karl-grobe.de
Quelle: Wikipedia:
Karl Grobe-Hagel (* 1936) (Geburtsname und publizistisch bekannt als Karl Grobe)
ist ein deutscher Journalist und Autor, der sich besonders mit Außenpolitik befasst.
Er war viele Jahre Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau. Ende November 2001
ging er in den Ruhestand. Auch danach ist er für die Frankfurter Rundschau tätig.
Grobe schreibt auch unter den Kürzeln gro oder CAROLUS.
Grobe veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher vor allem über China und
Vietnam. 1980 promovierte er an der Universität Hannover mit einer Arbeit über
"Pekings neue Außenpolitik".
Aktuelle Publikation (zus. mit Andreas Buro): Der Ukraine-Konflikt
Kooperation statt Konfrontation (Dossier No VII des Monitoring-Projekts Zivile
Konfliktbearbeitung)
http://www.koop-frieden.de/fileadmin/Dossiers/dossierVII_ukraine_15sept.pdf
Veröffentlichungen (Auswahl)
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Tschetschenien oder: die Folgen imperialer Politik: ... und Europa sieht weg,
Köln: Komitee für Grundrechte und Demokratie 2005
Krieg gegen Terror?: Al Qaeda, Afghanistan und der "Kreuzzug" der USA, Köln:
ISP-Verlag 2002
Tschetschenien: Russlands langer Krieg, Köln: ISP 2001
Russlands "Dritte Welt": Nationalitätenkonflikte und das Ende der Sowjetunion,
Frankfurt am Main: ISP-Verlag 1992,
Hinter der großen Mauer: Religionen und Nationalitäten in China, mit einem
Beitrag von Marie-Luise Latsch, Frankfurt am Main: Eichborn 1991
(Hrsg. mit Franz-Josef Krücker): Der kurze Frühling von Peking: die chinesische
Demokratiebewegung und der Machtkampf der Partei, Frankfurt am Main:
Fischer-Taschenbuch-Verlag 1990
(mit Andreas Buro): Vietnam! Vietnam? Die Entwicklung der Sozialistischen
Republik Vietnam nach dem Fall Saigons, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1984
Chinas Weg nach Westen: Pekings neue Außenpolitik und ihre Hintergründe.
Eine Analyse, Frankfurt am Main: China-Studien- und Verlags-Gesellschaft 1980,
zugleich Dissertation Universität Hannover 1980 unter dem Titel: Grobe, Karl:
Chinas innenpolitische Wandlungen und ihre Rückwirkungen auf seine
Außenpolitik
Hans-Christof Graf von Sponeck
Hans-Christof Graf von Sponeck
(* 1939 in Bremen) ist ein deutscher UNDiplomat, Autor politischer Sachbücher und
Hochschullehrer.
Hans-Christof Graf von Sponeck
(* 1939 in Bremen) is a German UN
diplomat, political nonfiction author and
university lecturer.
Von 1968 bis 2000 war er an verschiedenen
Einsatzorten für die Vereinten Nationen tätig,
zuletzt in Bagdad (Irak).
From 1968 to 2000 he worked at various
locations for the United Nations, most
recently in Baghdad (Iraq).
Er ist Sohn des von den Nationalsozialisten in He is the son of Lieutenant General Hans
der Folge des 20. Juli ermordeten
von Sponeck who was murdered by the
Generalleutnants Hans von Sponeck.
Nazis in the aftermath of July 20th.
Schirmherr der Internationalen Münchner
Friedenskonferenz.
Patron of the International Peace
Conference in Munich.
Grußwort zur Friedenskonferenz 2009
Address at the peace conference 2009
Auf der Suche nach Multilateralismus
Looking for multilateralism
„Wenn sich die in ihrem Bewusstsein befreiten
Menschen zusammenfinden und sich verbünden,
sind sie im Stande, eine Flutwelle zu bilden, die
das Imperium der Schande aushöhlen und
hinwegfegen kann.“
Jean Ziegler
"If the freed people in their consciousness
come together and federalize, they are able to
form a tidal wave that can undermine and
sweep away the empire of shame.”
Jean Ziegler
Ich kenne niemand, der behauptet gegen den
Frieden zu sein!
Wenn jedermann für Frieden ist, warum wird von
‚Globaler Bedrohung’ gesprochen? Warum
nehmen gerade in diesen Tagen die
Kundgebungen für den Frieden weltweit zu? Hat
dies mit dem Widerstand gegen kollektive Gier,
Doppelmoral und uneingelöste Versprechen zu
tun? Ist es ein Protest gegen Ungleichheit? Ein
Aufschrei gegen Hunger und Arbeitslosigkeit?
Gegen materielle und spirituelle Armut?
In der Welt der Vereinten Nationen ist der Weg
zum Frieden vorgezeichnet. Hier geht es um
Gleichberechtigung, Gerechtigkeit,
I know of no one who claims to be against the
peace!
If everybody is for peace, why we speak of
“global threat”? Why increase in these days the
numbers of demonstrations for peace to the
world? Is this related to resistance to collective
greed, hypocrisy and unfulfilled promises? Is it
a protest against inequality? An outcry against
hunger and unemployment? Against material
and spiritual poverty?
In the world of the United Nations, the path to
peace is predetermined. This is about equality,
justice, basic rights for all. It's about peaceful
tools for resolving conflicts. It's about the public
welfare.
Grundfreiheiten für alle. Es geht um friedliche
Mittel zur Lösung von Streitigkeiten. Es geht um
Gemeinwohl.
Einen solchen Multilateralismus gibt es, leider
aber nur auf UNO Papier!
Dies soll kein Beitrag für Untergangsstimmung
sein. Wohl aber ein Aufruf, sich mit offenen
Augen, Mut und Entschlossenheit unserer Welt zu
stellen. Harte Zeiten geben uns den Impuls zur
Reflektion, zur Aufarbeitung – die
Herausforderung des Augenblicks für uns, für die
Menschlichkeit, richtig zu nutzen, um eine
Umkehr einzuleiten.
Friedensbewegungen bei uns und weltweit sollten
mit Genugtuung aufnehmen, dass sie in diesen
kritischen Tagen Legitimität ihres Einsatzes für
den Frieden zugesprochen bekommen. Was
gestern als blauäugig, naiv, verwirrt und
unrealistisch abgewiesen wurde, ist heute Teil der
weltpolitischen Debatte. Man kann uns nicht mehr
ignorieren.
Dies muss uns beflügeln und ansprechen, in
dieser Friedenskonferenz und überall. Es muss
uns Selbstvertrauen geben, im Klartext zu
sprechen.
Dazu gehören für mich drei Aussagen:
1. Das Lebensgebäude der modernen Welt ist
marode. Mit einer Reparatur kommen wir daher
nicht weiter. Es geht um einen Neubau!
2. Wir müssen endlich fündig werden auf der
Suche nach einer Umsetzung unserer Vision für
ein Leben in Frieden, d.h., ein Leben mit
Menschenrechten und Menschenpflichten!
3. Unsere Volksvertreter sollen verstehen, dass
wir es Ernst meinen. Die Akzeptanz unseres
Auftrags an die Politiker ist deren Verpflichtung
zur Umsetzung. Volksvertreter in eigener Sache
und ohne Konsequenzen für ihr Handeln müssen
der Vergangenheit angehören.
In diesem Sinne hoffe ich auf eine
gewinnbringende Münchener Friedenskonferenz
2009, nicht im Schatten, sondern inzwischen
neben der Münchener Sicherheitskonferenz.
Hans-C. von Sponeck
Schirmherr der Münchner Friedenskonferenz
Such multilateralism exists, but unfortunately
only on UN paper!
This should not be a contribution to mood of
doom. Indeed a call to face our world with
open eyes, courage and determination. Hard
times give us the impetus for reflection, to work
- the challenge of the moment for us to use it
properly for humanity to initiate a reversal.
Local and global peace movements should
take with satisfaction that in these critical days
they will get legitimacy for their commitment to
peace. What was dismissed yesterday as
naive, confused and unrealistic, today it is part
of the global political debate. We are no longer
ignored.
This must appeal to and inspire us in this
peace conference and everywhere. We should
be confident to use clear words.
These include for me three issues :
1. The life of the modern world is a crumbling
building. To repair will not help. We need a
new building!
2. We will be compelled to find finally the
strategies to realize our vision for a life in
peace that is a life with human rights and
human responsibilities!
3. Our elected representatives should
understand that we are serious. When they
accept their mandate it is the obligation of
the politicians to implement human rights
and peace. Representatives of the people
who deal only with private issues and
without having consequences for their
actions must belong to the past.
In this sense, all the best for an efficient
International Munich Peace Conference in
2009, not walking in the shade but in addition
to the Munich Security Conference.
Hans -C. von Sponeck
Patron of the Munich Peace Conference
Felix Pahl
joriki27@gmail.com
030-48492743
http://grueneoliven.wordpress.com/
https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=NEpjVJOHLeql8wf45
4GIBg#q=Felix+Pahl&start=10
Felix war Mitglied der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission und von
2006 bis 2011 Sprecher der BAG Frieden & Internationale Politik.
Zurzeit in der BDK-Antragskommission und in der Strukturkommission. Mit dem
israelisch-palästinensischen Konflikt beschäftigt er sich seit dem zweiten LibanonKrieg 2006.
Syrien und das Völkerrecht
Auf der BDK 2012 in Hannover haben wir fast einstimmig einen grundlegenden
Beschluss zur Responsibility to Protect (R2P) verabschiedet, der neben vielen wichtigen
zivilen Aspekten Leitlinien für Militäreinsätze aufstellt und dabei den Grundsatz „Nie ohne
VN-Mandat“ des von der BDK 2008 in Erfurt verabschiedeten Kurzberichts der Friedensund Sicherheitspolitischen Kommission ausführt: „Eine Entscheidung des Sicherheitsrats
oder der Generalversammlung ist eine bindende Voraussetzung, weil ohne ein solches
Mandat das Völkerrecht und die Vereinten Nationen massiv beschädigt würden.“ Der
Beschluss war ein Meilenstein, der viel dazu beitragen kann, alte friedenspolitische
Gräben in der Partei zu überwinden.
Leider wurde dieser Konsens nach dem Giftgaseinsatz in Syrien schnell wieder in Frage
gestellt. Die Befürchtungen derer, die in der Bindung an ein VN-Mandat nur ein
taktisches Zugeständnis sahen, erhielten neue Nahrung, als entgegen allen vorherigen
Beteuerungen behauptet wurde, die R2P berechtige einzelne Staaten oder
Staatengruppen zur Durchsetzung des Völkerrechts. Positiv ist aber festzuhalten, dass
es sich dabei nur um Einzelmeinungen handelte und die Partei- und Fraktionsspitzen die
Beschlusslage klar vertreten haben.
Inzwischen ist die Sichtweise verbreitet, dass ein Völkerrechtsbruch durch die USA
vermieden wurde und der Chemiewaffeneinsatz dennoch Konsequenzen hat: Ende gut,
alles gut. Dem ist zunächst entgegenzuhalten: Nicht erst der illegitime Einsatz
militärischer Gewalt, sondern schon seine Androhung ist ein Völkerrechtsbruch; sie
verstößt gegen das Gewaltverbot in Artikel 2, Absatz 4 der VN-Charta: „All Members
shall refrain in their international relations from the threat or use of force [...]“. Das ist
nicht etwa eine juristische Spitzfindigkeit: Androhung ist der Normalfall der Ausübung
von Gewalt.
Nun könnte man entgegnen, gut, die USA haben das Völkerrecht gebrochen, aber es
diente dem höheren Zweck, die Ächtung von Chemiewaffen durchzusetzen. Diese
Argumentation ist nicht stichhaltig.
Zunächst geht es hier um Normen verschiedener Tragweite. So wichtig die Ächtung von
Chemiewaffen zweifellos ist, so steht sie doch nicht auf einer Stufe mit dem allgemeinen
Gewaltverbot, das unser Grundsatzprogramm zurecht als „eine große zivilisatorische
Errungenschaft und einen bedeutenden völkerrechtlichen Fortschritt“ sieht, der „dem
Krieg seine Selbstverständlichkeit als Mittel der Politik“ entzieht.
Zu berücksichtigen ist auch die Interessenlage der USA. Sie können keine
Chemiewaffen einsetzen; sie haben sich zu ihrer Vernichtung verpflichtet, und ein
Einsatz wäre politisch kaum durchsetzbar; sie haben daher durch die Durchsetzung der
Ächtung nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Dagegen sind die USA bei der
Missachtung des Gewaltverbots an vorderster Front mit dabei; von einer Durchsetzung
dieser Norm wäre ihre Handlungsfähigkeit unmittelbar betroffen. Sie haben mit anderen
Worten eine Norm gebrochen, die ihnen lästig ist, um eine Norm durchzusetzen, die
ihnen nützt.
Dass es nicht in erster Linie um die Durchsetzung internationaler Normen geht, zeigt sich
auch darin, dass der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in der Rahmenvereinbarung
der USA und Russlands zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen mit keinem Wort
erwähnt wird – dabei wäre die von Human Rights Watch gerade wieder angemahnte
Überweisung an den IStGH der selbstverständliche Kern eines auf Verrechtlichung der
internationalen Beziehungen zielenden Umgangs mit dem Chemiewaffeneinsatz. Der
Grund liegt nicht nur in einer Blockade Russlands; die USA haben die Einrichtung und
Stärkung des IStGH wie kein anderer Staat systematisch hintertrieben.
Schließlich trägt die Argumentation, die Missachtung des Gewaltverbots sei gegenüber
dem Gewährenlassen des Chemiewaffeneinsatzes das kleinere Übel, auch deswegen
nicht, weil sie von der falschen Annahme ausgeht, dass Nichtstun und Gewaltdrohung
die einzigen Alternativen waren. Tatsächlich stand ein Pfad offen, der die Aussicht
geboten hätte, beide Übel zu vermeiden. Die USA hätten einen ernsthaften Versuch
unternehmen können, ihre Erkenntnisse im Rahmen der VN für andere nachvollziehbar
zu machen; sie hätten die Arbeit der VN-InspekteurInnen, die inzwischen auch ohne
entsprechendes Mandat Hinweise in der Schuldfrage geliefert hat, respektvoll abwarten
können, anstatt sie als irrelevant abzutun; und sie hätten einen breit getragenen
Beschluss der Generalversammlung anstreben können. Mit anderen Worten, sie hätten
die Vereinten Nationen stärken können, anstatt sie links liegen zu lassen. Hätte am Ende
dieses Prozesses einem überwiegenden Willen der Weltgemeinschaft ein von
Partikularinteressen geleitetes Veto Russlands und Chinas entgegengestanden, dann
hätte sich die Frage einer Mandatierung am Sicherheitsrat vorbei, beispielsweise wie in
unserem BDK-Beschluss vorgesehen durch eine qualifizierte Mehrheit der
Generalversammlung, ganz anders gestellt. Der Beschluss spricht sich angesichts der
Defizite im geltenden Völkerrecht keineswegs gegen dessen Weiterentwicklung aus;
doch „die Stärkung des Völkerrechts hängt dabei entscheidend davon ab, dass in einem
solchen Weiterentwicklungsprozess allein die Vereinten Nationen Entscheidungs- und
Handlungszentrum bleiben.“
Dieser Beitrag hat die langfristigen völkerrechtlichen Auswirkungen in den Blick
genommen. An dem tausendfachen Leid, das der Konflikt nach wie vor verursacht,
werden weder die Drohungen der USA, noch die vereinbarte Vernichtung der syrischen
Chemiewaffen unmittelbar etwas ändern. Man kann nur hoffen, dass der neue Geist der
Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland einen Rahmen schaffen wird, in dem
eine politische Lösung gefunden werden kann. Das wäre ein äußerst wünschenswerter,
aber auch zweischneidiger Erfolg – erkauft um den Preis, dass zwei Weltmächte an den
VN vorbei das Spiel unter sich ausmachen und sich gegenseitig darin übertreffen, ihre
Verachtung für das Völkerrecht zu dessen Durchsetzung zu verklären.
Andreas Zumach
Salle de Presses 1
Palais des nations
1211 GENF 10, Schweiz
Tel. 0041/22/9173791
Fax
41/22/7342361
e-mail: andreas.zumach@itu.int
Parteilos, Journalist, seit 20 Jahren bei der UNO in Genf stationiert.
Er schreibt für die Taz. Darüber hinaus ist er für eine Reihe anderer regionaler und
nationaler Zeitungen, Magazine und den öffentlichen Rundfunk in Deutschland, der
Schweiz und Österreich tätig.
Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in deutsch- und englischsprachigen Büchern
sowie Fachpublikationen zu Themen wie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle und
Abrüstung. 1997 wurde Zumach mit dem Preis des Verbandes der UNOKorrespondenten in New York ausgezeichnet für die weltweit beste
Berichterstattung über die UNO.
Buch zusammen mit Hans-Christof von Sponeck : „Irak - Chronik eines gewollten
Krieges“
Biographisches:
Andreas Zumach wurde 1954 in Köln geboren.
Seit 1998 bearbeitet er vom europäischen UN-Büro in Genf aus als Korrespondent
u.a. für die deutsche Tageszeitung „taz“ UN-Themen und andere internationalen
Angelegenheiten.
1981-1988: Organisator und Sprecher für verschiedene deutsche Organisationen
der Friedensbewegung, u.a. des bundesweiten Koordinierungsausschusses der
Friedensbewegung
1979-1981: Herausgeber der deutschen Tageszeitung „Die Neue“ für internationale
Angelegenheiten, Auslandskorrespondent in Südafrika
1975-1978: Studium der Fächer Volkswirtschaft und Journalismus an der Universität
Köln und der Kölner Journalistenschule; Organisator der deutschen Kampagne zu
Handels- und Werbepraktiken des Nestle-Konzerns und anderer
Babynahrungsherstellern in Afrika, Asien und Lateinamerika
Clemens Ronnefeldt
A.-v.-Humboldt-Weg 8a
85354 Freising
Tel. 08161 54 70 15
Fax 08161 54 70 16
C.Ronnefeldt@t-online.de
www.versoehnungsbund.de
Clemens Ronnefeldt wurde 1960 in Worms geboren. Von 1981 bis 1986 studierte er
an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz und an der philosophischtheologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main.
Von 1982 bis 1983 absolvierte er eine studienbegleitende Ausbildung zur Friedensarbeit an der Heimvolkshochschule Bückeburg.
Bis 1992 war er Sprecher der Katholisc hen Friedensbewegung „Pax Christi“ im Bistum Mainz. Seit 1992 ist er als Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig
des „Internationalen Versöhnungsbundes“ tätig.
Seine Schwerpunkte sind der Nahe und Mittlere Osten und das ehemalige Jugoslawien. Clemens Ronnefeldt hat teilgenommen an Friedensdelegationen im Irak, Iran,
Syrien, Libanon, Israel und Palästina und an Einsätzen in Flüchtlingslagern. Darüber
hinaus hat er sich beteiligt an der Unterstützung von Friedensgruppen in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien.
Er ist Autor des Buches "Die neue Nato, Irak und Jugoslawien", herausgegeben vom
deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, Minden, 2. Auflage, 2002
sowie zahlreicher Artikel und Hintergrundanalysen.
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Dr. Angelika Holterman
Kontakt über DFG-VK Bayern
Schwanthalerstr. 133, 80339 München
Tel.: 089 89 62 34 46,
fax: 089 834 15 18
E-Mail: muenchen@dfg-vk.de
Oktober 2003 bis heute
Juli 1998 bis Febr.2004
1994 bis 1998
1991 bis 1993
1980 bis 1991
1976 bis 1980
1976
1974 bis 1976
1973
1966 bis 1973
1966
Moderationstätigkeit bei politischen Diskussionen, u.a. im
Rahmen der alternativen Friedenskonferenz und bei einer
Diskussion mit Gregor Gysi
freiberufliche Tätigkeit u.a. als Textredakteurin, als Autorin
und freie Mitarbeiterin bei verschiedenen
Rundfunksendern, beim Bildungsträger IMBSE e.V. in
Mecklenburg-Vorpommern, als Sprachtrainerin in Englisch
und Deutsch; Mitarbeit als Rezensentin bei
www.politik-buch.de und bei der Referentenagentur
www.p-networks.de
Studium der Sozialpsychologie in München, gefördert von
der Hans-Böckler-Stiftung, mit dem Abschluss Promotion.
Dissertation: eine qualitative Untersuchung, erschienen
bei Leske + Budrich unter dem Titel „Das geteilte Leben.
Journalistenbiographien und Medienstrukturen zu DDRZeiten und danach“, Opladen 1999.
Koordinatorin eines Bildungsträgers in MecklenburgVorpommern (IMBSE e.V.)
Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen (z.B. der
Reihe „Lebenslinien“) sowie aktueller Beiträge in
Abendschau und Zeitspiegel im Bayerischen Fernsehen
verbeamtete Gymnasiallehrerin bei der Stadt München,
zuletzt als Oberstudienrätin
2. Staatsexamen
Referendariat in Würzburg; Zusatzprüfung in Englisch
1. Staatsexamen in Deutsch, Geschichte, Sozialkunde
Studium der Geschichte, Germanistik und Soziologie in
Bonn, München, Arkansas/USA, München, Aix-enProvence und wieder München, jeweils mindestens ein
Jahr bzw. 2 Semester
Abitur in Neuß/Rhein, am Geburtsort
Universität Leipzig
Institut für Kommunikations- und
Medienwissenschaft
Abteilung Journalistik
Burgstr. 21, 04109 Leipzig
Telefon: 0341/97-35756
Fax: 0341/97-35799
E-Mail: uwe.krueger@uni-leipzig.de
URL: www.uni-leipzig.de/journalistik
Fotonachweis: Olivia Jasmin Czok /
Uni Leipzig
Dr. Uwe Krüger
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ignoranter Medien-Mainstream? Warum Journalisten Friedensinitiativen kaum
diskutieren – und was sie trotzdem tun können.
Konflikt-Berichterstattung konzentriert sich meist auf Gewalt und Krieg,
Friedensarbeit und zivile Konfliktprävention finden dagegen kaum mediales Echo. In
diesem Vortrag geht es um die Ursachen dieses problematischen Phänomens
(etwa: Wie Journalisten den Nachrichtenwert von Ereignissen einschätzen, sowie
um das Eingebundensein führender Außenpolitik-Journalisten in Netzwerken von
Politik-, Wirtschafts- und Militär-Eliten) und um Lösungsmöglichkeiten.
Dr. Uwe Krüger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationsund Medienwissenschaft der Universität Leipzig und Autor der Studie
„Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten –
eine kritische Netzwerkanalyse“ (Herbert von Halem-Verlag, Köln 2013)
Geboren 1978 in Leipzig, aufgewachsen in Borsdorf (Sachsen) und in Bergen auf
Rügen. Erste journalistische Sporen sammelte er bei einem Anzeigenblatt auf der
Insel Rügen, wo er als Jungredakteur die Jugend- und die Feuerwehrseite betreute.
Nach dem Zivildienst ging es zurück nach Leipzig: Hier studierte er 1998 bis 2006
Diplom-Journalistik und Politikwissenschaft, unterbrochen von Studien- und
Forschungsaufenthalten in der südrussischen Provinzhauptstadt Rostow am Don
(als DAAD-Stipendiat) und einem Volontariat bei der „Leipziger Volkszeitung“.
Von 2007 bis 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praktische
Journalismusforschung in Leipzig sowie Redakteur und Autor des JournalismusFachmagazins „Message“. Nach freiberuflicher Tätigkeit als Journalist,
Sozialwissenschaftler und PR-Texter und nach abgeschlossener Promotion zum
Thema "Netzwerke deutscher Journalismus-Eliten in Politik und Wirtschaft" startete
er im Oktober 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Journalistik.
Seine Schwerpunkte in der Lehre liegen im methodischen Recherchieren sowie im
Printbereich.
Internationale Münchner Friedenskonferenz –
Fachvortrag am 5.2.2015, 19.00 – 21.30 h,
Gewerkschaftshaus, München
Interview mit Thomas Rödl, Sprecher des Trägerkreises
der Internationalen Münchner Friedenskonferenz 2013
Helmut-Michael-Vogel Bildungswerk zur Förderung der
Friedensarbeit der DFG-VK Bayern
Schwanthalerstraße 133
80339 München
Thomas Rödl, Geschäftsführer
Telefon: 089 - 89 62 34 46
Fax: 089 - 834 15 18
E-Mail: hmv@ dfg-vk.de
Internet: http://www.dfg-vk.de/bayern
Zitat Thomas Rödl: „Frieden, Abrüstung und eine zivile Außenpolitik - die wird es erst
dann geben, wenn immer mehr Menschen Krieg und Militär grundsätzlich in Frage
stellen.“
Was ist Deine Motivation, eine alljährliche Internationale Friedenskonferenz in
München zu organisieren?
Immer wenn die Mächtigen in München diskutieren, blickt die Welt hierher, und wir wollen
deutlich machen, dass die Menschen Militär, Rüstung und Krieg ablehnen. Konkret soll auch
den Politikern jedes Jahr klar werden, dass wir ihre Politik ablehnen.
Mit der Friedenskonferenz wollen wir zivile Konzepte für Frieden präsentieren, zeigen, dass
Politik ohne Militär humaner und sicherer ist, wir wollen die Argumente verbreiten und
untermauern und damit auch die Menschen in unserem Umfeld motivieren, sich für Frieden
durch Abrüstung einzusetzen.
Du stellst Krieg und Militär seit vierzig oder mehr Jahren in Frage – was hat sich
verändert? Trägt Dein, überhaupt Engagement, Früchte?
Wenn ich an die Fronten von früher denke, waren die klarer, hier war der Westen, dort der
Osten. Die Propaganda einer Bedrohung, ein Rüstungswettlauf, der die Welt an den Rande
eines Atomkriegs gebracht hat.
Es war einfacher, Menschen zu mobilisieren. Wir haben dazu beigetragen, dass letztlich
Tausende Atomwaffen abgezogen wurden und ein großer Krieg in Europa unwahrscheinlich
ist. Die Welt ist aber nach dem Ende des kalten Krieges insgesamt komplexer geworden,
auch für die herrschenden Eliten. Die reichen Industrienationen des Nordens, Deutschland
gehört dazu, setzen ihre wirtschaftlichen Interessen mit politischen, wirtschaftlichen und
Seite 1 von 2
militärischen Mitteln durch. Deutschland setzt jetzt wieder Militärmacht als Mittel der
Außenpolitik ein.
Das konnten wir nicht verhindern, aber diese Militärpolitik findet keine Zustimmung in der
Bevölkerung, der Krieg in Afghanistan wird mehrheitlich abgelehnt. Man redet von Rückzug,
das ist ein Zugeständnis an die Stimmung in der Bevölkerung, zu der wir beigetragen haben.
Viele Menschen engagieren sich, zu vielen Themen, und sie tun das gewaltfrei, das
betrachte ich auch als Erfolg unserer Friedensarbeit
Wo willst Du in politischer / gesellschaftspolitischer Hinsicht ganz persönlich in zehn
Jahren stehen?
Ich werde mich auch weiterhin gewaltfrei engagieren und Abrüstungsaktionen in die Wege
leiten oder unterstützen. Den Stand, dass wir die Bundeswehr auf 80 000 Leute geschrumpft
haben und Auslandseinsätze politisch nicht mehr vermittelbar und wegen der
Haushaltskürzungen nicht mehr finanzierbar sind, haben wir beinahe schon. In zehn Jahren
sollte die Bundeswehr nicht mehr einsatzfähig sein und Deutschland humanitäre Hilfe ohne
Waffen leisten.
Kurz-Bio: Thomas Rödl hat von 1976 bis 1983 an der LMU in München Philosophie,
Politologie und Psychologie studiert und mit M.A. abgeschlossen. Seine Schwerpunkte
waren und sind Rüstungskontrollpolitik, Sozialpsychologie und Ethik.
Seine politische Arbeit begann er 1971 mit dem Beitritt zur Internationale der
Kriegsdienstgegner. 1974 war er Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik
e.V., (AGFP) München.
Seit 2002 ist er Projektleiter bzw. Geschäftsführer des „Helmut-Michael-Vogel
Bildungswerkes zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK Bayern“.
Zahlreiche politische Aktionen, Bildungsarbeit, Erarbeitung und Herausgabe von
Publikationen gehen auf sein Konto.
Seit 2004 fungiert er als Sekretär eines Trägerkreises, der alljährlich die Internationale
Münchner Friedenskonferenz, die Alternativveranstaltung zur Münchner
Sicherheitskonferenz, organisiert.
Das Interview führte Gudrun Haas
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Es brennt! Umdenken!
Die militärische Sicherheitspolitik, die alljährliche bei
der Münchner Sicherheitskonferenz vertreten wird, ist
gescheitert:
• Der Konlikt in der Ukraine lässt einen Krieg zwischen
zwei atomar gerüsteten Machtblöcken wieder möglich
erscheinen.
• Unter dem Vorwand eines Krieges gegen den Terror
intervenieren USA und NATO militärisch und erzwingen
völkerrechtswidrig Regimewechsel.
• Die dadurch ausgelösten Kriege drohen zu einem
Flächenbrand zu werden und stürzen die Regionen ins
Elend. Millionen von Menschen verlieren Heimat und
Existenzgrundlage.
Seit Jahren werden die Kriegseinsätze der Bundeswehr
von einer breiten Mehrheit der deutschen Bevölkerung
abgelehnt. Die Bundesregierung reagiert darauf einerseits
mit dem Eingeständnis, dass in Afghanistan nicht alle
gesteckten Ziele erreicht worden seien, andererseits
soll die Bevölkerung mit Heldengedenkfeiern und der
Plege neuer Feindbilder an die Normalität von Militär
und Krieg gewöhnt werden. Wenn von wachsender
Verantwortung Deutschlands die Rede ist, wird
alternativlos militärisches Eingreifen gefordert.
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz stellt
seit 12 Jahren konkrete zivile Handlungsmöglichkeiten
und Informationen über die Auswirkungen einer von
Macht- und Wirtschaftsinteressen geleiteten Politik vor.
Programm der Friedenskonferenz 2015:
Donnerstag, 5 Februar, 19.30 Uhr
Vortrag und Diskussion
m DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64
Dr. Uwe Krüger:
Warum spielt die Friedensbewegung keine
Rolle in den Leitmedien?
Die mangelnde Beachtung der Friedensaktivitäten; welche
Möglichkeiten medialer Präsenz bestehen trotzdem?
Dr. Uwe Krüger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Universität Leipzig und Autor von: „Meinungsmacht. Der
Einluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten“.
Einführung und Moderation: Thomas Rödl, DFG-VK
Freitag, 6. Februar, 19.00 Uhr
Internationales Forum
Samstag, 7. Februar, 10.00 Uhr
Gesprächsforum,
Frieden und Gerechtigkeit gestalten
DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64
Altes Rathaus, Marienplatz, Einlaß 18 Uhr
Mit den ReferentInnen des Vorabends.
Ab 9.00 Uhr Kaffee, Brezen etc. Ende gegen 12.30 Uhr
Kostenbeitrag 8.- €, ermäßigt 4.- €, Solidaritätsbeitrag 10.- €
Erica Chenoweth, Ph.D.:
Gewaltfreier Widerstand ist
erfolgreich
Erica Chenoweth ist Politikwissenschaftlerin und Assistenzprofessorin an der „Josef
Korbel School of Internationale Studies“ an
der Universität von Denver, Colorado. Gewaltfreie Aufstände sind doppelt so erfolgreich
wie bewaffnete Revolutionen. Das ist das erstaunliche
Ergebnis ihrer Studie von 2011: „Why Civil Resistance Works“
(Warum ziviler Widerstand funktioniert)
Prof. Dr. Joachim Bauer:
Gewalt ist kein Naturgesetz
Menschliche Aggression und Friedenskompetenz aus Sicht der Hirnforschung.
Joachim Bauer ist ist ein deutscher Molekularbiologe, Neurobiologe und Arzt mit Ausbildung als Internist, Psychotherapeut
und Psychiater. Sein Spezialgebiet ist
Psychosomatische Medizin. Er lehrt an
der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Bauer ist Autor
mehrerer Sachbücher, z.B. „Prinzip Menschlichkeit“ und
„Schmerzgrenze“.
Dr. Karl Grobe-Hagel
Zivile Alternativen im UkraineKonlikt
Karl Grobe-Hagel ist Journalist und Autor,
der sich besonders mit Außenpolitik befasst.
Er war viele Jahre Redakteur der Frankfurter
Rundschau. Aktuell (zus.mit Andreas Buro):
Der Ukraine-Konlikt: Kooperation statt
Konfrontation (Dossier No VII des MonitoringProjekts Zivile Konliktbearbeitung)
Grußwort der
Beatrix Zurek, Stadträtin
Landeshauptstadt München:
Moderation:
Clemens Ronnefeldt,
Internationaler Versöhnungsbund
Musikalische Umrahmung:
Laye Mansa
Samstag, 7. Februar, 19.00 Uhr
Aktuelle Runde
im DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64
Schutzverantwortung
(Responsibility to Protect)
Herrschaftskonzept oder ein Weg zur Sicherung der
Menschenrechte?
Wenn Staaten ihre BürgerInnen nicht schützen können und
Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder gar Völkermord
geschehen, trägt die Staatengemeinschaft die Verantwortung
und habe das Recht, militärisch einzugreifen - so die einen.
Nein, meinen die anderen, mit dieser Argumentation solle
eine kriegsunwillige Bevölkerung dazu gebracht werden,
Kriege mit Beteiligung der Bundeswehr zu akzeptieren. Die
Schutzverantwortung sei nur ein Propagandamuster, das der
militärischen Machtpolitik Vorschub leiste.
PodiumsteilnehmerInnen:
Weitere Informationen zu den Themen und
ReferentInnen sowie die Möglichkeit einer
Unterstützungserklärung inden Sie auf der Seite:
www.friedenskonferenz.info
Weitere Exemplare dieses Prospektes können Sie
telefonisch bestellen: 089 - 89 62 34 46
oder per Mail: muenchen@dfg-vk.de
Hinweis auf andere Veranstaltungen:
Proteste gegen die Sicherheitskonferenz:
„Kein Frieden mit der NATO“
Sa. 7. 2. 2015, Auftakt: 13.00 Uhr Marienplatz,
Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATOSicherheitskonferenz
http://www.sicherheitskonferenz.de
Ein bunter Block am Ende der Demo:
www.kriegsrat-nein-danke.de
Donnerstag, 22. Januar 2015
19:30 Uhr – Eine-Welt-Haus – Großer Saal
Die UKRAINE: Schauplatz im machtpolitischen
Konlikt zwischen USA/EU und Russland
mit Reinhard Lauterbach, Journalist und Buchautor
Eintritt: 4,-- EUR, ermäßigt 3,-- EUR
Dr. h.c. Hans Christoph von Sponeck,
Veranstalter:
ehemaliger UN-Beauftragter für den Irak, Müllheim
Claudia Haydt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der
Informationsstelle Militarisierung, Tübingen
Andreas Zumach, Journalist, Genf
Felix Pahl, B90/Die Grünen, Bundesarbeitsgemeinschaft
„Frieden und internationale Politik“ d. Grünen, Berlin
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
Moderation: Dr. Angelika Holterman
Sonntag, 8. Februar, 11.30 Uhr
Gemeindesaal der Evangelischen Kreuzkirche,
Hiltenspergerstr. 55 (nähe Hohenzollernstraße)
Friedensgebet der Religionen
mit Juden, Christen, Muslimen, Bahaís und Buddhisten
24.01.2015 - 10:30 bis 17:00
Verantwortung Macht Sicherheit
Tagung der Petra Kelly Stiftung u.a.
Wie kann Deutschland Verantwortung in der Welt
wahrnehmen?
Evangelische Stadtakademie München,
Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten: 10,- EUR / erm. 6,- EUR inkl. Imbiss
http://www.petrakellystiftung.de/programm/
veranstaltungen.html
Impressum: Konzept, Text und V.i.s.d.P: Th. Rödl c/o DFG-VK
Bayern, Schwanthalerstr. 133, 80339 München. Druck: Das Freie
Buch, München. Gestaltung: Nobby und OnkelTom
Trägerkreis der
Friedenskonferenz:
– Deutsche FriedensgesellschaftVereinigte KriegsdienstgegnerInnen,
Landesverband Bayern
– pax christi im Erzbistum München und
Freising
– Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig e.V.
– NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für
Frieden und Zukunftsfähigkeit
– Netzwerk Friedenssteuer Region Bayern
– Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.
– Kreisjugendring München Stadt
– Netzwerk gewaltfreie Kommunikation München e.V.
Organisation und Koordination:
Der Trägerkreis in Zusammenarbeit mit
dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
zur Förderung der Friedensarbeit der
DFG-VK Bayern (Geschäftsführer:
Thomas Rödl). Koordinationsbüro
des Trägerkreises, c/o DFG-VK Bayern,
Schwanthalerstr. 133, 80339 München,
Tel 089 - 89 62 34 46;
Fax 089 - 834 15 18;
E-Mail: muenchen@dfg-vk.de
Wir bitten um Spenden
zur Finanzierung der Friedenskonferenz!
Ihr Beitrag wird es uns ermöglichen, auch im nächsten
Jahr eine internationale Friedenskonferenz durchzuführen.
HMV-Bildungswerk, Konto No. 82 171 20 800, bei der
GLS-Bank, BLZ 430 609 67 Stichwort „Friedenskonferenz“
(Spenden steuerlich absetzbar)
IBAN: DE37 4306 0967 8217 1208 00 ; BIC: GENODEM1GLS
Bitte teilen Sie uns Ihre Adresse mit, wenn Sie eine Spendenquittung benötigen.
Die Veranstaltung
wird gefördert vom
Kulturreferat der
Landeshauptstadt
München
Wir danken den UnterstützerInnen:
Bertha-von-Suttner-Stiftung der DFG-VK;
DGB Region München; Katholischer Fonds; Ökumenisches
Netz Bayern; GEW Bayern; attac München.
Positionen der Internationalen Münchner
Friedenskonferenz
Die Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche
Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz.
Einschätzung der Münchner Sicherheitskonferenz
Die
Münchner
Sicherheitskonferenz
wurde
als
„Wehrkundetagung“ gegründet, als die so genannte
Sicherheitspolitik von einer klaren Frontstellung gegen die
sozialistischen Staaten gekennzeichnet war. Abschreckung,
militärische Stärke und Totrüsten des Gegners waren die
zentralen Konzepte der militärischen Machtpolitik. Nach
dem Ende des „Kalten Krieges“ geht es den westlichen
Industriestaaten - also vorwiegend den Staaten der NATO –
vorrangig um den weltweiten Zugriff auf Ressourcen und um
die Absicherung der Handelswege und Absatzmärkte auch
mit militärischen Mitteln. Für die Absprachen dafür spielt die
Münchner Sicherheitskonferenz eine wichtige Rolle.
Ihr Sicherheitsverständnis ist auf Dominanz und Machterhalt
ausgerichtet. Aus der Drohgebärde der Hochrüstung im
„Kalten Krieg“ sind tatsächliche militärische Interventionen
in strategisch wichtigen Regionen geworden, z. B. im
Irak und in Afghanistan. Diese wurden mit hohem
propagandistischem Aufwand zu „Krisengebieten“ erklärt,
die „unsere Sicherheit“ bedrohen und somit Militäreinsätze
rechtfertigen sollen. Diese Militärpolitik ist durch die UNCharta nicht gedeckt. Sie kostet in den Kriegsgebieten
unzähligen Menschen das Leben, bewirkt Verarmung und
Radikalisierung und verschlingt ungeheure Mittel. Diese
Mittel fehlen für die zivile Konlikt- und Krisenbewältigung
und für Strategien gegen die von Menschen gemachten
Katastrophen.
Ein Umsteuern ist notwendig –
zivil handeln statt militärisch intervenieren
Eine „Internationale Sicherheitskonferenz“, die diesen Namen verdient, muss nach unserer Ansicht militärisches
Sicherheitsdenken überwinden und auf gemeinsame
Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation
setzen. Für den Paradigmenwechsel ist eine grundlegende
Umschichtung von den hohen Militärausgaben zur Finanzierung von ziviler Konlikt- und Krisenbewältigung
nötig. An die Stelle des Strebens nach Überlegenheit und
Gewinnmaximierung müsste eine neue Denkweise treten:
Orientierung an globaler Gerechtigkeit, am Gemeinwohl für
alle Menschen und an Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und
im Umgang mit den Ressourcen.
Es gibt detaillierte Konzepte für zivile Konliktbearbeitung im
gesellschaftlichen Bereich, bei innerstaatlichen Konlikten
und ermutigende Erfahrungen auf internationaler Ebene.
Die UNO, zwischenstaatliche und regierungsunabhängige
Organisationen haben auf diesem Gebiet durch Verhandlungen, Schlichtung und Beobachtermissionen be-
reits Beachtliches geleistet. Zu den wichtigsten Instrumenten zählt auch der Zivile Friedensdienst (ZFD), der
mit den Konliktparteien vor Ort an Lösungen arbeitet,
die für alle tragbar sind. Die „Internationale Münchner
Frie-denskonferenz“ beschäftigt sich seit 2003 mit diesen
neuen Ansätzen und zeigt internationale Beispiele für das
Gelingen auf.
Von der Bundesregierung erwarten wir:
* Schritte zur Abrüstung mit dem Ziel der allgemeinen und
vollständigen Abrüstung
* Eine Stärkung der Institutionen der gemeinsamen
Sicherheit wie UNO und OSZE
* Senkung der Rüstungsausgaben und eine deutliche
Erhöhung der Mittel für zivile Konliktbearbeitung
* Beendigung der Waffenexporte und des illegalen
Waffenhandels
* Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr
* Einführung eines Zivilsteuergesetzes: Kein Steuer-Zwang
zur Mitinanzierung der Militärausgaben.
Ziele und Aufgaben der Friedenskonferenz:
* Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist es,
Denkprozesse anzustoßen, die eine Kultur des Friedens
belügeln.
* Mit konkreten Beispielen aus verschiedenen Kulturen
wollen wir Perspektiven aufzeigen für eine am Wohl der
Menschen orientierte Sicherheit.
* Wir wollen die Menschen ermutigen, sich ins politische
Geschehen einzumischen.
* Mit der Friedenskonferenz legen wir den Schwerpunkt
auf die Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen.
Wir sehen sie als Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung
neben den Straßenaktionen, Dialogveranstaltungen und
Friedensgebeten.
* Wir setzen uns mit unserem Handeln und der
„Internationalen Münchner Friedenskonferenz“ dafür ein,
dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit
miteinander leben und verantwortlich mit der Natur
umgehen.
Ehren-Kurat der Internationalen Münchner
Friedenskonferenz:
Prof. Hans-Peter Dürr †
Träger des Alternativen Nobelpreises
Dr. h.c. Hans-Christof von Sponeck
ehemaliger UNO-Koordinator für den Irak
Dr. Franz Alt, Autor und Publizist
Dr. Klaus Hahnzog,
Bürgermeister a.D. und Verfassungsrichter
Konstantin Wecker, Autor, Liedermacher, Komponist
Prof. Hanne-Margret Birckenbach,
Professorin für Friedens- und Konliktforschung
13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5./6. bis 8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Stand 28.10.2014
Historie: ReferentInnenen und Themen der
„Internationalen Münchner Friedenskonferenz“ 2003-2014:
2014: „Frieden und Gerechtigkeit gestalten“
Dr. Bettina Gruber
Prof. Dr.
Mohssen Massarrat
Dr. Aminata Traoré
Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik der
Universität Klagenfurt „Friedensbildung im Alpen-AdriaRaum“
Internationale Politik, Friedens- und Konfliktstudien, Gießen
„Frieden für den Nahen und Mittleren Osten?“
ehemalige Ministerin für Tourismus und Kultur in Mali „Perspektiven für Frieden und Entwicklung in Mali“
Aktuelle Runde: Frieden für Syrien
Mouna Sabbagh
Dr. hc Hans-Christof
von Sponeck
Christiane Reymann
Dr. Ute Finck-Krämer
Dr. Angelika Holterman
Verein "Hilfe für Aleppo e. V." „Humanitäre Situation in Syrien“
ehemaliger UNO-Koordinator für den Irak „Krisenvernetzung
in der Region“
Journalistin und Autorin „Konflikte und Akteure in Syrien“
Vorsitzende des Bundes für Soziale Verteidigung, MdB „Vorrang für Zivil“
Moderation, München, Journalistin
2013: „Frieden und Gerechtigkeit gestalten“
Franz Alt
Hanne-Margret
Birckenbach
Tomás Hirsch (Chile)
Publizist und Journalist, Baden-Baden: „Krieg um Öl oder
Frieden durch die Sonne“
Friedensforscherin, Gießen: „Friedenslogik oder Sicherheitslogik“
Mitbegründer der Humanistischen Partei in Chile: „Gewaltfreie
Wege des Regimewechsels“
Aktuelle Runde: Klima – Energie – Gerechtigkeit – Frieden.
Konzepte und Konflikte
Franz Alt, Moderation
Prof. Jürgen Scheffran
Sabine Bock
Frauke Liesenborghs
Kontakt:
Naturwiss.-Initiative, Lehrstuhl „Klimawandel und Sicherheit“,
Uni Hamburg: „Konfliktpotential und Sicherheitsrelevanz
von Klimaänderungen – Stand der Forschung“
Women in Europe for a Common Future – WECF, München:
„Das WECF verbindet in einem Netzwerk Sichtweisen von Entwicklungsländern, Ländern im Übergang und Industrieländern
und stellt die Verbindung zwischen lokalen Organisationen und
der politischen Ebene her. Derzeit ist unser Schwerpunkt bei
den Klimaverhandlungen die Frage der Gerechtigkeit.
Global Challenges Network – GCN, München: seit 20 Jahren
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz, Sprecher Thomas Rödl
c/o DFG-VK Schwanthalerstr.133 80339 München
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Friedenskonferenz
5./6. bis 8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Prof. Ernst Schrimpff
Geschäftsführerin der Nichtregierungsorganisation GCN.
E.-F.-Schumacher-Gesellschaft, Freising: „Nur 100% Erneuerbare Energien können das Klimaproblem dauerhaft entschärfen und für mehr Gerechtigkeit und Frieden zwischen
Stadt und Land sowie zwischen Erste-Welt- und Dritte-WeltLändern sorgen. Eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung ist Voraussetzung für jede gerechte Entwicklung von
unten nach oben.“
2012: „Frieden und Gerechtigkeit gestalten“
Bernd Hahnfeld
Susan George
Randa Aboubakr
Kumi Naidoo
Malalai Joya
Konstantin Wecker
Emeritierter Richter, Hamburg, Vorstand IALANA, „Chancen
für die Stärkung einer zivilen UNO“
Sozialwissenschaftlerin, Aktivistin, Autorin, attacGründungsmitglied, Vorsitzende von TNI, „Stärkung der zivilsozialen Bewegungen“
Professorin für Englisch und Vergleichende Literatur an der
niversität Kairo, Ägypten, Publizistin: „Chancen für Frieden
und Gerechtigkeit in Ägypten?“
Direktor Greenpeace International, Grußwort Greenpeace (von
der MSK eingeladen)
Afghanische Politikerin, Grußwort aus Afghanistan
„Empört Euch“ Kulturbeitrag zum Thema Krieg und Frieden
Aktuelle Runde: Aufbruch in Nordafrika – wessen Chancen?
Randa Aboubakr
Werner Ruf
Magdi Gohary
Reiner Braun
Siehe oben
Emeritierter Professor, Mitglied der Deutschen Vereinigung für
Politikwissenschaft, Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung
Aktiv in der Gewerkschafts- und Anti-Apartheid-Bewegung,
Publizist
Geschäftsführer VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler), IALANA (International Lawyers against Nuclear Arms),
Programmdirektor INES
Workshop „Sudanesischer Frühling oder Rückkehr in die Kriegsspirale
Julia Kramer
Friedens-, Bildungs- und Menschenrechtsarbeit zum Sudan
Studientag „Gewaltfrei kommunizieren und handeln“
Armin Torbecke
Renate Wanie
Kontakt:
Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, EU-Projekte, Versöhnungsbund
Gewaltfreie Aktion Heidelberg, Kooperation für den Frieden
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Friedenskonferenz
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Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
2009: „Globale Bedrohungen für den Frieden – Zivile Antworten“
Kanada, Ärztin, Ex-Präsidentin der IPPNW
Globale Bedrohung für den Frieden – Zivile Antworten
Stockholm, Gründer und Vorstandsvorsitzender des „Right
Jakob von Uexküll
Livelihood Award“ („Alternativer Nobelpreis“)
Globale Bedrohung für den Frieden – Zivile Antworten
Kassel, lehrte dort an der Universität internationale Politik
Prof. Werner Ruf
Globale Bedrohung für den Frieden – Zivile Antworten
Aktuelle Runde: Positionen der Friedensbewegung – Antworten der Parteien
Andreas Zumach
BRD/Genf, Journalist, UN-Korrespondent
Ex-MdB, FDP, Landesfachausschuss für Außen- und SiHildebrecht Braun
cherheitspolitik
Dr. Axel Berg
MdB, SPD
Winfried Nachtwei
MdB, B90/Grüne, Mitglied im Verteidigungsausschuss
Eva Bulling-Schröter
MdB, Die Linke
Dr. Mary-Wynne
Ashford
2008: „Friedenspolitik angesichts Klimawandel und Energiekrise“
Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Schönau
Ursula Sladek
Wie die Elektrizitätswerke Schönau zum Frieden beitragen
Hans-Christof
ehemaliger UNO-Koordinator für den Irak
Graf von Sponeck
Friedensaufgaben der UNO - Beispiel Mittlerer Osten
Leiter des afghanischen Kulturzentrums in Berlin
Sabour Zamani
Wege zum Frieden für Afghanistan
Aktuelle Runde: Atomraketen abwehren oder abschaffen?
Dr. Hermann Hagena
Luftwaffen-General a.D.
Wolfgang SchluppFriedenswerkstatt Mutlangen, Global Network against
Hauck
Weapons and Nuclear Power in Space
Studentin der Politikwissenschaft, Vorstandsmitglied der
Adéla Jurečková
tschechischen Initiative „Ne základnám“ (Nein zu den Militärbasen)
Physiker, Vorsitzender „Global Challenges Network“, AlProf. Hans-Peter Dürr
ternativer Nobelpreisträger
Kontakt:
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Friedenskonferenz
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Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
2007: „Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt“
Friedensforscher, Norwegen
Priorität der Konfliktlösung ohne Gewalt an Beispielen
(USA-UK vs al-Qaida, Irak und Iran)
Dr. Bernd Niehaus
Botschafter der Republik Costa Rica
Costa Rica - ein Staat ohne Militär
Prof. Hans-Peter Dürr s.o., Notwendigkeit und Möglichkeit einer gewaltfreien
Kultur
Aktuelle Runde: Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt
Wolfgang Lohbeck
Greenpeace Deutschland
Prof. Hans-Peter Dürr s. o.
Prof. Jan Øberg
Schweden, Zukunfts- und Friedensforscher, „Transnational Peace Foundation“
Prof. Johan Galtung
2006: „Friedensprozesse - Erfahrungen und Hoffnungen“
Gemeinschaft Sant Egidio, Rom
Mozambique: Frieden schaffen in Afrika;
Roswitha Jarman
Quäkerin, London
Versöhnungs- und Vermittlungsarbeit im Kaukasus
Emanuel Matondo
Angola, Kriegsdienstverweigerer, Menschenrechtler, lebt
in Deutschland
Das andere Afrika: Widerstand gegen Krieg,
Korruption und Unterdrückung
Diskussionsforen
Kai Ehlers
Publizist, Transformationsforscher, Nowostroika e. V.
Imran Escheev
Russisch-Tschtschenische-Freundschafts-Org.
Aktuelle Runde: Wie ist der Krieg gegen den Iran abwendbar?
Dr. Katajun Amirpur
Islamwissenschaftlerin, lehrt an der Uni Bonn
Prof.
lehrt Politikwissenschaft in Osnabrück
Mohssen Massarrat
Andreas Zumach
BRD/Genf, Journalist, UN-Korrespondent
Dieter Wenderlein
Kontakt:
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Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
2005: Internationales Forum
Prof. Horst-Eberhard
Richter (+2011)
Dr. Balkrishna Kurvey
Mag.
Gerald Oberansmayer
Regina Hagen
Michael Wendl
Mainat Abdulajewa
Psychoanalytiker und Mitbegründer der Internationalen
Ärztevereinigung zur Verhinderung des Atomkrieges,
IPPNW
Feindbild „Islamismus“
Indien, Historiker, Präsident des Indischen Instituts für Abrüstung und Umweltschutz
Perspektive globale Gerechtigkeit
Friedenswerkstatt Linz
Europa - eine neue Supermacht ?
Diskussionsforen
INESAP, Darmstadt
ver.di, Landesleitung
Journalistin, Grosny
2004: Internationales Forum
s.o., EU - Militärmacht oder „ziviles“ Europa?
USA, „Black Voices for Peace“, „United for Peace and Justice“
Chancen für eine Abwendung von der USMachtpolitik?
Alla Yaroshinskaya
Russland/Ukraine, Alternativer Nobelpreis 1992
Bedrohung durch alte und neue Atomwaffen
Omry Kaplan
Israel
Krisenherd Nahost – wo anfangen?
Diskussionsforen
Apti Bismultanov
Tschetschenien, Schriftsteller
Der Krieg im Schatten – Tschetschenien
Prof. Arnold Köppke- Rechtsanwalt
Duttler
Die Rechtswidrigkeit der humanitären Intervention
Jürgen Rose
Oberstleutnant, Darmstädter Signal
Dr. Detlef Bald
Historiker, Friedensforscher
Expertenrunde: Das Genfer Friedensabkommen für Israel-Palästina
Vors. der Martin-Niemöller-Stiftung
Prof. D. Martin Stöhr
Mitarbeiterin von IMI (Institut für Militarismusforschung)
Claudia Haydt
s. o.
Andreas Zumach
Historiker, Autor, jüdisch-palästinensische Dialoggruppe München
Dr. Reiner Bernstein
Historiker
Omry Kaplan
Andreas Zumach
Damu Smith
Kontakt:
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Friedenskonferenz
5./6. bis 8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
2003: Internationales Forum
Prof. Jan Øberg
Paul Oesterreicher
Susan George
Dr. Dieter Bricke
s.o.
Großbritannien, ehemaliger Leiter des Internationalen
Versöhnungszentrums Coventry
USA/Frankreich, Mitbegründerin von attac, TransnationalInstitute, Amsterdam
Petra-Kelly-Stiftung, ehemal. Mitarbeiter des Auswärtigen
Amtes
Diskussionsforen
Medien – Krieg und Frieden:
Prof. Christoph
Bayerischer Rundfunk, Leiter der Hauptabteilung Kultur
Lindenmeyer
und Programmkoordinator Bayern 2 Radio
Prof. Johanna
lehrt christliche Publizistik in Erlangen, RundfunkbeaufHaberer
tragte der Evangelischen Kirsche in Deutschland
Barbara Harth
Forum Bürgerfernsehen
Mit dem Recht den Terror überwinden:
Ullrich Hahn
Rechtsanwalt, Internationaler Versöhnungsbund
Dr. Peter Becker
Rechtsanwalt, Vors. von IALANA-Deutschland
Andreas Zumach
s.o.
Globalisierung und Krieg:
Dr. Othmar Noggler
Vors. des ökumenischen Ausschusses für Indianerfragen,
Ökumenisches Netz Bayern
Prof. Helmut Creutz
Wirtschaftanalytiker
Abrüstung statt Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen:
Regina Hagen
Koordinatorin des International Network of Engineers and
Scientists against Proliferation, INESAP
Roland Blach
DFG-VK Baden-Württemberg
Dr. Oliver Meier
Experte für B- und C-Waffen
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz, Sprecher Thomas Rödl
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tel. +49(0)89/89623446 fax +49(0)89/8341518 office@friedenskonferenz.info
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13. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
5./6. bis 8. Februar 2015
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Mitglieder des Ehren-Kurats:
Prof. Hans-Peter Dürr †, Träger des Alternativen Nobelpreises
Dr. h.c. Hans-Christof von Sponeck, ehemaliger UNO-Koordinator für den
Irak
Dr. Franz Alt, Publizist
Dr. Klaus Hahnzog, Verfassungsrichter und Bürgermeister a.D.
Konstantin Wecker, Liedermacher, Komponist
Prof. Hanne-Margret Birckenbach, Professorin für Friedens- und Konfliktforschung
Trägerkreis der Internationalen Friedenskonferenz:
• Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern;
• Pax christi im Erzbistum München und Freising;
• Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig e.V.;
• NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit;
• Netzwerk Friedenssteuer Region Bayern;
• Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.;
• Kreisjugendring München Stadt;
• Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation München e.V.
Kontakt:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz, Sprecher Thomas Rödl
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