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Lichtblicke - Diako Westthüringen gem. GmbH

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Licht blicke
Diako Westthüringen gem. GmbH
■
Ein Unternehmen der Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach
Aus Liebe
zu den
Menschen
Ausgabe
Dezember
2014
diako
Unsere Leserin: Petra Scheidler, Wirtin auf dem Großen Hörselberg
2
Inhalt
diako Lichtblicke
Titelbild: Werner Liebe
Werner Liebe ist 60 Jahre alt – er lebt und arbeitet am Stiftsgut in Nägelstädt .
Grußwort der Geschäftsführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Predigt eines Lebkuchenherzens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schwester Helga Karpowitz schmückt den Weihnachtsbaum
Was macht eine Sozialpädagogin im Kinderschutzdienst? . . .
Rumänienhilfe: Tibi H . ist der Erste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kunstkalender 2015 für einen guten Zweck . . . . . . . . . . . . . .
Weihnachten im Schuhkarton/Senijung . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grüße aus Norwegen/Diako on bike . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Impulstag – wie in einer Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mutterhausbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mit einer Kerze und Liedern in den Advent . . . . . . . . . . . . . . .
Hobbymalerin ist gern gesehener Gast . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aus Praktikum wird Beruf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Christliches Profil in der Kinder- und Jugendhilfe . . . . . . . . . .
Begeisterte Sportler und Sportlerinnen unterwegs . . . . . . . . .
Unsichere Zukunft für Suppenküche . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mich hält das Ehrenamt jung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pflegebegleitung – Mentale Unterstützung . . . . . . . . . . . . . .
Rückblicke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rätsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hörselberghaus – immer einen Ausflug wert . . . . . . . . . . . . .
Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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3
Grußwort
Liebe Leserin und lieber Leser
Geschäftsführung
mit dieser letzten Ausgabe in dem zu Ende
gehenden Jahr grüßen wir Sie mit den nachfolgenden Beiträgen aus den verschiedenen
Arbeitsfeldern unseres Werkes wieder sehr
herzlich .
Die Tage sind schon wesentlich kürzer und
kälter geworden – und so hat auch das
Kirchenjahr die dunkleren und beschwerlichen
Lebensthemen in den Blick genommen .
Aber auch die weltweiten Nachrichten sind –
während diese Zeilen geschrieben werden –
eher bedrückend: Der Krieg in Syrien, die
Unversöhnlichkeit in Palästina, die Gräueltaten
gegenüber Christen und Muslimen durch die
IS-Terrorbrigaden im Irak und in Syrien, die
Ukraine-Krise, die tödliche Ebola-Epidemie in
westafrikanischen Ländern – es sind nur einige
Beispiele von dem, was gerade in der Welt
passiert und ziemlich ratlos machen kann .
Zur gleichen Zeit ist uns der Monatsspruch
aus dem alttestamentlichen 1 . Chronikbuch
gegeben:
Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht
und lass dich nicht erschrecken!
Ist dies bei den oben genannten Beispielen –
aber durchaus auch im Blick auf manch eigene
Betroffenheit – überhaupt möglich?
Ja, gerade in den dunklen Zeiten brauchen wir
einen solchen Zuspruch, damit wir uns nicht im
Dunkeln verlieren, sondern immer wieder neu
Vertrauen fassen können . Wir brauchen diesen
Blickwechsel, damit wir nicht nur die Probleme
wahrnehmen und unter ihnen leiden, sondern
4
auch das, was uns in besonderer Weise
geschenkt ist . Dass wir in Frieden, Freiheit und
Wohlstand leben können, gehört zweifellos dazu .
Die Dankbarkeit, die daraus erwächst, kann
dann auch den Blick öffnen für die Menschen,
denen solche Lebensumstände verwehrt sind .
Ratlosigkeit kann sich dann in Mitgefühl und
Hilfsbereitschaft wandeln .
Wir sind dankbar, dass wir dies immer wieder auf
vielfältige Weise erleben können – in unseren
verschiedenen Arbeitsfeldern, aber auch dort,
wo sich Menschen ehrenamtlich einbringen . In
dieser dunklen Zeit wächst auch das Licht .
Advent heißt Ankunft . Es ist auch eine Zeit des
Gebens und so werden Sie in diesen Lichtblicken
vieles finden, wo Menschen sich verschenken,
sich ehrenamtlich einbringen . Das Thema
Ehrenamt zieht sich wie ein roter Faden durch
diese Lichtblicke .
Und wir stehen nicht allein . Wir dürfen uns mit
vielen anderen Menschen verbunden fühlen, die
im gleichen Sinn unterwegs sind, so zum Beispiel
inne r halb de r welt weite n Familie de s
Kaiserswerther Verbandes (KWV) . Im Rahmen
einer Klausurtagung waren wir im Oktober zu
Gast im Mutterhaus in Speyer, eines der über 70
Häuser die dem KWV in Deutschland angehören .
Auf dem Bild sehen Sie unsere Gruppe
zusammen mit dem Vorsteher Pfarrer Dr . Werner
Schwartz (1 .v .l .) und dem kaufmännischen
Vorstand Karlheinz Burger (hinten 3 .v .r .) der
Diakonissen Speyer-Mannheim vor dem dortigen
Mutterhaus .
Auf eine besondere Weise konnten wir in den
vergangenen Monaten als Diako Unternehmensgruppe bei einem diakonischen Träger
in Schleusingen helfen . Mit der Beteiligung der
Diako Westthüringen an der Wilhelm Augusta
Soziale Dienste gemeinnützige GmbH (WASD)
konnte dort nach einer Notlage wieder eine
tragfähige Perspektive eröffnet werden . 140
Pflege- und Wohnplätze sowie 24 Wohnungen
für alte und behinderte Menschen stehen in der
WASD zur Verfügung, etwa 120 Mitarbeitende
arbeiten in den verschiedenen Häusern und
Diensten .
Verbunden mit unserem herzlichen Dank für all
Ihre Verbundenheit grüßen wir Sie aus dem
Mutterhaus in Eisenach . Wir wünschen Ihnen
eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
und mit der Jahreslosung aus Römer 15,7 ein
ebenso gesegnetes und behütetes Jahr 2015 .
Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat zu Gottes Lob .
Zurückblickend können wir sagen, dass auch
das durchaus von dem Zuspruch getragen war:
Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht
und lass dich nicht erschrecken!
Wir bitten Sie, auf diese Weise weiter
gemeinsam auf dem Weg zu bleiben .
Ihre
Sven Kost und Michael Lein
Geschäftsführer der
Diako Westthüringen gem . GmbH ■
5
Predigt eines Lebkuchenherzens
Liebe Leserin und lieber Leser
Pastoraler
Dienst
6
Guten Tag, ich bin ein Lebkuchenherz . Mich
kann man auf dem Weihnachtsmarkt kaufen .
Ich habe eine Aufschrif t mit den drei
schönsten Worten der Welt: „Ich liebe Dich“ .
Ihr sollt nicht so gedankenlos in mich
hineinbeißen, denn ich habe euch viel zu
erzählen . Ich habe ganz viel mit dem
Weihnachtsfest zu tun .
Viele Gewürze sind in mir: Kardamom, Ingwer,
Ma zisblüte, Piment, Orange, Zitronat,
Bittermandel, Zimt, Rosenwasser und noch
andere schöne Gewürze . Diese Gewürze sind
nicht aus Deutschland . Viele Gewürze
kommen aus Israel . Jesus ist in Israel
geboren .
In der Zeit, in der Jesus geboren wurde,
waren die Gewürze ganz kostbar . Viele
Gewürze waren wertvoller als Gold .
Wenn ihr mich jetzt in der Adventszeit aufesst,
dann denkt an meine kostbaren Gewürze . Ihr
sollt euch daran erinnern, dass Jesus ganz
kostbar für die Welt ist . Er ist kostbarer
als Gold .
Ich habe eine Herzform . Ein Herz ist das
wichtigste Organ in einem Menschen . Es
schlägt ungefähr 115 .000 Mal am Tag . Würde
das Herz nicht schlagen, könnte kein Mensch
leben .
Ich bin ein Hinweis auf Gott . Er hat ein
unendlich großes Herz für uns .
Er hat alles geschaffen . Ohne Gott würde
kein Mensch leben . Jeden Menschen kennt
er . Er begleitet das Leben von jedem
Menschen .
Er schenkt oft ganz viel Freude . Manchmal ist
das Leben aber auch schwer . In solchen
Zeiten schenkt Gott Halt und Trost . Das
kostbarste Geschenk, was er uns macht, ist
sein Sohn Jesus Christus .
Am meisten freue ich mich über meine
Aufschrift: Ich liebe dich .
Wenn ich an einen Menschen verschenkt
werde, dann freuen sich die Menschen . Es gibt
keine schöneren Worte, um einem Menschen
zu sagen, wie besonders gerne man ihn hat .
Auch Gott sagt zu jedem Menschen: Ich liebe
Dich . Das hat er mit Jesus gezeigt .
Das Leben von Jesus hat im Stall von
Bethlehem begonnen . In seinem Leben hat
Jesus immer wieder den Menschen gezeigt,
wie sehr er sie liebt . Er hat den Kranken
geholfen . Er hat Menschen besucht, mit denen
keiner was zu tun haben wollte . Er hat
Menschen getröstet .
Er hat Menschen auch die Fehler verziehen .
Ich bin gerne ein Lebkuchenherz, weil ich so
viel über Jesus erzählen kann . Es ist schön,
dass ich zu Weihnachten dazu gehöre .
Ihr müsst mich ja nicht gleich aufessen .
Vielleicht schenkt ihr mich zu Weihnachten
einfach weiter . Damit macht ihr einem anderen
Menschen eine große Freude .
Aber ihr dürft mich auch essen . Ich schmecke
ja auch sehr gut . Das sollt ihr auch genießen .
Dazu bin ich da, dass ihr Freude an mir habt .
Dazu ist auch Jesus geboren, dass ihr Freude
an ihm habt .
Er sagt zu uns: Ich liebe dich, du bist mir ganz
wertvoll und ich schenke dir mein Herz .
Ich wünsche Euch allen eine gesegnete
Adventszeit und dann ein ganz frohes
Weihnachtsfest,
Euer Lebkuchenherz mit der
Aufschrift: „Ich liebe dich“
Stephan Brinkel ■
7
Schwester Helga Karpowitz schmückt den Adventsstrauch
Siehe dein König kommt
Advent im Mutterhaus Eisenach
8
9
Was macht eine Sozialpädagogin
im Kinderschutzdienst, Frau Leukert?
Interview
In erster Linie sind wir für Kinder und
Jugendliche da, bei denen der Verdacht
besteht, dass sie Opfer von Gewalt wurden
oder Gewalt erlebt haben . Das kann häusliche,
emotionale oder sexuelle Gewalt sein .
Wie helfen Sie den Kindern und Jugendlichen?
Ich bin zunächst beratend tätig . Wir arbeiten
das Erlebte auf . Und wir begleiten die Kinder
und Jugendlichen bei Gerichtsverfahren, wenn
gegen den oder die Täter verhandelt wird . Das
aller wichtigste ist dabei, dass wir ein
verlässlicher und ständiger Ansprechpartner
sind . Der Kinderschutzdienst bietet einen
Schutzraum für Kinder, in dem sie die Erlebnisse
weitererzählen können, ohne dabei Angst
haben zu müssen, dass es jemand anderes
erfährt . Wir haben hier strikte Schweigepflicht .
Unser Auftrag ist es vor allem zu stabilisieren .
Wie es mit dem einzelnen Kind dann weitergeht,
entscheidet das Jugendamt . Wir sind
Ansprechpartner für die Bewältigung der Krise .
Wie kommen die Kinder zu Ihnen?
Das ist recht unterschiedlich . Viele kommen
tatsächlich vom Jugendamt . Aber wir haben
auch viele Jugendliche, die sich selbst melden .
Manchmal kommen auch Anfragen nach
Infoveranstaltungen .
Die Jugendlichen, die aus eigenem Antrieb
kommen, haben ganz persönliche Fragen der
Aufa r be itung von Proble me n und de r
persönlichen Zukunft . Wir beraten auch in
Kindertagesstätten . Es gibt dort das Projekt
„Sag nein“ . Da geht es um das Einordnen von
Gefühlen und die Unterschiede von guten und
schlechten Geheimnissen . Und dass die Kinder
ein Gespür dafür bekommen angenehme und
unangenehme Berührungen zu unterscheiden .
10
Hähnchen
Saltimbocca
Hierbei arbeiten wir mit den Therapiepuppen
Lilli und Luis .
Wo kann man Sie finden?
Wir sind hier in der Schillerstraße 6 in Eisenach,
ganz oben im dritten Stock .
Haben Sie auch selber Kinder?
Ich habe eine Tochter . Die ist schon 13 Jahre
alt und geht ins Gymnasium .
Haben Sie Hobbys?
Mein Hobby ist der Kirmesverein in Seebach,
den wir jetzt wieder ins Leben gerufen haben .
Haben Sie Haustiere?
Ja, ganz frisch! Wir haben einen Kater mit dem
Namen Felix . Den haben wir gerettet, weil er
bei seinen vorherigen Besitzern nicht zurecht
gekommen ist . Bei uns ist er aber ein ganz
Lieber!
Können Sie kochen?
Das kann ich schon, aber ich mache es nicht
gerne . Dafür ist eigentlich mein Partner
zuständig .
Haben Sie trotzdem ein Rezept für uns?
Ich habe eines von mir, das ist sogar mein
Lieblingsessen: Hähnchen Saltimbocca .
Vielen Dank für das Gespräch .
Interview Günter Wild ■
Zutaten:
2 halbe Hühnerbrüste ohne Haut, 4 Scheiben
Parmaschinken, 12 Blätter Salbei, 2 EL Butter,
100 ml Marsala, Salz, frisch gemahlener
schwarzer Pfeffer, 1 Tasse Reis, 1 große
Zucchini, 100 ml Brühe, 1 EL Ahornsirup, Öl
Zubereitung
Reis wie gewohnt kochen .
Die Hühnerbrusthälf ten der Länge nach
halbieren und leicht klopfen . Mit Salz und
Pfef fer würzen . Je drei Salbeiblättchen
auflegen, mit Parmaschinken umwickeln und
mit Zahnstochern feststecken . In Butter von
beiden Seiten goldbraun anbraten . Marsala
hinzugeben und auf sehr kleiner Hitze 15 bis
20 Minuten gar ziehen lassen .
Zucchini fein hobeln, leicht anbraten, Salz,
Pfeffer, Brühe und Ahornsirup dazugeben und
zehn Minuten garen lassen .
Rezept
Hühnchen mit Reis und den Zucchini servieren .
Kontaktadresse:
kinderschutzdienst@diako-thueringen .de
Telefon 03691-260 340
Guten Appetit! ■
11
Tibi H. ist der Erste
Arbeitsplätze am freien Markt
Spendenprojekt
Rumänien
Tibi H . arbeitet jetzt bei der Stanzwerk Ineu
GmbH mit vier nichtbehinderten Mitarbeitern in
der Montage . Zuvor war er Klient in der
Werkstatt für Menschen mit Behinderung im
Integrationszentrum Johannes Falk . Dort haben
wir einen Werkstattbereich geschaffen und
2013 unsere eigene Integrationsfirma Falk &
Friends gegründet . Unsere ständige Suche
nach Außenarbeitsplätzen ist sehr schwierig .
Inzwischen arbeiten wir eng mit einer
deutschen Firma in Rumänien zusammen .
Zwei Jahre haben wir sie beim Aufbau
unterstützt . Seit dem Sommer wird produziert .
Wir haben direkten Zugriff auf alle Arbeitsplätze . Sobald wir eine Tätigkeit feststellen, die
unsere Klienten ausführen können, wird sie
von uns belegt . Insgesamt sollen 25
Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung
entstehen . Das wären 25 Prozent aller
Beschäftigten . Darüber hinaus sichert Falk &
Fr i e n d s d e n B e re i c h R e i n i g u n g u n d
Außenanlagenpflege im Werk ab .
Tibi H . ist unser erster Mitarbeiter, der direkt in
der Produktion arbeitet . Der 40-Jährige lebt
mit Vater und Bruder in Ineu . Vor knapp zwei
Jahren kam er zu uns und fiel durch rüdes
Benehmen, deftige Ausdrücke und durch
12
Unpünktlichkeit auf . Das hat sich in den letzten
zwei Jahren sehr geändert . Er hat sich in das
Team integriert und ist morgens meist der Erste
am Platz . Von Anfang an signalisierte er, dass er
einen Arbeitsplatz außerhalb vom Integrationszentrum haben will . Das ist nicht bei allen
Klienten der Fall .
Bei Tibi H . war uns klar, dass er nur in ein gut
funktionierendes Team integriert werden kann,
das Regeln und Normen vorlebt . Als das
Montageteam im Stanzwerk Verstärkung
benötigte, war das seine Chance - und seine
Kollegen sind mit ihm sehr zufrieden .
Nun noch einige Infos in Kurzform:
Der Werkstattbereich des Integrationszentrums
wird täglich von zwölf Klientinnen und Klienten
genutzt . Die Nachfrage nach Bio-Tomaten war
in diesem Jahr höher als die 400 KilogrammErnte . Im Nähbereich werden weiterhin
monatlich 100 Schürzen für die Münchner Tafel
genäht . Wir sind offen für weitere Aufträge,
stoßen aber räumlich an unsere Grenzen .
Die Plasteteilemontage ist weiterhin unsere
Basisarbeit . Dort können neue Klienten leicht
integriert werden . Die Kapazitäten lassen sich
kurzfristig erweitern, wenn tagesstrukturierende
Kalender 2015
für einen guten Zweck
Hilfe
konkret
Maßnahmen für Klienten gebraucht werden .
Wir suchen neue Aufträge, brauchen dafür
aber einen Anbau . Im ambulant betreuten
Wohnen werden die zwölf Klienten immer
selbständiger .
Die meisten müssen nur noch zwei Mal für eine
dreiviertel Stunde pro Woche beraten werden .
Hauptprobleme bleiben der Umgang mit Geld,
Probleme am Arbeitsplatz und bei einigen
wenigen immer wieder die Hygiene .
Wir danken euch, liebe Kolleginnen und
Kollegen von der Diako, dass ihr uns seit 2008
finanziell und inhaltlich bei dem Aufbau der
ambulanten Behindertenhilfe in Rumänien
unterstützt und begleitet .
Ohne die Zusammenarbeit mit Euch würde es
das alles nicht geben . Ich bin mir sicher, dass
wir mit Gottes Hilfe zusammen etwas
Großartiges aufbauen .
Unser Integrationszentrum dient derzeit schon
als Modell für das Kolpingwerk Rumänien und
Rotarier Lugos, die ebenfalls in Rumänien
Angebote für Menschen mit Behinderungen
schaffen und hierbei von uns beraten werden .
Der Freundeskreis Johannes Falk Rumänien
gibt einen Wandkalender für 2015 heraus . Der
Erlös wird abzüglich der Druckkosten komplett
für die Rumänien-Hilfe gespendet . Auf dem
Kalender sind Bilder zu sehen, die Beschäftigte der Unstrut-Hainich-Werkstätten gemalt
haben .
Es handelt sich dabei vorwiegend um Aquarelle
in Pastellfarben . Abgebildet sind neben
Figürlichem auch Landschaften und Häuser .
Auf der Rückseite des Kalenders berichtet der
Freundeskreis von der Arbeit im Jahr 2014 . Alle
Motive finden Sie auf der Homepage:
www .diako-thueringen .de .
Der Kalender kostet zehn Euro . Er kann in
Eisenach im Diakonieladen gekauft oder in
Bad Langensalza im Harald-Kirchner-Haus
bestellt werden . Postalisch: Gärtnerweg 5
oder per E-Mail: j .maier@diako-thueringen .de .
Wir danken allen, die unsere Arbeit mit dem
Kauf des Kalenders unterstützen . Aber auch
denen, die uns durch Benefizkonzerte oder
andere Aktionen weitergeholfen haben .
Jörg Maier
Freundeskreis Rumänien ■
13
Weihnachten
im Schuhkarton
Senijung
startet die 8 . Staffel
Hilfe
Pinnwand
kompetent
14
14
Es ist bereits eine kleine Tradition geworden die Geschenkak tion „Weihnachten im
Schuhkarton“ . Damit soll Kindern in Not
geholfen werden . Im Herbst beginnen viele
Einrichtungen zu sammeln . Auch im „Haus
auf der Marienhöhe“ und im „Schmelzerhof“
wurde fleißig gepackt . Die Bewohnerinnen
und Bewohner als auch die Mitarbeitenden
sind mit viel Freude und Engagement dabei .
Jährlich unterstützen eine halbe Million
Menschen im deutschsprachigen Raum
„Weihnachten im Schuhkarton“ . So erhielten
im vergangenen Jahr 500 .000 Mädchen und
Jungen im Alter zwischen 2 und 14 Jahren ein
Weihnachtsgeschenk - zumeist in Osteuropa .
Die Päckchen machen nicht nur Freude . Sie
sind auch ein Zeichen der christlichen
Nächstenliebe . Denn jeder Schuhkarton
bedeutet: Du bist nicht vergessen . Es gibt
Menschen, die denken an dich und möchten,
dass es dir gut geht .
Das Projekt Senijung geht weiter . Die nächsten
drei Monate kommen Schülerinnen und
Schüler ab der 8 . Klasse jede Woche in das
Seniorenzentrum Bad Salzungen . Auf dem
Programm stehen unter anderem Spiele,
Gedächtnistraining und Spaziergänge .
Viele Senioren fühlen sich allein und freuen
sich auf junge Menschen mit ihrem Elan, ihrem
Lachen und ihrer Neugier auf das, was früher
mal war . Am ersten Tag gab es ein vorsichtiges
Herantasten . Zuvor waren die Jugendlichen
über den Umgang mit älteren Menschen
eingeführt worden . Beim Spiel „Mensch ärgere
dich nicht“ wurden bereits die ersten Kontakte
geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und
herzhaft gelacht . Aktuell ging es um den
Mauerfall und die Vorwendezeit .
Nun freuen sich die Seniorinnen und Senioren
auf eine abwechslungsreiche Zeit und auf
besinnliche Adventsstunden beim Basteln und
Geschichten erzählen .
Mehr Informationen finden Sie unter:
www .geschenke-der-hoffnung .org
Träger des Projektes ist das Sozialwerk des
Demokratischen Frauenbundes .
Marco Thiermann
Fachbereich Wohnen ■
Angelika Blauig
Mitarbeiterin Seniorenzentrum Martin Luther ■
Grüße aus
Norwegen
Diako on bike
Betriebsausflug
Auf Einladung der Rotary Region Eisenach
konnten im Sommer Marcus Janiszewski und
Martin Klemann am Handicamp 2014 in
Norwegen teilnehmen .
An einem wunderbaren See, bezogen die
beiden Nägelstedter für zwei Wochen einen
Holzbungalow . Ihre Nachbarn kamen aus aller
Welt: aus Israel, der Ukraine, Argentinien oder
Spanie n – alle s Me nsche n mit e ine r
Behinderung und ihrem Assistenten .
Bei solch einer internationalen Gruppe ist die
sprachliche Verständigung eine große
Herausforderung . „Wir haben am Anfang
auch Englisch genutzt, um uns zu üben,“ sagt
Assistent Mar tin Kleemann, „und dann
kämpften wir uns ordentlich durch .“ Marcus
Janiszewski ergänzt ganz cool: „Hello, my
name is Marcus!“ .
Angebote waren die Mitfahrt in einem Rallyerennauto mit echtem Rallyefahrer am Steuer,
die Fahrt mit der Seilbahn durch den Wald,
Go-Kart und einen Ausflug in die nahe
gelegene Hauptstadt Oslo . Es wurde auch
gesegelt und fleißig gebadet . In den Wäldern
wurden jedoch keine Elche gesichtet .
Ein fröhliches Hallo am Bahnhof Eisenach!
Am 24 . September startete die Aktion Diako on
bike . Zu zwölft ging es als erstes zur schönen
Aussicht vom Bürgertum in Gotha .
Eine Abkürzung führte uns von dort auf einen
engen, vom Regen aufgeweichtem Waldpfad .
Wir mussten ein kurzes Stück durch Schlamm
und Morast schieben . Die Radler und die
Räder sahen entsprechend aus . Der guten
Laune hat das nicht geschadet . Weiter ging es
auf überwiegend guten Wegen über den
Nessetalradweg, Friedrichwerth, Haina nach
Hastrungsfeld . Von dort wurden wir von einem
Traktor zum Hörselberg gezogen .
Die ausgiebige Einkehr im Hörselberghaus mit
schönem Essen und Trinken brachte eine
willkommene Erfrischung . Dann ging es mit
den Rädern bergab am Jesubrünnlein vorbei
nach Wutha-Farnroda . Dort gab es vor der
Rückfahrt nach Eisenach im Garten eines
Teilnehmers noch Kaffee und Kuchen .
Günter Wild
Prokurist Fachbereich Wohnen ■
Michael Lein
Geschäftsführer ■
Diako on bike gehört zu den Angeboten der
Diako Unternehmensgruppe, sich jenseits des
Arbeitsplatzes kennenzulernen .
15
Wie in einer Familie
800 Mitarbeitende beim Impulstag in Erfurt
Impulstag
Erfurt
Das war ein tolles Highlight – dieser Impulstag
am 11 . September 2014 in Erfurt . Mit Bus und
PKW sind wir angereist aus der Diako und
sahen schon beim Ankommen, was wir
diesmal für eine große Truppe waren . Ja, es
hieß sogar gleich, dass die Sitzplätze in der
Messehalle nicht ausreichen würden .
An die 800 Mitarbeitende hatten sich
eingefunden (statt den gemeldeten 600) und
- na klar, da gab es ein Wiedersehen,
neugieriges Gucken, wer noch da ist aus den
anderen Einrichtungen und einen herzlichen
und stärkenden Willkommensgruss in Form
von Schokolade und Kaffee . Der fröhliche
Anfang mit Band, Sängerin, witzigem Dialog
von Pfarrer und Öffentlichkeitsbeauftragtem
des Diakonischen Werkes machte schon Lust
auf mehr .
So kam es auch . Dr . Manfred Lütz, alles in
einem: Kabarettist, Chefarzt, Entertainer,
Psyc h i ate r u n d C h r ist
wa r w ir k li c h
sensationell . Er begeisterte, wie er einen
falschen Gesundheits-“Wahn“ lächerlich
machte, aber auch mit geistreichen und
glaubensstärkenden Bemerkungen nicht
sparte . So viel gelacht habe ich selten!
Aus unserer Jahreslosung, in der es um Glück
und Nähe bei Gott geht, ergaben sich nach
der Mittagspause die Gesprächsimpulse für
die Workshops . Bei diesen Gesprächsangeboten geht es immer darum, den
Arbeitsalltag in der Diakonie in den Blick zu
nehmen und ihn mit der Kraft und der Hilfe
zum Leben zu verbinden . Impulse, die aus
unserem Glauben und dem Wort Gottes
kommen aber auch aus dem Hören auf die
Erfahrungen der Anderen .
16
Es ist ja so wichtig, dass wir uns gegenseitig
wahrnehmen, ins Gespräch kommen und
sowohl Erfolge wie Tiefpunkte nicht alleine
durchzustehen haben .
Die meisten von uns hatten diesmal irgendwie
das Gefühl, wirklich zu einer großen „DiakonieFamilie“ zu gehören, weil uns der Dienst an den
Menschen verbindet, die uns anvertraut sind,
ebenso wie eine echte Freude am Leben .
Vielleicht war dies auch besonders zu spüren
auf dem dunklen Hintergrund, der mit dem
Datum: 11 . September (Zerstörung des World
Trade Centers) auch seine Erwähnung fand . In
aller Fröhlichkeit schwingt doch auch in unserer
Arbeit die Betroffenheit von Schmerz, Tod und
Vergeblichkeit immer mal wieder mit . Aber, dass
wir einen Gott haben, der da mitgeht – das ist
die entscheidende Botschaft .
Schon mal vormerken: der nächste Impulstag
ist am 10 .9 .2015 in Merseburg .
Oberin Gabriele Phieler
Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach ■
Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung
Mutterhausbrief, Nr . 10, Dezember 2014
Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Freunde unseres Hauses
„Aus Liebe zu den Menschen“
Vielleicht ist es ein etwas fremdes Adventsbild?
Aber auch das ist Bethlehem . Es sind genau
der Ort und die Stelle, von der man sagt, hier
sei das Jesuskind geboren .
Von Stall und Krippe kann man nichts mehr
sehen, weil dieser Ort nun von einer Kirche und
Kapellen überbaut worden ist . Aber Christen
aus aller Welt, allen Zeiten und Sprachen
kommen an diesen Ort, verneigen sich, beten,
berühren diese Stelle mit der Hand oder
entzünden ein Licht . Es herrscht andachtsvolles
Schweigen .
Menschen, die hierher kommen, wollen dem
Wunder der Liebe Gottes, die in diese Welt
gekommen ist, einmal ganz, ganz nahe sein .
Uns möchte die Adventszeit dafür öffnen,
wieder neu dieser Botschaft zu glauben: Gottes
Liebe will Dich und mich erreichen, ganz
persönlich, innerlich und doch auch ganz
umfassend .
In Jesus ist Gott Mensch geworden und zur Welt
gekommen . Eine Welt, die dadurch anscheinend
nicht friedlicher, glücklicher oder gerechter
geworden ist, wenn man das oberflächlich
betrachtet .
Aber doch eine Welt, in der mit Jesus Christus
und dem Glauben an ihn sich alles verändert!
Denn es gibt jetzt die Spur Seiner Liebe und
Treue, unter der sich Menschen verändern,
Mauern überwunden werden, Wahrheit ans
Licht kommt, Heilung geschieht, Nächstenliebe
gelebt wird . Advent bei uns? Mit einer Kerze darf
er beginnen, so unscheinbar, so gering, so leicht
zu übersehen und doch mit ewiger Kraft . Advent
im umkämpften Bethlehem? Wir hoffen und
beten für die, die in der Dunkelheit Licht sind aus
Gottes Gegenwart .
Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
wünschen wir aus dem Mutterhaus
Ihre Sr . Oberin Gabriele Phieler ■
17
Portrait
Sr. Bettina Rach und
Sr. Annegret Bachmann
Vor 23 Jahren begegneten wir uns, das sind
Bettina Rach als Ferienpraktikantin und
Annegret Bachmann im Diakonischen Jahr,
im Altenpflegeheim „Abendfrieden“ . Damals
begann unser gemeinsamer Weg .
Sr . Annegret: „Nach ein paar Jahren kam für
mich die Frage, ob Gott nicht einen anderen
Weg mit mir vorhat und ich Diakonisse werden
sollte . So kam ich 2000 als Probeschwester
wieder nach Eisenach .“
Nach einem arbeitsreichen Nachmittag
entstand ein Zukunftstraum . Wir wollten ein
kleines Haus für altgewordene Menschen
errichten . Das Haus sollte heißen: „Trautes
Heim - nie allein“ . Für diesen Traum absolvierten wir ab 1992 die Krankenpflegeausbildung im DIAKO .
Sr . Bettina: „Ich ließ Annegret schweren
Herzens ziehen, denn plötzlich war ich allein
als jüngste Diakonische Schwester . Unsere
Freundschaft blieb bestehen . Nach einem Jahr
zog es mich wieder nach Eisenach zurück .
Inzwischen arbeite ich seit sieben Jahren im
Altenpflegeheim Haus Wartburgblick .“
Sr . Bettina: „Ich kannte die Diakonische
Schwesternschaft durch Mutter und Tanten .
Gerne wollte ich dazu gehören . So war es
selbst verständlich, dass ich nach der
Ausbildung dort eintrat .“
Sr . Annegret: „Bei allen Veränderungen von
Mutterhaus und Stiftung in den letzten 15
Jahre, habe ich immer wieder meinen Weg und
meinen Auftrag in der Gemeinschaft und
seinem Werk von Gott bestätigt bekommen .
Nach Jahren im Krankenhaus arbeite ich nun
als Krankenschwester im Hospiz .“
Sr . Annegret: „Diakonische Gemeinschaften
waren auch mir durch die Falk-Gemeinschaft
nicht fremd . Und so schloss ich mich Bettina
an und wir wurden am Sonntag Palmarum
1996 in die Diakonische Schwesternschaft
aufgenommen .“
Immer wieder neu geistlich gestärkt durch die
Angebote des Mutterhauses konnten wir uns
gemeinsam an den unterschiedlichsten Orten
beruflich verwirklichen . Zuletzt teilten wir uns
über drei Jahre in Erlangen eine Wohnung
und übten uns im gemeinschaftlichen Leben .
18
S r . B et tin a: „ Inz w isc h e n s ind w ir a ls
Diakonische Schwestern und Diakonissen auf
dem Weg zu einer vereinten Gemeinschaft .“
Vielleicht verwirklicht sich im Mutterhaus und
s e i n e n G e m e i n s c h a f te n e i n m a l u n s e r
Jugendtraum nicht nur für Altgewordene
sondern auch für Junggebliebene: „Trautes
Heim – nie allein“ .
Sr . Annegret ■
„Be- HEIMA- tet“
Unter diesem Motto hatte das Mutterhaus am
13 . September eingeladen . Unter dem Dach
der Diakonissenhausstiftung haben drei
Gemeinschaften ihren Platz: die Diakonische
Schwestern- und Bruderschaft, die Johannes
Falk-Gemeinschaft und die Diakonissenschwesternschaft . So begleitete uns den
ganzen Tag auch das Symbol des „Daches“ .
Unsere Gemeinschaft unter einem Dach ist
etwas Besonders, da sich damit zwei große
selbständige Organisationen – der Kaiserswer ther Verband und der Verband der
Diakoninnen und Diakone – in Eisenach auf
einen neuen Weg begeben haben . Da wir aber
dabei wirklich auch immer noch auf der Suche
nach diesem Weg sind, hatten wir auch ein
Zelt aufgebaut . Das Zelt aus den drei Streifen
der Gemeinschaften mit der kleinen „ReiseKiste“ der Falkgemeinschaft war das sichtbare
Symbol unserer Weggemeinschaft . Dach und
Zelt – es sind unterschiedliche Orte, die
HEIMAT geben wollen und in denen wir
gemeinsam HEIMAT gestalten wollen .
tauschten wir uns über unsere Vorstellungen von
HEIMAT im Mutterhaus aus . Mittags waren wir
eingeladen zu einem brillanten Kirchenkabarett,
wo auch die Engel der „Sixtinischen Madonna“
eine Rolle spielten . Schön für eine Gemeinschaft,
wenn man auch miteinander lachen kann! Der
Tag endete mit Abendmahl und Segen .
Zwischendurch lebte der Gemeinschaftstag
natürlich von persönlichen Begegnungen,
gemeinsamen Essen und Austausch .
Es war ein reicher und bunter Tag . Wir danken all
denen, die ihn vorbereitet und mitgestaltet
haben und unserem Gott für alle Begleitung .
Oberin Gabriele Phieler,
Sr . Annegret Bachmann ■
Raum der Stille
Wir freuen uns, dass der „Raum der Stille“ im
Mutterhaus langsam Gestalt gewinnt . Wir
werden ihn für Seelsorgegespräche, aber auch
für Pilger und Gäste nutzen . Wenn Sie so einen
besonderen Ort auch gut finden, können Sie
Das Mutterhaus war immer ein Ort des uns bitte durch eine Spende unterstützen .
GEBETes und der Gastfreundschaft, das Danke .
er fuhren wir nun in einem lebendigen
Gottesdienst, wo wir von der Gemeinsamkeit Diakonissenhaus-Stiftung
unserer historischen Wurzeln hörten und dem Stichwort: Raum der Stille
„Barmherzigen Samariter“ neu begegneten in Evangelische Bank
der Predigt des Geschäftsführers und Diakons IBAN DE03 5206 0410 0008 0002 20
der Bad Sulzaer Kliniken . In Kleingruppen BIC
GENODEF1EK1
19
Termine und Einladungen
Termine:
■
07 .03 .2015
Schwestern- & Brudertag
■
24 .10 .2015
Schwestern- & Brudertag
mit Ringschwestern
„Glückselig seid ihr“
So heißt es in den Seligpreisungen der
Bergpredigt Jesu, und so hörten wir es auch zu
unserer Ferienfreizeit . Vom 19 .- 25 . September
f uhre n wir, D ia konische Schwe ste r n,
Diakonissen und Freunde des Hauses zur
Freizeit nach Bad Gandersheim . Im Gästehaus
des Diakonissenmutterhauses Salem wurden
wir fröhlich aufgenommen und herzlich
umsorgt . In vier Bibelarbeiten kamen wir über
die Seligpreisungen in intensive Gespräche .
Reich beschenkt wurden wir auch mit
Erlebnissen auf unseren Ausflügen .
In Bad Gandersheim lernten wir das Leben und
Wirken der ersten deutschen Dichterin und
Nonne Roswitha von Gandersheim kennen .
Hildesheim faszinierte durch seinen Dom mit
dem 1000-jährigen Rosenstock . In Einbeck
wurden uns zwei ganz alte Handwerksbetriebe
gezeigt: eine alte Werkstatt für Blaudruck und
eine Senfmühle . Es waren sehr vergnügliche
Führungen .
Wichtig war für uns die Begegnung mit den
Diakonissen vor Ort . Im Mutterhaus leben etwa
30 ältere Diakonissen ohne nachfolgende
Gemeinschaft . Dies hat uns sehr beschäftigt
und uns dankbar sein lassen - für alle
Schwestern, Brüder und Mitarbeitenden in
unserem Eisenacher Mutterhaus . Wir bleiben
mit den Schwestern dort im Gebet verbunden .
Sr . Annegret Bachmann ■
20
Jubiläen Diakonissen:
65 Jahre
Sr . Hildegund Herz
Sr . Ruth Hübner
50 Jahre
Sr . Gerlinde Arens
40 Jahre
Sr . Margot Lange
02 .07 .1950
02 .07 .1950
14 .03 .1965
04 .07 .1954
Jubiäen Diakonische Schwestern:
50 Jahre
Sr . Renate Flechsel
Sr . Adelheid Gutheil
Sr . Irmhild Lippmann
Sr . Margarete Schendel
40 Jahre
Sr . Christiane Fischer
Sr . Ursula Sakowski
10 .04 .1965
10 .04 .1965
10 .04 .1965
10 .04 .1965
23 .03 .1975
23 .03 .1975
Wir grüßen Sie aus dem Eisenacher
Mutterhaus und wünschen Ihnen eine
gesegnete Weihnachtszeit .
Ihre
Pastorin Gabriele Phieler
Oberin
Dipl . Oec . Sven Kost
Verwaltungsdirektor
Mit einer Kerze und Liedern
in den Advent
Hallo! Wussten Sie es schon?
Besuch hat sich angesagt . Übrigens seit
langem . Aber jetzt wird es aktuell . Die letzten
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren . Wer
kommt, wollen Sie wissen? Er hat viele
Namen: Friedefürst, Heiland aller Welt,
Gerechter, Helfer, König und Herr – und noch
viel mehr . Wir möchten ihn gebührend
empfangen . Aber wie? Die Adventszeit ist
dafür gerade recht . Natürlich gehören
Tannenzweige dazu und gebastelte Sterne .
Und Plätzchen! Aber sonst?
Ich will erzählen, wie wir den Empfang im
Mutterhaus gestalten . Am 1 . Advent früh,
wenn es noch dunkel ist, sammelt sich eine
kleine Gruppe von Schwestern auf der
obersten Etage unseres Wohnkomplexes .
Jede trägt eine brennende Kerze in der Hand
und ein kleines Liederheft . Und dann ziehen
wir singend durch alle Flure und bringen so
das Adventslicht in alle Räume, auch in die
Büros .
Manche Bewohnerinnen und Bewohner öffnen
ihre Türen, um Licht und Lieder besser
wahrzunehmen . Eine Stunde etwa sind wir so
unterwegs, und dabei geht unser eigenes Herz
immer mehr auf für den „Heiland aller Welt“ .
Das macht das Singen zum Empfang unseres
Herrn . „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt,
dass der König der Ehren einziehe!“ Das
Singen ist so wichtig . Sie singen ja sicher auch,
ja? (Hoffentlich!)
Übrigens: Unser Herr kommt ja nicht nur zu
Besuch; ER will bei uns wohnen – ER will in uns
wohnen . „Seht, die gute Zeit ist nah, Gott
kommt auf die Erde, kommt und ist für alle da,
kommt, dass Friede werde“, so singen wir in
einem der Lieder für diese Zeit, Und darum
bitten wir: „Komm, o mein Heiland Jesus
Christ, meins Herzens Tür die offen ist . Ach
zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit
auch uns erschein“ . Dann kann Weihnachten
werden . Fröhliche Feiertage!
Advent im
Mutterhaus
Schwester Brigitte Baller ■
21
Hobbymalerin ist gern gesehener Gast
Viola Straube kommt jetzt regelmäßig
Senioren
Creuzburg
„Der Mann sieht gut aus .“ „Der müsste sich
mal rasieren .“ Was die älteren Damen in
Creuzburg zu diesen Bemerkungen hinreißen
lässt, ist das Bild eines fröhlichen älteren
Herrn mit Strohhut und Bart . Es stammt von
der Hobbymalerin Viola Straube .
Sie kommt seit einigen Monaten in die
Hausgemeinschaft „Zur Heiligen Elisabeth“ .
Beim ersten Mal stellte sie im Rahmen der
Sozialen Betreuung Acrylmalerei vor . Schnell
ließ sie mit wenigen Pinselstrichen ein
Mohnblumenfeld auf der Leinwand erblühen .
Neugierig schauten die Seniorinnen und
Senioren zu . Danach las sie ihnen noch einige
liebenswerte Geschichten vor . Die hatte sie
aus der Stadtbibliothek Creuzburg mitgebracht, in der sie normalerweise arbeitet .
Malen und Vorlesen – das kam bei den
Bewohnerinnen und Bewohnern gut an . Sie
wünschten sich mehr .
Seit September kommt Viola Straube nun
ehrenamtlich und liest einigen Senioren
Kurzgeschichten und Gedichte vor . „Mit den
G e schichte n möchte ich de n ä lte re n
Menschen eine Freude und manchmal auch
Mut machen, mit schwierigen Lebenslagen
22
umzugehen“, sagt Viola Straube . Sie erzählt
von Hoffnung, Neuanfang oder überraschenden Erfolgen und wie Vertrauen zu Gott durch
Situationen tragen kann .
„Ich bin froh über jeden Menschen, der sich bei
uns ehrenamtlich einbringt“, sagt Michaela
Dein vom Sozialen Dienst . Zehn Ehrenamtliche
kommen regelmäßig mit verschiedenen
Angeboten . „Ohne sie wäre unser alltägliches
Leben weniger abwechslungsreich . Allein aus
dem, was Pflege- und Krankenkassen zahlen,
können wir das nicht leisten .“ Michaela Dein
weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, sich
ehrenamtlich zu engagieren . Warum die
Ehrenamtlichen trotzdem kommen, sagten sie
letztens bei der Ehrenamtsfeier, bei der ihnen
„Danke“ gesagt wurde . „Wir wollen in unserer
Freizeit Sinnvolles tun und anderen Menschen
eine Freude bereiten .“ – so der Tenor .
Übrigens: Das Bild von Viola Straube mit dem
Portrait vom fröhlichen Mann hängt jetzt im
Flur der Hausgemeinschaft . Die Hobbymalerin
hat es dem Haus geschenkt .
Michaela Dein
Hausgemeinschaft Creuzburg ■
Einblicke
Aus Praktikum wird Beruf
Ehrenamt eröffnet Möglichkeiten
Ehrenamt bedeutet, sich und anderen
Menschen Zeit zu schenken . Zeit, die im
normalen Alltag oft verloren geht . Es ist für die
Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen in vielfältiger Weise eine große
Bereicherung des alltäglichen Lebens und ist
aus unseren Einrichtungen nicht mehr wegzudenken .
Dabei kommt das Engagement der Ehrenamtlichen in vielfältiger Form zum Einsatz:
individuell und personenbezogen oder in
Gruppen . Jede Unterstützung ist wichtig, denn
auch die kleinste Tätigkeit kann große Wirkung
haben . Dabei freuen wir uns bei den
Ehrenamtlichen über jede Altersgruppe, die
sich bei uns einbringen will .
Schon seit vielen Jahren gibt es Ehrenamtliche
im Haus Wartburgblick . Sie beschäftigen sich
viel mit den Seniorinnen und Senioren des
Altenpflegeheims und greifen durch ihr
Engagement den Beschäftigten unter die
Arme .
Zwei Ehrenamtliche möchten wir besonders
hervorheben . Zum einen unseren Julian
Krahmer und zum anderen unsere Zuzan
Samoky .
Alles begann mit einem ehrenamtlichen
Praktikum in unserer Einrichtung . Julian gefiel
es bei uns so gut, dass er ein Freiwiliiges
Soziales Jahr bei uns absolviert . Nächstes Jahr
beginnt der 18-Jährige eine Ausbildung als
Altenpflegehelfer und ein Jahr darauf die
Ausbildung zur Pflegefachkraft .
Zuzan kam im Sommer zu uns und wollte
ehrenamtlich in unserer Einrichtung arbeiten .
Die 21-Jährige aus dem Irak wurde durch Maike
Röder vom Migrationsdienst begleitet .
Senioren
Eisenach
Auch Zuzan verliebte sich in das Haus
Wartburgblick und aus einem Ehrenamt wurde
ein Freiwilliges Soziales Jahr . Zuzans und unser
großes Ziel ist es, dass sie eine Ausbildung zur
Pflegefachkraft beginnen kann .
Alle beide werden von den Bewohnerinnen und
Bewohnern ebenso wie von den Mitarbeitenden
im Haus sehr geschätzt . So bekommen sie alle
Unterstützung, die sie für ihren weiteren Weg
brauchen .
Sr . Mary Wehnemann
Sozialdienst Wartburgblick ■
23
Christliches Profil in der Jugendhilfe
Diskussionen zum 1 . Fachtag
Kinderund
Jugendhilfe
Das christliche Profil des Fachbereiches
stand groß als Thema über dem 1 . Fach- und
Begegnungstag der Diako Kinder- und
J u g e n d h i l fe A n f a n g S e pte m b e r . 120
Kolleginnen und Kollegen kamen aus allen
acht Einrichtungen, um darüber zu diskutieren
und sich näher kennenzulernen .
Sozialarbeit insbesondere in der Kinder- und
Jugendhilfe orientiert sich immer mehr am
Markt . Harte Entgeltverhandlungen, hohe
Leistungsve reinbar unge n und stre nge
Qualitätsprüfungen prägen den Wettbewerb
unter den Anbietern . Für uns stellt sich die
Frage, wo noch Zeit für christliche Werte
bleibt - für Mitarbeitende persönlich und für
die Kinder und Jugendlichen .
Dazu sprach Prof . Dr . Lechner, Professor für
Jugendpastoral- und Religionspädagogik an
der Philosophisch-Theologischen Hochschule
der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern
und Leiter des Jugendpastoralinstituts in
einem Vortrag . Er warnte vor den Gefahren,
die entstehen, wenn soziale Arbeit nur noch
bürokratisch, professionell und ökonomisch
betrachtet wird . „Es muss uns gelingen,
weltanschauliche Kernoptionen nicht diesem
24
weltlichen Trend zu opfern, sondern diese zum
trennscharfen Qualitätsmerkmal der sozialen
Dienstleistung zu machen“, so Lechner . Hierbei
orientiere sich das Profil kirchlich-caritativer
Einr ic htung e n nic ht a n irg e nd we lc h e n
konfessionellen Spezialitäten . Es gehe um die
Güte und Menschenfreundlichkeit unseres
Gottes . Entscheidend seien grundlegende
menschliche Haltungen, so Lechner . Die
Frage des christlichen Profils entscheide sich
hierbei in der alltäglichen Praxis . Es sei keine
spirituelle Zusatzleistung .
„Es geht nicht darum, was wir täglich tun,
sondern wie wir es tun .“ Zum Gelingen stellte
Prof . Lechner sechs Thesen vor:
Leben und Arbeiten aus der Erfahrung des
Beschenktseins Mitarbeitende begreifen die
täglich geforderte Arbeitsleistung nicht bloß als
eine von außen auferlegte Pflicht, sondern als
in sich motivierten Dienst am Menschen .
Leben schützen und fördern Christlich ist eine
Einrichtung dann, wenn sie sich mit allen
verfügbaren Mitteln für ein gelingendes Leben
von Kindern und Jugendlichen einsetzt .
Lieben und Vergeben Bejahung der Würde
jedes Menschen unabhängig von Geschlecht,
Herkunft, Rasse, Religion, Fähigkeiten und
Einschränkungen .
Die Hoffnung, dass unser Lebensprojekt
letztlich doch irgendwie gut ausgeht . Der
Christ ist dankbar für alles, was gelingt und
weiß, dass er selbst nicht die Welt retten muss
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit verbinden
Wichtig sind neben sachgerechten Hilfen auch
mitmenschliche Beziehungen zu den Klienten .
Frucht bringen Christliche Sozialarbeit
erzwingt nichts, sondern lässt reifen und
wachsen . Sie maßt sich nicht an, alles selbst
leisten und herstellen zu müssen; sie gibt
nochmals eine Chance, bringt Geduld auf,
verwehrt sich gegen frühzeitiges Aufgeben .
Das Besondere der Diakonie, so Prof . Martin
Lechner, ist das Menschliche . Es gibt keine
exklusive Sozialarbeit der Getauften .
Nach dem Fachvortrag wurde in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Geschäftsführung, pastoralem Dienst und Mitarbeitenden
aus den Einrichtungen über die Umsetzung
des christlichen Profils gesprochen und
diskutiert . Es wurden konkrete Beispiele aus
den Einrichtungen benannt . Hierbei wurden
die verschiedenen Spielräume in den
einzelnen Häusern deutlich und dass es nicht
auf Konfessionszugehörigkeit ankommt . „Entscheidend ist, wie der christliche Gedanke in
der Einrichtung im Einzelnen gelebt und
umgesetzt wird“, sagte Gabriele Phieler, Oberin
der Diakonissenhausstiftung . Diako-Geschäftsführer Michael Lein machte auf die stärkenden
Angebote für Mitarbeitende in der Unternehmensgruppe aufmerksam .
Der Fachtag hat Mut gemacht, die anstehende
alltägliche Arbeit weiterhin mit fachlicher und
menschlicher Güte zu tun, sich intensiver in den
Teams mit den eigenen Motiven des Helfens
auseinanderzusetzen und zu kommunizieren .
Wichtig ist, die Pflege eines Glaubens, der in
der Liebe wirksam wird (Herzensbildung) .
Umrahmt wurde der Fachtag von der Musikschule Johann Sebastian Bach, Eisenach .
Blues-Urgestein Alexander Blume präsentierte
zudem mit seinem Sohn Maximilian klassischen Blues vom Feinsten .
Martin Hahn
Kinder- und Jugendhilfe ■
25
Begeisterte Sportler unterwegs
Wettkämpfe im Rückblick
Menschen
mit
Behinderung
Diako-Laufgruppe beim Wartburglauf
Sportler vom Stiftsgut Nägelstedt
Kerstin Winkler beim Lauf
Schwimmen in Bad Bevensen
Wanderfreizeit an der Ostseeküste
Laute Unterstützung durch die Trommler
Sporttag in Bad Langensalza
26
Beim Wartburglauf
Einblicke
Unsichere Zukunft für Suppenküche
Projekt ist auf Spenden angewiesen
Jedes Jahr kommen mehr Menschen in die
Suppenküche . Darunter sind viele Kinder . Sie
kommen in die Außenstelle im Kindertreff
Eisenach Nord, um dort mitunter die einzige
warme Mahlzeit am Tag einzunehmen .
Eisenach Nord erhalten täglich etwa 25 Kinder
für 20 Cent eine warme Mahlzeit - für manche
ist es die einzige am Tag . Der dritte Standort
befindet sich in der Friedensstraße im Objekt
der „Tafel“ der Caritas .
Trotz der steigenden Anzahl der Gäste sind
sowohl die Fördermittel der Stadt Eisenach
als auch die Spenden zurückgegangen . Das
gefährdet die Existenz der Suppenküche . Sie
ist ein freiwilliges Angebot des Diako
Diakonie-Verbundes Eisenach, das mit den
geringen Einnahmen nicht zu halten ist .
Sollten Sie sich dazu entschließen unsere
Suppenküche finanziell zu unterstützen, bitten
wir um Überweisung auf folgendes Konto:
Evangelische Bank
Konto 8000 190
BLZ 520 604 10
IBAN DE37 5206 0410 0008 0001 90
BIC GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Suppenküche
Um dieses wichtige Projekte zu sichern,
sind wir auf Spenden angewiesen.
Seit neun Jahren können bedürftige Menschen in Eisenach wochentags von 11 .00 bis
13 .00 Uhr im Café Goldschmiedenstraße eine
warme Mahlzeit zu sich nehmen . Jede Woche
werden etwa 80 bis 90 Portionen ausgegeben . Die Suppenküche ist inzwischen
ein etablierter Treffpunkt für Menschen aller
Gesellschaftsschichten .
Sie werden von Beschäftigten der DiakoHörselbergwerkstatt bewirtet . Die Speisen
haben Mitarbeitende der Diako Kompass
zubereitet und geliefer t . Im Kinder tref f
Eingliederungshilfe
Die Suppenküche hat wie jedes Jahr zu den
Feiertagen Weihnachten und Neujahr geöffnet
Suppenküche Eisenach
Goldschmiedenstraße 14
99817 Eisenach
Telefon 03691/ 708 48 24
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 11 .00 - 13 .00 Uhr
Jörn Köhler,
Fachbereich Arbeit ■
27
27
Mich hält die Arbeit jung
Zeit und Kraft für andere
Beratung
und
Therapie
„Ich habe keine Zeit, grau und krank zu
werden“ – das sagt Erika Hermanns aus
Eis e n ac h . S i e a r b e i tet nic ht nu r a ls
Pflegebegleiterin, sondern engagiert sich
auch seit Jahren im Landesseniorenrat, in
Landes-und Kreisverbänden der Polizeigewerkschaft und in verschiedenen Projekten
wie im Begleitausschuss Toleranz oder im
neue n Nachbarschaf tsze ntr um in de r
Goethestraße . Alles ehrenamtlich! Die 67
Jahre sind ihr nicht anzusehen . Klein, schlank,
mit kurzen braunen Haaren wirkt sie mit ihren
großen blauen Augen hinter der Brille
f re u n d l i c h u n d g l e i c h ze i ti g k l a r u n d
entschieden .
Bis zur Rente vor sieben Jahren arbeitete sie
als Polizistin . Anfangs bei der Verkehrspolizei,
später im Funkwagen und die letzten zehn
Jahre als Kontaktbereichsbeamtin für den
Eisenacher Innenstadtbereich . Letztere
Aufgabe habe sie nur ungern übernommen .
„Rumtappen und dummes Geschwätz sind
nicht meins“, hat sie damals zu ihrem Chef
gesagt . Doch dann wurde es die beste Zeit
ihres beruflichen Lebens . „Ich habe keine
Stunde bereut .“ Sie war in Kindergärten,
sprach mit ganz normalen Eisenachern,
wurde von älteren Menschen auf der Straße
28
gegrüßt . Sie motivier te Menschen, ihre
Probleme selbst durch Gespräche zu klären .
Das kam gut an . Eine Frau bedankte sich, weil
sie im Gespräch mit einer benachbarten
Videothek das Lärmproblem lösen konnte,
ohne dass gleich der Streifenwagen vorfahren
musste . In Uniform und Schwesterntracht
waren Erika Hermanns und Schwester Helga
Schöller unterwegs, um zwischen Menschen
zu schlichten . „Von Schwester Helga habe ich
so viel über Krankheiten gelernt . Das war für
mich vorher gar kein Thema .“
Mit 60 Jahren im Ruhestand abgestellt, das
konnte sich Erika Hermanns nicht vorstellen .
Schon viele Jahre zuvor hat te sie mit
ehrenamtlicher Arbeit angefangen . „Das hat
mir sehr geholfen, den Verlust meines Mannes
zu verkraften .“ Sie arbeitete Vorträge über
Trickbetrügereien aus, um sie in Vereinen,
Verbänden oder Kirchgemeinden zu halten .
„Wenn ich meine ehrenamtliche Arbeit nicht
hätte, würde ich wahrscheinlich in Depressionen verfallen . Mich hält die Arbeit jung .“
Da ruft eine Frau an, weil auf ihrer Pflegerechnung eine Summe steht, mit der sie nichts
anfangen kann und weil sie trotz Rundfunkgebührenbefreiung eine Mahnung bekommen hat . So geht Erika Hermanns zur AOK und
lässt sich die Rechnung erklären, geht zum
Bürgerbüro und er fähr t, dass es keine
100prozentige Befreiung der Rundfunkgebühren mehr gibt . Und als sie die Seniorin
wieder besucht, klagt sie, dass sie keine
Freundin mehr hat und ob Erika Herrmanns ihr
da nicht helfen kann . Sie kann – und erzählt
vom neuen Nachbarschaftszentrum . Die alte
Frau strahlt und kommt tatsächlich mit ihrem
Pflegebegleitung
Mentale Unterstützung
Sie arbeiten ehrenamtlich und entlasten
Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause
pflegen . Es geht um die sieben Pflegebegleiterinnen bzw . den einen Pflegebegleiter,
die seit zwei Jahren in Eisenach unterwegs sind .
Sie verstehen sich als Vertrauenspersonen für
pflegende Angehörige und wollen sie im Alltag
stärken .
Rollator zur Einweihung und legt bei der
nächsten Veranstaltung schon selbst mit
Hand an .
Erika Hermanns ist Mutter von zwei Söhnen,
drei Enkeln und einem Urenkel und gerne
jeden Tag für andere Menschen unterwegs .
Auch an den Wochenenden . Manchmal
nimmt sie ihren dreijährigen Urenkel mit – wie
letztens zum Ernte-Dank-Fest in den „Bunten
Gärten“ . „Meine Mutter hat manchmal gesagt:
Du musst kürzer treten,“ erzählt Erika
Hermanns lachend . „Ich habe geantwortet:
Aber ihr habt uns so erzogen! Meine Eltern
waren ja selbst immer für andere da .“
Die Pflegebegleitkräfte haben den Vorteil, dass
sie sich im sozialen Umfeld der Region gut
auskennen . So bauen sie Brücken zwischen
Angeboten von Senioreneinrichtungen und
Menschen, die im häuslichen Bereich betreut
werden .
Pflegebegleitung darf nicht mit Pflegedienst
ver wechselt werden . Es werden keine
pflegerischen Tätigkeiten übernommen .
Pflegebegleiterinnen besuchen pflegende
Angehörige, hören zu, sind da und informieren .
Alles was besprochen wird, unterliegt der
Schweigepflicht . Pflegebegleitung ist auch nicht
abhängig von Religion oder Weltanschauung
und kann von allen Menschen kostenfrei
genutzt werden .
Das Angebot der Freiwilligenagentur gehört
zum Projekt „Netzwerk Pflegebegleiter in
Thüringen“ . Darüber sollen flächendeckende
Strukturen für die Pflegebegleitung in Thüringen
aufgebaut werden .
Weitere Informationen: Heike Apel
Freiwilligenagentur Eisenach, Markt 2/Zi . 401
Telefon 03691/ 67 02 49, E-Mail:
Freiwilligenagentur .esa@diako-thueringen .de
Antje Sommer
Öffentlichkeitsarbeit ■
Freiwilligenagentur
Heike Apel, Freiwilligenagentur ■
29
Rückblicke
Informationen aus der Diako
kurz und
knapp
Ernte-Dank im Bunten Garten
Wilhelm-Augusta-Stift gehört jetzt zur Diako
Die Diako Westthüringen beteiligt sich seit 1 .
Oktober 2014 mit 51 Prozent an der Wilhelm
Augusta Soziale Dienste gGmbH (WASD) . Der
Wilhelm Augusta Stift Schleusingen hält 49
Prozent . Damit ist die neue WASD der Diako
Unternehmensgruppe zugeordnet . Die WASD
betreibt in Schleusingen ein Alten- und
Pflegeheim mit 140 Betten und betreut in
einer Wohnanlage 24 Wohnungen . In der
n e u e n G e s e l l s c h a f t s i n d r u n d 12 0
Mitarbeitende beschäftigt .
Leitungsklausur in Speyer
Die Weiterentwicklung des geistlichen Profils
und die damit zusammenhängenden internen
Fort- und Weiterbildungsangebote waren
Thema der Leitungsklausur . Sie fand Ende
Oktober in sehr kollegialer, geschwisterlicher
und gastfreundlicher Atmosphäre im Diakonissenmut terhaus Speyer stat t . Dafür
bedankt sich die Geschäf tsführung bei
Pfarrer Dr . Werner Schwartz, Vorsteher der
Diakonissen Speyer-Mannheim, bei Karlheinz
Burger, kaufmännischer Vorstand, und bei
der Gemeinschaft des Mutterhauses . Bei der
Klausur waren die Geschäftsführung, die
Prokura, die Leitungsebene und Vorsitzenden
der Gesamtmitarbeitervertretung vertreten .
30
Herbstfest auf dem Hörselberg
Stiftung HandinHand in Eisenach
Viele Kinder, Schwangere und Familien in Not
sind in den letzten Jahren durch die Stiftung
HandinHand unterstützt worden . So wurde
allein 2013 die Summe von 72 .500 Euro durch
die Stiftung in Eisenach und dem War tburgkreis vergeben . Diese Gelder werden über
die Schwangerenberatungsstelle der Diako
Westthüringen ausgereicht .
Um die Arbeit vor Ort kennen zu lernen und
sich selbst als neuen Geschäf tsführer
vorzustellen, besuchte Michael Hoffmeier mit
seiner Stellver treterin Anke Siegel Mitte
September die Schwangerenberatungsstelle
der Diako Westthüringen in Eisenach . Dabei
wurde ein Partnerschild angebracht, das die
g u te Z u s a m m e n a r b e i t z w i s c h e n d e r
Schwangerenberatung und der Thüringer
Stiftung HandinHand dokumentieren soll . Das
Schild stellt eine Art „Gütesiegel“ dar .
Saisonende mit Sportlerball
Mit einem festlichen Ball haben die Sportlerinnen und Sportler vom Sportteam ihre Saison
beendet . Beim Sportlerball Ende November
wurde Bilanz gezogen und es wurden die
tollen Erfolge gefeiert . Mit dabei waren auch
Eltern, Freundinnen und Freunde sowie die
Betreuerinnen und Betreuer .
Einschulung in der Förderschule
Erntedank im Interkulturellen Garten
Im Interkulturellen Garten wurde Ernte-DankFest gefeiert . Obwohl es in Strömen regnete,
was das Fest gut besucht . Es spielte die
Gruppe „Spätlese“ aus Mihla . Im „Bunten
Garten“ wird nicht nur gesät und geernet, hier
begegnen sich Menschen verschiedener
Kulturen, um sich über ihre Erfahrungen und
Lebensweisen auszutauschen . Insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund
ist das Ankommen in einer Gemeinschaft ein
wichtiger Bestandteil, um in der neuen Heimat
Wurzeln zu schlagen .
Pflegekurse starten
In Eisenach und Bad Salzungen sind im
Herbst Pflegekurse gestartet . Dabei treffen
sich pflegende Angehörige mehrmals, um
ihre Fragen und Nöte zu besprechen .
Au ß e rd e m g i bt e s I n fo r m ati o n e n zu
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung,
zur Pflegeversicherung, zu Anträgen von
Hilfsmitteln oder das Einrichten von Pflegezimmern . Ein wichtiger Baustein ist zudem
der Umgang und die Versorgung demenzkranker Menschen . Im praktischen Teil wird
gezeigt, wie die Lage des zu Pflegenden
rückenschonend gewechselt werden kann
oder wie Körperpflege im Bett funktioniert .
Ehrenamtlich unterwegs
Benefizkonzert für Rumänien
200 Euro hat ein Benefizkonzer t in der
Annenkirche Eisenach dem Freundeskreis
Johannes Falk Rumänien beschert . Der Eintritt
war frei . Es wurde um eine Spende gebeten .
Zu hören waren geistliche Werke . Es musizierten der Posaunenchor vom Diako DiakonieVerbund Eisenach und Solisten .
Neues Graffiti in der Schillerstraße
Die Außenwohngruppe lädt alle Interessierten
in ihren neu gestalteten Flur ein . Die jungen
„Sprungbretter“ hatten ein regnerisches
Wochenende genutzt, um ihren Flur mit einem
Graffiti zu verschönern . Dabei hatten sie eine
Menge Spaß und freuen sich jetzt an ihrem
„jungen, bunten und freshen“ Kunstwerk in der
Schillerstraße 6 .
Aida Fahrräder für Mitarbeitende
Tolle Markenfahrräder bietet die Diako ihren
M i t a r b e i te n d e n s e i t S e p te m b e r z u m
Schnäppchenpreis an . Die Räder stammen
aus dem Bestand des Kreuzfahrtschiffes AIDA
und sind sehr gut erhalten . Sie werden für 30
Prozent des Neupreises verkauft . Wer noch
Bedarf hat, einfach nachfragen, ob noch
Fahrräder im Fahrradladen zur Verfügung
stehen: Telefon 03691/7452-625 . ■
Ein
Überblick
31
Unser neues
Preisrätsel
such mich
find mich
Hallo liebe Rätselfreundinnen und -freunde,
ge sucht war beim let z ten Rätsel die
brasilianische Währung REAL .
Es gingen viele richtige Lösungen bei uns in
der Redaktion ein . Die Glücksfee musste
helfen – einen 50-Euro Gutschein für das
Hörselberghaus bekommt Ilka Schneider .
Wir gratulieren herzlich .
Diesmal gilt es 15 Märchentitel zu erraten .
Dazu muss man etwas um die Ecke denken .
1 . Mächtiger Pflanzenwuchs verhindert
vorerst Liebesglück .
2 . Überempfindliche Dame
am Schlaf gestört .
3 . Volksbefragung beendet
Sorgerechtsstreit .
4 . Klebriges Lebewesen sorgt für
große Aufregung .
5 . Kräuterunkenntnis führt zur
optischen Veränderung .
6 . Mörder im Haus der Großmutter .
7 . Adlige lebt in Kommune mit
Bergarbeitern .
8 . Entlohnung nach Leistungsprinzip .
9 . Vogeleinsatz zur Qualitätsverbesserung
von Nahrungsmitteln .
10 . Orientalischer Meilenläufer .
11 . Intelligenter Adliger erteilt seiner Frau
Lehren .
12 . Grüner Herrscher bittet um Asyl .
13 . Alte Dame möchte Jüngling vernaschen .
14 . Unbequemer Schlaf einer hochgestellten
Königstochter .
15 . Chirurgischer Eingriff rettet Familie .
32
32
Die Lösung bitte an:
Diako Diakonie-Verbund Eisenach
Angela Meyhöfer
Friedensstrasse 10
99817 Eisenach
Lichtblicke@Diako-Thueringen.de ■
Immer einen Ausflug
Fahrradladen
und Werkstatt
wert
hier stimmen
Hörselberg
mit
Service
tollen Angeboten
und Preis
Tolles Herbstfest mit „ersten Wildkatzen“
Die erste große Bewährungsprobe ist
bestanden . Die neue Bergwir tin Petra
Scheidler vom Hörselberghaus hatte Ende
September mit ihrem Team zum Herbstfest
eingeladen .
Die Hastrungsfelderin versorgte mit vielen
befreundeten Helferinnen, Helfern und
Familienangehörigen zahlreiche Gäste im
Gasthaus, in der Tannhäuserhütte, im Biergarten und am „Frau-Holle-Backhäuschen“ .
Und das, obwohl die Wasserversorgung
kurzzeitig streikte . Torsten Gieß, Bürgermeister und Vorsitzender des Zweckverbandes Hörselberg, war als Gast vor Ort und
schaltete sich sofort mit ein . Dr . Peter Wendt
war indessen damit beschäftigt, am laufenden
Band Flammkuchen in der „Tannhäuserhütte“
zu backen .
Unter dem Motto „Bunt sind schon die
Wälder“ sangen Chöre aus Seebach,
Mosbach, Friedrichswerth und Wenigenlupnitz . Für die flinken Tänzerinnen und
Tänzer der Kindertrachtengruppe von der
Folklorevereinigung „Alt-Ruhla“ war eigens
der „grüne Rasen“ ausgerollt worden, damit
es beim Wirbeln und Drehen keine Probleme
mit dem steinigen Untergrund gab .
Ernte-Dank in Bergeshöh‘
Zwei Wochen später wurde schon Ernte-DankFest gefeiert . Wieder stiegen zahlreiche Gäste
auf den inzwischen schon sehr herbstlichen
Hörselberg . Der Männerchor aus Schwarzhausen sang lauschige Herbst- und Heimatlieder . Beim Berggottesdienst gaben sich die
Sängerinnen vom Schönauer Chor mit
Sängern der befreundeten Kirchgemeinde in
Potsdam ein Stelldichein . Die Predigt von
Pfarrerin Dorothee Köckert bezog sich auf
einige Strophen des bekannten Erntedankliedes „Wir pflügen und wir streuen den Samen
auf das Land…“ Das Lied klang wie Musik im
lauschigen Herbstwind .
Die Kollekte wird mit 255 Euro für das Fenster
der Kirche in Schönau verwendet . Es soll
nächstes Jahr zum 325-jährigen Bestehen der
Kirche wieder in den Ostgiebel eingebaut
werden .
Berggasthof
Großer
Hörselberg
Die wärmende Herbstsonne lud zum Verweilen
ein und viele blieben, um den herrlichen
Panoramablick bis zum Sonnenuntergang zu
genießen . Es war ein wunderschöner Tag am
Hörselberg .
Christina Reißig
Kulturbeauftragte Hörselberg ■
33
33
Gemeinsam –
statt einsam
Anzeigen
Sei mutig und schreibe mit Kennziffer an:
A .Meyhoefer@diako-thueringen .de
Wir trauern um
Ranghild
Franke
geb.
23.05.1938
gest. 02.11.2014
Von guten Mächten treu und still
umgeben, behütet und getröstet
wunderbar, so will ich diese Tage mit
euch leben und mit euch gehen in
ein neues Jahr
(Dietrich Bonhoeffer)
Die Wohn- und Dienstgemeinschaft
der Diako Diakonie-Verbund
Eisenach
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ER sucht SIE
Ich bin 50 Jahre alt . Ich bin lieb, nett und sehr
handwerklich . Ich habe als Maurer gearbeitet
und arbeite auch gern am Computer . Ich wünsche mir von meiner Partnerin, dass sie schlank
ist .
Sie sollte lieb und nett sein und ich würde auch
gerne für ihre Interessen da sein .
Kennziffer: 10-2014
Ich bin 29 Jahre alt . Ich koche gern und ich bin
auch sehr zärtlich . Ich habe Sehnsucht nach
einer lieben Frau . Zusammen mit ihr möchte
ich spazieren gehen . Und sie muss in meinem
Alter sein .
Kennziffer: 11-2014
Ich bin 18 Jahre alt . Ich kann gut kochen und
Fahrrad fahren . Ich höre gerne Hip Hop . Ich
möchte eine Freundin zum Liebhaben kennen
lernen . Wir können zusammen Eis essen . Und
auch schmusen .
Kennziffer: 12-2014
Ich bin Jürgen, 52 Jahre alt und wohne derzeit
im Haus Clemens im St . Annen . Bin ein Hobbymusiker, der nicht raucht und trinkt . Ich gehe
gern wandern und mag Tiere . Oft besuche ich
den Treff3 . Ich sehne mich nach einer Partnerin,
die ich auch heiraten kann .
Kennziffer: 13-2014
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Diako
Westthüringen gem. GmbH
Impressum
diako - LICHTBLICKE
Zeitschrift der Diako Westthüringen gem . GmbH,
ein Unternehmen der Ev .-Luth . Diakonissenhaus-Stiftung
Auflage:
2000
Anschrift:
Diako Westthüringen
Karlsplatz 27/31
99817 Eisenach
Tel .: 03691/260-0
www .diako-thueringen .de
facebook: Diako Westthüringen
Spendenkonto:
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Geschäftsführer (V .i .S .d .P .): Sven Kost, Michael Lein
Aufsichtsratsvorsitzender: Klaus-Dieter Horchem
Redaktion:
© Fotos:
Redaktionsschluss
der nächsten Ausgabe:
Satz:
Layout:
36
Angela Meyhöfer, Antje Sommer, Dr . Günter Wild
Diako Westthüringen und Autorinnen und Autoren
15 . Februar 2015
Angela Meyhöfer
André Nestler
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Seele and Geist
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