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LESESTOFF: PLÄDOYER GEGEN ISOLIERUNG RUSSLANDS | HINTERGRUND
FreiePresse
OBERES VOGTLAND
Dienstag, 16. Dezember 2014
Angst und
Schrecken
in Sydney
LOKALES
OELSNITZ/KLINGENTHAL
Mäßigende Töne
in Wildsau-Debatte
Nach fast 16 Stunden haben schwer
bewaffnete Spezialkräfte gestern
ein Geiseldrama in einem Café in
Sydney gewaltsam beendet. In der
Nacht zum Dienstag (Ortszeit)
stürmten Polizisten das Café im
Zentrum der australischen Metropole. Anschließend erklärte die Polizei die Geiselnahme für beendet.
Drei Menschen wurden bei dem
Einsatz getötet, darunter der Geiselnehmer. Vier wurden verletzt. Fünf
der Geiseln hatten noch am Tage
entkommen können – darunter eine Angestellte des Cafés, die auf Polizisten zurannte (Foto). Bei dem
Geiselnehmer soll es sich um einen
vorbestraften Iraner handeln, dessen Motive laut Polizei noch unklar
waren. Für einen islamistischen
Hintergrund spricht, dass der Mann
ein Stirnband mit arabischen
Schriftzeichen trug und Geiseln
zwang, eine Flagge mit dem muslimischen Glaubensbekenntnis in
die Scheibe des Cafés zu halten.
In der Diskussion um schwere
Verwüstungen von Wiesen- und
Rasenflächen im oberen Vogtland
rufen Jäger und Landwirte mit
mäßigenden Töne zum gemeinsamen Handeln auf. Zugleich wehren sich beide Gruppen gegen populäre Erklärungen der in diesem
Jahr gravierenden Probleme. Es
fehle nicht am Jagddruck auf die
Tiere, betont Werner Wunderlich,
der 1. Vorsitzende des Vogtländischen Jagdverbandes Oelsnitz.
Und die Kritik, riesige Felder seien
„schuld“ an dem enormen Tierbestand, will der Chef der Agrofarm
Eichigt, Klaus Rank, so nicht stehen lassen. (hagr) Seite 9: Bericht
SCHWADERBACH
Aquapark: Gericht
setzt auf Vergleich
Voraussichtlich im Januar werden
sich die Räte aus der tschechischen Nachbargemeinde Schwaderbach/Bublava und Vertreter
der Baufirma an einen Tisch setzen, um im Streitfall um den nie
vollendeten Aquapark am Aschberg einen Vergleich auszuhandeln. Es geht um Forderungen der
Baugesellschaft in Höhe von 19
Millionen Kronen (etwa 750.000
Euro) wegen bislang unbezahlter
Rechnungen. (tm) Seite 11: Bericht
IN DIESER AUSGABE
Aus aller Welt Taucher
stellen Weltrekord unter
Wasser auf
Sport Schwere Hypothek für
Erzgebirge Aue nach äußerst
schwacher Hinrunde
Kultur 60 Jahre „Jerry Cotton“: Heute erscheint die
3000. Ausgabe der Heftserie
FOTO: JASON REED/REUTERS
Mindestlohn: Vor allem im Osten
wollen Firmen Preise erhöhen
Nach einer aktuellen Umfrage wird Ostdeutschland
die Auswirkungen des
Mindestlohnes stärker
spüren als der Westen –
auch bei den Jobs.
VON TINO MORITZ
DRESDEN — Mit Einführung des Min-
destlohns von einheitlich 8,50 Euro
wird in Deutschland jeder vierte Betrieb zumindest einen Teil seiner Beschäftigten besser als bisher bezahlen. Das geht aus Antworten von
bundesweit 6300 Firmen auf den
Konjunkturtest des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ifo vom November hervor. 26,8 Prozent gaben an,
dass der Mindestlohn sie betreffe.
Von den knapp 1000 ostdeutschen
Betrieben waren das 43 Prozent, von
den westdeutschen Betrieben ledig-
Märchenhaft
FLUGHAFEN-CHEF
Die ARD setzt im Weihnachtsprogramm seine Reihe „6 auf einen
Streich“ mit vier neuen Märchen
fort. Den Auftakt macht „Siebenschön“ mit Schauspielerin Xenia
Assenza.
Hartmut Mehdorn
schmeißt hin
WETTER VOR ORT
6 Uhr 10 Uhr 14 Uhr 18 Uhr
2°
3°
Morgen
6°
1°
3°
1°
Übermorgen
10°
6°
Ausführliches Wetter: Ratgeber
20051
Einzelpreis 1,00 Euro
lich 24 Prozent. Diese markanten
Ost-West-Unterschiede unter den
vom Mindestlohn betroffenen Firmen hatten die Forscher so nicht erwartet. Im Westen plant fast jede
zweite Firma keine einzige Gegenmaßnahme, im Osten ist das nur weniger als jede dritte. Dafür kündigen
39 Prozent der betroffenen Ost-Unternehmer eine Anhebung ihrer
Preise an, 30 Prozent denken über eine Kürzung von Sonderzahlungen
und 27 Prozent über einen Personalabbau nach. Im Westen werden solche Maßnahmen jeweils nur in jedem fünften Betrieb erwogen.
Der Vize-Chef der Dresdner IfoNiederlassung, Joachim Ragnitz,
warnte, dass die vor allem von kleinen und mittleren Ost-Betrieben geplanten Einschnitte nicht nur den
Arbeitsmarkt beeinflussen, sondern
sie „dürften auch die konjunkturelle
Entwicklung der ostdeutschen Bundesländer treffen“. Für den Präsidenten der Handwerkskammer Chemnitz, Dietmar Mothes, kommen die
agenturen gebe es bislang keine
Hinweise auf Personalabbau. „Bei
uns häufen sich hingegen die Beschwerden von Arbeitnehmern
über die Kürzungen der Arbeitszeit.“
Darüber wie auch über die Anstellung von Langzeitarbeitslosen werde es vermutlich die häufigsten Versuche geben, den Mindestlohn zu
umgehen, so der Gewerkschafter.
So reagieren betroffene Firmen auf den Mindestlohn
Preiserhöhung
39 %
21 %
30 %
Kürzung Sonderzahlungen
21 %
27 %
20 %
23 %
Personalabbau
Verringerte Investitionen
14 %
22 %
Verkürzung Arbeitszeit
Ostdeutschland
Westdeutschland
16 %
9%
Sonstiges
15 %
32 %
keine Maßnahmen
0
10
20
Tilo Steiner
30
46 %
40
50
Quelle: Umfrage des ifo Instituts
Geschwätzige Verwandtschaft
Kanzlerin
kritisiert
Pegida-Demos
Dresdner Aktion zählte
gestern 15.000 Teilnehmer
BERLIN/DRESDEN — Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU) hat die Bürger
aufgerufen, die Ziele der Anti-IslamKampagne Pegida kritisch zu hinterfragen. Jeder Teilnehmer der Kundgebungen müsse „aufpassen, dass er
nicht von den Initiatoren solcher
Veranstaltungen instrumentalisiert
wird“, sagte Merkel gestern in Berlin. In Deutschland gelte zwar die
Demonstrationsfreiheit, aber hier
sei kein Platz für Hetze und Verleumdung. Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wiederum hat gestern Politiker aufgerufen,
auf die demonstrierenden Bürger
zuzugehen. Die Politik müsse besser
erklären, „warum wir Zuwanderung
brauchen“, sagte der SPD-Politiker.
Das „Pegida“-Bündnis bekommt
unterdessen immer mehr Zulauf.
Nach Angaben der Polizei folgten
gestern Abend in Dresden rund
15.000 Menschen dem Demonstrationsaufruf der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des
Abendlandes“ (Pegida). Es war die
neunte und bisher größte Demonstration in Folge. An Gegenkundgebungen beteiligten sich laut Polizei
mehr als 5600 Menschen. (dpa)
Seite 2: Bericht
Falken sind mehr Papagei als Adler
BERLIN — Der Chef der Berliner Flug-
häfen, Hartmut Mehdorn, gibt sein
Amt auf. Er werde sich spätestens
zum 30. Juni 2015 zurückziehen,
teilte die Flughafengesellschaft gestern mit. Mehdorn hatte die Geschäftsführung im März 2013 übernommen und seitdem mit dem Pannenflughafen BER gekämpft. In den
vergangenen Wochen hatte es Medienberichte gegeben, wonach das
Verhältnis zwischen Mehdorn und
den Gesellschaftern aus Bund und
Ländern tief zerrüttet sei. Der neue
Flughafen soll im zweiten Halbjahr
2017 in Betrieb gehen – sechs Jahre
später als geplant. Er soll die bestehenden Airports Tegel und Schönefeld ersetzen. Einen konkreten Termin wollte Mehdorn im Sommer
Seite 3: Bericht
nennen. (afp/dpa)
Ergebnisse nicht überraschend. Er
verweist auch auf Folgewirkungen
des Mindestlohns. „Wenn ein Bäcker
seinen Aushilfen statt 6,50 Euro ab
Januar 8,50 Euro zahlt, muss er seinen Fachkräften natürlich mehr als
8,50 Euro zahlen“, sagte Mothes.
DGB-Landesvize Markus Schlimbach warf Ifo indes „folkloristische
Panikmache“ vor. Bei den Arbeits-
Seite 3: Bericht
Man sieht es ihnen nicht an, aber
Falken sind enger mit Papageien verwandt als mit Adlern. Dies ist eines
von vielen überraschenden Ergebnissen eines gewaltigen Erbgutvergleichs bei Vögeln. Über vier Jahre
hinweg haben mehr als 100 Wissenschaftler mit neun Supercomputern
den bisher detailliertesten Stammbaum dieser Tiergruppe erstellt.
Auch Sperlinge stünden Falken näher als Geier und Adler, berichten
die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts „Science“. Die Wissenschaftler hatten das komplette
Erbgut von 48 Arten heute lebender
Vögel entziffert und aus dem Vergleich der Daten den jeweiligen Verwandtschaftsgrad ermittelt.
Vögel sind mit etwa 10.500 derzeit existierenden Spezies die artenreichste Klasse der Landwirbeltiere.
Sie sind nach Ansicht der meisten
Papagei oder Falke? Es ist ein Bergpapagei aus dem Zoo in Halle.
FOTO: PETER ENDIG/DPA
Experten die einzigen Nachfahren
der Dinosaurier und begannen ihre
Entwicklung vor etwa 150 Millionen Jahren.
Die Evolution der Vögel beschleunigte sich vor etwa 65 Millionen Jahren erheblich, schreiben die
Wissenschaftler. Der genaue Zeitpunkt vieler wichtiger Entwicklungsschritte sei aber noch immer
schwer festzulegen. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die modernen
Vögel sich in der Folge des Massensterbens, das das Ende der Dinosaurier besiegelte, diversifizierten“,
wird Mit-Autor Edward Braun von
der University of Florida in Gainesville in einer Mitteilung zitiert. (dpa)
Anja Garms
FUSSBALL
Schalke trifft wieder
auf Real Madrid
NYON — Der FC Schalke 04 muss im
Achtelfinale der Champions League
gegen Titelverteidiger Real Madrid
antreten. Das ergab gestern die Auslosung durch die Europäische Fußball-Union in Nyon. Damit gibt es
die gleiche Ansetzung wie in der
Vorsaison. Der FC Bayern trifft auf
Schachtjor Donezk aus der Ukraine.
Die Partien werden in Lwiw/Lemberg ausgetragen. Bayer Leverkusen
bestreitet die erste K.-o.-Runde gegen
den spanischen Meister Atlético
Sport: Bericht
Madrid. (dpa)
4 190932 801007
Die Zeitung im Internet:
www.freiepresse.de
52. Jahrgang, Nr. 291, VERLAG UND REDAKTION:
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2 Freie Presse
SACHSEN
Dienstag, 16. Dezember 2014
Neue Haut für
Schneeberger
Bergmannsdom
NACHRICHTEN
OBERWIES ENTHAL
Einspruch gegen
Wahl abgewiesen
der St.-Wolfgangs-Kirche in
Schneeberg (Erzgebirgskreis) stehen noch immer Gerüste. Die Außenhaut der als Bergmannsdom bekannten spätgotischen Hallenkirche wird seit 2012 restauriert. Allein in diesem Jahr wurden 1,4 Millionen Euro verbaut. Der größte Teil
des Daches ist bereits neu gedeckt
und die Südfassade fertiggestellt, an
der Nordseite wird noch gearbeitet.
An der Fassade wurden rund 80 Prozent der Steine erneuert – mit Sandstein aus Tirol. In akribischer Arbeit
werden auch die Schmuckfugen
restauriert, die auf das Mauerwerk
aufgesetzt sind und dem Betrachter
suggerieren, dass die Fassade aus
deutlich größeren Steinen besteht.
Die St.-Wolfgangs-Kirche entstand
von 1516 bis 1540. Nach einem großen Stadtbrand 1719 musste sie
ebenso wieder aufgebaut werden
wie nach dem Zweiten Weltkrieg.
Zu den Schätzen der Kirche gehört
der 1539 fertiggestellte Cranach-AlFOTO: GEORG ULRICH DOSTMANN
tar.
An
OBERWIESENTHAL — Die
Rechtsaufsichtsbehörde des Erzgebirgskreises
hat einen Einspruch von Einwohnern gegen die Bürgermeisterwahl
in Oberwiesenthal vom 27. Oktober
zurückgewiesen. Es habe keine gesetzwidrige Wahlbeeinflussung vorgelegen, erklärte gestern Behördenleiter Rico Ott. In der Beschwerde
war Bürgermeister Mirko Ernst
(FDP) vorgeworfen worden, mit Veröffentlichungen im Amtsblatt der
Stadt die Wahl in unzulässiger Weise beeinflusst zu haben. Die Rechtsaufsicht hatte Ernst dafür gerüffelt,
sieht aber die Wahl als gültig an. Die
Beschwerdeführer wollen nun Klage einreichen. Ernst, der seit 2007 im
Amt ist, hatte sich Ende Oktober mit
58,7 Prozent der Stimmen gegen einen Bewerber der CDU durchgesetzt. (fp)
PYRAMIDEN-URTEIL
Chemnitzer Forscher
hofft auf Berufung
» www.st-wolfgang-schneeberg.de
CHEMNITZ/KAIRO — Rund einen Mo-
nat nach dem ägyptischen Urteil
wegen Diebstahls aus der CheopsPyramide hofft der beschuldigte
Chemnitzer Experimental-Archäologe auf ein Berufungsverfahren.
„Das werden die sechs betroffenen
Ägypter anstrengen“, sagte Dominique Görlitz gestern. Verurteilte
deutsche Staatsbürger könnten
nach ägyptischem Recht keinen Widerspruch gegen das Urteil einlegen.
Görlitz, zwei deutsche Kollegen und
ihre sechs ägyptischen Helfer waren
für den Diebstahl von Materialproben aus der Cheops-Pyramide zu
fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Görlitz beteuert, er habe zuvor alle
nötigen Genehmigungen eingeholt.
Man unterstütze die ägyptischen
Helfer, so gut es geht. (dpa)
PROZESSBEGINN
Autoschieberbande
steht vor Gericht
DRESDEN — Vor
dem Landgericht
Dresden hat gestern der Prozess gegen eine Bande mutmaßlicher Autoschieber begonnen. Zwei Männer
und eine Frau müssen sich für den
Diebstahl von knapp 40 Autos verantworten. Immer wieder hätten sie
zwischen August 2012 und Mai
2013 Fahrzeuge in Dresden und Umgebung entwendet, um die Beute
dann in ihren Werkstätten in Tschechien auszuschlachten und die Einzelteile zu verkaufen, heißt es in der
Anklage. Die Hauptbeschuldigten
sind ein Ehepaar: Der 45 Jahre alte
Mann und seine 35-jährige Frau gelten als Köpfe der Bande. Ein weiterer
Angeklagter (35) soll der wichtigste
Helfer des Paares gewesen sein. Alle
sind Tschechen. Bei den Diebstählen
entstand ein Schaden von rund
130.000 Euro. Die Polizei hatte seit
Anfang 2013 gegen die Bande ermittelt. Die Beschuldigten wurden Anfang April bei einer Großrazzia im
nordböhmischen Aussig (Ústí nad
Labem) verhaftet. (dpa)
EBOLA-EPIDEMIE
Sachsens Ärzte
helfen mit Spenden
DRESDEN — Die Sächsische Landes-
ärztekammer unterstützt den
Kampf gegen das Ebola-Virus in
Westafrika mit 150.000 Euro. Das
Geld sei vor wenigen Tagen der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“
übergeben worden, wie die Landesärztekammer gestern mitteilte.
„Ärzte ohne Grenzen“ betreibt den
Angaben zufolge derzeit sechs Ebola-Behandlungszentren mit insgesamt 600 Betten. 270 internationale
und rund 3000 nationale Mitarbeiter sind im Einsatz. Nach jüngsten
Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizierten sich in Liberia,
Sierra Leone und Guinea bisher
mehr als 18.100 Menschen mit dem
gefährlichen Ebola-Erreger, rund
6500 von ihnen starben. Allerdings
liegt die Dunkelziffer vermutlich
deutlich höher. (epd)
Protest der Pegida wächst weiter an
Zur gestrigen Kundgebung
in Dresden kamen 15.000
Menschen. Die Veranstalter der Gegendemos konnten 5600 mobilisieren.
VON OLIVER HACH UND TINO MORITZ
DRESDEN — Die zuwanderungskriti-
sche Pegida-Bewegung in Dresden
ist weiter deutlich gewachsen. Nach
Polizeiangaben versammelten sich
gestern Abend etwa 15.000 Menschen zu einer weiteren Kundgebung und einem anschließenden
Schweigemarsch „gegen Glaubenskriege und für die Meinungsfreiheit“. In der Vorwoche waren noch
10.000 gekommen. Redner und Demonstranten übten massive Kritik
an der Asylpolitik, aber auch an der
Rolle von Politikern und Medien in
der immer intensiveren öffentlichen Debatte um die Bewegung.
„Ich bezeichne uns als Menschen
mit Ängsten und Sorgen, die von
den herrschenden Politikern über
Jahrzehnte vernachlässigt wurden.
Das geht so nicht weiter“ , sagte Pegida-Initiator Lutz Bachmann in seiner Rede, während die Zuhörer
Transparente mit Aufschriften wie
„Parteien gute Nacht – Bürger an die
Macht“, „Irre Leitmedien demaskieren“ und „Raus aus der Nato“
schwenkten. Politiker in ganz
Deutschland würden inzwischen
darüber rätseln, was sie falsch machten, so Bachmann. „Sie haben den
Kontakt zur Basis schon lange verloren und ihre Wähler verraten.“ Dialogbereitschaft zeigte Bachmann indes nicht. Er erklärte lediglich: „Mit
den Medien reden wir überhaupt
nicht mehr.“
Kathrin Oertel vom Pegida-Führungsteam verwies auf das vor einigen Tagen veröffentlichte Positionspapier der Bewegung und fragte:
„Was ist so falsch an einer Pflicht zur
Integration?“ Oertel sah hier Parallelen zur CSU-Programmatik. Sie verlangte einen „Bedarfsplan“ zur Regelung der Einwanderung – ein Thema, das auch Kundgebungsteilnehmer ansprachen.
„Ich bin weder
links noch rechts.“
Eine Pegida-Demonstrantin in Dresden
„Leute, die hier Gemüsekisten stapeln, haben wir genug“, sagte ein
Demonstrant, der eine historische
Flagge des Königreichs Sachsen
schwenkte. „Wenn wir Einwanderung meinen, dann meinen wir qualifizierte Einwanderung.“ Eine 25Jährige hielt ein Transparent mit
den Aufschriften „Gegen Nazis“ und
„Für freie Meinunungsäußerung!
Für Integration!“ in die Höhe. „ Ich
bin weder links noch rechts“, sagte
sie. Das Thema Islamisierung, das
bereits im Pegida-Positionspapier
nicht mehr auftaucht, spielte auch
auf der gestrigen Kundgebung keine
Rolle. Ein Demonstrant sagte: „Das
ist ohnehin nur eine Chiffre für viele andere Probleme.“
Erstmals trat gestern bei Pegida
auch eine Vertreterin der deutlich
fremdenfeindlich agierenden Initiative „Chemnitz wehrt sich“ auf, die
in Chemnitz gegen Asylbewerberheime mobilisiert. „Lasst uns den
Protest gemeinsam auf die Straße
tragen“, rief sie den Kundgebungsteilnehmern zu.
Gegen Pegida gingen gestern laut
Polizei etwa 5600 Menschen auf die
Straße – bei einer Kundgebung von
„Dresden für alle“ und einer Demonstration der Initiative „Dresden
nazifrei“. Zu den Teilnehmern zählten auch Musiker der Chemnitzer
Band Kraftklub – die via Twitter von
einem „Betriebsausflug“ sprachen.
Die aus Dresden stammende Linken-Chefin Katja Kipping sagte:
„Was droht, ist nicht die Islamisierung des Abendlandes; was droht, ist
eine reaktionäre Verrohung innerhalb von Europa. Und da müssen
wir dagegenhalten.“
Die Grünen-Doppelspitze war
komplett vertreten: Simone Peter
und Cem Özdemir liefen im „Dresden-nazifrei“-Zug mit. Die Organisatoren des Bündnisses „Dresden für
alle“ gaben sich hingegen mit einer
Kundgebung vor der Semperoper
zufrieden. Ihnen ging es in erster Linie um ein Zeichen, „dass Dresden
nicht Pegida ist“, wie der scheidende
SPD-Landesgeschäftsführer Sebastian Vogel sagte. Oder wie Sachsens
scheidender Ausländerbeauftragter
Martin Gillo (CDU) als letzter Red-
ner in Reimform forderte: „Raus aus
der Pegida-Falle, Europa profitiert
durch alle!“
Derweil sorgte eine vom Freistaat
finanzierte Ballonaktion während
der Anti-Pegida-Demonstration in
der vergangenen Woche für Wirbel.
Aus Mitteln der Imagekampagne
„So geht Sächsisch“ hatte die Staatskanzlei an jenem Montagabend
bunt leuchtende Luftballons verteilen lassen. Dafür waren 15 Promoter
für je 10 Euro Stundenlohn im Einsatz. In einer E-Mail hatte die beauftragte Werbeagentur erklärt, man
suche „Promoter/innen für eine Demoveranstaltung gegen Pegida“.
Sachsens Regierungssprecher Christian Hoose sagte gestern, man habe
die Ballons nicht nur an die etwa
9000 Teilnehmer des Sternmarschs
verteilt. Zugleich räumte er aber ein:
„Das ist unglücklich gelaufen.“ Angesichts der weltweiten Reaktionen
auf die Ereignisse in Dresden habe
man ein Zeichen setzen wollen „für
die Haltung dieses Freistaats“.
Hoose wies Mutmaßungen der
sächsischen AfD zurück, hier seien
Gegendemonstranten aus Steuermitteln bezahlt worden. AfD-Fraktionschefin Frauke Petry: „Wir haben
den Verdacht, dass die Staatskanzlei
Gegendemonstranten zu Standorten gefahren hat, damit sie dort Luftballons aufsteigen lassen.“ Ihre Partei werde dazu eine kleine Anfrage
im Landtag stellen.
Teilnehmer der Pegida-Demonstration. Auf Transparenten wurden auch
Volksentscheide auf Bundesebene gefordert. Das Bündnis brachte erneut
mehr Leute auf die Beine als in der Vorwoche.
FOTO: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS
„Bürgermeister hätte Darlehen nie erhalten dürfen“
Fall Burkhardtsdorf: Der Chemnitzer Kommunalrechtler Ludwig Gramlich kritisiert das Vorgehen der Gemeinde
BURKHARDTSDORF — Der
Bürgermeister von Burkhardtsdorf (Erzgebirgskreis), Thomas Probst
(CDU), hat von seiner Gemeinde
seit 2002 drei Darlehen über insgesamt 34.000 Euro erhalten – ohne
schriftlichen Vertrag und ohne
Zinsen. Der Landesrechnungshof
hat die Gemeinde dafür gerügt. Zu
Recht, sagt Ludwig Gramlich, Professor für öffentliches Recht an der
TU Chemnitz. Jan Oechsner hat
mit ihm gesprochen.
Freie Presse: Hat der Bürgermeister gegen seinen Amtseid
verstoßen, von der Gemeinde
Schaden abzuwenden?
Ludwig Gramlich: Verstoßen vielleicht nicht, aber er hat den abgelegten Eid auch nicht besonders ernst
genommen. Die Gemeindeordnung
sagt ganz klar: Eine Kommune hat
nichts zu verschenken, auch nicht
Geld unentgeltlich zu verleihen. Es
ist auch nicht die Aufgabe eines Rathauses, Bank zu spielen.
34.000 Euro in drei Darlehen, ohne Zinsen: Manche reden von einem Selbstbedienungsladen.
Wenn es keine klaren Regeln gibt,
keine schriftlichen Verträge, keine
vereinbarten Zinsen, keinen Ratsbeschluss – dann ist es ein Selbstbedienungsladen. Wenn es die genannten
Regeln aber gibt, dann wäre die
Kennzeichnung populistisch.
Der Bürgermeister hat die Zinsen zurückgezahlt, die Kommune hat eine Richtlinie beschlossen. Ist nun alles in Ordnung?
Nein, in diesem Fall nicht. Zum
Schadensersatz ist der Bürgermeister sowieso verpflichtet. Ich gehe
zwar nicht von einer strafrechtlich
zu verfolgenden Vorteilsnahme im
Amt aus, aber ein fahrlässiges Verhalten scheint nahezuliegen. Dann
müsste ein Disziplinarverfahren seitens der Kommunalaufsicht eröffnet werden, welches bis zur Entlassung aus dem Amt führen kann. Im
Fall von Thomas Probst ist aber eher
eine finanzielle Sanktion oder eine
Abmahnung realistisch.
Ludwig
Gramlich
Professor für
öffentliches Recht
FOTO: PRIVAT
Wenn es keine kommunale
Richtlinie gibt, wie bis vor kurzem in Burkhardtsdorf, dann
muss doch eine überörtliche Vorschrift gelten, oder?
Die Gemeinde muss auf jeden Fall
die kommunalverfassungs- und
haushaltsrechtlichen Bestimmun-
gen beachten. Da sind wir wieder bei
dem Punkt, dass eine Gemeinde
kein Geld zu verschenken oder zinslos zu verleihen hat.
Sie haben viel mit Kommunalrecht – und auch den Verfehlungen in Rathäusern – zu tun. Als
Laie gefragt: Ist Thomas Probst
sozusagen nur ein kleiner Fall?
Der Fall ist brisant. Vor 20 Jahren
hätten wohl alle das noch ein wenig
lockerer gesehen. Das war eine Umbruchzeit. Heute haben wir eine größere Sensibilität im Umgang mit öffentlichen Geldern. Das ist auch gut
so. Hinzu kommt: Es wurden eindeutig Vorschriften verletzt. Und:
Wir reden eben nicht von einem
Vorfall, sondern von drei Vorfällen,
von drei zinslosen Darlehen.
Zumal der Rechnungshof sagt:
Selbst ein einziges Darlehen, basierend auf Beschlüssen und
Richtlinien, darf nur im Notfall
ausgereicht werden.
Richtig. Ansonsten ist ein Verschenken von Geld, auch in Form von
zinslosen Darlehen, laut Gemeindeordnung untersagt.
Welche Art Notlage wäre das?
Zum Beispiel, wenn dem Bürgermeister das Haus abbrennt und ihm
ein extremer finanzieller Engpass
droht, der die Amtsführung gefährdet. Das ist aber für mich bei einem
vorwiegend dienstlich genutzten
Pkw, so nannte es der Rechnungshof
als den Grund für eines der Darlehen, nicht der Fall. Und nochmal:
Selbst wenn dieser Notfall vorgelegen hätte, müssen die Regeln eingehalten werden. Die Gemeinde muss
die kommunalverfassungs- und
haushaltsrechtlichen Bestimmungen beachten. Der Bürgermeister
hätte diese Darlehen so niemals erhalten dürfen, egal, welche Begründungen vorgelegen haben.
Dienstag, 16. Dezember 2014
ZEITGESCHEHEN
Freie Presse
3
Der BER schafft selbst Unbeugsame
Er verkündet den ersehnten Eröffnungstermin für
das schwierige Projekt
Hauptstadtflughafen –
und drei Tage später
seinen Abgang. Es muss
viel passieren, um einen
wie Mehdorn so weit zu
bringen.
Der schwierige Weg zum
neuen Haupstadt-Flughafen
Das Projekt ist seit mehr als vier
Jahren in der Krise. Wichtige Etappen:
Januar 1992: Beginn der Planungen
für den Flughafen mit dem Projektnamen Berlin-Brandenburg International, BBI.
Juni 1996: Der Ausbau des Flughafens Schönefeld sowie die Schließung
von Tegel und Tempelhof werden beschlossen.
VON BURKHARD FRAUNE
UND BERND RÖDER
SCHÖNEFELD — Tatsächlich: Es gibt
den Tag, an dem auch einer wie
Hartmut Mehdorn die Nase voll hat.
Vorbei die Scherze, mit der der knorrige Manager gern seine Hartleibigkeit zur Schau stellte, zum Beispiel:
„Ich gehöre zu den kleinen Dicken,
die was aushalten.“ Chef am neuen
Hauptstadtflughafen BER – das ist
eine der härtesten Aufgaben, die die
Republik Managern zu bieten hat.
Man hat Mehdorn das in den vergangenen Wochen angesehen. Nun
ist der Posten wieder zu vergeben.
Nach 20 Monaten auf der berüchtigten Baustelle in Schönefeld wirft
Mehdorn hin, er kapituliert vor dem
Klima des Misstrauens, das das Projekt umgibt – das für manchen Politiker noch immer Spielball war, um
tagesaktuell Punkte zu sammeln.
Doch auch Mehdorn hat dieses Klima mit herbeigeführt. Nun wird ein
fähiger Nachfolger schwer zu finden
sein.
Tollkühn ans Werk
„Sie haben mich geholt, jetzt müssen sie mich auch aushalten“, tönte
Mehdorn, als Brandenburgs Regierungschef Matthias Platzeck (SPD)
und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ihn
im vorvergangenen Frühjahr als ihren neuen Mann in Schönefeld präsentierten. Da lachten die damaligen Länderchefs. Doch dem Napoleon-Bewunderer Mehdorn war es
ernst, er ging tollkühn ans Werk.
Sein erster Tabubruch kam am ersten Arbeitstag: Lasst uns den Flughafen Tegel offen halten! Da hatte er
sich die ersten Feinde gemacht.
Es folgten Reibereien um den
Schallschutz für die Anwohner, die
im dicht besiedelten Umfeld des
neuen Großflughafens an der Berliner Stadtgrenze nicht gut ankamen
– und die vor allem brandenburgische Politiker aufbrachte, vor der
Landtagswahl im September. Immer wieder fühlten sich Aufsichtsräte von Mehdorn unzureichend informiert. Einen Bericht des Bundesrechnungshofs vom Frühjahr konnte man auch so verstehen, als ließen
September 2006: Erster Spatenstich
Juni 2010: Die Eröffnung wird von
Ende Oktober 2011 auf den 3. Juni
2012 verschoben.
Mai 2012: Vier Wochen vor dem Termin wird wegen Problemen mit der
Brandschutzanlage die Eröffnung des
Flughafens erneut abgesagt. Später
wird Chefplaner Manfred Körtgen
entlassen.
September 2012: Auf Vorschlag des
neuen Technikchefs Horst Amann
wird die Eröffnung verschoben und
auf den 27. Oktober 2013 terminiert.
Jetzt hat auch er die Nase voll: Hartmut Mehdorn will nicht mehr Chef am neuen Hauptstadtflughafen sein.
FOTO: PATRICK PLEUL/DPA/ARCHIV
Geschasster Geschäftsführer erhält eine Million Euro Gehalt
Die Flughafengesellschaft will ihrem früheren Geschäftsführer Rainer
Schwarz ausstehende Gehaltszahlungen bis zum Vertragsende im Mai
2016 zahlen. Die Flughafengesellschaft habe einen Berufungsantrag
zurückgezogen, sagte ein Sprecher
gestern. Dies habe der Aufsichtsrat
bereits am Freitag entschieden. Das
Berliner Landgericht hatte gestern
zunächst mitgeteilt, das Unternehmen habe Berufung eingelegt.
Schwarz war im Januar 2013 wegen
geplatzter Eröffnungstermine für den
neuen Hauptstadtflughafen entlassen
worden – der Aufsichtsrat der Flugha-
fengesellschaft hatte ihm eine Mitschuld an der mehrmals verschobenen Eröffnung des Flughafens gegeben. Schwarz klagte dagegen, das Gericht erklärte die Kündigung für unwirksam. „Es besteht kein wichtiger
Kündigungsgrund“, stellte Richter
Björn Retzlaff fest. Schwarz habe keine „schwerwiegenden Fehler“ begangen, die eine Kündigung gerechtfertigt hätten. Entsprechend sprach ihm
das Gericht seine Gehaltszahlungen
bis zum Vertragsende im Mai 2016 zu.
Dabei geht es um eine Million Euro.
Der 58-jährige Schwarz leitet seit diesem Monat den Flughafen RostockLaage. (dpa)
Schon nach Ersatz gesucht?
Der 72-Jährige gilt als Manager alter
Schule. Pflichtbewusstsein habe ihn
bewogen, die Aufgabe in seinem Alter noch zu schultern, verriet er mal.
Von Patriotismus sprach gar Peter
Ramsauer (CSU), damals Herr im
Bundesverkehrsministerium. Jenes
Haus, das jetzt schon per Headhun-
ter einen Mehdorn-Ersatz gesucht
haben soll.
Es wird diese Eskalation im Streit
um eine externe Überprüfung von
Mehdorns Arbeit gewesen sein, die
den Unbeugsamen zum Rücktritt
brachte. Er warf dem Ministerium
„Inquisition“ vor.
Die Demonstration des vorweihnachtlichen Friedens durch den
Aufsichtsrat am vergangenen Freitag konnte das nicht kitten: „Alle
Unterstützung“ sicherte das Gremium Mehdorn noch zu, der gerade einen Zeitplan zur Eröffnung des
Flughafens spätestens Ende 2017
präsentiert hatte. Dann kippte der
Aufsichtsrat Mehdorns Antrag, Unternehmensberater
weiterzubeschäftigen, die seit eineinhalb Jahren seine Schaltzentrale auf der Baustelle managen.
Treibende Kraft war der neue Berliner Regierungschef Michael Müller (SPD). Dessen Vorgänger Wowereit war Mehdorn zwar manchmal
auch in die Parade gefahren – aber
wenn es drauf ankam, hielt er zum
Geschäftsführer. „Ich freue mich auf
jeden Fall, dass ich bei der Eröffnung
dabei bin“, sagte Mehdorn in einer
Sitzungspause am Freitag vielsagend. „In welcher Form? Das ist heute nicht entscheidend.“
Wer der Nachfolger wird, ist offen. Namen wie der des Köln-Bonner
Flughafenchefs Michael Garvens
werden immer wieder genannt –
und sind damit wohl schon verbrannt. Mehdorns neuer Technikchef Jörg Marks, der den neuen Zeitplan für die Eröffnung mitentworfen hat, käme auch infrage. Offen ist,
ob der Mann, der zuvor als SiemensManager jahrelang in zweiter Reihe
tätig war, dem Aufsichtsrat Paroli
bieten könnte. Entsprechend überrumpelt wirkt Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke am Tag
des Rücktritts: „Ob das so schnell gehen musste, das ist fraglich.“ (dpa)
„Ihr Gesicht ist wie eine Maske – sie
ist sonst so fröhlich“, sagte die Frau
im Fernsehen entsetzt.
Wie haben die Geiseln den Tag
überstanden? Wo waren sie, als die
Polizei das Café nach 16 Stunden
mitten in der Nacht stürmte? Einige
können kurz vorher fliehen, andere
werden kurz darauf von Sanitätern
aus dem Gebäude geholt. Für die Angehörigen beginnt ein banges Warten. Die Polizei sagt zunächst nichts,
später ist von drei Toten die Rede –
darunter der Geiselnehmer, vier
Menschen sollen verletzt sein.
Der Tag in Sydney hatte angefangen wie jeder andere. Der Martin Place ist dekoriert mit Weihnachts-
schmuck. Neun Tage noch bis zur
Bescherung, viele Leute sind unterwegs, kaufen Geschenke. Die Sonne
scheint vom makellos blauen Himmel. Wer nicht zur Arbeit muss, hat
keine Eile. An der Theke des Cafés
muss viel los gewesen sein.
Die Redaktion des TV-Senders
„Channel 7“ liegt direkt gegenüber.
Redakteure sehen um kurz vor zehn
Leute vom Café fortrennen. Sie
schalten die Kameras ein. An die
Fenster gepresste Hände sind zu sehen. Der Geiselnehmer hat die Leute
offenbar an die Scheiben beordert.
Die Polizei ist innerhalb von Minuten vor Ort. Die „Channel 7“-Redaktion muss weichen, wegen der strategischen Lage richtet die Polizei
dort einen Kommandoposten ein.
Am Mittag rennen plötzlich in kurzer Zeit drei Geiseln aus dem Gebäude, am Nachmittag zwei weitere. Die
Polizei schirmt die Leute ab.
Es besteht Kontakt mit dem Iraner. „Wir verhandeln mit ihm“, sagt
Vize-Polizeichefin Catherine Burn.
Das dauert Stunden. Der Mann will
dem Vernehmen nach mit dem Premierminister sprechen, live im Radio oder Fernsehen.
Die Polizei bleibt erst ganz ruhig.
Ein friedliches Ende sei oberstes Gebot, sagt Burn. Man stelle sich auf
lange Verhandlungen ein. Und dann
geht doch plötzlich alles ganz
schnell: Mitten in der Nacht stürmt
die Polizei das Café. (dpa)
Entlassen oder zurückgetreten: Rainer Schwarz, Hartmut Mehdorn, Klaus
Wowereit (SPD) und Matthias Platzeck (SPD) beim symbolischen Spatenstich
für den neuen Flughafen im September 2006.
FOTO: PATRICK PLEUL/DPA/ARCHIV
sie sich mitunter von dem erfahrenen Manager an der Nase herumführen. Mehdorns neueste Ideen lasen sie zuerst in der Zeitung
Doch auch Mehdorn musste erfahren, dass ihm immer wieder Verantwortliche Knüppel zwischen die
Beine warfen. „Insgesamt hat es
Mehdorn uns nicht immer leicht gemacht, aber wir haben es ihm auch
nicht immer leicht gemacht“, bekennt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Vor allem der Bund war schlecht auf Mehdorn zu sprechen, weil er im internen Machtkampf Horst Amann
wegbiss, den Technikchef, den das
6. Januar 2013: Es wird bekannt,
dass der 27. Oktober als Eröffnungstermin nicht zu halten ist. Wenig später muss Flughafenchef Rainer
Schwarz gehen.
Bundesverkehrsministerium
vor
Mehdorns Engagement als Hoffnungsträger geholt hatte. Ein Rücktritt aber kam für Hartmut Mehdorn
nie infrage. „Die Frage überspringen
wir, weil das nie stattfindet“, sagte er
einmal.
11. März 2013: Der frühere Chef von
Deutscher Bahn und Air Berlin, Hartmut Mehdorn, übernimmt die Geschäftsführung.
26. August 2014: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit
(SPD), langjähriger Flughafen-Aufsichtsratschef, kündigt für Dezember
seinen Rücktritt an.
12. Dezember 2014: Der Aufsichtsrat
unterstützt den neuen Zeitplan Mehdorns, den Flughafen im zweiten
Halbjahr 2017 zu eröffnen. (dpa)
16 Stunden Angst
Ein radikaler Iraner bringt
in Sydney in einem Café
Dutzende Menschen in
seine Gewalt. Das Drama
spielt sich vor den Augen
der Öffentlichkeit ab.
VON FRANK WALKER
UND CHRISTIANE OELRICH
SYDNEY — Nach Stunden in Todes-
angst steht der jungen Frau der
Schock ins Gesicht geschrieben: Mit
ausgestreckten Armen rennt sie bewaffneten Polizisten entgegen und
bricht fast zusammen. Die Angestellte mit der braunen Schürze ist
der Hölle des Lindt Chocolat Café in
Sydney entkommen, in dem ein vorbestrafter radikaler Iraner Besucher
und Angestellte stundenlang in
Schach gehalten hat.
„Ich habe seine Augen gesehen,
der war verrückt“, sagte Craig Stoker
dem „Daily Telegraph“. Der Mann
hatte sich am Morgen in dem Café
im Herzen Sydneys gerade einen
Kaffee geholt. Draußen sei er mit
dem späteren Geiselnehmer zusammengestoßen, wie er berichtete.
„Soll ich dich auch erschießen?“, habe der Mann ihn nach dem Anrempler angeherrscht. „Ich war ganz
schön fertig“, meinte Stoker.
Und der Mann ist gefährlich. Vorbestraft, wie Zeitungen später berichten. Und angeklagt, wegen Beihilfe zum Mord an seiner Exfrau
und sexuellen Übergriffen auf Kundinnen, die er als vermeintlicher
Heiler zu sich lockte. Seine Motive
für die Geiselnahme? Unklar.
Wie er die Geiseln in dem Café
drangsaliert, ist tagsüber durch eine
Scheibe zu sehen: Abwechselnd
müssen zwei Leute mit erhobenen
Händen eine schwarze Fahne mit
dem muslimischen Glaubensbekenntnis an die Scheibe pressen. Direkt darunter ist ein fröhliches „Merry Christmas“ (Frohe Weihnachten)
auf der Scheibe zu lesen. Eine Mitarbeiterin des Cafés, die nicht im
Dienst war, erkennt eine Kollegin.
Anschlagspläne, Terroralarm und verschärfte Gesetze
Australien hat in diesem Jahr eine
der schärfsten Anti-Terror-Gesetzgebungen der westlichen Welt verabschiedet. Unter anderem kann der
Geheimdienst (ASIO) Verdächtige eine
Woche lang im Verborgenen verhören. Er kann Leute ohne richterliche
Genehmigung für 14 Tage festnehmen
und Hausarrest anordnen.
Erhöhter Terroralarm gilt im Land
seit September, konkret die Stufe 3
von 4. Das bedeutet: „Terroranschlag
wahrscheinlich“. Der Geheimdienst
hat vor Anschlägen muslimischer Extremisten gewarnt, etwa durch Rückkehrer aus den Kampfzonen in Syrien.
Die australische Armee beteiligt
sich mit Hunderten Elitesoldaten und
Flugzeugen an der internationalen Allianz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak.
Die Polizei hatte im September nach
eigenen Angaben Pläne vereitelt, einen Passanten auf offener Straße zu
entführen, zu köpfen und ein Video
davon zu veröffentlichen. Der in Syrien kämpfende Australier Mohammad
Ali Baryalei soll einen Anhänger in
Sydney direkt mit dem Anschlag beauftragt haben. 15 Menschen wurden
teils bei einer großen Razzia vorübergehend festgenommen. (dpa)
Gerettet: Eine Geisel wird in Sicherheit gebracht. FOTO: JASON REED/REUTERS
KOMMENTAR & HINTERGRUND
Dienstag, 16. Dezember 2014
LEITARTIKEL
IM FOKUS
Ein Korb für
die Maut
Surfer Kurz bringt
frischen Wind
STEPHAN LORENZ
ZU DEN BEDENKEN DER
NEUEN EU-KOMMISSARIN
Österreichs Außenminister hat trotz seiner
erst 28 Jahre bisher einen guten Job gemacht
FOTO: JASON SZENES/DPA
4 Freie Presse
stephan.lorenz@freiepresse.de
E
s sollte niemanden überraschen, dass die neue EU-Kommissarin für Verkehr, Violeta
Bulc, die deutschen Mautpläne ablehnt. Sie hat gestern nur bestätigt,
was Kritiker schon von Anfang an
gesagt haben: Die Pkw-Maut ist in
dieser Form nicht mit europäischem
Recht vereinbar, weil sie dem Prinzip der Nichtdiskriminierung von
EU-Bürgern widerspricht. Alle Fahrer, deutsche wie ausländische, müssen gleich behandelt werden. Die
EU-Kommissarin aus Slowenien traf
sich schon Ende November mit dem
deutschen Verkehrsminister Alexander Dobrindt und äußerte ihre Bedenken. Ohne Erfolg.
Jetzt fängt die ehemalige jugoslawische Basketball-Nationalspielerin
den vermeintlich großen „MautWurf“ des CSU-Ministers quasi vor
dem Korb ab. Sein Parteichef Horst
Seehofer will trotzdem den „Dreier“,
das Gesetz soll beschlossen werden,
grantelt er aus München. Er streichelt halt gern die bayerische Seele
mit seinem Wahlkampfversprechen, alles andere scheint ihm egal.
Dobrindts Aufgabe ist aber unlösbar: Die Pkw-Maut soll Ausländer
auf deutschen Straßen belasten, es
sollen alle zahlen, die Gebühr aber
darf deutsche Autofahrer nicht zusätzlich belasten. Das geht im Grunde nur, wenn Finanzminister Wolfgang Schäuble auf Einnahmen aus
der Kfz-Steuer verzichtet. Die Chancen dafür sind eher gering,
Europarechtlich könnte man es
nur über eine radikale Änderung des
Steuerrechts versuchen. Das ist nationale Hoheit, da darf Brüssel nicht
hineinreden. Eine Option wäre die
Abschaffung der Kfz-Steuer und die
Einführung der Maut. Der deutsche
Autofahrer würde dann „bemautet“
statt „besteuert“ werden. Aber auch
dann bleibt fraglich, ob so mehr
Geld für die Reparatur von Straßen
und Brücken vorhanden wäre. Der
deutsche Autofahrer soll ja nicht
stärker belastet werden als bisher. Es
sei denn, er zahlt doch drauf...
Das Maut-Gesetz, wie im Koalitionsvertrag verlangt, ist Murks von
vorn bis hinten. CSU-Chef Seehofer
wird es dennoch durchziehen. Dann
wird das Gesetz vom EU-Gerichtshof in Luxemburg wieder gekippt
und er kann den Schwarzen Peter an
die EU geben. Seehofers Strategie:
„Seht her, wir haben alles probiert,
um die Ausländer zur Kasse zu bitten, aber die EU hat es nicht zugelassen.“ So funktioniert Politik – nicht
immer, aber eben auch so.
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Crashtest-Dummies.
KARIKATUR: TOMICEK
Mountainbiken, Windsurfen, Snowboarden – Sebastian Kurz ist nicht
nur der jüngste Außenminister der
EU, sondern sicher auch einer der
sportlichsten. 28 Jahre ist der junge
Mann mit dem nach hinten gegelten Haar gerade einmal. Als der gebürtige Wiener Ende 2013 zum
Chefdiplomaten Österreichs ernannt wurde, war das Staunen groß.
Kurz – bis dahin regierungsintern
Spezialist für Integration – erwies
sich als Könner der eigenen Integration im Kreis der Minister, in den er
durchaus frischen Wind brachte.
Wer Peinlichkeiten und Fremdschämen erwartet hatte, lag falsch.
Aufgeräumtes Denken und Auftre-
ten prägten sein erstes Jahr, das politisch vor allem der EU-Erweiterung
auf dem Westbalkan galt.
Auch als Integrationsminister
bleibt Kurz seinem politischen Credo treu, das da lautet: Integration
durch Leistung. Eine in sozialen Medien auch kritisierte Imagekampagne soll gar den Stolz der Zuwanderer
auf ihre neue Heimat fördern. Das
Thema ist Kurz jedenfalls sehr nahe.
„In meiner Klasse hatten etwa
50 Prozent der Schüler Migrationshintergrund“, sagt der 28-Jährige. Er
gehöre einer der ersten Generationen an, die von klein auf mit dem
Thema Integration und Vielfalt aufgewachsen seien. (dpa)
„Interessenausgleich statt Konfrontation“
Der Sicherheitsexperte Stützle gehört zu den Initiatoren des Aufrufs „Wieder Krieg in Europa?“ – Er ruft zur Verständigung mit Moskau auf
CHEMNITZ — Die Ukraine-Krise verstärkt die Sorge vor einem neuen
Kalten Krieg. Walther Stützle fordert die Bundesregierung auf, den
verhängnisvollen Kurs der Isolierung Russlands zu ändern. Von der
Kanzlerin will er Ideen zur Lösung
sehen. Den Vorwurf „RusslandVersteher“ hält er für Gedankenrassismus. Mit Stützle hat Stephan
Lorenz gesprochen.
Freie Presse: Herr Stützle, Sie gehören zu den Initiatoren des Aufrufs „Wieder Krieg in Europa?
Nicht in unserem Namen!“, den
60 Prominente unterzeichnet haben. Wie kam es dazu?
Walther Stützle: Ich gehöre zu denen, die sich noch Bundestagsdebatten vollständig anhören. Ende November sprach die Bundeskanzlerin
Angela Merkel in der Haushaltsdebatte auch über die Ukraine-Krise
und über das Verhältnis zu Russland. Ihre Ideenlosigkeit hat mich
erschüttert. In einer so wichtigen
Frage kann man als Bürger aber
nicht nur zuschauen: Das hat den
ehemaligen Kanzlerberater und Sicherheitsexperten Horst Teltschik
(CDU), die frühere Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne)
und mich zu dem gemeinsam erarbeiteten Aufruf zusammengeführt.
Was war das Ziel des Aufrufs?
Angesichts der bereits kriegerischen
Situation in der Ukraine will der
Aufruf im Geiste auch des gleichgesinnten öffentlichen Briefes von
Helmut Schmidt an Helmut Kohl
dafür werben, den verhängnisvollen
Kurs der Isolierung Russlands aufzugeben und schleunigst und mit eigenen Ideen an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Bundeskanzlerin verweist gerne auf ihre
zahllosen Kontakte mit Putin. Ich
wüsste gerne, von welchem Konzept sie sich dabei leiten lässt.
Der Westen versucht Moskau
doch mit Wirtschaftssanktionen
in die Knie zu zwingen, oder?
Es ist ein unsinniger Versuch, Russland durch wirtschaftliche Strangulierung politisch gefügig zu machen. Das wird nicht gelingen. Verlässliche Sicherheit in Europa gibt es
nur mit Russland, nicht gegen Russland. Wer wie ich die verheerende
Wirkung von Krieg miterlebt, als
Kind gar im Luftschutzbunker gesessen und nach dem Krieg gehungert und viele Jahre auf die Rückkehr des Vaters aus sowjetischer Gefangenschaft gewartet hat, wird einen Konfrontationskurs nicht unterstützen.
Was ist Ihrer Meinung nach
schiefgelaufen im Verhältnis des
Westens zu Moskau? Hat nicht
auch Putin einen gehörigen Teil
zur gegenwärtigen Krise beigetragen?
Hat er, zweifellos. Alle in und für Europa verantwortlichen Staaten,
auch die Bundesrepublik, haben die
Friedensfrage viel zu lange nicht
ernst genug genommen. Aber zuerst
haben Macht- und Herrschaftshunger das westliche Bündnis blind gemacht für die Gefahren der maßlosen Ausdehnung nach Osten; die
Chancen für eine neue Sicherheitsordnung mit Russland wurden nicht
genutzt, die Warnungen Russlands
ignoriert und die einstmals beschützende Funktion Amerikas falsch
verstanden: nämlich als Einladung
zur politischen Enthaltsamkeit Europas. Bis heute hat die EU keine eigenständige Außen- und Sicherheitspolitik. Mit der unverändert bestehenden Einladung der Nato an
die Ukraine und Georgien zur Mitgliedschaft ohne sicherheitspolitische Kompensation für Russland
und mit dem Versuch der EU, die
Ukraine zu Lasten Russlands wirtschaftlich und politisch an die EU zu
Walther Stützle
Sicherheitsexperte
FOTO: IMAGO
„Die Chancen für
eine neue Sicherheitsordnung mit
Russland wurden
nicht genutzt.“
binden – wurde in der Wahrnehmung Moskaus, wie von Putin
mehrfach angekündigt, die rote Linie überschritten. Den Bär zu reizen,
selbst aber nur durch ein kurzes
Hemd geschützt zu sein, ist keine
kluge Politik; ganz zu schweigen
von den Fehlleistungen des vormaligen Nato-Generalsekretärs Anders
Fogh Rasmussen, der Russland zum
Feind erklärt hat; und Präsident Barack Obamas fernsehöffentliche Herabsetzung Russlands als „Regionalmacht“ war auch keine diplomatische Meisterleistung.
Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Klaus
Naumann, wirft den Unterzeichnern in einer Replik vor, sie würden unnötige Kriegsangst schüren. Niemand in Europa wolle
Krieg, auch Putin nicht. Russland sei zu schwach für einen
Krieg gegen Europa. Können Sie
Naumanns Position nachvollziehen?
In vielen schwierigen sicherheitspolitischen Situationen – zum Beispiel
dem Kosovo-Krieg oder dem Afghanistan-Krieg – habe ich als Staatssekretär bei meinen Empfehlungen an
den verantwortlichen Minister von
manch exzellenter militärpolitischer Beratung profitiert. Die von
Ihnen zitierte Meinung von General
a. D. Klaus Naumann hätte nicht dazugehört.
Muss der Westen die russische
Annexion der Krim wirklich
schlucken?
Westliche Außenpolitik muß Wege
finden – und es gibt sie –, Russland
zur Rückkehr zu den Kernprinzipien der europäischen Sicherheitsordnung zu bewegen, wie sie nach dem
Ende der Teilung Europas und
Deutschlands einvernehmlich 1990
in der „Charta von Paris für ein Neues Europa“ beschlossen worden sind.
Dazu gehören ganz entscheidend
die Unverletzlichkeit von Grenzen,
die uneingeschränkte Respektierung der territorialen und politischen Souveränität von Staaten und
der unbedingte Gewaltverzicht.
Wenn das gelingt, wird es auch Wege geben für eine Verständigung
zwischen Russland und der Ukraine
über die Krim und für eine friedliche Konfliktlösung, nach der die geschundenen Menschen in der Ukraine sich dringlich sehnen.
Wie reagieren Sie auf den Vorwurf, Sie würden einer gefährlichen Appeasement-Politik gegenüber Moskau das Wort reden?
Mangelnde Geschichtskenntnisse
waren schon immer eine Quelle für
verheerende Fehlurteile in der Politik. In der Außen- und Sicherheitspolitik sind sie besonders gefährlich,
weil sie immer mit der Mutter aller
Fragen verknüpft sind, nämlich der
nach Krieg und Frieden.
Halten Sie den Begriff „Russland-Versteher“ für eine Beleidigung?
Nein, für Dummheit, denn er wird
in dämonisierender Absicht hinausgeschleudert und ist in Wahrheit
Ausdruck eines Gedankenrassismus.
Sie lehnen eine Politik der Konfrontation mit Russland also
grundsätzlich ab?
Wer Verständigung will – und das
muß ja wohl das Ziel sein –, darf
nicht mit dem Gedanken spielen,
seinen potenziellen Partner in die
Knie zwingen zu wollen, sondern
muß den Interessenausgleich wollen und suchen. Willy Brandt, Walter Scheel, Helmut Schmidt, HansDietrich Genscher, Egon Bahr und
Helmut Kohl haben vorgemacht,
wie eine auf Verständigung gerichtete, auf glaubwürdige Verteidigung
gegründete und vom Atlantischen
Bündnis gebilligte Politik erfolgreich sein kann – die Einheit
Deutschlands und die Überwindung der Teilung Europas sind das
Ergebnis. Die Idee, die UdSSR mit
Wirtschaftssanktionen in die Knie
zwingen zu wollen, gehörte nicht zu
ihrem Instrumentenkasten.
EINE ERWIDERUNG von 100 deutschsprachigen Osteuropaexperten zu dem Aufruf lesen Sie morgen in der „Freien Presse“.
Walther Stützle
Der 63-jährige SPD-Politiker bekleidete ab 1969 verschiedene Funktionen im Bundesministerium der Verteidigung. Sein militärischer Rang ist
Oberleutnant zur See der Reserve.
1986 bis 1991 fungierte er als Direktor des Stockholmer Internationalen
Friedensforschungsinstituts. Beim
Berliner „Tagesspiegel“ arbeitete er
von 1994 bis 1998 als Chefredakteur.
Unter Kanzler Gerhard Schröder war
er von 1998 bis 2002 Staatssekretär
im Verteidigungsministerium. Seitdem arbeitet er als freier Autor und
nimmt Lehraufträge wahr. (fp)
Fall Edathy klebt an SPD wie Kaugummi
Die Sozialdemokraten
werden die beißende Kritik an der Affäre nicht los.
In vielen Punkten steht
Aussage gegen Aussage.
BERLIN — Die CSU setzt den Koaliti-
onspartner SPD in der Edathy-Affäre
unter Druck und zielt dabei auf
Fraktionschef Thomas Oppermann.
Die Christsozialen warnten die Sozialdemokraten gestern in scharfem
Ton davor, sich mit einem Bauernopfer aus der Verantwortung zu
stehlen. Die CSU ist nach wie vor zutiefst verbittert, weil ihr Bundesminister Hans-Peter Friedrich Anfang
2014 über die Affäre gestolpert war.
Aber auch Grüne und Linkspartei verlangen, dass gerade der SPDFraktionsvorsitzende Oppermann
mehr zur Aufklärung der etwa ein
Jahr zurückliegenden Ereignisse beiträgt. Der SPD-Vorsitzende Sigmar
Gabriel verbat sich derweil die Vorhaltungen aus den Reihen der CSU.
„Ich kann Teile der Koalition nicht
daran hindern, ihr SPD-Bashing fortzusetzen“, meinte er nach Sitzungen
der Parteispitze. Ob das für die Koalition aber klug sei, werde sich zeigen.
Die Spekulation, der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann sei in der Affäre ein „Bauernopfer“ (so die CSU-Vermutung), um
prominente Sozialdemokraten zu
schützen, sei „absurd“, sagte Gabriel.
Er bekräftigte, Edathy sei aus der
SPD-Spitze nie wegen Ermittlungen
gewarnt worden. Übermorgen will
Edathy, der sich ab Februar 2015 wegen des Verdachts auf Besitz von
Kinderpornografie vor Gericht verantworten muss, im Untersuchungsausschuss des Bundestages
erscheinen. Mehrere Ausschussmitglieder betonten, der frühere SPDAbgeordnete könne jetzt wohl
kaum die Aussage verweigern, nachdem er im Magazin „Stern“ ausgepackt habe. Dort enthüllte Edathy
Hartmann als angeblichen Informanten, der ihn vor drohenden
BKA-Ermittlungen gewarnt habe.
Hartmann bestreitet dies – nicht
aber, dass er mit Edathy mehrfach
über die mögliche strafrechtliche
Dimension von dessen Verhalten gesprochen habe. „Auf angebliche Informationen des damaligen BKAPräsidenten Ziercke griff ich dabei
nicht zurück“, erklärte Hartmann.
Offen blieb, ob Hartmann nicht
Wissen aus anderer Quelle, etwa in
der SPD, erhielt. So hatte Oppermann im November 2013 mit Hartmann über Edathys schlechten Zustand gesprochen. Über den Auslöser, die BKA-Liste mit Edathys Namen als mutmaßlichen Bezieher
von Bildern und Videos nackter Jungen, wollen Hartmann und Oppermann aber nicht gesprochen haben.
Die Berliner Staatsanwaltschaft
prüft den Fall indes auf eine mögliche Strafvereitelung durch Hartmann. (dpa)
SPD-Chef Sigmar Gabriel ist sinksauer auf die CSU.
FOTO: RAINER JENSEN/DPA
POLITIK
Dienstag, 16. Dezember 2014
Freie Presse
5
Generalstreik
legt Belgien
lahm
NACHRICHTEN
ENERGIEVERS ORGUNG
Merkel für Gespräch
mit Moskau
Massenproteste gegen die Sparpläne
BERLIN — Kanzlerin Angela Merkel
der Mitte-Rechts-Regierung unter
dem liberalen Premier Charles Michel haben das öffentliche Leben in
Belgien gestern weitgehend zum
Stillstand gebracht. Der gesamte
Zug- und Luftverkehr kam zum Erliegen, viele Busse blieben im Depot, Demonstranten blockierten
den Verkehr auf zahlreichen Straßen (Bild). Industriegebiete, Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungen
und Gerichte waren ebenfalls betroffen. Der Generalstreik ist der
Höhepunkt einer im November gestarteten Protestwelle. Die Streiks
kommen für die Regierung denkbar
ungelegen. Denn das hochverschuldete Königreich muss auf Druck der
EU beim Budget für 2015 mehr sparen. Die Gewerkschaften wenden
sich gegen die Anhebung des Rentenalters von bisher 65 auf 67 Jahre
bis 2030. Zumindest einmal soll
auch auf die in Belgien übliche automatische Anpassung der Gehälter
an steigende Preise verzichtet werFOTO: WIKTOR DABKOWSKI/ACTIONPRESS
den.
(CDU) hat Gespräche mit Russland
über die künftige Energieversorgung Europas befürwortet. Nach einem Gespräch mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Boiko
Borissow sagte Merkel gestern in
Berlin: „Die deutsche Wirtschaft hat
gute Erfahrungen mit Russland als
verlässlichem Partner gemacht.“ Ungeachtet aller politischer Differenzen gehe es jetzt darum, diese Verlässlichkeit weiter unter Beweis zu
stellen. Im Zusammenhang mit der
von Moskau gestoppten Gaspipeline South Stream sollten offene Fragen mit Russland „ganz nüchtern“
erörtert werden. Dies müsse auf der
Basis der bestehenden Verträge geschehen. Von europäischer Seite habe es keine Absage des South-Stream-Projekts gegeben. (dpa)
RÜSTUNGS EXPORT
Israel erhält
vier Kriegsschiffe
BERLIN — Israel erhält vier Kriegs-
GRIEC HENLAND
EU warnt vor
Turbulenzen
ATHEN — Zwei Tage vor der Präsidentenwahl in Griechenland haben der
EU-Wirtschafts- und Finanzkommissar Pierre Moscovici und der
griechische Notenbankchef Ioannis
Stournaras vor Turbulenzen gewarnt, die das Land wieder in die
Krise stürzen könnten. Moscovici
charakterisierte die Vorschläge einiger griechischer linker Politiker, die
Schulden des Landes nicht zu zahlen, als „selbstmörderisch“. Notenbankchef Stournaras rief die Politiker des Landes auf, sich zu verständigen. Anderenfalls könnte es „irreparable Schäden“ für Griechenland geben. Stournaras warnte weiter,es bestehe zudem die Gefahr, dass das
Wirtschaftswachstum wieder abflaue. (dpa)
Maut wird zur Kraftprobe mit EU
Verkehrsminister Dobrindt
bekommt unerfreuliche
Post aus Brüssel. Seine
Pläne seien nicht rechtmäßig. Der Gescholtene zeigt
sich unbeeindruckt.
VON DETLEF DREWES
BRÜSSEL — Wenn das Kabinett mor-
gen die deutsche Pkw-Maut beschließt, ist deren Aus wohl schon
absehbar. Denn nur wenige Tage zuvor hat die EU-Kommissarin für Verkehr, Violetta Bulc, in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister
Alexander Dobrindt mit einem
Stopp der Pläne gedroht. Was sich
der CSU-Politiker ausgedacht habe,
„würde auf einen Bruch des fundamentalen Vertragsprinzips der
Nicht-Diskriminierung hinauslaufen“, heißt es in dem Schreiben.
Zwar kann die Europäische Kommission nicht in den laufenden Gesetzgebungsprozess eines Mitgliedstaates eingreifen oder eine geplante
Vorschrift aussetzen. Berlin muss
aber damit rechnen, dass die EU-Behörde nach dem Beschluss des Bundestages ein Vertragsverletzungsverfahren in Gang setzt, an dessen Ende
auch eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof stehen könnte.
Verkehrskommissarin
Bulc
nennt in ihrem Brief an Dobrindt
zwei Kritikpunkte: Zum einen würden deutsche Autofahrer durch die
Anrechnung der Maut bei der KfzSteuer übervorteilt. Dies führe zu ei-
ner „indirekten Diskriminierung“
von EU-Ausländern. Zum zweiten
seien die geplanten Kurzzeit-Vignetten mit 22 Euro für zwei Monate
und zehn Euro für zehn Tage zu teuer. „Insbesondere Fahrer von Autos
mit kleineren Motoren zahlen einen
unverhältnismäßigen Preis für
Kurzzeit-Vignetten im Vergleich zu
Jahres-Vignetten“, betonte Bulc. Sie
wolle mit ihrem Schreiben noch
einmal unterstreichen, dass die bisherigen Bedenken durch die von
Berlin gelieferten Informationen
nicht entkräftet werden konnten.
Dobrindt entgegnete in einem
Schreiben, EU-Ausländer hätten keine höhere Belastung zu tragen als
Inländer. Die Einführung einer Infrastrukturabgabe stelle auch in der
Kombination mit Freigrenzen bei
der Kfz-Steuer keine mittelbare Diskriminierung aus Gründen der
Staatsangehörigkeit dar. Denn alle
in- und ausländischen Halter von im
Inland zugelassenen Kfz würden anderweitig, nämlich durch Kfz-Steuern, einen Beitrag zur Verkehrsinfrastrukturfinanzierung leisten, der in
eine Gesamtbetrachtung einzube-
Alexander
Dobrindt
Violetta Bulc
EU-Kommissarin
Bundesverkehrsminister
FOTO: STEPHANIE PILICK/DPA
FOTO: JULIEN WARNAND/DPA
Soviel kosten Vignetten in europäischen Ländern
Ausländische Pkw-Fahrer sollen für
das Fahren auf deutschen Autobahnen künftig neben einer nach Hubraum und Umweltfreundlichkeit gestaffelten Jahresmaut (geplant: maximal 130 Euro) auch eine Vignette für
zehn Tage (10 Euro) oder zwei Monate
(22 Euro) erstehen können. Auch anderswo müssen Autofahrer unabhängig von den gefahrenen Kilometern
eine Vignette zu einem pauschalen
Preis kaufen, auch dort gibt es Kurzzeit-Vignetten:
Bulgarien: 7 Tage ca. 5 Euro, 1 Monat
ca. 13 Euro, 1 Jahr ca. 34 Euro
Österreich: 10 Tage 8,50 Euro, 2 Mo-
nate 24,80 Euro, 1 Jahr 82,70 Euro
Rumänien: 7 Tage 3 Euro, 1 Monat 7
Euro, 3 Monate 13, , 1 Jahr 28 Euro
Schweiz: nur Jahresvignette 33 Euro
Slowakei: 10 Tage 10 Euro, 1 Monat
14 Euro, 1 Jahr 50 Euro
Slowenien: 7 Tage 15 Euro, 1 Monat
30 Euro, 1 Jahr 110 Euro
Tschechien: 10 Tage ca. 10 Euro, 1
Monat ca. 16 Euro, 1 Jahr ca. 55 Euro
Ungarn: 10 Tage rund 10 Euro, 1 Monat ca. 16 Euro, 1 Jahr rund 140 Euro
(dpa)
ziehen sei. In Brüssel und in Straßburg, wo gestern das Europäische
Parlament seine Plenarsitzung begann, stieß Bulcs Schreiben teilweise auf Unverständnis. „Ich bin überrascht, dass die Kommission Punkte
kritisiert, die seit Monaten bekannt
sind“, wehrte sich der CDU-Verkehrspolitiker und Europa-Abgeordnete Markus Ferber gegen die
Kritik der Kommissarin. „Hier findet eher ein politisches Spiel als eine
sachliche
Auseinandersetzung
statt“, sagte er. „Die Kritik von Frau
Bulc wäre glaubwürdiger, wenn sie
mit gleichem Engagement die Mautsysteme Österreichs und Sloweniens überprüfen würde.“ Wer in diesen Ländern eine Vignette für nur
wenige Tage benötige, zahle deutlich mehr als wenn er ein Monatsoder Jahresticket für die Schnellstraßen kaufe. Tatsächlich gibt es dafür
viele Beispiele. So kostet in Slowenien die Plakette für sieben Tage 15 Euro, für ein Jahr aber nur 110 Euro.
Beobachter werteten den Brief
der Kommission als „Kraftprobe mit
der Bundesregierung“. So wie Dobrindt durch einen Kabinettsbeschluss trotz der Bedenken der EU
Fakten schaffen wolle, so bemühe
sich Kommissarin Bulc, deutlich zu
machen, dass die jetzt geplante Form
der Abgabe keine Chance haben
werde. „Möglicherweise versucht
die Bundeskanzlerin auch über die
Bande zu spielen, um mit Hilfe der
EU das umstrittene Gesetz noch
nachträglich zurückziehen zu können“, spekulierten Diplomaten.
EINEN LEITARTIKEL zu diesem Thema lesen Sie auf Seite 4
Erdogan weist
EU-Kritik
scharf zurück
Türkischer Präsident
verteidigt Verhaftungen
ISTANBUL — Der türkische Präsident
Recep Tayyip Erdogan hat sich gegen die EU-Kritik an der Festnahme
von Dutzenden Journalisten verwahrt. Die Europäische Union solle
sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, sagte Erdogan gestern in der westtürkischen
Provinz
Kocaeli. „Uns ist es
egal, ob die EU uns
aufnimmt
oder
nicht“, sagte Erdogan vor Anhängern
in Izmir. Brüssel habe kein Recht, sich
in „rechtsstaatliche Schritte gegen
Elemente einzumischen, die unsere
nationale Sicherheit bedrohen“.
Bei einer landesweiten Razzia
waren türkische Polizisten gegen
Anhänger des islamischen Predigers
und Erdogan-Rivalen Fethullah Gülen vorgegangen. 24 Journalisten
verschiedener Medien und angebliche Regierungsgegner wurden festgenommen.
Die EU kritisierte dies als „unvereinbar mit der Freiheit der Medien“.
Diese Operation widerstrebe den europäischen Werten und Standards,
hieß es in der EU-Mitteilung. Auch
die Bundesregierung kritisierte das
Vorgehen als nicht hinnehmbar. Die
Türkei ist seit 1999 Kandidat für einen EU-Beitritt, seit 2005 wird darüber verhandelt. (dpa)
FOTO: OSMAN ORSAL/REUTERS
schiffe aus deutscher Produktion.
Regierungssprecher Steffen Seibert
begründete den Export der Patrouillen-Korvetten der Thyssenkrupp
Marine Systems gestern mit der besonderen Verantwortung Deutschlands für Israel. Der Vertrag solle
nach Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestags noch in
diesem Jahr unterzeichnet werden.
Nach einem vertraulichen Schreiben des Finanzministeriums an den
Haushaltsausschuss des Bundestags
will die Bundesregierung den Export mit 115 Millionen Euro unterstützen. Dies ist etwas mehr als ein
Viertel des Gesamtpreises der Schiffe. Israel wolle mit den Korvetten Ölund Gasfelder vor seiner Küste im
Mittelmeer schützen. Wegen des
Nahost-Konflikts sind Rüstungsexporte nach Israel umstritten. Zuletzt
hatte die Lieferung mehrerer U-Boote für Aufsehen gesorgt. (dpa)
GUANTANAMO-SCHLIESSUNG
USA bitten den
Vatikan um Hilfe
VATIKANSTADT — Die USA haben den
Vatikan um Hilfe bei der geplanten
Schließung des Gefangenenlagers
Guantanamo gebeten. Es gehe darum, humanitäre Lösungen für die
Insassen zu finden, erklärte Vatikansprecher Federico Lombardigestern .
Demnach stellte US-Außenminister
John Kerry bei einem Treffen mit
dem im Vatikan für Außenpolitik
zuständigen Kardinal Pietro Parolin
die Anfrage. Aus Kreisen des US-Außenministeriums verlautete, Kerry
habe bekräftigt, dass Präsident Barack Obama das Lager schließen
wolle. Bei der Suche nach Ländern,
die Gefangene aufnehmen, gebe es
Fortschritte. Im Gefangenenlager
Guantanamo Bay auf Kuba werden
seit den Anschlägen vom 11. September 2001 Terrorverdächtige aus
verschiedenen Staaten festgehalten.
Zurzeit gibt es noch 148 Insassen. Sie
müssen bleiben, weil sich kein Aufnahmeland für sie findet. (rtr)
Dänemark erhebt Anspruch auf den Nordpol
Wem gehört die nördliche
Erdkappe? Ihrem Königreich, meinen die Dänen –
und fordern ein Gebiet
ein, das 20 Mal so groß ist
wie ihr Staat. Doch auch
Russland und Kanada beanspruchen die Arktis.
VON JULIA WÄSCHENBACH
KOPENHAGEN — Dänemark hat offiziell Anspruch auf den Nordpol erhoben. Die Forderung, die das Land gestern offiziell bei den Vereinten Nationen in New York vorgelegt habe,
betreffe ein Gebiet von knapp 900
000 Quadratkilometern, das 200 Seemeilen von Grönlands Küste ent-
fernt liege, erklärte der dänische Außenminister Martin Lidegaard gestern in Kopenhagen.
„Das Ziel dieses großen Projekts
ist es, die äußeren Grenzen unseres
Kontinentalsockels - und damit
letztlich des Königreichs - festzulegen“, schrieb Lidegaard. Grönland,
das geografisch zu Nordamerika
zählt, ist weitgehend autonom, untersteht aber beispielsweise bei Außenpolitik und Verteidigung weiterhin der Regierung in Kopenhagen.
Ansprüche auf den Kontinentalsockel über eine Entfernung von 200
Seemeilen von der Landesgrenze hinaus müssen gemäß der UN-Seerechtskonvention durch wissenschaftliche Daten gestützt werden.
Dänemark ist nicht das einzige
Land, das Gebietsansprüche in der
entlegenen Region anmeldet. So hat
Norwegen bereits einen Anspruch
eingereicht, der sich teilweise mit
dem Dänemarks überschneidet. Zudem gebe es „potenzielle Überlappungen“ mit den anderen Anrainerstaaten Kanada, Russland und den
USA, wie das dänische Außenministerium in einer Stellungnahme mitteilte. Diese müssten in bilateralen
Grenzabkommen geklärt werden.
Russland sorgte im Jahr 2007 für
Aufsehen, als es mit einem U-Boot
eine russische Flagge direkt unter
dem Nordpol in den Meeresboden
steckte und seither seine Militärpräsenz in der Arktis erhöhte. Der kanadische Ministerpräsident Stephen
Harper erklärte, dass beide Staaten
einen Anspruch auf das Gebiet hätten und die Wahrung der kanadischen Souveränität in der Arktis ein
zentrales Interesse seines Landes sei.
Einer US-Studie aus dem Jahr
2008 zufolge könnten sich unter
dem Eis am Nordpol bis zu 13 Prozent der unentdeckten Öl- und bis
zu 30 Prozent der Gasvorkommen
befinden. Zudem macht das voranschreitende Abschmelzen des Eises
die Region auch für den Frachtverkehr zwischen Atlantik und Pazifik
attraktiv. (dpa/afp)
Ein Eisfjord hinter dem grönländischen Städtchen Ilulissat – alles dänisch und noch mehr.
FOTO: MICHAEL KAPPELER/DPA
6 Freie Presse
WIRTSCHAFT & BÖRSE
Dienstag, 16. Dezember 2014
Gaskunden profitieren nicht vom Ölpreis
NACHRICHTEN
SCHADENERSATZ
Prozess gegen
Infinus-Manager
LEIPZIG — Vor dem Landgericht Leip-
zig hat gestern ein Schadenersatzprozess gegen fünf Manager der
größtenteils insolventen Infinus-Finanzgruppe begonnen. Ein Anleger,
der bei der Konzernmutter Future
Business Ende 2012 und Anfang
2013 bestimmte Schuldverschreibungen für 75.000 Euro gezeichnet
hatte, verlangt Schadenersatz. Er
wirft den Managern vor, im Firmenprospekt bewusst falsche Angaben
gemacht zu haben. Gegen die fünf
Manager ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Dresden wegen Anlagebetrugs. Vier von ihnen sitzen seit
November vergangenen Jahres in
Untersuchungshaft. Sie sollen Zehntausende Anleger um Hunderte Millionen Euro betrogen haben. (dpa)
TARIFSTREIT
Amazon-Mitarbeiter
streiken erneut
LEIPZIG/GRABEN — Mit einem dreitä-
gigen Streik will Verdi dem US-Versandhändler Amazon im Weihnachtsgeschäft zusetzen. Gestern
legten Beschäftigte in fünf Logistikzentren in Sachsen, Bayern, Hessen,
und Nordrhein-Westfalen die Arbeit
nieder. Der Zeitpunkt ist gezielt gewählt: 2013 war der 15. Dezember
der Spitzen-Bestelltag in Deutschland. Nach Amazon-Angaben beteiligten sich weniger als 1100 Mitarbeiter der Frühschicht an dem
Streik. Verdi machte keine Angaben.
Die Gewerkschaft versucht seit
mehr als einem Jahr, den Versandhändler in Tarifgesprächen Bedingungen des Einzelhandels durchzusetzen. Amazon lehnt das ab und
sieht sich als Logistiker. (dpa)
A N ZE I G E
Jahrzehntelang waren
Gas- und Ölpreis gekoppelt. Wurde Öl teurer,
zog einige Monate später
auch der Gaspreis nach.
Ein Gerichtsurteil und
neue Handelsformen
haben den Gaspreis
jedoch emanzipiert.
Entwicklung der durchschnittlichen Gaspreise der Grundversorger und Wettbewerber
in Euro bei 20.000 kWh (brutto)
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85
1700
1600
75
1500
65
1400
1300
55
1200
1100
900
800
Jan.
2005
VON RAMONA NAGEL
Vertrieb. Das wusste bereits der niederländische Wirtschaftsminister
de Pous in den 1960er Jahren. Denn
die Ölpreisbindung war eine Absprache zwischen ihm und Energiekonzernen. Sie erlaubte den Gasproduzenten, ihre Preise mit einer zeitlichen Differenz von rund sechs Monaten an den Ölpreis anzugleichen.
Damit sollten die riesigen Gasfunde
in den Niederlanden bestens vermarktet werden. Nach diesem Prinzip setzten später auch die russischen Firmen ihre Preise fest. Für die
deutschen Gas-Verbraucher gab es
sogar einen speziellen Passus in den
Verträgen. „Dabei wurde festgeschrieben, dass immer dann, wenn
sich der Ölpreis ändert, auch der
Gaspreis entsprechend angepasst
wird“, sagte Florian Krüger vom Verbraucherportal Verivox.
Solch eine Regelung schien lange
Zeit sinnvoll, denn es gab damals
noch keinen funktionierenden
35
25
Jan.
2006
Jan.
2007
Jan.
2008
Jan.
2009
Jan.
2010
Jan.
2011
Jan.
2012
Jan.
2013
Jan.
2014
Freie Presse
CHEMNITZ — Marketing ist der halbe
45
Szenario – Gaspreis bei Ölpreisbindung
Leichtes Heizöl Deutschland Euro/hl
Gaspreis
1000
Okt.
2014
Quelle: Verivox
Preise für Heizöl und Benzin erreichen neue Tiefstände
Seit dem Jahreshoch im Juli ist ein
Barrel um rund 50 Dollar billiger geworden. Davon profitieren die Verbraucher durch niedrigere Benzinund Heizölpreise.
drei Monaten um rund 20 Euro je
100 Liter beziehungsweise ein Viertel
verbilligt. Der Preis für Diesel fiel im
gleichen Zeitraum von 1,35 auf 1,20
Euro je Liter, für Superbenzin E10 von
1,51 auf 1,31 Euro je Liter.
weils rund 20 Cent je Liter gefallen.
Auf dem Benzin laste der feste Kostenblock von 65 Cent Mineralölsteuer
je Liter.
Damit hat sich Heizöl innerhalb von
Die Tankstellen haben nach Einschätzung des Mineralölwirtschaftsverbandes den gesunkenen Öl-Weltmarktpreis unvermindert an die deutschen Verbraucher weitergegeben. So
seien seit dem Sommer sowohl der
Ölpreis gerechnet in Euro als auch
der Benzinpreis vor Steuern um je-
Gleichwohl haben die sinkenden Ölpreise die Ertragslage von Raffinerien
und Tankstellen verbessert. Weil die
Produktpreise den Rohölpreisen mit
einer gewissen Zeitverzögerung folgen, konnten in einer von Überkapazitäten gekennzeichneten Marktsituation selbst die unwirtschaftlichsten
Raffinerien wieder Gewinne erwirtschaften. (dpa)
Weltmarkt für Erdgas. Das hat sich
jedoch grundlegend verändert. Zudem haben sich neue Handelsformen etabliert, die den Handel mittels
Langfristverträgen
eingeschränkt haben. Die in Leipzig ansässige Verbundnetz Gas AG bei-
spielsweise bezog im Geschäftsjahr
2013 insgesamt rund 365 Milliarden
Kilowattstunden (kWh) Erdgas. Davon kamen 18 Prozent über Langfristverträge aus Russland. Auf
Grundlage von Langfristverträgen
erhält VNG auch Gas aus Norwegen.
2013 waren das mit 43 Milliarden
kWh rund zwölf Prozent. Außerdem lieferten deutsche Produzenten
rund elf Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht drei Prozent. In
Norwegen ist VNG inzwischen auch
selbst in der Erdgasförderung aktiv.
Der Heizölpreis für 100 Liter (bei
Abnahme von 3000 Litern, inklusive
Mehrwertsteuer) steht im bundesweiten Durchschnitt bei 60,30 Euro und
könnte damit in den nächsten Tagen
erstmals seit Februar 2010 wieder
unter die Marke von 60 Euro fallen.
Carpooling startet in den USA
Mehr als die Hälfte der Lieferungen
bezieht VNG jedoch mittlerweile
über Spotmärkte sowie nationale
und internationale Handelsplattformen. 2013 waren das mit rund 233
Milliarden Kilowattstunden rund
63 Prozent. Dieser Anteil wird nach
Ansicht von VNG-Vorstandschef
Karsten Heuchert weiter steigen.
Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen untersagte der
Bundesgerichtshof 2010 die Koppel-Klausel in den Verbraucherverträgen. Ab diesem Zeitpunkt entwickelten sich beide Preise höchst unterschiedlich. Während der Preis für
Gas nur geringfügig anstieg, entwickelte sich der Heizölpreis mit großen Schwankungen und liegt jetzt
deutlich über dem für Gas. Bestünde
die Preiskopplung noch, wäre derzeit Gas deutlich teurer als Öl.
„Trotz des sinkenden Ölpreises
ist Gas derzeit aber immer noch
günstiger“, meinte Krüger. Bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden (das entspricht dem eines Einfamilienhauses) zahlen Gaskunden 1301 Euro, Heizöl kostet dagegen 1421 Euro.
Generell rät Verivox, regelmäßig
die Preisentwicklung zu überprüfen. Allein bei Gas besteht zwischen
dem teuersten und preiswertesten
Anbieter eine Differenz von 450 Euro. Allerdings sind die Deutschen ihrem Regionalversorger ziemlich
treu. Nur 14 Prozent der Verbraucher haben schon einmal den
Versorger gewechselt, 60 Prozent
haben bei ihrem Regionalversorger
einen anderen Tarif gewählt und
26 Prozent haben Anbieter und Tarif
gewechselt.
GELDINSTITUT
Deutscher Mitfahranbieter kooperiert mit Fahrdienst-Vermittler Uber – Frankreich verbietet Taxi-Konkurrenten
HVB schließt
Filiale in Freiberg
FREIBERG — Die
MÜNCHEN — Der Betreiber des Portals
3575072-10-1
Mitfahrgelegenheit.de wagt sich in
den US-Markt. Der Münchner Mitfahr-Spezialist Carpooling macht
seine App in den USA landesweit
verfügbar. Man rechne damit, dass
vor allem mittlere Strecken wie etwa zwischen New York und Boston
besonders populär sein werden, sagte ein Sprecher gestern.
Carpooling funktioniert anders
als Uber: Es ist ein Mitfahrangebot,
bei dem der Fahrer die Kosten erstat-
tet bekommt, aber keinen Gewinn
machen soll. Deshalb hat der Anbieter im Gegensatz zum Taxi-Rivalen
Uber keine Probleme mit Behörden.
Carpooling hat über sechs Millionen registrierte Nutzer in Europa.
Zugleich geht die Münchner Firma, die den Autokonzern Daimler
unter ihren Investoren hat, zum USStart eine enge Kooperation mit
Uber ein. Die Mitfahrer sollen zum
Treffpunkt eine Fahrt mit Uber buchen können. Im Gegenzug werde
Uber den Carpooling-Dienst als Option in seine US-App aufnehmen.
Der Uber-Deal könnte für Carpooling ein Problem lösen, das den
französischen Konkurrenten BlaBlaCar vom Start in den USA abschreckt. Viele US-Städte seien so
schlecht mit dem öffentlichen Personennahverkehr erschlossen, dass
zur günstigen Mitfahrgelegenheit
auf der Langstrecke oft noch hohe
Taxi-Kosten in der Stadt hinzukämen, erklärte BlaBlaCar-Mitgründer
Nicolas Brusson. Außerdem mache
der niedrige Spritpreis Mitfahrangebote weniger attraktiv als in Europa.
In Frankreich ist Ubers Mitfahrdienst UberPop ab dem 1. Januar
2015 verboten. So solle ein unfairer
Wettbewerb vermieden werden,
sagte ein Sprecher des Innenministeriums gestern. Uber wird in immer mehr Ländern ausgebremst. In
Deutschland läuft das etablierte Taxigewerbe seit langem Sturm gegen
die neue Konkurrenz. (dpa/rtr)
Hypovereinsbank
(HVB) wird ihre Filiale in Freiberg
im ersten Quartal 2015 schließen.
Das hat gestern die Leiterin des
HVB-Privatkundengeschäfts
in
Sachsen und Thüringen erklärt. Als
Begründung für den Schritt wurde
eine strategische Neuausrichtung
der Bank angeführt. Dabei konzentriere sich das Geldinstitut auf die Betreuung via Internet und Telefon sowie auf Filialen in den Großstädten.
Die Mitarbeiter würden in anderen
Filialen beschäftigt, hieß es. (fp)
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WIRTSCHAFT
FACHKRÄFTEMANGEL
Erzgebirge wirbt im
Kino um Heimkehrer
ANNABERG-BUCHHOLZ — Mit Werbespots auf Kinoleinwänden will das
Regionalmanagement Erzgebirge
um Heimkehrer werben. Die etwa
halbminütigen Stücke zeigen eine
Rückkehrerin, einen Zuwanderer
und einen Einheimischen bei der
Freizeit, wie das Regionalmanagement gestern mitteilte. Sie laufen ab
Donnerstag etwa sechs Wochen
lang in 19 Kinos der Städte Annaberg-Buchholz, Aue, Schwarzenberg, Freiberg, Zwickau, Chemnitz
und Dresden. Die Spots sollen Lust
auf das Leben im Erzgebirge und
neugierig auf die Angebote für Fachkräfte in Südsachsen machen. Zudem gibt es am 27. Dezember in Annaberg den dritten Aktionstag, bei
dem Pendler über berufliche Chancen informiert werden sollen. (dpa)
DIE VIDEOS zur Werbekampagne können Sie aufrufen,
wenn sie diesen Code mit
dem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/heimkehrer
Der Streit mit
HRE trifft auch
die Steuerzahler
Ex-Aktionäre gewinnen Musterprozess gegen Bank
MÜNCHEN — Vor sechs Jahren riss
die Münchner Immobilienbank
Hypo Real Estate (HRE) den Finanzplatz Deutschland fast in den
Abgrund. Seit der Notverstaatlichung der Bank herrscht erst einmal wieder Ruhe. Für die Steuerzahler in Deutschland ist das Drama um HRE aber noch nicht beendet. Ehemalige Aktionäre bitten
das Unternehmen zur Kasse für
die Kursverluste, die ihnen die Aktie im Krisenjahr 2008 eingebrockt hat. In einem Musterprozess vor dem Oberlandesgericht
München setzten sie sich gestern
zu ihrer großen Freude durch. Die
„Freie Presse“ beantwortet die
wichtigsten Fragen.
CLOPPENBURG/HANNOVER — In einem
Warum haben die Aktionäre gute Chancen auf Schadenersatz?
Nach Auffassung der Richter hat die
HRE die Anleger viel zu spät auf ihre
Probleme aus der US-Immobilienkrise hingewiesen. Am 3. August
2007 hatte das Unternehmen noch
öffentlich erklärt, keine Belastungen davonzutragen. Viele Anleger
hielten die HRE nach dieser Erklärung für eine sichere Bank und kauften Aktien. Gut fünf Monate später
kam das böse Erwachen: Am 15. Januar 2008 gab der Konzern in einer
Pflichtmitteilung massive Belastungen bekannt und schockte damit die
Börse. Innerhalb eines Tages brach
die Aktie um mehr als ein Drittel ein
und sackte danach weiter ab. Viele
Aktionäre verloren ein Vermögen.
Für Aktienkäufe vom 3. August
2007 bis zum 15. Januar 2008 stehen
die Chancen auf Schadenersatz nun
gut: Die Richter bescheinigten der
HRE zum Abschluss des Musterprozesses eine unwahre und unvollständige Darstellung der Lage in diesem Zeitraum.
Putenhof in Niedersachsen ist ein
Vogelgrippe-Virus nachgewiesen
worden. Dies bestätigte gestern das
Landwirtschaftsministerium. Es sei
noch unklar, um welchen Subtyp
des Virus es sich handelt, sagte ein
Sprecher. Die rund 20.000 Tiere auf
dem Hof im Kreis Cloppenburg würden nun artgerecht getötet. Ob es
sich um die gefährliche Vogelgrippe
H5N8 handelt, müssten nun die Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts zeigen. (dpa)
Was haben die Steuerzahler mit
dem Schadenersatz an HRE-Aktionäre zu tun?
Die Hypo Real Estate musste 2008
mit staatlichen Milliardenhilfen gerettet und ein Jahr später vollständig
verstaatlicht werden. Den Schadenersatz an die ehemaligen Aktionäre
müsste die HRE zwar formal aus ihren eigenen Mitteln bezahlen – das
Unternehmen würde dadurch aber
weniger wert. Sollten sich die Aktio-
BURGER KING
Filialen ab morgen
wieder geöffnet
MÜNCHEN — Die Fast-Food-Kette Burger King will die 89 wochenlang geschlossenen Schnellrestaurants der
insolventen Betreibergesellschaft ab
morgen komplett wieder in Betrieb
nehmen. Man habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Restaurants
so schnell wie möglich zu beliefern,
um eine schnelle Wiedereröffnung
zu ermöglichen, erklärte gestern
Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork. Wegen der Kurzfristigkeit
konnten noch nicht alle Restaurants
beliefert werden. (dpa)
NIEDERSACHS EN
Vogelgrippe-Virus
nachgewiesen
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Minutentakt wurden nicht berücksichtigt. Bei einigen Anbietern kann es wegen Kapazitätsengpässen zu Einwahlproblemen kommen. teltarif-Hotline (Montag bis Freitag 9
bis 18 Uhr): 0900 1 330100 (1,86 Euro/Minute von T-Com).
teltarif.de bietet im Internet auch eine Abfrage der Auslandstarife an. Stand: xx.xx.2014, 11 Uhr. Kurzfristige Änderungen möglich. Quelle: www.teltarif.de – alle Anbieter
mit Tarifansage. Alle Angaben ohne Gewähr.
Warum wurde ein Musterprozess geführt?
Am Landgericht München gingen
nach dem HRE-Drama unzählige
Schadenersatzklagen ehemaliger
Anleger ein. Statt jede einzeln zu
verhandeln, wurden zentrale Fragen
der Beweisaufnahme nun in dem
Musterverfahren geklärt. Die anderen Verfahren lagen solange auf Eis.
Durch den Musterentscheid haben
die Kläger nun eine wichtige Grundlage für ihre Forderungen.
Warum haben die Anleger überhaupt Geld in die HRE gesteckt?
Als „Zocker“ können die Anleger
nicht bezeichnet werden, denn die
HRE galt als ein solides Unternehmen. Die Aktie war vor ihrer Krise
im Dax notiert, also in der ersten Liga der Börse in Deutschland. Viele
Anleger dachten, dass ihr Geld besonders gut angelegt sei, weil die Hypo Real Estate auf die Finanzierung
großer Immobilienprojekte weltweit spezialisiert war. Im September
2008 geriet die HRE jedoch in größte
Not, weil ihre irische Tochter Depfa
Geld langfristig verliehen und sich
extrem kurzfristig refinanziert hatte. Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers ging
diese Rechnung nicht mehr auf und
sie kam nicht mehr an Geld.
Wurden ehemalige Manager der
HRE verurteilt?
Die Münchner Staatsanwaltschaft
hat nach jahrelangen Ermittlungen
erst vor wenigen Wochen Anklage
gegen den ehemaligen Chef Georg
Funke und sieben weitere Ex-Vorstände erhoben. Die Manager sollen
in offiziellen Firmenberichten die
Lage der Bank geschönt haben. Sollte das Landgericht München die Anklage zulassen, würde es voraussichtlich im kommenden Jahr zu einem Strafprozess kommen. (dpa)
Wasserabgabe für
Kraftwerke wackelt
Der Landtag berät über
einen Änderungsantrag
der Grünen, die Kritik
der Verbände wächst. Und
der neue Minister stellt
eine Änderung in Aussicht.
Ortsnetzgespräche
Zeit
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Montag bis Freitag
näre also in letzter Instanz mit ihren
Forderungen durchsetzen, würde
dies die Steuerzahler in Deutschland treffen. Der Anwalt der ehemaligen Aktionäre, Andreas Tilp, geht
von mehr als 500 Millionen Euro
aus. Die HRE kündigte allerdings eine Rechtsbeschwerde vor dem Bundesgerichtshof gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts an.
DRESDEN — Die umstrittene Wasser-
entnahmeabgabe für Wasserkraftwerke wird wieder Thema im Sächsischen Landtag. Die Fraktion der
Grünen wird morgen einen Antrag
einbringen, Anlagen bis 250 Kilowatt von der Zahlung auszunehmen. Größere Kraftwerke, die die
EU-Wasserrahmenrichtlinie erfüllen, sollten bis 2020 befreit werden.
Der energiepolitische Sprecher
der Grünen-Fraktion, Gerd Lippold,
sprach von einem Kompromiss zwischen Naturschutz und Wasserkraft.
Mit der angestrebten Gesetzesänderung wolle man eine Lenkungswirkung zum Schutz der Natur erzielen, die bislang fehle. Im Sommer
2013 hatte die schwarz-gelbe Koalition das Wassergesetz geändert. Betreiber von Wasserkraftanlagen
müssen nun zwischen 15 und 25
Prozent des Umsatzes aus dem erzeugten Strom abführen. Nach Ansicht des Verbandes der Wasserkraftwerksbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt ist das für viele kleinere
Erzeuger existenzbedrohend. „Die
ersten 20 Betreiber haben Zahlungsbescheide zwischen 5000 und
20.000 Euro erhalten. Alle sind in
Widerspruch gegangen“, sagte Verbandspräsidentin Angela Markert.
Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW)
verlangt in einem Schreiben an die
CDU-Landtagsfraktion die Abschaffung der Abgabe. IHK und Handwerkskammer Chemnitz forderten
den neuen sächsischen Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf,
den Vollzug auszusetzen. Im Gespräch mit der „Freien Presse“ räumte Schmidt Probleme ein und stellte
für das erste Halbjahr 2015 Änderungen in Aussicht: „Wenn dort
Nachsteuerungen nötig sein sollten,
bin ich auch gewillt, das zu tun.“
Dann sei der Gesetzgeber gefragt.
Sein Amtsvorgänger, CDU-Fraktionschef Frank Kupfer, hatte zuvor
Änderungen ausgeschlossen. (oha)
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3577474-10-1
8 Freie Presse
Dienstag, 16. Dezember 2014
Europas größter Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor Strip-Bar und
Whirlpool im
Gefängnis
CHINA
Aufschrei über
„Barbaren der Lüfte“
Drogenbosse führen hinter
Gittern Luxusleben
FAMILIENDRAMA
Ex-Soldat tötet
sechs Verwandte
PHILADELPHIA — Bei einem blutigen
Zu Beginn des jüdischen Lichterfestes wird heu-
Familiendrama in den USA sind
mindestens sechs Menschen getötet
worden. Die Polizei fahndete gestern
im US-Bundesstaat Pennsylvania
mit Hochdruck nach einem 35-jährigen Mann, der seit der Nacht in verschiedenen Häusern mehrere Verwandte erschossen haben soll. Ein
weiteres Opfer sei verletzt worden.
Bei dem mutmaßlichen Täter soll es
sich um einen früheren Soldaten
handeln. Die Behörden vermuteten
den Schützen rund um die Ortschaft
Pennsburg rund 70 Kilometer nördlich von Philadelphia. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, ihre Häuser
nicht zu verlassen. (afp)
te die erste Kerze an Europas größtem Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor in Berlin entzündet. Zu der Zeremonie wird auch Politprominenz wie Innenminister Thomas de
Maizière erwartet, teilte die streng-orthodoxe
RAZZIA
Schlag gegen
Mafia-Boss
ROM — Der Polizei ist ein Schlag gegen den Clan des meistgesuchten
Mafia-Bosses Italiens gelungen. Güter im Wert von mehr als 20 Millionen Euro seien sichergestellt worden, die von Mafiosi um Matteo
Messina Denaro kontrolliert worden seien, teilten die Behörden gestern mit. Denaro gilt als Kopf der Cosa Nostra in Sizilien und ist seit
mehr als 20 Jahren auf der Flucht.
Der Mann, bekannt auch als Frauenheld und Sportwagenliebhaber, gehört zu den meistgesuchten Männern der Welt und wurde in Abwesenheit für mehrere Morde verurteilt. Zu den beschlagnahmten Gütern gehören Autos, Konten, Baufirmen und Warenhäuser. (dpa)
GEWONNEN?
Gewinnzahlen
Keno
Ziehung vom 14. Dezember: 1, 4, 7, 8,
12, 14, 15, 16, 17, 19, 23, 32, 34, 35, 36,
42, 52, 54, 55, 56
Zusatzlotterie Plus 5: 00684
Ziehung vom 15. Dezember: : 4, 5, 6, 7,
14, 15, 16, 17, 19, 20, 22, 27, 43, 44, 45,
47, 54, 57, 62, 66
Zusatzlotterie Plus 5: 54048
Auswahlwette
1, 5, 7, 8, 37, 43, Zusatzspiel: 16
Ergebniswette
0, 2, 2, 1, 0, 0, 0, 0, 2, 1, 2, 1, 1
Gewinnquoten
Lotto am Samstag
Kl. 1: 14.658.336,70 ¤, Kl. 2: 660.817,20
¤, Kl. 3: 6608,10 ¤, Kl. 4: 2678,90 ¤,
Kl. 5: 151,70 ¤, Kl. 6: 33,90 ¤, Kl. 7: 18,40
¤, Kl. 8: 9,00 ¤, Kl. 9: 5,00 ¤.
Ergebniswette
Kl. 1: unbesetzt, Kl. 2: 22.608,30 ¤,
Kl. 3: 892,40 ¤, Kl. 4: 83,60 ¤
Auswahlwette
Kl. 1: unbesetzt , Kl. 2: unbesetzt,
Kl. 3: 1604,50 ¤, Kl. 4: 22,40 ¤,
Kl. 5: 5,50 ¤, Kl. 6: 2,30 ¤
Alle Angaben ohne Gewähr
jüdische Gemeinschaft Chabad Lubawitsch in
Berlin mit. Der zehn Meter hohe, achtarmige
Leuchter wurde bereits gestern (Foto) von Rabbinern aufgestellt. Mit dem Lichterfest Chanukka feiern Juden den Sieg der Makkabäer über die
syrischen Armeen im Jahr 164 vor Christus und
die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels. Weil damals das ewige Licht im Tempel
wie durch ein Wunder acht Tage lang gebrannt
haben soll, wird an dem Leuchter jeden Tag
nach Einbruch der Dunkelheit eine weitere KerFOTO: JÖRG CARSTENSEN/DPA
ze angezündet.
Taucher stellen mit 73 Tagen
unter Wasser Weltrekord auf
Zwei US-„Aquanauten“
verbringen die bislang
längste Zeit unter Wasser
– in einer Kapsel in rund
sieben Meter Tiefe.
VON JOHANNES SCHMITT-TEGGE
KEY LARGO — Gnadenlos auf dem
Trockenen saßen Bruce Cantrell
und Jessica Fain in ihren zweieinhalb Monaten unter Wasser. Nicht
einen Schluck Alkohol durften die
„Aquanauten“ bei ihrem Versuch,
die längste Zeit unter Wasser zu verbringen, zu sich nehmen. Der kleine
Kühlschrank in ihrer Kochnische
blieb aus Sicherheitsgründen mit Limonade und Wasser gefüllt.
73 Tage, 2 Stunden und 34 Minuten verbrachten die Biologie-Dozenten in dem ehemaligen Forschungslabor in etwa sieben Meter Tiefe in
einer Bucht der Koralleninsel Key
Largo am südlichen Zipfel Floridas.
Nun haben sie den Weltrekord für
die längste Zeit unter Wasser gebrochen. „Hey, da ist die Sonne“, sagte
Tauch-Experte Cantrell, als er die
Stufen aus dem kalten Salzwasser
auf den Holzsteg kletterte. Temperaturen um 22 Grad Celsius und strahlender Sonnenschein bereiteten den
beiden gestern einen warmen Emp-
fang. „Dort unten wurde es zuletzt
ein bisschen kalt“, sagte Fain. Die
bisherige, im Jahr 1992 aufgestellte
Bestmarke von 69 Tagen und 19 Minuten hatten sie schon am Donnerstag geknackt. Der nun ehemalige Rekordhalter Richard Presley kam persönlich zum Steg, um den beiden zu
gratulieren. Neben Reportern versammelten sich dort Angehörige,
Freunde und Kollegen.
Wer die beiden „Aquanauten“ unter Wasser besuchte, den beschlich
ein seltsames Gefühl. Denn plötzlich stieg man nach einem Tauchgang von drei oder vier Minuten ins
Trockene einer Kammer und begegnete dort zwei Menschen in T-Shirt
und Jogginghose. Die Unterwasserwelt ist sonst nicht nur nass und
dunkel, sondern lautlos und wird
akustisch meist nur gefüllt vom
Keuchen und Blubbern des eigenen
Atemreglers. Die Kommunikation
mit anderen läuft per Handzeichen.
Und dann saßen da einem Cantrell und Fain gegenüber, reichten
einem das Handtuch und sagten:
„Hey, schön Dich kennenzulernen.“
Ein Tauch-Kurier brachte kurz darauf trockene Kleidung, und prompt
saß man zum Gespräch im Gemeinschaftsraum und konnte durch das
Bullauge nach Fischen und Seekühen Ausschau halten. Das ständige
Surren des lebenserhaltenden Systems vermittelte Sicherheit, zusammen mit drei Telefonen, einer Gegensprechanlage und - falls die Technik komplett ausfällt - einem strom-
Bruce Cantrell und Jessica Fain kurz vor dem Abtauchen in ihre Unterwasser-Kapsel.
FOTO: ROANE STATE COMMUNITY COLLEGE/DPA
losen Schnurtelefon. Es ist etwas
eng dort unten, aber gemütlich. Für
675 Dollar kann man in der „Jules
Undersea Lodge“ übernachten.
Auch wenn die 28 Quadratmeter
nicht nur eine Kapsel fürs nackte
Überleben sind, sondern vom Komfort eher einem Wohnmobil gleichen, war der Rekord für Fain und
Cantrell kein Spaziergang. Retter
hatten geprobt, wie sie Verletzte im
Notfall innerhalb von Minuten
nach oben holen können. Der Unterwasser-Lebensraum wurde rund
um die Uhr von Fachleuten an Land
überwacht. Denn in dem Fall, dass
die Systeme versagen und keine
Druckluft mehr durch die sogenannte Nabelschnur nach unten gepumpt wird, könnte die Lodge innerhalb kürzester Zeit voll Wasser
laufen die Bewohner könnten ertrinken. Selbst 14 Monate Vorbereitung schützten die beiden nicht vor
unangenehmen
Zwischenfällen.
Der 63-Jährige Cantrell musste wegen einer Infektion behandelt werden, also tauchte ein Arzt durch die
Bucht in Key Largo und kam zur Visite in die Stahlkapsel.
„Im Handumdrehen“ würde Cantrell sich so ein Abenteuer noch einmal vornehmen, sagt er. Die 25-jährige Fain freut sich nun auf ihren
Hund, der sie anders als ihr Partner
und ihre Familie nicht in der Kapsel
besuchen konnte. (dpa)
„Mister X“ gesteht Hoeneß-Erpressung
Ein 51-Jähriger forderte
215.000 Euro von Uli
Hoeneß und drohte dem
Ex-Bayernboss andernfalls
Probleme in der Haft an.
VON BRITTA SCHULTEJANS
MÜNCHEN — Der mutmaßliche Er-
presser von Uli Hoeneß (62) hat ein
umfassendes Geständnis abgelegt.
Der 51 Jahre alte Mann gab gestern
vor dem Landgericht München II zu,
den Ex-Präsidenten des FC Bayern
München als „Mister X“ mit einem
Drohbrief erpresst zu haben. „Nun
ist es langsam so weit“, beginnt das
Schreiben, das der Vorsitzende Richter Oliver Ottmann gestern vorlas.
Der Brief traf am 10. Mai kurz vor
Hoeneß‘ Haftantritt wegen Steuerhinterziehung in dessen Anwesen
am Tegernsee ein. „Dieser Abschnitt
in Ihrem Leben wird sicher nicht
leicht“, droht „Mister X“. Die Erfahrungen im Gefängnis würden dazu
führen, dass „Ihr Ego, Ihre Persönlichkeit regelrecht gebrochen“ werden. Nach langer Vorrede kommt
der Erpresser zum Punkt: „Es fällt Ihnen mit Sicherheit nicht schwer,
sich von einem Betrag von 215.000
Euro zu trennen“, schreibt er. „Sollte
es nicht dazu kommen, können Sie
versichert sein, dass Ihre Haftzeit
kein Zuckerschlecken wird.“
„Mister X“ schließt: „Ich wünsche
Ihnen und uns alles Gutes. Möge
dieses Scheißgeschäft so ruhig wie
möglich über die Bühne gehen.“
Hoeneß‘ Frau Susanne brachte den
Brief sofort zur Polizei. Diese organisierte die fingierte Geldübergabe in
München. Bei der Festnahme am 10.
Mai fiel der mutmaßliche Erpresser
vom Fahrrad und brach sich das
Schlüsselbein. Der Angeklagte geriet schon früh mit dem Gesetz in
Konflikt und saß seit 1984 immer
wieder wegen Betrugs, Unterschla-
„Mister X“ will nicht erkannt werden.
FOTO: ANDREAS GEBERT/DPA
gung, Raub, Diebstahl oder Fahrerflucht in verschiedenen Gefängnissen – unter anderem in der Haftanstalt Landsberg am Lech, in der auch
Hoeneß seine Strafe verbüßt. Das
Motiv für die Erpressung sind Schulden des Angeklagten – nach eigenen
Angaben rund 340.000 Euro. „Ich befand mich damals in einer absolut
verzweifelten Situation“, gab S. an.
Uli Hoeneß und seine Frau Susanne mussten nicht vor Gericht erscheinen. Das Gericht las stattdessen ihre Zeugenaussagen vor. Uli
Hoeneß habe vor allem Angst um
seine Familie gehabt für die Zeit, in
der er im Gefängnis sitzt. Im Prozess
wurde bekannt, dass Hoeneß auch
zwei weitere Drohbriefe erhalten
hat, bei denen er aber von Trittbrettfahrern ausgeht. Das Urteil wird voraussichtlich heute verkündet. (dpa)
MANILA — Bei einer Razzia im größten Gefängnis der Philippinen haben Polizisten das reinste Sündenbabel entdeckt: Mehrere inhaftierte
Drogenbosse hätten hinter Gittern
„wie die Könige“ gelebt, sagte Justizministerin Leila de Lima gestern.
Unter anderem verfügten die Luxus-Häftlinge in dem berüchtigten
Bilibid-Gefängnis über eine StripBar, einen Whirlpool, eine Konzertbühne und Rauschgift.
Polizei-Sondereinheiten in voller
Kampfmontur hatten gestern vor
Tagesanbruch die notorisch überfüllte, riesige Haftanstalt gestürmt,
nachdem es Berichte über von dort
aus agierende Drogenhändlerringe
gegeben hatte. Dabei stießen die
Beamten auf 20 „Villen“ mit Klimaanlage, in denen sie unter anderem
die Droge Crystal Meth, umgerechnet rund 25.000 Euro in bar, eine
Strip-Bar und einen Whirlpool entdeckten. Die Badezimmer waren mit
Marmor ausgelegt, über einer Badewanne hing ein Flachbildfernseher.
In einem Safe wurden zahlreiche Luxusuhren, Designergeldbörsen und
Bündel von Dollarscheinen gefunden.
Justizministerin de Lima kündigte die Entlassung von Gefängniswärtern an, die mit den Drogenbossen
gemeinsame Sache gemacht hatten.
Die Haftanstalt Bilibid liegt am
Stadtrand von Manila. Ursprünglich
wurde sie für 8900 Häftlinge geplant, derzeit sind dort 23.000 Straftäter untergebracht. (afp)
LEUTE HEUTE
Mark Chapman (59), der Mörder
von Ex-Beatle John Lennon, hat dessen Witwe Yoko Ono (81) in Briefen
um Verzeihung gebeten. Das erzählte
Chapmans
Frau
Gloria der „Mail on
Sunday“ in einem
Interview.
Mark
Chapman wurde
zu
lebenslanger
Haft
verurteilt,
nachdem er John Lennon am 8. Dezember 1980 in New York erschossen hatte. Yoko Ono hatte sich gegen
Chapmans vorzeitige Entlassung
aus dem Gefängnis eingesetzt. Gloria Chapman darf ihren Mann jedes
Jahr einmal für 44 Stunden im Gefängnis im US-Bundesstaat New
York
besuchen.
(dpa)
FOTO: NYSDOCS/DPA
se hat gestern vier rüpelhafte Flugpassagiere an den Pranger gestellt,
die im Streit um Sitzplätze eine Stewardess verbrüht und mit Sprengung des Flugzeugs gedroht hatten.
„Sie dachten, wenn sie sich wie Barbaren aufführen, bekommen sie,
was sie wollen“, schrieb die „China
Daily“ in einem Leitartikel. Stattdessen beschmutzten sie das Ansehen
der Chinesen im Ausland. Die Tourismusbehörde des Landes kündigte
eine „harte Bestrafung“ an, nachdem
die vier in einem Billigflieger von
Thailand nach Nanjing randaliert
hatten. Die Maschine mit 174 Passagieren an Bord musste wegen des
Zwischenfalls nach Bangkok zurückkehren. (afp)
Conchita Wurst (25), EurovisionsSiegerin, genießt ihr Leben im
Scheinwerferlicht, will ihre HighHeels aber an den
Nagel
hängen,
wenn der Moment
gekommen ist. Sie
werde ihre Rolle als
Conchita ausfüllen, „solange es
Spaß macht“, sagte
die Österreicherin
in einem Interview. Bevor sie zu einer „verbitterten alten Dragqueen“
werde, werde es Zeit, die Glitzerkleider aufzugeben. Wurst, mit bürgerlichem Namen Tom Neuwirth, hatte
im Mai den Eurovision Song Contest
gewonnen. (afp)
FOTO: HERBERT NEUBAUER/DPA
PEKING — Die chinesische Staatspres-
Cristina (49), Schwester von Spaniens König Felipe VI., hat im Zusammenhang mit einem Finanzskandal
eine Schadensersatzsumme hinterlegt. Wie die Justiz
in Palma de Mallorca mitteilte, präsentierte eine Bevollmächtigte der 49jährigen Infantin
gestern einem Gericht einen Überweisungsbeleg über
die Summe von rund 587.000 Euro.
Diesen Betrag hatte die Staatsanwaltschaft als Schadensersatz dafür
gefordert, dass sie von Geldern profitierte, die ihr Mann Iñaki Urdangarin unterschlagen haben soll. Cristina hofft, dass nun keine Anklage gegen sie erhoben wird. (dpa)
FOTO: BALLESTEROS/DPA
NACHRICHTEN
AUS ALLER WELT
OBERES VOGTLAND
Freie Presse
Dienstag, 16. Dezember 2014
MOMENT MAL
Stehvermögen
Mein Hoffen und Bangen gilt unse-
rem Weihnachtsbaum. In diesem
Jahr recht zeitig in die gute Stube geholt – eigenhändig aus der Forstplantage, versteht sich – muss er
nun doch noch ein Weilchen
Stehvermögen beweisen. Wir versuchen unser Bestes mit der Gabe von
etwas Wasser in den Ständer und Zurückdrehen der Heizung über
Nacht. Er ist richtig schön gewachsen, dicht und gleichmäßig. Nun
hoffen wir, dass wir daran wenigstens bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag unsere Freude haben und
am Ende nicht doch noch nur die
Beleuchtung und die Kugeln am
Bäumchen sind. (ike)
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NACHRICHTEN
BAUSTE LLEN-ENDE
Gondelteich wird
heute übergeben
ELSTER — Nach zweijähriger
Bauzeit wird heute der sanierte Gondelteich in Bad Elster der Öffentlichkeit übergeben. Dazu lädt Bürgermeister Christoph Flämig (Freie
Wähler) ab 11.30 Uhr an die Kioskinsel ein. „Mit Hilfe des baufreundlichen Wetters haben wir es geschafft“, freut er sich, noch dieses
Jahr Wasser im Teich zu haben. An
Wegen und Bepflanzung sind Restarbeiten nötig. Die Arbeiten sollten
ursprünglich schon Ende vorigen
Jahres abgeschlossen sein. (hagr)
BAD
INVESTITIONEN
Heute von 10 - 12 Uhr
für Sie am Telefon:
NANCY DIETRICH
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red.plauen@freiepresse.de
Seite 9
Streit um Wildsau-Verwüstungen:
Aufruf zu gemeinsamen Handeln
Mutmaßungen und die
Suche nach „Schuldigen“
bringen nichts, sagen Jäger
und Landwirte. Nur mit –
statt gegeneinander ließe
sich das Tierproblem lösen.
Umbauarbeiten in
Markneukirchen ruhen
KLINGENTHAL — Die Situation um die
VON RONNY HAGER
OELSNITZ — Aufgewühlt: So zeigen
sich viele Wiesen durch grabende
Wildschweine, aufgewühlt ist auch
die Debatte darüber. Ins Fadenkreuz
geraten sind Jäger und Landwirte –
der Druck zum Schießen sei zu gering, die Felder zu groß, lauten zwei
Erklärungsmuster der BorstenviehPlage. Jetzt reden Jäger und Bauern.
Sie wehren sich – und appellieren,
dieses Problem gemeinsam zu lösen.
Ziel: Verträgliches Maß an Tieren
Für Werner Wunderlich, 1. Vorsitzender des Vogtländischen Jagdverbandes Oelsnitz, ist „die Reduzierung der Schwarzbildbestände eine
gesamtgesellschaftliches Problem“.
Trotz ständig mehr geschossener
Tiere in den vergangenen fünf Jahren sei es nicht gelungen, ihre Anzahl entscheidend auf ein verträgliches Maß herabzusetzen, schätzt er
ein. Mehrere milde Winter, hohe Zuwachsraten, aber auch die veränderte Lebensweise der Tiere spielten da
eine Rolle. Liefen die Schweine früher den Jägern bei guter Sicht in den
frühen Abendstunden vor die Flinte,
habe sich die Jagd nun in die zweite
Nachthälfte verlagert. Wunderlich
widerspricht der Vermutung, dass
der Jagddruck auf die Tiere zu gering
sei. Er sei hoch wie nie – aber es dürfe auch nicht vergessen werden, das
Jagd für die meisten Jäger Nebenbe-
Bei Harmona
wird noch
verhandelt
Ein besonders krasser Fall: Verwüstungen von Gärten in Sohl durch Wildschweine Anfang Oktober. FOTO: HARTMUT ZEITLER
schäftigung, also Hobby sei – und sie
zum Verdienen des Lebensunterhaltes in erster Linie ihren Beruf hätten.
Für Wunderlich ist eine veränderte Landwirtschaft, mehr Anbau
von Mais und Raps, mit ein Grund
für mehr Schwarzwild. In die Felder
laufen die Tiere nicht nur wegen des
reich gedeckten Tisches, sondern
wegen Unruhe im Wald – durch
Holzeinschlag, Reiter, Motocrossfahrer etwa. Fehlt das Feld, pflügen die
Tiere Rasen auf der Suche nach tierischem Eiweiß um. Um des Problems
Herr zu werden, will der VerbandsChef den guten Draht zwischen
Jagdpächtern und Agrarbetrieben
nutzen und setzt auf Erfahrungsaustausch der Jäger untereinander. „Revierübergreifende Ansitz-Drückjagden auch unter Einbeziehung des
Staatsforstes müssen wir noch stärker nutzen, um wirksam in die Bestände einzugreifen“, schlägt Wunderlich vor. Zudem würde ein normaler Winter mit Neuschnee und
mehr junge Vogtländer mit Interesse für die Jagd helfen, mehr Tiere zu
schießen. Unversucht würden die
Jäger nichts lassen, den Bestand zu
reduzieren, versichert Wunderlich.
„Es ist eine direkte Plage“
Klaus Rank, Geschäftsführer des
Landwirtschaftsbetriebs Agrofarm
in Eichigt, setzte ebenso auf eine von
vielen getragene Lösung des Wildsau-Problems. „Ganz oben muss die
Gemeinsamkeit stehen, aus Jägern,
Landwirten, Politik, Naturschützern“, betont er. Als Wildschaden sei
nicht mehr zu bezeichnen, was die
Hausarzt in Oelsnitz geht
MINDESTLOHN
als Hautarzt in Oelsnitz hat Dr. Uwe
Kribus am Donnerstag seinen letzten Arbeitstag. Er wechsle nicht an
einen anderen Ort, sondern er höre
ganz auf, sagte der 53-Jährige gestern
auf Nachfrage. Die Gründe dafür seien nicht in wenigen Worten zu
schildern. Patienten und Personal
wären aber darüber unterrichtet
und zudem auch per Aushang informiert, erklärte der Mediziner, der
seit Sommer 1994 in der Stadt praktizierte. Das Wichtigste sei, dass sich
für Patienten und Mitarbeiter durch
seinen Abschied nichts ändere. Es
müsse sich niemand darum sorgen,
neukirchen soll ihre Zuschüsse an
Einrichtungen erhöhen, da ab 1. Januar der Mindestlohn gilt. Anträge
liegen von Musikhalle, Stadtbücherei und Tierheim Plauen vor. Für die
Musikhalle geht es um 13.000 Euro,
in der Bibliothek um 1500 und beim
Tierheim um 1000 Euro. Entschieden ist noch nichts. Dies gilt auch
für die Wünsche von Sportvereinen,
denen es laut Bürgermeister Andreas Jacob (CDU) immer schwerer
fällt, Sportplätze zu pflegen. Zusätzlich zu den Vereins-Anteilen sind
5000 Euro für jeden der drei betroffenen Vereine im Gespräch. (hagr)
Tiere derzeit anrichten. „Es ist eine
direkte Plage.“ Deshalb reichen aus
Ranks Sicht jetzige Jagdmöglichkeiten nicht aus. „Besondere Umstände
erfordern besondere Maßnahmen.
Eine Fangjagd, die Möglichkeit, eine
tragende Bache zu schießen, eine
Prämie“, zählt er auf. 70, 80 Wildschweine seien aus einem Maisfeld
gerannt, erinnert er sich an ein Ernte-Erlebnis dieses Jahr. Rank weist
Kritik zurück, das Wildsau-Probleme sei durch Riesenfelder hausgemacht, „Wo gibt‘s denn im oberen
Vogtland einen riesigen Maisschlag?
Wir haben doch überhaupt keine
Monokultur.“ Von 2500 Hektar Feldfläche der Agrofarm seien 350 mit
Mais bepflanzt. Zudem würden in
die Felder Schneisen geschlagen und
Rand-Begrünung angelegt, so Rank.
Zukunft des Akkordeon-Herstellers
Harmona beschäftigt inzwischen
nicht nur die rund 80 Mitarbeiter
des Unternehmens, sondern auch
zahlreiche Handwerker, die Aufträge beim Ausbau des ehemaligen
Musima-Gebäudes in der Nachbarstadt Markneukirchen übernommen haben. Ursprünglich hatte die
Harmona zum Jahresende nach
Markneukirchen umziehen wollen.
Inzwischen ruhen die Arbeiten.
„Am Standort Markneukirchen
fallen erhebliche Mehrkosten an.
Deshalb stehen wir jetzt in Verhandlungen mit einem Investor“, hatte
Andreas Schertel, seit diesem Monat
alleiniger Geschäftsführer, vor wenigen Tagen erklärt. Ein Schweizer
Investor hatte im November das Gebäude ersteigert, in dem die Harmona in Klingenthal zur Miete produziert. Es wurde an einem Konzept
gearbeitet, das die Nutzung der Gebäude in Klingenthal und Markneukirchen beinhaltet, um den Standort
Klingenthal für die Akkordeonfertigung erhalten zu können.
Gestern sagte Schertel auf Nachfrage von „Freie Presse“, dass noch
keine Entscheidung gefallen sei. Die
am Bau in Markneukirchen beteiligten Firmen würden schriftlich informiert werden, dass die Verhandlungen noch laufen. „Eine Entscheidung wird auf jeden Fall vor dem
Weihnachtsfest fallen“, kündigte der
Geschäftsführer an.
Handwerker, die am MusimaUmbau in Markneukirchen beteiligt sind, sagten gestern gegenüber
„Freie Presse“, dass viele von ihnen
befürchten, auf den Rechnungen
sitzenzubleiben. Dabei gehe es teilweise um Beträge von mehreren
zehntausend Euro. (tm)
Weiterhin auf der Suche
Musikstadt soll ihre
Markneukirchen gibt Dr. Klaus Meisel übernimmt Praxis von Dr. Uwe Kribus
Zuschüsse erhöhen Noch keine Lösung für Fortbestand MVZ Klingenthal
Geld in Orten aus
OELSNITZ — Nach mehr als 20 Jahren ob er denn in einer anderen Haut- MARKNEUKIRCHEN — Die Stadt Mark- KLINGENTHAL — Die
Bemühungen eventuell auch mit VerantwortliWERNITZGRÜN/LANDWÜST — Die Stadt
Markneukirchen plant nächstes
Jahr die Umstellung des Abwasseranschlusses im Edelhof Wernitzgrün auf Vollbiologie. Sie kommt so
einer gesetzlichen Pflicht nach. Investiert werden soll 2015 auch im
Ortsteil Landwüst: Im Anschluss an
die Ländliche Neuordnung sollen
Straßen gebaut werden, so Bürgermeister Andreas Jacob (CDU). Ebenfalls nächstes Jahr will die Stadt die
Küche in der Tagesstätte Kinderland
nach sechs Jahren abbezahlt haben,
im Bauhof ist Geld für Leasing/Restkauf eines Unimog geplant. (hagr)
arzt-Praxis unterkomme, versicherte Kribus: „Es entsteht kein Loch“.
Sein Nachfolger wird Dr. Klaus Meisel. Er werde voraussichtlich ab 5. Januar in den Räumen im Ärztehaus
Grabenstraße 24 in Oelsnitz praktizieren – als angestellter Arzt des
Helios-Vogtlandklinikums Plauen,
welches nach den Worten von Uwe
Kribus ein Medizinisches Versorgungszentrum in Oelsnitz einrichtet. Die Öffnungszeiten der Praxis
bleiben unverändert, das Personal
übernimmt der Nachfolger, sagte
der scheidende Facharzt für Hautund Geschlechtskrankheiten. (hagr)
der Stadt Klingenthal um eine Weiterführung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der
Schlossstraße haben noch zu keinem greifbaren Ergebnis geführt.
Bürgermeister Thomas Hennig
(CDU) hatte dazu am Freitag ein Gespräch bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Chemnitz. „Wir haben
verschiedene Möglichkeiten in Betracht gezogen, aber dazu bedarf es
weiterer Gespräche“, so Hennig gestern gegenüber „Freie Presse“.
Der Bürgermeister will ein weiteres Gespräch mit der zuständigen
Paracelsus-Klink Adorf/Schöneck,
chen der Paracelsus-Gruppe, die ihren Sitz in Osnabrück hat.
Die Paracelsus-Klinik schließt
das MVZ Klingenthal offiziell zum
31. Dezember, der Betrieb ist aber
schon seit Wochen eingestellt. Die
Schließung erfolgt laut der Krankenkassenärztlichen Vereinigung
aus ökonomischen Gründen. Seitens der Paracelsus-Klinik spricht
man von einer Optimierung und
qualitativen Anpassung des Sprechstundenangebotes mit Vorteilen für
die Patienten. Die bislang dort tätigen beiden Chirurgen sind in Adorf
und auch in Schöneck tätig. (tm)
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10 Freie Presse
OBERES VOGTLAND
RAT & HILFE
NOTRUF
Polizei 110, Feuerwehr und Rettungsdienst 112, Giftnotruf 0361 730730
ALLGEMEINMEDIZIN
Adorf, Bad Brambach, Bad Elster,
Markneukirchen, Klingenthal, Oelsnitz, Schöneck, Muldenhammer:
19 - 7 Uhr, Bereitschaft, 116117,
03741457222
AUGENARZT
Oberes Vogtland, Plauen, Auerbach:
19 - 7 Uhr, DM Angelika Dorer, Rodewisch, 0374448611, 016095379360,
03741 457222
KINDERARZT
Oberes Vogtland: 19 - 22 Uhr, Sprechstunde 19 - 22 Uhr, Dr. Peter Quick,
Seminarstraße 7, Plauen,
03741132175, 01629708211,
03741457222
APOTHEKEN
Klingenthal, Schöneck, Tannenbergsthal: 8 - 8 Uhr, Hubertus-Apotheke,
Auerbacher Straße 14, Klingenthal,
0374675480
Oelsnitz und Oberland: 8 - 8 Uhr, Alte
Stadtapotheke, Schützenstraße 2,
Adorf, 0374235740
Plauen: 8 - 8 Uhr, Concordia-Apotheke, Bahnhofstraße 57, Plauen,
0374115551
TIERARZT
Adorf/Klingenthal: TA Matthias
Schneider, nur Kleintiere,
03746725927, 0374232298
Kottengrün: Dr. Bernd Scheinert,
01728470657
Auerbach: Kleintierklinik Vogtland Dr.
Roland Zeißler, 03744212471
VERANSTALTUNGEN
Plauen: Katholisches Seniorenzentrum „St. Elisabeth“, Kopernikusstraße 31, Treff der Alzheimer Angehörigengruppe Plauen/Vogtland,
15.30 Uhr
Dienstag, 16. Dezember 2014
Kinder führen Weihnachtsgeschichte auf
In der Jakobikirche
Oelsnitz wurde ein festliches Werk von Carl Orff
geboten. Das Besondere:
Texte wurden in Mundart
vorgetragen.
VON ECKHARD SOMMER
OELSNITZ — Schade, wirklich schade.
Wer am Sonntag das Glück hatte, in
der Jakobikirche Oelsnitz noch
einen Sichtplatz zu ergattern, wird
es bestätigen: Eigentlich müsste
„Die Weihnachtsgeschichte“ von
Carl Orff noch ein zweites Mal und
auch anderswo aufgeführt werden.
Aber der personelle wie materielle
Aufwand sei dafür zu groß. Die Besucher werden dieses schöne Erlebnis
in guter Erinnerung behalten, für
eine Stunde eingestimmt worden zu
sein auf die Zeit der Weihnacht.
Rund 100 Musikschüler aus Oelsnitz und Plauen und dazu die Kurrende-Kinder – erstmals vereint für
ein so großes Projekt – verzichteten
auf drei Tage Herbstferien, fuhren
stattdessen nach Bad Alexandersbad, um dort Carl Orffs festliches
Werk unter der Leitung von Heike
Simanowski und Kirchenmusikdirektor Ronald Gruschwitz einzustudieren. Mühe und Fleiß haben sich
gelohnt, denn wohl keiner war im
Kirchenrund, den der Gesang von
Anna Sporn als Maria, Patrick Sporn
als Josef, der drei Könige Matthias
Möckel, Holger Gebauer und Petra
Dässel, des Engel-Chores und das
Spiel der Musikschüler nicht anrührte.
Das Besondere an der Aufführung in der Jakobikirche und mit
speziellem Bezug zur Region war,
dass „Die Weihnachtsgeschichte“ in
Mundart vorgetragen wurde. Zu
danken ist es Isolde Ebert aus Zwota,
die den Text aus dem Bayrischen ins
Vogtländische übersetzte. Bekamen
schon die Sänger und Musiker am
Ende viel Applaus – für die drei in
Mundart sprechenden Hirten Lena
Schubert, Maria Burkhardt und
Leon Rothmann stieg das Beifallometer noch ein wenig höher.
Wie das so ist mit Zufällen: Während vor dem Altar die Geburt des
Christuskindes gespielt und gesungen wurde, machte in den Zuschauerreihen ein Baby auf sich aufmerksam. Das passte zur Situation und
war nicht störend wie das Knarren
der alten Holzdielen.
Musikschüler aus Oelsnitz und Plauen sowie Kinder der Kurrende haben in der Jakobikirche Oelsnitz „Die
Weihnachtsgeschichte“ von Carl Orff aufgeführt.
FOTO: ECKHARD SOMMER
Gospelsänger reißen Zuhörer mit
Im König-Albert-Theater
hielt es 280 Besucher nicht
mehr auf den Sitzen: The
Golden Voices of Gospel
sorgten für ein musikalisches Feuerwerk.
BLITZTIPPS
Heute: Plauen, Holbeinstraße,
Kopernikusstraße, Gebrüder-Lay-Straße, Tauschwitzer Straße; Kottengrün,
Oelsnitzer Straße; Lengenfeld,
Treuensche Straße; Wernesgrün,
B 169; Irfersgrün, Stangengrüner
Straße, Elsterberg, Greizer Straße.
Morgen: Plauen: Reußenländer
Straße, Friedensstraße, Neundorfer
Grenzweg; Treuen, Ortsteil Veitenhäuser; Pfaffengrün, B 173; Pirk, Hofer
Straße B 173; Pechtelsgrün, Siedlung;
Klingenthal, Auerbacher Straße;
Großzöbern, Plauensche Straße
B 173; Neuensalz, Hauptstraße.
VON ECKHARD SOMMER
BAD ELSTER — Zwei Wörter genügten, um die musikalische Lunte anzuzünden: „Sing yeah!“ Eigentlich
schon damit hatten The Golden
Voices of Gospel aus den USA das Publikum im Griff und ließen es nicht
mehr los. Wenn 280 Leute sich von
den Plätzen erheben, sich an den
Händen fassen und „Amazing Grace“ und „I’m a beleaver“ vielstimmig
singen, wenn sie klatschen im
Rhythmus von „O happy day“,
Down by the riverside“ und „When
Mit einem grandiosen Konzert begeisterten The Golden Voices of Gospel die
FOTO: ECKHARD SOMMER
Besucher im König-Albert-Theater Bad Elster.
the saints go marchin‘ in“ – dann
kann das kein intensiverer Ausdruck für Begeisterung sein.
Mehr als zwei Stunden schafften
es vier Frauen und sechs Männer, die
Zuhörer im Saal in ihren und den
Bann der Musik zu ziehen. Mit Professionalität vom Scheitel bis zur
Sohle demonstrierten die Sänger
und Sängerinnen die einzigartige
Vitalität und auch Melancholie der
afroamerikanischen Kirchenkultur.
Ihre Lieder voller Leidenschaft, Liebe und Inspiration brachten den tief
in ihnen verwurzelten Glauben
zum Ausdruck. So wie die Golden
Voices sich mit einfachen und dennoch ausdrucksstarken Gesten auf
der Bühne bewegten, die Hände gen
Himmel hoben und sich in der Hüften wiegten, so taten es ihnen die
begeisterten Zuhörer in den Bankreihen nach.
Diese Musik ging nicht nur ins
Blut. Sie brachte es in Wallung, sorgte dafür, dass der Lebenssaft schneller durch den Körper floss und jede
Faser erfasste. Gospel und Spirituals
– das sind jene Gesänge, mit denen
sich einst die Sklaven auf den Plantagen der Weißen artikulierten, die
von harte Arbeit erzählten, von den
unwürdigen Bedingungen, der
Rechtlosigkeit, unter denen sie lebten – und, wie sich aktuell zeigt, immer noch leben. Lieder aber auch
von der Hoffnung an eine bessere
Welt und vor allem: an den Beistand
durch Gott. Das versteht jeder, auch
ohne des Englischen mächtig zu
sein. Deshalb klang zum Abschluss
das gemeinsam mit Inbrunst gesungene „Holy night“ und „Stille Nacht“
wie eine Hymne.
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Adorf: Amalia Flögel 80 Jahre, Dr.
Günter Möller 74 Jahre, Bad Elster:
Gisela Heydeck 72 Jahre, Klingenthal:
Christa Koras 85 Jahre, Ilse Schneider
79 Jahre, Enno Röder 79 Jahre, Oelsnitz: Manfred Gerullis 74 Jahre, Günter Kuffer 72 Jahre, Ingeborg Roth
87 Jahre, Heinz Salewski 82 Jahre, Eichigt: Marita Reinhold 72 Jahre, Gerhard Todt 85 Jahre, Hammerbrücke:
Erika Leonhardt 84 Jahre, Posseck:
Ursula Bauer 82 Jahre, Remtengrün:
Helfried Schreckenbach 85 Jahre,
Süßebach: Renate Hoppe 78 Jahre,
Triebel: Maria Dölling 83 Jahre, Zwota: Günter Kurzenberger 70 Jahre.
Aktion gegen
Einsamkeit
zum Fest
Alloheim bittet um Gaben
für alleinstehende Ältere
BAD ELSTER — Weihnachten ist das
Fest der Familie – aber für viele ältere gibt es keine Familie mehr. „Mehr
als ein Drittel unser Senioren haben
keine Angehörigen, viele auch keine
Freunde mehr. Abgesehen davon
können sich viele Bewohner von ihrem schmalen Budget noch nicht
einmal sehr kleine Wünsche erfüllen. Das ist schon sehr traurig“, sagt
Franziska Schwarz, Leiterin der
Alloheim Senioren-Residenz in Bad
Elster. Deswegen hat das Alloheim
die Aktion „Wichteln gegen die Einsamkeit“ ins Leben gerufen. Einwohner, Vereine, Kindergärten, Firmen sind dazu aufgerufen. Es müssen keine großen Geschenke sein –
es geht um kleine Freuden, um Aufmerksamkeit, und sei es, einem
Alleinstehenden Zeit zu schenken,
als Zeichen, damit an ihn gedacht
wird. Vergangenes Jahr kam die Aktion und das Verteilen der „Glückspäckchen“ am Heiligen Abend sehr
gut an. Überzählige Geschenke verteilen die Alloheim-Mitarbeiter an
die Bewohner anderer sozialer Einrichtungen im Umkreis und allein
lebende Senioren der Region. (hagr)
WER MITMACHEN WILL, kann bis zum
Heiligen Abend Geschenke, Grüße oder Gutscheine in der Alloheim-Senioren Residenz
abgeben oder sie per Post (Robert-Koch-Straße 3, 08645 Bad Elster) schicken. Geschenke,
die speziell für einen Mann gedacht sind, sollten mit einem M gekennzeichnet werden, Gaben speziell für eine Frau sollten ein F tragen.
FREIE PRESSE OBERES VOGTLAND
Vogtland
Rainer Räch, Regionalleiter,
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Ulrich Riedel, Telefon: 03741 408-15158
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Leser-Obmann
Reinhard Oldeweme
Telefon: 0371 656-65666
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3546162-10-1
Dienstag, 16. Dezember 2014
NACHRICHTEN
OBERES VOGTLAND
Freie Presse
Von Tannenbergsthaler Schule bleibt nur die Turnhalle stehen
DATENSCHUTZ
Oelsnitz kooperiert
mit Weischlitz
ihren Datenschutzbeauftragten ab
Januar stundenweise an die Gemeinde Weischlitz aus. Einer entsprechenden Anfrage haben die
Stadträte jetzt zugestimmt. Die Kosten für die jeweils vier Stunden aller
zwei Wochen erstattet Weischlitz
der Stadt. Ulrich Lupart (DSU), Abgeordneter in Oelsnitz und Bürgermeister der Gemeinde Reuth, kann
sich zudem vorstellen, seinen Ort
künftig ebenfalls mit einzubeziehen
in eine ähnliche Regelung. (aheb)
EINBRUCH
Aus Arztpraxis
Geld gestohlen
HINWEISE an die Polizei, Ruf 03741 140.
1977 wurde sie eröffnet, im Jahre 2003 wegen
Schülermangel geschlossen. Jetzt gibt es die Polytechnische Oberschule „Ernst Thälmann“ in
Tannenbergsthal nicht einmal mehr als Gebäu-
de. Vor wenigen Tagen rückte der Abrissbagger
an. Die Kosten belaufen sich auf 100.000 Euro
und werden zu 90 Prozent gefördert. Nur die
Turnhalle bleibt erhalten und wird weiterhin
genutzt. Mit der Schule – unter anderem lernte
hier der bekannte Wintersportler Björn Kircheisen fürs Leben – verschwindet ein Stück Vergangenheit aus Tannenbergsthal. (eso)
KURZ GEMELDET
Zwei Konzerte ausverkauft
OELSNITZ — Für die Weihnachtskon-
zerte des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz morgen und Donnerstag können laut Schulsekretariat
keine Karten mehr bestellt werden.
Die Konzerte beginnen jeweils
19 Uhr in der Vogtlandsporthalle
Oelsnitz. (hagr)
Aschberger Aquapark: Gericht
setzt jetzt auf einen Vergleich
Absolvententreffen erst 2015 Für ein Dauerproblem der
OELSNITZ — Das nächste Treffen von
Absolventen des Oelsnitzer JuliusMosen-Gymnasiums findet erst
2015 statt. Termin ist am 27. Dezember im Badecafé Bad Elster. Voriges
Jahr war das Treffen nach vielen Jahren Pause von Franziska Wenske in
der Vogtlandsporthalle Oelsnitz
wiederbelebt worden. (hagr)
Noch Karten für Konzert
ERLBACH — Für das Weihnachtskon-
zert am Samstag im Alten Schloss in
Erlbach gibt es noch Karten. Sie kosten an der Abendkasse 5 Euro. Bestellungen sind unter Ruf 037422
6125 möglich. Das Programm (Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr) gestalten die Original Schwarzbachmusikanten Erlbach und die Heimatgruppe Erlbach. (hagr)
Bahnbrücke
ist nun bei
Bau außen vor
Pläne bei Leubetha
ändern und verzögern sich
OELSNITZ — Die Stadt Oelsnitz leiht
MARKNEUKIRCHEN — In eine Arztpraxis am Lutherplatz in Markneukirchen sind Unbekannte zwischen
Donnerstagabend und Sonntagvormittag eingebrochen. Sie stahlen
mehrere hundert Euro Bargeld. (gsi)
11
Grenzgemeinde Schwaderbach/Bublava zeichnet sich
wieder einmal die Möglichkeit einer Lösung ab.
VON THORALD MEISEL
SCHWADERBACH/BUBLAVA — Voraus-
sichtlich im Januar werden sich die
Gemeinderäte aus Schwaderbach/
Bublava und Vertreter der Baufirma
Skanska an einen Tisch setzen, um
im Streitfall um den nie vollendeten
Aquapark am Aschberg einen Vergleich auszuhandeln. Es geht um
Forderungen der Baugesellschaft in
Höhe von 19 Millionen Kronen
(etwa 750.000 Euro) wegen bislang
unbezahlter Rechnungen. Das kün-
digte jetzt Bürgermeister Igor Jirsík
an. Auf eine einvernehmliche Einigung in dem jahrelangen Streit hatte in der vergangenen Woche Richterin Jana Vyletová vom Bezirksgericht in Pilsen/Plzeň die beiden
Parteien gedrängt, wie die Zeitung
„Sokolovsky Deník“ berichtet. „Viele
andere Optionen bleiben uns nicht“,
machte Jirsík deutlich.
Aquapark ohne Wasserleitung
1999 hatte der Bau des Aquaparks
begonnen. der ein Anziehungspunkt für Besucher aus dem Vogtland werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Gemeinde allerdings nicht einmal über ein zentrales Netz der Trinkwasserversorgung.
Der Bau wurde nie vollendet, aber
seit 2002 beschäftigt der Streit zwischen der Gemeinde und der Baufirma die Gerichte.
Im Herbst 2010 lautete das Urteil,
dass die Gemeinde dem Bauunternehmen 57 Millionen Kronen
(mehr als 2 Millionen Euro) zahlen
müsse, dazu fast 40 Millionen Kronen an Verzugszinsen. Der Jahresetat des knapp 380 Einwohner zählenden Dorfes betrug damals knapp
4 Millionen Kronen (158.000 Euro).
Außerdem sind Ende 2010 vom
Finanzamt Falkenau/Sokolov ein
Drittel des kommunalen Anteils der
Gemeinde am Einkaufsmarkt sowie
ein Grundstück zwangsversteigert
worden. Der Gemeinde drohte der
Verlust des gesamten Vermögens.
In einem neuen Verfahren hatte
allerdings im März diesen Jahres das
Gericht in Falkenau/Sokolov entschieden, dass der Auftrag für den
Bau des Aquaparks in der tschechischen Aschberggemeinde Schwaderbach/Bublava ungültig sei. Rich-
ter Jaroslav Simet begründete dies
damit, dass die damaligen Verträge
nicht von der Gemeindevertretung
genehmigt wurden, sondern die Abgeordneten nur im Nachgang über
die Entscheidungen des damaligen
Bürgermeisters informiert wurden.
Neue Chance für Gemeinde
Mit dem nun in Aussicht gestellten
Vergleich hat die Gemeinde Schwaderbach/Bublava die Chance, ein
weiteres Kapitel im Drama um den
unvollendet gebliebenen Aquapark
zu schließen.
Parallel dazu läuft derzeit die Vorbereitung der Gemeinde zum Anschluss an das Klingenthaler Trinkwassernetz. Die Leitung über die
Grenze liegt bereits. Im kommenden Frühjahr sollen in Schwaderbach/Bublava die ersten Grundstücke angeschlossen werden.
LEUBETHA — Die Stadt Adorf kann die
Pläne für eine große gemeinsame
Baustelle zwischen der B 92 und
Leubetha zu den Akten legen. Ursprünglich sollte die Sanierung der
Straßenbrücken und Durchlässe der
Weißen Elster zusammen mit der
Bahnbrücke über die Bühne gehen,
um eine zweimalige Vollsperrung
für die Einwohner zu vermeiden.
Daraus wird aus zwei Gründen
nichts: Die Deutsche Bahn hat der
Stadt mitgeteilt, dass eine Sanierung
der Brücke „innerhalb der nächsten
zehn Jahre unwahrscheinlich sei“.
Zudem soll nach Intervention von
Landrat Tassilo Lenk (CDU) für den
Straßenbau keine Vollsperrung
kommen. Wenn die Bahn baut, geht
es nicht ohne Vollsperrung – wann
das sein wird, ist aber für alle Beteiligten ungewiss, sagte Adorfs Stadtbaumeister Walter Voigt (CDU). Fest
steht nur, dass die Abkehr von der
Vollsperr-Idee für die Straße neue
Baupläne erfordert. Ursprünglich
sollte 2016 gebaut werden, wann die
Arbeiten nun kommen, ist unklar.
Und das letzte Wort zu den Änderungsplänen ist noch nicht gesprochen – die Landesdirektion Chemnitz muss zustimmen, heißt es aus
der Stadtverwaltung: „Die Chancen
dafür sind nicht schlecht, entschieden ist jedoch noch nichts“. Die Beteiligten hatten sich bei einem Treffen in Adorf auf das gemeinsame
Ziel verständigt, ohne Vollsperrung
zu bauen. Es sei für die Einwohner
nicht hinnehmbar, Leubetha sieben
Monate abzuschneiden, so Lenk.
Der Ort müsse „zu jeder Zeit erreichbar bleiben“, forderte er. (hagr)
SITZUNG
Stadtrat berät zu
Einkaufsmarkt
SCHÖNECK — Zum Bau eines neuen
Lebensmittelmarktes in Schöneck
will der Stadtrat heute Abend zur öffentlichen Sitzung einige Beschlüsse fassen. Außerdem geht es um
Grundstücksverkäufe, Annahme
von Spenden und Änderung des Gesellschaftsvertrage mit der Firma
DLT. Die Sitzung beginnt 18 Uhr mit
einer Bürgerfragestunde. (gsi)
A N ZE I G E
Züchter stellen
467 Tiere aus
Der Kaninchen- und
Geflügelverein Adorf
führte in der TurnvaterJahn-Halle seine Lokalschau durch.
VON STEFFEN ADLER
ADORF — Insgesamt 467 Tiere in ei-
ner großen Rassenvielfalt präsentierte der Kaninchen- und Geflügelzüchterverein Adorf zur Lokalschau
am 3. Adventswochenende. Die 35
Aussteller zeigten Züchtungen von
Kaninchen, Tauben, Hühnern und
Wassergeflügel. Außerdem fand
zum 3. Mal eine Sonderausstellung
Rheinländer Rassegeflügel statt.
Diese Hühnerrasse wurde 1893
von Rudolf von Langen in Euskirchen gezüchtet. Langen war der Mitgeschäftsführer der Zuckerfabrik
Pfeifer & Langen in Kuchenheim.
Auf seinen Fahrten in die Eifel stellte
er fest, dass der armen Eifelbevölkerung ein leistungsstarkes Huhn
fehlt, welches an die harten Winter
in den Eifeldörfern angepasst ist.
Durch Kreuzung des „Eifeler Landhuhns“ und der Rasse „Le Mans“
züchtete Langen das Rheinlandhuhn. Es wurde erstmals 1907 bei ei-
ner Geflügelschau in Großlichterfelde bei Berlin gezeigt. Am 14. Mai
1908 wurde der Sonderverein der
Züchter des Rheinlandhuhnes gegründet, der mittlerweile in ganz
Europa seine Anhänger hat.
Vereinsvorsitzender
Andrè
Schauer hatte bereits vor einigen
Jahren Kontakt zum Sonderverein
Rheinländer Gruppe Chemnitz aufgenommen und konnte bei der diesjährigen Ausstellung auch deren begehrten Wanderpokal entgegen
nehmen.
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Vereinsmeister
Hasen: Mittelgroße Rassen: Sven
Liebhaber; Klein- und Zwergrassen:
Wolfgang Krauß; Kurz- und Langhaarrassen: Gregor Böhm.
Wassergeflügel: Rüdiger Putzbach,
Böhmische Gänse.
Zwerghühner: Klaus-Dieter Menz,
Zwerg-Brahma.
Hühner: André Schauer, Rheinländer
Schwarz.
Tauben: André Schüller, Hessische
Kröpfer schwarzgesch. Trommeltauben.
Vereinsmeister Jugend: Pascal
Schauer, Zwerg Rheinländer gesperbert.
Wanderpokal SV Rheinländer Gruppe Chemnitz: André Schauer.
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3546301-10-1
12 Freie Presse
VORSCHAU
WOHIN
Dienstag, 16. Dezember 2014
Vicky Vomit begrüßt Comedians
Mystische
Monumente
auf der Insel
Am Mittwoch ist im
Plauener Malzhaus wieder
Comedy Lounge. Drei
Vertreter der Zunft geben
sich die Ehre.
Sündikat: „Hurra,
wir leben noch!“
AUERBACH — Eine satirische Zeit-
reise mit Texten von Erich Kästner
kann man am Freitag in der Nicolaikirche Auerbach mit einer neuen Produktion des Berliner Kabaretts Sündikat erleben.
Programme, in denen die Kästner-Texte mehr oder weniger gut
„aufgesagt“ werden, gibt es schon
viele. Dieses Programm ist anders,
denn der Regisseur Wolfgang Koch
hat seine über 30 jährige Kabaretterfahrung genutzt, um die wunderbaren Kästner-Texte szenisch
umzusetzen und auf der Bühne Bilder entstehen zu lassen.
Manche Texte werden so zu Dialogen oder gemeinsam gesungen,
denn die Musik ist ein wichtiger
Bestandteil des Programms. Den
Abend gestalten die Schauspielerin Renate Geißler („Märkische
Chronik“, „Treffpunkt Flughafen“,
„Polizeiruf 110“) und die Schauspielerin und Liedermacherin Angelika Neutschel („Neues über’n
Gartenzaun“, „Liedercirkus“), charmant und virtuos begleitet von Irene Wittermann am Klavier. (ike)
DER KABARETTABEND am Freitag in der
Nicolaikirche Auerbach beginnt um 20 Uhr.
Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 14 Euro, an der Abendkasse 16 Euro.
BÜHNE
Plauen: Vogtland Theater, Theaterplatz, Es
war einmal - Grimmsche Märchenrevue, Tanzstück von Torsten Händler (ab 4 Jahren), 9.15,
11.30 Uhr, 03741 28134832
Bad Elster: König-Albert-Theater, Theaterplatz 1, Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen nach den Gebrüdern Grimm mit den Landesbühnen Sachsen, 14. Chursächsischen Winterträume, 9.30 Uhr, 037437 53900
Reichenbach: Neuberinhaus, Weinholdstraße 7, „Frau Holle“, Weihnachtsmärchen des
Neuberin-Ensembles, 9 Uhr, 03765 12188
Rodewisch: Aula des Pestalozzigymnasiums, Eine Weihnachtsgeschichte, mit Schülern
der AG-Märchenspiel des Pestalozzi-Gymnasiums und der Kindertagesstätten Flohkiste und
Schwalbennest, 18 Uhr
MUSIK
Bad Elster: Café-Restaurant Waldschlösschen, Carl-August-Klingner-Straße 5, Cafékonzert mit dem Trio Divertimento der Chursächsischen Philharmonie, 15 Uhr
Neumark: Ev.-luth. Kirche, Adventskonzert
des Reichenbacher Frauenchors, 19.30 Uhr
Weischlitz: Globus Vogtland-Center, Taltitzer Straße, Auftritt von Stefanie Hertel, mit Autogrammstunde, 18 Uhr
KINDER UND FAMILIE
Plauen: Jugendzentrum Oase, Dr.-KarlGelbke-Straße 1, Offener Treff, 14.30-20 Uhr;
Werkstattzeit, 16-20 Uhr; Theaterprobe mit der
„Elterninitiative Hilfe für Behinderte“, 16 Uhr;
Oase-Adventskalender, 17.30 Uhr
Kinder- und Jugendhaus eSeF, Seminarstraße 4, Kinderzentrum, offener Treff und Kreativzeit, 13-19 Uhr; Jugendzentrum, offener Treff
und Zubereiten von Bratäpfeln, 14-20 Uhr
Kinderklub „No Name“, Herbartstraße 2,
Heinzelmännchen-Werkstatt, Weihnachtsgeschenke zum Selbermachen, 15-17 Uhr;
Hutz’nstubn, 17-18 Uhr
lädt der Leiter der Schulsternwarte
Rodewisch, Jochen Engelmann, zum
Sondervortrag „Mystische Monumente in England und Wales“ ein.
Ausgangspunkt seines Vortrags
ist das bekannte Stonehenge, worüber stets neue Erkenntnisse und Vorstellungen zu berichten sind. In Südwales fand der Autor Regionen, die
prähistorische Besonderheiten aufweisen. So begab er sich in die Preseli Mountains, wo die berühmten
Bluestones für Stonehenge ihren Ursprung haben. In dem Gebiet befindet sich auch die prähistorische
Grabkammer Pentre Ifan, die durch
ihre Bauweise ein Besucherhighlight darstellt. Eine Reihe prähistorischer Monumente in Wales sind eng
mit dem Sagenkreis um König Arthur verbunden. Astronomische
Spuren lassen sich sowohl in den
riesigen Henge-Anlagen von Thornborough als auch im Steinkreis
„Long Meg and her Daughters“ in
Nordengland finden. Der Autor
nutzt in seiner Präsentation auch
die Gelegenheit, um über touristische Hinweise und Sehenswürdigkeiten der Region zu sprechen. (ike)
PLAUEN — In der Comedy Lounge im
Plauener Malzhaus sind am Mittwoch Hauke Schmidt, Robert Woitas und Horst Blue zu Gast. Moderator der bunten und kurzweiligen
Show ist wieder Vicky Vomit. Neben
seinen musikalischen Auftritten ist
Vicki Vomit selbst mit einem abendfüllenden Programm als Comedian
unterwegs. Seit 2007 moderiert er
den Ost-Ableger der Comedylounge
und seit 2001 organisiert er das „Erfurter Liedermacherfestival“, das
junge Künstler bekannt machen
will.
Wer Hauke Schmidt lauscht, sollte Getränke dabei haben, so trocken
bringt er seine ironischen Einzeiler,
surrealen Mikrogeschichten und
dieses absurde Ding namens Realität
auf den Punkt. Der 30-jährige Wahlberliner verbindet die klassischen
amerikanischen
Wurzeln
der
Stand-Up-Comedy mit seinen alternativen Blickwinkeln auf die Welt.
Seit mehr als 20 Jahren arbeitet
Robert Woitas als Wortakrobat und
moderiert professionell für die bekannten Varieté- und Showbühnen
Deutschlands. Er gestaltet hochwertige Sketche, Shownummern oder
kurzes Kammerspiel und gibt der
Veranstaltung so eine originelle und
auflockernde Pointe. Der Berliner
Entertainer Horst Blue präsentiert
Musik-Comedy zu echt grenzübergreifenden Themen, direkt aus dem
Maschinenraum der Liebe. Er mode-
WEIHNAC HTEN
KONZERT
BLÄSER-KLÄNGE
Stefanie Hertel singt
in der Jakobikirche
Traditionelles
mit dem Frauenchor
Adventsmusik aus
dem Dreiländereck
OELSNITZ — Ein Heimspiel hat mor-
NEUMARK/REICHENBACH —
Zum 15.
Mal lädt der Frauenchor Reichenbach zu seinen traditionellen Weihnachtskonzerten heute in die Kirche Neumark und am Donnerstag in
die Peter-Paul-Kirche Reichenbach
ein. Beide Veranstaltungen beginnen 19.30 Uhr. Das Programm bietet
eine Menge Neues, aber auch, wie
vom Publikum immer wieder gewünscht, Traditionelles. Karten kosten an der Abendkasse 5 Euro. (ike)
MARKNEUKIRCHEN — Zur Adventsmusik laden morgen die DreiländereckMusikanten aus Markneukirchen in
die Kunstwandelhalle Bad Elster ein.
Ab 19.30 Uhr ist volkstümliche Blasmusik aus Bayern, Böhmen und
dem Vogtland zu hören. Dazu gibt es
Glühwein, so lange der Vorrat
reicht. Eintritt: 8 Euro. Die Dreiländereck-Musikanten sind regelmäßig
Gäste in Bad Elster. Sie feiern 2015
ihr 20-jähriges Bestehen. (hagr)
gen die Oelsnitzer Sängerin Stefanie
Hertel. Ab 18 Uhr tritt sie in der Jakobikirche ihrer Heimatstadt zum
Weihnachtskonzert auf. Gestaltet
wird das Programm zudem von ihrem Vater Eberhard, ihrem Ehemann Lanny Isis sowie den Musikern Thomas Fischer und Kay-Uwe
Müller. Karten gibt es für 24 Euro bei
„Freie Presse“, an der Abendkasse
kostet der Eintritt 26 Euro. (hagr)
Markuskeller, Morgenbergstraße 34,
Kindertreff (6-13 J.), 13-19 Uhr; Heinzelmännchenwerkstatt, 15-18 Uhr; Weihnachtsfeier
mit dem Kinderland Plauen, 16-18 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Am Albertplatz 12,
Handarbeitsgruppe Woll-Lust, 14 Uhr; Kreativer
Kindertanz (ab 3 Jahre), 15.30 Uhr, Kreativer
Kindertanz (ab 6 Jahre), 16.15 Uhr; Treff
„Quartier 30“, Bahnhofstraße 30, Keramikwerkstatt 1, 17-18.30 Uhr; Keramikwerkstatt 2,
19-20.30 Uhr; Vogtland-bibliothek, Neundorfer Straße 8, Vorlesezeit, 16 Uhr
Auerbach/V: Awo Jugendzentrum High
life, Eisenbahnstr. 49, Weihnachtsbackstube,
15-20 Uhr; Familien- und Begegnungszentrum, A.-Schubert-Straße 19, Treff der Arbeiter-Samariter-Jugend, Weihnachtsfeier,
16-18.30 Uhr; Göltzschtalgalerie Nicolaikirche, Alte Rodewischer Straße 2, Weihnachtskino: Morgen Findus, wird’s was geben, 9.30 Uhr;
Das Mädchen mit den Schwefelhölzern,
15.30 Uhr; Jugendhaus City-Treff, Breitscheidstraße 33, Offener Treff, 14-17 Uhr,
03744 308686; Schülerfreizeitzentrum,
A.-Schubert-Straße 19, Offener Treff, 12-18 Uhr
Falkenstein: Verein Kirche im Laden,
Gartenstraße 19, Warten auf Weihnachten,
Adventskalender für Schulkinder - Weihnachtsgestecke, 16-17.30 Uhr, 03745 751475
Friesen: Kinder- und Jugendzentrum,
Hauptstraße 18, Clubbetrieb, 14 Uhr,
03765 16120
Jößnitz: Fahrbibliothek: Pflegeheim,
10-11 Uhr; Schule, 11.30-16.30 Uhr; Grundschule,
Gerhart-Hauptmann-Straße 6, Keramikkurs,
12-17 Uhr
Klingenthal: Café B., Auerbacher Straße 19,
Kindernachmittag, 15.30-17 Uhr; Jugendtreff,
Schulstraße 4, Offener Treff, 15-19.30 Uhr
Markneukirchen: Kinder- und Jugendtreff, Wernitzgrüner Straße 38, Offener Treff,
13.30-19.30 Uhr
Mehltheuer: Alte Feuerwache, Spielpunkt,
Freizeitangebot Kinderland Plauen, 15-18 Uhr
Oelsnitz: Jugendzentrum „Halle“, Alte
Reichenbacher Str. 27, Treff, mit Breitensportangebot, 15.30-19 Uhr; Volleyballnachmittag,
16.30-18 Uhr; Kinderzentrum „Goldene
Sonne“, Rudolf-Breitscheid-Platz 1, Treff,
13-18 Uhr; Kissenkino, 16 Uhr
Vicky Vomit stellt monatlich in der Comedy Lounge im Plauener Malzhaus angesagte deutsche Comedians vor. Am
FOTO: ANDREAS WOHLAND
Mittwoch sind es Hauke Schmidt, Robert Woitas und Horst Blue.
Rodewisch: Kinder- und Jugendfreizeittreff, Busbahnhof 3, Offener Treff, Darts, Billard, Computernutzung, kreatives Gestalten,
Spiele, 14-20 Uhr, 03744 48426
AUSSTELLUNGEN
Plauen: Akademiegalerie im Weisbachschen Haus, Bleichstraße 3, „Am Anfang war
die Kunstschule Plauen“, Schülerarbeiten von
Lothar Rentsch anlässlich seines 90. Geburtstages, 14-17 Uhr
Erich-Ohser-Haus - Galerie e.o.plauen und
Archiv, Nobelstraße 7, „Bewegende Bilder Bewegung im Bild“, Ausstellung zum Schaffen
des bekannten Plauener Zeichners Erich Ohser
(1903-1944), 11-17 Uhr
Galerie im Malzhaus, Alter Teich 7 - 9, Das
grafische Werk von Lothar Rentsch, anl. seines
90. Geburtstages, 13-18 Uhr, 03741 15320
Rathaus, Unterer Graben 1, „Flussperlmuschel
- Künstler in heimischen Bächen“, Wanderausstellung der Sächsischen Landestiftung Naturund Umwelt, 9-18 Uhr
Schaustickerei, Obstgartenweg 1, Erzählte
Wirklichkeiten, moderne schwedische Textilkunst und Handstickerei von Annika Wahlström, 10-17 Uhr, 03741 443187
Spitzenmuseum, im Alten Rathaus, Kostbarkeiten aus Plauener Spitze, 10-17 Uhr
Stadtarchiv, Herrenstraße, Fotoausstellung:
„Rudolf Fröhlich - Ein Fotograf sieht seine
Stadt“, Aufnahmen der Friedlichen Revolution
in Plauen, Eintritt frei, 9-18 Uhr
Vogtlandmuseum, Nobelstr. 9 - 13, Geschichte
der Küche und der Puppenküche; Napoleonzimmer und vogtländische Malerei, 11-18 Uhr
Auerbach/V: Museum, Schlossstraße 11,
Schneemann, Schneemann, weißer Mann ...,
kulturgeschichtlicher Streifzug in einer traumhaften Museums-Winterlandschaft mit der
Sammlung Grätz & Gajek, 10-12, 13-17 Uhr,
03744 835513
Bad Elster: Kunstwandelhalle, Badstr. 6,
Malerie, Grafik und Plastik von Bärbel und
Horst Kießling, 14-17 Uhr, 037437 53900
Kurhaus, Badstr. 25, Ausstellung von Malerei
und Collagen des Familien- und Kulturzentrums Schöne Welt Plauen, 9-17 Uhr
riert, conferiert und talkt – und zwischendurch singt und tanzt er, bis
die Fliegen fetzen. (ike)
DIE COMEDY LOUNGE im Plauener Malz-
haus beginnt am Mittwoch um 20 Uhr in der
Galerie des Veranstaltungszentrums. Im Vorverkauf kosten Eintrittskarten 12 Euro. Die
nächste Comedy Lounge im Plauener Malzhaus findet am 21. Januar statt.
FOTO: JB STEPS
KABARETT
RODEWISCH — Zum Jahresausklang
Sächsisches Bademuseum, Badstraße 6,
Die Geschichte des Bades Elster, 14-17 Uhr
Eubabrunn: Freilichtmuseum, Waldstr. 2 A,
Arbeits- und Lebensweise der Landbevölkerung, 10-16 Uhr
Klingenthal: Musik- und Wintersportmuseum, Schloßstraße 3, Geschichte des vogtländischen Musikinstrumentenbaus; Kinderträume, 10-16 Uhr
Leubnitz: Schloss, Am Park 1, Natur- und
Jagdausstellung, 9-16 Uhr
Markneukirchen: Catgut, Gewerbepark 18,
Skisport im oberen Vogtland, 8-16 Uhr
Framus Museum, Adorfer Straße 25,
200 Instrumente, 10-17 Uhr
Gerber-Hans-Haus, Trobitzschen 16, Stadtgeschichte, 10-16 Uhr
Historisches Sägewerk, Trobitzschen 14,
Der 1. Weltkrieg vor 100 Jahren, 10-16 Uhr
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Die Schauspielerin Renate Geißler
gehört zu den drei Frauen, die am
Freitagabend in der Nicolaikirche
Auerbach den Kabarettabend gestalten.
FOTO: KABARETT SÜNDIKAT
Sondervortrag in der
Sternwarte Rodewisch
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Hüttels Musikwerkausstellung Wohlhausen, Hauptstraße 10, Mechanische Musikinstrumente, 9.30-16 Uhr
Musikinstrumentenmuseum, Bienengarten
2, Geschichte des Instrumentenbaus, 10-16 Uhr
Mehltheuer: Kleinstes Musikinstrumenten-Museum, Hohe Str. 9, 1500 Raritäten inklusive 350 historischer Musikinstrumente,
9-12 Uhr, 037431 4159
Oelsnitz: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Das Durchschleusungslager, Oelsnitz
1945 bis 1951, 9-16 Uhr
Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Mineraliengewölbe Oelsnitz; Dauerausstellung zum
Lebenswerk von Buchillustratorin Regine Heinecke; Winterausstellung Engel - himmlische
Botschaften, 11-17 Uhr
Zoephelsches Haus, Grabenstraße 31, In 25
fotografische Streifzüge durch die Natur von
Heidrun Penzel, Tiefenbrunn, 9-16 Uhr
Reichenbach: Neuberin-Museum, Johannisplatz 3, „Mach auf die Tür...“ Zur Geschichte
der Adventskalender, 10-16 Uhr, 03765 21131
Neuberinhaus, Weinholdstraße 7, „Gute Geister“, Malerei und Grafik von Ines Falcke (Plauen), 10-18 Uhr, 03765 12188
Rodewisch: Museum Göltzsch, Schlossinsel, Weihnachtsschau, 10-12, 13-16.30 Uhr
Schneckenstein: Vogtländisch-böhmisches Mineralienzentrum, Zum Schneckenstein 44, Mineralien und Gesteine, 250 Fossilien: versteinerte Hölzer, Farne, Muscheln und
Fische bis zu 500 Millionen Jahre alt, 10-17 Uhr
Schöneck: Zigarren- & Heimatmuseum,
Bauhofstraße 1, Heimatgeschichte, 14-17 Uhr;
Lieber guter Weihnachtsmann ..., 101 Weihnachtsmänner in Szene gesetzt, 14-17 Uhr
Zwota: Harmonikamuseum, Kirchstraße 2,
Zungeninstrumentensammlung, 10-16 Uhr
Mundart- und Erlebnisraum, Kirchstraße 2,
Weihnachtsausstellung, 10-16 Uhr
KINO
Plauen: Capitol Filmtheater, Bahnhofstr. 33,
037411469050; Alles ist Liebe, 17, 20 Uhr;
Der 7bte Zwerg 3D, 14.30 Uhr; Der Hobbit: Die
Schlacht der Fünf Heere, ab 12 J, 16, 19.30 Uhr;
3572434-10-1
DER VORTRAG findet am Freitag, 19 Uhr in
der Sternwarte Rodewisch statt. Der Eintrittspreis inklusive Imbiss beträgt 8 Euro im Vorverkauf und 9 Euro an der Abendkasse.
Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere 3D,
ab 12 J, 14, 17, 20 Uhr; Die Pinguine aus Madagascar, 14.30, 17 Uhr; Die Pinguine aus Madagascar 3D, 14.30, 17 Uhr; Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1, ab 12 J, 14, 17, 20 Uhr;
Dumm und Dümmehr, ab 12 J, 20.15 Uhr; Hin
und weg, ab 12 J, 20.15 Uhr; Interstellar, ab 12 J,
19.30 Uhr; Kill the Boss 2, ab 12 J, 20.15 Uhr;
Mein Freund, der Delfin 2, 14.30 Uhr; Paddington, 14.30, 17 Uhr; Malzhaus, Alter Teich 7 - 9,
0374115320; The Cut, ab 12 J, 20 Uhr
Auerbach: Rekordlichtspiele, Göltzschtalstr. 35, 03744217272; Der Hobbit: Die Schlacht
der Fünf Heere 3D, ab 12 J, 17, 20.15 Uhr;
Pinguine aus Madagascar 3D, 17.15 Uhr;
Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1,
ab 12 J, 20 Uhr; Paddington, 17.30 Uhr; Ruhet in
Frieden, ab 16 J, 20 Uhr
SONSTIGES
Plauen: Helios Vogtland-Klinikum, Röntgenstraße 2, Infos rund um die Geburt, 19 Uhr
Auerbach/V: Eberhard Gütter, Feldstr. 27,
Auerbacher Modellbahnausstellung, komplette
Sammlung der deutschen Eisenbahngeschichte
in HO, 60 Züge, 14.30-18 Uhr
Bad Elster: Fernheizwerk, Forststraße 9,
Kraftwerksführung durch das älteste Fernheizwerk Sachsens, Treffpunkt: Werkstor (Eintritt
frei), 14 Uhr
Falkenstein: Hotel Falkenstein, Amtsstraße 1, Treffen der Goethegesellschaft, Vermisches zur Weihnachtszeit, 19 Uhr
Reichenbach: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, Begegnung/Vortrag am Dienstag:, Weihnachtsfeier, 14 Uhr, 03765 69327
Neuberin-Museum, Johannisplatz 3, Vogtländisches Seniorenkolleg: Zirkel Literatur,
14.30 Uhr, 03765 21131
WEIHNACHTEN
Plauen: Altmarkt, Weihnachtsmarkt,
10-20 Uhr; Weihnachtsmarkt: Besuch des Weihnachtsmannes, 16 Uhr
Stadt-Galerie, Postplatz 1, Weihnachtszauber:
Weihnachtsbäckerei, 14-17 Uhr
Dienstag, 16. Dezember 2014
OBERES VOGTLAND
Freie Presse
13
Dorftheater
spielt Zank am
Heiligabend
NACHRICHTEN
EUREGIO
Wolfgang Lippert
neuer Präsident
Unter dem Motto „Alle Jahre wieder
FOTO: EUREGIO EGRENSIS
Tirschenreuther
Landrat Wolfgang Lippert (Foto) ist
für die nächsten zwei Jahre der neue
Gemeinsame Präsident der Euregio
Egrensis. Er übernahm das Amt turnusgemäß
von
dem tschechischen
Kommunalpolitiker František ÈUrka,
der die Euregio seit
2012 repräsentiert
hatte. Der Gemeinsame Präsident
der Euregio ist der politische Repräsentant der drei Arbeitsgemeinschaften Bayern, Böhmen sowie
Sachsen/Thüringen. Der Vorsitz
wechselt alle zwei Jahre. Der neue
Euregio-Präsident nannte es als sein
Hauptanliegen, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und
Tschechien auf regionaler Ebene zu
intensivieren. Dazu setze er auf
Themen wie die Vernetzung in der
beruflichen Bildung, die Ausweitung der Sprachausbildung, die
Klärung offener Fragen in der
grenzüberschreitenden Notfallrettung oder den Ausbau der Drogenprävention auf beiden Seiten der
Grenze. (bju)
– Streit und Zank am Heiligabend“
gestaltete das Dorftheater am 3. Advent eine gelungene Veranstaltung
mit viel weihnachtlichen Liedern
und humorvollen Sketchen im Saal
des Kulturhauses Triebel. Herzlich
lachen konnten die Zuhörer über
die gespielten Episoden, wenn unerwünschter Besuch zum Weihnachtfest kommt, auf den man aber gerne
lieber verzichten würde. Vergnügt
verfolgten die Besucher bei Kaffee,
Stollen und Plätzchen den Streit um
Essen und Geschenke bis schließlich das Christkind doch noch für
ein Fest der Liebe sorgt. Das Ensemble bekam dafür viel Beifall. „Es
wird Weihnacht“ ließ der Chor – begleitet von Ingrid Ebert auf dem Akkordeon – neben vielen anderen
weihnachtlichen Weisen erklingen.
Mit Liedern und Gesang trugen außerdem Marie Liebender und Charlott Ebert zum gelungenen Weihnachtsprogramm bei. (stadl)
PLAUEN — Der
FOTO: STEFFEN ADLER
Sorge um die Telefonseelsorge
POLIZEI
Vermisster Rentner
tot aufgefunden
WILDENAU — Der seit 5. Dezember
vermisste Rentner ist tot. Der 75-Jährige, der aus einem Pflegeheim in
Wildenau verschwunden war, ist
am Sonntag zwischen Rodewisch
und Wildenau in unwegsamen Gelände leblos aufgefunden worden,
teilte die Polizei gestern mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass der
Mann gestürzt und dann verstorben
ist. „Fremdeinwirkung kann ausgeschlossen werden“, so die Polizei. Bei
der Suche nach dem demenzkranken Mann am ersten Adventswochende war ein Großaufgebot aus
Polizei, Technischem Hilfswerk und
Bergwacht im Einsatz. (how)
KALENDERBLATT
Vor 10 Jahren
Ein Anruf als letzter Anker
in einer schwierigen
Lebenssituation – die
Diakonie will dieses
Angebot aufrechterhalten.
VON HEIKE MANN
Angesichts klammer
Kassen im Land und Vogtlandkreis
besteht bei der Telefonseelsorge
Vogtland die Sorge, wie man das
Hilfsangebot
aufrechterhalten
kann. Gernot Dörfel, Vorstand des
Diakonischen Werkes Auerbach,
das im Vogtland Träger der Telefonseelsorge ist, beschreibt die Situation so: „Die Landeskirche hat bislang
den größten Part der Finanzierung
übernommen, wir wissen nicht, ob
das so bleibt. Der Landkreis wird bei
seinen freiwilligen Aufgaben streichen müssen, zu der der Zuschuss
für die Telefonseelsorge gehört. Wir
sind dankbar für jede kleine Spende.“
AUERBACH —
Die Spende über 300 Euro vom
Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland, die Geschäftsführer Thorsten Müller
an den Vorsitzenden des Förderkreises der Telefonseelsorge, Bernd Fischer, übergab, wurde dementsprechend gewürdigt. Insgesamt 85.000
Euro sind in den Haushalt der Diakonie für die Telefonseelsorge einge-
Tabea
Waldmann
Leiterin der Telefonseelsorge Vogtland
FOTO: ECKHARD SOMMER
stellt. Allein 10.000 Euro werden
jährlich für die Aus- und Weiterbildung gebraucht. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter durchlaufen eine
150 Stunden umfassende Ausbildung, in der es laut Tabea Waldmann, Leiterin der Telefonseelsorge,
darum geht zu lernen, wie man gut
zuhört, wie man sich einfühlt in die
Situation des Anrufenden und mit
ihm gemeinsam den nächsten
Schritt überlegt. „Manchmal geht es
einfach nur um die Antwort auf die
Frage, wie man die nächste Nacht
überlebt“, macht Tabea Waldmann
aufmerksam, dass die Frauen und
Männer am Sorgentelefon auch mit
der Ankündigung eines Selbstmordes klar kommen müssen. „Das
Vogtland hat nach der Stadt Leipzig
die zweithöchste Suizid-Rate in
Sachsen.“
Wer sich für eine ehrenamtliche
Arbeit bei der Telefonseelsorge entscheidet, geht eine Verpflichtung für
drei Jahre ein. „Sie lernen in ihrer Tätigkeit auch für sich selbst, indem
sie sich mit den Problemen anderer
auseinandersetzen“, so Tabea Waldmann. Am häufigsten sprechen die
Anrufer über die eigene psychische
Erkrankung und die damit verbundenen Belastungen im Alltag. Sie
fühlen sich in der Gesellschaft, im
öffentlichen und auch im eigenen
familiären Leben ausgeschlossen.
Für manchen ist die Telefonseelsorge einziger Gesprächspartner, sogar
Familienersatz.
Sorgen kann man teilen
Rund um die Uhr sind die 65 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge Vogtland im Einsatz. Sie
haben zwei- bis dreimal im Monat
Dienst und absolvieren dabei 15 Stunden am Telefon.
Das vertrauliche Gespräch suchten
im vergangenen Jahr rund 12.000
Menschen bei der Telefonseelsorge,
das sind rund 6000 Gespräche, die
geführt wurden.
Der Zusammenschluss der Telefonseelsorge im Raum Südwestsachsen
soll den Kostensteigerungen einerseits und den sinkenden Zuschüssen
andererseits begegnen. Träger sind
das Diakonische Werk in Auerbach,
sowie die Stadtmissionen in Zwickau
und Chemnitz.
Anonym und kostenfrei erreichbar
ist die Telefonseelsorge über das
Festnetz und alle Mobilfunknetze unter 0800 1110111 oder 0800 1110222.
(ike)
GASTWIRT BAUT SKILIFT — Gastwirt
Uwe Ehrlein aus Zwota lässt am
Nordhang des Hohen Brand (805
Meter) auf eigene Kosten einen 120
Meter langen Skilift errichten. Er
greift damit ein Projekt auf, das seit
gut 25 Jahre im Gespräch ist.
Entführung kommt erst 2015 vor Gericht
Vor 50 Jahren
Weil der Verteidiger erkrankt ist, wird die Hauptverhandlung gegen Claudia Renneberg und ihre Eltern vertagt
ZU VIEL HECHTE IN PÖHL — Weil sich
die Hechte in der Zeit des Vorstaues
der Talsperre Pöhl rasant vermehrt
haben, wird trotz gesunkener Temperaturen im Dezember 1964 immer noch geangelt in dem Stausee.
Tagesfänge von zehn und mehr
Exemplaren sind keine Seltenheit.
Vor 100 Jahren
FAHRBAHN WIRD BREITER — Auf der
Strecke von Plauen nach Falkenstein soll die mit Steinen befestigte
Fahrbahn verbreitert werden. Dieser
Notstandsarbeit hat das Sächsische
Finanzministerium bereits seine Zustimmung gegeben. (pa)
TREUEN — Am 17. Januar 2015 ist es
ein Jahr her, dass sich Claudia
Renneberg nach fünfmonatiger
Flucht mit ihrem Sohn den Justizbehörden Zwickau stellte. Ein Urteil
im Strafprozess, in dem ihr die Entziehung Minderjähriger vorgeworfen wird, wird es nach Lage der Dinge bis dahin noch nicht geben.
Noch immer sitzt Claudia Renneberg mit ihrem Sohn Timon im Trainingswohnen der Arbeiterwohlfahrt in Treuen fest. Das hatte die
Haftrichterin zur Auflage gemacht.
Erst sei von drei Wochen Trainingswohnen die Rede gewesen. Inzwi-
schen sind es elf Monate, dass sie einen Teil ihrer Persönlichkeitsrechte
geopfert hat, um mit ihrem Sohn zusammensein zu dürfen.
Auf der Basis eines umstrittenen
Gutachtens hatte das Amtsgericht
Auerbach Claudia Rennebergs Sohn
Timon ab April 2012 in einer Pflegefamilie untergebracht. Juristisch dagegen vorzugehen, scheiterte. Die
Mutter sah keinen anderen Ausweg
und nutzte einen Besuchstermin am
15. August 2013 in Adorf, assistiert
durch ihre Eltern, zur Flucht mit Timon ins Ausland. Im Januar 2014
stellte sie sich freiwillig.
Die für den 16. Dezember anberaumte Hauptverhandlung am
Amtsgericht Zwickau gegen sie und
ihre Eltern ist jetzt ausgesetzt worden. Wegen „einer Erkrankung eines Verteidigers“, erklärte Stephan
Zantke, Pressesprecher des Amtsgerichts. Rechtsanwalt Klaus Bartl sagte dazu: „Ich bin bis 19. Dezember
krank geschrieben. Deshalb habe
ich die Verlegung beantragt. Für die
Verhandlung möchte ich fit sein.“
Er rechne mit einem neuen Termin
Ende Januar. Richter Zantke spricht
indes von „den ersten Monaten des
Jahres 2015“.
Auch die neue Entscheidung in
der Familienrechtssache steht noch
aus. Laut Bartl habe sich die Begutachtung verzögert. In dieser Woche
seien Mutter und Sohn nochmal bei
der Gutachterin in Leipzig bestellt
gewesen. Sie besitzt die Approbation, die dem Gutachter im ersten Verfahren fehlte.
Das Jugendamt des Vogtlandkreises trage mit seinem Handeln auch
nicht zur Entspannung bei. „Die
Schikanen gehen weiter. So kann
keine weihnachtliche Stimmung
aufkommen“, ließ Familie Renneberg auf Anfrage wissen. (gb)
Lebenshilfe
enttäuscht:
Von Spenden
gibt es nichts
RSA-Redaktionsleitung:
Geld aus Aktion allein für
Peter-Maffay-Stiftung
VON HEIKE MANN
AUERBACH — Gespannt
haben die
Mitarbeiter der Lebenshilfe Auerbach am Freitag den Spendenmarathon des Radiosenders RSA zugunsten der Peter-Maffay-Stiftung verfolgt. Neben einem Leipziger Verein,
der sich ebenso um benachteiligte
Kinder und Jugendliche kümmert,
hatte sich auch die Lebenshilfe in
mehreren Beiträgen vorgestellt.
Man war davon ausgegangen, dass
man einen Teil der gesammelten
Spenden für eigene Projekte bekommen wird. Dass dem nicht so ist, erfuhr gestern Bernd Schädlich, beim
Auerbacher Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, von Michaela Wunderlich, Redaktionsleiterin bei RSA. „Wir bekommen nichts,
wir waren lediglich eins der Beispiele, für die sich die Maffay-Stiftung
einsetzt“, erklärt Schädlich.
„Vor allem wissen wir nicht so
recht, wie wir das den Kindern erklären sollen“, macht er klar. Noch am
Freitag sei er in einem Radiointerview konkret danach gefragt worden, was die Lebenshilfe mit dem
Geld anfangen wird. Die in Aussicht
gestellte Möglichkeit, eine Reise in
eines der Häuser der Maffay-Stiftung
zu beantragen, mache die Enttäuschung nicht wett.
Man sei bei der Lebenshilfe trotzdem dankbar für die Aktion. „Sie hat
etwas für das Image und die Bekanntheit unseres Vereins gebracht,
wir sind in den letzten Tagen sehr
viel wegen der Beiträge im Radio angesprochen worden“, sagt Schädlich.
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Dienstag, 16. Dezember 2014
Freie Presse
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Traueranzeigen
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16 Freie Presse
LOKALSPORT
Weihnachten
auf vier Hufen
NACHRICHTEN
FUSSBALL
A-Junioren bleiben
Landesklasse-Erster
Rings um das Thema Musical ging
es am Samstag beim Weihnachtsprogramm des Ländlichen Reit- und
Fahrvereins Bobenneukirchen am
Samstag in der Reithalle Friedrich.
Ins Programm eingebaut wurden
zum Beispiel Melodien aus König
der Löwen, Cats, Tabaluga oder
Abba Mania. Viele fleißige Helfer
waren im Vorfeld im Einsatz, um
zum Beispiel die Kostüme zu nähen
und die Programmteile einzustudieren. Wie immer war die Veranstaltung gut besucht, die Zuschauer
spendeten viel Beifall für die Darbietungen. Nach der Aufführung
war der Verein Gastgeber beim kostenlosen Kaffeetrinken, Hermann
Wunderer aus Hof spielte dazu auf
seiner Trompete Weihnachtsmelodien. Im Bild: Szene aus „König der
Löwen“ mit Mara Kleber auf dem
FOTO: HARALD SULSKI
Pferd.
ZWICKAU — Nach einem 6:1-Aus-
wärtssieg am letzten Hinrundenspieltag beim ESV Lok Zwickau
überwintern die A-Junioren der
Spielgemeinschaft Oelsnitz/Kottengrün/Werda als Spitzenreiter der
Landesklasse West. Bemerkenswert:
Drei Treffer der Spielgemeinschaft
fielen in der 90. Minute inklusive
fünfminütiger Nachspielzeit. Damit
haben sich die Vogtländer drei Zähler Vorsprung vor dem Zweiten TSV
Ifa Chemnitz erarbeitet. Das halbe
Dutzend Treffer ging auf das Konto
von Ruven Rittrich (2), Diego Puchta, William Kummer und Michael
Pham sowie des Zwickauers Peter
Ivanics, der ins eigene Netz traf. (tgf)
FUSSBALL
Nachwuchstrainer
erhält Vereins-Oscar
WERNITZGRÜN — Zum ersten Mal
haben Fußballer, Eltern und die
Jüngsten der Spielvereinigung
Grün-Weiß Wernitzgrün gemeinsam den Jahresabschluss gefeiert.
Koordinations- und Geschicklichkeitsspiele sowie ein Fußballhallenmatch sorgten am Wochenende für
Gaudi und Spaß bei Groß und Klein.
Höhepunkt des Abends war die traditionelle Verleihung des VereinsOscars. Er ging an Jens Zöphel, jahrelang Nachwuchstrainer bei den
Wernitzgrünern. (rml)
WANDERN
Sperken kommen
morgen zusammen
OELSNITZ — Die Wandersperken
Oelsnitz halten morgen ihr Mitgliederversammlung in Görnitz in der
Gärtnerei Tröltzsch ab. An den offiziellen Teil schließt sich ein
Adventsprogramm an. Beginn der
Zusammenkunft ist 14 Uhr. Bereits
12.45 Uhr treffen sich die Vereinsmitglieder zur Wanderung nach
Görnitz am Rathaus. (ngh)
SPORT IN ZAHLEN
Fussball
2. Kreisklasse Männer Staffel 1
Werda
- Kottengrün
1. VfB Auerbach
2. Lengenfeld
3. Neustadt
4. Rodewisch
5. Schreiersgrün
6. Kottengrün
7. Werda
8. Syrau
9. Irfersgrün
10. Schöneck
11. Stahlbau Plauen
12. Oelsnitz/Theuma
13. Wernesgrün
14. Grünbach-Falk.
Sp
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
1:4
Tore
100:17
33:15
47:29
38:16
49:28
54:30
27:25
23:26
26:28
21:57
25:54
28:50
15:50
18:79
P
38
31
29
28
28
27
19
17
16
13
10
9
6
6
Hallenkreismeisterschaften D-Junioren
Vorrundengruppe A
1. VFC Plauen U13
2. SG Kürbitz
3. SG Jößnitz
4. 1. FC Ranch Plauen
5. SV Theuma
6. TSV Nema Netzschkau
Dienstag, 16. Dezember 2014
Sp
5
5
5
5
5
5
Tore
P
22: 1 15
7: 3 10
7: 7 9
2:13 4
5:10 3
1:10 3
Handball
2. Bezirksklasse Männer
Klingenthal
- Fraureuth II
1. Weißenborn II
287:223
2. Hoh.-E./Ober./Gr. 293:232
3. Thalheim
241:212
4. Claußnitz
246:208
5. HSC Chemnitz
259:212
6. Klingenthal
192:201
7. Einheit Plauen III 288:268
8. Rittersgrün
178:209
9. Annaberg-Buch. II 198:256
10. Crottendorf
228:281
11. USG Chemnitz II 203:266
12. Fraureuth II
203:248
25:23
19: 1
15: 5
14: 4
13: 5
12: 4
10: 8
10:10
6:12
4:14
3:15
3:15
1:17
Volleyball
Bezirksklasse Männer
VSV Oelsnitz II - St. Egidien II
0: 3
VSV Oelsnitz II - Glauchau/Nieder.
0: 3
Crimmitschau
- Oberreichenbach
3: 1
Crimmitschau
- Göltzschtal
3: 2
Wildenfels
- Hartenstein-Z.
0: 3
Wildenfels
- VSV Reichenbach
3: 1
1. Crimmitschau
7 21: 4 20
2. Oberreichenbach
6 15: 8 13
3. Hartenstein-Zschock.
5 13: 5 12
4. Göltzschtal
5 14: 7 12
5. VSV Reichenbach
7 12:13 9
6. Glauchau-Niederl.
7 11:14 9
7. Wildenfels
7
8:17 6
8. St. Egidien II
6
5:15 3
9. Oelsnitz II
6
2:18 0
Schlusslicht setzt dem HV 90 zu
Für die Handballer des
TSV Oelsnitz war in der
dritten Runde des Bezirkspokalwettbewerbes Endstation. Klingenthaler feierte einen Heimsieg.
Bezirkspokal Männer: USG
Chemnitz - TSV Oelsnitz 35:31
(14:14). Nichts wurde es aus dem
Vorhaben der Oelsnitzer, für die
30:31-Niederlage vor einem Monat
im Punktspiel in Chemnitz Revanche zu nehmen. Der TSV konnte
personell nicht aus dem Vollen
schöpfen und tat sich schwer. Die
Chemnitzer waren das spielbestimmende Team und lagen meist mit
zwei, drei Toren in Führung. Kurz
vor der Pause konnten die Sperken
das Spiel jedoch wieder spannender
gestalten, schließlich gingen sie mit
einem Unentschieden in die Halbzeitpause. Die kam den Oelsnitzern
eher ungelegen, denn in der zweiten
Hälfte waren sie nicht mehr richtig
in Tritt. Vor allem das Abwehrverhalten ließ zu wünschen übrig.
Allein Torhüter Robert Seidel lieferte seine Leistung ab und hielt viele
Bälle. Ihm war es zu verdanken, dass
der Rückstand nicht noch größer
wurde. Chemnitz kam somit verdient in die nächste Pokalrunde.
HC die Klingenthaler Abwehr vor
Probleme. Der Gastgeber fand
schwer in die Partie, agierte im Angriff zu drucklos und konnte so die
aggressive Deckung der Fraureuther
nur vereinzelt überwinden. Klare
Chancen wurden nicht konsequent
genutzt. Beim 12:11 (26. Minute)
ging Klingenthal erstmals in Führung. Diesen Ein-Tor-Vorsprung
nahm die Vogtländer auch mit in die
Pause. Nach dem Seitenwechsel erwischte Fraureuth den besseren
Start und ging mit 15:14 in Führung.
Doch Klingenthal konterte mit drei
Treffern am Stück und baute den
Vorsprung bis zum 21:17 nach 41
Minuten aus. Nachlässigkeiten in
der Deckung und im Angriffsspiel
brachten Fraureuth beim 22:20 (50.)
wieder gefährlich heran. Erst mit einem energischen Schlussspurt und
weiteren drei Treffen in Folge sorgte
Klingenthal beim 25:20 (56.) für die
Vorentscheidung. Der HV 90 ließ
aber wieder nach und setzte sich
nicht konsequent genug durch, um
noch etwas für das Torverhältnis zu
tun. Stattdessen konnten die Gäste
Ergebniskosmetik betreiben.
KLINGENTHAL: Lemoine – Hahn (1), Arndt
(1), Schöfberger (5), Ludwig (6/1), Reißmann
(5), Hammer (1), Pöhland, Illner (1), Grohmannn (5). Strafwürfe: Klingenthal 3/1 verwandelt, Fraureuth 4/3; Strafzeiten: Klingenthal 4 Minuten, Fraureuth 14 Minuten und
eine Disqualifikation. (hvk)
Vogtlandrunde Frauen: Mit
einem Sieg und einer Niederlage
beendeten die Frauen des HV 90
Klingenthal das Heimturnier. Gegen
den HC Einheit Plauen gewannen
sie 16:12 (9:6). Der Gegner hatte
Mühe, den Ball im Kasten zu versenken, was nicht zuletzt an den sehr
gut aufgelegten HV-Torhüterinnen
Koch und Dürrschmidt lag. Jede
Klingenthaler Spielerin strahlte Torgefahr aus, fast alle konnten sich in
die Torschützenliste eintragen. Es
folgte ein 7:8 (2:6) gegen GeraHermsdorf. Ursache für die Nieder-
OELSNITZ: Seidel – Lehmann (3), F. Bechler
(5), Grünwald (8/1), Schmidt (1), P. Bechler (1),
Rauh (2), Heyne (3), Görnitz (7), Stache (1).
Schiedsrichter: Friedel/Herrmann (Aue);
Strafwürfe: Chemnitz 7/4 verwandelt, Oelsnitz 2/1; Strafzeiten: Chemnitz 8 Minuten,
Oelsnitz 8. (ixs)
2. Bezirksklasse Männer: HV 90
Klingenthal - HC Fraureuth II
25:23 (14:13). Der Tabellenletzte aus
Fraureuth präsentierte sich als sehr
unbequemer Gegner. Er machte es
dem HV 90 schwer. Mit drei Linkshändern im Rückraum stellte der
Nach frühem Rückstand gegen Fraureuth startete der HV 90 Klingenthal eine
erfolgreiche Aufholjagd. Lars Grohmann (rechts) erzielt hier den Anschlusstreffer zum 3:4.
FOTO: HARALD SULSKI
lage war eine komplett verschlafene
erste Halbzeit. Klingenthal startete
eine erfolgreiche Aufholjagd, hatte
in der Schlussphase aber nicht die
Nerven, das Spiel noch zu drehen.
Der letzte Angriff wurde zu überhastet abgeschlossen, wodurch der verdienten Ausgleich nicht gelang.
KLINGENTHAL: Dürrschmidt, Koch – Küfner (1), Backmann (1/1), Sicker (9/1), Sandner (1), Lehmann (6/1), Pöhland (1), Blechschmidt (1). (hvk)
Nachwuchs: In der Sachsenliga der
männlichen Jugend A fertigte die
NSG Oelsnitz/Oberlosa am Samstag
den Tabellenletzten HSV Mölkau –
Die Haie 46:24 ab. Mit 5:7 Punkten
rangiert die NSG nun auf den fünften Tabellenplatz. Nichts zu holen
gab es für die männliche Jugend B
der NSG Oelsnitz/Oberlosa beim
Sachsenliga-Gastspiel in Görlitz. Sie
leistete sich zu viele Fehler, sodass
sich Görlitzer 31:20 durchsetzen. In
der Altersklasse männliche Jugend
C war der SV Koweg Görlitz am
Sonntagvormittag in der Oelsnitzer
Sporthalle zu Gast. In einem Spiel
auf Augenhöhe reichte der NSG
Oelsnitz/Oberlosa eine sehr starke
erste Halbzeit (15:13) nicht zum
durchaus möglichen Erfolg. Nach
dem Seitenwechsel verloren die
Gastgeber ihre spielerische Linie, sie
mussten sich noch 22:27 geschlagen
geben. Nach zwei wegen Krankheit
mehrerer Spielerinnen abgesagten
Partien bestritt die weibliche Jugend
B der NSG Oelsnitz/Oberlosa in der
Bezirksliga erstmals wieder ein
Punktspiel. Bei der MSG Chemnitz/Limbach-Oberfrohna zog sie
16:28 den Kürzeren. In der männlichen Jugend D traf die NSG Oelsnitz/Oberlosa in Werdau auf die
NSG Westsachsen. Die jungen Vogtländer zeigten eine starke Leistung
und konnten einen 18:13-Auswärtssieg feiern. Mit 8:8 Punkten liegen
die Vogtländer jetzt auf dem vierten
Platz der Bezirksliga. (khfr)
Erste Meisterschaftsserie ist zu Ende
Die neugebildete Wettkampfgemeinschaft Markneukirchen/Aue hat die
Jugendliga Mitteldeutschland im Ringen auf Platz 4
beendet.
VON JÖRG RICHTER
MARKNEUKIRCHEN — Den ersten Teil
der Saison 2014/2015 haben die
Markneukirchener Nachwuchsringer absolviert. Die Jugendliga
ist abgehakt, ebenso wie die Bezirksmeisterschaften als erster Test vor
den Landestitelkämpfen, die am
10. Januar in Leipzig mit Sachsenmeisterschaften der Junioren sowie
der B- und C-Jugendlichen beginnen.
Team übertrifft Erwartungen
In der Jugendliga ging es zum Saisonschluss noch einmal ordentlich
zur Sache. Der RSV Rotation Greiz
feierte mit einem Doppelsieg über
Verfolger WKG Lugau/Thalheim die
Titelverteidigung. Die neugebildete
Wettkampfgemeinschaft Markneukirchen/Aue erreichte den vierten
Platz und übertraf damit im ersten
Jahr gleich alle Erwartungen.
Das Wettkampfsystem, Hin- und
Rückkampf am gleichen Tag und
Ort auszutragen, stand wiederholt
in der Kritik. „Zwar erspart das
Fahrtkosten, doch wer da mal keine
vollständige Mannschaft auf die
Matte bekommt, hat eben gleich
zwei Begegnungen verloren“, sagt
der Vorsitzende des AV Germania
Markneukirchen, Jens Berndt. Er ist
für eine Änderung des Ligensystems
in der Jugend. Die WKG Markneukirchen/Aue trug einen Doppelkampf in Markneukirchen aus und
kam dabei gegen den Favoriten
WKG Pausa/Plauen arg unter die
Räder.
Einmal Silber, zweimal Bronze
Auch die Chemnitzer Bezirksmeisterschaften sind abgeschlossen.
Zum letzten Meisterschaftsturnier
trafen sich vor wenigen Tagen die
Junioren, A-, B- und C-Jugendlichen,
die Titel und Medaillen im Freistil
auskämpften. Zunächst herrschte
unter den Verantwortlichen allerdings Ernüchterung, denn in den
vier Altersklassen traten nur
66 Nachwuchsringer in Werdau an.
Medaillen für den AV Germania
Markneukirchen gab es bei den B-Jugendlichen. Curt Adler (Klasse bis
54 Kilogramm) musste nur eine Niederlage hinnehmen. Er gewann mit
drei Siegen aus der Vorrunde die Silbermedaille. Sein Bruder Arthur Adler (Klasse bis 50 Kilogramm)
erreichte den Bronzeplatz, ebenso
wie Richard Sandner, der im Limit
bis 38 Kilogramm den dritten Platz
belegte.
STATISTIK Endstand Jugendliga Mitteldeutschland: 1. RSV Rotation Greiz 20:0
Punkte, 2. WKG Pausa/Plauen 14:6, 3. WKG
Lugau/Thalheim 14:6, 4. WKG Markneukirchen/Aue 6:14, 5. AC Werdau 4:16, 6. SV
Grün-Weiß Weißwasser 2:18. (Pausa/Plauen
belegte bei Punktgleichheit Platz 2 aufgrund
des direkt gewonnenen Vergleiches gegen
Lugau/Thalheim).
Klingenthal
muss Cup
absagen
Ski: Tim Kopp siegt beim
ersten Deutschlandpokal
KLINGENTHAL — Das kommt nun
wirklich nicht überraschend. Der
VSC Klingenthal hat gestern den für
das Wochenende geplanten Wettkampf in der Continentalcupserie
der Nordischen Kombination abgesagt. „Aufgrund unzureichender
Schneemengen und zu hoher Temperaturen ist es uns nicht möglich,
die Wettkampfanlagen zu präparieren“, begründet VSC-Vizepräsident
Marcus Stark die Absage. Am
vergangenen Wochenende sei sogar
der Kunstschnee in der VogtlandArena getaut.
Zum Auftakt der Wettkampfserie
um den Continentalcup am Wochenende in Park City (USA) belegte
Tom Lubitz vom VSC Klingenthal
die Plätze 20 und 15. Beide Wettkämpfe gewann der Österreicher
Tomaz Druml. Vom Bundesstützpunkt Klingenthal waren außerdem
Paul
Hanf
(Warmensteinach,
Platz 17 und 23) sowie Dominik
Schwaar (Sohland, Platz 19 und 24)
am Start. Nach Rang 35 im ersten
Wettkampf sicherte sich Lukas Rypl
aus Schwaderbach/Bublava am
Samstag mit Platz 26 die ersten
Weltcup-Punkte. Rypl trat jahrelang
für den VSC Klingenthal an und
startet jetzt für Dukla Liberec.
Sehr gut starteten die Klingenthaler Kombinierer am Wochenende in Oberhof in die Wettkampfserie
um den Deutschlandpokal. Allen
voran Tim Kopp, der in der Altersklasse Jugend 16 einen Doppelsieg
feierte. Tim Westerbeek kam auf
die Plätze 7 und 8. In der Jugend
17 schaffte Martin Hahn am Samstag mit Rang 3 den Sprung aufs
Treppchen. Jonas Welde wurde 6.,
Björn Tunger 9. Am Sonntag folgten
Rang 7 für Hahn, Rang 10 für Tunger
und Rang 16 für Welde. Bei den
Männern feierte am Sonntag Philipp Mauersberger als Zweiter einen
weiteren Podestplatz. Sebastian
Voigt wurde 6. David Welde 7. Letzterer hatte am Samstag als Vierter
die Medaillenränge knapp verpasst.
Mauersberger kam da auf Platz 6,
Voigt auf Platz 7 und Tom Krause
auf Platz 8.
Die nächste Deutschlandpokalwettkämpfe sind am 3. und 4. Januar
in Oberwiesenthal geplant. (pj/tm)
Hoffnungen
ganz schnell
zerstoben
Cross: Pech für Vogtländer
bei der EM in Bulgarien
SAMOKOV — Überhaupt nicht nach
ihren Erwartungen lief es am Sonntag für Sebastian Hendel und Fabian
Gering vom LAV Reichenbach bei
der Cross-Europameisterschaft der
Altersklasse U 20 im bulgarischen
Samokov. Sebastian Hendels Hoffnungen auf einen Platz unter der
besten Zehn lagen schon nach
50 Metern im knöcheltiefen
Schlamm: Ein Konkurrent war ihm
in die Hacken getreten, Sebastian
Hendel verlor einen Spike und
damit jede Chance, mit den Besten
mitzuhalten. Er lief zwar noch ein
ganzes Stück der insgesamt sechs
Kilometer mit, stieg dann aber aus,
um keine Verletzung zu riskieren.
Zumindest der zweite Vogtländer
im 108 Läufer starken Feld schaffte
es ins Ziel. Fabian Gering beendete
das Rennen auf dem 63. Platz und
kam mit der deutschen Mannschaft
in der Teamwertung auf Rang 7,
immerhin einen Platz besser als im
Vorjahr. „Fabian ist nicht so richtig
reingekommen in das Rennen, hat
sich aber immerhin durchgebissen.
Außerdem war sein Oberschenkel
schon die ganze Woche über fest,
das ist er einfach nicht losgeworden
und hat er somit auch ins Rennen
mitgenommen“, sagte sein Trainer
Udo Hendel. (pj)
SPORT
Dienstag, 16. Dezember 2014
FUSSBALL
HANDBALL
Bundesliga
Bundesliga
Frauen, 13. Spieltag: Turbine Potsdam – SGS
Essen 3:1, Bayer Leverkusen – USV Jena 0:1,
MSV Duisburg – 1. FFC Frankfurt 0:4, Bayern
München – SC Freiburg 5:0, SC Sand – Herford
4:2, VfL Wolfsburg – TSG Hoffenheim 3:0.
1. VfL Wolfsburg
34: 1
35
2. Bayern München
39: 4
33
3. Turbine Potsdam
35:14
31
4. FFC Frankfurt
44:11
28
5. SGS Essen
17:18
17
6. TSG Hoffenheim
12:22
15
7. SC Freiburg
17:35
15
8. USV Jena
17:22
14
9. Bayer Leverkusen
14:25
13
10. SC Sand
15:28
10
11. MSV Duisburg
8:33
7
12. Herforder SV
13:52
2
Männer, 17. Spieltag: Friesenheim - Erlangen
27:26 (11:13), Bietigheim - Göppingen 29:25
(7:9), Hamburg - Lemgo 28:32 (10:15), Berlin - RN Löwen 20:30 (10:12), Magdeburg Minden 28:22 (13:10), Lübbecke - Gummersbach 29:31 (16:17), Kiel - Hannover 34:25
(16:12), Wetzlar - Flensburg 22:22 (12:8),
Melsungen - Bergischer HC 40:28 (23:12).
1. THW Kiel
530: 432 32: 4
2. Rhein-Neckar-Löwen 571: 463 32: 6
3. SG Flensburg-Handewitt518:432 27: 7
4. SC Magdeburg
518: 477 25:11
5. FA Göppingen
489: 483 22:14
6. MT Melsungen
535: 499 20:16
7. VfL Gummersbach
502: 501 20:16
8. Füchse Berlin
488: 502 18:18
9. HSV Hamburg
521: 507 18:20
10. HSG Wetzlar
464: 458 17:19
11. Hannover-Burgdorf
503: 507 17:19
12. TuS N-Lübbecke
507: 505 16:20
13. Balingen-Weilstetten 444: 475 15:21
14. Bergischer HC
468: 521 15:21
15. HC Erlangen
466: 521 13:25
16. TSG Friesenheim
452: 527 12:24
17. TSV GWD Minden
467: 526 10:26
18. TBV Lemgo
511: 532 8:28
19. SG BBM Bietigheim
468: 554 7:29
Regionalliga Nordost
A-Junioren: 1. FC Magdeburg – Borea Dresden 4:2, Chemnitzer FC – Hallescher FC 1:1,
TeBe Berlin – Hertha Zehlendorf 2:0, Viktoria
Berlin – Germ. Halberstadt 7:0.
1. Energie Cottbus
32: 8
30
2. Erzgebirge Aue
27:13
28
3. Hallescher FC
37:21
27
4. Te-Be Berlin
29:21
26
5. Union Berlin
28:18
21
6. Hertha Zehlendorf
16: 9
21
7. FC Magdeburg
23:23
20
8. Chemnitzer FC
12:12
17
9. Viktoria Berlin
24:16
16
10. Berliner AK
20:22
15
11. Borea Dresden
18:37
8
12. SV Babelsberg
18:37
8
13. SSV Markranstädt
8:22
5
14. Germ. Halberstadt
8:57
1
B-Junioren: Union Berlin – Babelsberg 2:1,
CFC – Hallescher FC 0:0, Energie Cottbus II –
RW Erfurt 1:2, Hertha BSC II – Zehlendorf 1:2,
1. FC Frankfurt – FCE Aue 2:2, RB Leipzig II –
Hansa Rostock 2:5.
1. Dynamo Dresden
32:15
35
2. Union Berlin
45:11
34
3. Hallescher FC
31:12
34
4. Hansa Rostock
46:18
32
5. Hertha BSC II
31:12
31
6. Erzgebirge Aue
25:24
26
7. Rot-Weiß Erfurt
29:25
25
8. Chemnitzer FC
24:21
23
9. RB Leipzig II
31:26
22
10. SV Babelsberg
15:23
14
11. 1. FC Frankfurt
23:36
14
12. Hertha Zehlendorf
20:33
12
13. Victoria Berlin
17:31
12
14. Energie Cottbus II
15:39
10
15. JFV Süd Eichsfeld
6:64
0
C-Junioren: Halle – Borea Dresden 0:1
Landesliga
A-Junioren: Hohenstein-E. – Dresden-Striesen
3:1, Neugersdorf – Lok Leipzig 1:3, Eilenburg
– 1:3, VFC Plauen – VfB Auerbach 3:0, Weixdorf – Schneeberg 4:5, Dresden SW – FSV Zwickau 0:7, Grimma – Liebertwolkwitz 0:2.
B-Juniorinnen: CFC – RB Leipzig 1:5, FCE Aue
– Fort. Dresden 0:5, Dresden-Johannstadt – Bischofswerda 3:0. B-Junioren: Weixdorf –
Dresden Süd-West 1:1, Markranstädt – FSV
Zwickau 4:1, Fort. Chemnitz – Lok Leipzig 2:2,
Eilenburg – VFC Plauen 3:1, VFC Plauen – FC
Grimma 3:0, Dynamo Dresden II – VfB Auerbach 8:0, Hohenstein-E. – Dresden-Striesen
0:1. C-Junioren: Hohenstein-E. – DresdenStriesen 2:2, Markranstädt – VFC Plauen 1:2,
Pirna-Copitz – Grimma 4:0, FSV Zwickau – Dynamo Dresden II 2:0.
D-Junioren: Borea Dresden – Stahl Riesa 2:3.
Landespokal: Frauen, Halbfinale: Spitzkunnersdorf – Lok Dresden 1:3 n. V.
Landesklasse
A-Junioren, Mitte: Flöha – Mittweida 3:3,
Weinböhla – Limbach-O. 2:3; Großrückerswalde/Marienberg/Wolkenstein
–
Reichenbach/Schönfels 9:1, Lok Zwickau – Oelsnitz/Kottengrün/Werda 1:6, Rabenstein – Wacker Plauen 2:1, SpG Glauchau – Meerane 2:3,
Ifa Chemnitz – SpG Bermsgrün/Erla/Lauter
12:2, VfB Chemnitz – VfB Annaberg 2:2.
B-Juniorinnen: Bad Schandau – DFC Zwickau
1:1, B-Junioren: Germ. Mittweida – Ifa Chemnitz 6:1, Limbach-O./Pleißa – Großenhain3:1,
BSC Freiberg – Dresden-Löbtau 0:1; Schneeberg – Steinpleis-Werdau 3:1, Meerane– Oberlungwitz 5:1, Marienberg – SpG Glauchau 2:2,
Wacker Plauen – Lok Zwickau 2:4, Zwönitz –
VfB Annaberg 1:2, Rabenstein – Planitz 13:0.
C-Juniorinnen: TuS Pegau – CFC 0:9.
C-Junioren: Königshain-Wiederau – Riesa 2:1,
Mittweida – Wilsdruff6:1, Dresdner SC – Lok
Chemnitz 3:2, VfB Chemnitz II – Großenhain
2:1; Oberlungwitz – FCE Aue II 1:5, Schneeberg – Ifa Chemnitz 1:3, VfB Auerbach – Empor Glauchau 2:0, Reichenbach/Schönfels –
Rabenstein 4:3, Wilkau-Haßlau – Zsp.-Krumhermersdorf/Pockau-L. 1:0. D-Junioren: Großenhain – Langenau 0:13, Pirna-Copitz – Mittweida 9:0, West: FCE Aue – Gersdorf 4:1, VfB
Annaberg – Hohenstein-E. 4:3, CFC – Wacker
Plauen 5:0, VfB Auerbach – Marienberg 8:1,
Reichenbach – Stollberg 0:8, VFC Plauen – FSV
Zwickau 7:2.
2. Bundesliga
Frauen, 12. Spieltag: Travemünde - Neckarsulm 28:31 (16:21), Bensheim Auerbach Nellingen 28:24 (14:9), Dortmund - Allensbach 33:22 (17:10), Herrenberg - Halle-N.
30:32 (14:18), Beyeröhde - Haunstetten
27:28 (13:15), Mainz - Rosengarten-B. 25:29
(10:15), Zwickau - Rödertal 25:22 (15:10).
1. Borussia Dortmund
360: 285 21: 3
2. BSV Sachsen Zwickau 320: 299 20: 4
3. Rosengarten-Buchholz 357: 309 19: 5
4. Neckarsulmer SU
359: 319 19: 5
5. Bensheim Auerbach
320: 297 17: 7
6. TV Nellingen
302: 291 12:10
7. SV Un. Halle-Neustadt 291: 297 12:10
8. TSV Haunstetten
261: 297 9:13
9. TV Beyeröhde
337: 342 9:15
10. FSV Mainz 05
314: 325 9:15
11. HC Rödertal
263: 308 6:16
12. SG H-2-Ku Herrenberg 283: 299 6:18
13. TSV Travemünde
262: 298 3:21
14. SV Allensbach
289: 352 2:22
Männer, 18. Spieltag: Rostock - Essen 29:28
(16:16), Aue - Hamm-W. 28:28 (15:14), Dormagen - Hildesheim 28:24 (16:15), Coburg Neuhausen 27:24 (17:12), Saarlouis - Nordhorn-L. 17:23 (11:11) Bittenfeld - Hüttenberg
33:24 (16:9), Baunatal - Eisenach 21:30
(8:15), Bad Schwartau - Großwallstadt 31:26
(18:10), Leipzig - Henstedt-U. 38:23 (18:12).
1. DHfK Leipzig
538: 439 32: 4
2. TV Bittenfeld
515: 450 27: 9
3. Nordhorn-Lingen
469: 427 27: 9
4. DJK Rimpar
428: 414 26: 8
5. Coburg
504: 461 24:12
6. Bad Schwartau
483: 451 23:13
7. Großwallstadt
475: 443 22:14
8. Hamm-Westfalen
523: 512 22:14
9. ThSV Eisenach
532: 470 21:15
10. EHV Aue
457: 451 18:18
11. Empor Rostock
495: 518 17:19
12. TV Neuhausen
467: 461 15:21
13. Henstedt
475: 499 15:21
14. Emsdetten
494: 514 14:20
15. Saarlouis
476: 519 14:22
16. TUSEM Essen
422: 447 11:25
17. Dormagen
475: 520 11:25
18. TV Hüttenberg
427: 476 7:29
19. Hildesheim
434: 517 7:29
20. Baunatal
436: 536 5:31
RINGEN
EISHOCKEY
BASKETBALL
Mitteldeutsche Oberliga
2. Bundesliga Nord
DEL
Bundesliga
Männer: Glauchau/Meerane - Halle 38:36,
Freiberg - Hermsdorf 46:45, Aschersleben Plauen 23:29, Radis - Werratal 31:32, Oebisfelde - Staßfurt 37:42, Burgenland - Zwickau
26:26, Spergau - Go-Go Hornets 30:29.
1. HC Glauchau/Meerane 385: 349 22: 2
2. HC Einheit Plauen
340: 307 16: 8
3. USV Halle
396: 363 16: 8
4. HC Burgenland
422: 397 15: 9
5. SV Hermsdorf
372: 350 15: 9
6. HSG Freiberg
562: 518 14:10
7. HV Rot-Weiß Staßfurt 403: 394 13:11
8. TuS Radis
352: 343 11:13
9. HSG Go-Go Hornets
353: 353 11:13
10. HC Aschersleben
359: 374 11:13
11. Zwickauer HC GL
335: 337 9:15
12. SG Spergau
375: 427 5:19
13. SV Oebisfelde
380: 439 5:19
14. HSG Werratal
354: 437 5:19
Frauen: Rödertal II - Görlitz 28:34, Magdeburg - Neustadt 27:19, Niederndodeleben Hoyerswerda 26:28, Burgenland - Thüringer
HC II 36:25.
1. SC Markranstädt
285: 228 18: 0
2. SG HV Chemnitz
226: 201 14: 2
3. HC Burgenland
226: 207 10: 6
4. Magdeburg-Olvenstedt 219: 211 9: 7
5. TSV Niederndodeleben 216: 217 9: 7
6. SV Koweg Görlitz
215: 203 8: 8
7. Thüringer HC II
214: 224 4:12
8. SC Hoyerswerda
202: 237 4:12
9. HC Rödertal II
250: 269 4:14
10. HC Neustadt-Sebnitz 158: 214 2:14
AC Werdau - RV Lübtheen 9:17
57 kg/GR: Lefter - Ginc 0:4; 61 kg/FR: Molnar - Asenov 4:0; 66 kg/GR: Ohff - Ekström
0:2; FR: Stier - Langner 0:2; 75 kg/GR: Pflauger - Bjerrehuus 0:2; FR: Gulyas - Nowak 1:0;
86 kg/GR: Schneider - Kolev 0:2; FR: Büttner
- Otto 0:1; 98 kg/GR: Kukla - Bisultanov 0:4;
130 kg/FR: Szmik - Tonn 4:0.
RSK Gelenau - RSV Rotation Greiz 18:10
57 kg/GR: Schneider - Nürnberger 4:0; 61
kg/FR: Franke - Codreanu 0:4; 66 kg/GR: Engel - Crusius 0:4; FR: Saul - Kisiel 0:1; 75
kg/GR: Sobecky - Stade 1:0; FR: N. Mahmudov - Sartakov 1:0; 86 kg/GR: Dzitkowski Linke 0:1; FR: Jezierzanski - Sommer 4:0; 98
kg/GR: Vala - Greiz unbesetzt 4:0; 130
kg/FR: A. Mahmudov - Grinko 4:0.
WKG Pausa/Plauen - FCE Aue 0:0
Kampfabbruch im vorletzten Duell nach Attacke auf Kampfrichter, Entscheidung folgt am
Grünen Tisch.
RV Thalheim - KFC Leipzig 40:0
Leipzig trat mit nur 9 Ringern an, von denen 8
das vorgeschriebene Gewichtslimit einhielten.
1. RV Lübtheen
227: 177 21: 9
2. FCE Aue
225: 160 20: 8
3. AC Werdau
223: 168 19:11
4. AVG Markneukirchen
227: 231 18:12
5. RSV Rotation Greiz
199: 203 14:16
6. KFC Leipzig
188: 254 13:19
7. RV Thalheim
214: 208 11:19
8. RSK Gelenau
193: 257 10:20
9. WKG Pausa/Plauen
177: 215 8:20
26. Spieltag: Augsburg - Köln 3:1 (2:1, 0:0,
1:0), Düsseldorf - Nürnberg 6:5 (2:1, 2:1,
2:3), Hamburg - Ingolstadt 2:1 (0:0, 2:0, 0:1),
Schwenningen - Berlin 2:4 (1:0, 0:3, 1:1),
München - Mannheim 2:5 (0:2, 1:0, 1:3), Iserlohn - Wolfsburg 6:1 (2:1, 3:0, 1:0); 27.
Spieltag: Mannheim - Iserlohn 4:2 (1:0, 1:2,
2:0), Berlin - Hamburg 4:3 n. P. (0:1, 1:2,
2:0), Wolfsburg - Schwenningen 3:0 (1:0, 2:0,
0:0), Straubing - Ingolstadt 2:5 (1:2, 1:2,
0:1), Nürnberg - Augsburg 4:2 (1:0, 0:1, 3:1),
Köln - Düsseldorf 2:1 (0:0, 1:1, 1:0).
1. Adler Mannheim
26
92: 54 60
2. EHC München
27
96: 57 58
3. ERC Ingolstadt
27
98: 84 52
4. Wolfsburg
28
93: 80 46
5. Hamburg Freezers
28
93: 87 46
6. Iserlohn Roosters
27
82: 71 44
7. Düsseldorfer EG
29
86: 84 43
8. Eisbären Berlin
28
80: 75 42
9. Krefeld Pinguine
27
82: 85 41
10. Nürnberg Ice Tigers 29
89: 93 39
11. Kölner Haie
29
67: 80 37
12. Augsburger Panther 28
71: 90 34
13. Schwenningen
28
61: 97 25
14. Straubing Tigers
27
49:102 15
Frauen, 12. Spieltag: Halle - Saarlouis 62:74
(26:39), Herne - Freiburg 78:69 (33:38),
Marburg - Bad Aibling 66:49 (29:31), Oberhausen - Donau-Ries 58:74 (35:37), Langen Rotenburg-Scheeßel 63:78 (27:33), Wasserburg - Chem-Cats 96:64 (50:28).
1. TSV Wasserburg
1002: 709
24
2. TV Saarlouis
892: 801
20
3. Herner TC
873: 748
18
4. Rotenburg-Scheeßel 898: 856
14
5. BG Donau-Ries
848: 808
14
6. SV Halle
791: 804
14
7. USC Freiburg
780: 847
10
8. NB Oberhausen
808: 838
8
9. BC Marburg
728: 809
8
10. RMB Langen
774: 877
6
11. Chem-Cats Chemnitz 799: 938
6
12. TuS Bad Aibling
693: 851
2
Sachsenliga
Regionalliga Mitteldeutschland
Frauen: Zwickau II - Waldheim 26:25.
1. BSV Sachsen Zwickau II 333: 221
2. SV Plauen-Oberlosa
315: 269
3. HSG Neudorf/Döbeln 289: 264
4. SG Pirna/Heidenau
293: 260
5. HSG Riesa/Oschatz
266: 248
6. VfL Waldheim
252: 258
7. SV Schneeberg
257: 265
8. SV Chemie Zwickau
276: 290
9. USV TU Dresden
218: 273
10. HC Leipzig III
207: 250
11. SG HV Chemnitz II
289: 344
12. HSV Mölkau
178: 231
20: 0
16: 4
14: 6
12: 8
12: 8
10:10
10:10
8:12
6:14
4:14
4:16
2:16
Verbandsliga
Frauen, St. Ost: Meißen - Neugersdorf 27:21;
St. West: Glauchau/M. - Turb. Leipzig 27:20.
1. HSG Rückmarsdorf
278: 191 20: 0
2. SC DHfK Leipzig
250: 233 18: 2
3. TSG Schkeuditz
262: 211 16: 4
4. SC Markranstädt II
304: 258 16: 4
5. Leipziger SV Südwest 248: 238 10:10
6. Burgstädter HC
208: 219 8:12
7. HC Glauchau/Meerane 261: 271 8:14
8. Turbine Leipzig
238: 260 8:14
9. SG Lok Wurzen
230: 254 7:13
10. SG Raschau-Beierfeld 219: 275 6:14
11. BSV Limbach-Oberfrohna167:201 4:16
12. BSC Victoria Naunhof 192: 246 1:19
Sachsenpokal
Viertelfinale: Männer: Elbflorenz II - PlauenOberlosa 28:36, Neudorf/Döbeln - Hoyerswerda 37:36 n. V.; Frauen: Neudorf/Döbeln Plauen-Oberlosa 33:22, Naunhof - RaschauBeierfeld 22:26, Pirna/Heidenau - Schneeberg
34:24, Riesa/Oschatz - BSV Zwickau II 23:26.
Bezirkspokal
Männer, 3. Runde: Borstendorf - Rittersgrün
17:21, Fraureuth - Lengenfeld 29:26, Freiberg III - Oederan 29:30, USG Chemnitz Oelsnitz 35:31, ZHC Grubenlampe II - Burgstädt 38:30, Niederwiesa - Zwönitze II 30:29.
Finalrunde Platz 1-6: RVE Lugau - RC Potsdam 12:21; WKG Pausa/Plauen II - Artern
4:28; AC Werdau II - SV Berlin 12:24.
1. AC Artern
220: 61 16: 2
2. RC Potsdam
181: 89 16: 2
3. RVE Lugau
159: 143 10: 8
4. SV Luftfahrt Berlin
143: 152 6:12
5. Pausa/Plauen II
110: 184 4:14
6. AC Werdau II
65: 249 2:16
Platzierungsrunde 7-10: Thalheim II - Leipzig/Großlehna 26:11; Auerbach - KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt 28:8.
Abschlussstand: 1. SV Auerbach 6:6
(94:102); 2. RV Thalheim II 6:6 (84:81); 3.
Leipzig/Großlehna 6:6 (78:86); 4. KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt (108:95).
Landesliga
Sachsen/Thüringen: Finalrunde 1-4: Weißwasser - KSC Jena 18:12.
Platzierungsrunde 5-8: WKG Gelenau
II/Zschopau/Zöblitz - AV Zella-Mehlis 17:10.
Abschlussstand: 1. WKG Gelenau II/Zschopau/Zöblitz 12:0 (95:61); 2. AC Taucha 6:6
(79:84); 3. KG Apolda/Sömmerda 4:8
(79:84); 4. Zella-Mehlis 2:10 (74:98).
TENNIS
Hallenlandesmeisterschaft
in Leipzig: Herren: Halbfinale: Tore Waldhausen (Leipziger TC) – Christian Kleinpeter
(Chemnitzer TC Küchwald) 7:5, 6:3, Toni Pflug
(Leipziger TC) – Sascha Ruppert (VTC Reichenbach) 6:4, 6:3. Endspiel: Pflug – Waldhausen
6:4, 5:7, 10:7.
Damen: Viertelfinale: Laura Kretzschmar
(Dresden-Blasewitz) – Julia Fenk (Reichenbach) 6:3, 4:6, 10:5. Endspiel: Marlene Herrmann – Emily Welker (beide Dresden-Blasewitz) 6:2, 6:2.
VOLLEYBALL
2. Bundesliga Süd
Frauen: Vilsbiburg II - Bad Soden 3:1, Holz Sonthofen 0:3, Grimma - Straubing 0:3,
Chemnitz - Stuttgart II 1:3 (25:22, 19:25,
14:25, 17:25), Erfurt - Engelsdorf 2:3, Offenburg - Lohhof 2:3, Dresden - Stuttgart II 3:0.
1. FTSV Straubing
36: 5
35
2. Allgäu Team Sonthofen 33:16
28
3. SV Lohhof
29:15
26
4. R. Raben Vilsbiburg II 26:19
23
5. VV Grimma
25:21
20
6. VCO Dresden
23:20
20
7. SWE Erfurt
24:22
19
8. TV Holz
18:25
15
9. MTV Stuttgart II
18:25
14
10. TG Bad Soden
20:26
13
11. Lok Engelsdorf
14:32
9
12. VC Offenburg
14:32
7
13. Volleys Chemnitz
12:34
5
3. Liga Ost
Männer: Neumarkt - Hammelburg 2:3, Freising - Zschopau 3:2, Niederviehbach - Marktredwitz 3:1, Friedberg - Zschopau 3:1, Gotha München 3:2.
1. ASV Neumarkt
29:10
27
2. TV Hammelburg
29:11
25
3. TSV Friedberg
22:17
19
4. TSV Niederviehbach
21:16
18
5. VGF Marktredwitz
22:18
18
Freie Presse
6. VC Gotha
20:17
16
7. MTV München
22:19
16
8. TSV Zschopau
17:23
11
9. SC Freising
15:23
9
10. TSV Mühldorf
12:28
6
11. VCO Kempfenhausen
3:30
0
Regionalliga M: Reudnitz - Dresden II 1:3, L.
E. Volleys II - Altenburg 1:3, Oelsnitz - USV
Dresden 3:0, Ohrdruf - Markkleeberg 3:0, Jena - Chemnitz-Harthau 3:1. F: SWE Volley
Team II - Dresdner SC II 0:3, L. E. Volleys Borna 3:0, Lichtenstein - VJ Thüringen 3:1,
Leipzig - Weimar 3:2, Gotha - Chemnitz II 2:3.
Sachsenliga: M: VC Dresden III - Bautzen 0:3,
- SV Dresden 3:2, Hoyerswerda - Dresdner SC
2:3. F: Dresdner SSV II - Dippoldiswalde 3:0, Engelsdorf II 3:1, Mickten - Lichtenstein II 2:3,
- Dresdner SC III 0:3. Sachsenklasse M: Dommitzsch - Borna 3:2, - Milkau 3:2, Schneeberg
- Textima Süd 3:0, - Krostitz 0:3. F: Adelsberg
- Grimma II 2:3, - Mauersberg 0:3, Rackwitz Volkmarsdorf 3:1, - Burgstädt 0:3.
Bezirksliga: M: Chemnitz-Harthau III - Lichtenstein 0:3, - Zschopau II 1:3, Hormersdorf SSV Chemnitz 3:1, - Mauersberg 1:3. F: Reichenbach - Thalheim 3:0, - Chemnitz-Harthau
2:3, Nassau - Plauen-O. 3:1, - Schwarzenberg-Wildenau 3:0, Textima Süd - Göltzschtal
3:1, - VV Freiberg 2:3.
TISCHTENNIS
3. Bundesliga
Damen: TTF Frankenthal - TSV Schwabhausen
II 6:3, Rapid Chemnitz - TTC Schwarza 6:2, TV
Hofstetten - ESV Weil 0:6, TTSV Saarlouis TSV Schwabhausen II 6:4.
1. TTC Langweid
51:23 15: 3
2. ESV Weil
48:21 15: 3
3. TSG Süßen
49:29 14: 4
4. Saarlouis-FraulauternŠ 40:37 10: 8
5. TTF Frankenthal
39:38
9: 9
6. BSC Rapid Chemnitz
34:42
8:10
7. TSV Schwabhausen II
37:38
7:11
8. TV Hofstetten
31:40
7:11
9. VfL Sindelfingen
32:45
5:13
10. TTC Schwarza
6:56
0:18
Sachsenliga
Herren: Dresden-Mitte II - Radeburg 4:11, Elbe Dresden - Aue 10:5, Dresden-Mitte II Burgstädt 6:9, Elbe Dresden - Burgstädt 9:7,
Lok Zwickau - Rot. Süd Leipzig 7:9; Damen:
Hohndorf - Neukirch 8:1, Dresden-M. II - Elbe
Dresden II 8:3, Lok Zwickau II - Neukirch 8:4
Bezirksliga: Herren: TTV Hohndorf - TTC Lugau 9:6.
Bezirkspokal: Herren, Endrunde: 1. Lok Zwickau II 3:0; 2. Post Chemnitz 2:1; 3. Vielau
1:2; 4. ABS Aue II 0:3.
DEL 2
25. Spieltag: Frankfurt - Kaufbeuren 5:3 (2:0,
1:3, 2:0), Dresden - Kassel 3:2 (1:0, 1:1, 0:1,
1:0) n. V., Bad Nauheim - Bremerhaven 4:3
(1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n. P., Riessersee Heilbronn 2:0 (0:0, 0:0, 2:0), Weißwasser Ravensburg 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n. P.,
Crimmitschau - Landshut 6:2 (1:0, 4:1, 1:1),
Rosenheim - Bietigheim 2:3 (1:0, 1:3, 0:0).
26. Spieltag: Bietigheim - Frankfurt 3:2 (1:0,
1:1, 1:1), Bremerhaven - Riessersee 6:3 (0:0,
2:1, 4:2), Kassel - Bad Nauheim 6:2 (1:0, 3:2,
2:0), Landshut - Dresden 2:5 (1:3, 1:1, 0:1),
Ravensburg - Crimmitschau 3:2 (3:0, 0:1,
0:1), Kaufbeuren - Rosenheim 4:3 (1:2, 3:1,
0:0), Heilbronn - Weißwasser 1:4 (1:1, 0:1,
0:2).
1. Bietigheim
26 123: 70 66
2. Kassel Huskies
26
98: 67 47
3. Dresden
27
95: 91 45
4. Lausitzer Füchse
25
98: 89 44
5. SC Riessersee
26
79: 63 41
6. Ravensburg
26
88: 85 41
7. EC Bad Nauheim
27
85: 95 39
8. EV Landshut
26
86: 90 38
9. Rosenheim
26
72: 79 38
10. Frankfurt
25
88: 82 37
11. Bremerhaven
24
71: 73 37
12. Crimmitschau
26
74: 91 29
13. Kaufbeuren
26
66:104 22
14. Heilbronn
26
61:105 19
Oberliga
14. Spieltag: Berlin - Erfurt 3:4 n. P. (0:1,
2:1, 1:1, 0:0, 0:1), Halle - Schönheide 4:1
(3:0, 0:1, 1:0), Erfurt - Halle 2:4 (1:2, 1:1,
0:1), Schönheide - Niesky 6:3 (0:1, 4:2, 2:0).
1. Saale Bulls Halle
12 50:31
27
2. Icefighters Leipzig
10 48:20
24
3. Black Dragons Erfurt 12 60:43
21
4. ELV Tornado Niesky
12 44:47
17
5. EHV Schönheide 09
13 47:54
14
6. FASS Berlin
15 31:85
8
7. Jonsdorfer Falken
0 0: 0
0
2. Bundesliga Pro A
Männer, 14. Spieltag: Leverkusen - Baunach
63:94 (23:51), Kirchheim - Würzburg 75:106
(45:49), Nürnberg - Ehingen 96:81 (48:37),
Vechta - Chemnitz 72:69 (30:38), Jena - Hamburg 94:71 (53:44), Heidelberg - Cuxhaven
78:51 (42:22), Paderborn - Essen 70:60
(37:30), Gotha - Gießen 59:61 (33:29).
1. Würzburg Baskets
1195: 961
24
2. Gießen 46-ers
1060: 960
20
3. ETB Baskets Essen
1058:1007
18
4. Nürnberger BC
1190:1071
18
5. BIG Gotha
1070:1018
18
6. SC Rasta Vechta
1074:1081
16
7. Hamburg Towers
1048:1079
16
8. USC Heidelberg
1072:1097
16
9. Science-City Jena
1153:1113
14
10. Paderborn Baskets 1043:1105
12
11. BV Chemnitz 99
1059:1120
12
12. VfL Kirchheim
1174:1192
12
13. FC Baunach
1152:1107
12
14. Giants Leverkusen
1006:1080
8
15. Erdgas Ehingen
961:1081
4
16. Cuxhaven Bas-Cats
922:1165
4
2. Regionalliga
Männer, 11. Spieltag: Jena II - Dresden Titans
II 65:47 (39:28), Rattelsdorf - Coburg 49:60
(32:31), Würzburg - Stauf 100:57 (40:32),
Chemnitz II - Leipzig Eagles 90:58 (42:30),
Regnitztal - Zwickau 90:101 (46:50), Gotha II
- Bamberg 80:62 (38:21).
Oberliga
Männer, 9. Spieltag: USC Leipzig II - Adelsberg 88:74 (41:32), Plauen - BV Leipzig II
64:70 (30:26), BC Dresden - HSG Dresden
91:47 (42:24), Freiberg - Ottendorf-O. 66:77
(36:40), Zittau - Wurzen 72:58 (28:25).
Frauen: Jena II - BC Zwickau 72:74 (34:42).
Landesliga: Männer, 9. Spieltag: SSV Chemnitz - Sörnewitz 83:74 (51:33), Bautzen - BC
Dresden III 73:77 (39:35), Dresden Titans III Leipzig Lakers 75:79 (26:30), Chemnitz III Adelsberg II 65:54 (34:22); Frauen: Leipzig
Lakers - ATSV Freiberg 61:33 (28:14).
Bezirksliga: Männer, 7. Spieltag: Meerane Lichtenstein 107:54 (48:19), Dittersbach Limbach 49:59 (28:33), SSV Chemnitz - Limbach II 79:70 (53:26).
SCHACH
Bundesliga
HALLENHOCKEY
Regionalliga Ost
Herren: Motor Meerane – Real Berlin 7:10,
Spandauer HTC – Königs Wusterhausen 14:4,
Berliner SV -Potsdam 10:2, SSC Jena – Köthen
7:8, Berliner SV – Spandauer HTC 8:4, Jena –
Motor Meerane 3:11, Köthen – Real Berlin
6:11, Potsdam – Königs Wusterhausen 13:7.
1. Potsdam
60:44
14
2. Real Berlin
63:56
14
3. Berliner SV
45:21
12
4. Motor Meerane
44:37
11
5. Spandau
55:49
10
6. CHC Köthen
32:45
4
7. Königs Wusterhausen 29:52
4
8. SSC Jena
33:57
1
WASSERBALL
Bundesliga
Männer: Neustadt - Potsdam 11:9, Krefeld Plauen 11:11, Weiden - Laatzen 11:4, Leimen/Mannheim - Berlin 5:14, Neustadt - Berlin 10:4, Leimen/Mannheim - Potsdam 8:24.
1. SC Neustadt
64:32 10: 0
2. OSC Potsdam
88:57 10: 2
3. SVV Plauen
68:45
9: 3
4. SV Krefeld 72
59:44
6: 4
5. SV Weiden
56:46
4: 6
6. SC Wedding Berlin
50:60
3: 9
7. Spvg. Laatzen
49:91
2:10
8. Leimen/Mannheim
29:88
0:10
Frauen, 5. Runde: Schwäbisch-Hall - Friedberg 4:2, Hamburg - Lehrte 3,5:2,5, Halle Großlehna 3:3, Baden-Baden - Deizisau 5:1,
SG Leipzig - Allianz Leipzig 4:2; Stand: 1. Baden-Baden 10:0/23,5, 2. Schwäbisch-Hall
10:0/21, 3. Halle 7:3/19,5, 4. Bad Königshofen 6:2/16,5, 5. Großlehna 6:4/18,5, 6. Hamburg 6:4/16, 7. Deizisau 4:6/11, 8. Rodewisch 3:5/13, 9. Friedberg 3:7/14, 10. SG
Leipzig 2:8/6,5, 11. Lehrte 1:9/8, 12. Allianz
Leipzig 0:10/6,5.
2. Bundesliga Ost
5. Runde: Niederwiesa - Zeulenroda 3:3, Löberitz - Leipzig-Lindenau 1:5, Erfurt - Friedberg II 4,5:1,5, Empor Berlin - Pankow 1:5;
Stand: 1. Niederwiesa 7/18,5, 2. Zeulenroda
7/17,5, 3. Leipzig-Lindenau 6/19, 4. Erfurt
6/18,5, 5. Pankow 6/18, 6. Löberitz 4/13, 7.
Berlin 2/9, 8. Friedberg II 2/6,5.
Regionalliga: Gr. Südost, 3. Rd.: Rodewisch II
- Merseburg 2:2, USG Chemnitz - Aufbau
Chemnitz 1:3; Stand: 1. SG Leipzig II 4:0/6, 2.
Merseburg 3:3/6, 3. Rodewisch II und Aufbau
Chemnitz 2:2/4, 5. USG Chemnitz 1:5/4.
EISKUNSTLAUF
Deutsche Meisterschaften
in Stuttgart: Eistanzen: Junioren: 3. LeahMagdalena und Benjamin Steffan, 4. Loreen
Geiler/Hendrik Hilpert, 5. Marisa Sailer/Theo
Bauta, 6. Flora Mühlmeyer/Wendelin Bock
(alle Chemnitzer EC).
Nachwuchs: 1. Anne-Marie Wolf/Kieren Wagner, 5. Sarah-Michelle Knispel/Maximilian
Voigtländer, 6. Salome Gehmlich/Samuel Steffan (alle Chemnitzer EC).
A N ZE I G E
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3576154-10-1
SPORT
Freie Presse
Dienstag, 16. Dezember 2014
Schwere Hypothek nach schlechtem Start
NACHRICHTEN
FUSSBALL
Dynamo Dresden zu Mit dem Heimspiel gegen
Geisterspiel verurteilt Erstligaabsteiger Nürnberg
FRANKFURT/MAIN — Fußball-Drittligist SG Dynamo Dresden muss wegen der Ausschreitungen beim Spiel
bei Hansa Rostock erneut ein Geisterspiel bestreiten. Das Sportgericht
des Deutschen Fußball-Bundes
(DFB) verurteilte den Verein gestern
dazu, das Punktspiel gegen RotWeiß Erfurt am 7. Februar 2015 unter Ausschluss der Öffentlichkeit
auszutragen. Gleichzeitig wird die
am 4. Juli gegen Dresden ausgesprochene Bewährungsstrafe widerrufen und die dadurch zu vollziehende
Strafe (Teilausschluss der Zuschauer
für ein Drittliga-Heimspiel) im neuen Strafmaß mit eingerechnet, teilte
der DFB mit. (dpa)
NORDISCHE KOMBINATION
Continentalcup in
Klingenthal fällt aus
KLINGENTHAL — Der für das kommende Wochenende (19. bis 21. Dezember) in Klingenthal geplante FISContinentalcup in der Nordischen
Kombination fällt aus. Der VSC
Klingenthal als Veranstalter musste
die Wettkämpfe absagen. „Aufgrund
unzureichender
Schneemengen
und zu warmer Temperaturen ist es
uns nicht möglich, die Wettkampfanlagen zu präparieren“, begründet
VSC-Vizepräsident Marcus Stark
die Absage. Die für die Jahreszeit viel
zu hohen Temperaturen, verbunden
mit Regen, hatten über das Wochenende sogar den Kunstschnee in der
Vogtland-Arena tauen lassen. (fp)
HANDBALL
Marienberg beendet
Hinrunde als Zweiter
HALLE/MARIENBERG — Die Handbal-
lerinnen des HSV 1956 Marienberg
haben die Hinrunde der 3. Liga Ost
mit einem 30:30 bei Union Halle
abgeschlossen und liegen damit zur
Halbzeit ihrer ersten Drittligasaison
auf Rang zwei. Beim Tabellenneunten in Nordrhein-Westfalen wurde
der Aufsteiger aus dem Erzgebirge
seiner Favoritenrolle nicht gerecht
und konnte nach dem 16:16-Pausenstand am Ende sogar froh sein, überhaupt einen Punkt mit nach Hause
zu nehmen. (anr)
Top11-Prognose
Bundesliga:
Hamburger SV - Stuttgart
Bayern München - Freiburg
SC Paderborn - Schalke
Mönchengladbach - Bremen
Dortmund - VfL Wolfsburg
Hoffenheim - Leverkusen
2. Bundesliga:
Braunschweig - Düsseldorf
Union Berlin - Karlsruhe
VfR Aalen - RB Leipzig
Erzgebirge Aue - Nürnberg
1860 München - K’lautern
1:0
3:0
1:1
2:1
1:1
1:2
2:2
1:2
0:1
1:0
1:1
startet der FC Erzgebirge
morgen in die Rückrunde
der 2. Fußball-Bundesliga.
Die erste Hälfte der Saison
verlief enttäuschend.
VON OLAF MORGENSTERN
AUE — „Leidenschaft, Spielqualität,
Kampf, Herz, Willen und mannschaftliche Geschlossenheit“ will
Aues Trainer Tomislav Stipic morgen (Anstoß 17.30 Uhr) von seiner
Mannschaft sehen, die zum Auftakt
der Rückrunde mit dem wiedererstarkten 1. FC Nürnberg (drei Siege
in den letzten vier Partien) einen dicken Brocken vorgesetzt bekommt.
Viel Zeit, die erste Hälfte der Saison aufzuarbeiten, ist den Erzgebirgern nicht geblieben. In der Tabelle
liegt der Verein punktgleich mit
Schlusslicht St. Pauli auf Rang 17.
13 Zähler wurden aus den bisherigen 17 Partien erkämpft – das ist
neuer Minusrekord. Selbst im
Abstiegsjahr 2007/08 hatte der FCE
nach Ende der Hinrunde drei Zähler
mehr auf der Habenseite. „Freie Presse“ nennt einige Gründe für das bislang enttäuschende Abschneiden.
Katastrophaler Saisonstart: Fünf
Niederlagen und 1:12 Tore standen
nach den ersten fünf Spieltagen zu
Buche. Diese schwere Hypothek
schleppt der FCE seit Mitte September mit sich herum. Der erste Saisonsieg gelang am 19. September beim
3:0 gegen den FC St. Pauli. Es folgte
ein Zwischenhoch mit elf Punkten
aus sechs Partien. Ende Oktober
scheiterte die Stipic-Elf trotz eines
couragierten Auftritts im DFBPokal. Sie unterlag RB Leipzig unglücklich mit 1:3 nach Verlängerung. Danach bekamen die Veilchen
nicht mehr viel auf die Reihe. Der
letzte Dreier stammt vom 19. Oktober (4:1 gegen 1860 München). Seitdem stehen drei Remis und vier Niederlagen in der Bilanz. In der Tabelle
ging es für die sieglosen Auer zurück
auf die Abstiegsplätze.
Die Enttäuschung bei den Auer Spielern – im Bild Romario Kortzorg, Frank Löning und Alexander Dartsch (von links) – war nicht nur am Freitagabend nach
dem 1:1 gegen Heidenheim riesengroß, sondern auch in den Wochen davor. Zehn der 17 Hinrundenpartien gingen verloren.
FOTO: PICTURE POINT
Falsche Zusammenstellung des
Kaders: Zu alt, zu klein, zu langsam,
zu ungefährlich – so lässt sich die
im Sommer von Trainer Falko Götz
und Sportvorstand Jens Stopp zusammengestellte Mannschaft in
aller Kürze beschreiben. Die Verkäufe von Guido Kocer und Torjäger
Jakub Sylvestr füllten zwar kräftig
die Vereinskasse, doch ein Großteil
des Transfererlöses (2,3 Millionen
Euro) wanderte in den Bau eines
neuen, beheizbaren Rasentrainingsplatzes. 350.000 Euro wurden für
Henri Anier vom FC Motherwell
ausgegeben – eine Fehlinvestition.
Der Este, der den 15-fachen Saisontorschützen Sylvestr ersetzen sollte,
stand bei seinen sechs Einsätzen für
Aue nicht einmal über 90 Minuten
auf dem Platz und erzielte nicht
einen einzigen Treffer. Stipic zweifelt inzwischen an den Qualitäten
des harmlosen Torjägers – seit dem
0:1 in Karlsruhe, wo Anier nach
28 Minuten ausgewechselt wurde,
schaffte es der Angreifer nicht einmal mehr ins erweiterte Aufgebot.
Stürmer mit Zweitligaformat sucht
man im FCE-Kader vergebens. Und
sie werden in Anbetracht der Tabellensituation in der Winterpause nur
schwer nach Aue zu locken sein.
möglichen 24 Punkten erkämpft.
Auswärts präsentieren sich die Mannen um Kapitän René Klingbeil seit
Monaten wie ein Absteiger. Nur drei
Zähler holte das Team aus neun Partien – das ist mit St. Pauli (bei einem
Spiel weniger) die schlechteste Bilanz aller 18 Teams im Unterhaus.
Der letzte Dreier gelang den Veilchen am 21. Februar beim 3:2 in
Cottbus. Die Auswärtsschwäche bekommen die Auer Trainer einfach
Heim- und Auswärtsschwäche:
Jahrelang stand Erzgebirge Aue für
Heimstärke – damit ist es längst vorbei. Vier Niederlagen hat der FCE in
dieser Saison schon kassiert und im
Erzgebirgsstadion magere zehn von
Die Tabellenfahrt des FC Erzgebirge Aue
Hinrunde Saison 2014/15
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
14 14
15
16
17
17
18 18 18 18 18
16 16
17
17
17
18
Tilo Steiner
KONTAKTE
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Der Ausblick: „Um etwas abzustellen, muss man die Ursachen kennen“, sagt Stipic. Der Kroate, der seit
dem 9. September als Cheftrainer
fungiert, hat die Mannschaft inzwischen gut genug kennengelernt, um
in der bevorstehenden Winterpause
die notwendigen Korrekturen vornehmen zu können. Präsident Helge
Leonhardt hat nach dem Heidenheim-Spiel am Freitagabend „ein bis
zwei Verstärkungen“ angekündigt.
Er ist bereit, „dafür sogar ein überschaubares finanzielles Risiko“ einzugehen. Zunächst kann es für die
Auer aber nur darum gehen, im
morgigen Heimspiel gegen Nürnberg und am Sonntag beim VfL
Bochum ordentlich zu punkten,
damit das rettende Ufer im neuen
Jahr noch in Reichweite ist.
Laböck startet ohne Stress in Saison
Rösch nicht in Pokljuka
Snowboard: Nur die Titelverteidigerin kann fest mit einem WM-Start rechnen
Biathlon: Schienbeinprobleme verhindern Weltcupstart
CAREZZA — Der
HOCHFILZEN — Der Biathlon-Weltcup
TitelverteidigerBonus soll Snowboarderin Isabella
Laböck im WM-Winter zurück in
die Spur helfen. „Es ist gut, dass ich
meinen Startplatz fix habe und die
Rennen etwas beruhigter und ohne
Stress angehen kann. So kommt hoffentlich die Konstanz zurück; und
die Ergebnisse sollten auch wieder
stimmen“, sagte die Weltmeisterin
im Parallel-Riesenslalom vor dem
Weltcup-Auftakt heute in Carezza.
Vergangene Saison blieb sie bei
sechs Starts ohne Top-Fünf-Resultat.
Isabella Laböck
Snowboarderin
FOTO: ANDREAS GEBERT/DPA
Laböck (VSC Klingenthal) ist als
Weltmeisterin sicher dabei, für alle
anderen deutschen Snowboarder
gilt: Italien ist die erste von nur drei
Gelegenheiten, mit einem Top-16Ergebnis im Weltcup die Qualifika-
tion für die Titelkämpfe am Kreischberg (15. bis 25. Januar) zu schaffen.
Eine weitere Chance gibt es am Donnerstag im Montafon. Bad Gastein
ist sechs Tage vor der WM-Eröffnungsfeier die letzte Gelegenheit im
Weltcup. Im Schatten des routinierten Quartetts Laböck, Anke Karstens, Amelie Kober und Selina Jörg
wollen Cheyenne Loch (20) und
Melanie Hochreiter (18) heute Erfahrungen sammeln. Bei den Herren
starten Alexander Bergmann, Stefan
Baumeister und Daniel Weis. (dpa)
im slowenischen Pokljuka findet ab
Donnerstag ohne Michael Rösch
statt. Der für Belgien startende Staffel-Olympiasieger von 2006 muss
wegen anhaltender Schienbeinprobleme auf einen Start bei den letzten
Rennen des Jahres verzichten.
„Mit meinem Zustand ist ein
Start in Pokljuka leider nicht drin“,
schrieb der Sachse auf seiner Facebook-Seite. Aufgrund eines diagnostizierten Kompartmentsyndroms
begibt sich der Altenberger in eine
Für Schalke 04 kommt es knüppeldick
A N ZE I G E
nicht in den Griff. Schon mit den
Stipic-Vorgängern Götz und Karsten
Baumann an der Seitenlinie, waren
die Erzgebirger gern gesehene Gäste
und lieferten in fremden Stadien zumeist brav ihre Punkte ab.
Erneut müssen die Königsblauen in der FußballChampions-League gegen
Real Madrid antreten.
Der FC Bayern München
betritt gegen Schachtjor
Donezk Neuland.
NYON — Für den Meister aus Mün-
chen soll die Unbekannte namens
Schachtjor Donezk auf jeden Fall
nur eine Durchgangsstation sein.
„Wir sind sicherlich Favorit“, betonte Bayerns Vorstandsvorsitzender
Karl-Heinz Rummenigge nach der
Auslosung gestern im schweizerischen Nyon. Dagegen sehen sich die
drei weiteren Rivalen aus der Fußball-Bundesliga im Achtelfinale der
europäischen Meisterklasse mehr
oder weniger in der Außenseiterrolle, wenn es für den FC Schalke gegen
Titelverteidiger Real Madrid, für
Borussia Dortmund gegen Italiens
Meister Juventus Turin und für Bayer Leverkusen gegen den spanischen
Campeón Atlético Madrid geht.
Alle wollen sie am 6. Juni im Berliner Olympiastadion beim Endspiel
auf dem Rasen stehen. Die Münchner haben sehr gute Chancen, den
nächsten Schritt zu machen. „Bayern hat noch nie gegen Donezk gespielt, ich aber schon fünfmal: viermal in der Champions League, einmal im Supercup. Einmal habe ich
sogar verloren“, berichtete Trainer
Pep Guardiola: „Donezk hat viele
gute Brasilianer, junge talentierte
Kicker und spielt immer offensiv.“
Real Madrid nur als gefährlichen
Gegner zu bezeichnen, wäre auch
für die Schalker eine klare Untertreibung. „Real Madrid ist eine tolle
Mannschaft, die beste der Welt“, sagte Finanzvorstand Peter Peters. In der
vergangenen Saison hatten die
Schalker gegen die Königlichen im
Achtelfinale beim 1:6 zu Hause und
dem 1:3 in Madrid keine Chance.
„Aber wir wollen es besser machen
als im Vorjahr“, meinte Peters. Das
Real-Starensemble mit Toni Kroos
und Sami Khedira führt die Primera
Division mit vier Punkten Vorsprung auf den FC Barcelona klar an.
„Was für ein Los“, twitterte Kroos
gestern erfreut.
Das konnten sich die Dortmunder zumindest in Sachen guter Erinnerungen auch sagen. Juventus
Turin war der Gegner im gewonnenen Finale 1997. Aktuell ist Juve
Spitzenreiter der Serie A. Der BVB
dümpelt auf dem Relegationsrang.
„Das ist in jedem Fall ein ganz starker Gegner, da müssen wir uns
nichts vormachen“, betonte BVB-Ge-
Intensivbehandlung. Bei der schnellen Rückkehr soll unter anderem der
Physiotherapeut von Rekord-Olympiasieger Ole Einar Björndalen aus
Norwegen helfen.
Die ersten Weltcuprennen der
Saison verliefen für den 31-Jährigen
Wahl-Belgier aufgrund der gesundheitlichen Probleme wenig zufriedenstellend. In Hochfilzen hatte er
als 81. des Sprints zuletzt die Qualifikation für die Verfolgung der besten
60 klar verpasst. In Östersund belegte er die Plätze 50 und 76. (dpa)
Achtelfinale Champions League
Hinspiele 17./18.2. und 24./25.2. 2015
Rückspiele 10./11.3. und 17./18.3. 2015
schäftsführer Hans-Joachim Watzke. In Atlético Madrid trifft der Bundesliga-Dritte Leverkusen zudem
auf den spanischen Meister und
Finalisten der Vorsaison. „In dieser
Phase der Champions League gibt es
nur schwere und ganz schwere Gegner. Atlético ist aus der Kategorie der
ganz schweren Gegner“, sagte Geschäftsführer Michael Schade. „Wir
sind nicht chancenlos“, betonte der
Sportdirektor Rudi Völler. (dpa)
EUROPA LEAGUE Zwischenrunde: Sevilla Mönchengladbach, Wolfsburg - Sporting
Lissabon, Bern - Everton, FC Turin - Bilbao,
Amsterdam - Warschau, Aalborg - Brügge,
Anderlecht - Dynamo Moskau, Dnjepropetrowsk - Piräus, Trabzonspor - Neapel,
Guingamp - Kiew, Villarreal - Salzburg, AS
Rom - Rotterdam, Eindhoven - St. Petersburg,
Liverpool - Besiktas Istanbul, Tottenham Florenz, Celtic Glasgow - Inter Mailand. Spieltermine: 19. und 26. Februar.
Schachtjor Donezk
gegen
Bayern München
Paris St. Germain
gegen
FC Chelsea
FC Schalke 04
gegen
Real Madrid
FC Basel
gegen
FC Porto
Juventus Turin
gegen
Bor. Dortmund
Manchester City
gegen
FC Barcelona
Bayer Leverkusen
gegen
Atlético Madrid
FC Arsenal
gegen
AS Monaco
dpa
Quelle: Uefa
KULTUR & SERVICE
Freie Presse
Dienstag, 16. Dezember 2014
NACHRICHTEN
AC /DC
Seite A1
Fernsehen
„Nur die Liebe
zählt“ ist wieder
da – mit Wayne
Carpendale.
Seite A3
Die im Lichte….
DIE ALBEN DES JAHRES
Vorverkauf für
Freiluft-Konzerte
DRESDEN — Die australische Rock-
band AC/DC, die mit ihrem kürzlich
veröffentlichten Album „Rock or
Bust“ wieder einmal Verkaufsrekorde (diesmal waren es 250.000 verkaufte CDs in nur einer Woche)
brach, kommt für acht Konzerte
nach Deutschland. Den Auftakt
macht ein Auftritt auf dem Nürnberger Zeppelinfeld am 8. Mai, das zweite Konzert gibt AC/DC am 10. Mai in
der Rinne Dresden. Am 25. Juni ist
die Band dann im Berliner Olympiastadion. Nachdem die Termine vom
Management kurzfristig bekannt
gegeben worden waren, stieg die
Karten-Nachfrage so sehr, dass der
ursprünglich für das Ende der Woche geplante Vorverkaufsstart gestern kurzfristig bereits gestartet
wurde. Verfügbare Tickets – das Berlin-Konzert war gestern Abend bereits ausverkauft – gibt es daher ab
sofort in allen Geschäftsstellen der
„Freien Presse“. (tim)
PLATZ 12
Kiasmos:
„Kiasmos“
» www.freiepresse.de/tickets
BERLINALE
„Als wir träumten“
im Wettbewerb
BERLIN — Der deutsche Regisseur Andreas Dresen startet mit seinem neuen Film „Als wir träumten“ im Wettbewerb der 65. Berlinale (5. bis 15.
Februar). Dresen („Wolke 9“, „Halt
auf freier Strecke“) wird die Verfilmung des Romans von Clemens
Meyer als Weltpremiere auf dem
Festival zeigen, wie die Berliner
Filmfestspiele gestern mitteilten. Im
Rennen um den Goldenen Bären
sind außerdem Filme von Terrence
Malick, Peter Greenaway und Kenneth Branagh. Schauspieler wie Cate Blanchett, Natalie Portman, Stellan Skarsgård, Charlotte Rampling
und Christian Bale werden zur Berlinale erwartet. (dpa)
Szene aus der Tanzversion von Rachmaninows Klavierkonzertes Nr. 2, choreografiert von Mario Schröder.
Die Oper Leipzig glänzt
mit einem Rachmaninow
Ballett-Doppel von
Uwe Scholz und
Mario Schröder.
VON JOACHIM LANGE
» www.berlinale.de
LEIPZIG — So ganz stimmt es ja nicht,
KINOCHARTS
„Hobbit“-Film
stürmt an die Spitze
BADEN-BADEN — Der kleine „Hobbit“
ist zurück und hat sich prompt an
die Spitze der Kinocharts gesetzt.
Nach vorläufigen Angaben hätten
sich zwischen Donnerstag und
Sonntag rund 1,26 Millionen Zuschauer den dritten und letzten Teil
der „Hobbit“-Reihe von Starregisseur Peter Jackson angesehen, teilte
GfK Entertainment gestern in Baden-Baden mit. „Der Hobbit 3: Die
Schlacht der fünf Heere“ habe damit
das beste Startergebnis des Jahres
hingelegt, hieß es. (dpa)
dass die Nachwelt dem Mimen keine Kränze flicht. Auch beim Ballett
sind die bedeutendsten Choreografen nach ihrem Tod nicht vergessen.
Es ist nicht das erste Mal, dass der
Leipziger Ballettchef und Ex-Scholz
Tänzer Mario Schröder eine eigene
Arbeit mit einer wiedereinstudierten seines großen Vorgängers kombiniert. Was auch schon deshalb nobel ist, weil er sich damit ja zugleich
selbst ganz direkt diesem Maßstab
stellt.
Die Arbeiten von Uwe Scholz
(1958–2004) haben nämlich immer
noch eine Klarheit und innere Kraft,
die sie auch dann entfalten, wenn
sie nach Jahrzehnten wieder neu
einstudiert werden. Der erste Teil
des aktuellen, begeistert gefeierten
neuen Rachmaninow-Doppels zu
dessen Klavierkonzert Nr. 3, der
1987 in Zürich uraufgeführt und
dann von Scholz 1997 in Leipzig in
einer Neufassung einstudiert wurde,
faszinierte auch zehn Jahre nach
dem frühen Tod des Choreografen
mit nur 45 Jahren mit seiner Präzision. Er profitiert von einem spielerisch ausformulierten Pathos der
Einfachheit und findet dabei immer
wieder auch zu faszinierenden lebenden Skulpturen. Wie in dem beständigen, unaufgeregten und von
keinerlei Überaktionismus abgelenkten Wechsel von Soli, Pas des
Deux und Ensembleszenen hier die
Verbindung von Bewegung und Musik ihre suggestive Kraft entfaltet, ist
ein herrausragendes Beispiel der
Meisterschaft von Scholz.
Wobei die von Tatjana Thierbach
und Christoph Böhm einstudierte
Company heutzutage schon mit Eleven der Staatlichen Ballettschule
Berlin auf die Kopfstärke gebracht
werden muss, die in den Leipziger
Scholz-Jahren noch aus eigener
Kraft möglich war. Die Ausstattung
mit dem Hintergrund, der von Moti-
ven Wassily Kandinskys dominiert
wird, dessen Elemente sich auch auf
den Ganzkörpertrikots wiederfinden, hat zwar historischen Charme,
ist aber das Ambiente für eine im
besten Sinne klassische Choreografie. Dem Klavierpart, den Wolfgang
Manz (wie schon 1997 bei Scholz) in
Uwe Scholz
Leipziger
Ex-Ballettchef
(1958–2004)
FOTO: ANDREAS BIRKIGT
den des Gewandhausorchesters integriert, folgen auf der Bühne Solisten. Der Vielstimmigkeit des Orchesters folgen dann die übrigen
Tänzer in strenger Formation und in
beeindruckender Präzision. Die
Schröder-Tänzer von Oliver Preiß
bis Isis Calil de Albuquerque, um
nur zwei stellvertretend zu nennen,
sind da gefordert und haben das aber
drauf. Und das ist auch ausgesprochen gut so.
Als Ergänzung lieferte Mario
Schulz nach der Pause in der Bühne
FOTO: IDA ZENNA/LEIPZIGER OPER
und den Kostümen von Paul Zoller
seine Tanzversion des Klavierkonzertes Nr. 2 von Rachmaninow. Das
ist tatsächlich eine der überzeugendsten kreativen Annäherungen
von Mario Schröder an das Erbe von
Uwe Scholz. Bei ihm kommt der Impuls für jede Bewegung und Figur
ebenso konsequent aus der Musik,
es wirkt aber doch spontaner, mit
bewusster Bereitschaft zu dynamischem Abschweifen und Assoziieren. Schröder ist ja auch von Palucca
geprägt. Er kombiniert das diesmal
mit einem Spiel mit dem Licht (Michael Röger), das geradezu magische
Räume schafft. Wie die Einsamkeit
im Lichtkegel gleich zu Beginn.
Oder Tyler Glaser in einem Pas des
Deux mit dem Scheinwerfer. Das ist
alles so originell wie berührend. Ein
großer Abend. Nachwuchsdirigent
Lorenzo Viotti leitete das Gewandhausorchester im Graben sicher und
geschmeidig. Der Jubel war auch bei
der zweiten Vorstellung in der vollbesetzten Oper so gewaltig wie in
der Premiere.
Die neoklassischen Klavierminiaturen des Isländers Ólafur Arnalds
sind fragile Grenzgänge zwischen
den sanft wogenden Atemzügen
sinnlicher Ruhe und prickelndkurzweiliger Seelensuche im inneren Selbst – der Gedanke, soetwas
mit Techno zu vermengen lässt den
geneigten Hörer erst einmal zusammenzucken. Was außer Fahrstuhlmusik soll da bitteschön herauskommen? Zusammen mit seinem
Freund Janus Rasmussen belehrt Arnalds einen aber schnell eines Besseren – das Debütalbum des Duos unter dem Namen Kiasmos ist eine
faustdicke Überraschung geworden.
Rasmussens reduzierter Edel-Techno in bester Sven-Väth-Manier mit
seinen wunderschön vorsichtig-stylischen Modulationen und sorgfältigen Klangentwicklungen abseits
vorgestanzter Sounds nimmt den
Klaviermelodien von Arnalds einen
Tick ihrer Verträumtheit, während
diese der Maschinenmusik den Kältehauch austreiben. Selten haben
sich zwei Welten so gut befruchtet,
wobei die nicht selten an eine poppige Version von Philip Glass erinnernden Piano-Passagen ihre LoopQualitäten unter Beweis stellen. Kiasmos funktioniert daher nicht nur
als Experiment, als Grenzgang, sondern erschließt eine eigene neue
Welt, mit der das Berlin-London-Label Erased Tapes wieder einmal einen Volltreffer gelandet hat. Tracks
wie „Dragged“, das geniale „Looped“
oder die düstere Kopfkamerafahrt
„Bent“ funktionieren sowohl als eigenständige Stücke wie auch als
Puzzleteil in dem überwältigenden
Kiasmos-Kosmos. Musik, die einen
schlicht fesselt und salbt, während
sie die letzten Gedanken daran, warum man diese so simplen, zwingend
aufgebauten Tonkunststücke nicht
einfach selber macht, machtvoll davonbläst. Was für eine absurde Idee
auch – als könne man sich die Form
von Schneeflocken oder Felsformationen besser ausdenken als Frost,
der Wind... Ohne dieses Plattengeschenk wäre das Musikjahr sehr viel
ärmer gewesen!
Tim Hofmann
NÄCHSTE VORSTELLUNGEN am 18., 23. und
29. Dezember.
» www.oper-leipzig.de
DIE ALBEN DES JAHRES wurden von Musikkritikern der „Freien Presse“ ausgewählt.
» www.freiepresse.de/Alben2014
zahlreiche Autoren schreiben, zwar
für Schundliteratur, doch das ficht
die vielen Fans nicht an. Sie lieben
die schlichten Geschichten um den
moralisch einwandfreien Jerry Cotton und seinen Kollegen und besten
Freund Phil Decker, die im Sündenpfuhl New York für Recht und Ordnung sorgen. Jeremias Baumwolle,
wie Spötter den untadeligen Regierungsbeamten schon mal nennen,
hasst das Verbrechen und die Niedertracht mindestens ebenso sehr
wie sein großer Bruder im Geiste,
der berühmte James Bond.
Beim Verlag Bastei Lübbe ist man
stolz auf seinen Star und gibt neben
der laufenden Serie noch eine Reihe
mit alten Fällen des FBI-Agenten heraus. Natürlich sind dessen Abenteuer auch als E-Book verfügbar, vor
zwei Jahren brachte der Bastei-Verlag zudem die neue Serie „Cotton Reloaded“ als monatlich erscheinendes E-Book auf den Markt – ein modernen Lesegewohnheiten ange-
passtes Remake, in dem Jerry Cotton
einen von den Terroranschlägen des
11. September 2001 traumatisierten
Helden spielt.
Natürlich machte der smarte
FBI-Agent auch schon als Filmheld
eine gute Figur. In den Sechzigerjahren verkörperte der amerikanische
Schauspieler George Nader in mehreren B-Filmen Jerry Cotton, in einer
Neuverfilmung übernahm 2010
Christian Tramitz diesen Job, Christian Ulmen spielte Cottons Partner
Phil Decker. Und sogar auf die Bühne hat es Jerry Cotton mittlerweile
geschafft: Vor kurzem feierte das
Stück „Jerry Cotton jagt den New
York Ripper“ am Imperial Theater
auf der Reeperbahn in Hamburg Premiere – ein Fest für Fans, die sich zudem im Online-Fanshop des BasteiVerlags mit Sonnenbrillen, Feuerzeugen oder Handschuhen versorgen können, auf die das Markenzeichen „G-man Jerry Cotton“ aufgedruckt ist.
Jerry Cotton feiert Geburtstag
Seit 60 Jahren jagt der
FBI-Agent im Großstadtdschungel von New York
Gangster. Zum Jubiläum
erscheint heute die
3000. Ausgabe der
populären Heftserie.
VON MARTIN WEBER
KÖLN — Er ist ein Kerl, der partout
nicht altert: Seit 60 Jahren jagt Jerry
Cotton im Großstadtdschungel von
New York Mörder, Drogendealer
oder Mädchenhändler – und der
Mann mit dem FBI-Ausweis sowie
dem roten Sportwagen versieht seinen Dienst nach wie vor in alter Frische. Der smarte Agent ist am Kiosk
zwar längst nicht mehr so erfolgreich wie in den Sechziger- und Siebzigerjahren, als die Krimiserie „Jerry
Cotton“ – wie andere Groschenromane auch – ihre Blütezeit erlebte.
Doch der Kölner Verlag Bastei Lübbe
will seinen berühmtesten Mitarbeiter deshalb noch lange nicht in Rente schicken, denn „G-man Jerry Cotton“, wie der Titel der etwas mehr als
60 Seiten starken und wöchentlich
erscheinenden Groschenhefte vollständig lautet, hat immer noch zahlreiche Fans. Beim Verlag hofft man,
dass der amerikanische FBI-Agent
made in Germany auch noch die
nächsten 20 Jahre auf Verbrecherjagd geht. Heute kommt das sage
und schreibe 3000. Heft an den Kiosk, der Jubiläumsband zum sechzigjährigen Bestehen der populären
Serie trägt den Titel „Goodbye New
York“ und ist doppelt so dick wie
sonst.
Dass es die in New York spielenden Krimistorys aus Deutschland
einmal auf die stolze Gesamtauflage
von rund einer Milliarde Heften in
zahlreichen Sprachen bringen wür-
Die in New York spielenden Krimis um Jerry Cotton erschienen bislang in einer Gesamtauflage von rund einer Milliarde Heften. FOTO: FRANK RUMPENHORST/DPA
den, konnte sich 1954 niemand vorstellen. Damals schrieb der Autor
Delfried Kaufmann in der Reihe
„Bastei Kriminalroman“ den ersten
Jerry-Cotton-Roman, Titel: „Ich
suchte den Gangster-Chef“. Kaufmann wollte eigentlich eine Persiflage auf amerikanische Krimis liefern, doch der flotte Ermittler kam
bei den Lesern so gut an, dass der
FBI-Agent zwei Jahre später seine eigene Serie bekam – und in der Folgezeit zu einem Zugpferd des BasteiVerlags und zu einer Kultmarke
wurde, die ihresgleichen sucht. Literaturkritiker halten die Heftchen,
für die unter dem Sammelpseudonym „Jerry Cotton“ in der Ich-Form
A2 Freie Presse
ROMAN & RÄTSEL
U
nd die komische Zeichnung
an der Wand auch. Wir haben nur die angemalten
Kerzen mitgebracht. Die Madonna
war schon schwarz, als wir gekommen sind. Die Kerzen haben wir auf
den großen Stein gestellt, und als
wir dann das ganze andere Zeug gesehen haben, sind wir weggelaufen.“
Bruno nickte verständnisvoll, obwohl Jean-Pauls Aussage alles komplizierter machte. Wer, wenn nicht
die Jungen, hatte die Szene gestellt?
„Wann hast du die Zigarette geraucht, Abdul?“, wollte er wissen.
Der Junge schaute auf seine
Freunde. Sie waren jetzt alle mit
dem Welpen beschäftigt, der sich
munter zwischen ihnen hin und her
wälzte. Verschämt wie zu Anfang
wirkten sie jetzt nicht mehr.
„Wir haben alle mal dran gezogen, als wir über den Teich gepaddelt sind“, antwortete Luc. „Selbst
Mathieu hat mal gepafft. Es war für
ihn das allererste Mal.“
„Und was ist mit der Wodkaflasche?“, fragte Bruno.
Dienstag, 16. Dezember 2014
Martin Walker (aus dem Englischen von Michael Windgassen)
Femme fatale
© 2013 by Diogenes Verlag AG Zürich – Folge 57
„Die ist von Onkel Philippe, aber
sie war schon leer, als er sie uns gegeben hat“, erklärte Luc.
„Und die Kerzen sind auch von
ihm, ja?“
Luc nickte.
„Onkel Philippe hat euch also die
Kerzen, die Farbe und die Flasche gegeben, damit ihr sie in die Madon-
GEWINNSPIEL
nenkapelle bringt“, fasste Bruno zusammen und versuchte, beiläufig zu
klingen.
„Aber als ihr dort angekommen
seid, war die Madonna schon
schwarz, die Wand beschmiert, und
auf dem Steinblock lag der Ziegenkopf. Ist das richtig so?“
„Werden Sie Onkel Philippe sagen, dass Sie das von mir wissen?“,
fragte Luc. „Ich will nicht, dass er Ärger bekommt. Er wollte das alles
doch nur für diesen Artikel, damit
mehr Touristen kommen.“
„Verstehe“, sagte Bruno. Er wandte sich an Jean-Paul. „Weiß dein Vater, dass du den Schlüssel genommen hast?“
Jean-Paul warf einen verstohlenen Blick auf Luc, Abdul und Mathieu, senkte den Kopf und murmel-
te: „Ich glaube, ja.“ – „Onkel Philippe
hat gesagt, es sei alles arrangiert“,
fügte Luc hinzu.
„Habt ihr was dafür bekommen?“
Ihm, Bruno, und dem Herausgeber
der Zeitung in Périgueux würde Delaron einiges erklären müssen. Mit
seiner erst kurzen Karriere als Pressefotograf wäre es wahrscheinlich
bald vorbei. „Ein Eis vielleicht oder
Kaugummis?“
„Er hat jedem von uns fünf Euro
gegeben.“
Eigentlich fand Bruno Delaron
durchaus sympathisch. Er hatte Verständnis dafür, dass dem vorwitzigen jungen Mann die Arbeit im Fotoladen seiner Eltern auf die Dauer
langweilig wurde und er nicht immer nur Hochzeitsfotos und Studioporträts machen wollte.
Angefangen hatte er mit kleinen
Fotoreportagen von Rugbyspielen
und Schulveranstaltungen, und inzwischen war er ein durchaus versierter Pressefotograf geworden.
Aber was er sich nun erlaubt hatte,
war unter aller Kritik und empörend.
Überdies lag der Verdacht nahe,
dass Marcel, der Höhlenpächter, und
womöglich auch der Baron mit von
der Partie waren, um mit einer solchen Inszenierung das Geschäft anzukurbeln. Doch noch während
Bruno allmählich in Wut geriet,
wurde ihm bewusst, dass die vier
Jungen die Hauptleidtragenden sein
würden, wenn er das Komplott auffliegen ließe.
„Was ist also passiert, als ihr den
Ziegenkopf und die schwarz ange-
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Wir verlosen unter den richtigen Einsendungen
24 Uhr. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Wir wünschen viel Glück!
jeden Tag 25 Euro
Wenn Sie das Lösungswort herausgefunden haben, rufen Sie einfach an unter
I. Goldbach, Großschirma
0 13 78 / 22 27 23
Nennen Sie die Lösung und ihre Adresse. Teilnahmeschluss ist heute um
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GEWINN-HOTLINE:
0 13 78 / 22 27 23 (0,50 €/Anruf aus dem deutschen Festnetz, mobil deutlich teurer)
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Lichtschutz- zum Teil
faktor
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Dateneingabegerät,
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Reinheitsgrad für
Diamanten
Begeisterter,
Anhänger
(engl.)
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ungebundene
Sprachform
gute
Laune,
Heiterkeit
Vorname
der USSängerin
Streisand
systematische
Untersuchung
jurist.
Mittel
b. Zivilprozess
Erfinder
d. Gasglühlichts †
lat.:
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nicht
anrüchig
Lage,
Richtung
senkrecht
zu etwas
Gartenzierpflanze
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Bücher
herausgeben
Kfz-Z.
Kusel
Lachsfisch
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griech.
Buchstabe
nachmittags
(engl. Abk.)
im Lotto
wetten
Politik:
formloses
Abkommen (engl.)
12
derb,
unempfindlich
neuseeländ.
Vögel
ugs.:
Ameise
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9 7 3
Die Zahlen von 1 bis 9 sind so einzutragen, dass sich jede dieser neun
Zahlen nur einmal in einem Neunerblock, nur einmal auf der Horizontalen und nur einmal auf der Vertikalen befindet.
4
3 6
9 7
2 8
4
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Auflösung vom 15.12.2014:
rundliches
Ende
(Finger)
Note
beim
Doktorexamen
5
OkerZufluss
(Harz)
franz.
männl.
Vorname
Ureinwohner
Neuguineas
keltischer
Name
Irlands
Aachener
Lebkuchen
(Mz.)
griechischer
Buchstabe
Baumwollgewebe
7
1
6
2
5
7
4
8
5
Schwierigkeit: mittel
ehem.
Land des
Deutschen
Reiches
Philos.:
Nichtwissen
öffentliches
Bekenntnis
(engl.)
ugs.:
fliehen
Wohnungspächter
österr.
Gewichtseinheit
4
Stiefmütterchen,
Veilchen
Onlinekaufladen
(engl.)
Zeichen
für
Natrium
griech.
Anmutsgöttin
libysche
Hafenstadt
vorwärts
franz.
unbest.
Artikel
unverblümt,
direkt
starker
Wind
german.
Volksstamm
äußere
Form,
Statur
Ziffer e.
elektronischen
Anzeige
Truthahn
Zwergplanet
6
österr.
mundartlich:
hiesig
spanisch:
Mutter
islam.
Rechtsgelehrter
kurze
Aufzeichnung
Niete
Spieler,
der die
Karten
verteilt
Bildstreifen
(engl.)
1
7 3 8
SUDOKU
7
6
Indianerboot
Verhältniswort
Muster
Nordasiat
Bedrängnis
nordafrik.
Wüste
Fest,
Fete
Held,
Halbgott
anderer
Name
für Eibe
Nasenlaut
dt.
Philosoph
† 1831
den
Mond
betreffend
weibl.
Kurzname
Abk.:
von oben
Kleidungsstück
Fragewort
2 8 5
5 2 8
9
8
5
stärkster
Sturm
russ.
realist.
Maler
† 1930
österr.
Neurologe
† 1939
4 5 1
4
5 6 7
8 4 2
DP-MQ sudogr-29
orientalisches
Genussmittel
Begleiter des
Dionysos
fruchtbare
Bodenschicht
Glücksspiel
franz.:
trinken
Hebe-, franz.
Förder- weibl.
werk
Vorname
1
Weltmeer
deutscher
Komponist
(Max)
† 1916
Stadt
in Oberitalien
Kfz-Z.
Ukraine
altes,
abgema- Fruchtgertes
brei
Pferd
Holzfärbemittel
ugs.:
Stil
(engl.)
altes
Hohlmaß für
Wein
Ausführung e.
Funktion
Vorsilbe:
volks...,
Volk...,
Stamm...
8
Missfallen
ausdrücken
Netzwerk,
-stoff
Hochland in
Innerasien
Vorlagen
in EDVGeräte
einlesen
größeres
Grundstück
3
ärgerlich,
doof
Neuordnung,
Umgestaltung
Welle der
Begeisterung
(engl.)
orient.
Reisbranntwein
Musik:
leise
Republik in
Westafrika
portugiesisch:
Bergkette
Vorname
von
Kishon
† 2005
kurzes
Sinngedicht
Abk.:
unter
Umständen
Schulfestsaal
leichte
Vertiefung
9
eh. russ.
Herrscherinnentitel
buschige
Pflanzenwuchsform
Stück
Papier
DIESES BUCH gibt es in allen Geschäftsstellen
und im Online-Shop der „Freien Presse“.
» www.freiepresse.de/shop
Bei diesem Rätsel befinden sich die Zahlen von 1 bis 9 jeweils einmal
auf den Horizontalen, den Vertikalen und zudem auf den Diagonalen.
Sudoku schwer
Ja
sagen
blauer
Jeansstoff
Teil des
Halses
ein
Balte
prächtig,
ausgezeichnet
Nagelpflegeutensil
engl.:
ist
nordeurop.
Binnenmeer
Einbringen der
Feldfrüchte
hinterer
Teil des
Fußes
Schrei
einfaches
Fahrzeug
Fortsetzung folgt
SUDOKU-CROSS
1
5
3
9
4
7
2
8
6
LÖSUNGSWORT:
lat.:
Vaterland
malte Madonna gesehen habt?“,
fragte Bruno.
„Die haben wir zuerst gar nicht
gesehen. Wir hatten nur eine Taschenlampe“, antwortete Jean-Paul.
„Aber ich weiß, wo die Schalter sind,
und als Mathieu gegen den Ziegenkopf gestoßen ist, habe ich Licht gemacht. Da haben wir dann alles gesehen und sind abgehauen.“
„Zurück zum Boot?“, fragte Bruno
vorsichtig. „Und über den See auf die
andere Seite?“
„Ja, in dem Boot, mit dem wir gekommen sind. Da lag nämlich noch
ein anderes, das wir im Dunkeln
nicht gesehen haben. Am Bühnenausgang habe ich dann den Hauptschalter umgelegt.“
„Was hast du deinem Papa erzählt?“
„Nichts. Wir hatten alle Riesenschiss.“
®
P
M
P
C
B
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DE L I KAT H F I BE L O
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(1-12) Gegengewicht
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7
3
8
2
2
7 8 1
5
9
4
7
5
9
2
6
6
1
8
Schwierigkeit: schwer
2
1
3
Dienstag, 16. Dezember 2014
IM RADIO
REPORT
25 Jahre nach der
Wende in Rumänien
Am 16. Dezember 1989 protestierten hunderte
Bewohner des Dorfes Temeswar gegen die geplante „Versetzung“ des
Pfarrers László Tõkés. Es war der
Zündfunke für den Sturz der Diktatur in Rumänien unter Nicolae
Ceausescu. Aber die Aufarbeitung
der Verbrechen unter der kommunistischen Herrschaft ist 25 Jahre
später mangelhaft. Schüler wissen
kaum etwas über Folter, Spitzel und
jugendliche Häftlinge, wie Keno
Verseck berichtet. (fp)
D-RADIO KULTUR 18.30 UHR
FERNSEHEN & RADIO
Freie Presse
Herzen werden wieder gerührt
„Nur die Liebe zählt“
kommt zurück! Viermal
verschießt der Kai-Pflaume-Nachfolger Wayne
Carpendale für Sat1
Amorspfeile.
A3
Schon wieder
feiern am
Vorabend
Die 5000. Folge der
Seifenoper „Unter uns“
hatte der ehemalige ZDF-„Landarzt“
zuletzt vermutlich selbst häufiger
wörtlich nehmen müssen: Zusammen mit seiner Ehefrau Annemarie,
der vormals als Annemarie Warnkross bekannten „red!“-Moderatorin, geben die Carpendals das
schönste Paar der Pro-Sieben-Sat1Senderfamilie ab. Auf allen roten
Teppichen sind sie ein begehrtes
Motiv für die Promi-Fotografen.
Mit der Neu-Karriere beim Privatfernsehen tut sich Wayne Carpendale allerdings noch etwas schwer: Die
Wiederbelebung der Spielshow
„Deal or No Deal“ im konkurrenzarmen Sommer-Programm gelang zunächst durchaus spektakulär, pen-
delte sich dann aber doch im Durchschnitt bei nur mäßig berauschenden 9,7 Prozent Marktanteil in der
Zielgruppe der von der Werbe-Industrie umworbenen 14- bis 49-Jährigen ein.
Trotzdem erhält Carpendale nun
die Chance, zur besten Sendezeit seinen
Schwiegermutters-LieblingCharme spielen zu lassen. Alles beginnt mit einem frischen Look und
einem neuen Sendeplatz. Für die
„Nur die Liebe zählt“-Neuauflage hat
man ihm ausgerechnet die traditionelle TV-Movie-Schiene am Dienstagabend freigeräumt. Dort dürfte
der Show zumindest die Aufmerksamkeit all derer – zuletzt mehrheit-
lich weiblichen – Zuschauer sicher
sein, die sich für oft leicht verdauliche Herz-Schmerz-Komödienstoffe
interessierten. Nachteil: Auch dieser
Sendeplatz hat bei Sat1 – nach vielen schmerzhaften Flops – längst
seinen Glanz verloren.
Viel falsch machen kann Wayne
Carpendale bei seinem „Herzensender“ derzeit aber nicht: Schon jetzt
wurde bekannt, dass der Sohn des
Schlagersängers Howard Carpendale im nächsten Jahr für Sat1 auch die
Familienshow „Money Drop“ moderieren soll. Die hieß bislang hierzulande „Rette die Million!“ und lief
mit Jörg Pilawa als Gastgeber über
drei Staffeln im ZDF. (tsch)
Als „Unter uns“ am
28. November 1994 als insgesamt
dritte Seifenoper in Serie ging, stand
sie im Schatten der Konkurrenten
„Marienhof“ (ARD) und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Den „Marienhof“ haben sie in der Kölner Schillerstraße inzwischen überlebt, und
im täglichen Vorfeld von „GZSZ“ ist
„Unter uns“ zumindest etabliert.
Laut RTL erreicht die Soap durchschnittlich 1,29 Millionen Zuschauer ab drei Jahren – sehr ordentlich
für den Vorabend. Ein Ende ist also
noch lange nicht in Sicht. Auch weil
die Serie den Mut hatte, sich zu ändern. Mit dem Tode der langjährigen
Serienfigur Wolfgang Weigel Ende
2009 hat sich die Soap selbst verjüngt. Darstellerin Joy Lee Juana Abiola-Müller, die seit 2008 die Rolle
der Michelle „Micki“ Lassner spielt,
sagt: „Im Gegensatz zu früheren Jahren sind die „Unter uns“-Geschichten heute sehr viel näher am realen
Leben. Die Serie ist echter geworden,
auch jünger, witziger, und es gibt allgemein mehr Action. Weil man
mittlerweile im Fernsehen ja auch
mehr darf.“ Zur 5000. Sendung hält
sich die Seifenoper jedoch zurück:
Vor allem Till (Ben Ruedinger) ist
überglücklich, Eva ist aus dem Koma erwacht! (tsch)
ZDF
MDR
RTL
ARTE
3 SAT
5.30 Morgenmagazin 9.05 Rote Rosen
9.55 Sturm der Liebe 10.45 Um Himmels
Willen 11.35 Das Waisenhaus für wilde Tiere 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet.
U.a.: Jörg Sackmann bereitet Gänsepiroggen auf Krautsalat zu 13.00 Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen
15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe
5.30 Morgenmagazin 9.05 Volle Kanne –
Service täglich. U.a.: Top-Thema: Einsamkeit an den Feiertagen / Getränke für die
kalte Jahreszeit 10.30 Die RosenheimCops 11.15 SOKO Wismar 12.00 heute
12.10 drehscheibe 13.00 Mittagsmagazin
14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die
Küchenschlacht 15.05 Topfgeldjäger
5.20 Thüringen-Journal 5.50 Sehen statt
Hören 6.20 LexiTV – Wissen für alle 7.20
Rote Rosen 8.10 Sturm der Liebe 9.00
Brisant 9.45 Mach dich ran! 10.10 Giraffe,
Erdmännchen & Co. 11.00 MDR um elf
11.40 In aller Freundschaft 12.30 Der
Meineidbauer. TV-Heimatfilm, A/D 2012
14.00 MDR um zwei 15.00 LexiTV. Magazin
5.35 Explosiv – Das Magazin 6.00 Guten
Morgen Deutschland 8.30 Gute Zeiten,
schlechte Zeiten 9.00 Unter uns 9.30 Die
Trovatos – Detektive decken auf 10.30 Die
Trovatos – Detektive decken auf 11.30
Traumkleid gesucht 12.00 Punkt 12 – Das
RTL-Mittagsjournal. Moderation: Katja
Burkard 14.00 Verdachtsfälle. Doku-Soap
19.30 Die Farben Marokkos 20.15
Schweig, Verräter! Whistleblower im Visier. Dokufilm, USA 2014. Regie: James Spione 21.50 Debatte 22.05 Ein Hauch von
Freiheit. Schwarze GIs, Deutschland und
die US-Bürgerrechtsbewegung. Dokufilm,
D/USA 2013 23.35 Sibirien, mein Großvater und ich (VPS 23.40). Dokufilm, F/D
2014 1.00 Schattenwelt. Drama, D 2008
17.45 Die Macht der Elemente 18.30 nano
spezial: „Vorsicht Diagnose!” 19.00 heute
19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau 20.15
Tsunami – Das Leben danach. TV-Drama,
D 2012 21.50 Wo warst Du, als der Tsunami kam? (VPS 21.49) 22.20 Buffer Zone
23.15 37 Grad: jung.verliebt 23.45 10vor10
(VPS 21.50) 0.15 Tsunami – Das Leben danach. TV-Drama, D 2012. Mit Noah Hartung
16.00 Tagesschau
16.10 Panda, Gorilla & Co.
Reportagereihe
17.00 Tagesschau
17.15 Brisant
18.00 Verbotene Liebe Daily Soap
18.50 Heiter bis tödlich – Morden im
Norden Gevatter Tod. Krimiserie
19.45 Wissen vor acht – Mensch
19.50 Wetter vor acht
19.55 Börse vor acht
16.00 heute – in Europa
16.10 SOKO Kitzbühel Magischer Mord
17.00 heute
17.10 hallo deutschland
17.45 Leute heute Magazin
U.a.: Til Schweiger – Premiere von
„Honig im Kopf” in Berlin
18.05 SOKO Köln Tod am Telefon
19.00 heute
19.25 Die Rosenheim-Cops Der Tote
hinter der Tonne. Krimiserie
16.00 MDR um vier Neues von hier
17.45 Aktuell
18.10 Brisant
18.54 Unser Sandmännchen
Lola Langohr: „Winterschlaf”
19.00 SachsenSpiegel U.a.: Mit einem
dänischen Journalisten bei den
Dresdner Montags-Demos
19.30 Aktuell
19.50 Einfach genial U.a.: Achtung
Schornstein-Sprengung
17.00 Berlin Models – Unser Leben,
unser Traum Doku-Soap
17.30 Unter uns Daily Soap
18.00 Explosiv – Das Magazin
Moderation: Janine Steeger
18.30 Exclusiv – Das Star-Magazin
Moderation: Frauke Ludowig
18.45 RTL Aktuell
19.05 Alles was zählt Daily Soap
19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Daily Soap
NDR
WDR
20.00 Tagesschau
20.15 Mord mit Aussicht Sophie
kommet doch all. Krimiserie
21.00 In aller Freundschaft
Weihnachtswunder. Arztserie
21.45 Report Mainz Magazin
U.a.: Nach Tugce – Wie Behörden
Menschen mit Zivilcourage im
Regen stehen lassen
22.15 Tagesthemen
22.30 Sportschau
20.15 Der große Test zum Fest
Weihnachtsessen mit Nelson Müller
21.00 Frontal 21 U.a.: Gut gemeint
und schlecht gemacht –
Entschädigung für Heimkinder
21.45 heute-journal
22.15 Ein Fall fürs All Politsatire mit
Urban Priol und Alfons. Zu Gast:
Dave Davis, Michael Altinger
23.00 Leschs Kosmos Adventszauber
23.30 Markus Lanz
20.15 Umschau extra TÜV & Co. – Das
große Geschäft mit Gütesiegeln
20.45 Der Osten Das „José Carreras
Zentrum” in Leipzig
21.15 Echt Kalter Winter, warme Stube –
Die Mega-Erdgas-Speicher im
mitteldeutschen Untergrund
21.45 Aktuell
22.05 Wir wussten nicht, wie
Westen geht Dokumentation
22.50 Polizeiruf 110 Krimi, DDR 1990
20.15 Bones – Die Knochenjägerin
Letzte Info über die Informantin
Krimiserie. Brennan und Booth
untersuchen den Mord an der
Afghanin Sari Nazeri.
21.15 Bones – Die Knochenjägerin Ein
Rocker im Spülgang. Krimiserie
22.15 CSI: Vegas Verlockend. Krimiserie
23.10 CSI: Vegas Das Debüt der
Blutflüsterin. Krimiserie
Mit Ted Danson, Elisabeth Shue
16.00 NDR aktuell 16.10 Mein Nachmittag
17.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere
18.00 Niedersachsen 18.00 Uhr 18.15 NaturNah: Sterne über Hamburg 18.45 DAS!
19.30 Hallo Niedersachsen 20.00 Tagesschau 20.15 Visite 21.15 Panorama 3
21.45 NDR aktuell 22.00 Tatort. Im Abseits. TV-Kriminalfilm, D 2011 23.30 Weltbilder 0.15 Sound of Heimat. Dokumentarfilm, D 2012 1.45 NDR Talk Show
16.00 WDR aktuell 16.15 daheim + unterwegs 18.05 Hier und Heute 18.20 Servicezeit 18.50 Aktuelle Stunde 19.30 Lokalzeit
20.00 Tagesschau 20.15 Abenteuer Erde
21.00 Quarks & Caspers: Kalorien – 7 Dinge, die Sie wissen sollten 21.45 WDR aktuell 22.00 Zeiten des Aufruhrs. Drama,
USA/GB 2008 23.50 Birdwatchers – Das
Land der Roten Menschen. Drama, I/BRA
2008 1.25 Großstadtrevier. Krimiserie
RBB
KIKA
0.45 heute nacht
1.05 Die Dolmetscherin Thriller, GB/
USA/F/D 2005. Mit Nicole Kidman
u.a. Regie: Sydney Pollack
3.05 Frontal 21
3.50 SOKO Kitzbühel
0.25 Dostojewski Dramaserie
1.25 Umschau extra TÜV & Co. – Das
große Geschäft mit Gütesiegeln
1.55 Unser Landarzt
Patient Herr Rennert
2.25 Echt Das Magazin zum Staunen
16.05 Lecker aufs Land – eine kulinarische
Reise 16.50 kurz vor 5 17.05 Giraffe, Erdmännchen & Co. 18.00 rbb um sechs – Das
Ländermagazin 18.30 zibb 19.30 Regional
20.00 Tagesschau 20.15 Berlin mit der SBahn erfahren 21.45 rbb aktuell 22.15 Thadeusz 22.45 Die rbb Reporter – Ware Mädchen 23.30 Dragan Wende – West Berlin.
Dokumentarfilm, D/SRB 2013 0.30 Der
Herzog von Ratibor hofft auf das Welterbe
14.10 Schloss Einstein – Erfurt 15.00 Sadie
J 15.25 Horseland, die Pferderanch 15.50
Hexe Lilli 16.20 Garfield 16.45 Pound Puppies – Der Pfotenclub 17.10 Kein Keks für
Kobolde 17.35 Peter Pan – Neue Abenteuer
18.00 Beutolomäus und die vergessene
Weihnacht 18.10 Ben & Hollys kleines Königreich 18.40 Weißt Du eigentlich, wie
lieb ich dich hab? – Die Abenteuer des kleinen Hasen 18.50 Unser Sandmännchen
VON RUPERT SOMMER
„Geschäfte
sind Mittelalter. Sie wurden nur gebaut, weil es kein Internet gab“,
höhnt Internetunternehmer Oliver
Samwer. Laut einer Prognose werden die Deutschen dieses Jahr
55 Milliarden Euro für Waren ausgeben, die per Versand nach Hause
kommen. Der größte Teil davon
wird online bestellt. Ob Bücher, Kleidung, Elektronik … das Geschäft
boomt. Selbst im Lebensmittelbereich, wo es noch nicht so gut läuft,
will man dem Einzelhandel Marktanteile abjagen. Michael Meyer über
lustvolles Online-Shopping und die
Schattenseiten des Booms. (fp)
SAT1 20.15 UHR Es ist die Herzklopfen-Sendung mit den großen Überraschungen: In „Nur die Liebe zählt“
begegnen sich lange getrennte Familienmitglieder wieder, und einsame
Herzen bringen endlich ihre stammelnde Liebeserklärung heraus, an
der sie so lange gearbeitet haben.
Tränenreich werden Versöhnungen
gewagt. Und Amors Pfeile schwirren
nicht nur durchs Studio, sondern sie
erwischen die Liebenden immer genau dann, wenn sie am wenigsten
damit rechnen.
„Nur die Liebe zählt“ hat PrivatTV-Geschichte geschrieben – mit
Stationen bei RTL (1993–1994) sowie natürlich bis zur vorläufigen
Einstellung im Jahr 2011 bei Sat1,
wo sie Kai Pflaume, mittlerweile
längst in Familienshow-Diensten
der ARD, zu einem der beliebtesten
TV-Stars machte. Nun darf sich
Wayne Carpendale an einer Wiederbelebung des Dating-Klassikers versuchen – zunächst für vier Folgen.
Die Devise „Nur die Liebe zählt“
ARD
FEATURE
Über den Boom
des Online-Einkaufs
D-RADIO KULTUR 19.30 UHR
23.30 Menschen bei Maischberger
Alzheimer – der lange Abschied
Zu Gast: Til Schweiger, Dieter
Hallervorden (Schauspieler), Christel
und Uwe Steglich (Ehepaar) u.a.
0.45 Nachtmagazin
RTL 17.30 UHR
Das Herz (im Hintergrund) wirkt angegriffen: Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen für „Nur die Liebe zählt“-Moderator Wayne Carpendale.
FOTO: RICHARD HÜBNER/SAT1
0.00 RTL Nachtjournal
0.30 Bones – Die Knochenjägerin
Die Fetzen nach dem Funken
1.25 Bones – Die Knochenjägerin
2.15 Bones – Die Knochenjägerin
3.10 RTL Nachtjournal
SAT 1
PRO 7
RTL 2
BR
KABEL 1
VOX
5.30 SAT.1-Frühstücksfernsehen. U.a.: Til
Schweiger & Jeanette Hain zu ihrem Film
„Honig im Kopf” / Honig im Kopf – ab 25.
Dezember im Kino / Ralf Bremer: Der Google-Jahresrückblick 10.00 Auf Streife 11.00
Richterin Barbara Salesch 12.00 Richter
Alexander Hold 13.00 Richter Alexander
Hold 14.00 Auf Streife 15.00 Im Namen der
Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie!
8.25 New Girl 8.55 How I Met Your Mother
9.50 How I Met Your Mother 10.15 The Big
Bang Theory 10.40 The Big Bang Theory
11.10 The Big Bang Theory 11.35 Two and a
Half Men 12.05 Two and a Half Men 12.35
Two and a Half Men 13.00 2 Broke Girls
13.30 New Girl 14.00 The Big Bang Theory
14.30 The Big Bang Theory 15.00 The Big
Bang Theory 15.30 How I Met Your Mother
5.25 Grip – Das Motormagazin 6.10 Die
Schnäppchenhäuser – Jeder Cent zählt
6.50 Die Kochprofis – Einsatz am Herd
7.50 Die Kochprofis – Einsatz am Herd
8.50 Frauentausch 10.50 Family Stories
11.50 Köln 50667 12.50 Berlin – Tag &
Nacht 13.50 Hilf mir! Jung, pleite, verzweifelt... 14.55 Der Trödeltrupp – Das Geld
liegt im Keller 15.55 Der Trödeltrupp
7.40 Tele-Gym 7.55 Panoramabilder /
Bergwetter 8.50 Tele-Gym 9.05 Leopard,
Seebär & Co 9.55 Brisant 10.40 Wir in
Bayern 11.55 Dahoam is Dahoam 12.25 In
aller Freundschaft 13.10 Elefant, Tiger &
Co 14.00 Gernstls Deutschlandreise 14.15
Mission Gombessa – Die Jagd nach dem
Methusalem der Meere 15.05 Polizeiinspektion 1 15.30 Wir in Bayern. Magazin
10.10 Without a Trace 11.05 Castle 12.00
Numb3rs 13.00 Charmed 13.55 Ghost Whisperer 14.50 Cold Case 16.00 Castle 17.00
Mein Lokal, Dein Lokal – Wo schmeckt’s am
besten? 18.00 Abenteuer Leben 19.00 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20.15 Party, Protz und Pleiten – die
90er. Dokumentarfilm, D 2014 22.20 K1
Magazin 23.15 Abenteuer Leben spezial 1.15
Deutschlands größte Kriminalfälle
12.00 Shopping Queen 13.00 Verklag
mich doch! 14.00 Verklag mich doch!
15.00 Shopping Queen 16.00 4 Hochzeiten und eine Traumreise 17.00 Mein
himmlisches Hotel 18.00 Mieten, kaufen,
wohnen 19.00 Das perfekte Dinner – Das
Weihnachtsmenü 20.00 Prominent! 20.15
Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert
22.45 Das Tauschkonzert – Die Story 0.15
vox nachrichten 0.30 Sing meinen Song
16.00 Anwälte im Einsatz
17.00 Mein dunkles Geheimnis
Groß in Mode. Doku-Soap
17.30 Schicksale – und plötzlich ist
alles anders Doku-Soap
Willst Du mich für immer lieben?
18.00 In Gefahr – Ein verhängnisvoller
Moment Tanja – Vergiftetes
Wasser. Doku-Soap
19.00 Navy CIS Schatten der
Vergangenheit. Krimiserie
19.55 SAT.1 Nachrichten
16.00 How I Met Your Mother
Oh Honey. Comedyserie
16.30 How I Met Your Mother Der
Verzweiflungstag. Comedyserie
17.00 taff
18.00 Newstime
18.10 Die Simpsons Das Ding, das aus
Ohio kam. Zeichentrickserie
18.40 Die Simpsons FoodFellas.
Zeichentrickserie
19.05 Galileo Finde den Lügner!
Moderation: Aiman Abdallah
16.55 Let’s Talk About...
Der Frauenflüsterer / Die
verschwiegene Adoption / Kampf
um Mädchen / Thai-Mama
18.00 Köln 50667 Soap. Jack vermisst
Yvonne und ist zudem wegen
seines Gesundheitszustandes
deprimiert.Kevin bittet David im
Kiosk, einen Augenblick lang die
Stellung zu halten, während er Rolf
bei einem IT-Problem hilft.
19.00 Berlin – Tag & Nacht
16.45 Rundschau
17.00 Winter im Tegernseer Tal
Dokumentation
17.30 Regional
18.00 Abendschau
18.45 Rundschau Nachrichten –
Berichte – Wettervorhersage
19.00 Gesundheit!
Magazin. Hypnose – nur Show oder
wirksame Therapie?
19.45 Dahoam is Dahoam
A busserl Hemmung. Soap
HR
TELE 5
20.15 Nur die Liebe zählt Dateshow
22.30 Wohnzimmerhelden –
So schaut Deutschland
23.30 akte 20.14 – Reporter kämpfen
für Sie! Magazin. U.a.: Kondome,
Verhütung, Schwangerschaft!
Was wissen Jugendliche wirklich
über Sex? / Schlemmen und
trotzdem abnehmen – Kann
die Dr.-Pape-Weihnachtsdiät
wirklich funktionieren?
20.15 Two and a Half Men
Das Zahnfleisch eines
Zwanzigjährigen. Comedyserie
20.45 Two and a Half Men
Der Ding-Shop. Comedyserie
21.15 2 Broke Girls
21.45 2 Broke Girls (1/12)
22.15 Die TV total Pokerstars.de-Nacht
Mit Stefan Raab, Sonja Zietlow
(Moderatorin), Sasha (Sänger),
Tim Mälzer, Elton (Moderator)
20.00 RTL II News
20.15 Zuhause im Glück –
Unser Einzug in ein neues Leben
Doku-Soap. Alexander und Sindy
haben finanzielle Probleme und
benötigen dringend Hilfe bei der
Renovierung ihres Hauses.
Seit zwei Jahren lebt das junge
Ehepaar mit seinen Kindern auf
einer Dauerbaustelle.
22.15 Die Bauretter
20.15 Tatort Und dahinter liegt New
York. TV-Kriminalfilm, D 2001
21.45 Rundschau-Magazin
22.00 Münchner Runde Nach den
Brandanschlägen: Was tun gegen
die Ausländerfeindlichkeit? Zu
Gast: Beate Merk (CSU), Susanne
BreitKeßler, Reinhard Karstoff u.a.
22.45 Niemals weit genug – Die
Geschichte des Tomi Ungerer
Dokumentarfilm, USA 2012
17.00 hallo hessen 17.50 hessenschau
kompakt 18.00 maintower 18.20 Brisant
18.50 service: reisen 19.15 alle wetter!
19.30 hessenschau 20.00 Tagesschau
20.15 Hessen im Advent 21.00 Ein Leben
im alten Kassel – Willy mit der Mundharmonika 21.45 Expedition Heimat 22.30
hessenschau kompakt 22.45 Wenn Frauen
morden 23.30 Mord am See. Psychothriller, S 1999 1.00 Hessen im Advent
15.10 Star Trek – Das nächste Jahrhundert
16.10 Babylon 5 17.10 Babylon 5 18.10
Star Trek – Raumschiff Voyager 19.10 Star
Trek – Das nächste Jahrhundert 20.15 Der
Nussknacker. Fantasyfilm, GB 2010 22.20
Rare Exports – Eine Weihnachtsgeschichte. Actionkomödie, FIN/N/F/S 2010 23.55
The Traveller – Nobody Will Survive.
Thriller, USA/CDN 2010 1.40 Marco Polo
(1/2). TV-Abenteuerfilm, USA 2007
SPORT 1
EUROSPORT
0.20 Schwerstarbeit für Schutzengel
1.10 Klick-stars
1.55 Crash! Knapper geht’s nicht
2.25 Ärger im Revier – Auf Streife
mit der Polizei Doku-Soap
0.20 Rundschau-Nacht
0.35 Verfluchtes Amsterdam Thriller,
NL 1988. Mit Huub Stapel u.a.
2.20 Dahoam is Dahoam
2.55 Münchner Runde
8.00 Teleshopping 8.30 Sport-Quiz 11.30
Teleshopping 15.00 NORMAL 15.30 Storage Hunters 16.00 Storage Hunters
16.30 Storage Wars – Die Geschäftemacher 17.00 Container Wars 17.30 Container Wars 18.30 Bundesliga aktuell 19.10
Poker 20.10 Handball. EM der Damen.
Zwischenrunde: Deutschland – Frankreich. Aus Zagreb (KRO) 22.00 Hattrick
22.30 Storage Hunters 23.00 Storage
Hunters 23.30 Fußball 0.00 SPORT CLIPS
8.30 Eurogoals 9.15 Eiskunstlauf 11.15 Biathlon 12.15 Biathlon 13.15 Skispringen
14.15 Snooker 16.15 Eurogoals 17.00 Biathlon 17.45 Biathlon 18.30 Skispringen
19.30 Motorsport 20.15 Fußball. KlubWeltmeisterschaft. 1. Halbfinale: Real Madrid – Sieger Cruz Azul – Western Sydney.
Übertragung aus Rabat (MO) 22.30 WATTS
Sportzapping 22.45 WATTS Sportzapping
23.00 GT Academy Masterclass 23.15
Rallye 23.45 Tourenwagen 0.15 CARS
0.30 Criminal Minds Psychodrama
1.30 Navy CIS
2.25 In Gefahr Doku-Soap
Blaue Zeiten = Programmaktualisierung
1.35 Two and a Half Men
2.00 Two and a Half Men
2.25 Moonlight Dornröschen
3.15 Moonlight Ewige Liebe
4.00 Malcolm mittendrin
A4 Freie Presse
RATGEBER
Dienstag, 16. Dezember 2014
Delikates zum Fest
RATGEBER IM TV
Hypnose als Therapie
19.00 Uhr im BR: Gesundheit! Hypnose – in Deutschland gilt sie immer
noch als umstritten. Doch viele Patienten können bei der Therapie den
chronischen Schmerz abkoppeln,
lernen, den quälenden Tinnitus zu
ertragen, verdammen Zigaretten aus
dem Bewusstsein. Die Sendung widmet sich dem Thema in einer Dokumentation.
Außerdem: 9.05 Uhr ZDF: Volle
Kanne. Mit: Feinkostangebote auf
dem Prüfstand; 17.00 Uhr MDR:
MDR um 4: Thema u. a. Gutscheine.
(Programmänderungen möglich)
DIE KOCHFÜCHSIN
Ohne
Reue
Trüffel haben jetzt Saison.
Zu kaufen gibt es zwölf
Arten. Doch nur frisch
entfalten sie ihren
Geschmack. Und Vorsicht
vor teuren Fälschungen.
MARLIES FUCHS
ÜBER GUTES ESSEN
UND NICHT ZUNEHMEN
expertentipp@redaktion-nutzwerk.de
V
VON HEIDEMARIE PÜTZ
Feinschmecker geraten bei Trüffeln
ins Schwärmen. Die Schlauchpilze
gehören zu den teuersten Delikatessen. Ohne viel Aufwand verleihen
Trüffeln zum Beispiel einer Pasta eine edle Note.
Gastronomie-Fachhändler Ralf
Bos aus Meerbusch handelt seit
25 Jahren mit den knolligen Pilzen.
„Es gibt 300 bekannte Arten, etwa
zwölf davon sind im Handel“ sagt er.
Für Experten gehören nur die weiße
Piemont oder Alba-Trüffel und die
schwarze Périgord-Trüffel zur Spitzenklasse. Für die Edeltrüffeln muss
man tief in die Tasche greifen. Die
schwarzen kosten je nach Erntejahr
pro Kilogramm 800 bis 2000 Euro,
die weißen das Drei- bis Vierfache.
„Sie sollten einen Händler ihres Vertrauens haben, der Ihnen nicht die
Chinatrüffeln in die Périgord-Trüffeln mischt“, erklärt der Pilzsachverständige Frank Krajewski vom Ahrtrüffel-Verein in Sinzig bei Remagen.
Gleiches gilt nach seiner Einschätzung für die Beimengung der
Terfezia zu Alba-Trüffeln. Terfezia
sind keine echten Trüffeln, auch
wenn sie bei uns Wüstentrüffel genannt werden. „Die Nase merkt die
Untermischung nicht, da der Duft
durch gemeinsame Lagerung übertragen wurde“, warnt der Experte.
„Der Preisunterschied ist gewaltig,
ein lohnendes Geschäft für Gauner.“
NACHRICHTEN
EU
Liste gefährlicher
Fluggesellschaften
Einige Fluggesellschaften dürfen
wegen Bedenken bei der Sicherheit
nicht in der Europäischen Union
operieren. Die EU hat ihre Schwarze
Liste mit Airlines, deren Betrieb untersagt ist, jetzt aktualisiert. Die Liste
steht im Internet zum Download
zur Verfügung. Dort finden Reisende
eine Übersicht der Airlines, die in
Europa überhaupt nicht fliegen dürfen und eine Liste mit Unternehmen, für die ein bedingtes Betriebsverbot besteht. Die EU weist daraufhin, dass nicht alle Flugzeuge, die in
der Union landen, überprüft werden
können. Ist ein Luftfahrtunternehmen nicht in der Schwarzen Liste
geführt, bedeute dies nicht, dass es
automatisch die einschlägigen Sicherheitsnormen erfülle. (dpa)
» www.freiepresse.de/schwarzeliste
KOSMETIK
Zu langes Baden
schadet der Haut
Fest und trocken
Außerdem sollten die Pilze fest und
trocken sein. Sie dürfen nicht modrig riechen. Fühlen sie sich schwammig an, deutet das für Krajewski „auf
nichts Gutes hin, sondern eher auf
Überlagerung“. Trüffeln sollte man
also nicht zu lange lagern. Sie verlieren von Tag zu Tag an Frische, Gewicht und Geschmack.
Bis zum festlichen Einsatz packt
man die Knollen zusammen mit einem kleinen Stück Küchen- oder
Seidenpapier in ein Schraubglas
und stellt sie in den Kühlschrank.
„Alles andere entzieht den Trüffeln
zu viel Feuchtigkeit. Bei maximal
vier Grad bleiben sie auf diese Weise
etwa drei Tage geschmacksstabil“,
Ein langes Bad in heißem Wasser
mag sich zwar wohltuend anfühlen,
der Haut tut das aber gar nicht gut.
Denn nach etwa zehn Minuten darin beginnt die Haut auszutrocknen.
Darauf weist das Portal Haut.de hin,
das mit der Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie kooperiert. Am besten wird
daher ein Badeöl verwendet, das die
Haut mit einem feinen Fettfilm
überzieht. Aber auch in einem damit angereicherten Bad sollte man
nur eine gute Viertelstunde verweilen. Grundsätzlich sollte man sich
nach dem Bad oder dem Duschen
besonders im Winter mit einer
feuchtigkeitsspendenden Emulsion
eincremen. (dpa)
Was für ein Duft: frische Trüffel
FOTO: AT VERLAG/ANDREAS THUMM(DPA
sagt Bos. Auch der Hamburger Spitzenkoch Alexander Tschebull lässt
sich seine Trüffel nur vom Profi liefern: „Beim Gemüsehändler oder im
Feinkosthandel sind sie oft überteuert.“ Wenn es nicht möglich ist,
beim Profi einzukaufen, könne eingeweckte Ware eine Alternative
sein. „Zum Beispiel für eine Soße
zum Rinderbraten oder zu Ente.“
Tschebull rechnet bei den weißen
Trüffeln pro Person und Portion
1,5 Gramm. „Ab drei Gramm wird es
Luxus. Bei Winteredeltrüffeln sind
das Minimum pro Person und Portion drei Gramm, auch fünf Gramm
sind okay“, erläutert er.
Um ihren Geschmack zu entfalten, verlangen die Delikatessen eine
frische Zubereitung. Sternekoch Johannes King vom Söl’ring Hof in
Rantum auf Sylt hobelt frische Alba-Trüffeln hauchdünn über Pasta:
„Die weiße Trüffel isst man nur roh.“
Für Alexander Tschebull passt
der Edelpilz außerdem gut zu Parmesan und sahnigen Noten. Auch
da wird er nur über das Essen geho-
Kleine Trüffelkunde
Im Handel werden vor allem folgende
Trüffel-Arten angeboten. Nur der lateinische Name ist eindeutig:
reich, Spanien und Australien. In Europa von Mitte November bis Ende
März.
Weiße Trüffel:
Weiße Alba Trüffel, Piemont-Trüffel
(Tuber Magnatum): glatte weiß-gelbliche Trüffel mit intensivem Duft. Vorkommen Italien und Balkan. Saison
September bis Dezember.
- Wintertrüffel, Moschustrüffel, Muskattrüffel (Tuber Brumale): oft mit
der Périgord-Trüffel gefundene ähnlich schwarze Trüffel, jedoch dicke
weiße Adern und leicht abgeplatzte
Oberhaut. November bis März.
Frühlingstrüffel (Tuber Borchii/Albidum): von Januar bis Februar vor allem in Italien verbreitete grau bis rotbraune Trüffel mit starkem Knoblauch-Duft.
Burgundertrüffel, Herbsttrüffel (Tuber Uncinatum): schwarze Trüffel mit
grauweißem bis graubraunem
Fleisch, feinen hellen Adern. Leicht
aromatisch, später nussig riechend.
September bis Winter in Europa.
Schwarze Trüffel
Périgord-Trüffel, Winteredeltrüffel
(Tuber Melanosporum): innen
braunviolett bis schwarz, dichtes
weißliches Adernetz. Riecht und
schmeckt nach Moschus, Nuss und
Humus. Vorkommen Italien, Frank-
Chinatrüffel (Tuber Indicum/Tuber Himalayense): Trüffeln aus Asien mit
schwachem Aroma. Sehen Tuber melanosporum äußerlich täuschend
ähnlich, aber meist kleiner und viel
günstiger. November bis März. (dpa)
belt. Die Trüffel soll nur die Wärme
des Gerichts annehmen und köstlich duften. „Diese Art lebt zu etwa
80 Prozent vom Duft und nur zu
20 Prozent vom Geschmack“, erklärt
Krajewski. Bei der Périgord-Trüffel
ist es umgekehrt. „Winteredeltrüffeln sind erdig und eher deftig. Sie
brauchen Wärme und werden mitgekocht“, sagt Tschebull. Für Johannes King gehören sie wegen ihres
Aromas eindeutig in den Winter.
Vorspeise oder zum Hauptgang
Tschebull empfiehlt die weiße Variante als Vorspeise. „Sie ist weniger
vielfältig.“ Die schwarze reicht er als
Hauptspeise. „Sie ist der Aromageber und hat die Kraft, zu einem Reh
oder einem Kapaun Bestand zu haben.“ Ein Klassiker zur Trüffelzeit ist
eine „Brouillade aux Truffes“, ein im
Wasserbad gegartes Trüffel-Omelett.
Dafür gibt Koch Maxime Paillaud
vom Restaurant L’Olivier in Pertuis
im Vaucluse klein geschnittene Périgord-Trüffeln schon einige Stunden
vor dem Garen in die aufgeschlagenen Eier.
Wer will, kann auf Empfehlung
von Jean-Marie Dumaine vom Restaurant Vieux Sinzig auch einen
Weichkäse wie einen Brillant-Savarin waagerecht zweimal durchschneiden, dicht mit Trüffelscheiben belegen und wieder zusammensetzen. Gut in Frischhaltefolie verpackt, zieht der Käse zwei bis drei Tage im Kühlschrank und kann dann
als nobler Käsegang gereicht werden. (dpa)
or Feiertagen ist immer viel
zu bedenken, besonders für
diejenigen, die für das leibliche Wohl sorgen. Gerade bei der
Auswahl und beim Einkaufen dreht
sich alles um die Frage, wie man ohne schlechtes Gewissen schlemmen
kann. Deshalb ein paar Tipps.
Am besten ist es, ganz zu verzichten auf „Mehl-Zuckerpampe-Industriewaren“ wie süße Plätzchen und
billige Lebkuchen. Hochwertige
sind zwar teurer, haben dafür aber
größere Anteile von Zutaten wie
Nüsse und Eiweiß, die akzeptabel
sind. Die beste Lösung ist jedoch,
selbst zu backen, dann wissen Sie
auch, was drin steckt. Man kann
statt weißem Mehl Einkorn- oder
Vollkornmehl verwenden oder auch
einen Teil des Mehls durch geriebene Nüsse oder Mandeln ersetzen.
In vielen Familien ist es Tradition, zu den Feiertagen Kartoffel- und
Nudelsalate mit Mayonnaise zu essen. Figurfreundlicher ist ein Kartoffel-Gurken-Salat oder ein Nudel-Gemüse-Salat. Dabei dürfen die Gemüseanteile ruhig reichlich und das
Dressing leicht sein. Klare Suppen
sind bei einem mehrgängigen Menü
eine gute Vorspeisenwahl, zum Beispiel eine Geflügelsuppe mit Gemüse und Eierstich.
Selbstverständlich können Sie
sich einen Entenbraten mit Rotkohl
gönnen. Verzichten Sie zugunsten
von Fleisch und Gemüse eventuell
auf die Knödel oder Kartoffeln.
Wenn man Suppe als Vorspeise hatte, kann man ergänzend zum Hauptgericht einen schönen Wintersalat
mit Nüssen servieren – und schon
sind Sie auf der sicheren Seite.
Auf Soßen, die mit Mehl angedickt sind, sollten Sie lieber verzichten. Stattdessen kann man Möhren,
Schalotten; Champignons oder ähnliches mit in den Bräter geben und
zum Schluss pürieren. Mir
schmeckt übrigens auch eine dunkle reduzierte Bratensoße sehr gut,
wenn sie gar nicht angedickt ist.
Und ein guter Tropfen gehört natürlich ebenso zum Festmahl.
MARLIES FUCHS ist Hobbyköchin aus Dresden. Ihre Erfahrungen zum Thema Kochen
und Genuss gibt sie als Autorin und in Workshops weiter.
Karte: Westermann Schulbuchverlag
DAS WETTER AM DIENSTAG
Vor allem anfangs Regen
5
5
5
3
Hoyerswerda
2
2
Riesa
Leipzig
Görlitz
4
Rochlitz
2
Mittweida
Dresden
Bautzen
Freiberg
3
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3
1
Glauchau
Marienberg
Zwickau
Annaberg-Buchholz
Auerbach
Aue
Plauen
Klingenthal
Fichtelberg
1215 Meter
0
25
Wind in km/h
16.12.2014
Heute: Heute bestimmen mehr oder
weniger dichte Regenwolken den
Himmel. Nachmittags lockern die
Wolken von Westen her ein wenig
auf. Dann bleibt es überwiegend trocken. Dabei werden 3 bis 5 Grad
erreicht. Der Wind weht mäßig, in
Böen frisch aus West. In der kommenden Nacht kühlt sich die Luft auf
2 bis 0 Grad ab. Örtlich kann es durch
Bodenfrost glatt sein.
Oslo
Aussichten: Morgen fällt verbreitet
Regen aus dichten Wolken. Die
Höchstwerte betragen zumeist
6 Grad, die Tiefsttemperaturen der
kommenden Nacht 5 Grad. Der
Wind weht stark bis stürmisch aus
Süd. Am Donnerstag und Freitag ist
es auch regnerisch und sehr mild.
Biowetter: Die Witterung regt Körper und Kreislauf an. Einige Menschen neigen jedoch zu hohem Blutdruck. Kopfschmerzen oder Migräne
treten nur vereinzelt auf. Der Tiefschlaf ist erholsam. Dadurch liegen
Leistung und Reaktion im Mittel.
Dublin
Helsinki
Stockholm
Kopenhagen
London
Berlin
Warschau
Prag
Paris
Basel
Wien
Budapest
Sonnenaufgang:
Sonnenuntergang:
Mondaufgang:
Monduntergang:
08:05 Uhr
16:03 Uhr
01:30 Uhr
12:55 Uhr
Biarritz
Lissabon
Bukarest
Madrid
Rom
Tunis
Kanarische Inseln
Istanbul
Athen
Algier
Rostock
Hamburg
Berlin
Vorschau für Chemnitz
Mi
6
Do
10
1
4
0,5
6
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0,5
heiter
sonnig
wolkig
Fr
10
5
4
0,5
Sa
5
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4
So
4
2
4
0,5
Höchstwerte in °C
Tiefstwerte in °C
Niederschlagsdauer in h
Sonnenscheindauer in h
SchneeRegenNebel
Regen
stark
Schneeschauer
schauer
bewölkt
regenbedeckt
SprühGewitter schauer SchneeSchnee
regen
regen
Temperaturen gestern 12 Uhr:
Aue
9 Grad
Berlin
5 Grad
Carlsfeld
4 Grad
Chemnitz
8 Grad
Dresden
10 Grad
Fichtelberg
2 Grad
Gera
8 Grad
Görlitz
8 Grad
Leipzig
9 Grad
Plauen
8 Grad
Zinnwald
4 Grad
-15°C
-10°C
-5°C
0°C
5°C
Wetterlage: Tief Doris wandert zum Nordmeer. Seine Ausläufer überqueren
Mitteleuropa und bringen stellenweise Regen oder Nieselregen, nur selten in
Hochlagen Schnee. Tief Charlotte befindet sich über dem zentralen Mittelmeer und sorgt dort für einige Regenfälle, örtlich sind heftige Gewitter dabei.
Köln
Chemnitz
Frankfurt
Nürnberg
München
10°C
15°C
20°C
25°C
30°C
35°C
Temperaturangaben bilden die Höchst- und Tiefstwerte des 24-Stunden-Tages ab.
Reisewetter heute
17°
Athen
18°
Antalya
15°
Barcelona
6°
Budapest
13°
Istanbul
21°
Kairo
7°
Kopenhagen
17°
Lissabon
11°
London
stark bewölkt
heiter
stark bewölkt
stark bewölkt
heiter
heiter
Regen
Regen
stark bewölkt
Moskau
Nizza
Palma d. M.
Paris
Prag
Rom
Stockholm
Tunis
Varna
Wien
2°
bedeckt
15° Regenschauer
16°
wolkig
10°
bedeckt
6°
Regen
11°
Regen
5°
wolkig
17°
sonnig
10°
heiter
7° stark bewölkt
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