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Newsletter
Nr. 8
Dezember 2014
Kommission Kirche und
Gesellschaft:
Vollversammlung und Sitzung des
Exekutivkomitees
Anlässlich des Vollzugs der Fusion
zwischen der Konferenz Europäischer
Kirchen (KEK) und ihrer Kommission
Kirche und Gesellschaft (KKG) fanden
vom 2. bis 4. Dezember eine Reihe von
Treffen, Versammlungen und öffentlicher Veranstaltungen statt. Die
Vollversammlung der KKG finalisierte
die rechtlichen Aspekte der Fusion.
Des Weiteren standen auf der
Tagesordnung: ein detaillierter Überblick der Projekte und Programme für
2015, Haushalt und Finanzen sowie
die Sicherstellung der Arbeit der KKG
nach der Fusion. An den in Brüssel
stattfindenden Festakten nahmen viele
Freunde und Unterstützer von KEK
und KKG aus ganz Europa teil, um über
die Zukunft von KEK nachzudenken
und zu diskutieren. Zum Thema,
welchen Platz die Kirchen in der
europäischen Gesellschaft haben,
äußerten sich im Rahmen eines
Herman Van Rompuy
Kolloquiums der emeritierte Bischof
Anders Harald Wejryd, Kirche von
Schweden und Präsident des ÖRK für
Europa, S.E. Metropolit Joseph,
Rumänisch-Orthodoxe Kirche sowie
Hochwürden
Pfarrer
Dr.
Joris
Vercammen, Altkatholische Kirche in
den Niederlanden.
Die Festrede bei der öffentlichen
Debatte am Abend hielt der ehemalige
Ratspräsident der EU, Herman Van
Rompuy. Anschließend gab es
Stellungnahmen von S.E. Metropolit
Emmanuel von Frankreich, Vizepräsident der KEK, Pfarrer Zoltan Tarr,
1
Neue Adressdaten der KEKFinanzabteilung
In Folge des Umzugs des
Generalsekretariats der KEK
nach Brüssel wurde die
Finanzabteilung nunmehr auch
nach Brüssel verlegt. Bitte
adressieren Sie Ihre Anfragen
zu finanziellen
Angelegenheiten an Charlotte
Vanderborght: cvb@cec-kek.be.
Telefon/ Direktverbindung:
+32 (2) 234 68 46
Reformierte Kirche in Ungarn,
Katharina von Schnurbein, Beratergremium der EU-Kommission für
europäische Politik (BEPA) und
Pfarrer
Dr.
Donald
Watts,
Presbyterianische Kirche in Irland.
Höhepunkte des KEK
Vorstandstreffens
Die 4. Vorstandssitzung seit der
Vollversammlung in Budapest 2013
fand am 6. und 7. Dezember in Leuven,
Belgien, statt. Der Vorstand ist das von
der Vollversammlung bevollmächtigte
Leitungsorgan der KEK; seine Aufgabe
ist es, sicherzustellen, dass die
Entscheidungen und Empfehlungen
der Versammlung durchgeführt und
dass die zur Ausführung der Arbeit
notwendigen Maßnahmen getroffen
werden. Besondere Aufmerksamkeit
wurde den Bereichen von Leitung,
Finanzen und Vision gewidmet.
Öffentliche Erklärung zur
Verfolgung von religiösen
Minderheiten im Mittleren Osten
Nach langer und sorgfältiger Überlegung verabschiedete der Vorstand
eine öffentliche Erklärung, in der er
Europa dazu aufruft, aktiv auf die
humanitäre Krise im Mittleren Osten
zu reagieren. Die Erklärung wurde an
die zuständigen Personen und
Ausschüsse in den europäischen
Institutionen versandt.
Die Erklärung im Volltext finden Sie
auf unserer Website unter:
http://www.ceceurope.org/index.php
?id=1774
Programmatische Arbeit
Die Mitarbeiter der verschiedenen
Standorte der KEK präsentierten dem
Vorstand einen Überblick ihrer
Programme und Projekte für 2015. Die
Arbeitsbereiche umfassen: wirtschaftliche Gerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit,
Beschäftigung
und
soziale Angelegenheiten, Menschenrechte und Religionsfreiheit, Ausbildung und Bioethik und theologischer Dialog zwischen den Kirchen.
Weitere Informationen finden Sie auf
unserer Website www.ceceurope.org
und den sozialen Medien
http://www.facebook.com/ceceurope.
2
Geschäftsordnung
Eine dritte überarbeitete Fassung der
Geschäftsordnung wurde diskutiert,
teilweise finalisiert und vom Vorstand
beschlossen.
KEK heißt neue Kommunikationskoordinatorin willkommen
KEK-KKME Restrukturierung
Die
Diskussionen
über
die
Zusammenarbeit zwischen KEK und
der Kommission der Kirchen für
Migranten in Europa (KKME) schritten
weiter
voran.
Der
Vorstand
akzeptierte einen Vorschlag für die
Zusammenarbeit bis Ende 2017,
Zeitpunkt, zu dem die nächste
Vollversammlung von KKME stattfindet. Das Dokument verpflichtet KEK
und KKME, in diesem Zeitraum erneut
enger zusammenarbeiten, besonders
in den Bereichen Migration und Asyl,
mit dem Ziel, herauszufinden, ob die
beiden Organisationen in Zukunft volle
Integration oder Zusammenarbeit als
separate Organisationen anstreben
sollten. Das Dokument in seiner
endgültigen Fassung wird in den
kommenden Wochen auf der Website
der KEK veröffentlicht werden.
Am 6. November hieß unser Brüsseler
Büro
Erin
Green
als
neue
Kommunikations-koordinatorin
willkommen. Frau Green bringt eine
Fülle von Erfahrungen in der
ökumenischen Kommunikation mit
sich, unter anderem beim Kanadischen
Kirchenrat und als Vizepräsidentin der
Nordamerikanischen
Region
der
Weltvereinigung
für
christliche
Kommunikation. Ihre umfassende
Arbeitserfahrung
in
kirchlicher
Kommunikation wird ergänzt durch
eine
ökumenische
theologische
Ausbildung an der Toronto School of
Theology (Universität von Toronto),
wo sie in Theologie und Wissenschaftstheorie promoviert. Sie hat
einen Bachelor of Science Abschluss in
Chemie, einen Master of Divinity
(Voraussetzung um Pfarrer zu
werden) und einen Master of Arts der
Theologie (Abschluss in Theologie). In
ihrer neuen Rolle möchte Frau Green
den Kirchen in Europa dienen und
freut sich auf viele neue und
spannende
Initiativen
in
den
kommenden Monaten und Jahren. Sie
können Frau Green erreichen unter:
eeg@cec-kek.be.
3
Facebook
Wir freuen uns, unsere neue Facebook
Seite zu lancieren. Mit der endgültigen
Durchführung der Fusion zwischen
KEK und KKG und im Hinblick auf eine
veränderte Verwendung von Facebook
haben wir eine gemeinsame Seite
geschaffen.
Bitte besuchen Sie uns unter:
www.facebook.com/ceceurope
Gebetswoche für die
Einheit der Christen
Die gemeinsam vom Päpstlichen Rat
zur Förderung der Einheit der Christen
und dem ÖRK durch seine Kommission
für Glauben und Kirchenverfassung
vorbereitete Gebetswoche für die
Einheit der Christen steht 2015 im
Zeichen der Erfahrung der Kirchen in
Brasilien. Das zentrale Thema ist „Gib
mir zu trinken“ (Johannes 4,7).
Für mehr Information und Unterlagen:
Der europäische Sozialausschuss
schließt auf Verletzung der
Europäischen Sozialcharta durch
die Niederlande
Am 10. November veröffentlichte der
Sozialausschuss des Europarates seine
Entscheidung zur Beschwerde, die von
KEK auf Anfrage der Protestantischen
Kirche
in
den
Niederlanden
eingereicht
worden
war.
Der
Ausschuss befand, dass die Rechte von
papierlosen, erwachsenen Migranten
auf Nahrung, Kleidung und Unterkunft
nicht respektiert worden waren, was
eine Verletzung der Europäischen
Sozialcharta darstellte. Aus diesem
Anlass organisierte die Protestantische
Kirche
der
Niederlande
eine
Pressekonferenz in Amsterdam, zu der
eine Reihe von niederländischen
Parlamentsabgeordneten
und
Vertretern der Zivilgesellschaft kamen.
KEK war eingeladen und nahm teil. Die
seit langem andauernde Debatte unter
Politikern und der Gesellschaft als
Ganzem wurde intensiver: viele
unterstützten die Initiative der
Protestantischen Kirche, aber es gab
auch kritische Stimmen. All warten
nun, dass der Ministerausschusses des
Europarates in den kommenden
Monaten einen Beschluss fasst.
http://www.oikoumene.org/de/resou
rces/week-of-prayer
4
Interkulturelle Bildung und die
religiöse Dimension.
Entdecken Sie „Wegweiser“
Wie können religiöse und nichtreligiöse Weltanschauungen im
Rahmen interkultureller Bildung in
europäischen Schulen thematisiert
werden? Eine wichtige Empfehlung
des Ministerkomitees des Europarats (Empfehlung CM/Rec(2008)12
zur Dimension von Religionen und
nicht-religiösen Überzeugungen in
der interkulturellen Bildung) dient
der Erläuterung dieses Zusammenhangs und der damit verbundenen
Bildungsziele.
https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?id=1
386911&Site=CM
Die Veröffentlichung „Wegweiser“ ist
ein Leitfaden mit praktischen
Ratschlägen für Politiker, Schulen
und Lehrerausbilder, wie sie die
Themen,
die
sich
aus
der
Empfehlung ergeben, in ihrem
Kontext aufnehmen können. Unter
sorgfältiger Berücksichtigung des
Feed-backs von Experten der
Mitgliedsstaaten des Europarates
aus den Bereichen Bildung und
Erziehung informiert die Publikation
zu Themen wie: Definition von
Begriffen aus der interkulturellen
Bildung; Kompetenzentwicklung in
den Bereichen Lehren und Lernen
und Arbeit mit verschiedenen
didaktischen Ansätzen; Schaffung
von geschützten Räumen und
Situationen für einen moderierten
Dialog
zwischen
SchülerInnen;
SchülerInnen helfen, die Darstellung
der Religion in den Medien zu
analysieren; Diskussion von nichtreligiösen Weltanschauungen aus
religiöser Sicht; Umgang mit
Menschenrechtsthemen im Zusammenhang mit Religion und Glauben
und Vernetzung von Schulen
untereinander und mit Gemeinden
und Organisationen. Sie finden die
Veröffentlichung unter:
https://book.coe.int/eur/en/human
-rights-education-interculturaleducation/6101-signposts-policyand-practice-for-teaching-aboutreligions-and-non-religious-worldviews-in-interculturaleducation.html.
5
Glückwunsch an
Pfarrerin Adriana Florea
Trainingskurs zu Religions-und
Glaubensfreiheit
Mit großer Freude geben wir die
Ordination von Adriana Florea zur
Pfarrerin der Evangelischen Kirche der
Augsburger Konfession in Rumänien
bekannt. Die Ordination fand am
Sonntag, den 30. November 2014, in
der Schwarzen Kirche in Braşov,
Rumänien, statt. Pfarrerin Adriana
Florea ist Mitglied des Vorstands der
KEK.
Vom 12. bis 15. November organisierte
KEK zusammen mit dem Bund
Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
in Deutschland und der Europäischen
Baptistischen
Föderation
einen
Trainingskurs
zu
Religions-und
Glaubens-freiheit. Das Training fand im
Bildungszentrum Elstal, der zentralen
Aus-und Weiterbildungsstätte der
deutschen Baptisten, statt.
Anerkennung des Präsidenten der
KEK für besondere Dienste
Bischof Christopher Hill, Präsident der
KEK, wurde vor einem Monat von der
Königin von England für seine
wertvollen Dienste während eines
Jahrzehnts als „Clerk of the Closet“
ausgezeichnet. In
dieser Rolle
assistierte er jedes Mal, wenn ein
neuer Bischof der Kirche von England
der Königin seine Aufwartung in einer
privaten Zeremonie machte. Bischof
Christopher erhielt den Titel Knight
Commander of the Royal Victorian
Order (KVCO), und wir gratulieren
ihm zu dieser Ehrung.
Vom 12. bis 15. November organisierte
KEK zusammen mit dem Bund
Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und der
Europäischen Baptistischen Föderation einen Trainingskurs zu Religionsund Glaubensfreiheit. Das Training
fand im Bildungszentrum Elstal, der
zentralen Aus-und Weiterbildungsstätte der deutschen Baptisten, statt.
Wenn Sie mehr über den Kurs
erfahren wollen, sehen Sie bitte unter:
http://www.ceceurope.org/index.php
?id=1769.
Besuch von Papst Franziskus beim
Europarat
KEK hatte die Ehre eine Einladung des
Generalsekretärs des Europarates,
Herrn Torbjorn Jagland, zur Ansprache
des Papstes vor dem Europarat zu
erhalten. Der Exekutivsekretär des
Straßburger
KEK-Büros,
Pfarrer
Richard Fischer, vertrat die KEK.
6
Sie finden die Ansprache von Papst
Franziskus auf der Website des
Vatikans:
https://w2.vatican.va/content/frances
co/fr/speeches/2014/november/docu
ments/papafrancesco_20141125_strasburgoparlamento-europeo.html
KEK und COMECE kooperieren mit
der Europäischen Kommission in
einem Dialogseminar zum
Menschenhandel
Am 27. November trafen sich KEK und
COMECE mit Vertretern der Europäischen Kommission zu einem breit
angelegten Dialog über Menschenhandel in Europa und mögliche
Antworten. Die Teilnehmer betonten,
dass die EU und ihre Mitgliedstaaten
den bereits existierenden rechtlichen
Rahmen umsetzen und die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und
kirchlichen Organisationen, die mit
Opfern auf grass-roots Ebene arbeiten,
verstärken müssen.
Für mehr Information besuchen Sie
unsere Website:
http://www.ceceurope.org/index.php
?id=1773.
Schutz heiliger Stätten in Zonen
gewalttätiger Konflikte; eine
Konsultation für die EU-Missionen
und interessierten Parteien.
Am 26. November fand in Brüssel eine
Podiumsdiskussion
zum
Schutz
heiliger Stätten in gewalttätigen
Konflikten statt. Das Podium überlegte, wie der „Universelle Kodex für
den Umgang mit heiligen Stätten“ in
Bosnien-Herzegowina, dem Heiligen
Land, Indonesien, Nigeria und Syrien
zur Bewahrung heiliger Stätten und
Förderung inter-religiöser Versöhnung
genutzt werden könne. Ein Ziel des
Treffens war, die Bedeutung des Kodex
hervorzuheben. Auch sahen die
Teilnehmer in dem Treffen einen
wichtigen Schritt zur Unterstützung
des Friedens und der Zusammenarbeit
für einen besseren Schutz der heiligen
Stätten. Es trafen sich Brüsseler NichtRegierungsorganisationen aus dem
Bereich der Menschenrechte. Das
Treffen wurde vom Rat der Religiösen
Leiter, Religionen für Frieden, Suche
nach Gemeinsamkeiten und dem
Jerusalemer Büro organisiert und vom
Brüsseler Büro des Europarates unterstützt. Mag. Elizabeta Kitanovic,
Exekutivsekretärin für Menschenrechte, vertritt die KEK.
https://www.facebook.com/TheUnivers
alCodeOnHolySites?ref=hl
https://www.sfcg.org/universal-codeof-conduct-on-holy-sites/
http://www.oslocenter.no/en/projects/
a-universal-code-on-holy-sites/
7
CEC, COMECE und die EU
Präsidentschaft in Rom
Am 18. Dezember traf sich eine kleine
Delegation von KEK und COMECE mit
der EU-Präsidentschaft in Rom. Die
KEK-Delegation setzte sich auch
Mitarbeitern der KEK und der
Kommission
der
Kirchen
für
Migranten in Europa und einem
Vertreter der Kirchen in Italien
zusammen. Auf der Tagesordnung
standen unter anderem Migration und
Jugendarbeitslosigkeit.
Bitte besuchen Sie in den kommenden
Tagen unsere Website für eine
gemeine Presseerklärung zu dem
Besuch: www.ceceurope.org.
KEK-Vorstand verabschiedet
Erklärung zum Mittleren Osten
Im Vorfeld des Internationalen
Menschenrechtstages am 10. Dezember verabschiedete der Vorstand der
Konferenz Europäischer Kirchen eine
Erklärung zur Verfolgung religiöser
Minderheiten im Mittleren Osten. Die
Erklärung ist ein Aufruf zur
Beendigung der Gewalt, Aufstockung
der humanitären Hilfe und Verstärkung der internationalen Unterstützung
für
verfolgte
und
vertriebene
Menschen.
Die Erklärung im Volltext finden Sie
auf unserer Website:
http://www.ceceurope.org/index.php?i
d=1774.
Porvoo Konsultation zu Wirtschaft
und Ethik, 27.-30. November
Die Porvoo Konsultation fand vom 27.
bis
30.
November
in
der
Protestantischen Akademie in Bad
Boll, Deutschland, statt. Die Teilnehmer hatten fruchtbare Gespräche
zum Zusammenhang von Wirtschaft
und Ethik und sind dabei, eine
gemeinsame Stellungnahme mit dem
Titel „Mein Nachbar hier und im
Ausland“ zu finalisieren. Weitere
Diskussionsthemen waren Menschenrechte und die Wirtschaftskrise in
Europa, die ethische Herausforderung
wirtschaftlicher Investitionen und die
Möglichkeit einer öffentlichen Theologie in Europa. Die Teilnehmer
betonten auch die Notwendigkeit,
unsere Verantwortung und Freiheiten
im Zusammenhang mit der Schöpfung
Gottes wahrzunehmen, insbesondere
gegenüber nationalen und transnationalen politischen Mechanismen.
Mag.
Elizabeta
Kitanovic,
KEK
Exekutivsekretärin für Menschenrechte,
sprach über die Wirkung der Finanz-und
Wirtschaftskrise auf die Menschenrechte. Sie war auch gebeten worden, bei
der Bildung einer MenschenrechtsArbeitsgruppe für die Porvoo Kirchen
mitzuwirken und dieser beizutreten.
8
Die Porvoo Kirchen: EvangelischLutherische Kirche von Dänemark;
Kirche von England; Estnische Evangelisch-Lutherische Kirche; EvangelischLutherische Kirche von Finnland;
Evangelisch-Lutherische Kirche von
Island; Kirche von Irland; EvangelischLutherische Kirche von Litauen; Kirche
von Norwegen; Lusitanische Kirche von
Portugal;
Schottische
Bischöfliche
Kirche; Reformierte Bischöfliche Kirche
von Spanien; Kirche von Schweden;
Kirche in Wales; Evangelisch-Lutherische Kirche von Lettland im Ausland;
Lutherische Kirche von Großbritannien.
Christliche Argumentation in
öffentlichen Debatten: dem
Sprechen sollte immer das
Zuhören vorausgehen
Im November kamen 20 Vertreter,
hauptsächlich Theologen und Ethiker,
aus 15 verschiedenen Kirchen und
Ländern in Straßburg zusammen, um
über die Frage „Wie machen Kirchen
ihre Stimme in der öffentlichen
Debatte vernehmbar?“ zu diskutieren,
mit besonderem Augenmerk auf Fälle
aus dem Bereich Lebensanfang und –
ende. Oxford-Professor Nigel Biggar,
der die Eröffnungsrede hielt, verwies
auf den Heiligen Augustinus, der die
„weltliche Stadt“ für die radikalste
Offenheit für alle Stimmen in der
öffentlichen
Debatte
und
die
Bereitschaft,
vergangene
Fehler
einzugestehen, hielt. Die meisten
Teilnehmer stimmten überein, dass
die Kirchen nicht zögern sollten, einen
festen Standpunkt in moralischen
Fragen einzunehmen. Es sollte aber
nicht verfrüht Stellung bezogen
werden. Kirchen müssen manchmal
eine klare theologische Sprache
verwenden (Gottes Sprache) da dies
zum Kernbereich der Kirchen gehört.
Der Bezug auf Autorität als Grund für
eine moralische Position ist aber oft
kontraproduktiv. Moralische Themen
sollten eher in Form von für alle
verständlichen und nachvollziehbaren
Argumenten angesprochen werden.
Deshalb brauchen Kirchen die Hilfe
von Laienspezialisten. Im Hinblick auf
die Diskussionen in vielen europäischen Ländern und auf der Basis der
Ergebnisse des von der KKG-Arbeitsgruppe für Bioethik organisierten
Workshops, plant die Gruppe in naher
Zukunft eine Konferenz zu Euthanasie
und ärztlich assistiertem Suizid.
Für weitere Information besuchen Sie
unsere Website:
http://www.ceceurope.org/index.php?i
d=1768
Umsetzung der Menschenrechte in
kulturell vielfältigen Gesellschaften
Die Realität zeigt, wie entscheidend
dieser Aspekt unseres Gemeinschaftslebens in europäischen Gesellschaften
ist. Deshalb beschloss der Europarat,
Richtlinien zu diesem Thema zu
9
entwickeln und gute Beispiele zu geben.
KEK ist in dieses Unternehmen durch
seine Teilnahme an der Arbeitsgruppe
des Lenkungsausschuss für Menschenrechte eingebunden. Das letzte Treffen
fand im Oktober statt. Es wird geplant,
einen finalen Entwurf erst dem
Lenkungsausschuss für Menschenrechte
und dann dem Ministerausschuss Ende
2015 vorzulegen.
Für mehr Information:
http://human-rightsconvention.org/2011/05/11/livingtogether-combining-diversity-andfreedom-in-21st-century-the-groupof-eminent-persons-presents-itsreport/
http://www.coe.int/t/dghl/standar
dsetting/hrpolicy/publications/hrcu
ldiverse_2008_en.pdf.
Meinungsumfrage zu Bildungs-und
Kulturnetzwerken im Ausland
Die Parlamentarische Versammlung
des Europarats bereitet einen Bericht
zum Thema „die Rolle von Bildungsund Kulturnetzwerken von im Ausland
lebenden Gemeinschaften“ vor. KEK
wurde um Hilfe bei der Verteilung
eines Fragebogens gebeten, der zu
diesem Bericht beitragen soll. Der
Berichterstatter ist überzeugt von der
Schlüsselrolle, die Kirchen von im
Ausland lebenden Gemeinschaften bei
der Schaffung eines Gemeinschaftsgefühls zukommt, das stark zu einer
harmonischen Ko-Existenz beitragen
kann.
Die Einleitung zur Meinungsumfrage
und den Fragebogen finden Sie unter:
http://tinyurl.com/oy3scmc
Die Katastrophe des Ersten
Weltkriegs
Die theologisch-akademische Zeitschrift “Teologia” bietet Raum für
Forschung
und
Reflektion
zu
Katastrophen, Perioden der Dekadenz
und Krisen in der Kirchengeschichte
aus verschiedenen Perspektiven.
In seinem Artikel behandelte der
Generalsekretär der KEK, Pfarrer Dr.
Guy Liagre, einige Auswirkungen des
1. Weltkriegs auf europäische Kirchen,
insbesondere auf den belgischen
Protestantismus. In einem Vorwort
drücken die Herausgeber ihre
Hoffnung aus, dass der Artikel „Le
vertige de la pensée Européenne et
quelques effets de la Grande Guerre
pour le protestanisme Belge“ (Artikel
nur in französischer Sprache) als eine
Einladung und ein Anreiz zur
Forschung über die Auswirkungen des
1. Weltkrieges auf orthodoxe Kirchen
wirkt.
Sie können den Artikel herunterladen:
http://www.revistateologia.ro/downl
oads/Teologia/1_2014/Guy.pdf
10
„Klass Korrektsii“: Preis der
ökumenischen Film-Jury
Die
ökumenische
Jury
des
Osteuropäischen Filmfestivals ehrte
den Film Klass Korrektsii (Korrekturklasse) des russischen Regisseurs Ivan
Tverdovsky. Der Film erzählt die
Geschichte von Lena, einem Schulkind
in Russland, das im Rollstuhl sitzt. Er
zeigt welchen Platz Menschen mit
einer körperlichen, geistigen oder
sozialen
Behinderung
in
der
Gesellschaft haben und plädiert für
ihre Integration. Für mehr Information
besuchen Sie bitte die Website des
Films:
http://www.interfilm.org/filmarchiv/2014/correctionsclass
der im Namen des Generalsekretärs
Dr. Guy Liagre ein Grußwort sprach.
Der erste Teil des Festaktes bestand
aus einem ökumenischen Gottesdienst
in der Kirche zu den Schotten. Der
eigentliche Festakt fand im Großen
Festsaal der Universität Wien in der
Anwesenheit S.A. dem Ökumenischen
Patriarchen Bartholomäus I., S.H. des
koptischen Papstes Tawadros I., S.E.
Kardinal Kurt Koch, S.E. Kardinal
Christoph Schönborn sowie vieler
Gäste und VertreterInnen von
verschiedenen Kirchen und ökumenischen Organisationen statt. In seiner
Ansprache begrüßte Präsident Dr.
Johann
Marte
die
Konferenz
Europäischer Kirchen wie ihren
Vertreten ausdrücklich.
PRO-ORIENTE
Die Stiftung PRO ORIENTE, von
Kardinal Franz König am 4. November
1964 in Wien gegründet, feierte vom
5.-8. November 2014 ihr 50-jähriges
Jubiläum. Während dieser Zeit hat sie
zur Annäherung zwischen den Kirchen
im Westen und im Osten entschieden
beigetragen. Der erste Teil der
Jubiläumsfeier bestand aus einem
Kolloquium zum Thema „Wesen und
Grenzen der Kirche“, mit Beiträgen aus
evangelischer,
katholischer
und
orthodoxer Sicht. Die Konferenz
Europäischer Kirchen wurde dabei
von Prof. Dr. Viorel Ionita vertreten,
Pfarrer Dr. Guy Liagre
18. Dezember, 2014
11
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Kategorie
Seele and Geist
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