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dezember 2014 | nr. 7
d‘r Sibratsgfäller
Eine ZEIT-Schrift von und für Sibratsgfäller.
Inhaltsverzeichnis
Aus der Gemeinde
Hoher Geburtstag……………………………………………… 3
Christbaumspende…………………………………………… 3
Gedanken zum Titelbild…………………………………… 3
Aus dem Dorfleben
Vergangene Veranstaltungen…………………………… 4
Sozialsprengel Vorderbregenzerwald…………… 5
Vereinsleben………………………………………………………… 6
Sibratsgfäll(er) im Portrait
Birgit Bechter……………………………………………………… 7
Gespräch mit „Hüslebouer“…………………………… 8
Marlene Steurer………………………………………………… 9
Wolfgang Maurer……………………………………………… 9
Amanda Steurer & Marie Dorner…………………… 10
Sibratsgfäll in alten Bildern……………………………… 12
Aus dem Gemeindamt
RUI Geopark Sibratsgfäll…………………………………… 11
45 Jahre Gemeindepartnerschaft…………………… 14
Kindergarten & Volksschule…………………………… 15
Glasfaserleitung für Sibratsgfäll…………………… 16
Wissenswertes
Bekannte Weihnachtslieder……………………………… 16
Wann feiert die Welt Silvester………………………… 16
Aus der Dorfchronik
Sagen und Mythen…………………………………………… 17
Tourismus
Veranstaltungskalender 2014/15…………………… 18
Wochenprogramm Winter 2014/15………………… 18
Schönenbach Winter 2014/15…………………………… 18
Statistisches
Liebe Sibratsgfäller Mitbürgerinnen und Mitbürger!
„Ich bin größer als du“, hörte ich ein Mädchen sagen. „Ja, aber
dafür bin ich ein Stück größer als meine Cousine. Sie ist nämlich noch viel kleiner als ich!“
Wie kommt es, dass wir Menschen schon als Kinder angesteckt
sind von diesem Vergleichen und Messen, Einordnen und
Bewerten? Groß und Klein, Stark und Schwach, Reich und Arm.
Christus hat die Kinder in die Mitte gestellt und macht sie zum
Beispiel für das Menschsein.
Wirklich groß ist der, der sich nicht aufspielt und nicht immer
im Mittelpunkt stehen muss, sondern der, der auch für die
anderen da ist und gelten lässt, was andere denken. Groß sind
diejenigen, die aushalten können, dass andere anders sind,
die auch einmal verzichten können und nicht immer den eigenen Vorteil suchen. Groß ist jener Mensch eben, der sich nicht
über die anderen stellt, sondern neben oder hinter sie. Ob
dieser Maßstab nicht Schule machen könnte in unserer Welt?
Gebrauchen könnte sie es!
Ich danke allen herzlich, die sich für unseren Ort engagieren,
in Gremien und Vereinen mitarbeiten, Aufgaben im Gemeinwesen übernehmen und Zivilcourage zeigen unter dem Motto:
Friede und Eintracht sowie Hilfsbereitschaft und Verständnis
zu jeder Zeit und nicht nur um Weihnachten.
Allen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, geruhsame Feiertage
und ein gesundes und glückliches Jahr 2015.
Geburten……………………………………………………………… 18
Geburtstagsjubilare…………………………………………… 19
Baugenehmigungen………………………………………… 19
Sterbefälle…………………………………………………………… 19
Wichtige Termine
Abfallkalender…………………………………………………… 20
Ärztlicher Bereitschaftskalender…………………… 20
Öffnungszeiten der Apotheken……………………… 20
Öffnungszeiten der Nahversorger………………… 20
2|
Bürgermeister
Konrad Stadelmann
Der Christbaum
Gedanken zum Titelbild
Ein festlich geschmückter und mit Kerzen bestückter Christbaum stellt heute ein wichtiges Symbol des Weihnachtsfestes
dar. Erstaunlich daran ist, dass es ihn noch gar nicht so lange
gibt. Der Christbaum, wie wir ihn kennen, ist noch keine 400
Jahre alt. Den Brauch jedoch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als
Garant zur Wiederkehr des Lichts zu schmücken, gab es schon
im Mittelalter.
Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckt, wurde
als Heilkraft gedeutet. Schon die Römer bekränzten ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen.
Aus der
Gemeinde
Die heurige Christbaumspende für unseren Dorfplatz und für
das Kriegerdenkmal kommt von Thomas Krammer. Er hat in
der Parzelle Kipfen ein Haus erworben und wird seinen Erstwohnsitz nach Sibratsgfäll verlegen.
Danke Thomas und herzlich willkommen in Sibratsgfäll
Unsere älteste Bürgerin Rosa Nussbaumer feierte ihren 96.
Geburtstag
Bei guter Gesundheit feierte Frau Rosa Nussbaumer am 01.
09.2014 ihren 96. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Bürgermeister Konrad Stadelmann überbrachte der ältesten Bürgerin von Sibratsgfäll die Glückwünsche der Gemeinde.
Um 1535 ist überliefert, dass in Straßburg kleine Eiben, Stechpalmen und Buchsbäumchen noch ohne Kerzen in den Stuben
aufgehängt wurden. In Schlesien soll 1611 der erste mit Kerzen
geschmückte Tannenbaum im Schloss der Herzogin Dorothea
Sybille von Schlesien gestanden haben. Um 1800 leuchtete
zum ersten Mal ein mit Kerzen geschmückter Tannenbaum in
einer Bürgerstube in Zürich. Für das Jahr 1813 wurden die ersten
Weihnachtsbäume aus Wien und Graz gemeldet.
Seinen rasanten Triumphzug in die Wohnzimmer des Bürgertums in Österreich begann der Christbaum im Umfeld
des Wiener Hofes mit Henriette von Nassau-Weilburg, der
Gemahlin des Erzherzogs Karl. Im Hause Habsburg erstrahlte
1816 erstmals ein Weihnachtsbaum im Lichterglanz. An dieser
Weihnachtsfeier nahm auch Kaiser Franz Josef I. teil, der vom
Zauber des Christbaumes derartig beeindruckt war, dass er den
Auftrag gab, in Zukunft auch in der Hofburg einen Christbaum
aufzustellen.
In Frankreich gibt es den Christbaum seit 1840 und durch den
Adel gelangte er an die Fürstenhöfe in England, Dänemark,
Russland und in viele andere Länder. In die Neue Welt kam der
Weihnachtsbaum gewissermaßen im Reisegepäck deutscher
Auswanderer und 1891 wurde erstmals ein Lichterbaum vor
dem Weißen Haus in Washington aufgestellt.
Berühmte Christbäume stehen auf dem Petersplatz in Rom,
die der Papst jedes Jahr als Geschenk aus einem anderen Land
erhält und auf dem Trafalgar Square in London, die den Engländern immer von Oslo zur Verfügung gestellt werden. Die
Norweger erinnern damit jährlich an ihre gemeinsame Waffenbrüderschaft gegen die deutschen Nationalsozialisten.
Der geschmückte Tannenbaum ist und bleibt ein schönes, eindrückliches, beliebtes und sprechendes Weihnachtssymbol.
Ski- und Snowboardschule Hittisau/Sibratsgfäll
Die Ski- und Snowboardschule Hittisau/Sibratsfäll bietet
Kurse für Kinder und Erwachsene an. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Tourismusbüro.
Tourismus Sibratsgfäll
T +43 (0)5513 2112-13
info@sibra.at
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Vergangene Veranstaltungen
im Sommer und Herbst
Erster Sonntag im Monat
Die Idee, am ersten Sonntag im Monat in der Tracht zum
Kirchgang zu erscheinen, wird von unseren Juppenträgerinnen sehr gut angenommen. Es ist für die Einheimischen und
für die Gäste immer ein beeindruckendes Bild, die Wälderinnen in ihrer Tracht zu bewundern.
Finale der A-Liga der Bregenzerwälder Tennismeisterschaften in Sibratsgfäll
Am 14.Juni 2014 fand die diesjährige Tennismeisterschaft der
A-Liga Bregenzerwald. in Sibratsgfäll statt. Der TC Sibratsgfäll
unter Obmann Hubert Weber mit seinem Team hatte alles bestens organisiert und durfte dem TC Egg zum Meistertitel gratulieren.
Fronleichnamsprozession am 19. Juni 2014
Das Fronleichnamsfest ist in Sibratsgfäll nach wie vor ein
Quell dörflicher Tradition. Alle Vereine sowie die heurigen
Erstkommunikanten begleiteten Pater Alois Felder zum Festgottesdienst. Die anschließende Fronleichnamsprozession
übernahm Diakon Ludwig Zünd. In ihren wunderschönen Wäldertrachten trugen Kerstin, Bianca, Melanie und Marielle die
Muttergottes.
4|
Trachtentag in Langenegg
Anlässlich des Bezirksmusikfestes in Langenegg fand am 28.
Juni 2014 der Trachtentag statt, den Sibratsgfäll mit über 50
Trachtenträgerinnen begleitet von Bürgermeister Konrad Stadelmann souverän gewann. Die Jüpplerinnen gewannen eine
Dorfführung in der energieeffizienten Gemeinde Langenegg
mit einem anschließenden Kässpätzleessen im Gasthof Hirschen in Langenegg, welches am 20.09.2014 stattfand.
10. Sibratsgfäller Cross Country Stafette am 23.08.2014
Viele Sportbegeisterte waren gekommen, um die 31 Teams bei
der Cross Country Stafette anzufeuern. In Dreierteams wurden
8 km mit dem Rennrad, 4,6 km Laufstrecke und 6 km mit dem
Mountainbike bewältigt. Der WSV Sibratsgfäll unter Obmann
Thomas Nussbaumer mit seinem bewährten Team hatte wieder ganze Arbeit geleistet und alles bestens organisiert.
Erntedank-Gott sei Dank
Am Sonntag, den 21.09.2014 luden die Bäuerinnen zum Erntedankfest ein. Das Pferdefuhrwerk von Erwin Kolb brachte die
eindrucksvolle Erntedankkrone zur Kirche, wo Dekan Hubert
Ratz die Hl. Messe zelebrierte. Musikalisch umrahmt wurde
diese von den d`Wiedar Motla. Vergelt`s Gott an alle, die ihren
Beitrag dazu geleistet haben.
Kirchenpatrozinium und Kilbe in Sibratsgfäll
Am Sonntag, dem 28. Sept. 2014 wurde bei strahlendem
Herbstwetter das Kirchenpatrozinium zum hl. Michael gefeiert. Nach dem Festgottesdienst hieß es dann für alle: Kilbe im
ganzen Dorf! Die Gastwirte und Vereine haben sich wieder
Besonderes einfallen lassen und verwöhnten die zahlreichen
Besucher mit einem großen kulinarischen Angebot sowie mit
einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm und Musik.
Am Nachmittag versteigerte der Kirchenchor einen fahrbaren Hühnerstall mit glücklichen Hühnern, den Familie Troy
aus Egg erwarb. Es war eine schöne Veranstaltung und die
Gemeinde dankt allen, die zum guten Gelingen der diesjährigen Kilbe beigetragen haben.
Sozialsprengel Vorderwald
für Sibratsgfäll
Hauskrankenpflege
Unsere Krankenschwestern und –pfleger unterstützen durch
medizinische Pflege und ganzheitliche Betreuung zuhause den
Wunsch kranker und pflegebedürftiger Menschen, bis an ihr
Lebensende in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können.
Viehausstellung
Am Samstag, den 04.10.2014 fand die Viehausstellung unter
Obmann Alfons Bereuter auf der Wiese von Erwin Kolb statt. Es
wurden über 120 Stück Vieh aufgetrieben. Die Bewerter lobten
ausdrücklich die hohe Qualität der Tiere, wovon sich auch die
Besucher überzeugen konnten. Die Siegerkuh kommt aus dem
Stall von Ambros Moosbrugger. Die Gemeinde dankt allen
Züchtern für die geleistete Arbeit während des ganzen Jahres
und gratuliert zu dieser schönen Veranstaltung.
Kirchenkonzert
Der Vorarlberger Blasmusikverband feierte vom 11. bis 12.
Oktober sein 90jähriges Jubiläum in über 70 Kirchen des Landes. Die MK Sibratsgfäll hatte ebenfalls zu einem Konzert in
die Pfarrkirche eingeladen, das die Jungmusikanten und Melanie Maurer mitgestalteten. Ein Dank aus dem Gemeindeamt
für diese wertvolle Veranstaltung.
•• Frühzeitige Beratung der Angehörigen und des Klienten
•• Angehörigenbetreuung
•• Anleitung der Angehörigen und der 24-h-Hilfe bei der Pflege
•• Pflege am Patienten (Grundpflege, Prophylaxe, Gespräche etc.)
•• Pflege von Patienten nach Krankenhausaufenthalt
•• Ärztlich angeordnete Hauskrankenpflege
•• Sterbebegleitung, Palliativpflege
•• Bereitstellung, Vermittlung von Pflege- und Heilbehelfen
•• Enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, Krankenhäusern,
Hospiz, Mobilem Palliativteam
Die Tagesbetreuung Vorderwald
hat sich in den letzten 3 Jahren ihres Bestandes sehr erfolgreich
entwickelt. Die zunehmend komplexer werdenden Bedürfnisse
der Gäste machen eine fachliche Leitung durch die Hauskrankenpflege notwendig. Wir haben nun in Langenegg eine sehr
heimelige Wohnung im Bachhus angemietet und werden ab
1. Juni dort die Tagesbetreuung anbieten. Die Kosten und
Abläufe bleiben für unsere Gäste gleich. Der Tagesablauf richtet sich nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Gäste und
wird individuell gestaltet:
•• Förderung der Aktivitäten des täglichen Lebens z.B. einfache
Hausarbeiten, selbstständiges Essen, Toilettentraining
•• Gedächtnistraining
•• Bewegunsübungen
•• Sturzprophylaxe
•• Spaziergänge, Einkäufe
•• Aktivierung einzelner Sinne
•• Biographiearbeit
•• Förderung der gesunden Lebensbereiche
•• Erhöhung des Selbstwertgefühls
Hauskrankenpflege Vorderwald
DPGKS Eleonora Dür | Tel.: 0664/641 43 34
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SIBRATSGFÄLL
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Hornerclub Sibratsgfäll
stellt sich vor
Der HC Sibratsgfäll existiert seit dem Jahr 1991, allerdings ist
er erst seit 2004 ein offizieller Verein. Der derzeitige Mitgliederstand beträgt 72, Obmann des Vereines ist David Dorner.
Der HC kann mit acht aktiven Teams aufwarten, darunter sind
zwei Damenteams.
Hauptsächlich nimmt der HC an Wettkämpfen im Bregenzerwald und im benachbarten Allgäu teil. Das sind je nach Schneelage zwischen sieben und zehn Rennen pro Saison. Wichtig ist
den Hornern auch der Alpencup, der sich aus den Ergebnissen
bzw. Punkten zusammensetzt und am Ende der Saison werden dann die schnellsten Fahrer und Vereine im Rahmen einer
Alpencuppreisverteilung ausgezeichnet.
Die Teams des HC nehmen auch an anderen Wettkämpfen
teil, zB. beim 8 Stunden Schirennen in Schetteregg oder beim
Wälderlauf. Am Schilift Krähenberg veranstaltet der HC jedes
Jahr das Nachthornerrennen mit internationaler Beteiligung,
an dem ca. 80 Hornerschlitten teilnehmen. Legendär ist die
im Anschluss an das Rennen stattfindende „After-Race-Party“
im beheizten Festzelt. Mit „Rumble in der Jungle“ zieht der HC
schon seit Jahren viele Einheimische und Gäste an. Wichtig ist
den Mitgliedern das Miteinander, der Teamgeist sowie die sportliche Herausforderung. Auch der Spaß beim gemeinsamen Training und bei den Wettkämpfen steht immer ganz vorne.
Vorankündigung:
Freitag, den 13.02.2015 findet das 19. Nachthornerrennen am
Schilift Krähenberg in Sibratsgfäll statt. Partystimmung pur
ist vorprogrammiert!
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Alltag ist woanders
nicht in Sibratsgfäll
Wer abschalten will und sich ganz auf sich selbst besinnen
möchte, wer Ruhe und Erholung sucht und neue Kraft tanken
will, einen Ort jenseits aller Hektik sucht, ist in unserem Dorf
Sibratsgfäll bestens aufgehoben. Kilometerlange Winterwanderwege locken hinaus in die unberührte Natur umgeben von
einem herrlichen Bergpanorama. Auf diesen Wegen können
Sie zwischen Berg- und Schneeschuhen wählen. Bitte nehmen
Sie Rücksicht auf die markierten Wildruhezonen!
Im Urlaub die Seele baumeln lassen bedeutet für jeden Gast
etwas anderes. In diesem Fall zeigt sich Sibratsgfäll auch von
seiner sportlichen Seite. Entweder beim Langlauf auf der Dorfund Tobelloipe mit Anschluss an die landschaftlich reizvolle
und abwechslungsreiche Schönenbachloipe mit Einkehrmöglichkeit in Schönenbach oder beim staufreien Schifahren im
Familienschigebiet Krähenberg. Mit dem Schlepplift auf 1.100
m Seehöhe um danach auf 2 km bestens präparierten Pisten
ohne Gedränge abfahren. Inzwischen können die kleinen
Schihasen mit dem Babylift den Berg erklimmen und dem
Abfahrtsspaß frönen. Zusätzlich bietet Sibratsgfäll eine Rodelbahn an. Am Wochenende kann hier auch nachts gerodelt werden. Für den Einkehrschwung bieten sich viele Möglichkeiten
in und um Sibratsgfäll.
Wir möchten an alle Einheimischen appellieren, das Schiliftund Wintersportangebot auch in Anspruch zu nehmen. Die
Gemeinde als Hauptaktionär ist neben privaten Gesellschaftern interessiert daran, dass der Krähenberglift erhalten bleibt
um unsere Infrastruktur und das Tourismusangebot zu stärken.
Birgit Bechter
Erfolgreiche Sibratsgfäller
Birgit Bechter ist 51 Jahre alt, Mutter von Marion und Stefanie
und gelernte Köchin. Sie hat mit Karl Heinz vor einigen Jahren
ein neues Eigenheim im Ort gebaut. In Bezau leitet Birgit die
Kantine L in den Bezauer Wirtschaftsschulen, an denen 400
Schüler von 50 Lehrpersonen unterrichtet werden und die
Gäste von Birgit sind. Was ist die Kantine L? Sie ist ein Österreich weit einzigartiges Projekt der Lebenshilfe Vorarlberg.
Menschen mit und ohne Behinderungen verpflegen gemeinsam die Gäste mit gesunden Produkten der Region, mit herzlichem Service und mit einem sozialen und pädagogischen
Auftrag für unsere Gesellschaft. Kantine L. ist das Sprungbrett
auf den ersten Arbeitsmarkt!
Es ist 8.00 Uhr morgens, Birgit ist bereits im Einsatz und nach
und nach kommen ihre fünf Mitarbeiter mit Beeinträchtigung (kurz MmB). Auf los geht’s los: Es müssen für die Vormittagsjause verschiedene Aufstriche gemischt, Brote belegt,
Kornbrötle gefüllt werden. Teilweise wird dies von den MmB
selbstständig gefertigt. Birgits geschultes Auge sieht, wenn
Hilfe von Nöten ist und sie greift gerne ein.
Für heute Mittag erwartet die Kantine L. über 130 hungrige
Gäste. Vom Schulanfang bis Weihnachten werden zu Mittag bis
zu 150 Personen verköstigt. Ab Jänner nehmen dann aufgrund
von Praktika, Auslandreisen, Projekte usw. zwischen 80 und
110 Gäste die Kantine L. in Anspruch. Für das Mittagessen stehen zwei verschiedene Menüs (Fleisch- oder Fischgericht sowie
ein Vegetarisches) mit Suppe zur Verfügung. Chefin Birgit legt
Wert auf die gute alte Hausmannskost. Jeder Mitarbeiter in
der Kantine übernimmt seinen Part und erfüllt diesen nach
bestem Wissen und Gewissen. Da Birgit jeden MmB persönlich
bestens kennt weiß sie auch, auf was zu achten ist. Ein Lob für
gute Arbeit verleiht Flügel und stärkt das Selbstbewusstsein.
Nachmittags helfen auch Menschen mit höherem Betreuungsaufwand mit. Sie werden entweder von einem Zivildiener oder
einem Betreuer der Werkstätte Bezau begleitet. So haben auch
Menschen mit komplexeren Beeinträchtigungen die Möglichkeit, den Werkstattalltag für andere sinnvolle Tätigkeiten zu
unterbrechen. Die Arbeit wird individuell den Fähigkeiten der
Mitarbeiter angepasst. So etwa füllt der Rollstuhlfahrer zwei
Mal wöchentlich den Getränkekühlschrank auf, wieder ein
anderer räumt das Salatbüffet aus und hilft beim Verräumen
des Geschirrs. Für Botengänge auf Post oder Bank steht ein
anderer verlässlicher MmB zur Verfügung. Durch die täglich
wertvollen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne
Behinderungen wird soziale Inklusion gelebt. Birgit Bechter
liebt die Arbeit mit ihren speziellen Mitarbeitern, die sie unbewusst gelehrt haben, was Zufriedenheit bedeutet.
Kantine L steht für: Lebenshilfe, Liebe, Leben, Lächeln, Leistung, Ländle, Lebensfreude!
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Wohnen in Sibratsgfäll
Gespräch mit „Hüslebouer“
Bereuter Erich ist 39 Jahre alt und arbeitet als Baggerfahrer. Er
wohnt mit seinem Bruder Albert im Bauernhaus seiner Eltern
Reinelde und Josef Thomas Bereuter im Dorf. In seiner Freizeit
hilft er mit in der Landwirtschaft und fährt gerne mit seiner
Trailmaschine ins Gelände.
Erich, was bewegt einen Junggesellen, ein eigenes Haus
zu bauen?
Ich wollte immer schon ein eigenes Haus und möchte mein
erspartes Geld in meine eigenen vier Wände investieren. Ich
bin der Meinung, hier ist es gut angelegt.
Du hast im Dorf gewohnt und baust nun in der Parzelle
Mähmoos.
Meine Eltern sind schon seit über 30 Jahren Besitzer eines
Bauplatzes im Baugebiet Mähmoos. Diesen habe ich nun von
ihnen erhalten. Mir gefällt der sonnige Standort am Waldrand
im Mähmoos.
Funktionierte die Zusammenarbeit mit dir als Bauwerber
und der Gemeinde als Baubehörde?
Das Bauverfahren wurde zügig durchgeführt und kleine Änderungswünsche des Bauausschusses wurden einvernehmlich
gelöst. Ich bin mit der Abwicklung zufrieden.
Was ist das Besondere an Sibratsgfäll?
Ich bin in Sibratsgfäll geboren und hier ist meine Heimat. Ich
kann mir keinen anderen Ort auf der Welt für mein Leben vorstellen. Da ich es liebe, mit meiner Trailmaschine im Gelände
unterwegs zu sein, gerne Schi fahre oder auf die Berge gehe, ist
Sibratsgfäll der ideale Platz für mich. Außerdem habe ich viele
Freunde und Bekannte hier.
Du hast bis jetzt in deinem Elternhaus gewohnt und dort
auch in der Landwirtschaft mitgeholfen. Wirst du das auch
weiterhin machen?
Selbstverständlich werde ich meinem Bruder Albert – wenn er
mich braucht – nach wie vor helfen. Ich komme aus der Landwirtschaft und mache diese Arbeit gerne.
Wie stellst du dir deine weitere Zukunft vor?
Ich möchte heuer den Rohbau fertig stellen. Im Winter werde
ich die Innenarbeiten tätigen und so viel wie möglich selber
machen. Ende 2015 rechne ich mit der Fertigstellung des Hauses
und dem Einzug in mein neues Heim, worauf ich mich freue.
Lieber Erich, danke für das Interview und alles Gute für die
weiteren Bauarbeiten.
8|
Eveline Steurer und ihr Freund Mathias Lässer aus Großdorf
arbeiten beide bei der Firma Meusburger in Wolfurt. Im Unterdorf haben sie ein altes Bauernhaus umgebaut und saniert.
Der Erhalt alter Bausubstanz ist aus Sicht der Gemeinde sehr
begrüßenswert, da unbewohnte Häuser wieder aktiviert werden und vorhandener Baugrund genutzt wird.
Ihr arbeitet beide in Wolfurt. Warum habt ihr euch trotzdem für Sibratsgfäll als Wohnort entschieden?
Eveline: Für mich ist es die Kombination, die es ausmacht. Wir
wohnen da, wo andere Urlaub machen. Ich lerne immer mehr
die Ruhe zu schätzen. Mathias: Wo die Liebe hinfällt…… es hätte
mich schlimmer treffen können.
Mathias, du bist gebürtiger Großdorfer. Konntest du dich
gleich mit Sibratsgfäll anfreunden?
Ich bin sehr naturverbunden, liebe die Berge und war schon
früher oft mit dem Bike in Sibratsgfäll unterwegs. Besonders
gut gefällt mir hier die Gemeinschaft und die Leute, die mir
alle herzlich begegnet sind. Ich fühle mich hier schon fast
mehr daheim als in Großdorf. Evi: Ich bin wahnsinnig froh,
dass Mathias da so unkompliziert ist und sich gerne auf etwas
Neues einlässt und es sind doch schon einige andere „Doafer“
nach Sibratsgfäll gezogen.
Was ist das Besondere am Altbau und welche Erfahrungen
habt ihr da gemacht?
Die Kombination von Alt und Neu schafft eine einmalige Harmonie im Haus. Uns war klar, dass dieses Projekt kein Zuckerschlecken wird und man viele Kompromisse eingehen muss.
Wir sind aber sicher, dass es wirklich sehr besonders wird.
Vieles machen wir selbst. Mathias ist gelernter Maurer und in
unserem Bekanntenkreis gibt es viele geschickte und erfahrene Helfer. Ich bin aber sicher, dass es ohne den richtigen
Partner nicht geklappt hätte.
Wie funktionierte die Zusammenarbeit mit der Baubehörde?
Die Gemeinde hat unser Vorhaben von Anfang an sehr gut
unterstützt. Die Sibratsgfäller sind eher unbürokratisch und
wir sind auch froh über die verständnisvollen Nachbarn.
Was gefällt euch an Sibratsgfäll als Wohnort?
Die Abgeschiedenheit, die Nähe zur Natur, die Berge. Schitouren im Winter an die Ache im Sommer, Landschaft und Leute,
lässige Events!
Wie stellt ihr euch die weitere Zukunft vor?
Hausbau fertig stellen, Zeit für Hobbys und das Nichtstun
genießen. Später werden wir einmal unseren Beitrag zum
Erhalt der Einwohnerzahl in Sibratsgfäll leisten.
Wir freuen uns mit euch über das besondere Eigenheim
und wünschen alles Gute.
Marlene Steurer
Ortsbäuerin Sibratsgfäll
Marlene ist 46 Jahre, seit 10 Jahren Witwe, Mutter von vier
Kindern und auch schon Oma eines Enkelkindes. Sie besitzt
eine Landwirtschaft und ist seit fünf Jahren Ortsbäuerin von
Sibratsgfäll. Im November fanden Neuwahlen statt und Marlene übernahm für weitere fünf Jahre dieses Ehrenamt.
Was waren deine Gründe, das Amt wieder anzunehmen?
Bei der ersten Wahl im Jahr 2009 war ich zuvor 10 Jahre Stellvertreterin der damaligen Ortsbäuerin. Nachdem ich dann diese
Aufgabe für fünf Jahre übernommen hatte, stellte ich mich
aus folgenden Gründen wieder zur Verfügung: man bekommt
die Chance, die Bäuerinnenarbeit mit eigenen Gedanken und
Ideen zu gestalten und dieses gemeinsam mit den Bäuerinnen
unseres Ortes in die Tat umzusetzen. Außerdem arbeite ich
gerne mit Menschen zusammen.
Was sind deine Aufgaben?
Ich bin die Ansprechpartnerin auf Gebiets- und Landesebene
und vertrete somit die Anliegen der Bäuerinnen . Neue Bildungsangebote und Informationen weiterzugeben sowie die
Gemeinschaft durch kulturellen und geselligen Austausch zu
pflegen liegt mir am Herzen. Wir gestalten verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen in unserem Ort mit, etwa das
Erntedankfest und die Kilbe und bringen so unsere Arbeit als
Bäuerinnen der Bevölkerung näher. Ebenso organisieren wir
Ausflüge, Kaffeekränzle oder heuer die Adventmesse.
Musik in Bewegung
Stabführer Wolfgang Maurer
Maurer Wolfgang ist 45 Jahre alt, verheiratet mit Marion und
Vater von Aline und Niklas. Die Familie wohnt in der Parzelle
Widum. Wolfgang ist Mitglied der Musikkapelle Sibratsgfäll,
spielt Posaune und Alphorn, ist Vizekapellmeister und seit 1999
ist er auch Stabführer. Den ersten Kurs dafür besuchte Wolfgang
in Mellau beim damaligen Landesstabführer von Oberösterreich Markus Walenta. Weitere Kurse folgten beim jetzigen Landesstabführer und Musikmeister der Militärmusik Alois Jäger.
Konntest du schon einen speziellen Wunsch von dir in dieser Funktion umsetzen?
Das Arbeiten in unserem Team ist motivierend und macht
Freude. Das Selbstvertrauen wird gestärkt und man wird mutiger. Ein weiteres Anliegen ist uns, dass diese Organisation trotz
ihrer Kleinheit bestehen bleibt. Unser wesentlichstes Ziel aber
ist es, das Bild der Bäuerin als bodenständige, selbstbewusste
Frau mit vielfältigen Aufgaben auf dem Hof und in der Gesellschaft weiter zu vermitteln. Wer sich unverstanden fühlt leidet
an mangelnder Wertschätzung und kann sich dadurch nicht
voll einbringen: Nur wenn es der Bäuerin gut geht, profitiert die
Familie und letztendlich der landwirtschaftliche Betrieb davon.
Eine musikalisch und optisch einwandfrei marschierende
Musikkapelle ist Wolfgang sehr wichtig. Hier trägt der Stabführer viel Verantwortung und hat es in der Hand, ob Musik
und Marschordnung harmonisieren und damit Bild und Ton
zu einem einstimmigen Gesamterlebnis werden. Der Stabführer hebt sich vom Rest des Musikvereines durch eine Schärpe
und den Tambourstab ab. Mit dem 1,20 m langen Stab sorgt er
dafür, dass seine optischen sowie mündlichen Zeichen von den
Musikanten exakt ausgeführt werden. Der Tambourstab hat an
einem Ende einen Spitz, der mit der Bewegung zu tun hat und
am anderen eine Kugel, die mit dem klingenden Spiel der Musikkapelle zusammen hängt. Bei klingendem Spiel, oder wenn der
Marsch abgerissen wird, ist die Kugel immer oben. Müssen die
Musikanten während des Marschierens stehen bleiben, dreht
der Stabführer den Tambour um und die Spitze ist oben. Der
Stab quer über dem Kopf: Große Wende, der Stab schräg über
dem Kopf: Abfallen und Aufmarschieren. Mündliche Kommandos werden hauptsächlich während des Antretens, des Abmarschierens und des Abtretens der Musikkapelle gegeben.
Marlene, danke für das Interview und wir hoffen, dass du
als Ortsbäuerin noch viel bewegen kannst.
Wolfgang Maurer übt die verantwortungsvolle Aufgabe des
Stabführers auch nach so vielen Jahren immer noch gerne aus.
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Aus Liebe zur Tracht
Amanda Steurer & Marie Dorner
Ist eine Veranstaltung in der Bregenzerwälder Tracht angesagt
und fehlen noch Juppen, Schnallen, Kopfbedeckungen oder
andere traditionelle Utensilien dazu, dann heißt es: „ Frag
doch Hirschenwirt`s Marie oder Amanda Steurer, die haben
bestimmt etwas für dich!“
Warum leiht man diese wertvollen Sachen eigentlich her?
Amanda: Die Juppe war das Kleid unserer Vorfahren. Aus Respekt und Anerkennung vor ihnen und um die Traditionen zu
bewahren ist es wichtig, auch heute noch an gewissen Festtagen die Juppe zu tragen. Frauen, die keine eigene Tracht besitzen oder nur Teile davon sollten die Möglichkeit bekommen,
als stolze Wälderinnen auftreten zu können. Das ist meine
Motivation.
Marie: Ich schließe mich der Meinung Amandas an. Die Juppe
zählt zu einer der ältesten Trachten im Alpenraum, ist ein
wertvolles Stück Geschichte und kleidet die einfache Bauersfrau genauso elegant wie die Bankiersgattin. Besonders erfreulich ist, dass sehr viele Frauen in unserem Ort ein eigenes
Prunkstück zu Hause haben, vor allem viele jüngere. Wenn
jemand keine Juppe besitzt oder bei Kindern helfe ich nach
Möglichkeit gerne mit einer Leihgabe für gewisse Anlässe aus.
Es freut mich wenn die Frauen sich dann als schöne und würdige Trachtenträgerinnen zeigen können.
Marie, du bist ja selbst noch aktive Trachtenträgerin und
bei diversen Gelegenheiten vertrittst du Sibratsgfäll
immer wieder mit deinen verschiedenen Juppen. Wie viele
dieser guten Stücke besitzt du eigentlich und warum sammelst du die Tracht und ihr Zubehör?
10 |
Ich habe die Juppen und das Zubehör noch nie gezählt. Für
einen Laien scheinen auf den ersten Blick alle Juppen in Form
und Farbe gleich zu sein. Allerdings ist jedes Stück ein Unikat
wie ihre Trägerin. Es gibt die unterschiedlichsten Ärmel, Bändel, Keadoro, Blätz mit ihren reich verzierten Goldstickereien
sowie die verschiedenen stattlichen Kopfbedeckungen. Und
es würde mich reuen, wenn diese Dinge in einem Dachboden
vermodern und von den Motten zerfressen werden. Wichtig ist
mir, die Tradition der Wäldertracht, ein Kulturgut, die auf das
Ende des 15. Jahrhunderts zurückgeht, aufrecht zu erhalten.
Amanda ist eher die passive Juppenspezialistin und
Ansprechpartnerin für Änderungen, Reparaturen und
diverse kunsthandwerkliche Arbeiten an der Tracht sowie
„Wälderzopffriseuse“ bei Ausrückungen. Da gibt die eine
Wälderin der anderen die Türklinke in die Hand.
Früher habe ich selbst noch Tracht getragen, heute erfreue ich
mich an deren Anblick. Meine Tochter, meine Schwiegertöchter
sowie meine Enkelinnen besitzen alle eine Juppe, an deren Entstehung ich maßgeblich beteiligt war. Vererbte Stücke müssen
vielmals angepasst werden, Blätz ausgebessert oder ein neuer
Ärmel genäht werden. Das habe ich von meiner Mutter übernommen und mache es gerne. Vor allem aber genieße ich die
strahlenden Augen der stolzen Juppenträgerinnen, wie sie bei
ihren Auftritten bestaunt werden und Komplimente bekommen. Dafür haben sich meine Mühen auf alle Fälle gelohnt.
Amanda und Marie sind sich also einig: sie lieben alte Bräuche und Traditionen und wünschen sich, dass das Kulturerbe
Bregenzerwälder Tracht authentisch gelebt und gepflegt wird.
RUI Geopark
Sibratsgfäll
Ein Anliegen der Bewohner von Sibratsgfäll ist es, die Erdrutschereignisse in der Parzelle Rindberg von 1999 und deren
Auswirkungen zu verstehen und daraus zu lernen. Die geologisch bedingte Naturgewalt schlug tiefe Wunden und prägt die
Gemeinde noch heute. Die Gefahr einer Welle von Lethargie
war groß. Es waren und sind daher unkonventionelle Strategien und Maßnahmen erforderlich um im Dorf einen weiterhin positiven Geist für die Zukunft zu erhalten, trotz der geologisch schwierigen Situation.
Das mittlerweile angesammelte Wissen soll nun in verständlicher Form einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich
gemacht werden. Ein „Geolehrpfad“ wird im Großraum des
Hangbewegungsareals Rindberg errichtet. Der Rundweg mit
schlichten aber markanten Installationen erklärt dem Besucher die Gewalt der Natur. Ausgangspunkt des Wanderweges
ist „Felber´s Schiefes Haus“. Schautafeln erklären die Besonderheit dieser Landschaft. Damit sollen das angesammelte Fachwissen und die Erfahrungen mit der Geologie nicht nur den
Bürgern von Sibratsgfäll, sondern auch einem breiten Publikum verständlich gemacht werden. Als strategisches Element
wird die Gemeinde daher den „RUI Geopark Sibratsgfäll realisieren. Die Bezeichnung RUI steht im Gefahrenzonenplan für
„Rutschung intensiv“.
erschlossen. Naturgewalten erfahren, sehen und fühlen.
Der „RUI Geopark Sibratsgfäll“ wird von der Gemeinde Sibratsgfäll mit finanzieller Unterstützung eines LEADER Projektes
errichtet.
Mit dem Realisierungskonzept folgen wir ganz dem Verständnis des Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi: „Umweltbildung muss ein Lernen mit Hand, Herz und Hirn ermöglichen.“
Der „RUI Geopark Sibratsgfäll“ stellt eine Strategie für ein Dorf
mit Zukunft dar, das mit einem schwerwiegenden Naturereignis positiv umgeht. Dabei wird auch erörtert, wie wir mit der
Geologie zu leben gelernt haben und Baumaßnahmen auf die
lokalen Gegebenheiten anpassen. Unser Projekt soll die Einzigartigkeit unseres Dorfes vermitteln und Sibratsgfäll auch als
Lehr- und zukünftiges Lernbeispiel etablieren. Damit wird sich
unsere Gemeinschaft aktiv weiterentwickeln.
Die Errichtung des „RUI Geopark Sibratsgfäll“ stärkt auch
unsere Gemeinde, da eine Besonderheit von Sibratsgfäll erlebbar und erlernbar gestaltet wird. Der „RUI Geopark Sibratsgfäll“ lässt sich dabei als ein weiteres Highlight in den Naturpark Nagelfluhkette implementieren und „Felber’s Schiefes
Haus“ wird als baulicher Zeitzeuge und Objekt aller Sinne
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Sibratsgfäll
in alten Bildern
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45 Jahre Partnerschaft
mit der Gemeinde Überroth-Niederhofen
Am 12. und 13. Juli 2014 feierte unsere Partnergemeinde Überroth-Niederhofen das 45jährige Bestehen der Partnerschaft
mit Sibratsgfäll. Eine Delegation aus Sibratsgfäll besuchte
das Fest, bei dem Bürgermeister Hermann Josef Schmidt die
Schirmherrschaft übernommen hatte. Die Gemeinde Sibratsgfäll überreichte als Gastgeschenk einen für unsere Region typischen Flyschstein mit zwei ineinander verschlungenen Ringen
mit der Inschrift: 45 Jahre Überroth-Niederhofen / Sibratsgfäll. Er soll die jahrzehntelange Verbundenheit der beiden
Gemeinden symbolisieren.
Es begann mit der Jugend
Im Sommer 1967 kam erstmals eine Gruppe der katholischen
Jugend der Pfarrei Scheuern nach Sibratsgfäll in die Ferien. Der
Fahrer des Reisebusses war Rudi Henkes, damals Bürgermeister von Überroth-Niederhofen.. Für die Jugendbegegnung in
Sibratsgfäll war damals Pfarrer Elmar Fischer zuständig, der
Bürgermeister war Josef Natter.
Nach mehreren Wiederholungen der Ferienaufenthalte
knüpfte der damalige Pfarrjugendführer Rudi Henkes die ersten Kontakte und lud eine Jugendgruppe aus Sibratsgfäll nach
Scheuern ein. Die Kommunalpolitiker begegneten sich und
nach einem Gespräch zwischen Bürgermeister Henkes und
Bürgermeister Natter entstand der Wunsch nach einer offiziellen Partnerschaft. In der Sitzung des Gemeinderates ÜberrothNiederhofen vom 30. August 1969, der auch Bürgmeister Natter und der Gemeindrat von Sibratsgfäll beiwohnten, wurde
beschlossen, der österreichischen Gemeinde Sibratsgfäll die
Partnerschaft anzubieten. In einer Urkunde wurde unter anderem festgehalten:
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Die Partnerschaft soll den Willen der Gemeinde ÜberrothNiederhofen bekunden, zusammen mit der Jugend und allen
Einwohnern die Freundschaft zwischen beiden Gemeinden zu
fördern.
Am 15. Mai 1970 beschließt die Gemeindevertretung von
Sibratsgfäll unter Bürgermeister Josef Natter:
„Das freundschaftliche Angebot der Gemeinde Überroth-Niederhofen vom 30. August 1969 mit der Gemeinde Sibratsgfäll
in Partnerschaft zu treten, wird dankbar angenommen und in
aufrichtiger Verbundenheit herzlich erwidert.“
Die offizielle Besiegelung der Partnerschaft aktivierte die
Begegnungen der Bürger und Vereine beider Gemeinden im
kaum erwarteten Ausmaß. Mittlerweise sind 45 Jahre vergangen. In beiden Gemeinden hat sich in diesem fast halben Jahrhundert viel verändert, doch die Partnerschaft bleibt!
Kinderleben
Volksschule und Kindergarten
Kindergartenkinder 2014/15:
Kindergartenpädagogin Karin Bechter, Alisa, Sophia, Marcel, Jordan, Kilian, Pia, Lisanne, Vita, Levi Rafael, Jana.
Volkschulkinder 2013/14:
vorne: Roshhad, Marika, Lena, Simon, Emilia, Jean
hinten: Direktor Michael Schnetzer, Jakob, Abdelraham, Madeleine, Vanessa
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Wissenswertes
aus aller Welt
Die schönsten Weihnachtslieder sind wie gute Freunde,
die alle Jahre wiederkehren.
Stille Nacht, Heilige Nacht
Das von Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber
und Hilfspfarrer Mohr geschriebene und 1819 in der Kirche St.
Nikola in Oberndorf bei Salzburg gespielte „ Stille Nacht, heilige
Nacht“ vereint am 24.12. die ganze Welt. Dieses Weihnachtslied
wurde in mehr als 300 Sprachen und Dialekte übersetzt. Bei uns
ist es als Inbegriff des Weihnachtsbrauchtums zum Immateriellen UNESCO-Kulturerbe erklärt worden.
Glasfaser, Breitband-Ferrari
für Sibratsgfäll
Kein TV-Kabel, kein WLAN, kein UMTS und auch kein LTE kann
der Übertragungsbandbreite einer Glasfaser das Wasser reichen. Glasfaser ist die Königsdisziplin der Breitbandtechnik,
gilt als energieeffizient, zukunftssicher und absolut strahlenfrei. Sie ermöglichen Bandbreiten zwischen 2 Mbit und 10
Gbit. Sibratsgfäll bekam 2013 die Gelegenheit, die Breitbandversorgung für die Zukunft sicherzustellen. Im Zuge der A1
Telekom Kabelarbeiten wurden durch die Vorarlberger Energienetze Starkstromkabel und durch die Gemeinde Sibratsgfäll die Trinkwasserverbindung Dorf und Waldrast verlegt.
Dadurch konnten erhebliche Kosten gespart werden.
Glasfaserleitungen bieten große Vorteile gegenüber Kupferkabeln: Sie sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen
Störfeldern. Deshalb kann man sie auch in Rohre verlegen, in
denen bereits Kupferkabel, Stromkabel oder gar Hochspannungsleitungen vorhanden sind. Da im Glas kein Strom fließt,
gibt es keinen Kurzschluss, nicht einmal unter Wasser. Im
Gegensatz zu elektrischen Kabeln sind die Lichtwellenleiter
zudem nahezu abhörsicher. Diese Technik bietet aus heutiger
Sicht fast grenzenlose Übertragungsreserven und transportiert mühelos alle bisher bekannten Internet-Anwendungen.
Die Übertragungsraten von knapp 70 TBit/s über einzelne
Glasfaser überbieten die Leistung der Kupferkabel um das Millionenfache.
Laut einer Prognose soll sich in Österreich der Datenverkehr
bis 2020 um den Faktor 36 erhöhen und die Gerätedichte
zunehmen. Jeder Mensch wird mehrere Geräte besitzen, die
mit dem Internet verbunden sind und zwei Drittel des Datenaufkommens im Jahr 2015 wird durch die Übertragung von
Videos entstehen.
Sibratsgfäll ist also für die Zukunft gerüstet. Denn mit dem
neuen Breitband, das Anfang September in Betrieb ging, steht
uns eine zukunftssichere Technologie zur Verfügung, die auch
höchsten Übertragungsansprüchen gerecht wird.
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O Tannenbaum
Eines der traditionellsten Lieder hatte ursprünglich gar nichts
mit Weihnachten zu tun. Der deutsche Prediger und Pädagoge Joachim August Zarnack schrieb 1819 eine tragische
Liebesweise in Anlehnung an das schlesische Volkslied „Ach
Tannenbaum“ aus dem 16. Jahrhundert. Erst fünf Jahre später
fügte der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz Strophe zwei und
drei hinzu und verwandelte das Lied so in den uns bekannten
Weihnachtsklassiker.
O du fröhliche…
Nachdem der Weimarer „Waisenvater“ Johannes Daniel Falk
vier seiner sieben Kinder durch Typhus verloren hatte, gründete er Ende des 18. Jahrhunderts das „Rettungshaus für verwahrloste Kinder“. Seinen kleinen Schützlingen widmete er in
der Festzeit dieses Lied.
White Christmas
Der Komponist Irving Berlin hatte keinen Zweifel daran, dass
ihm mit „White Christmas“ ein großer Wurf gelungen war.
Ganz unrecht hatte er nicht, denn der Song gehört zu den
meistverkauften der Welt. Der Bing-Crosby-Klassiker ging
über 50 Millionen Mal über die Ladentische.
Wann feiert die Welt Silvester
Punkt Mitternacht knallen alle Jahre wieder die Sektkorken,
erleuchten Feuerwerkskörper den Nachthimmel und wildfremde Menschen fallen sich in die Arme, um sich viel Glück
für das neue Jahr zu wünschen. Wie man „reinrutscht“, das ist
– je nach geografischer Lage und Kulturkreis – relativ. Genau
genommen feiern wir Europäer eigentlich den Todestag von
Papst Silvester I, zu dessen Ehren der Jahreswechsel laut gregorianischem Kalender vom 24. auf den 31. Dezember verlegt wurde.
Bei unseren keltischen Vorfahren begann das neue Jahr am
31. Oktober, im Islam begeht man das Neujahrsfest am ersten
Tag des Monats Muharram. Die Chinesen orientieren sich am
Mondkalender und feiern das neue Jahr zu Neumond zwischen dem 21. Jänner und dem 21. Februar – und zwar zwei
Wochen lang. Und dann gibt es noch die fließenden Zeitzonen
und Datumsgrenzen rund um den Globus. So können als erstes die Bewohner der Weihnachtsinsel Kiritimati im Zentralpazifik das neue Jahr einläuten. Da ist es in Mitteleuropa erst 11
Uhr vormittags. Während man in New York am Times Square
zu Mitternacht in Menschenmengen und Lichtermeeren
badet, ist hierzulande sechs Uhr früh. Und als Letzte – wenn
wir am 1. Jänner in Mitteleuropa gegen 11:00 Uhr früh schon
unserem Katerfrühstück entgegen schlummern – dürfen auch
die Hawaiianer endlich das Glas auf das neue Jahr erheben.
Sagen und Mythen
aus Sibratgsfäll
Bei Sibratsgfäll liegt die Alpe Althauserwies (heute Stadler`s
Wies). Da stehen zwei stattliche Alphütten, die der Fugenbach
trennt, der hier die Grenze zwischen Vorarlberg und Bayern
bildet. Die eine Hütte steht auf voralbergischem, die andere
auf bayrischem Boden. In diesen Hütten treibt ein böser Geist
sein Unwesen. Viele Leute zünden vor Furcht schon vor Einbruch der Dunkelheit ihre Laternen an, wenn sie an den Hütten vorbeigehen müssen. Der Geist ist von mächtiger Gestalt
und vom Kopf bis zu den Füßen in ein langes weißes Tuch
gehüllt. Der Besitzer der Hütte konnte nur noch schwer Sennen auftreiben, die den Mut hatten, den Sommer über dort zu
wirtschaften.
Was der Geist alles angerichtet hat ist kaum zu beschreiben: So
läutet er oft in der Nacht sämtliche Kuhschellen und Rumpeln,
die mit ihren, verzierten Riemen bis zum Alpatrieb auf dem
Speicher hängen. Ging man nachschauen, war alles wieder
ruhig. Auch die Brenten oder Gebsa und alles Alpgeschirr warf
er durcheinander. Nachts, wenn die Sennen im besten Schlaf
lagen, wurden sie durch lautes Gestampfe aufgeschreckt. Es
klang, als ob sechs Mann mit beschlagenen Schuhen daher
kämen. Wenn der Käse eingespannt war, bekam er oft einen
Buckel und man musste ihn schleunigst loslassen, damit er
nicht zerriss.
Die Sennen, die auf der Brüge schliefen bemerkten oft, dass im
Stall ein Licht war. Wenn sie sich endlich trauten, Nachschau
zu halten, wurde es auf einmal wieder stockdunkel.
Quelle: Im Sagenwald, Neue Sagen aus Vorarlberg, Richard
Beitl 1953
So rankt die Volksseele um eine beobachtete, aber ihr nicht
erklärbare Erscheinung einen Kranz von Sagen. Bis 1892 waren
die Privatbesitzer der Gottesackeralp Engelbert und David
Elsässer. Die Bewirtschaftung war recht beschwerlich, alles
musste auf dem Buckel hinaufgetragen werden. Der Auf- und
Abtrieb des Viehs durch das dolinenreiche Gelände war schwierig. 1886 bestand noch voller Sennbetrieb. 12 Stück Milchvieh
und Galtvieh und etwa 7 Ziegen ließen sich leicht halten. Von
der Güte der Milch zeugen folgende Aussprüche:
„D´ Müs sünd uf da Gespa umakreblat,
ohne im Romm z`versufa“.
„Man habe ein richtiges Tischmesser auf den Rahm legen können, ohne dass die Rahmschicht durchgebrochen wäre“
Es habe auf der Alpe ungemein Vieh gegeben und ihre Butter
sei die beste gewesen. Als die Alpe 1892 mit mehreren anderen in den Besitz des Fürsten von Wolfegg überging, wurde sie
von Pächtern bewirtschaftet. Das Sennen hörte auf, die Milch
wurde in tiefere Lager hinab getragen. Die Sorge für Hütte
und Alp war nun Sache des Besitzers. Darunter hat die pflegliche Behandlung und Erhaltung sehr gelitten. Auch „seien die
Steine aus dem Boden gewachsen“.
1931 wurde die Alp zum letzten Mal mit 6 Milchkühen bestoßen, 1934 nur noch mit 16 Stück Galtvieh und einer Ziege. Für
mehr als 21 Tage reichte das Futter nicht mehr aus. Die Zahl
der „Läger“, das sind Plätze, auf denen ein Stück Vieh gerade
weiden und liegen konnte, nahm dauernd ab. Die Quelle versiegte allmählich. In den letzten Jahren kamen nur noch einige
Ziegen hinauf, wenn überhaupt.
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Veranstaltungen Winter 2014/15
Samstag, 27. Dezember 2014
ab 18.00 Uhr Glühweinparty mit Weißwurst und Brezel im und ums Gerätehaus der Feuerwehr Sibratsgfäll! Für Brandheißen Sound ist gesorgt.
Geburten (seit 01.06.2013)
Niklas Eberle
Montag, 29. Dezember 2014
ab 20.00 Uhr Gästekonzert zum Jahreswechsel mit der
Musikkapelle Sibratsgfäll im Gasthof Hirschen.
Montag, 5. Jänner 2015
ab 18.00 Uhr Kirchenkonzert mit dem Blechbläser
Ensemble Schutzblech.
Samstag, 17. Jänner 2015
ab 14.00 Uhr Kaffeekränzchen und anschließend
Hausball im Gasthof Hirschen mit Livemusik. Um
Tischreservierung wird gebeten unter +43 (0)5513 2111.
Freitag, 13. Februar 2015
ab 19.00 Uhr Hornerrennen mit internationaler Beteiligung. Ca. 100 Hornerschlitten stürzen sich die Eispiste ins Tal (Nachtrennen). Große After Race Party im
beheizten Festzelt.
Sonntag, 29. März 2015
ab 20.00 Uhr Frühjahrskonzert der Musikkapelle
Sibratsgfäll im Schulsaal.
Am 30.07.2014 kam Niklas Eberle in Krankenhaus Dornbirn zur Welt. Er wog 3224 g und war 49 cm groß. Seine
Eltern Conny und Florian Eberle und die Schwester Leonie sind sehr stolz über den gesunden Nachwuchs. Die
besten Glückwünsche aus dem Gemeindeamt.
Aus dem Gemeindeamt
Information zur Gemeindevertretungswahl 2015
Am 15.03.2015 sind die Gemeindevertretungswahlen.
Die Gemeindevertreter haben in der November-Sitzung
die Vorgehensweise zur Wahl besprochen.Wie bisher in
Sibratsgfäll üblich, findet eine Vorwahl zur Bildung der
Sibratsgfäller Bürgerliste statt.
Datum der Vorwahl: 18. Jänner 2015
Datum der Gemeindevertretungswahl: 15.März 2015
Wochenprogramm Winter 2014/15
Donnerstag
10.00 Uhr Begleitete Schneeschuhwanderung in die
unberührte Winterlandschaft von Sibratsgfäll, Dauer:
ca. 3 Std. € 12,- pro Person. Anmeldung bis Mittwoch 12
Uhr im Tourismusbüro.
Freitag
9.30 Uhr Nordic Walking Einführung mit Tour mit diplomierten Instruktoren, Dauer: ca. 2 h
Preis pro Person: EUR 17,- incl. Leihstöcke; (ab 4 Personen: Euro 12,00); Treffpunkt: Gemeindeamt
Anmeldung bis Mittwoch 12 Uhr im Tourismusbüro.
Der Bürgermeister wird von der Gemeindevertretung
gewählt. Die Wahlunterlagen werden rechtzeitig zugestellt. Wir ersuchen alle Wahlberechtigten, ihr Stimmrecht sowohl bei der Vorwahl als auch am Wahltag wahrzunehmen.
Schönenbach Winter 2014/15
14.00 Uhr Pferdekutschenfahrt durch Sibratsgfäll.
Anmeldung bis Donnerstag 12.00 Uhr im Tourismusbüro Sibratsgfäll.
Samstag
15:40 Uhr Fahrt nach Obermaiselstein zur Wildfütterung & zünftigem Hüttenabend in den Alpenwildpark
Schwarzenberg in Obermaiselstein. Rückkehr ca. 21.30
Uhr. Treffpunkt je nach Vereinbarung bei unbedingt
erforderlicher Anmeldung. Info und Anmeldung im
Tourismusbüro Sibratsgfäll oder direkt beim Veranstalter unter *49 (0)8326 8163.
Anmeldung und Information
Tourismus Sibratsgfäll
T +43 (0)5513 2112-13
info@sibra.at
18 |
Mit zwei Brettern in unberührter Natur das Tal erkunden auf der 7 km langen Langlaufloipe oder auf dem parallel gespurten Winterwanderweg nach Schönenbach.
Einkehren und die familiäre Gastlichkeit genießen im
neu erbauten Gasthaus Egender, das ab 27. Dezember
2014 von Dienstag bis Sonntag von 9.00 Uhr bis 20.00
Uhr geöffnet hat, Montag Ruhetag.
Gasthaus Egender
T +43 (0)664 1779113
info@gasthaus-egender.at
www.gasthaus-egender.at
Geburtstagsjubilare bis 18.06.2015
Name
Norbert Baldauf
Irmgard Sohm
Verena Nußbaumer
Reinhard Dorner
Lina Nußbaumer
Gertrud Dorner
Antonia Schweizer
Josef Dorner
Rosmarie Bechter
Anna Stadelmann
Ferdinanda Amann
Auguste Natter
Amanda Steurer
Gerd Möllenhoff
Leopold Dorner
Hubert Bals
Christl Vögel
Friedrich Kaspar Feuerstein
Anna Eckstein
Josef Nußbaumer
Waltraud Walla
Otto Eberle
Engelbert Bilgeri
Hellmuth Lins
August Baldauf
Maria Anna Moosbrugger
Petronella Bein
Josef Thomas Bereuter
Maria Greuss
Cäcilia Bechter
Guntram Natter
Josef Dorner
Otto Seiz
Wolfgang Lässer
Anna Bereuter
Johanna Hammerer
Maria Dorner
GeburtstagAdresse
08.12.37
Dorf 34/2
11.12.34
Sausteig 134/1
20.12.30
Widumsiedlung 157/1
21.12.34
Dorf 30/1
31.12.40
Kees 60/1
11.01.44
Dorf 33/1
17.01.29
Berg 59/1
21.01.40
Krinegg 6
25.01.45
Mähmoos 161
29.01.23
Dorf 53
03.02.24
Dorf 39
05.02.33
Sausteig 3
07.02.41
Mähmoos 169/1
11.02.43
Krinegg 231/2
13.02.40
Dorf 38
14.02.34
Dorf 32
17.02.42
Sausteig 210/1
21.02.42
Mähmoos 15
07.03.40
Nest 28
13.03.41
Dorf 150
15.03.35
Waldegg 195
29.03.45
Tieftobel 73/1
31.03.40
Krähenberg 122/2
31.03.42
Berg 58
05.04.40
Dorf 34/1
09.04.31
Dorf 152
23.04.35
Dorf 158
06.05.28
Dorf 219
09.05.36
Dorf 48
12.05.45
Mähmoos 142
13.05.39
Dorf 220
17.05.42
Dorf 33/1
17.05.45
Sausteig 145
26.05.37
Waldegg 196
01.06.32
Wieseln 56
13.06.23
Tieftobel 72
18.06.38
Dorf 31/1
Alter
77
80
84
80
74
71
86
75
70
92
91
82
74
72
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81
73
73
75
74
80
70
75
73
75
84
80
87
79
70
76
73
70
78
83
92
77
Baugenehmigungen (seit 01.06.2014)
Antragsteller
Kolb Anton
Bereuter Albert
Dorner Michael
Sohler Michael
Bals Josef
Bauvorhaben
Zubau einer Garage und eines Abstellraumes
Erweiterung einer Scheune
Umbau auf der Alpe Krienegg
Flugdach
Kellersanierung Balstobel
Sterbefälle (seit 01.06.2014)
Elsa Golder
01.07.2014
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Abfallkalender
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4
5
6
7
8
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Altstoff Sammelzentrum
Müllabholung: Kunststoff
Angenommen werden:
- Sperrmüll
-Alteisen
- Elektrogeräte
- Papier
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M D M D
S
Müllabfuhr
Müllabholung: Kartonagen (nur für Betriebe)
F
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M D M
- Problemstoffe
Öffnungszeit: jeden Freitag 13.30 - 19.00 Uhr
Einteilung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes am Wochenende (Vorderbregenzerwald)
Dienst
29. - 30. November
6. Dezember
7. Dezember bis 18.00 Uhr
7. Dezember ab 18.00 Uhr
8. Dezember
13. - 14. Dezember
20. - 21. Dezember
24. Dezember
25. Dezember bis 18.00 Uhr
25. Dezember ab 18.00 Uhr
26. Dezember
27. - 28. Dezember
31. - 1. Jänner
3. - 4. April
6. Jänner
10. - 11. Jänner
ArtArzt
Wochenende
Dr. Grimm, Lingenau
Wochenende
Dr. Bilgeri, Hittisau
Wochenende
Dr. Bilgeri, Hittisau
Wochenende
Dr. Isenberg, Langen
Feiertag
Dr. Isenberg, Langen
Wochenende
Dr. Lampl, Sulzberg
Wochenende
Dr. Grimm, Lingenau
Weihnachten
Dr. Bilgeri, Hittisau
Feiertag
Dr. Bilgeri, Hittisau
Feiertag
Dr. Isenberg, Langen
Feiertag
Dr. Isenberg, Langen
Wochenende
Dr. Lampl, Sulzberg
Neujahr
Dr. Grimm, Lingenau
Wochenende
Dr. Bilgeri, Hittisau
Feiertag
Dr. Lampl, Sulzberg
Wochenende
Dr. Isenberg, Langen
Öffnungszeiten der Sibratsgfäller Nahversorger
Bäckerei Dorner
Di / Mi / Fr / Sa 7.00 - 12.00 Uhr
Hauptsaison Mo geöffnet
05513/30001
05513/41020
05513/6898
05516/2031
Ordinationszeiten
von 10h bis 11h und 17h bis 18h
Wälder Apotheke, Lingenau
T 05513 424 75
Mo - Fr 8 - 12 / 14 - 18 Uhr
Sa 8.00 - 12.00 Uhr
Columban Apotheke, Egg
T 05512 27 00
Mo - Fr 8 - 12 Uhr / 14 - 18 Uhr
Sa 8.00 - 12.00 Uhr
T 05513 2113
Nah & Frisch
T 05513 2115 80
Mo - Sa 8.00 - 12.00 Uhr
Mo / Di / Mi / Fr 14.30 - 18.00 Uhr
Raiffeisen Bank
T 05513 2211-310
Mo / Mi 8.00 - 12.00 Uhr
Fr 8.00 - 12.00 Uhr / 16.00 - 18.00 Uhr
20 |
Dr. Bilgeri, Hittisau
Dr. Grimm, Lingenau
Dr. Hutter, Langenegg
Dr. Lampl, Sulzberg
Sennerei
T 05513 2442
Mo - Fr 9.00 - 11.00 Uhr / Sa 8.00 - 11.00 Uhr
Sommerzeit Mo - So 18.30 - 19.30 Uhr
Winterzeit Mo - So 18.00 - 19.00 Uhr
Tourismusbüro & Post
Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr
T 05513 2112-13
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Seele and Geist
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