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Hamburger Taxi Rundschau 12.2014 - Taxen-Union

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6.Jahrgang
Dezember 2014
Postvertriebsstück 18888
Hamburger
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12 / 2014
Unsere Titelseite
Die Lombardsbrücke
Christian Brüggmann
Die Lombardsbrücke markiert in
Verlängerung der Wallanlagen den
alten Verlauf der Stadtbefestigung.
Unter ihr fahren regelmäßig Alsterdampfer zwischen Binnen- und
Außenalster.
Einst verbanden hölzerne Stege und
Brücken über dem damals noch
schmalen Alsterlauf die ländlichen
Gemeinden Rotherbaum und St.
Georg. Bereits im 17. Jahrhundert
führte die Brücke den Namen eines
Pfandleihhauses mit der italienischen Bezeichnung Lombard, das
westlich gelegen im Schutz der Bastion Diderus gestanden haben soll.
1865 wurde die ursprünglich hölzerne Brücke durch eine steinerne
Konstruktion ersetzt. Es war der Bau
der Verbindungsbahn von Hamburg
nach Altona, die diesen Neubau
erforderlich machte. Seither überspannt die 69 Meter lange Brücke in
drei Bögen die Alster. Eine Verbreiterung von 32 auf 48 Meter wurde
bereits 1902 erforderlich. Parallel
zur ausgebauten Straße führen heute
vier Gleise über die Lombardsbrücke. Zur Binnenalster hin stehen
vier große attraktive Kandelaber, am
östlichen Brückenfundament befindet sich das alte Dampfboot-Wartezimmer – leider verschlossen.
Gut 50 Jahre nach ihrer Verbreiterung wurde nördlich gelegen die
Neue Lombardsbrücke erbaut, um
dem gestiegenen Straßenverkehr gerecht zu werden. Nach Ermordung
von John F. Kennedy wurde diese zu
seinen Ehren 1963 zur Kennedybrücke umbenannt.
Kurz notiert
Nachrichten für das Hamburger Gewerbe
Christian Brüggmann
Informationen der Verkehrsgewerbeaufsicht zur Berücksichtigung der
Regelungen des Mindestlohngesetzes (MiLoG) in Genehmigungs- und
Betriebsprüfungsverfahren.
Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr
und Innovation (BWVI) erteilt Informationen zu den wesentlichen Regelungen des MiLoG. Alle Hamburger
Unternehmer wurden aus diesem
Grunde im vergangenen Monat angeschrieben.
Ferner weist die BWVI darauf hin,
dass eine Beteiligung des Fahrpersonals an den Gesellschaften nicht
geeignet ist, um den geltenden Arbeits- und Sozialvorschriften auszuweichen. Unternehmen, die versu-
2 • Hamburger TAXI Rundschau
chen, die Sozialversicherungspflicht
und die Arbeitsschutzgesetze zu
umgehen, müssen damit rechnen,
dass Rentenversicherung, Zoll und
Amt für Arbeitsschutz informiert
werden.
Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband
BZP
veröffentlicht
„Schwarzbuch Uber“.
Auf der Europäischen Taximesse in
Köln stellte der BZP das „Schwarzbuch Uber“ vor, das einen Überblick
über das von den Medien gerne als
„Taxi-Schreck“ bezeichnete Unternehmen Uber beinhaltet. Das Dokument steht zum kostenlosen Download auf der Seite www.bzp.org im
Bereich Meldungen zur Verfügung.
Anwendungsfragen rund um den
Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) für Taxi- und
Mietwagenunternehmen.
Dieser BZP-Leitfaden beantwortet viele Fragen zum Thema Mindestlohn. Mitglieder der TAXENUNION HAMBURG HANSA e. V.
können das Handbuch kostenlos
unter info@taxenunionhh.de anfordern.
12 / 2014
Frohe Weihnachten
und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Eins, zwei, drei im Sauseschritt läuft die
Zeit; wir laufen
mit. (Wilhelm
Busch)
Schon
sind
wir mitten in
der Adventszeit und Weihnachten steht
vor der Tür – ein
ereignisreiches
Jahr neigt sich dem
Ende zu. Im Hinblick
auf den zum 1. Januar 2015
geltenden Mindestlohn ist
bereits jetzt klar, dass
auch das kommende
Jahr eine große Herausforderung für
unser
Gewerbe
sein wird.
Allen Kolleginnen und Kollegen
wünschen
wir
ein
erfolgreiches
Vorweihnachts- und
Weihnachtsgeschäft sowie eine lohnende Silvesternacht.
Hamburger TAXI Rundschau
•3
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12 / 2014
Startschuss für Deutsches
Taxi-Service-Netzwerk (DTN)
Bundesweit 90 % Flächendeckung durch Vernetzung
Christian Brüggmann
Noch vor Beginn der Europäischen
Taximesse in Köln wurde das marktübergreifende Bestellsystem des Taxigewerbes vorgestellt. „Das DTN
leitet den Kundenwunsch über ein
Autobooking-System an die richtige
Adresse weiter, damit das gewünschte Taxi schnell für den Fahrgast bereitsteht – egal, ob in Flensburg, Garmisch, Aachen oder Görlitz“, sagte
BZP-Präsident Michael Müller.
„Mit unserem Deutschen Taxi-Service-Netzwerk wird der ServiceRadius der angeschlossenen TaxiApps für Smartphones schlagartig
erweitert und Taxikunden erhalten
in Deutschland einen flächendeckenden Service für praktisch jedes
Smartphone“, so Müller vor Beginn der Europäischen Taximesse
in Köln. Unter dem Dach des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands
(BZP) wurde die Schnittstelle für
die Applikationen „cab4me“, „Taxi
Deutschland“ und „taxi.eu“ bereits
2013 entwickelt und wird nun nach
einer intensiven Testphase in Betrieb
genommen.
Müller betonte: „Vermittelt werden
ausschließlich Taxifahrer, die ihren
Service nach den Bestimmungen der
Personenbeförderungsregelungen
anbieten und von einer örtlichen Taxizentrale überwachen lassen. Die
gemeinsame Schnittstelle stärkt
internetbasierte Systeme, die aus
dem Taxigewerbe heraus gewachsen
sind.“ In Kiel hatten die Verkehrsminister auf ihrer Herbst-Konferenz
einhellig die Personenbeförderungsrichtlinien bekräftigt und zugleich
digitale Steuerungssysteme als modernes und wegweisendes Element
aus der Branche begrüßt. „Das Taxigewerbe ist innovativ und entwickelt
seinen digitalen und kundenfreund-
lichen Fahrgastservice innerhalb der
gesetzlichen Richtlinien kontinuierlich weiter“, so der BZP-Präsident.
Auf ihrem 6. Forum, das parallel zur
Europäischen Taximesse stattfand,
stellte die International Road Transport Union (IRU) mit dem GTN ein
globales Taxi-App-Netzwerk vor.
Gründungsmitglieder sind taxi.eu
– als deutscher Partner, eCab, London, sowie die größte österreichische Taxizentrale 40100 in Wien.
Kurzfristig können Kunden in über
hundert Städten in Tschechien, Österreich, Belgien. Dänemark, Frankreich, Deutschland, Lichtenstein,
Luxemburg, den Niederlanden, der
Schweiz, Großbritannien und den
USA ein Taxi über ihre lokale App
bestellen, ganz unabhängig vom
eigenen Standort. Bis Ende 2015 soll
das System weiter ausgebaut und
so zum weltweit größten Taxi-AppNetzwerk werden.
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selbstfahrende Einzelunternehmer für Tagund Nachtschicht.
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Hamburger TAXI Rundschau
•5
12 / 2014
Klare Worte
„Nicht Mindestlohn feiern und gleichzeitig ‚Geiz ist geil‘ rufen!“
Christian Brüggmann
Zum Abschluss der Europäischen
Taximesse in Köln sprach NRW-Verkehrsminister Michael Groschek
vor rd. 5.000 Taxiunternehmern.
Mindestlohn und unfairer Wettbewerb waren unter anderem die Themen.
Gleich zu Beginn seines Vortrags berichtete Groschek von einer schweren Last, die vom Gewerbe geschultert werden müsse. Gemeint war die
Einführung des Mindestlohns. Für
die Verhandlungen mit Kommunen
und Krankenkassen sicherte er seine volle Unterstützung zu: „Es kann
nicht sein, dass wir Mindestlohn feiern und gleichzeitig rufen ‚Geiz ist
geil – ich steig vom Taxi um‘!“
Als weitere Herausforderung nannte
der Minister die Einführung des Fiskaltaxameters. Er sprach offen über
die Sorge, dass die Guten ordentliche
Geräte haben und die weniger Guten
Schmu machen. Für einen fairen
Wettbewerb sei eine gesetzliche Re-
gelung unerlässlich.
Im Hinblick auf Uber stellte Groschek klar, dass er ganz anderer
Meinung sei als der Chef der Kartellbehörde und so mancher Staatssekretär in Berlin: „UberPop ist keine
Wettbewerbsbereicherung, sondern
Wildwest. Nicht der Kunde profitiert, sondern die Provisionskassierer in Kalifornien profitieren.“ Er begrüßte ausdrücklich die Einführung
des Deutschen Taxi-Service-Netzwerks als ordentliche Taxi-App eines
ordentlichen Taxigewerbes.
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Hamburger
TAXI Rundschau
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12 / 2014
Erfolgreiche Taximesse in Köln
Innovationen und Informationen von A bis Z
Christian Brüggmann
Trotz Bahnstreiks kamen über
14.000 Besucher am 7. und 8. November 2014 zur Europäischen Taximesse nach Köln – der weltweit
größten Fachmesse für das Taxigewerbe. Mehr als 100 Aussteller aus
insgesamt 14 Nationen präsentierten
technische Innovationen, neue Fahrzeuge und Dienstleistungen und
machten so die Messe zum absoluten Branchenhighlight.
Die wohl weiteste Anreise mit gut
39 Stunden hatten die Kollegen aus
Australien. Außer der Antarktis
waren auf der Messe fast alle Kontinente vertreten. Insbesondere auch
wegen des parallel zur Taximesse
stattfindenden Forums der International Road Transport Union (IRU)
war das internationale Interesse in
diesem Jahr sehr groß. So war auch
der Gemeinschaftsstand von IRU
und BZP kontinuierlich gut besucht.
Nach der Begrüßung am Freitag
durch Peter Zander, Vorsitzender der
Fachvereinigung
Personenverkehr
Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V., re-
ferierte Michael Müller, Präsident
des BZP, über das Thema „Taxi in
der Zange – Schwarzkonkurrenz,
Mindestlohn, Fiskaltaxameter: Was
sagt der BZP?“.
Unter anderem stellte Daimler die
facegeliftete B-Klasse und das neue
T-Modell der C-Klasse vor, letzteres
mit einem Glasdach, das sich sogar
öffnen lässt. Weniger für den Taxibetrieb als für den Mietwagen- und
Limousinendienst geeignet, wurde
auch der S 350 mit langem Radstand
präsentiert. Neben vielen anderen
Modellen stellte VW den neuen Passat Variant vor. Als Taxi soll dieser
ab März 2015 mit einer 110-kW-Maschine bestellbar sein, eine 81-kWAusführung soll später folgen. Auf
dem Stand der erdgas Mobil GmbH
konnte man in einer „aufgesägten“
B-Klasse die Position der Erdgastanks sehen sowie sich die Technik
und die Vorteile der Erdgasfahrzeuge
erklären lassen.
Auch der Zoll war mit einem eigenen Stand vertreten. Die zentralen
Themen: Mindestlohn und Schwarz-
Der Hauptgewinn der Tombola ging an die
Taxiunternehmerin Ulrike Downar-Gröne
aus Dortmund
arbeit. Mit Blick auf den zum 1. Januar 2015 geltenden Mindestlohn
hat der Zoll bereits 1.650 neue Mitarbeiter für Kontrollen eingestellt.
Wie in den Vorjahren gab es auch
diesmal auf der Messe umfassende
Informationen über aktuelle Neuerungen und zukünftige Entwicklungen sowie viel Raum zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema
Taxi.
Impressum Hamburger TAXI Rundschau
Redaktion:
Hallo! TAXI
Postfach 10 11 67
28011 Bremen
Telefon: 0421 / 170 470
Telefax: 0421 / 170 473
redaktion@hallo-taxi.de
www.hallo-taxi.de
Hallo! TAXI
Jakobistraße 20
28195 Bremen
Chefredakteur (V. i. S. d. P.):
Christian Brüggmann
Am Schiffbeker Berg 6 a
22111 Hamburg
info@taxenunionhh.de
Die Hamburger TAXI Rundschau ist
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Er löst Robert Wilhelm ab, der über viele Jahre die Taxibranche betreute.
Hamburger TAXI Rundschau
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