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1634

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Zusatzmodul: Betriebswirtschaftliche Planung & Controlling
Bereich: LOHN - Info für Anwender Nr. 1634
Inhaltsverzeichnis
1.
Ziel
2
2.
Voraussetzungen
2
3.
Vorgehensweisen
3
3.1.
Personalkosten
4
3.2.
Planung und Controlling
6
3.3.
Jahresabschluss
8
3.4.
Krankenkassen
10
3.5.
Beschäftigung
11
3.6.
Sonstiges
12
4.
Details
14
4.1.
Darstellungs- und Druckmöglichkeiten
14
Autor: NI / 16.12.2014
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
Seite 2
Info für Anwender Nr. 1634
1.
Ziel
Das Zusatzmodul »LOHN BPC – Betriebswirtschaftliche Planung und Controlling« ermöglicht Ihnen eine
Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten.
Sämtliche Auswertungen können Sie:
zusätzlich grafisch auswerten,
zur Weiterbearbeitung an Microsoft Excel und Word übergeben,
als PDF speichern,
per E-Mail verschicken.
Durch die individuellen Gestaltungsoptionen der Auswertungen und der Möglichkeit zur grafischen Verdeutlichung sind sie ein ideales Instrument für Beratungsgespräche mit Ihrem Mandanten.
Der Aufruf des Zusatzmoduls erfolgt über:
»Auswertungen | Betriebswirtschaftliche Planung & Controlling«.
2.
Voraussetzungen
Zusatzmodul »Betriebswirtschaftliche Planung und Controlling« muss lizenziert sein.
Falls Sie die LOHN BPC nicht aufrufen können, ist das Zusatzmodul »Betriebswirtschaftliche Planung
und Controlling« nicht lizenziert.
Informationen zu den Preisen und zur Bestellung des Zusatzmoduls erhalten Sie über die Agenda-Infoline unter:
Telefonnummer:
E-Mail-Adresse:
Autor: NI / 16.12.2014
08031 2561 410
info@agenda-software.de
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
Seite 3
Info für Anwender Nr. 1634
3.
Vorgehensweisen
Überblick
Das Zusatzmodul Lohn BPC ist in 6 Themenbereiche aufgeteilt:
4
1. Personalkosten
2. Planung und Controlling
8
3. Jahresabschluss
4. Krankenkassen
5. Beschäftigung
6. Sonstiges
6
10
11
12
Beachten Sie bei den Auswertungen folgende Besonderheiten:
Besonderheit bei
Beschreibung
Kurzarbeitergeld:
Das ermittelte Kurzarbeitergeld (Lohnart K401 »KUG Std./Kurzarbeitergeld«)
wird im Bereich der Personalkosten-Auswertungen nicht berücksichtigt. Dieses
wird von der Bundesagentur für Arbeit bzw. der Krankenkasse erstattet und
stellt somit keine Arbeitgeberaufwendungen dar. Die auf das KUG-fiktiv (Lohnart K901 »Kug – fiktiv (80 %)«) entfallenden SV-Arbeitgeberanteile (KV, RV,
AV) sind in den Personalkosten enthalten. Ein Ausschluss aus der Auswertung
ist derzeit nicht möglich.
Altersteilzeit:
Der Aufstockungsbetrag (Lohnart 0078 »Altersteilzeit Aufstockung«) wird im
Bereich der Personalkosten nicht berücksichtigt. Dieser wird von der Bundesagentur für Arbeit erstattet und stellt somit keine Arbeitgeberaufwendungen
dar. Die Rentenversicherungsbeiträge, die auf den Unterschiedsbetrag bzw.
die zusätzliche beitragspflichtige Einnahme (Lohnart 0079 »Altersteilzeit Unterschied«) entfallen, sind in den Personalkosten enthalten. Ein Ausschluss aus
der Auswertung ist derzeit nicht möglich.
Dienstwagen:
Die Kosten des Dienstwagens werden mit den pauschal ermittelten Werten (in
der Regel nach der 1%-Methode) angesetzt.
Umlagen:
Die Kosten der Umlage U1 und U2 werden erst ab der Lohnperiode Januar
2007 berücksichtigt.
Hinweis
In den Auswertungen werden nur betriebliche Kosten berücksichtigt.
Autor: NI / 16.12.2014
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
Seite 4
Info für Anwender Nr. 1634
3.1.
Personalkosten
1. Personalkosten
In der Auswertung »Personalkosten« werden folgende Personalkosten ausgewertet:
Bruttobezüge
SV-Arbeitgeberanteile (KV, PV, RV, AV)
Pauschale Steuern (soweit nicht auf den Arbeitnehmer abgewälzt)
Umlagen U1 und U2 (ab der Lohnperiode Januar 2007) sowie die Insolvenzgeldumlage
2. Personalkosten Mehrjahresvergleich
In der Auswertung »Personalkosten Mehrjahresvergleich« kann eine Auswertung der Arbeitgeberkosten von bis zu drei Jahren erstellt werden.
Sie beinhaltet alle bei den Arbeitnehmern angefallenen Personalkosten wie:
Bruttobezüge
SV-Arbeitgeberanteile (KV, PV, RV, AV)
Pauschale Steuern (soweit nicht auf den Arbeitnehmer abgewälzt)
Umlagen U1 und U2 (ab der Lohnperiode 01/2007) sowie die Insolvenzgeldumlage
Die Anwendung ermittelt für Sie die prozentualen und betragsmäßigen Abweichungen von Jahr zu
Jahr.
Hinweis
Beachten Sie bei der Auswahl des Zeitraums, dass die Auswertung für das aktuelle Lohnjahr nur die
bereits abgerechneten Monate enthält.
3. Lohn-Nebenkosten
In der Auswertung »Lohn-Nebenkosten« werden folgende neben dem Bruttolohn entstehende Kosten
ausgewertet:
SV-Arbeitgeberanteile (KV, PV, RV, AV)
Pauschale Steuern (soweit nicht auf den Arbeitnehmer abgewälzt)
Umlagen U1 und U2 (ab der Lohnperiode Januar 2007) sowie die Insolvenzgeldumlage
Autor: NI / 16.12.2014
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Seite 5
Info für Anwender Nr. 1634
4. Lohn-Nebenkosten Mehrjahresvergleich
In der Auswertung »Lohn-Nebenkosten Mehrjahresvergleich« kann eine Auswertung der Nebenkosten
von bis zu drei Jahren erstellt werden.
Sie beinhaltet alle bei den Arbeitnehmern angefallenen Lohn-Nebenkosten wie:
SV-Arbeitgeberanteile (KV, PV, RV, AV)
Pauschale Steuern (soweit nicht auf den Arbeitnehmer abgewälzt)
Umlagen U1 und U2 (ab der Lohnperiode Januar 2007) sowie die Insolvenzgeldumlage
Die Anwendung ermittelt für Sie die betragsmäßigen und prozentualen Abweichungen von Jahr zu
Jahr.
Mithilfe der grafischen Auswertungsmöglichkeiten verschaffen Sie sich auch optisch einen raschen
Überblick über die Entwicklung der Lohnnebenkosten.
Hinweis
Beachten Sie bei der Auswahl des Zeitraums, dass die Auswertung für das aktuelle Lohnjahr nur
die bereits abgerechneten Monate enthält.
5. Gesamtbrutto
Die Auswertung »Gesamtbrutto« liefert Ihnen über einen frei wählbaren Zeitraum eine Übersicht über
die Entwicklung der Bruttogehälter der einzelnen Arbeitnehmer.
Nicht enthalten sind Lohn-Nebenkosten wie:
SV-Arbeitgeberanteile (KV, PV, RV, AV)
Pauschale Steuern
Umlagen U1 und U2 sowie die Insolvenzgeldumlage
6. Gesamtbrutto Mehrjahresvergleich
Die Auswertung »Gesamtbrutto Mehrjahresvergleich« stellt Ihnen sämtliche Bruttobezüge über einen
Zeitraum von bis zu drei Jahren gegenüber.
Die Anwendung ermittelt die betragsmäßigen und prozentualen Abweichungen von Jahr zu Jahr.
Hinweis
Beachten Sie bei der Auswahl des Zeitraums, dass die Auswertung für das aktuelle Lohnjahr nur die
bereits abgerechneten Monate enthält.
Autor: NI / 16.12.2014
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
Seite 6
Info für Anwender Nr. 1634
3.2.
Planung und Controlling
1. Gehaltsentwicklung je Mitarbeiter
Diese Auswertung zeigt, wie sich das Gehalt eines Mitarbeiters über den Zeitraum von mehreren Jahren entwickelt hat. Neben der Veränderung des Gehalts werden auch alle sonstigen Bruttobezüge
(VWL, Direktversicherung etc.) ausgewiesen.
Als zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:
Ohne Berücksichtigung von Einmalbezügen:
Es werden nur die laufenden Bezüge dargestellt. Einmalbezüge bleiben bei Aktivierung dieser Option unberücksichtigt.
Nur Monate mit Änderungen gegenüber dem Vormonat anzeigen:
Aus dem gewählten Zeitraum werden nur der erste und der letzte Monat dargestellt. Alle weiteren
Monate nur dann, soweit sich bei den Bezügen Änderungen im Vergleich zum direkten Vormonat
ergeben.
2. Gehaltsentwicklung 12 Monate
Die Bruttobezüge werden je Monat dargestellt. Entwicklungen und Veränderungen der gesamten Personalkosten, aber auch bei einzelnen Mitarbeitern, Abteilungen und Betriebsstätten werden somit
transparent.
Als zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit steht Ihnen folgende Option zur Verfügung:
Ohne Berücksichtigung von Einmalbezügen:
Es werden nur die laufenden Bezüge dargestellt. Einmalbezüge bleiben bei Aktivierung dieser Option
unberücksichtigt.
Autor: NI / 16.12.2014
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
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Info für Anwender Nr. 1634
3. Jahres-Forecast
Der Jahres-Forecast rechnet für Sie die Personalkosten für die verbleibenden Monate des laufenden
Jahres und für das Folgejahr hoch.
Dabei werden folgende Gegebenheiten berücksichtigt:
Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenze
Ein- und Austritte die in der Zukunft liegen
Einmalzahlungen die in der Zukunft liegen
Berücksichtigung von Arbeitnehmern in Fehlzeit
Prozentuale oder betragsmäßige Gehaltsveränderungen
Änderungen in den Beitragsbemessungsgrenzen für Folgejahre
Ermittlung künftiger Gehaltsbezüge
Festbezüge:
Diese werden durch die Anwendung so angesetzt, wie sie in den Personaldaten im Register
»Festbezüge« erfasst sind. Über welchen Zeitraum ein Festbezug gelten soll, legen Sie in den
Feldern »Beginn/Ende« direkt in der Lohnbuchung fest. So können Sie Lohnerhöhungen, die in
der Zukunft liegen, in die Hochrechnung mit einfließen lassen.
Möchten Sie mit einem pauschalen Zuschlag zu den gegenwärtigen Lohnkosten rechnen, können
Sie diesen in der Selektionsmaske im Bereich der »Individuellen Steuerung« erfassen.
Beachten Sie dabei, dass dieser pauschale Zuschlag bei den Arbeitnehmern nicht gerechnet wird,
bei denen Sie Festbezüge erfasst haben, die in der Zukunft beginnen.
Dialogbezüge:
Dialogbezüge wie z. B. Stundenlohn werden aus dem Durchschnitt der letzten drei berechneten
Perioden ermittelt.
Ermittlung der SV-Arbeitgeberanteile:
Bei der Ermittlung werden die in den Beitragsbemessungsgrenzen erfassen Werte herangezogen.
Für in der Zukunft liegende Kalenderjahre erfassen Sie die Werte in der Selektionsmaske.
Der Krankenversicherungsbeitrag wird grundsätzlich nach dem durchschnittlichen Krankenversicherungssatz gerechnet, der auch bei der Zuschussberechnung für die private Krankenversicherung herangezogen wird.
Umlagen:
Die Umlagen werden nach dem Durchschnitt der drei letzten Monate gerechnet.
Hinweis
Der Jahres-Forecast ist eine reine Hilfsliste, die Sie bei der Planung Ihres Budgets unterstützt. Manuelle Korrekturen sind jederzeit nach der Übergabe an Microsoft Excel möglich. Hier kann die Auswertung Ihren speziellen Bedürfnissen angepasst werden.
Besonderheit bei Altersteilzeit und Kurzarbeitergeld:
In diesen beiden Fällen werden die Bezüge für künftige Monate so angesetzt, wie sie im letzten berechneten Monat vorliegen.
Autor: NI / 16.12.2014
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
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Info für Anwender Nr. 1634
3.3.
Jahresabschluss
1. Urlaubsrückstellung
Die Anwendung berechnet für alle Mitarbeiter, die ihren Jahresurlaub nicht vollständig verbraucht haben, die Rückstellung für den Jahresabschluss. Dies erfolgt anhand des durchschnittlich erzielten Arbeitslohnes je Anwesenheitstag.
Bei der Ermittlung des Rückstellungsbetrags werden folgende Lohnarten nicht berücksichtigt:
Mehrjährige Bezüge
Pauschalversteuerte Bezüge
Steuerfreie Bezüge
Einmalbezüge
Lohnart 0170 »Vermögenswirksame Leistungen«
Lohnart 0171 »Dienstwagen 1%«
Lohnart 0172 »Dienstwagen Wohnung/Arbeit«
Lohnart 0192 »Freie Wohnung«
Lohnart 0193 »Essensgeld«
Lohnart 0194 »Betriebsveranstaltung«
Der Resturlaub wird wie folgt berechnet:
+
-
Resturlaub Vorjahr
Jahresurlaub
Genommener Urlaub
=
Resturlaub
Achtung
Der genommene Urlaub muss entweder im Kalender mit dem Kalenderschlüssel 117 oder mit der
Lohnart 0161 bzw. 0120 im Dialog erfasst werden.
Sollte es noch einen Resturlaub aus dem Vorjahr geben, der abgegolten (ausbezahlt) wurde oder verfallen ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen <Resturlaub aus dem Vorjahr ist verfallen/abgegolten>.
Bei der Berechnung eines zusätzlichen Urlaubsgelds gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie legen
für alle Mitarbeiter einheitlich einen festen Betrag in Euro fest oder oder entscheiden sich für einen Prozentsatz vom laufenden täglichen Arbeitsentgelt.
Möchten Sie kein zusätzliches Urlaubsgeld in die Berechnung einfließen lassen, deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen <Urlaubsgeld je Urlaubstag>.
Hinweis
Bei zusätzlich gezahltem Urlaubsgeld kann die Beitragsbemessungsgrenze nicht berücksichtigt werden!
Automatisch werden die folgenden Lohn-Nebenkosten prozentual ermittelt und auf den Rückstellungsbetrag aufgeschlagen:
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung einschließlich der Umlagen U1, U2 (ab 2007) und Insolvenzgeldumlage
pauschale Steuern (soweit diese der Arbeitgeber getragen hat)
Alternativ haben Sie in der Selektionsmaske die Möglichkeit, einen einheitlichen Prozentsatz für die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung zu erfassen. Dieser gilt für alle Mitarbeiter.
Autor: NI / 16.12.2014
© 2014 Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
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Info für Anwender Nr. 1634
2. Gewerbesteuerzerlegung
Hat ein Unternehmen mehrere Betriebsstätten, können über die »Gewerbesteuerzerlegung« die Arbeitslöhne gemäß den Vorgaben des Gewerbesteuergesetzes auf die einzelnen Betriebsstätten aufgeteilt werden.
Voraussetzung hierfür ist, dass in den einzelnen Lohnmonaten die Mitarbeiter immer der richtigen Betriebsstätte zugeordnet waren.
Gemäß den Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes werden in Ausbildung befindliche Mitarbeiter
nicht berücksichtigt, d. h. Mitarbeiter mit Personengruppe 102 (Auszubildende) und 105 (Praktikanten).
Sie werden in der Auswertung zwar mit aufgelistet, aber ohne Ausweis von Bezügen.
Die Aufteilung des Unternehmerlohns (25.000 Euro) kann, durch Aktivierung der Funktion in der Selektionsmaske, prozentual auf die einzelnen Betriebsstätten erfolgen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske werden Ihnen alle Betriebsstätten des Mandanten angezeigt.
Sonstige Bezüge werden auf 50.000 Euro pro Mitarbeiter und Jahr begrenzt.
In der Auswahlmaske können Sie im Bereich »Ausschluss Lohnarten« einmalige, nach dem Gewinn
berechnete Vergütungen ausschließen. Diese werden nicht mit ausgewertet. Über den Auswahlpfeil
gelangen Sie in die Auswahl aller bei diesem Mandanten verwendeten Lohnarten.
Die Werte in der Summenzeile der Spalte »Gesamtbrutto« können von Ihnen in das Formular »Erklärung für die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags« (GewSt 1D) übernommen werden.
Autor: NI / 16.12.2014
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Info für Anwender Nr. 1634
3.4.
Krankenkassen
1. Mitarbeiter-Krankenkassen
Diese Auswertung zeigt bei welcher Krankenkasse die einzelnen Mitarbeiter versichert sind. Außerdem
wird die Beitragsgruppe und der Krankenversicherungssatz angezeigt. (Abweichender Krankenversicherungssatz z. B. bei Rentnern und geringfügig Beschäftigten).
Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag des Arbeitnehmers wird angezeigt.
2. Private Krankenversicherung
Die Auswertung »Private Krankenversicherung« gibt Ihnen einen Überblick über die Arbeitgeberzuschüsse und die Arbeitnehmergesamtbeiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung.
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Seite 11
Info für Anwender Nr. 1634
3.5.
Beschäftigung
1. Art der Beschäftigung
Die Liste »Art der Beschäftigung« ermöglicht es Ihnen, die Arbeitnehmer anhand der verschiedenen
Beschäftigungsverhältnisse auszuwerten.
Die Einordnung wird anhand der Personengruppe vorgenommen.
2. Berufszugehörigkeit
Die Liste zur »Berufszugehörigkeit« gruppiert die Arbeitnehmer aufgrund des in den Personaldaten im
Register »Firma« hinterlegten Berufs. Als Zuordnungskriterium dient die dort vergebene Nummer.
3. Entwicklung n. Beschäftigungsart
Diese Auswertung ermöglicht Ihnen einen Überblick über die Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse in Ihrem Unternehmen.
Auf Knopfdruck ermitteln Sie die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer eines frei definierbaren Zeitraums. Dies ist insbesondere bei der Eingruppierung von Kapitalgesellschaften in die
einzelnen Größenklassen und der damit zusammenhängenden Veröffentlichungspflicht des Jahresabschlusses von entscheidender Bedeutung: Weitere Informationen finden Sie hierzu § 267 HGB).
Die Eingruppierung der Arbeitnehmer in die einzelnen Beschäftigungsklassen erfolgt grundsätzlich anhand der hinterlegten Personengruppen in den Personaldaten.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Aufteilung individuell selbst zu steuern. Ihnen steht dazu in
den »Personaldaten | Register Sonstiges | Bereich: Lohn-BPC« das Auswahlfeld »Beschäftigungsart« zur Verfügung. Über dieses können Sie in einer frei definierbaren Tabelle die entsprechenden Einträge selbst anlegen und bei den einzelnen Arbeitnehmern hinterlegen.
Dieser Eintrag hat immer Vorrang vor der automatischen Einordnung des Mitarbeiters durch LOHN.
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Info für Anwender Nr. 1634
3.6.
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Sonstiges
1. Fluktuation
Zur Fluktuation gehört jedes auf Dauer angelegte Ausscheiden eines Mitarbeiters, das nicht durch den
Arbeitgeber veranlasst wurde.
Um die Definition bei ausscheidenden Mitarbeitern entsprechend vornehmen zu können, gibt es in den
Personaldaten im Register »Sonstiges« das zusätzliche Feld »Austrittsgrund« mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
Kündigung durch Arbeitgeber
Kündigung durch Arbeitnehmer
Tod des Arbeitnehmers
Trennung im ggf. Einvernehmen
Vertragsablauf
Dieses Feld wird erst aktiv, wenn Sie ein Austrittsdatum erfasst haben. Es kann auch bei Mitarbeitern
die bereits länger ausgeschieden sind, jederzeit erfasst werden und wird in der Auswertung sofort berücksichtigt.
Erläuterung zu den einzelnen Spalten
Bestand
Für jede Abrechnungsperiode wird die Anzahl der Mitarbeiter ermittelt. Es werden alle Mitarbeiter gezählt, die mindestens an 15 Tage im entsprechenden Monat beschäftigt waren.
Kündigung durch AG
In diese Spalte fließen alle Arbeitnehmer die in den Personaldaten im Feld »Austrittsgrund« folgende
Schlüsselung haben:
Kündigung durch Arbeitgeber
Vertragsablauf
Diese Spalte nimmt lediglich Einfluss auf die Entwicklung des monatlichen Personalbestands. Sie fließt
nur indirekt in die Ermittlung der Fluktuationsquote ein.
Kündigung durch AN
In diese Spalte fließen alle Arbeitnehmer die in den Personaldaten im Feld »Austrittsgrund« folgende
Schlüsselung haben:
Kündigung durch Arbeitnehmer
Tod des Arbeitnehmers
Trennung im gegenseitigen Einvernehmen
Ebenso fließen in diese Spalte alle Arbeitnehmer, die im Feld »Austrittsgrund« in den Personaldaten
keinen Eintrag haben. In diesem Fall wird die Kündigung durch den Arbeitnehmer unterstellt. Der Eintrag kann aber jederzeit nachgeholt werden.
Die hier ermittelte Anzahl der Arbeitnehmer wird ins Verhältnis zum durchschnittlichen, monatlichen
Personalbestand gesetzt. Gewöhnlich wird die Fluktuationsquote für ein Kalenderjahr ermittelt.
Autor: NI / 16.12.2014
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Info für Anwender Nr. 1634
2. Durchschnittsalter
Die Liste »Durchschnittsalter« gibt Auskunft über die Altersstruktur der Arbeitnehmer. Automatisch wird
der Gesamtdurchschnitt und der Durchschnitt der einzelnen Gruppen ermittelt. Für jeden Arbeitnehmer
wird die Abweichung in Bezug zu seiner Gruppe und dem Gesamtunternehmen dargestellt.
3. Adresse/Telefon
Die Auswertung »Adresse/Telefon« ermöglicht Ihnen die Auswertung der Kommunikationsdaten der
Arbeitnehmer. Selektiv für einzelne Betriebsstätten, Abteilungen und Mitarbeiter.
4. Lohnarten-Suche
Die Lohnarten-Suche ermöglicht Ihnen zahlreiche Recherchen auf Basis von Lohnarten. Auf Anhieb
können Sie beispielsweise folgende Fragen klären:
Welche Mitarbeiter erhalten einen Zuschuss zu den Fahrtkosten, Vermögensbildung oder Direktversicherung?
Welche Mitarbeiter haben in den letzten Jahren eine Tantieme, Prämie oder Weihnachtsgeld erhalten?
Welche Mitarbeiter erhielten Überstunden bzw. Urlaub ausbezahlt?
Über den Auswahlpfeil werden alle Lohnarten angezeigt, die im ausgewählten Zeitraum verwendet
wurden. Wählen Sie die entsprechende Lohnart aus, und klicken Sie auf <Suchen>. Es werden alle
Monate aller Mitarbeiter ausgewertet, in denen die Lohnart verwendet wurde.
Autor: NI / 16.12.2014
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Info für Anwender Nr. 1634
4.
Details
4.1.
Darstellungs- und Druckmöglichkeiten
Die Auswertungen werden immer an den Listendesigner übergeben.
1. Register »Daten«
In diesem Register wird das Ergebnis Ihrer Suche angezeigt.
Durch Klicken auf die Symbole
zweigt werden.
und
kann bis auf einzelne Mitarbeiter und sogar Lohnarten ver-
2. Register »Statistik«
Hier wird das Ergebnis als Diagramm dargestellt.
Für die grafische Darstellung der Auswertungen wurden von uns bereits sinnvolle Voreinstellungen getroffen. Hinsichtlich der Farbe, des Diagrammtyps und zur Darstellung der Legende sind jedoch auch
individuelle Einstellungen in den Optionen möglich.
3. Druck
Über den Menüpunkt
»Datei | Drucken« erhalten Sie folgendes Fenster:
Hier können Sie wählen, ob die Auswertung gedruckt, an Word oder Excel übergeben oder ein PDF erstellt werden soll. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit den Diagrammdruck zu deaktivieren, die Spalten zu nummerieren oder nur die Summen zu drucken.
Hinweis
Der Ausdruck erfolgt jeweils in der im Register »Daten« getroffenen Einstellung.
Autor: NI / 16.12.2014
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