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Fachtagung Rekonstruktive Chirurgie weiblicher

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Anmeldeformular
Anmeldebedingungen/Hinweise
Die Tagungsgebühren inklusive Verpflegung in Höhe von
❑ 155,00 Euro / 175,00 Euro (je nach Selbsteinschätzung)
❑ 125,00 Euro (Frühbucherrabatt)
❑ 50,00 Euro (Bescheinigung über Vollzeitstudium liegt bei)
❑ 30,00 Euro (Bescheinigung über Vollzeitstudium liegt bei,
Frühbucherrabatt)
überweise
❑ ich
❑ mein Arbeitgeber
an das MigraZentrum e.V. Freiburg,
Organisation und Anmeldung:
MigraZentrum e.V.
Friedhofstr. 33
D - 79106 Freiburg
Telefon 0176/28254450
info@migrazentrum-freiburg.de
www.migrazentrum-freiburg.de
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
BIC
FRSPDE66XXX
IBAN
DE 19 6805 0101 0012 7015 62
Name, Vorname
Anmeldung bitte schriftlich bis zum 23. Januar 2015
(Anmeldeschluss) und durch gleichzeitige Überweisung
der Gebühren an das MigraZentrum e.V. Freiburg,
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
BIC FRSPDE66XXX
IBAN DE 19 6805 0101 0012 7015 62
Anmeldung und Zahlungseingang bis 15. Dezember 2014
mit Frühbucherrabatt
Regulärer Beitrag
125,00 Euro
als Studierende*
30,00 Euro
Fachtagung
Straße, Haus-Nr.
PLZ, Ort
Anmeldung und Zahlungseingang bis 23. Januar 2015
nach Selbsteinschätzung
Regulärer Beitrag
155,00 Euro / 175,00 Euro
als Studierende*
50,00 Euro
Rekonstruktive Chirurgie
weiblicher
Geschlechtsmerkmale
Beruf
Telefon/Mailadresse
Arbeitgeber (Name)
Arbeitgeber (Adresse)
Arbeitgeber (Telefon/Mailadresse)
Ein Rücktritt ist aus organisatorischen Gründen nur bis zum
23.01.2015 möglich. Bei Rücktritt fällt eine Bearbeitungsgebühr
von 20 Euro an. Nach Erhalt der schriftlichen Anmeldung und
Eingang der Tagungsgebühr auf unserem Konto ist Ihre Anmeldung vollständig. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung von
uns per Mail. Sollte die Tagung ausgebucht sein, erhalten Sie
von uns, ebenfalls per Mail, eine Benachrichtigung.
Wiederherstellung der körperlichen Integrität
nach Verletzung im Genitalbereich
*nur bei einem Vollzeitstudium,
Kopie der Studienbescheinigung beilegen
Die Anmeldebedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.
Anerkennung als Fortbildung
Für Ärzt_innen sind Fortbildungspunkte mit 7 Zeitstunden
beantragt.
5. Februar 2015
Bürgerhaus Zähringen, Freiburg
Ort, Datum
Unterschrift
Tragen Sie bitte den vollständigen Namen
auch auf Ihrer Überweisung ein.
Anfahrt mit ÖPNV:
Straßenbahn „Linie 2“, Haltestelle „Tullastraße“
Programmänderungen vorbehalten
Bitte senden an:
MigraZentrum e.V., Friedhofstr. 33, D - 79106 Freiburg
www.kaiserwerbungunddesign.de
Tagungsort
Bürgerhaus Zähringen, Lameystr. 2, D - 79108 Freiburg,
gebührenfreie Parkplätze vor dem Haus
Fachliche Leitung
Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey
Dipl. Päd. Isabelle Ihring
Veranstalter
MigraZentrum e.V. Freiburg
Programm
„Der Wille betroffener Frauen zur Selbstbestimmung rechtfertigt die Rekonstruktion.“
Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey
ab 9.00 Uhr Ankommen bei Kaffee, Tee, Getränken
9:30 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
zu den Vorträgen mit Diskussion
- Frauke Czelinski, 1. Vorsitzende MigraZentrum e.V.
- Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg
9:45 Uhr
Die soziokulturellen Hintergründe weiblicher Genitalbeschneidung FGM (= Female Genital Mutilation)
Dipl. Päd. Isabelle Ihring, Freiburg
„In meinem Vortrag werden die soziokulturellen Hintergründe des Phänomens FGM und der Umgang mit
bedrohten und betroffenen Mädchen und Frauen in
Deutschland betrachtet. Besonderes Augenmerk liegt
auf den durch die Migration nach Deutschland resultierenden Folgen für beschnittene Frauen, da die Einwanderung in ein Genitalbeschneidung ablehnendes Land
ein gravierender Einschnitt im Leben betroffener Frauen ist. Der Vortrag zielt darauf ab, Wege aufzuzeigen,
wie Betroffene in Deutschland im Umgang mit weiblicher Genitalbeschneidung begleitet und bedrohte Mädchen geschützt werden können.“
10:30 Uhr
13:30 Uhr
15:00 Uhr
Pause
15:30 Uhr
Meine Arbeit auf dem Gebiet der modernen,
rekonstruktiven Genitalchirurgie II – Vulvaerkrankungen
Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey, Aachen
„Von den rekonstruktiven Techniken profitieren auch
Patientinnen mit vulvärer, intraepithelialer Neoplasie
(VIN), mit Plattenepithelkarzinomen, Schleimhauterkrankungen wie den Lichen, den Pemphigus oder angeborenen Fehlbildungen wie Labiensynechien. Bei tumorchirurgischen Exzisionen oder solchen bei Hauterkrankungen entstehen oft ausgedehnte Gewebedefekte
der Vulva. Da auch hier form- und funktionsrelevante
Veränderungen stattfinden, haben die Patientinnen Vorteile von der Rekonstruktion. Eingehende Kenntnisse in der
speziellen Anatomie dieser Region und in der Mikrochirurgie sind Grundvoraussetzungen bei der Rekonstruktion.“
Die gegenwärtige Situation der Massai in Tansania
Ursula Biermann, Journalistin, Freiburg
„Der Film gibt einen Einblick in die Lebensweise der
Massai und zeigt die Bedeutung, die das Initiationsritual
der Genitalverstümmelung für die Massai hat und wie
schwierig es ist, diese Tradition abzuschaffen. Wir begleiten Mitarbeiter_innen von NAFGEM bei ihrer Aufklärungsarbeit in Schulen und in den weit verstreuten
Dörfern der Massai-Steppe von Tansania. Ich stelle auch
die Rekonstruktionschirurgie für genitalverstümmelte
Frauen in einem der größten Krankenhäuser Tansanias
vor.“
11:00 Uhr
Pause
11:30 Uhr
Von der Bedeutung des Körperbildes –
philosophische Betrachtungen
Irene Delodovici, M.A., Freiburg
„Ziel meines Vortrags ist es zu untersuchen, inwiefern
die Geschlechtlichkeit als Faktor, der unsere Erfahrung
prägt, betrachtet werden kann. Deshalb werde ich beschreiben, wie unsere Weise, mit den Sachen der Welt
umzugehen, durch die Wahrnehmung des eigenen Körpers bestimmt wird.“
12:15 Uhr
Mittagspause
Warmes Mittagessen und Kaffee vor Ort
Meine Arbeit auf dem Gebiet der modernen,
rekonstruktiven Genitalchirurgie I – FGM
Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey, Aachen
„Organisch hinterlässt die rituelle Beschneidung des
äusseren weiblichen Genitals (FGM) massive Form- und
Funktionsbeeinträchtigungen des Genitals und kann
ebenfalls zu direkten und indirekten Beeinträchtigungen
anderer Organe und Körperfunktionen führen. Neben
diesen rituellen Amputationen des äußeren weiblichen
Genitals existieren viele Erkrankungen, die eine medizinisch indizierte Gewebeentfernung an der Vulva bedingen. Die betroffenen Frauen und Mädchen leiden auf
vielen Ebenen unter den Folgen der resultierenden Deformierungen. Die hier beschriebenen rekonstruktiven
Verfahren - die mikrochirurgische Klitorisbergung, die
aOAP- (anterior Obturator Artery Perforator flap) und
die OD-Lappenplastik (Omega-Domed flap) – wurden
von mir gezielt zur anatomischen Rekonstruktion des
weiblichen Genitals entwickelt.“
17:00 Uhr
Ergänzende homöopathische OP-Nachsorge –
aus der Praxis für die Praxis
Almuth Becker-Wildenroth, HP, Freiburg
„Im Fokus des Vortrages stehen die Möglichkeiten der
homöopathischen Begleitbehandlung operativer Eingriffe mit dem Ziel, die mentale, psychische und körperliche Selbstregulierung des Organismus hinsichtlich Schocklösung, Wundheilung und Narbenbildung zu unterstützen. Die dargelegten Verordnungen basieren auf eigener langjähriger Praxiserfahrung und der vieler Kollegen und sind sofort praktisch umsetzbar.“
17:45 Uhr
Schlussworte / Ende der Veranstaltung
Referent_innen
Almuth Becker-Wildenroth
Nach dreijähriger Vollzeitausbildung in Klassischer
Homöopathie an der Akademie für Homöopathie in
Gauting bei München und vierjähriger Tätigkeit im
Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen bin ich seit
2001 als Heilpraktikerin und Homöopathin mit dem
Schwerpunkt der ganzheitlichen Prozessbegleitung
traumatisierter Menschen in eigener Praxis in Freiburg tätig.
Ursula Biermann
Von 1971–1980 habe ich als Journalistin mit Standorten Tansania, Kamerun und Marokko für ARD und
ZDF berichtet, danach als Wissenschaftsjournalistin
für den Deutschlandfunk, SWR, ARTE und 3sat. Seit
2009 arbeite ich als freie Journalistin, habe mehrere
Filme und Reportagen über Genitalverstümmelung
in Tansania produziert und unterstütze seit 10 Jahren die tansanische NGO Network Against Female GEnital Mutilation (NAFGEM).
Irene Delodovici, M.A.
Mein Studium der Philosophie habe ich in Mailand,
Florenz und Hamburg absolviert. Derzeit promoviere
ich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bei
Prof. Figal über Merleau-Pontys Theorie der Leiblichkeit und ihre Rolle für die feministische Debatte.
Dipl. Päd. Isabelle Ihring
Seit 15 Jahren beschäftige ich mich eingehend mit
dem Thema weiblicher Genitalbeschneidung: Als Mitarbeiterin in Projekten in Kenia, dem Senegal und
in Deutschland und auf wissenschaftlicher Ebene in
meiner Dissertation. Derzeit arbeite ich als Pädagogin beim Jugendhilfswerk Freiburg im Bereich der
sozialpädagogischen Familienhilfe.
Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie,
sowie Handchirurgie, Europäischer Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und
Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und
Ästhetische Chirurgie, Zentrum für Rekonstruktive
Chirurgie weiblicher Geschlechtsmerkmale am Luisenhospital Aachen. Im Rahmen meiner speziellen Expertise zur Rekonstruktiven Chirurgie habe ich operative Methoden zur anatomischen/natürlichen Rekonstruktion der Vulva entwickelt, wodurch
die Region der Klitoris, der Labien und des Introitusbereichs in Form
und Funktion wiederhergestellt werden kann. Die Entwicklung entstand initial, um Tumorpatientinnen helfen zu können. In der Folge
gleicher organischer Deformierungen weitete ich den Einsatz dieser
Techniken auf FGM-Patientinnen aus.
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Kunst und Fotos
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