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PRESSEMITTEILUNG
München, 16. Dezember 2014
2.595 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
Flächenpotenziale für weitere 440.000 Einwohner in der
Region München vorhanden
Stärkerer Wohnungsbau in den nächsten zehn Jahren erforderlich
München (16. Dezember 2014) – Mit Reserveflächen für rund 220.000 Wohneinheiten in der
Region München rechnet der Geschäftsführer des Regionalen Planungsverbands München (RPV) Christian Breu. Bei 2,0 Einwohnern pro Wohnung, was dem Durchschnitt der
Planungsregion München entspricht, finden in diesen Wohneinheiten rund 440.000 Einwohner ein Zuhause. Für den prognostizierten Bevölkerungszuwachs in der Region stehen
somit genügend Wohnbauflächenpotenziale in Stadt (100.000 Wohneinheiten) und Umland
(etwa 118.750 Wohneinheiten) zur Verfügung. Diese Aussagen basieren auf einer aktuellen
Untersuchung des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München (PV).
In der heutigen Planungsausschuss-Sitzung des RPV präsentierte Geschäftsführer Christian
Breu erstmals die Ergebnisse der PV-Untersuchung in einem Vortrag zum Thema „Wohnbauflächenpotenziale in der Region München“. „Es ist genug Platz für alle da“, betont Breu mit Blick
auf den prognostizierten Bevölkerungszuwachs. Dem Bayerischen Statistischen Landesamt
zufolge steigt die Einwohnerzahl der Region München von 2012 bis 2032 um gut 350.000 Einwohner. Dabei wächst die Einwohnerzahl in den folgenden zehn Jahren wesentlich schneller
als danach. Für die Region bedeutet das einen deutlich stärkeren Wohnungsbau als bisher.
„Gerade in den nächsten Jahren benötigen wir überdurchschnittlich viele Wohnungen. Pro Jahr
müssen daher mindestens 15.000 neue Wohnungen dazukommen“, fordert Breu.
Hausaufgaben gemacht
Laut Breu stellt auch die Anbindung der potenziellen Wohnbauflächen an den Öffentlichen Personennahverkehr kein Problem dar. „Was das Planerische betrifft, haben die Städte und Gemeinden ihre Hausaufgaben vorbildlich gemacht“, hebt Breu hervor. So liegt mit 60 Prozent ein
Großteil der Flächenreserven des Umlands an der Schiene; innerhalb der Landeshauptstadt
München sind es praktisch alle Flächen. Mit Blick auf die acht Landkreise zeigt sich, dass neben der S-Bahn auch die Regionalzüge zu einer guten Schienenerschließung beitragen. Die
Regionalzüge haben gegenüber der S-Bahn teils wesentlich kürzere Fahrzeiten in Richtung
München. Zudem binden sie auch die umliegenden Landkreise der Region München schnell an.
Reserveflächen, in deren Nähe keine S-Bahn- oder Zughalte sind, liegen zumeist eng an bestehenden größeren Siedlungen oder dem Hauptort der jeweiligen Gemeinde. Diese sind per
Bus erreichbar.
Weitere Informationen und Details zur Erhebung und Auswertung stehen unter:
http://www.region-muenchen.com/shared/Untersuch_Flaechenpot_PA234_161214.pdf
***
Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbands München
Arnulfstraße 60, 3. OG, 80335 München Tel +49 (0)89 53 98 02-21 Fax +49 (0)89 53 28 389
rpv-m@pv-muenchen.de
www.region-muenchen.com
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Ansprechpartner für die Medien:
Katrin Möhlmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)
Arnulfstraße 60, 3. OG, 80335 München
Tel.: +49 (0)89 53 98 02-27
E-Mail: k.moehlmann@pv-muenchen.de
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Der Regionale Planungsverband München (RPV) ist der gesetzlich vorgesehene Zusammenschluss der Kommunen
in der Planungsregion München: der 185 Gemeinden, acht Landkreise und der Landeshauptstadt München. Er ist
Träger der Regionalplanung, beschließt über den Regionalplan sowie dessen Änderung und stimmt dabei die Interessen der Verbandsmitglieder ab. Die wichtigsten Themen sind: Siedlung und Freiraum, Verkehr sowie Wirtschaft.
Die regionalen Interessen macht er bei raumwirksamen Projekten und Fachplanungen geltend. Auch bei Fortschreibungen des Landesentwicklungsprogramms wird er beteiligt. Weitere Informationen zum RPV finden Sie unter
www.region-muenchen.com.
Regionaler Planungsverband München
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