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Dorfblatt Oktober-Dezember 2014 - Dorfgemeinschaft Breitenfurt

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Dorfblatt Oktober - Dezember 2014
3. KLASSE HILFT MIT
BEIM BAUEN
Seite 3
EIN SCHATTENSPIEL
Seite 4
ADVENTFEST
29. NOVEMBER
Seite 5
DORFBLATT
Ein Dach ist bereits fertig
von Harald Morr
Der nächste Winter naht mit
schnellen Schritten und die Baufirma
Lux arbeitet ebenso schnell daran, das
neue Werkstattgebäude aufzumauern
und mit einem Dach einzudecken bevor der Winter da ist und eventuell, je
nach Witterung, die Baustelle ruhen
muss.
Wie alle beobachten konnten, sind
auch die Strom, Telefon und Wasserleitung von Andreas und mir unter Mithilfe einiger Zivildiener eingegraben
worden.
Beim neuen Wohnhaus sind bereits ein großer Teil der Fenster einge-
baut worden. Das Dach ist fast fertig
eingedeckt und kommende Woche
fängt die Baufirma mit den Innenputzarbeiten im Wohnhaus an. Bald kommt
dort das unter dem Dach hängende
Schutzgerüst weg, dann können auch
die anderen Fenster eingebaut werden. Die fehlenden Verbindungen, wie
die Brücke im ersten Obergeschoß
und der Windfang, werden Anfang
Dezember von einem großen Kran
über das Gebäude gehoben. Dort
können die Arbeiten im Inneren weitergehen, wohingegen beim Werkstattgebäude aufgrund der tiefen Tempera-
turen eine, hoffentlich kurze, Winterpause eingelegt werden muss.
DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Bilder
von den Baustellen
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DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Die 3. Klasse hilft beim Bauen mit
von Klaus Krebs
Am 23. September bei nasskaltem Wetter haben die
Schüler und Schülerinnen der dritten Klasse der freien Waldorfschule Wien-Mauer tüchtig mitgeholfen, unser Werkstattgebäude zu bauen. Die sogenannte „Hausbauepoche“ in
der dritten Klasse gehört zum Standard des Waldorflehrplanes. Nur selten ist es dabei einer Klasse möglich, auch eine
richtig große Baustelle zu besuchen. Um so schöner dass es
dank guter nachbarschaftlicher Kontakte dazu gekommen
ist.
Unter fachkundiger Anleitung haben die Kinder bei den
Maurerarbeiten geholfen und eine eigene kleine Mauer hochgezogen. Sie konnten dabei die Erfahrung machen, dass bei
der Arbeit jeder auf die Mithilfe des anderen angewiesen ist,
und dass eine Mauer nur dann gerade wird, wenn sachgemäß mit Maurerkelle, Meßlatte und Waage umgegangen
wird.
Natürlich übte auch der Kran eine große Faszination auf
die Kinder aus.
Zum Abschluss gab`s im Café ein warmes Plätzchen
zum Aufwärmen und eine tüchtige Jause mit Gebäck aus
unserer eigenen Backstube.
3
DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Ein Schattenspiel zu Michaeli
Beitrag der Metallwerkstatt zum 29.9.
Siegfried
Jung Siegfried war ein stolzer Knab’,
Ging von des Vaters Burg herab.
Wollt’ rasten nicht in Vaters Haus,
Wollt’ wandern in alle Welt hinaus.
Begegnet’ ihm manch Ritter wert
Mit festem Schild und breitem Schwert.
Siegfried nur einen Stecken trug;
Das war ihm bitter und leid genug.
Und als er ging im finstern Wald,
Kam er zu einer Schmiede bald.
Da sah er Eisen und Stahl genug;
Ein lustig Feuer Flammen schlug.
„O Meister, liebster Meister mein!
Laß du mich deinen Gesellen sein!
Und lehr’ du mich mit Fleiß und Acht,
Wie man die guten Schwerter macht!“
Siegfried den Hammer wohl schwingen
kunnt’.
Er schlug den Amboß in den Grund.
Er schlug, daß weit der Wald erklang
Und alles Eisen in Stücke sprang.
Und von der letzten Eisenstang’
Macht’ er ein Schwert so breit und lang.
„Nun hab’ ich geschmiedet ein gutes
Schwert,
Nun bin ich wie andre Ritter wert.
„Nun schlag’ ich wie ein andrer Held
Die Riesen und Drachen in Wald und
Feld.“
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DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Advent in der Dorfgemeinschaft
Samstag, 29. November 2014
14:00 - 18:00
Programm
14:00
Eröffnung
14:30-17:30
Werkstättenverkauf
14:00-18:00
Punsch- und
Teestube
14:00-17:00
Backen
14:00-16:00
kreatives
Adventkranzbinden
17:30-18:00
Adventsingen
Kuchenbuffet
5
DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Neue MitarbeiterInnen, Teilnehmer des Freien
Sozialen Jahres (FSJ) und Zivildiener
Lukas Wenninger
Zivildiener
seit 1.10.2014
Team Krebs
Lea Pankarter
FSJ
seit 1.9.2014
Haus Ipe
Fabio Menches
Zivildiener
seit 1.10.2014
Team Visner
Alexandra Schönegger
FSJ
seit 1.10.2014
Haus Ginko
Marie Haller
FSJ
seit 1.9.2014
Team Habicht
Nicole Fliermann
FSJ
seit 1.9.2014
Team Krebs
Markus Mann
FSJ
seit 1.10.2014
Haus Koti
6
Anna Kos
FSJ
seit 1.9.2014
Silvia Johannes
Haus
Teresa Rabenlehner
FSJ
seit 1.10.2014
Gruppe Turmalin
Mara Trojovsky
FSJ
seit 1.10.2014
Team Berger
Lia Meyer
Betreuungshelferin
ab 1.11.2014
Ta g e s b e t re u u n g
Bernstein
DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Was
macht die Natur im Garten?
Die neue Rubrik im Dorfblatt
von Andreas Nagl
Ich habe einen schwarzenweißen Kopf, bin häufiger
Gast am Futterhaus und rufe
„zizibää – zizibää“ – wer bin
ich?
Beliebte Gäste in unserem Garten
sind die Singvögel. Sie füllen den Garten mit Leben und Gesang. Vögel besuchen Gärten, wenn sie dort optimale
Lebensbedingungen vorfinden – genügend Futter und geeignete Nistplätze. Je vielfältig die Gartengestaltung,
umso mehr Vogelarten finden Lebensraum. Insekten, die von Blüten angelockt werden, Beeren von heimischen
Sträuchern und Samen von Blumen,
Gräsern und Wildkräutern sind die
Hauptnahrungsquellen unserer Singvögel. In den letzten Jahren habe ich
37 verschiedene Vogelarten in unserem Garten beobachten können.
Ein Teil dieser Vögel zieht im Winter in wärmere Gebiete. Die Tiere, die
bei uns bleiben, sind in der Regel dafür ausgestattet, einen Winter mit natürlichem Nahrungsangebot zu überleben. Samenstände, die im Herbst
nicht abgeschnitten werden, Fallobst,
das liegenbleibt, Insekten, die in
Laubhaufen überwintern, und die
Früchte heimischer Gehölze reichen
für Vögel aus, durch den Winter zu
kommen.
Trotzdem wird im Winter gerne
zugefüttert. Diese Futterplätze sind
ideale Beobachtungsorte und bringen
daher auch viel Freude. Wichtig ist
eine sachkundige Fütterung, damit die
Vögel gesund bleiben und nicht gefährdet werden.
Mit Einsetzen der ersten Fröste
beginnt normalerweise die Vogelfütterung im Garten. Permanent beschickte
Futterstellen sind wichtig, weil sich die
Vögel an das Nahrungsangebot gewöhnen. Deshalb darf die Fütterung
nicht plötzlich abgesetzt werden.
Futterhäuschen sollten sich unerreichbar für Katzen und Mäuse, in
mindestens 1,5 Metern Höhe befinden.
Ein genügend großer Abstand zu
Fenstern und Glasflächen vermeidet
Kollisionen. Ideal sind Silos mit Sitzstangen oder –ringen, in denen die als
Streufutter eingefüllten Körner trocken
und sauber bleiben, vor Futterräubern
geschützt sind und wenig verstreut
werden.
Wer im Garten der Dorfgemeinschaft eine Futterstation einrichten
möchte, kann sich gerne für Beratung
und Beschaffung von Vogelhaus und
Futter an mich wenden.
Rätselauflösung der letzten Ausgabe:
Die beiden mittleren Weinstöcke mit den kleinen weißen Trauben sind die süßesten.
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DORFBLATT Oktober - Dezember 2014
Zusammenarbeitskonferenz
Bericht vom Zukunftsforum
von Leonardo Schmidt
Wie jedes Jahr im Herbst lud die
Leitungskonferenz den Vorstand, den
Dorfrat, die Häuserkonferenz, die Teamleiter, Vertreter der Elternplattform, sowie
interessierte Mitarbeiter und Bewohner
zum Zukunftsforum ein. Es ging dabei
wie immer um die Frage, welche Richtung die Dorfgemeinschaft im nächsten
Jahr einschlagen soll. Unter vielen Vorhaben sollte eine Auswahl getroffen werden, hinter der möglichst viele Menschen
stehen. Umso mehr Aussicht auf Verwirklichung wird die getroffene Auswahl haben. Hier sind noch einmal die zur Frage
stehenden Vorhaben genannt:
• Projekt Zukunftswerkstatt: Weiterentwicklung der Biografiearbeit als
Veränderungsmotor für die ganze Dorfgemeinschaft
• Inklusion, Öffnung nach außen,
Hinterfragen interner Gewohnheiten
• Implementieren der Unterstützten
Kommunikation
• Ausarbeiten eines Konzeptes für
Leben und Arbeiten im Alter
• Erweiterung des Vereines, Suche
nach neuen Standorten
• Abschaffung der Teildienste/ Weniger Teilzeitstellen – mehr Vollzeitstellen
• Aufbau eines neuen Qualitätsmanagements zur Absicherung der erreichten Qualität Leider musste Professor Maximilian
Buchka aus Gesundheitsgründen seine Teilnahme absagen. Stellvertretend
für ihn wird Dr. Bernhard Schmalenbach von der Alauns Hochschule einen Beitrag zum Thema Alter und Behinderung geben und die Zusammenarbeitskonferenz begleiten.
Ein neuer Termin wird Jänner 2015
bekanntgegeben.
TERMINE
2014
Prof. Dr. Bernhard Schmalenbach ist
tätig im Fachbereich Bildungswissenschaft an der Alauns Hochschule Bonn,
hat die Institutsleitung für Heilpädagogik
und Sozialtherapie und ist Professor für
Heilpädagogik. Er ist seit 1988 Mitarbeiter der Camphill Schulgemeinschaft Brachenreuthe und seit 1995 Redakteur
der Zeitschrift Seelenpflege.
von Klaus Krebs
• Und nicht zuletzt: Fertigstellen des
4. Bauabschnittes/ die neuen Räume
mit neuen Konzepten und Leben füllen
•
Auch wenn man nichts von dem
Genannten weglassen mochte, war doch
allen Anwesenden einsichtig, dass man
nicht alles auf einmal in einem Jahr verwirklichen kann und deshalb Prioritäten
gesetzt werden müssen.
Die Beteiligung war mit über 35 Personen überraschend groß im Vergleich zu
früheren Jahren. In einem groß angelegten Bogen wurden die Themen vorgestellt, an Cafétischen diskutiert, in einer
Podiumsdiskussion verdichtet und
schließlich durch eine Wahl aller Beteiligten auf drei Prioritäten eingegrenzt. Der Vereinsvorsitzende und der Gesamtleiter haben abschließend der Auswahl nachfolgenden Themen als Jahresziele 2015 zugestimmt.
Jahresziele 2015
• Projekt Zukunftswerkstatt
• 4. Bauabschnitt - neue Konzepte in neuen Räumen
• Konzept Leben und Arbeiten
im Alter
November
Dezember
03.11. Schließungstag in den Werkstätten
11.11. Zusammenarbeitskonferenz
12.11. Elternplattform
29.11 Advent in der Dorfgemeinschaft
29.11. Krampuslauf in Breitenfurt West
11.12.2014 Mitarbeiter Weihnachtsfeier
24.12.2014 - 1.1.2015 Weihnachtsferien
Schließungstage der Werkstätten: 3.11.2014 / 24.12.2014 - 4.1.2015
Impressum
DORFBLATT
Medieninhaber und Herausgeber: Karl Schubert - Bauverein - Dorfgemeinschaft Breitenfurt
A-2384 Breitenfurt, Hauptstrasse 99, +43 2239 5808-0
k.krebs@dg-breitenfurt.at
www.dg-breitenfurt.at
Vorstand: Michael Mullan (Vereinsvorsitzender), Renate Chwatal, Boris Kiprov, Dr. Alexander Schall, Karin Winterleitner
Beiräte: Irene Loibl, Patrick Berger, Franz Windisch
Redaktion und Gestaltung: Klaus Krebs
Erscheinungsweise: Quartal Erscheinungsort: Breitenfurt
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