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Kiliansbote Advent 2014 - Kirche Waldbach-Dimbach

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„Da wohnt ein Sehnen
tief in uns…“
Advent 2014
Impressum/Inhaltsverzeichnis
WICHTIGE ADRESSEN
Mesnerinnen:
Konten der Kirchenpflege:
Gemeindehausvermietung:
http://kirche-waldbach-dimbach.de
Kilianskirche Waldbach:
Waltraud Kleinheins Tel.07946 947833
Marga Herbstritt Tel.07946 6686
Hannelore Laumann Tel.07946 948515
Schulsaal Dimbach:
Margarete Jäger Tel. 07946 65 06
Eva Dollmann, Tel. 07946 75 88
Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein
IBAN: DE 61 600 696 8000 88153 002
BIC: GENO DE S1 BRZ
Kreissparkasse Hohenlohe
IBAN: DE 29 622 515 500000 013970
BIC: SOLAD ES 1 KUN
Pfarramt:
Pfarrerin Petra Schautt
Römerweg 1, Tel. 07946 89 85
E-Mail: Pfarramt.Waldbach@elkw.de
Büroöffnungszeiten: Di/ Do 10-11:30 Uhr
Kirchenpflegerin:
Nicole Ochs Tel 07946 7147
E-Mail: Nicole.Ochs@elkw.de
Impressum
Evangelische Kirchengemeinde Waldbach-Dimbach (Hrsg.), Römerweg 1,
74626 Bretzfeld, Pfarrerin Petra Schautt
(ViSdP)
Layout: Heidrun Weise, Ingrid Luft
Druck: www.GemeindebriefDruckerei.de
Inhaltsverzeichnis
S. 12
S. 3/4
S. 4
S. 5
S. 6/7
S. 8
S. 9
S. 10/11 Seite 2
Besinnung
Winterkirche
Ordination
Historisches aus Waldbach/Brot für die Welt
Konfitag
Bastelausstellung/
Kaffeetreff
Gottesdienste in der
Weihnachtszeit/offene
Kirche/Tauftermine
S. 12
S. 13
S. 14/15
S. 16/17
S. 18
S. 19
S.20
Tag der Achtsamkeit/
Singen unterm Weihnachtsbaum
Lichterfest
Skiausfahrt
Arbeitskreis Asyl
Hospizdienst Öhringen
Gemeindeessen/
Buchrezension
Das Beste zum Schluss
Kiliansbote Dezember 2014
Besinnung
Advent- Zeit der
Sehnsucht
Liebe Mitchristen und Mitchristinnen!
Advent ist die Zeit der Sehnsucht. Wir halten die Sehnsucht wach nach der einen
ganz großen Veränderung, die Gott in
Gang setzt. Wir erzählen die Geschichten
der verwegen Hoffenden: Elisabeth,
Zacharias, Simeon und Hanna.
Wir erinnern an Gottes Versprechen in den
kühnen Bildern der Propheten. Und wo
die Hoffnung auf Veränderung erstorben
ist, da versuchen wir, sie sanft zu wecken
im Namen dessen, der da kommt.
Wir geben uns nicht zufrieden damit,
dass die einen mangels Brot sterben und
die anderen den Tod am Brot allein. Wir
akzeptieren nicht, dass Gewalt, Leid und
Unrecht für immer und ewig bleiben
sollen.
Aber Advent tut weh. Denn wenn wir der
Hoffnung, den Bildern und dem Versprechen Raum geben, wird eben auch das andere sichtbar: Das Unerlöste, Hoffnungslosigkeit, Gleichgültigkeit, Friedlosigkeit...
Kiliansbote Dezember 2014
Viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit
besonders „dünnhäutig“. Wenn die Notwendigkeiten des Alltags im Laufe des
Jahres eine Hornhaut um das Herz gelegt haben, dann kommt der Advent und
weicht die Herzhaut auf, badet sie wieder
weich in den großen Verheißungen:
Friede allen! Brot den Hungernden!
Heilung den Versehrten! Stärke den Geknickten! Freude den Traurigen! Gemeinschaft den Einsamen!
Mag sein, dass uns die adventliche Dünnhäutigkeit auf Dauer überfordern würde.
Aber vier Wochen lang die Wahrnehmung
schärfen, die Herzhaut erweichen lassen,
Freud und Leid tiefer empfinden, - das ist
ein Segen.
Seite 3
Besinnung/Winterkirche
Nicht nur für uns selbst. Vor allem auch
für die anderen; die Schwestern; die Brüder; deren tägliches Ringen dem nackten
Überleben gilt und dem ihrer Kinder.
Mitleiden ist ein großes Wort. Wer es übt,
darf das Kleine nicht scheuen. Die kleinen,
zarten Taten - eine Gabe, ein Besuch, ein
Innehalten, ein Protest...
Jemand brachte das Wort „Advent“ mit
dem englischen „adventure“ zusammen:
„Abenteuer“. Es ist abenteuerlich, auf Gott
zu warten. Wir brauchen Mut. Und wir
brauchen Demut, die Spannung auszuhalten, ohne sie nach der einen oder anderen
Seite aufzulösen.
Im Advent gilt es, zwischen zwei Gefahren
unseren Weg zu finden. Eine Gefahr lauert
darin, dass wir uns zufrieden geben mit
ein bisschen Wohlergehen für uns selbst
und dabei die Hoffnung verraten auf das
Heil der Welt.
Die andere Gefahr ist die Resignation.
Deswegen brauchen wir am Ende das Fest.
Wir brauchen das Fest als Aussicht vor uns
und als Wind im Rücken. Wir brauchen die
Freude, dass Gott in Christus dieses Fest
ausrichtet.
Unbewaffnet. Leidensbereit. Entschieden.
Siegesgewiss. Überzeugt von der Macht
der Liebe.
Wir haben seine Geschichten. Wir hören
seine Worte. Wir teilen seine Sehnsucht.
Wir glauben seinem Gott. Weil er da war
und da ist, brauchen wir uns nicht mit
Harmlosigkeiten zufrieden zu geben. Weil
er an unserer Seite ist, brauchen wir nicht
zu resignieren.
Advent - Zeit der Sehnsucht. Vielleicht so:
dass wir uns Gottes Bewegung anschließen.
Ihre Pfarrerin Petra Schautt
WINTERKIRCHE
Aus energetischen Gründen feiern wir
am 18.01., 25.01. und am 08.02.2015
Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Pfarrscheuer und nicht in der Kilianskirche. Am
01.02.2015 ist um 10:00 Uhr Gottesdienst
in Dimbach. Es findet KEIN Gottesdienst in
Waldbach statt.
Wir kennen den, den wir erwarten.
Er hat angefangen, die Verheißungen
zu erfüllen. Er hat begonnen, den Hunger der Menschen zu stillen. Er verkörpert Gottes Bewegung in dieser Welt.
Seite 4
Kiliansbote Dezember 2014
Ordination der Vikare
Ordination
Am Sonntag, 28.09.2014 wurden in der
Waldbacher Kilianskirche die drei Vikare
aus dem Weinsberger Kirchenbezirk ordiniert.
In einem festlichen Gottesdienst, gehalten von Schuldekan Spahmann und den
Ausbildungspfarrerinnen und –pfarrern,
wurden die Drei feierlich in ihr Amt als
Pfarrerin und Pfarrer eingeführt: Frau
Kathrin Fingerle, die 2 ½ Jahre in Ellhofen
tätig war, Micha Fingerle, der seine Vikarszeit in Wüstenrot verbrachte und natürlich
„unsere“ Frau Stefanie Fritz.
Kiliansbote Dezember 2014
Im Anschluss luden wir bei strahlendem
Sonnenschein die Festgemeinde auf ein
Gläschen Sekt und leckere Naschereien ein.
Die Eheleute Fingerle haben inzwischen
ihre Tätigkeit in Sigmaringen aufgenommen und Frau Fritz ihre Stelle in Sulz am
Neckar.
Wir freuen uns mit den drei frischgebackenen Pfarrerinnen und Pfarrern und wünschen Ihnen von Herzen alles Gute und
Gottes Segen für Ihre Arbeit.
Nicole Ochs
Seite 5
Historisches aus Waldbach
Die Waldbacher Heiligenund Almosenrechnung von
1770/1771 (1. Teil)
Im Gemeindearchiv von Waldbach liegen
zahlreiche Heiligen-, Almosen- und Stiftungsrechnungen. Warum befinden sich
diese Rechnungen, die doch überwiegend
das Kirchenvermögen betreffen, in einem
Gemeindearchiv und nicht im Pfarramt?
Im damaligen Herzogtum Württemberg
kannte man keinen Unterschied zwischen
politischer und kirchlicher Gemeinde. Es
gab nur eine Gemeinde; sie erfüllte unter
Mitwirkung des Pfarrers kommunale und
kirchliche Aufgaben. Seit der Reformation
unterstand das Ortskirchenvermögen
dem Kirchenheiligen (im Falle von Waldbach also dem heiligen Kilian), wurde aber
von dem Gemeindevermögen getrennt
verwaltet, da es für Kirchen-, Schul- und
Armensachen zweckgebunden war.
Anfangs hießen die Rechnungen Heiligen- oder Almosenrechnung, nach dem
königlichen Verwaltungsedikt von 1822
wurden sie unter dem Namen Stiftungsrechnungen weitergeführt. Mit dem Vollzug der Kirchenvermögensausscheidung
wurde gemäß Übereinkunft der bürgerlichen Kollegien (Gemeinderat und Bürgerausschuss) die letzte Rechnung zum
1. Oktober 1892 gestellt. Ab diesem Zeitpunkt gab es für die kommunalen Aufgaben die Gemeindepflegrechnung und
für die kirchlichen Aufgaben die Kirchenpflegrechnung.
Seite 6
Die älteste Heiligenrechnung im Archiv
von Waldbach ist die „neunte Jahresrechnung des Heiligen Kilian und Allmosen Waldbach, von Wilhelm Gottlieb Ilg,
Amtmann und Heiligenpfleger dahier, über
dasjenige, so ich beede Corporum wegen
eingenommen und dargegen wiederum
ausgegeben habe von Lichtmeß 1770 bis
dahin 1771“ . Geführt wurde die Rechnung
von einem Heiligenpfleger, in diesem Fall
von Wilhelm Gottlieb Ilg (geboren am
29. Juni 1735 in Löwenstein, gestorben
am 24. Februar 1810 in Heilbronn), der
von 1762 bis 1800 Amtmann in Waldbach
war. Die Rechnung beinhaltet den Zeitraum vom 2. Februar (Lichtmeß) 1770 bis
2. Februar 1771. Lichtmeß war früher ein
beliebter Termin, um Rechnung abzulegen. Es war auch üblich, dass Knechte und
Mägde an diesem Tag die Stelle wechseln
konnten .
Kiliansbote Dezember 2014
Brot für die Welt
Im Rechnungszeitraum 1770/1771 wurden 2073 Gulden eingenommen und 1627
Gulden ausgegeben, also ein Überschuss
von 446 Gulden erwirtschaftet, der in die
nächste Jahresrechnung zu übertragen
war. Außerdem besaß die Heiligenpflege
5.690 Gulden Kapitalien, die sie gegen
Zins verliehen hatte. Denn den Heiligenpflegern kam auch die Aufgabe von Darlehensverwaltern zu. In einer Zeit, die noch
keine Sparkasse kannte, es aber nicht an
Kreditbedarf mangelte, kam– wollte man
nicht zu Wucherzinsen leihen – als Geldgeber nur der Heiligenfond in Betracht.
Aus den ausgeliehenen Kapitalien konnte
die Waldbacher Heiligenpflege in diesem
Rechnungsjahr immerhin 280 Gulden an
Zinsen erwirtschaften.
Allein an diesen großen Summen wird
deutlich, dass die Heiligenpflege in Waldbach zu den Wohlhabenden zählte. Doch
wofür wurde hier nun Geld eingenommen
und ausgegeben? Mit diesem Thema wollen wir uns in der nächsten Ausgabe des
Kiliansboten beschäftigen. Archivar Andreas Volk, Kupferzell
Kiliansbote Dezember 2014
Satt ist nicht genug!
Kinder brauchen mehr als Brei. Ohne
Vitamine und Mineralstoffe leidet ihre
Entwicklung. Weltweit ist jeder 3. Mensch
mangelernährt. Ihre Spende hilft!
Und das sind unsere Spendenwege:
- Überweisung Konto Kirchenpflege
Waldbach Raiba Bretzfeld
(IBAN DE 61 600 696 8000 88153 002)
Kennwort: Brot für die Welt
- Spendentüte in der Kirche, im Pfarramt,
in Dimbach auch bei Frau Badtmann auf
der Bank
- Kollekte in den Gottesdiensten an Heilig
Abend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen
Ihre Pfarrerin Petra Schautt
Seite 7
Über den Kirchturm hinaus: Konfitag
Konfitag Oktober 2014
„Gemeinsam feiern“: unter diesem Motto
stand der Konfitag zusammen mit Unterheimbach und Waldbach. Nach einem
Einsingen bereiteten wir die Feier vor, zunächst auf dem biblischen Hintergrund.
Jesus hat sich immer wieder mit anderen
Menschen an den Tisch gesetzt, auch mit
denen, von denen man es nicht erwartet
hätte. Am Tisch gab es gute Gespräche
und Zeit zum Austausch. Eine besondere
Tischgemeinschaft feierte er dann zuletzt
mit seinen Jüngern. In seinem engsten
Kreis hat er das Passamahl in das Abendmahl verwandelt. In den einzelnen Gruppen lernten wir diese Geschichte genauer
kennen: die Verwunderung der Jünger
über die ungewöhnlichen Worte: “Das ist
mein Leib, das ist mein Blut“ ebenso wie
die Ankündigung des Verrats mit der Frage
der Jünger: „Bin’s ich, Herr?“ Und natürlich
die Frage: was bedeutet es für uns? Wie
feiern wir das Abendmahl? Ist es ein Festmahl oder ein Trauerspiel?
Seite 8
Danach wurde es praktischer. Jesus lädt
alle an seinen Tisch: selbst Judas, den
Verräter, hat er nicht ausgeschlossen.
Wie würde heute ein Abendmahlstisch
aussehen? Wer würde Platz nehmen
dürfen? Darüber machte sich eine Gruppe Gedanken und fertigte Collagen an,
die dies zeigten. Interessant, wer da alles
Platz nahm. Von Angela Merkel über Barrack Obama, Brad Pitt, Lady Gaga und
noch weitere Bekannte oder Unbekannte.
In einer anderen Gruppe wurde fleißig
getüftelt an den Fürbitten für den Abendmahlsgottesdienst am Buß- und Bettag.
Welches Vertrauen Jesus in uns setzt,
durften einige spielerisch ausprobieren
und sich selbst fallen lassen. Ganz kreativ
wurde es in der Küche, wo das Festmahl
vorbereitet wurde, das den Abschluss des
Tages bildete. Als wir am Schluss im Kreis
saßen und gemeinsam aßen, wurde ein
wenig spürbar, warum Jesus dieses Vermächtnis hinterlassen hat. Da wurde dann
deutlich, dass das Abendmahl ein Freudenmahl ist, weil Jesus immer dabei ist und
dabei sein will.
Kiliansbote Dezember 2014
Informationen aus der Gemeinde
Sekt für die Gäste und ein
Tusch für die Gastgeber!
10 Jahre Handarbeits- und Bastelausstellung
Seit 10 Jahren finden wir bei Familie Gehr
im Adlerweg 3 in Waldbach im Herbst offene Türen: Über das ganze Jahr hinweg
selbst Genähtes, Gestricktes, Gebasteltes
oder Eingekochtes und viele leckere
Kuchen und Torten werden in der Scheune angeboten. An schönen Plätzen können wir mit einer Tasse Kaffee mit anderen
ins Gespräch kommen.
Und der Erlös ist immer zugunsten unserer
Kirche.
Ein großes Dankeschön vor allem an Familie
Gehr, aber auch an all die, die über die Jahre
mitgeholfen haben.
Wie schön, so viel Gastfreundschaft zu
erleben!
Ihre Petra Schautt
Kiliansbote Dezember 2014
4. Dimbacher Kaffeetreff
Ab November startet wieder unser beliebter Kaffeetreff.
Gönnen Sie sich eine gute Tasse Kaffee
mit selbst gebackenem Kuchen und
Torten.
Folgende Termine sind geplant:
16. Nov. 2014
21. Dez. 2014
25. Jan. 2015
15. Febr. 2015
15. März 2015
19. April 2015
jeweils ab 14.30 - ca. 17.00 Uhr
im Gemeindesaal „Alte Schule“.
Bitte beachten Sie die Einladungen unter
„Kirchlichen Nachrichten“ im Blättle.
Wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige Unterstützung der Dimbacher Frauen
in Form von Kuchenbacken und Bewirten.
Herzliche Einladung
Helga Dorsch mit Team
Seite 9
Gottesdienste in der Weihnachtszeit
Gottesdienste in der
Weihnachtszeit
gemeinden in Schwabbach (!!!).
Kein Gottesdienst in Waldbach.
24.12.14 16 Uhr: Familiengottesdienst mit
dem Kinderkirchweihnachtsspiel „Sattelt
die Kamele“.
11.01.15 10 Uhr Predigtgottesdienst mit
Taufmöglichkeit in der Kilianskirche
24.12.14 22 Uhr: Musikalischer Gottesdienst zur Heiligen Nacht. Es musizieren
der Kirchenchor und Peter Hohl (Orgel).
25.12.14 10 Uhr: Festgottesdienst mit
Feier des Heiligen Abendmahls, musikalisch gestaltet vom Liederkranz Waldbach.
26.12.14 10 Uhr: Gottesdienst zum Christfest in Dimbach mit Feier des Heiligen
Abendmahls, musikalisch gestaltet vom
Posaunenchor.
18.01.15 10 Uhr Predigtgottesdienst in der
Pfarrscheuer. Beginn der „Winterkirche“
im Gemeindehaus!
25.01.15 10 Uhr Predigtgottesdienst in der
Pfarrscheuer
01.02.15 10 Uhr Predigtgottesdienst in
Dimbach! Kein Gottesdienst in Waldbach.
Bitte beachten Sie Gottesdienstort und
Gottesdienstzeit am 4.1.15 und am 6.1.15
und 1.2.15!
28.12.14 10 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst der Bretzfelder Kirchengemeinden
in Waldbach mit Weihnachtsliedersingen.
31.12.14 17.30 Uhr: Gottesdienst zum
Altjahrabend mit Feier des Heiligen
Abendmahls, musikalisch gestaltet vom
Posaunenchor.
01.01.15 18 Uhr – 20.05 Uhr: Offene Kilianskirche am Abend.
04.01.1510 Uhr Predigtgottesdienst in
Dimbach(!!). Kein Gottesdienst in Waldbach.
06.01.159.50 (!!!) Uhr Gemeinsamer
Gottesdienst der Bretzfelder KirchenSeite 10
Kiliansbote Dezember 2014
1. Januar-Tauftermine
1. Januar 2015 von 18.00 bis 20.05 Uhr
Offene Kilianskirche am Abend
Musik - Stille - Worte
Hereinschauen - durchatmen innehalten und weitergehen.
Gelegenheit zur Ruhe und Sammlung zum
Jahresbeginn. Zur vollen und zur halben
Stunde gibt es Musik und Worte, dazwischen besteht die Möglichkeit, zu beten, ein
Gebet aufzuschreiben, eine Kerze
anzuzünden, über die Hoffnungen und
Wünsche für das neue Jahr nachzudenken,
sich ganz persönlich, zusammen mit den
Kindern oder als Paar im Chorraum
segnen zu lassen oder einfach die Ruhe zu
genießen.
Auch Kinder sind herzlich eingeladen!
Impulse zur vollen und halben Stunde:
18.00 Uhr
18.30 Uhr
19.00 Uhr
19.30 Uhr
20.00 Uhr
Kleiner Konfi-Chor,
Lesungen: Iris Bogner
Sibylle Wahl, Gerold Rieker
(Streichinstrumente),
Lesungen: Ute Langbein
Taizé-Liedersingen,
Lesungen: Annette Gebhardt
Christiane Lamb (Flöte),
Jonathan Lamb (Saxophon)
und Markus Lamb (Percussion),
Lesungen: Christina Walter.
Schlussgebet und Segen:
Jasmin Söhner
Kiliansbote Dezember 2014
Tauftermine
Die nächsten Tauftermine
sind am
14.12.14 (3. Advent),
11.1.2015,
15.2.2015,
15.3.2015,
5.4.2015 (Ostersonntag)
10.5.2015,
21.6.2015 und
12.7.2015
jeweils um 10 Uhr
im Gottesdienst.
Seite 11
Tag der Achtsamkeit
gemeinsamen Übens. Wir enden gegen
16 Uhr. Der Tag bietet Interessierten die
Möglichkeit, zu schnuppern und Verschiedenes auszuprobieren.
Seien Sie herzlich eingeladen, ich freue
mich auf Ihr Kommen. Es ist für meine
Planungen hilfreich, wenn Sie mir bis 30.
Dezember Bescheid geben, wenn Sie teilnehmen wollen. Teilnehmerzahl: 6-15
Tag der Achtsamkeit
Herzliche Grüße Ihr Pfarrer Christof WeissSchautt (Tel. 8985)
Am Samstag, 10. Januar 2015 lade ich zu
einem Tag mit Achtsamkeitsübungen in
die Pfarrscheuer nach Waldbach ein.
Singen unterm Weihnachtsbaum
Vielfältig sind die Anforderungen, die an
uns gestellt sind. Der bewusste, achtsame
Lebensvollzug ist dabei eine Quelle der
Kraft und Energie für unseren Alltag. Wo
immer wir gerade sind und was immer wir
auch tun und wahrnehmen, es ist möglich,
jeden einzelnen Augenblick in einer präsenten, achtsamen Art und Weise zu leben
und dadurch den Alltag zu einem Ort der
Gotteserfahrung werden zu lassen.
Am 4. Advent, dem 21. Dezember 2014
laden die Waldbacher Vereine, die Freiwillige Feuerwehr Waldbach und die
evangelische Kirchengemeinde wieder
zum Singen unterm Weihnachtsbaum ein.
Gemeinsam wollen wir ab 17.00 Uhr auf
dem Brunnenplatz stimmungsvoll den
Abend beginnen und nach dem offiziellen
Teil noch gemütlich beieinander stehen.
Für einen kleinen Imbiss und Getränke ist
gesorgt.
Nehmen Sie sich die Zeit und gönnen Sie
sich einen Tag im Zeichen der Achtsamkeit.
Wir beginnen um 9.30 Uhr mit einer kurzen
Einführung. Danach werden verschiedene
Achtsamkeitsübungen vorgestellt und
eingeübt. Ein gemeinsames Mittagessen
von mitgebrachten Speisen ist Teil des
Seite 12
Kiliansbote Dezember 2014
Nachlese Lichterfest
Lichterfest
Nostalgische Gefühle kamen bei vielen
Waldbachern hoch, als unser Kindergarten
seinen 50. Geburtstag feierte. Entsprechend war auch der Festgottesdienst gut
besucht. Dreijährige Kindergartenkinder
und 40-jährige Ehemalige teilten sich die
Kirchenbänke und verfolgten gespannt
ein biblisches Theaterstück, das die Konfirmanden aufführten. Und sie lauschten
den Worten von Pfarrerin Schautt und
Bürgermeister Föhl mit Rückblicken und
Zukunftsaussichten.
Ein ganz besonderer Dank ging an die
Erzieherinnen, die so viele Kinder ein Stück
ihres Weges treu begleitet haben.
Anschließend standen die Kinder im
Mittelpunkt. Im Garten des Kindergartens
führten sie den Evergreen „Der Herbst ist
da“ und einen Laternentanz auf. Während
sich die Kinder eifrig und konzentriert
präsentierten, wurden bei vielen Ehemaligen Erinnerungen an ihre eigene Kindergartenzeit wach. Ihre Augen glänzten, und
wenn sie erst ins Erzählen kamen, konnte
man erahnen, was für ein Segen dieser
Kindergarten war und immer noch ist.
Der geplante Laternenlauf einmal durchs
Dorf wurde von der schönsten aller Lichtquellen begleitet: der Sonne, die vom tiefblauen Oktoberhimmel lachte. Aber wir
taten einfach so, als sei es dunkler Spätherbst und sangen der Sonne zum Trotz
Laternenlieder.
Kiliansbote Dezember 2014
Der Lauf endete im Pfarrhof, wo uns Köstlichkeiten wie Kürbissuppe und Waffeln
empfingen. Die Tische und der Pfarrgarten waren mit Windlichtern und Lampions
geschmückt. Gespräche, ein klassisches
Puppentheater, gemeinsames Singen
und weiteres Schwelgen in Erinnerungen
füllten den Abend aus. Unser Heimweg
wurde dann noch von einer weiteren,
überwältigenden Lichtquelle begleitet:
einem perfekten Sternenhimmel.
Veronika Smoor
Seite 13
Skiausfahrt 2015
Ein Wochenende Schnee, Sport an der frischen Luft
und Zeit für gemütliches Beisammensein
Wir planen wieder eine Skiausfahrt
nach Warth-Schröcken vom 20. – 22.03.15
• Anreise mit eigenen PKW’s (Fahrgemeinschaften) am Freitagnachmittag
• Unterkunft in der Pension Alpenperle in
Holzgau. Zum Skigebiet Warth ca. 20 min
mit dem Skibus, der direkt vor der Pension
hält oder mit den Privat-PKW’s.
• Wir wohnen in einfachen, gepflegten
Appartements für 2 – 5 Personen.
Seite 14
Freitag, 20.03.15
Nachmittags (etwa 15.00 Uhr) gemeinsame Anreise nach Holzgau und Bezug
der Appartements (wer bereits am Freitag
früh losfahren und den Tag zum Skifahren
nutzen will, stößt abends in der Pension
zu uns).
Gemeinsames Vesper im schönen Aufenthaltsraum der Pension. Ich besorge Brot,
Wurst, Käse und Gemüse. Gerne darf zum
Vesperbuffet etwas beigesteuert werKiliansbote Dezember 2014
Skiausfahrt 2015
den (z.B. Brotaufstrich, Salat, Kuchen).
Getränke sind in der Pension vorhanden
und können auch dort gekauft werden,
eigene Getränke oder Wein/Sekt dürfen
ebenfalls mitgebracht werden. Die Appartements sind z. T. mit einer kleinen Küche eingerichtet, so dass Kühlmöglichkeiten für
Getränke und Vesper vorhanden sind.
Samstag, 21.03.15
Nach dem Frühstück Fahrt ins Skigebiet
Warth mit dem Skibus oder Privat-PKW’s.
Skifahren und Rodeln bei hoffentlich
schönem Wetter. Für Nicht-Skifahrer gibt
es in der Umgebung von Holzgau schöne
Wander-/Spazierwege.
verbindliche Anmeldung bei Eva Fensch
unter Tel. 940 740.
Ich bin gespannt und hoffe, dass wir wieder eine bunte Gruppe aus unserer Gemeinde und netten Gästen werden!
Ihre Eva Fensch
Kosten für Unterkunft mit Frühstück:
32,50 € pro Person/Nacht für Erwachsene,
ab 26 Personen - EZ-Zuschlag 7,00 €
35,00 € per Person/Nacht für Erwachsene
bis 25 Personen
Am Abend (ca. 19.00 Uhr) ist ein
gemeinsames Abendessen in der Dorfstube in Holzgau vorgesehen (10 min.
Fußweg von unserer Pension). Abendessen nach Karte – wir reservieren Plätze.
Später gemütliches Beisammensein im
Aufenthaltsraum der Pension.
19,50 € pro Person/Nacht für Kinder/
Jugendliche (8 - 16 Jahre)
Sonntag, 22.03.15
8,00 € Erwachsene
6,00 € Jugendliche
4,00 € Kinder
Frühstück und Räumen der Appartements.
Danach Fahrt zum Skigebiet bzw. zu den
Wanderwegen.
Am Nachmittag gemeinsame Heimreise.
Da die Plätze begrenzt sind (wir haben ca.
30 Schlafmöglichkeiten), bitten wir um
Kiliansbote Dezember 2014
15,00 € pro Person/Nacht für Kinder
bis 8 Jahre
Kosten für Vesperbuffet und Vesper auf
der Piste:
Kosten für Skipass für 2 Tage:
Erwachsene/Senioren – 75,50 Euro
Jugendliche (Jg. 1995 – 1998) – 75,00 Euro
Kinder (Jg. 1999 - 2006 ) - 43,00 Euro
Kinder (Jg. 2007 od. jünger) – 5,00 Euro
Seite 15
AK Asyl Wanderung
Arbeitskreis Asyl
Wie Einigen inzwischen bestimmt schon
bekannt, sind Anfang des Jahres 30 v. a.
junge Männer aus Pakistan nach Adolzfurt
in eine Gemeinschaftsunterkunft gezogen.
Sie alle kamen auf unterschiedlichsten,
teils schweren Wegen nach Deutschland
und haben hier Asyl beantragt, z. B. aufgrund von Verfolgung im Heimatland.
Aufgrund dessen hat sich in Adolzfurt ein
Arbeitskreis Asyl gegründet.
Da es für alle Menschen, die neu in ein
fremdes Land kommen, sehr wichtig
ist, die Sprache zu lernen, haben sich
vier MitarbeiterInnen des Arbeitskreises
zusammen getan und geben jeden Dienstag und Donnerstag jeweils zwei Stunden
„Deutschunterricht“ im Gemeindehaus
Seite 16
Adolzfurt. Nachdem einige Grundsteine
gelegt waren, hat das Landratsamt einen
einmonatigen Deutsch-Kurs für alle interessierten Pakistani angeboten mit je drei
Stunden am Tag. Dieser Kurs wurde vom
Arbeitskreis durch eine Art Hausaufgabenbetreuung unterstützt. Nachdem der
Kurs beendet war, wurde wieder wie zuvor
zweimal pro Woche zusammen Deutsch
gelernt. Wir versuchen aber nicht nur, die
deutsche Sprache zu vermitteln, sondern
auch v. a. über den Alltag und die Kultur zu
sprechen, bei Problemen zu helfen oder
einfach mal ein offenes Ohr zu haben.
Genau aus diesem Grund entstand im
Arbeitskreis die Idee eines „Patenprojektes“, wir nennen es lieber KontaktKiliansbote Dezember 2014
AK Asyl Wanderung
personenprojekt. Dabei wurde versucht,
für alle interessierten Pakistani eine deutsche Kontaktperson zu finden. Den Rahmen,
wie man diesen Kontakt gestaltet, kann
jeder selber bestimmen: z. B. gemeinsam im
Supermarkt einkaufen gehen, zusammen einen Ausflug machen, gemeinsam
Sport treiben oder sich einfach mal auf
einen Kaffee zusammensetzen, alles ist
möglich. Der positive und wichtigste
Nebeneffekt dabei ist jedoch, die deutsche
Sprache zu lernen. Denn Sprache öffnet
Türen und stärkt das Selbstbewusstsein.
Die Kontaktpersonen haben viele positive Erfahrungen mit dieser neuen Idee
gemacht. Eine neue Kultur genauso wie
die Unterschiede und Gemeinsamkeiten
verschiedener Religionen kennen zu
lernen, ist für beide Seiten sehr spannend
und bereichernd.
Da beim letzen Arbeitskreistreffen die
Idee aufkam, mal wieder einen gemeinsamen Ausflug zu machen, wurde am
19. Oktober gemeinsam nach Öhringen
gewandert. Nach einem Kuchenzwischenstopp in Verrenberg wurde anschließend
im Sporthotel Öhringen gekegelt.
Der Ausflug war wieder sehr lustig und hat
Allen riesigen Spaß gemacht.
Wer Interesse hat oder sich informieren
möchte, ist herzlich eingeladen, beim
nächsten Treffen des Arbeitskreises
vorbeizuschauen. Da noch kein neuer
Termin festgelegt ist, einfach im Bretzfelder Blättle unter Kirchengemeinde
Adolzfurt- Scheppach schauen, dort wird
der Termin bekannt gegeben.
Für weitere Informationen oder Interesse
am Kontaktpersonenprojekt kann man
sich gerne an Gerd Baier (07946/95279)
oder Petra Klünemann (07946/942406)
(Kontaktpersonenprojekt) wenden oder
auch einfach mal beim Deutsch-Unterricht
vorbeischauen.
Lea Fensch
Kiliansbote Dezember 2014
Seite 17
Hospizdienst Öhringen
Ökumenischer Hospizdienst
Region Öhringen e.V.
In diesem Jahr feiert der Hospizdienst sein
20 jähriges Jubiläum. Seit 20 Jahren werden Sterbende begleitet, Angehörige gestärkt und Trauernde getröstet.
Da hat sich manches verändert und vieles
entwickelt.
Um den Hospizdienst zukunftsweisend
aufzustellen und ihm den nötigen und
sicheren Rahmen zu geben, auch in den
nächsten 20 Jahren seinen Dienst zu tun,
war eine strukturelle Veränderung notwendig.
Das Büro des ökumenischen Hospizvereines befindet sich in der Hunnenstraße 12
in Öhringen, im Mehrgenerationenhaus.
Die Telefonnummer des Hospizdienstes
lautet: 07941/64 80 26
Die Einsatzleitung liegt bei Anna-Bettina
Meng.
Ihre Petra Schautt
Am 25. September 2014 trafen sich deshalb die Vertreter und Vertreterinnen der
evangelischen Kirchengemeinden der
Gemeinde Bretzfeld und des Kirchenbezirks Öhringen, in denen der Hospizdienst
tätig ist. Sie beschlossen einstimmig die
Gründung des Vereines „Ökumenischer
Hospizdienst Region Öhringen e.V.“ und
verabschiedeten die Satzung. Die Kirchengemeinden sind Mitglied dieses neuen
Vereins.
Als Privatperson besteht die Möglichkeit,
Freundeskreismitglied zu werden.
Bei Bedarf dürfen Sie sehr gerne Kontakt
mit dem Hospizdienst aufnehmen. Nutzen Sie diese segensreiche Arbeit!
Seite 18
Kiliansbote Dezember 2014
Gemeindeessen/Buchrezension
Gemeinsames Essen in der
Pfarrscheuer
Lassen Sie sich verwöhnen, kommen Sie
zum Essen in die Pfarrscheuer. Sie Alle
sind herzlich eingeladen. Genießen Sie in
gemütlicher Runde ein frisch gekochtes
Mittagessen, auch vegetarisch. Holen Sie
sich einen Nachtisch und plaudern Sie bei
Kaffee und Kuchen mit Bekannten oder
Tischnachbarn.
Gekocht wird einmal im Monat, immer an
einem Freitag. Essenszeit ist von 12.00 bis
ca. 14.15 Uhr, damit auch Schüler kommen
können. Essen und Trinken sind kostenlos.
Zur Deckung der Unkosten freuen wir uns
über eine Spende. Ein Kässchen steht im
Flur.
Die nächsten Termine sind jeweils Freitag,
der 12.12.2014; 9.1.2015; 6.2.2015; 13.3.2015;
17.4.2015; 22.5.2015 und am 19.6.2015.
Zur Planung ist es erforderlich, sich anzumelden. In Pfarrscheuer und Kirche
liegen Listen aus. Sie können sich auch bei
Fam. Rohn Tel. 2309 oder E-Mail
rohnhvm@aol.com anmelden.
Kommen Sie einfach vorbei, Sie sind herzlich eingeladen. Das Küchenteam freut
sich auf Sie.
Herbert Rohn
Lehrerkind
Lebenslänglich Pausenhof
von Bastian Bielendorfer
Mit viel Witz, Selbstironie und Leidensfähigkeit erzählt der Autor, wie es denn so
ist, wenn Mama und Papa Lehrer an der eigenen Schule sind und somit jeder Tag im
Jahr ein Elternsprechtag ist und man von
den Mitschülern zum Daueropfer ernannt
wird.
Vom Schmunzeln bis hin zum lauten Auflachen – es ist alles drin in diesem Buch.
Eine Geschenkidee vom Teenager bis hin
zum Senior.
Vom gleichen Autor gibt es noch „Lebenslänglich Klassenfahrt“ und „Mutter ruft an“
– herrlich zum Lachen - das Richtige für
die düstere Jahreszeit.
Ingrid Luft
Kiliansbote Dezember 2014
Seite 19
Das Beste zum Schluss
+++Die nächste Ausgabe erscheint im März 2015+++
Seite 20
Kiliansbote Dezember 2014
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Seele and Geist
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