close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Kampfansage an die Kirschessigfliege

EinbettenHerunterladen
Kampfansage an die Kirschessigfliege
Ausgangslage
Die Schäden, welche die Kirschessigfliege an den diversen Beerenkulturen anrichtet, sind
hinlänglich bekannt. Ein, den Winter überlebendes, befruchtetes Weibchen kann bis zu 400
Eier legen und in einem Jahr können bis 10 Generationen heranreifen (vgl untenstehende
theoretische Tabelle).
Die bisherigen Bekämpfungsmassnahmen sind unbefriedigend:
Chemie schadet der Umwelt und dem Prestige der Winzer, tötet Bienen und es ist bestritten,
ob die Insektizide überhaupt eine Wirkung haben.
Engmaschige Netze sind teuer, schwierig zu montieren und das Micro Klima unter den
Netzen wird negativ verändert.
Ein kalter Winter würde ein grosses Sterben der Kirschessigfliegen verursachen. Aber an
geschützten Orten wie Scheunen, Dächern, Hecken etc. überleben immer eine gewisse
Anzahl bereits befruchteter Weibchen.
Die bisher verwendeten Fallen sind sehr teuer. Sie kosten ca. CHF 3.35, können nicht
wieder aufgefüllt werden und sind daher nur einmal einsetzbar.
Unser Konzept – Verhinderung der Vermehrung
Unsere Idee ist es, möglichst viele der den Winter überlebenden Weibchen zu vernichten,
bevor sie sich in grosser Zahl vermehren können. Dies bedeutet, dass sehr früh im Jahr mit
der Bekämpfung begonnen werden muss. Konkret: bevor die ersten Beeren und Früchte reif
werden.
Unsere These ist, dass man mit Fallen die befruchteten Weibchen anziehen kann, wo sie
verenden. Der frühe Einsatz der Fallen ist zwingend, da wir davon ausgehen, dass wenn die
Früchte einmal reif sind, diese eine mindestens so grosse Anziehungskraft auf die Fliege
besitzen wie die Köderflüssigkeit.
Die ersten Fallen müssten also bereits im März an Hecken, Tresterhaufen und in
Beerenkulturen aufgestellt werden. Im weiteren Verlauf sollten Fallen bei den Kirschen,
Zwetschgen und den Trauben aufgehängt werden, bevor diese in die Reifefase gelangen.
Wichtig dabei ist eine möglichst flächendeckende Bekämpfung.
Dazu braucht es grosse Mengen von Fallen. Gem. Agroscope werden 400 Fallen pro Hektar
empfohlen. Dies würde bedeuten, dass alleine in der Bündner Herrschaft ca. 200’000 Fallen
aufgestellt werden müssten. Bei einem Preis von CHF 3.35, was herkömmliche, nicht wieder
verwertbare Fallen in der Schweiz kosten, wäre dies finanziell ein Ding der Unmöglichkeit.
Lösungsvorschlag
Die Firma PROFATEC AG aus Malans ist in der Lage eine Kirschessigfliegenfalle, mit dem
geschützten Namen – Suzukii Killer – zu entwickeln, welche aus nur 3 Kunststoffteilen
besteht und über Jahre wieder neu befüllt und eingesetzt werden kann. Gegenüber den auf
dem Markt erhältlichen Fallen ist auch der Preis sensationell günstig. Eine ungefüllte Falle
kann ab Werk Malans für 45 Rappen bezogen werden. Die Köderflüssigkeit kann von jedem
Winzer selbst hergestellt werden.
Die Fallen sind bereits im vergangen Herbst von der Firma PROFATEC mit grossem Erfolg
getestet worden.
Dank diesen günstigen Fallen wird es möglich, Fallen in grossen Mengen aufzustellen und
diese während des Jahres mehrmals neu zu befüllen und auch in den nächsten Jahren
wieder einzusetzen.
Vision
Dieses Vorgehen wäre in der Bekämpfung von Schädlingen einzigartig und absolut neu.
Sehr positive Beiträge in den Medien wären sicher. Es könnte eine Kampagne über die
tollen, agierenden Winzer (und Beerenproduzenten) der Bündner Herrschaft, welche sich mit
einem einheimischen Unternehmen zusammengeschlossen haben um den Kampf gegen die
Kirschessigfliege selber in die Hand zu nehmen und vorbildliche Wege in Sachen Umwelt
und gegen das Bienensterben gehen.
Das oben beschriebene Vorgehen ist einmalig und es verfügt bis jetzt NIEMAND über diese
Konstellation.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
7
Dateigröße
300 KB
Tags
1/--Seiten
melden