close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

IHRE INNUNG - Friseur-Innung

EinbettenHerunterladen
IHRE INNUNG
Mitteilungen und Informationen der Landesinnung Wien der Friseure
info
exclusiv
Winter 2014
Nummer 057/2014
1
EDITORIAL
Sehr geehrte KollegInnen,
Sehr geehrte MitgliederInnen,
Aus aktuellem Anlass haben wir diese Ausgabe
der Innungsnews mit dem Schwerpunkt Arbeitsplatzevaluierung gestaltet. Wie schon mehrmals
zugeschickt und nochmal in der Fachgruppentagung 2013 besprochen, möchten wir Ihnen
hiermit eine Zusammenfassung der allgemeinen
gesetzlich vorgeschriebenen Vorschriften übermitteln.
Gemäß den Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes ist jeder Arbeitgeber verpflichtet die
am Arbeitsplatz möglichen Gefahren zu ermitteln, zu beurteilen und erforderliche Maßnahmen für den Arbeitnehmerschutz zu treffen.
Unterstützt werden die Arbeitgeber durch die
AUVA, die bei Betrieben bis 50 Mitarbeitern
kostenlose Präventionsdienste zur Verfügung
stellt. Über www.auva.at kann man sehr einfach das Formular über den Antrag auf kostenlose Betreuung herunterladen, ausfüllen und
einschicken. Die Präventionsdienste unterstützen die Arbeitgeber bei der Evaluierung, führen
diese allerdings nicht durch und erstellen auch
nicht die Dokumentation.
Die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung muss bei 1 bis 10 Mitarbeitern
alle zwei Jahre durchgeführt werden, bei 11 - 50
Mitarbeitern jedes Jahr. Einmal beantragt melden sich die einzelnen Präventivkräfte danach
regelmäßig von alleine.
Alternativ kann eine solche Begehung auch
durch eine interne (angestellte) oder externe
(Werkvertrag) Präventionsfachkraft, d.h. ausgebildete SFK oder AM erfolgen.
Die Bundesinnung hat gemeinsam mit der AUVA
den Evaluierungsleitfaden für Friseursalons und
eine passende CD mit den entsprechenden Formularen und Musterformularen gestaltet.
Inhalt
2
Editoral2
Save the date
3
Meldepflicht bei Schwangerschaft
4
Verwendungsbeschränkung im Detail 5
Beschäftigungsbeschränkung6
Beschäftigungsmöglichkeiten
während der Karenz im Detail
7
Unterstützung für Betriebe bei der
Evaluierung psychischer Belastung
8
AUVA Formular
9
Neu ist seit 2013, dass auch die Evaluierung
im Bereich des Mutterschutzes und der psychischen Belastungen durchgeführt werden muss.
Dazu sind die Arbeitsmediziner der AUVA heuer
zusätzlich kostenlos beratend in den Betrieben
unterwegs. Ich möchte nochmals festhalten:
Selbstverständlich müssen Sie den kostenlosen
Service der AUVA nicht in Anspruch nehmen
und können dies über externe Firmen durchführen lassen. Eine gesetzliche Verpflichtung
zur Betreuung über externe Firmen besteht allerdings nicht.
Die Verantwortung für die Durchführung und
Dokumentation der Evaluierung sowie die Umsetzung der Maßnahmen liegt in jedem Fall
beim Arbeitgeber!
Die Grundevaluierung muss einmal durchgeführt
sein und im Anlassfall neu ergänzt werden. Die
Unterweisung der Mitarbeiter hat „nachweislich“ zu erfolgen. Das heißt, die Aufklärung der
Mitarbeiter über Unfall- und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz muss in regemäßigen Abständen (empfohlen ist eine mindestens einmal
jährliche Unterweisung) erfolgen, bzw. in jedem
Fall bei festgestelltem Fehlverhalten.
Ich wünsch Ihnen schöne besinnliche Festtage,
gute Geschäfte und freue mich auf ein Wiedersehn im nächsten Jahr!
Herzlichst
Karin Dopplinger
Innungsmeisterin
Fotoshooting
10
Broschüre Lehrlingswettbewerb
11
Evaluierungsleitfaden für Friseursalons
12
Rückblick16
Karriere mit Schere
18
Termine19
Weihnachtsgrüße20
Save the Date
Montag, 19.Jänner 2015
Beginn 19:00 Uhr
Hairstyling Evening
Die LI Wien präsentiert
Avi Malka
Programm:
Präsentation Akademie Wien
Mitgliederehrung
AVI MALKA - internationaler Hairdesigner
Snacks und Getränke
Neusser Saal
Rudolf Sallinger Platz 1
1030 Wien
Die Teilnahme ist kostenlos!
Begrenzte Platzanzahl!
Anmeldung in der LI Wien Friseure:
T 01 514 50 / 2581 od. 2582
E friseur-mode@wkw.at
Der Hairdesigner Avi Malka ist bekannt für seine
atemberaubenden Hochsteckkreationen. Mit Leichtigkeit und Präzision designt er seine Haarkreationen für Bräute und Events. Lassen Sie sich inspirieren von einem internationalem Haarkünstler, der
weltweit eingeladen wird, um zu designen, vorzutragen und zu unterrichten.
3
ARBEITSRECHT UND
SOZIALRECHT
Meldepflicht bei
Schwangerschaft
Im Falle einer Schwangerschaft treffen den Arbeitgeber und die Arbeitnehmerin verschiedene Meldepflichten.
Meldepflicht der Arbeitnehmerin
Die Arbeitnehmerin hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Schwangerschaft dem Arbeitgeber den
voraussichtlichen Geburtstermin mitzuteilen. Ebenso hat die Arbeitnehmerin den Arbeitgeber von
einem vorzeitigen Ende der Schwangerschaft zu
verständigen.
Auf Verlangen des Arbeitgebers hat die Arbeitnehmerin auf eigene Kosten eine ärztliche Bestätigung
über
„„das Bestehen der Schwangerschaft und
„„den voraussichtlichen Geburtstermin
vorzulegen.
Meldepflicht und Kündigungsschutz
Stellt sich bei einer Arbeitgeberkündigung nachträglich heraus, dass die Arbeitnehmerin im Zeitpunkt des Kündigungsausspruches bereits schwanger war, ist die Kündigung rechtsunwirksam, wenn
die Arbeitnehmerin
„„dem Arbeitgeber binnen 5 Arbeitstagen die
Schwangerschaft schriftlich oder mündlich bekannt
gibt und
„„gleichzeitig eine ärztliche Bestätigung über
das Bestehen der Schwangerschaft vorlegt.
Vorsicht!
Es ist ausreichend, wenn die Arbeitnehmerin
das Schreiben, in dem sie dem Arbeitgeber ihre
Schwangerschaft mitteilt, in der Frist von 5
Arbeitstagen bei der Post aufgibt.
Bei verspäteter Meldung verliert die Arbeitnehmerin den Kündigungsschutz, es sei denn, die verspätete Meldung ist ohne ihr Verschulden erfolgt.
Kann die Arbeitnehmerin aus Gründen, die nicht
von ihr zu vertreten sind, dem Arbeitgeber die
Schwangerschaft nicht innerhalb der Frist von 5
4
Arbeitstagen nach der Kündigung bekannt geben,
so ist die Bekanntgabe dennoch rechtzeitig, wenn
die Mitteilung unmittelbar nach Wegfall dieses Hinderungsgrundes nachgeholt wird.
Beispiel 1:
Eine Arbeitnehmerin wird gekündigt. Sie weiß zu
diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie schwanger
ist. Zwei Wochen später erfährt sie bei einem Arztbesuch von ihrer Schwangerschaft. Noch am selben
Tag informiert sie den Arbeitgeber.
Die Mitteilung ist rechtzeitig.
Beispiel 2:
Eine Arbeitnehmerin wird gekündigt. Sie weiß zu
diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie schwanger
ist. Zwei Wochen später stellt sie auf einem mehrwöchigen Urlaub in Griechenland durch einen
Schwangerschaftstest ihre Schwangerschaft fest.
Obwohl der Arbeitgeber postalisch oder per Handy
erreichbar ist, informiert sie ihn erst nach Rückkunft aus dem Urlaub über ihre Schwangerschaft.
Die Mitteilung ist verspätet.
Meldepflicht des Arbeitgebers
Der Arbeitgeber ist verpflichtet dem zuständigen
Arbeitsinspektorat schriftlich über das Bestehen
der Schwangerschaft Mitteilung zu machen. Diese
schriftliche Mitteilung muss
„„den Namen,
„„das Alter,
„„die Tätigkeit,
„„den Arbeitsplatz und
„„den voraussichtlichen Geburtstermin
„„der werdenden Mutter beinhalten.
Eine Abschrift dieser Meldung ist der Arbeitnehmerin auszuhändigen. Bei Bestehen einer betriebsärztlichen Betreuung ist deren Leiter über die
Schwangerschaft zu informieren.
Vorsicht!
Eine Verletzung der Meldepflicht durch den Arbeitgeber ist mit einer Geldstrafe bedroht.
Verwendungsbeschränkung im Detail
Ab Beginn der Schwangerschaft darf die Arbeitnehmerin keine Tätigkeiten mehr ausüben,
die für die Gesundheit des Kindes und der Mutter schädlich sind. Das Mutterschutzgesetz
(MSchG) zählt beispielhaft eine große Anzahl an solchen verbotenen Tätigkeiten auf. Im Folgenden sind die wichtigsten dargestellt.
Vorsicht!
Eine Beschäftigung von werdenden Müttern mit
nachfolgenden verbotenen Tätigkeiten bzw. in
Raucherzonen ist mit Geldstrafen bedroht.
Arbeiten mit Lasten
Verboten sind Arbeiten, bei denen
„„regelmäßig Lasten von mehr als 5 kg Gewicht
oder
„„gelegentlich Lasten von mehr als 10 kg Gewicht
„„ohne mechanische Hilfsmittel von Hand
gehoben werden.
„„Verboten sind weiters Arbeiten, bei denen
„„regelmäßig Lasten von mehr als 8 kg Gewicht
oder
„„gelegentlich Lasten von mehr als 15 kg Gewicht
ohne mechanische Hilfsmittel von Hand bewegt
oder befördert werden.
Vorsicht!
Werden größere Lasten mit mechanischen Hilfsmitteln gehoben, bewegt oder befördert, darf die
körperliche Beanspruchung nicht größer sein als
bei den oben angeführten Arbeiten.
Arbeiten im Stehen
Verboten sind Arbeiten, die von werdenden
Müttern überwiegend im Stehen verrichtet
werden. Dieses Verbot gilt nicht, wenn SitzVorsicht!
Verboten sind Arbeiten, die von werdenden Müttern überwiegend im Stehen verrichtet werden,
nach Ablauf der 20. Schwangerschaftswoche,
sofern sie länger als vier Stunden dauern. Dieses
Verbot gilt auch dann, wenn Sitzgelegenheiten
zum kurzen Ausruhen benützt werden könnten.
gelegenheiten zum kurzen Ausruhen benützt
werden können.
Beispiel:
Die Beschäftigung von schwangeren Mitarbeiterinnen nach Ablauf der 20. Schwangerschaftswoche im Service- und Küchenbereich
von Hotel- und Gastgewerbebetrieben oder im
Verkauf in Einzelhandelsbetrieben ist mit maximal 4 Stunden täglich begrenzt.
Arbeiten im Sitzen
Tipp!
Der Arbeitgeber kann die schwangere Mitarbeiterin allerdings anderweitig einzusetzen, wenn
dies arbeitsvertraglich gedeckt ist oder er mit der
schwangeren Mitarbeiterin eine neue (erlaubte)
Tätigkeit für die Zeit ihrer Schwangerschaft vereinbart.
Verboten sind Arbeiten, die von werdenden
Müttern ständig im Sitzen verrichtet werden
müssen, es sei denn, dass ihnen Gelegenheit
zu kurzen Unterbrechungen ihrer Arbeit gegeben wird.
Beispiel:
Ermöglicht der Arbeitgeber in Bürobetrieben
werdenden Müttern das kurze Aufstehen und
Vertreten der Beine, ist ihre Beschäftigung
auf Computerarbeitsplätzen erlaubt.
Arbeiten mit verschiedenen anderen körperlichen Belastungen
Arbeiten, bei denen werdende Mütter
„„sich häufig übermäßig strecken, beugen, hocken oder gebückt halten müssen,
„„übermäßigen Erschütterungen oder
„„besonders belästigenden Gerüchen oder besonderen psychischen Belastungen aus
gesetzt sind,
können durch das Arbeitsinspektorat über
Antrag der werdenden Mutter oder von Amts
wegen verboten werden.
Akkordarbeiten
Verboten sind Akkordarbeiten, akkordähnliche Arbeiten, Fließ(band)arbeiten mit vorgeschriebenem Arbeitstempo oder leistungsbezogene Prämienarbeiten, wenn die damit
verbundene durchschnittliche Arbeitsleistung
die Kräfte der werdenden Mutter übersteigt.
Nach Ablauf der 20. Schwangerschaftswoche
sind solche Arbeiten jedenfalls untersagt.
Raucherzonen – Beschäftigungsverbot für
werdende Mütter
Werdende Mütter, dürfen in Räumen, in denen sie der Einwirkung von Tabakrauch ausgesetzt sind, ab Kenntnis von der Schwangerschaft nicht arbeiten.
In Betrieben mit getrenntem Raucher- und
Nichtraucherbereich darf die werdende Mutter
nur mehr im Nichtraucherbereich eingesetzt
werden.
Tipp!
Werdende Mütter haben für den Zeitraum
eines Beschäftigungsverbotes Anspruch auf
Wochengeld.
Arbeiten auf Beförderungsmitteln
Verboten ist die Beschäftigung von werdenden Müttern auf Beförderungsmitteln wie Taxis, Bussen, Bahnen oder Fluglinien.
5
ARBEITSRECHT UND
SOZIALRECHT
Beschäftigungsbeschränkung
Werdende Mütter dürfen bestimmte Arbeiten nicht mehr bzw. nur mehr eingeschränkt ausüben. Ebenso ist bei Arbeitszeit und Arbeitsruhe auf gewisse Einschränkungen zu achten.
Während der Zeit des absoluten Beschäftigungsverbotes ist die Beschäftigung der Arbeitnehmerin schließlich ganz verboten.
Verwendungsbeschränkungen
Ab Beginn der Schwangerschaft darf die Arbeitnehmerin keine Tätigkeiten mehr ausüben, die nach
Art des Arbeitsvorganges oder der verwendeten
Arbeitsstoffe oder Geräte für die Gesundheit des
Kindes und der Mutter schädlich sind.
Vorsicht!
Eine Verletzung der Beschäftigungsbeschränkungen und –verbote durch den Arbeitgeber ist mit
Geldstrafe bedroht!
Solche verbotenen Tätigkeiten sind insbesondere
Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen,
Arbeiten unter Erschütterungen, Nässe, Kälte oder
Hitze, das regelmäßige Heben von Lasten von mehr
als 5 kg, Arbeiten auf Beförderungsmitteln (siehe
dazu unsere Info „Verwendungsbeschränkungen im
Detail“).
Vorsicht!
Im Zweifel entscheidet das Arbeitsinspektorat,
das im Einzelfall mit Bescheid auch weitere Verwendungsbeschränkungen vorschreiben kann.
Nichtraucherinnen dürfen soweit es die Art des Betriebes (z.B. räumliche Trennung) gestattet, nicht
an Arbeitsplätzen beschäftigt werden, bei denen sie
mit Tabakrauch in Berührung kommen.
Gemäß Tabakgesetz besteht in der Gastronomie in
Räumen, in denen sie der Einwirkung von Tabakrauch ausgesetzt sind, ein Beschäftigungsverbot,
unabhängig davon, ob die werdende Mutter selbst
Raucherin ist. Greift dieses Verbot, besteht in diesem Fall Anspruch auf vorgezogenes Wochengeld.
6
Ruhemöglichkeit
Werdenden und stillenden Müttern muss die Möglichkeit gegeben werden, sich unter geeigneten Bedingungen hinzulegen und auszuruhen.
Tipp!
Die Errichtung gesonderter Liegeräume ist nicht
erforderlich. Der Arbeitgeber kann beispielsweise
eine entsprechend bequeme Campingliege bereitstellen.
Überstundenverbot
Werdende und stillende Mütter dürfen nicht zu
Überstunden herangezogen werden. Die tägliche
Arbeitszeit darf 9 Stunden und die wöchentliche
Arbeitszeit darf 40 Stunden nicht übersteigen. Es
gibt keine Ausnahmen vom Verbot der Überstundenleistung!
Nachtarbeitsverbot
Eine schwangere oder stillende Arbeitnehmerin darf
in der Zeit zwischen 20 und 6 Uhr grundsätzlich
nicht beschäftigt werden. Für Arbeitnehmerinnen
in Verkehrsbetrieben, in Betrieben der Unterhaltungsbranche (z.B. Theater, Kinos), in mehrschichtigen Betrieben sowie für Krankenpflegepersonal
sind Ausnahmen bis 22 Uhr vorgesehen, wenn im
Anschluss an die Nachtarbeit eine ununterbrochene
Ruhezeit von mindestens 11 Stunden gewährleistet
ist.
Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit
Werdende und stillende Arbeitnehmerin dürfen
grundsätzlich an Sonn- und Feiertagen nicht beschäftigt werden. Ausnahmen sind unter anderem
im Gastgewerbe, in Betrieben der Unterhaltungsbranche (z.B. Theater, Kinos) oder bei durchgehendem Schichtbetrieb vorgesehen.
Tipp!
Das Arbeitsinspektorat kann auf Antrag des Arbeitgebers die Beschäftigung einer schwangeren
Arbeitnehmerin im Gastgewerbe bis 22 Uhr, in Betrieben der Unterhaltungsbranche (z.B. Theater,
Kinos) bis dreiundzwanzig Uhr, zulassen, wenn
„„dies aus betrieblichen Gründen notwendig ist und
„„es der Gesundheitszustand der Dienstnehmerin
erlaubt.
Vorsicht!
Bei Beschäftigungsverboten oder bei Beschäftigungseinschränkungen hat die Arbeitnehmerin
gegenüber dem Arbeitgeber weiterhin Anspruch
auf den Durchschnittsverdienst der letzten dreizehn Wochen des Arbeitsverhältnisses. Überstunden, die von der schwangeren Arbeitnehmerin vor
Beginn des Beschäftigungsverbotes geleistet wurden und aufgrund des Überstundenverbotes wegfallen, müssen aber nicht weiterbezahlt werden!
Beschäftigungsmöglichkeiten während
der Karenz
Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Person, die sich in Karenz befindet, einer Beschäftigung nachgehen, ohne dass diese Beschäftigung der Karenz schadet.
In Frage kommen dabei
„„eine geringfügige Beschäftigung oder
„„eine Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze mit entsprechender zeitlicher
Einschränkung.
Geringfügige Beschäftigung
Eine Beschäftigung während der Karenz bis
zur monatlichen Geringfügigkeitsgrenze von
€ 395,31 (2014) ist sowohl beim selben als
auch bei einem anderen Arbeitgeber möglich.
Diese geringfügige Beschäftigung ist ein
rechtlich eigenständiges Arbeitsverhältnis
und besteht somit neben dem karenzierten
Arbeitsverhältnis. Bei dieser geringfügigen
Beschäftigung greift die Abfertigung Neu,
auch wenn das karenzierte Dienstverhältnis
der Abfertigung Alt unterliegt. Das geringfügige Beschäftigungsverhältnis unterliegt
auch nicht dem Kündigungs- und Entlassungsschutz.
Ein Anspruch auf eine geringfügige Beschäftigung während der Karenz besteht allerdings
nicht.
Vorsicht!
Eine geringfügige Beschäftigung während der Karenz ist von einer Teilzeitbeschäftigung nach dem
Mutterschutzgesetz streng zu unterscheiden.
Die geringfügige Beschäftigung endet mit
dem Ablauf der Karenz, sofern sie nicht vorher beendet wurde.
Vorsicht!
Wird beim selben Arbeitgeber über das Ende der
vereinbarten Karenz hinaus geringfügig weitergearbeitet, kann dies die Umwandlung des ursprünglich karenzierten Arbeitsverhältnisses in
eine geringfügige Beschäftigung bewirken.
Beschäftigung über der
Geringfügigkeitsgrenze
Eine Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze während der Karenz kann für
höchstens 13 Wochen im Kalenderjahr ausgeübt werden.
Auch dabei handelt es sich um ein rechtlich
eigenständiges Dienstverhältnis, das neben
dem karenzierten Arbeitsverhältnis besteht.
Stimmt der Arbeitgeber zu, kann auch bei
einem anderen Arbeitgeber für obgenannten
Zeitraum eine maximal 13-wöchige Beschäftigung eingegangen werden.
Tipp!
Für die Beurteilung der Frage, ob eine Beschäftigung neben der Karenz zulässig ist, zählt arbeitsrechtlich ausschließlich die monatliche
Geringfügigkeitsgrenze. Wenn die sozialversicherungsrechtliche Tagesgrenze von € 30,35 (2014)
überschritten wird, wird die Karenz nicht unterbrochen, obwohl in diesem Fall Vollversicherungspflicht besteht.
Der Zeitraum von 13 Wochen erlaubter Beschäftigung gilt für ein gesamtes Kalenderjahr. Wird die Karenz nicht für das gesamte
Kalenderjahr in Anspruch genommen (Wochengeldbezug ist dabei außer Betracht zu
lassen), ist der Zeitraum der erlaubten Beschäftigung entsprechend zu aliquotieren.
Beispiel:
Der Karenzurlaub endet am 31.3. eines Kalenderjahres.
Eine Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze kann für 3/12 von 13 Wochen, also für
3 Wochen und 1 Tag, ausgeübt werden.
Tipp!
In den Fällen der Beschäftigung bei einem
anderen Arbeitgeber kann der eigene Arbeitgeber nach Überschreiten der 13-Wochen-Grenze den sofortigen Dienstantritt
verlangen. Tritt die Arbeitnehmerin trotz
Verlangens des Arbeitgebers die Arbeit nicht
an, liegt ein Entlassungsgrund vor.
Vorsicht!
Das Mutterschutzgesetz sieht keine ausdrückliche Sanktion für den Fall vor, dass der 13-Wochen-Zeitraum überschritten wird. Eine mögliche
Konsequenz wäre, dass eine solche Gesetzesübertretung die automatische Beendigung der Karenz
nach sich zieht. Die Gerichte haben sich mit dieser Frage aber noch nicht auseinandergesetzt.
Vorsicht!
Das Mutterschutzgesetz sieht keine ausdrückliche
Sanktion für den Fall vor, dass die monatliche
Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird. Eine
mögliche Konsequenz wäre, dass eine solche Gesetzesübertretung die automatische Beendigung
der Karenz nach sich zieht. Die Gerichte haben
sich mit dieser Frage aber noch nicht auseinandergesetzt.
Vorsicht!
Der Arbeitgeber, mit dem die Karenz vereinbart
ist, ist zu einer solchen Zustimmung aber nicht
verpflichtet.
7
ARBEITSRECHT UND
SOZIALRECHT
Unterstützung für
Betriebe bei der Evaluierung
psychischer Belastungen
Seit dem Vorjahr müssen bei der Arbeitsplatzevaluierung auch psychische Belastungen
mit berücksichtigt werden.
Nun gibt es Online-Unterstützung dafür. Mit
1. Jänner 2013 trat eine Novelle zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) in Kraft,
die unter anderem klarstellt, dass unter jenen Gefahren, vor denen Arbeitnehmer im
Betrieb zu schützen sind, auch psychische
Belastungen gemeint sind, die zu Fehlbeanspruchungen führen - also Arbeitsbedingungen, die erfahrungsgemäß zu Störungen des
körperlichen und geistigen Wohlbefindens
führen können. Somit ist auch der Bereich
der psychischen Gesundheit in die im ASchG
normierte Verpflichtung zur Evaluierung von
Arbeitsplätzen mit einbezogen.
Allgemeine Unfallversicherung (AUVA), Wirtschaftskammerorganisation (WKO) und Arbeiterkammer (AK) haben diesem Thema nun
auf ihrer Website zur Arbeitsplatzevaluierung
www.eval.at eine eigene Rubrik gewidmet.
Diese bietet grundlegende Informationen
zum Thema und Links zu standardisierten
Verfahren, die zur Ermittlung psychischer Belastungen eingesetzt werden können. Ergänzt
wird die Seite durch einen im Auftrag der
AUVA erstellten Online-Fragebogen, der von
Arbeitspsychologen entwickelt wurde und
die papier- und kostenlose Durchführung der
Belastungserhebung ermöglicht. Nach ihrer
Anmeldung können Unternehmer den standardisierten Fragebogen per Mausklick an die
zu befragenden Arbeitnehmer schicken.
Der Fragenkatalog kann vorher auch ergänzt
werden. Die Antworten erfolgen elektronisch
8
und anonymisiert, der Unternehmer kann sie
gleich online auswerten. Um die Anonymität
zu garantieren, können nur Gruppen ab zehn
Personen befragt werden. Bei kleineren Gruppen sind andere Verfahren einzusetzen
ellenvereinigung und Gewerkschaftsbund unterstützt wird und umfassende Informationen
und Hilfestellungen zum Thema Arbeitsplatzevaluierung bietet - für Unternehmer ebenso
wie für Arbeitnehmer.
Quelle: Wiener Wirtschaft, Nr. 28/29 - 11.07.2014
Tipp: Zum Thema Arbeitsplatzevaluierung
hat die Wirtschaftskammer gemeinsam mit
der AUVA eine Reihe von Musterformularen
erstellt, und zwar sowohl branchen- als auch
arbeitsplatzbezogen. Derzeit sind rund 450
solcher Evaluierungsformulare unter www.
eval.at abrufbar. eval.at ist ein Projekt von
AUVA, WKO und AK, das auch von Industri-
Allgemeine
Allgemeine
Allgemeine
Unfallversicherungsanstalt
Unfallversicherungsanstalt
Unfallversicherungsanstalt
Kostenlose
Kostenlose
Präventionsberatung
Präventionsberatung
Kostenlose
Präventionsberatung
Antrag
Antrag
aufauf
Betreuung
aufBetreuung
Betreuung
durch
durch
die
die
AUVA
Antrag
durch
dieAUVA
AUVA
1. Wir
1. interessieren
Wir interessieren
uns für
unsfolgende
für folgende
Betreuung:
Betreuung:
(Zutreffendes
(Zutreffendes
bitte ankreuzen)
bitte ankreuzen)
arbeitsmedizinisch
arbeitsmedizinisch
und sicherheitstechnisch
und sicherheitstechnisch
arbeitsmedizinisch
arbeitsmedizinisch sicherheitstechnisch
sicherheitstechnisch
2. Firmenname:
2. Firmenname:
3. Anschrift
3. Anschrift
der Arbeitsstätte:
der Arbeitsstätte:
(Straße,
(Straße,
Hausnr.,
Hausnr.,
Stadt- bzw.
Stadt-Ortsteil,
bzw. Ortsteil,
PLZ, Ort)
PLZ, Ort)
4. Telefonnummer(n):
4. Telefonnummer(n):
E-Mail:
E-Mail:
Fax: Fax:
5. Beitragskontonummer:
5. Beitragskontonummer:
6. Die
6. zu
Die
betreuende
zu betreuende
Arbeitsstätte
Arbeitsstätte
ist hauptsächlich
ist hauptsächlich
vom vom
Typ: Typ:
Büro,Büro,
Verwaltung
Verwaltung
Dienstleistungsbetrieb
Dienstleistungsbetrieb
Handel
Handel
Produktion
Produktion
LagerLager
Werkstätte
Werkstätte
Landwirtschaft
Landwirtschaft
Baustelle
Baustelle
7. Anzahl
der an
im Jahresdurchschnitt
beschäftigten
ArbeitnehmerInnen:
7. Anzahl
derder
anArbeitsstätte
der Arbeitsstätte
im Jahresdurchschnitt
beschäftigten
ArbeitnehmerInnen:
davon
Lehrlinge:
davon
Lehrlinge:
davon
begünstigte
Behinderte:
davon
begünstigte
Behinderte:
Gibt Gibt
es Leiharbeitskräfte?
es Leiharbeitskräfte?
nein nein
ja, wie
ja,viele?
wie viele?
8. Hatten
Sie inSie
den
12 Monaten
mehrmehr
als 75
beschäftigt?
8. Hatten
in letzten
den letzten
12 Monaten
alsArbeitnehmerInnen
75 ArbeitnehmerInnen
beschäftigt?
nein nein
ja, mehr
alsTage
30 Tage
ja, mehr
als 30
ja,zu
bis30zuTage
30 Tage
ja, bis
9. Gibt
es weitere
Arbeitsstätten,
die
zu Ihrem
Betrieb
gehören?
9. Gibt
es weitere
Arbeitsstätten,
die zu
Ihrem
Betrieb
gehören?
a)
a)nein nein
b)
b)ja, wir
ja,gehören
wir gehören
zu: zu:
Anschrift,
Tel.-Nr.:
Tel.-Nr.:
Anschrift,
mit der
mitBeitragskontonummer:
der Beitragskontonummer:
(falls bekannt,
(falls bekannt,
bitte angeben)
bitte angeben)
ja, zuja,uns
zu gehört:
uns gehört:
Anschrift
Anschrift
(Straße,
Hausnummer,
bzw. Ortsteil,
PLZ, Ort)
(Straße,
Hausnummer,
Stadt-Stadtbzw. Ortsteil,
PLZ, Ort)
Beitragskontonummer
Beitragskontonummer
Tel.-Nr.Tel.-Nr.
AnzahlAnzahl
Arbeit-ArbeitnehmerInnen
nehmerInnen
bei b)bei
bitte
b) bitte
Anzahl
Anzahl
der ArbeitnehmerInnen
der ArbeitnehmerInnen
im gesamten
im gesamten
Unternehmen:
Unternehmen:
10. Für
10.Rückfragen
Für Rückfragen
(insbesondere
(insbesondere
zur Terminkoordination)
zur Terminkoordination)
stehtsteht
zur Verfügung:
zur Verfügung:
Name:
Name:
Funktion:
Funktion:
Tel./Klappe:
Tel./Klappe:
Datum:
Datum:
Datum:
Unterschrift und Firmenstempel
9
Unterschrift
Unterschrift
und Firmenstempel
und Firmenstempel
FOTOSHOOTING
Sie wollten schon immer Ihre eigene Kollektion professionell ablichten lassen? Mit Unterstützung einer Fotografin und
einer Visagistin werden Ihre Kreationen zum echten Hingucker!
Vorbesprechung am Montag, 12.1.2015 um 19:00 Uhr
Fotoshooting am Sonntag, 15.2.2015 ab 10:00 Uhr
Sonderpreis durch die Landesinnung: Euro 99,00 pro Teilnehmer/Modell + 49,00 je Bild (keine Ust. enthalten, inkl.
aller Fotorechte)
Vorbesprechung: Bringen Sie Ihre Ideen oder Bilder mit, die Sie gerne umsetzen möchten. Eventuell auch ein Bild von
Ihrem Modell. Welchen Stil wird Ihre Kreation haben - Avantgarde, Tracht, Ball, Hochzeit, Vintage, ect.? Welches Outfit
und welche Requisiten benötigen Sie dazu?
Mitzubringen: Modell - maximal 2 Modelle pro Teilnehmer
Outfit Wechsel möglich
Requisiten
Alles was Sie zu Ihrem Frisurenstyling benötigen
Ablauf:
ab 10:00 Uhr Hairstyling und Make-up Vorbereitung
Fotoshooting ab ca. 13:00h
Anmeldung schriftlich bis
05. Jänner 2015
Landesinnung Wien Friseure
Rudolf Sallinger Platz 1
1030 Wien
@: sylvia.stelzer@wkw.at
Make-up Artist & Hairstylistin
Achtung: Begrenzte Teilnehmeranzahl!
Die Teilnehmer und Modelle erklären sich mit
der Veröffentlichung der Bilder durch die
Landesinnung einverstanden
BRANCHE
Evaluierungsleitfaden
für Friseursalons
Die wichtigsten Auszüge rund um die Themen Arbeitsstoffe, Erste-Hilfe, Aufenthalsräume
und mehr.
3.1 Belastung durch Arbeitsstoffe
Im Rahmen der Evaluierung müssen Sie sich
informieren, ob es sich bei den verwendeten
Arbeitsstoffen umgefährliche Arbeitsstoffe
handelt. Bei den üblicherweise verwendeten
Friseurprodukten handelt es sich um kosmetische Mittel. Deren Zusammensetzung und
Kennzeichnung ist in Österreich in der Kosmetikverordnung geregelt. Für die Hersteller
gilt die Verpflichtung, nur solche Produkte
auf den Markt zu bringen, die für Salonkunden gesundheitlich verträglich sind.
Bitte beachten Sie aber, dass bei Ihren MitarbeiterInnen der ständige Kontakt mit solchen Mitteln zu Hautreizungen und allergischen Erkrankungen führen kann.
Ziehen Sie zur Information Gruppenmerkblätter für kosmetische Mittel heran. Diese erhalten Sie tagesaktuell unter www.gmb.ikw.org
für Friseurkosmetika und auf der Homepage
der Bundesinnung der Friseure. Für alle weiteren verwendeten gefährlichen Arbeitsstoffe
(z. B. Sanitärreiniger) ziehen Sie das Sicherheitsdatenblatt als Informationsquelle heran.
Kennzeichnung und Sicherheitsdatenblatt
Gefährliche Arbeitsstoffe, die den Bestimmungen des Chemikaliengesetzes unterliegen
(z. B. Reinigungsmittel) sind mit Gefahrensymbolen gekennzeichnet und es muss für
diese Arbeitsstoffe ein Sicherheitsdatenblatt
vorliegen. Das Sicherheitsdatenblatt wird von
den Lieferanten mitgeliefert. Wenn nicht, fordern Sie es an. Sie müssen ein Verzeichnis der
gefährlichen Arbeitsstoffe erstellen und dem
Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokument
12
beilegen (siehe Formular „Arbeitsstoffverzeichnis“ im Dokumentationsteil).
Bei Haushaltsgrößen bzw. -mengen in Originalgebinden ist kein Sicherheitsdatenblatt
erforderlich. Gruppenmerkblätter Nach dem
europäischen Gefahrstoffrecht sind Sicherheitsdatenblätter nur für Gefahrenstoffe und
gefährliche Zubereitungen verpflichtend.
Nach Art. 2 des europäischen Kosmetikrechts
sind kosmetische Mittel weder Gefahrenstoffe
noch gefährliche Zubereitungen, daher sind
für sie auch keine Sicherheitsdatenblätter erhältlich. Für kosmetische Mittel gibt es aber
Gruppenmerkblätter, in denen alle relevanten
Angaben betreffend Zusammensetzung,
Handhabung, Erste Hilfe bei Fehlgebrauch,
sicherheitstechnische Aspekte usw. enthalten
sind. Es ist grundsätzlich verboten, kosmetische Mittel herzustellen oder zu behandeln,
dass sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch
die Gesundheit schädigen. Die Kosmetikfirmen sind verpflichtet, nur Produkte auf den
Markt zu bringen, die für den Verbraucher gesundheitlich verträglich sind.
3.9 Erste-Hilfe
Wenn sich ein Arbeitnehmer (oder ein Kunde) verletzt oder plötzlich erkrankt, muss
Erste-Hilfe geleistet werden. In jedem Friseursalon müssen die dafür notwendigen
Mittel und Einrichtungen bereitstehen, d.h.
jede Arbeitsstätte muss mit zumindest einem
Erste-Hilfe-Kasten ausgestattet sein. Je nach
Personenanzahl, die im Ernstfall darauf angewiesen sind, gibt es nach der ÖNORM Z 1020
zwei Typen von Erste-Hilfe-Kästen, Typ A für
bis zu fünf Personen und Typ B von 6 bis 20
Personen. Medikamente dürfen im Erste-Hilfe-Kasten nicht gelagert werden.
Bringen Sie Erste-Hilfe-Kästen gut sichtbar
und leicht zugänglich an und überprüfen Sie
den Inhalt regelmäßig auf Vollständigkeit
und unbeschädigte Verpackungen. Dokumentieren Sie diese Überprüfungen!
Weiters muss in jedem Friseursalon mindestens ein(e) ausgebildete(r) Ersthelfer(in)
beschäftigt werden. In Arbeitsstätten mit
mindestens fünf Arbeitnehmern muss eine
mindestens 16-stündige Ausbildung nach
den vom Österreichischen Roten Kreuz ausgearbeiteten Lehrplänen, oder eine andere,
zumindest gleichwertige Ausbildung, wie die
des Präsenz- oder Ausbildungsdienstes beim
Bundesheer, absolviert werden. Bei weniger
als fünf Arbeitnehmern ist es bis 1.1.2015
ausreichend, wenn der Ersthelfer nach dem
1.1.1998 eine mindestens sechsstündige
Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (z. B. nach der Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung) absolviert
hat.
Ersthelfer müssen in Abständen von längstens
vier Jahren eine mindestens achtstündige Erste-Hilfe-Auffrischung absolvieren. Diese kann
auch geteilt werden, sodass in Abständen von
längstens zwei Jahren eine mindestens vierstündige Erste-Hilfe-Auffrischung erfolgt.
Es muss sichergestellt sein, dass während der
Arbeitszeit eine in Hinblick auf die Anzahl
der anwesenden Arbeitnehmer ausreichende
Anzahl an Ersthelfern anwesend ist.
3.10 Brandschutz
Je nach Größe und Ausdehnung des Friseursalons sowie der Anzahl der anwesenden Personen (inklusive Kunden) müssen geeignete
Maßnahmen zur Verhinderung einer Brandentstehung und zur Sicherung der Flucht
ergriffen werden.
Die Möglichkeit einer Brandentstehung in der
Arbeitsstätte muss durch geeignete technische, organisatorische und personenbezogene
Maßnahmen minimiert werden.
Hier eine Auswahl möglicher Maßnahmen:
„„Vermeidung leicht entzündlicher Materiali
en und Stoffe
„„Erstellung und Aushang einer Brandschutz
ordnung (wenn von der Behörde vorge
schrieben)
„„Besprechung der Brandschutzthemen bei Unterweisungen
„„Fluchtwege und Notausgänge regelmäßig auf freie Benutzbarkeit kontrollieren
„„Wenn nicht eindeutig: Kennzeichnung der Fluchtwege und Notausgänge
„„Feuerlöscher gut sichtbar und an leicht zu
gänglichen Stellen aufhängen
Es müssen geeignete Löscheinrichtungen (oder Löschhilfen) wie Feuerlöscher,
Löschwasser,
Löschdecken,
Löschsand,
Wandhydranten und sonstige trag- oder
fahrbare Feuerlöscher in ausreichender Anzahl bereitstehen. Bei Auswahl und Anzahl
dieser Einrichtungen müssen insbesondere
berücksichtigt werden: Brandklassen und
Brandverhalten der Einrichtungen und Materialien, die vorhandene Brandlast sowie Nutzungsart und Ausdehnung der Arbeitsstätte.
Weiters müssen Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Evakuierung getroffen werden. Dies kann durch die Bestellung eines
Brandschutzbeauftragten, der Unterweisung
der Arbeitnehmer über die Verwendung der
Löscheinrichtungen, der Ausarbeitung eines
Evakuierungsplans oder der regelmäßigen
Durchführung von Brandschutzübungen erfolgen.
Ist in einem Friseursalon kein Brandschutzbeauftragter behördlich vorgeschrieben, muss
gemäß § 44 a der Arbeitsstättenverordnung
(AStV) eine Person benannt werden, die mit
der Handhabung der Mittel der Ersten Löschhilfe vertraut gemacht und in die Lage ge-
bracht werden muss, folgende Veranlassungen
treffen zu können:
„„Im Brandfall erforderlichenfalls die Feuer
wehr zu alarmieren
„„im Alarmfall nach Anweisung des Arbeitge
bers/der Arbeitgeberin zu kontrollieren, ob alle Beschäftigten und
„„Kunden die Arbeitsstätte verlassen haben,
die Mittel der ersten Löschhilfe im
Brand fall anzuwenden, soweit dies zur
Sicherung der Flucht von Arbeitne
mern und Kunden unbedingt notwendig ist.
3.12 Wiederkehrende Prüfungen
Bestimmte Geräte oder Anlagen müssen Sie
innerhalb vorgeschriebener Zeitabstände (Intervalle) durch eine dazu berechtigte Person
wiederkehrend überprüfen lassen. Über die
wiederkehrenden Prüfungen müssen Sie Aufzeichnungen führen (z. B. Prüfbuch).
Die folgende Tabelle enthält eine Auswahl der
wichtigsten überprüfungspflichtigen Geräte
und Anlagen, die in einem Friseursalon vorkommen können. Zusätzlich kann es je nach
Art des Betriebes und verwendeter Geräte
und Ausrüstungen noch eine Reihe weiterer
überprüfungspflichtiger Arbeitsmittel geben.
Diese Auflistung ist daher nicht vollständig.
Gerät oder Anlage Prüfintervalle, berechtigte
Personen Feuerlöscher alle 2 Jahre durch Servicebetrieb oder Vertreiber elektrische Schiebetüren 1 x jährlich durch Servicebetrieb
oder eine fachkundige Personen mechanische
Klima- u. Lüftungsanlage 1 x jährlich durch
einen Servicebetrieb Sicherheitsbeleuchtungsanlagen 1 x jährlich eine technische
Überprüfung durch ein Elektrounternehmen,
1 x monatlich Sichtkontrolle durch Friseurin
oder Friseur Elektrische Anlagen Siehe hierzu die speziellen Ausführungen zur Elektroschutzverordnung (ESV 2012)
3.13 Besonders schutzbedürftige Personen
Bei der Ermittlung und Beurteilung von Gefahren müssen Sie gem. § 4 Abs 2 ASchG besonders gefährdete und schutzbedürftige Personen berücksichtigen. Das sind insbesondere
Jugendliche und Lehrlinge, Schwangere und
stillende Mütter sowie behinderte Arbeitnehmer. Gemäß § 2a Mutterschutzgesetz (MSchG)
müssen Sie zusätzlich zu den Vorschriften
des ASchG die Arbeitsplätze nach den Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes MSchG
evaluieren. Halten Sie die Ergebnisse dieser
Gefahrenermittlung und Beurteilung im Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokument
fest. Beachten Sie hierbei vor allem folgende
Faktoren:
„„Gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe
„„Geistige und körperliche Ermüdung
„„Bewegungen und Körperhaltungen
„„Steharbeit: Mit höhenverstellbaren, ergo
nomischen Schneidesesseln können Sie den
Anteil der Steharbeit verringern. Schwa
gere dürfen nach der 20. Schwangerschaft
woche nur 4 Stunden/Tag im Stehen arbe
ten. Das gilt auch dann, wenn Sie Sitzge
legenheiten zum kurzen Ausruhen benütz
ten können (Siehe Beiblatt 4.4).
„„Ruhemöglichkeit: Werdende und stillende Mütter müssen sich unter geeigneten Be
dingungen hinlegen und ausruhen können.
„„Arbeitszeit: Werdende und stillende Müt
ter dürfen über die gesetzlich festgelegte tägliche Normalarbeitszeit hinaus nicht be
schäftigt werden. Keinesfalls darf die tägl
che Arbeitszeit 9 Stunden und die wöchent
liche Arbeitszeit 40 Stunden übersteigen.
Werdende und stillende Mütter dürfen an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen
nicht
beschäftigt
werden.
3.14 Aufenthaltsräume, Nichtraucherschutz
Nach Möglichkeit ist ein geeigneter Aufenthaltsraum einzurichten, in jedem Fall muss
ein Aufenthaltsbereich eingerichtet sein, wo
der Aufenthalt in Pausen und die Nahrungsaufnahme möglich sind. Am Farbenmischplatz oder im Lagerraum dürfen die Pausen
auf keinen Fall verbracht werden, besonders
am Farbmischplatz besteht die Gefahr einer
unbeabsichtigten oralen Aufnahme von Arbeitsstoffen (z. B. durch eine Jausensemmel,
die auf einer durch Farben, Dauerwellenpräparaten oder dgl. verunreinigten Fläche abgelegt wird). Werden die Hände in benutzten
Kundenhandtüchern abgetrocknet, besteht
ebenfalls die Gefahr einer unbeabsichtigten
Aufnahme von Arbeitsstoffen.
Weiters müssen die Bestimmungen zum Nichtraucherschutz beachtet werden. Dies wird in
den meisten Fällen nur durch ein generelles
Rauchverbot im Salon und den Pausenräumen
umgesetzt werden können.
13
BRANCHE
4.3 Unterweisungen
Laut § 14 ASchG sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, für eine ausreichende Unterweisung
der Arbeitnehmer über Sicherheit und
Gesundheitsschutz zu sorgen. Diese muss in
regelmäßigen Abständen (empfohlen wird
eine mindestens einmal jährliche Unterweisung), in jedem Fall bei festgestelltem Fehlverhalten, erfolgen. In der folgenden Liste
sind die wesentlichen Unterweisungsinhalte
bereits vorausgefüllt, ggf. muss die Liste erweitert werden (Vorlagen unter www.eval.at
– „Leerformulare“). Sie haben auch die Möglichkeit, für jede Arbeitnehmerin, für jeden
Arbeitnehmer eine eigene
Liste zu führen.
Es wird darauf hingewiesen, dass alle anderen
Aspekte des § 4 Mutterschutzgesetz bei der
Ermittlung und Beurteilung der Gefahren
(Mutterschutzevaluierung) für werdende
Mütter zu berücksichtigen sind (z. B. Stress,
Verwendung von gesundheitsgefährdendenArbeitsstoffen – siehe hierzu auch die Gruppenmerkblätter).
Das Ergebnis der Mutterschutzevaluierung
muss in Hinblick auf die Beschäftigung der
werdenden Mutter schlüssig sein und zwar:
„„Ist Weiterbeschäftigung mit den bisherigen
Tätigkeiten möglich?
„„Ist eine Änderung der Beschäftigung erfo
derlich oder
„„besteht ein Beschäftigungsverbot gemäß
§2b Mutterschutzgesetz?
(Freistellung durch den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin auf dessen/deren Kosten)
4.7 Elektroschutzverordnung 2012 - ESV
2012, BGBl II Nr. 33/2012
Wiederkehrende Prüfungen
Nach § 9 ESV 2012 sind wiederkehrende Prüfungen erforderlich für:
1. elektrische Anlagen,
2. ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel der Schutzklasse 1 (dies sind Betriebsmittel mit geerdeten Gehäuse) in Arbeitsstätten,
es sei denn, die Ermittlung und Beurteilung
der Gefahren hat ergeben, dass diese ausschließlich an Steckdosen einer elektrischen
Anlage betrieben werden, die mit einem Zusatzschutz in Form von FehlerstromSchutzeinrichtungen mit einem Nennfehlerstrom von maximal 0,03 Ampere ausgestattet
sind. Die Zeitabstände der wiederkehrenden
Prüfungen betragen längstens fünf Jahre.
Abweichend davon betragen die Zeitabstände
längstens zehn Jahre, wenn die elektrische
Anlage nur geringen Belastungen ausgesetzt
ist, wie insbesondere in Büros oder in Handels- oder Dienstleistungsbetrieben und wenn
keine Einflüsse im Sinne des nächsten Absatzes vorliegen. Die Behörde hat für die Prüfung
von elektrischen Anlagen, Anlagenteilen oder
elektrischen Betriebsmitteln kürzere
Zeitabstände vorzuschreiben:
1. Längstens drei Jahre im Fall einer außergewöhnlichen Beanspruchung z. B. durch
a) Feuchtigkeit oder Nässe, oder wenn Kondenswasser oder Spritzwasser nicht ausgeschlossen werden kann,
b) Umgebungstemperaturen von weniger als
-20° C oder mehr als 40° C,
c) Einwirkung von Säuren, Laugen, Lösemitteln oder deren Dämpfen, die Korrosion bewirken können,
d) direkte Einwirkungen von Witterungseinflüssen, soweit sie nicht schon durch lit. a
oder b erfasst sind,
e) Einwirkung von Staub, der durch die Arbeitsvorgänge entsteht.
2. Längstens ein Jahr im Fall einer außergewöhnlichen Beanspruchung durch das Zusammentreffen von mehreren
der genannten Einwirkungen.
Die Behörde hat zusätzliche Prüfungen vorzuschreiben, wenn der Verdacht gegeben ist,
dass sich eine elektrische
Anlage oder ein elektrisches Betriebsmittel
nicht in ordnungsgemäßem Zustand befindet
und dadurch Arbeitnehmer
gefährdet sein könnten.
Die SERVICESTELLE – BESSER
DURCHS AMT ist der richtige Partner
an Ihrer Seite. Wenn Sie vor behördlichen Hürden stehen, die die Abläufe in Ihren Unternehmensalltag behindern, beraten Sie die Expertinnen
und Experten der Wirtschaftskammer
Wien – damit Sie BESSER DURCHS
AMT kommen.
Wir setzen auf Dialog mit den Behörden und suchen gemeinsam die passende Lösung für Ihr Anliegen.
Richtungsweisend – im Interesse der
Wiener Unternehmen
http://wko.at/wien/besserdurchsamt
14
BRANCHE
5.4 Sicherer Umgang mit kosmetischen
Mitteln im Friseursalon
Einleitender Hinweis: Die TRGS sind in Österreich nicht verbindlich, stellen jedoch einen
guten Stand des Wissens und Regeln der Technik dar. Die Inhaber und Studioleiter Friseursalons sind durch die TRGS (Technische Regel
für Gefahrstoffe) 530 „Friseurhandwerk“
verplichtet, eine Abschätzung der Exposition der Mitarbeiter am Arbeitsplatz durchzuführen. Falls in dieser Bewertung Gefahren
erkennbar werden, sind Maßnahmen zu ergreifen, um diese auf ein Mindestmaß zu verringern. Gegebenenfalls müssen zusätzliche
technische, organisatorische oder persönliche
Schutzmaßnahmen getroffen werden, wie z.
B. eine technische Lüftung, falls eine ausreichende Lüftung durch natürliche Querlüftung
nicht erzielt werden kann, oder das Tragen
von Handschuhen bzw. die Verwendung geeigneter Hautschutzmittel.
Als Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung
dient das gemäß TRGS 530 zu erstellende Gefahrstoffverzeichnis. Die an Friseure gelieferten kosmetischen Mittel entsprechen den
geltenden rechtlichen Bestimmungen. Diese
Vorschriften gewährleisten, dass von den auf
den Markt gebrachten Produkten bei bestimmungsgemäßer und vorauszusehender
Anwendung kein gesundheitliches Risiko ausgeht. In der Kosmetik- Gesetzgebung wird
die Verwendung bestimmter Inhaltsstoffe (z.
B. Wasserstoffperoxid, Thioglykosäureverbindungen, Haarfarbstoffe) eingeschränkt.
Auch können Beipackzettel oder Kennzeichnungen verlangt werden, aus denen hervorgeht, dass das Produkt bestimmte Inhaltsstoffe enthält, oder wie Produkte, die diese
Inhaltsstoffe enthalten, zu verwenden sind.
Gemäß den gesetzlichen Vorschriften müssen
die verwendeten Inhaltsstoffe auf den Produkten gekennzeichnet sein. Die grundsätzliche
Bewertung der Sicherheit jedes kosmetischen
Mittels wird vom Hersteller durchgeführt und
muss nicht durch den gewerblichen Verwender erfolgen. Von allen Mitarbeitern müssen
die jeweiligen Anwendungs- und Warnhinweise befolgt werden. In Friseurbetrieben
verwendete kosmetische Mittel können trotz
gewissenhafter Auswahl der in den Produkten
verwendeten Rohstoffe und sorgfältiger Überprüfung deren Sicherheit vor allem bei nicht
sachgemäßem Gebrauch die Gesundheit der
Mitarbeiter gefährden, z. B. durch
„„Häufigen bzw. länger andauernden Kontakt
mit der ungeschützten Haut (z. B. mit Pr
dukten, bei deren Anwendung
„„Handschuhe getragen werden sollten)
„„Unerwünschten Kontakt mit den Schlei
häuten und/oder den Augen
„„Aufnahme über die Haut oder die Augen
(Entweder direkt oder durch Kontakt mit
verschmutzten Oberflächen
„„oder verschmutzter Kleidung)
„„Inhalation – Einatmen der Substanzen mit
der Luft im Friseurbetrieb
„„Versehentliches Verschlucken – direktes
Verschlucken
Verschlucken von Stoffen, die unbeabsichtigt
auf Nahrungsmittel gelangt sind Verschlucken
durch Nahrungsaufnahme mit ungewaschenen Händen Bei einer Bewertung der Arbeitsplatzexposition kann beispielsweise nach den
folgenden Fragen vorgegangen werden:
„„Welche Produkte werden verwendet?
„„Kann von den verwendeten Produkten eine
Gefährdung für die Mitarbeiter ausgehen?
„„Welche Personen sind über welchen Zei
raum und wie oft den Produkten ausg
setzt?
„„Ist die Expostion vermeidbar? Falls nein,
wie kann sie ggf. verringert werden (z. B.
Abwechslung der Mitarbeiter bei bestimm
ten Arbeitsvorgängen, Tragen von Hand-
schuhen)?
Im Übrigen müssen von allen Mitarbeitern
des Salons die in der TRGS 530 zusammengefassten Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden.
Jeder Mitarbeiter ist auf Basis einer vom Arbeitgeber zu erstellenden Betriebsanweisung
umfassend in allen den gewerblichen Umgang
betreffenden Aspekten des Bereiches Gesundheit und Sicherheit – einschließlich der sicheren Verwendung von kosmetischen Produkten
– zu unterweisen und sollte dies per Unterschrift bestätigen. Nähere Informationen
finden sich in der TRGS 530 (Hautschutzplan
sowie Musterbetriebsanweisung bzw. Gefahrstoffverzeichnis) sowie allgemein auch in der
TRGS 555 („Betriebsanweisung und Information der Beschäftigen“).
15
RÜCKBLICK
Einige Highlights der letzten Jahre...
Open D
ay 2012
ntike
tum - A 3
n
u
n
r
a
C
eit 201
Schönh
g
rehrun
de
Mitglie
BIWI -
Tage
Rechtlic
he Info
rma
mit Dr.
Trautm tion
ann
aus
sionen
Impres
11
0
2
eich
Frankr
le Tour
d Sty
Hair an
16
2011
Neue W
erbem
ittel
ampire
z der V
Tan
ania
Haarm
Neuau
flage L
AP-Bu
ch
4
01
LLWB 2
Summ
erstylin
Mitglie
Präsen derehrung tation U
rban na
tiv
g
Wiener
s
ilfe Kur
Erste H
Wies´n
2012
Umbau
17
KARRIERE MIT
SCHERE
Wir stellen Ihnen die aktuelle Werbekampagne „Karriere mit
Schere“ vor. Die Bewerbung soll die Attraktivität des Berufes herausstreichen und wird österreichweit einheitlich erfolgen. Alle
Mitgliedsbetriebe können die Sujets selbstverständlich auch in
ihren Salons verwenden. Es gibt vorerst 3 Bildmotive und einen
Filmclip.
Den Imagefilm finden Sie auf unserer Homepage
www.friseur-innung.at.
Beteiligen Sie sich bitte aktiv an der Kampagne und unterstüzen
Sie unsere Bemühungen zur Imagepflege.
26
26
Termine
JÄNNER
Mo., 12.1.2015
Grüner Montag – Wifi Wien
Kooperationen im Schönheitsbereich –
Mehrere Gewerbe unter einem Dach
Tel.: 01/47677-5316
E-Mail: reutterer@wifiwien.at
MÄRZ
Mo., 2.3.2015
Grüner Montag – Wifi Wien
Leonardo & Co
Lehrförderungen und Ausbildungsprogramme 2015
Tel.: 01/47677-5316
E-Mail: reutterer@wifiwien.at
Mo.,12.1.2015
Fotoshooting für Friseure
Vorbesprechung
19.00 Uhr
Anmeldung erforderlich:
sylvia.stelzer@wkw.at
Sa., 21.3.2015
Landeslehrlingswettbewerb 2015
13.30 Uhr, Wifi Wien
Währinger Gürtel 97, 1180 Wien
Info: Tel. 01/514 50-2581
Mo., 19.1.2015
Hairstyling Evening
Avi Malka präsentiert atemberaubende
Hochsteckkreationen
19.00 Uhr, Gewerbehaus, Wilhelm Neusser-Saal
Rudolf Sallinger-Platz 1, 1030 Wien
Eintritt frei – begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung erforderlich:
Landesinnung Wien der Friseure
Tel. 01 514 50- 2581 oder 2582
E-Mail: frisur-mode@wkw.at
FEBRUAR
Mo., 2.2.2015
Grüner Montag – Wifi Wien
Neue Medien – Das Studio 2.0
Tel.: 01/47677-5316
E-Mail: reutterer@wifiwien.at
24. - 26.02.2014
So., 15.2.2015
Fotoshooting für Friseure
ab 10.00 Uhr
Anmeldung erforderlich:
sylvia.stelzer@wkw.at
MAI
Mo., 4.5.2015
Grüner Montag – Wifi Wien
Betriebsübergreifende Trainings –
Netzwerken mit Betriebserfolg
Tel.: 01/47677-5316
E-Mail: reutterer@wifiwien.at
Berufschule
Schulautonome Tage:
Mi., 27.5.2015 und Fr. 5.6.2015
Schulautonomer Tag der
Berufsschule für Haar- u. Körperpflege
Goldschlagstraße 137, 1140 Wien
Lehrlinge müssen sich an diesem Tag im Salon
einfinden!
Mi., 8.4.2015 und Fr. 05.06.2015
Schulautonomer Tag der
Berufsschule für Frisur, Maske u. Perücke
Kreitnergasse 32, 1160 Wien
Lehrlinge müssen sich an diesem Tag im Salon
einfinden!
19
Weihnachten steht vor der Türe und ein
ereignisreiches Jahr geht zu Ende.
Zum Jahreswechsel wünschen wir Ihnen die Stille für
den Blick nach innen und vorne, um mit neuen
Kräften den Mut für die richtigen Entscheidungen im
neuen Jahr treffen zu können.
Mit diesem Weihnachtsgruß verbinden wir
unseren Dank für die gute Zusammenarbeit in diesem
Jahr.
Wir wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeitern und
Angehörigen eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und für das neue Jahr
Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg.
Ihr Team der Landesinnung
info
exclusiv
Nummer 057/2014
Impressum: MEDIENINHABER UND HERAUSGEBER: Wirtschaftskammer Wien, Stubenring 8-10, 1010 Wien; INHALT: Landesinnung Wien der Friseure, Rudolf Sallinger-Platz
1, 1010 Wien | T 01/514 50-2363; AUSGABE: Dezember 2014; DRUCK: SPV Druck;
GRAFIK: Ref. Organisationsmanagement; FOTO: © Victoria Andreas - © B. Wylezich © contrastwerkstatt - © DN6 - © runzelkorn - © william87 - © Fotimmz - © pixel&korn
- © Warren Goldswain - © Voyagerix - © marcelauret - © Maxim_Kazmin - © Vjom Fotolia.com; Avi Malka; LI Wien der Friseure, FotoWeinwurm,
Nr. 02Z032241 M | P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien;
Offenlegung: wko.at/wien/friseure/offenlegung Änderungen vorbehalten.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
12
Dateigröße
2 108 KB
Tags
1/--Seiten
melden