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Gemeindebrief "live" - Kreuzkirche

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01 | 2015
Dezember - Januar - Februar
„Nehmt einander an...“
KONTAKTE
Gemeindebüro
Pfarrbezirke
Susanne Wippermann, Gemeindesekretärin
Tel.: 02351 9810803
gemeindebuero@kreuzkirche-online.de
2. Bezirk
Pfrin. Catharina Bluhm
Tel.: 02352 75229
Worthstraße 55, Tel.: 02351 4334098
catharina.bluhm@kreuzkirche-online.de
3. Bezirk
Pfr. Eckart Link, Annabergstraße 46
Tel.: 02351 83255
eckart.link@kreuzkirche-online.de
Kindergarten
Ev. Familienzentrum Schatzkiste am
Annaberg / Kindertagesstätte
Marliese Lüling, Leiterin, Annabergstraße 55
Tel.: 02351 83203
kita-annaberg@kreuzkirche-online.de
Kinder- und Jugendarbeit
Margitta Hahn
Tel.: 02351 5693133
margitta.hahn@kreuzkirche-online.de
Anke Heyrock
Tel.: 02351 13211
anke.heyrock@kreuzkirche-online.de
Öffnungszeiten:
Di., Fr. 9:00 – 11:30 Uhr
sowie Do. 16:00 – 18:00 Uhr
Postanschrift:
Ev. Kreuzkirchengemeinde Lüdenscheid
Worthstraße 55
58511 Lüdenscheid
Küster
Olaf Abraham, Worthstraße 55
Tel.: 02351 84122
kuester@kreuzkirche-online.de
Bürozeiten:
Mo., Mi. - Fr. 8:00 – 17:00 Uhr
Förderverein der Kreuzkirche
Karl Otto (Carlo) Hüsken, 1. Vorsitzender
Tel.: 02351 6775050 u. 0172 1602878
foerderverein@kreuzkirche-online.de
Margit Pleuger, Kassiererin
Tel.: 02351 14638
wumm.pleuger@t-online.de
Spendenkonto:
Konto: DE77 4585 0005 0005 002548
Sparkasse Lüdenscheid
Ansprechpartner für das Bauprojekt
Christoph Klein
Tel.: 02351 1755829
christoph.klein@kreuzkirche-online.de
Matthias Kleine, Worthstraße 55
Tel.: 02351 6566660
matthias.kleine@kreuzkirche-online.de
www.kreuzkirche2010.de
„Les-Bar“ – christliche Bücherstube
Spendenkonto des Fördervereins:
Konto: DE57 4585 0005 0000 332940
Sparkasse Lüdenscheid
Olaf Abraham, Worthstraße 55
Tel.: 02351 84122
10% sind für den Förderverein bestimmt
Bestellung@les-bar.eu
Öffnungszeiten:
jeden Sonntag nach dem Gottesdienst und
jederzeit auf Anfrage
2
Gruppen, Kreise & Angebote
Informationen über Gruppen und Angebote
unter www.kreuzkirche-online.de oder über
unser Gemeindebüro.
www.kreuzkirche-online.de
1. Bezirk
Pfr. Hans-Georg Ahl, Annabergstraße 44
Tel.: 02351 980111
hans-georg.ahl@kreuzkirche-online.de
Alle Jahre wieder...
Man kann sich, wenn man möchte, lange
darüber streiten, welches das größte kirchliche Fest im Lauf des Kirchenjahrs ist.
Dabei gibt es gute Argumente für Ostern
oder Karfreitag, aber eben auch sehr gute
für Weihnachten. Denn mit der Geburt
Jesu wird klar: Gott nimmt die Rettung der
Welt und jedes einzelnen Menschen selber
in Angriff. Er lässt seinen Sohn einen von
uns werden. Er kommt als „normales“ Baby
zur Welt. Nicht in einem Palast, sondern in
einem Stall. Nicht als Kind berühmter oder
reicher Leute, sondern als Kind einfacher
Leute. Nicht wenigstens in einer sicheren
Stube in einem sicheren Haus, nein während einer durch römische Steuerwillkür
veranlassten Reise nach Betlehem. Noch
nicht mal eine Hebamme hilft Maria und
Josef bei der Geburt. Und die ersten Gratulanten sind einfache Hirten, die Gott aus
ihrem Dämmerzustand während der Nachtwache durch eine himmlische Erscheinung
aufgeweckt hatte. Und wenige Tage später,
nach dem Besuch der 3 Weisen aus dem
Morgenland, müssen Maria und Josef ihren
kleinen Jesus schon vor dem mordlustigen Regionalkönig Herodes in Sicherheit
bringen, der vom neugeborenen König
Konkurrenz wittert. Sie merken: die Welt
war damals nicht besser als heute und Gott
wird in genau dieser Welt Mensch, einer
von uns. Und genau deshalb ist für mich
Weihnachten das allerschönste Fest: o du
fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit.
Genau das singen
wir am Ende jedes
Gottesdienstes in
der Weihnachtszeit
aus ganzem Herzen. Lassen sie sich
herzlich dazu einladen. Aber: sogleich
streckte Jesus seine
Hand aus und ergriff ihn! Gerettet! Wieder kein Grund sich
zu fürchten. Jesus vertreibt die Furcht, Er
hält. Wir haben in unserem Leben vielfältige Anlässe zu Furcht und Sorge. Jemand
hat mal gezählt, wie oft in der Bibel uns das
„Fürchte dich nicht!“ oder ähnliche Zusagen zugesprochen werden. 365-mal soll das
sein! Für jeden Tag des Jahres ein „Fürchte
dich nicht!“ Für jeden Augenblick unseres
Lebens. Das anzunehmen ist eine Lebensherausforderung, eine Vertrauensübung.
Gott vertrauen, weil er an Ihrer Seite ist
und an meiner. Und dann immer wieder
froh werden, Hoffnung spüren, Mut haben
für den nächsten Schritt, den Er führt. Ich
wünsche Ihnen einen getrosten Weg durch
die Wellen Ihres Lebensabschnittes, der
jetzt vor Ihnen liegt. Gott sagt: „Fürchte
Dich nicht!“
Ihr Hans-Georg Ahl
Inhalt
Kontakte S.2 | Andacht S.3 | Impressum S.4 | Gedanken zur Jahreslosung S.4 | Weihnachtsbaum von Kremer S.7 | Kinderbibelwoche 2014 S.8 | Krippenspiel S.9 | Gemeindefreizeit am Bodensee S.10 | Mitarbeitende gesucht S.11 | Flohmarkt 2015 S.11
| Umbau Jugendetage S.12 | Das neue Kindergartenlogo „Schatzkiste am Annaberg“
S.14 |Laternenumzug S.14 | Eine heilsame Begegnung der besonderen Art S.16 | Warum
Kinderwerk Lima? S.19 | Kinderwerk Lima – Fotostrecke S. 21 |
Amtshandlungen S.22 | Gottesdienste S.23 | Termine
S.26 | Unterstützung Bauprojekt S.27 | Jahreslosung 2015 S.28
3
ANDACHT
Mal angenommen…
…eine Gemeinde prügelt sich, bis der
Bürgermeister kommt!
Gibt´s nicht? Doch. In Rom. Da gibt´s Zoff
zwischen Juden, Judenchristen und Heidenchristen. Die streiten sich um Gesetze,
Gottesdienste, das Abendmahl. Und ums
Prinzip natürlich. Der Kaiser muss eingreifen und schmeißt erst mal alle Christen aus
der Stadt. Zwei von denen, Priscilla und
Aquila, reden mit Paulus. Der kennt sich
doch mit Gemeinde aus. Der muss den
Römern doch irgendwie helfen können.
Macht er. Paulus schreibt. Seinen vielleicht
wichtigsten Brief. Den Römern geht´s ums
Prinzip? Jetzt zeigt Paulus ihnen mal, was
das Prinzip ist.
…wir kriegen von uns aus nichts auf
die Kette!
Impressum
Herausgeber: Evangelische Kreuzkirchengemeinde Lüdenscheid
Worthstraße 55, 58511 Lüdenscheid | Tel.: 02351 9810803
Mail: live@kreuzkirche-online.de | Internet: www.kreuzkirche-online.de
Redaktion: Cornelia Scheveling, Hans Georg Ahl, Connie Gramm, Jens Rimbach, Rainer Bien
Mathis Goj
4 | Mal angenommen – Gedanken zur Jahreslosung / Impressum
Kein Mensch, schreibt Paulus, kein Mensch
kriegt es hin, so zu leben, wie Gott das will.
Juden schaffen das nicht. Judenchristen
auch nicht. Und Heidenchristen - Überraschung - die auch nicht. Kein Mensch
kann vor Gott gerecht sein. Vielleicht
versuchen wir das. Vielleicht strengen wir
uns ganz furchtbar an. Nützt nix. Von uns
aus können wir nicht so leben, dass es Gott
gefällt. Von uns aus können wir nicht mit
Gott leben.
Gott will aber, dass wir mit ihm leben. Er
will unser Vater sein. Er hat Sehnsucht
nach uns. Deshalb hat er Jesus in die
Welt geschickt. Der hat Menschen Gottes
Liebe gezeigt. Der hat alles besiegt, was
Menschen von Gott trennt. Schuld, Sünde,
sogar den Tod. Durch Jesus können wir mit
Gott leben.
…nichts kann uns von Gottes Liebe
trennen!
Ich bin sicher, schreibt Paulus, dass weder
Leben noch Tod oder sonst irgendwas uns
von Gottes Liebe trennen kann, die er uns
in Jesus gezeigt hat.
Nichts was uns passiert ist größer oder
stärker als Gottes Liebe. Die ist stärker als
der Tod. Wer mit Jesus lebt, der trägt diese
Liebe in sich. Den verändert diese Liebe. Der
wird durch diese Liebe ein neuer Mensch.
Und andere können an ihm was von Gottes
Liebe sehen.
…wir können Liebe!
So könnte das aussehen:
„2 Jeder von uns lebe so, dass er seinem
Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung.
5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes
gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid
untereinander, Christus Jesus gemäß,
6 damit ihr einmütig mit einem Munde
Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus
Christus.
7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes
Lob.“ Aus Römer 15
Mal angenommen – Gedanken zur Jahreslosung | 5
Das traut Paulus den Römern zu: Mit Liebe
zusammen leben. Nicht weil alle so toll und
liebenswert sind. Nicht weil das irgendwie
richtig ist. Nicht weil sich das so super
anfühlt. Sondern weil sie es können.
Sie werden nämlich alle miteinander von
Jesus geliebt. Für sie alle miteinander ist
Jesus gestorben. Durch ihn können sie
alle mit Gott leben. Liebe hat sie gerettet.
Wenn sie das glauben, dann kann es in der
Gemeinde nicht mehr ums Prinzip gehen.
Um Gesetze, Gottesdienste, das Abendmahl.
Dann kann es in der Gemeinde nur noch
um Liebe gehen. Und sie können so miteinander leben, wie Jesus mit ihnen lebt:
in Liebe.
Dann wird die Gemeinde zu einem Ort,
an dem Menschen was von Gott merken
können. Liebe. Dann wird die Gemeinde zu
einem Ort, an dem Menschen dazu gehören.
Zu Gott. Dann wird die Gemeinde zu einem
Ort, an dem es ein bisschen so ist, wie es
am Ende der Zeit sein wird. Himmlisch.
Und dann werden sie in der Gemeinde Gott
loben. Nicht nur im Gottesdienst, sondern
bei allem, was sie tun.
… 2015 wird das Jahr der Liebe
Die Jahreslosung aus Römer 15, 7 lädt uns
2015 zu einem grandiosen Experiment
ein:
6 | Mal angenommen – Gedanken zur Jahreslosung
1. Mal angenommen, Christus hat uns
angenommen. Trotz unserer Macken.
Obwohl wir echt begrenzt sind. Auch,
wenn wir unsere liebenswerten Seiten
gut verstecken können. Mit unserer
ganzen Skurrilität. Sogar trotz unserer
Schuld, die wir auf uns laden. Alle. Mit
unserer Unfähigkeit, so zu leben, wie
Gott sich das gedacht hat. Jesus hat
uns nicht nur angenommen. Er leidet
mit uns. Er geht dahin, wo wir uns
gottverlassen fühlen. Er besiegt alles,
was uns von Gott trennt.
2. Mal angenommen, wir verstehen das.
Zum ersten Mal oder ganz neu. Und
fühlen, wie sehr wir geliebt werden. Wie
groß das Geschenk ist. Und gucken uns
um. Und begreifen, dass auch die Menschen um uns rum Jesus wertvoll genug
waren, dass er ihnen dieses Geschenk
gemacht hat.
3. Mal angenommen, wir nehmen einander so an. Wir akzeptieren unsere
Verschiedenheit. Ertragen unsere Macken. Halten unsere Begrenztheiten
aus. Sehen genau hin und entdecken
unsere liebenswerten Seiten. Sehen
Diesjähriger
Weihnachtsbaum von
Gartencenter Kremer
zur Not sehr lange und sehr genau hin.
Freuen uns an Gottes Kreativität beim
Erschaffen verschiedenster skurriler
Persönlichkeiten. Behaupten entschieden, dass jede und jeder Gottes geliebtes
Geschöpf, ist bestimmt zum Leben mit
ihm.
4. Mal angenommen, wir leben in der Gemeinde, in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Schule, bei der Arbeit….
so miteinander. Mit Liebe. Könnte sein,
dass sich was verändert. Nichts Kleines.
Was Großes. Könnte sein, dann ist da,
wo wir sind, ein Stück Himmel auf der
Erde zu spüren.
5. Dann würden wir Lob hören. Dann
würden wir Lob sagen. Dann würden
wir grandiose Loblieder singen.
Ich bin gespannt auf das grandiose Experiment. Und freue mich auf unsere Erfahrungen. Mit dem Geliebtwerden. Mit skurrilen
Menschen. Mit Grenzen und Grenzenüberwinden. Und ganz viel Lob…
Catharina Bluhm
Jahren in Lüdenscheid auf der Altenaer
Straße. Es steht für alles, was es um den
Garten gibt.
Durch die geschäftlichen Kontakte unseres Gemeindemitgliedes Bernd Gramm zu
Herrn Alexander Kremer konnte die Firma
Gartencenter Kremer in diesem Jahr für die
Stiftung des Weihnachtsbaumes gewonnen
werden. Wir danken dem Unternehmen
Gartencenter Kremer für diese Unterstützung. Das Unternehmen gibt es seit 2
Mal angenommen – Gedanken zur Jahreslosung / Weihnachtsbaum | 7
140 Kinder,
Handkäseauflauf mit Rote
Bete, Stürme, Räuber
und jede Menge neuer
Freunde:
Kinderbibelwoche 2014 in der
Kreuzkirche
Die Kinder, die am 5.10.14 vor der Kirche
warteten, waren definitiv noch zappeliger
und aufgeregter als sonst am Erntedankfest.
Es ist ja schon ziemlich spannend bei dem
Lied „Alle gute Gabe“ mit Erntegaben nach
vorne in die Kirche zu gehen und Möhren,
Kohl, Äpfel und so weiter auf den Altar zu
legen. Aber an diesem Sonntag knisterte
förmlich die Luft. Denn: Mit dem Familiengottesdienst fing die Kinderbibelwoche
im wilden Westen an. Beim Theaterstück
vor der Predigt lernten die Kinder Doc
Snyder, Emma Watson, den Geier Ringo
und Calamity Jane kennen. Emma las die
Geschichte von der Speisung der 5000 vor.
Und teilte großzügig ihren Handkäseauflauf mit allen. Die Kinder waren mit viel
Gelächter bei der Sache. Und spätestens am
8 | Kinderbibelwoche 2014
Ende des Gottesdienstes sangen alle die von
der KiBiWo Band und am Mikrophon von
Julia und Yvonne Waimann begleiteten
Ohrwürmer laut mit.
Am Montagmorgen ging es dann weiter:
Die ersten Cow-Girls und Boys mischten
sich unter die Kinder. Die Geschehnisse in
Stinkwater Creek machten allen viel Spaß
und Emma hatte beim Erzählen der biblischen Geschichte aufmerksame Zuhörer.
In den Gruppen lernte man sich kennen,
vertiefte die biblische Geschichte, spielte
und bastelte und futterte rekordverdächtig
viele Brötchen. Bis zum Donnerstag wurden
eingeschworene Teams aus den Gruppen,
die Zahl der wildwestlich Verkleideten
stieg, die Lieder wurden auch zwischendrin
ständig gesungen, gegrölt und gesummt,
Calamitys Spruch „wennze weiß wasse
willz musse machen, dasse hinkommz“
kannte jeder auswendig, tolle Basteleien
entstanden und biblische Geschichten
prägten sich ein.
Was das Schönste war? Schwer zu sagen.
Das Lied „So wie der Wind“? Erfolgserlebnisse beim Werken? Neue Freunde? Doc
Snyder als Revolverheld?...
Ganz toll waren auf jeden Fall unsere Mitarbeitenden. Die haben ein Wochenende im
August und jede Menge Einzeltreffen zur
Vorbereitung investiert. Die haben gebacken und gebastelt und geschmückt. Haben
ab 7 Uhr früh Brötchen geschmiert. Sind
jeden Morgen (manche vor der Arbeit) spätestens um 8 im Gemeindehaus gewesen.
Haben Texte gelernt und Kulissen gebaut.
Geputzt und geräumt. Zugehört, getröstet
und geredet. Und…
Spezialauftrag für einen
Esel:
Das Kind ist da und bald stellt sich der
wohlverdiente Schlaf ein. Durch die lärmend ankommenden Hirten ist die Ruhe
nur von kurzer Dauer. Höchst erstaunt
verfolgt man den Bericht der Hirten von der
Engelserscheinung auf dem Feld. Nachdem
sich die Hirten wieder verabschiedet haben,
mischt sich Allwissa, die Eule, ins Geschehen. Die Tiere erfahren nun die Bedeutung
Jesu für die Welt und machen sich Gedanken darüber. Zum Schluss macht sich eine
leichte Trauer breit, die aber von der klugen
Eule schnell verscheucht wird und fröhlich
feiert man die Geburt Jesu.
Joschi – Nazareth – Express – Dienst
Der Esel Joschi erzählt von einer Reise
nach Bethlehem, der Herbergsuche und von
der Ankunft im Stall. Dort befinden sich
ein paar Schafe, einige Mäuse, ein Ochse
und - von den Tieren unbemerkt - eine
Eule. Im Stall herrscht zunächst Empörung
über die angekommenen Ruhestörer. Erst
als die Tiere begreifen, dass da gerade ein
„Menschenjunges“ zur Welt kommt, werden
sie friedlich und interessieren sich für das
Geschehen.
Wir glauben: Das war´s wert. Die Kinder
werden, das, was sie bei der KiBiWo erlebt
haben nicht vergessen. Und sich daran erinnern, was sie über Jesus gehört haben.
Und wir? Freuen uns natürlich schon auf
2016!
Anke Heyrock, Catharina Bluhm und
Margitta Hahn
Anke Heyrock, Margitta Hahn
Kinderbibelwoche 2014 / Krippenspiel – Spezialauftrag für einen Esel | 9
Eine rundum gelungene
Gemeindefreizeit am
Bodensee
Im Freitag vor den Herbstferien kehrten
über 30 überwiegend ältere Gemeindeglieder sehr glücklich und zufrieden von
der einwöchigen Gemeindefreizeit zurück.
Vom guten Quartier in Scheidegg-Scheffau
unternahmen sie jeden Tag Ausflüge in die
nahe Bodenseeregion und am letzten Tag
zu einer Sennerei und nach Oberstaufen
ins Allgäu. Bei idealem Wetter lernten sie
zahlreiche Orte am Bodensee näher kennen. Stadtführungen fanden in Lindau,
10 | Gemeindefreizeit am Bodensee
Friedrichshafen, Meersburg, Konstanz und
Überlingen statt. Dabei wurden auch die
Insel Mainau und von einigen das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen besucht. Bei
den Bibelarbeiten ging es dann entsprechend um „biblische Gewässer“. Das Awo
Erholungsheim „Bergblick-Allgäu“ bot uns
dabei ein ideales Quartier mit gutem Essen
und tollen Freizeitmöglichkeiten (u.a. Kegelbahn, Tischtennis, Kicker, Billard). Das
nächste Ziel unserer Gemeindefreizeit wird
Erfurt sein und dann werden wir natürlich
auf den Spuren Martin Luthers unterwegs
sein.
Das „Live-Team“ sucht Mitarbeitende
Haben Sie Spaß am Verfassen von Texten? Können Sie sich vorstellen über Veranstaltungen oder Gruppen unserer Gemeinde zu berichten? Sind sie gerne dabei, wenn wir uns
im Team darüber Gedanken machen, welches Thema das nächste „Live“ haben könnte?
Dann sind Sie als Mitarbeiter im „Live-Team“ genau richtig. Der Arbeitsaufwand ist dabei
überschaubar. Circa 6 Wochen vor dem Druck eines neuen „Live“ kommen wir zu einer
ca. einstündigen Redaktionssitzung zusammen. Dort werden das Thema und die Inhalte
des neuen „Live“ besprochen und festgelegt, wer für was angefragt wird. Die Ergebnisse
fließen ins Hauptamtlichenteam und werden dort ergänzt. Bis zum Redaktionsschluss
(ca. 2 Wochen vor dem Druck) fließt alles bei Rainer Bien zusammen, der übersendet
die Artikel und Fotos Mathis Goj, der das „Live“ dann druckfertig macht. Nach dem
Korrekturlesen durch Rechtschreibexperten und das Hauptamtlichenteam geht das „Live“
dann in Druck und gelangt dann in die Verteilung. Wenn Sie sich vorstellen können
im „Live-Team“ mitzumachen, wenden Sie sich bitte an Rainer Bien oder ein anderes
Mitglied des Redaktionsteams.
Flohmarkt
Am Freitag, dem 20.03.2015 in der Zeit von
18.00 – 20.00 Uhr und am Samstag, dem
21.03.2015 von 10.00 – 17.00 Uhr findet
im alten Gemeindehaus ein Flohmarkt zu
Gunsten der Jugendetage statt.
Jeder, der seine Flöhe unter die Leute bringen möchte, kann bis zu 3 m Stellfläche
anmieten.
Info:
• Der Meter kostet 10,- EUR
• Tische sind mitzubringen
• Anmeldung vom 02. Februar bis 08. März
2015 tgl. ab 16.00 Uhr bei Katja BuddeSprecher (Tel. 0157 36623663) oder Martina
Linnepe (Tel. 0160 90228964)
Das „Live-Team“ sucht Mitarbeitende / Flohmarkt | 11
Wer, wie, was weiß Tobi oder Martina, oder Ralph,
oder Matthias, oder…
In der zweiten Herbstferienwoche ging
es in der Kinder- und Jugendetage rund:
Beim Arbeitseinsatz in der Baustelle wurde
gehämmert, gemeißelt, ge- und verputzt,
geflext, gefegt, geschaufelt und zwischendrin natürlich auch viel gelacht, geredet
und gespachtelt (Essen in dem Fall).
Insgesamt eine Supersache: Nicht nur, weil
Eigenleistungen den Umbau nach vorne
bringen und das Datum, an dem die Kinderund Jugendetage in Gebrauch genommen
wird, näher rücken lassen. Sondern auch,
weil durch Eigenleistungen die benötigte
Summe deutlich reduziert wird. Außerdem
macht das gemeinsame Arbeiten großen
Spaß und man kann bei sich jede Menge
neuer Fähigkeiten entdecken.
Mach mit beim Umbau!
Es geht vorwärts!
Zwischen 17:00 und 21:00 Uhr waren
immer mindestens 5 Helfer mit ein paar
Fachleuten bei der Arbeit. Unter fachkundiger Leitung wurden Schlitze gestemmt und
Elektroleitungen verlegt und anschließend
verputzt. Die Baustelle wurde aufgeräumt
und geputzt und es gab in den Pausen
lecker Essen um alle Kraftreserven zu
mobilisieren.
Deshalb soll die Supersache weitergehen:
Regelmäßig wird in den nächsten Monaten
zum Arbeitseinsatz in die Kinder- und Jugendetage eingeladen. Auf dem Programm
stehen auch noch Zimmern, Mauern, Tapezieren, Malern und Aufräumen und Putzen
wird immer gebraucht.
Tobi, Martina, Ralph, Matthias und viele
andere freuen sich über einsatzfreudige
Helfer und Helferinnen und begleiten die
12 | Wer, wie, was weiß Tobi – Umbau der Jugendetage
Arbeitseinsätze fachkundig und mit
viel Humor und vermitteln wertvolle
Kenntnisse rund ums Bauen.
Sorg für neues Material!
Auch wer nicht mit anpacken kann,
kann mitmachen: Noch rund 120.000
Euro fehlen, um den Umbau abschließen zu können. Bitte spenden Sie mit
dem Stichwort „Jugendetage“ auf das
Spendenkonto des Fördervereins für
das Bauprojekt (Sparkasse Lüdenscheid,
IBAN DE57458500050000332940) und
sorgen Sie damit für neues Material
auf der Baustelle. Danke!
Wer, wie, was weiß Tobi … und demnächst
vielleicht auch Sie!
Oder:
Such Dir Dein Projekt - und finde unsere
Kinder- und Jugendetage!
Catharina Bluhm
Wer, wie, was weiß Tobi – Umbau der Jugendetage | 13
Ist das nicht schön?
Das evangelische Familienzentrum Schatzkiste am Annaberg hat ein neues Logo. Da
gucken zwei Kinder über den Rand einer
Schatzkiste. Als hätten sie gerade Verstecken gespielt und würden jetzt rufen:
Guck-guck! Da sind wir! Ihr breites Grinsen
und das Strahlen, das von ihnen ausgeht,
zeigen: In dieser Schatzkiste fühlen sich
Kinder sicher und geborgen. Hier finden
sie einen guten Ausgangspunkt für ihre
Entdeckungsreise in das Leben, auf der es
so viel zu lernen gibt. Hier ist Ruhe und
Sicherheit und - winken uns die Hände
zu - Bewegung und Leben.
Jesus hat Kinder ganz besonders lieb. Er
hat den Erwachsenen aufgetragen, sorgsam auf Kinder zu achten. Kinder sind der
wertvollste Schatz, der uns anvertraut ist.
So geht man mit kostbaren Schätzen um:
Man gibt ihnen einen guten Ort. Am besten
eine Schatzkiste…
Jörg Neufert, dem wir sehr dankbar für
die Erstellung des Logos sind, hat das hier
wunderbar ausgedrückt, bis hin zu den Farben: Das sind die gleichen wie im Logo der
Kreuzkirche. So zeigt das Kindergartenlogo
die Verbundenheit zur Gemeinde.
Ich geh mit meiner
Laterne…
Es ist wieder soweit. Am 12. und 13. November ziehen wieder viele Kinder aus dem
Familienzentrum Schatzkiste am Annaberg
und der Spiel- und Mädchenjungschar
durch den Bezirk Kreuzkirche. Am Beginn der Veranstaltung treffen sich alle
Kinder traditionell in der Kreuzkirche und
hören die Geschichte von Sankt Martin.
Im Anschluss daran geht es zum Umzug
durch den dunklen, kalten Herbstabend.
Im Anschluss daran treffen wir uns auf
dem Gelände des alten Kindergartens zum
Kinderpunsch und leckeren Bretzeln.
14 | Schatzkiste am Annaberg – Ist das nicht schön? / Laternenumzug
half Martin noch weiteren Menschen.
Ein Licht zu denen zu bringen, bei denen es
dunkel ist, weil Jesus uns dazu auffordert
- das ist die Botschaft die wir den Kindern
vermitteln wollen und darum geh ich mit
meiner Laterne!
Marliese Lüling
Warum ist uns diese Tradition so
wichtig?
Jeder kennt die Geschichte von Sankt Martin und der Mantelteilung, der guten Tat an
einem armen Bettler. Aber die Geschichte
geht weiter. Denn des Nachts erschien Jesus
dem Soldaten Martin und sagte zu ihm:
„Das was du dem Geringsten unter uns
getan hast, das hast du mir getan:“
Jesus forderte Martin auf, seinen Dienst als
Soldat aufzugeben und den Armen zu helfen. Und im Laufe seines weiteren Lebens
Laternenumzug | 15
Eine heilsame Begegnung
der besonderen Art
Für mich einmalig und unvergesslich wird
eine besondere Begegnung am 24. Oktober
bleiben.
Aber der Reihe nach. Alles begann mit
einer schrecklichen Zeit. Gegen Ende des
zweiten Weltkrieges wurden die Insassen
der Konzentrationslager in andere Lager
umgesiedelt, um den heranrückenden Siegermächten die Wirklichkeit der Grauen
der Lager zu verheimlichen. Bei diesen
„Märschen des Todes“ verstarben viele
der völlig entkräfteten Inhaftierten. Nun
hat sich in diesem Jahr – fast 70 Jahre
nach Kriegsende – die Stadt Hagen ihrer
unrühmlichen Vergangenheit gestellt: 600
Mitglieder hatte die jüdische Gemeinde in
Hagen vor dem Krieg. Ihre Synagoge wurde
verbrannt, ihr Vermögen wurde geraubt,
ihre Geschäfte „arisiert“. Sie wurden ausgegrenzt, vertrieben und ein Viertel von ihnen
ermordet. 35000 Zwangsarbeiter wurden
in ihrer Stadt wie Sklaven behandelt, der
Menschenwürde beraubt, viele gefoltert
und ermordet.
Am 26. Oktober fand – als Gegenbewegung zu den Todesmärschen – ein Marsch
des Lebens statt. Zu diesem Anlass waren
20 Juden aus Israel eingeladen – allesamt
Holocaustüberlebende, die vor ihrer Einreise nach Israel in der Ukraine lebten. Fast
zwei Wochen waren sie in Hagen zu Gast
und besuchten u.a. Schulen und auch den
Landtag in Düsseldorf. Die „Gemeinsame
Wege - Initiative“ (Christen aus katholischen, evangelischen und freikirchlichen
Gemeinden) aus Lüdenscheid lud die
Gruppe am 24.10. nach Lüdenscheid ein. Im
ehemaligen Betsaal der Juden im 2. Stock
der Stadtbücherei kamen über 120 Menschen zusammen, um die Gäste aus Israel
willkommen zu heißen. Dabei waren auch
Angehörige von polnischen Zwangsarbeitern in der Zeit des 2. Weltkrieges. Monika
Deitenbeck-Goseberg, Tanja Tschöke (Stadt
16 | Eine heilsame Begegnung der besonderen Art
Lüdenscheid) und Matthias Wagner (Friedensgruppe Lüdenscheid) sprachen kurze
Grußworte. Hella Goldbach (Repräsentantin
der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) gedachte an der jüdischen
Gedenktafel auf der Rückseite der Stadtbücherei der damaligen Geschichte.
Danach machte sich die große Gruppe
auf den Weg zur Freien evangelischen
Gemeinde in der Börsenstraße zu einem
Begegnungsabend.
Vertreter aus vielen Lüdenscheider Gemeinden waren gekommen, um die Gäste
zu ehren und ihnen persönlich zu begegnen. „Das ist bemerkenswert, dass so viele
verschiedene Gemeinden anwesend sind.
In Hagen hat nicht eine Kirchengemeinde
ihre Türen für eine Begegnung mit den
Holocaustüberlebenden geöffnet!“, so Dr.
Arnulf von Auer, der Initiator des „Marsch
des Lebens“ in Hagen. Nun war Raum für
persönliche Lebenszeugnisse. Zwei Juden
berichteten von ihrer leidvollen Vergangenheit. Auch eine Zeitzeugin aus Lüdenscheid sprach: Eva Beck, die Tochter des
ehemaligen Bürgermeisters. Sehr bewegend
drückte sie ihr tiefes Bedauern über die
damaligen Geschehnisse aus, die auch in
unserer Stadt geschehen sind.
Auf ausdrücklichen Wunsch der Gäste
schloss sich nun – wie am Freitagabend
nach Sonnenuntergang für Juden lange
Tradition – eine gemeinsame Schabbatfeier an. Die jüdischen Gäste wollten, dass
diese Feier von einem Pfarrer ausgerichtet
wird. Es war für mich eine besondere Ehre,
dass ich diese jüdische Feier leiten durfte.
Eine heilsame Begegnung der besonderen Art | 17
die, denen wir heute begegnet sind, dann
wird Israel noch lange blühen.“ Ein versöhnter Abschluss!
Die Gefühle, die mich begleiteten, sind
schwer in Worte zu fassen: Holocaustüberlebenden (das erste und vielleicht einzige
Mal) begegnen zu können, sich ihrer erlebten Not nicht zu entziehen, Versöhnung
zu erfahren und miteinander zu leben,
sie in der Schabbatfeier in die Gegenwart
unseres gemeinsamen Gottes einzuladen...
Viele emotionale Momente waren dabei.
Zu Beginn des Schabbats stimmten wir
das Lied „Hevenu Schalom alechem“ (wir
wollen/bringen Frieden für alle) an. Als
dazu dann geklatscht wurde, öffnete sich
die Atmosphäre von betroffenem Gedenken
hin zum lebendigen Feiern und es gab ein
wunderbares gemeinsames Festmahl.
Rückblick: Die Schrecken der Naziherrschaft begleiten mich seit meiner Schulzeit. Als Schüler des Geschwister Scholl
Gymnasiums in Dortmund wurde ich früh
mit den Bildern des damaligen Terrors
konfrontiert. Mich begleitet seitdem ein Gefühl der Schuld, eine Verquickung mit der
Geschichte meines Volkes. Ich habe durch
diese geschilderte versöhnende Begegnung
dazu gelernt. Ich habe annehmen können,
dass ich nicht Schuld bin, weil ich zur Generation der Enkelkinder gehöre. Aber ich
habe verstanden, dass mein Schuldgefühl
eine Quelle hatte. Ein Zitat verdeutlicht
das: „Die Decke des Schweigens wird von
Generation zu Generation weitergegeben
und verhindert Versöhnung, Heilung und
Wiederherstellung bei uns persönlich, in
Familien, in Kirchen und Gemeinden sowie
in Städten und Nationen.“ (Zit. nach J.
Bittner: „Die Decke des Schweigens“) Der
Abend mit den Juden aus Israel hat in der
direkten Begegnung Schweigen gebrochen.
Manche Gespräche sind an diesem Abend
an den gedeckten Tischen geführt worden.
Herzen, die einmal von Hass geprägt waren,
haben sich uns zugewandt. So ist Versöhnung geschehen und mein diffuses Gefühl
von Schuld ist dankbarer Freude gewichen.
Gott sei Dank!
Eckart Link
Am Ende des Abends ergriff einer der israelischen Gäste noch einmal das Mikrofon:
„Wenn es viele solche Menschen gibt, wie
18 | Eine heilsame Begegnung der besonderen Art
Warum Kinderwerk Lima ?
Fragen Sie sich auch manchmal,
• warum ist diese Kollekte für das
Kinderwerk Lima bestimmt?
• warum gibt es einen Lima-Basar in
Lüdenscheid?
Lima ist doch so weit weg, nämlich in
Südamerika. Auch Heidenheim, die Heimatgemeinde des Kinderwerks Lima e.V., ist
ebenfalls weit weg, nämlich in Süddeutschland. Was verbindet denn das Kinderwerk
Lima e.V. und die Kreuzkirchengemeinde
in Lüdenscheid eigentlich? Antworten
auf diese und weitere Fragen erhielt ich
während unseres Lima-Basars von Herrn
Jürgen Burst, dem Missionsreferenten des
Kinderwerks Lima.
Die evangelische Gemeinde in Heidenheim
durchlebte in den 60er Jahren einen geistlichen Aufbruch. Es gab fortlaufend offene
Abende, zu denen Referenten aus der ganzen Welt eingeladen wurden. Eines Abends
berichtete hier der Schweizer Missionar Dr.
Moro über seine Arbeit in Lima/Peru und
weckte damit bei den Heidenheimern den
Wunsch, in Lima aktiv zu helfen. 1968 wurde in Heidenheim der Verein Kinderwerk
Lima e.V. gegründet.
Damals wohnte auch unser ehemaliger
Presbyter und Kirchmeister Herr Heinz
Winter noch in Heidenheim. Schon bald
nach seinem Umzug nach Lüdenscheid
berichtete Herr Winter in der Kreuzkirche
über die Arbeit des Kinderwerks Lima und
legte damit den Grundstein für eine lange
Freundschaft zwischen dem Kinderwerk
Lima e.V. und der Kreuzkirchengemeinde.
Bereits im März 1970 wurde in Lima eine
erste Kindertagesstätte für damals 21 Kin-
der in El Agustinus eröffnet. 1977 konnte
ein Schul- und Gemeindezentrum eingeweiht werden und 1988 folgte der Aufbau
einer 2. Kindertagesstätte. Die Arbeit des
Kinderwerks Lima wird von Jahr zu Jahr
immer umfangreicher.
Zurzeit werden etwa 4.000 Kinder von
montags bis freitags mit einem Becher
Milch und einem Brötchen versorgt. Dies
ist für viele dieser Kinder die einzige Mahlzeit am Tag! 130 Mütter aus dem Bereich
der Kinderspeisung nehmen an einem
Backkursus teil und lernen dabei auch mit
ihren finanziellen Mitteln zu haushalten
und ebenfalls zu sparen. 3 Sozialarbeiter
betreuen ungefähr 200 Teenagermütter. Es
gibt eine Beratungsstelle für schwangere
Frauen. 6 Kinderhorte bieten eine Kleinkinderbetreuung, damit ihre Mütter arbeiWarum Kinderwerk Lima ? | 19
ten oder zur Schule gehen können. Jedes
Wochenende kommen 2.000 Kinder für 2-3
Stunden in die Jungschar. In 5 Schulen
werden 4.500 Kinder, die das Schulgeld
teilweise selbst bezahlen, unterrichtet und
ausgebildet.
Genau diese Arbeit unterstützt die Kreuzkirchengemeinde seit über 40 Jahren.
Deshalb werden Kollekten gesammelt und
alle 2 Jahre der große Lima-Basar durchgeführt.
se Frau Heike Dienert aus Lüdenscheid 4
Jahre für das Kinderwerk in Lima tätig. In
Deutschland verbleiben zur Zeit etwa 14 %
der Spenden, die für Verwaltungsaufgaben
benötigt werden.
Übrigens legt der Verein Kinderwerk Lima
e.V. seine Jahresabschlüsse freiwillig einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen vor
und kann deshalb das DZI-Spendensiegel
vorweisen.
Cornelia Scheveling
Der Verein Kinderwerk Lima e.V. leitet diese
Spenden weiter an den Kinderwerk Lima
Verein in Peru, der damit die Arbeiten des
Kinderwerkes durchführt und finanziert.
Hier arbeiten regelmäßig auch 2 Mitarbeiter
aus Deutschland mit. So war beispielswei-
20 | Warum Kinderwerk Lima ?
Fotostrecke
Kinderwerk Lima – Fotostrecke | 21
Amtshandlungen
Getauft wurde:
Im Internet veröffentlichen wir
aus Datenschutzgründen keine Namen
und Adressen. Diese gibt es nur in
der gedruckten Ausgabe.
Getraut wurden:
Im Internet veröffentlichen wir
aus Datenschutzgründen keine Namen
und Adressen. Diese gibt es nur in
der gedruckten Ausgabe.
Kirchlich beerdigt wurden:
Im Internet veröffentlichen wir
aus Datenschutzgründen keine Namen
und Adressen. Diese gibt es nur in
der gedruckten Ausgabe.
22 | Amtshandlungen
Gottesdienst feiern
jeden Sonntag
um 10:00 Uhr
in der Kreuzkirche
Dezember
Taufen
07.12.14
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Familiengottesdienst „Schatzkistchen am Annaberg“
Pfrin. Catharina Bluhm
Für die SMD
Für diakonische und missionarische Maßnahmen
in den Gliedkirchen der UEK
14.12.14
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfr. Hans-Georg Ahl
Abendmahl
Für unser neues Gemeindehaus / Kreuzkirche 2010
Für das Missionarsehepaar Scheunemann
21.12.14 10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfrin. Catharina Bluhm
Für das Kinderwerk Lima
Für die evangelischen Kindertagesstätten
Weihnachten - Silverster
24.12.14
Heiligabend
15:30 Uhr Pfr. Eckart Link
Kollekte:
Für das Patenkind des KiGODI und den Förderverein Kreuzkirche
17:30 Uhr Pfr. Hans-Georg Ahl
Kollekte:
Für „Brot für die Welt“
23:00 Uhr Pfrin. Catharina Bluhm
Kollekte:
Für „Brot für die Welt“
25.12.14
1. Weih-
nachtstag
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfr. Eckart Link
Für unseren Förderverein Kreuzkirche
Für Hilfen für suchtkranke Menschen
26.12.14
2. Weih-
nachtstag
10:00 Uhr
Klingelb.: Kollekte: Pfr. Hans-Georg Ahl
Für die Jugendetage
Für Projekte im Dienst an Menschen mit Behinderungen
28.12.14 10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfrin. Catharina Bluhm
Für die SMD
Für Projekte der Männerarbeit in Westfalen und
der Ev. Arbeitnehmerbewegung
31.12.14
Silvester
Pfr. Hans-Georg Ahl
Herrnhuter Abendmahl
Für unser neues Gemeindehaus / Kreuzkirche 2010
Für besondere missionarische Projekte
17:00 Uhr
Klingelb.: Kollekte: Gottesdienste | 23
Januar
01.01.15
11:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfrin. Catharina Bluhm
Für das Missionarsehepaar Scheunemann
Für Ökumene und Auslandsarbeit der EKD
04.01.15
10:00 Uhr
Klingelb.: Kollekte: Pfr. Hans-Georg Ahl
Taufe
Für unseren Förderverein Kreuzkirche
Für die Arbeit mit Ausländern und Flüchtlingen in Westfalen
11.01.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfr. Eckart Link / Kanzeltausch
Für die Jugendetage
Für die SMD
18.01.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Pfr. Pfrin. Catharina Bluhm
Für das Kinderwerk Lima
Für Projekte zum Themenjahr „Reformation. Bild und Bibel“
25.01.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Abendmahl Segnungsgottesdienst
Prädikantin Susanne Wipperman
Für unser neues Gemeindehaus / Kreuzkirche 2010
Für die offene Arbeit an psychisch Kranken und Behinderten
Februar
01.02.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
08.02.15
10:00 Uhr Pfr. Hans-Georg Ahl
Klingelb.: Für unseren Förderverein Kreuzkirche
Kollekte:
Für einen kreiskirchlichen Zweck
15.02.15
10:00 Uhr Klingelb.:
Kollekte:
22.02.15
Pfr. Eckart Link
Taufe
Für die Lebensmittelgutscheine
Für besondere Aufgaben evangelischer Schulen in der EKvW
und die missionarische Bildungsinitiative der Jugendverbände
Abendmahl
Pfrin. Catharina Bluhm
Für die Jugendetage
Für die „Werkstatt Bibel“ der von Cansteinschen Bibelanstalt
in Westfalen
10:00 Uhr Pfr. Eckart Link
Klingelb.: Für das Kinderwerk Lima
Kollekte:
Für das Missionarsehepaar Scheunemann
März
01.03.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
24 | Gottesdienste
Pfr. Hans-Georg Ahl
Taufe
Für unseren Förderverein Kreuzkirche
Für die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler
in Deutschland - Stiftung KiBa
08.03.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
15.03.15
Pfr. Eckart Link
Abendmahl
Für die SMD
Für den Dienst an Frauen und deren Kindern in besonderen Notlagen
10:00 Uhr Pfrin. Catharina Bluhm
Klingelb.: Für unser neues Gemeindehaus / Kreuzkirche 2010
Kollekte:
Für den Deutschen Evangelischen Kirchentag
22.03.15
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
Pfrin. Catharina Bluhm
Für die Jugendetage
Für die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen
und die Evangelische Frauenarbeit in Westfalen
29.03.15
Pfr. Hans-Georg Ahl
Für die Lebensmittelgutscheine
Für das Missionarsehepaar Scheunemann
10:00 Uhr
Klingelb.:
Kollekte:
Tu dir was Gutes! – Ansprechpartner im Gottesdienst
Kindergottesdienst: sonntags um 10 Uhr im neuen Gemeindehaus Kreuzkirche
Abendmahl: jeden 2. Sonntag im Monat
Taufe:
am 1. Sonntag im Monat
Gottesdienste
25
Terminkalender
Dezember
03.12. 15:00 Uhr Senioren-Adventsfeier
04.12. 15:00 Uhr Senioren-Adventsfeier
06.12. 15:00 Uhr Weihnachtsfeier der Lebenshilfe
07.12. 10:00 Uhr Familiengottesdienst mit dem Familienzentrum
08.12. 16:00 Uhr Weihnachtsfeier des Montagscafes
15.12. 16:30 Uhr Krippenspiel Aufführung im Karl-Reeber-Zentrum
19.12. 19:00 Uhr Kirchenkneipe „Zum Bißchen“
23.12. 18:00 Uhr Generalprobe Krippenspiel, Kirche
Januar 2015
11.01. 10:00 Uhr Neujahrsempfang im Kindergottesdienst
25.01. 10:00 Uhr Segnungsgottesdienst
20.01
20:00 Uhr
Impulsabend
27.01. 19:30 Uhr Alphafest, Gemeindehaus
19:30 Uhr Schnupperabend Alphakurs
Februar
03.02. 07.02. 14:00 – 16:30 Uhr Kinderkleiderbasar
10.02. 19:30 Uhr Schnupperabend Alphakurs
27.02. 19:00 Uhr Kirchenkneipe „Zum Bißchen“
27.02. – 01.03. Konfirmandenfreizeit in Haus Nordhelle
März
06.03. - 08.03. Mädchenkreisfreizeit in Rinkscheid
13.03. - 15.03. Wochenendfreizeit des Alphakurses
20.03. - 21.03. Flohmarkt zu Gunsten der Jugendetage
22.03. 10:00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
30.03. 20:00 Uhr Passionsandacht
31.03. 20:00 Uhr Passionsandacht
Alle feststehenden Termine für das Jahr 2014 sind unter www.kreuzkirche-online.de zum Nachlesen
veröffentlich oder können telefonisch im Gemeindebüro unter 02351 9810803 erfragt werden.
26 | Termine
Ja, ich möchte das Bauprojekt „Kreuzkirche 2010“
der Kreuzkirche Lüdenscheid unterstützen!
Ich spende:
 20 € 
 ¼ jährlich
(bitte ankreuzen)
einmalig  ½ jährlich
 per Dauerauftrag  per Einzugsermächtigung
50 €  100 €

€
 monatlich
Empfänger: Förderverein Kreuzkirche e. V.
Bitte ziehen Sie den angegebenen Betrag
ab dem
von meinem Konto ein:
IBAN (internationale Bankkontonr.)
BIC (Bank-Identifikations-Nr.)
Kreditinstitut
Vorname, Name (Kontoinhaber)
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Ich ermächtige den Förderverein Kreuzkirche e.V. (Gläubiger-Id.: DE11ZZZ00000195808), Zahlungen von meinem
Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Förderverein Kreuzkirche
e.V. auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Ich weiß, dass ich diese Einzugsermächtigung jeder Zeit
widerrufen kann. Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des
belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Ort, Datum
F Ö R D E R V E R E I N
Unterschrift
K R E U Z K I R C H E
3 3 2 9 4 0
4 5 8 5 0 0 0 5
S P A R K A S S E
S P E N D E
Danke!
L Ü D E N S C H E I D
K R E U Z K I R C H E
2 0 1 0
L 2 5
27
Jahreslosung 2015
Nehmt einander an,
wie Christus euch
angenommen hat zu
Gottes Lob
aus Römer 15
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