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Editorial Missionstag „Mission am Nil“ - Reformierte Kirche Brittnau

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OMEGA
Januar 2015
Editorial
Sonntag, 18. Januar 2015
„Flickenteppich“
- so nennt sich das
Bildmotiv zur Jahreslosung 2015.
Ein Flickenteppich
ist nie perfekt.
Aber er kann dennoch eine wunderbare Sache sein. Es
geschieht
dann,
wenn die einzelnen Teile geschickt zusammengefügt werden und dabei ein faszinierendes Gesamtbild entsteht.
Einen Flickenteppich zu erstellen ist ganz
einfach: Die Grundlage ist das, was eh
schon vorhanden ist. Dennoch braucht es
sehr viel Arbeit bis das, was auf den ersten Blick nicht zusammengehören will,
verbunden werden kann.
Flickenteppich: Ist dies nicht auch ein sehr
gutes Bild für eine menschliche Gemeinschaft? Das gegenseitige Zusammenleben
ist und bleibt eine Herausforderung. Wie
schaffen wir es, dass wir trotz aller Gegensätze einen gemeinsamen Weg finden? So vieles will uns trennen und hemmen.
Das Rezept von Paulus ist ganz einfach.
„Nehmt einander an!“ Am besten ist es,
du nimmst deinen Mitmenschen so an,
wie du selbst angenommen werden
möchtest. Es bedeutet die Bereitschaft,
Idealbilder abzulegen und sich auf den
realen Menschen einzulassen inklusive
seinen Sonnen- und Schattenseiten. Dies
öffnet den gegenseitigen Zugang und löst
so manche Blockade.
Paulus fügt seinem Rezept noch eine
dritte Dimension hinzu. Sie ist für ihn die
eigentliche Grundlage: Er weiss sich von
Gott angenommen und geliebt trotz aller
Fehler und Macken. Das gibt ihm Hoffnung und Kraft im Blick auf sich selbst und
seine Mitmenschen.
Im Gottesdienst hören wir neben der Predigt eines Mitarbeiters der Mission am Nil Neues aus einem ihrer Projekte. Im Anschluss gibt es die
Möglichkeit, weitere Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche des
Werkes zu erhalten. Das gemeinsame Mittagessen bietet Gelegenheit
zur gegenseitigen Begegnung. Zudem können Produkte aus den verschiedenen Projekten gekauft werden.
Die Mission am Nil wurde 1900 gegründet und ist eine steuerbefreite
Hilfsorganisation mit Sitz in Knonau ZH.
Gesundheit, Ausbildung und Ernährungssicherung sind die Hauptthemen,
unter denen die Mission am Nil ihre Projekte aufbaut. Krankheit, Mangel
an Bildung und Hunger hängen zusammen: Wenn der Acker zu wenig Ertrag bringt, hungern die Menschen, die ihn bebauen. Hunger macht
schwach und krank. Kranke Menschen können den Acker nicht bebauen
und die Ernte nicht zur rechten Zeit einbringen. Armut ist die Folge.
Wo Hunger, Krankheit und Armut regieren, bleiben keine Mittel für Bildung. Menschen ohne Ausbildung haben auf dem Arbeitsmarkt wenig
Chancen. Sie können nur selten aus der Armutsfalle ausbrechen.
Gesundheitsfürsorge, Ausbildung und Ernährungssicherung ergänzen sich
gegenseitig. Sie ermöglichen besonders Frauen und Kindern, welche oft
marginalisiert sind, ein besseres Leben.
Der Dienst der Mission am Nil steht der Bevölkerung ohne Ansehen von
Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Religion und Weltanschauung offen.
Pfarrer Max Hartmann wird im Rahmen seines Fortbildungsurlaubs zusammen mit seiner Frau alle Projekte in Äthiopien während einer Studienreise besuchen können.
Eine Beilage der Zeitung „reformiert.“
Zum Mittagessen melden Sie sich bitte bis Montag, 10. Januar telefonisch
oder per E-Mail an bei:
Pfr. Max Hartmann, Dorfstrasse 10, 4805 Brittnau
Telefon 062 751 19 31 / E-Mail: pfarramt@kirchebrittnau.ch
Bereits vor einem Jahr
fand der regionale Missionstag der Mission am
Nil in Brittnau statt. Dabei gab es die Möglichkeit, das traditionelle
äthiopische Fladenbrot
„Inschera“ auszuprobieren, zubereitet durch
eine Frau aus Eritrea.
AG 039
Korrigenda
Leider haben sich beim Abschreiben der beiden Mundartgedichte „Wiehnacht“ und
„Jahresänd“ von Ida Sommer in der letzten Nummer mehrere Fehler eingeschlichen,
die bei der Schlusskorrektur unbeachtet blieben. Zudem war die Quellenangabe fast
unlesbar. Eine korrekte Version befindet sich auf der Homepage der Kirchgemeinde.
Quelle: Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen, www.verlagambirnbach.de
Missionstag „Mission am Nil“
Max Hartmann
Mehr zur Jahreslosung erfahren Sie im
Alive-Gottesdienst am 4. Januar. Zudem
haben Sie die Möglichkeit, ein persönliches Losungswort zu ziehen.
www.kirchebrittnau.ch
Gottesdienste und Anlässe
Freitag, 2. Januar
10.30 Uhr
Neujahrsapéro
Gemeinsam mit der Einwohnergemeinde auf der
Fröschengülle
Sonntag, 4. Januar
09.30 Uhr
Alive Gottesdienst zur Jahreslosung 2015
Mittwoch, 7. Januar
14.00 Uhr
Seniorennachmittag
20.00 Uhr
Gesprächsabend
Vertiefung Gemeindeseminar
Sonntag, 11. Januar
10.00 Uhr
Allianzgottesdienst ICF Zofingen
Kein Gottesdienst in Brittnau
19.00 Uhr
Besuch Youth United Jugendgottesdienst
Treffpunkt: Kirchgemeindehaus Brittnau
Sonntag, 18. Januar
09.30 Uhr
Missionstag mit der Mission am Nil
Pfarrer Max Hartmann
Mittwoch, 21. Januar
19.30 Uhr
Dankesessen für freiwillige Mitarbeitende
Sonntag, 25. Januar
09.30 Uhr
Gottesdienst
Pfarrer Max Hartmann
Taufe
26. Oktober 2014
Laura Zimmerli, Fennernstrasse 10, Brittnau
„Als Kind Gottes muss man vergeben“
Bereits im Sommer gelang es unserer Jugendarbeiterin,
den Fussballprofi Gilles Yapi für ein Interview im Jugendgottesdienst TAKE A WAY zu gewinnen. Doch am Sonntag vor dem Auftritt wurde Yapi so stark gefoult, dass
seine Karriere vor dem Aus stand. Auch wir in Brittnau
dachten, dass wir seinen Auftritt mindestens vorläufig
vergessen müssen. Doch Gilles kam trotzdem, da die
Operation bedingt durch die Schwellung am Knie, noch
nicht möglich war. Wohl alle waren von seiner Persönlichkeit und seinem starken Glauben an Gott beeindruckt. Und auch von seiner Bereitschaft, dem Verursacher des Fouls zu vergeben. Ebenso von seiner Grosszügigkeit, ganz auf ein Honorar zu verzichten.
Max Hartmann
Jesus lehrt uns beten
Allianzwoche 2015
Die Menschen, die Jesus ganz nahe waren, erkannten offensichtlich, dass sich seine Gebete von den ihren unterscheiden.
So antwortete er auf ihre Bitte, sie beten zu lehren, mit dem
„Unservater“; ein schlichtes Gebet, keine religiöse Formel oder
langatmiges Einerlei, sondern Ausdruck tiefster Beziehung.
Gebet, wie Jesus es lehrt, verbindet uns Menschen mit Gott
dem Vater und drückt die Verbindung seiner Kinder zueinander
aus.
Es ist eindrücklich, wenn sich jedes Jahr wieder neu Christen
der Evangelischen Allianz weltweit zum gleichen Thema versammeln. So auch bei uns in der Region Zofingen. Wir versammeln uns nicht nur in aller bereichernder Unterschiedlichkeit.
Wir beten zu dem einen Vater, feiern Gottesdienst und erleben
die gegenseitige Verbundenheit.
Zur Evangelischen Allianz Region Zofingen gehören die reformierten Kirchgemeinden Brittnau, Oftringen und Zofingen, die
evangelisch-methodistische Kirche, Chrischona-Gemeinde,
Heilsarmee, Vereinigung Apostolischer Christen, ICF Mittelland,
Freie Missionsgemeinde, Connect, sowie der überkonfessionelle Frauenverband AGLOW und die Stiftung Wendepunkt.
Sonntag, 11. Januar 2015, 10.30 Uhr
ICF Mittelland, Zürcherstrasse 52, Oftringen
Allianz-Gottesdienst, inkl. seperates Kinderprogramm
Anschliessend Apéro und Mittagessen
Sonntag, 11. Januar 2015, 19.30 Uhr
ICF Mittelland, Zürcherstrasse 52, Oftringen
Allianz-Jugendgottesdienst, ab 18 Uhr Snackbar
Mittwoch, 14. Januar 2015
Vereinigung Apostolischer Christen (VAC)
Kirche Ruhbank, Grünmattstrasse 3, Oftringen
Taizé-Gebet
Freitag, 16. Januar 2015, 19.30 Uhr
Besammlung auf dem Thutplatz in Zofingen
Spaziergang auf den Heiternplatz
Gebet für die Ortschaften der Region
Auf dem Heitern wird bei passender Witterung ein Feuer angezündet und es besteht die Möglichkeit, eine Wurst mitzubringen und zu braten.
WEITERE DETAILS FINDEN SIE IM FLYER MIT DEM PROGRAMM DER WOCHE. DIESER LIEGT IN DER KIRCHE UND
DEM KIRCHGEMEINDEHAUS AUF ODER IST AUF DER
STARTSEITE UNSERER HOMEPAGE ABRUFBAR.
FERIEN
Heidi Steffen
Max Hartmann
Hans-Ruedi Hauser
PFARRER
Max Hartmann
062 751 19 31
DIAKON
Hans-Ruedi Hauser
062 751 05 66
JUGENDARBEITERIN
Christina Horber
062 751 49 66
SEKRETARIAT
Heidi Steffen
062 752 11 47
24. Januar - 31. Januar 2015
31. Januar - 08. Februar 2015
24. Januar - 02. Februar 2015
REDAKTION
Max Hartmann
LAYOUT
Jasmine Meier
www.kirchebrittnau.ch
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Kategorie
Seele and Geist
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