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Am 15.11 besuchte die amerikanische Studentin Melissa - Lug

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Am 15.11 besuchte die amerikanische Studentin Melissa Fehnel die Klasse 10e am Lug. Zwei Stunden lang
konnten die Schüler ihr Fragen stellen und beantworten, ebenso hatten sie Präsentationen vorbereitet.
Der Besuch begann mit einer Begrüßung, der Vorstellung des deutschen Schulsystems und des LUGs
allgemein. Dann stellte sich die Studentin vor: Melissa Fehnel, 19 Jahre alt, kommt aus North Carolina, hat
aber deutsche Vorfahren und studiert auch deshalb in Deutschland Deutsch und Geschichte. Ihre Interessen
sind sehr vielseitig, unter anderem auch professionelle Fotografie, Wandern und Computerspiele spielen was vor allem die Jungs überraschte. In den USA lebt sie zusammen mit den Eltern, zwei großen Schwestern
und einem großen Bruder. Doch sie pflegt nach eigener Aussage keinen engen Kontakt zu ihrer Familie
Interessant waren auch die Antworten rund um, den im Juli diesen Jahres getöteten, Michael Brown und die
Unterdrückung von Dunkelhäutigen. Sie zeigte in ihrer Präsentation vier weitere farbige Menschen, die
außer Michael Brown dieses Jahr von der Polizei getötet wurden - aufgrund ganz banaler Ursachen, z.B. ein
angeblich geklautes Spielzeuggewehr, das der Mann gerade kaufen wollte. Das Mitgefühl und die Trauer
konnte man klar aus ihrer Stimme hören.
Nach einer Fragerunde durfte Melissa F. vom Apfelbrot und Zopf kosten, zwei typisch schwäbischen
Produkten. Zwei Schüler hatten einen Dialog aus der Sicht von Dunkelhäutigen vorbereitet, welcher den
Start in die zweite Hälfte der Doppelstunde darstellte. Er fasste wesentliche im Unterricht behandelte
Aspekte zusammen, sodass Melissa anschließend ihre Sicht auf diese Punkte darlegen konnte. Als kleine
Übung wurde das Spiel "Positioning Line" gespielt, bei dem man sich je nach Meinung zu einer Frage bzw.
einem Satz an die eine Wand, in die Mitte oder an die andere Wand stellen musste. So sollten Stereotypen
über Deutsche und Amerikaner aufgegriffen und geklärt werden, z.B. "die Amerikaner essen viel Fast Food".
Über fünf Orte, die Melissa besuchen sollte, bevor sie Deutschland wieder verlässt, ging es bei den fünf
darauffolgenden Präsentationen. Vorgestellt wurden durch die Schüler die Mercedes-Benz-Arena, der
Bodensee (Lake of Constance), die Panoramatherme Beuren, das Oktoberfest und der Esslinger
Weihnachtsmarkt.
Als Dankeschön bekam sie noch Geschenke, großteils Ritter Sport Schokolade. Der Besuch war sehr schön
und auf jeden Fall gelungen. Besonders schön war, dass sich Melissa Fehnel extra einen Tag freigenommen
hat und mit der S-Bahn von Tübingen hergekommen ist. Vielen Dank an Melissa, die Englischlehrerinnen
Alicia Bitzer und Stephanie Mangel und die Schüler, dass so ein Treffen stattfinden konnte. Außerdem
wollen wir auch dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung danken.
© Kim Carrle und Johannes
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Seele and Geist
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