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Mag. Raimund Fastenbauer - KHV Welfia

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Die katholischen Studentenverbindungen Klosterneuburgs
ARMINIA, BABENBERG, RHAETO-NORICA und WELFIA
und der
CV - ORTSPHILISTERZIRKEL Klosterneuburg
erlauben sich, zum
VORTRAG
„Jüdisches Leben in Österreich“
Referent:
Mag. Raimund Fastenbauer
Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden
Generalsekretär für jüdische Angelegenheiten der Israelitischen
Kultusgemeinde Wien
im Rahmen der
KLOSTERNEUBURGER AKADEMIE
geziemend einzuladen.
Mittwoch, 7. Jänner 2015
um 19 Uhr 45 c.t.
Bude der KHV Welfia
3400 Klosterneuburg, Welfenplatz 1
Parkplätze vorhanden
Zum Thema:
Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Österreich geht zurück bis zu der Römerzeit. Die
jüdische Bevölkerung in Österreich konnte sich auf Grund von Diskriminierungen jedoch erst spät
organisieren. Mit dem Toleranzpatent von Kaiser Joseph II. konnte sich die Situation verbessern,
die Religionsausübung blieb aber auf den privaten Kreis beschränkt. Nach 1848 kam es zur
Emanzipierung der jüdischen Bevölkerung. 1890 erfolgt dann die endgültige staatliche
Anerkennung des mosaischen Glaubens in Österreich-Ungarn (Israelitengesetz). 1938 wurden die
Israelitischen Kultusgemeinden von den Nationalsozialisten geschlossen. Seit 1945 bestehen die
Gemeinden wieder als Israelitische Kultusgemeinden.
Österreichweit gibt es gegenwärtig fünf Israelitische Kultusgemeinden, von denen die Israelitische
Kultusgemeinde Wien mit Abstand die größte ist. Dachorganisation ist die Israelitische
Religionsgesellschaft in Österreich, die als Körperschaft eine gesetzlich anerkannte
Religionsgesellschaft darstellt. Sie wird von der Wiener Kultusgemeinde betreut.
Es wird angenommen, dass heute insgesamt in etwa 15.000 Juden in Österreich leben, die meisten
davon in Wien. Wie gestaltet sich das jüdische Leben in Österreich heute?
Zum Vortragenden:
Mag. Raimund Fastenbauer (* 1950 in Wien) ist Generalsekretär des Bundesverbandes der
Israelitischen Kultusgemeinden in Österreich und Generalsekretär für jüdische Angelegenheiten
der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
Er studierte Judaistik und Politische Wissenschaften an der Universität Wien und Betriebswirtschaft
an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo er sein Studium mit dem Magister der Sozial- und
Wirtschaftswissenschaften 1975 abschloss.
Nach jahrzehntelanger Tätigkeit in der Privatwirtschaft wurde er 2006 zum Generalsekretär der
Israelitischen Kultusgemeinde Wien für jüdische Angelegenheiten gewählt, nachdem er bereits viele
Jahre dem Kultusrat (Vorstand) der Wiener jüdischen Gemeinde als Mandatar angehört hatte.
Weitere Funktionen: Vorstandsmitglied des Dokumentationsarchivs des österreichischen
Widerstandes und des Mauthausen Komitee Österreich, Präsident des Österreichischen Jüdischen
Museums, Eisenstadt und stellvertretender Vorsitzender des Instituts für Jüdische Geschichte
Österreichs.
Raimund Fastenbauer ist im Rahmen der Bnai Brith und der Kultusgemeinde bereits jahrelang am
Mediensektor insbesondere im Kampf gegen alte und neue Formen des Antisemitismus und der
Hetze gegen Israel aktiv.
Die „Klosterneuburger Akademie“
Die Katholische Studentenverbindungen Klosterneuburgs haben aufgrund ihres grundlegenden
Prinzips „scientia“ (Wissenschaft) einen Bildungsauftrag für ihre Mitglieder und die Allgemeinheit.
Diesem Auftrag kommen sie durch regelmäßige Vortragsabende und Diskussionsrunden nach.
Mit der Gründung der „Klosterneuburger Akademie“ haben sich die vier katholischen
Studentenverbindungen Klosterneuburgs Arminia (MKV), Babenberg (VfM) Rhaeto-Norica
(MKV) und Welfia (ÖCV) sowie der Ortsphilisterzirkel des ÖCV Klosterneuburg zur
Zusammenarbeit auf diesem Gebiet entschlossen. Mittlerweile kann die „Klosterneuburger
Akademie“ auf mehr als 25 erfolgreiche Jahre ihres Bestehens zurückblicken.
Dem Gründungsauftrag entsprechend sollen im Rahmen der „Klosterneuburger Akademie“
regelmäßig Vortrags- und Diskussionsabende mit der Zielsetzung veranstaltet werden, Themen aus
den Bereichen Religion, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sachkundig zu präsentieren sowie
diese umfassend und offen auf hohem Niveau zu erörtern. Diesen Zielvorstellungen konnte mit
zahlreichen hochkarätigen Vortragenden (nur beispielhaft angeführt seien Hugo Portisch, Karl
Habsburg-Lothringen, Kurt Krenn, Heinrich Drimmel, Franz Olah, Othmar Karas, Norbert Leser,
Franz Fiedler und Anton Zeilinger) stets entsprochen werden. Besonders stolz sind die
Gründungsväter jedoch darauf, dass es vor allem in den letzten Jahren gelungen ist, die
Klosterneuburger Akademie auch als ein über die Parteigrenzen hinausgreifendes Gesprächsforum
zu etablieren, das sich nicht scheut, kontroversielle Themen aufzugreifen und öffentlich zu
diskutieren.
Die durchschnittlich von rund 60 bis 70 Zuhörern besuchten Veranstaltungen der „Klosterneuburger
Akademie“ erfreuen sich in Klosterneuburg eines hohen Zuspruchs quer durch alle Altersklassen
und politischen Lager.
Veranstaltungshinweise
24. Jänner 2015, 18.00 c.t.
Sektempfang Gimpelfest
Welfenbude, 3400 Klosterneuburg, Welfenplatz 1
27. Jänner 2015, 18.45 c.t.
Weinverkostung des CV-Ortsphilsterzirkels
„Weine aus dem
Klosterneuburger Lebensmittelhandel“
Welfenbude, 3400 Klosterneuburg, Welfenplatz 1
Die Leitung hat in bewährter Weise Direktor Hofrat DI Dr. Reinhard
Eder, Wl. Anmeldungen bitte bis Donnerstag, 22. Jänner 2015 (Achtung,
geänderter Anmeldeschluss!!!), beim neuen Zirkelschriftführer Dr. Herbert
Gmoser, Rd, Telefon: 0664/260 90 7, Email: gmoser.herbert@gmail.com
30. Jänner 2015, 20.00 c.t.
Krambambuliwechselkneipe
der
Studentenverbindungen
Arminenbude, 3400 Klosterneuburg, Markgasse 1
Klosterneuburger
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Seele and Geist
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