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Gemeindenachrichten Dezember 2014 - Januar 2015

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Herausgegeben von der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn; www.evang-steckborn.ch
Dezember 2014 - Januar 2015. Erscheint sechs Mal pro Jahr.
Gemeindenachrichten
Redaktion und Satz: Pfr. Dr. Andreas Gäumann-Grass, Kirchgasse 27, 8266 Steckborn. Tel. 052 761 11 19
Druck: Druckerei Steckborn Louis Keller AG, Seestr. 118, 8266 Steckborn
...muesch die Sach i di hüütig Ziit inanäh...
In dieser Ausgabe:
Leitartikel
Hauptgottesdienste;
Regelmässige Angebote;
Amtswochen;
Angebote für Senioren;
Besondere Anlässe;
Friedenslicht; Angebote für Kinder und Jugendliche
Unsere Jubilare; Wir
gedenken;
ShantyGottesdienst
Chor der Kirchgemeinde; Suppentag
In der Adventszeit stehen die Krippenfiguren in unserer Kirche. Vor mehreren Jahren wurden diese Figuren von einigen
Frauen in Steckborn geschaffen. Jedes
Jahr stellen Andrietta Ronner, Margrit Rüedi, Christina Capaul und Heidi Utz diese
kostbaren und eindrücklichen Figuren auf
und gestalten dabei die altvertrauten Bilder der Weihnachtsgeschichte immer wieder neu. Jedes Jahr lassen sich die Frauen aufs neue von den Figuren ansprechen
und beeindrucken
Es ist schön, dass wir in Steckborn eine Krippe haben. Mir gefallen die Krippenfiguren. Sie sind schlicht gehalten und geben viel Raum zur eigenen Deutung. Man
erkennt zwar die Gesichter, doch sie sind
ohne wirkliche Gesichtszüge geformt.
Was mir besonders gefällt, dass die
Frauen die altvertrauten Bilder immer wieder neu gestalten. So kommt die Bethlehemer Krippe nach Steckborn. Durch diese
Versetzung nach Steckborn kommt es
auch zu Verschiebungen in der Darstellung: Die Bethelemer Krippe stand sicher
nicht in einem Haus aus Massivholz, wie
es der Hintergrund der Steckborner Krippe
andeutet. Der massgebliche Baustoff in
Bethlehem war damals Lehm.
Aber: Wenn dieses Jesuskind bei uns
geboren wäre, dann hätte es möglicherweise genau so ausgesehen. Die Steckborner Krippe verlagert die Geburt Jesu zu
uns - in unsere Gegend, in unsere Kultur,
in unsere Welt.
mär tänkt, muesch die Sach i di hüütig Ziit
inanäh.
Die „Krippenfrauen“ und Mädy Zünd wollen die Sache in die heutige Zeit hineinnehmen. Weihnachten heisst: Gott kommt
durch das Kind in unsere Welt. Und unsere Welt ist nicht das Palästina unter der
Regentschaft von König Herodes damals,
sondern der demokratisch regierte Kanton
Thurgau. Das Evangelium mit der Aussage “Gott wird Mensch” sehen Sie und ich also wir - besonders gestaltet in der Steckborner Kirche vor Augen.
Für den Gott, der sich in diesem Jesuskind auf den Sprung zum Menschsein einlässt, ist der Hüpfer vom damaligen Palästina in den heutigen Thurgau ein kleiner
Schritt. Gott kommt zu uns - in unsere
Welt, in unsere Ställe, in unsere Büros, in
unsere Küchen, in unsere Schulen… Gott
ist uns nahe gekommen.
Die eigentlich wirklich wichtige Krippe
steht nicht in Bethlehem und nicht in der
Steckborner Kirche. Sie ist dicht unter meiner eigenen Haut. Angelus Silesius hat es
vor langer Zeit einmal so formuliert: Wird
Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren.
Eine gesegnete Advents– und
Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Pfr. Andreas Gäumann
Ganz etwas ähnliches machte der Rheintaler Künstler
Mädy Zünd vor über 50 Jahren. In einem Weihnachtsbild
stellte er Josef mit einem Velo dar, was damals einigen
einigen Aufruhr verursachte.
Zu seinem Bild sagte er
einmal folgendes: I ha mär
tänkt, wänn Maria hüt no wär
und en arm Wiib wär und de
Josef en arme Ma, hett er koas Auto, er hetti es Velo. DoIn der Adventszeit stehen die Krippenfiguren in der Kirche. Wir laden Sie
mohls hätt de Riich es Kamel zum Betrachten ein; verbinden Sie doch einen Spaziergang mit einem
kha und de Arm en Esel. I ha Zwischenhalt in der Kirche und lassen Sie die Figuren auf sich wirken!
Hauptgottesdienste
2. Advent, 7. Dez.: 09.45 Gottesdienst in der Kirche, Pfr. Andreas
Gäumann, Kirchenmusiker Martin
Schweingruber, Kollekte: AIDSWaisen in Tansania (Mission 21).
Im Anschluss Budgetversammlung
in der Kirche.
3. Advent, 14. Dez.: 17.00 Schülerweihnachtsfeier in der Kirche,
Pfrn. Sabine Gäumann und Team,
Kirchenmusiker Martin Schweingruber, Kollekte: Kirjath Jearim. Im Anschluss Umtrunk
4. Advent, 21. Dez.: 09.45 Gottesdienst in der Kirche, Jörg Ferkel,
Kirchenmusiker Martin Schweingruber, Kollekte: AIDS-Waisen in Tansania (Mission 21)
Heiligabend, 24. Dez.: 17.00 Familiengottesdienst in der Kirche,
Pfr. Andreas Gäumann, Kirchenmusiker Martin Schweingruber, Kollekte: AIDS-Waisen in Tansania
(Mission 21); 22.30 Gottesdienst in
der Kirche, Pfrn. Sabine Gäumann,
Mitwirkung des Kirchenchors, Kirchenmusiker Martin Schweingruber, Kollekte: wie 17 Uhr
Weihnachten, 25. Dez.: 09.45
Abendmahlsgottesdienst in der Kirche, Pfr. Andreas Gäumann, Kir-
Regelmässige
Angebote
Ökumenische Morgenbesinnung
im Kirchgemeindehaus, jeweils um
09.30: 6. Dez., 13. Dez., 20. Dez.,
27. Dez., 3. Jan., 10. Jan., 17. Jan.,
24. Jan., 31. Jan.
Kirchenchorprobe im Kirchgemeindehaus, jeweils um 20.00: 1.
Dez., 8. Dez., 15. Dez., 22. Dez., 5.
Jan., 12. Jan., 14. Jan., 19. Jan.
Offener Gesprächskreis zu Lebens- und Glaubensfragen im
Cheminéezimmer, jeweils um
20.00: 2. Dez., 13. Jan.
Friedenslicht
Das Bethlehemer Friedenslicht wird
von der katholischen Pfarrei bereits
am 14. Dez. nach Steckborn gebracht (Ankunft 19.28 Uhr beim
Bahnhof) und brennt danach in der
katholischen Kirche. Ab dem 4. Advent kann das Friedenslicht auch in
unserer Kirche geholt werden; Gläser für den Transport stehen bereit.
chenmusikerin Eva-Maria Rusche,
Kollekte: AIDS-Waisen in Tansania
(Mission 21)
Sonntag, 28. Dez.: 09.45 Gottesdienst in der Kirche, Pfrn. Sabine
Gäumann, Kirchenmusiker Martin
Schweingruber, Kollekte: AIDSWaisen in Tansania (Mission 21)
Neujahr, 1. Jan.: 17.00 ökumenischer Neujahrsgottesdienst in der
Kirche, Pfrn. Sabine Gäumann, Daniela Scherrer., Armin Keller, Mitwirkung der Stadtmusik Steckborn,
Kollekte: Primajob. Im Anschluss
Apéro der Stadt im Gemeindehaus
Sonntag, 4. Jan.: 09.45 Gottesdienst in der Kirche, Pfr. Andreas
Gäumann;
Sonntag, 11. Jan.: 09.45 Gottesdienst im Kirchgemeindehaus, Pfr.
Andreas Gäumann
Sonntag, 18. Jan.: 17.00 Gottesdienst in der Kirche, Pfrn. Sabine
Gäumann. Im Anschluss Abendessen für die angestellten und freiwilligen Mitarbeiter der Kirchgemeinde
Sonntag, 25. Jan.: 09.45 Gottesdienst im Kirchgemeindehaus, N.
N.
Amtswochen
Die Pfarrperson, die Amtswoche
hat, ist zuständig für die in dieser
Woche sich ereignenden Todesfälle. Im folgenden die Amtswochen in
den Monaten Dezember und Januar:
Woche 49 (1. - 7. Dez.): Pfr. Andreas Gäumann; Woche 50 (8. - 14.
Dez.): Pfrn. Sabine Gäumann; Woche 51 (15. - 21. Dez.): Pfr. Andreas Gäumann; Woche 52 (22. - 28.
Dez.): Pfrn. Sabine Gäumann; Woche 1 (29. Dez. - 4. Jan.): Pfr. Andreas Gäumann; Woche 2 (5. - 11.
Jan.): Pfrn. Sabine Gäumann; Woche 3 (12. - 18. Jan.): Pfr. Andreas
Gäumann; Woche 4 (19. - 25.
Jan.): Pfrn. Sabine Gäumann, (Abdankungen bis 25. Jan.), Jörg Ferkel, 079 299 79 78 (Abdankungen
ab 26. Jan.); Woche 5 (26. Jan. 1.Feb.): Pfr. Arno Stöckle, 052 741
10 24 (Abdankungen bis 2. Feb.),
Pfrn. Sabine Gäumann, (Abdankungen ab 3. Feb.).
Das Pfarrehepaar Gäumann ist
unter der Telefonnummer 052 761
11 19 zu erreichen.
Angebote für
Senioren
Seniorenkaffee im Kirchgemeindehaus, jeweils um 09.30: 3. Dez.,
10. Dez., 17. Dez., 7. Jan., 14.
Jan., 21. Jan., 28. Jan.
Andacht im Altersheim, jeweils
um 09.30: 5. Dez. mit Abendmahl,
(Pfrn. Sabine Gäumann, Kirchenmusiker Martin Schweingruber), 19.
Dez. (Pfr. Andreas Gäumann), 2.
Jan. (Pfrn. Sabine Gäumann), 16.
Jan. (Pfrn. Sabine Gäumann)
Vorlesen im Altersheim, jeweils
um 09.30: 2. Dez., 9. Dez., 16.
Dez., 23. Dez., 6. Jan., 13. Jan.,
20. Jan., 27. Jan.
Mittagstisch im Altersheim, jeweils um 12.00: 15. Dez., 19. Jan.
Seniorennachmittag im kath.
Pfarreisaal, jeweils um 14.30: 10.
Dez., Pater Christoph-Maria Hörtner erzählt eine Weihnachtsgeschichte, und das Duo „les salonesses“ singt zusammen mit den Gästen Weihnachtslieder. 21. Jan., Lotto mit Jörg Ferkel
Besondere
Anlässe
2. Advent, 7. Dez.: Im Anschluss
an den Gottesdienst (Beginn 09.45)
Budgetversammlung in der Kirche.
Angebote für
Kinder und
Jugendliche
Mittwoch, 3. Dez.: 17.00 Ökumenische Kinderfeier „Niklausaussendung“ in der katholischen Kirche
2. Advent, 7. Dez.: 09.40 Vollträffer“, ein Angebot für Kinder von 4-9
Jahren, im Kirchgemeindehaus
3. Advent, 14. Dez.: 17.00 Schülerweihnachtsfeier in der Kirche.
Heiligabend, 24. Dez.: 17.00 Familiengottesdienst in der Kirche
Neujahr, 1. Jan.: 17.00 ökumenischer Neujahrsgottesdienst in der
Kirche, Mitwirkung der Stadtmusik
Steckborn.
Sonntag, 4. Jan.: 17.00 ökumenische Kinderfeier zu Dreikönig in der
Evang. Kirche
Mittwoch, 21. Jan.: 15.30 Kindernachmittag im Kirchgemeindehaus
Unsere Jubilare
Wir gedenken
Ihren Geburtstag werden feiern
80 Jahre
- Silvia Siegwart, Kirchgasse 23,
Steckborn, am 4. Dez.
- Annerose Bremer, Rietrainweg 2,
Steckborn, am 15. Jan.
85 Jahre
- Gertraude Wolf, Seestr.
Steckborn, am 31. Jan.
46,
90 Jahre
- Heinrich Stutz, Seestr. 121,
Steckborn, am 11. Dez.
- Heidi Martini, Ofenbachstr. 6,
Steckborn, am 17. Dez.
94 Jahre
- Mathilde Labhart, Dorfstr. 3,
Steckborn, am 14. Dez.
96 Jahre
- Richard Brunnschweiler, Ofenbachstr. 6, Steckborn, am 25. Jan.
Wir haben Abschied genommen
von:
- Margrith Hunn, gestorben im 91.
Lebensjahr
- Martin Schweizer, gestorben im
93. Lebensjahr
- Hans Moser, gestorben im 71.
Lebensjahr
- Erich Schiegg, gestorben im 82.
Lebensjahr
- Emma Bichsel, gestorben im 85.
Lebensjahr
- Heidi Odermatt, gestorben im 79.
Lebensjahr
- Nella Wolfensberger, gestorben
im 83. Lebensjahr
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, ich fürchte kein Unglück;
denn du bist bei mir, dein Stecken
und Stab, der tröstet mich. (Psalm
23, 4)
Liebe Leserin, lieber Leser,
Die Vorsteherschaft der Evangelischen Kirchgemeinde Steckbornwünscht Ihnen besinnliche, aber
auch frohe Advents- und Weihnachtstage. Wir danken für die vielen wertvollen Kontakte im zu Ende
gehenden Jahr und hoffen,
dass durch die vielfältigen Angebote in der kommenden Zeit
noch viele Begegnungen möglich
werden. Einen guten Rutsch, ein
gesegnetes neues Jahr und alles
Gute wünschen wir Ihnen.
Dagmar Diener, Präsidentin
Auf dem Internet:
www.evangsteckborn.ch
Ökumenischer Gottesdienst mit den Shanty Singers
Mehr als nur schlechtes Wetter
Vor weit über zehn Jahren begannen die Shanty Singers im ZweiWochen-Rhythmus im Evangelischen Kirchgemeindehaus zu üben.
Es wurde vereinbart, dass der Chor
einmal im Jahr in einem Gottesdienst auftreten werde. Obwohl
Seemannslieder weniger in Kirchen
gesungen werden, fügten sich die
gottesdienstlichen Elemente und
die Shantys über die Jahre zu einer
gelungenen Einheit zusammen.
Das seinerzeitige Experiment
entwickelte sich erfolgreich. Im Laufe der Jahre wurde daraus eine
Tradition, die für den Chor wie auch
für die Kirchgemeinde inspirierend
und nicht mehr wegzudenken ist.
Seit zwei Jahren feiern wir diesen
immer sehr gut besuchten Gottesdienst mit der Katholischen Kirchgemeinde Steckborn.
Eine andere Wirklichkeit
Am Sonntag 26. Oktober war es
wieder soweit. Die Shanty Singers,
die unter der Leitung von René Aebi stehen, gestalteten zusammen
mit Pfarrer Andreas Gäumann und
Daniela Scherrer den ökumenischen Gottesdienst.
In ihrer Dialogpredigt gingen die
beiden von „Schietwetter“ an der
Nordsee aus und leiteten zu einem
surrealistischen Bild von René
Magritte über. Auf dem Bild war
eigentlich schlechtes Wetter zu sehen, aber in Form einer Taube war
eine andere Wirklichkeit, nämlich
ein blauer Himmel mit kleinen Wolken, heraus gestanzt worden. Ähnlich sei es mit dem Glauben, der ein
Blick in eine andere Welt, in eine
andere Wirklichkeit erlaube.
Im Gottesdienst trugen die
Shanty Singers Lieder wie „Rolling
Home“, „Sailing“ oder „Spanish Ladies“ vor. Nach einem herzlichen
Applaus folgten verschiedene Zugaben.
Im Anschluss an den Gottesdienst trat der Chor im Altersheim
auf und erfreute die Bewohner mit
seinen Liedern – eine ebenso wie
der Shanty-Gottesdienst langjährige
Tradition des Chores.
Andreas Gäumann
Chor der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn
Geschichte, Gegenwart und Zukunft
Alle vier singen noch mit...
"Wenn das Wort das Herz nicht
trifft, so berührt Musik die Seele".
Andrietta Ronner, seit 48 Jahren
aktives Chormitglied, sagt es treffsicher was ein schön vorgetragenes
Lied im Gottesdienst bewirken
kann. Als die Chorgemeinschaft im
März 1980 dem schweizerischen
Kirchengesangsbund beitrat, wurde
sie deren erste Präsidentin. Dirigent der damals 16 Sängerinnen
und Sänger war Rudolf Hilty, Primarschullehrer und Organist in
Steckborn.
Nächster Präsident wurde Adolf
Wälti. Es sollten 12 Jahre werden.
Heute ist er der Senior im Chor,
schon seit 40 Jahren eine wichtige
Stimme im Bass. "Für mich ist er
der Chorvater", meint eine langjährige Sängerkollegin. Bei geselligem
Zusammensein, beim Höck nach
der Chorprobe, bei Ausflügen oder
Probenwochenenden weiss Adolf
Wälti viel Interessantes und Lustiges aus der langjährigen Geschichte der Chorgemeinschaft zu berichten. Für ihn ist der Chor "eine ganz
wichtige Zelle in der Gemeinde". In
seiner Zeit als Präsident war Walter
Nater der Dirigent, er führte den
Chor mit strenger Hand. Sein Motto
war: „mit dem Schlag des Herzens
singen.“
Doris Elser, die dritte Präsidentin trat anlässlich eines Konzertes
1987 in den Kirchenchor ein. Kathrin Egli war Dirigentin und interimsweise sprangen Margrith Roos und
Martin Schweingruber ein. Doris
Elser feiert bald ihr 30-Jahrjubliäum
und singt nach wie vor mit Freude
und Begeisterung im Sopran. Sie
erinnert sich lebhaft an die vielen
schönen gesanglichen Anlässe und
an ein reichhaltiges Miteinander.
Seit nahezu 11 Jahren ist Maya
Willi Präsidentin - die Vierte. Dem
Chor hält sie als Sängerin im Alt
schon über 20 Jahre die Treue.
Sehr engagiert und umsichtig waltet sie ihres Amtes. Bald nach ihrem Antritt im Jahr 2005 konnte
Martin Weber, Hauptlehrer für Musik an der Kantonsschule Frauenfeld, als Dirigent gewonnen werden. 2010 wurde der Verein „Chor
der Evangelischen Kirchgemeinde
Steckborn“ gegründet.
Ein mittlerweile grosser Chor
Unter der Leitung von Martin Weber und Maya Willi wuchs der Chor
auf 40 Sängerinnen und Sänger an.
Sternstunden waren die Aufführung
des Messias von Georg Friedrich
Händel 2008 und die Messe in DDur von Antonin Dvořák anlässlich
der 700-Jahr-Steckborn Feierlich-
keiten. Zu Gast war der Chor letztes Jahr in der katholischen Kirchgemeinde zur 50-Jahr-Jubiläumsfeier der St. Jakobus Kirche mit
dem Te Deum von Wolfgang Amadeus Mozart, in diesem Jahr mit
afrikanischen Liedern in der Chrischonagemeinde. Durch das Kirchenjahr bereichert der Chor ausgewählte Gottesdienste und die
grossen christlichen Feiertage in
der Evangelischen Kirchgemeinde
Steckborn mit Gesang.
Das Pfarrehepaar Gäumann
und die Kirchenvorsteherschaft
wertschätzen und unterstützen die
Arbeit der Sängerinnen und Sänger, des Dirigenten und des Vorstandes.
Grosses Konzert im März 2015
Für nächstes Jahr am 7. und 8.
März 2015 ist ein besonderer Anlass geplant. Es werden Werke aus
der Renaissancezeit aufgeführt und
Lichtprojektionen werden den Kirchenraum mit Farbe erfüllen. Der
Chor probt intensiv mit Martin Weber, welcher mit Ausdauer, Humor,
grossem musikalischem Können
und der nötigen Strenge die Sängerinnen und Sänger zur Aufführungsreife führt.
Chantal Petraschke
Suppentag am Samstag vor dem Martinimarkt
Am Jahrmarktsamstag trifft sich
Gross und Klein seit vielen Jahren
zum ökumenischen Suppentag im
herbstlich geschmückten evangelischen Kirchgemeindehaus. Viele
fleissige Helfer und Helferinnen
haben zum guten Gelingen beigetragen.
Die von Antonia Razzino und
ihrem Team gekochte Suppe
schmeckte ausgezeichnet. Grossen
Zuspruch fand das Kuchenbuffet.
Das Team der Ludothek betreute
das Spielzimmer für die Kleinen.
Der Suppentag ist ein Zeichen von
gelebter Ökumene und Solidarität.
Ein ganz herzlicher Dank dem Küchen- und Serviceteam, den Ku-
chenspendern und natürlich allen
Besuchern.
Erlös zugunsten von
Flüchtlingen in Syrien
Der gesamte Erlös von 1303 Fr.
ging aus aktuellem Anlass an ein
Projekt zugunsten von syrischen
Flüchtlingsfamilien im Libanon.
In einem Flüchtlingslager bei
Beirut leben auf engstem Raum
24‘000 Menschen. Wohnraum gibt
es kaum, und die sanitären Anlagen sind mangelhaft. Die Flüchtlinge haben kaum Wasser, und die
wenigen Nahrungsmittel sind teuer.
Das Ziel des Projektes des HEKS
(Hilfswerk der Evangelischen Kir-
chen Schweiz) die Lebensbedingungen der Flüchtlinge zu verbessern.
Heidi Utz, Andreas Gäumann
Das HEKS hilft unter anderem mit
Gasflaschen, damit die Flüchtlinge
kochen können.
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Seele and Geist
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