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Kleine Geschenke sind oft riesig - Rhein-Hunsrück-Anzeiger

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Lokale Wochenzeitung · Ausgabe vom 17.12.2014
Kleine Geschenke sind oft riesig
Weihnachten ist schon etwas
ganz Besonderes, denn auf
wunderbare Art freuen wir uns
alle auf den Heiligen Abend
und die Feiertage. Alle, nicht
nur die gläubigen Christen.
Ein guter Freund von mir
schimpfte früher jedes Jahr
schon Wochen vor dem Fest
über das spießige Weihnachten: „Abgeschafft gehört es.
Es ist doch nur Kommerz.“
Als junger Mann hat er in den
frühen achtziger Jahren den
Weihnachtsbaum gemieden,
ist lieber in eine Kneipe gegangen und hat seine Eltern
alleine feiern lassen. Auch
heute ist er nicht gottgläubig,
doch er erwartet, dass seine
beiden erwachsenen Kinder
mit seinen Enkelkindern an
Weihnachten kommen. Und
dann wird glücklich im Familienkreis gegessen - reichlich
viele Geschenke liegen unterm Weihnachtsbaum. Von
der früheren Kritik am Konsumfest ist nichts übrig geblieben. Gott sei Dank!
Dass Geschenke groß und
teuer sein müssen, ist natürlich Quatsch. Jeder von
uns hat doch schon erlebt,
dass es gerade Kleinigkeiten
sind, die unsere Herzen haben höher schlagen lassen.
Man spürt dann sofort, dass
sich das „Christkind“ innige
Gedanken gemacht hat, wie
es uns erfreuen kann. Dass
die kleinen Dinge die großen
Dinge oft toppen, brachte der
sechsjährige Enkel Paul meines Freundes im vergangenen Jahr auf den Punkt. Auf
meine Frage, was ihm denn
das Christkind gebracht hat,
antwortete der Junge: „Eine
Hupe! Eine Hupe mit Fahrrad.“
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger
Herausgeber: Verlag und Agentur
Alfred Strödicke
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Tel. 06742/8100001 · Fax 938037
E-Mail: info@rha.de
Inhaber/Verleger:
Alfred Strödicke [as]
Redaktion:
Eric Fischer [ef]: Lokales, Kultur,
Sport; eric.fischer@rha.de
Jürgen Zanger [za]: Politik, Wirtschaft: mail@zanger-medien.de
Anzeigen:
Alfred Strödicke, Eric Fischer
Online/Social Media:
Kevin Strödicke
Druck:
Krupp Verlags GmbH, Sinzig
Für namentlich gekennzeichnete Artikel sind die Autoren verantwortlich.
Für die Richtigkeit von kostenlosen
Veröffentlichungen keine Gewähr. Für
die Anzeigenveröffentlichungen und
Fremdbeilagen gelten die allgemeinen
Geschäftsbedingungen und die z. Zt.
gültige Anzeigenpreisliste vom 1. Januar 2014. Bei Nichtverteilung ohne
Verschuldung des Verlages oder in Folge höherer Gewalt bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Vom Verlag
erstellte Anzeigenmotive dürfen nicht
anderweitig verwendet werden, dies
verletzt das Urheberrecht des Verlages.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge, Kommentare und Leserbriefe entsprechen nicht immer den Ansichten
der Redaktion. Jegliche Haftung durch
technische Einflüsse ist ausgeschlossen. Kürzungen unverlangt eingesandter Manuskripte behält sich die Redaktion ausdrücklich vor.
Erscheinung: wöchentlich, Nr.=KW
Information Rhein-Hunsrück-Anzeiger:
Diese Ausgabe [51/52],
ist die letzte Ausgabe für
dieses Jahr. Unsere erste
Ausgabe im neuen Jahr erscheint mit der Ausgabennummer KW 3 am 14. Januar. Der Redaktion- und
Anzeigenschluss für diese
Ausgabe ist der 9. Januar.
Jürgen Zanger
Manche Leser fragen sich,
was eigentlich das [za] am
Ende unserer Berichte bedeutet. Dieses Kürzel steht
für Jürgen Zanger, unserem
RHA-Redakteur für Wirtschaft und Politik sowie
auch Lokales. Jürgen Zanger, ein gelernter Journalist, vor dem RHA über 23
Jahre bei der Rhein-Zeitung
tätig. Dort zuletzt in leitender Funktion der Ausgabe
Rhein-Lahn.
Beim RHA hat er sich sehr
gut in die Region eingefunden - für viele unserer Leser,
kommunalen Politiker und
Geschäftsleute ist er schon
ein fester Begriff. [RHA]
PS: Alle Kürzel sind im Impressum hinterlegt, wie beispielsweise [ef] für unseren Lokalmatador und Fotograf Eric Fischer
oder [as] für Alfred Strödicke,
Verleger und Inhaber des
Rhein-Hunsrück-Anzeigers.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Besuch im „mystischen“ Weinkeller
St. Goar. Eine besondere Zeitreise erleben Leserinnen und
Leser des RHA auf Schloss
Rheinfels: Im Rahmen unserer Aktion „Gewinnen, was
man sich nicht kaufen kann“
öffnet Gerd Ripp, Direktor
des Romantik Hotel Schloss
Rheinfels, seinen privaten
„mystischen Weinkeller“ im
vielen Hundert Jahre alten
Kellergewölbe. Und hier,
viele Treppenstufen unter der
Hotelanlage, wo das Mittelalter spürbar gegenwärtig ist,
kredenzt der Hotelchef den
RHA-Besuchern Spitzenweine der Gegenwart. Was für
ein wunderbares Erlebnis!
Mit dem Zuknallen der Autotür auf dem Parkplatz des
Hotels verabschieden sich
die Teilnehmer aus der Hektik des 21. Jahrhunderts.
Im Schlosshof lodert ein
wärmendes Holzfeuer, neben dem in mittelalterlicher
Tracht Minnesänger Michael und eine Magd für einen
freundlichen Empfang sorgen. Hausherr Gerd Ripp
schenkt Glühwein aus, die
Magd reicht Stollen und
Weihnachtsgebäck.
Nachdem die exklusive Gruppe
komplett ist, führt Gerd Ripp
die legendären Havannas und
„qualmen“ nach Herzenslust.
Die zweite große Leidenschaft Ripps ist aber Wein,
ganz besonders Eiswein hat
es ihm angetan. Sein „mystischer Weinkeller“ ist bestens
sortiert. Im Bestand sind viele
Einzelstücke und wunderbare
Raritäten.
herausragender Qualität verpflichtet haben. Die Atmosphäre im mittelalterlichen
„mystischen Keller“, die
hervorragenden Weine der
Gegenwart, der amüsante
Minnegesang Michaels und
leckere Häppchen machen
die Zeit tief unter der realen
Welt zu einem Erlebnis.
„Wir verköstigen heute drei
ganz besondere Weine der
Mittelrhein Riesling Charta“, sagt Ripp. Wir probieren
nacheinander „Handstreich“,
„Felsenspiel“ und „Meisterstück“ – Spitzen-Rieslinge
heimischer Winzer, die sich
in der Charta einheitlich zu
Als die muntere Lesergruppe
sich „oben“ im Hotel vom
Gastgeber verabschiedet, ist
die Zeitreise beendet. Vergessen werde ich das Erlebte
nicht: Als Mann des 21. Jahrhunderts habe ich die Eindrücke auf meiner „Festplatte“
abgespeichert.
[za]
uns zunächst durch Hotel
und Wellness-Bereich, dann
geht’s – buchstäblich – abwärts. Stufe für Stufe, Stockwerk für Stockwerk. Wir stehen vor einer Tür. „Hier war
früher eine Mauer. Mir war
klar: Da muss was hinter der
Wand sein“, sagt Ripp. Ripp
öffnet die Tür und die RHAGewinner sehen, was sich
hinter der früheren Mauer befindet: ein vielleicht 20 Meter langer Gewölbegang. Am
Ende geht es 90 Grad nach
rechts, vier oder fünf Stufen
hoch und man steht in einem
kleinen Raum. Wir befinden
uns im „mystischen Weinkeller“ des Gastgebers.
Gerd Ripp erzählt, dass er sich
hier gerne mit seinen Freunden vom „Havanna-ZigarrenClub“ trifft. Zweimal jährlich
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Boppard trumpft mit Touristenzahlen auf
Stefan Rees, Leiter der Tourist-Information
Boppard, präsentiert in unserem Thema
der Woche blitzsaubere Tourismuszahlen.
Im Jahr 2013 stand Boppard bei Gästen
hoch im Kurs, innerhalb des Rheintals zwischen Bingen und Rolandseck ist Boppard
in Sachen positiver Zahlen so etwas wie das
Nonplusultra. Das Engagement der Touristiker, des Hotel- und Gaststättengewerbes,
der Übernachtungsbetriebe und des Einzelhandels wird von inländischen wie ausländischen Touristen belohnt. Auch Werbe- und
Messe-Kooperationen mit Nachbarregionen
bringen Boppard voran.
Bahnlärm ist drängendes Problem
Im Januar macht Staatsminister Roger Lewentz im Interview deutlich:
Der Bahnlärm ist eines der drängendsten Probleme im Mitterheintal. Das „freut die Leut“, dass der Mi-
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nister, der das Thema Bahnlärm als
Kamp-Bornhofener bestens kennt,
die Thematik oben ansiedelt. Jetzt
geht das Jahr zu Ende und passiert
ist hörbar immer noch nichts.
Ohne Führerschein ist immer Aschermittwoch
Drogenkontrollen auch an Fasching
fester Bestandteil des Alltagsdienstes sind. Außerdem begrüßt er ausdrücklich das konsequente Vorgehen der Stadt Boppard, die mit dem
weitreichenden Alkohol- und Glasflaschenverbot Vandalismus, Alkoholexzesse und Gewalt begegnete.
Karen wird 2015 in den Ruhestand
gehen. Den Menschen wird er als
Robert Karen, Leiter der Polizeiins- umsichtiger, ruhiger und konsequenpektion Boppard, macht rechtzeitig ter Beamter in Erinnerung bleiben.
vor dem Höhepunkt des närrischen Was für ein vorbildlicher Polizist!
Treibens deutlich, dass Alkohol- und
Bürgermeister setzt auf Zukunft
Ausgabe 7 des RHA: Boppard Bürgermeister Dr. Walter Bersch skizziert Boppards Weg in die Zukunft.
Neben einem neuen Gewerbegebiet
auf städtischem Terrain an der Auto-
bahn-Ausfahrt Koblenz-Mitte unterstrich Bersch die Bedeutung der Römertherme und „der Burg“. Am Ende
des Jahres müssen wir erkennen: Die
Zukunft lässt auf sich warten …
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Guter Hering, schlechter Hering
Kommt sie, kommt sie nicht, kommt …?
cher die Landes-CDU-Chefin Julia
Klöckner. Die Frontfrau der Christdemokraten zielt mit rhetorischen
Pfeilen auf die Landesregierung
und unterstreicht: Sie will Nachfolgerin von Ministerpräsidentin Malu
Dreyer werden, sie will mit der
CDU die Landesregierung ablösen.
Als Klöckner ihren Zuhören besten
Appetit für das gute Heringsessen
wünscht, macht sie eine Anspielung
auf den aus ihrer Sicht weniger guten (Hendrik) Hering, dem früheren
SPD-Wirtschaftsminister und damaligen SPD-Fraktionschef. Im Publikum
macht da in Anlehnung an ein bekanntes Fernsehformat „Guter Hering, schlechter Hering“ die Runde.
Beim „Politischen Aschermittwoch“ Das politische Rad dreht sich 2014
der CDU-Rheinland-Pfalz in der Bop- weiter. Der schlechte Hering ist vom
parder Stadthalle feiern 450 Besu- Tisch.
ten sicherlich nichts dagegen, wenn
aus den Trümmern was entstehen
würde. Viele sehen aber die enormen finanziellen Risiken. Auch winkende Zuschüsse aus diversen Töpfen führen unterm Strich dazu, dass
Boppard das Projekt nicht zum Nulltarif bekommt. Und Gutachten hin,
Gutachten her: Ob sich eine Römertherme wirklich rechnet, ist längst
nicht sicher, zumal in der Nachbarschaft in Bad Ems ein hochmodernes
Thermalbad von einem Schweizer
Unternehmen erfolgreich auf dem
Markt ist. Betrachtet man die tollen
Tourismuszahlen, die Boppard ohne
Römertherme vorweisen kann, liegt
folgender Schluss nah: Die Zukunft
Die Römertherme ist natürlich auch Boppards hängt nicht von der Rö2014 ein dickes kommunalpolitisches mertherme ab. Mal sehen, was uns
Thema in Boppard. Gefühlt alle hät- die Politik 2015 zum Thema anbietet.
Leben in Kitas hat sich verändert
„Mitten drin ist in“ in Emmelshausen
In vielen Kitas hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert.
Einjährige und sogar U-1-Kinder sind
in die Einrichtungen eingezogen. Die
Kleinsten haben den Arbeitsalltag
der Erzieherinnen und Erzieher stark
verändert, das Wickeln, Füttern und
Fläschchen geben gehört bei den
„Mitten drin ist in“ lautet das Motto
des Stadtentwicklungskonzeptes für
den Stadtumbau im östlichen Stadtkern von Emmelshausen. Die Stadt
mit ihren rund 5.000 Einwohner soll
modern werden und den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird:
Kurze und bequeme Wege, das Ne-
Kleinsten dazu. Der RHA blickt hinter die Kulissen der Katholischen Kindertagesstätte St. Klara geblickt und
ist beeindruckt: Die Kinder erfahren
unglaublich viel Geborgenheit und
Zuwendung.
Diese tolle Arbeit verdient größte
Anerkennung.
beneinander von Geschäften, Wohnungen, Arbeitsplätzen, Kulturangeboten und Erholungsflächen steigern
die Attraktivität der Kleinstadt für alle
Generationen. Gespannt sehen wir
alle – nicht nur die Emmelshausener
- der Fertigstellung entgegen.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Traumschleife Fünfseenblick ist eröffnet
In Ausgabe 19 berichtet der RHA
vom „Startschuss zur Eröffnung der
90. Traumschleife“ in Bad Salzig.
Höhepunkt des TraumschleifenRundkurses mit gut 10 Kilometern
und 452 Höhenmetern ist der neue
Aussichtsturm Fünfseenblick. Alle,
die die 126 Stufen unter die Füße
nehmen, werden mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Mit von der
Partie: Wirtschaftsministerin Eveline
Lemke. Recht hat sie, denn die Wanderwege rund um Boppard sind ein
touristischer Wirtschaftsfaktor.
Lärmfrust ist unüberhörbar
bar ist, ist er in der Stadthalle Boppard „unüberhörbar“ und vor allem
zu spüren. Denn das, was das Berliner Ingenieurbüro Wölfel an vorläufigen Ergebnissen der vom „Beirat
Leiseres Mittelrheintal“ in Auftrag
gegebenen Machbarkeitsstudie an
Vorschlägen zur Lärmreduzierung
präsentiert, kann wirklich niemanden aus dem Kreis der Betroffenen
zufriedenstellen. Irgendwie macht
Lärm lässt sich in Dezibel messen, sich das Gefühl breit, dass der BahnLärmfrust hingegen nicht. Und ob- lärm im Mittelrheintal noch lange
wohl der Frust nicht in Dezibel mess- nicht Geschichte sein wird.
Region wählt Neuser ins Europaparlament
Andrea Mallmann gewinnt in Emmelshausen
Wochenlang dreht sich politisch alles
um den Tag der Tage: den Sonntag
der Kommunal- und Europawahlen.
Nach dem Auszählen der Stimmen
muss der heimische SPD-Kandidat
Norbert Neuser lange zittern, bevor
feststeht, dass er weiterhin für die
Region im Europaparlament arbeiten darf. Im Kreis bestätigt die CDU
ihre Vormachtstellung. Enttäuschungen gibt es trotzdem für die CDU:
In Emmelshausen muss ihr Bürgermeisterkandidat Frank Fischer in die
Stichwahl.
Die Kommunalwahlen 2014 sind mit den
Stichwahlen Geschichte. In Boppard verteidigt der als Favorit gehandelte Martin Strömann (SPD) sein Amt als Ortsvorsteher mit
57,7 Prozent gegen die CDU-Herausforderin
Susanne Breitbach (42,3 Prozent). Für einen
politischen Paukenschlag sorgt das Wahlergebnis um das Amt des Bürgermeisters in
Emmelshausen: Andrea Mallmann (FWG) gewinnt hier mit 58,7 Prozent klar gegen den
Christdemokraten Frank Fischer (41,3 Prozent). Damit wird die Bankangestellte Mallmann in der CDU-Hochburg Bürgermeisterin.
Ein Ergebnis, das viele überrascht.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Unsere Region im WM-Fieber
ist es soweit: Grenzenloser Jubel,
Tränen der Freude und totale Glückseligkeit: Nach dem Schlusspfiff des
WM-Finales feiern Abertausende
Fußballbegeisterte am Mittelrhein
ausgelassen den Titel der Deutschen
Nationalmannschaft.
Wochenlang drücken die Menschen
der Mannschaft von Bundestrainer
Joachim Löw die Daumen, die Fußball-WM in Brasilien bestimmt den
Alltag am Mittelrhein.
Von Spiel zu Spiel steigen die Einschaltquoten der TV-Übertragung,
von Spiel zu Spiel nimmt die Begeisterung in unserer Region zu. Dann
Ob in Boppard, Emmelshausen, Bad
Salzig, St. Goar, Rhens oder den vielen kleinen Ortsgemeinden: Überall
wird der 1:0-Triumph über Argentinien noch stundenlang ausgiebig
gefeiert. Autokorsos auf den Straßen, einige Feuerwerksraketen am
Himmel und anhaltende Fangesänge sorgen für eine „kurze Nacht“.
Doch offenkundig sind nicht nur
unsere Kicker in Brasilien weltmeisterlich, sondern auch wir, die Fans
vom Mittelrhein: Die Polizei Boppard
registriert keine nennenswerten Zwischenfälle.
Droht das Aus für Tal total?
Mit dieser Überschrift macht der
RHA Ausgabe 30 auf. Grund: Das
große Radspektakel „Tal total“ läuft
nicht mehr wie geschmiert. Nachdem die Zahl der Pedalisten, die auf
den Bundesstraßen 42 und 9 autofrei strampeln wollen, seit Jahren
rückläufig ist, sorgt 2014 miserables
Wetter für ein Rekordminus. Der
RHA bleibt bei seiner Einschätzung,
dass die Zukunft von Tal total mehr
als fraglich ist. Natürlich geht es dabei auch um die Finanzierung. Befürworter, Teilbefürworter, die die
Radfahrer nur auf Radwegen sehen
wollen und die Gegner der Veranstaltung werden deshalb weiter ihre
Argumente anbringen.
Mit dem RHA gewinnen,
was man nicht kaufen kann
Eine Aktion unserer Zeitung sorgt
für Begeisterung: Wir machen für
unsere Leserinnen und Leser möglich, was man nicht kaufen kann. Ein
Riesenerlebnis für alle Gewinner ist
im August die Besteigung des Glockenturms der St. Severus-Kirche
in Boppard. Willi Nickenig, der das
Gotteshaus wie kein Zweiter kennt,
führt die RHA-Gruppe die steilen
Stahltreppen hinauf und erklärt im
Glockenstuhl umfassend die Historie
der Kirche und der Glocken. Und als
Höhepunkt erleben wir, wie es sich
anhört und anfühlt, wenn die Glocken neben einem schlagen. Was
für ein unvergessliches Erlebnis hoch
über dem Bopparder Marktplatz!
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Der neue Landrat heißt Dr. Marlon Bröhr
Dr. Marlon Bröhr (CDU) wird mit
dem überragenden Ergebnis von
68,8 Prozent der Stimmen zum Landrat gewählt und wird im Mai 2015
auf dem Chefsessel im Simmerner
Kreishaus Platz nehmen. Der Kastellauner setzt sich deutlich gegen
Michael Maurer durch: Auf den Emmelshausener SPD-Kreisvorsitzenden
entfallen 31,2 Prozent der Stimmen.
Maurer ist ob des Resultats maßlos
enttäuscht. Bröhrs Wahl ist im Ergebnis auch ein Generationswechsel
auf dem Chefsessel im Simmerner
Kreishaus, denn der 40-Jährige folgt
Bertram Fleck, ebenfalls CDU. Fleck
übt das Amt des Landrates seit Mai
1989 aus.
Flughafen Hahn ist ein Erlebnis
Für die Landesregierung sind die
Schlagzeilen, die zum „Hahn“ seit
Jahren produziert werden, überwiegend negative Erlebnisse. Für die Leserinnen und Leser des RHA ist die
Besichtigung ein positives Erlebnis.
Bei unserer Aktion „Gewinnen, was
man sich nicht kaufen kann“ werfen
sie einen Blick hinter die Kulissen des
Flughafens und sind hautnah bei der
Arbeit der Feuerwehr mit dabei.
Schottel-Großprojekt liegt voll im Plan
bepark Dörth erworben, um dort
die effizienteste und modernste Ruderpropellerfabrik zu errichten. Die
Bauarbeiten laufen seit Monaten
auf Hochtouren und liegen zeitlich
voll im Plan. Bis Mai kommenden
Jahres sollen die vier riesigen Produktionshallen, die bis zu 270 Meter
lang und 18 Meter hoch werden,
fertig sein.
Das weltweit aktive und erfolgreiche Unternehmen Schottel mit Fir- Ein Weltunternehmen investiert in
menzentrale in Spay hat ein neun der Region und schafft neue ArbeitsHektar großes Gelände im Gewer- plätze. Wir finden dies großartig!
Haushaltssperre erhitzt Gemüter
Politisch kracht es im Bopparder
Stadtrat gehörig: Boppards Bürgermeister Dr. Walter Bersch verhängt
eine Haushaltssperre. Für Bersch ist
dies ein notwendiger Schritt, nachdem CDU, Grüne, FWG und FDP den
Nachtragshaushalt abgelehnt haben. Eine Entscheidung mit Folgen:
Neben anderen Maßnahmen werden auch die Arbeiten an der Kurfürstlichen Burg eine Zwangspause
einlegen.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Handwerk steht für Qualität
Die Handwerker in unserer Region
sind mit dem laufenden Geschäftsjahr zufrieden. Volle Auftragsbücher
und starke Nachfrage nach ihren
Leistungen sind Gründe für die positive Stimmung bei den Meisterbetrieben.
„Wir können im Moment nicht klagen“, sagt Jürgen Geifes, Malermeister aus Boppard und Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung
Mittelrhein-Mosel-Eifel. Der erfahrene Handwerker weiß aber, dass
die Stimmung schnell umschlagen
kann: „Weltpolitische Krisen wie in
der Ukraine oder im Nahen Osten
können auch auf unserem Markt
psychologisch negative Auswirkungen haben“, so Geifes. „Deshalb
ist es umso wichtiger, dass wir mit
unseren Leistungen überzeugen“,
so Geifes. Für uns als Kunden bedeutet dies: Wir können uns auf die
Meisterbetriebe in unserer Region
verlassen.
Werbegemeinschaft Boppard gibt Gas
Jahrelang schlummerte die Bopparder Werbegemeinschaft vor sich
hin, jetzt ist sie mit neuem Vorstand
wieder quicklebendig. 2014 hat die
Werbegemeinschaft mit Nicole Weißer an der Spitze schon einiges an
Aktionenins Rollen gebracht. Zum
verkaufsoffenen Sonntag am 30.
November präsentiert sie einen eigenen Geschenkgutschein. Der Clou:
Er gilt auch im Verbund mit dem
Rhein-Hunsrück-Einkaufsgutschein.
Angestellte täuschte Überfälle vor
Drei Überfälle auf die Postagentur in
Oberwesel sorgen für Angst und Bestürzung. Doch dann stellt sich heraus, dass die 22-jährige Angestellte
die Überfälle am 3. Februar, 14.
April und zuletzt am 24. November
nur vorgetäuscht hat und sich das
„geraubte“ Geld selbst eingesteckt
hat. Die Polizei findet einen Teil der
Beute und Beweismaterial, die Frau
gesteht, kommt in U-Haft, der Fall
ist damit aufgeklärt. Jetzt fragen
sich viele Menschen, was die junge
Frau wohl dazu gebracht hat, sich
auf diese kriminelle Weise zu bereichern.
Frohe Weihnachten und guten Rutsch
Zu guter Letzt ist es dem Team des
RHA Herzenssache, allen Leserinnen
und Lesern sowie allen Geschäftskunden FROHE WEIHNACHTEN und
einen GUTEN RUTSCH zu wünschen.
Bleiben Sie uns treu im kommenden
Jahr. Wir versprechen Ihnen, dass
wir uns weiterhin alle Mühe geben,
um Ihnen einen lesenswerten RHA
zu bieten. Für Anregungen haben
wir immer ein offenes Ohr. Das
Team des RHA
Rückblick: [za/RHA] Fotos: [as, ef, Archiv]
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
DLRG Boppard - Bücherflohmarkt immer beliebter
Boppard. Am 6. Dezember
veranstaltete die DLRG-Jugend den traditionellen Bücherflohmarkt vor der Stadthalle in Boppard und weckte
großes Interesse bei Jung und
Alt. Für jeden Geschmack
war Dank des reichhaltigen
Angebotes etwas dabei und
die Zahl der Interessenten
steigt von Jahr zu Jahr. Ein
herzliches Dankeschön geht
an die vielen „Flöhe“, die
den beliebten Büchermarkt
jedes Jahr auf ein Neues ermöglichen. Der Erlös kommt
komplett der DLRG-Jugend
Boppard zu Gute.
Gemeinsames Kochen macht Freude
Boppard. Im Rahmen des
Projektes Kita!Plus und in
Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte Simmern fand ein Kochkurs für interessierte Eltern
zusammen mit der Köchin der
Kindertagesstätte Abenteuerland in Boppard-Buchholz,
Karin Gipp, gelernte Hauswirtschaftsmeisterin, statt.
Es wurden Grundlagen der
Vollwerternährung vermittelt und leichte Gerichte zum
Nachkochen zubereitet.
Wichtig war, dass Eltern
Ideen
bekommen für
eine schnelle
und trotzdem
vollwertige
Mahlzeit für
Kinder und
Familien.
Die Gruppe
hatte Zeit zum
Austausch,
zum
Gespräch über gesunde Ernährung und kochte im Anschluss
gemeinsam eine komplette
Mahlzeit. Das gemeinsame
Essen rundete den Abend ab.
Der Wunsch nach Fortsetzung
und Wiederholung wurde von
vielen Eltern geäußert.
Erfolgreiche Weihnachtsbaumaktion
der Bürger für Boppard
Boppard. Für die Senioren der Stadt Boppard ist
die Weihnachtsbaumaktion
der Bürger für Boppard ein
fester Termin im Vorweihnachtskalender.
Seit Jahren holen die BfBler um Vormann Dr. Jürgen
Mohr für Senioren, die nicht
mehr selbst in den Wald
zum Schlagen eines Weihnachtsbaumes fahren können, schöne Bäume aus dem
Bopparder Stadtwald.
Auch in diesem Jahr wanderten 50 Nordmanntannen in
die Wohnzimmer der Bopparder Senioren, die sich
pünktlich zum Verkauf auf
dem Marktplatz einfanden.
Dazu gab es leckeren Glühwein aus der Küche von Margit Gronen. Zu jedem Baum
gab es von Otto May/REWE
eine Flasche Glühwein als
Adventsgeschenk hinzu.
Als „älteste Kundin“ konn-
te Dr. Jürgen Mohr die
100-jährige Bad Salzigerin
Katharina Scheer begrüßen,
die BfB seit vielen Jahren
die Treue hält.
In kürzester Zeit waren alle
Weihnachtsbäume an den
Mann/Frau gebracht; auch
der Pastor konnte einige
Bäume für die Karmeliterkirche in Empfang nehmen
und der Adventsmarkt des
Hauses Elisabeth wird von
BfB-Bäumen verschönert.
Viele Senioren nahmen den
BfB-Bringedienst in Anspruch. So wanderten die
Bäume ins ganze Stadtgebiet
– von Oppenhausen bis Bad
Salzig und von Holzfeld bis
Buchenau.
Der Erlös von 303,- Euro
wird dem BfB-Kinderferienprogramm „Kleine Räuber
auf großer Fahrt 2015“ zugute kommen.
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Bopparder Kolpingsfamilie ehrt Jubilare
Boppard. Als am 26. Dezember1863, noch zu Lebzeiten
des Gesellenvaters Adolph
Kolping, auch in Boppard
ein Gesellenverein gegründet wurde, war dies eine Gemeinschaft von Handwerkern.
Heute besteht das Internationale Kolpingwerk als weltumfassende soziale Vereinigung
aus Vertretern aller Berufe,
die sich aus christlicher Verantwortung der Verbesserung
der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bedürftigen in
aller Welt widmet.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde an
Kolpings-Gedenktag
konnten jetzt von Senior
Karl-Heinz Kloth einige
Bopparder Kolpingbrüder für ihre langjährige
Mitgliedschaft ausgezeichnet werden.
Für eine jeweils 60-jährige
Mitgliedschaft
erhielten
Gerhard
Hammes, Erich-Martin
Hermanspahn und Dr.
med. Karl Josef Kremer die
Ehrenurkunden. Jürgen Ehses
wurde für 25 Jahre Treue zum
Kolpingwerk ausgezeichnet.
Lesekönigin am Kant-Gymnasium gekürt
Kant-Gymnasium ermittelt Lesesiegerin der Klassenstufe 6
Boppard. Urte Baceviciute
aus der Klasse 6 b konnte
sich am Donnerstag, 11. Dezember, beim Lesewettbewerb des Kant-Gymnasiums
Boppard durchsetzen, der in
den Klassen der Jahrgangsstufen sechs jedes Jahr bundesweit ausgetragen wird.
Die elfjährige Urte aus Halsenbach gewann mit geringem Punktevorsprung vor
den Klassensiegern der drei
anderen Klassen: Sophie
Gerlach, Lea Kemp und Lara-Sophie Weingart. Sie überzeugte die Jury aus aktiven
und ehemaligen Deutschlehrerinnen mit einem gekonnten Vortrag aus ihrem
Lieblingskrimi „Theo Boone
- Unter Verdacht“ des Best-
sellerautors John Grisham.
Gerade beim Vorlesen des
unbekannten Textes konnte
Urte mit ihrer Lesetechnik die
Zuhörer in den Bann ziehen
und die Figuren des lustigen
Textes mit unterschiedlichen
Stimmen vorstellbar machen.
Die Jury hatte dafür das Buch
„Onkel Theo erzählt vom
Wir wünschen allen unseren
Kunden ein besinnliches
Weihnachtsfest und einen guten
und sicheren Rutsch in 2015.
info@meco.de ▪ 06742 87970
Pferd“ des Bopparder Jugendbuchautors Martin Ebbertz
ausgesucht. Jetzt hofft Urte
auf ein gutes Abschneiden
beim Kreiswettbewerb und
kann sich bei der Lektüre ihres Buchpreises in den Weihnachtsferien erst einmal vom
Lesestress erholen.
Beeindruckend an der Leistung der Siegerin ist, dass
sie erst vor drei Jahren mit
ihren Eltern aus Litauen nach
Deutschland kam und in der
dritten Klasse der Grundschule mit dem Deutschsprechen angefangen hat. Aber
Urte ist ein kleines Sprachgenie, das Lernen von Sprachen
fällt ihr in den Schoß.
Der Vorlesewettbewerb wird
seit 1959 jedes Jahr vom
Börsenverein des deutschen
Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen,
Bibliotheken, Schulen und
sonstigen kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Er
steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten
Joachim Gauck und zählt zu
den größten bundesweiten
Schülerwettbewerben. Fast
600.000 Schüler beteiligen
sich jedes Jahr.
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Nikolausfeier beim VdK Boppard
Boppard. Über 60 Mittglieder des VdK-Ortsverbandes
Boppard trafen sich am 5. Dezember zu ihrer Nikolausfeier
im Hotel „Ebertor“. Nach der
Begrüßung erläuterte die 1.
Vorsitzende, Uta Schwaderlapp, beeindruckende Zahlen.
Ein Mitgliederzuwachs auf
340, dazu 1.200 Beratungen,
480 Anträge bei Ämtern und
erstrittene 340.000 Euro.
Nach der Ehrung langjähri-
ger Mitglieder
folgt ein wunderschönes Programm. Zwanzig Kinder des
Kindergarten
„St. Klara“ erfreuten alle mit
adventlichen
Liedern.
Die
Spanne
reichte vom „Plätzchen ba-
cken Lied“ mit viel Bewegung und der Aufforderung
„mitzubacken“ bis hin zum
Klassiker „Nikolaus lieber
Mann“. Da hatten die zwei
Kindergärtnerinnen tolle Vorbarbeit geleistet. Alle Kinder
erhielten noch ihre Tüte und
zum Schluß hatten alle leuchtende Augen und die Zuschauer ein Erlebnis, das ans Herz
ging. Als Höhepunkt bot der
Frauenchor der Bälzer-Sangesgilde unter Leitung von
Olga Matouchina einen musikalischen Leckerbissen.
Zum Ende kam dann der
Nikolaus. Alle lauschten seinem Gedicht von Josef Eichendorff „Markt und Straßen stehn verlassen“ und
seinen guten Wünschen für
das kommende Jahr. Mit dem
gemeinsamen Lied „Nikolaus lieber Mann“ wurde der
Nikolaus entlassen und der
Nachmittag fand seinen feierlichen Abschluss.
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Marienberg hat Streitschlichter
Ältere Schüler übernehmen Verantwortung für Jüngere
Boppard. Seit einigen Wochen sind an der Bischöflichen Realschule Marienberg
Streitschlichter aktiv. Schüler aus Jahrgangsstufe fünf
bis sieben können sich an
die im vergangenen Jahr eigens von Lehrerin Ramona
Vogt ausgebildeten Zehner
wenden, um unabhängige
Schlichter in Anspruch zu
nehmen. Betreut wird das
Angebot im Rahmen einer
Arbeitsgemeinschaft (AG)
auch von Schulsozialarbeiterin Jessica Werner.
Wer aus den jüngeren Klassen Probleme im Miteinander hat, kann sich an Lehrer
oder Schüler wenden. Anschließend wird ein Schlichtungstermin vereinbart, in
dem die Streitschlichter als
neutrale Person moderierend
tätig werden und insbesondere auf die Einhaltung von
Regeln achten.
„Wichtig ist der Wille zu ei-
nem fairen Umgang“, wissen
die Mitglieder der AG. Am
wichtigsten seien, dass die
Beteiligten sich freiwillig
auf ein Gespräch einlassen
und offen ihre Gefühle äußern. Lorena Forneck, eine
der
Streitschlichterinnen,
garantiert auch: „Alles, was
in den Gesprächen gesagt
wird, ist streng vertraulich.“
Zur Erkennung tragen die
Schlichter Namensschilder.
In regelmäßigen Treffen arbeiten die Schlichter ihre
Erfahrungen auf und beraten
sich gegenseitig. Ramona
Vogt hilft, wenn es knifflig
wird. Bisher konnten die
Schlichter schon in über zehn
Fällen Unterstützung geben.
Geplant ist, ab dem zweiten
Halbjahr weitere Schüler in
Form einer AG auszubilden,
um auch im nächsten Schuljahr die Streitschlichtung
erfolgreich weiterführen zu
können.
Adventsmarkt im Haus Elisabeth
Boppard. Leckere Düfte und
Lichterglanz, auf den Weihnachtsmärkten sind dies die
wichtigsten Attribute. So
auch im Haus Elisabeth.
Während Waffeln und Reibekuchen, von den ehrenamtlichen Helfern gebacken, nicht
nur herrlich dufteten, sondern auch lecker schmeckten, lockte im Foyer ein
kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt.
Über Weihnachtsmusik aus
Kinderhand freuen sich die
Senioren immer ganz besonders. Die gab es reichlich an
diesem Nachmittag.
Schüler der Grundschule
Boppard überraschten die
Besucher mit Gitarre, Flöte
und Klavier. Natürlich durfte auch der heilige Nikolaus
nicht fehlen, der in stattlicher
Gestalt durch die Reihen
schritt und bei so manchem
Erinnerungen an die eigene
Kindheit wachrief.
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Jagdhorngruppe Bad Salzig
Wer möchte noch mitspielen?
Bad Salzig. Die Jagdhorngruppe Bad Salzig sucht noch
Liebhaber jagdlicher Musik
mittleren Alters, die in dieser
alten Tradition auf Naturtoninstrumenten mitspielen
möchten.
Neuanfänger werden ausgebildet und Fürst-Pless-Hörner zur Probe gestellt. Mitgliedsbeiträge werden nicht
erhoben und damit entstehen
für Interessenten keine Kosten. Die Treffen finden Mittwochs ab 20 Uhr statt.
Die von uns gespielten Signale sind ein fester Bestandteil der Jagdkultur. Von ihrem
Ursprung in der Verständi-
gung bei der Jagdausübung
hat sich der Schwerpunkt hin
zum jagdlichen Brauchtum
verschoben. Also ein Wandel
von der Information zur Tradition.
Auftritte hatte die Gruppe unter anderen bei Schleppjagden. Hier wird das Jagdreiten hinter einer Hundemeute
praktiziert. Dabei werden die
Jagd-Leit und die Todsignale
gespielt. Auch viele Märsche
finden sich im Repertoire.
Interessenten können sich
telefonisch bei Karl-Josef Wuth melden, Telefon
06742/60216. Mobil 0151/
18169534.
VdK Bad Salzig
begrüßte sein 444. Mitglied
Bad Salzig. Der Vorsitzende
des VdK-Ortsverbandes Klemens Daum und Vorstandsmitglied Hans Jürgen Eulenborn
begrüßten am 10. Dezember
bei einem überraschenden
Besuch das neu in den VdKOrtsverband eingetretene Verbandsmitglied, Stefanie Müller, als 444. Mitglied.
Mit einem Blumengruß und
Präsent gratulierten die beiden
Vorstände zum Entschluss,
dem Sozialverband VdKOrtsverband Bad Salzig beigetreten zu sein.
In der heutigen Zeit ist es
wichtig, für die Durchsetzung
seiner persönlichen Angelegenheiten in sozial- und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten einem starken Verband
anzugehören. Nur eine große
Solidargemeinschaft
kann
umfangreiche Hilfe gewährleisten.
Daher freut sich der Vorstand
des VdK-Ortsverbandes Bad
Salzig über die Aufnahme dieses 444-zigsten Mitgliedes.
Der Sozialverband VdK-Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer,
Behinderten,
Rentner, Sozialversicherten,
Unfallbeschädigten, Unfallopfer, Pflegebedürftigen, chronisch Kranken sowie für Belange in sozialen Angelegenheiten
ist offen für jedermann.
Jedes Mitglied kann sich in
seinen persönlichen Belangen bei der Kreisverbandsgeschäftsstelle in Boppard oder
an einem der Außensprechtage in Oberwesel, Emmelshausen sowie in Alken entsprechend beraten lassen und Hilfe
oder Unterstützung einholen.
Weitere Informationen sind
unter www.vdk.de/rheinlandpfalz oder www.vdk.de/kvsankt-goar zu entnehmen.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Kita Bad Salzig auf dem Bälzer Weihnachtsmarkt
Bad Salzig. Die Wackelzähne
der katholischen Kindertagesstätte Bad Salzig brachten die Besucher des Bälzer
Weihnachtsmarktes mit Gedichten und Liedern in vorweihnachtliche Stimmung.
Voller Elan und Tatendrang
sangen die Kinder, die von den
Erziehern mit Flöte, Schlagzeug und Gitarre begleitet wurden. Anschließend herrschte
am Stand des Fördervereins
der katholischen Kindertagesstätte großer Andrang. Im Vorfeld hatten Eltern Plätzchen
gebacken sowie Marmelade
gekocht, die nun am Stand er-
worben werden konnten. Großen Zuspruch fanden neben
den Waffeln auch der Kaffee
und Kinderpunsch.
Ein guter Brauch – Weihnachtsspende Bad Salzig
Bad Salzig. Es gibt einen guten alten Brauch in Bad Salzig.
Schon seit Jahrzehnten ist es
gute Tradition, dass in unserem Ort zur Weihnachtszeit
an die Mitbürger auch gedacht
wird, deren Gabentisch nicht
so reich gedeckt ist.
Ich kenne die vielen Spendenaufrufe, die in der Weihnachtszeit an Sie alle gerichtet werden, aber auch bei uns gibt es
Bürger, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Ich möchte daher auch dieses
Jahr diesen alten Brauch weiterführen und diesen Aufruf
zur Weihnachspende verfassen. Es sollen wieder nicht
nur eine Reihe von Bürgern
und Familien bedacht werden, die nur geringe Mittel zur
Bestreitung des Lebensunterhaltes zur Verfügung haben,
sondern ich möchte auch unsere älteren Mitbürger in den
Bopparder Seniorenheimen
aufsuchen, um ihnen ein kleines Geschenk zu überreichen
und ihnen ihrer aller Wünsche
zum Weihnachtsfest und zum
neuen Jahr überbringen. Ich
möchte damit unseren älteren
Bad Salzigern auch das Ge-
fühl vermitteln, dass sie nicht
vergessen sind, sondern immer
noch zu uns gehören.
Geldspenden erbitte ich unter
dem Kennwort „Weihnachten
2014 Bad Salzig“ auf das Konto der Stadt Boppard, Konto
Nr. 1105725 bei der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück (BLZ
560 517 90) zu überweisen.
Selbstverständlich wird auf
Wunsch eine Spendenquittung erstellt. Ich bedanke mich
schon jetzt bei allen, die uns
durch ihre Spende helfen, anderen eine Freude zu bereiten.
Wolfgang Spitz, Ortsvorsteher
Seniorennachmittag im Ägidiusheim
Bad Salzig. Am Donnerstag,
4. Dezember, hatte sich eine
große Anzahl von Senioren
im Ägidiusheim in Bad Salzig
zum adventlichen Nachmittag
eingefunden. Nach Begrüßung
durch Liesel Möbus gab es
Kaffee und Kuchen, Getränke
und einen kostenlosen Imbiss,
was bei guter Unterhaltung für
Stimmung im Saale sorgte.
Nach gemeinsamen Singen
hattten die „Wackelzähne“ der
Kindertagesstätte Bad Salzig
mit dem Laternentanz ihren
großen Auftritt mit viel Beifall
der Senioren. Danach wurde
vom Seniorenteam ein Sketsch
aufgeführt über eine kuriose
Situation an einem Heiligen
Abend. Anschließend brachte
Miriam Hoffmann, begleitet von Bernhard Eberts am
Klavier, einige Advents- und
Weihnachtslieder zu Gehör.
Ebenso erfreute Anna Wein-
and mit Gedicht und Musikdarbietungen die Anwesenden. Alle diese Darbietungen
wurden von den Senioren mit
großem Beifall belohnt.
Nun war es bald soweit. Der
inzwischen
eingetroffene
Monsignore Carl Ursprung
stimmte die Anwesenden auf
die Ankunft des Nikolauses
ein. Dieser wurde von Liesel
Möbus empfangen und unter
Beifall der Anwesenden in den
Saal geleitet. Der Nikolaus begrüßte die Senioren und sprach
auch über seine fast 60-jährige
Tätigkeit im Amt. Er deutete
an, dass es an der Zeit sei in
den Ruhestand zu treten. Von
den Anwesenden wurde er mit
Beifall gefeiert. Dann überreichte er jedem Anwesenden
persönlich eine Gabe.
Nach einigen Liedern und
Verabschiedung des Nikolauses ging ein schöner
Nachmittag zu Ende und alle
freuen sich schon auf den
nächsten Seniorennachmittag
am 8. Januar 2015.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Adventskaffee mit Nikolaus und Piepmätzen
Buchenau. Zu einem Adventskaffee hatte die Buchenauer
Nachbarschaft
am 9. Dezember ins Hotel
„Royal“ in Buchenau eingeladen. Viele Mitglieder,
aber auch Gäste, waren der
Einladung in den festlich
geschmückten Saal des Hotels gefolgt.
Bei Kaffee und Kuchen, gespendet vom Hotel „Royal“,
warteten die Buchenauer auf
den Nikolaus. Die „Piepmätze“ des Kindergartens
St. Franziska aus Buchenau
hatten Advents- und Weihnachtslieder geprobt, um
den in diesen Tagen vielbeschäftigten heiligen Bischof
würdig begrüßen zu können.
Als Dankeschön erhielten
sie dafür vom Nikolaus, der
drei Tage nach dem sechs-
ten Dezember eine Sonderschicht für die Buchenauer
Kinder einlegte, ein kleines
Geschenk.
Seniorenversammlung
Weiler. Am Sonntag, 7.
Dezember, fand im Mehrzweckgebäude die Seniorenversammlung mit Wahl der
Vorschlagspersonen zum Seniorenbeirat der Stadt Boppard statt.
Gewählt wurde als Mitglied
Edith Staaden-Weber, Ruth
Seiser als erste Stellvertreterin und Gerti Brumme als
zweite Stellvertreterin.
Die Bestätigung der Kandidatinnen erfolgt nun im Orts-
beirat, um dann vom Stadtrat
gewählt zu werden. Ich wünsche den Damen viel Erfolg
und Freude bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit.
Helmut Schröder, Ortsvorsteher
Vorweihnachtliche Stimmung in Buchholz
Buchholz. Wie in den vergangenen Jahren fand der
Seniorennachmittag
auch
in diesem Jahr am zweiten
Advent in der Turnhalle der
Grundschule Buchholz statt.
Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Ortsbeirat
Buchholz. Ehrengäste der
Adventsfeier waren Pfarrer
Walter Kanzler und Pfarrer
Markus Risch.
Mit auf dem Unterhaltungsprogramm standen zum
Auftakt erstmals „Die Piepmätze“, eine kleine Gesangsgruppe aus dem Buchenauer Kindergarten Franziska.
Auch die Mitglieder des Ortsbeirates wirkten aktiv an der
Programmgestaltung mit und
trugen Weihnachtsgedichte
vor. Stimmungsvolle und besinnliche Momente bescherten die Bläser des Musikvereins Weiler unter der Leitung
von Hans Joachim Bach
durch Ihre hervorragenden
musikalischen Darbietungen
und Gedichtvorträge. Zum
Ausklang sangen alle Anwesenden gemeinsam das Weihnachtslied „Stille Nacht“. Ich
danke allen Mitwirkenden,
freiwilligen Helfern und
Sponsoren ganz herzlich für
ihre Unterstützung.
Mein Dank gilt auch den
Veranstaltern des Adventsbasars, der sehr großen Anklang
fand und für eine schöne vorweihnachtliche Stimmung in
Buchholz sorgte. Besondere
Anerkennung und großen
Dank findet der Orgelbauverein St. Sebastian für den
unermüdlichen Einsatz zur
Anschaffung der neuen Orgel
für die Buchholzer Pfarrkirche. „Wenn Worte versagen,
dann spricht die Musik.“ In
diesem Sinne wünsche ich
Ihnen frohe und besinnliche
Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.
Brigitte Aufermann,
Ortsvorsteherin
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Anzeige
Ortsvorsteher in Urlaub
Rheinbay. In der Zeit vom
20. Dezember bis einschließlich 4. Januar befinde ich
mich im Urlaub. Die Vertretung übernimmt der stellvertretende Ortsvorsteher HorstPeter Hassbach. Ich wünsche
Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten
Rutsch ins neue Jahr. Schon
jetzt lade ich Sie zu einem
Neujahrsempfang am Sonntag, 11. Januar, 10 Uhr, in das
Dorfgemeinschaftshaus ein.
Wilfried Zimmer, Ortsvorsteher
11. Adventsglüh war ein voller Erfolg
Herschwiesen. „Es war wohl
der „beste Adventsglüh´, den
wir bisher am ersten Adventssamstag hatten“, stellte
Agnes Dieler aus Oppenhausen fest. Das Vier-FrauenOrganisationsteam
Lydia
Kneip, Malu Nieder, Monika
Essser und Agnes Dieler vom
„Förderverein
Pfarrkirche
St.Pankratius“ in Herschwiesen hatte diesen großartigen,
wirtschaftlichen Erfolg mit
ihrer intensiven Vorarbeit
eingeleitet.
Wie immer geht der volle Erlös der Veranstaltung in einen
Fonds ein, mit dem der vor
elf Jahren gegründete und im
vergangenen Jahr personell
umbesetzte Förderverein die
baulichen Aufgaben in und
an der barocken Pfarrkirche
weiterhin unterstützen will.
Nach dem Abschluß der
aufwendigen
Innenraumsanierung mit der völligen
Neubemalung der Kirche
steht jetzt unter anderem die
Restaurierung der vom Pilz
befallenen Kirchenorgel an.
Aber auch für die Sanierung
der Nebengebäude und des
Pfarrhofes werden noch er-
Anzeige
hebliche Mittel benötigt, die
beispielsweise durch Benefiz- und Konzertveranstaltungen in der Kirche gewonnen
werden sollen.
Deshalb findet auch in diesem Jahr wieder ein schönes,
vorweihnachtliches Konzert
am vierten Adventssonntag,
21. Dezember, 17 Uhr, mit
dem Musikverein Weiler
statt.
Unter den Mitwirkenden
am Adventsglüh befanden
sich viele Vereine und Privatgruppen aus dem gesamten Niederkirchspiel, so der
Wanderclub Hübingen, die
Oppenhausener Frauen, die
Kröpplinger Frauen mit Eierpunsch, Plätzchen und Pralinen, vom Jagdpächter Otto
gespendeter Gulasch, zubereitet von Horst Bergmann,
Grillwürstchen und Glühwein vom Förderverein, Brot
von den Buchholzer Eigenbrötlern und geräucherte Forellen von Eugen Schneider.
Die Frauen von St. Pankratius hatten Adventsdekos hergestellt. Nicht zuletzt erfreute
der heilige Nikolaus die Kinder mit kleinen Gaben.
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 51/52 2014
Andreas Krüger weiter an der Spitze des SPD-Ortsvereins
Oppenhausen. Die Mitgliederversammlung des SPDOrtsvereins
OppenhausenHerschwiesen wählte Andreas
Krüger erneut zum Vorsitzenden, Jürgen Poersch und Herbert Schaefer wurden als
Stellvertreter bestätigt. Jürgen
Lawrin wurde als Kassierer
und Hubert Gipp als Schriftführer wiedergewählt. Beisitzer sind Pamela Schmitt,
Erwin Schmitt, Hermann Noe
und Walter Bersch. Damit
wird der nun 35 Jahre alte
Ortsverein auch in Zukunft in
großer Kontinuität seine politische Arbeit im Niederkirchspiel fortsetzen.
In seinem Rechenschaftsbereich führte Andreas Krüger
aus, dass die zurückliegende
Kommunalwahl am 25. Mai
für den SPD-Ortsverein eine
sehr große Bestätigung für
ihren bisherigen Einsatz mit
sich brachte. So wurden die
bisherigen Ortsvorsteher von
Oppenhausen, Jürgen Poersch
und Herschwiesen, Herbert
Schaefer als alleinige Kandidaten mit jeweils sehr großer
Zustimmung wiedergewählt.
In beiden Ortsbeiräten hat
die SPD jeweils vier Mandate. Sie ist darüber hinaus mit
drei Mandaten im Stadtrat
von Boppard vertreten. Andreas Krüger sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung für
die gute Arbeit zur Schaffung
einer hohen Lebensqualität
im Niederkirchspiel. Das soll
auch in Zukunft so bleiben.
Der SPD-Ortsverein Oppenhausen-Herschwiesen hat sich
nun die Entwicklung von zwei
bedarfsgerechten Neubaugebieten jeweils für Herschwiesen und Oppenhausen als vorrangiges Ziel gesetzt.
Die schlechte Mobilfunkversorgung im Niederkirchspiel
ist ebenso ein Thema, bei dem
die SPD bald Verbesserungen
erreichen will. Schließlich
soll die Zuwegung zur
Daubisberger Mühle
und
zum
Wa l d k i n dergarten
Winkelholz
kurzfristig instand gesetzt werden. Der im Radwegenetz des
Rhein-Hunsrück-Kreises ausgewiesene Mühlenweg muss
ebenfalls verbessert werden.
Im Sommer 2015 wird der
SPD-Ortsverein sein 30. Kinderzeltlager auf der Stierwiese
in Zusammenarbeit mit der
Arbeiterwohlfahrt ausrichten.
Als nächstes ist für Januar
eine Winterwanderung vorgesehen. Der SPD-Ortsverein
Oppenhausen-Herschwiesen
lädt alle Bürger des Niederkirchspiels zur Mitarbeit ein.
Weitere Informationen gibt
Andreas Krüger, Brunnenstraße 2, Oppenhausen, Tel.
06745/808.
Einladung zum gemeinsamen Jahresausklang
im Feuerwehrgerätehaus
Kamp-Bornhofen.
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Idee von unserer Feuerwehr mit Manfred
Breitbach an der Spitze, neben der Jahresabschlussfeier
der Gemeinde mit geladenem
Teilnehmerkreis, zusätzlich
einen Bürgertreff zum Jahreswechsel anzubieten, fand
auch bei allen Vereinsvorsitzenden während des jüngsten
Treffens im Rathaus großen
Zuspruch.
Ich würde mich sehr freuen,
wenn möglichst viele Mitbürger der Einladung folgen, um in lockerer Runde
im Feuerwehrgerätehaus das
Jahr 2014 bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.
Hierzu lade ich Sie alle, namens der Ortsgemeinde und
unserer Feuerwehr, sehr
herzlich am Dienstag, 30.
Dezember, ab 18 Uhr, ins
Feuerwehrgerätehaus ein.
Es wäre eine schöne Sache,
wenn wir uns alle nach den
Weihnachtsfeiertagen
und
vor dem Jahreswechsel zwischen den Jahren bei der Feuerwehr wiedersehen.
Frank Kalkofen,
Ortsbürgermeister
Post-Service und Touristinfo geöffnet
Städtebauförderung Kamp-Bornofen: Infoveranstaltung am 8. Januar
Kamp-Bornhofen.
Unsere
Turnhalle ist in der Zeit von
Montag, 22. Dezember bis
einschließlich Sonntag, 4. Januar, geschlossen. Die Turnhalle steht dann ab Montag,
5. Januar, für den Übungsbetrieb zur Verfügung.
Post-Service
und Touristinfo
Auch an Heiligabend und
Sylvester können Bürger ihre
Postdienste im Rathaus erledi-
gen. Am 24. und 31. Dezember ist die Post-Service-Stelle
und Touristinfo im Rathaus
jeweils ab 9 Uhr geöffnet.
Der Service wird geboten am
Heiligabend bis 11 Uhr und
an Sylvester bis 12 Uhr.
Sprechstunde
des Ortsbürgermeisters
Die nächsten Sprechstunden
des Ortsbürgermeisters im
Rathaus, 1. Etage, finden am
Freitag, 19. Dezember, 17 bis
18 Uhr, und wieder im neuen
Jahr am Freitag, 2. Januar, 18
bis 19 Uhr, statt.
Städtebauförderung
Kamp-Bornhofen
die Gemeinde möchte die
Bürger frühzeitig in den Planungsprozess einbinden und
lädt am 8. Januar, um 19 Uhr
zu einer Informationsveranstaltung in das Rheinhotel
„Jägerhof“ ein.
Frank Kalkofen, Ortsbürgermeister
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Seele and Geist
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