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Bundesrat Antrag - Umwelt

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Le Droguien
81. Jahrgang
Bulletin Nr. 2
August 2014
Aktivitas - Brandfuchs
Die Aktivitas hat gemacht einen Wein
ein ganz besonderes Perle soll es sein
In weiss und rot kann man ihn geniessen
und zu besonderen Anlässen in die Kehle giessen
Die Aromatik ist frisch und fruchtig
oder würzig und wuchtig
Der Droga Zirkel thront auf der Etikette
das Gaudeamus strahlt darauf um die Wette
Darum sehr verehrte Leute
bestellt eure Flaschen noch heute
Die Aktivitas grüsst
in blau – grau – blau
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Sfr. 164.Bestelladresse:
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079 338 65 43
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Inhalt
3AH-Verband
21Aktivitas
28
AH-Stamm Basel
33
AH-Stamm Luzern
36
Leucen Witzseite
37
AH-Stamm Solothurn
38
AH-Stamm St. Gallen - Appenzell
45
AH-Stamm Thurgau
46
AH-Stamm Zürich
48Anzeigen
Titelbild: Shai und Selene
Altherrenverband
Lieber Droganer,
mein Gruss zuvor!
REMEDERM – INTENSIVPFLEGE
FÜR SEHR TROCKENE HAUT
SPENDET INTENSIVE FEUCHTIGKEIT, NÄHRT UND STÄRKT DIE BARRIEREFUNKTION
Hoch konzentrierte, wertvolle Wirkstoffe pflegen, schützen und befeuchten die Haut.
Die Remederm Präparate sind hypoallergen, optimal verträglich und eignen sich auch
hervorragend für Babys und Kinder. Sie sind leicht parfümiert oder ohne Parfum in
Apotheken und Drogerien erhältlich.
Wiederum liegt ein ereignisreicher Frühling
und Sommer hinter
uns. Gerne schaue ich
kurz zurück und fasse
Dir die wichtigsten Anlässe und Ereignisse zusammen.
Anlässlich der GV kam die berechtigte Frage
auf, was für die DROGA wichtiger ist. Eine neue
Fahne oder neue Fläuse. Im Nachgang der GV
setzten wir im Vorstand die Prioritäten neu auf
die Fläuse, gefolgt von einer Abklärung zu einer
möglichen Vergrösserung des Stammlokals in
der ESD.
Tantal zeichnete sich in diesem Jahr verantwortlich für die Durchführung des Couleurtages. Mir
gefiel, dass er ihn programmvielfaltstechnisch
einfacher gestaltete. Der Vorteil: Die CHF 100.–
reichten vollumfänglich aus, die Stimmung war
wie immer perfekt und das Mittagessen ein
Traum. Toll war auch, dass so zahlreiche Frauen
mit dabei waren. Danke Tantal und allen Teilnehmern für diesen Tag.
Im Juni luden Aisé und Distil zur Sizilienreise ein.
22 Droganer teils mit, teils ohne Begleitung
folgten. Aisé verstand es Kultur, Erlebnis und
Stimmung auf Maximalwerte zu heben. Danke
den Organisatoren. Weiter hinten findest Du
einen Bericht dazu.
Kurz darauf mussten wir von unserem lieben
MdH Shiva Abschied nehmen. Dieser Abschied
konnten wir in zwei Phasen durchführen. Am
31. Mai besuchten MdH Gatta, MdH Corton,
Aisé, Relski, Janus und ich Shiva an seinem
Krankenbett. Während einer guten Stunde ga-
ben wir einige seiner Leibkanten zum Besten
und kredenzten mit ihm ein Perl aus Aisé’s
Trouvaillen-Sammlung. Der zweite Akt folgte im
Restaurant Paradies wo gut 25 Droganer von
Shiva anlässlich seiner Berheinung Abschied
nahmen.
An den Zwischenprüfungen und an der HFP
bestanden alle Droganer die Prüfung. Herzliche
Gratulation – Ihr habt einen wichtigen Meilenstein erfolgreich gemeistert. Hier eine Bitte an
Euch neue HF‘ler. Meldet Euch aktiv in Euren
Regionalstämmen, denn das Leben nach der
Aktivitas ist anders aber ebenso erlebnisreich.
Ihr werdet es nicht bereuen.
Ja, jetzt stehen wir wieder vor der Einführung
der Aktivitas. Ich bin gespannt, welche neuen
Gesichter wir kennen lernen werden. Die Aktivitas hat erneut ein attraktives und umfangreiches Einführungsprogramm zusammengestellt,
welches einen tiefen Einblick in unser Droganerleben gibt. Selbstverständlich darfst Du gerne
mit dabei sein. Auf der Homepage findest Du
das Programm mit den entsprechenden Details.
Wir freuen uns auf alle Besuche.
Beiliegend zum Droguien findest Du das Adressverzeichnis. Es ist als Ergänzung zum elektronischen Verzeichnis zu sehen. Wir wollten es Euch
dennoch weiterhin als Papierversion zur Verfügung stellen, denn viele nutzen es gerne als
rasches Nachschlagewerk.
Ich wünsche Dir einem goldigen Herbst mit vielen tollen Erlebnissen innerhalb und ausserhalb
der DROGA. Mach’s guet und bis bald!
In Blau-Grau-Blau
Christoph Glasstetter v/o Eternitas
Le Droguien 2/14 3
Generalversammlung DROGA Neocommensis
3. und 4. Mai 2014
Nach einer gelungenen Jubiläums GV auf der
Rigi, fand die diesjährige Generalversammlung
in Neuenburg statt. Dort wo jeder, unzählige
Erinnerungen an die vergangene Studentenzeit
wieder aufblühen lassen kann. Zu dieser gehört
natürlich auch der Vorabend, der jedes Jahr ein
kleines Zückerchen vor der eigentlichen Versammlung darstellt. Diniert und festiviert wurde
im Maison des Halles. Die Aktivitas überzeugte
durch eine herausragende Produktion, welche
durch die verschiedenen Kantone der Schweiz
führte. Das Essen schmeckte und das Perle
mundete. So wie jedes Jahr, gingen die einen
früher nach Hause und die anderen später. Dies
zeichnete sich in den Gesichtern am Sonntag
ab.
Der Sonntag grüsste mit fröhlichem Sonnenstrahl und so fanden sich viele Droganer zum
Monôme ein. Von der «Trämlistatiönli» Boudry
ging es die stilvollen Gassen zum Schloss Boudry hinauf. Dort konnten wir draussen bei leicht
windigem Wetter den Droganerkantus anstimmen und danach die ordentliche Generalversammlung eröffnen.
Ich durfte das erste Mal, ganz vorne sitzen, da
ich nun auch zum Vorstand dazugehöre. Es gab
zudem eine Neuwahl des Redaktors, da Flavia
Aeberhard v/o Poly zurückgetreten ist. Mit Bravur bestand Adrian Würgler v/o Listo die Neuwahl und wird somit für den Droguien verantwortlich sein.
Weiter wurde angekündigt, dass wir neue Fläuse beschaffen möchten, da die aktuellen doch
in die Jahre gekommen sind und nicht mehr
taufrisch aussehen. So kann die Aktivitas wieder
passende und schöne Fläuse anziehen.
Im Ritterkeller wartete bereits der Apéro auf
uns. Dort wurden die Mitglieder der Aktivitas,
4 Le Droguien 2/14
welche letztes Jahr abgeschlossen hatten sofern
anwesend, als Altherren in den AH-Verband
aufgenommen. Manuela Müller v/o Cruzan erhielt den Prix de DROGA für das beste Abschlussresultat.
Das Mittagessen bestand aus Fondue Chinoise.
Leider haben die Romands noch nicht mitbekommen, das nicht gekochtes Fleisch (vor allem
Poulet) nicht auf den gleichen Teller gehört wie
Reis. Dies wird aber sicher nicht mehr vorkommen, da es bei Mr. Fevrier im Nachhinein angemerkt wurde. Dies trübte die Stimmung gar
nicht und so klang die GV 2014 mit lachenden,
trinkenden und kommunizierenden Droganern
aus.
Bis nächstes Jahr in St.Gallen
In Blau-Grau-Blau
Fabian Krähenbühl v/o Tantal
Protokoll der Generalversammlung 2013
Château Boudry
4. Mai 2014
Traktandenliste:
1. Begrüssung durch den Präsidenten
2.Appell
3. Wahl der Stimmenzähler
4. Genehmigung des Protokolls der GV 2013
5.Jahresberichte
5.1 des Präsidenten
5.2 der Aktivitas
5.3 des Kassiers
5.4 der Rechnungsrevisoren
6.Déchargeerteilung
7.Wahlen
7.1 Wahl des Präsidenten
7.2 Wahl des Vorstandes
7.3 Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes
7.4 Wahl eines Suppleanten
7.5 Bestätigung der Rechnungsrevisoren
8. Anpassung der Statuten
9.Mitgliederbeitrag
10. Budget 2014
11.Anträge
12.Diverses
12.1Rechte und Pflichten der Regional-Droganer
12.2Informationen zum Stammlokal
12.3Informationen zur neuen Fahne und zu
neuen Fläusen
Traktandum 1:
Begrüssung durch den Präsidenten
Der Präsident eröffnet um 10.41 Uhr die GV
2014 mit dem Droganerkantus und begrüsst
alle anwesenden Droganer zur 81. Generalversammlung der DROGA Neocomensis.
Speziell begrüsst er:
die Membres d’Honneurs:
Rudolf Furrer v/o Hosta MdH
Urs Widmer
v/o Corton MdH
Hanspeter Häfliger v/o Gatta MdH
Thomy Schneider v/o Carabus MdH
Michael Arn v/o Chablis MdH
Entschuldigt ist:
Rainer Götz v/o Shiva MdH
Eternitas informiert, dass unser lieber MdH Shiva seit Anfang Jahr die Gewissheit hat, dass er
uns im 2014 verlassen wird. Leider ist ihm auch
eine Reise nach Boudry nicht mehr möglich. Es
ist Shiva jedoch ein Anliegen, alle herzlich in
Blau-Grau-Blau zu grüssen.
Die Regional - X der verschiedenen Stämme:
vom St. Galler Stamm Priska Walti
v/o Athena
vom Solothurner Stamm Jolanda Jäggi
v/o Fleurette
vom Zürcher Stamm Marcel Güttinger v/o Honest
vom Luzerner Stamm Michael Arn
v/o Chablis MdH
vom Paracelsus Stamm
Lars Rogger
v/o Salento
Die Aktivitas 12/14 und 13/15 mit Ron
als Hohes X.
Entschuldigte sind auf einer Liste eingetragen.
Seitens der Corona sind keine Anträge eingegangen.
Die Anpassungen der Statuten werden nach
dem Antrag des AH-X unter Punkt 8 stattfinden. Grund: Statutenänderungen können nicht
unter Divers verabschiedet werden.
Le Droguien 2/14 5
Das AH-X informiert die Aktivitas, dass sie ein
Mitspracherecht, jedoch kein Stimmrecht besitzt.
Traktandum 2:
Appell
Der Präsident bittet alle Anwesenden sich auf
der Präsenzliste einzutragen.
Total Anwesende: 101
Total Stimmberechtigte: 73
davon Vorstand: 7
Ehrenmitglieder: 5
Aktivitas: 28
Absolutes Mehr: 37
Traktandum 3:
Wahl der Stimmenzähler
Die Stimmenzähler Dionysos II und Puceron
werden einstimmig gewählt.
Traktandum 4:
Genehmigung des Protokolls der GV 2013
Das Protokoll der GV 2013 auf der Rigi wurde
im Droguien Nr. 2 2013 abgedruckt. Seitens
Corona wurden keine Ergänzungen oder Korrekturen gewünscht.
Das GV-Protokoll wird mit 1 Enthaltung und 1
Gegenstimme angenommen.
Traktandum 5:
Jahresberichte
5.1 Jahresbericht des Präsidenten
Dieses Jahr strukturiere ich meinen Bericht nach
Monaten und fasse am Schluss die wichtigsten
Themen, welche wir im Vorstand bearbeitet haben inklusive einem Ausblick auf 2014, zusammen.
Beginnen möchte ich allerdings mit der Totenehrung. Seit der letzten GV sind 8 Droganer
von uns gegangen. Es sind dies:
Herbert Faden v/o Spyro56
Ruedi Faden v/o Atro 64
6 Le Droguien 2/14
Heinz Fehr
v/o Arpèg 53
Roland Jenzer
v/o Sixtus 41
Bruno Liechti
v/o Hippo 59
Hans-Peter Schaettiv/o Crack 67
Max Schläpfer
v/o Bolero 49
Kurt Schaub
v/o Pivot 43
Sowie die Regional-Droganer
Harry Bühlmann v/o Drummelkäfer
Geni Meyer v/o Bombus
Ich bitte Euch für eine Schweigeminute aufzustehen.
Mai: GV auf der Rigi
Jubiläum 80 Jahre DROGA
und 15 Jahre Frauen in der DROGA
Es war ein Fest von Frauen und Frauenverstehern für Frauen und Frauengernhaber. Sprich.
Alt und Jung tanzten am Samstag bis tief, tief
in die Nacht. Am nächsten Tag erwachte die
Sonne früh und es schien, als würde sich der Tag
von seiner besten Seite zeigen. Leider weit gefehlt. Kurz vor 9 Uhr zog die erste Nebelschwade hoch und bescherte uns ein etwas frischeres
Erlebnis als geplant.Der vermutlich höchste und
steilste Monôme der DROGA zeigte ein herrliches Bild. Als Vorkämpferin für die Frauen wurde Frusti als Mitglied aufgenommen und als
oberster Frauenversteher wurde Chablis als
Dank für seine 5x höhere Gewinnungsrate wie
sein Vorgänger zum jüngsten Membre d’Honneur ernannt.
Juni: Couleurtag
Es zog uns in die Ostschweiz. Honorar, Capra
und Gavia zauberten ein ausgezeichnetes Programm mit Apéro im Privatgarten, Rösslifahrt
und vielen, vielen Kanten. Es war ein Tag wie
selten.
Juli: HFP & Rhy-Stamm
Bis auf zwei Droganer bestanden alle die Vorrespektive die HFP an der ESD. Zum Rhy-Stamm
kam erstmals eine «auswärtige Droganerin» Es
war Freya und sie teilte mir dann feierlich mit,
dass ich ihren Besuch am Rhystamm als Vorleistung für meine Teilnahme am Säntisstamm zu
betrachten habe. Ja, das liebe ich an den modernen Frauen. Wenn man zuerst etwas gibt,
kann man dann nett aber konkret fordern. Vermutlich ist daher die Beratungsqualität in den
Drogerien in den letzten 10 Jahren so stark gestiegen.
August: Das Einführungsprogramm
der Aktivitas startete aufs Neue
Voller Elan und ohne grosse Programmkorrektur starteten wir ins neue Semester. Der Erfolg
seht ihr. Darf ich die Aktivitas bitten, kurz aufzustehen?
September: Reicht unser Stammlokal
in der ESD?
Anlässlich des alljährlichen Besuches des Vorstands an einem Aktivitas Stamm, kamen Fragen auf, ob das Stammlokal noch genügend
Platz bietet. Dies daher, weil wir seit Jahren immer eine Aktivitas mit mehr als 30 Droganern
haben. Ein spontanes Gespräch mit Ho ergab,
dass die Fondation – das ist die Immobilienbesitzerin der ESD – uns im Rahmen des Möglichen unter die Arme greifen würde. Darauf
komme ich später zurück.
Oktober: Vorstandsreisli Wie allewyl Surprise
Erstmals in meiner Zeit im Vorstand durfte ich
das Reisli organisieren. Dies kam daher, weil
Scapa auslandsabwesend war und im Vorfeld
darum bat zusammen mit Poly das Reisli im
2014 zu organiseren. Wir trafen uns im HB Zürich und bestiegen die S Bahn in Richtung
Schaffhausen. Kurz darauf blickte ich in 6 vollkommen desillusionierte, ungläubige, aber
überglückliche Gesichter. Was war geschehen?
Ich verteilte Flugtickets nach Lugano. Doch wie
kam es dazu. In einer ruhigen Minute schaute
ich im Internet nach, wie teuer ein Flug von
Zürich nach Lugano ist. Ihr glaubt es nicht, der
war 15.– teurer als ein 2. Klasse Ticket. Gesagt
getan und ich sage Euch, diese Gesichter hättet
ihr echt sehen sollen. Zur Reise. Es war reisen
wie früher. Gemütlich tuckerte die propellergetriebene Saab 2000 auf 6000 Meter Reisehöhe
mit gut 600 km/h nach Süden. Wir sahen den
ganzen Alpenkamm bis nach Italien und Frankreich. Davor erhob sich auf unserer Augenhöhe
majestätisch das Monte-Rosa-Massiv mit der
4634 Meter hohen Dufourspitze, dem höchsten
Punkt der Schweiz. So hoch war der Vorstand
definitiv noch nie. Nach gut einer Viertelstunde
zogen unter uns ein roter Zug am Eingang zum
Furkatunnel und das Gotthard-Hospiz vorbei.
Nach einer knappen halben Stunde zeigte sich
der Lago Maggiore. Zum Schluss folgte der
wohl spektakulärste Anflug in der Schweiz. Die
Rotorblätter bremsten und es drückte uns in
den Sicherheitsgurt. Es folgte die Landung –
wenn man das überhaupt als Landung bezeichnen kann – im gefühlten Sturzflug zwischen
den Luganeser Hausbergen, der Collina d’oro
links und dem San Salvatore rechts, die beängstigend nahe am Fenster vorbei zogen, setzten
wir zum Touchdown an.
Gelandet in der Sonnenstube der Schweiz wurden wir bereits von zwei Privattaxis erwartet,
welche uns zu Agnese und Adriana, die Schwiegertochter von Agnese, ins Da Stazione nach
Intragna fuhren. Dort wiederum wartete ein
regional bekannter Winzer und brachte uns seine Köstlichkeiten näher. Die Stimmung stieg
weiter an und Agnese begann derweil mit ihrem 5 Gänge-Menü. Aber mit einfach nur Hinsetzen und Essen war nichts. Jeder von uns
kochte für die anderen einen Gang und welch
Wunder… die heissblütigste Droganerin unseres Komitées wurde von Fabrizio aufgeboten,
Le Droguien 2/14 7
uns im Essraum den Risotto zuzubereiten. Ich
sage Euch, wir konnten uns definitiv nicht mehr
auf den Sesseln halten. So habe ich persönlich
schon lange nicht mehr gelacht. Ah ja, andere
Gäste? Die gab es da schon noch, aber uns
störten die nicht.
Das Erwachen kam. Leider zeigte sich das Wetter am Sonntag von seiner undankbarsten Seite.
Es schüttete aus allen Kübeln und so musste ich
bei Agnese in die Extrarunde zum Thema – wie
domptiere ich Agnese um die Kosten unter dem
Budget zu halten – gehen. Ja, ich war erfolgreich. Kurzum ein gelungener Anlass.
Sollte ich hier noch erwähnen, dass Ron uns
direkt nach der Landung in Lugano verlassen
musste und mit dem Zug satte 4 Stunden zurück auf Baden fuhr und niemand von seinen
Freunden ihm diese Geschichte abkaufen wollte?
Januar: Fläuse & Fahne
Unser Extraprojekt zum Thema neue Fläuse und
eine neue Fahne benötigte weitere Vorgehensentscheide und so trafen wir uns in der Projektgruppe mit Tosca, Tantal, Ron und mir. Auch zu
diesen beiden Themen werde ich später mehr
erzählen.
Regionalstämme zu aktivieren. Vor der Sitzung
wollten wir etwas Berufskulturelles bieten. So
führte uns der Leiter des Pharmaziehistorischen
Instituts durch das angegliederte Apothekermuseum. Neben den öffentlich zugänglichen
Räumen führte er uns in den Arbeitsraum des
Erfinders des Cortisons. In diesem Raum hielten
wir diese Sitzung ab. Es war schon ein spezielles
Gefühl zu wissen, dass in diesem und dem angrenzenden Raum erstmals eine so bekannte
Substanz synthetisiert wurde. Nach der Sitzung
nutzten wir das Gastrecht am Stammtisch des
Regionalstammes Basel im Restaurant Rebhaus.
Der Zufall wollte es, dass die Zofingia Basel
genau am Abend der Regio X Sitzung ihr Conzärtli abhielt. Dies ist eine abendfüllende Aktivitas-Produktion, die ihres Gleichen sucht. Ich
persönlich fand es schade, dass die Aktivitas
meine Einladung nicht annahm, ebenfalls daran
teilzunehmen. Vielleicht, inspiriert durch diesen
Bericht, entscheidet ihr nächstes Jahr anders.
Ich werde im Januar wieder auf das Hohe X
zugehen. Der offizielle Schlusspunkt fand dann
in der Bar des Hotels Drei Könige statt. Es war
ein edler und wirkungsvoller Anlass. Erstmals
luden wir die VX respektive die Adressverwalter
zur Sitzung ein um eine bessere Nutzung der
Adressdatenbank zu erreichen.
Ebenfalls im Februar fand der Ball statt. Die Aktivitas entschied sich den Ball erneut ausserhalb
von Boudry, in Münsingen, durchzuführen. Es
war ein rauschendes Fest mit einem Feuer-Intermezzo durch Knall-Fred und einem After-BallBier-Chill-Out sowie einem Katerbrunch. Danke
Alupa für Deine umsichtige Organisation.
Februar: Regio X Sitzung & Ball
Wie an der letzten GV versprochen, führten wir
eine Regio-X Sitzung durch. Ziel dieser Sitzung
war einerseits der Startpunkt für das gedruckte
Adressverzeichnis zu geben und die Verwendung der Adressdatenbank für den Versand der
März: 1. Vorstandssitzung im 2014
Im März traf sich der Vorstand zur ersten Sitzung im 2014. Seit zwei Jahren diskutieren wir
im Vorstand den Notenschnitt der Aktivitas. Die
Aktivitas ist selber angehalten für Droganer,
welche unter einer 4.5 stehen, Nachhilfe zu or-
November: Die Fuxentaufe
Die Fuxifikation stand an. Wir konnten 12 neue
Füxe taufen. Die Aktivitas ist 30 Mitglieder
stark.
Dezember: Neustart
Der ging für mich rum wie nigs, begann ich
doch am 1. des Monats bei der Similasan.
8 Le Droguien 2/14
ganisieren. Dies findet seither statt. Was mich
besonders freut ist, dass bis auf 2 alle Droganer
über einer 4.5 stehen. Mein Ziel ist, dass wir
diesen Sommer allen zur bestandenen Prüfung
gratulieren können.
April: GV Vorbereitung
und Besuch bei MdH Shiva
Der April stand im Zeichen der GV Vorbereitungen. Kurzfristig erhielt ich die Information, dass
es Shiva nicht mehr gut geht. Kurzentschlossen
besuchte ich ihn im Spital in Schaffhausen.
Gerne möchte ich dem Vorstand für seine geleistete Arbeit danken. Wir schafften es, die beiden Neuen Tosca und Tantal in unserer Runde
zu integrieren. Durch die noch teilweise offenen
Mitglieder-Beitrags-Nachforderungen aus den
Jahren 2012 und 2013 kommt es mir vor, dass
Tosca bereits schon mehr als ein Jahr dabei ist.
Auch Tantal hat begonnen seine leitende Hand
über die Aktivitas aktiv wahrzunehmen. Mit der
heutigen Wahl eines Ersatzes für Poly sind wir
bestens gerüstet um nächstes Jahr an der GV
unsere neuen Fläuse und die neue Fahne gebührend mit einem Fest einzuweihen.
Neben der Einführung der Aktivitas werden das
Stammlokal, die neue Fahne und die neuen
Fläuse die Hauptthemen sein, mit welchen wir
uns im Vorstand intensiv beschäftigen werden.
Ich freue mich mit Euch, liebe Droganer und
ganz besonders mit Euch, liebe Vorstandsmitglieder auf dieses Jahr. Herzlichen Dank an alle,
die sich für unsere DROGA einsetzen. In diesem
Sinne
Vivat Crescat Floreat DROGA
Euer AH-X, Christoph Glasstetter
v/o Eternitas
5.2 Jahresbericht der Aktivitas
Was für ein Jahr! Die Aktivitas schaut zurück auf
eine tolle und abwechslungsreiche Zeit. Wir
hatten ein reichhaltiges Programm mit vielen
Spezialstämmen und Ausflügen, wodurch uns
sicher nie langweilig wurde. Auch wenn die
Schule uns auf Trab hielt, konnten wir jeden
Mittwoch richtig Dampf ablassen und die Studentenzeit geniessen.
Mit dem Einführungsprogramm für die neuen
Spéfüxe ging es los. Es wurde manchmal recht
eng im Stammlokal und das FM brauchte eine
starke Stimme um sich im riesigen Stall Gehör
zu verschaffen. Nach den Fuxenstunden rundete der Gourmetstamm das erste Quartal ab. Wie
jedes Jahr erwartete uns ein tolles GourmetMenü. Auch für kaltes Fleur war gesorgt. Jedes
Mitglied der Aktivitas trug mit einem köstlichen
Beitrag zum Gelingen des tollen Abends bei.
Kaum waren die Ferien zu Ende, stand auch
schon die Demande mit anschliessender Charriage auf dem Programm. Die Spéfüxe hatten
alles gegeben, um in die DROGA aufgenommen zu werden. Die Fuxenprüfung wurde von
jedem einzelnen mit Bravour gemeistert. Die
Charriage stand unter dem Motto TV-Abend
und führte alle Anwesenden durch einen lustigen und unterhaltsamen Fernsehabend auf
dem Place des Halles. Stargäste aus aller Welt
hatten ihren Auftritt und auch der Fuxenstreich
haute uns alle von den Socken (trotz reichlich
Fleur-Konsum…)
Fröhlich weiter ging es mit einem wärmenden
Krambambuli bei eisigen Temperaturen. Dieses
Jahr war sogar genügend Stoff drin um die Zuckerstöcke brennen zu lassen.
Kurz vor Weihnachten sorgte der SchneeflöckliApéro für festliche Stimmung. Philister und Droganer feierten zusammen die Adventszeit und
läuteten mit wunderschönen Weihnachtsliedern die Weihnachtsferien ein. Ein feines Fondue sorgte kulinarisch für Hochgenuss. Der Samichlaus mit seinem Schmutzli verteilte
Geschenke an die Füxe in Form des Zipfels. Da
machte sogar das Christkindli grosse Augen.
Bald standen die ersten Diplomprüfungen für
Le Droguien 2/14 9
den zweiten Jahrgang auf dem Programm. Zum
Glück konnten die Burschen sich beim Pré-Arosa-Stamm davon erholen und sich auf Arosa
einstimmen.
Schon war es wieder soweit, die neuen Chargen durften gewählt werden. Es erwartete uns
eine spannende Wahlzeit mit Wahlkampf und
Abstimmung. Die Corona war sich sehr schnell
klar, wer die neuen Chargenträger werden sollen und schenkte den Wahlsiegern einen kräftigen Applaus.
Als Abschluss vor den Frühlingsferien besuchten wir das Festiguet, wo wir uns die legendäre
Treberwurst zu Gemüte führten. Sicher für viele
der Höhepunkt des Jahres schlechthin. Ein oder
zwei Gläschen «Marc» halfen beim Verdauen
und sorgten für eine gute Nacht. Nur das Aufstehen am nächsten Morgen fiel einigen schwer.
Nach den Ferien wurden die neuen Chargierten
burschifiziert und in den Salon aufgenommen.
Mit viel Liebe und Kreativität bereiteten die alten Chargierten die Burschenherdöpfel zu, welche zu unserer Zufriedenheit vollständig gegessen wurden.
Wir freuen uns auf ein weiteres tolles Programm
in der Aktivitas und natürlich auch schon auf
unsere AH-Zeit.
In Blau-Grau-Blau
Andreas Meier v/o Ron
5.3 Jahresbericht des Kassiers
Das AH-X informiert, dass der im letzten Jahr
verzeichnete Vermögungszuwachs durch eine
falsche Abgrenzung nicht korrekt war. Daher
entschied der Vorstand die Rechnung im Vorfeld der Revision durch eine externe, professionelle Stelle prüfen zu lassen.
Tosca führt detailliert durch die einzelnen Positionen der Bilanz und der Erfolgsrechnung.
Sämtliche im letzten Jahr noch offenen Inserateforderungen konnten nachverrechnet werden. An dieser Stelle bedankt sich das Hohe X
10 Le Droguien 2/14
bei den Inserenten Puceron, Kiwi, Gatta MdH
und Carabus MdH.
5.4 Jahresbericht der Rechnungsrevisoren
Christian Meister v/o Macallan liest den Revisionsbericht vor und beantragt die Rechnung
anzunehmen und der Kassiererin Monika Vetsch
v/o Tosca die Décharge zu erteilen.
Die Revision fand durch Christian Meister v/o
Macallan und Julia Hildebrand v/o Oliena statt.
Spontane Stimmen zollten dem Vorstand ein
aktives und korrektes Vorgehen bei der externen Überprüfung der Kasse nach dem Bekanntwerden der falschen Abgrenzung.
Der Revisorenbericht wird mit einer Stimmenthaltung und einer Gegenstimme angenommen.
Traktandum 6: Déchargeerteilung
Das AH-X übergibt das Wort an den Tagespräsidenten Michael Arn v/o Chablis MdH. Er verdankt die Arbeit des Vorstandes und bittet die
Corona, dem Vorstand die Décharge mittels
Applaus zu erteilen. Die Corona kommt dieser
Aufforderung prompt nach.
Traktandum 7: Wahlen
7.1 Wahl des Präsidenten
Cher Chablis übernimmt auch gleich die Übergabe des Traktandums 7 und verdankt auch hier
die Arbeit des Präsidenten. Auch diese Arbeit
wurde mittels Applaus verdankt und Eternitas
für ein weiteres Jahr gewählt.
7.2 Wahl des Vorstandes
Bis auf Poly stehen alle Vorstandsmitglieder für ein
weiteres Jahr zur Verfügung. In einem ersten Schritt
wird der Vorstand kollektiv gewählt. Es sind dies:
Roger Schlüssel v/o Glenfiddich
als VX und als Sekretär
Evelyne Huser v/o Lamezia
als Adressverwalterin
Marcel Güttinger v/o Honest als Webmaster
Monika Vetsch
v/o Tosca als Kassier
Fabian Krähenbühl v/o Tantalals
Verbindungsmann
Der bisherige Vorstand wird einstimmig gewählt.
Die Verdankung und Geschenküberreichung
von Poly findet während dem Mittagessen statt.
7.3 Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes
Der Vorstand schlägt der Corona einstimmig
Adrian Würgler v/o Listo, Aktivitas 2005/2007 vor.
Listo stellt sich ebenfalls kurz vor und wird kurzerhand spontan per Applaus gewählt.
7.4 Wahl eines Suppleanten
Der Präsident stellt die Anfrage, ob anstelle einer internen Revision zukünftig eine professionelle, kostenpflichtige Stelle mit der Revision
beauftrag werden soll.
Nach kurzer Diskussion entscheidet die Corona
einstimmig für ein Beibehalten der bewährten,
internen Revision durch zwei Droganer.
Nach kurzer Diskussion wird Markus Lachat v/o Legendario vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
7.5 Bestätigung der Rechnungsrevisoren
Die beiden Revisoren werden einstimmig gewählt. Es sind dies:
1. Julia Hildebrand v/o Oliena
2. Priska Wälti v/o Athena
Traktandum 8: Anpassung der Statuten
Der Vorstand beantragt die Paragraphen 5 und 8
der Statuten zu ändern. Grund: Artikel 5 deckt die
heute üblichen Adressmutationsmöglichkeiten
nicht mehr ab und der Mitgliederbeitrag entspricht
nicht mehr dem aktuell eingeforderten. Es sind dies:
Paragraph 5
Text alt:
Alle Mitglieder, welche Ihren Wohnsitz wechseln, melden dies schriftlich dem Vorstand
(Adresskontrollstelle).
Text neu:
Alle Mitglieder müssen Änderungen der persönlichen Daten direkt auf der Adressdatenbank mutieren oder schriftlich dem Adressverwalter melden.
Paragraph 8
Text alt:
Der jährliche Mitgliederbeitrag wird durch die
Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgesetzt; der Mitgliederbeitrag ist
innert 60 Tagen zu bezahlen. Bei Nichtbezahlen
erfolgt eine schriftliche Mahnung. 60 Tage nach
der Mahnung erfolgt der Ausschluss des Mitgliedes unter Angabe des Grundes.
Der Mitgliederbeitrag beträgt zur Zeit Fr. 60.–,
und kann durch Antrag an der GV geändert
werden.
Text neu:
Der jährliche Mitgliederbeitrag wird durch die
Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgesetzt; der Mitgliederbeitrag ist
innert 30 Tagen zu bezahlen. Bei Nichtbezahlen
erfolgt eine schriftliche Mahnung. 60 Tage nach
der Mahnung erfolgt der Ausschluss des Mitgliedes unter Angabe des Grundes.
Beide Änderungsanträge werden einstimmig
angenommen.
Traktandum 9: Mitgliederbeitrag
Der Mitgliederbeitrag von CHF 70.– bleibt unverändert. Die Abstimmung ist einstimmig.
Traktandum 10: Budget 2014
Das Budget war auf der Leinwand ersichtlich
und Tosca führt durch die einzelnen Positionen.
Das Budget 2014 wird einstimmig angenommen.
Traktandum 11: Anträge
Es waren seitens der Corona keine Anträge eingegangen.
Le Droguien 2/14 11
Traktandum 12: Diverses
12.1: Rechte und Pflichten
der Regional-Droganer
Die Regionalstämme haben das Recht, Ehrenphilister innerhalb der Regionalstämme aufzunehmen. Aktuell sind dies 12 sogenannte Regional-Droganer. Anlässlich der letzten beiden
Regio-X Sitzungen kam die Frage auf, ob diese
Droganer auch an nationalen Anlässen teilnehmen dürfen. Die Diskussion innerhalb der Corona zeigt, dass an der kommenden GV darüber
abgestimmt werden soll. Eine Ausgrenzung
möchte die Corona nicht. Es soll jedoch geprüft
werden, in wie weit diese Droganer in AH-Chargen gewählt werden dürfen.
Nachtrag zum Protokoll: Der Vorstand beschliesst an der Vorstandssitzung nach der GV
folgenden Antrag zuhanden der GV 2015:
Die Regional-Droganer sollen das Recht erhalten an sämtlichen Anlässen der DROGA teilzunehmen. Eine Wahl in den AH-Vorstand soll
nicht möglich sein. Die Regional-Droganer bezahlen den gleichen Jahresbeitrag wie die Altherren und erhalten weiterhin den Droguien.
12.2: Informationen zum Stammlokal
Die Platzverhältnisse während den Stämmen
mit den aktuell grossen Aktivitas sind in unserem Stammlokal zu eng. Zusammen mit der
Fondation ESD ist der Vorstand daran eine Lösung zu erarbeiten. Eine Möglichkeit ist, dass
zwischen den beiden Zimmern im 1. OG der
Gang angehoben werden könnte, um so unser
Stammlokal zu vergrössern.
12.3: Informationen zur neuen Fahne
und zu neuen Fläusen
Fahne: Im Nachgang der 80. GV wurde dem
Vorstand durch einen nicht genannten Spender
eine Unterstützung der Finanzierung zugesagt.
Die Diskussion heute stellt die Frage, ob es wirklich wichtig und richtig ist eine neue Fahne zu
ordern oder ob nicht stärker nach Sponsoren
für neue Fläuse gesucht werden soll. Der Vor12 Le Droguien 2/14
stand nimmt diese Frage mit in die nächste Vorstandssitzung.
Fläuse: Ziel soll sein, dass alle Droganer der
Aktivitas einen Flaus tragen können. Die neuen
Fläuse sollen moderner gestaltet werden und
etwas leichter in den Materialien sein. Ziel ist an
der GV 2015 20 Fläuse einzuweihen. Der Vorstand wir dazu Sponsoren suchen.
Nachtrag zum Protokoll: Anlässlich der nachfolgenden Vorstandssitzung zur Generalversammlung wurde entschieden, keine Aktivitäten für eine neue Fahne aufrechtzuerhalten. Die
Droganer werden für eine finanzielle Unterstützung der neuen Fläuse angesprochen.
12.4: Divers Frusti wurde an der 80. GV in die
DROGA aufgenommen. Dies tätigte der Vorstand in eigener Verantwortung. Um diese Aufnahme auf eine «legale» Basis zu heben, stellt
der Vorstand diese Aufnahme im Nachgang zur
Abstimmung. Die Corona bestätigt die Aufnahme.
Gatta MdH wünscht einen frühzeitigen Versand
der Beilagen und, dass die GV straffer durchgeführt wird, da Gespräche während des Essens
ebenfalls wichtig sind.
Virgule wünscht, dass alle Droganer über 80
Jahre persönlich begrüsst werden.
Der Prix de DROGA geht an Cruzan mit einer
Durchschnittsnote von 5.3.
Nach dem Schlusskantus folgt die Aufnahme
der Aktivitas 11/13.
Sizilien-Reise
Als frühmorgens mein Wecker läutete, war
es der früheste Moment, an dem ich je für
einen Flug aufgestanden war. Der Wecker zeigte
3.24 Uhr. Um 5.30 trafen wir uns im Check-In 3.
Unser Airberlin Flug hob kurz nach 6.00 Uhr ab
und flog uns direkt nach Catania. Im Sinkflug
bemerkten wir, dass Aisé's Nervosität mit zunehmender Bodennähe ins Bodenlose stieg,
denn er malte sich aus, was alles mit den drei
bestellten Minibussen schief laufen könnte. Leider, zu unserem Argwohn, funktionierte alles
und Aisé's Erleichterung folgte Sekundenbruchteile danach. So wurden flugs für jeden
Bus Fahrer und Zweitfahrer bestimmt.
Dann ging es los. In unseren drei Bussen fuhren
wir von Catania über Palermo ins Weingut Planeta. Vor Palermo folgte unsere stofftechnische
Rettung. Eine Tankstelle bot neben Clair auch
Fleur an. Aisé sagte mir im Vorfeld des Reislis,
dass er gelernt habe sich führungstechnisch zurückzuhalten. Sein Wort hielt er gerade mal 4
Wetter, Programm und Teilnehmer –
alles war wie im Traum
Schlusskantus: 12.29
In Blau-Grau-Blau
Der Protokollführer
Roger Schlüssel v/o Glenfiddich
Le Droguien 2/14 13
Auch das Fieto di Manzo
war ein Traum für sich.
Angelo der Chefkoch zauberte
uns beim ersten Apéro
ein Dreierlei Sizilianischen Sushis
auf den Teller.
Stunden. Just bei der Stadteinfahrt vor Palermo
übersteuerte Aisé das im Vorfeld durch seinen
Sohn vorprogrammierte Navi.... mit Folgen.
Aber welche? Wir standen gefühlte 700 Minuten im Stau, inklusive Carabinieri, Feuerwehr
und Ambulanz. Dank der Fahrkünste von Mikro
und der Navigationshilfe von Honest konnten
wir uns dem Stau clever entziehen und die verlorene Zeit etwas korrigieren. Ja, unsere Fahrer
wurden richtig mutig, denn ab jetzt galt es auch
doppelte Sicherheitslinien zum Überholen zu
nutzen. Pro Überholmanöver stiegen im Bus die
Applauswellen von Mal zu Mal, bis die Stimmung so richtig kochte. Dann bogen wir von
den geteerten Strassen ab. Was da folgte, waren Ralleystrassen vom Feinsten. Mit angezogener Handbremse wären die Kurven noch einen
Tick fantastischer gewesen, aber so war es in
unserem Bus auch O.K. Scheinbar waren aber
nicht alle Fahrer Meister einer insassenkonformen Fahrtechnik. Besonders in Distill's Bus äusserten einige Droganer Klagen von Übelkeit und
Unwohlsein.
14 Le Droguien 2/14
Angekommen im Weingut Planeta zauberte
uns Chef-Cuisto Angelo ein Dreierlei Fisch Carpaccio mit aromatischem Olivenöl und entsprechenden Kräutern hervor. Echt ein Traum. Was
folgte, war eine Tafel – ja, ein perfekt gedeckter
Tisch, an dem alle 22 Teilnehmer Platz fanden.
Das 4 Gang-Menu demonstrierte qualitativ die
Fortsetzung des Apéro's. Zu jedem Gang erhielten wir einen anderen Wein serviert, selbstverständlich mit entsprechender Vorstellung.
Die Zeit schritt voran und wir fuhren zum Hotel.
Diese Residenz – ebenfalls zum Weingut Planeta gehörend – bot eine Aussicht, ein Traum!
Schlicht ein Etablissement, in welchem die Gastfreundschaft mehr als nur zelebriert wird. Aber
die Programm-Daumen-Schraube begann sich
bemerkbar zu machen. Bereits nach einer halben Stunde Poolplantschen und Barplägern
durften wir in der Küche zusehen, wie die Küchencrew unser Nachtessen vorbereitete. Angelo erklärte uns jeden Schritt so detailliert, dass
bestimmt jeder von uns überzeugt war, dieses
Menu zu Hause nachkochen zu können… und
wer tat es dann wirklich? Vermutlich niemand,
wie das doch immer so ist, nicht wahr? Wir
wissen doch alle, die Überzeugung ist das eine,
in die Tat umsetzten das andere. Doch zurück
zum Essen. Die Tafel am Abend – ein Traum von
einem 12 Meter langen Tisch – wiederum hervorragend gedeckt und selbstverständlich, dank
unseren Organisatoren Distil und Aisé, standen
die passenden Weine dazu bereit.
Für die Vorspeisen begannen wir mit einem
Etna Biaco von Bananti, gefolgt von einem
Chardonnay Planeta.
Die Rotweine zum Fileto di Manzo wurden
gleich im Viererset serviert. Es waren dies:
Santagostino Baglio Soria Firriato, Plumago Planeta, Santa Cécilia Planeta und der Cabernet
Sauvignon Tasca d'Almerita. Nach dem Essen
liessen wir den Abend auf der Dachterrasse bei
philosophischen Gesprächen ausklingen. Der
eine früher, der andere später und Aisé wie üblich als drittletzter.
Pünktlich um 8.30 Uhr starteten wir. Ja, ihr lest
richtig. Um 8.30 Uhr ohne Verspätung von
irgendjemandem. Wir staunten selber, aber die
Pünktlichkeit hielten alle während all den Tagen
ein, ohne die Akademische zu nutzen. Der erste
heutige Programmpunkt war die Besichtigung
des Vallée di Tempi in Agrigento. Wer dachte,
dass wir eine regionale Führerin erhalten sollten, der irrte. Aisé führte und wie er uns führte!
Dank seiner autodidaktischen Willenskraft und
dank Wikipedia entführte uns Prof. Dr. Aisé,
seines Zeichens professioneller Stein- und Fosilenforscher, in die geschichtlich wichtigen Epochen dieser Anlage. Wow! Ich wurde direkt
neidisch nicht anno domini in diesem Palazzo
gelebt zu haben.
Le Droguien 2/14 15
Wieder im Bus zurück, fuhren wir zum Meer.
Einmal mehr forderten die Strassen das Können
aller Fahrer. Kurz vor der Küste standen wir vor
einer abfallenden Strasse mit ca. 28 % Gefälle.
Im Océano Mare in San Leone Mare zeigte sich
im Menuplan zum ersten Mal etwas, das für
gewisse zur Freude, für andere aber zur totalen
Unfreude führen sollte. Es sollte Tatsache werden, dass bei allen noch folgenden Essen stets
4 der 6 Gänge mit Fisch bestückt waren.
Besonders Freya, Honest und Fortis hatten ihre
wahre Mühe damit. Es sollten jedoch noch ganze drei Menus sein, bis sie den Mut aufbrachten, für sich Ersatzspeisen zu ordern.
Nach einem Bad im Meer vor filmreifer Kulisse
fuhren wir weiter ins Hotel Monte Tauro Taormina.
16 Le Droguien 2/14
Abends genossen wir ein Nachtessen und mussten leider zur Kenntnis nehmen, dass unsere
Nati doch nicht so stark ist, wie wir uns das
wünschten... Es war das Spiel gegen Frankreich.
Am nächsten Morgen begrüsste uns Eddy, der
Vulkanologe mit seiner Crew und seinen 4
Jeeps zur Etna-Safari. Eddy verstand es, während den 10 Stunden (so lange dauerte die Safari) uns mindestens deren sieben pausenlos die
Etna-Geschichte, die wissenschaftlichen Mechanismen, das haptische Lauferlebnis und die
Zusammenhänge zur katholischen Kirche (das
Unser Ausflug auf den Etna war ein
einmaliges Erlebnis. Unser Führer entführte
uns sogar in eine Vulkanhöhle.
Gen 0.00000012 oder so), so näher zu bringen,
dass wir alle richtig an den Lautsprechern klebten.
Wir wissen jetzt, wieso die Sizilianer angstfrei
leben, wieso die Steinwüsten mit einem Bachbett zu vergleichen sind und wieso nur Wiederausbrüche aus dem Hauptkrater, nie jedoch aus
einem Nebenkrater folgen. Nach einer 1.5 Stunden dauernden Wanderung fuhren wir zu einem
Waldrefugio wo es ausnahmsweise zum Hauptgang keinen Fisch gab. Anschliessend besuchten wir eine andere Kellerei des Weingutes Planeto, wo wir die Weine Etna weiss und rot
sowie 1614 Etna ebenfalls in weiss und rot testeten. Letztere zwei sind nicht DOC aber qualitativ besser als die DOC. Die Begründung liegt
auf der Hand, denn DOC geht nur bis 600 m ü. M.
Da aber laut der Aussage unserer Degustationsleiterin darüber die Vulkanerde für die Weinproduktion idealer ist, fehlt dieses DOC. Vielleicht
wollten sie uns aber einfach eine glaubwürdige
Geschichte als Tarnung einer Beimischung eines
anderen Weins auftischen. Wer weiss, wir waren ja im Zentrum der italienischen Mafia-Zentrale und da ist nicht immer alles so, wie es erzählt wird...
Am grossen Degustationstisch bot sich die Gelegenheit Aisé zu danken. Dies übernahm Distil,
obwohl er ja auch Mitorganisator war. So ist es
an mir, und an dieser Stelle, Euch beiden für die
hervorragende Vorbereitung und Durchführung
dieser spürbar von langer und hochdetaillierter
Hand vorbereitete Reise zu danken. Wie hän die
beide das gmacht?
Zudem hat mich die Gruppe – die es ja stets
handerlesen auf Aisé's Reisen gibt – einmal
mehr begeistert. Wiederum waren Droganer
mit dabei, die ich kaum kannte, es waren ältere
und jüngere Semester, Zürcher und weiter weg
vom CH-Finanzzentrum wohnende Schweizer
und das Wichtigste: Alle waren so locker drauf,
dass wir von der ersten Minute an eine phänoLe Droguien 2/14 17
9. Couleur-Tag am 15. Juni 2014
Der Sommer zeigte an diesem Tag sein schönstes Gesicht. In der Halle vom Zürich HB versammelte sich eine grosse Droganer-Schar zum
Couleur-Tag. Eigentlich wäre der Gruppentreffpunkt dafür vorgesehen gewesen, jedoch ignorierte dies bis auf zwei Zeitgenossen jeder perfekt. Nun ja, vielleicht war auch die aufziehende
Hitze dafür verantwortlich. Schlussendlich haben wir uns dann alle beim normalen Treffpunkt
begrüsst und zogen los zum Gleis 18. Von dort
aus nahmen wir die Lokomotive Richtung
Schaffhausen. Noch nicht lange im Zug, hatte
der beliebte Organisator Tantal bereits den Apéro aus seinen sorgfältig ausgesuchten Tupperware-Gefässen ausgepackt und gab sie uns
zum Verzehr frei. Unser Connaisseur hatte doch
tatsächlich feine Würste und köstlich gebackenes Brot aus der Umgebung besorgt. Dazu genossen wir einen Weisswein, welcher dank seiner Süsse, von den älteren Kalibern nicht ganz
menal tolle Stimmung hatten. Danke an alle
Teilnehmenden dafür.
Zurück im Hotel hiess es – und wir hatten nie
mehr als 30 Minuten Freiraum zwischen 8.30
und 23.00 Uhr – uns umzuziehen und für das
Nachtessen genügend Hunger aufzutreiben.
Abends genossen wir unser letztes 5 GängeFischmenu im Cique Arcadi bei gefühlten 45
Grad. Auch am letzten Abend waren unsere
Gespräche noch immer lustvoll und stets mit
einer Prise Schalk versehenen. Irgendwie wollte
der Gesprächsstoff keinem ausgehen... Und so
verging auch dieser Abend viel zu schnell. Am
letzten Tag, dem Sonntag, hatten wir den ganzen Vormittag Zeit für uns. Zeit für Geschenke
zu kaufen, Zeit endlich den Pool auszutesten
und Zeit für einfach nur mal in Ruhe ein Gelato
zu Essen.
Um 13.15 Uhr folgte der Wiederaufstieg unserer drei Busse vom Hotel zur Strasse, was leider
18 Le Droguien 2/14
nicht ganz ohne Landschaden vonstattenging.
Unfallprotokoll zum Dank, verloren wir nicht zu
viel Zeit und auch Distill konnte seinen Bus in
Richtung Flughafen Catania bewegen, wo seine
Gruppe einen Showdown haben sollte. Dem
Pilot sei Dank, denn er wartete bis wir alle im
Flieger sassen.
Nach wiederum 2 Stunden Flug landeten wir
mit einem riesengrossen Rucksack an Erlebnissen und Erinnerungen in Kloten. Die Woche
darauf hörte ich, dass sich Stimmen stark machten, die in zwei Jahren geplante Reise in die
Wachau auf das 2015 vorzuziehen. Hier darf
Aisé auf die tatkräftige Unterstützung von Freya
und Honest zählen. Ich bin gespannt und melde
mich hiermit an.
zu Unrecht als «Damenwein» betitelt wurde.
Inzwischen waren wir in Bülach eingefahren
und stiegen um. Von da aus führte uns ein anderes Schienenfahrzeug nach Embrach-Rorbas.
Nun kam noch der Autobus ins Spiel, mit dem
wir in die Gemeinde Freienstein-Teufen im Zürcher Unterland transportiert wurden. Im Gefährt stiessen wir auf die St. Galler Sektion, sowie Ila und Parvati. Am Zielort angekommen
lagen ein paar Schritte zu Fuss drin.
Tantal entführte uns zum Weingut LienhardEgli, wo zuerst eine Degustation und anschliessend ein Festmahl geplant waren. Hier genossen wir eine perfekte Aussicht auf die Hügel des
untersten Tösstals. Früher wurden die Trauben
vom Hof stets an die Staatskellerei weitergegeben. Seit der Übernahme durch den Sohn der
Lienhards wird hier eigener Wein produziert.
Die Odyssee der Versuchung erstreckte sich
über sechs wertvolle Tropfen, angefangen beim
Die Anwesenden beim Fotoshooting durch Fotograf René Lienhard
In Blau-Grau-Blau
Christoph Glasstetter v/o Eternitas
Le Droguien 2/14 19
Riesling Sylvaner. Er überzeugte durch sein
fruchtiges Aroma mit einer dezenten Muskatnote. Es folgte der ausdrucksstarke Pinot Gris,
den man vorzugsweise zu Spargeln, Weichkäse
und Lachs geniesst. Der nachfolgend degustierte Rosé de Pinot Noir war bereits der Übergang
zu den gehaltvollen Rotweinen. Die Ouvertüre
machte dabei der klassische Pinot Noir mit seinen weichen Tanninen, welchen sie als idealer
Begleiter für alle Gerichte anpreisen. Daraufhin
kosteten wir vom Pinot Noir Barrique, welcher
durch die 12-monatige Lagerung im Eichenfass
sich als sehr gehaltvoll, robust und mit einer
feinen Holznote abgerundet zeigt. Mit dem Cabernet Pinot mit exotischem Cuvée geriet den
Anbauern der optimale Abschluss. Diese Mischung aus Cabernet Dorsa und Pinot Noir geniesst man am Besten zu kräftigen Fleischgerichten, etwa Lamm oder Wild.
Diese edlen Varianten des vergärten Traubensafts waren wahrlich ein Segen. So langsam
machte sich ein Fünkchen Hunger in uns aller
Mägen breit und wir ignorierten nicht länger
unsere Gier auf die feste Kost.
Im Saal angekommen, wartete die Belegschaft
schon auf uns. Aus der Küche strömte die köstlichste, kulinarisch geschwängerte Luft. Tantal
briefte uns vor der Vorspeise noch schnell zum
Thema «Freienstein-Teufen einst und jetzt».
Unter anderem wissen wir von nun an, dass der
Name des vorderen Teils der besagten, zusammengesetzten Gemeinde von der Burgruine
Freienstein stammt. Teufen bildete sich aus den
Besitztümern der Burgherren von Altenteufen,
Hohentüffen, sowie Hinter- und Niedertüffen.
Zudem ist der Ort neben Stäfa als zweitgrössteRebgemeinde im Kanton Zürich bekannt.Nach
der Präsentation unseres gut informierten Verbindungsmannes kam die Vorspeise. Es war ein
Nüsslisalat, wie ihn der Franzose liebt. Der Wein
befeuchtete daneben unsere Schleimhäute und
sorgte dafür, dass der Chymus wie Butter unse20 Le Droguien 2/14
Aktivitas
Burschifikation 2014
Amadea und Eternitas beim Zipfeltausch
re Kehlen hinunterglitt. Zur Hauptspeise folgte
ein prächtiger Kalbsbraten mit raffinierter Dörrpflaumensauce und als Beilage ein geschmacksintensiver Kartoffelgratin. Nach dieser Schlemmerei versammelte sich die ganze Schar draussen
zum gemütlichen Plaudern, Dessert und Kaffee.
René Lienhards Mutter hatte für uns zum Nachtisch eine leichte Beerencrème zubereitet. So
lässt es sich leben.
Dieser Tag war gerade zu genial für feierliche
Droganer-Aktivitäten. Amadea und Eternitas
liessen sich die Chance nicht entgehen und
führten folglich ihren lang ersehnten Zipfeltausch durch. Dazu, aber auch danach kantete
die ganze Runde hochwohllöblich. Die friedlichen Stunden an diesem tollen Event hielten an
bis man sich irgendwann verabschiedete.
Ein grosser Bon Schluck auf und seine Organisation
In Blau-Grau-Blau
Ramona Zehnder v/o Fée
Ende Fuxenzeit! Nach den Chargierten wurden
nun auch die verbliebenen 6 Fuxen am 21. Mai
2014 burschifiziert. Die erste Möglichkeit, bei
der sich unser neues X cher Bacchus, beweisen
und sein Organisationstalent zeigen konnte.
Bereits um 18.24 Uhr betrat die Corona den
Zug Richtung Biel, wo sie von einer Fahnendelegation der Studentenverbindungen der Progressia Biel und der Stabiennensis Biel empfangen wurde. Voller Stolz und laut kantend
verschob sich das Monôme zum Platz bei Burggasse, wo die liebevoll zubereiteten «Burschenherdöpfel» serviert wurden. Unser neues VX
chère Suze hatte sich wirklich alle Mühe gegeben, Zutaten miteinander zu mischen, die unpassender nicht sein konnten und ein wahres
Geschmacksfeuerwerk entfachten. Die zukünftigen Burschen wurden von ihren Mères und
Pères tatkräftig unterstützt. Sei es beim Verspeisen der Delikatessen oder beim Nachfüllen des
Fleurs um kräftig nachzuspülen.
Nach diesem schmackhaften Apéro besuchten
wir gemeinsam das Restaurant St. Gervais um
das Nachtessen zu geniessen.
Zur Unterhaltung aller führten die 6 Noch-Fuxen ihre Burschenproduktion vor dem Restaurant auf. Sie setzten ihr schauspielerisches Können ein, um die verschiedenen Ämtli darzustellen, welche sie als Burschen übernehmen
werden. Man lerne daraus, es sollte immer genug Fleur zur Verfügung stehen und die Fotos
vom Stamm werden der Aktivitas durch den
Fotofux, welcher uns stets ins richtige Licht
setzt, unmittelbar nach dem Stamm verschickt.
Le Droguien 2/14 21
DROGA Reisli 2014
Das diesjährige DROGA Reisli unter dem Motto
«Fly Away» fand vom Mittwoch, 28. Mai, bis
Sonntag, 1. Juni 2014 statt.
Es trafen sich an jenem wunderschönen Mittwochnachmittag 25 Droganer um 16.00 Uhr
beim Bahnhof Neuchâtel. Das OK hatte gut vorgesorgt und verteilte sogleich die ersten Fleurs.
Man munkelte hin und her, wohin die Reise
wohl gehen könnte. Doch einzig die Reservationsblätter an den Zugscheiben liessen erahnen,
dass der erste Halt «Zürich Hauptbahnhof»
heissen wird. In Zürich angekommen, machten
wir uns sofort auf den Weg zum ersten Schlafplatz, welcher sich an der Langstrasse befand.
Das Langstars-Hostel war zentral gelegen und
versprach, dass die erste Nacht, dank dem bunten Treiben rundherum, eher kurz ausfallen
wird. Das Nachtessen bot dann die erste Überraschung. Die ganze Aktivitas schlenderte kantend durch die Zürcher Innenstadt, bis sie beim
Lindenhofplatz von chère Cusqueña (ZürichAH-Stamm) und cher Havanna (AHP-StabienDie Flaustante stattet uns mit den neusten Modetrends aus und der Brandfux sorgt mit seinen
Gadgets für das Wohlergehen der Corona. Das
Publikum wurde bestens unterhalten.
Um 21.30 Uhr begaben wir uns zum Lokal der
Progressia, wo anschliessend die Burschifikation
stattfand. Der mit Kerzen beleuchtete Weg zusammen mit dem Gaudeamus verbreitete Gänsehaut-Stimmung. Ein Fux nach dem anderen
wurde von cher Bacchus zum Burschen geschlagen. Nach diesem festlichen Akt wurden die
neu ernannten Burschen zurück nach Neuchâtel geschickt um den Burschenstreich vorzubereiten. Das getrunkene Fleur beschwerte wohl
ihre Beine oder sie fanden ganz einfach den
Rückweg nicht, man ist sich da bis heute nicht
einig, auf jeden Fall verpassten sie den Zug.
22 Le Droguien 2/14
nensis) mit einem Glas Maibowle empfangen
wurden. Ca. 75 Droganer und Stabiennensen
genossen zusammen die Maibowle und danach
das Abendessen. Später lud dann das Zürcher
Nachtleben zum gemeinsamen Ausgang ein.
Am Donnerstag verliess die noch etwas müde
Meute um 10.00 Uhr das Hostel wieder Richtung Hauptbahnhof. Das nächste Highlight auf
dem Programm: Klettern im Seilpark Atzmännig in Goldingen. Auf dem Gelände angekom-
So konnte sich die Corona etwas nach 0.00 Uhr
am Place Pury an der kultigen Darbietung erfreuen. Samt Philister wurde eine Aufklärungsstunde im modernen Stil aufgeführt. Ein neuartiger Vibrator in Form eines Bohrers mit
integrierter Taschenlampe wurde vorgestellt.
Und man munkelt, dass auch schon die eine
oder andere Bestellung eingegangen sei. Mit
diesem Anlass wurden also auch die letzten
Ämtli und Posten weitergegeben und wir sind
bereit die neuen Studenten nach den Sommerferien in die Welt der DROGA einzuführen.
In Blau-Grau-Blau
Melanie Zimmermann v/o Wailua
Le Droguien 2/14 23
men, erwartete uns schönster Sonnenschein.
Petrus meinte es wirklich gut mit uns, dachten
wir vorerst, denn etwa zeitgleich mit den Instruktionen fing es an wie aus Kübeln zu schütten und zu hageln. Da praktisch alle ihre Regensachen im Rucksack verstaut hatten, wurden
wenigstens alle gleichermassen nass. :-) Die
tapferen Droganer liessen sich die Stimmung
nicht verderben und montierten munter die
Kletterausrüstungen. Wie auf Knopfdruck verschwanden dann die Gewitterwolken beim Betreten des Parcours. 3 Stunden wurde geklettert, in der Luft gehangen und das eine oder
andere Hindernis überwunden. Kurz vor Ablauf
der reservierten Zeit schlug das Wetter wieder
um. Glück gehabt! Als der Bus die Truppe talwärts chauffierte, waren einige Droganer bereits dem Schlaf verfallen und träumten von
ihrem nächsten Höhenflug. Zeit die müden Geister mit etwas Fleur aufzufrischen. Eine Führung
durch die Bierbrauerei «LägereBräu» in Wettingen erwies sich da als eine besonders gute Option. Nebst dem lehrreichen Rundgang, durfte
jeder Droganer zwei verschiedene Biersorten
24 Le Droguien 2/14
aussuchen und im anliegenden Biergarten verkosten. Frisch gestärkt wanderte die gut gelaunte Schar weiter zur nächsten Schlafmöglichkeit. Die Jugendherberge Baden konnte
man schon fast als «luxuriös» bezeichnen, denn
sie bot alles, was das Herz begehrt. Von einer
warmen Dusche bis hin zu frisch bezogenen
Betten. Den Abend liessen wir gemütlich mit
Gruppenspielen und Musik ausklingen.
Viel zu schnell wurde es Freitagmorgen und die
ganze Aktivitas traute ihren Augen kaum, als
vor der Herberge plötzlich ein Eurobus parkierte. Nur das OK lächelte wohlwissend und freute
sich an den begeisterten Gesichtern. Das Programm für heute lautete also: Auf in den Europapark! Die Stimmung auf der Hin- und Rückfahrt war bombastisch. Da wir den Car für uns
alleine hatten, konnte die Musik voll aufgedreht
und lauthals gekantet werden. Kurzerhand
wurde der Car in einen Partybus verwandelt.
Einziges Problem war nur, dass es auf 26 trinkfreudige Droganer «nur» eine Toilette gab.
Doch dieser Angelegenheit konnte mit der altbewährten 30-Sekunden-Regel entgegen ge-
wirkt werden. Nach etwas Verspätung kamen
wir in Rust an und waren bereit für die Adrenalinkicks. Um 17.45 Uhr erwartete uns der «Ferrari» (unser Buschauffeur) bereits wieder und
wir traten die Rückreise an. Eine Welle der Müdigkeit überkam die Bande, doch sobald Musik
ertönte und Fleur wieder die Runde machte,
war es vorbei mit der Ruhe.
Beim Pfadiheim in Lenzburg liess uns der sympathische Chauffeur aussteigen und bedankte
sich für die sehr unterhaltsame Fahrt. Etwas
geschlaucht betraten wir unsere dritte Schlafstätte und staunten nicht schlecht, als im Cheminée bereits ein Feuer loderte und in der Küche herzhaft angerichtete Salate bereit standen.
Chère Malandrina spielte Engel und verbrachte
den Freitag damit, uns das Abendessen vorzubereiten. So konnten wir uns eine halbe Stunde
später gemeinsam zu Tisch setzen und das
Abendessen geniessen. Zum Dessert unterhielten cher Cubanero und seine zwei Gehilfinnen,
chère Selene und die Gruppe mit einer Darbietung sondergleichen. Ihre Aufgabe bestand
darin, Tiere pantomimisch darzustellen und
zwar so, dass wir anderen es erraten konnten.
Es ging nicht lange und im Raum erklang schallendes Gelächter. Ob es jetzt die schauspielerischen Fähigkeiten der Drei oder der Schlafentzug war, das Publikum wurde jedenfalls bestens
unterhalten.
Samstagmorgen, frühes Aufstehen und der
Hausputz war angesagt. Alles klappte tiptop
und so versammelte sich die die ganze Corona
ca. ¾ Stunden vor der nächsten Zugfahrt beim
Le Droguien 2/14 25
Bahnhof. Kurzerhand wurde ein Outdoor Frühstücks-Buffet errichtet und das OK punktete
wiederum durch seine Spontanität und Flexibilität. Die nächste Reise führte uns ins idyllische
Appenzellerland, genug Zeit also, um die Seele
etwas baumeln zu lassen. In Gais angekommen
standen Spiel und Spass auf dem Programm. Im
Appenzellerhaus absolvierten wir einen Teamwettkampf. Es ging darum, im Slacke-Line,
Stiefel-Bowling, Quiz, Klettern, Nageln und
Holzrondellen-Sägen gegeneinander anzutreten. Trotz dem Siegen der «Birnen» wurde der
tolle Einsatz eines jeden mit einem AppenzellerBiberli und dem weltbekannten Appenzeller
Alpenbitter verdankt. Für das Abendessen warfen wir uns wieder in Schale, was sich als nicht
ganz so einfach herausstellte, da jegliche Kleidungsstücke bis zum Himmel nach Kuh und
Landluft stanken. Als auch der letzte Rest an
Parfüm versprüht war, machte sich die Gruppe
auf zum letzten gemeinsamen Abendmahl. Im
Schnuggenbock Teufen wurden wir durch das
Ambiente rund um das Restaurant sowie durch
das gutgelaunte Personal hervorragend unterhalten. Mit vollen Bäuchen traten wir den Rückweg Richtung St.Gallen an, wo wir das Tanzbein
bis in die frühen Morgenstunden schwangen
und uns anschliessend in der nahegelegenen
ZVA schlafen legten.
Sonntagmorgen, Zeit langsam Abschied zu
nehmen, aber nicht bevor man sich nochmals
richtig gestärkt hatte. Das Stars and Stripes Restaurant liess keine Wünsche offen. Vom Spiegelei über das Pouletflügeli bis zum Cheescake.
So fand jede/r etwas um sein/ihr individuelles
Katerfrühstück zusammenzustellen. Um 11.30
Uhr ertönte auf dem Roten Platz der Schlusskantus und ein weiteres legendäres Reisli nahm
sein Ende.
In Blau-Grau-Blau
Melanie Zimmermann v/o Wailua
Le Droguien 2/14 27
Regionalstämme
Die Reise eines Stammtisches
Wie jeden zweiten Donnerstag im Monat trafen
sich auf der Basler Pfalz (Aussichtspunkt auf
dem Münster) «für die restlichen Einwohner der
Schweiz, also nicht Basler und Baselbieter» 21
Droganer zu ihrem monatlichen Stamm.
Nein, dieser Stamm war nicht einfach ein
Stamm wie jeder andere. Es war ein Stamm,
den es nur etwa alle 25 Jahre gibt. Was war das
Besondere an diesem Anlass? Wer uns Basler
kennt, weiss wie wir Anlässe und Feste zelebrieren, haben wir doch nebst dem AH DROGA
Stamm Basel inklusiv Baselbiet, die alljährliche
Fasnacht und die fünf Meistertitel der vergangenen Jahre zu befeiern. Hier kann ich nur sagen «Übung macht den Meister». Ja, die Fussballkenner unter euch werden nun den Finger
heben und sagen, es sind erst vier Meistertitel
in Serie des FC Basels. Da das Jahr sich dem
Ende zuneigt und das Jahr 2014 vor der Türe
steht und im Sommer 2014 die Fussballsaison
2013/14 zu Ende geht, habe ich mich entschieden gemäss Kraft Semester dies so vorwegzunehmen. Sind wir doch ehrlich, welche andere
Region wäre für so ein Fest besser geeignet als
Basel.
28 Le Droguien 2/14
Nun nach einem Bon Schluck und dem Droganer Cantus ging es los. Wir dislozierten zum
Rhein und fuhren auf der Münsterfähre «Leu»
bei reichlich Perle, einigen Nüsschen und vielen
Kanten den Rhein mehrmals hinunter und hinauf. Es war eine mächtige Schauklerei, ganz
selbstredend wurde es keinem Droganer übel.
Nach etwa einer Stunde verliessen wir auf der
Kleinbasler Uferseite die Fähre und gingen in
einem Monom ins Stammlokal. Hier bestaunten
alle Droganer den Stammtisch mit den neu eingeschnitzten Namen. Es war ein erhabenes Gefühl nach fünfzehnjähriger Mitgliedschaft im
AH-Stamm Basel seinen Vulgo «Picus» bestaunen zu können. Es ist anzumerken, dass unser
Hohes X Noilly den Tisch mit Argusaugen bewachte, denn der Lack war noch nicht ganz
trocken und die Gefahr einer Biersauerei gross!
Nach einiger Zeit wurde es stiller in der Corona,
wir begannen zu essen und mit vollem Munde
lässt sich einfach keine gute und intensive Diskussion führen. So ergriff unser Membre
d’Honneur Corton das Wort und erzählte die
bewegende Geschichte des Stammtisches oder
genauer gesagt der Stammtische. Im Herbst
1967 wurde der erste Stammtisch im Restaurant Paradies in Basel eingeweiht. In diesem
Lokal stand der Tisch bis im Sommer 1980.
Nachdem ein Beizerwechsel stattfand, war
auch der Stammtisch nicht mehr auffindbar.
Das Hauptthema an mehreren GV’s war natürlich die Beschaffung eines neuen Stammtisches,
aber mit was bezahlen? So beschloss man an
der GV 86 die Kriegskasse zu beleben und zu
füllen. Dies mit dem Ziel, dass der Tisch an der
GV 87 zu bestaunen sei. Aus irgendeinem nicht
erklärbaren Grund stand der Tisch aber ohne
Gravuren des DROGA Zirkels und der Vulgos bei
Mangan. Nach langem Hin und Her wurde der
Stammtisch mit grosser Einweihungszeremonie
im alten Gundeldinger-Casino eingeweiht. Leider hatte der Tisch dieses Zuhause nicht lange
geniessen können. Aus strategischen Fehlern
lernt man eben, denn im Januar 1992 wurde
das Gundeldinger-Casino abgerissen. Danach
stand unser geliebtes Stück Holz mit Beinen und
diversen Gravuren im Café Spitz im Hotel Merian. Als wir 1996 unser Stammlokal wieder einmal verloren, musste der Tisch erneut gezügelt
werden. In einem grossen Brimborium mit viel
Fleur, Perle, Diamant und einigen Nüsschen und
natürlich unter tosendem Applaus von 35 anwesenden Droganern (AH-X Gatta) und mit
Musikbegleitung (Drummelkäfer) in das neue
Stammlokal Restaurant Rebstock im «Klaibasel»
überführt. Da der Tisch wohl zu gross war, war
diese Heimat auch nicht von grosser Dauer. Da
wir im 1997 mit dem Tisch im wahrsten Sinne
des Wortes im Regen standen, entschied man
sich den Tisch für eine kurze Weile bei Horus zu
Le Droguien 2/14 29
Hause zwischenzulagern. Ja, nun ist es so eine
Sache, es ist wirklich kein kleiner Tisch. Also er
passte durch die Kellertüre der Familie Horus.
Gottseidank!!!
Nun dachten wohl alle aus den Augen aus dem
Sinn und die Jahre vergingen. Es wäre verwegen, wenn man den Lesern unterschlagen würde, dass an jeder GV des AH-Stamms Basel das
Hauptthema nicht die Kasse (nur in Ausnahmefällen, wenn der auf Lebenszeiten gewählte
allmächtige Revisor nicht sein Veto einbrachte),
nicht das Jahresprogramm und schon gar nicht
die Wahlen der Vorstandsmitglieder waren.
Nein dieser Tisch, die meisten Fragen waren,
wie geht es dem Tisch, hat Horus den Tisch zu
Cheminéeholz umfunktioniert, wird der Tisch
wöchentlich mit Renuwell gepflegt und gehegt
oder wurde die Türe verkleinert und ein erneutes Zügeln somit verunmöglicht.
Was mache mit dem «cheibe Stammtisch»? Ja,
was? Jeder vernünftige Erdenbewohner weiss
die Antwort: «Ein neues Stammlokal»! Ja, aber
30 Le Droguien 2/14
woher nehmen, wenn nicht stehlen. Dieser
Tisch ist einfach schon sehr gross.
Wir Basler und Baselbieter sind ein eigenes
Volk. Ja, wir sind Siegertypen, wir sind hartnäckig, wir geben nie auf, wir können uns ab kleinen Dingen erfreuen, erregen und ergötzen.
Wer uns kennt, versteht uns manchmal nicht,
wir können über alles lautstark diskutieren, lachen, streiten und uns gemeinsam erfreuen.
Wenn es einem von uns schlecht geht, stehen
wir wie eine Eiche hinter ihm, alles was geschehen ist, ist in diesem Moment vergessen. Ja, wir
sind die Gallier der Schweiz. Im Norden durch
die Germanen bedrängt, im Westen verhindern
d’Waggis (Franzosen) unsere Expansionsgelüste, im Laufental werden wir durch den Jurabogen eingekesselt. Im Oberbaselbiet verdeckt
uns der Belchen die Sicht auf die grosse Welt
«das Mittelland» und zuletzt im Osten trennt
uns Gott sei Dank das Fricktal von Zürich. Also
es bleibt uns nichts anders übrig, wir müssen
wie ein Mann hintereinanderstehen und das
tun wir. Und wir Droganer stehen hinter unserem Stammtisch.
Also vor allem ein Droganer. Unser AH-X Eternitas, führte uns am 13. April 2006 nach dem
Schuggerstamm (für nicht Basler heisst das Polizist. Damit uns die Alemannen nicht verstehen,
haben wir auch eine eigene Sprache entwickelt.) aus einem unerklärbaren Grund ins «Restaurant Rebhaus.» Viele von uns waren natürlich müde und dachten wieso müssen wir jetzt
noch 2 Kilometer laufen, hatte es in der Nähe
doch etwa 50 Beizen. Als wir ins Lokal traten,
waren alle erstaunt und strahlten wie kleine
Kinder vor dem Christbaum. Ich dachte mir,
Horus hat auf jeden Fall nichts an der Kellertür
geändert, ansonsten unser Stammtisch nicht
hier wäre. Ja, dieser Tisch wurde bestaunt, natürlich wurde mit dem Beizer diskutiert, ob man
den Tisch nicht in einer anderen Ecke haben
könnte. Ja, so sind wir, endlich haben wir einen
ehrwürdigen Platz in einem typischen Fasnachts-und Studentenlokal und trotzdem findet
einer ein Haar in der Suppe. Irgendwann wurde
bemerkt, dass die Vulgos der jüngeren Jahrgänge fehlten. Sofort wurde beschlossen, dass dies
geändert werden muss. Nun am 14. März 2013
war es soweit. Unser geliebtes Stück Holz mit
einer runden Platte und einigen Kritzeleien
steht immer noch im selben Lokal und am selben Ort.
Im Namen aller teilnehmenden Droganer möchte ich den Stammorganisatoren Noilly, Nuviana
und Oliena für die Organisation des sehr schönen Stammes danken. Ebenfalls möchte ich
mich ein wenig verspätet bei Eternitas für seinen unermüdlichen Einsatz für das Finden eines
geeigneten Stammlokales danken. Zuletzt
möchte ich Dao und Noilly für den Einsatz betreffend die neuen Vulgogravuren bedanken.
In Blau-Grau-Blau
Felix-Robert Frey v/o Picus
Grillstamm
8. Mai 2014 – Halbfinal-Abend! Halbfinal des
Eurovision Song Contests. Ein Halbfinal mit
Schweizer Beteiligung! Kurzum ein echter
Strassenfeger. Wer wird da wohl noch an einen
DROGA-Grillstamm kommen?
Wer sich an das Wetter Anfang Mai zurückerinnert, weiss, dass Regen und kühles Wetter die
Regel waren. Am Vorabend ging ich noch die
Grillstelle inspizieren. Riesige Wasserlachen,
feuchtes Holz und ein erneuter Regenguss
stimmten mich leicht nachdenklich. Sofort notierte ich einen halben Ster trockenes Holz auf
meiner Einkaufsliste. Wir brauchen schliesslich
für unsere Klöpfer eine valable Glut! Dann führte ich das Gespräch mit Petrus, dem Wettermacher himself! Als im 94 der Grillstamm so verregnet wurde, schloss ich mit ihm ein Jahr
später einen 10-Jahresvertrag für tolles Grillstammwetter ab. Es wurde im wahrsten Sinne
ein absolut wasserdichter Vertrag. Kein solcher,
den man mit Fussballtrainern aufsetzt. Als Gegenleistung bot ich an; wir singen so schön und
laut, dass die Engel des Himmels frohlocken
und schon vor lauter Vorfreude mit ihren Flügelschlägen die Wolken vertreiben. Mit Schrecken
stelle ich nun fest, dass der 10-Jahresvertrag
dieses Jahr auslief. Petrus hatte sich an die AbLe Droguien 2/14 31
machung gehalten. Wir mit unseren sonoren
Prachtstimmen allerdings auch. Meine Frau
meldet jedenfalls jedes Jahr ganz entzückt, dass
sie uns singen hörte.
Um auf meine erste Frage zurückzukommen, es
meldeten sich 13 für den Grillstamm an, davon
mit Arran und Osiris zwei Grillstamm Rookies.
Die staunten nicht schlecht, als sie Carabus
beim Einheizen zusahen. Die dachten bestimmt,
es gäbe bald einen ganzen Ochsen am Spiess!
Wozu braucht man ein Beil, wenn das Holz
schon gespalten ist? Mangan weiss es eigentlich auch nicht, aber es gehört einfach zur Standardausrüstung eines echten Mannes, der sich
im Wald eine Wurst braten will. Ähnlich wie
beim zölibatär lebenden Priester, der trägt ja
sein ‚Gigeli‘ auch den ganzen Tag mit sich rum.
Wir kommen zum Kapitel Essen und Trinken:
Diesmal reichte der Wein – und das Mineral
ohnehin. Fast zwei Flaschen Blötterliwaser haben die weggetrunken! Zum Vergleich; die
Weinflaschen gingen im 2-stelligen Bereich
weg. Neben den Klöpfern – in östlich gelegenen
Landesteilen Cervelat geheissen – gab es die
berühmten Schnitzelbrötli (mit einer Cognac
Marinade). Picus hatte auf seiner NeuseelandReise 8 kg abgenommen, darum ass er diesmal
nur einen Klöpfer (sein Rekord liegt bei 5!). Als
ich ihm dann das kleinste Schnitzel in sein Brot
legte, protestierte er aber heftig. Dabei wollte
ich nur unterstützend helfen, dass seine neue
Silhouette noch lange die scheuen Blicke der
Damenwelt entzückt.
Bis kurz vor Mitternacht sassen wir gemütlich
beisammen, sangen, schwatzten, scherzten
und politisierten.
Das Schönste war, dass alle halfen den Grillplatz
wieder in den Zustand zu bringen, in dem wir
ihn angetroffen hatten. Es blieb einzig eine kolossale Glut zurück, die am andern Morgen
holzfreie Asche war. Bekanntlich hole ich mir
jedes Jahr eine Spezialbewilligung bei der Poli32 Le Droguien 2/14
Eishockeystamm,
9. März 2014
v.l.n.r. stehend: Brizard, Mumm, Picus,
Nuviana, Big, Carabus, Mangan, Osiris
kniend: Vespa, Corton, Chivas. Fotografin Arran
zei ein, um mit dem Auto die ganze Bagage zur
Grillstelle zu fahren. Carabus, Vespa und Brizard nutzten dies und liessen sich in meinem
Wagen herunterfahren. Unter ihren Füssen
klebten noch Wülste von Waldboden. Und dies
in meinem schönen neuen Auto…!
Es steht wohl fest, dass ich auch nächstes Jahr
den Grillstamm organisieren muss. Nun liegt es
an euch ein warmes, trockenes Datum zu finden.
An einem schönen Sonntagnachmittag traf sich
eine Gruppe Droganer zu einem der sportlichsten Stämme, der wohl je durchgeführt wurde,
bei der Eishalle in Sursee.
Schon bei der Aufgabe sich regelkonform einzukleiden kamen einige ziemlich ins Schwitzen
und man erkannte bald den Sinn des grossen
Ventilators in der Garderobe.
Beim Einlaufen konnte man schon erste Talente
erkennen und auch einige die noch so ihre Mühe mit der ungewohnten Unterlage hatten.
Scharf beobachtet von Fotofuchs Fariña startete
dann die Partie Gelb gegen Lila. Durch die grosse Anzahl an Teilnehmern konnten zwei Neuner-Teams gebildet werden. So konnten sich die
Spieler nach dem Einsatz auch wieder erholen.
Bis nächstes Jahr
In Blau-Grau-Blau
Urs Widmer v/o Corton MdH
X
Pia Gerber v/o Noilly
noilly@droga.ch
VX
Simon Eberhart v/o Big
Stamm
monatlich jeweils am zweiten Donnerstag
Le Droguien 2/14 33
Das Spiel wurde mit viel Leidenschaft gespielt
und jeder der das Eis betrat gab sein Bestes um
den Puck am gegnerischen Goalie vorbeizubringen. Was sich aber als schwierig herausstellte,
denn Nitro und Luigi hielten die Schüsse weltmeisterlich. Schliesslich trennten sich die beiden
Mannschaften mit 4:4. Da die Energie nicht
mehr für eine Verlängerung reichte, einigte
man sich auf ein Unentschieden. Was auch den
Eismeister freute, welcher so begeistert von unserer Vorstellung war, dass er uns noch fast die
Eismiete geschenkt hätte.
Nach der sportlichen Höchstleistung freuten wir
uns aufs Bistro und liessen den Abend in Sursee
gemütlich ausklingen. Zu diesem Zeitpunkt
ahnte man auch noch nichts vom Muskelkater,
welcher wohl nicht nur der Schreiber die nächsten Tage auskurieren musste. Danke cher Nitro
für die Organisation von diesem fantastischen
Eishockeystamm.
In Blau-Grau-Blau
Mario Witmer v/o Orao
34 Le Droguien 2/14
Maibummel, 21. Mai 2014
Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ
der Freude.
Christian Friedrich Hebbel (1813 –1863),
deutscher Dramatiker und Lyriker
Petrus liess sich nicht lumpen und bescherte uns
wundervoll warmes Wetter, ideal für einen kleinen Bummel in der Wildnis. So versammelte
sich um 19.00 Uhr eine grosse Droganerschar zum gemeinsamen Spaziergang in
Sempach. Die Meute zog los Richtung
Parkplatz direkt am idyllischen Sempachersee. Dort trafen leider etwas verspätet, der Schweizerischen Bundesbahn sei
Dank, auch Salento und Fée ein.
Von diesem Versammlungsort folgte die Bande
weiter einem Pfad dem See entlang. Nach kurzer, jedoch intensiver Betätigung des Bewegungsapparates, gab es ein kleines Intermezzo
von den Veranstaltern Fariña und Orao. Bei einem Rastplatz wurden wir förmlich zum Halt
gezwungen und Fariña verabschiedete sich für
eine Weile. Noch war uns nicht klar, was wir
erwarten durften. Zum Glück kam Fariña rasch
zurück und lüftete Ihr grosses Geheimnis: Hatten doch unsere Saufkumpanen eine köstliche
Maibowle zubereitet! Herrlich!
Nicht nur die Zugfahrer wurden damit beglückt,
nein auch unsere designierten Kraftfahrzeuglenker durften mit einer spritfreien Variante der kalten Ente anstossen.
Dazu reichte unser geniales Stamm-OK Oraos
selbst gemachte Pesto-Schnecken in zwei Varianten und Chips. Selbstverständlich folgte nach
diesem vorzüglichen Apéro auch die zum Sommer passende Hauptspeise, welche wir im Café
Türmli im nahegelegenen «Städtli» zu uns nahmen. Ob Pasta alla italiana oder typische
Schweizergerichte: Jede Person fand hier ihren
Favorit. Irgendwann im Verlaufe des Abends
beglückte uns noch Hobbybauer Luigi mit ei-
nem Anruf. Er berichtete uns, dass er in der
Romandie, seiner vorübergehenden Wahlheimat, bereits schon neue Kollegen gefunden
hätte. Geissbock Sultan und Luigis Namensvetter, der Esel Lui, haben es ihm voll angetan und
begleiten ihn tagtäglich bei seiner Tätigkeit.
Auch nach diesem Ereignis verliefen die Stunden in äusserst angenehmen Rahmen und es
wurden noch etliche Räubergeschichten erzählt. Somit konnten alle gutgelaunt in den
nächsten Tag starten.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Fariña und Orao!
In Blau-Grau-Blau
Ramona Zehnder v/o Fée
X
Michael Arn v/o Chablis
Dorfmatt 4, 6244 Nebikon
Natel 079 790 18 89
chablis@droga.ch
XX
Roger Schlüssel v/o Glenfiddich
XXX
Jana Schumacher v/o Niobe
Le Droguien 2/14 35
Dellenbodenweg 8
4452 Itingen
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Fax 061 975 05 01
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Treffen sich zwei Kohlenstoffe.
Sagt der eine: «Hi!»
Sagt der andere: «Ihhh, geh weg, du bist ja substituiert!»
«Schwer zu sagen, was sie haben», sagt der Doktor.
«Liegt wahrscheinlich am Alkohol.»
«Macht nichts, Herr Doktor. Dann schau ich ein andermal wieder rein,
wenn sie nüchtern sind.»
Ein Lehrer fragt seine Flamme: «Willst Du mich heiraten?»
Sie haucht beglückt: «Ja».
Er: «Antworte bitte mit einem ganzen Satz.»
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Stamm vom 20. März 2014
Wer hätte das vor 2 Jahren gedacht, dass heute
auch der Kanton Solothurn mit einem, auch für
internationale Bahnrennen homologierten, Holzoval aufwarten könnte. Nun, die Grenchner
haben es unter Mithilfe des Sponsors Andy Rihs
(BMC Fahrradfabrik in Grenchen) geschafft.
Überall ist wohlbekannt: Die Solothurner Altherren und Damen sind Neuem immer zugetan.
Also Nichts wie hin zum Velodrome.
So trafen sich Acido, Aristaios (NE), Bacchus
(NE), Carlota, Camus (diesmal Event Manager),
Domec, Falco, Fleurette, Friulana, Listo und
Ozelot im Velodrome Restaurant um sich für
einmal in die Geheimnisse des Radrennsports
für zehn Franken hineinzudenken.
Die Militärradfahrer beim Start
Ein Salatbuffet und eine anständige Portion Bameh erleichterte der munteren Droganerschar,
mit ca. 500 anderen Zuschauer, den Einstieg ins
Renngeschehen. In der dritten Reihe, genau
oberhalb des Zielstriches konnten wir privilegiert dem Geschehen auf der Rennbahn folgen.
Gegenüber orientierte ein Grossbildschirm über
den jeweiligen Stand des Rennens, so dass auch
der unkonzentrierteste Zuschauer jederzeit bestens informiert war. Als Highlight war sicher
das Rennen von ca. 10 wackeren Militärradfahrern zu betrachten. Einmalig was diese Männer
im Vierfruchttenue, mit Gamaschen und hohen
Militärschuhen bewehrt, auf Ordonnanz Fahrrädern der Schweizer Armee demonstriert haben. Respekt wie diese ehemaligen Redlibuben
in die Steilwand hinein fuhren. Der Schnitt nach
10 Kilometern Rennen war dann auch dementsprechend nämlich 36 km/Std – macht dies einmal mit eurem Normalrad, erst dann könnt ihr
diese Leistung genug würdigen.
Im Übrigen, Zürich mag ja gross sein; aber in
Sachen Bahn Radrennsport ist Grenchen nicht
mehr so weit vom Nabel der Schweiz entfernt.
Zu erwähnen wäre noch der Sieger des Abends
war im Punktefahren Elite 10 km (mit Durchschnitt
51,576 km/Std) und im Ausscheidungsfahren.
Er heisst Gael Suter vom Team Hörmann. Im
Kids Rennen (Knaben und Mädchen bis 15 Jahre), wurde die beste fliegende Runde auch hier
mit einem 51er Schnitt absolviert. Die Familie
Zeller war hier am erfolgreichsten (bei den Knaben Erster und bei den Mädchen Dritte).
Alles in allem ein Abend zum Sammeln von neuen, zum Teil unbekannten Eindrücken – wer
weiss vielleicht wird der Velodrome Suisse
Stamm im AH DROGA Stamm Solothurn institutionalisiert.
In Grau-Blau-Grau
Max Flückiger v/o Camus
36 Le Droguien 2/14
Le Droguien 2/14 37
Mini-Golf-Stamm 10.6.2014
Ein warmer, windstiller Sommertag neigte sich
dem Ende entgegen. Ideales Wetter für eine
Runde Minigolf auf höchstem Niveau. Droganer
aus vier Kantonen trafen sich im Moos in Balsthal zum Wettkampf. Pünktlich um 19.30 Uhr
traf noch Fariña aus Cham bei uns ein. Wir
spielten nach den internationalen Regeln. Diejenigen, die vor dem Spiel bereits dem Alkoholkonsum nicht widerstehen konnten, hatten einige Anlaufschwierigkeiten. Besonders Camus
hatte auf den ersten Löchern mit den Hindernissen zu kämpfen. Kurz vor Ende des Spieles
überraschte uns ein Sommergewitter, wir spielten aber standhaft weiter bis zum Schluss.
Überlegener Sieger wurde mit einem Punkt
Vorsprung auf Falco ACIDO. Dies ein weiterer
Beweis, dass STRATH die Konzentration und
Ausdauer fördert. Die anschliessende Diskussion, ob STRATH als Doping anzusehen sei, war
schnell beigelegt. Platz drei belegte der Schreibende gefolgt von der ersten Dame unser X
Fleurette. Listo ihr Freund landete auf dem letzten Platz, so bleibt der Familienfrieden intakt.
Bravo Listo, gut gemacht! Friedlich war auch
der Abschied und die Vorfreude auf den Waldhütten-Stamm mit hoffentlich blauem Himmel,
das Sommergewitter hatten wir jetzt ja schon
beim Minigolf eingezogen. Bis bald
In Blau-Grau-Blau
Bertram Künzle v/o Domec
X
Jolanda Jäggi v/o Fleurette
fleurette@droga.ch
VX
Bertram Künzle v/o Domec
b.kuenzle@ggs.ch
38 Le Droguien 2/14
Möhl-Stamm, 13. März 2014
Worin unterscheiden sich Äpfel von Birnen?
Heute Abend wollten wir uns die Mosterei Möhl
in Arbon ansehen. Siglo und seine Frau Cornelia, die ganz in der Nähe wohnen, luden uns
vorgängig zu einem Apero ein.
So konnten wir im Schein der untergehenden
Frühlingssonne genüsslich Perle schlürfen und
feine Häppchen genießen. Überhaupt, die Aussicht mit See war phänomenal! Und im Sommer, wenn das gegenüberliegende Strandbad
seine Tore öffnet, käme da noch die eine und
andere Leckerei zum Vorschein. Da waren sich
männliche wie weibliche Anwesende einig! Ja,
Brennhafen
Markus Möhl
es geht doch wirklich nichts über ein leckeres
Erdbeercornet!
Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald
mussten wir von unseren Gastgebern Abschied
nehmen. Liebe Cornelia, lieber Siglo – herzlichen Dank für eure spontane Einladung!
Vor der Mosterei Möhl gesellten sich dann noch
weitere interessierte Droganer zu uns. Pünktlich
um 19.00 Uhr wurden wir von Markus Möhl auf
den Rundgang abgeholt.
Im Museum bekamen wir zwischen alten Flaschen und Dingen, die früher zur Mostgewinnung gebraucht wurden einen ersten Einblick in
die langjährige Firmengeschichte geboten. Markus Möhl machte dies oftmals mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Schalk!
Danach ging’s auf den Rundgang. So kamen wir
an der Waschanlage vorbei. Die Äpfel von heute werden mit denen von gestern gewaschen!
Was soviel heissen will, dass man das Wasser,
dass bei der Konzentratherstellung gestern angefallen ist, zum Waschen der heutigen Lieferungen verwendet. Alles zu nutzen und geschlossene Kreisläufe sind in der Firma Möhl ein
wichtiges Thema, dem grosse Aufmerksamkeit
geschenkt wird.
Schon bald standen wir vor einer riesigen Maschine, der Presse. Wie ein schlafender Riese lag
sie friedlich vor uns. Sie ist nur rund 2 Monate
in Betrieb. Danach wird sie gründlich geputzt
und allfällige Schäden repariert, damit sie im
Herbst zur neuen Saison wieder bereit ist.
Und weiter ging’s! Schon bald standen wir in
der Brennerei. Und auch hier eine Anekdote.
Diesmal aber nicht für die breite Öffentlichkeit
bestimmt! Und dann auch noch eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! Da könnte ich glatt
zur Feministin werden! Hatte doch früher der
Bauer für den Knecht 5 Liter Schnaps Zollfrei zu
gut, für die Magd aber nur die Hälfte!
Auf dem weiteren Weg durch den Betrieb gelangten wir in die Keller. Hier fanden wir uns vor
riesigen Tanks und mächtigen Fässern wieder!
So beeindruckend gross die Fässer sind, so winzig klein ist die Luke zum Einstieg, wenn diese
von Hand geputzt werden müssen.
Auf dem Rückweg zu unserem Ausgangspunkt
kamen wir im Getränkelager vorbei. Es war gigantisch! Und doch reicht der gelagerte Vorrat nur für
ca. 2 Wochen, und das auch nur im Winter!
Eigentlich wäre jetzt noch eine Degustation auf
dem Programm gestanden. Im Rest. Pöstli vis-àvis wartete der Wirt aber schon fast eine halbe
Stunde mit dem Buffet auf uns. So reichte es
nur noch für einen Becher als Andenken an diese tolle Führung! Herzlichen Dank an Markus
Möhl für die interessanten Ausführungen!
Mit feinem Essen und angeregten Gesprächen
liessen wir den Abend ausklingen. Und wäre
dem Wirt die Tranksame ausgegangen, wäre
das heute Abend nicht tragisch gewesen – wir
hatten den Mann mit dem Schlüssel zum Getränke-Lager mit dabei!
Der Unterschied zwischen Äpfeln und Birnen:
Äpfel schwimmen im Gegensatz zu Birnen!
In Blau-Grau-Blau
Priska Walti v/o Athena
Le Droguien 2/14 39
Altersruhsitz-Stamm
in St. Gallen, 10. April 2014
Heute stand ein Besuch im Altersruhsitz eines
102-jährigen an!
Doch so ein Zerfall der guten Manieren: niemand hat an die Blumen für den Senior gedacht! Und niemand hatte einen guten Tropfen
dabei! Na ja, mit Blumen hätte unser Senior
nichts anzufangen gewusst! Und ob er einen
der für Droganer üblichen guten Tropfen zu
schätzen gewusst hätte, wage ich zu bezweifeln! Dann schon eher einen «Bon Schluck»
bestes, verbleites Benzin! Der Senior den wir
besuchen wollten war nämlich ein originalgetreu restaurierter Saurer-Lastwagen Baujahr
1913.
In der Garage Seniors wurden wir von Hugo Pfister,
dem Restaurator, und Otto Zanotta, einem der
3 Besitzer, empfangen.
Rüstiger Senior
40 Le Droguien 2/14
Also 102 Jahre hätten wir dem stolzen Senior
nicht gegeben! So gut hat er aber nicht immer
ausgesehen! 2005 war ein Tiefpunkt in seinem
Dasein! Der Zahn der Zeit nagte an ihm und
dazu jede Menge Standschäden. 8 Jahre aufwendigste Restaurationsarbeiten waren nötig
gewesen, ihn wieder im Glanz von 1913 erstrahlen zu lassen.
Da der Senior uns leider nicht selber aus seinem
spannenden Dasein erzählen konnte, übernahmen das die Herren Pfister und Zanotta. 1913
wurde der Lastwagen gebaut. Nicht wie man
vermuten könnte in Arbon, sondern in Frankreich. Dies wegen des Zolls, der bei der Produktion in der Schweiz angefallen wäre. Der Lastwagen hatte einen Neupreis von umgerechnet
Fr. 20 000.–. Im Vergleich dazu betrug der Stundenlohn eines «Büezers» damals 20 Rappen.
Spannend waren auch die mit viel Herzblut vorgetragenen Ausführungen rund um die Restauration, die nach dem Willen der Besitzer möglichst originalgetreu werden sollte. So kommt
der Lastwagen auch heute noch ohne jegliche
Elektrik aus und wird mit Petroleum- resp. Carbid-Leuchten betrieben. Ersteres gab bei der
Zulassung einige Probleme, da damit auch die
Blinker fehlten. Da unser Senior aber ein Jahr
vor dem Obligatorium für elektrische Lichter an
Motorfahrzeugen in Verkehr gesetzt wurde,
darf er auch heute noch mit Blinkkelle auf der
Strasse gefahren werden.
Natürlich war dies kein trockener Vortrag – neugieriges Schauen war erwünscht. So steckten
wir wo immer denkbar unsere Köpfe möglichst
tief ins Innenleben des Oldies. Und weil früher
vieles noch nicht so einfach und mühelos ging
wie heute, braucht es zum Anlassen eines so
alten Gefährtes eine Checkliste. Diese gingen
wir zum Abschluss der Ausführungen Punkt für
Punkt durch. Und damit es nicht wieder zu
Standschäden kommt, hiess es auf die Ladebrücke des 3,1 Tonnen schweren Gefährtes
Wiler Asperuala Maibowle
die Zweite, 8. Mai 2014
«Wiä händ d’Gavia od d’Tosca da gmacht?»
«Uusgezeichnet!»
Und weil uns die Maibowle 2013 so gut geschmeckt hat, haben wir uns bei den beiden um
eine Neuauflage im Mai 2014 stark gemacht.
Und siehe da, wir wurden erhört! Gavia und
Tosca luden zur Bowle an den Gübsensee am
westlichen Stadtrand von St. Gallen ein.
In der strahlenden Abendsonne haben wir uns
auf dem Parkplatz beim (geschlossenen) Restaurant Gübsensee getroffen. Nach einem kurzen Fussmarsch entlang den Gestaden des
Stausees gelangten wir zum Grillplatz, wo unsere Gastgeberinnen schon fleissig am Einheizen waren.
Schon bald konnten wir ein erstes Mal auf den
kommenden Abend anstossen. Vor uns der ruhig daliegende See, hinter uns ein knisterndes,
rauchendes Lagerfeuer und in unserer Hand ein
Becher bester Maibowle… wir fühlten uns wie
zu Neuenburgerzeiten! Vielleicht nicht mehr so
Wer organisiert die besten Stämme
in der Stadt???
Es kommt gut!
Die Stammorganisatorinnen Gavia und Tosca
klettern. Bei der anschliessenden Ausfahrt mussten wir nicht einmal einen Kantus singen, um
aufzufallen! Und auch mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 30 km/h sind solche
Rundfahrten viel zu schnell vorüber, leider!
Als kleiner Trost wartete im Rest. Zunftstube ein
feines Essen auf uns. Die Spezialität des Hauses
– etwas vom Grill – mit leckeren Beilagen. Und
auch Grossmutter's «Brönti Creme» liess nicht
nur den Koch in Erinnerungen schwelgen!
In Blau-Grau-Blau
Priska Walti v/o Athena
Le Droguien 2/14 41
Spargel-Stamm
vom 28. Mai 2014
Prösterchen!
Lecker!
wild und ungestüm, aber immer noch voller Tatendrang!
Nachdem wir die superleckere Bowle ausgiebig
verkostet und genossen hatten, bruzelten
schon bald die ersten feinen Sachen über dem
Feuer. Dazu durften wir uns bei den köstlichen
Salaten bedienen, die Tosca und Gavia organisiert haben.
Janus stellte sich als Gourmet-Grill-Profi heraus.
Er begnügte sich nämlich nicht damit, den Teller
auf den Oberschenkeln zu balancieren – nein,
ein Tischchen musste her! Nun ja, es war eigentlich ein Tarnkappen-Notfall-Hockerchen
aus alten Militärbeständen, welches er zweckentfremdet nutzte. Ob damit wohl der Maurer
Ueli einverstanden gewesen wäre???
Wir hatten uns gerade so richtig in die eilends
geholten Woll-Decken eingekuschelt, als zwei
stämmige Mannsbilder – uns wurde es beinahe
etwas «gschmuch» – vom Ordnungsdienst ihre
Runde machten. Um 10 Uhr wäre dann Lichterlöschen. Und Nachlegen dürften wir um diese
Zeit auch nicht mehr! Wie um alles in der Welt
sollten wir die Nacht mit diesem kleinen Feuerchen überstehen? Oder meinten sie vielleicht,
dass wir das Feuer um 22.00 Uhr noch heute
löschen sollten? Nichtsdestotrotz haben wir
noch einige Kanten angestimmt – nicht alle
ganz textsicher. Die Schrift auf den Kantenblättern war halt einfach zu klein und mehr Feuer
machen durften wir ja nicht!
Zu vorgerückter Stunde ging es ans Löschen.
Zwar hatte es im angrenzenden See sicherlich
genügend Wasser, aber leider auch bissige
Schildkröten. Die Tiere wurden hier ausgesetzt
und hatten bereits Spaziergänger gebissen. Ob
alle eingefangen werden konnten, war nicht sicher. Dies war zumindest in der Zeitung zu lesen.
Das Wasserschöpfen aus dem See fiel also ins
Wasser. Aber zum Glück erinnerte sich Kinor an
eine grössere Pfütze aus der er eine leere Flasche füllen konnte. Und dann musste auch
noch eine Flasche Clair herhalten. Damit war
dann das Feuer zu unserer Zufriedenheit gelöscht.
Chère Gavia, chère Tosca – ein lautes, dreifaches
B-R-A-V-O für diesen tollen Abend an Euch!!!
42 Le Droguien 2/14
In Blau-Grau-Blau
Priska Walti v/o Athena
Während die einen am Vorabend der Auffahrt
in alle Richtungen in den Kurzurlaub verreisen,
fahren eingefleischte Spargelstamm-Fans ins
St. Galler-Rheintal. Auch dieses Jahr hat uns
Schliff wieder ins Gasthaus Ochsen in Berneck
zu einem aussergewöhnlichen Dinner mit «Weltklasse-Spargeln» aus Diepoldsau eingeladen.
Nachdem wir den Apéro auf der überdachten
Gartenterrasse genossen und unsere Plätze an
der gedeckten Tafel eingenommen hatten,
konnte aufgetischt werden. Was uns nun aus der
Küche serviert wurde, war ein Genuss-Feuerwerk! Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund
Amuse bouche
zusammen, wenn ich daran zurückdenke! Vielleicht macht euch das Menü von diesem Jahr
gluschtig auf den nächsten Spargel-Stamm…
Nachdem der letzte Teller «ausgeschleckt», alle
Weinflaschen und Schnapsgläser ausgetrunken
waren und auch der stärkste Espresso nichts
mehr gegen die immer schwerer werdenden
Augen half, machten wir uns auf den Heimweg
– voller Vorfreude auf den nächsten SpargelGaumenschmaus à la Schliff! Ihr seid schon
heute herzlich eingeladen und jederzeit willkommen, sich in der Ostschweiz kulinarisch
verwöhnen zu lassen.
In Blau-Grau-Blau
Nicole Bühler v/o Freya
Spargel-Avocado-Tartar mit Chiliöl Spargel nach Grossmutterart
und gebackenem Wachtelsuprême mit Greyerzer-Käse überbacken, gerösteten Buttergarniert mit Sakura-Kresse
brösel, Bündner Rohschinken
Frisch gebackenes RhabarberTörtli mit
marinierten
Erdbeeren,
hausgemachte
Vanilleglacé
Marinierter Kalbshohrücken am Stück rosé
gebraten mit Rotweinjus, frische Morcheln
und Diepoldsauer Spargel, neue Kartoffeln
Le Droguien 2/14 43
30. Armbrust-Stamm,
12. Juni 2014
12. Juni 2014 – sportliches Grossereignis – 30.
Armbrust-Stamm ausgetragen in Stein AR!
Wen interessiert den schon, dass in Brasilien
Fussball gespielt wird???
Zum 30. Mal war es soweit – wackere Töchter
und Söhne Tells aus den Reihen des AH-Stammes St. Gallen-Appenzell trafen sich, um sich in
der Kunst des Schiessens mit der Armbrust zu
messen. Wie auch in den Jahren zuvor wurden
wir von Chläus Signer und seinen Helfern dabei
bestens unterstützt.
Das Licht an diesem Abend war etwas gedämpft. In der Regel schätzt dies ein Schütze.
Was er weit weniger mag, sind böige Winde.
Und von diesen Vorboten eines nahenden Gewitters gab es doch einige. Nichtsdestotrotz
setzten wir uns tapfer hinter die uns gereichten
Armbrüste.
Wie es in Schiess-Ständen so üblich ist, schimpften auch wir kräftig! Über die besagten Windböen, über Fallwinde – oder wie nennt man das
schon wieder wenn die Schiessfähnchen gerade
und ruhig herunterhängen – und über Perkula’s
Schiessbrille. Der hat uns seit langem wieder
einmal die Ehre erwiesen und hat dann gleich
so neumödiges Zeugs wie eine Schiessbrille mitgebracht! Der Tell hat doch so einen Firlefanz
Perkula visiert das Ziel an
Den haben wir nicht bestellt!!!
auch nicht gebraucht und trotzdem ausgezeichnet getroffen!!!
Nun gut, vielleicht war ja Tell auch
ein kleines bisschen jünger!
Als wir genug geschimpft und auch Hunger
hatten, verschoben wir uns ins Rest. Sonder, wo
Herr Kölbener bereits mit umgebundener Kochschürze auf uns wartete. Schliff hat dieses Jahr
den Umweg über den Schiess-Stand nicht gemacht. Er ist nach dem letztjährigen Desaster
wo er einen wertvollen Pfeil ruiniert hat, zur
Einsicht gekommen, dass er dies nicht noch einmal riskieren wollte. Vielleicht besser so; hätte
Tell damals so schlecht geschossen wäre Gessler
wohl schon in Altdorf und nicht erst in der Hohlen Gasse tot vom Gaul gefallen!
Nachdem wir uns mit den Köstlichkeiten aus
der Küche gestärkt hatten konnte es ans Abrechnen gehen. Wie es sich abgezeichnet hatte
– die Schiessbrille macht’s! Perkula hat die Konkurrenz mit 51 Punkten gewonnen. Attis, der
älteste der jüngeren Garde erreichte 50 Punkte.
Dies wohlgemerkt ohne Hilfsmittel! Und auch
Enola hat ihre 49 Punkte ohne Glas vor den
Augen geschossen. So gegen 22.00 Uhr sahen
wir, wie am Horizont die ersten Blitze zuckten.
Zeit um aufzubrechen. Nein, nicht aus Angst!
Wir doch nicht! Uns ging es darum, unsere Lieben zu Hause zu beschützen und ihnen Trost zu
spenden in diesem drohenden Unwetter!
DROGA Maiausflug
in die Bündner Herrschaft
Was sind die Erwartugen an einen Drogasonntagsausflug – hoffentlich ideales Wetter, feines
Essen und exzellente Weine!
Bei bestem Wanderwetter trafen sich am 25. Mai
acht Droganer mit ihren Herzdamen beim Bahnhof Malans. Eine leichte Wanderung führte uns
durch einen Wald und nachher an vielen Rebstöcken entlang zur Weinstube alter Torkel in
Jenins. Auf der gemütlichen Terrasse verpflegten wir uns vorzüglich, tauschten Neuigkeiten
aus und genossen die tolle Aussicht Richtung
Churer und St.Galler Rheintal.
Nach der Rückwanderung zum Ausgangspunkt
fuhren wir mit den Autos nach Maienfeld. Im
Keller des Weingutes Tanner degustierten wir
diverse Herrschäftler und erfuhren viel Wissenswertes über den Weinanbau, die Verarbeitung
und Lagerung. Der Maienfelder mundete so
sehr, dass einige Flaschen eingekauft wurden
und den Weg zu den Droganerweinkellern fanden. Alle genossen das Zusammensein und am
Schluss waren wir uns einig, es war ein lohnenswerter Ausflug.
Auch an dieser Stelle vielen Dank an die beiden
Organisatoren Favraud und Trien.
In Blau-Grau-Blau
Moritz Staub v/o Gaudio
X
Peter Geisselhardt v/o Honorar
bahn-drogerie.awil@bluewin.ch
In Blau-Grau-Blau
Priska Walti v/o Athena
X und Berichterstatter
Priska Walti v/o Athena
Sternenweg 6
9240 Uzwil
walti.priska@hispeed.ch
071 951 30 08
44 Le Droguien 2/14
Le Droguien 2/14 45
Züri Maibowle, 28. Mai 2014
Wir besammelten uns im Lindenhof
Und freuten uns auf Trank und Schwof
Der edlen Flüssigkeit waren’s fünf Kanister
Für Rubanträger jedoch nicht für Philister
Der Droganerkantus erklang aus voller Kehle
Und erfreute die Drogistenseele
Der Stabiennenser Kantus –
Strophe stumm – Refrain laut
Da hilft nur gelöstes Waldmeisterkraut
Spargel-Stamm Zürich,
30. April 2014
Auch dieses Jahr fand am 30. April der traditionelle Spargelstamm in der Adro AG in Volketswil statt. Die Produktionsräume wurden kurzerhand zu einem gemütlichen Spargelstamm-Lokal
umfunktioniert. Eine stattliche Anzahl Droganer
wurde mit Weisswein und der berühmten
«Spargelquiche à la Mikro» begrüsst.
Dieses Jahr hatten wir Glück und die FlacherSpargel waren zur rechten Zeit reif. Honest,
Holdwyne, Marduk und Mikro schälten den
ganzen Nachmittag mit viel Liebe Spargeln,
richteten «Fleischplättli» und zauberten eine
feine «Sauce Hollandaise» damit für unser leibliches Wohl gesorgt war und es uns an nichts
fehlte.
Und schön bunt!
Eine lustige Schar Droganer
in der Adro-Werkstatt.
In gemütlicher Runde konnten wir schlemmen
bis uns fast die Bäuche platzten. Danach hatten
wir bei ein, zwei weiteren Gläschen Wein Zeit
mit bekannten Gesichtern den neusten «Klatsch
und Tratsch» auszutauschen. Es war ein herrlicher Abend vielen Dank an Honest und seine
fleissigen Helfer! Wir kommen gerne auch im
nächsten Jahr wieder, denn... GUTER SPARGEL
FEINER WEIN WAS WILL MAN MEHR ZUM
GLÜCKLICH SEIN?
In Blau-Grau-Blau
Sandra Bachmann v/o Scotia
1
Die Aktivitas auf ihrer Reise
Bereicherten unseren Kreise
Sie erreichten Zürich nicht ganz nüchtern
Weshalb sie tranken teils nur schüchtern
Unser Bizeps wurde arg strapaziert
Mit zwei vollen Kanistern zum Sternen marschiert
Havanna forderte Produktionen von den Aktivitassen
Wir konnten unser Glück kaum fassen
Vom Grill gabs die berühmte Wurst
Und aus dem Fass was gegen Durst
Um Mitternacht schloss der Sternengrill seine Tore
Einige sorgten auf der Gasse für Furore
Zwei Kanister waren noch zu trinken
Bei einigen begann das Schiff schon vorher zu sinken
2
Verantwortlich für den hochwohllöblichen Trank –
Amadea, Cusqueña, Havanna und Ornellaia gebührt
ein grosser Dank
Und unseren Bieler Farbenbrüdern sei zuletzt
versprochen
Der Zeit haben wir ja nun noch ein paar Wochen
Bis nächstes Jahr den Text zu lernen ist ein MUSS
Damit wir nicht verstummen nach ERGO BIBAMUS
3
In Blau-Grau-Blau
Karin Escher v/o Calanda
1 Claro, Serinus, Riva und Horatius
2 Die Stabi sind auf Besuch!
3 Die Aktivitas auf Besuch!
4 Cusqueña mit Ornellaia am Saufen.
46 Le Droguien 2/14
4
Le Droguien 2/14 47
Austritt
Wir gratulieren
René Brugger v/o Margaux
Am 17. Mai 2014 hat Flavia Kunz v/o Poly ihren Stefan Aeberhard geheiratet.
Wir gratulieren
Diana und Claudio Rütimann v/o Limulus
zur Geburt ihrer Tochter Nathalie, Norina.
Geboren am 26. April, 3800 Gramm schwer
und 53 Zentimeter gross.
Marcel und Béatrice Schöpfer v/o Valtellina zur Geburt ihrer Tochter Nahla.
Geboren am 19. Mai, 2410 Gramm schwer und 45 Zentimeter gross.
Formix®
Praktisch und hygienisch
Umweltfreundlich und bewährt
Sehr effizient
Vetrieb: Medicoss AG
Neue Adresse?
Bist du umgezogen oder wirst du
demnächst umziehen?
Dann melde bitte Evelyne Huser v/o Lamezia
(lamezia@droga.ch) deine neue Adresse.
Damit du auch künftig die Post von uns
rechtzeitig erhältst.
Herzlichen Dank für dein Mitarbeit!
48 Le Droguien 2/14
Le Droguien 2/14 49
Wir trauern
Hans-Peter Schätti v/o Crack, verstorben am 5. April 2014
Aktivitas 1970/71
Rainer Götz, unser Hohes X
Zum Abschied von Membre d’Honneur
Rainer Götz v/o Shiva, verstorben am
14. Juni 2014
Als die Absolventen des sogenannten Vorkurses
an der ESD von den Mitgliedern der DROGA
NEOCOMENSIS angesprochen wurden, war
Rainer Götz einer der sehr rasch begeisterten
Interessenten. Seine starke Persönlichkeit und
seine beeindruckende Erscheinung machten ihn
frühzeitig zu einem Anwärter auf das Präsidium.
Diese Aufgabe hat unser Farbenbruder SHIVA
kompetent übernommen. Unvergesslich sind
der Auftritt SHIVAS hoch zu Elefant auf der
Place Pury, die Stämme, die er trotz Biergenuss
souverän im Griff behielt, festliche Hochzeiten,
der rauschende und stilvolle Ball auf Schloss
Boudry und die durchzechten Nächte im Berghaus des Blauen Kreuzes anlässlich unseres
Weinseminars in Wädenswil!
Trotz aller Feste und trotz eines hohen Engagements für die DROGA hat SHIVA immer durch
Spitzenleistungen brilliert und er hat in seiner
Bescheidenheit dabei nie als Streber gewirkt.
Während den Abschlussprüfungen haben wir
oft nach Mitternacht die Ablenkung vom Prüfungsstoff in einem der berühmten «cercles» in
Neuchâtel gesucht. Die uns antreffenden Experten haben gewarnt, bei so wenig Schlaf könnten die Leistungen anlässlich der Prüfungen
leiden. Sie ahnten nicht, dass der Gerüffelte das
beste Examen ablegen würde!
Mit einem kritischen Bericht zur Verbesserung
der Schule, dann als Experte und Chefexperte,
hat Rainer Götz der schweizerischen Drogistenschule in Neuenburg wertvolle Dienste geleistet.
50 Le Droguien 2/14
Als Präsident des Altherrenverbandes hat er der
DROGA weiterhin gedient. Vor allem aber war
Rainer Götz v/o SHIVA ein grossartiger Kamerad, ein Vorbild als Droganer und schlussendlich
über all die Jahrzehnte ein echter Freund geworden.
Seine Treue zur Sache und vor allem zu den
Mitmenschen, seine Gradlinigkeit und seine Beständigkeit haben ihn zu einem zuverlässigen
und wertvollen Begleiter in vielen Lebenslagen
gemacht.
Lieber SHIVA, wir danken Dir für all das Wertvolle, das Du uns gegeben hast. Du wirst uns,
Deinen Kameraden der Aktivitas 70/71, unvergesslich bleiben.
Roberto Flatt v/o Sharp, FM 70/71
Kurt Schaub v/o Pivot, verstorben am 28. April 2014
Hans-Ulrich Balmer v/o Electum, verstorben am 29. Mai 2014
Hat es in deinem Regio-Stamm Nachwuchs oder einen anderen Anlass zur Freude oder Trauer
gegeben, den du gerne im Droguien veröffentlichen möchtest?
Dann teile dies doch Adrian Würgler v/o Listo (listo@droga.ch) mit.
Herzlichen Dank für deine Mitarbeit!
Le Droguien 2/14 51
Zusammensetzung des Komitees
Präsident
Christoph Glasstetter v/o Eternitas
Ligusterweg 21, 4303 Kaiseraugst
Stamm Basel
E-Mail: eternitas@droga.ch
Tel. P. 061 599 75 75
Natel 078 975 75 79
Protokollführer
VX, Sekretär
Roger Schlüssel v/o Glenfiddich
Stägenrain 27, 6244 Nebikon
Stamm Luzern
E-Mail: glenfiddich@droga.ch
Tel. P. 062 756 11 40
Natel 079 667 21 24
Kassier, Quästor
Monika Vetsch v/o Tosca
Konkordiastrasse 25, 9000 St. Gallen
Stamm St. Gallen
E-Mail: tosca@droga.ch
Redaktor Adrian Würgler v/o Listo
Oeschbachstrasse 6, 4543 Deitingen
Stamm Luzern, Solothurn
E-Mail: listo@droga.ch
Natel 079 705 83 16
Adresskontrolle
Evelyne Huser v/o Lamezia
Pilgerstrasse 61, 5405 Dättwil
Stamm Zürich
E-Mail: lamezia@droga.ch
Natel 079 457 49 41
Verbindungsmann
Fabian Krähenbühl v/o Tantal Postgasse 22
8427 Rorbas
Stamm Zürich
E-Mail: tantal@droga.ch
Natel 079 373 15 09
Home Page
Web-Master
Marcel Güttinger v/o Honest
Tel. P. 043 928 27 67
Bramenring 10, 8302 Kloten
Tel. G. 044 946 19 62
Stamm Zürich
E-Mail: honest@droga.ch / admin@droga.ch
Natel 079 323 71 18
Kontaktadresse NE Simon Frey v/o Bacchus
Aktivitas X
Rue Jehanne-de-Hochberg 9, 2000 Neuchâtel
E-Mail: simonfrey@solnet.ch
Gestaltung
Schweizerischer Drogistenverband, Biel
Druck
Druckerei Witschi, Nidau
www.droga.ch
DROGA-Ball 2015:
17. Januar 2015
Generalversammlung 2015: 3. Mai 2015
Redaktionsschluss:
24. Oktober 2014
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Seele and Geist
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