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4. Ausgabe – Dezember 2014 I N H A L T * Gesundheitspolitik und

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4. Ausgabe – Dezember 2014
INHALT
* Gesundheitspolitik und Gesundheitsförderung
Seite 2
* Qualität in der Gesundheitsförderung Seite 4
* Chancengleichheit
Seite 6
* Setting Kommune
Seite 7
* Setting Kita
Seite 9
* Setting Schule
Seite10
* Gesundes Altern
Seite 10
* Setting Arbeitswelt
Seite 13
* Informationen und Berichte
Seite 13
* Termine
Seite 15
Liebe Mitglieder der LVG,
liebe Kooperationspartnerinnen und –partner,
sehr geehrte Damen und Herren,
das „alte Jahr“ neigt sich dem Ende entgegen
und die besinnliche Weihnachtszeit ist allgegenwärtig. Allemal Grund genug, um ein Resümee zu ziehen und ein Dankeschön an alle
Diejenigen auszusprechen, die dazu beigetragen haben, dass Gesundheitsförderung und
Prävention, gesundheitliche Chancengleichheit
und ehrenamtliches Engagement auch in
Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich vorangetrieben werden. Herzlichen Dank!
Arbeitsreich und aufregend war es,
das Jahr 2014. Geprägt von vielen Höhepunkten, wie beispielsweise dem 15. Kindergartentag, der Fachtagung „Reife Leistung“, der Regionalkonferenz zu übergeordneten Qualitätsaspekten in den Lebenswelten, einer überregionale Partnerkonferenz mit den Kollegen von
Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V., der Sitzung des Aktionsbündnisses für Gesundheit
sowie etlichen Arbeitskreissitzungen. Als „der
Neue“ boten sich mir also ausreichend Möglichkeiten, um die „Community der Gesundheitsförderer“ im Land kennenzulernen. Viele
gute Gespräche und „offene Ohren“, insbesondere wenn Themen wie Kooperationen und
Vernetzung diskutiert wurden, schärften und
erweiterten meinen Blick auf offensichtlich bestehende Herausforderungen und Chancen
gleichermaßen. Letzteres bestätigten auch die
zahlreichen Rückmeldungen der Bündnispartner aus dem Aktionsbündnis für Gesundheit, die sich im November in Rostock zusammenfanden und sich über die weitere Zusammenarbeit sowie die mögliche Ausrichtung der
Bündnisarbeit im Jahr 2015 konstruktiv austauschten. „Gesund aufwachsen“ und „Gesund
älter werden“, darin sind sich die Bündnispartner einig, sollen ab 2015 im Sinne einer
lebensphasenübergreifenden Strategie fokussiert werden. Die positive Aufbruchsstimmung
im Aktionsbündnis für Gesundheit – und damit
möchte ich den Rückblick auf 2014 an dieser
Stelle auch beenden – wurde in diesem Jahr
„nur“ durch einen Höhepunkt überflügelt, der
die Anerkennung und Wertschätzung des gesamten LVG Teams auf sich zog. Frau Martfeld beging im November ihr 20-jähriges
Dienstjubiläum in der Landesvereinigung und
das ist in der Tat eine reife Leistung. Liebe
Frau Martfeld, auch die sich mir, mit diesem
kleinen Beitrag in der vorliegenden LVG-Info,
bietenden Gelegenheit möchte ich nutzen und
Ihnen für Ihr Engagement im Namen des Vorstandes und des gesamten Teams herzlich
danken. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!
Das neue Jahr wirft schon jetzt seine
Schatten voraus und die Planungen der LVG
für 2015 sind fast abgeschlossen. Bewährtes
werden wir fortsetzen und Neues gemeinsam
mit unseren Partner angehen. Eine anspruchsvolle Aufgabe besteht beispielsweise in der
fachlichen Vorbereitung und Umsetzung der
Landesgesundheitskonferenz, die im September 2015 stattfinden wird (Einzelheiten hierzu
werden zeitnah folgen). Und knapp vier Monate vorher hat die Landesvereinigung ihren 25.
Geburtstag! Am 8. Juni 1990 erfolgte die
Gründung und Eintragung im Vereinsregister
des Amtsgerichtes Schwerin und schon jetzt
möchten wir Sie herzlichst bitten, sich den 8.
Juni 2015 vorzumerken, um gemeinsam mit
der “LVG Familie“ dieses Jubiläum begehen zu
können.
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
4/2014
Gesundheit Gemeinsam Verantworten –
20. Kongress Armut und Gesundheit 2015
Natürlich schauen wir der weiteren Umsetzung
des Entwurfes zum Präventionsgesetz voller
Erwartung und Hoffnung entgegen, denn dieser wurde am 17. Dezember 2014 vom Bundeskabinett beschlossen. Die Landesvereinigung knüpft ihre Erwartungen allerdings nicht
nur an die sich mit dem Gesetz eröffnenden
Möglichkeiten, gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen signifikant auszubauen.
Dass der Gesetzgeber die Strategie der zivilgesellschaftlichen Gesundheitsförderer, Gesundheitsförderung in jedem Lebensalter und
in allen Lebensbereichen als gemeinsame
Aufgabe zu begreifen und vor allem kontinuierlich zu verfolgen, nunmehr mit einem Gesetz
Rechnung tragen möchte, erscheint vor dem
Hintergrund des jahreslangen Engagements
der Landesvereinigung und ihrer Partner als
eine sich erfüllende Hoffnung. Verehrte Kolleginnen und Kollegen aus der Gesundheitsförderung, wir freuen uns sehr, dass die Perspektive für die Umsetzung vieler gemeinsamer
Ansätze und Ideen offensichtlich greifbarer
wird. Wir bleiben, wie gewohnt am Ball! In diesem Sinne wünscht Ihnen das Team der LVG
Geschäftsstelle ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten, gesunden Start in das
neue Jahr.
Andreas Szur
Geschäftsführer
Seit fast zwei Jahrzehnten bringt der größte
deutsche Public Health-Kongress Armut und
Gesundheit die Diskussion um den Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Gesundheit in die öffentliche Debatte. Prävention
und Gesundheitsförderung können diese Ungleichheiten nicht beseitigen, sie können jedoch einen Teil davon wirksam und nachhaltig
kompensieren. Michael Marmot, Eröffnungsredner der Kongresse 2008 und 2014 zeigte
auf, dass es für eine nachhaltige Wirkung von
Gesundheitsförderung und Prävention eines
gemeinsamen Ansatzes bedarf, der Gesundheit und Wohlbefinden als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreift.
Er schloss seinen Vortrag auf dem Kongress
2014 mit dem Aufruf: „Do something, Do more, Do it better“. Der Kongress 2015 greift
diesen Appell unter dem Schwerpunkt auf, wie
durch die Umsetzung gesamtgesellschaftlicher
Strategien von der internationalen bis auf die
kommunale Ebene zur Verbesserung der Gesundheitssituation und zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten beigetragen werden
kann.
Do something!
Der Kongress als Plattform der Public HealthSzene in Deutschland
Darstellung und Diskussion aktueller Programme, Projekte und Regelangebote im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, die besonders die ressort- und professionsübergreifende Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellen.
Do more!
Gesundheit in allen Politikfeldern verankern
Darstellung und Diskussion von politischen
Strategien, die unter Einbindung verschiedener
Politikfelder einen gesamtgesellschaftlichen
Ansatz verfolgen.
Do it better!
Qualitätssichernde Maßnahmen in Gesundheitsförderung und Prävention etablieren
Darstellung und Diskussion von Aspekten der
Qualitätssicherung und -entwicklung in Settings, um die Effekte gesundheitsförderlicher
und präventiver Maßnahmen zu verbessern.
Gesundheitspolitik
und Gesundheitsförderung
Präventionsgesetz
Das Bundeskabinett hat am 17. Dezember
2014 das Präventionsgesetz verabschiedet.
Inhaltlich gibt es lediglich geringfügige Änderungen zum Referentenentwurf vom Oktober,
diesen finden Sie hier. Im Januar wird das Gesetz dann ins parlamentarische Verfahren gehen.
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BZgA
Dr. Heidrun M. Thaiss wird neue Leiterin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA). Dem Vorschlag von Bundesminister
Hermann Gröhe hat das Bundeskabinett am
17.12.2014 zugestimmt. Frau Dr. Thaiss übernimmt die Position zum 1. Februar 2015. Sie
löst die derzeitige Amtsinhaberin Frau Dr. Elisabeth Pott ab, die aus Altersgründen ausscheidet.
www.bundesgesundheitsministerium.de/minist
erium/presse/pressemitteilungen/201404/neue-leiterin-der-bzga.html
Konkrete Fragen, die der Kongress Armut und
Gesundheit in 2015 entsprechend aufgreift,
lauten:
1. Welche Erfahrungen mit politikfeldübergreifenden Konzepten und Ansätze einer gesundheitsförderlichen Politikentwicklung liegen vor,
welche waren erfolgreich und wieso? Welche
Erkenntnisse lassen sich aus internationalen
Vergleichen ziehen?
-2-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
4/2014
Frauengesundheit 2014:
Informiert - aktiv - bewegt
2. Wie kann der Transfer von Wissen (u.a.
gesundheitsförderliche Strategien und Methoden) aus dem Bereich Public Health aufbereitet und für andere Politikfelder und Professionen nutzbar gemacht werden? Welche Ansätze und Strategien können aus anderen Zusammenhängen für den Bereich Public Health
übersetzt werden?
Mehr als 150 Teilnehmende waren der Einladung der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung und des Bundesministeriums für
Gesundheit zum Frauengesundheitskongress
nach Berlin gefolgt. Der Kongress am 1. Oktober 2014 stand unter dem Motto “Frauengesundheit 2014: informiert - aktiv - bewegt“.
Expertinnen und Experten informierten in
Fachvorträgen über aktuelle Daten zur Frauengesundheit, Möglichkeiten der Gesundheitsförderung durch Sport und Bewegung, den
frauenspezifischen Umgang mit Medikamenten
sowie über Chancen und Risiken der gesundheitsbezogenen Internet-Kommunikation. Anschließend konnten die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kenntnisse
an interaktiven Thementischen diskutieren und
vertiefen.
3. Wie können im Sinne eines umfassenden
Capacity Building Organisationen und Praxisprojekte bei der Auswahl, Konzeption und
Umsetzung
von
QualitätsentwicklungAktivitäten beraten und begleitet werden?
Quelle: http://www.armut-und-gesundheit.de/Gesundheitgemeinsam-verantworten.1214.0.html
Weitere Informationen unter www.armut-undgesundheit.de
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Die Parlamentarische Staatssekretärin beim
Bundesminister für Gesundheit, Ingrid Fischbach, betonte zu Beginn in ihrem Grußwort,
wie wichtig der aktive Einsatz aller Akteurinnen
und Akteure im Gesundheitswesen für die Belange von Frauen und für die Geschlechtergerechtigkeit sei. Nur so könnten Über-, Unterund Fehlversorgung von Frauen verhindert
werden.
Arbeitskreis Gender & Gesundheit MV
Der Arbeitskreis Gender & Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern ist der Zusammenschluss des Gemeinsamen Arbeitskreises
Frauengesundheit und der Landesarbeitsgemeinschaft Männergesundheit MV. In dieser
neuen Struktur soll die fachspezifische Arbeit
beider Teile verstetigt und gebündelt werden.
Ziel des Arbeitskreises ist es, eine geschlechterdifferenzierte Betrachtungsweise von Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung im Gesundheitswesen voranzubringen.
Mitglieder des Arbeitskreises bringen sich in
politische Entscheidungsprozesse ein, die mittel- und unmittelbar Frauen- und Männergesundheit berühren.
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, machte darauf aufmerksam, dass es besonders belastete, vulnerable Phasen im Leben von
Frauen gebe. In diesen Situationen benötigten
Frauen besondere Hilfe mit niedrigschwelligen
Angeboten, um mit den Herausforderungen
fertig zu werden, ohne zu erkranken. Gesundheitsinformationen für Frauen müssten sich
daher an ihren spezifischen Interessen orientieren und dabei ihre Lebenslagen, ihre Lebensstile und auch ihre gesundheitlichen Probleme berücksichtigen, so Pott weiter. Besonders wichtig sei es für Frauen zu wissen, wo
sie fachlich abgesicherte, nicht interessensgeleitete Gesundheitsinformation finden könnten.
Die BZgA bietet mit dem Frauengesundheitsportal seit rund zehn Jahren neutrale, aktuelle
und fachlich geprüfte frauenspezifische Erkenntnisse zur Gesundheitsförderung sowie
Tipps und Anregungen.
Am 31. März 2014 fand im Rathaus der Hansestadt Rostock die erste Landeskonferenz
des Arbeitskreises Gender & Gesundheit MV
zum Thema „Gesundheit – geschlechtergerecht?!“ Psychosoziale Belastungen und Lösungsansätze für den Erhalt der psychischen
Gesundheit in der Arbeitswelt - statt.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit
der Hansestadt Rostock, dem Landesfrauenrat
MV e. V., der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung MV e. V., dem Frauenbildungsnetz MV e. V. und mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales
MV sowie der Techniker Krankenkasse Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt.
Weitere Informationen zum Programm, zu den
Vorträgen und zu den Abstracts des Kongresses erhalten Sie unter
www.frauengesundheitsportal.de/...
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Gender & Gesundheit finden Sie untere www.akggmv.de. Dort können Sie auch die Dokumentation der Veranstaltung herunterladen.
Quelle: 18. BZgA-NL-Frauengesundheit
Oktober 2014
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-3-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
4/2014
lung und Soziales MV das dritte Treffen des
Arbeitskreises „Adipositas-Prävention in MV“
Bei diesem Treffen wurden unter anderem die
Ergebnisse des Arbeitskreises präsentiert, Inhalte zur Fortbildung der Ärztekammer zum
Adipositas-Trainer erläutert und eine Studie
vom Bundeskongress Schulverpflegung zur
Qualität vorgestellt. Zudem verständigten sich
im Anschluss die Teilnehmenden zu ihren Aktivitäten für das Jahr 2015 und streben eine
bessere Vernetzung an.
Im nächsten Jahr soll der Arbeitskreis in die
Aktivitäten des Aktionsbündnisses für Gesundheit des Landes integriert werden.
Strategie der WHO in Europa
zur Gesundheitsförderung von Kindern
(2015 - 2020)
Vom 15. bis 18. September 2014 fand die 64.
Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Kopenhagen statt. Auf der Tagung berieten die Delegationen der 53 Mitgliedstaaten
über Fragen der öffentlichen Gesundheit in der
Region sowie über die Steuerung und Führung
des WHO-Regionalbüros für Europa.
In „Gesundheit 2020“, dem Rahmenkonzept für
Gesundheit und Wohlbefinden, stellt die WHO
Strategien für die Gestaltung der Gesundheitspolitik dar, die für Kinder und Jugendliche von
besonderer Bedeutung sind.
Es gibt positive Trends zu verzeichnen, aber
auch Grund zur Besorgnis: Zwar verbessert
sich die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Europäischen Region kontinuierlich; aber sowohl innerhalb der Länder als
auch zwischen Ländern gibt es nicht für alle
Kinder und Jugendlichen die gleiche Chance
auf Gesundheit. Als Zukunftsvision wird angestrebt, dass alle in der Europäischen Region
der WHO geborenen Kinder und Jugendlichen
zu Hause, im Wohnumfeld und in Kindergarten
und Schule gesunde und sichere Bedingungen
vorfinden.
Für die Verletzungsprävention steht nach den
Erkenntnissen der WHO grundsätzlich ein breites Spektrum effektiver Interventionen bereit.
Die besten Ansätze bestehen in einer Kombination aus gesetzlichen Initiativen für sicherere
Produkte und Kampagnen zur Verringerung
von Risikoverhalten. Damit können sichere,
nachhaltige Lebensbedingungen für Kinder
und Familien geschaffen werden.
Bei der Planung und Entwicklung solcher Bedingungen sind partizipative Methoden ein
wichtiger Zugang, um die Bedürfnisse von Kindern sichtbarer zu machen und ihnen zu ihrem
Recht verhelfen, wahrgenommen und gehört
zu werden. Wesentlich sind auch die Beiträge
von nichtstaatlichen Organisationen als eine
entscheidende Voraussetzung zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Die BAG sieht sich durch die Ausführungen
der WHO in ihrem eingeschlagenen Weg und
in ihren Handlungsstrategien bestärkt. Weitere
Informationen zur Tagung des Regionalkomitees für Europa der WHO finden Sie unter:
http://www.euro.who.int/de/aboutus/governance/regional-committee-foreurope/64th-session
Jirko Kampa, Projektassistent
Qualität in der
Gesundheitsförderung
„Gesundheitsförderung in Lebenswelten –
Entwicklung und Sicherung von Qualität”
Ziel des o. g. Projektes ist die Bestandsaufnahme und die Entwicklung eines Multiplikatorenkonzeptes zur Anwendung von Verfahren
zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der
Gesundheitsförderung. Jedes Land hat sich
dabei einen Schwerpunkt gesetzt, Mecklenburg-Vorpommern hat sich aufgrund seiner
ländlichen Strukturen und der bereits begonnenen Arbeit für das Setting Kommune entschieden. Der Fokus hierbei liegt auf dem Aufbau von Kooperationsstrukturen, die für den
Aufbau von Präventionsketten im ländlichen
Raum notwendig sind.
Gruppendiskussion im Landkreis
Vorpommern-Rügen
Am 13. Oktober 2014 fand in einer lockeren
Runde mit insgesamt acht Teilnehmern, organisiert vom Koordinator für Gesundheitsförderung des Landkreises, Ulf Kolbe, die geplante
Gruppendiskussion statt. Es war eine rege
Diskussion, in der es darum ging, welche Modelle und Instrumente der Qualitätssicherung
in der kommunalen Gesundheitsförderung bereits Verwendung finden und welche Erfahrungen vorliegen. Ebenso ging es um die Frage,
wie Qualitätssicherungsverfahren gestaltet
werden müssten, um von den KoordinatorInnen als passend und unterstützend erlebt zu
werden. Auch wenn bisher keine oder keine
guten Erfahrungen mit dem Thema Qualitätssicherung gemacht wurden, hat die Diskussion
doch gezeigt, dass das Erfahrungswissen der
Akteurinnen und Akteure dennoch von großer
Bedeutung.
Quelle: Newsletter 2014/3 der
BAG Mehr Sicherheit für Kinder
-------------------------------------------------------Arbeitskreis Adipositas-Prävention in MV
Am 10. Dezember veranstaltete die LVG im
Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gleichstel-
-4-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
Fazit: Es gibt noch viel zu tun. Die Einführung
von Qualität in der Gesundheitsförderung ist
ein schwieriges Thema.
Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an alle
Mitwirkenden.
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4/2014
Dazu wurde diskutiert, in welchen Zusammenhängen die Akteure bereits Bekanntschaft mit
dem Thema Qualitätssicherung gemacht haben und ob ihre tägliche Arbeit davon profitieren konnte. Auch wenn bisher noch keine Erfahrungen mit dem Thema Qualitätssicherung
vorliegen, war das Erfahrungswissen der Akteure von großer Bedeutung. In den Workshops wurde beispielsweise diskutiert, wie die
Verfahren gestaltet werden müssten, um von
den KoordinatorInnen als passend und unterstützend erlebt zu werden oder wie es gelingen
kann, strategische kommunale Partnerschaften
aufzubauen. Anhand dieser Ergebnisse soll in
den nächsten Monaten ein Multiplikatorenkonzept entwickelt und in Pilotfortbildungen erprobt und formativ evaluiert werden.
Regionalkonferenz Niedersachsen
„Gute Arbeit sichtbar machen“
Die im Rahmen des bundesweiten Projekts
„Gesundheitsförderung in Lebenswelten - Entwicklung und Sicherung von Qualität“ stattgefundene niedersächsische Regionalkonferenz
rückte die Settings Schule und Quartier sowie
das Handlungsfeld Präventionsketten in den
Fokus. Gemeinsam mit ca. 50 Teilnehmern
wurde diskutiert, wie der Weiterentwicklungsprozess einer praxisorientierten Qualitätssicherung aktiv mitgestaltet und unterstützt werden
kann. In drei Arbeitsgruppen zu den ausgewählten Bereichen wurden erste Ergebnisse
aus vorausgegangenen Befragungen von
Praktikerinnen und Praktikern vorgestellt und
gemeinsam über Wünsche, Ideen, Erwartungen und Bedürfnisse zu diesem Thema diskutiert.
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Die Vorträge der Regionalkonferenz finden Sie
auf der Homepage der LVG www.lvg-mv.de.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Kerstin Hintze (Tel.: 0385 7589894, Mail:
kerstin.hintze@lvg-mv.de
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Bundeskonferenz
„Gesundheitsförderung in Lebenswelten –
Entwicklung und Sicherung von Qualität“
Regionalkonferenz MV
„Kinder – Kommunen – Kooperationen:
Gute Arbeit sichtbar machen!“
Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung richtet am 26. Januar 2015 in Berlin
eine Bundeskonferenz zu dem von ihr geförderten Vorhaben „Gesundheitsförderung in
Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung
von Qualität“ aus. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie die im Rahmen des
geplanten Präventionsgesetzes geforderte
Stärkung von Qualitätsentwicklung und sicherung in der täglichen Praxis der Gesundheitsförderung in Lebenswelten verankert werden kann.
Diskutiert werden insbesondere aktuelle Ergebnisse aus Befragungen von Praktikerinnen
und Praktikern zu ihren Erfahrungen mit Qualitätsentwicklung der Gesundheitsförderung, der
Stand gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie
mögliche Konzepte für Transfer und Kompetenzentwicklung.
Die Tagung richtet sich an Praktikerinnen und
Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Verantwortliche aus Verwaltung und
Politik sowie weitere Interessierte.
Die Ergebnisse der Gruppendiskussion im
Landkreis Vorpommern-Rügen waren Bestandteil der Regionalkonferenz MecklenburgVorpommern am 20. November 2014 in
Rostock. Mehr als 60 TeilnehmerInnen tauschten sich aktiv zu den Ergebnissen in drei weiterführenden Workshops aus.
Ziel der Konferenz war es, Wünsche, Erwartungen und Bedarfe von den AkteurInnen an
die Zugänge und Instrumente der Qualitätsentwicklung und -sicherung zu erfragen und zu
diskutieren. Damit sollen kommunale Akteure
in den Prozess des Gesamtprojektes mit eingebunden werden und somit der nachhaltige
Aufbau von Kompetenznetzwerken ermöglicht
werden.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie
hier.
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-5-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
4/2014
burg-Vorpommern und Brandenburg organisiert wurde. Die Veranstaltung war die erste
Zusammenarbeit zweier Bundesländer im
Rahmen des kommunalen Partnerprozesses.
Hintergrund dafür ist unter anderem, dass
Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg
aufgrund der ländlich geprägten Räume viele
Gemeinsamkeiten aufweisen. Sie stehen beide
vor gleichen wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Herausforderungen, aber weisen auch gleiche Chancen auf.
Workshop zur qualifizierten
Vernetzung im Alter
Ein interessanter Workshop zum Thema
„Netzwerke gemeinsam qualifiziert gestalten! –
Starke Kooperationen für die Entwicklung von
Alters-Lebens-Konzepten“ fand am 15. Oktober 2014 in der Musterwohnung „Besser Leben
und Wohnen im Alter durch Technik“ in
Greifswald statt. Ziel des zweiten Anforderungsworkshops war, sich zu Ergebnissen und
gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen
Zeit auszutauschen, gleichzeitig aber auch mit
den konkreten Erfahrungen der Teilnehmer die
Bestandteile eines qualifizierten Netzwerkes
weiter zu verifizieren. Mit einer Methode zur
kreativen Ideenentwicklung (635) sollten kurzund mittelfristige Schwerpunkten in zukünftigen
Handlungsfeldern des Netzwerkes festgelegt
und gemeinsame Netzwerkaktionen, Initiativen
und Veranstaltungen in den erarbeiteten Handlungsfeldern erarbeitet werden.
Über 40 Teilnehmende aus verschiedenen
Ressorts und Regionen, die eine Präventionskette im ländlichen Raum aufbauen oder weiterentwickeln möchten, wurden auf vielfältige
Weise beraten. Egal ob fachlich-inhaltliche
Vorträge, aktiver Austausch oder Workshop –
jeder Teilnehmende hatte die Möglichkeit, individuelle Informationsangebote für sich zu nutzen.
Kerstin Hintze, Geschäftsstelle der LVG
Die Referenten kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: So beleuchtete Dr. Frank
Lehmann von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das Thema aus Sicht der
Bundesebene, Diana Zabel vom Jugendamt
des Landkreises Teltow-Fläming sowie Ulf
Kolbe aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen
berichteten über ihre Praxiserfahrungen und
Gerhard Meck beschrieb, wie Partner im ländlichen Raum für den Aufbau von Präventionsketten gewonnen werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangten durch
diesen Input nicht nur neue Erkenntnisse, sondern demonstrierten durch viele Nachfragen
auch ihr großes Interesse an den Themen.
In den Workshops beteiligten sich die Anwesenden ebenfalls sehr aktiv. Darin ging es einerseits um den Unterschied zwischen einer
Bestands-/Bedarfs-/Bedürfnisanalyse und andererseits um die Chancen, Herausforderungen, gesundheitliche Themen und Partner im
Hinblick auf den ländlichen Raum sowie den
Aufbau von integrierten kommunalen Strategien.
Chancengleichheit
„Miteinander füreinander – Gesundes
Aufwachsen im ländlichen Raum“
Auch in Deutschland, einem der reichsten
Industrieländer der Welt, gibt es viele Familien,
die in einer schwierigen sozialen Lage leben.
Diese Situation erhöht laut der KiGGS-Studie
das Risiko, dass Kinder und Jugendliche einen
schlechteren Gesundheitszustand aufweisen
als Jungen und Mädchen mit einem höheren
sozioökonomischen Status. Um die sozial
bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen bei Heranwachsenden zu verringern,
bieten viele Kommunen bereits zahlreiche
Unterstützungsangebote an, die jedoch oft
nicht aufeinander abgestimmt sind. Im
Rahmen des kommunalen Partnerprozesses
„Gesund aufwachsen für alle!“ werden deshalb
integrierte kommunale Strategien (sogenannten „Präventionsketten“) entwickelt, um
die Angebote der Kommunen gezielt zu
koordinieren und eine ressortübergreifende
Zusammenarbeit aller Institutionen zu fördern.
Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung
vereinbarten die Teilnehmenden, d. h. die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen,
„Tandempartnerschaften“. Jeder konnte sich
individuell für seine Partnerkommune („Tandempartner“) seiner Wahl entscheiden. Die
Partnerschaften verfolgen das Ziel, dass ich
die Kommunen zukünftig beim Aufbau von
Präventionsketten gegenseitig unterstützen
und Erfahrungen austauschen.
Der nachhaltige Aufbau und die Umsetzung
von Präventionsketten ist eine anspruchsvolle
Aufgabe. Um die Kommunen dabei zu unterstützen, fand am 25./26.11.2014 im brandenburgischen Joachimsthal die erste überregionale Partnerkonferenz „Miteinander füreinander - Gesundes Aufwachsen im ländlichen
Raum“ statt, die von den Koordinierungsstellen
„Gesundheitliche Chancengleichheit“ Mecklen-
-6-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
4/2014
nen bei Tattoos und Piercings), eine Teekunde
und Tipps zur gesunden Ernährung bei der
Apotheke, alles über die Imkerei mit echten
Bienen, der Bienenkönigin und einer Honigverkostung. Beim Hörtest des Hörbiko Neubrandenburg gab es vor allem auch für die Schüler
wichtige Hinweise für die Lautstärke beim Musikhören mit Kopfhörern. Die Suchtberatung
hatte großen Zulauf beim Test mit der
Rauschbrille und einem Quiz und die Selbsthilfegruppe „Aphasie nach Schlaganfall“ stellte
sich allen Fragen der Schüler. Fehlende oder
eingeschränkte Sprache und Rollstuhlfahren –
für viele Schüler eine neue Erfahrung und
Sichtweise im Umgang mit behinderten Mitmenschen.
Eine von 12 Tandempartnerschaften: Ilona Scheufler
(Landkreis Nordwestmecklenburg) und Anne-Kathrin
Ringel (Landkreis Barnim)
Somit brachte die erste überregionale Partnerkonferenz sowohl wichtige Ergebnisse als
auch erfolgversprechende Tandempartnerschaften hervor. Ausblickend für das Jahr 2015
kündigten die Leiterinnen der Koordinierungsstellen, Charlotte Lazarus und Ute Sadowski,
ein weiteres Treffen an – dann möglicherweise
in Mecklenburg-Vorpommern.
AnA
Antje Paarmann
Projektassistentin
Das Feedback der Schüler und Lehrer war
durchweg positiv und eine Wiederholung für
das nächste Jahr ausdrücklich erwünscht.
Viele Einwohner nutzten die Gelegenheit zur
Grippeschutzimpfung und zur Beratung in allen
Fachabteilungen (Hygiene, sozialpsychatrischer Dienst, ZÄD). Mit ca. 200 Besuchern
hatten wir eine sehr gute Resonanz.
Ein Dankeschön an alle Mitstreiter und die Kolleginnen des Gesundheitsamtes für ihren Einsatz an diesem Tag!
Setting Kommune
Eröffnung einer
kommunalen Beratungsstelle in Greifswald
In Greifswald wurde am 30. September 2014
die landesweit erste kommunale Beratungsstelle für intelligente Alltagshilfen eröffnet. Das
Zentrum der Beratungsstelle bildet eine Musterwohnung mit ca. 25 verschiedenen Produkten und Technologien, die ein besseres und
sicheres Wohnen im Alter ermöglichen können. Neben der Besichtigung der Musterwohnung wurden auch Fachvorträge, u. a. zum
Thema Sturzprävention angeboten.
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Dr. Birgit Burggraf
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Regionalstandort Waren
Gesundheitsamt/Zahnärztlicher Dienst
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Herztage in Schwerin
Vom 1. November bis zum 8. November fanden zum ersten Mal unter dem Motto „Unsere
Herzensangelegenheit“ die Gesundheitstage in
der Schweriner Marienplatz-Galerie statt. Neben einer Showküche, Buchlesungen, Vorträgen und sportlichen Spielen unterstützte die
LVG am 4. November die Organisatoren und
präsentierte sich mit ihrem mobilen Bewegungsparcour. Nicht nur die Kinder hatten sehr
viel Spaß und vergnügten sich auf dem herausfordernden Parcour, auch Erwachsene und
Senioren probierten sich immer wieder aus
und entdeckten ein Stück weit die Freude an
der Bewegung für sich. Schon ein paar Minu-
9. Gesundheitstag in Waren /Müritz
Am 14. Oktober 2014 fand im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Waren/Müritz im
Gesundheitsamt schon der 9. Gesundheitstag
statt.
100 Schulkinder der 7. Klassen konnten in
Workshops des DRK und der Polizeiprävention
ihr Wissen über 1. Hilfe- Maßnahmen und
Drogen testen und erweitern. An Stationen gab
es physikalische Experimente (Stadtwerke Waren), Reaktionstests bei der AOK, Informationen zur Hygiene (z. B. Filme über Komplikatio-
-7-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
ten körperliche Aktivität machen den meisten
nicht nur Spaß, sondern stärken unter anderem auch das Herz.
Bedanken möchte sich die LVG bei den Veranstaltern der Deutschen Herzstiftung, der
DAK Gesundheit und der Landeshauptstadt
Schwerin.
4/2014
tet. Nach der Bestätigung des Aktionsplans im
Gemeinde- oder Stadtrat prüft der Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die folgenden
drei Jahre. Die Stadt Hanau hat im Juni dieses
Jahres als erste deutsche Stadt das Siegel erhalten. Außerdem nehmen Köln, Regensburg,
Senftenberg, Weil am Rhein und Wolfsburg als
Pilotkommunen an dem Vorhaben teil.
Das Vorhaben wurde 2012 in Deutschland ins
Leben gerufen und basiert auf den internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly Cities Initiative (CFCI). Diese setzt sich seit 1996
international dafür ein, Kommunen kinderfreundlicher zu gestalten. Das UNICEF Innocenti Research Centre in Florenz hat dazu
Standards und Instrumente entwickelt, die ein
partizipatives kommunales Management unterstützen.
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen
Kinderhilfswerks vom 3.11.2014
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Jirko Kampa, Projektassistent
„Für eine bessere Gesundheitsförderung
und Prävention in der Stadt Kommunen und Krankenkassen engagieren sich gemeinsam“
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„Kinderfreundliche Kommune“
Zehn weitere Städte und Gemeinden aus ganz
Deutschland haben sich jetzt für die Aufnahme
in das Verfahren „Kinderfreundliche Kommunen“
beworben:
Remchingen
(BadenWürttemberg), Markt Hirschaid (Bayern), Potsdam (Brandenburg), Taunusstein, Wiesbaden
(beide Hessen), Algermissen, Amelinghausen,
Wedemark (alle Niedersachsen), Kamenz
(Sachsen) und Dessau-Roßlau (SachsenAnhalt). Diese Kommunen müssen nun ihre
Absicht mit einem Ratsbeschluss bestätigen,
um offiziell in das Verfahren aufgenommen zu
werden. Die Gemeinde Algermissen hat diesen
Beschluss bereits getroffen und wird mit dem
Verein „Kinderfreundliche Kommunen e. V.“
Anfang Dezember die gemeinsame Vereinbarung unterzeichnen.
„Kinderfreundliche Kommunen“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Komitees
für UNICEF e. V. und des Deutschen Kinderhilfswerkes e. V. Ziel ist die lokale Umsetzung
der UN-Kinderrechtskonvention. Der Verein
„Kinderfreundliche Kommunen e. V.“ zeichnet
Städte und Gemeinden aus, die für die lokale
Umsetzung der Kinderrechte – unter Beteiligung der in der Kommune lebenden Kinder
und Jugendlichen – verbindliche Ziele und einen Aktionsplan entwickeln.
Die Auszeichnung als „Kinderfreundlich Kommune“ gilt für vier Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wird
durch eine Bestandsaufnahme, die Ausgabe
von Kinderfragebögen und Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen ein Aktionsplan für die nachfolgenden drei Jahre vorberei-
Die Fachtagung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Deutschen Städtetages (DST) und des Deutschen Instituts für
Urbanistik (Difu) fand am 8. Dezember 2014 in
Berlin statt. Sie richtete sich an Akteure (Arbeits- und Leitungsebene) der Kommunen und
der Krankenkassen sowie Aktive aus dem Gesunde-Städte-Netzwerk, dem Partnerprozess
"Gesund aufwachsen für alle!" und dem Programm Soziale Stadt.
Ziel der Veranstaltung war der Anstoß und die
Weiterentwicklung von Kooperationen in der
kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention. Intensiviert werden sollen damit auch
Prozesse der Qualitätsentwicklung. Unter dem
Motto „Bessere Gesundheitsförderung und
Prävention in der Stadt" diskutierten die mehr
als 100 TeilnehmerInnen mit den VertreterInnen des Bundes, der Länder, der kommunalen
Spitzenverbände und der kommunalen Praxis
sowie der gesetzlichen Krankenversicherung
u. a. folgende Fragen:
 Wie kann die Kooperation zwischen Städten, Gemeinden und Krankenkassen gelingen und wie kann diese auf- bzw. ausgebaut werden?
 Welche Ansätze verfolgen der Deutsche
Städtetag, die gesetzliche Krankenversicherung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Ausbau der
Zusammenarbeit im Bereich Primärprävention und Gesundheitsförderung in den
Kommunen?
-8-
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)

4/2014
vember 2014 in Stralsund geplant worden. Neben dem Eingangsreferat „Frühe Hilfe – Unterstützung von Anfang an“ standen Arbeitsgruppen u. a. zu den Themen
- „Yoga - Entspannung und Energiegewinnung“,
- „Frühkindliche Bewegungserziehung“,
- „Gesunde Ernährung von Anfang an“,
- „Kommunikation auf Augenhöhe – Elterngespräche erfolgreich führen“,
- „Kindeswohlgefährdung – was tun?“ und
- „Alles sauber? – Hygiene in Tagespflegeeinrichtungen“
auf dem Programm. Trotz langfristiger Vorbereitung und Kooperation mit den Partnern vor
Ort war die Resonanz leider nicht so wie erhofft. Am Ende mussten wir uns – sehr zum
Bedauern der bereits angemeldeten Interessenten - dazu „durchringen“, die Veranstaltung
abzusagen.
Wie können Qualitätssicherungsverfahren
in der kommunalen Gesundheitsförderung
und Prävention ausgebaut werden?
Die Fachtagung wies einen hohen Praxisbezug
auf. Am Beispiel von „Gesund aufwachsen“ in
Berlin Marzahn-Hellersdorf wurde der erfolgreiche Aufbau einer Präventionskette diskutiert, Hamburg stellte die KoBas (Koordinierungsbausteine Gesundheitsförderung) vor,
das Bundesland Bayern sehr eindrucksvoll
sein Modellprojekt „Gesunder Landkreis“ und
Berlin-Brandenburg im Rahmen der Netzwerkarbeit das Gesunde-Städte-Netzwerk.
Die Beispiele zeigten, dass sowohl Kommunen
als auch Krankenkassen sich auf vielfältige
Weise und durch zahlreiche Maßnahmen und
Projekte für Gesundheitsförderung und Prävention engagieren. Im Rahmen dieser Aktivitäten bieten sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden und
Krankenkassen, führt vielerorts zu umfassenden, innovativen und nachhaltigen Ansätzen
einer zielorientierten Gesundheitsförderung
und Prävention und im Idealfall zu deren Qualitätssicherung. Die Diskussion hat aber auch
gezeigt, dass eine derartige Kooperation nicht
selbstverständlich ist: Unterschiedliche Interessen, Zielvorstellungen und Arbeitsweisen
müssen "unter einen Hut" gebracht, Schnittstellen und passende Formen der Zusammenarbeit gefunden werden.
Für das Jahr 2015 planen wir nun, im Rahmen
des „Kleinen Kindergartentages on Tour“ neben den Workshops für das pädagogische
Personal aus den Kindertagesstätten spezielle
Angebote für Tagesmütter und -väter. In Kooperation mit dem Arbeitskreis Gesundheitsförderung des Landkreises LudwigslustParchim ist der 17. Oktober 2015 für diese
Veranstaltung vorgesehen.
Heike Martfeld, Geschäftsstelle der LVG MV
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„Gesundheitsförderung wird immer noch wie
ein Projekt behandelt. Das ist zum Scheitern
verurteilt.“
16. Kindergartentag MV 2015
„Gesundheit ist ALLES“
In Vorbereitung des 16. Kindergartentages
Mecklenburg-Vorpommern, der am 25. April
2015 in Güstrow stattfinden wird, traf sich Anfang November 2014 eine Programmkommission, in der wichtige Partner für die Fortbildung
des pädagogischen Personals in Kindertagesstätten unseres Landes mitarbeiten.
Prof. Dr. Holger Hassel,
Hochschule für angewandte Wissenschaften,
Coburg
Kerstin Hintze, Geschäftsstelle der LVG
Nach allgemeinen Informationen zum Kindergartentag MV als die Fortbildungsveranstaltung zu Themen der Gesundheitsförderung
und Prävention für Erzieherinnen und Erzieher
aus den Kindertageseinrichtungen unseres
Bundeslandes seit 2000, wurde über eine
mögliche Neuausrichtung der Veranstaltung
diskutiert. Ein Vorschlag über die Durchführung an zwei Tagen wurde am Ende als sehr
gute Idee herausgestellt, die aber auf Grund
sehr geringer personeller und finanzieller Kapazitäten derzeit nicht realistisch erscheint.
Setting Kita
Lütten-Hüter-Tag
Anknüpfend an den Erfolg der seit dem Frühjahr 2000 alljährlich stattfindenden Kindergartentage Mecklenburg-Vorpommern hat die
LVG MV als eine spezielle Form von Fortbildungsveranstaltungen den Lütten-Hüter-Tag
entwickelt. Da sich die Inhalte insbesondere an
der Situation und den Bedürfnissen der 0- bis
3-jährigen Kinder orientieren, sind vorrangig
Tagesmütter und –väter angesprochen.
In Kooperation mit der AG Gesundheitsförderung des Landkreises Vorpommern-Rügen war
ein anspruchsvolles Programm für den 15. No-
Nachdem in den Vorjahren u. a. die Schwerpunkte Bewegung, ErzieherInnengesundheit,
Ernährung, Kommunikation im Fokus des Kindergartentages gestanden haben, ist für die
16. Auflage das Motto „Gesundheit ist ALLES“
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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
vorgesehen. In den Workshops soll es dann
auch um solche Themen wie
- Umwelt
- Nachhaltigkeit
- Gender
- Partizipation
- Elternkompetenzen
- Bildung
- Generationendialog
gehen.
Dabei möchten wir noch mehr als in den Vorjahren vielen Mitgliedern und Kooperationspartnern der LVG die Möglichkeit geben, sich
aktiv am Kindergartentag MV zu beteiligen.
4/2014
Schulen, 6 Gesamtschulen, 25 Grundschulen,
19 Gymnasien und 32 Regionale Schulen mit.
Ein Großteil von ihnen nutzte die Jahresveranstaltung, um sich zu informieren, Ideen zu
sammeln und Erfahrungen auszutauschen.
Nach dem Fachvortrag von Berthold Seidel
(MPH) zum Thema „Bürgerliche Kälte.
Menschliche Wärme. Gesundheitswissenschaftliche Ansätze zu einer Pädagogik der
Anerkennung“ hatten die Partner im Landesprogramm
- die Techniker Krankenkasse,
- die AOK Nordost,
- die Barmer GEK,
- die Unfallkasse MV,
- die Landeskoordinierungsstelle für
Suchtvorbeugung MV,
- die Vernetzungsstelle Schulverpflegung MV
- sowie die LVG MV
die Möglichkeit, ihre Gesundheitsangebote den
teilnehmenden Schulen zu präsentieren.
Am Nachmittag stellten das Förderzentrum
„Kranichschule“ Neubrandenburg, die Regionale Schule „Tom Beyer“ Göhren, die Krusensternschule Rostock sowie die Grundschule „Eldekinder“ in Grabow anregende und ausgezeichnete Beispiele einer guten gesunden
Schule vor.
Die mündlichen Rückmeldungen und auch die
ausgefüllten Feedbackbögen zeigten einen
hohen Grad der Zufriedenheit der Teilnehmenden an dieser Veranstaltung auf. Sie waren
nach der Veranstaltung sehr motiviert und gingen mit neuem Schwung und vielen Anregungen zu einer gesunden Schulentwicklung an
die Alltagsarbeit zurück.
Wenn Sie Interesse haben, eine Arbeitsgruppe
zu leiten oder sich als Ausstellende beim Markt
der Möglichkeiten präsentieren möchten oder
wenn Ihnen AG-Leiter bzw. Aussteller bekannt
sind, freuen wir uns, wenn Sie Kontakt zu uns
aufnehmen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heike Martfeld (Tel.: 0385 7589894, Mail:
heike.martfeld@lvg-mv.de).
Setting Schule

„Landesprogramm Gute gesunde Schule
Mecklenburg-Vorpommern“
Am 30. Oktober 2014 fand im Hotel Sportforum in Rostock die Jahresveranstaltung für die
„Gute gesunde Schule MV" statt.
Daniela Weihs, die Koordinatorin des Landesprogramms im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes erläuterte die
Ziele
 nachhaltige Verbesserung der Schulund Bildungsqualität der teilnehmenden Schulen
 die Unterstützung dieses Prozesses
durch eine schulbezogene Gesundheitsförderung
sowie den Aufbau des Programms.
Heike Martfeld, Geschäftsstelle der LVG MV
Gesundes Altern

Fachtagung der BZgA zu den Regionaltagungen „gesund und aktiv älter werden“
Seit 2009 führt die BZgA in Kooperation mit
den LVGs die Regionalkonferenzen „gesund
und aktiv älter werden“ als Kooperationstagungen in den Ländern durch. Einen Überblick über die bisher durchgeführten Tagungen
in den Bundesländern finden Sie hier.
Auch in den kommenden Jahren soll diese
Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden.
Dazu
wurden
die
Ergebnisse
des
Fragenkatalogs analysiert und diskutiert sowie
neue Themen und Formate ausgelotet. Im
Vordergrund standen Möglichkeiten des
Zusammenwirkens zwischen der Bundes-,
Gegenwärtig arbeiten im Landesprogramm 95
Schule, davon 11 Förderschulen, 2 Berufliche
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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
Landes- und kommunalen Ebene im Bereich
der Gesundheitsförderung älterer Menschen.
Erörtert wurden ebenfalls umsetzungsbezogene
Fragen
sowie
Aspekte
der
Qualitätssicherung.
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4/2014
und Prävention, Gesundheitswesen, Soziales,
Seniorenarbeit, Bewegung, Pflege, bürgerschaftliches Engagement sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern hat mit dieser
Fachtagung die Verantwortlichen der Seniorenarbeit in ihrem Bestreben unterstützt, die
Lebensbedingungen älterer Mitmenschen in
unserem Land zu verbessern.
Fachtagung „Reife Leistung”
12. November 2014 in Güstrow
Die Vorträge der Fachtagung finden Sie auf
der Homepage der LVG www.lvg-mv.de.
Kerstin Hintze, Geschäftsstelle der LVG
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BZgA startet bundesweites Programm zur
Gesundheitsförderung älterer Menschen
Die nunmehr dritte Fachtagung der LVG MV im
Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Gesund und aktiv älter werden“ stand unter
dem Motto „Reife Leistung“. Mit rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die
durch den demografischen Wandel veränderten Anforderungen an die Gesellschaft unter
dem Thema „Prävention und Gesundheitsförderung für ältere Menschen“ diskutiert.
Ziel der Veranstaltung war es, das Thema Gesundheit und Aktivität im Alter aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren aus
unterschiedlichen Bereichen anzuregen und
einen Beitrag zum Umgang mit dem demografischen Wandel zu leisten. Dabei steht besonders der ländliche Raum vor der großen Herausforderung, die Teilhabe älterer Menschen
zu erhalten und zu fördern. Themen der diesjährigen Fachtagung waren u. a. das Bürgerschaftliche Engagement im ländlichen Raum,
Neue Medien, Lebenslanges Lernen sowie die
Veränderung von Rollenstereotypen beim
Ausscheiden aus dem Berufsleben.
Durch körperliche Aktivität und Bewegung die
Gesundheit und Lebensqualität älterer Menschen in Deutschland fördern und Pflegebedürftigkeit so weit wie möglich hinauszögern das ist die Zielsetzung des neuen Präventionsprogramms ‚Älter werden in Balance‘ der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das durch den Verband der Privaten
Krankenversicherung e.V. (PKV) gefördert
wird.
Im Fokus des neuen BZgA-Programms steht
die Gesundheitsförderung älterer Menschen
durch Bewegung. „Die neuere Forschung
zeigt, dass Bewegungsaktivitäten auch im fortgeschrittenen Alter einen hohen gesundheitlichen Nutzen haben“, erklärt Elisabeth Pott.
„Das Risiko an koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall oder Diabetes Typ 2
zu erkranken, kann durch körperliche Aktivität
gemindert werden. Aktuelle Studien bestätigen, dass eine Steigerung von Bewegung im
Alltag auch positive Effekte hat, wenn bereits
Einschränkungen und Krankheiten vorliegen“,
so Prof. Pott weiter. Aktuelle Daten belegen
allerdings, dass sich derzeit etwa 80 Prozent
der 60- bis 79-Jährigen nicht ausreichend bewegen.
‚Älter werden in Balance‘ richtet sich an Frauen
und Männer ab 65 Jahren. Das Präventionsprogramm verbessert mit gezielten Informationsangeboten das individuelle Gesundheitswissen älterer Menschen und motiviert mit
leicht umzusetzenden Anregungen zu mehr
Bewegungsaktivität im Alltag. Als Botschafter
des Programms unterstützt Prof. Dr. Ingo
Froböse von der Deutschen Sporthochschule
Mit einer Bewegungspause, durchgeführt von
Kristin Meyer vom Landesturnverband MV,
wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
für die spannenden Vorträge in den einzelnen
Foren fit gemacht. Die Veranstaltung richtete
sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
aus den Arbeitsfeldern Gesundheitsförderung
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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
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eine der Folgen. „Die Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten wirkt sich auch auf
das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und
Bewohner aus. Die Arbeit in der Pflege erfordert alle Kräfte von den Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern“, sagte die Ministerin anlässlich der Preisverleihung. „Deshalb ist es so
wichtig, zufrieden und gesund seiner Arbeit
nachgehen zu können.“
Köln mit seiner sportwissenschaftlichen Kompetenz
‚Älter
werden
in
Balance‘.
Darüber hinaus ist Prof. Dr. Andreas Kruse,
Gerontologe der Universität Heidelberg, einer
der Botschafter des neuen Präventionsprogramms der BZgA. Die Überprüfung der Alltagstauglichkeit der Programminhalte für die
Zielgruppe erfolgt in enger Abstimmung mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft der SeniorenOrganisationen (BAGSO).
Weitere Informationen mit Angeboten zur Bewegungsförderung, einem Fotowettbewerb und
einem Adventskalender finden Sie unter
http://www.aelter-werden-in-balance.de.
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PM 126 des Ministeriums für Arbeit,
Gleichstellung und Soziales MV vom 30.10.2014
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Gewinner des Wettbewerbs
„Seniorenfreundliche Kommune“
Sozialministerin Birgit Hesse hat die Gewinner
und die Platzierten des Landeswettbewerbs
„Seniorenfreundliche Kommune“ am Montag
(24.11.2014) in Schwerin ausgezeichnet. Insgesamt wurden zehn Kommunen für ihre Seniorenfreundlichkeit geehrt. Das Ministerium für
Arbeit, Gleichstellung und Soziales hat in diesem Jahr bereits zum dritten Mal gemeinsam
mit dem Landesseniorenbeirat den Wettbewerb durchgeführt.
„Mit dem Wettbewerb wollten wir die Städte
und Gemeinden sensibilisieren, sich mit der
demografischen Entwicklung und der damit
verbundenen Tatsache, dass es immer mehr
ältere Menschen in unserem Land gibt, auseinanderzusetzen“, betonte die Ministerin in ihrer
Rede. Sie wies auch darauf hin, dass Seniorenpolitik eine Querschnittsaufgabe und Teil
der kommunalen Daseinsvorsorge ist. Ältere
Menschen haben Erfahrungswissen, Ideen,
Talente und vor allem Zeit, die sie sinnvoll einsetzen möchten. „Viele Städte und Gemeinden
- und besonders die Preisträger des Wettbewerbs - haben dies bereits erkannt und nutzen
diese Potenziale, indem sie ältere Menschen in
Entscheidungen einbeziehen und räumliche
und materielle Voraussetzungen bieten“, so
Hesse. Dadurch fällt es älteren Menschen
leichter, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Gesucht und von einer Jury bewertet wurden
Städte und Gemeinden in drei Kategorien Kommunen bis 2 000 Einwohner, Kommunen
bis 8 000 Einwohner sowie Kommunen mit
mehr als 8 000 Einwohnern.
„Die Auswertung des Wettbewerbs hat nicht
nur gezeigt, dass unser Land ohne unsere älteren Menschen um Vieles ärmer wäre und
dass viele ältere Menschen weit über das Rentenalter hinaus einen unschätzbaren und wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl leisten, sondern dass es auch viele Kommunen in vorbildlicher Art und Weise verstehen, ihren Seniorinnen und Senioren eine gute Plattform für ihre
Aktivitäten zu bieten“, sagte Hesse.
Insgesamt gingen 23 Bewerbungen ein. In der
ersten Kategorie also den Gemeinden bis
2.000 Einwohner ging der erste Platz an das
Altenpflegepreise vergeben – Gewinner
aus Stralsund, Schwerin und Rostock
Sozialministerin Birgit Hesse hat am Donnerstag (30.10.2014) die Altenpflegepreise 2014
vergeben. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro
dotiert und ging an das Pflegeheim „Rosa Luxemburg“ der Wohlfahrtseinrichtungen der
Hansestadt Stralsund.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegeheims haben das Kochen, Backen und Braten in den Lebensräumen der Bewohnerinnen
und Bewohner eingeführt. Das bedeutet, ein
kleiner transportabler Herd wird direkt zu den
Bewohnern gebracht und es werden zusammen vollständige Mahlzeiten zubereitet. „Hier
wird aktiv teilgenommen und der Kreativität
des einzelnen sind keine Grenzen gesetzt“,
sagte Ministerin Hesse anlässlich der Preisverleihung.
Der zweite Preis ging an das Projekt „HÖRMAX macht mobil“ der Sozius Pflege- und Betreuungsdienste in Schwerin. HÖRMAX ist eine Gruppe von zehn Ehrenamtlichen, die ihr
Engagement, ihr Wissen und ihre Kompetenzen arbeitsteilig als Redaktions-, Bild- und
Technikteam einbringen. Sie produzieren seit
mehr als zehn Jahren audiovisuelle Programme mit interaktivem Anspruch für Bewohnerinnen und Bewohner der Heime der Sozius
gGmbH. „Mit Hilfe von Bild- und Tonträgern
werden visuelle Erlebnisreisen gestaltet und so
auch historische und aktuelle Ereignisse erlebbar gemacht“, so Hesse. Der zweite Preis ist
mit 1.500 Euro dotiert.
Über den dritten Preis und 500 Euro konnte
sich das Pflegeheim Südhus aus Rostock
freuen. Mit einem Konzept zur Förderung der
Gesundheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Zufriedenheit bei der Arbeit deutlich gestiegen. Nach einer genauen Analyse
der jeweiligen Arbeitsbelastung wurden gesundheitsfördernde Maßnahmen getroffen. Der
deutliche Rückgang von Krankheitstagen war
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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
Ostseebad Wustrow und der zweite Platz an
die Gemeinde Warsow.
In der Kategorie bis 8.000 Einwohner belegte
die Stadt Krakow am See den ersten Platz, der
zweite Platz ging an Plate und zwei dritte Plätze an das Ostseebad Kühlungsborn und die
Stadt Sternberg.
Bei den Kommunen mit mehr als 8.000 Einwohnern belegte Pasewalk den ersten Platz,
die Hansestadt Rostock den zweiten und
Sassnitz den dritten Platz. Darüber hinaus
vergab die Jury einen Sonderpreis an das Amt
Peenetal/Loitz.
Die ersten Plätze sind mit jeweils 2 000 Euro
dotiert, die zweiten sowie der Sonderpreis mit
jeweils 1 000 und die dritten Plätze mit jeweils
500 Euro.
4/2014
können die positive körperliche und geistige
Entwicklung bis ins hohe Alter fördern: Dies ist
in erster Linie eine Aufgabe für Führungskräfte.
Eine Analyse der Arbeitsaufgaben und eine
entsprechende Arbeitsgestaltung, die individuelle und altersbezogene Stärken berücksichtigt, kann die Arbeits- und Leistungsfähigkeit
über das gesamte Erwerbsleben erhalten.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.bad-gmbh.de/
Quelle: inForm aktuell - Ausgabe 10 / 14, Neues zu Arbeitsschutz, Sicherheit, Gesundheit und Personal
Berichte und Informationen
PM 139 des Ministeriums für Arbeit,
Gleichstellung und Soziales MV vom 24.11.2014
Sexueller Missbrauch: Ein schwieriges
Thema kindgerecht vermitteln
Interaktives Spiel stärkt Kinder und unterstützt
Eltern
Die bundesweite Initiative "Trau dich!" klärt mit
einem interaktiven Online-Spiel acht- bis zwölfjährige Kinder über sexuellen Missbrauch und
körperliche Selbstbestimmung auf. Die Initiatoren, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, verfolgen das Ziel, Familien in ihrer
Kommunikation zu stärken, Kinder in ihrer
Sprachfähigkeit zu fördern und sie über ihre
Rechte
aufzuklären.
Das
Spiel unter
http://www.trau-dich.de/deine-staerken#spiel
ermutigt Jungen und Mädchen, anderen Kindern in schwierigen Situationen zu helfen. Betroffene Kinder möchte das Spiel motivieren,
sich bei einer Vertrauensperson Hilfe zu holen.
Setting Arbeitswelt
Unternehmen müssen sich der
Herausforderung stellen
In den westlichen Industrieländern zeigen sich
zwei zentrale demografische Entwicklungen:
Die Geburtenziffern sinken und die Lebenserwartung steigt. Die Zahl der Geburten ist in
Deutschland in den letzten Jahren relativ konstant bei 1,3 Geburten pro Frau geblieben.
Doch gleichzeitig steigt die Lebenserwartung
der Bevölkerung. Dies ergeben die Daten des
Statistischen Bundesamtes. Bis 2050 wird sie
bei Männern bei rund 83,5 Jahren liegen und
bei Frauen bei ca. 88 Jahren. Das bedeutet:
Die Bevölkerung schrumpft, und zwar von derzeit rund 82 Millionen auf ca. 77 Millionen bis
zum Jahr 2030.
"Das Spiel vermittelt, dass Kinder ‚Nein‘ sagen
dürfen, dass sie ihren Gefühlen vertrauen können und dass sie ein Recht auf körperliche
Selbstbestimmung haben", sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. "Mädchen
und Jungen lernen, dass es gute und schlechte Geheimisse gibt und dass sie schlechte Geheimnisse weitersagen dürfen." Um Kinder
sensibel an das Thema heranzuführen, sind
sie nicht selbst Teil der Geschichte, sondern
werden von Lina oder Leon "vertreten". Es
werden verschiedene Formen von Grenzüberschreitungen aufgegriffen.
Die Konsequenz: Auch die Zahl der Menschen
im Erwerbsalter schrumpft. Zurzeit leben in
Deutschland etwa 50 Millionen Menschen im
Erwerbsalter zwischen 20 und 65, ab 2015
wird diese Zahl sinken; bis 2030 werden es nur
noch rund 42 Millionen sein. Ganz besonders
müssen sich daher die Unternehmen und Betriebe in den kommenden Jahren mit einem
steigenden Alter der Belegschaft auseinander
setzen. Hinzu kommt, dass mehr ältere Mitarbeiter länger im Betrieb bleiben, da das reguläre Renteneintrittsalter bis 2029 auf 67 Jahre
ansteigen soll.
Eltern sollten das Spiel gemeinsam mit ihren
Kindern spielen, empfiehlt Prof. Dr. Elisabeth
Pott. Es könne so als behutsamer Einstieg in
ein schwieriges, aber wichtiges Gesprächsthema dienen. "Wir begreifen das Spiel als aktive Hilfestellung für Familien und pädagogische Fachkräfte. Es soll weder Ängste noch
Die Herausforderungen: Die sich mit steigendem Alter ändernde Leistungsfähigkeit der
Mitarbeiter müssen in der Personalpolitik berücksichtigt werden. Denn Prävention und dem
Altern angemessene Arbeitsanforderungen
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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
Unsicherheiten schüren, sondern soll Wissen
und Selbstbewusstsein vermitteln - und dabei
noch Spaß machen."
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terbildungskonzept zur kommunalen Gesundheitsmoderation erarbeitet. Im Februar 2013
fiel dafür der Startschuss mit der Suche nach
geeigneten TrainerInnen. Bereits im September desselben Jahres konnten erstmalig 27
TeilnehmerInnen mit dem ersten von insgesamt 6 Lehrmodulen beginnen. Am Veranstaltungstag konnten diese Damen und Herren auf
eine erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung zurückblicken.
Nach einer detaillierten Schilderung der Weiterbildungsinhalte durch Susanne Brand (Plattform Ernährung und Bewegung e.V.) eröffnete
der Moderator Volker Wieprecht eine Plenumsdiskussion, die im Anschluss an Erfahrungsberichten von drei Gesundheitsmoderatorinnen ausreichend Platz für Fragen und kontroverse Meinungen bot.
Die angeregten Gespräche konnten während
der Mittagspause weitergeführt werden. Es
folgte eine Bewegungspause, die die über 100
Anwesenden für die folgenden Workshops
mobilisierten. Zur Auswahl standen die theoretische und praktische Bearbeitung von ausgewählten Themen rund um die Weiterbildung
zur/zum kommunalen GesundheitsmoderatorIn. Zusätzlich wurde ein Wissensforum angeboten, das zum einen die Grundlagen der Gesundheitsförderung in Kommunen beinhaltete
und zum anderen schwerpunktmäßig die Verpflegung in Kitas und Schulen thematisierte.
Die Arbeitsgruppen wurden von den BesucherInnen als informativ und praxisnah empfunden, da die „Regie“ in den Händen vieler GesundheitsmoderatorInnen lag. Ebenfalls hinterließ der Evaluierungsbericht zur erwähnten
Weiterbildung einen positiven Eindruck, der
nach Veranstaltungsende von den BesucherInnen mit nach Hause genommen wurde.
Die Kinder schlüpfen wahlweise in die Rolle
der Spielfiguren Lina oder Leon. Sie können
vier Geschichten durchspielen. In jeder Szene
erzählt ein Kind von einem grenzüberschreitenden Erlebnis: In "Anna und ihr Onkel Karl"
erzählt Anna, dass sie es nicht mag, wenn der
Onkel ihr zu nahe kommt und sie sogar auf
den Mund küsst. In "Emir beim Fußballtraining"
berichtet Emir von seinem zudringlichen Trainer. Als Lina oder Leon geben die spielenden
Kinder Tipps, wie Anna und Emir sich verhalten können. Dabei gibt es keine falschen oder
richtigen Antworten. Die Mädchen und Jungen
lernen jedoch, welche Konsequenzen ihre
Tipps haben. Denn je nach gewählter Antwort
nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf.
Nach jedem Spiel fasst eine Pädagogin in einem kurzen Video die Geschichte zusammen
und gibt weitere Ratschläge.
Neben
dem
interaktiven
Spiel
bietet
http://www.trau-dich.de weitere kindgerechte
Informationen und Angebote: zum Beispiel eine Datenbank mit regionalen Beratungsstellen,
ein "Geheimnis-Quiz", ein "Küsschen-Test"
und das Beratungstelefon "Nummer gegen
Kummer". Für Eltern und pädagogische Fachkräfte
hat
die
Initiative
unter
http://www.multiplikatoren.trau-dich.de ein Online-Angebot eingerichtet. Hier finden Erwachsene unter anderem Ratgeber und Broschüren.
Weitere Informationen und Screenshots des
Spiels finden sich unter
http://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten
Pressemitteilung der BZgA vom 27.10.2014
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Vernetzt vor Ort
Fachtag
zur kommunalen Gesundheitsmoderation
Der Fachtag fand im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projekts Regionen mit peb
IN FORM am 14. November 2014 in Berlin
statt. Thema war die Netzwerkarbeit innerhalb
der Kommune zur Gesundheitsförderung bei
Kindern.
Den Einstieg in die Veranstaltung gab Prof. Dr.
Ulrike Ungerer-Röhrich (Plattform Ernährung
und Bewegung e.V.). Eine Ihrer Kernaussagen
bezog sich darauf, dass die hohen Ansprüche
der Gesundheitsförderung nur durch funktionierende Netzwerke erfüllt werden können und
dies benötigt einen „Kümmerer“. Um solche
Netzwerke zu initiieren, zu gestalten und aufrecht zu erhalten, wurde ein innovatives Wei-
Kristin Mielke und Judith Veit
Projektassistentinnen der LVG MV
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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
Informationstag der Europäischen Kommission für Kommunen
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Die Teilnehmenden gaben den Veranstaltern
durchweg ein positives Feedback.
Das Institut für Präventivmedizin der Universitätsmedizin Rostock und die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung MV möchten
sich bei allen Partnern, ReferentInnen, WorkshopleiterInnen und TeilnehmerInnen ganz
herzlich für diese gelungene Veranstaltung bedanken.
Thema und Ziel der Veranstaltung am 9. Oktober 2014 im Haus der kommunalen Selbstverwaltung in Schwerin war es, Impulse für ein
intelligentes, nachhaltiges und integratives
Wachstum zu geben. Sämtliche europäischen
Förderprogramme orientieren sich an diesem
Ziel und jeder Projektantrag muss deutliche
Bezüge
zu
der
Strategie
beinhalten.
Um die vielfältigen Chancen vorzustellen, die
die Strategie sowie die europäischen Förderprogramme bieten, führte die Vertretung der
Europäischen Kommission in Deutschland in
Kooperation mit dem Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern im Herbst 2014
eine Informationstour mit mehreren Aktionstagen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern durch.
Ziel war es, Vertretern von Kommunen, Verbänden und Akteuren der Zivilgesellschaft praxisnahe Informationen und konkrete Tipps für
Projekte in der eigenen Kommune oder Region
zu vermitteln. Zugleich boten die Aktionstage
die Gelegenheit zur Vernetzung.
Jirko Kampa, Projektassistent
Kerstin Hintze, Geschäftsstelle der LVG
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Fachtagung
„Sport in der Gesundheitsversorgung“
Termine
Am 9. Oktober 2014 fand die Fachtagung
„Sport in der Gesundheitsversorgung“ in der
Gesundheitssporthalle vom ARGuS e. V. in
Schwerin statt, welche die Landesvereinigung
für Gesundheitsförderung MV im Auftrag des
Instituts für Präventivmedizin der Universitätsmedizin Rostock organisierte.
Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. lädt ein:
Die Alterung der Bevölkerung ist assoziiert mit
dem Anstieg der Morbidität und damit des medizinischen Versorgungs- und Pflegebedarfs.
Ziel muss es deshalb sein, frühzeitig und effektiv den Begleiterscheinungen des Alterungsprozesses und den Folgen des demographischen Wandels entgegenzuwirken. Vielversprechender Ansatzpunkt ist der vereinsgebundene Gesundheitssport, der nachgewiesenermaßen die Gesundheit ganzheitlich fördert,
die Lebensqualität steigert und den Erhalt der
Selbständigkeit unterstützt. Die Bedeutung und
die
Rahmenbedingungen
des
Gesundheitssports als Bestandteil eines nachhaltigen,
konstituierten
Gesundheitsversorgungssystems wurden in Fachvorträgen und Workshops
präsentiert.
Insgesamt nahmen an der Tagung 55 Personen teil, wovon 33 nach den Fachvorträgen
noch den Praxisteil absolvierten. Angerechnet
wurde die Fachtagung vom Landessportbund
MV mit 6 LE für die Übungsleiter-Lizenzverlängerung.
25. April 2015
16. Kindergartentag MecklenburgVorpommern in Güstrow unter dem
Motto „Gesundheit ist ALLES“
8. Juni 2014
Festveranstaltung zum 25 jährigen
Bestehen der LVG MV sowie 25. Mitgliederversammlung
Veranstaltungen in
Mecklenburg-Vorpommern
„Sich engagieren – Etwas bewegen“ lautet das
Motto der Ehrenamtsmessen in MecklenburgVorpommern, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Das Interesse am Freiwilligen-
- 15 -
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
sektor wächst und es ist wichtig, dem Ehrenamt eine Plattform zu bieten sowie eine Anlaufstelle für Interessierte bereitzuhalten.
Für 2015 sind folgende Ehrenamtsmessen in
Mecklenburg-Vorpommern geplant:
 28. Februar 2015 in Waren
 7. März 2015 in Wismar
 14. März 2015 in Ludwigslust
 15. März 2015 in Rostock
 21. März 2015 in Stralsund
 28. März 2015 in Pasewalk
Weitere Informationen finden Sie u. a. auf dem
Internetportal www.ehrenamtmessen-mv.de
4/2014
26. Januar 2015 in Berlin
Bundeskonferenz „Gesundheitsförderung
in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie die im Rahmen des geplanten Präventionsgesetzes geforderte Stärkung von Qualitätsentwicklung und -sicherung in der täglichen
Praxis der Gesundheitsförderung in Lebenswelten verankert werden kann.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie
hier.
30. und 31. Januar 2015 in Berlin
Kongress Pflege 2015
Eines des Schwerpunktthemen des Kongresses beschäftigt sich mit kultursensibler Pflege
im Krankenhaus sowie im ambulanten Bereich.
www.heilberufe.de/kongress/veranstaltungen/b
erlin2015/programm.php
Bundesweite Veranstaltungen
13. Januar 2015 in Saarbrücken
Gute Arbeit sichtbar machen
Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität
Regionalkonferenz Saarland
Weitere Informationen finden Sie unter
www.lags-saarland.de
4. März 2015 in Berlin
Satellitenveranstaltung am Vortag des Kongresses „Armut und Gesundheit“ zum Partnerprozess "Gesund aufwachsen für alle“
5. und 6. März 2015 in Berlin
Kongress Armut und Gesundheit unter dem
Motto „Gesundheit gemeinsam verantworten“
www.armut-und-gesundheit.de
15. Januar 2015 in Magdeburg
Qualitätsentwicklung in Kita und Schule
Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte im
Setting Schule und Kita, Träger, Verantwortliche auf kommunaler und auf Landesebene
sowie alle am Thema Interessierten.
www.lvg-lsa.de
15. Januar 2015 in Hamburg
QUartier, StAdtteiL, AktIviTÄT
Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität
Die Veranstaltung richtet sich an Akteure, Projektverantwortliche und Fachkräfte aus den
Settings Kommune, Stadtteil und Quartier,
Verantwortliche auf Landes- und kommunaler
Ebene sowie alle am Thema Interessierten.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.hag-gesundheit.de
Redaktionsschluss für
die nächste Ausgabe
der LVG-Information
ist der 10. Februar
2015. Wir freuen uns
über Ihre Zuarbeiten.
16. Januar 2015 in Kiel
Gute Arbeit sichtbar machen!
Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität"
Regionalkonferenz Schleswig-Holstein
www.lvgfsh.de

Herausgeberin:
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVG)
Wismarsche Straße 170, 19053 Schwerin
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