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MITEINANDER
Pfarre Tobelbad informiert
2014-4
Nr. 108 Dezember 2014
1
Geistliches Wort
Grüß Gott
liebe
Pfarrbevölkerung
von Tobelbad
Unsere Kirche ist in Bewegung! Von
ganz „oben“ kommt frischer Wind! Papst
Franziskus setzt jugendliche Dynamik
frei! Die jüngste Bischofsynode in Rom,
wenngleich sie zu keinen sensationellen
Ergebnissen geführt hat, ist ebenso ein
Zeichen dafür, dass sich einiges rührt in
der Leitungsetage der Katholischen Kirche.
Die an der Synode teilnehmenden Bischöfe
haben immerhin sehr offen ihre zum Teil
konträren Sichtweisen zu Themen Ehe,
Familie, wiederverheiratete Geschiedene,
Homosexualität, u.a. zur Sprache gebracht.
Auch in unserer Diözese soll das Volk Gottes
– so ist es zumindest gedacht – in Bewegung
kommen. Von einem „Diözesanen Weg“ ist
die Rede. In Gang gesetzt wurde dieser Weg
mit einer Startveranstaltung am 14. Oktober
2012 in der Grazer Stadthalle.
Den
historischen
Hintergrund
des
Diözesanen Weges markieren einerseits
50 Jahre Konzilsjubiläum (2012) und
andererseits das 800-Jahr-Jubiläum unseres
Bistums im Jahr 2018. Der Start fiel mit dem
Anfang des Jahres des Glaubens zusammen.
Heuer sind wir noch im „Jahr der Hoffnung“
und das nächste Jahr ist als „Jahr der Liebe“
proklamiert. ZIELE dieses Weges sind die
Erneuerung der Freude am Glauben, eine
Neuausrichtung der Seelsorge in unserer
Diözese sowie die Mitgestaltung unserer
Gesellschaft durch die Kirche.
„Offenheit für neue Gedanken und Ideen, auch
2
wenn vielleicht nicht alles davon umgesetzt
werden kann,
Vielfalt an Arbeitsweisen
und thematischen Schwerpunkten sowie
das Entwickeln eines neuen Miteinanders
von
Zentralstellen,
Pfarren
und
Einrichtungen,
Beteiligung möglichst vieler
Interessierter, vor allem auch interessierter
Personen die kein so großes Naheverhältnis
zur Kirche/Pfarre etc. haben“ – sind
Grundprinzipien des Diözesanen Weges.
Die vorhandenen Stärken sollen betont, das
real Mögliche soll anvisiert werden. „Wer
nur Unmögliches fordert, wird frustriert. Es
geht um das Nutzen der vielen vorhandenen
Spielräume.“
Nicht zuletzt hat der Diözesane Weg eine
spirituelle Vertiefung im Auge. Auch sie
zielt auf Bewegung, auf Bewegung von
innen heraus. Wir sollen lernen, uns wie
Windsurfer vom Geist Gottes motivieren
zu lassen. Dieses Anliegen versuche ich auf
Ebene unseres Pfarrverbandes zu forcieren
insbesondere durch die monatlichen
Geistlichen Abende sowie durch die Gruppe
Magis. Leider werden diese Möglichkeiten
nur sehr spärlich angenommen.
GOTT hat sich durch die Menschwerdung
seines Sohnes radikal uns Menschen
zugewandt, er hat sich maximal auf uns
zu bewegt. ER WILL, dass auch wir, die
Gläubigen, auf die Menschen unserer Zeit
unbefangen und liebevoll zugehen.
Ich wünsche mir, dass das, was wir derzeit
am Beispiel von Papst Franziskus vorbildlich
sehen können, auch auf pfarrlicher Ebene
immer mehr zutrifft: DIE KIRCHE IST IN
BEWEGUNG!
Frohe, gesegnete Weihnachten und ein neues
Jahr, in dem viel Gutes in Gang bleibt/kommt,
wünscht Ihnen allen
Ihr Pfarrer Johann Karner.
Sternsingen: Nächstenliebe klopft an die Tür
Die Heiligen Drei Könige und ihre „Tour
der Nächstenliebe“ sind fixer Bestandteil
der Weihnachtszeit: Im ganzen Land bringen Caspar, Melchior und Balthasar Segenswünsche für das neue Jahr und erheben ihre
Stimme für Notleidende in Afrika, Asien und
Lateinamerika. Sternsingerspenden ermöglichen rund einer Million Menschen in den
Armutsregionen der Welt ein besseres Leben.
„Die Sternsinger gehen von Haus zu Haus
und bringen den
Menschen die Frohe
Botschaft: Jesus ist
in eine Welt voller
Kälte und Dunkelheit gekommen und
hat uns seinen Frieden geschenkt. Diese Botschaft öffnet das Herz für den Nächsten. So werden die Kinder zu Anwälten der
Armen und Notleidenden.“ (Papst Franziskus)
Auch die Sternsinger und Sternsingerinnen
von Tobelbad werden wieder von Tür zu Tür
ziehen und den Neujahrssegen in die Häuser
bringen. Dazu brauchen wir, liebe Jugendli-
che, eure Hilfe und bitten euch um eure Unterstützung.
Es wäre schön DICH dabei zu haben!
Wichtige Termine:
Sonntag, 14.12.2014:
Erste Probe und
Gebietseinteilung, 10:00 Uhr
Sonntag, 21.12.2014:Zweite Probe und
Gewand aussuchen, 10:00 Uhr
Freitag,
02.01.2015:STERNSINGEN
Samstag, 03.01.2015:STERNSINGEN
Sonntag, 04.01.2015:F a m i l i e n g o t t e s dienst mit den Sternsingern
Samstag, 10.01.2015:Fahrt in die Therme Bad Radkersburg
20-C+M+B-15
Segne unsere Ohren, dass wir hören, wenn
jemand uns ruft.
Segne unsere Augen, dass wir sehen, wo Unrecht geschieht.
Segne unseren Mund, dass wir Worte sprechen, die trösten.
Segne unsere Hände, dass wir helfen und Gutes tun.
Segne unsere Füße, dass wir gehen und deinen Frieden in die Welt bringen.
Kerstin Schuster
3
2015 – Jahr der Liebe
Liebe ist nicht nur ein Wort –– wir sind alle
berufen, etwas von dieser Liebe hier und jetzt
spürbar werden zu lassen – in Selbstliebe,
Nächstenliebe und Gottesliebe. Jeder von
uns kann ein persönliches Herzensanliegen
finden und sich zum Wohl von Mensch,
Familie, Gesellschaft und Welt einsetzen.
„All you need is love“ wusste nicht erst John
Lennon. Der Apostel Paulus beschreibt die
Sie
feiern
Glaubensfeste
und
Gottesdienst.
Sie pflegen im Jahreslauf christliches
Brauchtum.
Der Slogan „Wofür schlägt dein Herz?“ lädt
ein, die Herzensanliegen jedes Einzelnen in
den Bereichen des gesellschaftlichen Lebens
umzusetzen. Dafür eignen sich besonders die
sieben leiblichen (Hungernde speisen
WOFÜR
SCHLÄGT DEIN
HERZ?
www.herzensanliegen.at
Liebe als die höchste Tugend. „Für jetzt
bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei,
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“
Christsein bewährt sich im Alltag, in
der Nachfolge Jesu, in der konkreten
Nächstenliebe, im geglückten Miteinander
und Füreinander.
Christen und Christinnen schöpfen dazu
Kraft aus bewährten Quellen:
Sie hören auf das Wort Gottes in der
Bibel.
Sie wissen sich getragen vom
gemeinsamen Glauben der Kirche.
Sie öffnen sich Gott in Gebet und
Meditation.
4
- Durstigen zu trinken geben - Nackte
bekleiden - Fremde beherbergen - Kranke
besuchen - sich um Gefangene sorgen
und Tote in Würde verabschieden) und die
sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit
(Unwissende lehren - Zweiflern raten Trauernde trösten - Sünder zurechtweisen jenen, die Leid zufügen, verzeihen - Lästige
ertragen und für alle beten).
In den vergangenen beiden Jahren wurden
in unserer Diözese besonders die Tugenden
„Glaube und Hoffnung“ reflektiert. Das „Jahr
der Liebe“ mit dem Motto „Herzensanliegen“
startete am 1. Adventsonntag und wir laden
Sie ein, mit uns unter diesem Aspekt zu feiern.
Gerti Reiterer
Einladung zum Heilungsgebet
Wir beten für unsere Gesundheit
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Beginn: 18.00 Uhr in der Kirche
Wie immer ist das Heilungsgebet auch diesmal
musikalisch wunderschön gestaltet.
Bei diesem Gebet geht es nicht um Berieselung durch
viele Worte, sondern um ein innerlich zur Ruhe
kommen. Die Seele soll ausatmen. Im meditativen
Verweilen und im Empfangen des Einzelsegens
darf die Heilung auch von körperlichen Gebrechen
erhofft werden.
Mag. Franz Karner
Rückblick Friedensgebet 2014
Am 29. Oktober 2014 lud die
Pfarre zum Friedensgebet in
die Pfarrkirche Tobelbad ein.
In einer meditativ stimmungsvollen Atmosphäre
mit herrlichen Klängen und
wunderschönem
Gesang
konnte die Seele ausatmen
und zur Ruhe finden.
Zeugnisse und besinnliche
geistliche Impulse regten
zum
Nachdenken
an.
Zwei anwesende Diakone
spendeten den Einzelsegen.
Ausgeklungen
ist
der
Abend dann bei einem
vom Sozialkreis organisierten gemütlichen Beisammensein im
Pfarrheim mit Glühwein, Tee und Gebäck.
Gebet für den Frieden –
„Die Frau aller Völker“
„Herr Jesus Christus,
Sohn des Vaters,
sende jetzt Deinen Geist
über die Erde.
Lass den Heiligen Geist wohnen
in den Herzen aller Völker
damit sie bewahrt bleiben mögen
vor Verfall, Unheil und Krieg.
Möge die Frau aller Völker ,
die selige Jungfrau Maria,
unsere Fürsprecherin sein.
Amen.“
Mag. M. Birnstingl
5
Jugendsonntag – Christkönigssonntag 2014
Wunderschöne, stimmungsvolle
Lieder klingen in guter,
unverfälschter Akustik.
Die Firmkandidatinnen und
Firmkandidaten für 2015 stellen
sich vor unter dem Motto
„ich bin einmalig wie mein
Fingerabdruck“. Sie zeigen auf,
was sie an sich schätzen und
was sie noch gerne verändern
möchten. Die Predigt von
Pfarrer Hans Karner „wofür schlägt
mein Herz“ rüttelt auf zur Solidarität
mit den Mitmenschen. Ich danke
Peter Preitler für die musikalische
Gestaltung des Gottesdienstes und den
Eltern für das Richten und Bereitstellen
des Frühstücks. Abgerundet hat den
Sonntag das Orgelkonzert mit Emanuel
Amtmann.
Mag. Franz Karner
6
Die Erstkommunionkinder der Pfarre Tobelbad
Erstkommunionkinder und Firmlinge
GLAJNCER JULIA
Griesbacher Christoph
Gutschi Quentin
Kalliwoda Oliver
Leopold Felix
HÄHLING VERENA
Klima Livia
KROPF MELINA
MOSHAMMER ANNIKA
POSCH MARIO
Charusa Lilli Marie
Wirth Simone
Schmid Maximilian
Urbanzl Nicole
CHARUS PAUL HERBERT
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit der Vorbereitung
und bitten die Pfarrgemeinde um das Gebet für uns und unsere Familien!
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit der Vorbereitung und bitten die Pfarrgemeinde um
Gebet für uns und unsere Familien!
Erstkommunion 2014
Jugendsonntag, Firmling
Unsere FirmkandidatInnen
Erste Firmstunde
Charusa Sophie
Fruhwirth Daniela
Holzapfel Martin
Krenn Lukas
Macher Julian
Ortner Marco
Perktold Elias
Stebegg Michelle
Suppan Gloria
Urdl Katharina
7
Herbergssuche - Hätten Maria und Josef
bei uns Aufnahme gefunden?
Sie waren Fremde, Maria war schwanger, das Kind Israel finden, haben also mit Fremdsein und Migration
war nicht von Josef. Beide waren Juden. Wer hätte zu tun.
sie ins Haus gelassen?
Wenn es auch aufgrund der Digitalisierung ganz
Viele unserer Eltern und Großeltern haben im und normal ist, sich mit Menschen zu unterhalten, die
nach dem Weltkrieg selber Erfahrungen mit Flucht tausende Kilometer weit weg sind, fürchten wir uns oft
und Vertreibung gemacht. Sie waren dankbar vor Menschen, die einen dunkleren Teint haben und
vorübergehende Unterkunft, Aufnahme und in der meinen, uns und unsere Kinder vor ihnen beschützen
Folge eine Heimat gefunden zu haben. Jetzt stehen wir zu müssen, wenn wir ihnen auf der Straße begegnen.
vor der Herausforderung Flüchtlinge aufzunehmen. Es ist durchaus menschlich, sich vor dem zu fürchten,
Im folgenden Artikel sind Grundinformationen der was uns unbekannt ist. Doch als ChristInnen sind wir
Flüchtlingshilfe der Caritas zusammengefasst:
gefordert, unseren Nächsten zu lieben. Das wird dann
Mehr als nur ein „Dach über dem Kopf“
ganz konkret, wenn wir uns den/die Nächste/n nicht
Pfarren in der Steiermark wurden gebeten, adäquate aussuchen können.
Wohnräume zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist „Einsatz“ am Stammtisch
es aber für die oft traumatisierten Menschen nicht Unsere Aufgabe ist es zunächst einmal, diesen
nur ein Dach über dem Kopf zu haben, sondern eine christlichen Gedanken in unsere Welt hinauszutragen,
lebensfreundliche Umwelt. Und dafür kann jeder von in Diskussionen, in Politik und Gesellschaft, und
uns sorgen, mit Worten, mit Geld, aber natürlich auch auch an den Stammtischen für Solidarität mit den
mit konkreten Taten.
Verfolgten zu werben und dem oft schon salonfähig
gewordenen Populismus
zu begegnen.
Aber es sind auch ganz
konkrete Dinge, mit denen
man Asylsuchenden
helfen kann. Zum Beispiel
werden Freiwillige
gesucht, die ein wenig ihrer
Zeit für diese Menschen
„spenden“ und dabei
auch ihre Fähigkeiten
einbringen können. Auch
Hilfe beim Spracherwerb,
bei der Kinderbetreuung,
Fahrdienste, gemeinsame
Freizeitgestaltung, Hilfe
bei Amtswegen usw. sind
möglich.
Spenden in Form von
Gegenständen des
tä glic he n Ge b r a u c h s
Als ChristInnen sind wir besonders dazu aufgerufen, sind neben Geldspenden ebenfalls willkommen.
uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Fremde Geldspenden können auch durchaus zweckgewidmet
beherbergen“ ist ein Werk der Barmherzigkeit (vgl. Mt werden.
25,31-41). Schon im Alten Testament heißt es: „Einen K o n t a k t : S a b i n a D ž a l t o , L e i t e r i n d e r
Fremden sollst du nicht ausbeuten, und du sollst ihn Flüchtlingsunterbringung +43 676 88015 619
nicht unterdrücken denn Fremde seid ihr gewesen sabina.dzalto@caritas-steiermark.at
im Lande Ägypten“ (Ex 22,20). Die Ursprünge der Mag. Margret Hofmann
christlichen Religion, deren Wurzeln sich im Volk
8
Heute wie damals
Heute wie damals
geht die Liebe
von Haus zu Haus
und bittet um Einlass.
Wer nimmt sie auf?
Heute wie damals
macht die Liebe sich
klein, schwach, verletzlich
wie ein neugeborenes Kind.
Wer schützt sie?
Heute wie damals
verkündet die Liebe
ihre freudige Botschaft
vom Anbruch des Heils.
Wer ist bereit?
Heute wie damals
macht die Liebe sich
auf den Weg
zwischen Krippe und Kreuz.
Wer bricht auf, ihr zu folgen?
Gisela Baltes aus: Magnifikat
9
10
ADVENTSAMMLUNG 2014
Krankenstationen retten Leben
Seit 30 Jahren unterstützt SEI SO FREI, gemeinsam mit Sr. Veronica Petri, RomeroPreisträgerin 2014, eine der ärmsten Regionen im Osten Tansanias namens Morogoro.
Leben retten in Tansania – am Beispiel der Kinder Yohan und Simon
Bernal und Carolina Bernal Mzwanka sind zwei Stunden zu Fuß gegangen, um ihre beiden
Kinder, Yohan und Simon, nach Itaragwe zu bringen. Beide Kinder, drei und fünf Jahre alt,
lagen einen Tag lang mit hohem Fieber und Gliederschmerzen im Bett – typische Symptome
von Malaria. In der Gesundheitsstation Itaragwe wurden die beiden von Schwester Eloida
behandelt. Sofort bekamen sie Tabletten gegen Malaria und blieben einen Tag unter
Beobachtung. Am nächsten Tag konnten sie, versorgt mit Medikamenten für die nächsten
zwei Tage und einem neuen Moskitonetz, nach Hause gehen.
•
Eine Malariabehandlung kostet nicht mehr als einen Euro pro Tag.
•
Mit 20 Euro können die Symptome von Malaria 20 Tage lang behandelt werden.
•
60 Euro verdient eine geschulte Hebamme im Monat.
•
Ein Moskitonetz kostet 5 Euro. Mit 500 Euro werden 100 Menschen vor Malaria
geschützt.
In unserer Kirche sammeln wir am 3. Adventsonntag, 14. Dezember, beim
Gottesdienst. Es spricht zu uns Mag. Barbara Karner
Weitere Informationen und Online-Spenden: www.seisofrei.at/adventsammlung
11
FRIEDHOFSORDNUNG für den römisch-katholischen Friedhof
der Pfarre Tobelbad (Kurzfassung)
Mittels Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung vom 16. Juni 2014
wurde die neue „Friedhofsordnung für den römisch-katholischen Friedhof der
Pfarre Tobelbad“ genehmigt. Diese tritt in der Folge per 1. Jänner 2015 in Kraft.
Im Folgenden werden die wesentlichen Punkte der Friedhofsordnung
zusammengefasst:
Adressatenkreis
Diese Friedhofsordnung richtet sich an die Grabberechtigten und deren Angehörige,
die Besucher des Friedhofsareals sowie sämtliche Unternehmer, die auf dem
Friedhof bzw. für den Friedhof bestimmte Leistungen erbringen.
Wiederbelegung der Gräber
Die Wiederbelegung eines Grabes ist nur nach Ablauf der Ruhezeit zulässig. Diese
beträgt grundsätzlich 15 Jahre, bei einer annähernd vollständigen Abdeckung
doppelt so lange. Bei entsprechender Vorsorge für die nächsten 15 Jahre empfiehlt
sich eine Tieferlegung, wenn dies möglich ist.
Grabberechtigte/r
Grabberechtigte/r im Sinne dieser Friedhofsordnung ist jede natürliche oder
juristische Person, die berechtigt und verpflichtet ist, im Rahmen der
Friedhofsordnung alle das Grab betreffenden rechtsverbindlichen Entscheidungen zu
treffen. Diese Person ist ausschließlicher Vertragspartner für die Pfarrkanzlei. In
diesem Sinne ist er verfügungsberechtigt, hat die Gebühren zu entrichten und bei
schriftlich erklärtem Verzicht – so es keinen Nachfolger im Grabrecht gibt – das Grab
auf seine Kosten abzuräumen. Er ist auch für die Pflege des Grabes verantwortlich.
Die ordnungsgemäße Information über den nahenden Termin des Ablaufes des
Grabrechtes erfordert eine aktuelle Adresse des Grabeigentümers. Daher sind
Adressänderungen der Pfarrkanzlei mitzuteilen. Der Berechtigte hat seine jeweils
aktuelle Zustelladresse bekannt zu geben. Ansonsten gilt die Zustellung auf die letzte
bekannt gegebene Adresse als rechtmäßig erfolgt.
Verzicht auf das Grabrecht
Der Verzicht muss schriftlich erfolgen. Gleichzeitig sind Personen zu benennen, die
zu befragen sind, ob sie in das Grabrecht eintreten.
Verlust des Grabrechts
Bei Missachtung der Friedhofsordnung, fehlender Grabpflege oder bei Nichtbezahlen
der vorgeschriebenen Gebühren sowie bei notwendiger Umgestaltung des
Friedhofareals kann das Grabrecht entzogen werden.
Nachfolge im Grabrecht
Diese richtet sich nach der Friedhofsordnung und nicht nach dem Erbrecht! Die
Grabrechtsnachfolge ist nach der Blutsverwandtschaft in folgender Reihenfolge
ausgerichtet: Volljährige Kinder nach Alter, volljährige Enkelkinder nach Alter,
Ehegatten, Eltern. Diese Personen können sich aber schriftlich auf eine abweichende
Nachfolge einigen.
Wiedererwerb
Nach der Ruhezeit kann das Grab wieder für zu vereinbarenden Zeitraum neu
erworben werden. Darauf besteht zwar kein Rechtsanspruch, wird aber in der Regel
so gehandhabt.
12
Bestattung des überlebenden Ehepartners
Der Grabberechtigte (in der Regel nicht der überlebende Ehegatte, s. o.) ist
verpflichtet, den überlebenden Ehegatten in der Grabstätte beerdigen zu lassen,
sofern die Aufnahmefähigkeit des Grabes ausreicht.
Aufstellen von Denkmälern und Haftung
Denkmäler bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Friedhofsverwaltung.
Ziel ist es, dass durch die Grabgestaltung das Gesamtbild der Friedhofsanlage
erhalten bleibt. Liegt eine Genehmigung nicht vor, kann die Abräumung auf Kosten
des Grabberechtigten zwingend vorgeschrieben werden.
Jeder Grabberechtigte ist verpflichtet, die Standfestigkeit seines Denkmals
regelmäßig zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen und haftet für Schäden, die
daraus entstehen.
Abfallbeseitigung
Die im Zuge der gärtnerischen Schmückungs- und Pflegearbeiten zu entfernenden
Abfälle sind nach ihrem Material (kompostierbare Biomasse, Restmüll inkl. Plastik,
Metall und Glas) zu trennen.
Kies und Splitt
Das Aufbringen von Kies oder Splitt als Grabumrandung ist verboten.
Gebühren
Die Gebühren sind zweckgebunden für den Friedhof bestimmt. Sie müssen den
laufenden Aufwand decken sowie die notwendigen Rücklagen für zukünftige
Investitionen (Erhaltung der Mauern, Wege, Gebäude etc. sichern).
Die Gebühren – abgesehen vom Begräbnisfall – setzen sich aus Grabgebühr
(vergleichbar Platzmiete) und der Friedhofsbenützungsgebühr (vergleichbar
Betriebskosten) zusammen.
Die Grabgebühr ist für alle kirchlichen Friedhöfe der Steiermark einheitlich geregelt.
Die Benützungsgebühr zur Abdeckung des Verwaltungsaufwandes (Müllentsorgung,
Wegedienst etc.) wird nach den konkreten Kosten berechnet und valorisiert.
Streitfälle
Streitfälle sind nach den Regelungen der Friedhofsordnung zu entscheiden. Gibt es
keine Einigung, kann sich jede Partei an den Friedhofsreferenten der Diözese
wenden.
Kundmachung der Friedhofsordnung
Die Friedhofsordnung ist Bestandteil des Vertrages mit dem Grabberechtigten und
wird diesem beim Vertragsabschluss ausgehändigt. Darüber hinaus liegt diese in der
Pfarrkanzlei auf, ist im Internet abrufbar (siehe www.pfarretobelbad.at) bzw. wird
die Kurzfassung im Schaukasten bei der Aufbahrungshalle des Friedhofes
ausgehängt.
Schaukasten bei der Aufbahrungshalle
Relevante Informationen wie Friedhofsordnung (Kurzfassung), Erlöschen von
Grabrechten, Aufforderung zum Abräumen aufgelassener Grabstellen etc. werden im
Schaukasten öffentlich kundgemacht.
Kontakt/Erreichbarkeit
Bei Anliegen bzw. Fragen wenden Sie sich bitte an die Pfarrkanzlei Tobelbad:
Telefon: 03136/52403, E-Mail: tobelbad@graz-seckau.at
13
Wir bitten um Beachtung.
Auf Seite 12 und 13 finden Sie in diesem Pfarrblatt die Kurzfassung der neuen Friedhofsordnung .
Die Pläne für die Errichtung einer Urnenwand am Friedhof (rechts vom Haupteingang)
nehmen bereits konkrete Formen an.
Darüber hinaus wird auf mehrfache Anregung am Friedhof ein Kerzenautomat aufgestellt.
Am Friedhof wurde heuer sieben Mal gemäht, dies ergibt eine Leistung von 318 Arbeitsstunden
des ehrenamtlichen Friedhofsteams.
Für die – leider – notwendige Sortierung des Restmülls (Plastik und Metall) einen ganz
besonderen Dank an Frau Karin Miller-Günther. Die Bereitschaft zur Mülltrennung steigt
langsam, ist aber noch immer nicht zufriedenstellend.
Wir danken für alle Unterstützung in Form von Arbeit, Getränken und Geldspenden.
Die Sammlung zu Allerheiligen am Friedhof hat ein Ergebnis von
€ 734,15 gebracht. Herzlichen Dank!
Siegfried Fassolter, Friedhofsverwalter
Statistik
In der heiligen Taufe wurden zu Kindern Gottes:
Felix HÖLLER, geb. 06.05.2014, Sohn von Natascha Höller geb. Mila und Michael Wilhelm Höller, Lieboch
In die ewige Heimat gingen uns voraus:
Karl LECHNER, geb. 28.05.1937, + 11.10.2014, Badstraße6/9
14
Seelsorge
Beachten Sie bitte den Aushang der Gottesdienstordnung in der Kirche, im
Schaukasten und am Friedhof bzw. auf der Homepage unter www.pfarretobelbad.at.
Falls nicht anders angekündigt, gelten folgende Messzeiten:
Sonntag/Feiertag:
08:30 Uhr (ausgenommen 1. Sonntag im Monat)
10:00 Uhr (an jedem 1. Sonntag im Monat als
Familiengottesdienst mit rhythmischen Liedern)
Mittwoch:
18:00 Uhr
An jedem 1. Freitag im Monat im Anschluss an den Seniorennachmittag um
ca. 18:00 Uhr in der Pfarrkirche oder im Rahmen des Seniorenausfluges.
Samstag:
18:00 Uhr (in der Rehabilitationsklinik)
Eucharistische Anbetung an jedem 1. Freitag im Monat von 20:00 Uhr bis
21:00 Uhr in der Rehabilitationsklinik.
Aussprache bzw. Beichte nach Vereinbarung mit Pfarrer Karner (0676 8742 6285)
bzw. Kaplan Wohleser (0676 8742 6723).
Pfarrkaffee an jedem zweiten Sonntag im Monat nach der Hl. Messe im Pfarrheim.
Seniorennachmittag an jedem ersten Freitag im Monat:
Mai bis Oktober:
Ausflüge
November bis April: Nachmittagsgestaltung im Pfarrheim
Stiftung von Hl. Messen während der Kanzleizeiten im Pfarrsekretariat. Außerhalb
der Kanzleizeiten bei Frau Rosi Jaunegg nach den Sonntagsgottesdiensten bzw. bei
Frau Veronika Schriebl im Rahmen der Seniorennachmittage.
Pfarrsekretariat:
Dienstag:
Mittwoch:
Frau Gabriele Höfner
14.30 – 17.30 Uhr und
08.30 – 11.30 Uhr im Pfarrheim
Festnetz:
E-mail:
03136 / 52 403
tobelbad@graz-seckau.at
Pastoralassistent: Mag. Franz Karner ist auch außerhalb der Kanzleizeiten gerne
für Sie erreichbar.
Handy:
E-mail:
0676 / 967 39 34
massage.franzkarner@aon.at
Impressum: Kommunikationsorgan der Pfarre Tobelbad; Herausgabe und Verleger: Röm.-kath.
Pfarramt Tobelbad, 8144 Haselsdorf-Tobelbad, siehe auch: www.pfarretobelbad.at; Für den
Inhalt verantwortlich: Mag. Franz Karner; Layout und Druck: Gößler KG, Pack.
15
Gottesdienste und Termine
MO
08 12
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen
Jungfrau und Gottesmutter Maria. Patrozinium
08.30 Uhr Hl. Messe
DO
18 12
Heilungsgebet
18.00 Uhr Pfarrkirche
MI
24 12
Heiliger Abend
16.00 Uhr Kinder-Krippenandacht
22.30 Uhr Christmette
DO
25 12
Christtag – Hochfest der Geburt des Herrn
08.30 Uhr Hl. Messe
FR
26 12
Hl. Stephanus
08.30 Uhr Hl. Messe
MI
31 12
Jahresschlussgottesdienst
18.00 Uhr Pfarrkirche
DO
SO
01 01
04 01
2015
Neujahr – Hochfest der Gottesmutter Maria
Weltfriedenstag
08.30 Uhr Hl. Messe
Familiengottesdienst, mit den Sternsingern
10.00 Uhr
DI
06 01
Fest der Erscheinung des Herrn
08.30 Uhr Hl. Messe
MI
18 02
Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit
18.00 Uhr Hl. Messe
16
Bitte in der Pfarrkanzlei melden, wenn jemand die Krankenkommunion
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Seele and Geist
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