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Die Rundschau - Stadt St. Ingbert

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Die Rundschau
Natürlich aus St. Ingbert
S TA D T
ST INGBERT
12 / Dezember 2014
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ZEIT DER
FESTLICHKEIT
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In diesem Heft geht es auch um die
St. Ingberter Flüchtlinge. Warum sind
sie hier? Warum sind es momentan so
viele? Und wie hilft St. Ingbert?
Für die an der Vergangenheit St. Ingberts interessierten Leser haben wir
diesmal ein etwas schwieriges Thema
gewählt: das Judentum in der Mittelstadt. Und wer noch nicht weiß, wie
das St. Ingberter Wappen entstanden
ist, kann das auch in dieser Ausgabe
nachlesen.
Das Team der St. Ingberter Rundschau
wünscht Ihnen, liebe Leser, eine schöne
Adventszeit mit hoffentlich etwas Muße
und ein gesegnetes und entspanntes
Weihnachtsfest. Wir freuen uns schon
auf unser drittes Jahr mit Ihnen.
Das of�zielle Mitteilungsblatt – Natürlich für St. Ingbert.
e
Weihnachten und die Vorweihnachtszeit sind selbstverständlich wichtige
Themen in dieser Dezemberausgabe.
Wir haben eine Auswahl an außergewöhnlichen Weihnachtsmärkten
und passenden Events für Sie zusammengestellt. Wie man an Weihnachten kostengünstig kochen kann und
gleichzeitig im Interesse der Tiere
handelt, davon berichtet ein weiterer
Artikel. Ebenso wie über das manchmal nicht ganz logische Verhalten der
Verbraucher beim jährlichen Weihnachtseinkauf.
er
B
Die Innenstadt hat es momentan nicht
einfach. Der Verlust von C&A tut weh.
Aber es wird gekämpft. In St. Ingbert
tritt die Kaufmannschaft zu großen
Teilen für die Sache ein. Mit Workshops, Diskussionen und viel Zeit nach
Feierabend möchten die Händler und
Gastronomen, gemeinsam mit der
Stadtverwaltung, an einem Strang
ziehen. Mit dem Ziel, die Innenstadt
noch attraktiver zu machen. Über den
langen und teilweise steinigen Weg
dorthin werden wir auch weiterhin berichten. So, wie auch wieder in diesem
Heft. Die Chancen, die sich durch die
Biosphäre beispielsweise auftun oder
auf die Erfolge der Wirtschaftsförderung hinweisen.
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Zwei Jahre Rundschau – unabhängig und immer ganz nah dran. Unser
Ziel ist es, Sie, liebe Leser, darüber zu
informieren, was in unserer Stadt geschieht. Wir schauen genau hin! Auch
wenn vieles (noch) nicht so rund läuft,
wie es könnte, es gibt so viel Spannendes zu berichten. Beamte, Angestellte
und Beschäftigte der Stadtverwaltung
arbeiten engagiert und motiviert an
neuen Projekten. Innovative Ideen,
Kreativität und leistungswillige Mitarbeiter finden sich hier. Darüber wollen
wir berichten.
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Die Rundschau 12/2014
2
Weihnachtsgrußwort
von Oberbürgermeister Hans Wagner
Liebe St. Ingberterinnen,
liebe St. Ingberter,
die Vorweihnachtszeit beschert uns hier
in St. Ingbert stimmungsvolle Wochenenden und eine märchenhafte Atmosphäre
in der Innenstadt wie in den Stadtteilen.
Weihnachtsmärkte, festlich geschmückte
Geschäfte, Kulturangebote, die auf das
besinnliche Fest vorbereiten. St. Ingbert
hat in dieser Zeit noch mehr Charme, noch
mehr Flair, und es ist eine Freude für jeden,
hier seine Zeit zu verbringen.
Weihnachtszeit ist immer auch eine Zeit
der Einkehr, der Besinnung, des Rückblicks
auf die vergangenen Monate. Die waren
gut für unsere Stadt. Wir haben vieles in
diesem Jahr zum Guten wenden können,
und unsere Stadt steht nach wie vor vergleichsweise sehr gut da. Wir leben in
einer Zeit, in der es schon als Gewinn zu
rechnen ist, wenn wir den erreichten Status halten können – ich erinnere in diesem
Zusammenhang an die Bestandsgarantie
für die Rischbachschule, die viele Eltern
unbeschwerter in die Vorweihnachtszeit
gehen lässt. Es hat sich aber noch mehr
zum Guten hin entwickelt in unserer Stadt.
Unsere Gewerbegebiete haben sich im
Lauf des Jahres weiter gefüllt, und kaum
mehr freie Flächen sind vorhanden. Zwischen Rohrbach und Hassel hat Festo gezeigt, wie man heute in kurzer Zeit eine
riesige Industrieanlage baut und für sichere Arbeitsplätze sorgt.
Und schließlich kam wie ein Paukenschlag
die Nachricht, dass St. Ingbert wieder Studentenstadt wird. Ein Phänomen hierbei:
Selbst wenn intern oft ein zerstrittenes
Klima in den Gremien der Stadt herrschte, die Aussicht auf den HTW-Campus in
St. Ingbert schweißte uns alle zusammen
und wir zeigten vereint, wie schön und
wie stark unsere Stadt ist. So eindrucksvoll
und einig, dass der HTW-Rektor von einer
einzigartigen Willkommenskultur in St. Ingbert sprach. Ein Lob, das wir uns gerne
anheften. Eine Verpflichtung allerdings
auch, den Studenten, die jetzt in unsere
Stadt kommen, zu zeigen, dass es sich hier
gut arbeiten und leben lässt.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein geruhsames und besinnliches Fest, und schließlich einen guten
Rutsch ins neue Jahr. Viel Glück, viel Erfolg,
und vor allem Gesundheit Ihnen allen!
Ihr
Hans Wagner
Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
3
Die Rundschau 12/2014
St. Ingberter Weihnachtsmarkt
vom 19. – 21. Dezember 2014
Der St. Ingberter Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr wieder am 4. Adventswochenende vom 19. bis 21. Dezember
in der St. Ingberter Fußgängerzone statt.
Auftakt bildet am Freitag das Konzert
„Christmas Open Air“ vor der Engelbertskirche. Das etwa zweistündige Konzert
der Band Audio Pilot beginnt um 19.00
Uhr und es werden beliebte Weihnachtssowie Coversongs aus Rock und Pop gespielt, wie z.B. Last Christmas (Wham),
Driving Home for Christmas (Chris Rea)
u.v.m. Wir freuen uns über einen stimmungsvollen Abend mit zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region. Auch die
St. Ingberter Gastronomiebetriebe freuen
sich nach Ende des Konzertes auf Ihren
Besuch. Die Teilnahme an diesem Konzert
ist kostenlos.
Am Samstag und Sonntag finden auf der
Bühne vor der Engelbertskirche weitere
musikalische und tänzerische Aufführungen statt. Das Programm beginnt am
Samstag ab 10.30 Uhr bis 21.00 Uhr
und am Sonntag von 15.00 Uhr bis um
18.00 Uhr. Am Sonntag findet von 15.00
4
Weihnachtsmärkte
und -Angebote in der Region
bis 16.00 Uhr eine Weihnachtslesung für
Kinder statt. Die Kinder und natürlich auch
Erwachsene können Herrn Benjamin Kelm,
der unter anderem auch als Schauspieler
der Kinderserie ,,Wissen macht Ah!“ bekannt ist, im Bereich der Engelbertskirche
lauschen.
Die überwiegende Teilnahme von Vereinen und privaten Ausstellern verleihen
dem Markt ein besonders individuelles
Flair. In diesem Jahr zählt der Weihnachtsmarkt über 60 Teilnehmer, die über ein
sehr vielfältiges Angebot verfügen. Dies
umfasst z.B. weihnachtliche Geschenkartikel, handmodellierter Schmuck, Selbstgebasteltes und -genähtes sowie Kulinarisches in sehr großer Vielfalt. Kulinarische
Highlights sind z.B. Ziegenbratwurst, echte ungarische Gulaschsuppe, Saarländische Spezialitäten, selbstgemachte Liköre
und vieles mehr.
Öffnungszeiten:
Freitag, 19.12.2014
Weihnachtsmarkt & Christmas Open Air
8 - 22 Uhr
Samstag, 20.12.2014
Weihnachtsmarkt, 10 - 22 Uhr
Sonntag, 21.12.2014
Weihnachtsmarkt, 13 - 20 Uhr
Programm:
Samstag
10.30 – 12.20 Uhr
Schülerorchester der Bergkapelle
13.00 – 13.30 Uhr
Tanzmäuse und Trampinos der DJK-SG
14.00 – 15.30 Uhr
Schüler- und Jugendorchester der
Orchestergemeinschaft Oberwürzbach
16.00 – 17.00 Uhr
Musikschule St. Ingbert
19.30 – 21.00 Uhr
Bläserensemble Oberwürzbach
Sonntag
15.00 – 16.00 Uhr
Weihnachtslesung für Kinder
16.00 – 18.00 Uhr
Chor Canoro 2000
(Programmänderungen vorbehalten)
Text: Stadtmarketing St. Ingbert
Foto: Alexander Weber
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Weihnachtsmarkt
in Hassel
Am Samstag, 13. Dezember, findet im Hasseler Dorfzentrum der Weihnachtsmarkt
statt. Vor dem alten Rathaus werden 13
Weihnachtshäuschen aufgebaut, in denen
Weihnachtsartikel und Handarbeiten angeboten werden. Weitere zwölf Anbieter
haben im ehemaligen Rathaus Platz gefunden, um ihre Basteleien und Handarbeiten zu verkaufen.
Selbstverständlich ist auf dem Weihnachtsmarkt für Getränke und leckere
Speisen gesorgt. Stimmungsvoll geht es
zu, wenn zur Mittagszeit der Rentrischer
Musikverein weihnachtliche Stücke spielt.
Auch nachmittags wird für ein schönes
Programm gesorgt: Gegen 17 Uhr spielt
der Posaunenchor Kirkel, eine Stunde später singt der Kuckuckschor aus Hassel. Um
19 Uhr schließlich spielt eine Bläsergruppe
aus Oberwürzbach.
Adventzauber
auf dem Rabenstein
Am 13. Dezember 2014 findet zum vierten Mal der Traditionsadventmarkt „Am
Foto: Orgateam Weihnachtsmarkt Rabenstein
5
Die Rundschau 12/2014
Weihnachtsmärkte und -Angebote in der Region
Foto: Michael Haßdenteufel
Rabenstein“ in St. Ingbert, „Roter Flur“
ab 12 Uhr bis zur Dämmerung statt. Rund
um die ehemalige Pfarrkirche St. Pirmin
sowie auf dem angrenzenden Schulhof
der Albert-Weisgerber-Schule präsentieren etwa 20 nicht-kommerzielle Anbieter Selbstgefertigtes zum Verkauf an:
Töpferware, Schmuck, Handarbeiten in
Strick, Stoff und Filz, Holzarbeiten, Mosa-
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ikunikate, Drucke und Fotografien, sowie
Klammerkunst. Auch mit Marmeladen und
Likören, Kuchen und Crêpes, Punsch und
Glühwein, Winterschwenkern und Gourmet-Töpfchen können sich die Besucher
versorgen.
Adventliche Live-Musik und gemeinsames
Singen mit allen Besuchern machen den
Zauber des Rabenstein-Marktes aus. Zur
Eröffnung singt ein Kinderchor weihnachtliche Lieder. Danach spannt sich ein musikalischer Bogen, gestaltet von Kinder- und
Erwachsenen-Chören, sowie Kinder- und
Jugendorchestern. Aus schwindelnden
Höhen der ehemaligen Pfarrkirche St.
Pirmin erklingen Turmbläser. Für die Unterhaltung der Kleinen ist mit Vorlesestunden und Bastelangeboten gesorgt. In
der Dämmerung tauchen Kerzenlicht und
Schwedenfeuer die Stände in vorweihnachtliche Atmosphäre. Alle Beteiligten
möchten den verbindenden Geist der
Adventszeit auch dadurch hervorheben,
dass sie mit zehn Prozent ihres Erlöses
ein soziales Projekt in der Gesamtpfarrei
St. Ingbert unterstützen. Für Rückfragen:
koeb@st-pirmin-st-michael.de
Nikolausbasar
an der Schopphübelhütte
Die Wander- und Naturfreunde Hassel laden am Samstag, 06. Dezember ab 15.00
Uhr und Sonntag, 07. Dezember 2014 ab
10.00 Uhr zum diesjährigen Nikolausbasar an die Schopphübelhütte in Hassel ein.
Besuchen Sie einen der stimmungsvolls-
ten Nikolausmärkte in der Umgebung.
Flammkuchen aus dem Steinbackofen,
Feuerzangenbowle und Kinderpunsch sorgen u.a. für das leibliche Wohl. Der Basar
bietet hausgemachte Leckereien, handgefertigte Dekorationen u.v.m. Am Samstag, 06.12. ab 16.00 Uhr überrascht der
Nikolaus die kleinen Besucher mit einem
Geschenk. Die Wander- und Naturfreunde
freuen sich auf Ihren Besuch.
Blieskastler
Christkindmarkt-Weihnachtsmarkt
in barockem Ambiente
Heißer Glühwein, Maronen und der verlockende Duft von Zimtwaffeln über dem
weihnachtlich geschmückten Paradeplatz
stimmen auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Erleben Sie die Vorweihnachtszeit in Blieskastel mit allen Sinnen.
Wenn die Temperaturen winterlich werden und die Stände und Holzbuden auf
dem Christkindmarkt festlich geschmückt
und beleuchtet sind, wird ein Bummel
über den Blieskasteler Christkindmarkt zu
einem eindrucksvollen Erlebnis.
Ein besonderer Reiz geht von der weihnachtlich gestalteten und stimmungsvoll
beleuchteten barocken Altstadt aus. Wie
bereits in den vergangenen Jahren wird
das unverwechselbare Flair des Blieskasteler Christkindmarktes wieder zahlreiche Gäste aus Nah und Fern zum Besuch
in die Barockstadt locken. Weihnachtlich
gestaltete Verkaufshäuschen, eine eindrucksvolle Illumination der barocken
Häuserkulisse und der umgebenden denkmalgeschützten Altstadt mit ihren malerischen Gässchen und Plätzen und den historischen Brunnen machen Ihren Besuch
in Blieskastel zu einem unvergesslichen
Ereignis. Lassen auch Sie sich vom besonderen Charme dieses im Saarland einmaligen historischen Kleinods beeindrucken.
Einladen möchten Sie auch die Blieskasteler Gewerbetreibenden mit ihren liebevoll
gestalteten Schaufenstern und einem besonderen kulinarischen Angebot.
Eröffnet wird der Christkindmarkt am Freitag, 5. Dezember 2014 um 16 Uhr durch
Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener.
Danach begrüßt der Nikolaus seine kleinen
und großen Gäste auf dem Paradeplatz.
Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung
des 34. Blieskasteler Christkindmarktes
durch die Musikgruppe des Von-der-Leyen-Gymnasiums. Nachdem der Nikolaus
seine Geschenke an die Kinder verteilt
hat, gestalten der Chor der Realschule
Blieskastel, der Musikverein Rubenheim
und der Orchesterverein Lautzkirchen
den weiteren Verlauf. Öffnungszeiten des
Marktes: Freitag, 5.12.2014, 16 Uhr bis
21 Uhr, Samstag, 6.12.2014, 14 Uhr bis
21 Uhr, Sonntag, 7.12.2014, 11 Uhr bis
20 Uhr. Der Nikolaus begrüßt seine kleinen und großen Besucher freitags um 16
Uhr, samstags um 17 Uhr und sonntags
um 14 Uhr.
Begleitet wird das Geschehen auf dem Paradeplatz und der historischen Markthalle
im Rathaus von einem umfassenden musikalischen Rahmenprogramm auf der im
Marktgeschehen integrierten Festbühne.
Kirkeler Burgweynacht
auf Burg Kirkel
Am 13. und 14. Dezember ist es wieder soweit. Dann findet die 13. Kirkeler
Burgweynacht statt. Inzwischen hat sich
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Weihnachtsmarkt Elversberg. Foto: Gemeinde Spiesen-Elversberg
der Markt mit mittelalterlicher Atmosphäre im regionalen und überregionalen
Gebiet etabliert. Trommler, Flöten- und
Lautenspieler (auch Freye Spielleut Kirkel
genannt), Märchenerzähler, sowie eine
Krippenausstellung werden wie jedes Jahr
für ein besinnliches Weihnachtserleben
auf der Kirkeler Burg sorgen. Traditionell
kommt auch wieder der Nikolaus auf die
Burg mit kleinen Geschenken für die Kinder. Nach den Erfolgen in den letzten beiden Jahren, wird auch wieder das lebendige Krippenspiel des Förderkreises Kirkeler
Burg an beiden Tagen aufgeführt (samstags und sonntags um 17 Uhr). Mit von der
Partie sind dieses Jahr auch einige Tiere
wie Esel, Kuh und Kälbchen sowie Ziegen.
Abends, bei Einbruch der Dunkelheit, gibt
7
Die Rundschau 12/2014
Weihnachtsmärkte und -Angebote in der Region
es an beiden Tagen einen Leuchtertanz zu
bewundern. In dem liebevoll geschmückten Handwerkerdorf wird zudem allerhand für Augen und Gaumen geboten. Es
erwarten Sie selbstgebackene Plätzchen,
Crepes, Suppen, Kutscherpunsch und die
legendäre Feuerzangenbowle, um nur
einige von den vielen Leckereien zu nennen, die an diesen Tage zu finden sind.
Neben Speis und Trank gibt es natürlich
auch noch handwerkliche Kunst zu sehen
oder zu kaufen und wie immer auf Burg
Kirkel alles zu erschwinglichen Preisen.
Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung
liegt nach wie vor darin, möglichst viel
Stimmung mit möglichst wenig Mitteln
zu erreichen- was bedeutet: Keine Musik
aus der „Konserve“ – nur so viel elektrisches Licht wie unbedingt nötig – dafür
„Schwedenfeuer“ und Kerzenschein. Besucht werden kann der mittelalterliche
Weihnachtsmarkt samstags von 13.00
bis 23.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis
19.00 Uhr. Der Eintritt kostet 2,00 € für
Erwachsene und kommt den Brunnenausgrabungen auf der Kirkeler Burg zu Gute.
8
Weihnachtsmarkt
Bexbach
Zum fünften Male in Folge findet der diesjährige Nikolausmarkt unter der Schirmherrschaft des Ortsrates Bexbach an der
katholischen Kirche statt. Man war sich im
Vorfeld schnell darüber einig, dass es in
Bexbach nirgendwo sonst einen besseren
Ort gibt, der die Besucher auf die Vorweihnachtszeit einstimmt. Die Eröffnung findet
am Freitag, dem 05. Dezember 2014, um
17.00 Uhr zusammen mit dem Nikolaus
statt. Während der drei Tage sorgt ein
vorweihnachtliches Programm für den
entsprechenden Rahmen. Am Samstag
um 16.30 Uhr beschert der Nikolaus alle
Kinder der Stadt. Die Stände werden ausschließlich von Bexbacher Gruppen und
Vereinen betrieben. Der Veranstalter ist
sich sicher, dass der Nikolausmarkt auch
in diesem Jahr wieder so gut wie in den
letzten beiden Jahren von der Bexbacher
Bevölkerung angenommen wird.
Der Bliesgau bittet zu Tisch
am 6. Dezember – Mit Freude
kochen, mit Freunden genießen
Kochkultour - Die 1. Kochund Patisserieschule im Saarland
In entspannter und fröhlicher Atmosphäre
lernen Sie die Kunst des Kochens – unterstützt und angeleitet vom Meisterkoch Kai
Mehler. Mit Freude am kulinarischen Tun
können Sie Ihre Kochkenntnisse erweitern
und einen Abend der besonderen Art erleben, reich gespickt mit Tipps und Tricks
der professionellen Küche. Einer unserer
vielen Kochkurse ist unter anderem: Der
Bliesgau bittet zu Tisch - Biosphärenkochkurs Weihnachtsmenü:
• Bliesgauer Fladenbrot,
• Weißwürstchen vom Ballweiler Saibling
mit süßem Senf und Laugengebäck,
• Kürbispieß mit luftgetrocknetem Schinken aus dem Bliestal,
•Rehrücken aus dem Bliesgau mit Rosenkohlblättern und Hefe-Crêpes-Roulade,
• Dreierlei von der Quitte – Geschmorte
Quitten, Quitten-Apfel-Espuma, Quittensorbet.
Da die Verfügbarkeit der Biosphärenartikel nicht immer gewährleistet ist, können
sich im Menü kleine Änderungen ergeben.
Samstag, 06. Dezember 2014, 11 Uhr ,
89,00 € pro Person. Weitere Informationen und die Reservierung finden Sie unter
www.kochkultour.de
Fackelwanderung
In der Adventszeit mit ihren kurzen Tagen und langen Nächten beginnen viele
Menschen von der Hektik des Alltags
abzuschalten und auf das vergangene
Jahr zurück zu schauen. Auch die Natur
hat ihren Jahreszyklus größtenteils abgeschlossen und sich auf die langen, kalten
Wintermonate vorbereitet. Mit einer Fackelwanderung wollen wir gemeinsam die
winterliche Waldlandschaft erleben, hören
und sehen ob da nicht doch noch der ein
oder andere Kobold am Werke ist. Nach
etwa einer Stunde Wanderung werden wir
uns am Lagerfeuer wärmen und eine Winter-Wald-Geschichte hören. Anschließend
kehren wir mit unseren Fackeln zum Ausgangspunkt zurück. Kinder und Jugendliche sind zu dieser Fackelwanderung ganz
besonders eingeladen. Kostenbeitrag: Erwachsene 5 €, Kinder 2 €, inklusive Fackel.
Weitere Informationen und Reservierung
unter m.kessler@naturwacht-saarland.de
Nachtwächterführung
in Blieskastel
„Hört ihr Leut und lasst euch sagen…“ In
früheren Zeiten, wenn die braven Bürger
von Blieskastel schlafen gingen, war dies
das Zeichen, dass der Nachtwächter seinen nächtlichen Rundgang begann. Unser
Nachtwächter Marti Voit stammt aus dem
Jahre 1804 und wandert mit historischem
Gewand durch die schattigen Winkel und
Gassen der Altstadt. Bei Laternenschein
geht es zu den schönsten Plätzen und
historischen Sehenswürdigkeiten der
Stadt. Marti Voit hat manch sagenhafte
Geschichte aus dem reichen Erfahrungsschatz zu erzählen. Nach dem Streifzug
durch die Nacht, lädt der Nachtwächter
sein Gefolge zu einem gemütlichen Umtrunk am Kloster ein. Folgen Sie unserem
„Nachtwächter“ und spüren Sie den Geist
des Barock! Die Führung ist am Sonntag,
14.12.2014 um 18 Uhr. Sie dauert ca. 2
Stunden und kostet 5,00 Euro pro Person.
Kinder bis 14 Jahre sind frei. Treffpunkt ist
das historische Rathaus I am Paradeplatz.
Weitere Informationen und Reservierung
unter www.blieskastel.de
Glühweinfahrten
im Biosphärenreservat Bliesgau
von Dezember bis Ende März
Entdecken Sie mit der Kutsche der Fuhrhalterey Myndenbach bunte Streuobstwiesen und fruchtbares Ackerland,
Weideland, Pferdeland, Orchideenland,
Höhenwege mit„Weitblick“. Die alte Natur-und Kulturlandschaft an der Blies war
einst Heimat für Kelten, Römer, Alemannen und Franken. Die idyllisch gelegenen
Dörfer mit alten Kirchen und Häusern
sind pfälzisch, saarländisch, lothringisch
geprägt. Eine Landschaft wie geschaffen,
um in gemütlicher Fahrt mit dem Pferdegespann „erfahren“und „erlebt“ zu werden. Die Fuhrhalterey Myndenbach bietet
in den Wintermonaten Glühweinfahrten
an. Suchen Sie sich 5 oder 7 Mitfahrer und
buchen Sie eine kleine oder (wo möglich)
große Kutsche, nur bei schönem Wetter.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Wagonette / 6 Sitzplätze Sie können bis
zu 5 Personen mitnehmen (überdachte
6er Wagonette), Glühweinfahrten ca. 1,5
Stunden: 120 €, Jagdwagen / 8 Sitzplätze
Sie können bis zu 7 Personen mitnehmen
(offener Wagen, nur bei schönem Wetter)
Glühweinfahrten ca. 1,5 Stunden: 160 €.
Weitere Informationen und die Reservierung finden Sie unter http://www.fuhrhalterey-myndenbach.de/index.html
17.00 Uhr und wird die Kinder bescheren.
Eine außergewöhnliche und stimmungsvolle Wunderkerzenaktion findet um etwa
20.00 Uhr statt. Gleichzeitig spielen die
Turmbläser der NKV-Elversberger Narrenzunft.
Text: Redaktion Rundschau
Weihnachtsmarkt
Elversberg
Am 13. Dezember findet der Weihnachtsmarkt in Elversberg statt. Auf dem Jedermannsplatz hinter der stimmungsvoll
beleuchteten Kirche in der Ortsmitte beginnt er um 15.00 Uhr und endet um etwa
22.00 Uhr. Zur Eröffnung wird Norbert
Wolf einige Weihnachtslieder spielen. Das
Programm ist so gewählt, dass für einige
Stunden eine wahrlich weihnachtliche
Atmosphäre entstehen wird. Das Blasorchester der evangelischen Kirchengemeinde, das United Brass Quintett und der Chor
Symbolum werden für besinnliche Stunden sorgen. Der Nikolaus kommt gegen
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Die Rundschau 12/2014
(Vor)Weihnachtsfeeling
in der Innenstadt
Die St. Ingberter und ihre Gäste
dürfen sich freuen. Für die Vorweihnachtszeit haben sich der Verein Handel & Gewerbe (H&G), die
Einzelhändler und Gastronomen
Besonderes ausgedacht, um ihren
Kunden eine ganz weihnachtliche
Atmosphäre, im wahrsten Sinne
des Wortes, zu vermitteln. Veranstaltungen an den Adventssamstagen flankieren die Vorweihnachtszeit. Die Geschäfte sind an diesen
Samstagen bis 18 Uhr geöffnet, das
Parken ist frei.
Heilige (Vor)Weihnachtszeit, mit Zimtgeruch, Kerzen, Tannenbäumen und anheimelnden Dekorationen. So wünschen wir
uns die Adventszeit. In der St. Ingberter
Innenstadt ist momentan alles darauf
ausgelegt, den Besuchern der Mittelstadt
und ihrer Bevölkerung genau dieses Gefühl zu vermitteln. Schon der 1. Adventssamstag begann mit einem atmosphärischen Lichterfest, dem ersten Höhepunkt
an den vier Adventssamstagen. Viel Zeit
bei der Planung hat sich der H&G-Vorstand genommen, um etwas ganz Besonderes zu organisieren. Mit Erfolg.
Das Lichterfest mit seinen vielen Kerzen
tauchte St. Ingbert in eine weihnachtliche
Atmosphäre. Die Kerzen, die letztendlich
zu diesem weihnachtlichen Flair führten,
konnten bei der Kaufmannschaft gekauft
werden. Der Erlös geht komplett an die
St. Ingberter Tafel. „Herzenswärme und
Nächstenliebe sind die beiden Mottos
der Adventssamstage. Unter diesen Slogan wollen wir mehrere Aktionen stellen“,
erklären Claudia Deutsch und Johannes
Huber, die den Hauptpart der Organisation übernahmen. Sie wollen im Namen
der Kaufmannschaft ein Zeichen in St.
Ingbert setzen: „Gemeinsam sind wir St.
Ingbert und wir wollen hier etwas näher zusammenrücken“. Und so wurden
auch die Preise der Tombola am ersten
Adventswochenende von den Händlern
und Gewerbetreibenden gestiftet.
Da gehen die Herzen auf: Weihnachtsdekoration zum Träumen bei Cado in der Rickertstraße.
Foto: Sabine König.
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Herzenswärme
und Nächstenliebe
Vieles liegt noch vor uns. Am 6. Dezember
findet wieder die beliebte Nikolausstiefelaktion der Stadtmarketing gGmbH statt.
Die Kinder können bei den Teilnehmern
von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr ihren gefüllten und nummerierten Stiefel in den
Geschäftsräumen und im Schaufenster suchen. Auch Nikolaus und Knecht Ruprecht
persönlich werden da sein und sich vor der
Stadtbücherei mit den Kindern fotografieren lassen. Die Metzgereien Schröder und
Mundanjohl grillen gleichzeitig für den
guten Zweck.
Auch am 3. Adventssamstag halten die
Betriebe in der Innenstadt einige Überraschungen bereit. Glühwein, weihnachtliche Kekse und Cremant gibt es in
zahlreichen Geschäften zum Aufwärmen.
Außerdem werden Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen in und vor
den Geschäften ihre Kunst ausüben und
ausstellen. Lust einem Maler über die
Schulter zu schauen? Oder ein bisschen
stimmungsvolle Musik genießen? Eine
kleine Pause während des Einkaufs kann
bei Brezel Ecker eingelegt werden. Noch
immer gibt es nach Meinung vieler, die
gefühlt besten Brezeln der Stadt bei ihm.
Geschenkideen
Wer noch nicht weiß, was er seinen Liebsten schenken soll, findet in St. Ingbert eine
große Auswahl. Bestimmt ist das passende Stück dabei. Nicht nur eine große
Auswahl an Büchern gibt es bei der Buchhandlung Friedrich. Bildkalender 2015
findet man in großer Auswahl. Mit der
sehr qualifizierten Beratung der freundlichen Buchhändlerinnen findet jeder das
Richtige. Schicke Mode in allen Größen
und die angesagten Marken sind in den
Bekleidungsgeschäften Gavonne, fashion Companies, Mademoiselle und
Modehaus Stegner selbstverständlich.
Für jeden Geschmack und Preis findet sich
hier eine große Auswahl. In der Kochbox
in der Rickertstraße können sich Kochprofis und solche, die es werden wollen, umsehen. Sie finden alles, was in eine gute
Küche gehört sowie zusätzlich moderne
Dekorationsstücke. Die findet der Besu-
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
St. Ingberter Weihnachtsmarkt. Foto: Michael Haßdenteufel.
cher auch ein paar Häuser weiter Richtung
Marktplatz bei Cado-König Lifestyle
& Accessoires. Ausgefallene und äußerst geschmackvolle Geschenke werden
hier angeboten. Nicht zu vergessen, der
Verpack- und Lieferdienst. Ein Stückchen
weiter Richtung Marktplatz bietet das Fotofachgeschäft Hofra die Möglichkeit ein
ganz persönliches Geschenk zu machen:
Familienfotos oder andere Motive, stilvoll
eingerahmt, das perfekte Präsent nicht
nur in der Familie. Was wäre Weihnachten
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Die Rundschau 12/2014
(Vor)Weihnachtsfeeling in der Innenstadt
ohne Schmuck? Für jeden Geschmack und
jeden Geldbeutel finden sich Geschenke im Juweliere Huber. Uhren, Ketten,
Armbänder, Ringe, die Auswahl ist groß.
Tischdekorationen für die Weihnachtszeit,
Weihnachtskissen mit tollen Motiven und
Baumschmuck in zahlreichen Variationen
gibt es bei Franz Woll Innendekoration in
der Fußgängerzone. Das Sti(e)lwerk ist
in St. Ingbert für seinen geschmackvollen
und außergewöhnlichen Blumenschmuck
bekannt. Jetzt in der Weihnachtszeit kommen noch aufwändige Gestecke und Dekorationen hinzu. Ein Besuch lohnt sich.
Sie werden begeistert sein. Die Hüttenaktionen von Eisen Quirin sind schon fast
Kult. An allen Adventssamstagen gibt es
Punsch für Groß und Klein. Wer noch keine
passende Weihnachtsidee für einen Heimwerker hat, kann hier einen Gutschein mitnehmen. Von Miele gibt es ein besonderes
Angebot. Nach dem Motto: Geld sparen
kann man nicht nur im Internet oder auf
der grünen Wiese, sondern auch in der Innenstadt. Das Schuhhaus Gerling würde gerne das ganze Jahr sein 50-jähriges
Jubiläum feiern. Seit 1731 und jetzt in der
neunten Generation arbeitet und lebt die
12
reinigung und Pflege, Ozonbehandlung,
Nano-Lackversiegelung, Cabriodachversiegelung inkl. Reinigung, Nano-Glasversiegelung z.B. der Frontscheibe, Flugrost
und Baumharzentfernung. Das sind die
Leistungen, die Gerhard Messinger im
St. Ingberter Pottaschwald anbietet. Man
sieht, Autopflege ist mehr als eine Innenund Außenwäsche
Weihnachtsstern am Becker-Turm.
Foto: Norbert Ramelli.
St. Ingberter Familie Gerling in der Herstellung oder im Verkauf von Schuhen. Jetzt
feiert sie mit dem zweiten Teil einer besonderen Rabattaktion. Nach dem Motto „Alles muss raus“ gibt es in der Ludwigstraße
hochwertige Schuhe in unterschiedlichen
Preisklassen zu grandiosen Rabatte.
Auch etwas außerhalb der Stadtmitte gibt
es Geschenkgutscheine. Eine Autowäsche
der ganz besonderen Art beispielsweise
bei der Autopflege Messinger. Autopflege und Aufbereitung, Leasingrückläufer,
Smart-Repair, Dellenentfernung, Cabriodachpflege,
Oldtimeraufbereitung,
Folienentfernung, Shampoonage, Leder-
Höhepunkt: Weihnachtsmarkt
Der St. Ingberter Weihnachtsmarkt findet in
diesem Jahr wieder am
4. Adventswochenende
vom 19. bis 21. Dezember in der St. Ingberter
Fußgängerzone statt.
Auftakt bildet am Freitag, dem 19. Dezember
das Konzert „Christmas
Open Air“ vor der Engelbertskirche. Das etwa
zweistündige Konzert
beginnt um 19.00 Uhr
und es werden beliebte
Weihnachtssongs aus Rock
und Pop gespielt. Die Teilnahme von überwiegend privaten Ausstellern verleiht dem
Weihnachtsmarkt in St. Ingbert ein besonders individuelles Flair. Das Angebot umfasst z.B. weihnachtliche Geschenkartikel,
Selbstgebasteltes und Kulinarisches in
sehr großer Vielfalt. Ein breites Programm
wie Schmiedehandwerk und Bilderbuchstunde für Kinder, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und viele weitere
Überraschungen erwarten den Besucher.
Kann man dieser charmanten Aufforderung widerstehen?
Foto: Gerling
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 12/2014
St. Ingbert hilft Flüchtlingen
aus Krisenstaaten
Im St. Ingberter Stadtbild sind sie längst
angekommen. Zunehmend mischen sich
Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien unter
die St. Ingberter Bevölkerung. Die Krisen
in diesen Ländern sind durch die Medien hinlänglich bekannt. Am berühmten
Horn von Afrika eine sehr unruhige politische Situation. Jahrzehntelange Feindschaften unter den dortigen Ländern
und eine damit gegenseitige Destabilisierung, Kriege, Terror, staatliche Verfolgung. Nebenwirkungen sind eine
anhaltende Unterentwicklung, keine
dauerhaften Strukturen und die Armut
als Auslöser von Flucht in der Gesamtregion. Aber was genau ist die Ursache für
ihre Flucht? Wie geht St. Ingbert damit
um?
Lange ist da noch die Hoffnung, dass der
Krieg das eigene Leben verschonen wird.
Aber dann erreicht die Gewalt doch den
eigenen Stadtteil oder das eigene Dorf. Es
bleibt nur noch die Flucht. Die meisten Syrer versuchen alles, um ihre Heimat nicht
verlassen zu müssen. Sie sind innerhalb
Syriens auf der Flucht und ziehen dort
von einer halbwegs sicheren Gegend zur
nächsten. Bis auch dort der Krieg sie einholt.
In den vergangenen Wochen mussten
Tausende aus dem Nordosten Syriens
über die Grenze in die Türkei fliehen. Als
anderswo in Syrien längst Krieg herrschte,
war es im Nordosten noch ruhig. Nun ist es
auch dort nicht mehr sicher. Viele Familien
mussten erneut weiterziehen.
Wer in Syriens Nachbarstaaten ankommt,
hat oftmals eine Odyssee hinter sich, von
Stadt zu Stadt - so lange, bis es nicht mehr
geht. So trifft die Gewalt immer mehr
Menschen und zerstört ihre Leben und
Zukunftspläne. Inzwischen ist die Hälfte
der Bevölkerung - rund zehn Millionen
Menschen - im Land und außerhalb auf
der Flucht. (Quelle: Spiegel online)
Zahl der Asylanträge steigt
Öde Landschaften, Küsten, Ebenen und
hohe kahle, weite Berge im Landesinneren
mit Höhen bis zu 3000 Metern. Soweit das
Auge reicht, Hitze, wenig Schatten und
hin und wieder eine Stadt. So kann man
sich die Heimat vorstellen, aus der vor al-
lem Eriträer in den letzten Monaten nach
Deutschland drängten. Waren es 2009
noch fast keine Asyanträge, wurden zwischen Januar und August 2014 schon fast
8000 Anträge gestellt. Eritrea, ein Drittel
so groß wie Deutschland und etwa 6,3
Millionen Einwohnern beschäftigt in der
Landwirtschaft etwa 75% seiner Landsleute. Die Analphabetenrate beträgt 4070%.
Unwürdige Zustände
In der ostafrikanischen Kolonialzeit eroberten europäische Länder die größten
Teile Afrikas. Eritrea gehörte 1938-1941
zu Italien, damals genannt: Italienisch Ostafrika. 1993 begann die Unabhängigkeit
des Landes mit einem zerstörten Land, einer hohen Anzahl Toter und Verletzter, vielen Flüchtlingen im Ausland, einem Fachkräftemangel und wenig Schulbildung.
Mit der Unabhängigkeit übernahm Isayas
Afewerki, ein Guerillakämpfer mit einer
chinesischen militärischen Ausbildung das
Ruder und führte Eritrea als Diktator in
den Verfassungsnotstand: Keine Wahlen,
keine Justiz, nur Übergangsparlamente
und Übergangsregierungen. Der daraus
resultierende Hanish-Krieg 1995 und der
Grenzkrieg von 1998-2000 forderten
mehr als 100 000 Tote, ein hohes Maß an
Zerstörung und 1,3 Millionen Flüchtlinge.
Die Gesellschaft wurde militarisiert, selbst
über 50-Jährige wurden zum Militärdienst
gezwungen. 25 Gefangenenlager in Eritrea, vier Flüchtlingslager im Nachbarland
Äthiopien waren das Resultat der Diktatur, die bis heute anhält. Eine verfehlte
Wirtschaftspolitik tat und tut das Übrige. Die Negativspirale dreht sich immer
schneller: Arbeitskräftemangel aufgrund
der vielen Flüchtenden, Ertragsrückgänge, Zurückhaltung bei humanitärer Hilfe, Staatsbetriebe, kaum Bodenschätze,
Energieknappheit, medizinischer- und
Bildungsnotstand.
Ursachen der Flucht
Was sind die gravierendsten Gründe der
Flucht? Eritrea gehört neben Burundi
und Comoros zu den laut Welthungerhilfe drei schlimmsten Hunger leidenden
Ländern. Die Menschen hungern, auch in
guten Jahren, in denen die Erträge etwa
Erfolgreiche Ausstellung
zum Ersten Weltkrieg
Hauptattraktion der Ausstellung war
das sogenannte „Nagelkreuz“, das am
Palmsonntag 1916 vor der St. Ingberter
Engelbertskirche stand. Hierbei erging
ein Aufruf an die Öffentlichkeit, Nägel
für eine Kriegsspende zu kaufen. Die Nägel wurden dekorativ ins Kreuz geschlagen, das Geld kam weiterem Kriegsmaterial zu Gute.
bei Wohnungsauflösungen nicht weggeworfen werden. „Eine Anfrage an das
Stadtarchiv gibt uns die Chance, die St.
Ingberter Geschichte weiter aufzuarbeiten
und zu konkretisieren“.
Kontakt: Stadtarchiv, Dieter Wirth. Tel.
06894/13-204, stadtarchiv@st-ingbert.de
Text: Redaktion Rundschau
Nach einem Aufruf des Heimat- und Verkehrsvereins St. Ingbert beteiligten sich
zahlreiche St. Ingberter Bürger und das
Stadtarchiv St. Ingbert mit alten Zeitdokumenten, Bildern und persönlichen Erinnerungen an der außerordentlichen Ausstellung im Kuppelsaal. Auf die Ehrentafel für
die Gefallenen des MGV Frohsinns fand
sich auch der Name Albert Weisgerbers.
Stadtarchivar Dieter Wirth
14
„Die Ausstellung ist gut und wichtig“,
meinte ein Besucher. Gerade weil die
jungen Menschen heute zum Ersten Weltkrieg kaum einen Bezug hätten. Stadtarchivar Dieter Wirth ist mit dem Erfolg
der Ausstellung, die ähnlich in Hamburg
aufgebaut ist, zufrieden. Er würde sich
wünschen, dass Fundstücke zum Thema
Foto: Barbara Hartmann
60% des Bedarfs decken. Mehr als 50%
der landwirtschaftlichen Erwerbstätigen
werden nach Schätzungen zum Militär
gezwungen. Die Felder liegen brach, Familien können nur noch mit Hilfe von Angehörigen aus dem Ausland ernährt werden.
Die eritreische Regierung lehnt Hilfe von
außen ab. Gleichzeitig ist sie international
isoliert, so dass selbst einfache Importgüte nicht ins Land gelangen. Ohne nennenswerte Bodenschätze ist das Land für
andere Länder nicht wirklich interessant.
Es fehlt permanent an Wasser, Strom und
Energie. Die medizinische Versorgung ist
selbst in der Hauptstadt Asmara minimal.
Im ganzen Land gibt es kaum mehr 40
Fachärzte. Das Bildungssystem in Schulen
ist veraltet, eine Universität gibt es seit
2006 nicht mehr.
Wie geht St. Ingbert damit um?
Jeder Grund für sich rechtfertigt eine
Flucht in ein anderes Land. Sind die
Menschen noch bis vor einigen Jahren
über das rote Meer geflohen, meiden sie
jetzt dieses ebenfalls politische unruhige
Gebiet und fliehen über das Mittelmeer.
Schneller als gedacht, werden wir im vermeintlich sicheren Europa mit der Situation konfrontiert. Sie ist nicht mehr weit
weg, sie ist hier, mitten unter uns. 2013
lag die Zahl der anhängigen Asylverfahren
noch bei etwa 95 000, so das Bundesamt
für Migration und Flüchtlingen. Im ersten
Halbjahr 2014 lag die Zahl bereits bei fast
113 000. Etwa 1,2% kommen nach dem
sogenannten Königsteiner Schlüssel ins
Saarland. Diese Menschen werden nach
einem Verteilungsschlüssel im Saarland
prozentual der Einwohnerzahlen auf die
Kreise und Städte verteilt. So nimmt der
Saarpfalz-Kreis 13,7% auf. Für St. Ingbert
bedeutete das 2013 einen Zuzug von acht
Asybewerbern, 2014 bis Oktober bereits
53. „Es handel sich hauptsächlich um
Männer im Alter von 19-34 Jahren“, weiß
Marika Flierl, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Kultur und Familie bei der Stadtverwaltung. Der Großteil komme dabei aus
Syrien und Eritrea. Laut Aussage der Kreispolizeibehörde wird der Saarpfalz-Kreis
in den kommenden Monaten jeweils 60
Asylbewerber pro Monat aufnehmen. 15
davon kommen nach St. Ingbert. Die Stadt
arbeitet intensiv daran, Wohnraum für die
Flüchtlingsunterkünfte. Foto: Michael Haßdenteufel
Flüchtlinge zu schaffen. Die Tafel schlägt
Alarm. Benötigt werden Bekleidung,
Spielsachen, Wäsche, Wintersachen, Möbel, Haushaltsgegenstände, Lebensmittel und Wohnraum. Abgegeben werden
können die Hilfsmittel bei der Tafel (www.
homburger-tafel.de) oder bei den Sozialkaufhäusern in der Region.
Text: Redaktion Rundschau
Fahrplanwechsel
Geringfügige Änderungen
für St. Ingbert
Der kommende Fahrplanwechsel der
Saar-Pfalz-Bus GmbH am 14. Dezember
bringt für St. Ingbert nur kleinere Änderungen mit sich.
Beim Stadtbus „ingo“ sowie bei den
Schulverstärkern ändert sich nichts. Auf
Linie 506 gibt es eine neue Fahrt an Schultagen, ab Saarbrücken Hauptbahnhof um
12:29 Uhr bis St. Ingbert (an 13:04 Uhr).
Auf Linie 507 wird es eine zusätzliche
Spätfahrt des Anruf-Linien-Taxis (ALT) geben: Jeweils freitags und an Tagen vor Wochenfeiertagen um 22:35 Uhr ab Aßweiler
bis St. Ingbert (an 22:55 Uhr). Die Linie R6
von und nach Neunkirchen wird zukünftig
nur noch stündlich den Bereich Spiesen
Haberdell anbinden. Daher kommt es zu
geringfügigen Fahrtzeitänderungen zwischen Spiesen und Neunkirchen. Zusätzlich verkehrt auch eine Fahrt der Linie 170,
bereits seit Semesterbeginn um 7:39 Uhr
ab Universität Richtung St. Ingbert. Diese
Fahrt wurde auf Wunsch der Studierenden
der HTW eingerichtet.
an den Infostellen der Mobilitätszentrale
aus. Infos: 06894 / 13-123 oder www.
bahn.de/saarpfalzbus.
Öffnungszeiten
des Stadtbusbüros
Ab 15. Dezember gelten für das Stadtbusbüro in St. Ingbert leicht geänderte Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 8:00 – 12:00 Uhr
Mo. bis Do. 13:00 – 17:00 Uhr
Vom 24. Dezember bis 2. Januar 2015 ist
das Büro geschlossen. Für Fahrplanauskünfte, Fragen rund um Abonnements,
Fundsachen oder Beschwerden ist der telefonische Kundenservice der Saar-PfalzBus GmbH auch am 29. und 30.12. sowie
2.1. von 7:30 – 16:00 Uhr unter 0681 /
416 230 erreichbar.
Die neuen Fahrpläne sind ab Mitte Dezember im Stadtbusbüro erhältlich oder liegen
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
15
Die Rundschau 12/2014
In der Vergangenheit geblättert –
Wappengeschichte der Stadt St. Ingbert
Die Historie um das Wappen in St. Ingbert stammt nicht aus dem finsteren
Mittelalter, ist aber dennoch kaum weniger königlich in ihrem Ursprung. Es
mag verwunderlich sein, warum in dem
heutigen Wappen der Stadt St. Ingbert
in der mittleren Spalte die blau/weißen
Rauten und der bayrische Löwe zu sehen
sind, doch diese Form stammt noch aus
einer Zeit, in der das heutige Deutschland noch nicht existierte.
Wappen sind in der europäischen Kultur
in den Rittergeschichten und Heldensagen tief verankert. Oder wer könnte
sich einen Kampf im Mittelalter ohne einen Schild mit aufgemalten Wappen als
Schutz für die Person vorstellen. Neben
einzelnen Adelsdynastien aus dieser Zeit
wurden Wappen auch an Einzelpersonen
oder Städte verliehen. Sie dienten zu einer stilisierten Darstellung der Träger und
hatten hohen symbolischen Wiedererkennungswert. Das Wort Wappen kommt aus
dem Mittelhochdeutschen „Wäpen“ und
bedeutet etwa so viel wie Waffe oder das
Zeichen einer Waffe. Im Laufe der Renaissance und frühen Neuzeit bildete sich eine
16
Unterscheidung zwischen Wappen als
Kampfausrüstung und Wappen als Zeichen. In der heutigen Zeit ist das Wappen
ein Symbol für die Existenz einer Gemeinde. Es gehört deshalb zum Selbstbewusstsein und Selbstverständnis, ein solches
Zeichen zu führen.
Erstes St. Ingberter Wappen 1886
Die Geschichte, wie die Stadt St. Ingbert zu
ihrem Wappen kam, beginnt im Jahr 1840.
Zu dieser Zeit hat die Stadt sich um die
Verleihung eines Wappens bemüht. Dieses
Begehren wurde allerdings abgelehnt.
Erst gut ein halbes Jahrhundert später beschloss der Stadtrat unter Bürgermeister
Heinrich die erneute Anforderung eines
Wappens für die Mittelstadt. Da St. Ingbert
zu dieser Zeit auf Grund von politischen
Gegebenheiten zum Königreich Bayern
gehörte, musste der Antrag an den bayrischen König Ludwig II gestellt werden.
Dieser genehmigte 1886 den Wappenverleihungsantrag. Kurze Zeit später vollzog
der Stadtrat diese Genehmigung. Das
damalige Wappen war schräg in drei Teile
geteilt. Im mittleren waren die bayrischen
Rauten und der Löwe zu sehen. Das untere
Feld war rot mit einem in schwarz gekleideten Bergmann. Das obere Feld dagegen
schwarz mit einem silbernen Kammerrad
und zwei gekreuzten silbernen Hämmern.
Anders als St. Ingbert selbst, haben die
umliegenden Stadtteile Rohrbach, Hassel, Oberwürzbach und Rentrisch erst in
den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ihre
Wappen erhalten.
Trotz vielen politischen Unruhen, Entmachtung der alten Obrigkeiten und zwei
Weltkriegen hielt sich dieses Wappen der
Stadt bis zum Jahr 1947. Das Saargebiet,
unter französischer Okkupation nach
dem Zweiten Weltkrieg, hatte keine andere Wahl als die Anordnungen aus Paris
kommend zu befolgen. Die französische
Militärbehörde vor Ort störte sich an den
weiß/blauen Rauten und dem Löwen in
dem mittleren Teil, aufgrund der zur Schau
gestellten ehemaligen Zugehörigkeit und
Verbundenheit zu Bayern. Ebenfalls anrüchig empfanden die Besatzer, dass die
schwarz-roten Farben und das Weiß der
Bayrischen Flagge zu sehr an die ehemaligen Reichsfarben erinnerten. Eine Verbundenheit zu einem Vorkriegsdeutschland
wurde nicht gern gesehen und mit allen
möglichen Mitteln unterdrückt.
Zwei unterschiedliche Wappen
für St. Ingbert bis 1974
Ein neues Wappen wurde vom in St. Ingbert geborenen Graphiker Josef Wack
angefertigt. Ein schwarz/rotes Schild, geviertelt durch ein goldenes Kreuz, in den
einzelnen Teilen zwei schräggekreuzte
silberne Nägel, drei goldene Lilien, eine
Kapelle und ein silbernes Zahnrad sollten
auf dem neuen Wappen der Mittelstadt zu
sehen sein. Die einzelnen Teile sind Anspielungen auf den Bergbau, die Eisenindustrie und das alte Rittergeschlecht von
St. Ingbert, welches die Lilien in seinem
eigenen Wappen führte. Die Kapelle steht
für die christliche Ansiedlung durch den
heiligen Ingobertus. Richtig angenommen wurde dieses Wappen jedoch von der
Bevölkerung der Stadt nicht. Man sah es
immer als etwas Aufgezwungenes an und
lehnte in dieser Zeit alles aus Frankreich
kommende ab. Damit stand das neue
Wappen, so künstlerrisch es auch gestaltet sein mochte, unter einem schlechten
Stern. Da das alte Wappen offiziell nicht
Der Auto Jochem
Werkstatt-Tipp
für „abgesetzt“ erklärt worden war, führte die Stadt von nun an zwei Wappen. Bis
zum Jahre 1974.
Ab 1976: das neue Wappen
fast wie das ganz alte
Am 1. Januar 1974 wurde die Gebietsund Verwaltungsreform verabschiedet.
Damit wurden größere administrative
Einheiten geschaffen. Mit dieser Reform
einhergehend sind auch gleichzeitig alle
Wappenrechte erloschen. Dadurch ermutigt, stellte der Stadtrat den Antrag das
alte Wappen mit seine schwarz/roten Farben und dem goldenen Löwen auf bayrischen Rauten von 1886 wieder einführen
zu dürfen. Wenig überraschend war die
Tatsache, dass dieser Antrag einstimmig
angenommen wurde. Es gab jedoch Probleme seitens der saarländischen Regierung, deren heraldische Berater „heftige
Einwände gegen den Inhalt des alten
Wappens“ hegten. Hauptproblem dabei
waren die bayrischen Rauten und die zu
wenig künstlerisch ausgearbeitete Gestaltung. Dennoch konnten die St. Ingberter
ihren Willen durchsetzen und 1976 wurde
der Stadt ihr altes neues Wappen wieder
zugesprochen. Allerdings mit kaum merklichen Unterschieden. So ist das Wappenschild nicht mehr gekrönt, der Löwe wurde
etwas in die Länge gezogen und das Rautenfeld zählt eine Reihe weniger.
Die St. Ingberter Wappengeschichte zeigt,
dass sich Beharrlichkeit auf Tradition zwar
nur in seltenen Fällen doch durchsetzten
kann, die Tradition lässt sich aber auch
durch Unterdrückung und Verbote nicht
auslöschen. Es lohnt sich also immer
wieder, auf Rechte zu bestehen und auch
einmal darauf zu warten. Weitere Informationen „150 Jahre St. Ingbert 1829-1979“
Text: Redaktion Rundschau
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gilt in Deutschland eine Änderung von
§2, Absatz 3, Satz 1 und 2 der Straßenverkehrs-Ordnung. Im Volksmund heißt
diese Novellierung „Winterreifenpflicht“.
Vorgeschrieben sind Winterreifen bei
entsprechend schlechten Straßenverhältnissen. Experten empfehlen jedoch
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O-bis-O-Regel zu montieren: Demnach
sollen von Oktober bis zum Wochenende
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17
Die Rundschau 12/2014
In der Vergangenheit geblättert –
Die jüdische Gemeinde in St.Ingbert
Die Geschichte der deutsch-jüdischen
Freundschaft ist chronologisch stark vorbelastet. Während des Zweiten Weltkrieges wurden unentschuldbare Verbrechen
an den Mitgliedern der Jüdischen Glaubensgemeinschaft begangen. Heute geht
man mit der Auseinandersetzung dieser
Taten anders um, als noch in der direkten Nachkriegszeit: man versucht die Geschichte aufzuarbeiten, zu durchleuchten
und am Leben zu halten. Die Erinnerung
aufrecht zu halten ist ein wichtiger Stichpunkt, vor allem in den weiterführenden
Schulen wird der Holocaust immer und
immer wieder behandelt. Was dadurch
fast vollkommen außen vor ist, ist die
Tatsache, dass es auch schon weit vor
den Nationalsozialisten und deren Verfolgungswahn eine blühende jüdische Kultur
existierte. So auch in St. Ingbert.
Die ersten Aufzeichnungen über die eine
Einwanderung von Mitgliedern des moasischen Glaubens war 1810.Diese erste Eintragung vermerkt einen Herrn Mendel Beer
sen., der 1811 ein Wohnhaus in der Blieskasteler Straße in St.Ingbert sein Eigen nennen konnte, so vermerkt es die Sammlung
der Forschergemeinschaft der Alemannia
Judaica . Die jüdische Gemeinschaft in
St.Ingbert wuchs und im Jahre 1840 zählte die Stadt schon sechs jüdische Familien,
bestehend aus 32 Angehörigen, wobei die
Zahlen verschiedener Quellen etwas voneinander abweichen. Im Jahr 1823 wurde
die Synagogengemeinde St.Ingber int den
Status einer Privatkirchengesellschaft gehoben. In den 50er Jahres des selben Jahrhunderts wurde aus dieser Gesellschaft die
„Israelische Kultusgemeinde St.Ingbert“.
1876 bekam diese Gemeinschaft die Baugenehmigung eine Synagoge zu errichten.
Neben diesem Gebäude befanden sich
noch eine jüdische Schule, die heute als
Wohngebäude dient, ein Kindergarten, der
Friedhof, der während des Zweiten Weltkrieges eingeebnet wurde und eine private
israelitische Konfessionsschule im Besitz
der Gemeinde. Zur Erledigung aller anfal-
18
lenden Aufgaben war ein Lehrer eingestellt,
der auch gleichzeitig Vorbeter und Schochet
(ritueller Schlächter) fungierte. Zu diesem
Zwecke wurde auch eine Lehrperson gesucht, dazu wurde eine Annonce in einer
Zeitung aufgegeben.
Anzeige 25.8.1869 „Der Israelit“
Annonce zur Besetzung der Lehrstelle
Nach einem verehrenden Feuer 1896, bei
dem das Innere komplett ausbrannte, konnte die Synagoge erst nach einigen Sanierungsarbeiten wieder in Gebrauch genommen werden.
Brand in der Synagoge
Gute Integration der Juden
in städtisches Leben
Wie gut die Bürger in das städtische Leben
integriert waren, lässt sich anhand des
1926 verstorbenem Adolf Beer erkennen,
so Alemannia Judaice weiter. Beer war
ein langjähriges Stadtsratmitglied und
Vorsitzender des Synagogenrates. In der
Traueranzeige heißt es: „um ihn trauert die
israelische Kultusgemeinde St.Ingbert, deren Geschicke er 30 Jahre lang leitete. Der
Verband pfälzischer israelischer Gemeinden, denen er mitbegründete, der Stadtrat
St.Ingbert, dem er mehrere Wahlperioden
angehörte,…“. Oder auch Wolfang Kahn,
der ebenfalls Mitglied des Stadtrates war,
und in dessen Eigentum sich die bedeutendste Seifenfabrikmit mit bis zu 70 Mitarbeiter befand. Die Fabrik in der Gegend
des heutigen Elstersteins diente im Ersten
Weltkrieg als Armeelieferant. Die jüdische
Gemeinde der Stadt St.Ingbert wuchs noch
weiter und blühte auf. Ende der 20er Jahre
des 19. Jahrhunderts wurde die höchste Anzahl der jüdischen Bürger, mit 88 Personen,
verzeichnet.
1935:
Viele St. Ingberter Juden flohen
Nach der Machtergreifung Hitlers 1933
wurden die schwarzen Jahre des Judentums
in Mitteleuropa eingeleitet. Als dann das
Saargebiet 1935 an das Deutsche Reich
angeschlossen wurde, wanderte der größte Teil der jüdischen Gesellschaft aus. Was
jedoch nicht verhindern konnte, dass die
Nationalsozialisten auch in St.Ingbert noch
ansässige Juden deportierten und töteten.
Nur wenige überlebten, bzw. konnten in die
USA fliehen. 1936 wurde die israelitische
Kultusgemeinde in St.Ingbert aufgelöst und
die Synagoge wurde zum Kauf freigegeben.
Ab dem 1. Oktober des selben Jahres war
sie Eigentum der Stadt St.Ingbert. Kultgegenständer wie die Gesetzestafel etwa,
wurden zur Aufbewahrung in die Ludwigsschule gebracht. Andere religiöse Artefakte
wie die Bundeslade wurden dem Rabbiner
in Neustadt übergeben.
Synagoge wurde unfunktioniert
Die „Reichskristallnacht“ 1938 überlebte
die ehemalige Synagoge unbeschadet we-
gen ihrer mittlerweile städtischen Zugehörigkeit, wie man in dem Band „175 Jahre
St.Ingbert nachlesen kann. In ihrer Eigenschaft im Besitz der Stadt St.Ingbert zu sein,
wurde die Synagoge zweckentfremdet und
zu einer Luftschutzschule umfunktioniert.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges
wurde sie jedoch auf die Anweisung der
amerikanischen Besatzer hin für ihren ursprünglichen Zweck wiederhergerichtet.
Diese wurde dann auch schon nach wenigen Monaten der Instantsetzung von einem
US-amerikanischem Militärrabbiner feierlich am 8. Juni 1945 mit einer Messe für
dem jüdischen Glauben anhängenden Soldaten der Army eingeweiht. Ab dem Sommer 1947 wurde das jüdische Gotteshaus
der freien christlichen Gemeinde der Bethanien als Betsaalt zur Verfügung gestellt. Zu
Ende der 40er Jahre regelte ein Vertrag die
erneute Übertragung der Synagoge an die
jüdische Kultusgemeinde Saar. Kurze Zeit
später, 1950, erwarb die protestantische
Gemeinde das Haus, die dort ihr Jugendheim errichtete. Heute befindet sich in dem
Gebäude das Amt für Religionsunterricht
der Evangelischen Kirche der Pfalz. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde es umfangreichend renoviert und die Spuren der
Vergangenheit sind verschwunden.
Dennoch sind die Spuren einer ehemals
existierenden jüdischen Gemeinde auch
noch heute im Stadtbild von St.Ingbert
zu finden. Wenn man wachsamen Auges
durch die Innenstadt läuft, kann man auf
sogenannte Stolpersteine stoßen. Diese
goldenen kleinen Pflastersteine gegen das
Vergessen sind in den Boden eingelassen
und tragen die Namen und Lebensdaten
der Personen, in dessen Besitz sich einst das
Haus befand, vor dem sie sich befinden. Mit
solchen und anderen Projekten kann man
versuchen eine ehemals existierende Kultur
wieder zu beleben und sich gegen das Verdrängen zu wehren.
Text: Redaktion Rundschau.
Quellen: 175 Jahre IGB, http://www.alemanniajudaica.de/st_ingbert_synagoge.htm
Jährlich Nightfever
in St. Ingbert
Saarland-Marketing:
Viele machen mit!
Am Freitag, 19. Dezember 2014 findet
in der Kirche St. Engelbert in St. Ingbert
zum dritten Mal „Nightfever“ statt.
Nightfever startet um 18.00 Uhr mit der
Heiligen Messe und endet um 22.00 Uhr
mit dem Nachtgebet.
Knapp ein Jahr nach dem Start des
Saarland-Marketings können Landesregierung IHK und die mit der Umsetzung
beauftragte saar.is eine positive Zwischenbilanz ziehen. Das Saarland-Marketing wurde – auch aufgrund des im
Ländervergleichs geringen Budgets – als
„Mitmachmarketing“ angelegt.
Inzwischen in
weit über 30
Städten in ganz
Deutschland
beheimatet und
auch schon darüber hinaus:
Nightfever, eine
Initiative junger
Christen, die
die Freude am
Glauben erfahren haben und andere einladen möchten,
sich von Gott berühren zu lassen. Meist
samstags, manchmal auch freitags, stehen
dabei die Pforten der Kirche weit offen
und Jugendliche laden Passanten auf der
Straße ein, in das Gotteshaus zu kommen,
eine Kerze zu entzünden, der Musik zu
lauschen, eine Bibelstelle zu ziehen, einen Segen zu empfangen, das Angebot
zum Gespräch wahr zu nehmen oder zu
beichten. Viele nehmen diese Einladung
an, manche bleiben eine Viertelstunde,
andere den ganzen Abend.
Nightfever beginnt in jeder Stadt mit
der Heiligen Messe, daran schließt sich
die eucharistische Anbetung an, in der
Jesus in Gestalt des Brotes verehrt wird.
Die Besucher können nun einfach die
schöne Atmosphäre genießen, zur Ruhe
kommen, beten oder eine der vielfältigen
Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Der
Abend endet schließlich mit der Komplet,
dem Nachtgebet der Kirche. Auch wenn
der Ablauf sich in jeder Stadt gleicht, so
kann man bei Nightfever doch eine große
Vielfalt entdecken. Ganz unterschiedliche
Gruppen, Gemeinschaften und Gemeinden vor Ort bringen sich mit ihren Liedern
und Gebeten ein, ebenso wie die Jugend-
lichen selbst Nightfever mit ganz unterschiedlichen Talenten bereichern, sei es in
der Musik, in der Technik oder in der Verpflegung. Ihr Engagement ist dabei ganz
ehrenamtlich. Sie tun das, weil sie selbst
begeistert sind von ihrem Glauben und
diesen mit anderen teilen möchten.
Anfänge
und Entwicklung
Entstanden ist Nightfever durch Katharina Fassler und Subregens Andreas Süß
nach dem Weltjugendtag in Köln 2005.
Ursprünglich als einmaliger Gebetsabend
im Geiste des Weltjugendtages geplant,
entwickelte sich daraus mit Studierenden
verschiedenster Fakultäten und Ausbildungsrichtungen bald ein regelmäßiger
Nightfever-Abend, zuerst in Bonn und
Köln, allmählich breitete sich die Initiative
dann immer weiter aus. Inzwischen gibt es
Nightfever in über 30 deutschen Städten,
wie Berlin, München, Augsburg, Erfurt,
Würzburg, Nürnberg, Mannheim, Heidelberg. Aber auch darüber hinaus findet man
Nightfever in England (London, Glasgow,
Birmingham), Irland (Dublin), Österreich
(Wien und Graz), Belgien (Brüssel), Niederlanden (Oldenzaal), Schweiz (Basel, St.
Gallen) Dänemark (Kopenhagen), Kanada
(Halifx), Spanien (Madrid, Valencia), New
York, Chicago und vielen anderen Städten
der Welt. Besuchen Sie unsere Homepage:
www.nightfever.org
Unternehmen, Vereine, Verbände, Kommunen und andere Organisationen werden in die Kommunikation einbezogen,
um dem Saarland-Marketing den nötigen
Schub zu geben. Und viele machen schon
mit. Die Bandbreite des Engagements ist
vielfältig und reicht von der einfachen
Logo-Integration in Webseiten, E-Mails
oder Publikationen über den Aufdruck auf
Firmenfahrzeuge bis hin zu individuellen
Großplakaten im Saarland-Marketing
Design und mit einem auf die jeweilige
Organisation zugeschnittenem Slogan.
Auch spezielle Saarland-Produkte wurden schon realisiert, wie die neue „Saarland-Handcreme“ von Dr. Theiss Naturwaren, der neue Saarland „Baby-Schlafsack“
von Candide Prosale und eine V & B Saarlandtasse.
Zweite Media-Welle
mit selbstbewussten Botschaften
Nachdem es gelungen ist, die neue Dachmarke mit dem Markenclaim ‚Großes
entsteht immer im Kleinen‘ zu etablieren,
wurden in einer weiteren Mediawelle
selbstbewusste Botschaften zum Saarland gesendet. Diese Botschaften werden
konkreter und mutiger und gehen auf
spezifische Eigenschaften und Stärken
des Saarlandes und seiner Menschen ein
– wie etwa der Slogan „Wir waren schon
deutsch, französisch und unabhängig.
Und sind es immer noch!“, der auf Großflächen im Saarland zu sehen war.
Aufbau
Online-Welcome-Center
Vorbereitet wird eine intensive Ansprache
von Fachkräften in anderen Bundesländern, die zu Beginn des Jahres 2015 starten soll. So wird unter der URL willkomen.
saarland ein „Online-Welcome-Center“
entstehen, das auf einer zentralen Internetseite zum einen viele wichtige und
praktische Informationen für alle bietet,
die sich über das Land informieren möch-
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
ten (z.B. Informationen zur Wirtschaft,
zu Schulen, zu Studienangeboten der
Hochschulen etc.), das zum anderen aber
auch einen eher emotionalen Zugang
zum Saarland und seinen Menschen bieten wird. Ein zentrales Modul des neuen
Welcome-Centers wird ein Online-Stellenportal sein, das derzeit die IHK entwickelt
und das die Stellenangebote der saarländischen Wirtschaft bündelt. Ebenso wird
das Saarland-Marketing mit kreativen
Online-Aktivitäten und humorvollen, viralen Marketingmaßnahmen in den sozialen
Netzwerken auf das Saarland aufmerksam
machen.
So können sich saarländische
Unternehmen beteiligen
Nutzung allgemeiner Saarland-Marketingtools (stehen kostenlos zur Nutzung bereit):
•Integration des Saarlandmarketing-Logos auf Webseiten, in E-Mail
Signaturen, beim Aufdruck auf
Firmenfahrzeugen etc. (Logo und
Anzeigenmotive stehen hier zum
Download bereit)
• Nutzung des Saarland-Films für Besuchergruppen oder Einbindung in
die eigene Webseite (www.youtube.
com/user/ihksaarland)
•Weitergabe von Autoaufklebern,
Infoflyern, Saarland-Ansteckpins an
Mitarbeiter, Kunden, Gäste etc.
Individualkooperation (Kosten trägt
das Unternehmen)
•Entwicklung eines individuellen
auf das eigene Unternehmen zugeschnittenen Anzeigenmotivs im
Saarlandmarketing-Design und individuellem Slogan
Individueller
Unternehmensfilm
(Saarland-Film wird kostenlos bereitgestellt, Kosten für Erweiterung
trägt das Unternehmen)
• Erweiterung des allgemeinen Saarlandfilms um spezifische Informationen zum eigenen Unternehmen
Entwicklung eigener Produkte im
Saarlandmarketing-Design (Kosten
trägt das Unternehmen)
19
Die Rundschau 12/2014
Der Bliesgau
rückt touristisch zusammen
Die Saarpfalz-Touristik, der Biosphärenzweckverband Bliesgau und die Tourismus Zentrale Saarland GmbH unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Die Saarpfalz-Touristik, der Biosphärenzweckverband Bliesgau und die Tourismus
Zentrale Saarland (TZS) arbeiten bereits
gemeinsam daran, das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau touristisch zu vermarkten.
„Die ersten Erfolge unserer bundesweiten
Vermarktung des Bliesgaus, beispielsweise über die Kooperation „Fahrtziel Natur“,
zeigen, dass eine vertiefte Zusammenarbeit der touristischen Partner der richtige
Weg ist“, so Birgit Grauvogel, TZS-Geschäftsführerin.
„Dazu zählt beispielsweise, dass ein- und
mehrtägige Angebote weiter entwickelt
werden, von denen einige bereits gut
gebucht werden“, berichtet Wolfgang
Henn, Geschäftsführer der Saarpfalz-Touristik. „Das funktioniert auch nur, weil
alle Akteure mit viel Engagement an einem Strang ziehen.“ Die Partnerschaft
bezieht ebenfalls den Vertrieb, die Pressearbeit, die Präsentationen auf Messen
sowie das Monitoring der touristischen
Entwicklung als Aufgabenstellung mit ein.
Für Walter Kemkes, Geschäftsführer des
Biosphärenzweckverbands Bliesgau ist
die Zusammenarbeit wesentlich, um den
Freizeitverkehr und Tourismus im Bliesgau
nachhaltig voranzubringen.
Text: Redaktion Rundschau
Vor diesem Hintergrund haben die drei
Partner eine Kooperationsvereinbarung
beschlossen, die sie am 6. November in
Blieskastel unterschrieben haben. Darin
legen sie fest, wer welche Aufgaben übernimmt, um die Region den potentiellen
Gästen näher zu bringen.
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Durchblutungsstörungen
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20
„Biosphären Art“
in der Fußgängerzone
Mitte November wurde in der Ludwigstr.
7 ein neues Projekt der Biosphären-VHS
St. Ingbert vorgestellt. Unter der Schirmherrschaft von Ulrich Commercon, Minister für Bildung und Kultur, hat die
„Biosphären Art“, die Kunstschule der
Nachhaltigkeit und das kreative Recycling-Zentrum, ihre Türen geöffnet. Zahlreiche interessierte Besucher nutzten die
Gelegenheit, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und staunten nicht
schlecht über Bilder, Schmuck oder sogar
Lampen aus Wegwerfprodukten.
Grundgedanke hierbei ist ein modernes
„Recycling-Zentum“, in dem fast alle
Sachen wiederverwertet werden können,
die sonst normalerweise im gelben Sack
gelandet wären. Aus Deckeln, Flaschen,
Dosen oder sogar aus den Plastikpaletten
für Blumentöpfchen werden mit etwas
Fantasie die tollsten Sachen gezaubert.
Oberbürgermeister Hans Wagner lobte
das Engagement von Doris Ducke-Sellen,
die mit ihren kreativen Ideen gemeinsam
mit Marika Flierl, Geschäftsbereichsleiterin Kultur, Bildung und Familie, die
Biosphären-Art ins Leben gerufen hat.
Niemals hätte er es für möglich gehalten,
dass aus „Müll“ so außergewöhnliche
Kunstwerke entstehen können.
Auch Ulrich Commercon war begeistert
von den vielen Ausstellungsstücken und
der Kreativität der Mitarbeiter. Er bezog
sich auf ein Zitat von Albert Camus, das
besagt: „Wer etwas will, findet Wege. Wer
nicht will, findet Gründe“. Diese Worte
passten sehr gut zu der Stadt St. Ingbert,
die immer wieder neue Wege geht, um
Kultur mir Lernen zu verbinden. Zu Beginn
der Veranstaltung musste er auf einer geschnitzten Bio-Möhren-Flöte zusammen
mit den Besuchern Musik machen. Dazu
meinte er scherzhaft, dass ihm jetzt in St.
Ingbert „die Flötentöne beigebracht werden.“
Unter der Dachmarke „Biosphären Art“
sind zwei Institutionen vereint: das kreative Recycling-Zentrum und die Kunstschule
der Nachhaltigkeit.
Ansprechpartner für das kreative Recycling-Zentrum ist die Gemeinnützige kommunale Gesellschaft für Beschäftigung
und Qualifizierung St. Ingbert mbH (GBQ),
Annastr. 30, Tel. 06894/38795-20. Hier
können wiederverwertbare Materialien
angeboten werden, die von den Mitarbeitern gesichtet und gegebenenfalls abgeholt werden.
In der Kunstschule der Nachhaltigkeit,
Ludwigstr. 7, werden Kurse und Weiterbildungen angeboten, sowie Vorträge
und Ausstellungen organisiert, die zu
einem kreativ nachhaltigen Umgang
mit den Ressourcen anregen sollen. Die
Öffnungszeiten sind: Dienstag 16 bis 18
Uhr und Freitag 9 bis 12 Uhr. Ansprechpartner für Termine nach Vereinbarung
ist die Biosphären-VHS, Kaiserstr. 71, Tel.
06894/13-726. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.
Text: Maria Müller-Lang
Foto: Pressestelle Stadt St. Ingbert
Wer macht was in der Biosphäre?
Teil 4: Bliesgau-Genuss
Die Biosphäre Bliesgau vereint viele
Akteure unter einem Dach. Um das
Geflecht zu durchschauen, benötigt es
ein bisschen Zeit. Zeit, die es sich lohnt
zu investieren, denn direkt vor unserer Haustüre entsteht ein spannendes
Großprojekt, von dem die heutigen und
auch spätere Generationen langfristig
profitieren können. Die St. Ingberter
Rundschau bringt gemeinsam mit den
verantwortlichen Beteiligten im Rahmen einer Kommunikationsinitiative
Licht ins Dunkel und beleuchtet in einer
Serie die beteiligten Institutionen, die
dahinter stehen und ihre Aufgaben. Teil
4: Bliesgau-Genuss
gibt es eine nachhaltige Alternative, die
den Menschen, die die Waren produzieren,
ein gerechtes Einkommen garantiert, den
Fairen Handel“. Dass sich Regionalvermarktung und Fairer Handel im Biosphärenreservat Bliesgau sehr gut kombinieren
lassen und bereits erste „Regio-Faire-Produkte“ wie Apfel-Mango-Saft oder Seifen
aus Bliesgauölen mit Karitébutter entstanden sind, ist kein Zufall: „Als Modellregion
für nachhaltige Entwicklung gilt hier der
Grundsatz „Global denken-lokal handeln“ in besonderem Maße“, so Kratkey.
Alternativen zu Globalisierung
und Ausbeutung
Globalisierung ist im Trend. Lebensmittel
und Speisen, an die vor zwei Jahrzehnten
noch keiner dachte, landen nun täglich
auf unseren Tischen, importiert aus allen
Herzen Länder. Durch die Globalisierung
mit ihren vernetzten Handelswegen ist
die Herkunft unserer Lebensmittel nicht
immer nachvollziehbar. Zudem bedeuten
die langen Wege, die nicht selten um die
halbe Welt führen, viel Verkehr und viel
CO2- Ausstoß. Sich mit heimischen Kartoffeln und Milchprodukten sowie Obst
und Gemüse der Saison zu versorgen,
war für unsere Großeltern noch selbstverständlich, heute nicht mehr. „Hier setzt der
Grundgedanke der Regionalvermarktung
an: Ziel ist ein Wirtschaften mit der Natur.
Das nutzen, was die eigene Landwirtschaft
und Gärten zu bestimmten Jahreszeiten
hergeben, anstatt anonyme Lebensmittel
weltweit einzufliegen“, beschreibt die
Vorsitzende des Vereins „Bliesgau Genuss
e. V.“ Doris Kratkey zusammenfassend.
Selbstverständlich brauche deshalb niemand auf liebgewonnene Lebensmittel
aus fernen Ländern verzichten: „Auch hier
Vertrauen
durch direkten Kontakt
Saarländer, die sich für solche Waren
interessieren, finden die Produkte im
Bliesgau-Regal. Bereits in 66 Geschäften
im ganzen Saarland sind diese aufgestellt.
Hier bekommen die Verbraucher hochwertige, frische und gesunde Produkte aus der
Region, die auf überschaubaren, kurzen
Wegen auf den Tisch kommen. „Wer Produkte aus dem Bliesgau-Regal kauft, tut
nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern
unterstützt auch die Wirtschaft in seiner
Nachbarschaft und hilft damit auch, Arbeitsplätze in der Region zu sichern.“,
erklärt Toni Sand, Logistiker von „Bliesgau
Genuss“. Er weiß aus Erfahrung, dass im
direkten Kontakt zwischen Erzeuger und
Verbraucher ein Vertrauen wachsen kann
und die Wünsche und Erwartungen aller
Beteiligten optimal aufeinander abgestimmt werden können. Unabhängig von
dem geringeren Energieeinsatz sowie
der Schonung von Klima und Natur. Toni
Sand hat große Pläne für die Zukunft:
„Derzeit stehen die Bliesgauprodukte
hauptsächlich im Bliesgau-Regal. Das soll
sich ändern. Die Bliesgauprodukte werden zunehmend auch innerhalb des Handelssortiment zu finden sein“. In diesem
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Zusammenhang will Sander die Bestückung der Geschäfte ausbauen, mit dem
Ziel, mittelfristig im gesamten Saarland
in weiteren Einzelhandelsgeschäften und
Supermärkten zu verkaufen. „Zurzeit organisieren wir den Warenablauf von etwa
70 Stammkunden“, so Sander. Die Ware
werde bestellt, Rechnungen geschrieben
und die Produkte verteilt. Jeder Händler
und Hofladen kann bei Bliesgau-Genuss
Kunde werden. Bliesgau-Genuss sucht
auch noch Produzenten, die verlässlich
heimische Produkte anbieten. Sander ist
optimistisch: „Die Produkte werden immer häufiger nachgefragt“. Kein Wunder,
denn auf sie ist Verlass.
Gesundheit und Wellness
im Biosphärenreservat
Gesundheit und Wellness sind ebenfalls
Themen bei Bliesgau-Genuss. Öle, Honig,
Kräuter oder Äpfel aus dem Biosphärenreservat Bliesgau kann man nicht nur essen.
Sie eignen sich auch hervorragend im Einsatz in der Naturheilkunde oder Kosmetik.
Seit 2008 widmet sich ein Arbeitskreis
diesem Thema.
Beliebt ist auch die Bliesgau-Kiste, eine
individuelle Geschenkidee mit regionalem
Charme. Hochwertige regionale Produkte, gepackt in duftendem Heu aus dem
Bliesgau.
Ansprechpartner bei Bliesgau Genuss ist
die Vorsitzende Doris Kratkey, Tel: 068411721191 oder per Mail unter kratkey@
aol.com
Text: Redaktion Rundschau
Fotoquelle: Bliesgau Genuss
21
Die Rundschau 12/2014
Workshop „Wie geht es weiter in der Innenstadt?“
„St. Ingberts Innenstadt geht es zurzeit,
im Vergleich zu manch anderen umliegenden Kommunen gut. Aber auch wir
müssen aufpassen und den Trends im
Handel Rechnung tragen“. So eröffnete Wirtschaftsförderer Thomas Debrand
den Workshop, zu dem Unternehmer, Politiker und die interessierte Bevölkerung
geladen waren.
Organisiert wurde der dreistündige Abend
von der Stadt St. Ingbert, dem Verein
Handel&Gewerbe, dem Ortsrat St. Ingbert-Mitte, der Stadtmarketing gGmbH,
der Wirtschaftsförderung der Stadt und
dem Seniorenbeirat. „Damit es der Innenstadt weiterhin gut geht, müssen wir handeln, jetzt und langfristig“, so Debrand.
Etwa 60 Interessierte aus Politik, Wirtschaft und der Bevölkerung fanden den
Weg in die Ludwigsschule, um aktiv und
ehrenamtlich etwas für ihre Heimatstadt
zu tun. Dass bereits zahlreiche Aktivitäten am Laufen sind, die vornehmlich vom
Verein Handel&Gewerbe, dem Stadtmarketing und der Stadt initiiert wurden, darüber waren sich alle einig. Es seien jedoch
viele Aktivitäten Einzelner, das Gemeinsame fehle nach außen hin oft. Hier müsse
angesetzt werden.
Familien- und
seniorengerechte Innenstadt
Unter der Moderation des Prozessbegleiters und Coachs Klaus Kuntz arbeiteten
vier Arbeitsgruppen an den Themen Vorweihnachtszeit in der Innenstadt, familien- und seniorengerechte Innenstadt,
Öffentliche Toiletten und HTW-Campus.
Ideen wurden gesammelt, Lösungsansätze für Verbesserungen und Optimierungen gesucht. Das Ergebnis ließ sich nach
zwei Stunden Arbeit durchaus sehen.
Vorstandsmitglied im Verein Handel&Gewerbe, Alexander Eich, der mit den vier
Gruppen über eine familien- und seniorengerechte Innenstadt sprach, fasste zusammen: „Öffentliche Einrichtungen und
Ärztehäuser sollen zukünftig wenn möglich in die Stadtmitte verlegt werden, um so
eine höhere Frequenz an Passanten in der
Fußgängerzone zu haben. Interessanter
könnte sich diese durch einheitliche Öffnungs- und Schlusszeiten präsentieren“.
Das gemeinsame Interesse von Familien
und Senioren an Bewegung, Gesundheit
und Kommunikation werde durch Spielgeräte, von allen nutzbar, gewährleistet.
Crossmarketing (Anm: Gutscheine, die in
einem Geschäft für ein anderes Geschäft
an Kunden verteilt werden) sei ebenfalls
ein Thema gewesen. Zertifizierungen
senioren- und familienfreundlicher Betriebe belohnten diese für ihr besonderes
Engagement. „Ein zusätzlicher Bedarf
an Parkplätze für die Zielgruppen wurde
22
ebenfalls genannt. Besonders charmant
der Vorschlag, einen kleinen Zug durch die
Innenstadt fahren zu lassen, um Familien
und Senioren die Durchfahrt zu erleichtern“, so Eich.
Vier Adventssamstage –
vier Events in der City
cken. Gleiches gilt für die weihnachtliche
Kunst am dritten langen Samstag. Der einzige Weihnachtsmarkt der Region am 4.
Adventswochenende, mit dem Christmas
Open Air-Konzert am Freitagabend sollte
ebenfalls gut besucht sein.
HTW-Campus
Thomas Debrand leitete das Thema
HTW-Campus. Die Wirtschaftsförderung,
die sehr viel Engagement aufbringt, um
die neuen Studenten für die Mittelstadt
zu begeistern, freute sich über zahlreiche
weitere Ideen. Die Workshopteilnehmer
forderten ein gepflegtes Umfeld, Praktika für die Studenten, Nebenjobs, eine
offene Bühne für Musik, Rabatte und
Sondertarife. Ein offenes WLAN-Netz in
der Innenstadt wäre wünschenswert, sei
aber rechtlich momentan nicht umsetzbar,
so Debrand. Ein Fragebogen werde in den
nächsten Wochen an die Gewerbetreibenden der Stadt gehen. Er solle analysieren,
was diese den 400 HTW-Studenten an
Dienstleistungen und Angeboten anbieten könnten.
Öffentliche
Toiletten
Von den Workshopteilnehmern wurden
zahlreiche Anregungen und Wünsche zu
den öffentlichen Toiletten ausgesprochen,
die insbesondere die Sauberkeit, die Anzahl der Reinigungsintervalle als auch
deren Kontrolle zur Vermeidung von Vandalismusschäden zum Thema machten.
Von Herrn OV Dr. Uli Meyer wurden die
Gespräche zusammengefasst, insbesondere darum gebeten, in der Neuen Alten
Baumwollspinnerei eine barrierefreie und
behindertengerechte Toilette inkl. Wickelraum einzurichten, die gleiche Bitte sollte
an den Privatinvestor gerichtet werden,
der das Alten Hallenbad einer neuen Nutzung zuführen wird.
Des Weiteren wurde angeregt, die Toiletten im Bereich der Stadtbücherei auch
an Sonntagen zugänglich zu machen.
Sofern möglich, sollten auch die Toiletten
im Bereich des Büros von Stadtmarketing
und des Rathauses in die Überlegungen
mit einbezogen werden. Dadurch, so
Dr. Meyer, würde sich die öffentlichen
Toiletten, einem „Gürtel gleich um die
Innenstadt“ ziehen. Eine entsprechende
Reinigung und Wartung dieser barrierefreien Einrichtungen sei zu garantieren.
Zusätzlich sollten Geschäfte in der Innenstadt im Rahmen des Projekts „Nette
Toilette“ unterstützt werden, wenn diese
auch Nicht-Kunden den Zugang zur Toilette gewährleisteten. Interessant sei, so Dr.
Meyer, dass der vollautomatische WC-Mat
kaum von der Öffentlichkeit genutzt werde, allerdings 24 Stunden täglich (Montag
bis Sonntag) nutzbar ist.
Schaufenster Schuhhaus Gerling. Foto: privat.
Die Planung für die vier vorweihnachtlichen Samstage in der Innenstadt in diesem Jahr wurde von H&G vorgestellt. Auch
hier arbeiten Stadt, Stadtmarketing und
Verein eng zusammen. Großen Anklang
erhielt schon im Vorfeld das bereits hinter
uns liegende Lichterfest. Eine Idee, die Atmosphäre in die Stadt bringt und damit ein
Erfolgsgarant wurde. Die Nikolausstiefelaktion für die Kleinen, inklusive Fotoshooting mit dem Nikolaus und Knecht Ruprecht am zweiten Adventssamstag sowie
das Adventsgrillen haben gute Chancen,
am zweiten Adventssamstag ebenfalls
zahlreiche Besucher nach St. Ingbert zu lo-
Viele neue Ideen und der Wille, diese umzusetzen, zeugten von einem erfolgreichen Abend. Doch wie geht es praktisch
weiter? Auch diese Frage wurde gestellt.
Die Verantwortlichen waren gefragt. Für
die Politik sprachen die anwesenden Mitglieder des Stadtrats, der Parteien, der
Ortsräte und öffentlichen Institutionen
parteiübergreifend: „ Wir werden die Ideen diskutieren und in die Ausschüsse bringen“, so der einstimmige Tenor. Aus dem
Plenum kam der Vorschlag, früh im neuen
Jahr einen weiteren Termin im gleichen
Kreis anzusetzen, um herauszufinden,
welcher Handlungsbedarf besteht und wo
die entsprechenden Verantwortlichkeiten
liegen sollten. Die Wirtschaftsförderung
der Stadt wird zu diesem Thema Anfang
des neuen Jahres erneut einladen.
Text: Redaktion Rundschau
Studenten
unbedingt erwünscht
An den saarländischen Hochschulen
ist Saarbrücken als Stadt angesagt.
Es geht aber auch anders! Nur acht
Kilometer entfernt, also näher als so
mancher Stadtteil der Hauptstadt und
in 10 Minuten erreichbar, kann St.
Ingbert nicht nur mit der Entfernung
punkten.
Die Stadt freut sich, jetzt täglich 400
Studenten in der City zu haben. Viele
Unternehmen, Vereine, die Stadtverwaltung und Bürger machen sich Gedanken, wie man den Studenten das
Leben ausserhalb des Lernorts so angenehm wie möglich machen kann. 20
Vermieter haben sich bereits gemeldet
und Wohnraum angeboten. Einige nehmen viel Geld in die Hand, um Zimmer
oder kleine Wohnungen zu renovieren
und in Stand zu setzen. Der ultimative
Frisbee-Verein der DJK bietet ein offenes Training für die Hochschüler, als
kleine aber aussergewöhnliche Alternative zum Unisport. Studententanzkurse gibt es bei der Tanzschule Schmitt.
Spass ist garantiert. Die beste überregionale Currywurst gibt es bei Schleppi.
mittwochs zum Sonderpreis, genau wie
die Frisur beim Frisörsalon Gentile in der
Ludwigstraße. Bei der Roundabout-Tour
gab es Freikarten für Studenten, wie
auch ab sofort bei den Kulturveranstaltungen der Stadt. Auch im Blau gibt es ermässigte Eintritte für Schwimmbad und
Sauna. Gerne würde die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung, die die Willkommenskultur engagiert vorantreibt,
den jungen Erwachsenen eine WiFi-freie
Zone einrichten. Da hapert es aber noch
an juristischen Problemfeldern, die es zu
lösen gilt. „Wir arbeiten intensiv daran.
Und wenn es eine Möglichkeit gibt, sind
wir die Ersten, die sie einsetzen werden“,
verspricht Thomas Debrand, Chefwirtschaftsförderer der Stadt.
Gerne berichten wir an dieser Stelle
auch von Ihren Aktivitäten. Wenn Sie als
Verein, Unternehmen oder Privatperson
etwas für unsere Studenten tun können
oder möchten, dann teilen Sie uns dies
mit. Verantwortlich ist im Rathaus Melanie Fritsch. Sie ist erreichbar unter der
Telefonnummer 06894-13 730 oder per
E-Mail: mfritsch@st-ingbert.de
Den Kopf auf Sternen betten – Domicil Meisinger
Eine Sternstunde im wahrsten Sinne
des Wortes schlug vor kurzem für
die St. Ingberter Familie Meisinger.
Geschäftsführer Wolfgang Henn von
der Saarpfalz-Touristik überreichte an die Familie die Urkunde des
Deutschen Tourismusverbandes mit
vier Sternen für die Ferienwohnung
„Domicil Meisinger“. Ein Best-Practise-Beispiel, das auch für andere
Vermieter interessant sein könnte.
Warme Farben wie ocker, rot und grün
überwiegen in dieser gerade von der Saarpfalz-Touristik mit vier Sternen ausgewiesenen Ferienwohnung. Sehr geschmackvoll und mit großer Liebe zum Detail
haben Iris und Harald Meisinger im letzten
halben Jahr die Wohnung im oberen Stock
ihres Hauses renoviert und für Gäste hergerichtet. Mit viel Licht, zwei Balkonen,
einem herrlichen Ausblick auf die ausgedehnten Wälder um die Mittelstadt könnte
es zu Hause kaum schöner sein. Die Ferienwohnung liegt in einer ruhigen Anliegerstraße des bevorzugten Wohngebietes
Hobels in einem 2-Familienhaus und ist
optimal gelegen für Urlaubsausflüge in die
Frage des Monats
an die St. Ingberter Bevölkerung
Die Wirtschaftsförderung der Stadt
möchte die Bevölkerung gezielt in die
Stadtentwicklung miteinbeziehen. Monatlich haben Sie ab sofort die Möglichkeit, uns Ihre Meinung zu wichtigen
Fragen zu nennen. Wenn Sie Interesse
haben, mit zu diskutieren und Entscheidungsprozesse voranzutreiben, dann
melden Sie sich bei uns. Wir nehmen
Ihre Meinungen zu den Fragen des Monats in der St. Ingberter Rundschau auf
Das gibt uns die Möglichkeit, die Bürger
aktiv in die Entwicklungsprozesse der
Stadt miteinzubeziehen.
Die Dezemberfrage lautet: Die Wissenschaft geht davon aus, dass Innenstädte
in der jetzigen Form kaum Überlebenschancen haben werden. Ist es für Sie
persönliche wichtig, eine traditionelle
Innenstadt in St. Ingbert vorzufinden
und nutzen Sie diese aktuell?
Bitte melden Sie sich gerne zu unseren
Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 06894-13 732 oder per Mail bei
wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de
Umgebung und Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten im Biospohärenreservat
Bliesgau Die helle freundliche Wohnung
befindet sich im 1. OG. Die Wohnfläche
liegt bei ca. 90 m² und verfügt über 3 ZKB
sowie Dusche, Abstellraum und Flur. Zwei
PKW Parkplätze stehen zur Verfügung.
Wohlfühleffekt
im Domicil Meisinger
80 Ferienwohnungen werden derzeit in
St. Ingbert angeboten. Die der Meisingers
wurde anhand eines rund 160 Merkmale
umfassenden Kriterienkatalog bewertet.
Neben der Erfüllung von Mindeststandards, wie z.B. Infrastruktur des Objektes,
den Räumlichkeiten sowie die Qualität der
Ausstattung werden Zusatzleistungen wie
Internetzugang, Spülmaschine und Serviceangebote in die Bewertung einbezogen.
Die Mitarbeiterinnen der Saarpfalz-Touristik überprüfen und bewerten die Ferienwohnungen nach den Richtlinien des
Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV)
in Bonn - ähnlich wie die Hotels – und
zeichnen diese mit, dem jeweiligen Standard entsprechenden, Sternen aus. Vier
Adventssamstage
in der Innenstadt
(Handel & Gewerbe und Stadtmarketing)
Am 6. Dezember können sich Kinder
und Erwachsene in der Fußgängerzone auf Nikolaus und Knecht Ruprecht
freuen. Im Foyer der Stadtbücherei findet ein Fotoshooting mit Nikolaus und
Knecht Ruprecht statt.
Am 13. Dezember stellen Künstlerinnen
und Künstler Ihre Werke in Geschäften
der Innenstadt aus.
Vom 19. bis 21. Dezember findet der
traditionelle Weihnachtsmarkt in der
Innenstadt statt.
Alle Erlöse gehen zugunsten der St. Ingberter Tafel.
Sterne konnte die Saarpfalz-Touristik an
das „Domicil Meisinger“ vergeben. Das
bedeutet übersetzt „Superior, hochwertig
und ein besonderer Wohlfühleffekt“
Mehrwehrt durch Klassifizierung
von Ferienwohnungen
Nach außen hin sichtbar wird die Teilnahme an der Klassifizierung durch eine Urkunde, die das Ergebnis dokumentiert. Auf
Wunsch kann auch ein Emaille-Schild mit
den erworbenen Sternen bestellt werden.
So sieht jeder Gast schon an der Haustür,
was ihn erwartet. Vorteil der Sterneklassifizierung: Sie sind im Bewusstsein der
Gäste als verlässliche Orientierungshilfe
für Ausstattungsqualität fest verankert.
Die Vermieter erhalten mit der DTV-Klassifizierung eine unabhängige und objektive
Bewertung ihrer Wohnung und können
drei Jahre lang mit den erhaltenen Sternen werben. Danach erfolgt eine Nachprüfung. Darüber hinaus wird durch die
Klassifizierung die Zusammenarbeit mit
der Saarpfalz-Touristik enger vernetzt, da
sie den Vermietern der Ferienwohnungen
und –häusern als Ansprechpartner und
Berater zur Seite steht. Eine Sterneklassifizierung beantragen kann jeder, der eine
Ferienwohnung vermieten möchte. Die
Gästezahl im Biosphärenreservat steigt
stetig an, Eine solche Klassifizierung
kommt Vermietern und Mietern zu Gute.
„Sterne sind nicht notwendig, aber sie
bieten einen eindeutigen Mehrwert“, so
Henn in seiner Ansprache.
Familie Meisinger freut sich nun auf ihre
Gäste. „Mit zusätzlichen Dienstleistungen
wie einem Bügelservice und wenn gewollt
ein bisschen Familienanschluss bieten wir
unseren zukünftigen Gästen etwas Besonderes“, so Iris Meisinger. Ein Treppenlift
gibt auch Schwerbehinderten und Älteren
die Möglichkeit, die schöne Wohnung zu
nutzen, Auch für Gäste von Unternehmen,
die einige Tage in der Gegend bleiben, ist
die Wohnung interessant.
Für Fragen rund um die Themen DTV-Klassifizierung und Ferienwohnungen wenden
Sie sich an die Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Telefon (0 68
41) 1 04 – 71 74, Fax: (0 68 41) 1 04 – 71
75 oder E-Mail touristik@saarpfalz-kreis.
de. Informationen zur Ferienwohnung:
www.domicil-meisinger.de
Text: Redaktion Rundschau.
Fotos: Michael Haßsdenteufel (Foto oben) und
Claudia Barz (Foto unten)
Termine der Wirtschaftsförderung
im Dezember:
11. Dezember: Im Rahmen der Serie
Wirtschaftsdialog am Morgen werden
Programme zur Fachkräftesicherung für
Arbeitgeber vorgestellt. Insbesondere
geht es um das Thema „Familienfreundliche Arbeitgeber“.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
23
Die Rundschau 12/2014
Wunsch Haustier –
ein sinnvolles Geschenk unter dem Weihnachtsbaum?
Die Weihnachtszeit, das Fest der Liebe,
bedeutet für viele auch das Fest der Tierliebe. „Ich wünsch‘ mir zu Weihnachten
nur ein Tier, sonst überhaupt nichts,
bestimmt nicht!“ Mit solchen Versprechungen versuchen alljährlich zahlreiche Kinder ihren Eltern ein Haustier als
Weihnachtsgeschenk schmackhaft zu
machen.
Viele Eltern möchten diesen Wunsch auch
gern erfüllen, befürchten aber, die Versorgung des neuen Hausgenossen schon
nach kurzer Zeit selbst übernehmen zu
müssen. Leider ist es wirklich so, dass viele
Kinder ihr Haustier wie ein uninteressant
gewordenes Spielzeug vergessen, wenn
der Reiz des Neuen nachgelassen hat. Dies
geschieht zum Ärger der Eltern und – viel
schlimmer – zum Leidwesen des zwei- oder
vierbeinigen Hausgenossen. Nicht selten
wird der neue Hausgenosse spätestens zur
nächsten Urlaubszeit als unerwünschter
Mitbewohner wieder an die frische Luft
gesetzt und seinem Schicksal überlassen.
Tierheime füllen sich vor allem in den
Monaten nach den Weihnachtsfesten mit
einer großen Anzahl an „Weihnachtsgeschenken“. Das muss nicht sein.
Wer ein Tier anschafft, übernimmt eine große Verantwortung, der er auch auf Dauer
gerecht werden muss. Die Anschaffung will
deshalb gut überlegt sein. Voraussetzung
ist vor allem, sich vor einem Kauf umfassend über das Wunschtier und seine Hal-
tungsansprüche zu informieren. Tierärzte
helfen dabei gern. Auch Fachbücher über
die Tierart leisten gute Dienste und eignen
sich bestens als „Vorab-Geschenk“.
Zunächst sollten sich Eltern überlegen, ob
ihr Kind alt und reif genug ist, die Pflege
eines Tieres zu übernehmen. Haustiere
sind als Spielzeug gänzlich ungeeignet
und letztlich tragen doch die Eltern die
Verantwortung für den Pflegling. Man
sollte sich vor der Anschaffung auch über
notwendige Pflege und die Zeit, die diese
täglich in Anspruch nimmt, informieren.
Hierzu zählen neben Fragen der Haltung
und Fütterung auch die der medizinischen
Vorsorge.
Des Weiteren sollte der Lebensrhythmus
des Tieres mit dem der Familie übereinstimmen. Ein nachtaktives Tier wie der
Hamster ist für die Familie nur wenig geeignet, da er tagsüber schläft und nicht
gestört werden sollte. Nicht zuletzt muss
der Platz- und Bewegungsbedarf des kleinen Freundes berücksichtigt werden. Ein
Bernhardiner übersteigt spätestens wenn
er voll ausgewachsen ist die Kapazität
einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Häufig ist
es sinnvoll die Entscheidung über die Anschaffung eines Tieres auf einen späteren
Zeitpunkt zu verschieben. Nicht selten
stellt man dann nämlich fest, dass weder
genügend Zeit noch Platz für den gefiederten oder bepelzten Mitbewohner vor-
Tiere machen Kindern Spaß, schulen aber auch das Verantwortungsbewusstsein.
Foto: Barbara Hartmann
handen ist oder der Wunsch nach einem
Haustier durch andere Interessen abgelöst
wurde.
heitsfall weiter, sondern beraten auch in
Fütterungs- und Haltungsfragen.
Ist die Entscheidung jedoch zugunsten
der Anschaffung eines geeigneten Haustieres gefallen, stellt sich die Frage: wo
kauft man richtig? Bevor ein Hund oder
eine Katze gekauft wird, sollte man sich
in einem der Tierheime umsehen, ob dort
nicht ein geeignetes Tier zu finden ist. Auf
diese Weise kann das Fest dann auch für
so manchen armen Findling zum Freudenfest werden.
Text: Tierärztin Eva Götz aus der
Kleintier- und Pferdepraxis Dr. Hans-Joachim Götz,
Kirkel-Limbach Tel. 06841 89396
Wenn es ein Tier einer ganz bestimmten
Rasse sein soll, wendet man sich am besten an einen seriösen Zuchtverband. Tierärzte haben die entsprechenden Adressen
und beraten gern bei der Auswahl der
geeigneten Rasse. Heimtiere sollen nur im
speziell ausgebildeten Zoohandel erworben werden. Kaufhäuser und Supermärkte
sind nicht die geeigneten Ansprechpartner.
Auf jeden Fall empfiehlt es sich, mit dem
neu erworbenen Tier - welcher Herkunft
auch immer - eine Tierarztpraxis aufzusuchen. Bei einer tierärztlichen Untersuchung kann dann der Gesundheitszustand
des Tieres festgestellt werden. Nicht selten
werden gerade zu Weihnachten wegen
der hohen Nachfrage auch kranke Tiere verkauft. Werden Erkrankungen oder
Missbildungen festgestellt, sollten diese
in einem tierärztlichen Attest dokumentiert werden.
Kaum ein Mädchen, das nicht vom eigenen Pferd träumt.
Foto: Veronika Hautz
24
Gesunde Hunde, Katzen und Kaninchen
werden anlässlich des Tierarztbesuches
gegen eventuell vorhandene Parasiten
wie Würmer, Zecken und Flöhe behandelt,
sodass den notwendigen Impfungen und
damit einem harmonischen Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied
nichts mehr im Wege steht. Tierärztinnen
und Tierärzte helfen nicht nur im Krank-
Vor der Anschaffung eines
Tieres unbedingt klären:
– Erlaubt der Vermieter die Tierhaltung?
– Welche Tiere eignen sich für Kinder und
ab welchem Alter?
–Ist genug Platz für eine Unterbringung
vorhanden, die Mensch und Tier gerecht
wird?
Ein zeternder Wellensittich im Kinderzimmer stört bei den Hausaufgaben, der
nachtaktive Hamster lässt Kinder u. U.
nicht schlafen. Hund und Katze brauchen
ein ruhiges Plätzchen, auf das sie sich ungestört zurückziehen können.
– Wie hoch ist der tägliche Zeitaufwand für
die Versorgung des Tieres?
Mit dem Auffüllen des Futternapfes ist
es nicht getan. Käfige müssen sauber
gehalten werden und alle Tiere brauchen
regelmäßige Zuwendung, Beschäftigung
und Auslauf.
– Wer übernimmt die Versorgung des Tieres
in Urlaubszeiten?
– Wie viel kostet die Anschaffung des Tieres
mit allem notwendigen Zubehör (z. B. Käfig)?
– Mit welchen monatlichen Kosten ist für
seine Versorgung (z. B. Futter) zu rechnen?
– Kann sich die Familie weitere Kosten leisten?
Hund, Katze und Kaninchen benötigen
jährliche Impfungen, um sie vor bestimmten Erkrankungen zu schützen. Und
wenn das Tier einmal krank wird, muss es
tierärztlich behandelt werden.
– Wer kümmert sich um das Tier, wenn sich
Interessen des Kindes ändern?
Seit über 50 Jahren
Nikolausmarkt in Spiesen-Elversberg
Drei Einzelunternehmen in einer Familie
und in einer Branche. So sieht ein erfolgreiches Familienunternehmen aus. Und
wenn es dann gemeinsam Gutes tut,
so wie beim Oberdorfer Nikolausmarkt,
dann kann da etwas ganz Besonderes
entstehen.
Ein Malerbetrieb, ein Wohndekor-Geschäft, und eine Gebäudereinigung. Die
drei Unternehmen in Spiesen-Elversberg
gingen aus dem Wohndekor-Fachgeschäft
von Berthold Jung hervor, der das Unternehmen über 50 Jahren leitete. Fast so
lange gibt es auch schon den Oberdorfer
Weihnachtsmarkt in Spiesen, organisiert
von Unternehmer Jung. In der Vorweihnachtszeit werden das Fachgeschäft in der
Spieser Hauptstraße und seine Umgebung
zu einem Nikolausmarkt, dessen Erlös
plus der Draufgabe Jungs immer sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt wird.
Dabei kamen bisher stattliche Summen
zusammen: Für die Hilf-mit-Aktion der
Saarbrücker Zeitung wurden bereits mehr
als 60.000,00 Euro gespendet, allein im
letzten Jahr 2500 Euro. Weitere 1500,00
Euro gingen an die Jugendarbeit in Spiesen-Elversberg. Mit kreativen Ideen konnte der Markt in den letzten Jahren immer
weiter ausgebaut werden. 2012 wurde
erstmalig die Suppenaktion gestartet. In
diesem Jahr ist für den 5.12., an dem auch
der Nikolausmarkt von 10.00 Uhr-12.30
Uhr und 14.30 Uhr-18.00 Uhr stattfin-
Kerstin Jung, Carolin Baecker und Silke Schido.
Foto: Privat
det, Kürbissuppe geplant, am 13.12. Gulaschsuppe und am 20.12. Erbsensuppe.
Die von Lesley Jung gekochten, hausgemachten Suppen kamen bei den Kunden
bisher so gut an, dass teilweise bereits um
12 Uhr mittags alles ausverkauft war: Für
2014 wären wir für eine Vorbestellung
sehr dankbar, damit wir den Bedarf besser
planen können“. so Jung. Selbstgebackene Kuchen, gestiftet von der Belegschaft,
Nachbarn, Kunden und den Spieser Feierhexen werden an den Aktionstagen ebenfalls für den guten Zweck verkauft Am Nikolaustag verteilt der Nikolaus kostenlose
Weckmänner an Groß und Klein. Bei einer
großen Tombola locken wertvolle Preise.
Vom 29.11.-20.12. werden anlässlich der
Spendenübergabe der Firmen Jung beim 50. Oberdorfer Weihnachtsmarkt 6. Dezember 2013.
Foto Gemeinde Spiesen-Elversberg
Kerstin Jung leitet das Wohndecor-Fachgeschäft. Die GBJ B & L Gebäudereinigung
führt r Schwiegersohn Lesley Jung. Der
Oberdorfer Nikolausmarkt wird jetzt von
allen drei Firmen gemeinsam veranstaltet.
Und Berhold Jung steht weiter mit Rat und
Tat zur Verfügung.
großen Adventsaktion außergewöhnliche Weihnachtsdekorationen in der Geschenkboutique angeboten.
2014 hat sich Berthold Jung aus der Firma
zurück gezogen. Sein Sohn Thomas Jung
führt nun den Malerbetrieb. Die Tochter
Ein Besuch,
der sich lohnt!
29. 11. bis 20.12.14
mit
ausgefallenen
Weihnachtsdekorationen
aus unserer Geschenkboutique
und zur Stärkung:
29. 11. Hausgemachte Hühnersuppe mit Einlage - 11.30 bis 13.00 Uhr
05. 12. Nikolausmarkt - 10.00 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr
Hausgem. Kürbiscremesuppe Lachsstreifen + geröstete Kürbiskerne
Kürbiscremesuppe mit Wiener
Wiener mit hausgemachten Kartoffelsalat
Wiener mit Weck
13. 12. Hausgemachte Gulaschsuppe - 11.30 bis 13.00 Uhr
20. 12. Hausgemachte Erbsensuppe mit Wurst - 11.30 bis 13.00 Uhr
Selbstgebackener Kuchen, Kaffee, Glühwein
und am OBERDORFER NIKOLAUSMARKT
5. DEZEMBER
bin ich hier
und habe für Groß und Klein etwas mitgebracht
Diese Advents-Aktion geht zugunsten
der Aktion “Hilf mit” Saarbrücker Zeitung e.V.
und der Jugendarbeit
innerhalb der Gemeinde Spiesen-Elversberg
Fachgeschäft und Malerbetrieb
Gebäudereinigung
Lesley und Berthold Jung
Hauptstraße 245 - Spiesen-Elversberg
www.wohndecor-jung.de
Frau Jung mit Nikolaus und Kindern. Foto: Privat.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Die Fachgeschäfte mit Pfiff
-
-
Telefon 06821 /7 14 83 - Telefax 7 14 14
kerstin@wohndecor-jung.de
Hier hat der Chef noch Zeit für Sie!
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Die Rundschau 12/2014
Sat 1 hat „ran“. Die ARD hat „Die Sportschau“.
Spiesen-Elversberg hat die Glückauf-Halle!
Tja, diese Überschrift wirkt zunächst
etwas zusammenhanglos, ist aber eigentlich ganz einfach, denn es sind genau die Orte, an oder in denen man in
Spiesen-Elversberg den Fernsehmann
Reinhold Beckmann mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal gesehen
haben könnte.
Im Rahmen seiner aktuellen Tournee durch
Deutschland präsentierte der Sportmoderator und Talkmaster in der Glückauf-Halle
sein musikalisches Können mit seinem
Programm „Bei Allem Sowieso Vielleicht“.
Es versteht sich hierbei aber von selbst,
dass die Formation nicht unter der Flagge
„Mainstream“ fuhr, sondern ihre eigene
Musik präsentierte. Auf dem Programm
standen feinfühlige eigene Songs sowie
handgemachte Musik mit poetischen Texten über Leben und Erlebtes, über Macken
und Merkwürdigkeiten, vergessene Träume und die Zukunft als möglicherweise
autobiografisches Glücksspiel.
Dass auch diese Art von Musik funktioniert, zeigte sich einerseits bei der Vielfalt des Publikums, das teilweise über
Foto: Gemeinde Spiesen-Elversberg
die Saarlandgrenze hinaus angereist war
und andererseits am langanhaltenden
und wiederholten Schlussapplaus, mit
welchem das Publikum die Formation
Beckmann & Band zum Bleiben bewegte.
Nach drei Zugaben konnte sich jeder noch
eine CD oder die Eintrittskarte durch den
Künstler signieren lassen, wobei der ein
Adventskonzert
mit dem Kammerorchester Saar
Foto: Gemeinde Spiesen-Elversberg
Am zweiten Adventssonntag, 7. Dezember 2014, um 17 Uhr lädt das Kammerorchester Saar zu einer stimmungsvollen
Auszeit in den Sitzungssaal des Rathauses ein.
Entsprechend besinnliche aber auch
temperamentvolle Werke wie z.B. von
Wolfgang Amadeus Mozart (Kleine
Nachtmusik), Jacques Offenbach (Walzer
und Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen) und Richard Eilenberg (Petersburger
Schlittenfahrt) werden aufgeführt. Das
Kammerorchester Saar besteht aus 16
Musikern und wird geleitet durch den Dirigenten Emanuele Frisardi.
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Der Eintritt kostet 8 € (ermäßigt für Schüler, Studenten und Inhaber des Sozialpasses sowie der Ehrenamtskarte des Landkreises Neunkirchen jeweils 5 €).
Karten für dieses Konzert sind erhältlich
beim BürgerServiceBüro der Gemeinde
Spiesen-Elversberg (Tel. 06821 7910) und
an der Abendkasse. Selbstverständlich ist
die vorherige Reservierung der Karten unter der genannten Telefonnummer möglich; hierbei wird jedoch um Abholung der
Karten bis spätestens 16.45 Uhr am Tag
der Veranstaltung gebeten.
oder andere Smalltalk dem eingefleischten Fan einen unvergesslichen Abschluss
der Veranstaltung bescherte.
Veranstaltungen
Spiesen-Elversberg im Dezember
13.12.2014: Weihnachtsmarkt in Elversberg auf dem Jedermannsplatz.
Foto: Gemeinde Spiesen-Elversberg
04.12.2014
Katholische Frauengemeinschaft Spiesen
Roratemesse mit anschl. Frühstück
8 Uhr, Kath. Kirche St. Ludwig Spiesen/
Kath. Pfarrheim
Jugendbüro – Lesenachmittag: Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren
16 Uhr, AWO-Begegnungsstätte Spiesen,
Hauptstr. 120
05.12.2014
Kolpingfamilie Spiesen und Elversberg
Nikolausaktionen – ab 17 Uhr
10.12.2014
Pensionärverein 1898 Spiesen
Weihnachtsfeier
15 Uhr, Kath. Pfarrheim Spiesen
11.12.2014
Kolpingfamilie Spiesen
Adventsfeier
20 Uhr, Kath. Pfarrheim Spiesen
13.12.2014
Weihnachtsmarkt in Elversberg
Jedermannsplatz
06.12.2014
Pensionärverein 1895 Elversberg
Weihnachtsfeier – 15 Uhr, Glückauf-Halle
VdK Ortsverband Elversberg
Weihnachtsfeier
15 Uhr, Nikel’s Wirtshaus
07.12.2014
Gemeinde Spiesen-Elversberg
Adventskonzert mit dem Kammerorchester Saar
17 Uhr, Sitzungssaal des Rathauses
14.12.2014
Chor Evita und Kath. Kinder- und Jugendchor JuKis
Weihnachtskonzert
17 Uhr, Kath. Kirche St. Ludwig
09.12. und 11.12.2014
Jugendbüro: Kreativ-Tage – Weihnachtsbasteln – für Kinder ab 6 Jahren
17 - 19 Uhr, Kids-Treff Spiesen, Kath.
Pfarrheim
20.12.2014
Marinekameradschaft 1934 Spiesen e.V.
Weihnachtsfeier
19 Uhr, Gasthaus Meißner
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 12/2014
Die Seniorenseiten
in der Rundschau
Die Kleiderkammer der AWO,
eine Institution
mit aktuellem Hintergrund
Seit 35 Jahren betreibt die AWO St. Ingbert eine Kleiderkammer für bedürftige
Familien, und Rentner mit kleinem Einkommen. Auch können sich Bedürftige mit
Tafelausweis hier mittwochs von 15 bis
17 Uhr neben einer warmen Mahlzeit mit
Kleidung versorgen. Die Kleiderkammer
ist zusätzlich jeden Donnerstag von 13 bis
16 Uhr für die übrige Bevölkerung geöffnet. Sie befindet sich im Untergeschoß des
Seniorenheimes Mathildenstift der Arbeiterwohlfahrt in der Elversberger Straße 53
in St. Ingbert.
Die Historie der AWO erinnert an die
aktuelle Situation vieler Menschen in
Deutschland. Als vor 90 Jahren die Arbeiterwohlfahrt gegründet wurde, war die
Not nach dem 1. Weltkrieg groß. Betroffen
war besonders die Arbeiterklasse. Damals
hat Marie Juchacz, die Begründerin der
AWO, mit der Einrichtung von Suppenküchen und Kleiderkammern die Not der
Menschen etwas gelindert.
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Im Jahre 2014 nehmen wieder viele bedürftige Menschen wegen zu geringer
Renten, Minijobber und Grundsicherungsempfänger immer öfter die Hilfe der AWO
in Anspruch. Durch die günstigen Einkaufsmöglichkeiten in der Kleiderkammer
hat diese Klientel die Möglichkeit, preiswerte, gut erhaltene Kleidung und Schuhe
zu erwerben. Wenn man heute die ständig
ansteigende Inanspruchnahme der Tafeln
und Kleiderkammern sieht, fühlt man sich
an die Zeit nach den Kriegen erinnert. Zunehmende Armut in unserem reichen Land
ist eine Zumutung und kann nur durch die
Hilfe der sozialen Institutionen gemildert
werden. Wegen der zahlreichen Flüchtlinge kommen derzeit weitere Aufgaben auf
die ehrenamtlichen Helfer zu.
Die Bevölkerung ist sensibilisiert und
stattet die Einrichtung mit immer mehr
Kleiderspenden aus. Die 15 Helferinnen
nehmen aber nur gut erhaltenden Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und Spielzeug
an. Neue Ware wird von den hiesigen
Geschäften gespendet. Die Bewohner
des Mathildenstiftes kommen auch zum
Einkaufen in die Kleiderkammer , eben-
Der Verkaufsraum der AWO-Kleiderkammer. Foto: Dierstein.
so viele Stammkunden aus St.Ingbert.
Sie nutzen die Gelegenheit zum Gespräch
mit den ehrenamtlichen Helfern, sodass
auch eine weitere soziale Komponente
entsteht.
Sonja Redl, die Leiterin der Kleiderkammer bastelt zur Zeit mit Walfiede Baas,
Anni Huy, Gabi Huy, Heidrun Lang, Rita
Schmitt, Gabi Spieldenner, Gabi Wessely,
Monika Glöckner, Brigitte Mindermann,
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 12/2014
Die ehrenamtlichen Helfer betätigen sich
auch auf Seniorenmessen und engagieren
sich auf AWO Feiern mit der Aktion gegen
Altersarmut.
Sprechstunde
des Seniorenbeirates
Am 9.Dezember findet wieder die Sprechstunde des Seniorenbeirates statt. Von 10
Bis 12 Uhr können sich Senioren in der
Altenbegegnungsstätte in der Stadthalle,
Parterre, über Fragen im Seniorenbereich
informieren und beraten lassen.
Der kleine Bus
mit den großen Vorteilen
Sonja Redel mit den Taschen. Foto: Dierstein
Ingrid Flätschen, Monika Frey, Bärbel Jakobi und Anneliese Theis wunderschöne
Stofftaschen und Babyschuhe , die das
Team auf dem Weihnachtsmarkt in St.Ingbert verkauft.
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Viele Senioren kennen das Problem: wie
komme ich preisgünstig in den nächsten
Supermarkt, und wer hilft die schweren
Einkaufstaschen tragen. Das SeniorenMobil der Caritas bietet Abhilfe. Jeden
Mittwoch ab 9 Uhr holt der Fahrer des
kleinen Busses die Älteren daheim ab,
fährt diese zum Einkauf in den nächsten
Supermarkt und trägt die Einkaufstasche
auf dem Rückweg bis in die Wohnung. Anmeldung: spätestens Dienstag bis 15 Uhr
beim Caritas-Zentrum-Saarpfalz, Kaiserstr.63 St. Ingbert, Telefon 06894/ 92 630.
Unkostenbeitrag für Hin- und Rückfahrt:
Euro 3.Senioren lesen
für Senioren
Holde Stumm erzählt am 17.Dezember In
der Stadtbücherei Legenden und Märchen
zur Weihnachtszeit. Diese Veranstaltung
ist der Auftakt der neuen Reihe “Senioren
lesen für Senioren“, die im kommenden
Jahr fortgesetzt wird. Nach dem Vortrag
von Holde Stumm werden alkoholfreie
Getränke und weihnachtliches Gebäck
angeboten. Die Vorleserin Holde Stumm
wird ein kleines Geschenk verteilen,
welches Bezug auf den Inhalt des letzen
Märchens nimmt. Zu den Lesungen des
Seniorenbeirates sind nicht nur Senioren
und ihre Enkel sondern auch Besucher aller Altersklassen willkommen.
Biosphären VHS bietet
Landpartien für Senioren an
Diese Landpartien sind besonders auf die
Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten.
Auf entspannte und bequeme Weise vermitteln die Natur- und Landschaftsführer
Jutta Klicker und Hannes Ballhorn Wissenswertes und Interessantes über die
wunderschöne
Kulturlandschaft des
Bliesgaus. Dies geschieht in Form von
kurzweiligen Vorträgen im Bus, kleinen
Sparziergängen oder einer Besichtigung
an ausgewählten Standorten. Bei allen
Aktivitäten wird Rücksicht auf die Gäste
, die nicht mehr gut zu Fuß sind, genommen. Zur Stärkung zwischendurch ist eine
gemütliche Einkehr bei Kaffee und Kuchen
vorgesehen. Bei der Verkostung wird großen Wert auf die regionale Herkunft der
Lebensmittel und faire Produktionsbedingungen gelegt. Die Landpartien sind Teil
der VHS-Reihe „ Globales Lernen“ und
werden gefördert von ENGAGEMENT
GLOBAL im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung.
Weihnachtsbäckerei
in der Johannis-Apotheke
Was hat die Apotheke mit weihnachtlichen Gewürzen zu tun? „Sehr viel!“,
weiß Monique Albrecht, Inhaberin der
Johannis-Apotheke in Rohrbach.
Die richtigen Zutaten sind beim Backen
und Kochen ausschlaggebend für den Geschmack. Kräuter und Gewürze machen
oft den kleinen aber feinen Unterschied.
Die Qualität der Gewürze ist dabei ausschlaggebend. „Je besser die Gewürze,
desto besser das Ergebnis“, so die Apo-
thekerin aus Rohrbach. Passend zur Jahreszeit bietet sie in ihrer Apotheke Weihnachtsgewürze wie Zimt, Nelken oder
Anis der Firma Caelo an. Seit 125 Jahren
stellt Caelo Arzneibuch geprüfte Qualität
her. Kontrollierte Qualität also, die das
besondere Geschmackserlebnis ausmachen. „Caelo Kräuter sind wunderbar aromatisch und können sparsam verwendet
werden“, so Albrecht, „und garantieren
damit ein intensives Geschmackserlebnis
bei der Weihnachtsbäckerei.
Verschenken Sie
Gesundheit!
Fit in und durch den Winter
mit dem Präventionszentrum
St. Ingbert
Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus
St. Ingbert GmbH im Gesundheitspark St.
Ingbert.
Das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung GmbH & Co. KG St. Ingbert
hilft Ihnen fit und gesund durchs Jahr zu
kommen und dabei auch noch Spaß zu
haben. Die Therapeuten, die die Trainierenden betreuen sind Physiotherapeuten
und Sportwissenschaftler. Der individuelle
Trainingsplan wird nach einem medizinischen Eingangscheck erstellt und mit den
Teilnehmern abgestimmt. Dadurch wird
ein optimales Trainingsergebnis erreicht.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit
in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Krankenkassen verschiedene
Präventionskurse zu besuchen wie Wirbelsäulengymnastik, Aguagymnastik, HerzKreislauftraining.
Verschenken Sie einen Gutschein für Massage, Fango oder Training an medizinischen Geräten.
Informationen und Anmeldung unter der
Nummer: 06894 96 30 90 oder info@
zpg-igb.de.
Zentrum für Prävention
und Gesundheitsförderung GmbH Co. KG
im Gesundheitspark
Klaus-Tussing-Straße 2
66386 St. Ingbert
Frohe Weihnachten, Gesundheit und ein
erfolgreiches Neues Jahr 2015 wünscht
das Team des ZPGs.
Als weiteres Standbein hat das Präventionszentrum eine Physiotherapiepraxis
(Krankengymnastik) angegliedert im
Rehasport werden die Sportler von lizenzierten Übungsleitern betreut. Das
Präventionszentrum arbeitet in enger
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
31
Die Rundschau 12/2014
Einkaufsverhalten
kontra Artenschutz?
Der Truthahn, die Pute, die Gans, Klassiker an Weihnachten. In den Regalen der
Discounter, Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte findet der Käufer sie zu
dieser Zeit in großen Mengen und in großer Auswahl. Die Preise sind dabei zum
Teil so niedrig, dass sich der verwunderte
Käufer fragt, wie dies denn möglich sei.
Es ist nicht möglich! Und wenn, dann
geht es auf Kosten derer, die sich nicht
wehren können, der Tiere. Es gibt ihn
zwar den Tierschutz, zahlreiche Dokumentationen und Reportagen zeigen
aber, dass genug Möglichkeiten existieren, diesen auszuhebeln. In der Fernsehserie 37 Grad beispielsweise wurde
am Beispiel „Hühner“ gezeigt, wie diese durch den globalen Preiskampf zu
Produktionsmaschinen umfunktioniert
werden.
Und schon entbrennt der Glaubenskrieg.
Überzeugte Vegetarier und Veganer
schimpfen über die „Fleischfresser“, diese
weisen empört alle Schuld von sich und
mit dem Finger auf Handel, Produzenten
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und Hersteller, die nur an Profit und wenig
an artgerechte Haltung denken. Es wird
emotional, kreuz und quer diskutiert und
der Verbraucher scheint in der Zwickmühle
zu sitzen. Entscheidet er sich für das gut&günstig Hähnchen für 2,99 € oder wählt
er die Freiland-Variante für knapp 8,- €.
Spätestens an dieser Stelle kapitulieren all
jene mit schmalem Haushaltsbudget und
greifen zum günstigen Federvieh.
Muss ich als Verbraucher erst Vegetarier
werden oder mindestens Besserverdiener
sein, um dem Tierschutz Tribut zu zollen?
Oder sollten wir uns grundsätzlich die Frage stellen, was uns unsere Nahrung heute
wert ist bzw. wert sein soll? Der Online-Informationsdienst Statista GmbH erklärt,
dass eine Familie im Jahr 1950 noch 44%
ihres Einkommens in den Kauf von Nahrungsmitteln investierte, 2013 waren das
gerade noch 15%.
„Die Verbraucher haben grundsätzlich die
Wahl zwischen günstiger Massen- und
Masttierzucht oder Freilandgeflügel. Ent-
Artgerechte Haltung: Highlander vom Grumbachtal.
Foto: Edgar Sander.
scheidend ist nicht nur das Portemonnaie,
sondern auch der Einkauf mit dem gewissen ‚Augenmaß‘“, glaubt Anne Hoffmann,
von den Aktivmärkten Hoffmann&Konrad.
„Am Wochenende genieße ich ein zartes
Maishähnchen der Marke Label Rouge,
dem Gütesiegel für französisches Freiland-Geflügel, für die schnelle Kraftbrühe
genügt mir schon mal das günstige Sup-
penhühnchen. Heute wähle ich Biofleisch
oder Steak No. 1, dafür steht morgen
Gemüseeintopf oder Spinat-Lasagne auf
dem Tisch. Wir als Händler möchten für
jeden Kunden und Geldbeutel das passende Produkt bieten und der Kunde ist
in der glücklichen Lage, aktiv wählen zu
können und mit seinem Einkaufsverhalten
ein Stück weit mitzubestimmen.“
Der Verbraucher
zu Weihnachten
In der Vorweihnachtszeit beginnt sie
wieder, die für viele anstrengende Zeit
der Geschenkebesorgungen. Je später
damit angefangen wird, desto voller die
Geschäfte und hektischer die Menschen.
Was liegt also näher, als sich diesen
Stress zu ersparen, und entspannt von
zu Hause aus im Internet zu bestellen?
Auf den ersten Blick sehr verlockend für
den Einzelnen. Für die Stadt und damit
irgendwie auch für alle wird es kollektiv
aber zum schleichenden Tod.
„Wo sind die Fachgeschäfte?“, fragen
zahlreiche St. Ingberter. Um wie viel
schöner war es früher, mit den kleinen,
exklusiven Einzelhandelsgeschäften in
der Innenstadt? Viele sind dem Internet
zum Opfer gefallen. Ein weiteres Ausbluten vieler Fußgängerzonen prophezeit die
Fachwelt. Um dies zu verhindern und damit das Flair und das Leben einer Stadt zu
erhalten, müssen sich alle bewegen und
ihre Gesinnungen ändern, Geschäftsinhaber und Verbraucher. Ein Anfang seitens
der Käufer ist gemacht, wenn diese die
Weihnachtsgeschenke vor der Haustür in
der Mittelstadt und nicht zu Hause im Internet kaufen. Händler und Gastronomen
geben sich große Mühe, es ihren Kunden
schmackhaft zu machen, in St. Ingbert
einzukaufen. Vor allem in diesen Wochen
haben die Geschäfte an den Adventssamstagen einheitlich bis 18 Uhr geöffnet und
organisieren zahlreiche Adventsaktionen.
Doch Handel ist auch immer auch Wandel. Trends kommen und gehen. Der Handel und mit ihm die einzelnen Geschäften
müssen sich immer wieder neu erfinden,
um für den Käufer attraktiv zu bleiben.
Sonst droht uns irgendwann in der Zukunft eine Geisterstadt, sowie das neuseeländische Christchurch, dessen Innenstadt
beim Erdbeben 2011 komplett zerstört
wurde und bis heute einer Geisterstadt
gleich kommt. Aber eben unverschuldet
Foto: Schuhhaus Gerling
Einer der besten
Intercoiffure-Salons Deutschlands
Friseur Ganster gehört mit einem Ergebnis von 96,2 % aus drei „Service
Checks“ zu den Top 30-Intercoiffure-Salons in Deutschland.
Im Rahmen des Unternehmertages „business unplugged“ 2014 in Mainz erhielt
Nico Ganster als einer der bestplatzierten
Top-Coiffure-Salons das begehrte Diplom
„Top Intercoiffure Salon“ verliehen. Die
Intercoiffure Deutschland, eine Elitevereinigung der Friseure mit weltweit etwas
mehr als 3000 Mitgliedern in 55 Ländern,
testet in regelmäßigen Abständen ihre
Mitgliedsbetriebe in punkto Kundenzufriedenheit. Ähnlich wie bei den bekannten Gourmetführern kommen unabhängige und anonyme Tester (International
Service Check®) in die Intercoiffure-Salons und überprüfen den Betrieb nach
insgesamt 120 Kriterien. Zur Bewertung
stehen unter anderem Außenoptik, Empfang, Service, Hygiene, Atmosphäre, Betriebsklima, fachliche Leistung, Preis-Leistungsverhältnis und viele weitere Punkte.
Nur die Salons, die am Besten bei diesem
Test abschneiden, bekommen das begehrte Intercoiffure Mondial Qualitätssignet
„Getestete Qualität“ mit 5 Sternen.
In Deutschland hat die Intercoiffure rund
300 Mitglieder. Diese können nicht eigenständig Mitglied werden, sondern werden
berufen. Nico Ganster ist seit acht Jahren
Intercoiffure-Mitglied. In dieser Zeit konnte der Salon bereits vier Mal diese Auszeichnung erreichen.
Nico Ganster: „Die Auszeichnung ist eine
Bestätigung unserer nachhaltigen Arbeit
und zeigt, dass bei uns die Kundenzufriedenheit an erster Stelle steht. Wir investieren viel in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter – für ein tolles Team – im Sinne
unserer Kunden“.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 12/2014
Ein Pfannensieger
kehrt zurück
Kabarettist Michael Krebs
gibt am 4. Dezember
in St. Ingbert ein „Zusatzkonzert“
Für sein Erfolgsprogramm „Es gibt noch
Restkarten“ bekam Musik-Kabarettist
Michael Krebs viel Applaus und zahlreiche Kabarett-Preise – unter anderem
die St. Ingberter Pfanne. Es gab also viele gute Gründe, den Kampf gegen den
legendäre gewordenen Flüsterfuchs
und die Leisetreterei in der neuen Show
fortzusetzen. Das Ergebnis dieser Überlegungen können Kleinkunstfreunde am
Donnerstag. 4. Dezember, unter dem Titel „Zusatzkonzert“ auf der Bühne der
St. Ingberter Stadthalle erleben.
Unverschämt, charmant und schlagfertig
wickelt Michael Krebs sein Publikum mit
originell dahin-gerotzten Boshaftigkeiten
um den Finger. Ob am Klavier oder mit Gitarre - er singt über alles, was nicht stimmt
in dieser Welt. Zum Beispiel über Netzwerkjunkies, Coachingterroristen, Appleholiker und natürlich den fiesen Flüsterfuchs. Unterstützt wird Michael Krebs von
den „Pommesgabeln des Teufels“, zwei
Thrash-Metal-Musikern namens „Boris
the Beast“ und „Matete Rakete“.
Krebs‘ Shows einzuordnen ist nicht leicht,
sie sind vielschichtig und gehen thematisch wie musikalisch weite Wege. Er kann
rotzfrech und schmutzig sein, zuckersüß
und böse, er wirft sich voll Leidenschaft
in die Musik, manchmal drischt er den Flügel wie eine Rockgitarre, dann streichelt
er ihn wieder und lässt ihn schnurren wie
ein nachhaltiges Kätzchen. Okay, das Wort
„Kätzchen“ wurde hier nur eingebaut,
um die Youtube-Generation abzuholen.
Und „nachhaltig“ für die umwelt- und
gesundheitsbewussten Lohas (Lifestyles
of Health and Sustainability). Und die anderen? Die kommen, weil’s rockt, schlau
und witzig ist. Und weil der Krebs es mit
seinem kämpferischen Humor und seiner
Schlagfertigkeit allen weltlichen Ärgerlichkeiten zum Trotz immer wieder schafft,
dass am Ende alle die Arme hochreißen
und mitsingen.
Karten zum „Zusatzkonzert“ mit Michael
Krebs am Donnerstag, 4. Dezember um 20
Uhr, in der St. Ingberter Stadthalle kosten
im Vorverkauf 14 Euro (ermäßigt 11 Euro),
erhältlich bei allen ProTicket- Vorverkaufsstellen, unter anderem an der Infotheke im
Rathaus St. Ingbert (06894/13891) oder
in den Geschäftsstellen des Wochenspiegel. Per Telefon über die Ticket-Hotline:
0231/9172290 (Montag bis Freitag 09.00
- 20.00 Uhr, Samstag 09.00 - 16.00 Uhr),
Ticket-Bestellung per Internet: http://
www.proticket.de/termine/stingbert.
Informationen auch bei der Abteilung
Kultur der Stadt St. Ingbert, Tel. 06894/13523.
Musikverein Rentrisch
Jubiläumskonzert am 3. Advent
Am dritten Adventssonntag wird die
Rentrischer Kirche wieder mit einem
besonderen Klangerlebnis erfüllt: Das
alljährliche Weihnachtskonzert des Musikvereins Rentrisch findet statt.
Doch in diesem Jahr ist einiges anders als
sonst, denn der Verein feierte im vergangenen Sommer sein 50-jähriges Bestehen
mit einem großen Jubiläumsfest und auch
das obligatorische Weihnachtskonzert
steht ganz im Zeichen dieses Großereignisses. Viele der Musiker sind schon seit
vielen Jahren dem Verein treu und haben
zahlreiche Konzerte mit den unterschiedlichsten Musikstücken mitgestaltet. Nun
durften sie selbst das Zepter in die Hand
nehmen und aus dem Notenrepertoire des
Vereins ihre Lieblingsstücke wählen, um
sie am 14.12. ihren Zuhörern beim Weihnachtskonzert zu präsentieren. Dadurch
wird das Weihnachtskonzert zu einem
ganz besonderen „Best of-Konzert“, denn
34
die Musiker hoffen natürlich, dass ihre
Lieblingsstücke auch für ihre Gäste ein
besonderer Genuss sein werden.
Leider wird dieses Konzert das letzte unter
dem langjährigen Dirigenten Daniel Paul
sein. Auch er feiert 2014 ein Jubiläum:
Seit nunmehr zehn Jahren leitet er das Orchester in Rentrisch. Doch jetzt wird der
Taktstock niedergelegt, so dass sich ein
neues musikalisches Zeitfenster öffnen
wird – sowohl für Daniel Paul als auch für
den Musikverein Rentrisch.
Das Große Orchester gestaltet die zweite Konzerthälfte. Im ersten Teil wird das
Blechbläserensemble zu hören sein und
auch die Kleinsten werden ihr Können
unter Beweis stellen. Das Konzert findet
am 3. Adventssonntag, dem 14.12., um
17:00 Uhr in der Kirche in Rentrisch statt.
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen
zum Verein finden sich auf www.musikverein-rentrisch.de.
25 Jahre
Künstlergruppe Steinberg
ten, wie z. B. Prof. Bettina van Haaren,
Techn. Universität Dortmund, Prof. Volker
Lehnert, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Prof. Till Neu, Lukas
Kramer, Armin Rohr und Annegret Leiner
aus Saarbrücken, Irmgard Weber aus Pirmasens, Dieter Haist von der Kunsthochschule Kassel, Prof. Gabriele Langendorf
und Dirk Rausch von der Hochschule der
Bildenden Künste Saarbrücken, Prof. Anna
Bulanda-Pantalacci und Ruth Clemens
von der Fachhochschule Trier, Wolfgang
Mannebach aus Langenfeld/Eifel, Halveig
Menzel-Tettenborn aus Wiesbaden, Meike
Porz aus Landau, den Druckerinnen Gabi
Wagner aus Saarbrücken und Katharina
Fischborn aus Langenlonsheim.
Ausstellungseröffnung
am 6. Dezember um 11.00 Uhr
mit Sektempfang
Der Grundstein der Künstlergruppe STEINBERG wurde im Jahre 1989 in Bosen
gelegt. Einige kunstinteressierte Frauen
und Männer trafen sich in Malkursen in
der Bosener Mühle zum gemeinsamen
kreativen Arbeiten. Nach dem Tod des Dozenten Baldenbach entstand schnell der
Entschluss, weiterhin unter der Leitung
von anerkannten Künstlern zusammen zu
arbeiten. Ihr neues Domizil war das Landgasthaus Biehl in Steinberg/Wadern. Die
Künstlergruppe STEINBERG war geboren.
Seit 2013 finden die regelmäßigen Arbeitstreffen in St. Ingbert, im Stadtranderholungsheim der Stiftung Herz Mariae
statt. An dem Konzept hat sich nichts
geändert. Für die Wochenend-Seminare konnten hochrangige Künstlerinnen
und Künstler verschiedener Kunsthochschulen gewonnen werden, die gerne ihr
profundes Wissen weitergeben und die
künstlerische Entwicklung der Mitglieder
der Gruppe über Jahre hinweg begleite-
Trotz oder wohl gerade wegen dieser
vielfältigen Einflüsse konnten die STEINBERG-Künstlerinnen ganz persönliche
Handschriften und Themen entwickeln.
Der künstlerische Erfolg blieb nicht aus.
Einige werden durch angesehene Galerien im Saarland vertreten oder erreichten
in der Kunstszene des Saarlandes und in
Rheinland-Pfalz führende Positionen in
Kunstvereinen. Andere errangen Preise
und konnten sich in der Jury zur Aufnahme
in Künstlergemeinschaften durchsetzen
wie dem Bund Bildender Künstler (BBK),
in der GEDOK (Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer) in Heidelberg,
Karlsruhe und Mannheim und im Kunstverein Zweibrücken. Mehr als die Hälfte
der Malerinnen haben eigene Ateliers und
arbeiten professionell.
Am 6. und 7. Dezember zeigt die Künstlergruppe STEINBERG einen Querschnitt
durch die Arbeit des Jahres 2014 im Stadtranderholungsheim der Stiftung Herz Mariae, Rockentalstraße in St. Ingbert. Zur
Eröffnung mit Sektempfang um 11.00 Uhr
wird herzlich eingeladen.
Seemannsweihnacht
mit dem VdK Kreisverband
Am 7. Dezember veranstaltet der VdK
Kreisverband Saarpfalz ein Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Engelbert
in St. Ingbert.
Das Programm wird gestaltet von dem
Shanty-Chor der Marinekameradschaft
Zweibrücken unter der Leitung von Bernd
Theisohn und VdK-Mitgliedern. In der vorweihnachtlichen Zeit wird ein stimmungsvolles Programm geboten. Beginn ist um
16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Veranstalter bittet um Spenden.
Diese Kirche ist barrierefrei zu erreichen.
Empfohlen wird die Zufahrt über die Poststr, dort auf den Parkplatz der Fa. Rewe.
Von dort ist die Kirche barrierefrei zu erreichen, auch sind bei der Kirche ebenerdige
Toilettenanlagen im Caritashaus.
Weitere Infos auf www.vdk.de/kv-saarpfalz
Blauer Elefant
und Chop Suey-Ente
man hier sehr, sehr gut behandelt worden.
Einen solchen Service, so der Inhaber, „erlebt man nicht alle Tage“! Und, mit einem
Augenzwinkern gab er den Gästen, die zur
Eröffnung eigens aus Baden-Württemberg angereist waren, mit auf den Weg,
dass sie sich in Sachen Ansiedlungspolitik
von den St. Ingbertern getrost eine Scheibe abschneiden könnten. Klar, dass sich
auch der Oberbürgermeister über diese
Worte freute und ankündigte, auch künftig immer wieder mal asiatische Gourmetküche in der früheren grünen Laterne zu
genießen.
Restaurant „Asia-Gourmet“
eröffnet in St. Ingbert
Ob Albert Weisgerber geahnt hat, dass
ganz in der Nähe seines Geburtshauses
einmal sein „Blauer Elefant“ hängen
wird? Wir wissen es nicht und werden
es wohl auch nie erfahren. Was wir aber
wissen: eine Kopie dieses Werkes hängt
nun in St. Ingberts neuem Asia Restaurant. Oberbürgermeister Hans Wagner
überreichte es zur Eröffnung in der Kaiserstraße 70 Inhaber Minh Khai Nguyen und
dessen Ehefrau Tu Thi Thuy.
Bei der Eröffnung konnte sich Hans Wagner von der außergewöhnlichen Qualität
Stilvoll, gesund, günstig
und lecker:
Klasse, wenn das Kolorit unserer Fußgängerzone so geschmackvoll bereichert
wird!
Asia-Gourmet
Kaiserstraße 70
06894/9984623
www.asiagourmet-sanktingbert.de
Text und Fotos: Peter Klaus
und Frische der leckeren Gerichte überzeugen. Denn gekocht wird in dem stilvollen
und gemütlichen Ambiente ausschließlich
mit hochwertigen und knackigen Zutaten.
Der aus Vietnam stammende Nguyen ist
von Hause aus Mediziner und setzt natürlich auch von daher auf den Grundsatz:
„Gesundheitsbewusst genießen“! Deshalb werden die vietnamesischen, thailändischen und chinesischen Speisen glutamatfrei und mit einem Minimum an Fetten
und Ölen zubereitet. In St. Ingbert wurde
die 18. Filiale der „Asia-Gourmet“-Kette
eröffnet und die Inhaber fühlten sich von
Anfang an wohl in der Stadt. Großes Lob
gab es für die Zusammenarbeit mit den
städtischen Behörden. Im Vergleich sei
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 12/2014
Bautra
Umzug in größere Räumlichkeiten
Schon seit 2006 befindet sich der Bauhof der Bautra Baugesellschaft mbH in
der Poensgen- und Pfahlerstraße im St.
Ingberter Gewerbegebiet an der A6 zwischen St. Ingbert und Rohrbach. Nach
dem Kauf eines weiteren Grundstücks
baute Unternehmer Michael Baus sein
Bürogebäude neben seinen Bauhof und
verfügt jetzt über eine Bürofläche von
400 qm und einer Grundstücksfläche
von 5000qm.
Große und für die Region wichtige Bauvorhaben erledigte die Bautra Baugesellschaft mbH in den letzten Jahren.
Zufahrtsstraßen für die ZF in Saarbrücken
und Decoma in Sulzbach wurden gebaut
sowie Mitarbeiterparkplätze und die
Hauptzufahrt für ThyssenKrupp in Rohrbach. Neubau und Erweiterungen von
Industriehallen für Festo, Comet und MBZ
wurden in St. Ingbert realisiert. Entlang
der A 6 bei Hassel ist der Lärmschutzwall
geplant, projektiert und gebaut worden.
Auch komplizierte Maschinenfundamente
für große saarländische Industrieunternehmen werden nach den Vorstellungen
der Kunden gebaut.
Landesbester Azubi
Umwelttechnik und Sanierungen befinden
sich ebenso im Angebot des Unternehmens. Dazu benötigt es heute fundiertes
KnowHow und modernste Technologie.
Alte Industrieflächen werden entsprechend
den Vorgaben von Umweltschutzbehörden
fachgerecht saniert. 2011 gründete Michael
Baus die SRS-Service GmbH. Als Tochterfirma der Bautra Baugesellschaft mbH ist diese für die Sanierung von Bauwerken und Gebäuden zuständig, von der Betonsanierung
bis hin zur farblichen Beschichtung. Sie bietet auch Korrosions- und Oberflächenschutz
von Bauteilen aus Stahl an. „Das fundierte
Know-how unserer erfahrenen Handwerker
kombiniert mit dem Einsatz modernster
Technologie garantiert effiziente Projektabwicklung“, erklärt der Geschäftsführer. Kein
Wunder also, dass der landesbeste Auszubildende im Bereich Hochbau aus dem
Hause Bautra stammt. Diese erfolgreiche
Kombination aus menschlichem Können
und technischen Möglichkeiten sorge dafür,
dass beispielsweise Graffiti mit Spezialgeräten effektiv entfernt werden-, Sandstein
versiegelt werden könne oder Rost an Industrieanlagen beseitigt werde.
„Wir nehmen alles mit,
was beweglich ist!“
OB Wagner bei der Laborübergabe bei St. Gobain in Brebach.
Oberbürgermeister Hans Wagner
übernimmt Labor-Elemente für
MINT-Campus von der ehemaligen
Halberger Hütte.
Ganz so ernst hatte es Oberbürgermeister Hans Wagner natürlich nicht gemeint,
als er letzte Woche mit Angestellten der
Stadt bei „Saint-Gobain“ vorfuhr. Das
Unternehmen mit Sitz in Saarbrücken
(ehemalige Halberger Hütte) hat sein altes
chemisches Analytik-Labor aufgelöst und
stellt es dem MINT-Campus Alte Schmelz
zu Verfügung. Gemeinsam mit Professor
Rolf Hempelmann, dem Vorsitzenden des
Campus, übernahm der Oberbürgermeister Glasgeräte, Stativmaterial, Messgeräte
und Chemikalien.
DIE NÄCHSTE RUNDSCHAU
erscheint am Mittwoch, 7. Januar 2015
Redaktionsschluss
für die Januar-Ausgabe
ist am Mittwoch, 17. Dez. 2014.
IMPRESSUM
Anzeigenschluss
für die Januar-Ausgabe
ist am Donnerstag, 18. Dez. 2014.
Herausgeber/verantwortlich für Anzeigen und Vertrieb: Andrea Klein, Auf‘m Hahnacker 1,
66583 Spiesen-Elversberg, Tel. 06821 9728359, Fax 06821 73403, E-Mail: rundschau@t-online.de. Redaktion: Andrea Klein (V. i. S. d. P.), Auf‘m Hahnacker 1, 66583 Spiesen-Elversberg,
Tel. 06821 9728359, Fax. 06821 73403, Email: rundschau@t-online.de; Verantwortlich für den
redaktionellen Teil der Stadt St. Ingbert: Oberbürgermeister Hans Wagner – Pressestelle der
Stadt St. Ingbert, Am Markt 12. 66386 St. Ingbert, Tel. 06894-13-310, Fax 06894-13-777, Peter Gaschott, Maria Müller-Lang, Michael Haßdenteufel (Fotos). E-Mail: rundschau@st-ingbert.
de. Mediengestaltung: Siffrin.net CrossMedia UG, 66399 Mandelbachtal. Druck: Saarländische
Druckerei & Verlag GmbH, 66638 Saarwellingen. Alle Rechte vorbehalten. © 10/2014
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Objekte und Materialien bilden eine
wichtige Basis für das zukünftige Schülerforschungs- und Technikzentrum in St.
Ingbert. Dr. Burkhard Schmolk, Geschäftsführer von „Saint-Gobain“, freute sich,
mit der Übergabe einen Beitrag zu leisten
„die Jugend an die Technik heranzuführen
und für diese zu begeistern“.
Wie Professor Hempelmann erläutert,
bestanden die Aufgaben des Labors in
der chemischen Analyse von Eisenerz,
Zuschlagsstoffen und Eisenschrott: „Die
historischen Analysenapparaturen, die
uns überlassen wurden, sowie die Sammlung aller relevanten Stoffe, entsprechen
also genau dem, was im Laborgebäude
auf der Alten Schmelz im Einsatz war. Es
ist deshalb angedacht, zu einem geeigneten Zeitpunkt einen kleinen Ausstellungsbereich einzurichten (idealerweise in der
alten Möller-Halle), in dem mit diesen
Geräten als Grundstock und mit weiteren
Exponaten, die sicherlich im Laufe der Zeit
noch dazu kommen werden, an die Historie der Alten Schmelz anzuknüpfen.“
Die Schüler werden das Labor für ihr Chemiepraktikum nutzen können, insbesondere im Bereich Metallurgie.
Impuls für den Labortransfer gab Peter
Pitzius, ebenfalls bei „Saint-Gobain“ beschäftigt. Er wurde während eines Industriekultur-Tages auf den MINT-Campus
aufmerksam.
Mit der Übernahme des Labors bewies
Hans Wagner einmal mehr, dass er seinen
Worten auch Taten folgen lässt. Hatte er
doch im Februar versprochen: „Auf dem
MINT-Campus bauen wir Zukunft für junge Menschen und Fachkräfte“!
Garagen
in Zentrumsnähe zu vermieten
Die Erich Ferdinand Bläse-Stiftung besitzt zentrumsnah in der Pfarrgasse 26 insgesamt 20 Garagen. Ab 1. Januar 2015 sind drei davon zu vermieten. Der Mietzins
beträgt monatlich z.Zt. 55 €. Interessenten können sich an die Stiftungsverwaltung
wenden, Rathaus, Tel. 06894/13-731.
Die RUNDSCHAU
BUCHTIPPS
Hakan
Nesser:
Die
Lebenden
und Toten
von Winsford
btb,
ISBN 978-3442-75449-6,
€ 19,99
Hakan Nessers neues Buch „Die Lebenden
und Toten von Winsford“ ist weit mehr als
ein sehr gelungener Krimi mit überraschenden Wendungen. Er ist auch Charakterstudie, Landschaftsbeschreibung und
Milieuskizze. Meisterhaft gelingt es dem
Autor, eine ganz besondere Stimmung
zu schaffen: Das winterliche Exmoor mit
seiner kargen Heidelandschaft, die wilden
Ponyherden und die rätselhafte Frau, die
mit ihrem Hund einsam umherstreift. Ein
Verbrechen ist geschehen, dessen Vorgeschichte sich erst allmählich erschließt.
Nesser führt den Leser behutsam, aber
unausweichlich zurück zu einer ungeheuerlichen Tat und sorgt auch auf den letzten
Seiten für Hochspannung. Für mich ist dieses Buch ein Highlight des Herbstes und
Winters!
Robert Betz :
Raus
aus den alten
Schuhen
IntegralVerlag,
ISBN 978-37787-9195-0,
€ 17,95
Robert Betz gibt uns in seinem Buch
„Raus aus den alten Schuhen“ auf seine
bekannt-mitreißende, frische Art viele Impulse, unser Leben positiv zu verändern.
Alte und lieb gewordene Gewohnheiten
(„alte Schuhe“), die uns in einem unbefriegenden Status Quo gefangen halten,
können mit seiner Hilfe aufgelöst werden.
Der Lohn für diese Seelenarbeit ist ein erfüllteres Leben. Und dafür kann sich jeder
jederzeit frei entscheiden, egal, wie das
Leben bisher verlaufen ist.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
RUNDSCHAU
Preisrätsel
Sie würden gerne eines der vorgestellte Bücher gewinnen? Dann beantworten Sie einfach folgende Frage:
Wieviel % Ihres Einkommens
gab eine Familie 1950
für Nahrungsmittel aus?
Die Antwort schicken Sie bitte per
Post, Fax oder Mail an die Redaktion
der St. Ingberter Rundschau:
Rundschau St. Ingbert
Andrea Klein
Auf‘m Hahnacker 1
66583 Spiesen-Elversberg
Tel. 06821 9728359
Fax. 06821 73403
Mail: rundschau@t-online.de
Einsendeschluss
ist der 18. Dezember 2014.
Die Lösung unseres Rätsels im Oktober war: 100. Todestag.
Die Gewinnerin unseres Buchpreises im Oktober ist Frau
Waltraude Al-Shawa aus St. Ingbert. Herzlichen Glückwunsch!
Das Rundschau-Team
wünscht Ihnen frohe Weihnachten
und ein gutes neues Jahr 2015
in Frieden und Gesundheit!
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Die Rundschau 12/2014
Die Festspieloper Prag präsentiert
NABUCCO
Mit 100 Mitwirkenden –
am Freitag, 9. Januar 2015, 20 Uhr,
Industriekathedrale Alte Schmelz,
St. Ingbert
Das neue Jahr beginnt in St. Ingbert
gleich mit einem ganz besonderen
Event: Eine der weltweit meistgespielten Verdi-Opern gastiert in einer brillanten, neuartigen Inszenierung in der
historischen Industriekathedrale – Alte
Schmelz.
Präsentiert wird Guiseppe Verdis „Nabucco“ von dem hochkarätigen, 100
Mitglieder umfassenden Ensemble der
Festspieloper Prag, bestehend aus ausgezeichneten Solisten, Chorsänger und
Orchestermusiker aus namhaften Opernhäusern Tschechiens und angrenzender
Ländern, die beeindruckenden Kostüme
und Dekorationen machen diese Aufführung der monumentalen Verdi-Oper einzigartig.
„Nabucco“ bringt mit einer Geschichte
aus dem Alten Testament große Gefühle
auf die Opernbühne: Liebe, Verrat, Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Rachsucht,
Machtstreben und Wahnsinn. Der Inhalt
der Oper spricht die verschiedensten
Menschen an. Es geht im Kern um den
Freiheitswillen eines unterdrückten Volkes: Die Einnahme Jerusalems durch den
Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender
Ereignisse in Gang. Der beeindruckende
„Gefangenenchor“ aus dem 3. Akt – „Va,
pensiero, sull’ali dorate“ („Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen“) – wurde
seinerzeit zur heimlichen Nationalhymne
der Italiener, die sich besonders mit dem
Thema der Freiheit identifizierten.
„Nabucco“ bietet aber auch für jene, die
eine romantische Geschichte lieben, eine
aufwühlende Handlung mit Liebes-Leid
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und der Freude eines glücklichen Ausgangs. Wer an kirchlichen Inhalten interessiert ist, wird sich an der am Ende eintretenden göttlichen Gerechtigkeit erfreuen.
Ein Besuch der gewaltigen, dramatischen
Verdi-Oper „Nabucco“ gilt als unvergessliche Theatererfahrung. Die dynamische
und souveräne Leitung des Ensembles
liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Martin Doubravský. Regie führt
Oldrich Kríž.
Eintrittskarten für Nabucco –
das perfekte Weihnachtsgeschenk!
Die Oper beginnt um 20.00 Uhr, Einlass
ist um 19.00 Uhr. Karten in drei verschiedenen Preiskategorien mit feier Sitzplatzwahl im Block sind an allen bekannten
Vorverkaufsstellen erhältlich, u.a. bei den
Wochenspiegel-Verlagsbüros sowie unter
www.ticket-regional.de.
Präsentiert wird die Veranstaltung von
Wochenspiegel und dem Veranstalter
PLAN-events GmbH, Tel. 06894-5906720,
www.plan-events.de
Die Veranstaltungen im Dezember
Mittwoch, 03. Dezember: 11:00 Uhr
Sonntag, 07. Dezember: 11:00 Uhr
Samstag, 13. Dezember: 13:30 Uhr
St. Ingbert: Ox und Esel
St. Ingbert: Orgelmatinee
St. Ingbert: Schnapstour
Veranstalter: Stadt St. Ingbert, Ort: Stadthalle
St. Ingbert. Eine Art Krippenspiel von Norbert Ebel,
ab 4 Jahren
Veranstalter: Förderverein Kirchenmusik
St. Hildegard, Ort: Pfarrei St. Hildegard.
Orgelmatinee mit Heike Scholz
13. Wanderung, Veranstalter: Wanderclub Edelweiß, Ort: Rohrbachhalle, Weitere Informationen
unter: www.wanderclubedelweiss.de
Mittwoch, 03. Dezember: 14:30 Uhr
Oberwürzbach:
Frauenwanderung
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V., Ort: Wanderhütte Oberwürzbach,
Abmarsch an der Vereinshütte um 14:00 Uhr
Mittwoch, 03. Dezember:
St. Ingbert: Stammtisch
Veranstalter: VDK - St. Ingbert,
Ort: Mühlwaldstadion - Stadionklause
Mittwoch, 03. Dezember: 19:30 Uhr
St. Ingbert: Tibet –
Impressionen aus dem Himalaya
Veranstalter: Biosphären-VHS, Ort: Kulturhaus,
Vortrag mit Klaus Rödel
Donnerstag, 04. Dezember: 20:00 Uhr
St. Ingbert: Zusatzkonzert
Michael Krebs, Veranstalter: Stadt St. Ingbert,
Ort: Stadthalle St. Ingbert
Donnerstag, 04. Dezember: 10:00 Uhr
Oberwürzbach:
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre,
Veranstalter: KEB Saarpfalz, Ort: Jugendheim
Oberwürzbach. Die Treffen finden wöchentlich
statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg,
Tel. 0681/ 938 1266
Freitag, 05. Dezember: 17:00 Uhr
St. Ingbert: Transaktionsanalyse
Nico Janzen, Ort: Kulturhaus
Freitag, 05. Dezember: 10:00 Uhr
St. Ingbert:
Nikolausstiefel-Aktion
Veranstalter: Stadtmarketing St. Ingbert GmbH.
Am 5. Dezember findet wieder die beliebte Nikolausstiefelaktion der Stadtmarketing GmbH statt.
Beim Kauf erhält jedes Kind eine Teilnehmernummer sowie eine Liste mit den Namen und Adressen
aller Geschäfte, die sich an der Aktion beteiligen.
Freitag, 05. Dezember: 19:00 Uhr
St. Ingbert: Young Dance Club
Veranstalter: PLAN-events GmbH,
Ort: Alte Schmelz - ehemaliger Konsum,
Jugenddisco für Jugendliche ab 14 Jahren
Samstag, 06. Dezember: 09:30 Uhr
St. Ingbert: MS Word Aufbaukurs
Christian Bigos, Veranstalter: Biosphären-VHS,
Ort: Kulturhaus
Samstag, 06. Dezember: 15:00 Uhr
St. Ingbert: Nikolausfeier
Veranstalter: Wanderclub Edelweiß,
Ort: Edelweißhütte. Der Nikolaus kommt und beschenkt die Kinder, Weitere Informationen unter:
www.wanderclubedelweiss.de
Sonntag, 07. Dezember:
St. Ingbert:
Weihnachtsoratorium
Martin-Luther-Kirche, WEIHNACHTSORATORIUM
von C. Saint-Saens, A. Corelli: Weihnachtskonzert,
G. Fauré: Cantique de Jean Racine, Ola Gjielo:
Serenity (O Magnum Mysterium): Fünf
Vokalsolisten, Evangelische Kantorei…
Sonntag, 07. Dezember: 17:00 Uhr
St. Ingbert: Nikolausfeier
Veranstalter: Wanderclub Fidele Gesellen
St. Ingbert, Ort: SV-Sportheim
Sonntag, 07. Dezember: 18:00 Uhr
St. Ingbert: Stefan Mross
„Immer wieder Weihnacht“ präsentiert von
Stefan Mross, Ort: Industriekathedrale –
Alte Schmelz, St. Ingbert. Karten unter
www.ticket-regional.de, Infos unter
www.plan-events.de
Dienstag, 09. Dezember: 15:30 Uhr
St. Ingbert: Bilderbuchstunde
Maria Lang liest weihnachtliche Geschichten.
Für Kinder ab vier Jahren. Ort: Stadtbücherei,
Kaiserstr. 71
Dienstag, 09. Dezember: 20:00 Uhr
St. Ingbert: Märchenerzählabend
mit Musik: Märchen der Liebe. Veranstalter:
KEB Saarpfalz, Ort: Buchhandlung Friedrich
Mittwoch, 10. Dezember: 14:00 Uhr
Oberwürzbach:
Männerwanderung
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V., Ort: Wanderhütte Oberwürzbach.
Abmarsch an der Vereinshütte um 14:00 Uhr
Donnerstag, 11. Dezember: 10:00 Uhr
Oberwürzbach:
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre,
Veranstalter: KEB Saarpfalz, Ort: Jugendheim
Oberwürzbach. Die Treffen finden wöchentlich
statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg,
Tel. 0681/ 938 1266
Donnerstag, 11. Dezember:
St. Ingbert: Bilderbuchstunde
Maria Lang liest weihnachtliche Geschichten.
Für Kinder ab vier Jahren. Ort: Stadtbücherei,
Kaiserstr. 71.
Donnerstag, 11. Dezember: 16:00 Uhr
St. Ingbert: Sprechstunde
für Stoma-Patienten
Ort: Kreiskrankenhaus St. Ingbert. Die Chirurgische Abteilung bietet für Stoma-Patienten eine
monatliche Sprechstunde an. Anmeldungen sind
nicht erforderlich, die Beratung erfolgt kostenlos.
Einzelberatungen sind nach Absprache möglich.
Besprechungsraum Ärzte (ehem. Lehrküche)
Samstag, 13. Dezember:
St. Ingbert:
Studienfahrt
Weihnachtsland Elsass – Mittelaltermarkt
Ribeauvillé und mehr. Studienfahrt mit Jürgen
Bost, Sonja Colling-Bost; Ort: Rendezvous-Platz,
Veranstalter: VHS St. Ingbert
Samstag, 13. Dezember: 12:00 Uhr
St. Ingbert:
Adventszauber
„Am Rabenstein“; Veranstalter: Kath. Bücherei
St. Pirmin, Ort: Schulhof Albert-Weisgerber-Schule.
Am 13. Dezember 2014 findet zum vierten Mal
der Traditionsadventsmarkt „Am Rabenstein“ in
St. Ingbert, „Roter Flur“, ab 12 Uhr bis zur Dämmerung statt.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Samstag, 13. Dezember: 14:00 Uhr
Oberwürzbach:
Jahresabschlusswanderung
mit anschl. Jahresabschlussfeier, Veranstalter:
Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V.
Abmarsch: 14:00 Uhr an der Wanderhütte,
Wanderführer: Rudolf Müller
Samstag, 13. Dezember:
Hassel: Weihnachtsmarkt
Ort: Hasseler Dorfzentrum
Samstag, 13. Dezember: 15:30 Uhr
Rohrbach:
Kaffeenachmittag
Einstimmung auf Weihnachten. Veranstalter:
VdK-Ortsverband Rohrbach, Ort: Gaststätte
Luitpoldslust
Sonntag, 14. Dezember: 14:00 Uhr
St. Ingbert:
Glühweinwanderung
Veranstalter: Wanderclub Fidele Gesellen
St. Ingbert, Ort: Mühlwaldschenke, ca. 5 km,
Wanderführer: Hauser G. und Gries J.
Mittwoch, 17. Dezember: 17:00 Uhr
St. Ingbert: Geschichten
zur Weihnachtszeit
Holde Stumm erzählt Geschichten, Legenden und
Märchen zur Weihnachtszeit. Eine Veranstaltung
des Seniorenbeirats und der Stadtbücherei
St. Ingbert. Ort: Stadtbücherei, Kaiserstr. 71
Donnerstag, 25. Dezember: 10:00 Uhr
Oberwürzbach:
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre,
Veranstalter: KEB Saarpfalz, Ort: Jugendheim
Oberwürzbach. Die Treffen finden wöchentlich
statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg,
Tel. 0681/ 938 1266
Donnerstag, 25. Dezember: 10:00 Uhr
St. Ingbert:
Chor der Hildegardkirche
1. Weihnachtstag; Veranstalter: Förderverein
Kirchenmusik St. Hildegard, Ort: Pfarrei
St. Hildegard, Hochamt; W. A. Mozart: Krönungsmesse KV 317; Hildegardchor mit Solisten und
Orchester (Mitglieder der DRP Saarbrücken
Kaiserslautern); Leitung: Christian von Blohn
Freitag, 26. Dezember: 10:00 Uhr
St. Ingbert: Singschule
der Hildegardkirche
2. Weihnachtstag. Veranstalter: Förderverein
Kirchenmusik St. Hildegard, Ort: Pfarrei
St. Hildegard. Jugendgottesdienst, gestaltet
von der Singschule St. Hildegard
Mittwoch, 31. Dezember: 20:15 Uhr
St. Ingbert: Silvesterkonzert
Chor der Hildegardkirche, Veranstalter: Förderverein Kirchenmusik St. Hildegard, Ort: Pfarrei
St. Hildegard, Silvesterkonzert; Orgel und Trompete mit Wolfgang Basch, Trompete und
Christian von Blohn, Orgel
Mittwoch, 31. Dezember: 20:15 Uhr
St. Ingbert: Silvesterkonzert
mit Orgel und Trompete, Veranstalter:
KEB Saarpfalz, Ort: St. Hildegard
Donnerstag, 18. Dezember: 10:00 Uhr
Oberwürzbach:
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre,
Veranstalter: KEB Saarpfalz, Ort: Jugendheim
Oberwürzbach. Die Treffen finden wöchentlich
statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg,
Tel. 0681/ 938 1266
Freitag, 19. Dezember:
St. Ingbert:
Weihnachtsmarkt
Veranstalter: Stadtmarketing St. Ingbert GmbH.
Der St. Ingberter Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr wieder am 4. Adventswochenende vom
19. bis 21. Dezember in der St. Ingberter Fußgängerzone statt. Auftakt bildet am Freitag, dem
19. Dezember das Konzert „Christmas Open Air“
Samstag, 20. Dezember: 20:00 Uhr
St. Ingbert:
Weihnachtskonzert
Chor der Hildegardkirche - Veranstalter: Förderverein Kirchenmusik St. Hildegard, Ort: Pfarrei
St. Hildegard. Weihnachtskonzert mit weihnachtlicher Chormusik aus England: „A Ceremony of
carols“ mit dem Collegium Vocale Blieskastel;
Leitung: Christian von Blohn
Sonntag, 21. Dezember: 17:00 Uhr
St. Ingbert: Musik und Texte
vor Weihnachten
Veranstalter: Biosphären-VHS, Ort: Kulturhaus;
Hausmusikkreis und „kleine bühne“ der VHS
mit Marta Hemkemeier
HochzeitsDengmerter
Ehejubilare der Mittelstadt
St. Ingbert im Dezember 2014
Goldene Hochzeit
Rolf Dieter und Brigitte Schauer
Günter und Helga Ackel
Emil und Karin Sartorio
Heinrich und Sofia Huk
Arif und Elif Kizilcay
Theodor und Ingeborg Greß
Karl und Alexa Wenz
Hussein und Christel Mustafa
Friedhelm und Jutta Nüsken
Anton und Resi Wallenstein
Velid und Dervisa Alisic
Diamantene Hochzeit
Lucien und Anneliese Munsch
Franz und Brigitte Strassner
Reinhold und Hildegard Feichtner
Heribert und Elisabeth Klam
39
Unsere Stadt lebt...
Wir bedanken uns bei unseren Kunden für Ihre Treue und
wünschen allen St. Ingberter Bürgerinnen und Bürgern eine
schöne Adventszeit und ein frohes, besinnliches Fest sowie
ein gutes neues Jahr.
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