close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Marktkommentar Aktien Schweiz - BEKB

EinbettenHerunterladen
Marktkommentar
Aktien Schweiz
Swiss Equities Breakfast
täglich
19. Dezember 2014
Remo Kunz
remo.kunz@bekb.ch
031 666 63 50
Pascal Mader
pascal.mader@bekb.ch
031 666 63 50
Sven Hanselmann
sven.hanselmann@bekb.ch
031 666 63 50
Patrick Bürki
patrick.buerki@bekb.ch
031 666 63 50
SMI
9'013.11 (+2.7%)
Dow Jones
17'778.15 (+2.43%)
S&P 500
2'061.23 (+2.4%)
NIKKEI
17'621.40 (+2.39%)
SIX Blue Chip Segment Umsatz:
SIX Umsatz (exkl. Blue Chip Segment):
CHF 4.877 Mrd.
CHF 523 Mio.
Die Weihnachtswoche steht vor der Tür. Wir werden in diesen Tagen keinen Marktkommentar versenden
und freuen uns darauf, Sie ab dem 5. Januar 2015 wieder mit den neusten Aktualitäten zu versorgen. Das
Aktienteam Schweiz wünscht Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches 2015!
Auftakt: Erneut gute Vorgaben - US-Börsen weiter fest:
 Der Aufschwung an den Börsen, der am Mittwoch nach der Fed-Sitzung eingesetzt hatte, hat sich
auch am Donnerstag fortgesetzt. Aus Europa kamen noch positive Daten von der deutschen Industrie
hinzu und auch die Meldungen aus Griechenland, dass sich die Opposition zur Beibehaltung des Euros bekenne, stützten die positive Stimmung. Die Vorgaben für den Schweizer Aktienmarkt sind
auch am Freitag erneut positiv. Die Wall Street legte auch nach dem Börsenschluss in Europa weiter
zu, der Dow Jones schloss auf Tageshoch, was in Asien ebenfalls weitere Aktienkäufe zur Folge hatte.
 Hierzulande sorgte der Einsatz von Negativzinsen der SNB für Aufsehen. Dass die Notenbanker so
schnell zu diesem Mittel greifen würden, um den Kurs des Frankens zu schwächen, war nicht erwartet worden. Damit werden die Schweizer Banken künftig mit einem Satz von -0,25% belastet, wenn
sie auf ihrem SNB-Girokonto Geld halten. Der CHF-Libor sank daraufhin wie gewünscht ins negative Terrain. Als Nebeneffekt macht der Schritt Sachanlagen wie Aktien oder Immobilien deutlich attraktiver.
 Am Tag des Eurex-Verfalls könnten aus Frankreich Daten zu Wirtschaftsvertrauen und Geschäftsklima Beachtung finden, und aus Europa wird die Leistungsbilanz veröffentlicht. Aus den USA werden am letzten Handelstag der Woche keine Daten mehr erwartet. (Quelle AWP)
Schweizer Presse bewertet Negativzinsentscheid als Notwendigkeit. Die Kommentatoren der Schweizer
Presse zeigen Verständnis für den Plan der Schweizer Nationalbank, Negativzinsen einzuführen. Der Schritt
wird als unschön, aber notwendig beurteilt. Einige vermuten, dass weitere Massnahmen gegen die Frankenstärke folgen könnten. (Quelle AWP)
ROCHE I: Kauft Biotechnologiefirma Dutalys für bis zu 489 Mio USD. Die Firma mit Sitz in Wien ist
spezialisiert auf die Entdeckung und Erforschung von menschlichen bi-spezifischen Antikörpern. Dutalys
arbeitet mit ihrer DutaMab-Technologie, mit deren Hilfe neue Moleküle für verschiedene therapeutische
Bereiche entwickelt werden können. Für die privat gehaltenen Anteile an Dutalys zahlt Roche eine Sofortzahlung in Höhe von 133,75 Mio USD. Abhängig von der Erreichung bestimmter Meilensteine ist die Zahlung von weiteren 355 Mio USD vorgesehen. (Quelle AWP)
ROCHE II: Tochter Chugai reicht Gesuch für Indikationserweiterung bei Xeloda ein. Gemäss dem
beim Gesundheitsministerium gestellten Registrierungsgesuch soll das Medikament künftig auch zur Zusatzbehandlung zu Chemotherapie bei Magenkrebs nach einem operativen Eingriff verwendet werden können.
Bisher ist Xeloda in Japan bereits zur Therapie bei bestimmten Brustkrebs-, Dickdarmkrebs-, Kolorektalkrebs- und Magenkrebserkrankungen zugelassen. Roche erzielte im Geschäftsjahr 2013 mit Xeloda weltweit
einen Umsatz von insgesamt 1,51 Mrd CHF. (Quelle AWP)
ROCHE III: Scheitert mit Phase-III-Studien bei Brustkrebs und Alzheimer. Der Pharma-Konzern Roche muss ungewohnt schlechte News melden: Zwei Produktkandidaten sind in Phase-III-Studien gescheitert.
Abgebrochen wurde einerseits die Studie SCarlet RoAD für den Produktkandidaten Gantenerumab zur Therapie der Alzheimer-Erkrankung im Frühstadium. Andererseits zeigte Kadcyla bei der Behandlung von
HER2-positivem fortgeschrittenem Brustkrebs keine statistisch signifikanten Ergebnisse. (Quelle AWP)
NOVARTIS: Streicht Vita-Merfen und Euceta - Aus für zwei Klassiker. Vita-Merfen und Euceta sind
Schweizer Medikamente-Klassiker. Während Jahrzehnten fanden sich die zwei Salben in fast allen Medikamentenschränkchen und Reiseapotheken. Doch damit ist Schluss: Die Herstellerin Novartis hat beschlossen,
die beiden Produkte nicht weiter zu vertreiben. Das Aus der beiden Traditionsmarken begründet Novartis
damit, dass das Unternehmen und seine Lieferanten keine gangbare Lösung gefunden hätten, um die erwarteten Qualitätsstandards zu garantieren. (Quelle AWP)
NESTLÉ: Eröffnet erste Kaffeekapsel-Fabrik ausserhalb Europas in Brasilien. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé will 2015 die erste Fabrik für Kaffeekapseln der Marke Nescafé Dolce Gusto ausserhalb Europas in Brasilien eröffnen. Das Unternehmen hat mit dem Bau der Produktionsanlage begonnen. Die Kosten
für die Fabrik in Montes Clares im Bundesstaat Minas Gerais werden auf 72 Mio CHF veranschlagt. (Quelle
AWP)
MEYER BURGER: Schliesst neue Aufträge für Solarzellen-Herstellung in Asien ab. Meyer Burger hat
in Asien wiederum Aufträge für Anlagen zur Herstellung von Solarzellen gewonnen. Es hätten weitere
"wichtige" Aufträge für die Lieferung von Anlagen zur Herstellung von hochwertigen Solarzellen mit MBPERC Upgrade-Zell-Technologie in China/Taiwan abgeschlossen werden können. Die Auslieferung der
verschiedenen Systeme soll im Verlauf des ersten und zweiten Quartals 2015 erfolgen. Das Gesamtvolumen
der in den vergangenen Wochen eingegangenen Aufträge belief sich auf eine Erhöhung der Kapazität bei den
Kunden von über 700MW und hätte ein Gesamtvertragsvolumen von rund 12 bis 15 Mio CHF. Führende
asiatische Anbieter von effizienten und hochwertigen Solarzellen setzten weiter auf "die bewährte, industriegeprüfte und für die Massenproduktion geeignete Upgrade-Zell-Technologie MB-PERC". Die Kunden profitierten dabei von der Möglichkeit, ihre bestehenden Solarzellproduktionslinien mit der PERCZelltechnologie hinsichtlich Effizienz und Qualität deutlich zu steigern. Der Wirkungsgrad einer Solarzelle
mit dieser Technologie könne mit mono-kristallinem Material bis auf 20,5% erhöht werden. Dies entspreche
einer Effizienzsteigerung um 1,0% gegenüber Standard-Solarzellen in der Massenproduktion. (Quelle AWP)
BOSSARD: Übernimmt 60% an norwegischer Torp Fasteners - 10 Mio CHF Umsatz. Die Bossard
Gruppe verstärkt das Geschäft in Skandinavien und erwirbt 60% an der norwegischen Torp Fasteners. Die
übrigen 40% der Anteile verbleiben bei den bisherigen Eigentümern und beim Management. Mit der Eingliederung von Torp Fasteners könne Bossard die Stellung als Anbieter hochwertiger Verbindungslösungen
in Skandinavien festigen. Die norwegische Gesellschaft erwirtschaftet einen Jahresumsatz von umgerechnet
10 Mio CHF und beschäftigt 16 Mitarbeiter. (Quelle AWP)
TRANSOCEAN: Zeichnet neue Kontrakte - Stilllegungen belasten mit 100-140 Mio USD. Das Ölservice-Unternehmen Transocean hat seit dem letzten Flottenbericht von Mitte November eine Reihe neuer
Aufträge gewonnen. Insgesamt belaufe sich das neu gewonnene Volumen auf rund 453 Mio USD. Im vorherigen monatlichen Flottenbericht hatte das Unternehmen lediglich neue Kontrakte im Umfang von 83 Mio
gemeldet. Die Stilllegung von Anlagen dürfte derweil die Rechnung des vierten Quartals mit 100 bis 140
Mio belasten. Mit den vier bereits bekannten Stilllegungen (Sedneth 701, Sedco 703, Sedco 709 und C. K.
Rhein, Jr.) steige damit die Anzahl solcher Fälle auf elf. Transocean werde auch in Zukunft mit Blick auf die
langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Flotte weitere Ausrangierungen in Betracht ziehen. (Quelle AWP)
NATIONALE SUISSE: SIX heisst Dekotierung gut - Zeitpunkt noch offen. Die Dekotierung werde zu
einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt erfolgen und spätestens fünf Börsentage vor dem letzten Handelstag
bekannt gegeben. Helvetia hatte die Übernahme der Nationale Suisse im Juli 2014 angekündigt und kam bis
Ende Oktober in den Besitz von 98% am Basler Versicherungsunternehmen. Helvetia wird so gemäss früheren Angaben zur drittgrössten Versicherungsgruppe im Schweizer Markt mit einem Prämienvolumen von
rund 9 Mrd CHF und einem Gewinnpotenzial von mehr als 500 Mio aufsteigen. Die Integration soll bis Ende
2017 abgeschlossen werden. (Quelle AWP)
LOGITECH: Gründer Daniel Borel wird an der GV im 2015 aus dem VR austreten. Die Aktionäre von
Logitech haben an der am gestrigen Donnerstag durchgeführten ordentlichen Generalversammlung allen
Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Zudem teilt das Unternehmen mit, dass Mitgründer Daniel Borel
an der nächsten GV im Jahr 2015 nicht mehr zur Wahl antreten und somit aus dem Verwaltungsrat austreten
wird. Borel war als einer der drei Gründer von Logitech im Jahr 1981 zuletzt VR-Mitglied ohne Entscheidungsbefugnis. In den Jahren 1988 bis 2007 präsidierte er das Gremium, und in der Zeit von 1992 bis 1998
war er CEO der Firma. Weiter hiessen die Aktionäre an der Generalversammlung auch die vorgeschlagene
Ausschüttung einer Dividende im Umfang von 0,26 CHF je Aktie gut. Die Dividende wurde gegenüber der
Vorperiode um 25% angehoben. (Quelle AWP)
NEWRON: Erwartet heute CHMP-Entscheid zu Safinamide - EU-Zulassung angestrebt. Das Pharmaunternehmen Newron rechnet am heutigen Freitag damit, dass der beratenden Ausschuss (CHMP) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA im Rahmen des Zulassungsprozederes seinen Entscheid zum Medikament Safinamide bekannt geben wird. Ob die CHMP-Empfehlung positiv oder negativ ausfallen wird, dazu
gibt Newron keinen Kommentar ab. Newron strebt mit Safinamide die EU-Zulassung in der Behandlung von
Parkinson an. (Quelle AWP)
ORELL FÜSSLI: Verkauft Minderheitsbeteiligung an der Photoglob. Die Orell Füssli Holding verkauft
per Anfang Januar 2015 ihren Minderheitsanteil in Höhe von 34% an der Photoglob AG (Zürich) an die
Buchzentrum AG (Hägendorf). Photoglob wurde von Orell Füssli als Minderheitsbeteiligung gehalten und
gehört nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens. (Quelle AWP)
GEORG FISCHER: Eveline Saupper in Verwaltungsrat vorgeschlagen. Beim Industriekonzern Georg
Fischer kommt es zu einer Änderung im Verwaltungsrat: Isabelle Welton und Rudolf Huber werden für eine
Wiederwahl an der Generalversammlung vom 18. März 2015 nicht zur Verfügung stehen. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb Eveline Saupper als neues Mitglied zur Wahl vor. Ausserdem wird eine statutarische
Verkleinerung des Verwaltungsrats von zehn auf neun Mitglieder beantragt. (Quelle AWP)
AXPO: Rutscht tief in die roten Zahlen im Rechnungsjahr 2013/14. Der Energieversorger Axpo hat im
Geschäftsjahr 2013/14 wegen eines Milliardenabschreibers einen hohen Verlust erlitten. Wie in den Vorjahren schlugen erneut Wertberichtigungen des Kraftwerkparks negativ zu Buche. Diese belasteten das Betriebsergebnis mit netto 1,5 Mrd CHF. Unter dem Strich blieben ein EBIT in Höhe von -871 Mio nach 364
Mio im Vorjahr und ein Verlust von 730 Mio nach einem Gewinn in Höhe von 212 Mio. Die bereits tiefen
Grosshandelspreise für Strom auf den europäischen Märkten seien auch im Berichtsjahr weiter gesunken.
Die an der Börse kotierte Axpo-Tochter CKW machte im Geschäftsjahr 2013/14 nach Rückstellungen auf
den Kraftwerkspark deutlich weniger Umsatz und Gewinn, konnte sich aber noch im positiven Bereich halten. (Quelle AWP)
Beteiligungsmeldungen: (Quelle AWP/Bloomberg)
 Logitech: Credit Suisse Funds erhöht auf 3,02% (vorher unter 3%).
Agenda
Voraussichtliche Dividenden (auszahlbar 2015)
Swisscom 22
Zurich 17
Datacolor 11
Logitech 0.26
Voraussichtlich steuerfrei ausschütten
werden im 2015:
ABB, Actelion, Adecco, Aryzta, Clariant,
CS, Givaudan, Holcim, Julius Bär, Lonza,
Swiss Life, Swiss Re, Transocean, Zurich,
Schaffner 6.50
Bevorstehende Börsengänge
Plazza Immobilien (Abspaltung von
Conzzeta Konzern) Termin: bis 2016
Mögliche Börsengänge irgendwann:
Novimmune (Biotech), Orange, Sunrise,
Identec, Polyflor (Biotech), Selecta
(Getränkeautomatenhersteller), Swissport
(Bodenabfertigungsgesellschaft)
Einen Börsengang dementieren:
Stadler Rail, Landis&Gyr, Pilatus
Swiss Takeover Board
(Laufende Transaktionen, Übernahmen,
Rückkaufprogramme)
*Verrechnungs- und einkommenssteuerfreie Dividende
Ist möglich, wenn die Dividende in Form einer Rückzahlung aus der Reserve aus Kapitalanlage bezahlt wird. Per 1.1.2011 trat der Systemwechsel vom Nennwert- zum Kapitaleinlageprinzip in Kraft (Unternehmenssteuerreform II). Die Generalversammlung kann unter Vorbehalt der
anwendbaren Ausschüttungssperren frei bestimmen, ob die Dividende aus ordentlichem Gewinn bzw. Gewinnvortrag oder aus den Reserven aus
Kapitaleinlagen ausgeschüttet werden soll. Letztere unterliegt bei natürlichen Personen, welche die Beteiligungsrechte im Privatvermögen halten,
nicht mehr der Einkommenssteuer.
Diese Publikation wurde vom Verkauf/Handel Aktien Schweiz der Berner Kantonalbank AG, nachstehend «BEKB | BCBE» genannt, verfasst und ist nicht das Ergebnis
einer Finanzanalyse. Sie dient ausschliesslich zur Information und sollte weder kopiert noch an Dritte weitergeleitet werden. Die dieser Publikation zugrunde liegenden
Angaben beruhen auf verlässlichen Quellen. Die BEKB | BCBE kann für die Qualität, Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen
Informationen keine Gewähr übernehmen. Aussagen zu Wertpapieren können von der Anlagepolitik der BEKB | BCBE abweichen. Die Publikation ist weder ein Angebot
noch eine Empfehlung oder Anwerbung zum Kauf oder Verkauf. Alle Preise oder Kursziele sind indikativ. Die historische Performance ist keine Garantie für zukünftige
Gewinne. Die BEKB | BCBE und ihre Mitarbeitenden übernehmen keine Verantwortung für Verluste oder Schäden, die aufgrund der Verwendung dieser Publikation
entstehen können.
Document
Kategorie
Internet
Seitenansichten
8
Dateigröße
57 KB
Tags
1/--Seiten
melden