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Wöchentliche Wirtschaftsnachrichten
aus der Region Hannover
regional
19. Oktober 2014
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unabhängig
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überparteilich
Ausgabe 37/2014
„Lachen macht gesund“: Urs Kobler, „Bert“, Gudrun Holz, Hans-Christof Berger und „Fanny“ werben
auf dem Frühstücks-Talk der Pro Hannover Region für die „Clinic-Clowns“ (v.l.).
Region
Wirtschaftsmesse: „Aussteller zufrieden“
>> HANNOVER. Die Stimmung auf dem „Frühstücks-
Talk“ des
Pro Hannover Region - Verein zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft e.V. (PHR) war gut.
Mit mehr als 150 anwesenden Mitgliedern und Gästen
war die Resonanz des monatlichen Treffens am 9. Oktober ungewöhnlich hoch. Grund hierfür war mit dem
„ Executive Club“ in der „HDI-Arena“ nicht nur der
eher ungewöhnliche Veranstaltungsort, sondern auch
die Einbettung in die zweitägige „ Wirtschaftsmesse
Hannover“. Grundsätzlich zufrieden mit der Anzahl sowie der Qualität der Fachbesucher waren die Aussteller
Fortsetzung auf Seite 2
Stadt Springe
Fernstudienzentrum: Synergien durch Kooperation
>>
Foto: pfh
SPRINGE / GÖTTINGEN. In Springe hat die
PFH Private Hochschule Göttingen ihr bundesweit zwölftes Fernstudienzentrum (FSZ) eröffnet. Die
staatlich anerkannte Hochschule, an der derzeit 1.600
Fernstudierende eingeschrieben sind, kooperiert
dazu mit dem Bildungszentrum des Einzelhandels
Niedersachsen (BZE). In dessen Räumen stehen ab
BZE-Geschäftsführer Dr. Holger Mosch, FSZ-Leiterin Frauke
Oeljeschlager, Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt (PFH-Leiterin
Fernstudien) und Prof. Dr. Bernt R. A. Sierke (v.l.).
3. Jahrgang
sofort sämtliche Beratungs- und Serviceleistungen
rund um die wirtschaftswissenschaftlichen Fernstudiengänge der PFH zur Verfügung. Zudem sollen dort
Informationsabende, Präsenzphasen und Prüfungen
stattfinden. Auch für das 1960 von den niedersächsischen Einzelhandelsverbänden gegründete BZE
sieht PFH-Präsident Bernt R.A. Sierke Vorteile in
der Kooperation. So böten die Studiengänge den
BZE-Absolventen die ideale Möglichkeit, sich auf wissenschaftlichem Niveau und mit einem akademischen
Abschluss für Fach- und Führungspositionen zu qualifizieren. Als eigenen Angaben nach größtes Aus- und
Fortbildungsinstitut des Einzelhandels in Deutschland
führte das BZE am seinem Hauptstandort in Springe
sowie in Goslar 2013 mehr als 580 Lehrgänge mit insgesamt fast 11.000 Teilnehmern durch. Ein weiteres
FSZ betreibt die PFH bereits in Kooperation mit der
Leibniz Akademie in Hannover. (RED)
Foto: wirtschaftsdienst.info / WINTER
Gesprächsstoff
Atlanta Hotel Central Hannover. . . . . . . . . . . . . . . . 4
b2b Protect GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
BBS 2 Hannover. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Berghoff-Ising, Kerstin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Bildungszentrum des Einzelhandels Nieders.. . . . . 1
Börse Hannover . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Braun, Martin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Bühmann, Bernd. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Dirk Rossmann GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
EuroBLECH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Fernandes, Marco P.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
festfabrik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
GOP Entertainment-Group GmbH & Co. KG. . . . . . 2
Haase, Lisa. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Hamann, Nicole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
hannoverimpuls GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Hannoversche Volksbank eG. . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Jagau, Hauke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Jagau, Dr. Heinrich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Klinikum Region Hannover GmbH. . . . . . . . . . . . . . 6
Kopp, Dr.-Ing. Adolf M.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Mack Brooks Exhibitions Ltd.. . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Maticke, Christian. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Meyer, Ralf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Mursajew, Olga. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
PFH Private Hochschule Göttingen. . . . . . . . . . . . . 1
Pro Hannover Region. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
pro regio e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Region Hannover . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Schostok, Stefan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Schulte, Barbara. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Sennheiser electronic GmbH & Co. KG. . . . . . . . . . 8
Sky Factory Deutschland OHG . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sparkasse Hannover . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Stadt Hannover. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Stadt Seelze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Wache, Jürgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
WirtschaftsDienst Mittagstisch. . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Wirtschaftsmesse Hannover . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Sie haben auch Gesprächsstoff über sich und Ihr
Unternehmen? Sprechen Sie uns an.
Diese Ausgabe wird präsentiert von:
Ausgabe 37/2014 1
Stadt Hannover
Fortsetzung von Seite 1
Foto: wirtschaftsdienst.info / engelke
„Was macht Startups eigentlich erfolgreich?“ - Während
der Wirtschaftsmesse diskutierten Existenzgründer über
ihre Erfahrungen.
Anke Hoefer (
Roos (
TUOMI) nutzen die Wirtschaftsmesse auch, um
Produktneuheiten vorzustellen (v.l.).
Christoph Guder (beide
PROfit Gesundheitsservice, v.l.).
Netzwerktipp
präsentiert von Birgit Feeß
#6: Gehen Sie allein!
„Wenn Sie alleine zum Netzwerken gehen, lernen Sie mehr Menschen kennen.
Es lohnt sich!“
Galerie.
Heinz Ohms (
Gelenk-Reha Hannover), Birgit Probost und
Hannovers
des WirtschaftsDienstes Hannover.
Gemeinsame Präsentation im Gesundheits-Pavillon: Karl-
gesamt drei Produktionen während der achtwöchigen
Weihnachts-Spielzeit sei „Hannover Varieté-Hauptstadt Deutschlands“, stellen Werner Buss, Mitglied der
Geschäftsführung der
GOP Entertainment-Group
GmbH & Co. KG, und Hannovers GOP-Direktor Dennis M. Meyer fest. Großen Anteil daran hat das mittlerweile elfte „Wintervarieté“, das vom 22. November
bis zum 25. Januar in der Orangerie der Herrenhäuser
Gärten stattfindet. „plüfoli“ öffne einen Vorhang in eine
Traumwelt voller Poesie, Überraschungsmomente und
akrobatische Höchstleistungen. Karten sind ab sofort
im Vorverkauf erhältlich. (RED)
GOP-Geschäftsführer Werner Buss (l.) und GOP-Direktor
Dennis M. Meyer (r.). mit den Künstlern Mikael Vienot, Amélie Venisse, Charlotte Boiveau und Quentine Marotine (v.l.).
Weitere Impressionen von der „Wirtschaftsmesse Hannover“
und dem PHR-Frühstücks-Talk finden Sie in der
>> HANNOVER. Mit mehr als 90.000 Plätzen in ins-
Foto: gop
sowie dem angrenzenden Außengelände. Viele Aussteller hatten sich zu Gemeinschaftsständen zusammengeschlossen, insbesondere in den in diesem Jahr erstmals
angebotenen Pavillons. Insgesamt gab es Lob für das
weiterentwickelte Konzept der Messe, die bereits zum
vierten Mal stattfand. Weiteres Optimierungspotenzial
gebe es noch bei der Gewinnung weiterer Fachbesucher, der Ausschilderung der Stände sowie Vortragsräume sowie teilweise bei der Besucherführung. Konstruktive Kritik, die Maticke gerne annimmt und bereits zum
Anlass für erste Ideen zur Umsetzung nimmt. Nun gelte
es jedoch zunächst, die Rückmeldungen der Aussteller
auszuwerten und sich einen abschließenden wirtschaftlichen Überblick zu verschaffen, so der Projektleiter. Mit
diesen Ergebnissen werde man dann gemeinsam mit
PHR über die Fortsetzung des Formats sprechen. Die
Grundstimmung hierfür sei jedoch positiv, so Maticke.
Da die Madsack-Veranstaltungsagentur seit dem vergangenen Jahr auch das finanzielle Risiko der Messe
trägt und die Veranstaltung im ersten Jahr nicht kostendeckend abgeschlossen hat, gilt das Madsack-Votum
als wichtiges Kriterium für die Zukunft der Wirtschaftsmesse. PHR-Vorsitzender Bühmann geht trotzdem
bereits einen Schritt weiter: „Es wird im nächsten Jahr
auf jeden Fall wieder eine Wirtschaftsmesse geben“.
Unterstützt wird er in diesem Wunsch auch durch seine Erfahrungen als Aussteller: Als Leiter Marketing &
Vertrieb bei der DBL Kuntze & Burgheim Textilpflege
GmbH ist er nach bereits mehrjähriger Beteiligung auch
in diesem Jahr mit den Kontakten zufrieden. (AB)
Foto: wirtschaftsdienst.info / winter
Deren Fazit fiel bei Ausstellern und Besuchern - und damit auch bei den Veranstaltern - positiv aus. Mit knapp
2.300 Besuchern an beiden Tagen sei die Zielmarke
aus dem Vorjahr erreicht worden, berichtet „festfabrik“Projektleiter Christian Maticke. Wenn es auch keinen
quantitativen Zuwachs gegeben habe, so habe der Anteil der Entscheidungsträger und Fachbesucher unter
den Besuchern merklich zugenommen, so der übereinstimmende Eindruck vieler Aussteller. Den größten Zuspruch gab es am Vormittag des ersten Messe- sowie
am Nachmittag des zweiten Messetages. Unterstützt
hat dabei sicher auch das Rahmenprogramm der Messe. Neben über 20 mit wenigen Ausnahmen gut angenommenen Fachvorträgen weckte die Messeeröffnung
durch den PHR-Vorstandsvorsitzenden Bernd Bühmann, „Hannover96“-Präsident Martin Kind, Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident
Hauke Jagau (beide SPD) großes Interesse. Bei einem
anschließenden Rundgang, an dem auch die städtische
Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette teilnahm, besuchten sie eine Vielzahl der rund 80 Stände
sowie fünf Themenpavillons im „VIP-Bereich“ der Arena
Start: Elftes Wintervarieté
Foto: wirtschaftsdienst.info / engelke
bereits nach dem ersten Messetag. Und da sich unter
ihnen viele PHR-Mitglieder befanden - das Wirtschaftsnetzwerk war gemeinsam mit der zur
Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG gehörenden „
festfabrik“ sowie „ Hannover96“ selbst Veranstalter
der Messe - war diese Grundstimmung auch beim
gemeinsamen Frühstück vor dem zweiten Messetag
spürbar. Verstärkt wurde diese von „Fanny“ und „Bert“,
die üblicherweise in anderer Umgebung für gute Laune
sorgen. Als „Clinic-Clowns“ geben sie vor allem Kindern
in schweren Zeiten Ablenkung und Hoffnung. Um der
hohen Nachfrage nachkommen zu können, brauche
es jedoch noch viel stärker als bisher Sponsoren etwa
aus der Wirtschaft, warb Urs Kobler, Vorsitzender des
Clinic-Clowns Hannover e.V., bei den Unternehmensvertretern für ein Engagement. Zuvor entwickelten
die Frühstücksgäste in zufällig zusammengesetzten
Vierergruppen Ideen für mögliche Kooperationen untereinander - eine Sensibilisierung, die sicher auch bei
den späteren Gesprächen auf der Wirtschaftsmesse
unterstützte.
Birgit Feeß ist Geschäftsführerin des Pro Hannover Region - Verein zur
Entwicklung der regionalen
Wirtschaft e.V. (PHR).
Mit rund 400 Mitgliedsunternehmen ist PHR das
größte Wirtschaftsnetzwerk der Region Hannover.
TOP-LABEL GmbH & Co. KG) und Johannes
Ausgabe 37/2014
2
Region
Stadt Burgwedel
Wechsel bei Rossmann
>> HANNOVER. Der 52-jährige Agrarwissenschaft-
>> GROSSBURGWEDEL. Den ersten großen Füh-
ler Dr.-Ing. Adolf M. Kopp wird ab Januar 2015
Geschäftsführer der hannoverimpuls GmbH. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat der jeweils zur
Hälfte von Stadt und Region getragenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Donnerstag einstimmig
getroffen. Kopp tritt damit die Nachfolge von Ralf
Meyer an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch
verlässt, um die Geschäftsführung der neuen Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Bochum Holding“ zu
übernehmen (WirtschaftsDienst berichtete). Sowohl
Hannover, als auch das „Haus der Wirtschaftsförderung“ sind dem gebürtigen Münsterländer Kopp, der
sich unter insgesamt 60 Bewerberinnen und Bewerbern durchsetzen konnte, dabei bereits bekannt. Nach
seinem Studium der Gartenbauwissenschaften von
1986 bis 1993 an der Leibniz-Universität-Hannover
sowie der Phytopathologie von 1994 bis 1997 an der
Georg-August-Universität Göttingen, war der neue
hannoverimpuls-Geschäftsführer bereits von 1998
bis 2002 als Projektleiter „Innovationsbewertung“
und stellvertretender Geschäftsführer der 2006 aufgelösten NATI Technologieagentur Niedersachsen
GmbH in der Vahrenwalder Straße tätig. Weitere
Erfahrungen im Bereich der Innovations- und Wirtschaftsförderung sammelte Kopp bei der Bremer
Innovations-Agentur GmbH, der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe und zuletzt von 2008 bis zu
deren Verschmelzung mit der Berlin Partner GmbH in
2013 als Geschäftsführer der TSB Innovationsagentur
Berlin GmbH. Derzeit hat er einen Forschungsauftrag
bei der Technologiestiftung Berlin. „Dr. Kopp ist ein
ausgewiesener Experte für Wirtschafts-, Struktur- und
Foto: region hannover / bittner
Einstimmiges Votum: Kopp tritt Nachfolge von Meyer an
Staffelübergabe bei hannoverimpuls: Hauke Jagau, Dr.-Ing.
Adolf M. Kopp, Ralf Meyer und Stefan Schostok (v.l.).
Technologieförderung. Er hat Führungspositionen auf
mehreren Ebenen inne gehabt, sowohl bei Landesgesellschaften als auch in kommunalen Strukturen. Sein
Profil passt ausgezeichnet zu hannoverimpuls, insbesondere seine reichhaltigen Erfahrungen mit Technologiezentren und Technologietransfer. Die Vernetzung
von Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Ausbau
von Unternehmensnetzwerken ziehe sich wie ein roter Faden durch die bisherige Tätigkeit von Dr. Kopp“,
betonte Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD)
in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender. Gemeinsam mit Regionspräsident Hauke Jagau (SPD)
dankte er zudem Meyer für seine mehr als neunjährige erfolgreiche Arbeit. hannoverimpuls wurde 2003
gegründet und unterstützt seitdem Gründung, Ansiedlung und Wachstum von Unternehmen in der Region
Hannover. Seit der Fusion mit der Hannover-Holding
2011 ist hannoverimpuls zudem die Muttergesellschaft
der gemeinsamen Internet-Tochter von Stadt und Region „hannover.de Internet GmbH“ und hält 50 Prozent
an der Hannover Marketing und Tourismus GmbH
(HMTG). (RED / AB)
rungswechsel seit 20 Jahren nimmt die Dirk Rossmann GmbH zum Jahresende vor. Zeitgleich mit
der Verabschiedung der bisherigen Geschäftsführer
Roland Frobel und Klaus Praus sind Raoul Roßmann, Peter Dreher und Michael Rybak zu neuen
Geschäftsführern ernannt worden. Bereits heute gehören sie als Mitglieder der Geschäftsleitung zur zweiten
Führungsebene und werden das Drogerieunternehmen
künftig gleichberechtigt mit Dirk Roßmann und Alice
Roßmann führen. Der 29-jährige Betriebswirt Raoul
Roßmann, Sohn des Unternehmensgründers, leitet
bereits seit vier Jahren den NonFood-Einkauf und
übernimmt künftig von Praus den Geschäftsbereich
Einkauf und Marketing. Die Verantwortung für den
Geschäftsbereich Finanzen und Verwaltung wird von
Frobel auf den 50-jährigen Dreher übertragen, der als
Leiter Finanzbuchhaltung/Rechnungswesen bereits
seit 1992 zur Geschäftsleitung gehört. Aufgewertet wird
der Bereich Logistik und IT, der künftig mit Rybak auch
durch einen Geschäftsführer repräsentiert wird. Der 43jährige Betriebswirt ist seit 2001 im Unternehmen, seit
2009 zeichnet er für die Logistik, seit Mitte 2014 auch
für die IT verantwortlich. Frobel und Praus werden dem
Unternehmen auch weiterhin in beratender Funktion zur
Verfügung zu stehen. Frobel bleibt ferner Geschäftsführer der Auslandsgesellschaften. Der Wechsel in der Geschäftsführung war bereits länger vorbereitet und - ohne
Nennung der Namen - angekündigt worden. Die zu 60
Prozent der Familie Roßmann sowie zu 40 Prozent der
A.S. Watson Group gehörende Rossmann-Gruppe
erzielte 2013 mit rund 40.000 Beschäftigten einen Umsatz von 6,64 Milliarden Euro. (RED / AB)
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Ausgabe 37/2014
3
Region
Vervollständigt wird das vierköpfige Vorstandsgremium um Jagau, Marina Barth und Jens Bratherig zu
diesem Zeitpunkt durch Kerstin Berghoff-Ising. Die
49-jährige Betriebswirtin und Immobilienökonomin ist
bereits seit ihrer Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse Hannover im Institut beschäftigt. Seit 2013
foto: sparkasse hannover
>> HANNOVER. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Hannover hat über die Nachfolge des im Juli
überraschend ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden Walter Kleine entschieden (WirtschaftsDienst
berichtete). Mit Wirkung zum 1. Dezember wird dessen bisheriger Stellvertreter Dr. Heinrich Jagau die
Führung der sechstgrößten Sparkasse Deutschlands
übernehmen. Der 58-Jährige war bereits seit 1999
Vorstandsmitglied der damaligen Stadtsparkasse
Hannover, seit 2001 deren
stellvertretender Vorstandsvorsitzender und bekleidet
diese Funktion seit der Fusion
mit der Kreissparkasse zur
Sparkasse Hannover im Jahr
2003 auch in dem gemeinsaDr. Heinrich Jagau
men Institut.
ist die stellvertretendes Vorstandsmitglied, seit 2014 verantwortet sie den Bereich Unternehmensentwicklung. „Die
Erfolgsgeschichte der Sparkasse Hannover soll weitergeschrieben werden. Wir setzen
Kerstin Berghoff-Ising
dabei auf Persönlichkeiten, die
an bisherigen Kapiteln dieser Erfolgsgeschichte maßgeblich beteiligt waren“, begründet der Vorsitzende
des Verwaltungsrates, Oberbürgermeister Stefan
Schostok (SPD), die einstimmig gefassten Entscheidungen. Der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, Regionspräsident Hauke Jagau (SPD),
ergänzt: „Mit der neuen Vorstandsbesetzung haben
wir nicht nur ein Team ausgewiesener Fachleute ernannt. Als erste Großsparkasse in Deutschland wird
die Sparkasse Hannover einen Vorstand haben, der
zur Hälfte mit Frauen besetzt ist. Hier zahlt sich die
konsequente Arbeit der Sparkasse Hannover an der
Gleichstellung von Männern und Frauen aus.“ Die
Wahl des Verwaltungsrates muss noch durch die
Regionsversammlung am 18. November bestätigt
werden. (RED)
Region
Mit Unterstützung der BBS 2: Gold für Niedersachsen
>> HANNOVER. Bei den Deutschen Jugendmeis-
terschaften in gastgewerblichen Ausbildungsberufen
hat das Team aus Niedersachsen die Gesamtwertung gewonnen. Die Köchin Beke Scharmacher von
der Volkswagen AG aus Wolfsburg, Hotelfachfrau
Lisa Haase vom Atlanta Hotel Central Hannover
und Restaurantfachfrau Jessica Rammelkamp vom
Hotel Restaurant Driland in Gronau (Westfalen) gewannen die Konkurrenz vor den Teams aus
Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Der
Wettkampf fand Mitte Oktober bei Bonn statt. Vorbereitet auf die deutsche Meisterschaft wurden die
Nachwuchskräfte in der
Berufsbildenden Schule
Foto: region hannover
foto: sparkasse hannover
Unter Jagaus Vorsitz: Sparkasse vervollständigt Vorstand
Strahlende Siegerinnen: Lisa Haase, Beke Scharmacher und
Jessica Rammelkamp holten für Niedersachsen Gold in gastronomischen Ausbildungsberufen (v.l.).
2 der Region Hannover. Die aus Laatzen stammende Haase hatte sich im November 2013 zuvor in den
Schulmeisterschaften „Preis des Präsidenten“ für den
Bundeswettbewerb qualifiziert. In der Einzelwertung
gewann die 21-Jährige die Bronzemedaille, Köchin
Scharmacher holte Gold. Rammelkamp belegte als
drittes aus Niedersachsen kommende Teammitglied
bei den Restaurantfachleuten den fünften Platz.
Darüber hinaus wurde Scharmacher Punktbeste im
Gesamtwettbewerb und Haase Praxisbeste bei den
Hotelfachleuten.
„Zwar wurden im Vorfeld die Teams anderer Bundesländer als Favoriten gehandelt, dennoch kam unser
Sieg bei der Mannschaftswertung nicht völlig unerwartet“, so Hartmann Holtz, Abteilungsleiter Gastronomie
und Fremdsprachen der BBS 2. Die Teilnehmerinnen
können sich nun über Sachpreise und Stipendien freuen. Vorbereitet auf den Wettkampf wurden die drei in
der BBS 2 im Berufsschulzentrum am Waterlooplatz:
Das zweiwöchige, intensive Training durch ein eingespieltes, neunköpfiges Lehrerteam der BBS 2 wird
vom
Deutschen Hotel- und Gaststättenverband
Niedersachsen (DEHOGA) gefördert. (RED)
10 Goldene
Börsenregeln
Regel 5: Achten Sie auf aktuelle
Markt- und Branchentrends, denn
„The trend is your friend!“
Wie wichtig es ist, aktuelle
Trends bei seinen Anlageentscheidungen zu berücksichtigen, zeigt allein
eine nähere Betrachtung
des DAX30. Wer vor fünf
Jahren eins zu eins in den
Index investiert hat, kann heute eine stattliche
Rendite von gut 70 Prozent verzeichnen. Wer jedoch in einzelne DAX-Werte investiert hat, kann
sich entweder über einen satten Gewinn von 350
Prozent freuen (Continental) oder über einen
Verlust von 75 Prozent (Commerzbank) ärgern.
Dazwischen liegen ganze Performance-Welten.
Die positive Entwicklung des gesamten Marktes
wurde nicht annähernd durch alle Branchen getragen. Automobile TOP, Banken und Versorger
FLOP, so könnte man es auf den Punkt bringen.
Die sehr unterschiedlichen Kursverläufe der DAXEinzelwerte zeigen, wie wichtig es ist, neben dem
allgemeinen Markttrend auch die Entwicklung
der einzelnen Branchen zu analysieren und bei
seinen Anlageentscheidungen einzubeziehen.
Generell gilt bei Trendinvestments die Regel:
Gewinne laufen lassen, solange der Trend intakt
ist. Dabei sollten neben den Finanzkennzahlen
der betreffenden Unternehmen auch charttechnische Indikatoren herangezogen werden. Spätestens wenn die Gewinnerwartungen rückläufig
sind und die Charttechnik eine Trendwende signalisiert, sollte der Anleger darauf reagieren. Für
erfahrene Investoren muss der Bruch eines langfristigen Aufwärtstrends kein Ausstieg aus dem
Markt sein. Mit ausgewählten Put- bzw. ShortProdukten lässt sich auch in fallenden Märkten
Geld verdienen.
Martin Braun ist Leiter Customer Relations der
Börse Hamburg und der Börse Hannover.
präsentiert von:
Ausgabe 37/2014
4
Foto: lippelt
„WirtschaftsDienst
Mittagstisch“: Beim
gemeinsamen Mittagessen in kleiner
Runde entwickeln
sich gute Gespräche
auf EntscheiderEbene - und neue
Geschäftskontakte.
Region
„Gut Wetter“ beim exklusiven Mittagstisch
>> HANNOVER. „Stabile Erträge, egal wie das Wetter wird“, versprechen die Wetterversicherungen von
Olga Mursajew. Unter der Marke „ WetterProtect“
bietet die Diplom-Finanz- und Wirtschaftsmathematikerin Unternehmen verschiedener Branchen eine individuelle Absicherung ihrer Umsätze gegen Einflüsse
von Temperatur, Regen, Schnee, Sonne oder Wind.
Abgesichert werden dabei nicht Schäden aufgrund
von Wetterkatastrophen, sondern finanzielle Verluste oder Mehrkosten, die durch das Eintreten üblicher
Wetterereignisse entstehen. Beispiele hierfür sind
Regen bei Großveranstaltungen, Schnee und Eis in
der Bauwirtschaft oder zu wenig Wind für Windparkbetreiber. Wie sie auf die Idee gekommen ist und diese
zu einem heute bereits erfolgreichen Produkt geführt
hat, berichtete die in Hannover lebende Jungunternehmerin jüngst beim „WirtschaftsDienst Mittagstisch“.
Foto: lippelt
Die dreizehn Tischgäste, die Mursajews Ausführungen zur Mittagszeit als Impuls für die weiteren Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen nutzen,
brachten dabei sehr unterschiedliche Branchenhintergründe mit: Entscheidungsträger aus der Logistik,
der Immobilienwirtschaft, der IT, dem Handwerk, dem
produzierenden Gewerbe, den Freien Berufen sowie
Jungunternehmerin Olga Mursajew berichtet, wie sie „WetterProtect“ von der Idee zur Umsetzung brachte.
dem Energie- und Dienstleistungsbereich nahmen
an der bewusst klein und exklusiv gehaltenen Tischgesellschaft teil. Und so stand auch nicht der Vertrieb
einer Versicherung, sondern der Weg von der Idee bis
zum Produkt im Mittelpunkt des Tischimpulses, der
dem Austausch und dem gemeinsamen Mittagessen
voranging.
einer klassischen Schadenversicherung, ist kein
Schadensnachweis oder Gutachten notwendig. Die
Auszahlung ist an die Messwerte offizieller Wetterstationen gekoppelt. Die Berechnung der Prämie ist einfach: Je höher die Wahrscheinlichkeit der Ereignisse
und je höher die gewünschten Zahlungen sind, desto
höher fällt sie aus. Dass für jeden Versicherungsfall
eine spezielle Bewertung des Risikos erfolgen muss,
macht für Mursajew auch persönlich den Reiz von
„WetterProtect“ aus. Besonders anspruchsvolle Projekte berechnet sie immer noch gerne selbst - nicht
weil, sie es ihren Mitarbeitern nicht zutraut, sondern
weil es ihr besonderen Spaß macht. Ihre Hauptaufgabe sieht sie jedoch darin, den Markt noch stärker
zu bereiten. Vertrieben wird „WetterProtect“ bereits
über die
HDI-Gerling Industrie Versicherung AG
und die VHV Versicherungen, mit weiteren Erstversicherern sei man im Gespräch. Und mit dem Produkt
„ KlimaProtect“ für Absicherungen im Bereich der
Energieeffizienz und Erneuerbare Energien befindet
sich bereits die nächste Idee in der Umsetzung.
Den besonderen Rahmen für den monatlich an wechselnden Orten stattfindenden „WirtschaftsDienst Mittagstisch“ bot dieses Mal das „ Restaurant DEINS“
im Congress Hotel am Stadtpark. Niels Müller und
sein Team überzeugten nicht nur kulinarisch, sondern
auch durch ihre Gastfreundschaft. (DL)
„Neuland für deutsche Versicherer“
Als Mursajew sich nach ihrem Studium als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der
Universität Hannover mit Wetterumsatzversicherungen beschäftigte,
musste sie feststellen, dass diese für die deutsche
Versicherungswirtschaft in weiten Teilen noch Neuland darstellten - anders als etwa in den USA. Auf der
Suche nach Experten als Gesprächspartnern, stellte
sich heraus, dass die in Oldenburg aufgewachsene
Mursajew selbst mindestens genauso tief in der Materie steckte. Und so stieß sie in der Branche auf großes
Interesse - gerade auch am Versicherungsstandort
Hannover. Aus den Gesprächen entwickelte die junge
Wissenschaftlerin dann die Idee, den Geschäftszweig
selbst zu entwickeln und suchte sich Partner. Zweieinhalb Jahre jung ist „WetterProtect“ nun bereits, Mursajew ist Geschäftsführende Gesellschafterin der die
Marke tragenden b2b Protect GmbH in Hildesheim.
Dass neben einem erfahrenen Maklerunternehmen
mit der Hannover Rück SE auch der weltweit drittgrößte Rückversicherer als Minderheitsgesellschafter
für das Start-up gewonnen werden konnte, unterstreicht, dass die Branche an das Potenzial glaubt.
Dabei ist das Prinzip einfach: Je nachdem, welche
Wettereinflüsse für einen Kunden eine Rolle spielen,
wird individuell festgelegt, bei welchen Ereignissen
welche Kompensation fällig wird. Im Gegensatz zu
Impressum
WirtschaftsDienst Hannover
Zentrale Redaktionsadresse:
Volgersweg 58 a, 30175 Hannover
Telefon 0700 26750000
redaktion@wirtschaftsdienst.info
Der WirtschaftsDienst Hannover erscheint wöchentlich.
Redaktionsschluss: jeweils Freitag, 12 Uhr. Auf
www.wirtschaftsdienst-hannover.de können Sie sich für
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Für unaufgefordert eingesandte Texte, Fotos, Manuskripte,
Zeichnungen, etc. übernehmen wir keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht die Meinung des
Herausgebers wieder.
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2014.
Herausgeber / Redaktionsleitung:
Andreas Bosk (V.i.S.d.P.)
andreas.bosk@wirtschaftsdienst.info
Verlag und Anzeigen:
movémos / Strategie und Kommunikation
Inhaber Andreas Bosk
Volgersweg 58 a, 30175 Hannover
Telefon 0700 26750000 • info@movemos.de
Ausgabe 37/2014
5
Region
Stadt Seelze
Gute Aussichten in Seelze
>> HANNOVER. Der wirtschaftliche Druck auf die
>> SEELZE. Zum sechsten Mal hat die Wirtschafts-
Region Hannover als alleinigem Gesellschafter der
Klinikum Region Hannover GmbH könnte kaum höher sein: Nach einem Defizit in Höhe von 15,5 Millionen
Euro im Jahr 2012 folgte ein Verlust von rund 20 Millionen Euro im Jahr 2013. „Unser Ziel ist es nicht, dass
die KRH Gewinne erwirtschaftet. Aber sie muss sich
wirtschaftlich tragen und Mittel haben, um zu investieren“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau (SPD), der
zugleich an der Spitze des 20-köpfigen Aufsichtsrates
steht. Zuschüsse aus dem Regionshaushalt könnten
nicht von Dauer sein, so Jagau und warnte zugleich
vor einem wirtschaftlichen Scheitern der öffentlichen
Hand. Denn nur die Trägerschaft der Region sichere
langfristig eine qualitativ hohe und wohnortnahe Krankenversorgung in der Stadt und vor allem den Umlandkommunen. Um wieder auf Kurs zu kommen, hatte
der Aufsichtsrat bereits im Dezember vergangenen
Jahres ein „Konsolidierungs- und Zukunftsprogramm
II“ beschlossen, mit dessen Umsetzung bereits begonnen wurde (WirtschaftsDienst berichtete). Das erklärte
Ziel: Die KRH soll ab 2017 wieder schwarze Zahlen
schreiben. Doch Einigkeit bestand auch darin, dass es
einer mittel- und langfristigen medizinischen Strategie
bedarf, an der sich sämtliche Maßnahmen orientieren.
Insbesondere von den Arbeitnehmervertretern im
Aufsichtsrat wurde diese Forderung immer wieder öffentlich formuliert. „Die Medizinstrategie an sich ist alternativlos, auch wenn wir über einzelne Maßnahmen
diskutieren müssen“, macht Jagau deutlich.
Am Freitag wurde die „Medizinstrategie 2020“ nun von
Jagau, der von der Arbeitnehmerseite gestellten stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Elke Nobel
sowie den beiden KRH-Geschäftsführern Barbara
Schulte und Prof. Dr. Thomas Moesta der Öffentlichkeit vorgestellt. Beschlossen ist es indes noch
nicht: Nach der Vorstellung in einer Klausurtagung des
Aufsichtsrates Mitte September, fand am vergangenen
Donnerstag eine erste Diskussion im Gremium statt eine Entscheidung über das Konzept ist Mitte November vorgesehen. Somit hat die Strategie bisher nur einen Entwurfcharakter. Doch Gewicht haben die - teils
einschneidenden - Vorschläge dennoch. Denn sie sind
das einmütige Ergebnis nach zwölf Sitzungen einer aus
18 Personen bestehenden Arbeitsgruppe. Ihr gehörten
Vertreter aller im KRH beschäftigten Berufsgruppen
und eines Großteils der KRH-Standorte an. Einfluss
gefunden haben dabei nicht nur die wirtschaftlichen
Details der knapp 80 medizinischen Fachabteilungen
und übergeordneten Einrichtungen, sondern auch die
demographischen Herausforderungen in der Region
sowie vor allem auch die rasanten Veränderungen in
Foto: lippelt
Jagau: „Medizinstrategie 2020 der KRH ist alternativlos“
Demonstrieren Einigkeit beim Konsolidierungskurs: Prof. Dr.
Thomas Moesta, Barbara Schulte und Hauke Jagau - wie hier
beim Festakt zur Einweihung des KRH Klinikums Siloah-Oststadt-Heidehaus (v.l.).
der medizinischen Versorgung. Im Ergebnis sieht das
jetzt vorgestellte Strategiepapier zahlreiche Maßnahmen vor, zwei davon betreffen unmittelbar die Zukunft
bestehender Standorte. So soll bereits in 2015 das 93
Betten umfassende Klinikum Springe geschlossen
und in das Klinikum Gehrden integriert werden. Zwischen 1,3 und 3 Millionen Euro Verlust mache Springe
derzeit jedes Jahr, so Schulte. Die medizinische und
pflegerische Versorgung werde bereits zum Teil von
Gehrdener Personal übernommen, eine moderne und
qualitativ hohe Versorgung könne in Springe eigentlich
heute schon nicht mehr erbracht werden, so Jagau.
Eine in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten 24
Stunden besetzte Notfallambulanz solle Ersatz leisten.
Nicht leistbar sei eine wirtschaftlich tragbare, hohe
Qualität auf Dauer auch in Großburgwedel und Lehrte.
Nur ein größeres, gemeinsames Krankenhaus für den
Osten der Region könne dies leisten - und so sieht die
Strategie den Auftrag an die Geschäftsführung vor,
den Neubau eines 400 bis 500 Betten großen Krankenhauses für rund 150 Millionen Euro zu prüfen - mit
zunächst keiner Festlegung auf einen neuen Standort.
Darüber hinaus sieht die Medizinstrategie die Stärkung
der Notfallmedizin an allen KRH-Standorten sowie den
dezentralen Ausbau der medizinisch-geriatrischen
Versorgung vor. Komplexere Eingriffe etwa in der Viszerialmedizin sollen konzentriert werden, das Klinikum
in Laatzen soll zu einem Endoprothetik-Zentrum ausgebaut werden. Konzentiert werden sollen zudem die
Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Stationen in Großburgwedel und in der Nordstadt sollen zu Gunsten
einer stärkeren Fokussierung im Klinikum Siloah-Oststadt-Heidehaus sowie im „Familienklinikum Neustadt“
aufgegeben werden. „Wir forschen in den Universitätskliniken an der Medizin von übermorgen, wir therapieren unsere Patienten an den Grenzzonen von morgen,
aber wir arbeiten in medizinischen Strukturen von gestern und in einer Organisation von vorgestern“, mahnte
Schulte Veränderungen. (AB)
Mehr bei „Karolines Stadtgespräch“
förderung der
Stadt Seelze Betriebe nach ihrer
wirtschaftlichen Einschätzung gefragt. Über 90 Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. „Das
Ergebnis ist streng genommen nicht repräsentativ, gibt
aber trotzdem wertvolle Hinweise auf die Situation in
Seelze“, sagt Wirtschaftsförderin Andrea Kaemmerer. So bewerten 68 Prozent der Befragten die Aussichten für das kommende Jahr als gut oder eher gut,
35 Prozent als befriedigend. 42 Prozent der Betriebe
meldeten steigende Auslastungen, zwölf Prozent einen sinkenden Auftragsbestand. Besonders gut seien
die Betriebe des produzierenden Gewerbes und des
sonstigen Handwerks ausgelastet. Wegen des zunehmenden Fachkräftemangels rücke die Situation auf
dem Ausbildungsmarkt in den Fokus. Die Hälfte der
befragten Betriebe bilde bereits aus. 16 Prozent der
befragten Unternehmen wollen die Anzahl ihrer Mitarbeiter erhöhen. Das Fehlen von qualifiziertem Personal wird von 15 Prozent der Unternehmen als Entwicklungshemmnis eingestuft. An der Umfrage haben
zu 69 Prozent kleine Betriebe bis zu zehn Mitarbeitern
teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse stehen im
Internet bereit. (RED)
Stadt Hannover
Austausch von Ausbildern
>> HANNOVER. Der
Ausbildung im Verbund pro
regio e.V. und die
Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover laden alle ausbildenden
Unternehmen der südlichen Stadtbezirke zum Erfahrungsaustausch ein. Das zweite „Ausbilder-Frühstück“
für die Bezirke Kirchrode-Bemerode-Wülferode,
Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, LindenLimmer und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt findet am
Donnerstag, 23. Oktober, um 9 Uhr im Stadtteilzentrum
KroKuS, Thie 6, statt.
Im Fokus der Veranstaltung der von pro regio-Geschäftsführer Jürgen Hansen sowie Yvonne Salewski moderierten Veranstaltung stehen Strategien der
Bewerbersuche und Berufsorientierung an Schulen.
Besonders wichtig ist den Veranstaltern, den Ausbildern die Möglichkeit zur Vernetzung und zum informellen Austausch in angenehmer Atmosphäre zu geben. Die Teilnehmer können zudem Themenwünsche
für das nächste Treffen einbringen. Eingeladen sind
Ausbilder und Unternehmer aller Branchen und Unternehmensgrößen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine
Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter 05173
92590-00 ist erbeten. (RED)
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Region
Region
„EuroBLECH“: Zuversicht
>> HANNOVER. Die Kunden der
>> HANNOVER. Vom Dienstag, 21., bis zum Sams-
„Jeder Einsatz der Karte ist Werbung für Hannover.
Ich wünsche mir, sie wird intensiv eingesetzt“, so
Schostok bei der Präsentation und lobt zugleich die
Präsentieren stolz das neue Kartenmotiv: Stefan Schostok,
Jürgen Wache und Hans Christian Nolte (v.l.).
gelungene Auswahl der Sehenswürdigkeiten. Wache
ergänzt: „Ich gehe davon aus, dass sich sehr viele
Hannoveraner für dieses sympathisches Motiv entscheiden“.
In Kooperation mit der HMTG erhalten die Karteninhaber zudem einen 20-prozentigen Rabatt auf ausgewählte Stadtführungen sowie die Fahrt mit dem
Schrägaufzug im Neuen Rathaus. Die Umstellung der
BankCard auf das neue Motiv ist in jeder Geschäftsstelle der Volksbank möglich und ist als Ersatz für ablaufende Karten kostenlos. Ein vorheriger Austausch
kostet einmalig 10 Euro. (RED)
Stadt Hannover
„Sky Factory“: Sonne und Licht auch an dunklen Tagen
>> OSTSTADT. Sonnenstrahlen und Licht setzen eine
Foto: sky factory
ganze Reihe an Prozessen im menschlichen Körper
frei: sie wecken Lebensgeister und sorgen für Antrieb,
Stimmung und Impulsivität. Um diese Wirkung auch
in sonnenarmen Zeiten zu erzielen, setzt die Sky
Factory Deutschland OHG auf Deckeninstallationen,
die Licht und naturrealistische Darstellungen kombinieren. Die patentierten Decken- und Wandfenster basieren auf Fotos und Digitalfilmen und lassen sich in
der Regel ohne große Schwierigkeiten in die eigenen
Räumlichkeiten integrieren. „Unsere naturgetreuen
Himmelskörper wirken sich positiv auf das Betriebsklima und damit auf die Produktivität der Mitarbeiter
Strahlend blauer Himmel in geschlossenen Räumen: Die
„Sky Factory“ setzt auf stimmungs- und motivationsfördernde Decken- und Wandinstallationen.
aus, wie uns unsere Kunden immer wieder begeistert
bestätigen. Dabei nehmen wir uns die ursprüngliche
Schönheit und Kraft der Natur zum Vorbild“, so Marco P. Fernandes, Geschäftsführer der Niederlassung
in Hannover. Das Unternehmen wurde 2002 im USBundesstaat Iowa gegründet und ist seitdem in über
50 Nationen weltweit vertreten. Die Niederlassung in
Hannover betreut die Länder Deutschland, Österreich
und die Schweiz. Durch moderne Technik verwandele sich der Arbeitsplatz in einen leistungsfördernden
Ort. Zwischen einem strahlend blauen Himmel an
der Decke und einer grünen Oase an den Wänden
liege nur noch ein Knopfdruck. Zu den Kunden der
„Sky Factory“ zählen insbesondere medizinische
Einrichtungen wie Arztpraxen und Krankenhäuser,
aber auch Unternehmen aus weiteren Branchen. Die
virtuellen Naturausblicke eignen sich zum Beispiel für
Behandlungszimmer, Eingangshallen, Wartezimmer
oder Seminarräume. „Wenn früher über Schmerzen
und Angst gesprochen wurde, unterhalten wir uns nun
über Urlaube und Spaziergänge am Strand“, berichtet Dr. Annette Vietinghoff-Sereny begeistert. Die
Praxis der Zahnärztin aus Oberricklingen ist mit einem
virtuellen Deckenfenster ausgestattet. (RED)
tag, 25. Oktober, ist das Hannover Messegelände mit
der „ EuroBLECH 2014“ wieder das Weltzentrum der
Blechbearbeitung. Insgesamt 1.576 Aussteller aus 38
Ländern präsentieren sich dann in acht Messehallen
auf 86.500 Quadratmetern über 60.000 erwarteten Besuchern. Erstmals kommen in diesem Jahr 52 Prozent
der ausstellenden Firmen aus dem Ausland – allen
voran Italien, dann Türkei und China. Aus der Region
Hannover beteiligen sich zwölf Aussteller, darunter die
ChromStahl GmbH aus Garbsen (Halle 17, Stand
F78), die Hanno Werk GmbH & Co. KG aus Laatzen (Halle 15, Stand B14), die storemaster GmbH +
Co. KG aus Langenhagen (Halle 11, Stand A32) sowie
die
VSM Vereinigte Schmirgel- und MaschinenFabriken AG aus Hannover (Halle 13, Stand B24).
„Blech ist und bleibt ein spannender Werkstoff!“ erklärt
Nicola Hamann, Geschäftsführerin des Veranstalters
Mack Brooks Exhibitions Ltd. Die Geschichte gibt
ihr recht: 1969 fand die erste „EuroBLECH“ mit 69 Ausstellern in London statt. Seit 1992 ist das Messegelände in Hannover mit seiner internationalen Bedeutung
Gastgeber der alle zwei Jahre stattfindenden „größten
Fachmesse im Bereich der Blechbearbeitung“. „Die
EuroBLECH ist ein wichtiges Konjunktur- und Technologiebarometer für diesen Industriezweig. Das erneute
Wachstum der EuroBLECH und die allgemein positive
wirtschaftliche Stimmung in der Branche machen uns
sehr zuversichtlich, dass auch die diesjährige Veranstaltung wieder eine Top-Plattform für erfolgreiche Geschäfte und weltweite Kontakte sein wird.“ so Hamann.
Die „EuroBLECH“ bietet einen umfassenden Überblick
über aktuelle technische Neuerungen im Bereich der
Blechbearbeitung. Die 23. Internationale Technologiemesse für Blechbearbeitung deckt damit die gesamte
Prozesskette ab. Das Messeprofil umfasst Halbzeuge,
Zulieferteile, Handling, Trennen, Umformen, flexible
Blechbearbeitung, Fügen, Schweißen, Verarbeitung
hybrider Strukturen, Oberflächenbehandlung, Werkzeuge, Steuerungs- und Regeltechnik, CAD/CAM
Systeme, Qualitätssicherung und Forschung & Entwicklung. (HAYO GÖHMANN)
Foto:mack brooks exhibitions ltd
Hannoverschen
Volksbank eG können verschiedene Motive für ihre
Kontokarte auswählen: Rund ein Drittel von ihnen
nutzt bereits die „96-BankCard“, die „Herrenhäuser
Gärten-BankCard“ oder individuell gestaltete Karten
anstatt der standardmäßig ausgegebenen Karte.
Künftig fällt die Wahl noch etwas schwerer: Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD)
und Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG), stellte Volksbank-Vorstandssprecher Jürgen Wache mit
der „Hannover-BankCard“ ein neues Motiv vor. „Hannover hat viele schöne Ecken. Und weil dies so ist,
kommen jetzt noch vier neue dazu“, so Wache. Der
berühmte „Rote Faden“ führt den Besitzer der Karte
an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei: Neben
der HDI-Arena und dem Anzeiger-Hochhaus schmücken auch die Kröpcke-Uhr, das Neue Rathaus, das
Opernhaus, die Marktkirche und das Ernst-AugustDenkmal die Karte.
Foto: wirtschaftsdienst.info
Neue BankCard: „Vier neue schöne Ecken für Hannover“
„EuroBLECH“: Fünf Tage dreht sich auf dem Messegelände
alles rund um die Welt der Blechbearbeitung.
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Stadt Hannover
Nach einem Jahr: Oberbürgermeister zieht Bilanz
KRH: Endlich entschlossen handeln
Zog eine politische und persönliche Bilanz zu seinem ersten
Dienstjubiläum: Oberbürgermeister Stefan Schostok.
und damit auch ein Stück Verantwortung für die Geschicke der Stadt zu übernehmen. Zu den wichtigsten
Erfahrungen zähle, dass er sich bei seiner Arbeit voll
auf die Stadtverwaltung verlassen könne. Die vollständige Rede Schostoks steht im Internet bereit. (RED)
Gemeinde Wedemark
„Positives Fazit“: Sennheiser-Betriebskita übergeben
>> WENNEBOSTEL. Nachdem sich die Kinder eini-
Foto: sennheiser
ge Wochen eingewöhnen könnten, ist in der vergangenen Woche die neue Betriebskindertagesstätte der
Sennheiser electronic GmbH & Co. KG offiziell eingeweiht worden. „Wir wollen unsere Mitarbeiter dabei
unterstützen, Beruf und Privatleben gut miteinander
vereinbaren zu können. Das fördert die individuelle
Ausgeglichenheit, trägt zu einem guten Betriebsklima
bei und wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit
unseres Unternehmens aus. Mit dem ‚Ohrwürmchen‘
bieten wir unseren Mitarbeitern deshalb eine Kita, die
Krippenplätze für Mitarbeiter und Nachbarn: Geschäftsführer Dr. Andreas Sennheiser übergibt die neue Betriebs-Kita
„Ohrwürmchen“ an die Betreiberin.
Stadtgespräch
Foto: landeshauptstadt hannover
>> HANNOVER. Wie im „Schnellflug“ seien diese
ersten zwölf Monate vergangen, sagt Hannovers
Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD). Anlass
für eine Bilanz und einen Ausblick zu den zentralen
Themen der Stadtpolitik in Hannover: Von wachsenden Bevölkerungszahlen, notwendigem Wohnungsund Kitabau über die Sicherung eines zukunftsfähigen
Verkehrs, die Instandsetzung und Ausbau von Schulen, überfällige Straßensanierungen, die Internationalisierung der Stadt und einem menschenwürdigen
Umgang mit Flüchtlingen bis hin zur Gestaltung der
Zukunft Hannovers gemeinsam mit der Bevölkerung
im gerade startenden Stadtdialog „Mein Hannover
2030“. „Beteiligung ist kein Selbstzweck“, betont
Schostok. Jeder und jede müsse sich fragen, ob er
oder sie bereit sei, sich an dem Dialog zu beteiligen
Karolines
nah am Arbeitsplatz liegt und Eltern das gute Gefühl
vermittelt, dass ihre Kinder in den besten Händen
sind“, so Geschäftsführer Dr. Andreas Sennheiser
bei der Übergabe der Kita an die Leiterin Ilka Haßkerl.
Im August bezog die erste Gruppe mit acht Kindern ihr
Quartier im 380 Quadratmeter großen Neubau (WirtschaftsDienst berichtete), ein neuntes Kind kommt im
November hinzu. Eine zweite Kindergruppe startet
dann im zweiten Quartal 2015.
Das erste Fazit nach knapp drei Monaten fällt positiv aus: „Ich bin sehr froh, dass es die SennheiserBetriebskita gibt, denn in Hannover haben wir keinen
Krippenplatz für unseren Sohn bekommen“, sagt Johanna Raspe, Market Research Manager bei Sennheiser. „Außerdem ist es gut zu wissen, dass mein
Kind ganz in meiner Nähe ist.“ Neben den Kindern
der Mitarbeiter werden auch externe Kinder in die Kita
aufgenommen. Betreiberin der Kita ist die in Kassel
ansässige Impuls Soziales Management GmbH &
Co. KG, die auch für das pädagogische Konzept verantwortlich zeichnet. (RED)
Auf der einen Seite steht eine mittel- und langfristige Strategie, die in mehreren Monaten auf der
Grundlage demographischer, medizinischer und
wirtschaftlicher Erkenntnisse erarbeitet wurde - auf
der anderen Seite steht die öffentliche Meinung, die
wie in einem System kommunizierender Röhren die
Kommunalpolitik beeinflusst und wiederum von ihr
beeinflusst wird. In der Mitte die regionseigene Klinikum Region Hannover GmbH mit 11 Standorten
und über 8.000 Beschäftigten. Ist der bereits vor
einem Jahr angekündigte Abbau von rund 400 Arbeitsplätzen im Rahmen des Konsolidierungsprogramms noch relativ geräuschlos über die Bühne
gegangen, haben die in der „Medizinstrategie 2020“
angekündigten Klinikschließungen und -zusammenlegungen das Potenzial für eine breite, konfliktreiche Auseinandersetzung. Es werde schwierig,
den Menschen in Springe zu erklären, dass die
Schließung ihres Krankenhauses für sie ein Gewinn
sei, gab Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) bei
der Vorstellung des Konzept-Entwurfs zu. Doch hinter seinen Worten steht die bittere Erkenntnis, dass
eine wohnortnahe Krankenversorgung nicht per se
gut ist, sondern nur dann, wenn auch Qualität und
Wirtschaftlichkeit stimmen. Und die Anforderungen
an diese Kriterien haben sich in den vergangenen
Jahren dramatisch verändert. Daran kommt mit der
KRH auch die drittgrößte kommunale Krankenhausgesellschaft Deutschlands nicht vorbei. Viel Zeit
ist durch die Mutlosigkeit der Politik und Sand im
Management-Getriebe bereits verloren gegangen
- umso wichtiger ist es, jetzt endlich entschlossen
zu handeln. Denn die Alternative ist ein Verbrennen
von Steuergeldern mit dem bösen Ende einer Insolvenz - um den Klinikbetrieb dann in private Trägerschaft zu geben. Dann gibt es sehr wahrscheinlich
mehr Wirtschaftlichkeit, vielleicht genauso viel Qualität, aber mit Sicherheit weniger Wohnortnähe. Das
sollten alle Kritiker im Hinterkopf haben.
Ihre Karoline
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Ausgabe 37/2014 8
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