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IHK

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Prüflingsnummer
Vor- und Familienname
Industrie- und Handelskammer
Abschlussprüfung Teil 1
Mechatroniker/-in
Berufs-Nr.
0941
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen für
den Ausbildungsbetrieb
Frühjahr 2015
F15 0941 B
© 2015, IHK Region Stuttgart, alle Rechte vorbehalten
Allgemeine Hinweise
In der Abschlussprüfung Teil 1 hat der Prüfling, wie in Bild 1 gezeigt, eine Arbeitsaufgabe durchzuführen.
Für die Arbeitsaufgabe inklusive situativer Fachgespräche sind vom Ausbildungsbetrieb die in diesem Heft und
dem Heft „Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb“ aufgeführten Prüfungsmittel bereitzustellen.
Diese Prüfungsmittel und beide Hefte sind dem Prüfling rechtzeitig vor dem Termin der Abschlussprüfung Teil 1 zu
übergeben, damit er die Prüfungsmittel auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit überprüfen kann.
Dieses Heft und das Heft „Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb“ hat der Prüfling
zur Planungsphase (im Anschluss an die schriftliche Prüfung) und zur Arbeitsaufgabe mit situativen Fachgesprächen mitzubringen.
Das in diesem Heft beschriebene mechatronische Teilsystem muss nach den geltenden Richtlinien und Vorschriften
ausgeführt und geprüft sein.
Firmenübliche Werkzeuge und Betriebsmittel sind zugelassen.
Vom Ausbildungsbetrieb ist sicherzustellen, dass der zur Prüfung zugelassene Prüfling in den gültigen Arbeitsvorschriften (z. B. BGV A1, BGV A3, DIN VDE 0105-100) eine Sicherheitsunterweisung erhalten hat.
Der Prüfling bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er die Sicherheitsunterweisung erhalten hat und die Vorschriften
beachten und einhalten wird.
Für den Unterweisungsnachweis und das Prüf- und Messprotokoll können firmeninterne oder die in diesem Heft
abgedruckten Formulare verwendet werden.
Die unterschriebenen Formulare hat der Prüfling vor Beginn der Prüfung vorzulegen.
Der Prüfling ist vom Ausbildenden darüber zu unterrichten, dass die Arbeitskleidung den BGV entsprechen muss.
Ohne sichere Arbeitsschutzkleidung entsprechend den gültigen BGV und ohne den Unterweisungsnachweis ist eine Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen.
Hinweise zur Prüfungsvorbereitung:
Das vorliegende Heft beinhaltet die technischen Unterlagen, die für die Erstellung der Arbeitsaufgabe erforderlich sind. Die Unterlagen sind weitestgehend neutral ausgeführt und müssen ggf. auf die jeweiligen betrieblichen
Komponenten angepasst werden.
Auf der Titelseite dieses Hefts sind einzutragen:
– Die mit der Einladung mitgeteilte Prüflingsnummer
– Vor- und Familienname des Prüflings
Das Heft „Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb“ (Artikel-Nummer: 93033) für die
Abschlussprüfung Mechatroniker/-in Teil 1 kann unter www.ihk-pal.de heruntergeladen oder in Papierform
bei der für den Ausbildungsbetrieb zuständigen Industrie- und Handelskammer angefordert werden.
Dieser Prüfungsaufgabensatz wurde von einem überregionalen nach § 40 Abs. 2 BBiG zusammengesetzten
Ausschuss beschlossen. Er wurde für die Prüfungsabwicklung und -abnahme im Rahmen der Ausbildungsprüfungen
entwickelt. Weder der Prüfungsaufgabensatz noch darauf basierende Produkte sind für den freien Wirtschaftsverkehr
bestimmt.
Internet: www.ihk-pal.de
F15 0941 B1 -TH-gelb-230414
Gestreckte Abschlussprüfung Mechatroniker/-in
Abschlussprüfung Teil 1
Abschlussprüfung Teil 2
Gewichtung: 40 %
Gewichtung: 60 %
Arbeitsaufgabe
Prüfungsbereiche
– Arbeitsaufgabe mit
situativen Fachgesprächen
– Schriftliche
Aufgabenstellungen
– Arbeitsauftrag
„Praktische Aufgabe“
– Arbeitsplanung
– Funktionsanalyse
– Wirtschafts- und
Sozialkunde
Gewichtung:
50 %
Vorgabezeit: 6 h 30 min
– Planung*
Richtzeit:
30 min
– Durchführung
Richtzeit:
4h
– Kontrolle
Richtzeit:
2h
50 %
Gewichtung:
50 %
Vorgabezeit: 1 h 30 min
Vorgabezeit:
14 h
10 min
– Die Zeitdauer der
Gespräche ist in der
Prüfungszeit enthalten.
– Die Gesprächszeitpunkte sind innerhalb
der Prüfung beliebig
wählbar und können
zusammenhängend
oder in Teilen geführt
werden.
* Die Planungsphase wird
im Anschluss an die schriftlichen Aufgabenstellungen
durchgeführt. Bei Überoder Unterschreiten der
Richtzeit wird die Abweichung bei der Durchführung
und Kontrolle berücksichtigt, damit die Vorgabezeit
von insgesamt 6 h 30 min
nicht überschritten wird.
Gewichtung:
50 %
Vorgabezeit: 4 h 30 min
– Teil A (50 %):
23 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
– Arbeitsplanung
– Vorbereitung der
Vorgabezeit:
105 min
praktischen Aufgabe
Gewichtung:
40 %
Vorgabezeit:
8h
– Teil B (50 %):
8 ungeb. Aufgaben
keine Abwahl möglich
– Durchführung der
praktischen Aufgabe
Vorgabezeit:
6h
inklusive
situativen
Fachgesprächen
Vorgabezeit:
20 min
Phasen:
Situative
Fachgespräche
Vorgabezeit:
Gewichtung:
–
–
–
–
Information
Planung
Durchführung
Kontrolle
Die Bewertung der
praktischen Aufgabe
erfolgt anhand
– der aufgabenspezifischen Unterlagen
– situativer
Fachgespräche
– der Beobachtung
durch den Prüfungsausschuss
Teil A (50 %):
28 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
Teil B (50 %):
8 ungeb. Aufgaben
keine Abwahl möglich
– Funktionsanalyse
Vorgabezeit:
105 min
Gewichtung:
40 %
Teil A (50 %):
28 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
Teil B (50 %):
8 ungeb. Aufgaben
keine Abwahl möglich
– Wirtschafts- und
Sozialkunde
Vorgabezeit:
60 min
Gewichtung:
20 %
18 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
6 ungeb. Aufgaben
davon 1 zur Abwahl
Bild 1: Gliederung der gestreckten Abschlussprüfung mit Aufteilung in Teil 1 und Teil 2 sowie Gewichtungen und
Vorgabezeiten
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
3
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Allgemeine Hinweise
Mechatroniker/-in
Allgemein
Das am Prüfungstag zu vervollständigende mechatronische Teilsystem ist nach den Vorgaben dieses Hefts vorzubereiten und unter Einhaltung der gültigen Sicherheitsvorschriften in Betrieb zu nehmen.
Der benötigte Schaltschrank mit der Anzeige- und Bedieneinheit ist nach den in diesem Heft abgebildeten
Unterlagen vorzuverdrahten und über Steckverbindungen an die mechanische Baugruppe anzuschließen.
Der Netzanschluss erfolgt mit einem 5-poligen 16-A-CEE-Stecker.
Dieses Heft und das Heft „Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb“ führen mehr Prüfungsmittel auf, als in der Prüfungsvorbereitung erforderlich sind. Die Differenzmengen sind vom Prüfling am
Prüfungstag in funktionsfähigem Zustand mitzubringen.
Das gefertigte Modell der Abschlussprüfung Teil 1 ist die Grundlage für nachfolgende Prüfungen.
4
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Werkzeuge, Hilfs- und Prüfmittel
Mechatroniker/-in
Die Arbeitskleidung des Prüflings muss den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften entsprechen. Die
elektrischen Werkzeuge und Prüfmittel müssen den Anforderungen nach DIN VDE (geprüft bis 1000 V)
entsprechen.
Bei dem nachfolgenden Sortiment handelt es sich um die Standardausrüstung, die für die Prüfung benötigt
wird!
I
Prüfmittel, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1.
2.
3.
4.
5.
II
1 Messschieber
1 Flachwinkel
1 Anschlagwinkel
1 Haarwinkel
1 Zweipoliger Spannungsprüfer
min. 135 mm
100 i 70 mm
100 i 70 mm
100 i 70 mm
DIN 862
Werkzeuge, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
je
je
je
je
je
je
je
je
16. je
1 Reißnadel
1 Körner
1 Schlosserhammer
1 Gummi- oder Kunststoffhammer
1 Handbügelsäge für Metall
1 Flachstumpffeile
1 Dreikantfeile
1 Rundfeile
1 Vierkantfeile
1 Halbrundfeile
1 Nadelfeile H3
1 Feilenbürste
1 Dreikantschaber
1 Splinttreiber
1 Winkelschraubendreher für
Schrauben mit Innensechskant
1 Schraubendreher für Schlitzschrauben
ca. 300 g
DIN 1041
300 mm
150-1
150-3
250-1
150-1
150-3
150-1
150-3
150-1
150-3
150-1
150-3
flach, dreikant, rund, vierkant
DIN 6473
DIN 7261
DIN 7261
DIN 7261
DIN 7261
DIN 7261
4
5 mm
SW 2 2,5 3
DIN 6450
ISO 2936
4 5 mm
A 0,5 i 3,0 A 0,8 i 4,0
DIN 5265
A 1,0 i 5,5 A 1,2 i 6,5
17. je 1 Schraubendreher für Kreuzschlitzschrauben Gr. 0 Gr. 1 Gr. 2
DIN 5262
18. je 2 Parallel-Schraubzwingen
40 bis 100 mm Spannweite oder ähnlich
19.
1 Seitenschneider
20.
1 Kombizange
21.
1 Telefonzange abgewinkelt
DIN 5745 B
22.
1 Abisolierwerkzeug
23.
1 Kabelbinderzange (falls erforderlich)
24.
1 Presszange für Aderendhülsen
0,14–2,5 mm2
25.
1 Kabelmesser
26.
1 Werkzeug zum fachgerechten Ablängen von Pneumatik-Kunststoffschläuchen
27.
1 Werkzeug zur fachgerechten Montage von Steckverschraubungen und Geräuschdämpfern,
passend zu den bereitgestellten Bauteilen
28.
Sicherungsringzange für Außenring
Bereich von ca. 3 bis 10 mm
DIN 5254
III
Hilfsmittel, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen bzw. vom Prüfling mitgebracht werden
müssen:
1.
2.
3.
4.
5.
1 Kreide
1 Putztuch
1 Handfeger
1 Feilenreiniger (CuZn-Blech)
1 Klebeetiketten mit (wasserfestem) Beschriftungsstift
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
5
IV
Prüfmittel, die für 1 bis 5 Prüflinge bereitgestellt werden müssen:
1.
1 Universalwinkelmesser
2.
1 Satz Radienlehren
3.
1 Stahlmaßstab
4.
1 Satz Fühlerlehren
5.
1 Messschieber
6. je 1 Grenzlehrdorn H7
7.
1 Bügelmessschraube
8.
1 VDE-Prüfgerät VDE 0413
9.
10.
11.
12.
13.
14.
V
1–7 (konkav und konvex)
300 mm
0,05 bis 0,5 mm
300 mm
DIN 862
4 5 7
0–25 mm 25–50 mm
zur Prüfung der Schutzmaßnahmen nach VDE 0100-600
(Isolationswiderstand, Schutzleiterwiderstand usw.)
1 RCD-Testgerät VDE 0413
falls in Pos.-Nr. 8 nicht enthalten
1 Vielfachmessgerät für Strom-, Spannungs- und Widerstandsmessung mit Messleitungen/-spitzen
1 Durchgangsprüfer
falls nicht in Pos.-Nr. 10 enthalten
1 Uhr/Stoppuhr mit Sekundenanzeige
1 Drehfeldprüfgerät
für Kabelschuhe 1,5 mm2 bis 4 mm2 bzw. Crimp-Kontakte
1 Presszange
Werkzeuge und Hilfsmittel, die für 1 bis 5 Prüflinge bereitgestellt werden müssen:
1.
1 Spitzzirkel
2.
1 Satz Schlagstempel (arabische Ziffern)
3. je 1 Doppel-Maulschlüssel
4.
1 Satz Gewindebohrer (mit Windeisen)
oder Maschinengewindebohrer
5. je 1 Zentrierbohrer
6. je 1 Spiralbohrer
150 mm Schenkellänge
3 mm
SW 6 i 7 8 i 9 10 i 11 12 i 13 24 i 27
M3 M4 M5 M6
A1,6 A2,5
‡ 2,5 3,3 3,8 4,2 4,5 4,8 5,0
5,5 5,8 6,0 6,6 8,0 10,5
7. je 1 Flachsenker
6,5 i 3,4 8 i 4,5 10 i 5,5
8. je 1 Kegelsenker 90°
1–5 5–10 10–15
9. je 1 Maschinenreibahle H7
4 5 7
10.
1 Montagewerkzeug für Bedien- und Anzeigeelemente
11.
1 Handreibahle H7
4 5 7
VI
3.
6
DIN 373
DIN 335
DIN 212
1 Anreißplatz mit allg. Zubehör wie Höhenreißer, Prisma, Winkel, Anreißlack
1 Säulenbohrmaschine bis 13 mm Bohrleistung mit Maschinenschraubstock und allg. Zubehör
Nur im Prüfungsbetrieb ist in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsausschuss für jeden Prüfling
ein Arbeitsplatz mit folgenden Einrichtungen vorzubereiten:
1.
2.
VIII
DIN 333
Nur im Prüfungsbetrieb sind in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsausschuss für 1 bis 5 Prüflinge
bereitzustellen:
1.
2.
VII
DIN 3110
1 Parallelschraubstock (mit Schutzbacken)
1 Druckluftanschluss, abschaltbar, 6 bar und mit entsprechenden Pneumatikschläuchen,
Kupplungsdosen und Steckern
1 Drehstromsteckdose für elektrotechnische Arbeiten (Rechtsdrehfeld),
16-A-CEE-Steckdose 3 P/N/PE 230/400 V, 50 Hz, 6 h (geschützt durch RCD, 30 mA)
Hilfsmittel, die jeder Prüfling mitbringen muss:
1.
Tabellenbuch/-bücher
2.
Formelsammlung/-sammlungen
3.
Wörterbuch/-bücher, z. B. Englisch-Deutsch/Deutsch-Englisch
4.
1 Schreibmaterial mit Zeichenwerkzeugen
5.
1 Nicht programmierter, netzunabhängiger Taschenrechner ohne Kommunikationsmöglichkeit mit Dritten
6.
1 Persönliche Schutzausrüstung
7.
1 Anschlussleitung zum Anschluss des Schaltschranks, 3 P/N/PE 230/400 V, 50 Hz, 6 h
8.
1 Schnellhefter für Ihre Unterlagen
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Gesamtsystem und
auszuführende Tätigkeiten
Mechatroniker/-in
Allgemein
Das folgende Bild zeigt die verschiedenen Tätigkeiten, die vom Prüfling durchzuführen sind.
Bauteile montieren und verdrahten
Schaltschrank
mit interner
oder externer
SPS-Steuerung
Bauteile montieren und verdrahten
Anzeige- und Bedieneinheit
einfache mechanische
Baugruppe mit steuerungstechnischer Funktion
(Elektropneumatik)
Halbzeuge vorbereiten
Teilaufbau der mechanischen Baugruppe
Teilaufbau der elektropneumatischen Bauteile
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
7
400
700
100
0
510
550
5
-0V2
370
4
260
-1V1
-2V1
-3V1
mechanische Baugruppe
Magazin
vormontiert
3
-X30
150
-X20
-X10_1
3
50
40-pol.
Stecker
0
1
2
Bitte beachten:
– Zeichnung ist eine Prinzipdarstellung und nicht maßstäblich!
– Vorverdrahtung erfolgt nach in diesem Heft dargestelltem Schaltplan
– Die pneumatische Verschlauchung ist Bestandteil der Durchführung
5
1 St.
4
1 St.
3
2 St.
2
1 St.
1
1 St.
Pos.Menge
Nr.
-0V2
3/2-Wegeventil
-1V1, -2V1, -3V1 Ventilinsel
-X20, -X30
Aktor-/Sensor-Verteilersystem
Verdrahtungskanal
Montageplatte
Nach Stand.-Mat.-Liste Seite 3 II/5.
Nach Stand.-Mat.-Liste Seite 3 II/3.
Nach Stand.-Mat.-Liste Seite 4 III/5.
Nach Stand.-Mat.-Liste Seite 3 II/11.
Nach Stand.-Mat.-Liste Seite 3 I/1.
Kennzeichnung Bezeichnung
Bemerkung/Halbzeug
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Vormontagezeichnung der Montageplatte
8
Mechatroniker/-in
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Materialbereitstellungsliste
Elektro und Pneumatik
Mechatroniker/-in
Allgemein
Zusätzlich zu den aufgeführten Prüfungsmitteln aus den Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb sind am Prüfungstag die nachfolgend aufgeführten Prüfungsmittel mitzubringen.
Die Bauteile müssen den Unfallverhütungsvorschriften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel entsprechen.
Sämtliches Material mit Längenangabe darf nur in den angegebenen Längen mitgebracht werden. Für Bauteile ist
das erforderliche Befestigungsmaterial bereitzustellen. Die technischen Daten der Bauteile sind unbedingt einzuhalten (auch Rastermaße). Für die elektronischen Bauteile sind, soweit erforderlich, die Anschlussbilder/Datenblätter
mitzubringen.
Die Materialien sind vor der Prüfung auf einwandfreie Funktion zu prüfen.
I
Teile, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8. 1)
9. 1)
10. 1)
11. 1)
1)
3m
3m
3m
5m
20
20
20
10
X
3
5m
Kunststoffaderleitung H07V-K 1,5 mm2, grün/gelb
Kunststoffaderleitung H07V-K 1,5 mm2, schwarz
Kunststoffaderleitung H07V-K 1,5 mm2, hellblau
Kunststoffaderleitung H05V-K 0,5 mm2, dunkelblau
Isolierte Aderendhülse 0,5 mm2
Isolierte Aderendhülse 1,5 mm2, abhängig von den verwendeten Reihenklemmen
Selbstklebeetikett zum Beschriften der Bauteile
Blindstopfen für Pos.-Nr. 9
Steckverschraubung, gerade, Abgang für Kunststoffschlauch Pos.-Nr. 11, Steckanschluss
T-Steckverbindung, passend für Kunststoffschlauch Pos.-Nr. 11
Kunststoffschlauch, vorzugsweise: Innendurchmesser 2 mm, Außendurchmesser 4 mm
Wahlweise: Innendurchmesser 4 mm, Außendurchmesser 6 mm
Passend zu den Bauteilen und Hilfsmitteln nach den Standard-Bereitstellungsunterlagen für den
Ausbildungsbetrieb Seite 3 II
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
9
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Materialbereitstellungsliste
Mechanik
Mechatroniker/-in
Allgemein
Zusätzlich zu den aufgeführten Prüfungsmitteln aus den Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb sind am Prüfungstag die nachfolgend aufgeführten Prüfungsmittel mitzubringen.
Die Halbzeuge müssen den angegebenen Normen1) entsprechen. Bei der
Vorbereitung sind die abgebildeten Allgemeintoleranzen zu beachten.
Nicht unterstrichene Maße sind Fertigmaße (Oberflächen Rz 16).
Unterstrichene Maße sind Rohmaße, die in der Prüfung noch verändert
werden. Für die Oberflächen der mit Stern * gekennzeichneten Maße gilt .
Bei zeichnerischen Darstellungen gilt die Projektionsmethode 1 (
).
Allgemeintoleranzen nach ISO 2768
Toleranzklasse
von
0,5
bis
3
über
3
bis
6
über
6
bis
30
über
30
bis
120
über
120
bis
400
mittel
ȗ0,1
ȗ0,1
ȗ0,2
ȗ0,3
ȗ0,5
1)
EN 10278 zulässige Breiten- und Dicken-Abweichungen für Flachstähle nach ISO-Toleranzfeld h11;
EN 10278 zulässige Nenndurchmesser-Abweichungen für Rundstähle nach ISO-Toleranzfeld h11;
EN 10278 zulässige Breiten- und Dicken-Abweichungen für Vierkantstähle nach ISO-Toleranzfeld h11
I
Halbzeuge, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
II
1
1
2
1
1
1
3
1
1
1
1
2
1
1
2
1
1
3
1
1
1
1
1
1
1
Flachstahl *)
Flachstahl *)
Flachstahl *)
Flachstahl *)
Kunststoff *)
Flachstahl *)
Rundstahl *)
Kunststoff *)
Flachstahl *)
Flachstahl *)
Flachstahl *)
Stahlblech
Alublech *)
Alublech *)
Vierkantstahl *)
Vierkantstahl *)
Vierkantstahl *)
Kunststoff
Rohr *)
Stahlblech
Sechskantstahl
„Zylinderschraube“
Vierkantstahl
Rundstahl
Rohr
25 i 10 i 184
25 i 10 i 184
40 i 10 i 184
50 i 10 i 114
35 i 25 i 23
40 i 50 i 100
29 i 23
20 i 20 i 60
50 i 10 i 300
25 i 10 i 50
40 i 10 i 50
1,5 i 100 i 135
1,5 i 25 i 100
2,0 i 25 i 160
10 i 105
10 i 154
10 i 154
29 i 23
40 i 5–70
1,5 i 30 i 64
8 i 31
M5 i 55
10 i 60
5 i 24,6
8 i 20
EN 10278
EN 10278
EN 10278
EN 10278
EN 10278
EN 10131
EN 485
EN 485
EN 10278
EN 10278
EN 10278
EN 10297-1
EN 10131
EN 10278
DIN EN ISO 4762
EN 10278
EN 10278
EN 10278
S235JRC+C
S235JRC+C
S235JRC+C
S235JRC+C
PVC
S235JRC+C
11SMn30+C
PVC
S235JRC+C
S235JRC+C
S235JRC+C
DC01A (FeP01A)
Al (z. B. Al 99,5)
Al (z. B. Al 99,5)
S235JRC+C
S235JRC+C
S235JRC+C
PVC
E235
DC01A (FeP01A)
S235JRC+C
S235JRC+C
11SMn30+C
11SMn30+C
vorgef. n. Skizze 1
vorgef. n. Skizze 2
vorgef. n. Skizze 3
vorgef. n. Skizze 4
vorgef. n. Skizze 5
vorgef. n. Skizze 6
vorgef. n. Skizze 7
vorgef. n. Skizze 8
vorgef. n. Skizze 9
vorgef. n. Skizze 10
vorgef. n. Skizze 11
vorgef. n. Skizze 12
vorgef. n. Skizze 13
vorgef. n. Skizze 14
vorgef. n. Skizze 15
vorgef. n. Skizze 16
vorgef. n. Skizze 17
vorgef. n. Skizze 18
vorgef. n. Skizze 19
vorgef. n. Skizze 20
vorgef. n. Skizze 21
vorgef. n. Skizze 22
vorgef. n. Skizze 23
vorgef. n. Skizze 24
vorgef. n. Skizze 25
Normteilesortiment, das für jeden Prüfling bereitgestellt werden muss:
1. 2 Sechskantmutter *) M4
2. 28 Zylinderschraube *) M4 i 12
3. 6 Scheibe *)
4
4. 5 Zylinderschraube
M4 i 8
5. 4 Zylinderstift *)
4 i 20-A
6. 2 Gewindestift mit
M5 i 8
Innensechskant und Kegelkuppe *)
10
EN 10278
EN 10278
EN 10278
EN 10278
DIN EN ISO 4035
DIN EN ISO 4762
DIN EN ISO 7091
DIN EN ISO 4762
DIN EN ISO 8734
DIN EN ISO 4026
5
5.8
200 HV
5.8
St
St
F15 0941 B2 -TH-gelb-130614
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Materialbereitstellungsliste
Mechanik
zu
II
7.
8.
9.
10.
11.
Mechatroniker/-in
Normteilesortiment, das für jeden Prüfling bereitgestellt werden muss:
1
2
2
2
2
Sicherungsscheibe 3.2
DIN 6799
Sicherungsring
5 i 0,6
DIN 471
Gleitscheibe
5
ISO 3547-1
z. B. GTM-0509-006 (iglidur)
Gleitlager
ISO 3547-1
z. B. GSM-0507-10 (iglidur)
T-Verteiler mit zwei M12-Kupplungen (oder betriebsüblich), passend zu Seite 4 III/5. der StandardBereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb
Hinweis:
*)
Kann aus der Abschlussprüfung Teil 1 – Herbst 2014 verwendet werden!
Zur Befestigung der mechanischen Baugruppe auf der von Ihnen verwendeten Montageplatte benötigen Sie
zusätzliche Normteile (i. d. R. Schrauben und bspw. Nutensteine (siehe Skizzen 10 und 11)).
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11
12
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IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Schaltschrank, Anzeige- und Bedieneinheit
sowie Schaltpläne
1
Mechatroniker/-in
Allgemein
Der Schaltschrank sowie die Anzeige- und Bedieneinheit werden nach den folgenden Unterlagen vorverdrahtet und über Steckverbindungen an die mechanische Baugruppe angeschlossen.
Die nachfolgende Seite zeigt einen möglichen Aufbau des Schaltschranks (ohne Darstellung der Verdrahtung). Bestücken Sie die Montageplatte des Schaltschranks entsprechend der Aufbauzeichnung. Je nach
verwendeten Materialien/Komponenten ist die Positionierung dieser ggf. anzupassen.
Betriebsübliche Abweichungen sind möglich, Änderungen sind in den Plänen zu vermerken!
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IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Funktionsbeschreibung
zum Ablaufplan nach Grafcet
1
Mechatroniker/-in
Allgemein
– Programmieren Sie die Steuerung entsprechend dem unter 3.1 dargestellten Grafcet und der
folgenden Funktionsbeschreibung.
– Die Funktionsbeschreibung dient als Erklärung/Ergänzung des Ablaufplans.
– Nehmen Sie die programmierte Steuerung in Betrieb und testen Sie diese.
– Die Zuordnungslisten dienen als Hilfe für die Belegung der systembezogenen Operanden.
2
Funktionsbeschreibung
I
Das mechatronische Teilsystem wird mit dem Hauptschalter -Q1 eingeschaltet. Bei störungsfreiem Not-Aus
und allen Bedienelementen (-S3, -S4, -S5, -S6, -S7, -S8, -S9, -S10 und -S11) in Grundstellung „AUS“ wird
das Hauptventil -0M1 betätigt. Ist kein störungsfreier Not-Aus vorhanden, wird das Hauptventil -0M1 nicht
betätigt und es leuchtet steuerungsabhängig der Leuchtmelder -P1.
II
Mit dem Knebelschalter -S3 werden die Steuerung und alle Leuchtmelder für die Funktionsanzeigen eingeschaltet. Es wird der momentane Zustand der Anlage dargestellt. Meldet der Druckschalter -0B1 einen
Solldruck von mindestens 3 bar, wird dies durch den Leuchtmelder -P4 angezeigt und die Anlagensteuerung wird somit freigegeben.
III
Die Betriebszustände Tipp- und Automatikbetrieb können erst aktiviert werden, wenn die Steuerung „EIN“
ist (Freigabemerker). Mit dem Schalter -S4 kann zwischen dem Tipp- und Automatikbetrieb gewählt werden.
Wenn sich der Schalter -S4 in Stellung „0“ befindet, ist die Anlage im Tippbetrieb und der Leuchtmelder -P2
leuchtet. Befindet sich der Schalter -S4 in Stellung „1“, ist die Anlage im Automatikbetrieb und der Leuchtmelder -P2 blinkt mit einer Frequenz von 1 Hz.
IV
Funktionsablauf im Tippbetrieb (-S4 = 0)
Nach Betätigung der Leuchttaster -S6 bzw. -S7 kann die Kolbenstange des Zylinders -1A1 ein- und ausgefahren werden. Bei Betätigung der Leuchttaster -S8 bzw. -S9 kann die Kolbenstange des Zylinders -2A1
ein- und ausgefahren werden. Bei Betätigung der Leuchttaster -S10 bzw. -S11 kann die Kolbenstange des
Zylinders -3A1 ein- und ausgefahren werden. Die jeweiligen Endlagen werden durch die Leuchtmelder -P10
und -P11 (-1A1), -P12 und -P13 (-2A1) sowie -P14 und -P15 (-3A1) angezeigt. Ein gleichzeitiges Betätigen
von -S6 und -S7, -S8 und -S9 sowie von -S10 und -S11 hat keine Ansteuerung der Zylinder zur Folge.
V
Funktionsablauf im Automatikbetrieb (-S4 = 1)
Zum Starten des Automatikbetriebs müssen sich die Kolbenstangen der Zylinder -1A1 und -2A1 in der
vorderen Endlage und die von -3A1 in der hinteren Endlage befinden (über Tippbetrieb kann diese Stellung
angefahren werden). Sind alle Zylinder in Grundstellung, leuchten -P11, -P13 und -P14. Gleichzeitig wird die
Grundstellung durch den Leuchtmelder -P3 angezeigt.
Nach Betätigung des Tasters -S5 wird der Automatikzyklus (Counter = 5) gestartet. Der Leuchtmelder -P6
„Zyklus EIN“ ist für die Dauer des Zyklus ein. Der Leuchtmelder -P3 (Grundstellung) ist für die Dauer des
Zyklus ausgeschaltet.
Je nach Magazinbefüllung (Metall/Kunststoff) variiert der Zyklus (Reihenfolge).
Der Zyklus setzt sich prinzipiell wie folgt zusammen:
– 1. Prinzipieller Durchlauf: Einfahren von -1A1, Zyklusanzeige EIN, 1 Sek. Wartezeit, Ausfahren -1A1, 3 Sek.
Wartezeit, Materialerkennung eines Werkstücks durch -1B3. Bei Erkennung von PVC fährt -3A1 aus (bei
Metall nicht) und -2A1 ein. Nach 1 Sek. Wartezeit fährt -2A1 wieder aus und -3A1 wieder ein (bei Metall
bereits eingefahren), Counter -1 (Zählerstand -1).
– 2. bis 5. Durchlauf: wie „1.“
Bei Counter = 0 erfolgt ein Stopp.
40
F15 0941 B2 -TH-gelb-130614
zu 2
Funktionsbeschreibung
VI
– Bei jedem Zyklusbeginn und Zyklusende wird das Magazin auf Inhalte (Werkstücke) überprüft.
– Wird bei laufendem Zyklus „leer“ erkannt, stoppt der Durchlauf am Zyklusende. Leuchtmelder -P7
„Stückzahl erreicht/Magazin leer“ blinkt mit 1 Hz.
– Wird das Magazin wieder bestückt, erfolgt eine Weiterbearbeitung des Zyklus nach dem Betätigen von
-S5 „Zyklus Start“.
VII
Not-Aus bei eingeschalteter Anlage (-S3 = 1)
– Steuerungsunabhängig leuchtet der Leuchtmelder -P1
– Hauptventil -0M1 „AUS“
– Ventil -1M1 und -1M2 „AUS“
– Ventil -2M1 und -2M2 „AUS“
– Ventil -3M1 und -3M2 „AUS“
– Alle Leuchtmelder zeigen den Augenblickwert an
– Neustart der Anlage (alle Bedienelemente in Grundstellung, siehe „I“)
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
41
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Mechatroniker/-in
Arbeitsaufgabe
Ablaufplan nach Grafcet
3
Allgemein
Der nachfolgend dargestellte Ablauf ist in die vom Ausbildungsbetrieb bereitgestellte Steuerung einzuprogrammieren. Dazu ist der unter 3.1 dargestellte Ablaufplan in die erforderliche Programmiersprache
umzusetzen. Dokumentationen hierzu sind dem Prüfling auszuhändigen. Der Prüfling ist mit der vom Ausbildungsbetrieb bereitgestellten Steuerung vertraut zu machen. Die einwandfreie Funktion des Programms
muss vor der Prüfung getestet werden.
3.1 Ablaufplan nach Grafcet
Freigabesicherheit der Steuerung
1
C := 0
„Counter“
-0M1 := 0
„Hauptventil“
G_Automatikbetrieb { }
G_Takt { INIT }
„Abfrage der Taster auf Grundstellung“
-A1 * -S3 * -S4 * -S5 * -S6 * -S7 * -S8 * -S9 * -S10 * -S11
2
-0M1 := 1
„Hauptventil“
-A1
„Not-Aus betätigt“
-0B1 * -S3
„Druck 5 bar und -S3 betätigt“
3
„Not-Aus betätigt oder -S3 nicht betätigt“
Freigabe
„Freigabemerker“
-A1 + -S3
Fortsetzung nächste Seite -->
42
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zu 3.1 Ablaufplan nach Grafcet
Erzeugung Blinktakt oder aus der SPS direkt verwenden
100
„Pausenzeit Takt“
„Takterzeugung wird nur benötigt, wenn kein Systemtakt vorhanden“
0,5s/X100
101
„Impulszeit“
Blinkfrequenz 1Hz
0,5s/X101
100
G_Takt
Leuchtmelder Endlagenerkennung und Grundstellung
200
„Anlage EIN“
-S3
Takt + Betriebsmerker
201
-P2
„Betriebsart“
-0B1
-P4
„Druck vorhanden“
-3B1 * -2B2 * -1B2 * -P6
-P3
„Grundstellung“
-1B1
-P10
„Zylinder eingefahren“
-1B2
-P11
„Zylinder ausgefahren“
-2B1
-P12
„Zylinder eingefahren“
-2B2
-P13
„Zylinder ausgefahren“
-3B1
-P14
„Zylinder eingefahren“
-3B2
-P15
„Anlage AUS“
„Zylinder ausgefahren“
(-S3)
200
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
Fortsetzung nächste Seite -->
43
zu 3.1 Ablaufplan nach Grafcet
Ansteuerung Tipp-/Automatikbetrieb
5
G_Automatikbetrieb { }
-S4 * Freigabe
„Automatikbetrieb EIN“
-S4 * Freigabe
„Tippbetrieb EIN“
-S7 *-S6 * -1B2
6
Betriebsmerker := 0
7
-S6 *-S7 * -1B1
-1M1
-1M2
-S8 *-S9 * -2B2
G_Automatikbetrieb { INIT }
-S9 *-S8 * -2B1
-2M1
-2M2
-S10 *-S11 * -3B2
-S11 *-S10 * -3B1
-3M1
-3M2
Betriebsmerker := 1
G_Automatikbetrieb { }
Freigabe + -S4 “Automatikbetrieb AUS”
44
Freigabe + -S4
“Tippbetrieb AUS”
F15 0941 B2 -TH-gelb-100914
zu 3.1 Ablaufplan nach Grafcet
Ablaufsteuerung Automatikbetrieb
„Magazin leer“
„Zyklus aus“
„Setze Counter auf 5“
-1B4 * Takt
41
„Start Zyklus“
C := 5
-P6 := 0
-P7
-S5 * -1B2 * -2B2 * -3B1 * -1B4 * Freigabe
-1B1
42
„Verzögerung -1B1 1 Sek.“
1s/-1B1
-1M2
„Ausstosser zurück“
-P6 := 1
„Zyklus ein“
-1B2
43
-1M1
„Ausstosser vor“
-1B3
„Metall = 1“
Materialerkennung := 1
-1B3
„PVC = 0“
Materialerkennung := 0
„Auswertung Metall“
3s/(-1B2 * Materialerkennung)
„Auswertung PVC“
3s/(-1B2 * Materialerkennung)
-3B2
43_a
-3M1
„Weiche vor“
-3B2
-2B1
44
-2M2
„Stopper zurück“
1s/-2B1
-2B2
45
-2M1
„Stopper vor“
-2B2
-3M2
„Weiche zurück“
C := C-1
„Counter“
“Counter > 0”
-1B4 * -1B2 * -2B2 * -3B1 * (C>0)
“Magazin leer”
-3B1 * -2B2 * -1B2 * -1B4 * (C>0)
“Counter = 0”
(C=0) * -2B2 * -1B2 * -3B1
„Zyklus aus“
Takt
46
-P7
-1B4 * -S5 „Weiterstart Zyklus“
47
-P6 := 0
„Stückzahl = 5“
((C=0) * -1B4) + Takt
-P7
-S5 „Neustart Zyklus“
G_Automatikbetrieb
F15 0941 B2 -TH-gelb-130614
45
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Speicherprogrammierbare Steuerung
Zuordnungsliste der Eingänge
Mechatroniker/-in
Systembezogene Operanden sind hier einzutragen.
Betriebsmittelkennzeichnung
Funktion
I1
-A1
Meldung NOT-AUS o. k.
I2
-S3
Steuerung EIN/AUS
I3
-S4
Betriebsart Tipp-/Automatikbetrieb
I4
-S5
Start Automatikbetrieb
I5
-S6
-1M1 „vor“
I6
-S7
-1M2 „zurück“
I7
-S8
-2M1 „vor“
I8
-S9
-2M2 „zurück“
I9
-S10
-3M1 „vor“
I10
-S11
-3M2 „zurück“
I11
–
–
I12
-1B3
Werkstückerkennung (Metall/Kunststoff)
I13
-1B4
Werkstückerkennung (Magazin leer)
I14
-0B1
Betriebsdruck vorhanden
I15
–
–
I16
-1B1
Zylinder -1A1 eingefahren
I17
-1B2
Zylinder -1A1 ausgefahren
I18
-2B1
Zylinder -2A1 eingefahren
I19
-2B2
Zylinder -2A1 ausgefahren
I20
-3B1
Zylinder -3A1 eingefahren
I21
-3B2
Zylinder -3A1 ausgefahren
I22
–
–
I23
–
–
I24
–
–
-S1
NOT-AUS
-S2
Manueller Start, NOT-AUS-Reset
Operand
Operand
Eingänge:
46
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Speicherprogrammierbare Steuerung
Zuordnungsliste der Ausgänge
Mechatroniker/-in
Systembezogene Operanden sind hier einzutragen.
Betriebsmittelkennzeichnung
Funktion
O1
-0M1
Hauptventil
O2
–
–
O3
-1M1
Zylinder -1A1 ausfahren
O4
-1M2
Zylinder -1A1 einfahren
O5
-2M1
Zylinder -2A1 ausfahren
O6
-2M2
Zylinder -2A1 einfahren
O7
-3M1
Zylinder -3A1 ausfahren
O8
-3M2
Zylinder -3A1 einfahren
O9
–
–
O10
–
–
O11
–
–
O12
-P3
Grundstellung
O13
-P2
Betriebsart Tipp-/Automatikbetrieb
O14
-P4
Betriebsdruck vorhanden
O15
-P7
Stückzahl erreicht/Magazin leer
O16
-P6
Zyklus EIN
O17
–
–
O18
–
–
O19
-P10
Zylinder -1A1 eingefahren
O20
-P11
Zylinder -1A1 ausgefahren
O21
-P12
Zylinder -2A1 eingefahren
O22
-P13
Zylinder -2A1 ausgefahren
O23
-P14
Zylinder -3A1 eingefahren
O24
-P15
Zylinder -3A1 ausgefahren
Operand
Operand
Ausgänge:
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
47
Vor- und Familienname:
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Prüflingsnummer:
Arbeitsaufgabe
Unterweisungsnachweis
Mechatroniker/-in
1
Datum:
Allgemein
Zum Schutz gegen elektrischen Schlag bei der Inbetriebnahme, Fehlersuche und Messung an unter Spannung stehenden Anlagen und Betriebsmitteln ist jeder Prüfling vor Beginn der Prüfung vom Ausbildungsbetrieb in den Gefahren zu unterweisen.
Zur Dokumentation der Sicherheitsunterweisung kann ein firmeninternes Formular oder dieses verwendet
werden. Die Sicherheitsunterweisung darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen.
2
Inhalt der Unterweisung in Stichworten
Durch meine Unterschrift bestätige ich, dass ich den Prüfling in den Gefahren beim Arbeiten an elektrischen
Anlagen und Betriebsmitteln unterwiesen habe und dieser seine Befähigung in der Praxis nachgewiesen hat.
Datum
Unterschrift/Stempel des Unterweisenden
Durch meine Unterschrift bestätige ich, dass ich von den geltenden Vorschriften Kenntnis genommen habe und
dass ich in den Gefahren beim Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln unterwiesen wurde. Die
Vorschriften werde ich beachten und einhalten.
Datum
48
Unterschrift des Prüflings
F15 0941 B2 -TH-gelb-230414
Vor- und Familienname:
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Prüflingsnummer:
Arbeitsaufgabe
Prüf- und Messprotokoll
Mechatroniker/-in
1U
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YRQ
.XQGHQ1U
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*HUlW
3UIHULQ
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Datum:
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8QWHUVFKULIW
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