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Faltblatt zur Veranstaltung als pdf-Datei - Schloss Homburg

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Pressestimmen:
Karneval einmal klassisch, op.13
Da badeten die Opernbesucher in jecker Glückseligkeit. Derart vom Karneval geküsst, wissen sie jedenfalls genau, wie es
sich anfühlt, „stillverjnögt om Heimweg“ zu sein.
Beatrix Lampe, Kölner Stadt Anzeiger
opus 13
Karneval einmal klassisch
Jecke! aller Länder vereinigt euch...
Es ist die nette Art Sondermeiers, es sind die Verzällchen, Anekdötchen und Couplets, die der Erzähler und Sänger erfunden und gefunden hat und die an diesem Abend eine Wärme
ausstrahlen, als hätte jemand den Kaminofen angefacht.
Olaf Weiden, Kölnische Rundschau
Keine Räuber ,keine Höhner und kein bergischer Jung, kein
Funkemariechen und keine Garde, und auch kein Dreigestirn.
Kann das denn Karneval sein? Ja unbedingt, wenn die Veranstaltung denn „Karneval einmal klassisch“ heißt.
Helmut Pathe, Kirchenzeitung Köln
Das braucht keinen Tusch und kein Tamtam. Leise Töne, Amüsantes und Aberwitziges, das ist es.
Cordula Orphal, Rhein Sieg Rundschau
Mit dieser bunten Mischung ist „Karneval einmal klassisch“
längst selbst zum Klassiker avanciert. Hier hat Sondermeier
ein kleines Biotop geschaffen.
Guido Krahwinkel, Bonner General Anzeiger
Es gibt einen Mann, der dem Fest seine Würde zurückgeben
will.
Berliner Zeitung
Ihn treibt die Sehnsucht nach einer kultivierten Form des Karnevals.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Kaum ein anderer unterhält mit so viel Feinsinn, Kultur und
Sprachwitz. Das ist Jeck auf intellektuelle Art und Weise, Köstlich.
Jürgen M. Jordans, Grenz Echo Eupen
Er spricht den kölschen Dialekt, wie ihn die Großväter sprachen. Zieht die Vokale ins Endlose, betont strikt gegen die
hochdeutsche Satzmelodie und schaut dabei schelmisch über
die Fassung seiner kleinen Brille ins Publikum.
Klaus Pehle, Bergische Landeszeitung
Und zu allen Zeiten war es reizvoll, musikalischen Werken,
die die Krawatte zu eng gebunden hatten, auch noch einen
zweiten Schlips nach hinten anzuhängen und, damit es nicht
zu lang wird, beide abzuschneiden.
Bernhard Wallerius WDR3 Programmgruppe Musik
Zu diesem Programm erscheint Anfang Dezember 2014
das Programmheft, das jeder Gast am Abend der Aufführung als Präsent erhält. Auf Wunsch wird es Ihnen nach Erscheinen zugesandt. Schutz, und Bearbeitungsgebühr 4,- €.
Weitere Infos erhalten Sie
„aus erster Hand“:
info@kunsthaus-seelscheid.de
www.kunsthaus-seelscheid.de
präsentiert:
Den Klassiker im Karneval von und mit
Burkard Sondermeier / Camarata Carnaval
Das Programm op.13, watt et diesmol nit all jitt!
Die Camarata Carnaval 2015
Die alten Kameraden in hysterischer Aufführungspraxis
Zwei alte Kameraden im Abteil, ein Scherz
„Nachtwandler im Karneval“, Couplet
„Coelln-Berlin“ Verzällchen
„Spatzenkonzert“ sowie „Die Mösch“
von Willi Ostermann
Carnaval de Venise, Ferdinando Carulli op. 117
Anton Karas, Die Zither Ballade
Johann Nestroy, „Ein politischer Mensch“ Couplet
Leopold Mozart, „Schlittenfahrt im Karneval“
W.A. Mozart, „Eine kleine närrische Nachtmusik“
August Kopisch, Die Heinzelmännchen zu Coelln
Antonio Bazzini, La Ridda dei Folletti op. 25
Jede Jeck is anders, un jet jeck, dat sin m’r all.
Zugabe zur Pause
Nicolino Milano, Lu-Lu Fado
Pause
Camille Schubert, Carnaval Napolitain op. 85
„Es hat a jede Zeit“ Quereelchen
Ludwig Thoma, „D`Marie“
„Mimosa“, ein Fado
„Fado Colonia!“ Leedche
Paul Verlaine, „Colombine“
Ernest Gragnon, Le Carnāval de Quebéck
Lucien Boyer, Chanson musette
„Der Motten Blues“ Amourellchen
Hedwige Chrétien, „Polichinelle Roses“
Léon Xanrof, „Très bien – sehr schön“ Chanson
Kölle Hölle, Quereelchen
Willi un Rös
Jacques Offenbach, Couplet aus Pomme d’Api
Johann Strauss Sohn, Demolierer Polka op.269
Jupp Schmitz, Am Aschermittwoch...
Der Zugabenblock für Unerschrockene:
Léopold Dancla, Petit Carnaval op. 54 zum Schunkeln
Besöke kumme, Leedche
Hymne und Epilog
Dass Jeroen de Groot einer der wenigen seriösen Violinvirtuosen ist, die vor dem Bravourstück, „La Ridda dei Foletti“ nicht zurückschreckt, ein Ereignis!
Dass unsere Flötistin Gemma Corrales
Argumanez mit dem Carnaval Napolitain Herzen, Augen, und Ohren betört,
ein Erlebnis!
Dass Jaime Velasco Ayensa und Camilo
Sauvalle mit dem „Carneval de Venise“
unter Beweis stellen, welch großes Gitarren - Duo sie sind, eine Erfahrung!
Dass Johann Peter Taferner, Soloklarinettist der Hamburger Camerata es sich nicht
nehmen lässt auch im sechsten Jahr die
feste Größe dieses Ensembles zu sein, eine
Ehre.
Dass die beiden Gitarristen zusammen mit Pato Banda am Kontrabass
im Stile des „hot club de France“
Burkard Sondermeier bei Chansons
begleiten, oder besser gesagt, tragen,
davon träumt jeder Interpret.
Dass ein Instrument die Primadonna eines Ensembles sein kann?
Bei uns ist es die von Jaime Velasco Ayensa
gespielte portugiesische Gitarre!
Das Instrumentarium Scurillium: Päukchen, Trittangel und
La Fumm. Wenn dann alle gemeinsam agieren, sind sie die
CAMARATA CARNAVAL
Ist der Narr abergläubisch? Gott bewahre, sonst würden
wir ja um opus 13 einen großen Bogen machen. Und doch
machen wir einen großen Bogen, um den Versuch zu starten, die Jecken aller Länder zu vereinigen. Ob das Experiment gelingen wird, ist doch völlig egal. Hauptsache, es
macht Freude, und die ist garantiert!
Fündig wurde ich: in Köln, Düsseldorf, Venedig, Paris,
Rom, Berlin, Wien, Salzburg, Neapel, München, Quebéc,
Mailand, Lissabon und in Narragonien.
In der Literatur entdeckte ich zur „Mundart“ Passendes
bei: Gustav Falke, Ludwig Thoma, August Kopisch, Paul
Verlaine, Wilhelm Müller und „Melibokus“.
Musikalisch Passendes stöberte ich auf in den Kompositionen von: Josef Haydn, Ruggiero Leoncavallo, Willi
Ostermann, Johann Strauss Sohn, Jupp Schmitz, Ferdinando Carulli, Anton Karas, Leopold und Wolfgang Amadeus
Mozart, Antonio Bazzini, Nicolino Milano, Camille Schubert, Ernest Gragnon, Hedwige Chrétien, Léon Xanrof,
Lucien Boyer, Léopold Dancla, Carl Teike und Jacques
Offenbach.
Couplets, Chansons, Amourellchen, Quereelchen, Melodrämchen und Coupleedche fehlen ebenso wenig wie Verzällchen und Anekdötchen.
Was dann noch fehlte, hab ich einfach selbst gemacht.
Zum Mitsingen gibt es dann auch noch die Möglichkeit,
und ich verspreche, zum Mitschunkeln auch.
2015 ein denkwürdiges Jahr für uns Rheinländer,
gehört doch unsere Heimat seit dem Wiener Kongress 1815
zu Preußen. Die meisten von uns betrachten das nicht als
einen Anlass zur fröhlichen Feier, eher umgekehrt. Auch
für mich sind das im Rückblick zweihundert eher betrübliche Jahre. Man stelle sich vor, große Geister wie Heinrich
Heine, Carl Schurz, Gottfried Kinkel, Karl Marx, Franz
Raveaux und kleinere Freidenker wären nicht vertrieben
worden, hätten am Aufbau unseres schönen Rheinlandes
mitwirken dürfen... Nun sollte ein Programm im Karneval heiter sein, weshalb wir hier nicht klagen möchten. So
nehmen wir die Preußen richtig auf die „Schüpp“. Diese
hohe, widerständliche Kunst haben wir Rheinländer binnen zweihundert Jahren grandios perfektioniert!
Burkard Sondermeier
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Seele and Geist
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