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in für Abschlussprüfung Teil 1 - IHK Region Stuttgart

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Prüflingsnummer
Vor- und Familienname
Industrie- und Handelskammer
Abschlussprüfung Teil 1
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursysteme
Berufs-Nr.
3160
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen für
den Ausbildungsbetrieb
Frühjahr 2015
F15 3160 B1
© 2015, IHK Region Stuttgart, alle Rechte vorbehalten
Allgemeine Hinweise
In der Abschlussprüfung Teil 1 hat der Prüfling, wie in Bild 1 gezeigt, eine komplexe Arbeitsaufgabe durchzuführen.
Für die Arbeitsaufgabe mit situativen Gesprächsphasen sind vom Ausbildungsbetrieb die in diesem Heft aufgeführten Werkzeuge, Baugruppen, Bauteile, Halbzeuge und Normteile bereitzustellen.
Diese Prüfungsmittel und dieses Heft sind dem Prüfling rechtzeitig vor dem Termin der Abschlussprüfung
Teil 1 zu übergeben, damit er die Prüfungsmittel auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit prüfen kann.
Die in diesem Heft beschriebene elektrische Anlage muss nach den geltenden Richtlinien und Vorschriften ausgeführt und geprüft sein. Betriebsübliche Geräte und Materialien sind zugelassen.
Dieses Heft hat der Prüfling zur Prüfung mitzubringen. Eintragungen und Anpassungen an betriebliche Gegebenheiten sind zulässig.
Vom Ausbildungsbetrieb ist sicherzustellen, dass der zur Prüfung zugelassene Prüfling in den gültigen Arbeitsvorschriften (zum Beispiel BGV A1, BGV A3, DIN VDE 0105-100) unterwiesen ist.
Der Prüfling bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er die Sicherheitsunterweisung erhalten hat und die Vorschriften
beachten und einhalten wird.
Für die Sicherheitsunterweisung kann ein firmeninternes oder das in diesem Heft auf der letzten Seite abgedruckte
Formular verwendet werden.
Ohne Arbeitsschutzkleidung entsprechend den gültigen UVV und ohne den Unterweisungsnachweis ist eine
Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen.
Hinweis zur Prüfungsvorbereitung:
Das vorliegende Heft beinhaltet die technischen Unterlagen, die für die Erstellung des Arbeitsauftrags erforderlich
sind. Die Unterlagen sind weitestgehend neutral ausgeführt und müssen auf die jeweiligen betrieblichen Komponenten angepasst werden.
Dieser Prüfungsaufgabensatz wurde von einem überregionalen nach § 40 Abs. 2 BBiG zusammengesetzten
­Ausschuss beschlossen. Er wurde für die Prüfungsabwicklung und -abnahme im Rahmen der ­Ausbildungsprüfungen
entwickelt. Weder der Prüfungsaufgabensatz noch darauf basierende Produkte sind für den freien ­Wirtschafts­verkehr
bestimmt.
Internet: www.ihk-pal.de
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Gestreckte Abschlussprüfung Elektroniker/-in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Abschlussprüfung Teil 1
Abschlussprüfung Teil 2
Gewichtung: 40 %
Gewichtung: 60 %
Komplexe Arbeitsaufgabe
Prüfungsbereiche
– Arbeitsaufgabe inkl.­
situativer Gesprächsphasen
– Schriftliche
Aufgabenstellungen
– Arbeitsauftrag
„Praktische Aufgabe“
– Systementwurf
– Funktions- und
Systemanalyse
– Wirtschafts- und
Sozialkunde
Gewichtung:
50 % Gewichtung:
50 % Gewichtung:
50 % Gewichtung:
Vorgabezeit: 6 h 30 min Vorgabezeit: 1 h 30 min Vorgabezeit:
–Planung*
Richtzeit:
– Teil A (50 %):
1 h 30 min 23 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
50 %
14 h Vorgabezeit: 4 h 30 min
–Vorbereitung der
–Systementwurf
­praktischen Aufgabe
Vorgabezeit:
105 min
Vorgabezeit:
8 h Gewichtung:
40 %
–Durchführung
– Teil B (50 %):
Richtzeit: 3 h 30 min 8 ungeb. Aufgaben
keine Abwahl möglich
Teil A (50 %):
– Durchführung der
28 geb. Aufgaben
praktischen Aufgabe
davon 3 zur Abwahl
Vorgabezeit:
6h
–Kontrolle
Richtzeit: inklusive
begleitendes
Fachgespräch
Vorgabezeit:
1 h 30 min
Situative
Gesprächsphasen
Vorgabezeit:
10 min
–Die Zeitdauer der
Gespräche ist in der
Prüfungszeit enthalten.
–Die Gesprächszeitpunkte sind innerhalb
der Prüfung beliebig
wählbar und können
zusammenhängend
oder in Teilen geführt
werden.
* Die Planungsphase wird
im Anschluss an die schriftlichen Aufgabenstellungen
durchgeführt. Bei Überoder Unterschreiten der
Richtzeit wird die Abweichung bei der Durchführung
und Kontrolle berücksichtigt, damit die Vorgabezeit
von insgesamt 6 h 30 min
nicht überschritten wird.
Teil B (50 %):
8 ungeb. Aufgaben
keine Abwahl möglich
20 min
Phasen:
–Information
–Planung
–Durchführung
–Kontrolle
Die Bewertung der
­praktischen Aufgabe
erfolgt anhand
– der aufgabenspezi fischen Unterlagen
– eines begleitenden
Fachgesprächs
– der Beobachtung
durch den Prüfungsausschuss
– Funktions- und
Systemanalyse
Vorgabezeit:
105 min
Gewichtung:
40 %
Teil A (50 %):
28 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
Teil B (50 %):
8 ungeb. Aufgaben
keine Abwahl möglich
– Wirtschafts- und
Sozialkunde
Vorgabezeit:
60 min
Gewichtung:
20 %
18 geb. Aufgaben
davon 3 zur Abwahl
6 ungeb. Aufgaben
davon 1 zur Abwahl
Bild 1: Gliederung der gestreckten Abschlussprüfung mit Aufteilung in Teil 1 und Teil 2 sowie Gewichtungen und
Vorgabezeiten
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
3
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Werkzeuge, Hilfsmittel und Prüfmittel
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
Für die Anfertigung des Arbeitsauftrags werden folgende Werkzeuge, Hilfsmittel und Prüfmittel
benötigt!
I
Prüfmittel, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1. 2. 3. 4. 5.
II Werkzeuge und Hilfsmittel, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1. 1Seitenschneider
2. 1 Kombizange
3. 1 Presszange für Aderendhülsen
4. 1 Abisolierwerkzeug
5. 1 Abmantelwerkzeug oder Kabelmesser
6. 1 Satz Schraubendreher für Schlitzschrauben
7. 1 Satz Schraubendreher für Kreuzschlitzschrauben
8. je1 Maul-/Ringschlüssel SW 7, SW 8, SW 9
9. 1 Programmiergerät mit Zubehör zur Programmierung der Steuerung
1 Rollmaßstab 1 m
1 Durchgangsprüfer
1 Zweipoliges Spannungsmessgerät
1 Vielfachmessgerät für Strom-, Spannungs- und Widerstandsmessung (min. 750 V/5 A)
1 Simulationseinheit extern (nach Zeichnung Seite 5)
III Prüfmittel und Betriebsmittel, die für 1 bis 5 Prüflinge bereitgestellt werden müssen:
1. 1 VDE-Prüfgerät VDE 0413 zur Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nach
DIN VDE 0100-600 (Isolationswiderstand, Schutzleiterwiderstand usw.)
2. 1 Drehfeldprüfgerät
3. 1 Presszange für Kabelschuh
IV
Hilfsmittel, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:
1.
2.
3.
4.
1Schreibzeug/Zeichenmaterial
1Tabellenbuch
1 Nicht programmierter, netzunabhängiger Taschenrechner ohne Kommunikationsmöglichkeit mit Dritten
1Schnellhefter
Die Arbeitskleidung des Prüflings muss den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
Entspricht diese nicht den UVV, ist die Teilnahme an der Prüfung nicht zulässig.
Die Werkzeuge unter Punkt II (Pos.-Nrn. 1.–7.) müssen den Forderungen nach DIN VDE
(geprüft bis 1000 V) entsprechen.
4
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Allgemein
Mithilfe der Simulationseinheit kann die Peripherie nachgebildet bzw. simuliert werden. Die Simulationseinheit ist für die Prüfung erforderlich und in der Vorbereitung anzufertigen bzw. zu beschaffen.
Betriebsübliche Simulationseinheiten, die die vorliegenden Funktionen erfüllen, können eingesetzt werden.
Der Anschluss der Simulationseinheit erfolgt an der Klemmleiste -X3. Die Adern der Simulationseinheit sind
so zu kennzeichnen, dass eine eindeutige Zuordnung gegeben ist.
Gesamt-Montageskizze
1
4,5,6
3,5,6
7
-P10
-P11
-P12
-P13
-P14
-P15
-P16
-P17
-S10
-S11
-S12
-S13
-S14
-S15
-S16
-S17
7
8
9
8
9
2
Interner Anschlussplan
1
2
3
5
6
-S16
-S15
-S14
-S13
-S12
-S11
-S10
4
-S17
+ 24V
0V
10
9
18 St.
8
ca. 2 m
7
1 St.
6
8 St.
5
8 St.
4
4 St.
3
4 St.
2
8 St.
1
1 St.
Pos.Menge
Nr.
-P10
-P11
-P12
-P13
-P14
-P15
-P16
-P17
-R10
-R11
-R12
-R13
-R14
-R15
-R16
-R17
11
12
13
14
15
16
17
18
Aderendhülse 0,5 mm2
LiYY 21  0,5 mm2, Aderenden eindeutig gekennzeichnet
Kabelverschraubung M20
Vorwiderstand (-R10 bis -R17), 0,5 W, 1k8, passend zu Pos.-Nrn. 3 und 4
Fassung passend zu Pos.-Nrn. 3 und 4
LED (-P14 bis -P17), grün
LED (-P10 bis -P13), rot
Miniatur-Kippschalter (-S10 bis -S17), Ein/Aus/(Ein)
Gehäuse mit Frontplattenbeschriftung
Bezeichnung
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Simulationseinheit
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
5
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Materialien für die Vorbereitung
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
Allgemein
Die Materialliste bezieht sich unter anderem auf die Montagezeichnung Seite 13.
Das nachfolgend aufgeführte Material muss für jeden Prüfling bereitgestellt werden.
Pos.Nr.
6
Menge Bezeichnung/Typ
1
1 St.
Prüfungsgestell (nach Zeichnung Seite 9)
2
2m
Tragschiene nach DIN EN 50022 (35-mm-Hutprofil), inkl. Befestigungsmaterial
3
2,5 m
Verdrahtungskanal 60  30 mm, inkl. Befestigungsmaterial
4
1 St.
Aufbaugehäuse mit drei Einbauplätzen und Membrantülle, inkl. Befestigungsmaterial
5
1 St.
Einbauknebelschalter, rastend, Stellungen 0–1, 1 S (NO), passend zu Pos.-Nr. 4
6
1 St.
Einbauleuchtmelder, grün, 24 V, passend zu Pos.-Nr. 4
7
1 St.
Einbautaster, 1 S (NO), schwarz, passend zu Pos.-Nr. 4
8
1 St.
Not-Halt-Schalter, Aufputz, 2 Ö (NC) und zwei Membrantüllen, inkl. Befestigungsmaterial
9
1 St.
Hauptschalter, 3-polig, 400 V/63 A
10
2 St.
Schütz (bis 16 A), 3 H (NO) + 2 S (NO) + 2 Ö (NC), Spule 230 V/50 Hz
11
1 St.
Motorschutzrelais, für getrennten Aufbau, Hilfskontakt: 1 S (NO) + 1 Ö (NC), 2,5 A bis 4 A
12
2 St.
Lasttrennschalter für Neozed-Sicherung, 2-63 A, 400 V, 3-polig
13
3 St.
Lasttrennschalter für Neozed-Sicherung, 2-63 A, 400 V, 1-polig
14
3 St.
Neozed-Sicherungseinsatz 10 A
15
1 St.
Neozed-Sicherungseinsatz 6 A
16
1 St.
Neozed-Sicherungseinsatz 4 A
17
1 St.
Neozed-Sicherungseinsatz 2 A
18
1 St.
Spannungsversorgung für Pos.-Nr. 19, 230 V AC/24 V DC, 2,5 A
19
1 St.
Kleinsteuerung 24 V mit mindestens 12 Eingängen und 8 Relais-Ausgängen, Wochenzeitschaltuhr, Display und Programmiertasten (sofern kein externes Programmiergerät verwendet
wird),
z. B. Fabrikat Siemens Typ Logo oder Fabrikat Moeller Typ Easy oder ähnlich, alternative
Steuerungen sind zugelassen
20
40 St.
Reihenklemme 2,5 mm2
21
3 St.
Neutralleiterklemme 2,5 mm2
22
7 St.
Schutzleiterklemme 2,5 mm2
23
2 St.
Verbindungsbrücke 10-pol. (teilbar), 2,5 mm2 für Pos.-Nrn. 20, 21
24
9 St.
Reihenklemme 4 mm2
25
4 St.
Neutralleiterklemme 4 mm2
26
7 St.
Schutzleiterklemme 4 mm2
27
1 St.
Verbindungsbrücke 10-pol. (teilbar), 4 mm2 für Pos.-Nrn. 24, 25
28
3 St.
Endplatte
29
6 St.
Endwinkel
30
70 St.
Bezeichnungsschild für Pos.-Nrn. 20 bis 22 und 24 bis 26
31
15 m
PVC-Aderleitung H07V-K 1,5 mm2, schwarz
32
5m
PVC-Aderleitung H07V-K 1,5 mm2, hellblau
33
2m
PVC-Aderleitung H07V-K 1,5 mm2, grün-gelb
F15 3160 B1 -axse-gelb-120914
Pos.Nr.
Menge Bezeichnung/Typ
34
10 m
PVC-Aderleitung H05V-K 0,75 mm2, blau
35
10 m
PVC-Aderleitung H05V-K 0,75 mm2, rot
36
100 St. Aderendhülse 1,5 mm2, isoliert
37
100 St. Aderendhülse 0,75 mm2, isoliert
38
10 St.
Doppel-Aderendhülse 1,5 mm2, isoliert
39
10 St.
Doppel-Aderendhülse 0,75 mm2, isoliert
40
6 St.
Kabelbinder
41
1 St.
Crimp-Kabelschuh 1,5 mm2,  4 mm
42
1 St.
Zylinderschraube M4  20
43
1 St.
Sechskantmutter M4
44
1 St.
Sechskantmutter M4, selbstsichernd
45
1 St.
Zahnscheibe 4,3
46
3 St.
Scheibe 4
47
1 St.
Bezeichnungsschild PE-Anschluss
48
1 St.
CEE-Stecker 400 V/16 A, inkl. Befestigungsmaterial
49
ca. 3 m H05VV-F 5 G 1,5 mm2
50
1 St.
Beschriftungsschild ca. 60  30 mm
51
24 St.
Bauteilbezeichnungsschild (Selbstklebeetikett)
52
6 St.
Befestigungsbinder, schraubbar, (als Zugentlastung), inkl. Befestigungsmaterial
53
ca. 2 m Steuerleitung, H05VV-F 3 G 0,75 mm2
54
1,5 m
Steuerleitung, 12-adrig mit PE, z. B. Fabr. Lapp Typ Ölflex Classic 12 G 0,75 mm2 oder ähnlich
55
1 St.
Simulationseinheit (nach Zeichnung Seite 5)
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
7
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Materialien für die Prüfung
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
Allgemein
Das nachfolgend aufgeführte Material muss für jeden Prüfling bereitgestellt und am Prüfungstag mitgebracht
werden.
Pos.Nr.
Menge Bezeichnung/Typ
1
1 St.
Aufbaugehäuse mit drei Einbauplätzen und Membrantülle, inkl. Befestigungsmaterial
2
1 St.
Einbautaster, 1 S (NO), schwarz, passend zu Pos.-Nr. 1
3
2 St.
Einbauleuchtmelder, rot, 24 V, passend zu Pos.-Nr. 1
4
3 St.
Neozed-Sicherungseinsatz mit Hülsenpasseinsatz 10 A
5
2 St.
Schütz (bis 16 A), 3 H (NO) + 2 S (NO) + 2 Ö (NC), Spule 230 V/50 Hz
6
1 St.
Motorschutzrelais, für getrennten Aufbau, Hilfskontakt: 1 S (NO) + 1 Ö (NC), 2,5 A bis 4 A
7
1,5 m
Steuerleitung, 12-adrig mit PE, z. B. Fabr. Lapp Typ Ölflex Classic 12 G 0,75 mm2 oder ähnlich
8
10 m
PVC-Aderleitung H07V-K 1,5 mm2, schwarz
9
1m
PVC-Aderleitung H07V-K 1,5 mm2, hellblau
10
5m
PVC-Aderleitung H05V-K 0,75 mm2, blau
11
6m
PVC-Aderleitung H05V-K 0,75 mm2, rot
12
50 St.
Aderendhülse 1,5 mm2, isoliert
13
50 St.
Aderendhülse 0,75 mm2, isoliert
14
10 St.
Doppel-Aderendhülse 1,5 mm2, isoliert
15
10 St.
Doppel-Aderendhülse 0,75 mm2, isoliert
16
4 St.
Kabelbinder
17
6 St.
Bauteilbezeichnungsschild (Selbstklebeetikett)
18
4 St.
Befestigungsbinder, schraubbar, (als Zugentlastung), inkl. Befestigungsmaterial
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
8
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Bitte beachten: Zeichnung ist nicht maßstäblich
9
8
7
6
5
4
3
2
1
3 St.
23 St.
13 St.
10 St.
3 St.
1 St.
1 St.
2 St.
2 St.
Zahnscheibe
Scheibe
Sechskantmutter
Zylinderschraube
Zylinderschraube
Montageplatte
Montageplatte
Fuß
Standrohr
Pos.Menge Bezeichnung
Nr.
ISO 7089
ISO 4032
ISO 1207
ISO 1207
Norm
St
200 HV
5
5.8
5.8
DC01A
DC01A
S235J0
S235J0
A4,3
4
M4
M4  40
M4  10
Bl 1,5  255  655 DIN EN 10131
Bl 1,5  455  655 DIN EN 10131
Hohlprofil 30  30  2,6  300 DIN 59411
Hohlprofil 30  30  2,6  600 DIN 59411
Werkstoff
Halbzeug
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Prüfungsgestell
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
9
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Beschreibung des Auftrags
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
1Auftragsbeschreibung
Sie erhalten den Auftrag, eine Steuerung für eine Laborschleuse zu installieren.
• Der Aufbau der Anlage ist anhand der nachfolgenden Beschreibung vorzunehmen.
Die Verdrahtung ist nach DIN VDE 0113-1 auszuführen:
H07V-K 1,5 mm2 – Hauptstromkreis 400/230 V AC
2
– N-Leiter
H07V-K 1,5 mm 2
– Schutzleiter
H07V-K 1,5 mm – Steuerstromkreis 230 V AC
hellblau
grün-gelb
2
rot
2
blau
H05V-K 0,75 mm – Kleinspannung 24 V DC
schwarz
H05V-K 0,75 mm • Das Steuerungsprogramm auf Seite 17 ist in die Steuerung zu übertragen.
•Nach Fertigstellung der Anlage erfolgt die Inbetriebnahme mit Funktionskontrolle und eine Sicherheitsüberprüfung nach DIN VDE 0100-600.
•Die Sicherheitsüberprüfung ist durch ein Prüfprotokoll zu dokumentieren. Das Protokoll ist am Prüfungstag mitzubringen.
• Die funktionsfähig aufgebaute Anlage ist zur Prüfung bereitzustellen.
2Technologieschema: Laborschleuse
Labor
0
Schleuse
Anlage Ein
-S1
Anlage
betriebsbereit
-P1
Kartenleser
Eingang Schleuse
-B1
1
-S0
Not-Halt-Schalter
-M1
-B3
-B2
Eingang
-S1
10
-B1
-S0 -P1
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
3Zuordnungsliste
Operand
Betriebsmittelkennzeichnung (Kontakt)
Betriebsmittel
Funktion/Steuerung
E1
-S1 (NO)
Knebelschalter
Anlage Ein
E2
-S0 (NC)
Schalter
Not-Halt-Schalter
E3
-B1 (NO)
Kartenleser
Kartenleser Eingang Schleuse
E5
-B2 (NC)
Endschalter
Schleuse Eingangstür Zu
E6
-B3 (NC)
Endschalter
Schleuse Eingangstür Auf
-F6 (NO)
Motorschutzrelais
Motorschutz -M1
A1
-Q2
Schütz
Schleuse Eingangstür Auf
A2
-Q3
Schütz
Schleuse Eingangstür Zu
-P1
Meldeleuchte
Anlage betriebsbereit
E4
E7
E8
E9
E10
E11
E12
A3
A4
A5
A6
A7
A8
4
Anlagenbeschreibung
Allgemein:
Der Laborbereich eines IT-Unternehmens wird mit einer Sicherheitsschleuse vor unbefugtem Zutritt geschützt.
Die Mitarbeiter, die in diesem Bereich arbeiten, können das IT-Labor nur durch die Sicherheitsschleuse betreten. Dazu haben die Mitarbeiter einen Ausweis erhalten, den sie zum Öffnen der Schleusentür benötigen.
Der Eingang zur Sicherheitsschleuse wird mit einer elektrisch angetriebenen Schiebetür ermöglicht. Jeder
berechtigte Mitarbeiter kann mit seinem Ausweis und dem vor der Schleuse angebrachten Kartenleser die
Sicherheitstür öffnen.
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
11
Funktionsbeschreibung:
Im Ausgangszustand ist die Eingangstür zur Sicherheitsschleuse geschlossen (Endschalter -B2 betätigt). Mit
dem Schalter -S1 wird die Anlage in Betrieb genommen, die Meldeleuchte -P1 zeigt den Betriebszustand an.
Um die Sicherheitsschleuse zu öffnen, muss der berechtigte Mitarbeiter seinen Ausweis in den Kartenleser
-B1 einführen. Nach erfolgreicher Kartenprüfung öffnet die Eingangstür, der Motor -M1 läuft im Rechtslauf.
Erreicht die Eingangstür den Endschalter -B3, wird der Motor -M1 abgeschaltet, die Tür ist geöffnet. Jetzt
kann der Mitarbeiter die Sicherheitsschleuse betreten. Nach 10 Sekunden schließt die Eingangstür, der Motor
-M1 läuft im Linkslauf. Wird der Endschalter -B2 erreicht, ist die Tür geschlossen und der Motor -M1 wird
abgeschaltet.
Die Endschalter -B2 und -B3 werden mit der Simulationseinheit simuliert.
Bei einer Motorstörung schaltet das Motorschutzrelais -F6 den Motor -M1 hardware- und softwareseitig ab.
Mit dem Not-Halt-Schalter -S0 kann die Anlage bei Gefahr hardware- und softwareseitig abgeschaltet werden.
12
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
13
IHK
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursysteme
F
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Montagezeichnung
F
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
E
E
9
D
8
D
7
C
6
C
5
B
4
B
3
A
2
A
1
14
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
F
IHK
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursysteme
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Stromlaufplan „Hauptstromkreis“
F
E
E
9
D
8
D
7
C
6
C
5
B
4
B
3
A
2
A
1
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
15
IHK
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursysteme
F
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Stromlaufplan „Steuerstromkreis“
F
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
E
E
9
D
8
D
7
C
6
C
5
B
4
B
3
A
2
A
1
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Klemmenbelegungspläne
16
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Steuerungsprogramm
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
1Allgemein
Das nachfolgend beschriebene Steuerungsprogramm ist in die vom Ausbildungsbetrieb bereitgestellte
Steuerung einzuprogrammieren. Dazu ist der unter 3 dargestellte Funktionsplan (FBS) auf die bereitgestellte Steuerung umzusetzen. Dokumentationen hierzu sind dem Prüfling auszuhändigen.
Der Prüfling hat sich mit der vom Ausbildungsbetrieb bereitgestellten Steuerung vertraut zu machen.
Die einwandfreie Funktion des Steuerungsprogramms ist vor der Prüfung zu testen!
2Steuerungsprogramm
– Programmieren Sie die Steuerung entsprechend dem unter 3 dargestellten Funktionsplan.
– Nehmen Sie die programmierte Steuerung in Betrieb.
– Testen Sie die programmierte Steuerung.
3
FBS (Funktionsplan)
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IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Arbeitsaufgabe
Bereitstellungsunterlagen
Inbetriebnahme-Protokoll
Elektroniker/-in für
Gebäude- und Infrastruktursyteme
Allgemein
Anlage: ________________________________________
Netzspannung: ______________________V
Netz:
TN-System
TT-System
IT-System
Prüfung: durchgeführt nach
DIN VDE 0100-600
___________________
Grund der Prüfung:
Neuanlage
Erweiterung
Instandsetzung
Besichtigung
Betriebsmittel: richtige Auswahl, lagerichtig, fest, Schäden, Beschriftung, Schutzklassen
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Leitungsanschlüsse: kontaktsicher
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Leitungsanschlüsse: lagerichtig, übersichtlich, unbeschädigte Isolation
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Leitungsauswahl: Querschnitt, Farbe
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Bus: Anordnung der Busgeräte, Busleitungen, Aktoren
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutzmaßnahmen: Schutz gegen direktes Berühren
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutzmaßnahmen: Potenzialausgleich
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Brandschutz: Brandabschottung, wärmeerzeugende Betriebsmittel
nicht
erforderlich
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in
Ordnung
Bemerkungen:
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Messung
Durchgängigkeit der Schutz- und Potenzialausgleichsleiter
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Isolationswiderstand: L1/L2/L3/N/PE untereinander
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
Schutz durch sichere Trennung der Stromkreise: SELV/PELV/Schutztrennung
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung: Erdungswiderstand
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung: Schleifenwiderstand
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung: Abschaltstrom
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung: Berührungsspannung
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung: RCD-Auslösung
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
in
Ordnung
Bemerkungen:
in
Ordnung
Bemerkungen:
in
Ordnung
Bemerkungen:
in
Ordnung
Bemerkungen:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Spannungsmessung: Netzspannung (Zuleitung)
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
Spannungsmessung: Steuerspannung (netzseitig)
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
Spannungsmessung: Kleinspannung (AC, DC)
nicht
Sollwert:
erforderlich
Messwert:
Drehfeldmessung: in der Zuleitung
nicht
Sollwert:
erforderlich
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Messwert:
19
Verwendete Messgeräte
Fabrikat:
Typ:
Fabrikat:
Typ:
Fabrikat:
Typ:
Fabrikat:
Typ:
Erprobung
Funktion der Schutz- und Überwachungseinrichtungen
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
in
Ordnung
Bemerkungen:
Funktion der Anlage
nicht
erforderlich
Drehrichtung der Motoren
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Bemerkungen:
Funktion der Bus-Anlage
nicht
erforderlich
in
Ordnung
Ort
Bemerkungen:
Datum
Unterschrift
Unterschrift Ausbildender
20
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Vor- und Familienname:
IHK
Abschlussprüfung Teil 1 – Frühjahr 2015
Prüflingsnummer:
Arbeitsaufgabe
Material-Bereitstellungsliste
Unterweisungsnachweis
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Gebäude- und Infrastruktursyteme
Datum:
1Allgemein
Zum Schutz gegen elektrischen Schlag bei der Inbetriebnahme, Fehlersuche und Messung an unter Spannung
stehenden Anlagen und Betriebsmitteln ist jeder Prüfling vor Beginn der Prüfung vom Ausbildungs­betrieb in
den Gefahren zu unterweisen.
Zur Dokumentation der Sicherheitsunterweisung kann ein firmeninternes Formular oder dieses verwendet
werden. Die Sicherheitsunterweisung darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen.
2
Inhalt der Unterweisung in Stichworten
Durch meine Unterschrift bestätige ich, dass ich den Prüfling in den Gefahren beim Arbeiten an elektrischen
­Anlagen und Betriebsmitteln unterwiesen habe und dieser seine Befähigung in der Praxis nachgewiesen hat.
Datum
Unterschrift/Stempel des Unterweisenden
Durch meine Unterschrift bestätige ich, dass ich von den geltenden Vorschriften Kenntnis genommen habe und
dass ich in den Gefahren beim Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln unterwiesen wurde. Die
Vorschriften werde ich beachten und einhalten.
Datum
F15 3160 B1 -axse-gelb-160614
Unterschrift des Prüflings
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