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Marktkommentar
Aktien International
täglich
Eric Trummer
eric.trummer@bekb.ch
031 666 63 55
Roger Baumgartner
roger.baumgartner@bekb.ch
031 666 63 55
19. Dezember 2014
Christoph Germann
christoph.germann@bekb.ch
031 666 63 55
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Die Festtage stehen vor der Türe und damit naht auch allmählich das Jahresende. Zu diesem Anlass möchten
wir uns bei Ihnen herzlich für Ihr Interesse bedanken. Gerne bedienen wir Sie ab dem 5. Januar 2015 wieder
täglich mit aktuellen Marktneuigkeiten. Bis dahin wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, alles Gute und
einen glücklichen Start ins neue Jahr!
Dow Jones Industrial
17'817 (+ 0.5 %)
S & P 500
2'069 (+ 0.4 %)
Nasdaq100
4'290 (+ 0.6 %)
Dax-Future
9'914 (+ 1.2 %)
5-Tages-Chart S&P 500
NEW YORK
Das Antidepressiva, dass die US-Notenbank den Märkten am Mittwoch verabreicht hat, zeigte auch am Donnerstag noch Wirkung. An der Wall Street legten die Aktienkure auf breiter Front kräftig zu. Auch der Dollar wertete sich auf. Die Federal Reserve hatte zwar klargestellt, dass sie auf eine straffere Geldpolitik zusteuert, gleichzeitig aber versichert, dass sie es nicht eilig hat, die Zinsen zu erhöhen. Die Konjunkturdaten des
Tages bestätigten, dass sich die US-Wirtschaft unverändert auf Wachstumskurs befindet. In der vergangenen
Woche beantragten weniger Amerikaner als erwartet erstmals Arbeitslosenhilfe. Der Index der Frühindikatoren
verfehlte zwar die Erwartungen leicht, deutete aber dennoch darauf hin, dass die Wirtschaft auch während des
Winters weiter wachsen wird. Zum Plus bei Technologiewerten trug massgeblich der Kurssprung der OracleAktie bei, die sich um 10,2 % verteuerte. Der SAP-Konkurrent hatte am Vortag nach US-Börsenschluss überzeugende Quartalszahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn lagen über den Erwartungen. Energiewerte, die am
Mittwoch den Markt angeführt hatten, liefen am Donnerstag dem Markt hinterher. Die Erholung des Ölpreises,
die für den Anstieg der Aktienkurse am Vortag mitverantwortlich gewesen war, erwies sich als kurzlebig. Das
schwarze Gold nahm seine Talfahrt wieder auf. Die Ölminister Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen
Emirate hatten bekräftigt, dass die Opec ihre Fördermengen nicht verringern werde. Überdies beendeten die
Hafenarbeiter in Nigeria ihren Streik, so dass die Ölexporte des afrikanischen Lands wieder aufgenommen
werden konnten. Für ein Barrel der US-Sorte WTI wurden zum Settlement nur noch 54,11 Dollar gezahlt (-4,2
%). Der Ölkonzern Chevron nimmt wegen des Ölpreisverfalls von geplanten Ölbohrungen in arktischen Gewässern Abstand. Der Kurs der Chevron-Aktie schaffte dennoch ein Plus von 2,8 %, ExxonMobil legten um
2,4 % zu.
ASIEN
An den Börsen in Asien hat sich heute Morgen die Vortagsrally fortgesetzt. Das Vertrauen in die
weltweite Konjunkturerholung nahm zu, nachdem die US-Notenbank Gelduld bei den Zinserhöhungen signalisiert hatte. Die Märkte legten zwischen 1 - 2,5 % zu, wobei die Aktienbörse in Sydney
Spitzenreiter war. In Tokio kletterte der Nikkei über 2 %, unterstützt vom schwächeren Yen. Aktien von
Isuzu Motors gewannen 5,2% nachdem Morgan Stanley die Anlageempfehlung erhöht hatte. Gefragt waren
auch Broker-Aktien. Bei Daiwa Securities stieg der Kurs um 4,8%. In Sachen Geldpolitik verzichtet die japanische Zentralbank vorerst auf das weitere Öffnen der Geldschleusen. An seiner letzten Sitzung dieses
Jahr beschloss der Geldpolitische Rat mit acht zu einer Stimme, die Geldpolitik unverändert zu lassen. Obwohl
der fallende Ölpreis es der Bank of Japan schwerer macht, das Inflationsziel von 2 % zu erreichen, entschieden
die Notenbanker, erst einmal die Effekte der bisherigen Stimulierungsmassnahmen zu beobachten. In Hong-
kong kletterte der Kurs des Elektroautoherstellers BYD nach einem Einbruch von 29 % am Vortag
nun wieder um 20,4%.
EUROPA
Für den Handelsbeginn sind die Weichen auf dem alten Kontinent gestellt - die Vorgaben sprechen eine klare
Sprache. Das Stimmungshoch passt zur Wochentendenz: Der deutsche DAX-Index gewann diese Woche bereits über 6 % und will die Gewinne nicht wieder abgeben.
Wirtschaftsdaten (Erwartungen) *
China: Japan: All Industry Activity Index Okt - 0.1 %, (unveränd.), Frühindikatoren Okt 104.5, Kaufhausumsatz Nov
-1%
Grossbritannien: Verbrauchervertrauen Dez - 4 (- 1 %)
Deutschland: Produzentenpreise Nov (- 0.2 %), (- 1.1 %)y/y, Verbrauchervertrauen Jan (8.8)
Frankreich: Produzentenvertrauen Dez (99)
Euroraum: USA: *Wenn nichts anderes vermerkt, bezieht sich die Veränderung gegenüber dem Vormonat. q/q = Veränderung gegenüber Vorquartal, y/y
= Veränderung gegenüber Vorjahr, ytd = Veränderung seit Jahresbeginn, sb = Saisonbereinigt, ( ) = Erwartungen, wenn nicht anders
erwähnt
Indexstände
Übersee
Dow Jones Industrial
S&P 500
Nasdaq Composite
Nikkei 225
Hang Seng
Shanghai Composite
Schluss
17'778
2'061
4'748
17'621
23'138
3'109
Änderung
+ 421
+ 48
+ 104
+ 411
+ 306
+ 51
Europa
DAX 30
DJ EuroStoxx 50
DJ Stoxx 50
Vortag
9'811
3'154
2'983
Trading-Range
9'800 – 10'000
3'100 – 3'125
2'900 – 3'025
Marktnachrichten
Nike
Ausblick enttäuscht Anleger
Änderung %
+ 2.4
+ 2.4
+ 2.2
+ 2.4
+ 1.3
+ 1.7
Vol. NYSE: 0.98 Mrd.
Vol. Nasdaq: 2.17 Mrd.
Weitere Kurse (ca. 08.45 Uhr)
USD/CHF 0.9805 EUR/CHF 1.2040
Gold 1'199 (USD/Unze)
NY Leicht-Rohöl-Future 54.80 USD
Der weltgrösste Sportausrüster hat Gewinn und Umsatz im abgelaufenen Quartal
überraschend deutlich gesteigert. Nike verbuchte aus Schwellenländern aber einen
geringeren Anstieg bei Bestellungen als erwartet, was einen Schatten auf die
ansonsten glänzenden Zahlen warf. Nike teilte gestern nach Börsenschluss mit,
dass der Gewinn in den drei Monaten bis Ende November um 23 % auf 655 Millionen Dollar gestiegen sei. Der Umsatz kletterte um 15 % auf 7,38 Milliarden
Dollar. Analysten hatten Nike für das zweite Geschäftsquartal deutlich weniger
zugetraut.
Xerox
Verkauft IT-Sparte Atos
Der US-Technologiekonzern Xerox verkauft seine Sparte für IT-Dienstleistungen
für 1,05 Milliarden Dollar an die französische Atos. Xerox könne sich damit auf
schneller wachsende Bereiche konzentrieren, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Atos wiederum werde seinen Marktanteil in dem Bereich in den USA
verdreifachen. Die Sparte hat 9'800 Mitarbeiter in 45 Ländern. Sie hilft Unternehmen, die eigene IT auszulagern und betreibt dafür weltweit zahlreiche Re-
chenzentren.
BASF
Verkauft Joint-Venture mit Shell
Der deutsche Chemieriese verkauft seine Beteiligung von 50 % an den JointVenture-Partner Shell, der das Gemeinschaftsunternehmen betreibt. Es stellt Styrolmonomer und Propylenoxid her. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht. Der Abschluss des Vorhabens ist bis Ende Dezember geplant. Der Rückzug
ist eine Folge des Ausstiegs von BASF aus dem Gemeinschaftsunternehmen für
Kunststoffe Styrolution. Ende Juni hatte BASF angekündigt, seine Beteiligung an
diesem Joint Venture für 1,1 Milliarden Euro an den britischen Partner Ineos zu
verkaufen.
BASF II
Milliardendeal mit Gazprom gescheitert
Wegen des schwierigen politischen Klimas zwischen Russland und dem Westen
hat BASF bei der Neuausrichtung seines Öl- und Gasgeschäfts einen Rückschlag
erlitten: Der DAX-Konzern kündigte an, den vor gut zwei Jahren mit Gazprom
vereinbarten milliardenschweren Tausch von Vermögensgegenständen nicht
zu vollziehen, darüber sei man mit Gazprom überein gekommen. BASF wollte
sich eigentlich aus dem margenschwachen Geschäft mit Gashandel und speicherung zurückziehen und den Anteil an dem mit Gazprom betriebenen Joint
Venture an den russischen Gasmonopolisten abgeben. Im Gegenzug hätten sich
die Russen mit 50 % an der Explorations- und Fördertochter Wintershall
Nordsee beteiligt. Das hat Auswirkungen auf die Ergebnisse für 2013 und 2014
der BASF SE. Das Gashandelsgeschäft wurde bereits bilanziell umgegliedert.
Durch die Absage müssen nun Abschreibungen und das anteilige Ergebnis gebucht werden. Das führt zu Aufwendungen in Höhe von 113 Millionen Euro für
2013 und 211 Millionen Euro für 2014. Das bereinigte operative Ergebnis vor
Sondereinflüssen des vergangenen Jahres liegt damit bei rund 7,1 Milliarden Euro.
Air France-KLM
3. Gewinnwarnung
Die Fluggemeinschaft Air France-KLM hat wegen des Pilotenstreiks und einer
schwachen Entwicklung bei Langstreckenflügen die Gewinnziele für das laufende
Jahr gekappt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird
um 200 Millionen Euro niedriger ausfallen als bisher geplant. Nach den Senkungen im Juli und Oktober war der Konzern hier zuletzt von 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro ausgegangen. Erst im Oktober hatte der Konzern das Ziel um 500 Millionen Euro gesenkt. Im Sommer hatte der Pilotenstreik dem französischniederländische Unternehmen einen herben Gewinneinbruch eingebrockt.
Wichtigste US-Unternehmenszahlen (erwarteter Gewinn pro Aktie):
Carnival 21c
Vor Eröffnung:
Nach Börsenschluss:
-
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