close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Linguistik. pdf free - PDF eBooks Free | Page 1

EinbettenHerunterladen
ie.indd 27
Gewinn
Aufwand
Erfolgsrechnung
Aufwand
Gewinn
16 / 26
Ertrag
Ertrag
Erfolg = Saldo der Erfolgsrechnung
Aufwand
Erfolgsrechnung
Aufwand
Verlust
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Verlust
Ertrag
Ertrag
27.
17 / 34
Eröffnungsbilanz
Aktiven
Passiven
Fremdkapital
1. 1.
Vermögen
Erfolgsrechnung
Aufwand
Ertrag
Eigenkapital
Aufwand
Schlussbilanz
Aktiven
Ertrag
Passiven
Fremdkapital
Vermögen
RW_theorie.indd 34
31. 12.
Gewinn
Eigenkapital
Gewinn
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
27.01.2011 15
0.90
16.70
1.25
1.47
0.99
0.92
16.35
14.52
0.93
16.25
1.21
1.43
0.96
0.89
15.87
14.10
0.91
Verkauf 4
0.87
Kauf 4
Devisen 2
USA
Schweden
Norwegen
Kanada
Japan
Grossbritannien
EWU-Länder 6
Dänemark
Australien
Land
Devisen- und Notenkurse vom 1. Juni 20_3
18 / 35
0.88
13.47
15.28
0.87
0.92
1.36
1.19
15.65
0.83
Kauf
Noten 3
0.96
15.14
16.95
0.94
1.03
1.53
1.27
17.31
0.93
Verkauf
US-Dollar
Schwedische Kronen
Norwegische Kronen
Kanadischer Dollar
Yen
Pfund-Sterling
Euro
Dänische Kronen
Australischer Dollar
Währung
1
100
100
1
100
1
1
100
1
Notierung
in Einheiten
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
USD
SEK
NOK
CAD
JPY
GBP
EUR
DKK
AUD
ISOKürzel 5
Bank
19 / 42
2
VSt 35%
Nettozins 65%
3
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Eidg. Steuerverwaltung
2
Rückerstattung
Bankkunde
Schlussbestand
Kapitalrückzüge
Eigenkapital
21 / 46
Warenbezüge
Ǡ
Ausgleich auf das
Eigenkapitalkonto
Ausgleich
Privatkonto
Gewinn aus
Erfolgsrechnung
Eigenzins
Eigenlohn
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Ǡ
durch das Geschäft
bezahlte Privatrechnungen
Ǡ
Kapitalerhöhungen
Ǡ
Barbezüge
Gutschriften für
Ǡ
Anfangsbestand
Belastungen für
Privat
Schlussbestand
(Saldo)
Kapitalrückzüge
Kapital Müller
22 / 48
Kapitalerhöhungen
Anfangsbestand
durch Geschäft
bezahlte Privatrechnungen
Warenbezüge
Ǡ
Ǡ
Schlussbestand
(Saldo)
Barbezüge
Ǡ
Belastungen für
Privat Müller
Eigenzins
Gewinnanteil
Ǡ
Ǡ
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Eigenlohn
Ǡ
Gutschriften für
Anfangsbestand
31 / 78
Warenaufwand
Warenertrag
Soll
Haben
Rabatte von
Lieferanten
Skonti von
Lieferanten
Rücksendungen
an Lieferanten
Einkäufe brutto
Soll
Haben
Rabatte an Kunden
Skonti an Kunden
Rücksendungen
von Kunden
Versandkosten zulasten des Verkäufers
Saldo
Bezugskosten zulasten des Käufers wie
Transport oder Zoll
W_theorie.indd 78
Verkäufe
brutto
= Einstandswert
= Warenaufwand
Saldo
= Nettoerlös
= Warenertrag
= Umsatz
Am Jahresende werden die Salden auf die
Erfolgsrechnung übertragen:
Erfolgsrechnung
Aufwand
Ertrag
Warenaufwand
Warenertrag
Bruttogewinn
Übriger Aufwand wie
Personal, Miete, Abschreibung, Zinsen
Gewinn
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
27.01.2011 15
33 / 100
Gegenstände wie Waren,
Rohstoffe, Fahrzeuge,
Maschinen, Mobiliar
Energie wie Elektrizität, Gas,
Heizöl, Treibstoffe
Dienstleistungen von Reisebüros, Taxiunternehmen,
Coiffeuren, Ingenieuren,
Rechtsanwälten, Architekten,
Werbebüros, Transportunternehmungen, Restaurants und
Hotels
Gegenstände zum Eigenverbrauch
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Nahrungsmittel
Alkoholfreie Getränke
Futtermittel
Medikamente
Zeitungen, Bücher
Pflanzen, Sämereien
Wasser in Leitungen
Radio- und Fernsehgebühren
Gegenstände zum Eigenverbrauch
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Der reduzierte Satz von 2,5 %
kommt für Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs zur
Anwendung:
Grundsätzlich werden alle Umsätze zum Normalsatz von 8,0 %
besteuert. Zusammengefasst sind
dies:
Ǡ
Reduzierter Satz 2,5 %
Normalsatz 8,0 %
Steuersätze
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Der Export von Gütern und
Dienstleistungen ist grundsätzlich
von der MWST befreit.
Im eigenen Betrieb gewonnene
Erzeugnisse der Landwirtschaft
Liegenschaftskäufe
Ǡ
Ǡ
Wohnungs- und Geschäftsmieten
Versicherungen
Geld- und Kapitalverkehr
Sportanlässe
Lotterien
Kino, Theater, Konzerte
Kirche, soziale Institutionen
Schulen
Ärzte, Zahnärzte, Heilbehandlungen
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Von der Steuer ausgenommen
sind folgende Umsätze:
Von der Steuer ausgenommene
oder steuerbefreite Umsätze
mit 0 %
In Handelsbetrieben wird zuerst
der betriebliche Bruttogewinn
ausgewiesen, dann der betriebliche
Nettogewinn (kurz Betriebsgewinn
genannt).
Betriebliche Aufwände und Erträge
stehen im Zusammenhang mit dem
eigentlichen Betriebszweck (hier
der Handel mit Waren).
Betrieb
35 / 112
Ausserordentliche Aufwände und
Erträge entstehen aufgrund von
ungewöhnlichen, seltenen, nicht
wiederkehrenden Ereignissen.
Betriebsfremde Aufwände und
Erträge entstehen aus nicht betriebstypischen Tätigkeiten.
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Ausserordentlich
Betriebsfremd
Neutraler Bereich
Gesamte Unternehmung
Wertvermehrende
Renovationen
Neubauten
Käufe
Anfangsbestand
Immobilien
37 / 118
Schlussbestand
(Saldo)
Erhöhungen
Abschreibungen
Verkaufsverluste
Reinigung
u. Hauswartung
Verwaltungsaufwand
Versicherungen
Abgaben,
Gebühren,
Steuern
Verkaufsverlust
Schlussbestand
(Saldo)
Energieaufwand
Wertminderungen
Anfangsbestand
Liegenschaftsunterhalt
Hypothekarzinsen
Saldo
Immobilienaufwand
Verkäufe
Rückzahlungen
Hypotheken
Mietzinseinnahmen
Garagen
Mietzinseinnahmen
Wohnungen
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Saldo
Mietzinseinnahmen
Geschäfte
Eigenmietwert Privatwohnung
Eigenmietwert
Geschäft
Immobilienertrag
Käufe
Kursgewinne
Ǡ
Ǡ
Anfangsbestand
Kursverluste
Ǡ
(Saldo)
Schlussbestand
Depotgebühren
Ǡ
Kursverluste
Ǡ
Spesen
Ǡ
Verkäufe
Saldo
Aufwandsminderungen
Wertschriftenaufwand
Ǡ
Wertschriftenbestand (Aktivkonto)
38 (1) / 130
Saldo
Kursgewinne
Erhaltene
Marchzinsen
Ǡ
Zinserträge
Dividendenerträge
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Ertragsminderungen (z. B. bezahlte
Marchzinsen)
Wertschriftenertrag
Das ist die Verfügbarkeit des
Geldes. Wie rasch lässt sich die
Anlage wieder in Bargeld umwandeln?
Das Verlustrisiko (z. B. Zahlungsunfähigkeit des Schuldners,
Kursverluste bei Aktien) sollte
möglichst gering sein.
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Liquidität
magisches
Dreieck
der Kapitalanlage
Hauptziel der Kapitalanleger ist
meist die Erzielung einer angemessenen Rendite.
Rendite
Sicherheit
38 (2) / 131
41 / 135
juristische Personen wie AG oder
GmbH
Ǡ
die anzuwendenden Grundsätze
ordnungsmässiger Buchführung
und Rechnungslegung.
Inhalt und Aufbau der im
Geschäftsbericht enthaltenen
Jahresrechnung, bestehend aus
Bilanz, Erfolgsrechnung und
Anhang.
die Bewertung der Aktiven und
Verbindlichkeiten.
die Pflicht zur Aufbewahrung
von Buchhaltung und Belegen
während zehn Jahren.
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Zu den allgemeinen Vorschriften
gehören:
alle Einzelunternehmen und
Personengesellschaften ab
einem jährlichen Umsatzerlös
von Fr. 500 000
als Teil der Jahresrechnung eine
Geldflussrechnung erstellen:
einen Lagebericht verfassen, der
den vergangenen und künftig
erwarteten Geschäftsverlauf und
die wirtschaftliche Lage des
Unternehmens darstellt.
Ǡ
Ǡ
Diese Unternehmen müssen zusätzlich
Besondere Vorschriften gelten für
Unternehmen, die zu einer ordentlichen Revision verpflichtet sind.
Das sind grundsätzlich Unternehmen, die folgende Grössen überschreiten:
Bilanzsumme 20 Mio., Umsatzerlös
40 Mio., 250 Vollzeitstellen.
Diese Vorschriften sind anwendbar
auf
Ǡ
Rechnungslegung für grössere
Unternehmen (OR 961)
Allgemein gültige Vorschriften
(OR 957)
Buchführungs- und Rechnungslegungsvorschriften
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Anerkannte Standards sind die
Swiss GAAP FER, die IFRS und ausnahmsweise die US GAAP.
Der Abschluss soll ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanzierungsund Ertragslage der Unternehmung
vermitteln, die so genannte Trueand-Fair-View. Die Anforderungen
an Buchführung und Rechnungslegung sind sehr hoch.
Börsenkotierte Unternehmen müssen zusätzlich einen Abschluss nach
einem anerkannten Standard zur
Rechnungslegung erstellen. Bei
nicht börsenkotierten Unternehmen können mindestens 20 % der
Gesellschafter einen solchen Abschluss verlangen.
Abschluss nach anerkanntem
Standard (OR 962)
250 Seiten.
Ǡ Dieses Regelwerk umfasst etwa
manchmal large und lassen zu
viele alternative Methoden zu.
Ǡ Hauptschwäche: Die Regeln sind
bündig und allgemein verständlich
formuliert.
Ǡ Hauptstärke: Die Regeln sind kurz,
3000 Seiten.
Ǡ Dieses Regelwerk umfasst etwa
beträchtlich, was den Einsatz von
(teuren) Spezialisten notwendig
macht.
Ǡ Hauptschwäche: Der Umfang ist
umfassendes Regelwerk, das vor
allem auf Regeln (Prinzipien,
Grundsätzen) beruht.
Ǡ Hauptstärke: Die IFRS sind ein
100 Ländern anerkannt.
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
30 000 Seiten.
Ǡ Dieses Regelwerk umfasst über
ist umfangreich und kompliziert.
Es enthält viele Einzelvorschriften
und wenig allgemein gültige Regeln.
Ǡ Hauptschwächen: Das Regelwerk
meist sehr genau und lassen wenig
Spielraum.
Ǡ Hauptstärke: Die US GAAP sind
lich in den USA angewandt.
Ǡ Die IFRS sind weltweit in über
Ǡ Die Swiss GAAP FER werden
nur in der Schweiz angewandt.
United States Generally Accepted
Accounting Principles
International Financial Reporting
Standards
Swiss Generally Accepted Accounting
Principles, Fachempfehlungen zur
Rechnungslegung
Ǡ Die US GAAP werden hauptsäch-
US GAAP
Standards zur Rechnungslegung
IFRS
Swiss GAAP FER
41 / 136
Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen müssen mindestens so hoch sein
wie der erwartete Mittelabfluss.
Die Aktiven dürfen höchstens zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten 1 bewertet werden. Nutzungs- und
altersbedingte sowie anderweitige Wertverluste müssen durch Abschreibungen bzw. Wertberichtigungen
berücksichtigt werden.
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Beteiligungen (in der Regel ab 20 % Kapitalanteil) gehören zum Anlagevermögen und dürfen höchstens zu
Anschaffungskosten bilanziert werden, auch wenn sie
börsenkotiert sind.
Vorräte dürfen grundsätzlich höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden.
Wenn ihr Wert am Bilanzstichtag unter den Nettoveräusserungswert2 sinkt, so muss dieser tiefere Wert
eingesetzt werden.
Aktiven mit Börsenkursen (zum Beispiel Wertschriften
oder Edelmetalle) dürfen zum Kurs am Bilanzstichtag
bewertet werden, auch wenn dieser über dem Anschaffungswert liegt.
Aktiven und Verbindlichkeiten sind in der Regel einzeln zu bewerten.
Die Bewertung hat vorsichtig zu erfolgen, darf aber
die zuverlässige Beurteilung der wirtschaftlichen Lage
nicht verhindern.
Vorschriften für ausgewählte Aktiven
Bewertungsvorschriften des Obligationsrechts
Allgemeine Vorschriften
41 (1) / 139
Niederstwertprinzip
Von mehreren für die Bewertung
zur Verfügung stehenden Werten
muss der niedrigste genommen
werden.
Beispiel:
Bei den Vorräten müssen die Anschaffungs- bzw. Herstellkosten mit
dem Nettoveräusserungswert verglichen werden. Der niedere von
beiden Werten ist für die Bilanzierung massgeblich.
Gewinne dürfen erst ausgewiesen
werden, wenn sie durch Verkauf
erzielt worden sind.
Beispiel:
Die Vorräte dürfen nicht schon zu
Verkaufspreisen bilanziert werden,
sondern höchstens zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten.
Vorsichtsprinzip
Realisationsprinzip
41 (2) / 139
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Steigt der Wert der Vorräte am
Bilanzstichtag über die Anschaffungs- bzw. Herstellkosten (= unrealisierter Gewinn), darf nicht
aufgewertet werden; sinkt der
Wert unter den Nettoveräusserungswert (= unrealisierter Verlust), muss abgewertet werden.
Beispiel:
Gewinne dürfen erst ausgewiesen
werden, wenn sie durch Verkauf
erzielt worden sind (= Realisationsprinzip); Verluste müssen dagegen
schon gezeigt werden, wenn deren
Eintritt möglich ist.
Imparitätsprinzip
Durch die Bildung stiller Reserven wird der Gewinn tiefer ausgewiesen, als es der Wirklichkeit entspricht.
Es werden zu wenig Rückstellungen gebildet, womit
sich die Überbewertung des Fremdkapitals verkleinert.
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Durch die Auflösung stiller Reserven wird der Gewinn
höher ausgewiesen, als es der Wirklichkeit entspricht.
Ǡ
Es werden zu viele Rückstellungen gebildet, womit
die Überbewertung des Fremdkapitals steigt.
Ǡ
Es wird zu wenig abgeschrieben, womit die Unterbewertung der Aktiven abnimmt.
Beispiele:
Beispiele:
Ǡ
Früher gebildete Bestände an stillen Reserven können
wieder aufgelöst werden, wenn in einer Periode weniger Aufwand oder mehr Ertrag gebucht wird, als betriebswirtschaftlich richtig ist.
Der Bestand an stillen Reserven wird erhöht, wenn in
einer Periode mehr Aufwand oder weniger Ertrag gebucht wird, als betriebswirtschaftlich richtig ist.
Es wird zu viel abgeschrieben, womit die Unterbewertung der Aktiven zunimmt.
Der Bestand an stillen Reserven nimmt ab.
Der Bestand an stillen Reserven nimmt zu.
Ǡ
Die Auflösung von stillen Reserven
Die Differenz wird deshalb als stille Reserven bezeichnet, weil
dieser Teil des Eigenkapitals für die Leser der externen Bilanz
nicht sichtbar ist.
Weil in der externen Bilanz die Aktiven unterbewertet und
das Fremdkapital überbewertet werden, ist das Eigenkapital
in der externen Bilanz tiefer als in der internen Bilanz.
Das ist die Differenz zwischen externem und internem Eigenkapital.
Der Bestand an stillen Reserven
Die Bildung von stillen Reserven
42 / 149
Eine Beteiligung darf höchstens zum Anschaffungswert bilanziert werden, auch wenn die Beteiligung
im Wert steigt.
Ǡ
Die Rückstellungen werden bewusst höher ausgewiesen, als betriebswirtschaftlich korrekt wäre.
Ǡ
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Die Warenvorräte werden um den steuerlich erlaubten Drittel unter dem Einstandswert bilanziert.
Ǡ
Beispiele:
Beispiele:
Ein Grundstück darf höchstens zum Anschaffungswert bewertet werden, auch wenn der Marktwert
höher liegt.
Willkürreserven (auch Absichts- oder Verwaltungsreserven genannt) werden von der Geschäftsleitung
bewusst gebildet, in der Absicht, den Vermögens- und
Erfolgsausweis zu beeinflussen.
Zwangsreserven entstehen ohne Zutun der Geschäftsleitung automatisch durch Wertsteigerungen, die
wegen der gesetzlichen Höchstbewertungsvorschriften
für die Aktiven nicht ausgewiesen werden dürfen.
Ǡ
Willkürreserven
Stille Reserven
Zwangsreserven
42(1) / 150
Ǡ
Ǡ
Das Delkredere darf pauschal festgesetzt werden
(5 % auf inländischen Forderungen, 10 % auf ausländischen).
Ǡ
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Überhöhte Abschreibungen werden aufgerechnet
(von Kanton zu Kanton verschieden).
Betriebswirtschaftlich nicht begründbare Rückstellungen werden steuerlich nicht anerkannt.
Beispiele:
Beispiele:
Die Warenvorräte dürfen um einen Drittel
unterbewertet werden.
Einige vom Obligationenrecht erlaubte stille Reserven
sind von den Steuergesetzen nicht zugelassen und
werden von den Steuerbehörden aufgerechnet. Damit
sollen angemessene Steuereinnahmen gewährleistet
werden.
Nach Obligationenrecht dürfen im Prinzip beliebig viele stille Reserven gebildet werden. Viele stille Reserven
werden auch von den Steuergesetzen anerkannt.
Ǡ
Nach Steuerrecht nicht anerkannt
Nach Obligationenrecht erlaubte stille Reserven
Nach Steuerrecht anerkannt
42(2) / 150
Hilfsbuch
Hilfsbuch
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Ǡ
Hilfsbuch
Lagerbuchhaltung
Hilfsbuch
Lohnbuchhaltung
Hilfsbuch
Anlagenbuchhaltung
Leimgruber/Prochinig, Das Rechnungswesen der Unternehmung. © Verlag SKV
Journal (zeitliche Aufzeichnung der Geschäftsfälle)
Hauptbuch (kontenmässig-systematische Aufzeichnung der Geschäftsfälle)
Bilanz (Darstellung der Vermögenslage)
Erfolgsrechnung (Darstellung der Ertragslage)
Geldflussrechnung (Darstellung der Liquiditäts- und Finanzlage)
Finanzbuchhaltung
Kreditorenbuchhaltung
Debitorenbuchhaltung
43 / 152
Document
Kategorie
Automobil
Seitenansichten
14
Dateigröße
115 KB
Tags
1/--Seiten
melden