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PFARREIBLATT
Nr. 22/2014
SURSEE
16. bis 31. Dezember 2014
16. bis 31. Dezember 2014
Pfarrei aktuell
Abt von Einsiedeln im Einsiedlerhof
Am Freitag, 19. Dezember, 19 Uhr, öffnet
das Pfarrhaus im Einsiedlerhof neben der
Pfarrkirche die Türen und lädt alle Interessierten in die offene «Adventsstube» ein
– oder besser in die offenen Adventsstuben auf den verschiedenen Stockwerken.
Das Seelsorgeteam freut sich, viele Gäste
zu bewirten und ganz besonders auch den
ehemaligen Hausherrn Abt Urban Federer OSB vom Kloster Einsiedeln im Einsiedlerhof in Sursee zu begrüssen.
Freitagsgottesdienst
Am Freitag, 19. Dezember, feiern wir um
9 Uhr in der Klosterkirche eine Kommunionfeier unter dem Motto «Lass dich leiten vom Licht, das dir leuchtet, und du
erkennst deinen Weg durch die Zeit trotz
aller Dunkelheit». Wir feiern den letzten
Freitagsgottesdienst dieses Jahres und
gehen gemeinsam dem grossen Licht von
Weihnachten entgegen. Nach der Feier
treffen wir uns zu Kaffee und Lebkuchen.
Friedenslicht
Das Friedenslicht kann am Mittwoch, 24.
Dezember, 10 bis 11.30 Uhr und von 13.30
bis 15 Uhr, in der Martinskapelle abgeholt
werden. Zudem wird das Friedenslicht in
den Weihnachtsgottesdiensten ausgeteilt.
Familiengottesdienst am Heiligabend
In diesem Jahr machen wir uns gemeinsam mit einem Hirtenmeitli auf den Weg
zur Krippe. Was es alles dazu braucht und
was wir als Geschenk einander weitergeben dürfen, das ist das Thema unseres
Familiengottesdienstes. Wie jedes Jahr
Titelbild: Dieses Jahr beteiligt sich die
Pfarrei St. Georg Sursee an der Adventsfenster-Tradition im Städtchen. Dazu
haben Sekundarschüler und -schülerinnen der 2. Oberstufe im Rahmen des Religionsunterrichtes mit schwarzem Tonund farbigem Transparentpapier gearbeitet und das Pfarrhausfenster gestaltet.
Foto: Werner Mathis
2
feiern wir am Heiligabend um 17.30 Uhr
mit einer Geschichte für Jung und Alt und
verknüpft mit der biblischen Botschaft die
Ankunft von Jesus Christus bei uns Menschen. Für die musikalische Umrahmung
sorgt die Musikschule Region Sursee. Der
BeginnersChor sowie die MartinSinger
unter der Leitung von Valeria Bär-Romer
begleiten uns mit passenden Weihnachtsliedern und ermöglichen uns, zusammen
mit dem Friedenslicht aus Betlehem, Gott
einen Platz in unserer Mitte zu geben. Bitte Laterne mitbringen,worin das Licht mit
nach Hause genommen werden kann!
Mitternachtsgottesdienst in Sursee
Der Mitternachtsgottesdienst am Heiligabend in der Pfarrkirche um 22.30 Uhr
wird mit festlicher Musik aus der Barockzeit umrahmt. Monika Ambühl, Orgel; Rainer Koch, Flöte. Vor dem Gottesdienst
spielt die Organistin französische Weihnachtsmusik.
Weihnachtsgottesdienst in Schenkon
Der Weihnachtsgottesdienst an Weihnachten, 25. Dezember, 10 Uhr, in der
Kapelle Namen Jesu wird von einem Trio
mit Orgel/ Englischhorn/ Waldhorn musikalisch umrahmt. Es werden Werke von
Mozart, Kling und Adams zu hören sein.
Die Instrumente Englischhorn und Waldhorn mit ihren warmen Tönen vermitteln
einen besonderen Klang von Hirtenmusik. Zur Einstimmung werden vor dem
Gottesdienst Weihnachtslieder ertönen.
Romantische Orchestermesse
An Weihnachten, am Donnerstag, 25.
Dezember, singt der Kirchenchor, begleitet vom Orchester Sempach-Sursee, um
10.30 Uhr in der Pfarrkirche die «Messe
in D-Dur» von Otto Nicolai. Die emotionale und melodiöse Musik verbreitet eine
zauberhafte weihnächtliche Stimmung.
Die Solisten sind Marianne Steffen
(Sopran), Schoschana Kobelt (Alt), Franz
Steffen (Tenor) und Lisandro Abadie
(Bass). Der Name Otto Nicolai wird im Allgemeinen mit der Oper «Die lustigen Wei-
Offene Weihnacht
Am Heiligen Abend, am Mittwoch, 24.
Dezember, 18 Uhr, öffnet das Pfarreiheim seine Türen zur offenen Weihnacht. Die reformierte Kirchgemeinde
und die katholische Pfarrei laden Jung
und Alt, Singles und Familien zu einer
gemeinsamen Weihnachtsfeier ein. Mit
Geschichten, Liedern und Musik wird
der Abend beginnen und um 21 Uhr
nach einem guten Essen ausklingen.
Um Voranmeldung wird gebeten, sie ist
aber nicht zwingend erforderlich
(katholisches Pfarramt, 041 926 80 60,
reformiertes Pfarramt, 041 921 11 38).
Falls Sie eine Fahrgelegenheit benötigen, teilen Sie uns dies mit. Wir freuen
uns auf Sie. Katholische Pfarrei und
reformierte Kirchgemeinde Sursee
ber von Windsor» verbunden. Weniger
bekannt ist sein umfangreiches geistliches Schaffen in der Nachfolge von Felix
Mendelssohn am Berliner Domchor. Josef
Scheidegger, Orgel. Leitung: Peter Meyer.
Sternsingen
Es ist in Sursee Tradition, dass die Sternsinger von Haus zu Haus ziehen und den
Segen von Weihnachten weitertragen.
Dies geschieht am Sonntag, 4. Januar.
Ausgesendet werden sie im Familiengottesdienst um 10.30 Uhr. Im Kontext der
Ausstellung «chlöpfe-rätsche-tötsche»
des Sankturbanhofes findet im Anschluss
an den Gottesdienst um 11.30 Uhr beim
Sankturbanhof ein Empfang mit Liedern,
Haussegen und Dreikönigskuchen statt.
Wer gerne mitsingen und mitziehen oder
die Sternsinger bei sich zu Hause empfangen möchte, melde sich bis 30. Dezember
im Pfarramt (041 926 80 60) oder sekretariat@pfarrei-sursee.ch). Für weitere
Auskünfte und spätere Anmeldungen
können Sie sich an Monika Piani wenden,
041 921 78 22, pianifamily@sunrise.ch.
Weitere Aktuell-Meldungen: Seiten 5 und 6
Editorial
Erholsame und stimmungsvolle Weihnachtszeit?
Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber seit einigen Jahren fällt es mir immer schwerer, schon
früh in Weihnachtsstimmung zu kommen. Auch dieses Jahr hatte und habe ich so meine liebe
Mühe und frage mich, woran es liegt. Was bringt uns eigentlich in Weihnachtsstimmung? Sind
es die Supermärkte, welche sich schon sehr früh alle Mühe geben, die Konsumenten auf das
Weihnachtssortiment aufmerksam zu machen, oder die allgegenwärtigen elektrischen Dekorationen, welche in den Vorgärten in unseren Breitengraden immer mehr anzutreffen sind?
Für mich persönlich war es dieses Jahr die aufwändige und sehr stimmungsvolle Dekoration
im Pfarreiheim, welche mich das erste Mal so richtig an das bevorstehende Fest mahnte.
Als Kind war es einfacher: Mit dem ersten Tag im Dezember begann das frühmorgendliche Öffnen des Adventskalenders. Das tägliche Ritual erleichterte dem ungeduldigen Kind das Warten auf die Bescherung. Heute gibt es zahlreiche neuere Formen des klassischen Adventskalenders, sei es im Internet oder auf dem Handy. Aber haben sie noch denselben Effekt? Was
war die eigentliche Magie des Adventskalenders in kindlichem Alter? Und was können wir aus
diesem Gefühl in unser heutiges Lebensalter übertragen?
Mit jedem Tag, der vergeht, könnte man sich etwas mehr freuen. Es fällt heute vielen wohl eher
schwer, sich schon im Vorfeld von Weihnachten wirklich zu freuen. Zu gross ist die durchgetaktete Abfolge von Einkäufen, Weihnachtsessen, Pflichtbesuchen und weiteren «Verpflichtungen».
Idealerweise sähen wir Weihnachten nicht als isoliertes Fest, sondern nur als letzten Tag der
Adventszeit, das wir jeden Tag des Monats zu geniessen versuchen. Probieren wir uns doch
durch die vielen Möglichkeiten, die sich uns jeden Tag bieten, schon frühzeitig in Stimmung
bringen. Geniessen wir die Dunkelheit und die Lichter, die sie wieder erhellen oder die fröhlichen Gesänge, und blenden wir die Stressfaktoren aus.
Bedenken wir, Weihnachten findet glücklicherweise jedes Jahr statt. Setzen wir uns deshalb
doch nicht dem Stress aus, alles für das perfekte Fest planen zu müssen. Schrauben wir unsere Ansprüche ein wenig herunter. So wird ein Fest, welches in seiner «ursprünglichen» Form
ein Grund zur grossen Freude war, diesem Sinn auch wieder gerecht. Das ausgeklügelte 5-Gang
Menü, die exorbitanten Geschenke, die exklusive Nordmanntanne oder die lang geplante Familienaussöhnung –. Alles sehr schön, aber für ein gelungenes Weihnachtsfest nicht unbedingt
vonnöten... Ein Fest im Kreise der engen Familie oder guter Freunde, ohne Ansprüche und
ohne Verpflichtungen – ein gute Gelegenheit zur Ruhe zu kommen.
In dem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein möglichst stimmungsvolles Weihnachtsfest im
ursprünglichen Sinn und Geist.
Fabrizio Misticoni, Bereichsleiter Jugend/Jugendseelsorger
3
Schweizer Bischöfe beenden Ad-Limina-Besuch in Rom
Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien,
Pfarreiinitiative und Fragen zur Ökumene
Die Schweizer Bischöfe haben ihren
Besuch in Rom am 5. Dezember beendet. Im Zentrum standen die Wallfahrt
zu den Gräbern der Apostel Petrus und
Paulus sowie die Begegnung mit Papst
Franziskus. Dabei wurden Themen wie
Zusammenarbeit zwischen Priestern
und Laien, Ökumene sowie das Verhältnis der Kirche zu den staatskirchenrechtlichen Körperschaften und
die Pfarrei-Initiative behandelt.
Die Wallfahrt zu den Apostel-Gräbern in
Rom und das Zusammentreffen mit
Papst Franziskus und seinen Mitarbeitern standen im Zentrum der Reise, die
vom 1. bis 5. Dezember 2014 stattfand.
Letztmals fand der Besuch «ad limina
apostolorum» der Schweizer Bischöfe
2005/2006 statt. Die spirituelle Bedeutung Roms ist unerreicht durch das bis
heute fortdauernde Wirken der beiden
Apostel Petrus und Paulus, an deren
Gräbern die Schweizer Bischöfe je eine
heilige Messe feierten.
Viel Raum für Gespräche
Gleich am ersten Tag wurden sie von
Papst Franziskus, empfangen. Die
Begegnung fand ohne grosses Zeremoniell statt und liess viel Raum für das
Gespräch zwischen dem Heiligen Vater
und den Schweizer Bischöfen. Zwei
Stunden standen dafür zur Verfügung,
eine Zeit, die intensiv genutzt wurde. Die
Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) trugen ihre Anliegen und
Sorgen vor, der Heilige Vater antwortete aus der Perspektive seines hohen
Amtes. Viele der behandelten Fragen
berührten theologische und spirituelle
Grundlagen der bischöflichen Aufgaben.
Zusammenarbeit von Priestern und
Laien für Papst wichtig
Besonders würdigte der Heilige Vaterdie notwendige Zusammenarbeit von
Priestern und Laien. Er ermutigte die
Bischöfe, das Engagement der Laien für
4
Die Schweizer Bischofskonferenz am 1. Dezember 2014 bei Papst Franziskus zum Auftakt des Ad-Limina-Besuchs .
Bild: KNA
die Kirche zu unterstützen und zu fördern; jedoch den Unterschied zwischen
dem gemeinsamen Priestertum der
Gläubigen und dem Priestertum des
Dienstes zu wahren.
Für Einheit der Menschheitsfamilie
Ein ermutigendes Wort äusserte der
Papst auch über die Ökumene. Er betonte, dass sie nicht nur zur Einheit der Kirche, sondern auch zur Einheit der
Menschheitsfamilie beitrage. So nötig
und wichtig die ökumenischen Bestrebungen seien, sie dürften jedoch nicht
dazu veranlassen, zum Beispiel im Falle des eucharistischen Glaubens, «die
Unterschiede auf Kosten der Wahrheit
wegzuretuschieren».
Auch das Verhältnis zwischen Kirche
und Staat und die kantonalen staatskirchenrechtlichen Körperschaften lobte
Papst Franziskus ausdrücklich. Aber
auch in diesem Fall mahnte er zur notwendigen Unterscheidung: Es sei wichtig, den Unterschied der Funktionen
zwischen den Körperschaften und den
Strukturen der katholischen Kirche zu
bewahren.
Auszug aus der Medienmitteilung der
Schweizer Bischofskonferenz
Pfarrei-Initiative kam zur Sprache
Die Bischöfe von St. Gallen, Basel und Chur
haben in Rom die Präfekten der Glaubensund Bischofskongregation getroffen.
Gesprächsthema war die von Schweizer
Seelsorgern lancierte Pfarrei-Initiative, die
Reformen in der Katholischen Kirche fordert. Es seien in einer brüderlichen Atmosphäre einige Fragen bezüglich der PfarreiInitiative erörtert worden, teilte das Bistum
St. Gallen mit. Dabei habe Einigkeit darüber bestanden, dass die Lehre der Kirche,
basierend vor allem auf dem II. Vatikanischen Konzil, die Grundlage für die Lösung
der entstandenen Fragen bilde.
Die Pfarrei-Initiative wurde im November
2012 von 90 Seelsorgern lanciert. Sie fordert Reformen, weil die Realität im Kirchenalltag längst nicht mehr den Vorschriften der Kirchenleitung entspreche. So
erhalten Andersgläubige die Kommunion,
Laien predigen und sie segnen wiederverheiratete Paare.
Die Schweizer Bischöfe lehnen die Initiative ab. Die Bischöfe von St. Gallen, Chur und
Basel kritisierten das Vorpreschen der
Seelsorger. Sie interpretierten die Initiative als «Aufruf zum Ungehorsam» und als
«falschen Weg».
(Aus der Neuen Zürcher Zeitung)
Pfarrei St. Georg Sursee
Feiern und Gottesdienste
während der Weihnachtszeit
Feiern und Gottesdienste am Heiligabend
Datum
Mittwoch
24. Dezember
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
24. Dezember
24. Dezember
24. Dezember
24. Dezember
24. Dezember
24. Dezember
24. Dezember
24. Dezember
Zeit
10.00 – 11.30
13.30 – 15.00
16.00
16.00
16.30
17.30
18.00 – 21.00
21.00
22.30
23.00
Versöhnungsfeiern vor Weihnachten
Donnerstag 18. Dezember 19.30
Freitag
19. Dezember 16.45
Sonntag
21. Dezember 19.30
Veranstaltung
Ort
Abholen des Friedenslichtes
Kindergottesdienst
Kleinkinderfeier zur Weihnachtsgeschichte
Kindergottesdienst mit Krippenspiel
Familiengottesdienst
Offene Weihnachten
Weihnachtsgottesdienst
Mitternachtsmesse
Mitternachtsmesse
Martinskapelle
Pfarrkirche
Klosterkirche
Kapelle Namen Jesu, Schenkon
Pfarrkirche
Pfarreiheim
Kapelle Mariazell
Pfarrkirche
Kapelle Namen Jesu, Schenkon
Kapelle Namen Jesu
Alterszentrum St. Martin
Pfarrkirche
Seelsorger
Josef Mahnig
Josef Mahnig
Josef Mahnig
Beicht- und Versöhnungsgespräche vor Weihnachten
Dienstag
16. Dezember 15.00 – 16.30 Alterszentrum St. Martin
Freitag
19. Dezember 17.00 – 18.30 Kapelle Mariazell
Samstag
20. Dezember 15.30 – 17.15 Pfarrkirche
Sonntag
21. Dezember 16.00 – 18.00 Kloster Sursee
Adventskonzert in der Klosterkirche
Der Männerchor Sursee lädt zur musikalischen Einstimmung auf die Feiertage ein. Unter dem Titel «Weihnachtsmusik» singt der Chor festliche Melodien
aus der russisch-orthodoxen Liturgie,
bekannte Spirituals und englische Weihnachtslieder sowie deutsche Lobgesänge. Die Sänger stehen unter der Leitung
von Andreas Wiedmer und werden von
Lena Sattler am Piano begleitet. Ein Teil
des Konzertes wird als offenes Singen
durchgeführt. Der Eintritt ist frei - zur
Deckung der Unkosten wird eine Türkollekte aufgenommen.
Aufführung: Sonntag, 21. Dezember,
17 Uhr, Klosterkirche.
Weihnachtskonzert im Kerzenlicht
Am Stephanstag, 26. Dezember, 17 Uhr,
öffnet die Kirche St. Georg die Türen für
ein Extrakonzert der ganz besonderen
Art: Blockflöte und Cembalo. Der
bekannte Domorganist von Frascati bei
Rom, Pietro delle Chiaie spielt zusammen mit dem «Paradiesvogel des
Südens», wie der herausragende Blockflötist Romeo Ciuffa auf der anderen Seite der Alpen gern genannt wird. Ciuffa
ist in der ewigen Stadt am Tiber geboren, aber musiziert auf Konzertreihen in
ganz Europa, Japan und in den USA. Die
Hirtenflöte mit Olivenholzeinlagen aus
Umbrien verleiht dem Musikspiel des
Virtuosen das südländische Feuer.
Im Kerzenlicht laden die beiden brillianten Musiker zu einer Reise in den
Süden ein und machen mit den verschiedenen Komponisten Halt in Venezia,
Milano und ziehen den musikalischen
Bogen über Firenze und Roma weiter bis
nach Napoli. So erklingen Werke u.a.
von Giuseppe Sammartini, Francesco
Barsanti, Arcangelo Corelli und Francesco Mancini.
Die Pfarrei St. Georg freut sich, dass die
Thomas Plappallil
Gerold Beck
Thomas Müller
Thomas Müller
beiden «Maestri» in Sursee ein einmaliges Extrakonzert geben und lädt alle
Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber herzlich ein. Der Eintritt ist frei –
Türkollekte.
Weihnachtsfeier
Das Vorbereitungsteam freut sich, alle
Pensionierten der Pfarrei am Montag,
29. Dezember , 14 Uhr, ins Pfarreiheim
zur Weihnachtsfeier einzuladen. Wir
können uns auf eine einfühlsame Weihnachtsgeschichte, vorgelesen von Irène
Studer, und auf eine wunderbare Weihnachtsmusik, vorgetragen von der
Musikschule Region Sursee, freuen.
Stimmige Dekorationen, ein wunderschöner Christbaum, leckere Verpflegung und ein Gläschen Wein, gemütliche Stimmung – all dies erwartet Sie.
Geniessen Sie mit uns eine besinnliche
gemütliche Weihnachtsfeier und stossen
Sie mit uns an auf ein gutes neues Jahr!
5
16. bis 31. Dezember 2014
Verschiedenes aus der Pfarrei
Samichlaus besuchte
die Pensionierten
Adventlicher Morgen war
guter Einstieg in den Tag
Nach einem besinnlichen Rorategottesdienst mit schöner Blockflötenmusik
trafen sich anschliessend alle zu einem
gemütlichen und feinen Morgenessen im
Pfarrhaus Einsiedlerhof. Der Frauenbund hatte alles wunderbar vorbereitet,
und das ganze Haus duftete nach frischem Brot und Kaffee. Der adventliche
Morgen war ein wunderschönes Erlebnis und ein guter Einstieg in den Tag.
Alle sind herzlich zum letzten Rorategottesdienst ganz im Kerzenlicht eingeladen: Mittwoch, 17. Dezember, 6.15
Uhr, in der Pfarrkirche und anschliessend Morgenessen im Pfarrhaus Einsiedlerhof.
Kinder und Erwachsene, Familien und
Alleinstehende, alle sind herzlich zur
kurzen Lichtfeier und zum Morgenessen
eingeladen und herzlich willkommen.
Timeout für die Seele –
Die Bibel für den Alltag
Zur Ruhe kommen, mit den Gedanken
abtauchen, in Gedanken der Bibel eintauchen und die biblischen Worte in den Alltag weitertragen – das ist das Anliegen
am Abend nach der Arbeit und vor dem
Feierabend im Advent. Mit diesem Angebot des Bibellesens sind Sie eingeladen,
zusammen mit anderen Menschen auf
einen spirituellen Weg hin zu Weihnachten zu begeben, um eine Lesegemeinschaft zu werden und einen Bibeltext
intensiver zu erfassen. Das letzte Treffen
findet am Donnerstag, 18. Dezember, 19
bis 19.45 Uhr, im Kloster statt.
6
Ein mit gut gelaunten Gästen voll besetzter Pfarreiheimsaal hiess den Samichlaus mit Schmutzli und Laternenträgerin mit grossem Applaus willkommen.
Andächtig und bewegt lauschten daraufhin die Pensionierten der Pfarrei St.
Georg den besinnlichen Worten von St.
Nikolaus. Bald darauf ging er mit seinen
Gehilfen durch die Besucherreihen und
verteilte Nüssli und Mandarinen. Der
schelmische Schmutzli verabreichte
zum grossen Gaudi aller «Brämi», so viel
er nur konnte.
Zur guten Stimmung trugen auch die
Witze von Leo Käch sowie die Oergelimusik, vorgetragen vom Samichlaus,
Theres Elmiger und Rita Frei, bei. Allen
Mitwirkenden sei an dieser Stelle recht
herzlich für den wunderschönen Nachmittag gedankt.
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Redaktionsschlüsse 2015 Pfarreiblatt Sursee
Nummer
Monat
01
Januar
02
Januar
03
Februar
04
Februar
05
März
06
März
07
April
08
April
09
Mai
10
Mai
11
Juni
12
Juni
13
Juli *
14
August *
15
September
16
September
17
Oktober
18
Oktober
19
November
20
November
21
Dezember
22
Dezember
01/2016
Januar
02/2016
Januar
* Doppelnummern
Redaktionsschluss
Mo 15.12.14
Mo 05.01.15
Do 15.01.15
Mo 02.02.15
Mo 16.02.15
Fr 27.02.15
Di 17.03.15
Mi 01.04.15
Mi 15.04.15
Fr 01.05.15
Mo 18.05.15
Di 02.06.15
Di 16.06.15
Fr 17.07.15
Di 18.08.15
Mi 02.09.15
Di 15.09.15
Fr 02.10.15
Do 15.10.15
Mo 02.11.15
Di 17.11.15
Mi 02.12.15
Mi 16.12.15
Mo 04.01.16
Zustellung
Di 30.12.14
Do 15.01.15
Fr 30.01.15
Fr 13.02.15
Fr 27.02.15
Fr 13.03.15
Mo 30.03.15
Mi 15.04.15
Mi 29.04.15
Fr 15.05.15
Fr 29.05.15
Mo 15.06.15
Mo 29.06.15
Do 30.07.15
Mo 31.08.15
Di 15.09.15
Mi 30.09.15
Do 15.10.15
Fr 30.10.15
Fr 13.11.15
Mo 30.11.15
Di 15.12.15
Mi 30.12.15
Fr 15.01.16
Kirche – Welt – Politik
Blick in die Weltkirche
Gemeinsam orthodoxes Andreas-Fest
gefeiert
Papst Franziskus und der Ökumenische
Patriarch von Konstantinlopel, Bartholomaios I., haben in Istanbul gemeinsam das orthodoxe Andreas-Fest gefeiert. Bei der Zelebrierung in der Istanbuler Georgskathedrale am Sonntag,
30. November, bekräftigten sie ihren
Willen, den Weg zur vollen Gemeinschaft ihrer Kirchen weitergehen zu
wollen. Die gemeinsame Feier der
Eucharistie bleibe das ersehnte Ziel.
Katholische Kirche unterstützt
Widergutmachung
Die katholische Kirche stellt sich prominent hinter die Initiative für eine
Wiedergutmachung zugunsten der
Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Wie die NZZ am Sonntag
vom 30. November 2014 schreibt, sei
der Entscheid der Bischöfe, einen offiziellen Vertreter in das Komitee zu entsenden, bemerkenswert. Denn die Wiedergutmachungs-Initiative thematisiere ein Problem, bei dem die katholische
Kirche selbst in der Kritik stehe: Sie fordert eine Wiedergutmachung für die
Opfer fürsorgerscher Zwangsmassnahmen und für Verdingkinder. Hierfür
soll ein Fonds über 500 Millionen Franken geschaffen werden, um schwer
betroffene Opfer entschädigen zu können. Einsitz in das Komitee nimmt der
in Ennetmoos wohnhafte Theologe
Thomas Wallimann, Präsident ad Interim bei Justitia et Pax.
50 Jahre nach Konzilsende
Der Katholische Seelsorgerat des Kantons Luzern erinnert im kommenden
Jahr mit monatlichen spirituellen
Anregungen an das Konzil, das vor 50
Jahren seinen Abschluss fand. Ruedi
Heim, Guido Marfurt und Karl
Mattmüller verfassen die zwölf Impulse, die auf www.seelsorgeratluzern.ch
unter «Aktuelle Themen» erscheinen.
Die Impulse sind gedacht als spirituel-
le Anregungen zu Beginn einer Sitzung
des Pfarrei- und/oder Kirchenrates
oder anderer Gruppen. Sie werden
jeweils im Vormonat aufgeschaltet,
derjenige für den Januar ist also bereits
online.
«Heute im Blick» – die Kirche
und der Mensch
Der ehemalige Abt von Einsiedeln,
Martin Werlen, meldet sich in der
Öffentlichkeit zurück. Das tut er mit
dem Buch mit dem ironischen Titel
«Heute im Blick». Das Buch sei für
«Menschen in der Kirche» geschrieben,
heisst es zu Beginn. Es richte sich vor
allem an diese, weil die Menschen in
der Kirche Zeugnis von ihrer Taufe
geben müssten, sagte Werlen an der
Buchpräsentation. Denn die Kirche sei
nicht nur für ihre Mitglieder da. Die
Getauften müssten nach draussen
strahlen. Viele Fragen, die sich der AltAbt beim Schreibenden des Buches
stellte, stammten aus Gesprächen mit
Menschen, die sich von der Kirche verabschiedet haben oder überhaupt keine Beziehung zu Kirche oder Religion
hatten. Aus Sicht des Autors ist in der
Kirche vieles verstaubt. «Wenn wir
aber abstauben, kommt vieles zum Vorschein», sagte Werlen.
Martin Werlen, «Heute im Blick – Provokationen für eine Kirche, die mit den
Menschen geht», Herder 2014, 192 Seiten, ISBN 978-3-451-33752-9.
590’000 Personen in der Schweiz
gelten als arm
Armut kann jeden und jede treffen. Von
Armut bedroht ist, wer arbeitslos oder
krank wird, wer ungenügend ausgebildet ist, zwei oder mehr Kinder hat, eine
Scheidung durchmacht oder Opfer der
Wirtschaftskrise ist. Die Stärke einer
Gesellschaft misst sich am Wohl der
Schwachen. Die Schweiz muss alles
unternehmen, um Armut an der Wurzel zu bekämpfen. Darum ruft Caritas
zu einer Dekade der Armutsbekämp-
fung auf: Bis 2020 soll die Armut in der
Schweiz halbiert werden. Mit dem
«Neuen Handbuch Armut in der
Schweiz» macht Caritas die Armut
hierzulande durch Zahlen und Fakten
sichtbar und verständlich. Die Publikation bietet einen Überblick über das
Thema. Verständliche Begriffsdefinitionen und anschauliche Darstellungen
tragen dazu bei, dass die Mechanismen
von Armut und sozialer Sicherheit auch
über Fachkreise hinaus verstanden
werden können.
«Neues Handbuch Armut in der
Schweiz». Claudia Schuwey, Carlo
Knöpfel, Luzern. 2014 ISBN: 987-385592-132-4, 292 Seiten.
SBB wollen fairer einkaufen
Die Petition der Hilfswerke «Fastenopfer», «Brot für alle» und «Partner sein»
für faire Kleider wirkt: Die SBB wollen
zwar nicht der Fair Wear Foundation
beitreten, doch sie anerkennen die
strengen Anforderungen der Non-Profit-Organisation und sind bereit, beim
Einkauf von Textilien stärker auf
Arbeitsbedingungen und soziale Kriterien zu achten, heisst es in einer Mitteilung. 18000 Personen hatten die
Petition unterschrieben.
Die zehn goldenen Geldregeln
Mit «10 goldenen Regeln im Umgang
mit Geld» will das Hilfswerk Caritas
Schweiz einen Beitrag zu einem «kompetenten Umgang mit Geld, Konsum
und Schulden» leisten. Mit ihrer Kampagne richtet sich Caritas besonders an
junge Erwachsene, die eine Lehre
absolvieren und erstmals über selbstverdientes Geld verfügen. Im März hat
Caritas bereits die Mobiltelefon- Applikation «Caritas My Money» lanciert.
Damit können Jugendliche und junge
Erwachsene ihre Ausgaben überprüfen
und ihr Budget planen. Nähere Informationen:
www.caritas.ch/de/aktivwerden/finanziellebildung/goldeneregeln.
ZR/ACH
7
16. bis 31. Dezember 2014
Gottesdienste
Pfarrkirche St. Georg
Mittwoch, 17. Dezember
6.15 Roratefeier
Samstag, 20. Dezember
9.00 Eucharistiefeier
4. Adventssonntag
Kollekte: NJUBA, Kinderhilfe in Uganda
Samstag, 20. Dezember (Vorabend)
15.30 Beichtgelegenheit
Thomas Müller
17.30 Eucharistiefeier
Predigt: Josef Mahnig
Sonntag, 21. Dezember
10.30 Eucharistiefeier
Predigt: Josef Mahnig
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch
19.30 Versöhnungsfeier
Predigt: Josef Mahnig
Montag, 22. Dezember
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 24. Dezember
Heiligabend
Kollekte: Kinderspital Bethlehem
16.00 Kindergottesdienst, Kommunionfeier, Panflöten und Orgel
17.30 Familiengottesdienst, Kommunionfeier, Kinderchor, Musikschule
22.30 Mitternachtsgottesdienst
Eucharistiefeier, Flöte und Orgel
Predigt: Josef Mahnig
Donnerstag, 25. Dezember
Weihnachtsfest
Kollekte: Kinderspital Bethlehem
10.30 Festgottesdienst, Kirchenchor,
Orchester und Orgel
Predigt: Josef Mahnig
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
19.30 Weihnachtsgottesdienst
Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Freitag, 26. Dezember
Stephanstag
9.00 Eucharistiefeier
8
Kapelle Namen Jesu Schenkon
Samstag, 27. Dezember
9.00 Eucharistiefeier
Fest der Heiligen Familie
Kollekte: Don Bosco, Jugendhilfe Weltweit
Samstag, 27. Dezember (Vorabend)
17.30 Eucharistiefeier
Predit: Walter Bühlmann
Sonntag, 28. Dezember
10.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Montag, 29. Dezember
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 31. Dezember
Silvester
9.00 Eucharistiefeier
17.30 Eucharistiefeier
Klosterkirche
Freitag, 19. Dezember
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Gestaltung: Frauenbund
Samstag, 20. Dezember
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Sonntag, 21. Dezember
16.00 – 18.00 Beichten/
Versöhnungsgespräche
Dienstag, 24. Dezember
Heiligabend
16.00 Kleinkinderfeier zur
Weihnachtsgeschichte
18.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Samstag, 27. Dezember
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Donnerstag, 18. Dezember
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
19.30 Versöhnungsfeier
Freitag, 19. Dezember
8.10 Wortgottesdienst, Kommunion
Samstag, 20. Dezember
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Sonntag, 21. Dezember
4. Adventssonntag
Kollekte: NJUBA, Kinderhilfe in Uganda
9.15 Eucharistiefeier
Predigt: Josef Mahnig
Mittwoch, 24. Dezember
Heiligabend
Kollekte: Kinderspital Bethlehem
16.30 Kindergottesdienst mit Krippenspiel und Blockflöten-Ensemble
23.00 Mitternachtsgottesdienst
Eucharistiefeier
Predigt: Thomas Müller
Donnerstag, 25. Dezember
Weihnachtsfest
Kollekte: Kinderspital Bethlehem
10.00 Festgottesdienst
Wortgottesdienst, Kommunion
Orgel, Englisch- und Waldhorn
Predigt: Winfried Bader
Sonntag, 28. Dezember
Fest der Heiligen Familie
Kollekte: Don Bosco, Jugendhilfe Weltweit
9.15 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Chrüzlikapelle
Sonntag, 21. Dezember
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Sonntag, 28. Dezember
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Mittwoch, 31 . Dezember
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Kapelle Mauensee
Dienstag, 16. Dezember
7.30 Roratefeier Schule Mauensee
16. bis 31. Dezember 2014
Gottesdienste
Pfarrkirche
St. Georg
Kapelle Mariazell
Dienstag – Donnerstag,16. – 18. Dez.
8.30 Eucharistiefeier
16.00 Rosenkranz
Freitag, 19. Dezember
17.00 – 18.30 Beichtgelegenheit
mit Gerold Beck, Kaplan
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Samstag, 20. Dezember
8.00 Rosenkranz
8.30 Rorate-Messe bei Kerzenlicht
Sonntag, 21. Dezember
8.00 Eucharistiefeier, Predigt, Kollekte
16.00 Rosenkranz
Montag – Dienstag, 22. – 23. Dezember
8.30 Eucharistiefeier
16.00 Rosenkranz
Mittwoch, 24. Dezember
Heiliger Abend
16.00 Rosenkranz
21.00 Heilig-Abend-Gottesdienst
mit Harfenspiel. Predigt, Kollekte
Liturgische Bibeltexte
Donnerstag, 25. Dezember
Weihnachten – Hochfest der Geburt
des Herrn
8.00 Festliche Eucharstiefeier
mit Harfenspiel. Predikt, Kollekte
Sonntag, 21. Dezember
4. Adventssonntag
Erste Lesung 2 Sam 7,1–5.8b–12.14a.16
Zweite Lesung
Röm 16,25–27
Evangelium
Lk 1,26–38
Freitag, 26. Dezember · Hl. Stephanus
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier
Segnung und Spendung
des Stephansweines
Donnerstag, 25. Dezember
Hochfest der Geburt des Herrn ·
Weihnachten
Erste Lesung
Jes 9,1–6
Zweite Lesung
Tit 2,11–14
Evangelium
Lk 2,1–14
Samstag, 27. Dezember
8.00 Rosenkranz
8.30 Rorate-Messe bei Kerzenlicht
Sonntag, 28. Dezember
8.00 Eucharistiefeier, Predigt, Kollekte
16.00 Rosenkranz
Montag – Dienstag, 29. – 30. Dezember
8.30 Eucharistiefeier
16.00 Rosenkranz
Mittwoch, 31. Dezember · Silvester
8.30 Eucharstiefeier
16.00 Rosenkranz
Kapelle ist in der Silvesternacht von
23 – 00.15 Uhr zum stillen Beten offen
Kapelle Spital und Seeblick Sursee
Mittwoch, 17. Dezember
10.30 Bussfeier und Eucharistiefeier
Freitag, 19. Dezember
9.30 Eucharstiefeier
Samstag, 20. Dezember
16.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 21. Dezember
9.00 Eucharistiefeier, Orgel
Opfer: Flüchtlinge in Nordirak (Caritas)
Mittwoch, 24. Dezember
16.00 Eucharistiefeier zum Heilig-Abend
Donnerstag, 25. Dezember · Weihnachten
9.00 Wort- und Kommunionfeier, Orgel
Opfer: Kinderhilfe Bethlehem
Freitag, 26. Dezember
10.30 Weihnachtliche Eucharistiefeier
Samstag, 27. Dezember
16.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 28. Dezember
9.00 Reformierter Gottesdienst
Trachtengruppe Egolzwil-Wauwil
Opfer: Flüchlinge im Nordirak (Caritas)
Mittwoch, 31. Dezember
16.00 Eucharistiefeier zum Jahreswechsel
Sonntag, 28. Dezember
Fest der Heiligen Familie
Erste Lesung
Gen 15,1–6; 21,1–3
Zweite Lesung
Kol 3,12–21
Evangelium
Lk 2,22–40
Alterszentrum St. Martin
Dienstag, 16. Dezember
15.00 – 16.30 Beichten/
Versöhnungsgespräche
16.45 Eucharistiefeier
Mittwoch, 17. Dezember
15.00 Ökumenischer Adventsgottesdienst
Freitag, 19. Dezember
16.45 Versöhnungsfeier
Sonntag, 21. Dezember
9.30 Wortgottesdienst, Kommunion
Dienstag, 23. Dezember
15.45 Eucharistiefeier
Donnerstag, 25. Dezember
Weihnachtsfest
9.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 28. Dezember
9.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 30. Dezember
16.45 Eucharistiefeier
9
16. bis 31. Dezember 2014
Pfarreichronik · Jahrzeiten und Gedächtnisse
Todesfälle
Aus unserer Pfarrei sind verstorben:
Hedwig Schmidlin, Seeblick, Spitalstrasse 16B, Sursee; Santo Miceli,
Luzernstrasse 10, Sursee.
Der Gott der Vollendung schenke den
Verstorbenen die ewige Ruhe und den
Angehörigen Trost.
Kollekten
NJUBA – Kinderhilfe in Uganda
Am Wochenende vom 20./21. Dezember
nehmen wir die Kollekte für NJUBA, Kinderhilfe in Uganda, auf. Ziel des Vereins
ist es, Waisenkindern und Kindern aus
bestehenden, städtischen Babies Homes
ein neues beständiges Zuhause zu bieten.
Die Kinder sollen ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert und ihnen eine individuelle Ausbildung ermöglicht werden.
Die Kinder werden bis zum Schulabschluss betreut und während ihrer
Berufsbildung begleitet. Die Kinder sollen in familiären Wohngruppen aufwachsen und durch geschulte BetreuerInnen
eine kindgerechte Erziehung erfahren.
Das Projekt unterstützt die Kinder beim
Schulbesuch und eröffnet ihnen die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen. Vielen
Dank für Ihre Unterstützung.
Kinderspital Bethlehem
An Weihnachten unterstützen wir das
Kinderspital Bethlehem. Die Menschen in
Palästina sind viel Leid gewohnt. Wenn
jedoch unschuldige Kinder unter den Folgen des Nahostkonflikts leiden, dann
steigt die Verzweiflung ins Unermessliche. Darum engagiert sich die Kinderhilfe Bethlehem mit dem Caritas Baby Hospital für die Gesundheit und das Wohlergehen von Kindern und ihren Müttern.
Seit 1952 finden hier alle Kinder medizinische Hilfe – unabhängig von Religion,
Nationalität und sozialer Herkunft. Die
Kinderhilfe Bethlehem folgt einem ganzheitlichen Ansatz und bezieht Mütter
gezielt in die Arbeit mit ein. Mit jedem der
10
Kirche St. Georg · 9.00 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Dreissigster: Franz Arnold, St. Martinsgrund 9.
1. Jahresgedächtnis: Walter KeelReichlin, Längstäg 2.
Jahrzeit: Fritz Emmenegger-Albisser,
Kaltbach;
Xaver
Gassmann-Frei,
Luzern; Alfred und Emilie Röthlisberger-Bucher, Schenkon; Josef SchallerWiniger, Pilatusrain 3; Jürg WinikerMeyer, Unterstadt 20; Ali WinikerBossart und Toni Winiker.
Freitag, 26. Dezember
Jahrzeit: Georges und Ruedi Elmiger,
Schellenrain; Karl und Marie Kirchhofer-Zwimpfer, Surengasse 8; Karl Kirchhofer, Luzern.
Samstag, 27. Dezember
Jahrzeit: Karl Kaiser-Marbach, Fläsch;
Alfred Marbach-Muri, Knutwil.
Kapelle Mariazell · 8.30 Uhr
Mittwoch, 17. Dezember
Jahrzeit: Mitglieder der St. Josefsstiftung.
Freitag, 26. Dezember (19.30 Uhr)
Jahrzeit: Bartholomaeus und Marie
Boog-Albisser und Angehörige, Unterstadt.
Adressen
Pfarreileiter Claudio Tomassini
claudio.tomassini@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 926 80 60 · Fax 041 926 80 61
Mitarbeitender Priester mit
Pfarrverantwortung Josef Mahnig
j.mahnig@bluewin.ch, Tel. 041 280 04 78
Vierherr Dr. Walter Bühlmann
w_buehlmann@bluewin.ch
Tel. 041 920 31 46
Pastoralassistent Winfried Bader
winfried.bader@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 926 80 62
30‘000 kleinen Patienten, die jährlich im
Kinderspital behandelt werden, kommt
ein Stück Menschlichkeit mehr nach
Bethlehem und ins West-Jordanland.
Don Bosco – Jugendhilfe weltweit
Die Kollekte für das Wochenende vom
27./28. Dezember ist für die Hilfe der
Salesianer Don Boscos bestimmt. Das
Ziel der Jugendhilfe Weltweit ist die
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Not. Mit einem ganzheitlichen
Ansatz wird dafür gesorgt, dass benachteiligte Jugendliche, Kinder und Familien in der Gesellschaft Halt finden und aus
eigener Kraft ihre Situation verbessern
können. Dazu dienen die Projekte für
Strassenkinder, die Ausbildungsstätten
und Kinderdörfer, die Infrastrukturprojekte und insbesondere auch die Landwirtschaftsprojekte, damit die Menschen
auf dem Land bleiben und nicht ins Elend
der Grossstädte abwandern. Vielen
Dank.
Pastoralassistentin Silvia Hergöth
silvia.hergoeth@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 926 80 63
Bereichsleiter Jugend
Fabrizio Misticoni
fabrizio.misticoni@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 926 80 65
Kaplan Gerold Beck, Kapelle Mariazell
Tel. 041 921 12 84
Sekretariat · Franz Bieri
sekretariat@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 926 80 60 · Fax 041 926 80 61
Kirchenratspräsident · Anton Kaufmann
anton.kaufmann@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 921 56 58
Kirchenverwaltung · Hanspeter Wyss
kirchenverwaltung@pfarrei-sursee.ch
Tel. 041 926 80 66 · Fax 041 926 80 67
Jubiläums-Gottesdienst zur Weihnachtskollekte für die Kinderhilfe Bethlehem
Bischof Felix Gmür war in Sursee zu Gast
Seit 50 Jahren sammeln Schweizer
Pfarreien im Rahmen der Weihnachtsmesse für die Kinderhilfe
Bethlehem, die das Caritas Baby Hospital im Westjordanland betreibt.
Dieses Jubiläum wurde am Sonntag,
30. November, in Sursee mit einem
feierlichen Gottesdienst unter der
Leitung von Bischof Felix Gmür
gefeiert.
«Wir freuen uns sehr, zum Jubiläum
in Sursee Bischof Felix Gmür und weitere Gäste begrüssen zu dürfen»,
erklärte Pfarreileiter Claudio Tomassini zu Beginn der Feier. Ein wenig
stolz verwies er auf das grosse rote
Herz, das von Kindern aus Sursee als
Hommage an die «Schoggiherzli-Aktion» der Kinderhilfe Bethlehem, die
seit Jahren von Sursee aus koordiniert
wird, gestaltet wurde.
Sursee hat besondere Verdienste
Bischof Felix Gmür bedankte sich bei
der Pfarrei Sursee für das Gastrecht
Bischof Felix Gmür begrüsste die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes vor der Pfarrkirche.
Fotos: Werner Mathis
und erinnerte: «Sursee hat besondere
Verdienste bei der Sammelaktion der
Kinderhilfe Bethlehem, denn seit 1969
organisiert die Surseer Blauringschar
den Verkauf der Schoggiherzli für die
Deutschschweiz». Der Bischof erinnerte aber auch an die Solidiarität und
daran, Mut zu haben, Grenzen zu
überschreiten und ergänzte: «Öffnung, ein bleibender Auftrag des
Christentums». So wie im Caritas Baby
Hospital, auch da gebe es keine Grenzen: «Kinder und Mütter, die besondere Hilfe und Beratung benötigen,
erhalten Unterstützung, und niemand
fragt: Woher kommst du?»
Die beiden Musiker Faris Ishaq aus
Bethlehem und Salam Riaz aus Iran trugen orientalische Musik vor.
Orientalische Note
Symbolisch war auch die musikalische
Umrahmung der Feier. Dazu trugen
der junge Musiker Faris Ishaq aus
Bethlehem mit Klängen der Ney, einer
orientalischen Flöte und Musiker
Salam Riaz, Iran, bei. Während die
beiden Musiker eine orientalische
Note in den Gottesdienst brachten,
ergänzte der Jugendchor Sursee mit
westlichen Werken.
Hilfe kommt kleinen Patienten zugute
Nach dem Gottesdienst bedankte sich
Sybille Oetliker, Geschäfstleiterin der
Kinderhilfe Bethlehem, Luzern, bei
den Anwesenden: «Die grossen Gesten
in der Vorweihnachtszeit kommen
unzähligen kleinen Patienten aber
auch dem Personal zugute. Dank den
Spenden konnte im Caritas Baby Hospitals eine ambulante Klinik, sowie
eine Intensivstation eingerichtet werden.»
Nach dem Gottesdienst waren die
Gäste zu einem Apéro eingeladen und
schätzten die persönliche und direkte
Begegnung mit Bischof Felix auf dem
Kirchplatz.
Werner Mathis
11
Rückblick auf Themenwahl und FirmpatInnen-Abend
Demokratie beim Firmweg
Seit dem Start des Firmweges im September sind nur wenige Monate vergangen, und doch sind wir mit den
Vorbereitungen schon in der Hälfte
angelangt. Am 23. November trafen
sich alle Firmlinge im Kloster, um
gemeinsam das Firmthema, das Motto für den Rest des Firmweges und
den Firmgottesdienst zu bestimmen.
Man kann sich vorstellen, dass dies mit
über 60 Teilnehmern nicht die einfachste Prozedur war. Jede Firmgruppe
durfte ihren Vorschlag präsentieren.
Danach ging es wie im Parlament in die
Detailberatung. In bester basisdemokratischer Manier verteidigten die
Gruppen danach ihre Themen mit feurigen Voten. Nach mehreren Wahlgängen stand dann fest: Das Firmthema
für dieses Jahr wird «Imagine» sein.
Inspiriert durch das gleichnamige Lied
von John Lennon sind wir alle eingeladen, unsere positive Vorstellungskraft
einzusetzen.
Firmlinge und PatInnen
sind unterwegs
Der Sonntag, 7. Dezember, war dann
ganz der Beziehung zwischen Firmlingen und FirmpatInnen gewidmet. In
einem ersten Teil wurden die PatInnen
über ihre «Aufgabe» informiert und
konnten auch Fragen stellen. Viele
(ungestellte) Fragen blieben aber
bewusst offen. Die Firmlinge und
FirmpatInnen waren danach nämlich
eingeladen, den Impuls-Spaziergang
durch den Surseewald gemeinsam zu
absolvieren. Auf unbekannten Pfaden
im dunklen Wald zu wandeln, war
Grundlage für Gespräche über Gott
und die Welt. Firmlinge und Firmpatinnen konnten sich über den bevorstehenden Weg über die Firmung hinaus austauschen...
Fabrizio Misticoni
Schau, Dein Himmel ist in mir,
er begehrt Dich, seine Zier.
Säum Dich nicht, o mein Licht,
komm, komm, eh der Tag anbricht.
Ei nun, goldnes Seelenlicht,
komm herein und säum Dich nicht.
Komm herein, Jesulein,
leucht in meines Herzens Schrein.
Aus «Morgenstern der finstern Nacht»
von Angelus Silesius (1624–1677)
12
Besinnlich, wenn der St. Nikolaus mit Gefolge durchs Städtchen Sursee zieht
«Diese Häli sind einfach die besten»
Seit über 25 Jahren ist die Gruppe St.
Nikolaus aktiv und pflegt engagiert
den St. Nikolausbrauch. Im Zentrum
dieses Brauchtums standen auch dieses Jahr die Familienbesuche und der
St. Nikolauseinzug.
Peter Muri, Kirchenrat, selber auch
mal St. Nikolaus, und seit vielen Jahren in der St. Nikolausgruppe engagiert, ist überzeugt: «Wir pflegen in
Sursee eine würdige Form dieses
Brauchtums.»
Er weist auch darauf hin, dass der
Grundstein für diese Art der Pflege der
St. Nikolausbesuche schon früh gelegt
wurde. «Wenn früher der St. Nikolaus,
oft zu später Stunde die Familien
besuchte, war es der Gruppe in Sursee
schon lange wichtig, dass die Kinder
im Zentrum stehen.»
Dass Peter Muri selber als St. Nikolaus
unterwegs ist, das hat er verschwiegen.
«Diese Momente sind für mich
immer einmalig»
Als der St. Nikolaus dann bei der Familie Wandeler auf Besuch war, durfte
das Pfarreiblatt mithören und mitsehen. Und es war ein sehr schöner
Der St. Nikolaus auf Besuch bei der Familie Wandeler in Sursee.
Foto: Werner Mathis
Moment, als der St. Nikolaus mit den
Kindern im Kreise der Eltern und Verwandten über ihren Alltag in der Familie oder in der Schule plauderte.
Besinnlich wurde es, als die Kinder
dann ihre Gedichte aufsagten.
Der St. Nikolaus sagte dazu: «Diese
Momente sind für mich immer einma-
lig. Zudem war dieser Besuch ein schöner Abschluss am Vorabend des St.
Nikolaus.» Zum Dank durften dann
auch seine Begleiter in ein «Häli» beissen. Einer der Zwerge erklärte erfreut:
«Diese Häli sind einfach die besten!»
Werner Mathis
«S’ganz Jahr Wiehnachte»
In Sursee und Geuensee erlebten die
Besucherinnen und Besucher mit
«S'ganz Jahr Wiehnachte» ein eindrückliches Krippenspiel der Musikschule Region Sursee. Mitwirkende
waren die MartinSinger, der BeginnersChor, die SurseeCantorei und die
Jugendmusik Sursee.
Die Engel verabschiedeten die Besucherinnen und Besucher mit heller klarer
Stimme in die Weihnachtszeit mit den
Worten: «Friede sei mit euch!»
Bild und Text: Werner Mathis
13
Das Zentrum Beit Ha Gefen in Israel
Wo die Religionen nicht trennen
Krieg und Terror bestimmen die Nachrichten aus dem Nahen Osten. Dass es
auch anders geht, zeigt ein Zentrum für
die Verständigung unter den Religionen
in Haifa. Hier wächst aus Misstrauen
Freundschaft.
Sie mögen sich offensichtlich nicht leiden.
Fromme Juden beten am Freitagabend an
der Mauer des zerstörten ersten Tempels
in Jerusalem, ihrem höchsten Heiligtum.
Vom darüberliegenden Ostteil der Stadt
schleudern muslimische Araber Steine
gegen die Andächtigen. Aus Syrien und
dem Irak werden Zehntausende von
Christen von Dschihadisten, islamischen
Kämpfern gegen die «Ungläubigen», vertrieben.
Den Dialog fördern
Weltanschauungen und Religionen prallen hart aufeinander. Was nicht sein muss
und nicht sein sollte. «Jeder Mensch hat
das Recht, anders zu sein», zitiert Motti
Peri den amerikanischen Philosophen
John Dewey. Peri ist Generaldirektor des
Beit ha-Gefen in Haifa, der 360 000 Einwohner zählenden Hafenstadt im Norden
Israels. Das «Haus der Rebe» – es heisst
so, weil an seiner Wand Trauben wachsen
– setzt sich seit 1963 für einen friedlichen
Dialog unter den drei grossen monotheistischen Religionen Christentum, Islam und
Judentum ein.
Beit ha-Gefen will die verschiedenen Identitäten dieser Religionen «ehren und zu
deren Verständigung untereinander hinführen». Sarah Vadar von der Baha’iGemeinschaft, die ihren Hauptsitz in Haifa hat und eng mit Beit ha-Gefen zusammenarbeitet, verweist energisch darauf,
dass die drei grossen Religionen biblisch
den gleichen Ursprung haben, nämlich
den abrahamitischen, jenen von Abraham. «Darauf sollte man sich besinnen»,
plädiert sie.
Beit ha-Gefen lebt diesem Gedanken kreativ und erfolgreich nach. Die Stadt Haifa
ist dadurch zu einem religiös-multikulturellen Glanzpunkt geworden und strahlt
14
Kreuz, Davidstern, Halbmond: Die Symbole der drei grossen monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam am Zentrum Beit ha-Gefen.
Politik beiseite lassen
Dem stimmt der christliche Priester Canon
Hafem Shehadeh zu: «Wie man sich einer
anderen Religion gegenüber verhält, ist in
erster Linie eine Angelegenheit des
Respekts. Beit ha-Gefen will möglichst viele Menschen verschiedener Religion in
diese Verständigungs-Mission einbeziehen.»
Für den Juden Meir Cooper bei Beit haGefen ist das Gebot «Liebe deinen Nächsten» keine leere Floskel. «Muslime sind
nicht unsere Feinde», sagt er überzeugt.
Christen schon gar nicht. Sein Rezept:
«Wir sprechen nicht über Politik, so einfach ist das.» Denn nach der Philosophie
Coopers – und letztlich von Beit ha-Gefen
– ist von grösster Bedeutung für ein harmonisches Zusammenleben, Politik konsequent beiseitezuschieben, Vorurteile zu
überwinden «und im Dialog einzig den
Menschen dahinter zu sehen und zu achten».
Muslime sind nicht unsere Feinde.
Christen schon gar nicht. Wir sprechen
nicht über Politik, so einfach ist das.
Meir Cooper, Jude
Respekt bekunden
Auch der Muslim Muad Oudeh, der bei Beit
ha-Gefen mitwirkt, hat seine Vorstellungen, wie Feindschaften und Gegensätze
innerhalb von Religionen überwunden
werden können: «Wenn man seinen Glauben ausdrücken kann, ohne den anderen
zu zwingen, seinen eigenen Glauben zu
ändern.» Beit ha-Gefen strebe dies bei vielen Gelegenheiten an; bei Festen, Seminaren, gemeinsamen Aktivitäten, bei Aussprachen untereinander. Muad Oudeh
über Israel hinaus aus. Diese Institution
lebt vor, dass Religionen nicht trennend
sein müssen, sondern im Gegenteil verbindend. Executive Director Asaf Ron sieht
das so: «Wenn Muslime sogenannte
‹Ungläubige› angreifen, ist das nicht Religion, sondern Politik, die vieles kaputt
macht.»
betont, Gegensätze und Feindschaften
innerhalb von Religionen könnten überwunden werden, indem man respektvolle
Gespräche führe und dabei etwas von der
eigenen Religion den Partnern weitergebe.
Doch gerade jetzt ist extreme Gewalt
durch den Islam feststellbar, zum Beispiel
durch die IS, der radikalen Gruppe Islamischer Staat. Muad Oudeh bedrückt dies.
«Solche Ultras sind nicht repräsentativ für
unsere Religion», sagt er. «So wenig wie
es die Charedim, die ultraorthodoxen,
extrem biblisch-religiösen Juden, die sich
abschotten und jeden Dialog verweigern,
für das Judentum sind.»
Vom Fremden zum Freund
Beit ha-Gefen lebt seinem Credo der Verständigung unter den Religionen seit 51
Jahren erfolgreich nach. «Natürlich nicht
in Dimensionen, die Auseinandersetzungen, Terror, Kriege zu verhindern vermögen», wird bedauert. «Das ist Politik. Was
wir praktizieren, ist Annäherung,
Toleranz, Interesse, Neugierde und
Freundschaft.» Das sei ein entspannender,
langsam wachsender Prozess. «So erweisen sich Menschen, die man zuvor misstrauisch, gar feindselig betrachtete,
unversehens als Freunde, nicht mehr
Fremde. Und das zieht stets neue Kreise»,
erklärt Asaf Ron.
Beit ha-Gefen bringt zum Beispiel die
reiche arabische Kultur in Ausstellungen
unter die Leute. Auch jüdische und christliche. Zum Programm zählt ebenso das
Training junger Juden und Muslime, «im
Geist demokratischer Werte mit den komplexen Aspekten einer multikulturellen
Gesellschaft und Koexistenz umgehen zu
können», erklärt Asaf Ron. Es werden an
Schulen Informationen und Diskussionen
über verschiedene Religionen abgehalten.
An der renommierten Leo-Baeck-Schule
beispielsweise ist es Tradition, dass deren
Studenten ein Jahr lang jede Woche einmal mit Menschen anderer Religion
zusammentreffen. «Wir wollen eine neue,
junge Generation ansprechen, die bereit
Dialog im Beit ha-Gefen: Executive Director Asaf Ron und Sarah Vadar, Deputy
Secretary-General der Baha’i Community.
Bilder: Werner P. Wyler
ist für einen offenen Dialog», erklärt Asaf
Ron.
«Das ist ein Wunder»
Durch Begegnungen können jedoch Vorurteile und Ängste gegenüber anderen
Lebensweisen und Anschauungen abgebaut werden, freut er sich. Theateraufführungen, Konzerte, eine Bibliothek mit
Büchern in Arabisch, Hebräisch und Englisch sollen die Annäherung ebenfalls
unterstützen. Touren durch typisch arabische, jüdische und christliche Gebiete in
Israel gehören ebenso zum Programm wie
der Monat der arabischen Kultur jeweils
im Mai, der Zehntausenden Besuchern
verschiedener Religionen eine eindrückliche Begegnung mit einer ihnen meist
unbekannten Welt und Mentalität eröffnet.
Auch christliche, arabische und jüdische
Feiertage werden gemeinsam gefeiert:
Von Weihnachten der Christen über Chanukkah, das Lichterfest der Juden, bis zum
Ramadan der Muslime. «Gemeinsam die
verschiedenen religiösen Feste begehen,
dabei aber die Eigenart jeder Religion
bewahren und respektieren», nennt Asaf
Ron das Ziel. Und dies fruchtet.
«Die Menschen rücken zusammen, sprechen miteinander, sie erhalten Einblicke
in die Rituale anderer Religionen und es
entstehen neue Kontakte und Freundschaften, die in den Alltag weit über Haifa hinaus ausstrahlen», sieht Asaf Ron die
grosse Verständigungsarbeit bestätigt.
Der Jude Meir Cooper, ein herzlicher älterer Mann, verschweigt indessen nicht,
dass dies alles «viel Energie und Einsatz
erfordert». Aber es lohne sich, «weil wir
von dieser grossen Aufgabe von Herzen
überzeugt sind».
Der christliche Priester Canon Hafem Shehadeh stimmt ihm zu: «Haifa ist wie ein
Regenbogen, dessen unterschiedliche
Farben nebeneinander sich ergänzen.
Das ist ein Wunder.»
Werner P. Wyler
Der Autor dieses Beitrags, Werner P. Wyler,
76, war Journalist und
Redaktor bei Luzerner
Tageszeitungen. Seit
seiner Pensionierung
2003 lebt er in Tel Aviv.
15
AZA 6210 Sursee
Erscheint
vierzehntäglich
Redaktionsschluss
Nr. 01/2015
Montag, 15. Dezember 2014
Erscheint am
Dienstag, 30. Dezember 2014
AKTUELL
•
Herausgeberin: Katholische Kirchgemeinde Sursee
Redaktionsteam: Georges Achermann (Leitung),
Werner Mathis, Hanspeter Bisig, Franz Bieri,
Claudio Tomassini, Claudia Andermatt
Zuschriften: Redaktion Pfarreiblatt, Postfach 376,
6210 Sursee, 041 921 55 04, pfarreiblatt@gmx.ch
Bestellungen, Abbestellungen, Adressänderungen:
Katholisches Pfarramt, Rathausplatz 1, 6210 Sursee
041 926 80 60, Mail: sekretariat@pfarrei-sursee.ch
KIRCHGEMEINDE UND PFARREI ST. GEORG SURSEE
Offene Weihnacht
Versöhnungsfeiern
Donnerstag, 18. Dezember,
19.30 Uhr, Kapelle Namen Jesu
Schenkon.
Freitag, 19. Dezember, 16.45 Uhr,
Alterszentrum St. Martin.
Sonntag, 21. Dezember, 19.30 Uhr,
Pfarrkirche.
Beicht- und Versöhnungsgespräche
Mittwoch, 24. Dezember,
18 bis 21 Uhr, Pfarreiheim.
Gottesdienste
an Weihnachten
Mittwoch, 24. Dezember
16 Uhr, Kindergottesdienst,
Pfarrkirche.
16 Uhr, Kleinkinderfeier zur Weihnachtsgeschichte. Klosterkirche.
Dienstag, 16. Dezember,
15 – 16.30 Altersheim St. Martin
16.30 Uhr, Kindergottesdienst
mit Krippenspiel.
Kapelle Namen Jesu Schenkon
Freitag, 19. Dezember,
17 – 18.30, Kapelle Mariazell
17.30 Uhr, Familiengottesdienst.
Pfarrkirche.
Samstag, 20. Dezember,
15.30 – 17.15, Pfarrkirche
Sonntag, 21. Dezember,
16 – 18 Uhr, Kloster
21 Uhr, Weihnachtsgottesdienst.
Kapelle Mariazell.
Freitagsgottesd
ie
nst
Freitag, 19. Dezem
ber, 9 Uhr,
Kommunionfeier in
der Klosterkirche.
Anschliessend Kaffe
e und Lebkuchen.
Weihnachtsfeier
Die Pensionierten der Pfarrei
St. Georg treffen sich am Dienstag,
29. Dezember, 14 Uhr, im
Pfarreiheim zur Weihnachtsfeier.
22.30 Uhr, Mitternachtsgottesdienst. Pfarrkirche
23 Uhr, Mitternachtsgottesdienst.
Kapelle Namen Jesu Schenkon.
Donnerstag, 25. Dezember
Weihnachtsgottesdienste:
8 Uhr, Kapelle Mariazell
9 Uhr, Kapelle Spital und Seeblick
9.30 Uhr, Alterszentrum St. Martin
10 Uhr, Namen Jesu Kapelle
Schenkon
10.30 Uhr, Pfarrkirche
19.30 Uhr, Pfarrkirche
Rorategottesdienst
Mittwoch, 17. Dezember, 6.15 Uhr
in der Pfarrkirche.
Anschliessend Morgenessen im
Pfarrhaus (Einsiedlerhof).
Abt von Einsiedeln im
Einsiedlerhof
Freitag, 19. Dezember, 19 – 20 Uhr,
«Stuben-Gespräch» mit Abt Urban
Federer vom Kloster Einsiedeln im
offenen Pfarrhaus neben der Kirche.
Friedenslicht
Abholen des Frie
denslichtes
am Mittwoch, 24
. Dezember,
10 – 11.30 und
13.30 – 15 Uhr,
Martinskapelle.
Weihnachtskonzert
im Kerzenlicht
Am Stephanstag, 26. Dezember,
17 Uhr, Extrakonzert mit dem
Domorganist Pietro delle Chiaie
und Blockflötist Romeo Ciuffa
in der Pfarrkirche.
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Seele and Geist
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