close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Auferstehungsnachrichten Dezember 2014 - Februar 2015

EinbettenHerunterladen
Ev. Auferstehungsgemeinde Bremen-Hastedt
Drakenburger Str. 42
Auferstehungsnachrichten
Ausgabe
Dezember 2014
Januar
Februar 2015
Aus dem Inhalt:
Titel: Ich sehe was,
was du nicht siehst...
S. 2
Unsere neuen Krippen­
figuren entstehen
S. 4
Kinderseiten
S. 6–7
Senioren
S. 8–10
Hastedter Kooperation
S. 14–17
Ökumene
S. 18–21
Opern- und Oprettenkon­
zert des Fördervereins
S. 22–23
Titel
Ich sehe was, was du nicht siehst...
ihren Armen! Oder enge Freunde sprechen von
„Seelenverwandtschaft“, auch wenn sie doch
gar nicht an etwas glauben, was man nicht
sieht.
Die Lebensgeschichte Jesu eröffnet auf besondere Weise ein neues Sehen. In der Weihnachtserzählung liegt ein Neugeborenes in
unbedeutenden, ärmlichen Verhältnissen, und
die Engel reden vom Frieden auf Erden, der
gerade geschieht. In der Erzählung von Ostern
sieht man nur Leid, und doch sprechen die
Menschen vom Heiland der Welt.
„Ich glaube nur, was ich sehe“ – doch die Erzählung vom Leben Jesu fordert zu neuem Sehen
heraus. In der Weihnachtserzählung lernen die
Sterndeuter, dass Gott keinen weltlichen Herrscher berufen hat. Einem Zimmermannssohn gebühren stattdessen
Gold, Weihrauch und Myrrhe, die
Zeichen für Königtum, Heiligkeit
und Heilung. Und als Erwachsener
sieht Jesus mehr als das Oberflächliche: Er sieht das Gesunde in den
Kranken, er sieht das Heil bei den
Ausgestoßenen und Fremden, er
spricht Gottvertrauen aus in größter Angst, er lädt in die Tischgemeinschaft, auch als er verraten
wird.
„Ich sehe was, was du nicht siehst“
„Ich sehe was, was du nichts siehst“ – manchmal erkennen wir das, – lassen wir uns doch von Jesu Lewas wir sehen, nicht sofort
ben zum Sehen einladen! Sehen
mit Jesu Blick ist nicht einfach.
Aber vielleicht lernen wir mit ihm, die Welt neu
„Ich glaube nur, was ich sehe“, höre ich immer zu deuten. Und sehen zumindest Könige aufwieder. Aber was ist, wenn wir das, was wir se- leuchten um uns herum. Denn Gott krönt auch
hen, nicht deuten können? Oder wenn sich hin- uns: mit seiner Liebe.
ter dem, was wir sehen können, noch viel GröEine gesegnete Weihnachtszeit und gute Einblißeres zeigt? Manche Eltern erleben das, wenn
cke im neuen Jahr wünsche ich Ihnen und Euch!
sie ihr Neugeborenes in den Armen halten. Da
tut sich für sie plötzlich eine ganze neue Welt Pastorin Susanne Kayser
(Foto: Lotz)
„Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist…“
Kennen Sie dieses Spiel? Manche Autofahrt hat
es uns früher verkürzt. Außerdem schön, dass
es ein Spiel ist, dass Erwachsene und Kinder zusammen spielen können! Ich glaube, es wird in
der einen oder anderen Form in vielen Kulturen
gespielt.
„Ich sehe was, was du nicht siehst…“, das
spielen in diesem Jahr im Krippenspiel auch
die Sterndeuter aus dem Osten. Bis sie etwas
sehen, was sie nicht verstehen. Eine Sternenkonstellation, die sie nicht deuten können: Ein
Königsstern über Juda. Dabei wird da doch kein
König erwartet! Also machen sie sich auf den
Weg nach Bethlehem, um zu herauszufinden,
um was es geht.
auf. Dabei liegt doch „nur“ ein neuer Mensch in
2
Kirchenvorstand und Konvent
Sie sind herzlich eingeladen!
Am 11. November hat der Konvent, unser Gemeindeparlament, getagt. Ich will von zwei
Themen dieser Sitzung berichten. Die Bremische Evangelische Kirche wird in den nächsten
Jahren neue Anstrengungen unternehmen, um
ihre Ausgaben, also auch diejenigen für die einzelnen 61 Gemeinden, zu reduzieren. Sie muss
derzeit trotz guter Kirchensteuereinnahmen
auf ihre Rücklagen zurückgreifen; das wird auf
Dauer nicht gehen. Der Gebäudebestand wird
verkleinert, erste Gemeindestandorte mussten schon aufgegeben werden. Die Bremische
Kirche will sich auf die Standorte mit Zukunft
beschränken und diese baulich modernisieren
und in jeder Hinsicht attraktiv gestalten. Wir sehen uns in der Auferstehungsgemeinde und in
der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der
Alt-Hastedter Gemeinde als Standort mit
Zukunft und in einer guten Verfassung. Wir
haben seit zehn Jahren mit Susanne Kayser eine bestens anerkannte und beliebte
Pastorin, wir haben qualifizierte hauptamtliche Mitarbeiter und einen aktiven
Kreis engagierter Freiwilliger. Wir haben
eine angefragte und gut funktionierende
Kindertageseinrichtung und Krippe. Und
wir haben ein Gemeindezentrum mit einer
wunderschönen Kirche und weiteren attraktiven, sehr gut ausgelasteten Räumen.
Wir sind dabei, und dies war das zweite
Thema, das ich ansprechen will, diesen
Räumen die nötige Auffrischung zukommen zu lassen. Die Parkettfußböden sind
bereits aufgearbeitet, Vorhänge und Gar-
dinen sind oder werden demnächst erneuert.
Wir planen derzeit für die Flure des Gemeindezentrums und den Kirchplatz davor eine entschiedene, auch energiesparende Erneuerung
der Beleuchtung und wünschen uns im Blick
auf die Heizkosten eine Erneuerung des Kirchendaches und der Sakristei. All dies tun wir,
weil wir möchten, dass Sie sich in der Gemeinde wohlfühlen, weiterhin die besondere Atmosphäre genießen und gerne wiederkommen. In
diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein zu den
Gottesdiensten und den Veranstaltungen der
Advents- und Weihnachtszeit, die wir Ihnen in
dieser Ausgabe der Auferstehungsnachrichten
vorstellen.
Ihr Eckart Behm-Blüthgen
Leitender Kirchenvorsteher
Das wollen wir verhindern!
Der Kirchenvorstand dankt allen, die im vergangenen Jahr die Anliegen der Gemeinde, der
Bremischen Evangelischen Kirche und der vielen weltweiten Projekte mit ihren Spenden
und Kollekten unterstützt haben – und natürlich den vielen Menschen, die das Gemeindeleben durch ihr ehrenamtliches Engagement bereichert haben!
3
Kirchenvorstand und Konvent
Unsere neuen Krippenfiguren nehmen Gestalt an!
(Fotos: Annette Bartels)
Vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle davon berichtet, dass der Konvent beschlossen
hat, den Künstler Klaus Effern mit der Erschaffung neuer Krippenfiguren aus Holz zu beauftragen, da die alten Figuren aus Ton langsam
aber sicher zerbröselten.
Nun nähert sich die Weihnachtszeit und somit
war es an der Zeit, mal nachzuschauen, was
unsere neuen Krippenfiguren machen. Und so
hat sich Herr Effern mit den Figuren auf den
Weg von der Neustadt nach Hastedt gemacht,
um der Arbeitsgruppe „Krippenfiguren“ einen
Einblick in den Entstehungsprozess der Figuren zu geben – und wir waren alle begeistert!
Es war spannend, die noch unfertigen Figuren
ganz in Ruhe aus der Nähe zu betrachten, sie
in die Hand zu nehmen und auf verschiedene
Arten im Altarraum vor dem imaginären Weihnachtsbaum zu plazieren. Noch spannender
war es allerdings, mit dem Künstler über die
einzelnen Figuren und das Gesamtkonzept zu
sprechen und mitzubekommen, wie er um den
Ausdruck und die Gestaltung der einzelnen Figuren gerungen und manches immer wieder
umgearbeitet hat und wie anderes sich einfach
gefügt hat. Und ich hatte den Eindruck, dass
der Künstler unsere Anmerkungen und Anregungen fast genauso interessant fand.
Und so bleibt die Spannung auf die fertigen Figuren und die Vorfreude auf die Weihnachtsgottesdienste, in denen sie zum ersten Mal in
unserer Kirche stehen werden. Als „Appetithappen“ gibt es hier schon einmal eine kleine
Fotostrecke. Aber Achtung: Die Figuren sind
noch im Entstehen, wer weiß, wie sie am Ende
wirklich aussehen!
Annette Bartels
(Bilder von oben nach unten:
Der Künstler packt aus
Einer der Hirten, schon deutlich zu erkennen
Stellprobe der Figuren
Einer der Sterndeuter, noch in Bearbeitung)
4
Kinder
Buntes Programm in der Regenbogengruppe
Nach den Herbstferien sind wir wieder mit der Regenbogengruppe gestartet. In der Zeit bis zu den
Weihnachtsferien haben wir folgendes Programm:
24.11.: Kerzen ziehen
01.12.: Adventsgestecke gestalten
08.12.: Transparentbilder
15.12.: Kaminfeuer und Schokofondue
Dieses Angebot richtet sich an alle Schulkinder, die Lust haben, den Montagnachmittag mit anderen netten Kindern, Hille und Birgit und manchmal auch mit Hund zu verbringen. Wir treffen uns
immer von 15.30–17.30 Uhr im Gartenzimmer. Komm mal vorbei. Wir freuen uns auf dich!
Birgit und Hille
OKEL-Ferienspaß 2014: Ein Rückblick
(Foto: Marike Petrich)
Bei der Schatzsuche, die beim Okel-Ferienspaß
immer am letzten Tag stattfindet, suchen die
Kinder nach Süßigkeiten, die die Betreuer vorher versteckt haben. Oft müssen sie auf dem
Weg kleine Aufgaben lösen.
Die Auferstehungsgemeinde hat einen großen Schatz, den man nicht suchen kann, weil
er nicht versteckt ist und zudem einen Namen
hat, oder vielmehr mehrere. Hille, Petra, Hester, Johanna, Petra, Marius, Andrea, Emma,
Larissa, Sarah, Martin, Arne, so heißen die Ehrenamtlichen, die in diesem Jahr dafür gesorgt
haben, dass der Ferienspaß in gewohnter Form
stattfinden konnte. An dieser Stelle euch allen
nochmal ein großes DANKESCHÖN!
Besonders beliebt in diesem Jahr waren Papierschöpfen, Loom Bands, das Riesentrampolin
und natürlich der BMX-Pacours. Auch das gemeinsame Kochen und Essen am Donnerstag
hat sich bewährt. Die Stimmung war super, die
Kinder zufrieden, von den Eltern gab es positive Rückmeldungen – was will man mehr? Also
hoffen wir, dass der Okel-Ferienspaß auch im
nächsten Jahr wieder stattfinden kann.
Birgit Petrich
Das Riesentrampolin war sehr beliebt
5
Kinderseite
Kinder aus Hastedt
Nachdem wir in der letzten Ausgabe unsere Reihe zum Thema „Kinderrechte“ beendet haben,
haben wir uns nun etwas Neues ausgedacht: Es wäre doch schön, mehr über Kinder in der Nachbarschaft zu erfahren. Und so haben wir einen kleinen Fragebogen entworfen und auch schon
gleich den ersten Freiwilligen gefunden, der sich heute vorstellt. Wenn ihr auch Lust habt, euch
dem Stadtteil zu präsentieren, könnt ihr euch den Fragebogen auf unserer Homepage (www.
auferstehung-bremen.de) runterladen oder im Gemeindebüro abholen. Ihr könnt ihn entweder
digital ausfüllen und uns mailen oder handgeschrieben im Gemeindebüro abgeben.
Mein Vorname ist: Paul
So alt bin ich: 8
Ich gehe in die Klasse: 3b
Wenn ich aus dem Fenster gucke, sehe ich:
Häuser, Sonnenuntergang
Das würde ich dir zeigen, wenn du
mich besuchen würdest:
Mein Lego-Star-Wars
Glücklich macht mich: Meine
Familie
Ich ärgere mich über:
Wenn jemand mir mein
Lego wegnimmt
Dieses Ereignis in der Welt hat mich
beschäftigt:
Überschwemmung in Bremen durch das Hochwasser
Das würde ich meinen Eltern gerne beibringen: Rollschuhfahren
Mein Wunschberuf ist: SEK-Beamter
6
Kinderseite
Sterndeuter-Rätsel
(Grafik: Badel)
In der Weihnachtsgeschichte spielen
die Sterndeuter, die
von weit her dem
Stern über dem Stall
von Bethlehem folgen, eine wichtige
Rolle. In unserem
Rätsel aber haben
sie das Problem,
dass sie den Stern
zwar sehen, aber die
Wege so verschlungen sind, dass sie
es trotzdem schwer
haben, den richtigen
zu finden. Kannst du
ihnen helfen?
(Auflösung auf S. 34)
Buchtipp
Carla & Torge – Das Geheimnis des steinernen Löwen
von Truxi Knierim (Carl Schünemann Verlag)
Carla und Torge warten am Dom auf Onkel Fred. Sie
wollen zusammen ein neues Computerspiel kaufen, mit
dem man in die Welt des Mittelalters eintauchen kann.
Nur so aus Jux nimmt Torge Carlas Hand und steckt sie
dem großen schwarzen Löwen ins Maul, und plötzlich
finden sie sich in Bremens Vergangenheit wieder, und
zwar im Jahr der Stadtgründung 782. Eine spannende
Reise durch Bremen beginnt ...
Es grüßen euch
Annette, Christine und Susanne
7
Seniorinnen und Senioren
Rückblick Seniorenfreizeit 2014 auf Langeoog
gesungen und anschließend
bei Wasser, Wein, Bier und
Sanddornlikör Skip-Bo und
Mensch-Ärgere-Dich-Nicht
gespielt. So endete der erste
ereignisreiche Tag.
Während des Aufenthaltes
wurden einige Aktivitäten
verabredet, an denen jeder
teilnehmen konnte. Die Teilnahme war aber immer freiwillig. Man konnte sich also
auch den Tag nach seinen
eigenen Vorstellungen gestalten.
Am Sonnabend ging es am
Abend zum Haus der Insel.
Aufgeführt wurde von der Inselbühne „De grote Knall“. Sonntag trafen wir uns zum Gottesdienst in der gut gefüllten Inselkirche. Es folgte
eine interessante, erfrischende Predigt des Kurpastors. Am Nachmittag nahm eine Abordnung
am Bahnhof unsere Pastorin Frau Kayser in
Empfang. Sie konnte bis zum Dienstagvormittag bleiben. Eindrucksvoll war für mich ihre Andacht in der Kapelle von Haus Meedland. Eine
besondere Atmosphäre ergaben das einfallende Sonnenlicht durch die gläserne Dachkonstruktion und die Worte von Frau Kayser.
Kutschfahrt mit Sanddorn-Lollis und viel Spaß
Es war im Oktober des letzten Jahres, als meine
Frau Ingeborg von der Gymnastik nach Hause
kam und zu mir sagte: „Ich habe uns für Langeoog angemeldet und dieses Mal fährst Du mit!“
So hatte ich also Zeit genug, mich mit dem Gedanken anzufreunden. Meine anfänglichen Bedenken wurden aber schon bei dem Vorbereitungstreffen beseitigt.
Am 25.09.2014 ging es dann mit dem Bus los
Richtung Bensersiel. Dort angekommen wurde
das Gepäck in den bereitstehenden Container
verstaut, Anita besorgte die Langeoog-Karten
und nach kurzer Wartezeit ging es auf die Fähre. Auf Langeoog angekommen weiter mit der
Inselbahn zum Bahnhof und dann zum Haus
Meedland. Sehr angenehm habe ich empfunden, dass wir uns nicht weiter um das Gepäck
kümmern mussten. Es wurde direkt zu unserer
Unterkunft transportiert. Am Haus Meedland
wurden wir sehr herzlich begrüßt. Das Gepäck
war inzwischen eingetroffen, Peter gab die Aufteilung der Zimmer bekannt und es ging ans
Auspacken und Bettenbeziehen.
Nach dem Abendessen trafen wir uns alle im
Gemeinschaftsraum. Es wurden Volkslieder
Spaß gab es auch beim „Küchendienst“
8
Seniorinnen und Senioren
(Fotos: Peter Bartels)
Dienstag wurde für den Nachmittag ein Kaffe- schmackhaft. In guter Erinnerung sind mir beoder Teetrinken mit Kuchen in der „Kajüte am sonders die leckeren Fischfrikadellen geblieHafen“ beschlossen. Anita reservierte uns die ben. Auch das Abendbuffet reichhaltig und gut.
nötigen Plätze. Mittwoch startete die obliga- Wer also hier nicht zufrieden war, wird es wohl
torische Kutschfahrt zur Meierei. Eine Runde nie sein.
Sanddorn-Lollis von Maritta sorgte für eine lus- Abschließend kann ich von mir sagen: Ich habe
tige Stimmung. Auch in der Meierei hatte Anita selten soviel gelacht und mich in einer Grupwieder mit einer Reservierung für ausreichend pe so wohlgefühlt wie hier. Danke an alle. Und
Plätze gesorgt.
danke an Anita und Peter für die lockere und
Am Donnerstag kam Ute Krüger zu uns in das souveräne Begleitung. Wenn möglich bin ich/
Haus „Hagar“ und informierte ausführlich über sind wir im nächsten Jahr wieder dabei!
die geplanten Um- bzw. Neubauten und den Horst Schnakenberg
zeitlichen Ablauf auf
dem Gelände. Sie beseitigte dabei alle im
Umlauf befindlichen
Spekulationen
und
Gerüchte: Auch während der Bauphasen
können die nicht betroffenen Häuser weiter gebucht werden.
Erwähnen
möchte
ich auch einmal die
Verpflegung.
Das
Frühstücksbuffet war
reichhaltig und gut.
Bei Bedarf wurde immer nachgelegt. Die
Mittagsgerichte sehr
Stimmungsvolle Andacht in der Kapelle von Haus Meedland
Seniorenfreizeit 2015
Wer bei dem Rückblick auf die Seniorenfreizeit Lust bekommen hat, Langeoog gemeinsam zu
erleben, der kann sich schon jetzt für die Seniorenfreizeit im nächsten Jahr anmelden. Wie
immer geht es nach Haus Meedland auf Langeoog (Haus Hagar):
7.–13. September 2015 auf Langeoog
Anmeldungen im Gemeindebüro (Tel.: 44 69 31) oder bei Pastorin Kayser (Tel.: 434 92 44).
9
Seniorinnen und Senioren
Seniorengeburtstage
(Foto: Pfeffer)
Wir gratulieren allen Seniorinnen und Senioren zum Geburtstag und laden alle, die 70 Jahre und
älter werden, herzlich zur Nachfeier ihres Ehrentages ein.
November- und Dezember-Geburtstage:
Dienstag, 27. Januar, 15 Uhr
Januar- und Februar-Geburtstage:
Dienstag, 24. März, 15 Uhr
Senior(inn)engymnastik
Donnerstags, 9.30–10.30 Uhr
Leitung: Christiane Pleines
Spielenachmittag
z. B. Romme und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht
Jeden 1., 3. und 4. Dienstag im Monat,
15–17 Uhr im Kaminraum
Leitung: Ursel Tietjen
Senior(inn)enkreis
Jeden 2. Dienstag im Monat, 15–17 Uhr im Kirchencafé:
Dienstag, 9. Dezember – Thema: Weihnachten (Kayser, Gostkowski)
Dienstag, 13. Januar – Thema: Eis und Schnee (Kayser, Gostkowski)
Dienstag, 10. Februar – Thema: Unser Gebet: Das Vaterunser (Kayser, Gostkowski)
Seniorenadvent
Dienstag, 2. Dezember, 15 Uhr
Gottesdienste im Seniorenwohnpark „Am Rosenberg“
Dienstag, 16. Dezember, 9.30 Uhr (Pn. Kayser)
Mittwoch, 24. Dezember, 9.30 Uhr (Schw. Patrick)
Dienstag, 20. Januar, 9.30 Uhr (Pn. Kayser)
Dienstag, 17. Februar, 9.30 Uhr (P. Mosig)
Gottesdienste im Seniorenzentrum „Schöne Flora“
Dienstag, 16. Dezember, 10.45 Uhr (Pn. Kayser)
Mittwoch, 24. Dezember, 10.45 Uhr (Schw. Patrick)
Dienstag, 20. Januar, 10.45 (Pn. Kayser)
Dienstag, 17. Februar, 10.45 Uhr (P. Mosig)
10
Geistliches Leben
Annäherung an Josef
(Grafik: Eith)
Ich bin Josef aus Nazareth. Ich war Zimmermann und rede eigentlich nicht viel. Du bist seit langem der erste, der mich nach meinem Sohn Jesus fragt.
Also, das war eine sorgenvolle Zeit. Zu seiner Geburt mussten wir unterwegs sein, wir froren, waren erschöpft und
hatten Hunger. Ich hatte Angst um Maria und das ungeborene Kind. In dem Durcheinander jener Zeit nahm dann
doch alles ein gutes Ende. Als gläubiger Jude dankte ich
meinem Gott. Irgendwie war das aber alles etwas Besonderes: Der Stall, die ungewöhnlichen Besucher, und unser Neugeborener war ein Lichtblick. Und dann wieder
Sorgen um sein Leben, unsere Flucht in die ungewisse
Fremde nach Ägypten, die Heimatlosigkeit.
Der Junge hat ja so leidlich mein Handwerk gelernt, aber
schon mit zwölf Jahren wurde er aufmüpfig. In Jerusalem
verschwand er tagelang im Tempel. Wir haben uns sehr gesorgt. Als wir ihn zur Rede stellten, antwortete er, dass sein Ort nicht
die Familie sei, sondern der Tempel, das Haus seines Vaters im Himmel. Er war so anders. Aber er
ging wieder mit uns.
Später hat Jesus uns verlassen und seine Arbeitskraft fehlte mir. Er zog umher und lehrte vielen
Menschen den rechten jüdischen Glauben. Sie liebten ihn wegen seiner neuen Gedanken, aber
er machte sich damit auch Feinde. Auf mich hat er nicht gehört. Ich habe es aufgegeben. Er war
doch ein erwachsener Mann und rechtschaffener Jude. Um seine Familie hat er sich nicht mehr
gekümmert.
Das traurige Ende kennst du ja. Maria hielt immer Kontakt zu ihm. Ich wollte mir das nicht ansehen, das habe ich als Vater nicht ausgehalten. Ich fühlte mich auch schuldig, dass ich wohl Fehler
gemacht hatte. Wenn ich jetzt das Leben von unserem Jesus und die Zeit nach seinem Tod ansehe,
bin ich stolz auf meinen Sohn – und auf uns Eltern. Ich denke, unser Sohn hatte Recht, aber zu
seiner Zeit passte das nicht. Er redete Gott als Vater an! Schön, dass durch Jesus auch noch nach
seinem Tod so viele Menschen zu Gott finden. Maria und ich haben uns immer vertrauensvoll von
Gott leiten lassen, und Jesus in seiner Art ja auch. An meinem Ende merke ich, dass mein Leben
mit Maria und Jesus und unseren anderen Kindern von Gott gesegnet war, trotz aller Sorgen und
Not. Möge Jesus auch für euch ein Segen sein, so wie er uns ein Licht im Stall zu Bethlehem war.
Wolfgang Künning
So sieht ein möglicher Zugang zu der Gestalt des Josef aus. Nachdem es im letzten Advent einen
Gottesdienst zu Maria gab, soll es in diesem Jahr um Josef gehen. Wir laden herzlich ein zum
Gottesdienst am 4. Advent
zum Thema „Josef“
am 21. Dezember, um 10.00 Uhr
11
Geistliches Leben
Gesungen – diskutiert – gebetet
Das „Abendgebet“ verabschiedet sich
chen-Kramer übernahmen mal die Leitung des
Abendgebetes.
Was war das Besondere am Abendgebet? Vielleicht, dass offen über Themen gesprochen
werden konnte. Dass dem Pastor oder der Pastorin die ersten guten Gedanken zur Predigt
kamen. Dass auch „störrische“ Lieder aus dem
Gesangbuch gesungen werden konnten, weil
Gelegenheit war, direkt darüber zu sprechen.
Dass die Lebensgeschichte der Anwesenden
mit biblischen Geschichten ins Gespräch kam.
Gemeinsames Suchen nach Antworten war
bereichernd. Und beachtlich, was jeder beizutragen hatte. Mit der Zeit entstand auch eine
Gemeinschaft, in der man sich verantwortlich
füreinander fühlte. Karten wurden geschrieben,
wenn jemand fehlte, und
zu Weihnachten fand man
sich zum gemeinsamen
Essen und weihnachtlichen Liedern zusammen.
Manchmal wurde die Runde erweitert, etwa wenn
die Gäste aus Dudley da
waren oder das Abendgebet mit einer ökumenischen Andacht verbunden
wurde.
Mit den Jahren konnten
jedoch altersbedingt viele
nicht mehr teilnehmen. In
Der Altar mit brennenden Kerzen – so lud er mittwochs zum Abendgebet ein
kleiner Runde haben wir
nun Abschied genommen
und uns erinnert. Doch die
Biblische Themen oder auch Fragestellungen Auferstehungsgemeinde bleibt eine sich besinaus Kirche und Gesellschaft standen im Mittel- nende Gemeinden: Halten Sie gerne die Augen
punkt. Ein Zusammensein, das Trost und Kraft offen z. B. für den sonntäglichen Gottesdienst,
spendet, so empfanden es viele. Auch Diakon die Ökumenische Bibelwoche oder die ExerziBernd Muskat oder Ehrenamtliche wie Christi- tien im Alltag.
an Wulff, Mary Tretschok oder Annelore Mro- Susanne Kayser
(Foto: Annette Bartels)
Mittwochs um 18 Uhr in der Kirche. Der Predigttext für den kommenden Sonntag wird
diskutiert oder ein Bild betrachtet, es wird
über eine kirchliche Reise berichtet oder ein
Weihnachtsgedicht in den Mittelpunkt gestellt.
Gerahmt wird das Ganze von Gesang, Wochenpsalm und Gebet.
In den 80er Jahren begann Pastor Martin
Puschke das „Abendgebet“. Eine kleinere oder
größere Gruppe fand sich ab da einmal in der
Woche im Altarraum zusammen. Meist war es
eine kleine Runde, mal kamen viele, zum Beispiel nach dem 11. September 2001, in seltenen Fällen saß der Pastor auch mal alleine da
und genoss die Stille.
12
Wenn der Roland singt...
Vor langer Zeit wohnte einmal eine sehr arme Familie in Bremen im Schüttingkeller. Der Mann ist nur ein einfacher Hafenarbeiter an der Schlachte. Und nun
liegt er krank danieder. Seine Frau kriegt für ihre Handlangerarbeit bei der Gemüsefrau auf dem Markt auch nur ein paar Groschen am Tag. Und daher ist
von Vorweihnachtsfreude bei diesen armen Menschen nicht viel zu merken.
Nein, im Gegenteil, die beiden kleinen Töchter gucken ziemlich bedrückt
und verfroren aus dem Kellerfenster in die düsteren Dezembertage voller
Schlackerschnee und Regen. Wenn sie ihre Mutter fragen, ob sie wohl auch
etwas zu Weihnachten kriegen, dann lacht die nur hart und kalt auf und
antwortet: „Wenn de Roland singt, denn ja!“
Nun wohnen sie ja nicht weit weg vom Roland und so nimmt denn Liesbeth, die Größere, ihre kleine Schwester Annsophie bei der Hand und läuft
mit ihr zum Roland hinüber. Da steht er mit seinem großen Schwert und
Schild, ganz und gar aus Stein und Schweigen. „He seggt nix“, sagt Liesbeth.
„Weeßt wat, wi möt em singen maken! Sien Slott dar an den Görtel, dem
he üm´t Liev hett, dat is ja ganz kahl, dar malt wi recht so´n Wiehnachtsengel ropp. Un wenn de denn singt, denn schall he ok woll singen.“
So setzen sich denn die beiden hin und malen einen Engel mit einem Musikinstrument in der Hand auf ein Stück Papier. Und Liesbeth macht heimlich
so was wie einen „Murrpott“ zurecht. Das ist ein Topf, bespannt mit einem
Stück Leder und in der Mitte steckt ein langer Stock. Und wenn man den rauf
und runter bewegt, dann hört sich das an, als wenn ein großer Bär brummt.
Einen Tag vor Heiligabend, es ist schon dunkel, stellen sich die beiden Mädchen beim Roland auf. Das Engelsbild haben sie sehr fein bunt bemalt und
auf die Schnalle von Rolands breitem Gürtel geklebt. Liesbeth sagt: „Du
huckst di nun twüschen seine spitzen Knee und singst as hell as so´n Engel singen deit un ick stell mi achter em op un lat em brummen!“
Als sie das nun genauso tun, da kommt doch der starke Gerd von der
Schlachte mit einem Herren vom Senat des Wegs. Der Herr ist mit dem
Schiff angekommen und der starke Gerd trägt sein ganzes schweres Gepäck auf dem Buckel. „Was is hier denn los?“ fragt er, als er im Düstern
das Singen und Brummen hört. „Wi lat den Roland singen“, antwortet Liesbeth.
Der hohe Herr entdeckt Annsophie zwischen Rolands spitzen Knien und wird
auch das Engelsbild auf der Gürtelschnalle gewahr. „Dat is ja´n wunnerbare
Idee“, ruft er aus. „Dat is ja mit Geld ga nich to betahlen! Dat mutt för alle Tieden un ut Steen so makt weern.“ So also bekam der Roland zu seinem großen
Schild noch ein zweites dazu, das kleine Schild am Gürtel mit dem Engel.
Zu Liesbeth und Annsophie aber kam am anderen Abend, dem Heiligen Abend,
der starke Gerd in den Schüttingkeller, und er kam nicht mit leeren Händen.
nach Heinrich Schmidt-Barrien;
auf hochdeutsch nacherzählt von Christine Bongartz
13
(Foto: Annette Bartels)
Schmökerecke
Koop
Hastedt klingt – Unsere Musikgruppen stellen sich vor
CANTA forte – Der Hastedter Jugendchor
alt bist und Lust hast zu singen, bist Du bei uns
genau richtig! Und mehr musst Du nicht erfüllen! Notenkenntnisse und Gesangserfahrungen
sind nicht nötig! Die Freude am gemeinsamen
Singen steht bei uns im Vordergrund. Natürlich soll es auch gut klingen – dafür sorgt unser
Chorleiter Marc Günther, der mit seinen guten
stimmbildnerischen Tipps schon manche „unerhörten“ Klänge aus uns hervorgezaubert hat.
Für das nächste Jahr planen wir wieder ein Konzert im Gemeindesaal und ein weiteres Chorwochenende im Sommer. Also los! Sei dabei!
Wir freuen uns auf Dich!
Wir treffen uns jeden Mittwoch von 18 bis
19.30 Uhr im Gemeindehaus der Alt-Hastedter
Gemeinde.
Dana & Sarina (Sängerinnen von CANTA forte)
(Foto:Marc Günther)
Endlich gibt es uns! Seit April 2013 trifft sich unser neuer Jugendchor. Inzwischen sind wir eine
Gruppe von 12 Sängerinnen und Sängern. Das
Repertoire umfasst moderne geistliche Lieder
(sogenannte Worship-Songs), Spirituals und
Gospels sowie Rock- und Pop-Arrangements.
Wir begleiten die Gottesdienste und Gemeindefeste – geben aber inzwischen auch eigenständige Konzerte! Sogar in Buxtehude gibt
es inzwischen eine Fan-Gemeinde von CANTA
forte!
Im vergangenen Juli haben wir erfolgreich unser
erstes Chorprobenwochenende unternommen.
Neben harter Arbeit kam auch der Spaß nicht
zu kurz. Der Höhepunkt des Wochenendes war
ein selbstgestaltetes Konzert mit solistischen
Beiträgen aller Sängerinnen und Sänger! Dabei
kamen nie geahnte Talente zum Vorschein!
Natürlich suchen wir immer noch neue Mitglieder! Wenn Du also mindestens 13 Jahre
Canta forte
14
Koop
In Planung:
rn Christ
ian Tørr
(Foto:B
jø
s
(Foto: Q
imple)
(Foto: gemeinfrei)
Nach langen Jahren soll es in den nächsten
Sommerferien endlich mal wieder eine Jugendfreizeit für 14- bis 17-Jährige geben, ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Gemeinden AltHastedt und Auferstehung.
Als Ziel haben wir uns die „Grüne Insel“ ausgesucht. Die genauen Daten und das Programm
standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest,
aber Folgendes soll auf jeden Fall vorkommen:
Grüne Hügel – Dublin – Gemeinsam Kochen – Ausflüge – Entspannen – Spaß
issen)
Jugendfreizeit in Irland 2015
(Foto: KleinBild)
Nähere Infos
und Anmeldeformulare gibt
es ab Mitte Dezember im Gemeindebüro in der Drakenburger Str. und auf den
Homepages der Gemeinden:
www.auferstehung-bremen.de
oder www.
alt-hastedt.de.
Annette Bartels,
Jörg Mosig
15
Koop
Herzliche Einladung zu folgenden Konzerten:
Sonnabend, 29. November, 18.00 Uhr, Auferstehungskirche
HIMMLISCHE KLÄNGE
Werke von Heinrich Schütz, Johann Schop, Arcangelo Corelli,
Philipp Heinrich Erlebach, Georg Friedrich Händel u.a.
Franciska Hajdú — Barockvioline, David Budai — Viola da Gamba,
Singu Kim — Cembalo
Sonntag, 14. Dezember, 17.00 Uhr, Alt-Hastedter Kirche
WIE SOLL ICH DICH EMPFANGEN
Werke zum Zuhören und Mitsingen
Hastedter Kantorei,
Hastedter Flötenensemble, Hastedter Posaunenchor
Leitung: Ruth Drefahl
Sonntag, 28. Dezember, 19.00 Uhr, Auferstehungskirche
Opern- und Operettenkonzert
des Fördervereins der Auferstehungsgemeinde
Sonntag, 8. Februar, 16.00 Uhr, Auferstehungsgemeinde
KLAVIER UM 4
Werke von Domenico Scarlatti, Franz Liszt, Johannes Brahms,
Fréderic Chopin und Claude Debussy
Flügel: Claudia Wandelt
Neues aus der Kita
Tag der Offenen Tür
In diesem Jahr hatten wir die warmen Temperaturen bis in den Oktober hinein, so dass wir
lange die Zeit draußen mit den Kindern nutzen
konnten.
Nach der Bauphase bei den Spatzen gab es eine
Bauphase bei uns am Standort Malerstraße.
Lärmschutzdecken und neue Lampen waren
der Auftrag der Handwerker. Erwartungsvoll
16
Koop
der Kinder und auch wir Großen lassen uns
ganz gerne mal von dieser besonderen Stimmung anstecken.
Im neuen Jahr geht es dann gleich mit Terminen weiter: Zur Anmeldezeit im Januar bieten
wir einen Tag der Offenen Tür an. An beiden
Standorten (Malerstraße 30 und Bennigsenstr.
7) werden ab August wieder Plätze für Unter3-jährige (Krippe) und für 3–6-jährige Kinder
frei. In der Bennigsenstraße haben wir ein Betreuungsangebot bis 14 Uhr, in der Kita Malerstraße bis 14 bzw. bis 16 Uhr, in der Krippe bis
16 Uhr. Wenn Ihr Kind 2015 drei Jahre alt wird
oder auch schon älter ist, können Sie es in der
Kita anmelden; Krippenkinder sollten ein Jahr
alt werden. Das können Sie bis zum 27. Januar
2015 tagsüber gerne tun. Für intensivere Gespräche bitte ich einen Termin zu vereinbaren,
gerne unter der Telefonnummer 44 12 22 (für
den Standort Malerstraße). Für die Anmeldung
bringen Sie bitte den Kindergartenpass mit, der
Ihnen zugeschickt wurde. Wichtig ist, dass Sie
im Januar kommen, spätere Anmeldungen können wir nicht immer berücksichtigen.
Petra Jebe-Wollens
kamen wir nach den Ferien in die Kita und bekamen ein anschauliches Beispiel von vorher –
nachher. Ein Raum war fertig, der nächste war
in Vorbereitung und der dritte noch im alten
Zustand. Wir wollten die beiden Ferienwochen
nutzen, um in Ruhe zu putzen und einzuräumen, aber da hatten wir die Rechnung ohne
unsere Handwerker gemacht. Aber es hat noch
alles geklappt, die Handwerker legten Nachtschichten ein und wir mussten eben etwas
schneller putzen. Jetzt ist alles fertig, Kinder
und Erzieher merken einen deutlichen Unterschied in der Akustik und im Licht. Da hat sich
doch all die Mühe seitens der Elternsprecher
und unsererseits wirklich gelohnt.
Die nächste große Aktion war das Laternelaufen mit allen Kindern am Freitag, den 14. November; bis dahin mussten alle Laternen fertig
sein, damit sie schön durch Hastedt leuchten
konnten. Jetzt geht es schon mit Riesenschritten auf das Jahresende zu: Wie gestalten wir
die Adventszeit? Sie ist immer etwas Besonderes in den Gruppen: Es duftet lecker, es wird gebastelt, besonders beliebt sind da Goldpapier
und Glitzerpulver, kleine Überraschungen werden vorbereitet, es wird gesungen und gelesen.
Und zum Ende der Zeit wächst die Aufregung
Um alle Räumlichkeiten und das pädagogische Personal kennenzulernen
und erste Fragen loszuwerden, laden wir ein zum
Tag der Offenen Tür in der Kita
am Freitag, 16. Januar 2015, 15.30–17.30 Uhr
in den Standorten Malerstraße und Bennigsenstraße
Wir freuen uns auf viele neugierige Kinder mit ihren Eltern!
17
Ökumene
Besuch in Dudley im Zeichen der Versöhnung
che Gebäude haben und in den verschiedensten Stadtvierteln liegen. In jeder wurden wir
herzlich und freundschaftlich aufgenommen
und bewirtet, erfuhren aber auch von den Sorgen der einzelnen Gemeinden. Am Abend fand
dann die Willkommensparty in St. Francis mit
einem Skittles-Wettbewerb statt.
Am nächsten Tag besuchten wir, Deutsche und
Engländer gemeinsam, den deutschen Soldatenfriedhof in Cannock Chase. Dort ruhen über
4.000 deutsche Soldaten aus beiden Weltkriegen. Für die gepflegte Anlage ist die Sektion
Bremen der Kriegsgräberfürsorge mitverantwortlich. Uns alle berührte der Gedanke an den
Wahnsinn des Krieges sehr. Am Nachmittag
nahmen wir an einem Abendmahlsgottesdienst
in der beeindruckenden Kathedrale von Lichfield teil.
Am dritten Tag fuhren wir mit dem Bus durch
eine wunderschöne Landschaft über den Hufeisenpass bis an die walisische Küste in den
Ort Llandudno, ein malerisches viktorianisches
Seebad.
Auf dem Pilgerweg durch sieben Kirchen
100 Jahre nach Beginn des ersten Weltkrieges
brachen wir mit 14 Reisenden zum wiederholten Treffen mit der Gemeinde von St. Francis
in Dudley auf. Dies Gedenkjahr war auch der
Grund, warum das Thema Versöhnung im
Vordergrund stand. Und in der 27-jährigen
Geschichte unserer Partnerschaft ist aus dem
Versuch einer Versöhnung längst Freundschaft
geworden.
Gleich am Flughafen
wurden wir freundlich auf Deutsch begrüßt, denn unsere
Gastgeber hatten gerade einen zweiwöchigen Deutschkurs
von Annette Bartels hinter sich, die
zu diesem Zwecke
schon früher angereist war.
Am ersten Tag, einem
Mittwoch,
pilgerten wir gemeinsam
durch alle sieben
anglikanischen Kirchen Dudleys, die
Gemeinsames Gedenken auf dem Soldatenfriedhof von Cannock Chase
sehr unterschiedli18
Ökumene
(Fotos: Annette Bartels)
Der Samstag gehörte verschiedenen Unternehmungen mit unseren Gastfamilien,
bevor wir uns abends bei einer Familie zu
einem großen Curryessen trafen.
Der Sonntagsgottesdienst hatte das Thema „Von Stolpersteinen zu Trittsteinen“
und wurde in beiden Sprachen gehalten.
Abends wurden wir mit einer karibischen
Nacht verabschiedet, bei der es nicht nur
landestypisches Essen, sondern auch Musik
auf Steeldrums gab.
Am Abfahrtstag trafen wir uns alle zu einem English breakfast im Kirchencafé und
wurden danach von vielen Gastgebern zum
Bahnhof und weiter zum Flughafen begleitet.
Wir denken gerne an die große Gastfreundschaft der Gemeinde von St. Francis zurück und
freuen uns auf das Wiedersehen im nächsten
Jahr – diesmal in Bremen. Vom 6.–12. April
2015, direkt nach Ostern, wird die Gruppe aus
Dudley bei uns zu Gast sein. Wer gerne Gastgeber sein oder sich in die Vorbereitungen mit
Auch die Gäste durften sich bei der Caribean night
an den steel drums ausprobieren
einbringen möchte, komme gerne zum nächsten Vorbereitungstreffen am Mittwoch, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Kirchencafé oder melde
sich bei Susanne Kayser (Tel.: 434 92 44).
Susanne Köhn und Susanne Hankel
Der „Ökumenische Offene Adventskalender“ öffnet seine Türen
Wo sich an welchem Nachmittag die Türchen
öffnen, erfahren Sie auf den Hinweisblättern,
die in den Gemeinden ausliegen. Außerdem
bekommen alle Gastgeber Zahlen für den jeweiligen Tag des Adventskalenders, die Familien von St. Elisabeth-St. Johann vorbereitet haben, damit sie – in den Fenstern hängend – auf
den lebendigen Adventskalender aufmerksam
machen.
Wichtig: Nicht nur die Gastgeberinnen und
Gastgeber der 23 Tage sind zu den besinnlichen Runden eingeladen, sondern Sie ALLE.
Wir freuen uns, mit Ihnen jeden Tag ein wenig
Advent zu spüren.
Ruth Drefahl
Der Advent beginnt, und es öffnet sich zum
sechsten Mal in Hastedt an jedem Abend vom
1.–23. Dezember eine Tür in unserem Adventskalender: Gemeindemitglieder (Familien oder
Einzelpersonen) unserer drei Hastedter Kirchengemeinden gestalten ca. eine halbe Stunde auf ganz unterschiedliche Weise. Hier wird
eine Geschichte vorgelesen, da wird gesungen
und musiziert, dort wird gebastelt… Vielleicht
gibt es Tee & Kekse.
In diesem Jahr wird der Adventskalender schon
um 17.00 Uhr beginnen, um auch Familien stärker anzusprechen. Ob im Freien oder drinnen,
um 17.00 Uhr öffnet sich eine Tür. Lassen Sie
sich überraschen, was der jeweilige Gastgeber
mit Ihnen vorhat!
19
Ökumene
Ökumenische Bibelwoche: Der Galaterbrief
Welcher Brief beginnt schon mit den Worten „Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst
von dem, der euch berufen hat“ oder enthält den Ausruf „O ihr unverständigen Galater!“? In der
alten Kirche hat es Streit gegeben, und zwar in der Gemeinde in Galatien. Im Galaterbrief hören
wir davon, und wir hören von Lösungen. Der tiefgründige Galaterbrief steht im Mittelpunkt der
Bibelwoche 2015. Die drei Hastedter Gemeinde laden in ökumenischer Verbundenheit dazu ein.
Gottesdienste mit Kanzeltausch: Sonntag, 8. März
Gesprächsabend: Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr
Andacht: Freitag, 13. März, 18 Uhr
Gemeinsamer Vespergottesdienst: Sonntag, 15. März, 17 Uhr
Die gemeinsamen Veranstaltungen (Gesprächsabend, Andacht und Vespergottesdienst) finden in
diesem Jahr in Alt-Hastedt statt.
Susanne Kayser
Zeit für Besinnung
Ökumenische Exerzitien im Alltag
zwischen den Töpfen und Pfannen da ist und
dass er dir in inneren und äußeren Aufgaben
zur Seite steht“ oder „Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit
einem Freund, mit dem wir oft und gern allein
zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil
er uns liebt.“ Die Exerzitien 2015 heißen darum passend: „Gott will dein
Freund sein – Einübung in die
Freundschaft mit Gott an der
Hand Teresas von Avila“.
Informationen und Anmeldung bei Pastorin Susanne
Kayser oder Gemeindereferentin Jutta Sievers. Begleitabende: Dienstag, 3. März,
10. März, 17. März, 24. März,
jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Elisabeth,
Suhrfeldstraße
Pastorin Susanne Kayser,
Gemeindereferentin Jutta
Sievers
(Foto: Panthermedia, Anne Rollero)
In den Wochen vor Ostern sind Sie eingeladen,
täglich eine halbe Stunde Zeit zu finden, zur
Ruhe zu kommen, ins Gespräch zu kommen mit
einem Thema, mit sich und mit Gott. „Exerzitien“ bedeutet nichts anderes als „Übungen“.
Es sind kleine Übungen, um mit sich selbst und
Gott zur Ruhe zu kommen. Bei den wöchentlichen Begleitabenden ist Gelegenheit, sich auszutauschen,
Stilleübungen kennenzulernen, gemeinsam zu singen.
Anregungen dazu kommen in
diesem Jahr von der Mystikerin Teresa von Avila, die im 16.
Jahrhundert in Spanien lebte.
Sie hatte ein spannendes Leben, eine Zeit lang war sie
zwischen unterschiedlichen
Lebensentwürfen hin und her
gerissen. Schließlich wählte
sie den Weg als Nonne und ermunterte andere Menschen,
Gott in ihrem Alltag zu finden.
Von ihr sind Zitate überliefert
wie „Denke daran, dass Gott
20
Ökumene
Sklaven – Piraten – Traumschiffe
Bericht aus der Weltgebetstagswerkstatt
Bibelarbeit, Projektarbeit und Musikarbeit.
Der Seminarablauf ließ uns 38 Frauen aus dem
Raum Bremen/ Osnabrück kaum Zeit zum Luftholen.
Wir erlebten eine karibische Nacht mit Raggae,
Piratenüberfall und Cocktails. Der Höhepunkt
war der Abschlussgottesdienst am Sonntag. Die
hier entstandene Motivation und Stimmung
nahmen wir mit auf unsere Heimreise nach
Bremen. Sie soll überschwappen auf den
Gottesdienst zum Weltgebetstag am 06.
März. Als diesjährige Organisatorin lade ich
Sie bereits heute dazu ein. Gern begrüße
ich in unserem bewährten Team auch neue
Gesichter, die uns bei den kurzweiligen
Vorbereitungen helfen. „This we Bahamian
praise.“
Angelika Sorgatz
(Foto: Angelika Sorgatz)
Vom 07.–09.11. fand die ökumenische Werkstatt für den Weltgebetstag 2015 statt. Auf Einladung von Gaby Bredow machte ich mich mit
ihr auf den Weg über Lingen auf die BAHAMAS.
Das Thema „BEGREIFT IHR MEINE LIEBE“ wurde
vertieft durch Traumreisen in die Karibik, Erfahrungsberichte einer jungen Landesreferentin,
Traumschiffe aus der Weltgebetstagswerkstatt
Einladung zum Weltgebetstag
am Freitag, 6. März 2015
um 18.30 Uhr
in Alt-Hastedt
„Begreift ihr meine Liebe“
(Bahamas)
21
Förderverein
6. Opern- und Operettenkonzert des Fördervereins
Nach dem letzten umjubelten
Konzert sollte ja eigentlich Schluss
sein. Eigentlich ist aber, wie wir
inzwischen erkannt haben, doch
sehr relativ. Immer wieder wurden wir auf das nächste (eigentlich ja nicht mehr stattfindende)
Konzert angesprochen und als
dann auch noch die Sänger/innen
nachfragten, wann denn dieses
Jahr das Konzert stattfinden soll,
war es dann mit dem „eigentlich“
vorbei. Wir freuen uns also, ankündigen zu können, dass dieses
Jahr noch einmal ein Konzert mit
internationalen Künstler/innen
stattfinden wird:
Der Bass Jose Galisa , hier beim Konzert 2013,
hat wieder zugesagt
am 28.12.2014
um 19.00 Uhr
Der mexikanische Bariton Juan Orozco hat an
der Bremer Oper u. a. den „Don Giovanni“, „Nabucco“ und „Eugen Onegin“ gesungen. Zur Zeit
hat er ein festes Engagement an der Oper in
Freiburg, wo er u. a. als Scarpia in „Tosca“ und
in der Titelpartie des „Rigoletto“ brillierte. An
der Bremer Oper singt der chilenische Tenor
Luis Olivares Sandoval. Er ist in praktisch jeder
Produktion des Theaters dabei und singt z. B.
in „La Traviata“, in „La Boheme“, im „Fliegenden Holländer“, in „Aufstieg und Fall der Stadt
Mahagonny“, der „Zauberflöte“ und in „Elexier
d´Amour“. Der Brasilianer Jose Gallisa ist Bass
und singt am Theater Osnabrück zur Zeit den
Bartolo in der „Hochzeit des Figaro“. Zuvor hat
er an der Bremer Oper und am Staatstheater
Mainz gesungen. Josue Ceron ist ein junger
Bariton aus Mexico-City, der Anfang Januar bei
einem Wettbewerb in Barcelona singt und sich
die Gelegenheit nicht nehmen lassen wollte,
bei unserem Konzert mitzusingen.
Mehr als nur begleitet werden die Sänger/
innen von den Pianisten Rolando Garca Rod-
(Einlass um 18.30 Uhr)
Hinsichtlich der auftretenden Sänger/innen
und Musikern ist es wie in jedem Jahr, wir haben zu Zeit Zusagen von drei Sängerinnen, vier
Sängern und zwei Pianisten. Es laufen allerdings
noch Anfragen und letztendlich werden wir erst
kurz vor dem Konzert wissen, wer tatsächlich
auftreten kann.
Zugesagt hat die Sopranistin Agnes Weiland,
die an verschiedenen Bühnen in Deutschland
(Leipzig, Hamburg) gastiert und an der Opera
de Lyon sowie der Bremer Oper gesungen hat.
Aus Togliatti in Russland kommt die MezzoSopranistin Tamara Klivadenko, die an der Bremer Oper in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ als Mrs. Begbick sowie im „Fliegenden
Holländer“ als Sentas Amme zu hören war. Aus
Mexiko kommt Eloisa Jurado. Dort hat sie an
der Staatsoper Palacio de Bellas Artes gesungen. Auch sie ist Mezzo-Sopranistin, hat schon
bei drei unserer Konzerte mitgesungen und lebt
mit ihrer Familie (Juan Orozco und zwei Kindern) in Freiburg.
22
Förderverein
riguez aus Mexico und Tomasso Leporre aus
Italien, beide vom Theater Bremen.
Auch in diesem Jahr werden wieder bekannte
Opern- und Operettenmelodien aus dem laufenden Repertoire der Sänger/innen das Programm gestalten, garniert mit lateinamerikanischen Liedern und vielleicht auch wieder mit
einigen Überraschungen.
(Fotos: Peter Bartels)
Nach dem Konzert haben Sie die Gelegenheit, gemeinsam mit den Künstler/innen den
Abend in Gemeindesaal ausklingen zu lassen.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist
nicht auszuschließen, dass dort noch ein musikalischer Ausklang erfolgt. Bringen Sie also genügend Zeit mit. Für die Rahmenbedingungen
(Essen und Trinken) wird der Förderverein in
bewährter Manier und zu bekannt sozialen
Preisen sorgen.
Die Karten für dieses Konzert kosten 16 €,
ermäßigt (Rentner/innen, Schüler/innen,
Studenten/innen, Hartz IV, Mitglieder des
Fördervereins) 12 €. Der Kartenverkauf beginnt am 01.12.2014 im Gemeindebüro. Das
Kartenkontingent ist limitiert, an der Abendkasse gibt es nur noch Restkarten zu einem
Preis von 20 €, ermäßigt 16 €, falls sie überhaupt noch angeboten werden können.
Wir freuen uns, Sie zu diesem außergewöhnlichen Ereignis einladen zu können
Dietz Tretschok
Und auch Eloisa Jurado wird, wie schon 2013, wieder
singen
Gemeindekino: „Siddartha“
Der nächste Kinoabend wird am 28.1.2015
stattfinden, wie gewohnt um 19.30 Uhr im Saal.
Wir werden den Film „Siddharta“ aus dem Jahr
1972 zeigen. Viele kennen die Erzählung von
Hermann Hesse über das Leben Buddhas (Siddharta Gautama). Der Film orientiert sich an
Hesses Roman und zeigt die Lebensstationen
des Siddharta Gautama auf seinem Weg zur Erleuchtung als den Weg eines suchenden Menschen mit allen Konflikten und Widersprüchen,
wie sie uns auch vertraut sind. Die buddhistische Lebensphilosphie ist im Westen seit den
60er Jahren mit viel Interesse aufgenommen
worden und hat inzwischen in vielen Bereichen
einen Platz eingenommen (z. B. Achtsamkeits­
praxis im Bereich seelischer Gesundheit und
Psychologie). Der Film kann einen farbigen, un-
terhaltsamen und lebensnahen Zugang zu den
Ursprüngen dieser Haltungen geben.
Im März laden wir zur nächsten Mitgliederversammlung ein. Es wird Mitglieder zu verabschieden und neu zu begrüßen geben,
außerdem berichten wir natürlich über die Veranstaltungen und Entwicklungen des Vereins
im zurückliegenden Jahr. Einladungen werden
rechtzeitig rausgehen, und im nächsten Gemeindebrief wird noch einmal genauer darauf
hingewiesen.
Zu allen Veranstaltungen freuen wir uns wie immer über viele Besucher und kleine und große
Spenden.
Für den Förderverein
Andreas Pernice
23
Stadtteil
Totengedenken am 70. Jahrestag des Luftangriffes auf Hastedt
gedenken an der Gedenkstele eingangs der
Drakenburgerstr. eingeladen, an dem viele Hastedter aus der Nachbarschaft teilnahmen.
Annette Bartels
(Foto: Annette Bartels)
Am 12. Oktober jährte sich zum 70. Mal der
alliierte Bombenangriff an den Stadtteil Hastedt. Unter den 77 Toten waren allein 49 ausländischer Herkunft, Zwangsarbeiterinnen und
Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, die im Hastedter Industrierevier arbeiten mussten.
Auf dem Gelände, wo heute die Auferstehungsgemeinde ist, befand sich z. B. die
Großwäscherei Hayungs, in der polnische
Zwangsarbeiterinnen eingesetzt waren und
in einem behelfsmäßigen Erdbunker durch
einen Bombentreffer zu Tode kamen.
Daher hatte die Auferstehungsgemeinde
am 12. Oktober zwischen 11.30 und 12 Uhr,
der Zeit des Angriffs, zusammen mit der Polnischen Katholischen Mission, der DeutschPolnischen Gesellschaft Bremen und dem
Deutsch-polnischen Chor zu einem Toten-
Gemeinsames Gedenken an der Stele
„Gedanken des Friedens und nicht des Leides“
Gedanken zum Weltfriedenstages am 21. September
und erinnern beschämt an das Versagen der
Kirchen. Wie konnte es nur dazu kommen, dass
Christenmenschen, Theologen, Pastoren Gott
vereinnahmten und seinen Namen missbrauchten? „Mit Gott allzeit bereit“ hieß es damals
– und auf den Gürtelschnallen der Soldaten
stand: „Gott mit uns!“
Ich frage mich, wie ich gehandelt hätte. Hätte
ich es als Schändung des Namens Gottes erkannt? Hätte ich mich gewehrt? Hätte ich anders entschieden? Ich weiß es nicht. Ich lebe
jetzt – und ich kann heute aus der Geschichte
lernen. Und deshalb will ich mich zum Frieden
rufen lassen, heute Botschafter des Friedens zu
sein.
Deshalb will ich auf Worte der Bibel hören, die
vom Gott des Friedens zeugen. „Denn ich weiß
wohl, was ich für Gedanken über euch habe,
Sie sind eine bunte Gruppe und sie haben alle
etwas gemeinsam: der weltberühmte Boxer
Mohamed Ali, der Pianist Lang Lang, der Bestsellerautor Paulo Coelho ebenso wie der Frauenschwarm George Clooney: Sie alle sind von
den Vereinten Nationen berufen worden als
Botschafterinnen und Botschafter für Frieden,
Gerechtigkeit und Menschenrechte.
Wie sehr hätten wir solche Botschafterinnen
und Botschafter des Friedens in früheren Zeiten gebraucht: In der Zeit vor und während des
Ersten Weltkriegs und auch vor und während
des Zweiten. Und wie dringend brauchen wir
sie heute. Euphorisch begrüßten und befeuerten Pastoren den 1. Weltkrieg mit ihren Predigten. Nur wenige Stimmen warnten und wandten sich dagegen. Wir gedenken in diesem Jahr
der unzähligen Toten und Opfer dieses Krieges
24
Gesellschaft
deutlich. Es ist ein gutes und wichtiges Zeichen,
dass in Berlin zwei Tage später Tausende gegen
jede Form des Antisemitismus aufgestanden
sind.
Entscheidend ist aber, dass wir jeden Tag eintreten für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft: an unseren
Arbeitsplätzen, in der Straßenbahn genauso
wie im Fußballstadion oder im Freundeskreis.
Es ist ein Zeichen der Zukunft und der Hoffnung, dass sich so viele Menschen in Deutschland für Flüchtlinge engagieren – und dies auch
bei steigenden Zahlen weiter tun. Und es ist ein
Zeichen der Zukunft und der Hoffnung, wenn
wir weiter ringen um einen gerechten Frieden
für die Völker – einen Frieden, der mit militärischen Mitteln nicht zu erreichen ist.
Immer wieder kommen wir zu spät in den
Konflikten. Immer wieder geraten wir in die
tödliche Spirale von Gewalt und Gegengewalt.
Immer wieder heißt es dann: Wir müssen als
letztes Mittel doch zu den Waffen greifen. Zeitungen schreiben über das Ende des Pazifismus
und die Notwendigkeit militärischen Eingreifens. Dabei wissen wir genau, dass in den vergangenen Jahrzehnten kein Konflikt mit militärischen Mitteln gelöst werden konnte. Und wir
müssen denen Recht geben, die auf präventive
Maßnahmen und den Ausbau der zivilen und
gewaltfreien Konfliktbearbeitung setzen und
fordern. Ist das alles nur ein Traum? Der Prophet Jeremia hat den Menschen in Babylon
deutlich gemacht, nicht zu resignieren und aufzugeben. Ich höre das heute als Ruf Gottes für
uns: den Gedanken des Friedens Raum zu geben, nicht müde zu werden, für einen gerechten Frieden einzutreten und zu beten. So sind
wir alle auch Botschafterinnen und Botschafter
des Friedens – nicht nur am Weltfriedenstag,
sondern jeden Tag.
Pastor Renke Brahms
Friedensbeauftragter der EKD
(gekürzte Predigt zum Rundfunkgottesdienst)
spricht der HERR: Gedanken des Friedens und
nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft
und Hoffnung“ (Jer 29,11). Dieser biblische Vers
spricht in eine Situation vor 2600 Jahren hinein.
Lange ist das her – und doch gar nicht so weit
weg. Damals hatte der babylonische Herrscher
Nebukadnezar Jerusalem erobert, geplündert
und zerstört und einen Teil der Bevölkerung in
die Gefangenschaft nach Babylon gebracht. Wir
können heute wenigstens erahnen, was das für
die Menschen heißt, wenn eine Stadt zerstört
wird und Menschen in Gefangenschaft geraten.
Lange hat es gedauert, bis Christen, Pastoren
und Kirchen begriffen haben, dass Gott nicht im
Sieg bei ihnen ist. Er findet sich nicht im „Hurra“
der Schlachten, sondern bei denen ist, die darunter leiden. Lange haben wir gebraucht, bis
wir erkannt haben, dass Gott und Krieg nicht
zusammengehören – dass Gott ein Gott des
Friedens ist, nach dessen Willen kein Krieg sein
soll. Aber wie halten wir an diesem Glauben
fest angesichts der Kriege, des unvorstellbaren
Leidens so vieler Menschen? Wo gibt es denn
Zeichen des Friedens, die uns Zukunft und Hoffnung eröffnen?
Solche Zeichen gab es schon im 1. Weltkrieg:
Angesichts akuter Kriegsgefahr hatten sich 85
Vertreter von christlichen Kirchen aus zwölf
Ländern auf einer Konferenz in Konstanz vom
1. bis 3. August 1914 getroffen. Es gelang ihnen
noch, den Weltbund für Freundschaftsarbeit
der Kirchen, einen der Vorläufer des Ökumenischen Rates der Kirchen, zu gründen, dann
wurde die Konferenz aufgrund des Ausbruchs
des Ersten Weltkriegs abgebrochen.
Welche Zeichen der Zukunft und der Hoffnung
können wir heute setzen? Es ist ein gutes und
wichtiges Zeichen, dass die islamischen Verbände in Deutschland Mitte September gesetzt
haben. Sie haben zu Friedensgebeten und Aktionen gegen Hass und Unrecht aufgerufen und
grenzen sich klar gegen jede Form des Extremismus ab. Die Terrororganisation „Islamischer
Staat“ missbrauche den Islam, machen sie
25
Gesellschaft
Arm & Reich III
Das bedingungslose Grundeinkommen
Seid der „Agenda 2010“ der SPDgrünen-Regierung wird auch in
Deutschland der Sozialstaat immer
weiter abgebaut. In allen seinen
Funktionsbereichen findet eine Demontage statt. Der Sozialkahlschlag
konzentriert sich auf die Arbeitsmärkte, das Gesundheitswesen,
den Bildungssektor, die Altersrenten und die Migrationspolitik. Auf
den Arbeitsmärkten ist ein qualitativer Sprung eingeleitet worden.
Ungeschützte Arbeitsverhältnisse,
Leiharbeit und Niedriglöhne machen schon jetzt mehr als die Hälfte
des gesamten Arbeitsvolumens aus. Arbeitsarmut ist auch in Deutschland schon lange keine
Ausnahme mehr. Die Sozialfonds für Erwerblose wurden auf ein Minimum zusammengestrichen und Forderungen nach Veränderungen
werden laut.
„Armer Mann trifft reichen Mann und sehn
sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: „Wär
ich nicht arm, wärst Du nicht reich!“ (Bertolt
Brecht). Es gibt Menschen und Gruppen wie
z. B. Attac, die Linke, die Grünen, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitslosengruppen, Kirchengemeinden, Gewerkschaften und die Katholische Arbeitsnehmerbewegung, die sich ein
„Grundeinkommen“ auf die Agenda geschrieben haben. Die Modelle unterscheiden sich
jedoch erheblich und es ist nicht ganz einfach,
da durchzublicken. Da heißt es u. a. Bürgergeld,
Existenzgeld, garantiertes, partielles, emanzipatorische oder solidarisches Grundeinkommen, Sozialdividende oder NES (Negative Einkommenssteuer).
Ich werde im Wesentlichen das bedingungslose
Grundeinkommen darstellen. Es
• steht allen Menschen garantiert und individuell zu
•
in existenzsichernder Höhe (Armut verhindernd, gesellschaftliche Teilnahme ermöglichend)
• ohne Bedürftigkeitsprüfung (Einkommens-/ Vermögensprüfung)
• ohne Arbeitszwang und -verpflichtung
bzw. Tätigkeitszwang und -verpflichtung
• wird vom Staat ausgezahlt
• Weitere Einkommen sind anrechnungsfrei
möglich
Es gibt keine Bedingung für den Bezug des
Grundeinkommens. Ein Grundeinkommen garantiert, dass jeder ohne Existenzängste leben
kann. Es bedeutet mehr Freiheit, Demokratie
und Menschenwürde. Über die Höhe streiten
sich die verschiedenen Gruppen und die Forderungen reichen von 850 € bis 1.100 € für einen
Erwachsenen.
Häufig wird dagegen eingewandt, Leistung
müsse sich doch lohnen! Doch was heißt das?
Oft wird Erwerbsarbeit mit Leistung gleichgesetzt. Aber es gibt Formen von Erwerbsarbeit,
die zwar Profit bringen, z.B. der Rüstungsindustrie, aber der Menschheit eher schaden – ist
das dann wirklich eine Leistung, Streubomben
zu bauen und abzuwerfen?
26
Gesellschaft
ob der Betreffende für die Gesellschaft von
Nutzen ist.“ (Erich Fromm)
Folgende Fragestellungen treten bei der Auseinandersetzung um das Grundeinkommen immer wieder auf
• Wer soll berechtigt sein, das Geld zu beziehen?
• Wie hoch soll der monatliche Betrag sein?
• Wie viel kostet das den Staat, woher soll
das Geld kommen?
• Wie wird die Kranken- und Rentenversicherung geregelt?
• Welche Rahmenbedingungen werden darüber hinaus als erforderlich erachtet?
Auch hierzu gibt es viele und sehr verschiedene Meinungen, die ich hier im einzelnen nicht
erläutern kann.
Nun noch einen kurzen Überblick über einige
andere Modelle: Das partielle Grundeinkommen ist eine grundeinkommensähnliche Geldleistung, die keine ausreichende Höhe hat, also
nicht die Existenz sichert und damit keine gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Es zwingt
somit indirekt zur Erwerbsarbeit oder muss
durch Sozialleistungen aufgestockt werden, die
Bedürftigkeit voraussetzen. Sozialdividende
und Negative Einkommensteuer unterscheiden sich in der Art der Auszahlung. Das Bürgergeld bewegt sich oft auf dem aktuellen Grundsicherungsniveau und ist meist an einen direkten
Zwang zur Arbeit gekoppelt. Aber auch hier gibt
es verschiedene interessante Konzepte.
Eines möchte ich zum Schluss noch anmerken:
Die Kosten für die bürokratische Durchführung
der verschiedenen Hilfekonstruktionen in diesem Land sind immens. Stellen Sie sich mal vor,
was wir da alles einsparen könnten, wenn ohne
jegliche bürokratischen Anforderungen jeder
Mann und jede Frau (Kinder auch) einfach jeden Monat so viel Geld bekäme, dass er oder
sie in Würde, ohne Scham und Angst vor Sanktionen leben könnte. Ich fände es wunderbar!
Gabi-Grete Kellerhoff
(Foto: Panthermedia, Hans Slegers)
Außerdem gibt es daneben andere gleichberechtigte Arbeitsbereiche wie z. B. Haus- und
Familienarbeit, soziales oder politische Engagement. Laut Statistischem Bundesamtes werden
fast doppelt so viele Stunden in unbezahlter Arbeit geleistet wie in Arbeit. Aber die Erfüllung
dieser Tätigkeiten als Bedingung anzulegen,
wie es in manchen Modellen gefordert wird, ist
meines Erachtens falsch. Wer sollte entscheiden, welche Tätigkeit eine Leistung ist? Jeder
muss für sich selbst entscheiden können, mit
welchem Beitrag er oder sie sich einbringen
will. Dies setzt voraus, dass jeder Mensch frei
von Existenzangst leben kann. „Dieses Recht
auf Leben, Nahrung und Unterkunft, Bildung
usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht,
das unter keinen Umständen eingeschränkt
werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf,
Weniger Bürokratie – mehr Geld für die Menschen
27
Gruppen und Kreise – Rat und Hilfe
Unsere wöchentlichen Kreise und Gruppen
Konfirmandenunterricht am Mittwoch
(Vorkonfirmanden)
15.30–16.30 Uhr und 16.45–17.45 Uhr
Jugendchor am Mittwoch
18.00–19.30 Uhr in Alt-Hastedt
Flötenensemble am Mittwoch
18.30–19.30 (14-tägl.) in Alt-Hastedt,
Chorraum
Konfirmandenunterricht am Donnerstag
(Hauptkonfirmanden)
16.30–17.30 Uhr
Kantorei am Donnerstag
20.00–22.00 Uhr im Saal
Regenbogengruppe am Montag
15.30–17.30 im Mehrzweckraum
(Schulkinder)
Seniorennachmittag am Dienstag
15.00–17.00 (Programm s. Seniorenseite)
Kinderchor am Dienstag
Kleine Kurrende 1 (Kindergarten):
15.00–15.30 Uhr
Kleine Kurrende 2 (1.–2. Klasse):
15.30–16.00 Uhr
Große Kurrende (3.–5. Klasse):
16.00–16.45 Uhr (alle im Saal)
Posaunenchor am Dienstag
20.00–21.30 Uhr in Alt-Hastedt,
(Posaunenchorraum)
Bläserschüler nach Absprache
Weitere Gruppen
Basteln
Brigitte Koch  41 46 10
Taizé-Kreis
Fr. 19.30–20.30 Uhr
Helga Pust  349 81 70
Al-Anon
Erwachsene Kinder alkoholkranker Familien
Di. 19.00 Uhr
Anonyme Alkoholiker (AA)
Mo. 19.30–21.30 Uhr
Rat und Hilfe
City-Seelsorge
in der Sakristei der Kirche „Unser Lieben Frauen“ am Markt (Eingang Katharinenstr.)
Di. und Do. 17–19 Uhr
Familien- und Lebensberatung
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
Domsheide 2
 33 35 63
Hospizhilfe
St. Jürgen Str. 1
 32 40 72
Nachbarschaftshilfe DRK
Hastedter Heerstr. 250
 436 70 - 47/48
Mo.–Fr. 9.00–13.00 Uhr
Schuldnerberatung
 1 55 75
Sozialberatung im Haus der Diakonie
 34 96 70
Bremer Treff
Altenwall 29  32 16 26
Arbeitslosenberatung Ost/
ALZ Tenever
Wormser Str. 9
 40 20 68
Die Bremer Tafel
Brauerstr. 13
Mo.–Fr. 13.00–16.00 Uhr
Telefonseelsorge
 0800-111-0-111 (kostenfrei)
29
28
(Foto: Wodicka)
Tipps und Termine
1.–23. Dezember, jeweils um 17 Uhr
Ökumenischer Offener Adventskalender (s. Artikel)
Dienstag, 2. Dezember, 15–17 Uhr
Seniorenadventsfeier im Gemeindesaal
Sonntag, 2. Advent, 17 Uhr
Gottesdienst zur Kirchweih, davor Weihnachtsmarkt in
Alt-Hastedt
Sonntag, 3. Advent, 17 Uhr
Adventskonzert in Alt-Hastedt
Sonntag, 4. Advent, 10 Uhr
Gottesdienst mit Team zum Thema „Josef“ (s. Artikel)
Sonntag, 28. Dezember, 19 Uhr
Opern- und Operettenkonzert des Fördervereins
(s. Artikel)
Dienstag, 6. Januar, 18 Uhr
Lichterprozession zu Epiphanias in Alt-Hastedt
Freitag, 16. Januar, 15.30–17.30 Uhr
Tag der Offenen Tür in der Kita (s. Artikel)
Mittwoch, 28. Januar, 19.30 Uhr
Gemeindekino: „Siddartha“ (s. Artikel)
Freitag, 30. Januar
Abgabetermin für die Auferstehungsnachrichten Ausgabe März–Mai
Freitag, 13. Februar
Ehrenamtlichenfest
Freitag, 20. Februar
Erscheinen der Auferstehungsnachrichten Ausgabe März– Mai
Ausblick:
Freitag, 7. März 18.30 Uhr
Weltgebetstagsgottesdienst mit anschl. Zusammensein in Alt-Hastedt, Thema: Bahamas
(s. Artikel)
Sonntag, 8. – Sonntag, 15. März
Ökumenische Bibelwoche (s. Artikel)
Die Redaktion der „Auferstehungsnachrichten“ wünscht allen
Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest
und ein gutes neues Jahr!
35
Dezember
05.12. 11 Uhr Nikolausgottesdienst mit dem
Kindergarten (Kayser)
07.12. Gottesdienst am 2. Advent (Kayser)
14.12. Gottesdienst am 3. Advent (Kayser)
21.12. Gemeinsamer Gottesdienst am 4.
Advent zu „Josef“ (Kayser, Team)
24.12. 15.30 Uhr Familiengottesdienst mit
Krippenspiel u. Kinderchor (Kayser)
24.12. 17.30 Uhr Christvesper mit Bläsern
(Kayser)
24.12. 23 Uhr Christmette mit Gesang
(Kayser)
25.12. 10.30 Uhr Gottesdienst am 1. Weihnachtstag in Alt-Hastedt (Möller gen.
Gosoge)
26.12. 10.00 Uhr Gottesdienst am 2. Weihnachtstag mit Betrachtung der neuen
Krippenfiguren (Kayser)
28.12. 10.30 Uhr Gottesdienst in Alt-Hastedt
(Mosig)
31.12. 17 Uhr Jahresschlussandacht mit
Abendmahl (Kayser)
(Foto:Wodicka)
Wir laden herzlich ein zum
Gottesdienst
sonntags
um 10.00 Uhr
Januar
04.01.
11.01.
18.01.
25.01.
Gottesdienst (Behm-Blüthgen, Bartels)
Gottesdienst mit Sternsingern (Kayser)
Gottesdienst (Bartling)
Gottesdienst (Kayser)
Februar
01.02. Gottesdienst mit Abendmahl (Kayser)
08.02. Gottesdienst (Hamelmann)
15.02. Gottesdienst (Kayser)
22.02. Gottesdienst (Kayser)
März
01.03. Gottesdienst mit Abendmahl (Kayser)
06.03. 18.30 Uhr Weltgebetstagsgottesdienst
in Alt-Hastedt (Team)
08.03. Gottesdienst mit Kanzeltausch zu
Beginn der Ökum. Bibelwoche
Kinder sind bei unseren Gottesdiensten willkommen! Zusätzlich besteht die Möglichkeit, im Gartenzimmer den Gottesdienst über Lautsprecher zu hören.
Im Anschluss an jeden Gottesdienst laden wir Sie herzlich zum Kirchenkaffee ein.
Gottesdienst afrikanischer Christen an jedem Sonntag um 13.00 Uhr.
Gäste sind gerne gesehen.
Kinderkirche an jedem Freitag um 15.00 Uhr (außer in den Schulferien).
Taizéandacht an jedem Freitag um 19.30 Uhr.
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
19
Dateigröße
1 331 KB
Tags
1/--Seiten
melden