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Nr. 03/2014
www.unicum.de
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WIRTSCHAFT
D A S
K A R R I E R E M A G A Z I N
F Ü R
W I R T S C H A F T S W I S S E N S C H A F T L E R
–
N
E
G
E
L
DREI KOL IEREN
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A
K
I
E
DR
S P RÜ
WIRTSCHAFT
FUNG BEI KP
MG
» GEHALTS-CHECK Was Controller verdienen
» BRANCHENÜBERBLICK Wirtschaftsprüfung und -informatik
» ABSATZ-IDEE Start-up kämpft gegen schmerzende Damenfüße
WENDETITEL
Die Antwort ist 42.
Oder Baden-Württemberg.
BW-jetzt.de
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INHALT
04
News & Termine
Aktuelle News und
interessante Veranstaltungen
06
Nicht wie ein dressierter Affe handeln
Personal-Experte Thomas Sattelberger
im Interview
08
Karriere bei KPMG
10
Brancheninfos
Wirtschaftsprüfung
12
Die Absatz-Idee
Start-up kämpft gegen
schmerzende Damenfüße
13
Service
Bewerbungs-Ratgeber im Test
14
Gehalts-Check
Was verdienen Controller?
16
Brancheninfos
Wirtschaftsinformatik
06
10
12
13
14
NEWS
Timer
Text » Marie Fleischer
Illustration » Thinkstock
Oktober –
November 2014
E-Entrepreneurship
Flying Circus
02. Oktober, Universität zu Köln
06. Oktober, Universität Hamburg
08. Oktober, Hochschule für Wirtschaft
und Recht Berlin
10. Oktober, TU Dresden
14. Oktober, Universität
Erlangen-Nürnberg (FAU)
16. Oktober, Universität Hohenheim
Studenten sollen zur Unternehmensgründung in den Bereichen Internet, Mobilfunk
und Interaktives Fernsehen motiviert werden.
Das ist das Ziel der bundesweiten Bustour
von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft,
Hochschule und der Start-up-Szene. Die
Besucher der Tour erhalten umfassende Informationen über Chancen und Möglichkeiten in
der Digitalwirtschaft.
Bonding Firmenkontaktmesse
4
Generation Y zeigt Leistungsbereitschaft
A
ls verweichlicht und faul werden die heute 20- bis 35-Jährigen von manchem Kritiker
bezeichnet. Eine Befragung unter Management-Studenten der Handelshochschule Leipzig
zeigt jedoch: Arbeitswillig sind junge Akademiker durchaus – nur haben sie auch Ansprüche
dabei. So ist ihnen etwa ihre persönliche Entfaltung besonders wichtig. Identifizieren sie sich mit
einem Unternehmen, wollen sie dort Stärken und Talente einbringen und sind bereit, bis zu 62
Stunden pro Woche zu arbeiten. Von ihren zukünftigen Arbeitsplätzen erhoffen sie sich flexible
Arbeitszeiten und persönliche Wertschätzung.
28.–29. Oktober, Berlin
11.–12. November, Braunschweig
17.–18. November, Hamburg
Die Firmenkontaktmessen richten sich an
Studenten der Wirtschafts- und MINT-Fächer
und bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Unternehmen kennenzulernen – vom
Global Player bis zum vielversprechenden
Start-up. Da es nicht nur um Jobs, sondern
vor allem auch um Kontakte, mögliche Praktikumsstellen und die Zusammenarbeit
während einer Abschlussarbeit geht, sind
Studenten ab dem 1. Semester angesprochen.
Gehälter von Führungskräften steigen weiter
D
er Wachstumstrend bei den Gehältern hält an: Führungskräfte verdienen dieses Jahr
durchschnittlich 3,5 Prozent mehr als 2013. Die Studie des europaweit agierenden Beratungsunternehmens Kienbaum ergab außerdem: Topverdiener der Führungsetage sind die Spartenleiter mit durchschnittlich 181.000 Euro, Leiter im Kundendienst verdienen hingegen nur
etwa die Hälfte. Die noch immer geringe Anzahl von Frauen in Führungspositionen (17 Prozent)
bekommt rund ein Fünftel weniger Gehalt als die männlichen Kollegen. Laut Kienbaum ist für die
Höhe des Lohns außerdem die Unternehmensgröße entscheidend – je größer das Unternehmen,
desto mehr Gehalt.
Case Study Event bei Deloitte in Berlin
D
ie Veranstaltung „Calling for Berlin“ richtet sich an Studenten, die vor dem Abschluss eines
wirtschaftswissenschaftlichen oder technischen Studiums stehen und sich für IT-Strategien
zur kosteneffizienten globalen Unternehmenszusammenarbeit interessieren. Das praxisnahe Fallstudien-Event findet vom 27. bis 29. November statt und bietet den Teilnehmern einen direkten
Einblick in den Bereich „Technology Advisory“. Sie haben zudem die Möglichkeit, die selbst
entwickelten Strategien direkt umzusetzen. Bewerbungsschluss ist der 20. Oktober 2014. Infos
unter: www.deloitte.com/de/calling-for-berlin.
»
Absolventenkongress
26.–27. November, Messe Köln
Auf Deutschlands größter Jobmesse warten
300 Arbeitgeber mit 10 000 Jobs, TraineeStellen und Praktika. Angesprochen sind
Studenten, Absolventen und Young Professionals aller Fachrichtungen. Eine Anmeldung
ist unter absolventenkongress.de möglich.
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12.08.14 15:07
„Nicht wie
ein dressierter
Affe handeln“
Interview » Marc Wiegand
Foto » privat
Personal-Experte Thomas Sattelberger bemängelt eintönige und veraltete Auswahlverfahren in vielen Unternehmen. Im Gespräch mit UNICUM
Beruf gibt er jungen Absolventen daher Ratschläge für ihre Bewerbungsphase und fordert Mut zur Individualität.
H
6
err Sattelberger, Sie haben jahrzehntelang als Top-Personaler in großen Unternehmen gearbeitet. Was empfehlen Sie heute
jungen Absolventen in der Bewerbungsphase?
Sie sollten sich nicht nur daran orientieren, was die vordergründig glänzenden Marken und Arbeitgeber kosmetisch
vorgeben. Viele junge Menschen glauben
ja, sie müssten wie dressierte Affen in
den Bewerbungsgesprächen agieren und
versuchen, unbedingt dem zu gefallen, der
sie auswählt. Nach meinem Interview in der
Huffington Post zu diesem Thema habe ich 11
000 Likes sowie Dutzende zustimmende Twitter-Kommentare und Zuschriften erhalten. Im
Bewusstsein ihrer eigenen Potenziale sollten
sie vielmehr alle Sinne aktivieren und gucken,
ob das Unternehmen Querdenker und Innovationen wirklich schätzt. Und damit meine ich
nicht irgendwelche Personaler-Programme.
Als Führungskraft muss man später Situationen riechen können. Und auch bei der
Entscheidung für eine Firma ist oft der Bauch
der bessere Ratgeber als der Kopf.
Welche Bedeutung hat dabei die Wahl des
ersten Arbeitgebers?
Ein junger Mensch muss sich entscheiden,
will er in einen Dressurzirkus oder will er eine
Aufgabe, bei der er seine individuellen Begabungen einbringen kann. Der erste Arbeitgeberwechsel kommt heute oft schon nach
300 Arbeitstagen und nicht wie früher nach
durchschnittlich 500. Ich denke, man darf
auch mal einen Fehler machen, daher würde
ich die Bedeutung des ersten Arbeitgebers
nicht mystisch überhöhen. Wenn man sich
geirrt hat, sollte man nur konsequent sein:
Tür auf und raus.
»
Apropos Fehler, Sie sehen massive Defizite bei
den gängigen Rekrutierungs-Methoden. Was
genau werfen Sie den Personalverantwortlichen vor?
Wir haben heute eine schwierige Situation.
Auf der einen Seite wird das Talent immer
knapper. Auf der anderen Seite stoßen Unternehmen immer stärker an die Grenzen ihrer
eigenen Geschäftsmodelle und müssten zwangsläufig innovativ werden. Trotzdem fahren die
meisten Personalabteilungen ihren alten Kurs
weiter. Sie nutzen Assessment-Center, Kompetenz-Profile nach traditionellen ManagerBildern und Kaderprogramme mit Frühselektion und versuchen damit, Leute zu normieren.
Dabei bräuchten die meisten Unternehmen
– seien es Automobilkonzerne, Energie-Unternehmen, Banken oder auch Mittelständler – in
Wirklichkeit etwas ganz anderes: Sie brauchen
viel mehr Vielfalt ... in den Köpfen.
Warum ist Vielfalt so entscheidend?
Die Diversität in der Rekrutierung und
Förderung ist neben Kulturwandel eine der
wichtigsten Stellschrauben für die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens. Außerdem
sind wie im Film „Der Club der toten Dichter“
Räume notwendig, in denen jenseits der
alten Logiken mit neuen Arbeitswelten und
Geschäftsmodellen experimentiert werden
kann. Wenn diese Zutaten für eine Innovationskultur fehlen, dann kommen mittlere wie
große Unternehmen ans Ende ihres Geschäftssystems: in der Praxis an Erfolgen wie Fehlschlägen nachvollziehbar.
Was müssen die Personalabteilungen vor
allem anders machen?
Die Normierung der Kompetenz-Profile
ist die Seuche unter
deutschen
Personalern. Wir wissen
doch
inzwischen,
dass wir dadurch
mehr Schaufensterpuppen als Persönlichkeiten gewinnen.
Es geht darum,
Potenziale
unterschiedlichster Art zu
heben. Das kann ein
junger Mensch, der
an archäologischen Ausgrabungen teilgenommen hat, sein oder eine zweimal gescheiterte
Sozial-Unternehmerin. Vielfalt ist auch nicht
nur Mann, Frau, Jung oder Alt, sondern auch
der zweite, dritte oder andere Bildungsweg. In
krummen oder andersartigen Biografien steckt
viel Lebenserfahrung und informal erworbenes Wissen.
Welche Instrumente sollten zur besseren
Personalauswahl zum Einsatz kommen?
Auswahl muss vor allem individualisiert
werden. Der Kopf ist rund, damit man beim
Denken die Richtung ändern kann – solche
Menschen gilt es zu gewinnen. Ich würde auch
eine Form von schnellen Schnupper-Praktika
ermöglichen, bei denen man sich an wenigen,
intensiven Tagen kennenlernt. Ein junger
Mensch bekommt so ein Gefühl für die Unternehmenskultur und die Verantwortlichen eine
Ahnung von seinen Begabungen. Vor über
15 Jahren in der Personal-Entwicklung bei
Lufthansa haben wir riesige „Talentbiotope“
entworfen. Da wurden gleichzeitig hunderte
Talente unterschiedlicher sozialer und beruflicher Hintergründe und verschiedener Hierarchieebenen in einem Förder-Netzwerk
zusammengebracht.
Thomas Sattelberger (65) studierte Betriebswirtschaft und stieg danach bei DaimlerBenz in die Direktion Zentrale Bildung ein.
Später kümmerte er sich um die Führungskräfte-Entwicklung bei Lufthansa, war bei
dem Luftfahrtunternehmen anschließend
operativer Geschäftsvorstand und danach
Personalvorstand bei Continental und der Telekom. Heute fungiert Thomas Sattelberger
unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzender
des Automobilzulieferers Faurecia Automotive und ist gleichzeitig Vorstandsvorsitzender
der Arbeitgeber-Initiative „MINT Zukunft
schaffen“. Zudem ist er Jury-Mitglied beim
Wettbewerb „Professor des Jahres“.
Sie lassen sich vom
Ergebnis nicht täuschen.
Sondern erkennen
den Ursprung.
In der Wirtschaftsprüfung bei Deloitte suchen wir
Menschen, die das Ganze erkennen.
In kürzester Zeit erhalten Sie Einblick in die Geschäftsabläufe
verschiedener Unternehmen aus den unterschiedlichsten
Branchen. Daher ist nicht nur Ihre Zahlenaffinität, sondern
auch Ihr betriebswirtschaftliches Verständnis gefragt.
Bei Deloitte erwarten Sie anspruchsvolle Mandanten und
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Studium stehen oder sich kurz vor dem Abschluss befinden –
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Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“
(Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre
verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig.
DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere
Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.
© 2014 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Wirtschaftsprüfung bei KPMG
Drei
Kollegen –
drei
Karrieren
Audit
Financial
Services
Jan Möllenkamp (32),
Manager im Bereich Audit Financial Services, Frankfurt
Das Arbeiten in der Wirtschaftsprüfung bei KPMG
bedeutet viel mehr als akribische Zahlen-Analyse: Die
Mitarbeiter des weltweiten Netzwerks durchdringen
die komplexen Mechanismen von Unternehmen und
Branchen oder stellen Anti-Korruptions-Richtlinien
auf die Probe. In diesen verantwortungsvollen Auf8
gabenfeldern sind dabei spannende Karrierewege
möglich. Wir stellen euch drei charismatische KPMGPersönlichkeiten aus den Bereichen Audit Corporate,
Audit Governance & Assurance Services und Audit
Financial Services vor.
Fotos » Jan-Christoph Hartung, Michael Godehardt, Katja Ruge
Ansprechpartner bei KPMG
Mehr Infos zu den Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei KPMG
gibt es unter www.kpmg.de/karriere. Ansprechpartner sind Mandy
Kurz und Kirsten Kronberg-Peukert. Telefon: 0800 5764 562. E-Mail:
recruiting@kpmg.com.
KPMG kennenlernen
Interaktive Vorträge von renommierten Referenten und ein Gettogether bietet die Veranstaltungsreihe „KPMG’s Lecture“ in den
KPMG-Niederlassungen. Alle Termine und weitere Infos gibt es unter
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»
Mein Berufseinstieg:
„Schon während meines BWL-Studiums haben mich die Bereiche Rechnungslegung und Bankenwesen am meisten interessiert. Daher hatte ich
früh das Geschäftsfeld Audit Financial Services im Blick, da es beide
Bereiche miteinander verknüpft. Als ich auf einer Jobmesse zum ersten
Mal KPMG-Mitarbeiter kennengelernt habe, konnte ich sie mir sofort
gut als Arbeitskollegen vorstellen. Außerdem wusste ich, dass dort alles
sehr professionell abläuft und man attraktive Karrieremöglichkeiten
hat. Kurz nach meinem Einstieg bin ich direkt in das Hochqualifizierten-Programm aufgenommen worden, was mir bei meiner persönlichen
Entwicklung sehr geholfen hat. Wir sind gecoacht worden und hatten
externe Dozenten zu Gast. Der Referent von einer Werbeagentur hat uns
beispielsweise gezeigt, wie wir unsere Arbeit aus einem ganz anderen
Blickwinkel betrachten können. Das war sehr inspirierend.“
Meine Herausforderung:
„Nach meinem Wirtschaftsprüfer-Examen bin ich zum Manager aufgestiegen. Jetzt führe ich Teams von fünf bis sechs Leuten, mit denen wir
für Banken die Jahresabschlussprüfung durchführen. Als Manager bin
ich im permanenten Dialog mit den Kunden und erarbeite zusammen
mit meinem Team eine Art Matchplan, in dem konkrete Aufgaben
und der Zeitrahmen vorgegeben sind. Es ist ungemein spannend, so
tiefe Einblicke in die Unternehmen zu bekommen und die komplexe
Bankenwelt immer besser verstehen zu lernen. Die Branche hat sich
nach der Krise rasant gewandelt und wir erleben das alles hautnah mit.
Viele neuen Vorgaben und Richtlinien müssen jetzt präzise umgesetzt
werden. Und wir helfen auch beim Implementieren neuer Prozesse oder
beim Zuordnen von neuen Aufgaben an die unterschiedlichen Abteilungen. Es ist also ein sehr verantwortungsvoller Job.“
Meine Leidenschaft:
„Wenn die Jahresabschlüsse anstehen, sitze ich schon mal länger im
Büro. Dafür gibt es im übrigen Jahr längere Urlaubsphasen als in
anderen Branchen – und das koste ich mit meinen Reisen voll aus. Ich
habe viele Freunde, die in spannenden Metropolen wie Amsterdam,
London, Paris oder Dublin leben. Es ist jedes Mal wieder aufregend, sie
zu besuchen und das Lebensgefühl dieser Städte aufzusaugen. Ich sitze
unheimlich gerne in einem Irish Pub und quatsche mit den Einheimischen. Denn so lernt man Land und Leute auf eine ganz authentische
Weise kennen. Ein besonderes Reise-Erlebnis hatte ich während der
WM 2010 in Miami: Wir waren morgens um 10 Uhr am Flughafen,
als Deutschland gegen England spielte. Nach dem 4:1-Erfolg haben wir
spontan mit anderen Reisenden wild gefeiert.“
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Audit
Governance
& Assurance
Services
Audit
Corporate
Julia Zimmermann (27),
Hanno Bötel (26),
Assistant Manager im Bereich Audit Governance & Assurance Services, Düsseldorf
Assistant Manager im Bereich Audit Corporate, Hamburg
Mein Berufseinstieg:
Mein Berufseinstieg:
„Ich habe VWL und BWL in Maastricht studiert und hatte wenig mit Buchhaltung oder Rechnungslegung zu tun. Auf einer Jobmesse machte mir aber ein
KPMG-Partner die Wirtschaftsprüfung schmackhaft. Man müsse bereit sein,
sich schnell in neue Sachverhalte einzudenken, dann ginge das ohne vorherige
Spezialisierung. Mich reizte die Vielseitigkeit der Themen. Im Bereich der
Jahresabschlussprüfung blieb ich ein Jahr. Mein Onkel gründete ein Unternehmen und gab mir die Chance, es mit aufzubauen. Nach anderthalb Jahren
mit vielen Herausforderungen suchte ich aber ein strukturierteres Umfeld,
um mich weiterzuentwickeln. Mir war klar geworden, wie wichtig Compliance
– das Einhalten von selbst gesetzten Maßstäben – ist. Eine ehemalige Kollegin
war Partnerin im Bereich Audit Governance & Assurance Services
geworden und suchte Leute für diesen Bereich. Compliance-Prüfungen sind
dort zentraler Bestandteil und das war genau das Richtige.“
„Ich habe ein duales Wirtschaftsstudium in der Energiebranche absolviert
und schnell gemerkt, dass mir der Umgang mit Zahlen liegt. Während
der Arbeit hatte ich dann mal mit einem Wirtschaftsprüfungsassistenten
zu tun und war schwer beeindruckt davon, wie viel der über Firmen und
Branchen wusste. Daher wollte ich nach dem Bachelor in die Wirtschaftsprüfung und dort im Bereich Audit Corporate eine große Bandbreite
an Industrie- und Handelsunternehmen kennenlernen. Berufsbegleitend
habe ich dann den Masterstudiengang AuditXcellence an der Leuphana
Universität in Lüneburg angefangen. Das heißt, im Sommer studiere ich
und in der „busy season“ kümmere ich mich bei den Kunden um den
Jahresabschluss. So kann ich die Theorie direkt in die Praxis umsetzen.
Ein entscheidender Vorteil ist auch, dass ich meine aktuellen Studienleistungen für das spätere Wirtschaftsprüfer-Examen angerechnet bekomme.“
Meine Herausforderung:
Meine Herausforderung:
„Unternehmen beauftragen uns, um sich in verschiedenen Bereichen
Sicherheit zu verschaffen. Die Herausforderung ist, sich ständig auf neue
Themen einzustellen: von Korruptionsbekämpfung übers Optimieren von
Nachhaltigkeitsmanagements bis hin zur Unterstützung bei der Erfüllung
gesetzlicher Regularien. Unsere Kunden können das regionale Stadtwerk
oder der international tätige Handelskonzern sein. Im Bereich Compliance
ist die Kultur einer Firma so wichtig wie deren Richtlinien, daher spielen
Gespräche und das Verstehen der Besonderheiten die größte Rolle. Ich
habe schnell viel Verantwortung übernehmen dürfen und kann eigenverantwortlich arbeiten. Wir sind ein echtes Team, in dem Persönlichkeit
zählt. Unsere Flur-Pinnwand wird ständig mit Fotos aus unserem Leben
bestückt – vom Bogenschießen oder von der letzten Dienstreise.“
„Viele Leute denken, dass man in meinem Job den ganzen Tag vor einer
Excel-Tabelle hockt. Aber so ist es definitiv nicht. Ich bin vielmehr einer
der ersten Ansprechpartner, wenn beim Kunden etwas Unvorhergesehenes passiert. Etwa, wenn kurz vor dem Jahresabschluss der Tanker mit
wesentlichen Vorräten auf dem Atlantik festsitzt. In solchen Fällen müssen
wir gucken, wie wir den Vorgang ordnungsgemäß in den Zahlen abbilden
können. Dabei fliegt die Zeit wirklich davon. Alle paar Wochen lerne ich so
ein neues Unternehmen und eine komplett andere Branche kennen – vom
großen Energiekonzern bis zum kleinen Internet-Start-up. Ich sehe dabei
nicht nur einen kleinen Ausschnitt, sondern muss begreifen, wie das Unternehmen als Ganzes funktioniert. Ich komme dadurch viel in Deutschland
herum und habe mit den unterschiedlichsten Charakteren zu tun.“
Meine Leidenschaft:
Meine Leidenschaft:
„Meine Mutter ist eine leidenschaftliche Köchin und das hat abgefärbt.
Ich habe schon im Studium jeden Tag gekocht – auch Gerichte mit
mehreren Gängen. Im Urlaub esse ich am liebsten so, wie es die
Einheimischen tun, und koche es später mit den originalen Zutaten
nach. Dieses Jahr waren wir in Süditalien und sind dort einem
Geheimtipp in eine Trattoria gefolgt. Dort musste man erst an der
Tür klingeln, um hineingelassen zu werden. Eine italienische Mama
hat uns dann einen typischen Salat aus fagioli cannellini – regionale
weiße Bohnen und Sellerie gezaubert. Das klingt simpel, hat aber
großartig geschmeckt. Die Köchin hat uns ihr Rezept und ein paar
Kniffe der italienischen Kochkunst verraten. Zuhause habe ich das
Gericht für Freunde nachgekocht und mich gefreut, dass es wie in
Italien geschmeckt hat.“
„Wenn ich unterwegs bin, habe ich immer meine Laufschuhe dabei. So
kann man immer neue Gegenden beim Joggen erkundigen und bekommt
ein bisschen Abwechslung ins Ausdauertraining. Im Winter bevorzuge
ich es, morgens bei kalter klarer Luft eine Runde zu drehen und dann
mit freiem Kopf ins Büro zu gehen. Zu Jugendzeiten habe ich Leichtathletik, speziell Mittelstreckendistanzen wie 2 000 m Hindernis, etwas
intensiver betrieben. Heute suche ich mir aber lieber ein paar besondere
Wettbewerbe aus, auf die ich richtig Lust habe. Im Herbst starte ich
beim Hindernislauf Tough Mudder. Das muss man sich so ein bisschen
wie beim Militär vorstellen: mit meterhohen Kletterwänden, viel Matsch
und eiskalten Wasserbecken. Viele meiner Kollegen bei KMPG machen
ebenfalls Sport als Ausgleich. Letztes Jahr sind z. B. beim Lauf zwischen
den Meeren zehn KPMGler quer durch Schleswig-Holstein gelaufen.“
«
9
AN
IN CH
FO E
N
BR
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG
ANSPRUCHSVOLLE
ANALYSEN
Wirtschaftsprüfer haben weit mehr Aufgaben, als nur die Bilanzen ihrer
Mandanten unter die Lupe zu nehmen. Sie beraten Unternehmen auch
in betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Fragen oder übernehmen
Die Wirtschaftsprüferbranche sucht Nachwuchs: Über ein Drittel der Berufsangehörigen ist älter als 55 Jahre und wird deshalb in
naher Zukunft aus dem Berufsleben ausscheiden. Die entstehenden Lücken wollen gefüllt
werden. „Außerdem verzeichnen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften derzeit ein
reges Wachstum“, weiß Brigitte RothkegelHoffmeister, Leiterin Aus- und Fortbildung
beim Institut der Deutschen Wirtschaftsprüfer
(IDW). Das gilt nicht nur für die „Big Four“
der Branche, KPMG, Deloitte, EY sowie PwC,
sondern auch für die vielen mittelständischen
Gesellschaften. Aktuell gibt es insgesamt über
14 500 Wirtschaftsprüfer in Deutschland.
gutachterliche oder treuhänderische Aufgaben.
10
Text » Sabine Olschner
Illustration » Thinkstock
Die meisten Einsteiger einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben Betriebswirtschaft
studiert. Darüber hinaus haben aber auch
andere Fachrichtungen gute Chancen: etwa
Informatiker und Wirtschaftsinformatiker
sowie Absolventen mit anderen Studienschwerpunkten wie Banking, Versicherung
oder Energiewirtschaft. „Ich habe Deutsches
und Europäisches Wirtschaftsrecht mit
Schwerpunkt Unternehmensrecht studiert“,
sagt beispielsweise Michelle Schwaner (25),
die seit April als Consultant im Bereich Fraud
Investigation und Dispute Services bei EY
arbeitet. „Zu meinen Aufgaben gehören Dokumentenreviews und Datenanalysen zur Aufklärung von Rechtsverstößen in einem internationalen Projekt.“
SCHWIERIGE EXAMEN
Nicht jeder, der bei einer Prüfungsgesellschaft
beginnt, wird also unbedingt Wirtschaftsprüfer. Aber auch der Weg dorthin ist nicht
leicht: Die Bilanzen eines Unternehmens
prüfen darf man nur, wenn man mindestens
drei bis vier Jahre Prüfpraxis vorweisen kann
und das anspruchsvolle Wirtschaftsprüferexamen besteht. Die Durchfallquoten sind hoch.
Bessere Chancen haben offenbar Absolventen
der neu eingeführten Masterstudiengänge,
die zusammen mit dem IDW konzipiert
wurden und berufsbegleitend auf die Arbeit
eines Wirtschaftsprüfers und das Examen
»
vorbereiten. „Bei den ersten Absolventen der
Mannheim Business School haben 82 Prozent
die Prüfung bestanden“, berichtet Brigitte
Rothkegel-Hoffmeister.
Geschäftsprozesse und der IT im Unternehmen verstehen und seine Prüfmethodik
darauf aufbauen.“ Dafür kann er auf die Hilfe
von IT-Experten zugreifen.
Software-Kenntnisse
notwendig
In der „Busy Season“ zwischen Oktober und
März, wenn die meisten Unternehmen ihren
Jahresabschluss machen, ist in der Wirtschaftsprüfung besonders viel zu tun. „Diese
Planbarkeit macht es auch für Frauen
leichter, Familie und Beruf zu vereinen“,
so die IDW-Expertin. Derzeit liegt der
Frauenanteil unter den Wirtschaftsprüfern bei gerade einmal 15 Prozent. Aber ein
Teil der Arbeit verlagert sich immer mehr
auch auf den Rest des Jahres. „Wirtschaftsprüfer werden auch bei vielen weiteren
Prüfungen zurate gezogen“, erklärt Brigitte
Rothkegel-Hoffmeister, zum Beispiel im
Das Prüfen der Bilanzen ist natürlich nach wie
vor das Kerngeschäft der Wirtschaftsprüfer.
Die Art der Prüfung hat sich in den vergangenen Jahren jedoch stark verändert. Heutzutage wälzen die Experten nicht mehr nur
Akten, sondern müssen sich auch mit den
Softwaresystemen ihrer Mandanten bestens
auskennen. „Kontroll- und Risikomanagementsysteme sind weitgehend IT-basiert“,
erklärt die IDW-Expertin. „Der Wirtschaftsprüfer muss daher die Zusammenhänge der
Rahmen von Risikomanagement oder
Compliance, also der Kontrolle der Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben. Auch die
Energiebranche muss im Zuge der Energiewende zahlreiche Prüfungen ablegen.
Hinzu kommt die Steuer- und Rechtsberatung im Finanzmarkt, zum Beispiel bei
der Bankenregulierung oder bei Stresstests
für Finanzinstitute. Und nicht zuletzt sind
Wirtschaftsprüfer auch bei Unternehmensan- und -verkäufen oder bei Betriebsübertragungen als Berater gefragt. Wer
den Beruf des Wirtschaftsprüfers anstrebt,
sollte laut Brigitte Rothkegel-Hoffmeister
nicht zu lange mit dem Examen warten.
„Denn je länger man in der Praxis ist, umso
anspruchsvoller werden die Aufgaben.
Irgendwann hat man dann keine Zeit mehr,
sich auf das Examen vorzubereiten.“
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11
Start-up
Die Absatz-Idee
Text » Anna Giordano
Fotos » Mime GmbH
Drei Absolventen aus München haben einen Damenschuh entwickelt, bei
dem die Höhe des Absatzes verstellt werden kann: Wenn die hohen Pumps
schmerzen, werden sie im Handumdrehen zu flachen Ballerinas. Die jungen Unternehmer wurden mehrere Jahre von zwei Gründungszentren und
einem privaten Sponsor unterstützt. Trotzdem fehlt ihnen jetzt noch ein
kapitalstarker Investor, um den Schuh endlich auf den Markt zu bringen.
börsen. Oliver Barth ist einer der
drei Gründer der Flexheel GmbH.
Zusammen mit Christian Huber
und Alexander Ostrovski hat er
einen Damenschuh mit höhenverstellbarem Absatz entwickelt.
„Das sind unsere neuesten Prototypen“, erklärt Barth und nimmt
eine schwarze Riemchen-Sandalette aus dem Regal. In der Mitte
der Schuhsohle befindet sich ein
quadratischer Knopf, der beim
Drücken aufspringt und zugleich
den eingerasteten Absatz freigibt.
Dieser kann dann abgenommen
und durch einen anderen ersetzt
werden.
12
Freundin mit
Fußschmerzen
Die Absatzspezialisten:
Alexander Ostrovski, Oliver Barth und Christian Huber (v. r.)
D
as Büro von Oliver Barth ist ein kleines
Frauenparadies: Auf dem Regal stapeln
sich Sandaletten und Pumps in allen erdenklichen Farben und Formen. Darüber hängen
weitere Skizzen von Schuhen sowie Bilder
von dazu passenden Handtaschen und Geld»
zuschuss in Höhe von rund 10.000 Euro, um
aus dem ursprünglichen Einfall erstmal eine
tragfähige Geschäftsidee zu entwickeln.
Der Weg zu diesem eleganten und praktischen Schuh war lang: Die erste Idee dazu
hatte Christian Huber. Seine Freundin klagte
bei einem Spaziergang auf Stöckelschuhen
über Fußschmerzen. Huber dachte, dass es
praktisch wäre, den hohen Absatz einfach
durch einen niedrigeren auszutauschen. Die
Entwicklung eines entsprechenden Mechanismus reizte ihn auch im Rahmen seines
Maschinenbaustudiums. In einem Semesterprojekt entwickelte er den ersten Prototypen einer flexiblen Schuhsohle mithilfe eines
3D-Druckers. Das war im Jahr 2009.
Gemeinsam mit seinem Freund Oliver Barth,
der gerade sein BWL-Studium abgeschlossen
hatte, bewarb er sich am Strascheg Center
for Entrepreneurship (SCE) der Hochschule
München. Und sie erhielten einen Gründungs-
Nach der Zeit am SCE stand für die beiden
fest, dass sie den Schuh auf den Markt bringen
wollen. Sie holten sich noch Alexander Ostrovski
mit ins Boot, der in den Bereichen Einkauf,
Logistik und Produktion einige Berufserfahrung hatte. Das Trio bewarb sich dann für das
staatlich geförderte Gründerstipendium EXIST.
„Ich hatte meinen Job gekündigt, obwohl
ich nicht wusste, ob es mit EXIST klappt“,
erzählt Ostrovski. „Als wir dann die Förderung
bekamen, fiel mir ein riesiger Stein vom
Herzen.“ Die Fördergelder beliefen sich diesmal
auf 93.00 Euro, wovon der Lebensunterhalt der
drei, diverse Materialien sowie die Stunden beim
Gewerbeberater finanziert werden mussten.
Lange Entwicklungsphase
Als vor einem Jahr die EXIST-Förderung
auslief, half ein privater Sponsor dabei, die
folgenden Monate zu überbrücken. „Wir
hätten am Anfang nie gedacht, dass es so lange
dauert“, sagt Barth und benennt einen Grund
für den langwierigen Entwicklungsprozess:
Allein der Mechanismus zum Verstellen der
Schuhsohlen wurde mehrmals überarbeitet.
Schließlich sollte er nicht nur funktionieren,
sondern auch leicht zu bedienen sein.
Um allen modischen Ansprüchen gerecht zu
werden, arbeiten die drei zudem mit qualifizierten Designern zusammen und achten auf hochwertige Materialien: Das Leder kommt aus europäischen Gerbereien, die Absätze aus Spanien
– nur die Sohlen werden weiter im 3D-Druck
in München hergestellt. „Die Gespräche mit
unseren Partnern waren manchmal kompliziert“, erzählt Barth. „Die Italiener haben erst
gar nicht verstanden, was wir wollten.“
Mittlerweile haben die jungen Männer das
Label „Mime et Moi“ gegründet, unter dem
die Schuhe vertrieben werden sollen. Das Logo
steht fest, die Internetseite ist online, Preise
und Verkaufsziele sind ausgerechnet. Aber
um den Schuh auf den Markt zu bringen, fehlt
noch ein Investor: Denn rund eine Million
Euro benötigt das kleine Unternehmen, um
die Kosten für Design und Produktion, für
Vertrieb und Personal im ersten Geschäftsjahr
abzudecken. „Wir sind zwar schon in Gesprächen, wissen aber nicht, wie sie ausgehen oder
wie lange sie sich noch hinziehen“, sagt Barth.
„Es ist wie beim 100-Meter-Lauf: Man muss
auch auf den letzten Metern noch alles geben.“
Bewerbungsratgeber:
Auf die Plätze, fertig, Job!
Text » Simon Sperl
Fotos » Verlage
Spätestens mit dem Hochschulabschluss steht die nächste Prüfung an: die Bewerbungsphase. Doch wie sehen
gute Bewerbungsunterlagen aus? Wie funktioniert ein Assessment Center? Oder worauf muss man bei der Körpersprache achten? UNICUM Beruf stellt vier Ratgeber vor, die den Karrierestart erleichtern.
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Monika Matschnig: Körpersprache im Beruf, GU, 2012, 192 Seiten, 19,99 Euro.
Zielgruppe: berufserfahrene Bewerber,
Berufseinsteiger und Auszubildende
Inhalt: Wie der Titel des Buches und die
Seitenzahl es vermuten lassen: Groß heißt
umfangreich. Das Handbuch behandelt
alle relevanten Themen: Bewerbungsvorbereitung, Unterlagen, Foto, Online- und
Initiativbewerbung oder Assessment Center. Nützlich sind auch die
Hinweise zur Gehaltsverhandlung, Probezeit oder dem Arbeitszeugnis.
Unser Urteil: Auch wenn das Handbuch aufgrund der Seitenzahl
nicht als handlich bezeichnet werden kann, weiß es zu überzeugen. Das
liegt an den Checklisten, Übungen, Tests mit Lösungen sowie Musteranschreiben und Lebensläufen im Buch sowie im Download-Portal.
Noch dazu ist es verständlich geschrieben und übersichtlich gestaltet.
Fazit: eine lohnenswerte Anschaffung, die alle Bereiche der Bewerbung
abdeckt.
Zielgruppe: berufstätige, aber auch
Bewerber
Inhalt: Diplom-Psychologin Monika
Matschnig zeigt in den drei Kapiteln
„Erfolg beginnt mit der Körpersprache“, „Körpersprache für ein gelungenes
Miteinander“ und „Mit Körpersprache
motivieren und überzeugen“, wie richtig
eingesetzte Gestik, Mimik und Körperhaltung die Kommunikation
beeinflussen.
Unser Urteil: Die große Anzahl an Ratschlägen, Checklisten und
Anregungen zur Verbesserung der persönlichen Außendarstellung ist
äußerst hilfreich. Zumal zahlreiche Fotos die beschriebenen körpersprachlichen Signale veranschaulichen. Allerdings benötigt es etwas
Übung, um die Körpersprache dauerhaft zu optimieren.
Fazit: hilfreich für Bewerbungsgespräche, Kundenkontakt und Privatleben.
Jürgen Hesse/Hans Schrader: Assessment
Center für Hochschulabsolventen, Stark
Verlagsgesellschaft, 2013, 216 Seiten,
19,95 Euro.
Jennifer Leonhardt: Persönlichkeitskompetenz: Stressmanagement – mit weniger
Druck mehr erreichen, Cornelsen, 2012,
168 Seiten, 15,50 Euro.
Zielgruppe: Bewerber, denen ein Assessment Center bevorsteht
Inhalt: Hesse und Schrader erläutern
ausführlich die verschiedenen Stationen
eines Assessment Centers (AC) und
verraten Tricks, wie man sich etwa in
Rollenspiel, Gruppendiskussion oder Interview verhalten sollte. Der
letzte Teil des Buches enthält einen Übungspart, in dem man alleine
oder mit weiteren Personen diese Situationen eines AC trainieren kann.
Unser Urteil: Auf verständliche und gut strukturierte Art und Weise
bereiten Hesse und Schrader Bewerber auf die spezielle Form des Auswahlverfahrens vor. Sie sprechen sogar die Online-Assessment und Management
Audit an und geben wichtige Tipps dazu. Sehr hilfreich sind die ergänzenden Materialien im Internet und auf der beiliegenden CD-Rom. Negativ sind
hingegen die kleine Schriftart und die geringe Anzahl grafischer Elemente.
Fazit: ein sehr gutes Vorbereitungsbuch für AC.
Zielgruppe: Personen, die beruflich und
privat unter Stress stehen
Inhalt: In sechs Kapiteln stellt Jennifer
Leonhardt ein Trainingsprogramm vor,
das hilft, Stress zu bewältigen. Unter
dieser Anleitung fallen Techniken zum
Erkennen persönlicher Verhaltensmuster sowie Übungen zur Vermeidung und zum Abbau von Stress. Das alles soll zu größerer Gelassenheit
und einer höheren Leistungsfähigkeit führen.
Unser Urteil: Die Struktur des Buches und die Inhalte wirken durchdacht und in sich schlüssig. Deutlich wird, dass schon kleine Veränderungen am eigenen Verhalten eine Verbesserung bewirken können.
Kurzfristig mögen die Vorschläge vielleicht keinen Erfolg bringen, wer
die Tipps jedoch langfristig befolgt, lernt Stress zu vermeiden.
Fazit: auf lange Sicht und für dauerhaft gestresste Personen eine
sinnvolle Anschaffung.
«
13
Gehalts-check
Das
verdienen
Controller
Text » Sebastian Wolking
Fotos » TU Dortmund, privat, Thinkstock
Er nimmt eine Schlüsselrolle im Unternehmen ein,
doch ist der Job als Controller auch finanziell lukrativ?
Die Gehaltsanalyse 2014 des Personaldienstleisters
Hays zeigt, womit die Finanzexperten am Ende des
Monats rechnen können. UNICUM Beruf hat sich die
Zahlen einmal ganz genau angeschaut.
Gehälter im Controlling, 2014
FunktionDurchschnittseinkommen in Euro
Junior Controller
40.000
Controller52.021
Senior Controller
71.743
Controlling, andere Position
69.481
Leiter Controlling
78.059
Gesamt62.681
Quelle: Gehaltsanalyse 2014 des Bundesverbandes der Bilanzbuchhalter
und Controller e. V. und der Hays AG
14
Top-5-Branchen für Controller,
Durchschnittseinkommen in Euro
Automobilindustrie/-zulieferer70.764
Chemie/Pharma/Biotechnologie67.764
Metallindustrie/Metallverarbeitung67.188
Baubranche66.429
Telekommunikation66.339
Flop-5-Branchen für Controller,
Durchschnittseinkommen in Euro
Öffentlicher Dienst/Verbände
47.969
Gesundheitswesen48.654
Transport/Logistik51.538
Immobilienbranche55.833
Medien/Unterhaltung57.262
»
D
er Controller wird von
vielen als Erbsenzähler
wahrgenommen“, erzählt Andreas
Hoffjan. Nur mit der Realität habe
diese Einschätzung nicht mehr
allzu viel zu tun. Hoffjan muss
es wissen, denn er ist Professor
für Unternehmensrechnung und
Controlling an der Technischen
Universität Dortmund und eine
Koryphäe seines Fachbereichs.
„Heute nimmt der Controller eher die Rolle des Business
Partners ein. Er ist so etwas wie
das ökonomische Gewissen des
Unternehmens.“
Mit dem Management seien Controller gar auf Augenhöhe, weil sie
es durch zahlenbasierte Analysen unterstützen und dabei manchmal
auch unangenehme Fakten auf den Tisch legen, so Hoffjan. Controller
werden daher von den Chefs erhört – und gebraucht. In ihrem FinanceFachkräfte-Index für das 2. Quartal 2014 stellten die Personaldienstleister von Hays fest, dass von allen Berufsgruppen im Finanzbereich
die Controller „in absoluten Zahlen weiterhin mit Abstand am meisten
gesucht werden“. Und dass sie gleichzeitig gut gefüllte Lohntüten mit
nach Hause bringen, belegt der Gehaltsreport, den Hays zusammen
mit dem Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller im Juni
vorgestellt hat.
Aussehen, GröSSe und Beliebtheit zählen auch
Demnach beträgt das Durchschnittseinkommen von Controllern
hierzulande rund 63.000 Euro im Jahr, also 5.250 Euro pro Monat.
Klar ist: Das individuelle Gehalt hängt immer von einer Vielzahl von
Variablen ab, dem Alter zum Beispiel, IT-Kenntnissen, Größe und
Standort des Unternehmens. In Bayern, Baden-Württemberg und
Hamburg sind die Gehälter erwartungsgemäß üppiger, in Brandenburg und Thüringen besonders niedrig. „Das Auftreten, das Aussehen,
die Größe – große Menschen verdienen mehr – und leider auch das
Geschlecht, denn Frauen verdienen im Schnitt wesentlich weniger. Oder
die Beliebtheit beim Chef“, zählte Hays-Marketingchef Frank Schabel
im Unternehmensblog (blog.hays.
de) auch weiche Faktoren auf,
die eine Rolle spielen. In der Tat
verdienen Frauen einen runden
Tausender pro Monat weniger als
ihre männlichen Berufsgenossen.
Und mit welchem Gehaltsscheck
starten Controller ins Berufsleben? „Zwischen 25.000 und
40.000“, tippt Victoria. Die
20-Jährige kann sich vorstellen, später als Finanzfachfrau
Karriere zu machen. „Ich bin ein
sehr teamfähiger und kommunikativer Typ und arbeite gerne
mit Zahlen“, sagt die BWL-Studentin, die an der Uni Mannheim paukt.
„Außerdem führe ich meine Aufgaben meistens sehr exakt und zielgerichtet aus und tüftele auch gerne mal etwas länger an einer Problemstellung, bis ich die perfekte Lösung gefunden habe. Ich denke, dass das
Eigenschaften sind, die einen Controller ausmachen.“
Kommunikative Fähigkeiten ebenfalls wichtig
Damit liegt sie nicht ganz verkehrt. „Ein Controller sollte zunächst einmal
keine Angst vor Zahlen haben und auch sicher mit IT und größeren
Datenmengen sein“, klärt Hoffjan auf. „Für den beruflichen Erfolg sind
allerdings auch die kommunikativen Fähigkeiten wichtig. Ein Controller
muss auch mal als Überbringer schlechter Nachrichten den richtigen Ton
anschlagen.“ Zwar seien Zahlenmenschen oft weniger extrovertiert, ab
und zu müsse aber auch mal die Marketingdenke durchschlagen. Denn:
Auch ein Vorstand lässt sich bisweilen einfacher durch ein hübsch präsentiertes Zahlenfeuerwerk von seinen Absichten überzeugen.
Einsteigen würde Victoria, wenn man von den Durchschnittswerten
für Junior Controller ausgeht und dabei Geschlecht, Standort oder
Unternehmensgröße außer Acht lässt, tatsächlich mit rund 40.000
Euro, dann würde sie einen Gehaltssprung auf 52.000 Euro machen,
bevor sie als Senior Controllerin auf knapp 72.000 Euro käme. Leiter
im Controlling können sogar mit 78.000 Euro rechnen. Also insgesamt
ein durchaus lukratives Berufsfeld.
Echt Gut Gemacht
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WIRTSCHAFTSINFORMATIK
WISSEN
AUS ZWEI WELTEN
Text » Sabine Olschner
Illustration » Thinkstock
Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Informatik und können bestens zwischen den beiden Bereichen vermitteln.
Deshalb sind Wirtschaftsinformatiker in vielen Unternehmen gefragte
Mitarbeiter.
W
16
enn der Kollege aus dem Einkauf dem
Leiter der IT-Abteilung erklären will,
welche Software die Einkaufsabteilung benötigt,
geht das meist nicht glatt über die Bühne: Die
beiden verstehen schlichtweg die Sprache des
anderen nicht. Hier braucht es jemanden, der
Kenntnisse aus beiden Bereichen mitbringt –
und das ist in der Regel der Wirtschaftsinformatiker. Er weiß, wie er die möglicherweise
unscharfe Formulierung des Einkäufers in
IT-Sprache übersetzt, sodass der Informatiker weiß, was zu tun ist. Umgekehrt kann er
dem Betriebswirt aus dem Einkauf in dessen
Worten erklären, welche Informationen die IT
für das Projekt braucht. Manchmal helfen auch
Grafiken oder andere Formen der Darstellung,
um das Problem für beide Seiten verständlich zu machen. „Wer diese Übersetzer-Rolle
zwischen Technikern und Betriebswirten übernehmen möchte, sollte natürlich auch über die
entsprechenden kommunikativen Fähigkeiten
verfügen“, sagt Sahar Moussa (27), studierte
Wirtschaftsinformatikerin
und
Beraterin
Business Technology beim Beratungs- und
IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini.
Um auf die spätere Vermittlertätigkeit vorbereitet zu sein, setzen sich angehende Wirtschaftsinformatiker im Studium gleichermaßen mit BWL- wie IT-Themen auseinander.
„Es stehen genauso Controlling und Marketing
auf dem Stundenplan wie die Grundlagen von
SAP oder Java“, so Sahar Moussa. Unternehmen schätzen an den Wirtschaftsinformati»
kern einerseits, dass sie sie nicht mehr in die
komplexen IT-Themen einarbeiten müssen,
andererseits, dass sich die Absolventen in
praktische Probleme der Fachabteilungen
schneller hineindenken können. Einsatzbereiche sind vor allem Abteilungen, die viele
Daten produzieren und verarbeiten: zum
Beispiel die Logistik, das Controlling, die
Finanzabteilung oder die Vertriebssteuerung.
Nicht immer befinden sich die Experten dafür
im eigenen Haus. Der Trend geht vielmehr
zum Outsourcing: Häufig engagieren die
Firmen externe Experten aus Unternehmensberatungen, die sich um die firmeninternen
IT-Projekte kümmern. „Eine große Zahl der
Wirtschaftsinformatik-Absolventen
startet
in Unternehmensberatungen mit IT-Schwerpunkt“, sagt Torsten Eymann, Sprecher des
Fachbereichs Wirtschaftsinformatik der
Gesellschaft für Informatik und
Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Bayreuth.
Wer im Bereich Informatik auf
dem Laufenden bleiben will,
muss bereit sein, sich immer
wieder auf Neues einzustellen.
Die derzeitigen Trends liegen vor
allem auf den Themen Big Data,
Cloud Computing, mobile Dienste
und Industrie 4.0. „Big Data ist
der Versuch, die riesigen Datenmengen, die in den einzelnen
Abteilungen anfallen, zu sinnvollen Informationen zu verknüpfen“, erklärt Eymann. Das
Cloud Computing kommt dann ins Spiel, wenn
Unternehmen nicht genügend Speicherkapazität auf ihren eigenen Rechnern haben, um die
über Jahre gesammelten Daten zu verwalten.
Diese Daten werden auf externe Rechenzentren ausgelagert und Aufgabe der Wirtschaftsinformatiker ist es, u. a. für die Datensicherheit zu sorgen.
Produzierende Unternehmen beschäftigen
sich in Zukunft mit dem Thema Industrie
4.0, auch „Internet der Dinge“ genannt. Das
bedeutet unter anderem, dass Maschinen und
Anlagen künftig vernetzt sind und miteinander kommunizieren können. Dazu müssen
zum Beispiel Logistik- und Produktionsprozesse umgebaut und angepasst werden – ein
ideales Umfeld für Wirtschaftsinformatiker.
Ein weiterer Trend ist das mobile Arbeiten:
Immer mehr Beschäftigte wollen nicht mehr
nur am PC im Büro arbeiten, sondern ortsungebunden auf ihren Smartphones oder
Tablets. Wirtschaftsinformatiker müssen
dafür sorgen, dass der Transfer der für die
Arbeit benötigten Daten reibungslos funktioniert und der Datenschutz gewährleistet ist.
Wo auch immer man in Unternehmen
hinschaut:
Betriebswirtschaftliche
und
IT-technische Themen verschmelzen immer
mehr: von der Marketingabteilung, die für ihre
Kampagnen Social-Media-Kanäle benutzt, bis
hin zur Personalabteilung, die Bewerbungen
nur noch online verarbeitet. Die Einsatzbereiche für Wirtschaftsinformatiker werden sich
demnach in Zukunft noch mehr ausweiten.
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